Kommentare - Schnee und Eisregen: Wintereinbruch sorgt für Verkehrschaos

07. Februar 2021 - 09:07 Uhr

Heftiger Schneefall, Eisregen und starker Wind haben in Teilen Deutschlands zu Verkehrsbehinderungen geführt. Viele Züge fahren nicht, es gab Hunderte Unfälle. Verkehrsminister Scheuer rät, auch am Montag zu Hause zu bleiben.

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Kommentare

Keine Dieselloks mehr ausmustern

"Viele Züge fahren nicht." Wenn wir noch genug Dieselloks in Reserve hätten, wäre so ein bisschen Schnee überhaupt kein Problem. Aber wenn die Stromleitungen und Stromabnehmer der E-Fahrzeuge vereisen, dann geht eben nix mehr. Da reicht schon etwas Eisregen, die Dinger sind Sensibelchen.

„Wintereinbruch: Eisregen und Schnee behindern Verkehr“

Liebe Leute, bleibt einfach zu Hause, wenn Ihr irgend könnt, und sorgt nicht für noch mehr Behinderungen. Jetzt erst recht.

Und allen, die das leider aus zwingenden Gründen - allen voran dem der Aufrechterhaltung der auch jetzt notwendigen Versorgung aller bzw. des Gemeinwesens - nicht können: Danke, und vor allem: Viel Glück, und vor allem uneingeschränkte Anerkennung und Unterstützung!

Wer nicht unbedingt

Reisen muss sollte zu Hause bleiben.Wenn doch mit dem Auto,bitte an Wolldecken,sowie ein Heißgetränk in der Thermosflasche und eine Schneeschaufel mitnehmen falls man eingeschneit worden ist.Mein Rat.

Nun ja

In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten mit dem Klimawandel nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie. Seltsam.

Nen bisschen....

... Wind, nen bisschen Schnee. Na und?? Es ist Winter. Kopf einschalten und dementsprechend handeln. Fertig.

Nanu ... plötzlich Winter?

In dieser Jahreszeit auch noch ... unerhört, waren wir doch durch Winter die ein Frühjahr waren schon so richtig weichgespült.
Was erdreistet sich also dieser Winter eigentlich? Schnee, Eis ... Frost ... womöglich über ein paar Tage, ganze (!) Tage!
Die Bahn: Kapituliert schon im voraus! Da fallen Züge vor dem fall der ersten Flocke aus ... in ganzen Regionen. Habe da ein Plakat der DB aus den 70ern gesehen: "Wir fahren immer" steht da. Und das stimmte. Auch verspätet, aber es kam ein Zug. Heute hat man wahnwitzige Technik, aber zu wenig Personal ... toll. Man könnte 300, darf aber nur 120 Km/h... :-)
Und der Autofahrer? Trotz ABS, ESP, Antischlupf und Allradanfahrhilfe im beheizten Massagesitz und mit vorgewärmtem Lenkrad, Bereift mit dem Testsieger? Unfähig mit 30 oder 50 von A nach B zu kommen ... mit 80 in den Graben ... wie konnte das denn passieren?!?
Mich wundert es, dass noch keiner nach Staatshilfen gerufen hat.
Dabei ist DIESES Wetter ganz normal für diesen "Winter" ...

Mir vergeht die " Lust " auf

Mir vergeht die " Lust " auf Schnee. Vor einer halben Stunde habe ich angefangen, Schnee zu räumen und jetzt ist alles wieder " voll ".

09:48 von Nettie
09:52 von schiebaer45

Volle Zustimmung zu Ihren Kommentaren. Es ist echt ungemütlich.

10:11 von H. Hummel Im Grunde

10:11 von H. Hummel

Im Grunde muss ich Ihnen recht geben, das sage ich auch immer. Aber für "unsere
Breiten " ( plattes Land ) ist das dann doch etwas viel Schnee.

@ 09:58 von Sternenkind

„ "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten mit dem Klimawandel nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie. Seltsam“

Wieso seltsam? Hat er gesagt, dass das ab 2021 gilt? Eher nicht. Das ist ein schleichender Prozess. Es wird allmählich wärmer im Durchschnitt. Ein paar Tage kälter sind immer drin, werden aber seltener. Fragen Sie mal Liftbetreiber.

Nicht seltsam! 09:58 von Sternenkind

>>>In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten mit dem Klimawandel nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie. Seltsam.>>>

Das ist nicht seltsam! Sondern eine ganz normale Aussage, es geht stets um den Gesamtdurchschnitt eines Winters! Nicht um relativ kurze "Wintereinbrüche" von einer Woche bis 14 Tagen!
Nicht die Aussage des Meterologen ist falsch, sondern Ihre Interpretation!

09:58, Sternenkind

>>Nun ja
In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten mit dem Klimawandel nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie. Seltsam.<<

Sie scheinen wenig von Wetter und Klima zu verstehen.

Was wir gerade genießen dürfen, ist ein so genannter Arctic Outbreak. Das nennt sich Wetter.

Die Zahl der Frosttage in Deutschland geht kontinuierlich zurück, und die durchschnittliche Wintertemperatur ist auf die vergangenen 20 Jahre gemittelt um etwa 1,5° im Vergleich zu den 20 Jahren davor gestiegen. Das wiederum nennt sich Klima.

um 09:58 von Sternenkind

Nun ja
In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten mit dem Klimawandel nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie. Seltsam.
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Seltsam ist das wir in den Alpen Anfang Februar Frühlingshafte Temperaturen haben.
Wegen 3 Tagen Frost im Norden, ist ihr Kommentar einfach nur ein dummer Versuch, den von Menschen gemachten Klimawandel zu leugnen.

Da fällt doch glatt im

Da fällt doch glatt im Februar Schnee in Deutschland, natürlich völlig überraschender Wintereinbruch. Der Schneefall hat gerade erst begonnen, das dicke Ende kommt heute. Morgen früh geht dann im Alleskönner Land Deutschland nichts mehr und die Medien werden von einer Schneekatastrophe berichten und dramatische Bilder von Schneeverwehungen zeigen, dabei ist das noch nicht mal ein anständiger Winter wie er in unsren Breitengraden eigentlich üblich ist. Früher war das alles kein Problem weil zB die Bauern sich einen Schneepflug vor den Traktor gespannt haben im Winter und Schnee geräumt haben und etwas Geld dazu verdient hatten. War den Kommunen aber zu teuer.

09:58 von Sternenkind

Ist für Sie jetzt ernsthaft ein paar Tage Schnee ein Beweis dafür, dass es den Klimawandel nicht gibt?

Seltsam.

Sonntag 07:00 Uhr in Deutschland

Der erste Nachbar erscheint in Winterkluft, fegt erstmal den Schnee von der Eisschicht damit es so richtig glatt wird.
07:15 Uhr, der zweite Nachbar erscheint, erstmal großes Palaver wie schlimm der Winter ist und keiner etwas dagegen unternimmt.
07:30 Uhr, der dritte Nachbar erscheint verspätet, weil er seine Winterausrüstung erstmal im Kellerkleiderschrank suchen musste. Großes Hallo und Fachsimpelei über die Jacke mit Lawinenairbag. Nachbar eins ist schon halb erfroren, wärmt sich dadurch auf, dass er jetzt wie blöd mit seinem Plastik-Baumarkt-Schneeschieber auf die Eisplatten einschlägt. 07:51 Uhr, am Ende der Straße erscheint der überteuerte Hausmeisterdienst, streut irgendein womöglich verbotenes Streumittel und fährt nach fünf Minuten weiter.
Wintereinbruch in Deutschland

Wintereinbruch

Bleibt einfach zu hause!

@sternenkind 9:58

Schauen Sie sich die Definition von "starker Frost" an und die augenblicklichen Temperaturen und Schneemengen und überprüfen Sie die Aussage von Herrn Latif diesbezüglich.

Von Pero um 10.42 Uhr

Perfekt beschriebenes Szenario!! Sobald die erste Flocke fällt,bricht vielerorts das Chaos aus!! Hier fährt der Winterdienst durchweg, -muss er auch,weil viele denken,trotz des Wetters mit dem Auto rumkurven zu müssen! Bin gespannt,wie morgen früh der Berufsverkehr aussieht...?

Ups

Na sind wir doch froh das es mal einen "richtigen" Winter gibt. Schnee gut für Grundwasser, starker Frost gut für Reduzierung des Borkenkäfers im Wald. Eine alte Bauernregel sagt: Schaltjahr, kalt Jahr.
Wer nicht unbedingt weg muss und Angst vor Schnee und glatte Straßen hat, bleibt zu Hause dürfen ja eh nicht unnötig spazieren fahren. Corona sei "Dank".
Wir im Süden der Republik hatten schon etwas Schnee, nun ist eben die Mitte und der Norden dran.
Hier fährt man Allrad, also hat man da kaum Probleme mit dem Durchkommen.

Re hesta15

Warum so aggressiv? Ich bezeichne sie nicht als dumm. Scheint bei Extinction Rebellion zwar normal zu sein - aber muss das sein? Lesen sie was Frau Wagenknecht zu „anderen Meinungen“ schreibt.

Fester Zeitplan gefordert!

Die FDP, die Wirtschaftsflügel von CDU und CSU und die Unternehmerverbände fordern von den politisch Verantwortlichen endlich die Zusage zu einem festen Zeitplan, wann die Bürger wieder frei und ohne willkürliche Begrenzung die Autobahnen benutzen können.

Es könne nicht sein, so verschiedene Repräsentanten auf einer Pressekonferenz, dass die Verwaltungen täglich je nach Wetterlage "auf Sicht" entscheiden wollen.

Das Speditionsgewerbe benötige endlich finanzielle Unterstützung, zumal die Fahrzeuge wahrscheinlich mehr durch langsam fahrende staatliche Räumfahrzeuge behindert werden als durch die Wetterlage.

Außerdem haben die Unternehmen seit Monaten in Winter-Bewältigungs-Konzepte investiert, müssen jetzt aber trotzdem Einschränkungen in Kauf nehmen.

Wer erinnert sich noch

an den Winter 78/79 hier im Norden Deutschland.Das war schon ein ganz gewaltiger Winter,sowas kann alle Male wieder eintreffen trotz Klimawandel.

Meteorologie

Daß die Vorhersagen deutlich besser geworden sind und sich u.a. Leute, Rettungsdieste und Straßenmeistereien darauf einstellen können weil wir es z.B. dieses Mal 1 - 2 Tage vorher schon ziemlich genau wußten ist ja auch mal ein Lob wert!

Alles Gute

Ich hoffe alle Menschen im Norden und der Mitte von Deutschland bleiben gesund.

10:33, heribix

>>Da fällt doch glatt im Februar Schnee in Deutschland, natürlich völlig überraschender Wintereinbruch. Der Schneefall hat gerade erst begonnen, das dicke Ende kommt heute. Morgen früh geht dann im Alleskönner Land Deutschland nichts mehr und die Medien werden von einer Schneekatastrophe berichten und dramatische Bilder von Schneeverwehungen zeigen, dabei ist das noch nicht mal ein anständiger Winter wie er in unsren Breitengraden eigentlich üblich ist.<<

Hier im Landkreis Osnabrück sind seit Mitternacht mehr als dreißig Zentimeter Neuschnee gefallen

An so etwas kann ich mich in meiner Lebenszeit, 64 Jahre, höchstens zwei oder drei Mal erinnern.

So viel zu "eigentlich üblich".

Erstaunlich wenig von den Bürgern zu hören,

die ja jetzt wieder gegen die Klima Änderungen wegen eines winterlichen Wettergeschehens anpöbeln.
Ich habe mir die Leserzuschriften im Schwesterblatt des BILDungs Meinungsmacher "Die Welt" angesehen,
dort ist echt der berühmte "Bär" los.
Der Unterschied zwischen Wetter und Klima ist für manche der deutschen Bildungselite
totales Neuland.
Ob das alles mit den Auswirkungen der Pisa Studie zu tun hat.

Am Hbf Münster geht nichts mehr

Wieder kommt der Winter überraschend,die Bahn wie immer überfordert!Es fährt kein Zug!Vor meinem Feierabend (6:30) habe ich extra in der DB-App und online bei Westfalenbahn geguckt, ob die Züge fahren. Kein Ausfall... Am Bahnhof dann die Ernüchterung, der RE fällt aus, bei der Hotline wird mir noch gesagt, dass er ganz sicher unterwegs ist. Die anschließende RB wird plötzlich mit dem Hinweis "Zug fällt heute aus" angezeigt. Wieder bei der Wfb angerufen, der nächste RE fährt garantiert. Plötzlich wird dieser auch gestrichen, trotz des Hinweises bleibt die MA der Hotline wieder dabei, dass er fahren wird. Dann bekomme ich einen Rückruf von ihr, dass sie von der Leitstelle erfahren hat, dass sämtliche Verbindungen gestrichen sind. Ob und in welchem Umfang ein Taxi erstattet wird, konnte sie mir nicht beantworten. Servicekräfte habe ich von der DB nirgends gesehen, nur Sicherheitspersonal. Wie schaffen es bloß z.B. die skandinavischen Länder? Schlaf zw den Diensten wird überbewertet.Thx DB

Klimawandelleugner

gibt es Kommen gerne aus der Rechten Ecke , merken erst das was schief läuft wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht . CORONA Leugner gibt es auch auch gerne aus der AFD. Nur wirklich tragisch wenn auch sie merken , das Sie falsch lagen und leider dann auch nach Luft schnappen . Auch diese Menschen haben mein ganzes Mitgefühl , wie man sich doch irren Kann .

Sonntag, mittlerweile 09:10

Nachbar eins hat sich aufgrund von Unterkühlung wieder ins Bett gelegt. Die Sorge vor einer Amputation womöglich durch Erfrierungen einzelner Gliedmaßen überschattet die Gedanken, ob die Haftpflichtversicherung für Personenschäden von Fußgängern die sich ihrer eigenen Verantwortung nicht bewusst sind, aufkommt. Aus dem Schlaf gerissene pubertierende Tochter erscheint schlecht gelaunt und verkündet eine erneut entstandene Schneedecke von einem Zentimeter auf dem Bürgersteig.
Der Sonntag ist gelaufen.

Bleiben Sie alle gesund und kommen Sie gut über das Wochenende.

@draufguckerin - Keine Dieselloks mehr ausmustern (Lustig)

Die Dieselloks fahren natürlich bei Eis auf den Schienen auch besser die Steigungen hoch :-)

Fehlen nur noch die vielen freiwillige, welche mit glühenden Kohlen
die Schienen & Weichen vorheizen.

es ist Winter ...

Zum Glück am Wochenende, so kann man nur hoffen, dass sich alles bis zum beginnenden Berufsverkehr etwas eingependelt hat (geräumt u. gestreut ist u. die Bahn wieder läuft). Vielen Dank an alle fleißigen Hände die daran arbeiten!

Ein Wintereinbruch im Winter, naja, vielleicht noch einen Bericht wert. Aber schade finde ich, dass bei so vielen anderen wichtigen Themen nur gerade hier die Kommentarfunktion freigeschaltet wird :-(

Wandel

Ich hatte vor etwa 40 Jahren in wärmeren Breiten mal einen Feigentrieb ausgebuddelt und nachdem er in der Küche zu groß wurde, einfach in den Garten gesetzt (Randberlin).
Da erfror er jedes Jahr, trieb jedes darauffolgende Jahr wieder aus usw. Vor ca. 15 Jahren überstand er dann erstmals einen Winter, dann mal zwei. Nun wird es ihn vielleicht nach 4 Jahren und kräftigem Feigenansatz wieder erwischen.
Unsere Passionsblume hat auch immerhin zwei "Winter" überstanden und mehrere Zaunfelder mit bis zu 40 Blüten überwuchert. Mal sehen. Das Klima wird sich schon nicht rückwandeln.

Dramen über Dramen

Schnee wir können endlich rodeln Daheim . Direkt vor der Haustür ,wer hätte das gedacht ,und dann auch noch CORONA konform ( Regeln)
Danke für den Spaß.

Jedes Jahr das gleiche, es

Jedes Jahr das gleiche, es fällt etwas Schnee und die Überraschung ist groß - selbst mit Ansage...
Alle reden vom Wetter - wir nicht. Fahr einfach mit der Bundesbahn ;)

wie herrlich

endlich echtes winterwetter bei uns in Osnabrück. herrlich. die kinder lernen erstmals schnee kennen. wie töricht ist es, von einer katastrophe zu sprechen, wenn die natur ihre so schönen Facetten zeigt.

@fathaland slim Ich weis

@fathaland slim Ich weis nicht was im Osnabrücker Land an Schneefall so normal ist. Aber 30 cm Neuschnee sind für nordeuropäische Verhältnisse nichts außergewöhnliches. Wir hatten die letzten Jahre nur Glück. Hier in Bremen hat es erst heute morgen angefangen zu schneien, bis jetzt ca 5 cm und schon herrscht Chaos.

@ Sternenkind, um 10:58

re hesta15

"Warum so aggressiv?"

Ihre Kommentare, nicht nur der heutige, können insgesamt schon einmal dazu führen, dass jemand die Geduld verliert, da Sie schon mal dazu neigen, mehr zu dramatisieren als es Vielen angemessen erscheint.

Aggressiv muss deshalb die Antwort nicht sein, aber ungehalten formuliert darf sie schon werden.

re: Fester Zeitplan gefordert!

um 10:59 von klausf

"Die FDP, die Wirtschaftsflügel von CDU und CSU und die Unternehmerverbände fordern von den politisch Verantwortlichen endlich die Zusage zu einem festen Zeitplan, wann die Bürger wieder frei und ohne willkürliche Begrenzung die Autobahnen benutzen können. ..."
_______
Vielen Dank für diesen Beitrag!
Eine schöne Satire auf das Gebaren einiger -in diesem, unseren Staat - egal zu welcher Thematik.

Meine Frage: Sollten wir nicht endlich Sanktionen verhängen? Das weiße, kalte -Zeug kam doch vom Norden - oder doch vom Osten? :-)

Danke und Gruß,
Wolfgang

11:16 von johnl

Jedes Jahr das gleiche, es fällt etwas Schnee und die Überraschung ist groß - selbst mit Ansage...
Alle reden vom Wetter - wir nicht. Fahr einfach mit der Bundesbahn ;)
#
Die Bahn fährt auch nicht immer. Oftmals müssen im Winter die Strecken erst einmal geräumt werden von umgestürzten Bäumen durch die Schneelast.

um 10:58 von Sternenkind

Warum so aggressiv? Ich bezeichne sie nicht als dumm. Scheint bei Extinction Rebellion zwar normal zu sein - aber muss das sein? Lesen sie was Frau Wagenknecht zu „anderen Meinungen“ schreibt.
-----------
Mit Extinction Rebellion habe ich sehr wenig zu tun. Ich lebe seit fast 70 Jahren im Sauerland und kann sehr gut beurteilen wie sich das Klima im Winter verändert hat.

11:02 von Willi Graf Danke

11:02 von Willi Graf

Danke aus Nds.!
Würde das aber gerne auf Alle erweitern - auch die im Süden, Westen ,Osten und wo auch immer auf diesere Welt.
;-))

Ich frage mich...

...wie die Berichterstattung über diesen Wintereinbruch vor zwanzig oder dreißig Jahren gewesen wäre - und wie die Menschen damals darauf (das Wetter, nicht die Berichterstattung) reagiert hätten.
Wer sich ans Münsterland 2005 oder gar Norddeutschland 1978/79 erinnert, möge selber seine Vergleiche ziehen.

Ich habe den Eindruck, dass in der modernen Mediengesellschaft jedes Thema möglichst dramatisch dargestellt werden muss, damit es überhaupt noch wahrgenommen wird, während gleichzeitig dank Facebook & Co alles und jedes in einer gigantischen Feedback-Schleife hochgeschaukelt wird.
Inzwischen gibt es ja schon eine Unwetterwarnung, wenn mit einer Temperatur von einem Grad unter Null gerechnet werden muss und ein 3:0 im Fußball ist ein Schützenfest...

@ Sternenkind um 09:58

Ich würde dem Herrn einerseits Wiedersprechen, andererseits weis ich nicht genug über den Zusammenhang aus dem sie dieses Zitat gerissen haben.

Den Wintereinbruch Jetzt verdanken wir ja dem "Berliner Phänomen" - ganz grob vereinfacht ist es am Nordpol zu warm, weshalb die Zirkulation zusammenbricht, was zu Ausbrüchen der Polaren Luftmassen Richtung Süden, und in diesem Speziellen Fall der Teilung (sehn'se, dit is Bealün) des Polaren Hochdruckgebietes führt.

Sowas gab immer, und mit der Schwächung der Polaren Zirkulation und dem Stärkeren mäandern ist es wahrscheinlicher geworden.

Allerdings war der Restwinter bisher ja recht Warm. - Ein Gewitter im Sommer reicht auch nicht um eine Trockenheit zu beenden.

@10:26 von fathaland slim

Sie haben das - mal wieder - schön erklärt, und wer wie ich schon länger gelebt hat, kann sich selbst noch an wesentlich stärkere und vor allem häufigere (!) schwere Winter erinnern.

Andererseits: Wer den Klimawandel prinzipiell leugnet, ist dankbar für jedes Argument, welches seine feste Überzeugung scheinbar bestätigt. Vielleicht sollten Sie diese Personen durch Ihre Argumente nicht verunsichern, oder?

So unterschiedlich...

kann es sein.

„im Norden Schnee“.

Sagte Claudia Kleinert gestern in der ARD.

Mal ganz abgesehen davon, dass auf dem Bild hinter ihr nicht der Norden sondern die Mitte Deutschlands abgebildet war, so hatte sie vielleicht doch recht:

Hier bei uns zu Hause in Ostfriesland ist NULL Schnee, nur etwas mehr und dauerhafter Wind als üblich.

OK, für „Binnenländer“ vielleicht auch Sturm, aber 70 km/h Spitze ist nicht viel.

Trotzdem an alle : Bleiben Sie wenn immer möglich mit dem Hintern zu Hause.

Und DANKE an diejenigen, die dort, wo es nötig ist, Dienst für uns alle tun, egal ob Strassenmeistereien, Pflegedienste etc...

@karl klammer

Bei E-Loks wird Schiene und Fahrdraht kohlefrei durch die tausende von Ampere geheizt wenn da gerade ein Zug fährt. Der Fahrdraht wird lokal über 80 Grad heißer als die Umgebung.

09:39 von draufguckerin

Wenn wir noch genug Dieselloks in Reserve hätten,
.
die sind eben nicht "Umweltfreundlich"
zudem wenn auch keine E Loks mehr fahren
ist es noch umweltfreundlicher

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Wetter

Sollten wir nicht zu Hause bleiben?
Na bitte

da bekommen sie

in D ja auch mal was von der sibirischen kälte mit, die uns hier im süden Finnlands schon seit fast zweieinhalb wochen im griff hat, mit jeder menge schnee und der ostsee, die mittlerweile zugefroren ist.

nun sind wir das ja gewohnt, mit solchen wetterlagen umzugehen (auch wenn die letzten vier winter hier dank klimawandel eher verregnete november waren)...aber im gegensatz zu D läuft hier der verkehr: normal und ohne rutschpartien/unfälle, selbst bei dem so gefürchteten "musta jää" ; die busse: normal; züge: normal und ohne verspätungen (es sei denn ein baum fällt mal auf eine oberleitung).
3cm schnee und der WDR macht eine sondersendung????

man könnte glatt meinen, in D geht die welt gerade unter....

Ich hatte eigentlich gedacht,

Ich hatte eigentlich gedacht, dass solche "Argumente" wie "Und-wo-soll-da-jetzt-der-Klimawandel-sein" eher auf Facebook und Co. zu finden wären.
Aber da haben mich die einschlägigen User (allen foran der "Naja"-Forist) eines Schlechteren belehrt.

Aber gut, rückschauend betrachtet war wohl die Hoffnung doch sehr naiv, vor allem wenn man die sonstigen Beiträge der User kennt...

Re gerd Hansen

"„im Norden Schnee“.

Sagte Claudia Kleinert gestern in der ARD.

Mal ganz abgesehen davon, dass auf dem Bild hinter ihr nicht der Norden sondern die Mitte Deutschlands abgebildet war [...]"

Alles eine Frage der Perspektive. Für mich als Schwaben ist alles nördlich vom Odenwald Norddeutschland ;)

Dem letzten Absatz Ihres Kommentars möchte ich mich vorbehaltlos anschließen.

@Der Lenz 11:21

"Ich würde dem Herrn einerseits Wiedersprechen, andererseits weis ich nicht genug über den Zusammenhang aus dem sie dieses Zitat gerissen haben."

Es handelt sich um ein 21 Jahre altes Zitat aus einem SPIEGEL-Artikel, bei dem mir nach der Lektüre des gesamten Artikels nicht ganz klar geworden ist, wie es gemeint ist.
Im weiteren Fortgang des Artikels werden auch Zitate von Herrn Latif gebracht, die in die Richtung gehen, die allgemein anerkannt ist: Tendenz deutlich wärmer, Ausnahmen nicht ausgeschlossen. Durch diese argumentative Unsauberkeit hat der Artikel für mich eher tendenziösen Wert, was leider beim SPIEGEL immer wieder mal vorkommt.

Jedenfalls spricht (im Zusammenhang, in dem das Zitat steht) Herr Latif davon, dass D verstärkt durch Westwindlagen und Islandtiefs geprägt würde, was ja "richtige Winter" nicht ausschließt.
Und da er Meteorologe ist, gehe ich davon aus, dass er das auch weiß.
Entweder überspitzt oder in die ferne Zukunft projiziert gemeint, denke ich.

@Gerd Hansen 11:32

"OK, für „Binnenländer“ vielleicht auch Sturm, aber 70 km/h Spitze ist nicht viel."

Das mit dem Sturm war wohl eine sehr gewagte Formulierung, zumindest für die meisten Teile des Landes.
Ich hatte so ein Gefüh, war mir aber nicht ganz sicher und habe deswegen nochmal bei Wikipedia nachgesehen: bis 76 km/h bzw. Windstärke 8 ist es lediglich stürmischer Wind, erst ab Windstärke 9 ist es ein offizieller Sturm.

Wo überall in Deutschland gestern, heute oder in morgen Windstärke 9 war, ist oder zu erwarten ist, weiß ich allerdings nicht. Zumindest am Niederrhein nicht.

11:11, hbacc

>>Ich hatte vor etwa 40 Jahren in wärmeren Breiten mal einen Feigentrieb ausgebuddelt und nachdem er in der Küche zu groß wurde, einfach in den Garten gesetzt (Randberlin).
Da erfror er jedes Jahr, trieb jedes darauffolgende Jahr wieder aus usw. Vor ca. 15 Jahren überstand er dann erstmals einen Winter, dann mal zwei. Nun wird es ihn vielleicht nach 4 Jahren und kräftigem Feigenansatz wieder erwischen.
Unsere Passionsblume hat auch immerhin zwei "Winter" überstanden und mehrere Zaunfelder mit bis zu 40 Blüten überwuchert. Mal sehen. Das Klima wird sich schon nicht rückwandeln.<<

Die Feige, sofern noch nicht zu groß, würde ich in Vlies einhüllen, und der Passionsblume im Wurzelbereich eine dicke Laubpackung geben. Dann müssten beide eigentlich durchkommen.

11:32 von Gerd Hansen

„im Norden Schnee“.

Sagte Claudia Kleinert gestern in der ARD.
#
Hier im Hamburger Süden ist kein Schnee gefallen. Ja,so unterschiedlich kann es sein.

@fathaland slim (11:02)

Wären Sie zu Hause in Hamburg (wo trotz offizieller Warnung vor Schnefall bisher nüscht, aber auch rein jarnüscht passiert ist), würden Sie sich wahrscheinlich auch gewohnt skeptisch äußern. Wobei ich zugeben muss, dass ich dreißig Zentimeter auch für viel halte. Ich habe es in Norddeutschland noch nicht oft erlebt, dass mir der Schnee verbreitet fast bis zum Knie geht.
Haber in Ostfriesland 1979 aber auch schon beim Öffnen der Haustür vor einer Schneewehe gestanden, die bis zur Regenrinne in vier Metern Höhe reichte...

@Tinkotis 11:26

"Ich habe den Eindruck, dass in der modernen Mediengesellschaft jedes Thema möglichst dramatisch dargestellt werden muss"

Ihrer Medienkritik möchte ich mich grundsätzlich anschließen, aber auch zu bedenken geben, dass es sich aktuell immerhin um den stärksten Wintereinbruch eines Jahrzehnts handelt. Zumindest, wenn ich für meine Region (NRW) spreche.

Ich lebe hier jetzt seit ziemlich genau 10 Jahren und habe ganz zu Beginn im Winter 10/11 den sehr langen Frost erlebt. Danach aber ein Jahrzehnt lang Schnee und/oder (!!) Frost nur als absolute Ausnahme. Dass es nachts mal auf -10°C runter ging, kam in diesem Jahrzehnt, wenn ich mich nicht irre, an einem oder zwei Tagen vor.

Insofern ist dieser Wintereinbruch durchaus schon etwas besonderes.

@suomalainen (12:31)

"man könnte glatt meinen, in D geht die welt gerade unter...."

Das ist hier längst irgendwie Dauerzustand ;-)

@fathaland slim 12:46, re hbacc

"Die Feige, sofern noch nicht zu groß, würde ich in Vlies einhüllen, und der Passionsblume im Wurzelbereich eine dicke Laubpackung geben. Dann müssten beide eigentlich durchkommen."

Aber er hätte dann nicht mehr eine so schön anschauliche Winterstatistik zu bieten.

11:16 von johnl

Alle reden vom Wetter - wir nicht.
.
ja das ist der beste Bahnspruch ....
entweder die fahren mit Verspätung - oder gar nicht

@ Gerd Hansen um 11:32

>Trotzdem an alle : Bleiben Sie wenn immer möglich mit dem Hintern zu Hause.<

Es gibt wenig das einem mit Blick auf das Schneetreiben vor dem Fenster leichter fällt.
Sehr Malerisch; nur vollverpackte Eltern mit vollverpackten Kindern mit Schlitten in Sicht; Ich glaube die Hunde verstecken sich gerade alle irgendwo unterm Schrank und verweigern Essen und Trinken nur um nicht raus zu müssen.
Da merkt man gar nicht das Lockdown ist.

@ K.Klammer um 11.08 Uhr,auf Schienen besser die Steigungen hoch

"Wenn wir noch genug Dieselloks in Reserve hätten, wäre so ein bisschen Schnee überhaupt kein Problem. Aber wenn die Stromleitungen und Stromabnehmer der E-Fahrzeuge vereisen, dann geht eben nix mehr. Da reicht schon etwas Eisregen"

Sie: "Die Dieselloks fahren natürlich bei Eis auf den Schienen auch besser die Steigungen hoch :-)
Fehlen nur noch die vielen freiwillige, welche mit glühenden Kohlen
die Schienen & Weichen vorheizen."

Re: Fahren deshalb neuerdings der Spirit of NorthPol und die sibirische Eisenbahn per E-Lok?

Aber mit den eingefrorenen Weichen haben Sie Recht, die müssen sogar manchmal mit einem Gasbrenner angewärmt werden.

@Sisyphos3 - Der beste Bahnspruch

entweder die fahren mit Verspätung - oder gar nicht

Eines war sicher, gelbe Pulli ist immer an seinem Fahrziel angekommen

Ein Land hat sich abgeschafft

Hier im Westen liegen 4cm Schnee bei leichten Minusgraden und deswegen ist der komplette Bus + Stadtbahnverkehr eingestellt. Unfassbar.

Was soll das die nächstenTage werden, wenn es zweistellig Minus wird?

Ziegt wieder deutlich, ohne PKW ist man in BRD aufgeschmissen.

Genießen sie das Wetter / den

Genießen sie das Wetter / den Schnee am Sonntag im Norden Deutschlands, besonders wenn sie Kinder haben. Hier im Süden kein Wind / Schnee.

@Der Lenz 13:09

"Sehr Malerisch; nur vollverpackte Eltern mit vollverpackten Kindern mit Schlitten in Sicht"

Zum Thema "Sehr malerisch": Ich sitze gerade am Küchentisch, habe, wenn ich aus dem Fenster sehe, den Dachfirst des Nachbarhauses im Blickfeld und kann gerade Schneefahnen bewundern, die sich an diesem First bilden wie sonst auf Bildern des Tschomolungma.

09:52 von schiebaer45

Wenn doch mit dem Auto,bitte an Wolldecken,sowie ein Heißgetränk in der Thermosflasche
und eine Schneeschaufel mitnehmen falls man eingeschneit worden ist.
.
... und nen Ersatzakku falls es ein E Auto ist
))polemik aus((

@Tinkotis

"wie die Berichterstattung über diesen Wintereinbruch vor zwanzig oder dreißig Jahren gewesen wäre - und wie die Menschen damals darauf (das Wetter, nicht die Berichterstattung) reagiert hätten.
Wer sich ans Münsterland 2005 oder gar Norddeutschland 1978/79 erinnert, möge selber seine Vergleiche ziehen."

Also 78/79 war in Norddeutschland schon eine außergewöhnliche Lage, über Wochen. Vielerorts ging überhaupt nichts mehr.
Und es wurde damals auch als Katastrophe und Chaos bezeichnet, eben weil es für damalige Zeiten keine normale Situation war.

Re : roman123 !

Ja der Winter hat auch seine schönen Seiten !
Was aber fehlt, ist die in vielen Fällen die Lernfähigkeit und Uneinsichtigkeit der Menschen, die trotz Vorhersagen mit Sommerreifen oder total unerfahren mit dem Auto unterwegs sind, und nicht angepasst fahren.
Zu oft überschätzen sich etliche in so manchen Bereichen, und dann kann dies nicht so schön enden.

Re : klausf !

In einem Punkt widerspreche ich ihnen deutlich. Das sind leider oft die Speditionen, die weder die LKW`s richtig ausrüsten, noch die Fahrer richtig schulen.
Schauen sie doch mal, wie viele ausländische Fahrer auf den Fahrzeugen sitzen, die oft nicht mal der deutschen Sprache mächtig sind, aber eben recht billig, also für wenig Lohn fahren.
Um mehr Geld zu verdienen, werden ganze Flotten von LKW´s deutscher Speditionen in Polen oder anderen Ostländer angemeldet, mit billigen AN ausgestattet, und getrieben, was das Zeug hergibt.
Ich weiß, wovon ich rede, war selbst ein paar Jahre auf der Straße in Europa unterwegs.

11:29, Der Lenz

>>Den Wintereinbruch Jetzt verdanken wir ja dem "Berliner Phänomen" - ganz grob vereinfacht ist es am Nordpol zu warm, weshalb die Zirkulation zusammenbricht, was zu Ausbrüchen der Polaren Luftmassen Richtung Süden, und in diesem Speziellen Fall der Teilung (sehn'se, dit is Bealün) des Polaren Hochdruckgebietes führt.<<

Das Berliner Phänomen nennt man auch plötzliche Stratosphärenerwärmung. Die fand Anfang Januar statt und hat die polaren Strömungsverhältnisse komplett durcheinandergewirbelt. Was letztendlich in einem Polarwirbelsplit resultierte, den wir momentan genießen dürfen. Ein Hochdruckgebiet hat sich in das Nordpolartief hineingeschoben und es in zwei Teile zerschnitten. Dazu kommt jetzt auch noch die QBO, die quasi-biennale Oszillation, die Umkehr der Windrichtung von West-Ost nach Ost-West. Die tritt etwa alle zwei Jahre auf, deswegen quasi-biennal.

Wenn man all das berücksichtigt, dann kann man zu dem Schluß kommen, daß die momentane Kälte so bald nicht weichen wird.

12:57 von DrBeyer

«Ich lebe hier [Region NRW] jetzt seit ziemlich genau 10 Jahren und habe ganz zu Beginn im Winter 10/11 den sehr langen Frost erlebt. Danach aber ein Jahrzehnt lang Schnee und/oder (!!) Frost nur als absolute Ausnahme.»

In Köln kann der Winter gar nichts mehr, außer woanders sein.

2010/11 konnte er auch hier noch längere Zeit Frost, und Schnee lag auch. Nicht viel mit hoher Schneedecke, aber Schneemänner und Schneefrauen konnte man noch bauen.

Das hatte ich meine beiden Nichten fest versprochen, dass wir das machen, wenn übermorgen wieder Corona Home School angesagt ist. Die eine war 2010/11 ein Jahr alt, die andere noch gar nicht geboren.

Schnee kriegen wir keinen mehr, aber dafür immer das doofe Hochwasser, wenn bei den anderen der Schnee wieder wegschmilzt. Nun haben wir das Hochwasser schon, ohne dass der Schnee im Süden überhaupt geschmolzen wäre.

11 Schneeflocken habe ich diesen Winter gesehen.
1 ist über Nacht liegen geblieben.
Aber die war krank, und hatte Bettruhe.

13:02, Winter21

>>Früher war Alles besser , sagt man ja -war es auch !
Schlitten Dezember vor die Tür und März rein !
Schnee war verlässlich -Politik war planbar -Ehrlichkeit war ein hohes Gut -Heute in Allen Bereichen ::Posten zu Schanzen hauptsächlich Politik -Geld ausgeben wo es keines gibt-Hilfeleistungen an Die wo keine brauchen - das Eigene Volk bzw.den kleinen Deutschen mit geringem Einkommen vergessen -zum Wählen brauch man uns- danach ach die Vesprechung gibts noch ?!? Übersehen.<<

Nostalgie ist auch nicht mehr das, was sie mal war.

Die Zeiten, die Sie in Ihren Zeilen beschreiben, gab es zumindest zu meinen Lebzeiten nicht. Was fand ich es als Kind, vor fast sechzig Jahren, frustrierend, daß es fast nie schneite. Und wenn, dann taute alles gleich wieder weg.

Ehrlichkeit war gewiss ein hohes Gut. Immer schon. So hoch, daß viele gar nicht drankamen. So wie der Fuchs und die Trauben aus der Fabel.

Und die Regierung war auch immer schon die schlechteste, die wir je hatten.

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