Kommentare

Ich glaube, diese Leute

Ich glaube, diese Leute werden mehr oder weniger im Stich gelassen. Ausser Forderungen (Hausärzte) ist da wohl nichts. Am Ende, so dünkt mir, heisst es einfach nur Stress (eine beliebte Erklärung der Hausärzte wenn es um Erkrankungen geht, die nicht im "Lehrbuch" stehen) - und man wird wegen Stress auf niemanden krank schreiben.

„25 Jahre alt, sportlich, keine Vorerkrankungen. Ihre Corona-Erkrankung verlief mild - doch fünf Monate später begann das Leiden: Luftnot, Husten, Müdigkeit. Die 25-Jährige hat das Post-Covid-Syndrom. Kein Einzelfall“

Wer immer noch die „Meinung“ vertritt, bei den von diesem Virus verursachten Erkrankungen handle es sich um nichts weiter als eine „ganz gewöhnliche Grippe“, dem ist offenbar nicht zu helfen.

Zu Beginn der Corona -...

.. Seuche waren viele Dinge noch unklar , da es sich um eine neue Erkrankung handelte. Nach einem Jahr ist die Fachwelt etwas klüger und nicht nur auf die Lunge fixiert. Man weiß nun, daß der Erreger j e d e s Organ befallen und schädigen kann. Das trifft aber auch auf zahlreiche andere Erreger zu. Die Bezeichnung "Post Covid-Syndrom" ist m.E. etwas zu speziell. Die Hongkong-Grippe vor etwa 50 Jahren war auch "nachtragend" und hatte z.T. langjährige Folgen . Die neue Erkenntnis sollte Anlaß sein, die Impfungen ernsthaft voranzutreiben und die Bevölkerung nicht immer wieder zu vertrösten !

21:56 von OrwellAG

"Ich glaube, diese Leute werden mehr oder weniger im Stich gelassen. Ausser Forderungen (Hausärzte) ist da wohl nichts. Am Ende, so dünkt mir, heisst es einfach nur Stress (eine beliebte Erklärung der Hausärzte wenn es um Erkrankungen geht, die nicht im "Lehrbuch" stehen) - und man wird wegen Stress auf niemanden krank schreiben."

,.,.,

Nun steht ja im Artikel genau das Gegenteil.

Mögliche Spätwirkungen...

..werden doch bereits seit Anfang an beobachtet und auch diskutiert.

Naiv wie ich nun mal bin, habe ich geglaubt, dass die Betroffenen selber ein ureigenes Interesse daran hätten, diese durch wenigstens einigermaßen regelmäßige Checks von ihrem Hausarzt durchprüfen zu lassen.

Wer freilich nur ein wenig Husten und Schnupfen hatte und die Erkrankung unerkannt überstanden hat, wird nicht auf diesen Gedanken kommen - verständlicherweise.

@22:11 von Quakbüdel

//Die Bezeichnung "Post Covid-Syndrom" ist m.E. etwas zu speziell.//

Wieso zu speziell? Natürlich können auch andere Erkrankungen solche Symptome machen. Wenn die ausgeschlossen werden konnten aber Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachgewiesen wurden, gibt es keinen vernünftigen Grund, eine weniger spezifische Bezeichnung zu suchen. Und die Liste der Symptome, die unter dem Post-Covid-Syndrom zusammengefasst werden, ist für meinen Geschmack schon lang genug.

Die Impfung ...

... ist süß, Post-Covid kann grausam sein.

Ich bin fest überzeugt

dass Corona schon eine Weile vor Wuhan hier war. Ich hatte ca. 8 Monate vor dem ersten offiziellen Asubruch so eine starke Grippe, dass ich aus dem Bett eigentlich nicht mehr selbstständig aufstehen konnte. In meinem Leben noch nie so eine starke Grippe gehabt und auch heute leide ich noch an starker Kurzatmigkeit - vermutlich ein Folgeschaden davon.

Ich bin gespannt, was man über die Zeit noch über die Krankheit rausfinden wird.

Virusinfektionen können...

... schwere Langzeitfolgen haben. Auch bei Menschen die vorher kerngesund waren...
Nichts neues! Kann auch bei einer Grippeerkrankung vorkommen. Nach meinen Kenntnissen kommt eine Herzmuskelentzündung nach einer Grippeinfektion dann vor, wenn man sich nach einer überstandenen Krankheit zu früh zu stark belastet.
Das dieses bei Corona anders sein sollte? Vielleicht stärker ausgeprägt? Ich weiß es nicht! Woher auch?
Deswegen nun Panik zu bekommen ist aber absolut kontraproduktiv. Auf jeden Fall sollten Betroffene vorsichtig sein und entsprechend die Ratschläge von Ärzten diesbezüglich ernst nehmen! Besonders nach einer wirklich schweren Erkrankung!

@ OrwellAG

Ich glaube, diese Leute werden mehr oder weniger im Stich gelassen.

Der Artikel beweist das Gegenteil.

Die Menschen leiden - nicht nur an Covid-19.

Auf tagesschau.de und in anderen Medien werden gerne und häufig die Folgen von Covid-19-Erkrankungen beschrieben. Allerdings wirkt sich der derzeitige harte Lockdown auch negativ auf die Gesundheit von Menschen aus, die nicht mit Corona infiziert sind.
Einem Freund von mir, der infolge einer Störung des Gehirnstoffwechsels immer wieder mit Depressionen zu kämpfen hat, ist es in den letzten 15 Jahren gelungen, seine Erkrankung unter Kontrolle zu behalten, sodaß er seitdem nicht mehr in stationäre Behandlung musste. Nun aber setzt es ihm massiv zu, daß er weder Freunde treffen noch in ein Café gehen kann, um dort unter Menschen einen Latte macchiato zu trinken. Selbst sein Sport, Golf spielen allein und in der freien Natur, ist ihm derzeit bei Strafe verboten.
Auch solche Menschen verdienen es, daß man über ihre Situation berichtet und diese bei politischen Entscheidungen berücksichtigt.

@22:20 von Sausevind 21:56 von OrwellAG

//"Ich glaube, diese Leute werden mehr oder weniger im Stich gelassen. Ausser Forderungen (Hausärzte) ist da wohl nichts. Am Ende, so dünkt mir, heisst es einfach nur Stress (eine beliebte Erklärung der Hausärzte wenn es um Erkrankungen geht, die nicht im "Lehrbuch" stehen) - ...."
,.,.,

Nun steht ja im Artikel genau das Gegenteil.//

So ganz falsch liegt OrwellAG nicht. Kommt immer auf den jeweiligen Arzt an. Ich weiß nicht, wie oft ich in meinem Berufsleben schon gehört habe: "Die spinnt". Und dann war es z.B. ein Hirntumor, der im ersten MRT noch nicht zu erkennen war. Es gibt sicher auch unter den Ärzten viele, die zugeben würden, Patienten oder Krankheiten falsch eingeschätzt zu haben. Das allein ist nicht verwerflich. Es kommt hierbei auf den Umgang mit dem Patienten an.
Es ist über 40 Jahre her, dass auch ich einem Patienten diesbezüglich Unrecht getan habe. Ich kann mich an alles erinnern als wäre es gestern gewesen. Fühlt sich nicht gut an.

@22:07 von Nettie

//...er immer noch die „Meinung“ vertritt, bei den von diesem Virus verursachten Erkrankungen handle es sich um nichts weiter als eine „ganz gewöhnliche Grippe“,//

Ich gehe außerdem davon aus, dass die meisten von denen nicht einmal zwischen einem grippalen Infekt und einer Influenza unterscheiden können oder wollen.

Wollen wir wirklich die Schulen öffnen?

Wir riskieren durch die von manchen propagierte Schulöffnung die Infektion bei vielen, vielen Kindern. Die kann vielleicht symptomlos oder mild sein. Aber welche Langzeitfolgen drohen? Was tun wir den Kindern an? Ihrer Zukunft?
Und das für ein paar Vokabeln oder Gleichungen?

@22:28 von harry_up

//Naiv wie ich nun mal bin, habe ich geglaubt, dass die Betroffenen selber ein ureigenes Interesse daran hätten, diese durch wenigstens einigermaßen regelmäßige Checks von ihrem Hausarzt durchprüfen zu lassen.//

Ist so eine Sache. Wenn ich keine eindeutigen Beschwerden habe, gehe ich nicht zum Arzt. Das wäre mir geradezu peinlich. Außerdem verschwinden viele Beschwerden, die man nicht einordnen kann, von selbst. Anders ist es, wenn man vom Arzt zu einer Kontrolluntersuchungen einbestellt wird. Da bin ich ganz brav.

//Wer freilich nur ein wenig Husten und Schnupfen hatte und die Erkrankung unerkannt überstanden hat, wird nicht auf diesen Gedanken kommen - verständlicherweise.//

Ich fände es zum jetzigen Zeitpunkt gut, wenn bei allen Patienten mit überstandener Covid-19-Erkrankung zumindest in größeren Abständen die Antikörper überprüft würden. Man bekäme schneller eine Vorstellung davon, ob und in welchem Zeitraum bei welcher Patientengruppe eine Auffrischung der Impfung nötig wäre.

Folgen bei Unfällen werden oft nicht mehr zugeordnet.

Das Beschriebene ist keineswegs ein neues oder coronaspezifisches Phänomen.
Erkältungsfolgen können bei Belastung auf das Herz gehen wie in dem angeführten Beispiel.
Mir sind auch Beispiele von Unfallfolgen bekannt, die sich nicht mehr 100%ig zuordnen lassen.
Unfall-Versicherungen versuchen dann der Zahlungspflicht zu entkommen.

Nicht ausgeheilt?

""Dass mich jungen, sportlichen Menschen Corona mal so hart erwischt, hätte ich nie gedacht", sagt Rebecca."

*

Das hat mit jung und sportlich nichts zu tun. Jede Krankheit trifft auch junge Menschen.

Aber 5 Monate danach noch Herzprobleme hört sich an, als ob die Erkrankungen eben nicht ausgeheilt gewesen sondern verschleppt worden ist.

.... sehr tragisch...

Die 25-Jährige hat das Post-Covid-Syndrom. Kein Einzelfall.

... und dennoch ein recht seltener, das wollen wir an dieser Stelle doch einmal wahrheitsgemäß festhalten...

Man hat eine unbekannte

Erkrankung scheinbar zu Beginn nicht ernst genug genommen.

Man kann nur hoffen, dass jeder Willige alsbald geimpft werden kann und die Impfung merkliche Besserung bringt.

Das ist in den Köpfen noch nicht angekommen.

Viele glauben es betrifft sie nicht und schicken sorglos ihre Kinder in den Kindergarten / Schule. Die Symptomatik ist bei GrippeEpedemien generell aber nicht neu (z.B. spanische Grippe 1918).

Zahlen, bitte!

Leider fehlt bei der Schilderung dieses Syndroms eine quantitative Hintergrundinformation. Es gibt bei vielen Krankheiten einzelne Fälle mit problematischen bis tragischen Folgen. Solange aber nicht klar ist, ob es sich um mehr oder weniger zahlreiche Einzelfälle oder „typische“, häufige Spätfolgen handelt (absolute Zahlen, wieviel Prozent der Erkrankten?), bleibt nur die beunruhigende Wirkung. Man bekommt mehr oder weniger Angst, wenn man einen milden Verlauf hatte. So lange die Hintergrundinformationen fehlen, sind solche Beiträge (in dieser teils emotionalen Ausführlichkeit) keine brauchbare Information sondern tragen nur zur Verbreitung von Angst oder Panik bei.

Eigentlich ist die Schaedigung

von verschiedenen Organen durch Virusinfektionen bekannt.

Grippe, Coxackie B und andere koennen zu Langzeitschaeden am Herz und anderen Organen fuehren.

Warum man bei Corona dies von Beginn an nicht auf dem Schirm hatte, erschliesst sich mir nicht. Die quasi Entwarnung bei mildem Infektionsverlauf war reine Spekulation und unprofessionel.

@ Jacob7

Ich kenne niemanden mit Post-Covid und mein Netzwek ist groß.

Vielleicht gibt es einen Fall und Sie wissen es nur noch nicht.

@ krittkritt

Sie geben sich redlich Mühe, Post-Covid zu verharmlosen und zu relativieren.

was sagt uns das

Kumpel von mir hatte ne Erkältung
war etwas schlapp, dann haute es ihn um
jetzt hat er 2 künstliche Herzklappen
was sagt uns das ?
ein Virus ist eben nicht kalkulierbar
ob das jetzt zum Regelfall hochstilisiert werden muß
natürlich wenn mangels anderer Sensationen nichts hat
dann schon

23:06 von rossundreiter

"... sehr tragisch...
Die 25-Jährige hat das Post-Covid-Syndrom. Kein Einzelfall.

... und dennoch ein recht seltener, das wollen wir an dieser Stelle doch einmal wahrheitsgemäß festhalten..."

Ob und wie selten ist im Moment rein spekulativ. Ich rate dazu dies eher ernst zu nehmen.

@Nettie (22:07)

Solche Einzelschicksale sind immer tragisch, aber:

Ich bin zwar nicht der Meinung, dass Grippe und Corona dasselbe ist, aber eine Lungenentzündung, Herzmuskelentzündung oder gar Hirnhautentzündung wird auch durch Grippe verursacht. Besonders gefährdet sind Kinder, die ins Komma fallen oder sterben können.
Nur deshalb hat noch nie jemand die Schulen geschlossen.

Mich hat es selbst als Baby erwischt. Ich erinnere mich natürlich nicht, aber meine Mutter fuhr eine Weile lang nur deshalb täglich ins Krankenhaus um zu sehen, ob ich die Nacht überlebt habe. Herz ist ausgeheilt, Narben auf den Lungen sind geblieben. Ich lebe gut damit.

Aktuell ist auch der Fall der 4jährigen Pippa in GB, deren lebenserhaltende Maßnahmen gegen den Willen der Mutter beendet werden sollen. Das Mädchen war an Grippe erkrankt.
hxxps://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/leben-oder-sterben-lassen-warum-ein-gericht-in-london-ueber-das-schicksal-der-kleinen-pippa-entscheidet;art409965,10691813

@ rossundreiter

Kein Einzelfall. ... und dennoch ein recht seltener, das wollen wir an dieser Stelle doch einmal wahrheitsgemäß festhalten...

Haben Sie dafür Belege oder geht es lediglich um die Verharmlosung?

23:03, Anna-Elisabeth

>>Ich fände es zum jetzigen Zeitpunkt gut, wenn bei allen Patienten mit überstandener Covid-19-Erkrankung zumindest in größeren Abständen die Antikörper überprüft würden. Man bekäme schneller eine Vorstellung davon, ob und in welchem Zeitraum bei welcher Patientengruppe eine Auffrischung der Impfung nötig wäre.<<

Ich habe nächste Woche einen regulären Check Up Termin bei meinem Hausarzt. Ich werde das da mal zur Sprache bringen.

23:14 von IBELIN

Grippe, Coxackie B und andere koennen zu Langzeitschaeden am Herz und anderen Organen fuehren.
Warum man bei Corona dies von Beginn an nicht auf dem Schirm hatte,
.
Grippe ?
das bei jedem grippalen Infekt vorkommen,
dass sich das Virus am Herzmuskel zu schaffen macht
wie oft kommt das vor ?
Soll nach jedem Schnupfen jetzt eine Uni Klinik aufgesuchte werden ?
... man weiß ja nie !

@ purpelbues

Solange aber nicht klar ist, ob es sich um mehr oder weniger zahlreiche Einzelfälle oder „typische“, häufige Spätfolgen handelt (absolute Zahlen, wieviel Prozent der Erkrankten?), bleibt nur die beunruhigende Wirkung. Man bekommt mehr oder weniger Angst, wenn man einen milden Verlauf hatte.

Hätten Sie weniger Angst, wenn Sie die genaue Prozentzahl hätten (die vermutlich niemand kennt)?

@ Jim456

"Ich bin fest überzeugt dass Corona schon eine Weile vor Wuhan hier war. Ich hatte ca. 8 Monate vor dem ersten offiziellen Asubruch so eine starke Grippe, dass ich aus dem Bett eigentlich[...]" Am 30. Januar 2021 um 22:36 von Jim456

*

Das war Grippe und zwar die echte.
Die meisten Menschen unterscheiden nicht zw. Grippe und Grippalen Infekt.

Wir hatten auch 1x die echte Grippe. Erst meine älteste und ich, dann meine Söhne. Ohne Schmerzmittel kann man nicht einmal auf die Toilette gehen. 1 Woche lang nur flach gelegen und die Wochen danach war auch keiner von uns richtig fit. (Aber das ist schon durch Bettlägrigkeit der Fall. Der Körper baut schnell Muskelmasse ab. Deshalb müssen auch Astronauten im Weltall trainieren und sind trotzdem schlapp, wenn sie wieder auf die Erde kommen).

23:06 von rossundreiter

«Die 25-Jährige hat das Post-Covid-Syndrom. Kein Einzelfall.»

«... und dennoch ein recht seltener, das wollen wir an dieser Stelle doch einmal wahrheitsgemäß festhalten ...»

Lesen Sie mal besser neben der Überschrift auch den ganzen Artikel.
Bevor Sie mit der hohlen Hand: "wahrheitsgemäß was festhalten".

Da steht nämlich etwas weiter unten nach der Überschrift … dass bei Untersuchungen in China 3 von 4 Ex-Covid-Erkrankten noch 6 Monate nach Ende der Akutsymptome weiterhin unter div. Beschwerden mit Beinträchtigungen der Gesundheit leiden, die vor Covid so nicht waren.

Sind Ihnen 75% … "recht selten genug" ?
Um auch das wieder unter den Tisch zu qu… / zu schreiben zu müssen.

22:46 von Anna-Elisabeth

<@22:20 von Sausevind 21:56 von OrwellAG

//"Ich glaube, diese Leute werden mehr oder weniger im Stich gelassen. Ausser Forderungen (Hausärzte) ist da wohl nichts. Am Ende, so dünkt mir, heisst es einfach nur Stress (eine beliebte Erklärung der Hausärzte wenn es um Erkrankungen geht, die nicht im "Lehrbuch" stehen) - ...."
,.,.,

Nun steht ja im Artikel genau das Gegenteil.//

So ganz falsch liegt OrwellAG nicht. Kommt immer auf den jeweiligen Arzt an. Ich weiß nicht, wie oft ich in meinem Berufsleben schon gehört habe: "Die spinnt". Und dann war es z.B. ein Hirntumor, der im ersten MRT noch nicht zu erkennen war. <<

,.,.,

Ich habe mich auf Corona und den Artikel bezogen.
Ich sehe keinen Grund, anzunehmen, dass - wie Orwell behauptet - etwaige Folgeerscheinungen einer überwundenen Corona-Erkrankung ignoriert werden und vom Tisch gefegt werden.

Dazu steht zu viel auf dem Spiel, dazu wird die Krankheit zu sehr und weltweit in allen Aspekten und Facetten untersucht.

23:03, krittkritt

>>Das Beschriebene ist keineswegs ein neues oder coronaspezifisches Phänomen.
Erkältungsfolgen können bei Belastung auf das Herz gehen wie in dem angeführten Beispiel.<<

Herzmuskelentzündungen unterschiedlicher Schwere treten offensichtlich bei etwa 75% derjenigen, die eine Covid-19 Infektion überstanden haben, auf. Dazu gibt es einige Studien.

@ rossundreiter

So selten scheint das Post-Covid-Syndrom nicht zu sein, denn im Artikel steht folgende Information aus Wuhan:

Drei von vier Patienten gaben an, auch sechs Monate nach ihrer Entlassung aus der Klinik weiterhin Beschwerden zu haben.

23:06, Tada

>>Nicht ausgeheilt?
""Dass mich jungen, sportlichen Menschen Corona mal so hart erwischt, hätte ich nie gedacht", sagt Rebecca."

*

Das hat mit jung und sportlich nichts zu tun. Jede Krankheit trifft auch junge Menschen.

Aber 5 Monate danach noch Herzprobleme hört sich an, als ob die Erkrankungen eben nicht ausgeheilt gewesen sondern verschleppt worden ist.<<

Es hört sich für mich nach einer unerkannten, verschleppten Herzmuskelentzündung an. Training, wo Ruhe angesagt gewesen wäre. Dann wird die Kurzatmigkeit, der man erst mal wenig Beachtung schenkt, schlimmer statt besser.

Diese Artikel sind wichtig.

Diese Artikel sind wichtig. Sie sollen nicht - wie oft genannt - "Panik verbreiten", sondern sie lenken den Fokus auf die Auswirkungen der Krankheit. Viele (direkte oder indirekte) Verharmloser/Relativierer schauen nur auf Todesfälle. Und ja, ein Todesfall ist das Tragischste. Aber lange an einer Krankheit zu leiden und evtl. Dauerschäden davonzutragen ist auch nicht gerade toll. Zu denen die sagen, lasst und die Ü70-Gruppe impfen und dann alles wieder aufmachen, weil dann ja kaum noch jemand stirbt. Nein, das kann es nicht sein (zumal die Argumentation in sich ebenfalls nicht stimmt). Denn auch wenn ich in meiner Altersgruppe zum Glück ein relativ geringes Risiko habe an Covid-19 zu sterben - ich möchte mir das Virus definitiv nicht einfangen. Die summierte Schadenswahrscheinlichkeit (schwer krank, chronischer Verlauf, irreversible Schäden, Tod) möchte ich maximal minimieren - und das geht nur mit maximaler Eindämmung des Virus und einer erfolgreichen Impfkampagne.

23:06 von rossundreiter

<< .... sehr tragisch...

Die 25-Jährige hat das Post-Covid-Syndrom. Kein Einzelfall.

... und dennoch ein recht seltener, das wollen wir an dieser Stelle doch einmal wahrheitsgemäß festhalten... <<

,.,.,

Die "Wahrheit", rossundreiter, ist Ihnen unbekannt, da sie sich erst in der Zukunft herausstellen wird.

sollte man nicht etwas Ruhe bewahren ?

die einen bezeichnen das Corona Virus als Fake News
andere betrachten es als den Weltuntergang
Die Wahrheit über die Gefahr liegt doch wohl irgendwo dazwischen.
Warum kann der HIV Virus bei 3 ... 4 % der Menschen nicht Aids auslösen ?
Jeder menschliche Körper (Abwehrsystem) ist eben etwas verschieden
Vielen Asiaten fehlt ein Enzym für den Alkohol Abbau,
auch mit der Verdauung von Milch im fortgeschrittenen Alter haben die gelegentlich Probleme
und auch ein Krankheitserreger findet eben nicht bei jedem Menschen
dieselben für ihn positiven Voraussetzungen

23:11 von purpleblues

"Man bekommt mehr oder weniger Angst, wenn man einen milden Verlauf hatte. So lange die Hintergrundinformationen fehlen, sind solche Beiträge (in dieser teils emotionalen Ausführlichkeit) keine brauchbare Information sondern tragen nur zur Verbreitung von Angst oder Panik bei."

.-.-.

Ich verstehe Ihr Problem, wenn von Menschen die Rede ist, die einen harmlosen Verlauf hinter sich haben.

Die andere Seite ist aber die, dass noch immer unglaublich viele Menschen leichtfertig sind.

Heute in Hamburg, bei Sonne und Schnee, musste die Polizei das massenhafte Schlittenfahren per Sperrung untersagen.

Insofern ist es dringend erforderlich, die Krankheit NICHT zu verharmlosen und alle möglichen Folgen allen vor Augen zu führen.

23:29 von fathaland slim

Herzmuskelentzündungen unterschiedlicher Schwere treten offensichtlich bei etwa 75% derjenigen, die eine Covid-19 Infektion überstanden haben, auf.
.
das halte ich jetzt für übertrieben
bei 2 Mill Infizierter deutschlandweit => 1,5 Mill potentiell Gefährdete für Herzmuskelentzündungen
... dann passen sie mal bitte auf sich auf
dass sie den Schreibstift hier nicht gegen eine Harfe tauschen

Post Covid Syndrom ??

Entschuldigung, aber das ist kein Post Covid Syndrom sondern das nennt man Myokarditis! Also eine Herzmuskelentzündung.

Die kann man auch bekommen, wenn man erkältet ist und Sport treibt oder nach einer Grippe die nicht auskuriert wurde. Die Symptome sind meistens ähnlich bzw. die gleichen.

Daraus ein Post COVID Syndrom zu machen ist Panikmache.

Leider können auch sportlich aktive junge Menschen an einer Myokarditis Erkranken! Gefährlich ist das allemal.

23:06 von rossundreiter

//*Die 25-Jährige hat das Post-Covid-Syndrom. Kein Einzelfall.*

... und dennoch ein recht seltener, das wollen wir an dieser Stelle doch einmal wahrheitsgemäß festhalten...//

Wie selten das ist, wissen wir noch nicht genau. Hoffen wir, dass dem so ist. Richtig ist aber auch, dass man nach einem harmlosen Verlauf später auftretende Beschwerden nicht unbedingt mit der Corona-Infektion in Verbindung bringt. Da ist es wichtig, dass Ärzte die richtigen Fragen stellen.

Unabhängig von Corona:
Sicher scheint mir hingegen, dass es demnächst eine neue Diagnose der ganz anderen Art geben wird: Den "Tagesschau-Scrollfinger" verbunden mit einem vertikalen Nystagmus. Sorry, liebe ARD.

Facebook Selbsthilfe-Gruppe Leben mit COVID-19

Es gibt eine Selbsthilfe-Gruppe auf Facebook. Sie heißt Leben mit COVID-19 - Beschwerden und Folgen der Corona-Infektion. Hier ist der Link dorthin: https://www.facebook.com/groups/725782328256830

Gute Besserung allen.

23:14 von IBELIN

"Die quasi Entwarnung bei mildem Infektionsverlauf war reine Spekulation und unprofessionel."

,.,.,

Dann dürfen Sie sich nicht bei unseriösen und unprofessionellen Medien informieren, sondern seriöse und professionelle Quellen studieren.

Dann bekommen Sie auch nicht solche "Entwarnungen".

Myokarditis

Das nennt man eigentlich Myokarditis und kann man auch nach einer Erkältung und sportlicher Aktivität erhalten. Post Covid Syndrom klingt nur viel schlimmer...

Bitte mal besser recherchieren liebe Redakteure!

22:46 von Martinus

Einem Freund von mir, der infolge einer Störung des Gehirnstoffwechsels immer wieder mit Depressionen zu kämpfen hat, ist es in den letzten 15 Jahren gelungen, seine Erkrankung unter Kontrolle zu behalten, sodaß er seitdem nicht mehr in stationäre Behandlung musste. Nun aber setzt es ihm massiv zu, daß er weder Freunde treffen noch in ein Café gehen kann, um dort unter Menschen einen Latte macchiato zu trinken. Selbst sein Sport, Golf spielen allein und in der freien Natur, ist ihm derzeit bei Strafe verboten.

Möglicherweise wohnt Ihr Freund in einem BL, in dem Golf spielen nicht erlaubt ist. In NS ist dies möglich. Genauso wie Tennis spielen. Oder auch Personaltraining. Einen einzelnen Freund oder ein befreundetes Paar darf ihr Freund zudem treffen. Dass analoge Gruppentreffen momentan wegfallen ist bitter, aber z.Zt. notwendig.

Heute auf facebookseite zu den neuen Coronazahlen

"Macht endlich alles wieder auf. Das Volk ist es leid weiter eingesperrt zu sein." So hieß es heute auf facebook als die neuen niedrigeren Coronazahlen veröffentlicht wurden.

Den Covidioten ist es sowas von egal ob Intensivstationen überastet sind oder ob Menschen wegen Corona sterben müssen. Da werden sie sich auch nicht für die Landzeitfolgen von Corona interessieren. "Mehr als 99% haben nur ganz leichte Symptome" heißt es auf facebook.

Das 2,55% der Infizierten sterben, passt zwar nicht dazu, aber wenn youtube sagt, dass mehr als 99% nur leichte Symptome haben, dann bin ich wohl falsch informiert oder noch nicht aufgewacht.

Es tut mir um jeden Menschen leid, den eine Krankheit

härter trifft als andere.

Dennoch: wie hoch ist der Anteil derer, die am Post-Covid-Syndrom leiden?

Ich kenne nur Menschen jeglicher Altergruppen - auch der besonders gefährdeten, die zwar krank waren, aber nicht mehr als eine Grippe hatten.

So drängt sich mir der Gedanke auf, dass Einzelfälle medial genutzt werden, um weiter Angst zu schüren.

Also: konkrete Zahlen bitte.

Im Übrigen wissen wir alle, dass jeder Krankenhausaufenthalt für einzelne Menschen schlecht ausgehen kann, dafür braucht es keine Corona-Infektion.

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