Kommentare

„Zuletzt wurden täglich oft mehr als 20.000 neue Fälle gemeldet“

Das ist in Zeiten, in denen das Virus sich mit allen „Tricks“ durchzusetzen versucht schlecht.

Grenzen lösen keine Probleme.

"Angesichts hoher Infektionszahlen und der Virus-Mutation macht Frankreich seine Grenzen dicht. [...] Zudem soll die Einhaltung der Auflagen im Land künftig stärker überwacht werden."

Wie löst man ein Problem in einem Land?
A) Man macht die Grenzen zu und sperrt es ein.
B) Man bekämpft es mit Maßnahmen, die wirklich gegen das Problem helfen.

Bitte Nordirland

und den Eurotunnel dazunehmen. Ist auch keine EU mehr.

Mal am Rande bemerkt: Wenn

Mal am Rande bemerkt: Wenn ich nicht unter "Mehr" den Unterpunkt "Ihre Meinung" aufgesucht hätte, wüsste ich nicht, dass der Artikel kommentiert werden kann, es wird nämlich nicht angezeigt, zumindest nicht, wenn noch niemand kommentiert hat. Ansonsten : Frankreich beweist viel mehr Augenmaß bei den Grenzschließungen als D, indem es erst einmal den Schengenraum intakt lässt. D hingegen ist bereit, diese großartigste Einrichtung Europas zu opfern für etwas mehr Sicherheit. Abgesehen davon: die Zahlen sind im konstanten Sinkflug, da kann also nicht viel Mutation unterwegs sein. Aber den Bürgern wird Angst gemacht. Ich persönlich habe viel mehr Angst vor einer Post-Covid-Gesellschaft, in der das Denunzieren der Nachbarn wieder schick ist, die sich mental verschließt, nationalistisch denkt und deren Seelen härter geworden sind. Auch hier in Spanien bemerke ich das, aber in D ist es wohl noch stärker verbreitet, siehe viele Kommentare pro schärferen Lockdown und Flugreiseverbot forever.

EU-Außengrenzen dicht und zu ist eine richtige Maßnahme

Das Frankreich die Einreise aus Nicht-EU-Staaten unterbindet, ist richtig. Andere EU-Staaten müssen folgen. Auch die Überwachung gehört dazu.

Was aber auch in Frankreich fehlt, ist die gesetzliche Verpflichtung der Arbeitgeber/Unternehmen am Kampf gg. Corona mitzuwirken.
Hierzu zählen Massen-Tests/Schnell-Tests der gesamten Belegschaft und auch externe Kräfte (z.B. Leiharbeiterinnen/er).
Dazu gehört auch der gesamte Bereich der Logistik.

Und Frankreich muss ebenfalls Quarantäne-Hotels installieren, um Infizierte zu isolieren.

Was überhaupt nichts im Kampf gg. Corona bringt, sind Ausgangssperren.
Das ist nur ein Mittel um Unruhen im Keim zu ersticken.
Aber offensichtlich sieht sich Frankreich dazu genötigt, weil die Regierung davon ausgeht, dass es Unruhen wg. der strikten Maßnahmen geben wird. Insbesondere dann, wenn Fam.-Mitglieder ihre Verwandtschaft im Ausland besuchen möchte, was bei Grenzschließungen zu einem Problem wird.

Frankreich macht alles richtig!

Die Zahlen müssen (!) runter ... selbst ein I-Wert von 25 ist aufgrund der hochansteckenden Mutationen zu hoch. Aus Erfahrung sollten wir wissen, dass selbst dieser Wert explodiert wenn dem Bürger auch nur unspektakuläre Freiheiten gegeben werden. Die Fantasie der Menschen in kleinsten Freiräumen um drei Ecken quasi bis zur Verbotsfreiheit zu denken ist grandios.
Wenn wir nicht wie die JoJo's von einem Lockdown in den nächsten torkeln wollen, müssen wir diesen jetzt, auch dank der EU/Bundesweit grandiosen Impfstrategie, durchhalten. Einmal drin ist er bei weitem "bekömmlicher", vor allem aber billiger als ein ständiges rein und raus.

@09:40 von redfan96

"... Abgesehen davon: die Zahlen sind im konstanten Sinkflug, da kann also nicht viel Mutation unterwegs sein. Aber den Bürgern wird Angst gemacht ..."

Das mit der ständigen Panik-Mache stimmt.
Es fehlt seitens der Bundesregierung, den MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen an einem Pandemie-Plan der auch wirklich im Kampf gg. Corona was bringt. Derzeit wird u.v.a. wie mit Schulschließungen und anderen Schließungen versucht Corona in den Griff zu bekommen. Die Infektionszahlen sinken zwar (derzeit), was aber ebenso auch Zufall sein kann.

Mit den Mutanten haben wir Welt weit ein Problem. Die ...
"... Codes der neuen Varianten des Virus können in die Datenbank der Internet-Plattform gisaid.org eingestellt und weltweit geteilt werden. "Bisher wurden erstaunliche 350.000 Sequenzen öffentlich geteilt. Die meisten allerdings kommen aus einer Handvoll Ländern", bilanziert Epidemiologin Maria van Kerkhove, Technische Leiterin der Covid-19-Abteilung der WHO ..."
Quelle 13.1.21
Und es werden mehr

Reisen

Das Reisen ist in diesen Zeiten ein No-Go. Ausnahmen kann man allenfalls für wirtschaftliche Zwecke im Einzelfall zulassen. Und in diesem Zusammenhang ist es unerheblich ob EU-Staat oder nicht und eigentlich auch sogar Bayern oder Schleswig Holstein ... Es heißt bleiben sie zu Hause und bewegen sie sich maximal in der Region. Je mehr wir unter uns bleiben desto früher und freier wird das Leben lokal/regional werden können.

@ um 09:30 von Nachfragerin

"Grenzen lösen keine Probleme.
"Angesichts hoher Infektionszahlen und der Virus-Mutation macht Frankreich seine Grenzen dicht. [...] Zudem soll die Einhaltung der Auflagen im Land künftig stärker überwacht werden."

Wie löst man ein Problem in einem Land?
A) Man macht die Grenzen zu und sperrt es ein.
B) Man bekämpft es mit Maßnahmen, die wirklich gegen das Problem helfen."
.
Doch, Grenzen lösen auch Probleme. Ich verstehe das Trauma, dass vor fünf Jahren das Schließen von Grenzen als unmöglich bezeichnet wurde und vor einem Jahr war es dann doch möglich. Vielleicht löst man sich von der Aktion und betrachtet besser den Grund. Praktisch alle Länder mit funktionierenden Grenzkontrollen haben das Virus unter Kontrolle. Das Virus wird nicht durch offene Grenzen verbreitet, es verbreitet sich durch Mobilität der Menschen. Und da ist das Schließen von Grenzen eine von vielen Maßnahmen. Dass noch weitere Maßnahmen zu ergreifen sind ist ja wohl selbstverständlich.

09:40 von redfan96 //

09:40 von redfan96

// Abgesehen davon: die Zahlen sind im konstanten Sinkflug, da kann also nicht viel Mutation unterwegs sein. Aber den Bürgern wird Angst gemacht. //

Ja, im Moment sinken die Zahlen bei uns in D. Wie weit die Mutanten bereits verbreitet sind, entzieht sich meiner Kenntnis, aber wenn " die zuschlagen " sind unsere Krankenhäuser ( incl. ITS ) am Ende - bisher " nur am Anschlag ".
Und wegen der " Angst " : nein, ich habe keine Angst, aber einen gehörigen Respekt vor einem hoch ansteckenden Virus und den evtl. folgenden Krankheiten bis hin zum Tod.
Was nach Corona kommt, werden wir sehen. Ich persönlich sehe nicht so schwarz wie Sie.

Und was den schärferen Lockdown angeht : ja, es müssen schärfe Maßnahmen her, um das oben beschriebene zu verhindern.
Über das Einreiseverbot kann man streiten. Für mich würde das nur Sinn machen, wenn die ganze Welt einheitlich agiert.
Ihnen im fernen Spanien alles Gute und schönes Wetter.

Nicht EU

Portugals Einwohnern ist dann weiterhin eine Einreise nach F möglich.
In D besteht ab heute ein Reiseverbot für Portugal.

Über Paris reisen dann zumindest keine Nicht EU Reisenden mehr nach D ein, bliebe aber über Amsterdam, Brüssel, Wien, etc.

Sinnvollere Maßnahmen sind neben der Reisewarnung, der Verbote und Maßnahmen betreffend Mobilität sicher vor allem Home Office Regelungen und nun auch endlich Forcieren, Produzieren, Durchführen der Impfungen mit Hochdruck weltweit.

Einschränkungen und Reiseverbote dienen lediglich dazu Zeit zu gewinnen. Doch es bedarf Lösungen für die nächsten Wochen und Monate.

Angenehm überrascht...

war ich, als ich las, dass Frankreich Grenzen schließt.
Doch schon im nächsten Satz wurde ich auf den Boden der Tatsachen zurück geholt, denn sie werden doch wieder einmal "dicht gemacht".

Totale Verwirrung

Jetzt bin ich aber verwirrt. Grenzen kann man doch nicht schließen. Das war doch die Aussage 2015 im Zuge des Zustroms der vielen Schutzsuchenden. Das habe ich der Regierung geglaubt.

Geht das jetzt doch?

Ist eine Erklärung, dass die Regierungen situationsbedingt das äußern, was ihnen gerade gut in den Kram passt? Kann jemand bitte mich und die Bevölkerung aufklären?

@09:58 von H. Hummel

"... Aus Erfahrung sollten wir wissen, dass selbst dieser Wert explodiert wenn dem Bürger auch nur unspektakuläre Freiheiten gegeben werden ..."

Nee. Ist falsch.

Aus Erfahrung wissen wir, dass die ständige Panik-Mache nix bringt.

Schulschließungen und Gaststätten-, Restaurant-, Hotelschließungen, und Schließungen von Museen, sowie Schließung des Einzelhandels der sehr kleinen Läden, hat nichts gebracht. Die Infektionszahlen sind auch in D. weiter hoch.

Es wurde auch in D. wie in Frankreich bisweilen außen vor gelassen, dass der beruflich bedingte Grenzverkehr immer wieder Infizierte in das eine wie in das andere Land brachte.
Schnell-Tests/Massentests wurden nicht systematisch durchgeführt. Die Arbeitgeber/Unternehmen sind nicht gesetzlich zwingend in den Kampf gg. Corona mit einbezogen (u.v.a. z.B. Schnelltesten der gesamten Belegschaft)

Reisebeschränkungen !

Das mit diesen Einschränkungen der Reisen hätte gleich kommen sollen, als die ersten Fälle von Mutationen bekannt wurden. Nein man lässt erst einmal alle rein und wieder raus, damit sich die Mutationen weiter und schneller verbreiten können.
Es ist wie immer in diesem ganzen Zirkus, es wird immer viel zu spät und zaghaft reagiert und gehandelt. Auch die jetzigen Maßnahmen dämmen dies nicht wirklich ein, weil immer noch zu viele über die Grenzen dürfen. Wann sehen die Deppen da Oben endlich ein, dass nur echt harte und einschneidende Maßnahmen, so weh sie auch tun, wirklich greifen ??????
Auch hier wird ersichtlich, es gibt zu viele Lücken, und man will auf Teufel komm raus den Warenverkehr weiter fließen lassen, weil immer das Geld im Vordergrund steht, und nicht die Sicherheit und Gesundheit der Menschen. Es sind nur Id......... am Werk, die einfach amateurhaft agieren und keine Ahnung haben !

@ redfan96 um 9.40 Uhr "Mal am Rande ..."

" Ich persönlich habe viel mehr Angst vor einer Post-Covid-Gesellschaft, in der das Denunzieren der Nachbarn wieder schick ist, die sich mental verschließt, nationalistisch denkt und deren Seelen härter geworden sind."
Das Denunzieren der Nachbarn bedauern Sie? Denunzieren ist, was Sie gerade tun. Sie denunzieren die gesamte Bevölkerung eines Nachbarstaates. Warum?

"Die Zahlen sind im konstanten Sinkflug"
Das ist nicht wahr. Schauen Sie bitte mal nach Portugal, wo inzwischen sowohl die britische als auch die brasilianische Mutation wütet.

"Auch hier in Spanien bemerke ich das, aber in D ist es wohl noch stärker verbreitet, siehe viele Kommentare pro schärferen Lockdown und Flugreiseverbot forever." Flugverbot forever - davon ist nicht die Rede. Und von meinen Freunden, die inzwischen als EU-BürgerInnen in Spanien wohnen (mit 1. Wohnsitz) weiß ich, dass die Ausgangssperren wesentlich schärfer kontrolliert wurden. Getrennte Zeiten für verschied. Altersgruppen, zwei Stunden max ...

Grenzmanagement ist ein wichtiger Beitrag

zur Eindämmung der Infektionsausbreitung. Das zeigen erfolgreiche Länder, wenn sie immer wieder Infizierte an den Grenzen finden. Das heißt nicht nur Einreisesperren, sondern Testpflichten, Quarantänefristen, Quarantänekontrollen, engmaschige Verkehrskontrollen, leichte Kontrollen(Fieber messen) im Arbeitsverkehr. Aber es gibt Umgehungsmöglichkeiten, auch durch Wechsel der Verkehrsmittel. Wichtig ist dabei eine hoher Lückenlosigkeitsgrad des Grenzmanagements. Gibt es zuviele Ausnahmetatbestände, kann Grenzmanagement Infektionseintrag nur verringern aber nicht entscheidend verhindern.

Nur mal zum Verständnis

Das Virus ist bewegungsunfähig, d. h. es breitet sich nur durch menschliche Begegnungen aus. Müsste eigentlich jeder normal denkende Mensch verstehen.
.
Der beste Schutz wäre mal für 3 Wochen auf Reisen zu verzichten und Kontakte so weit als irgend möglich vermeiden.
.
Das fällt mir auch schwer, ist aber die einzige Möglichkeit die Pandemie einzudämmen und gleichzeitig ein besserer Schutz als jede Impfung.

@ redfan96, um 09:40

“Abgesehen davon: die Zahlen sind im konstanten Sinkflug, da kann also nicht viel Mutation unterwegs sein...“

Eine solche Argumentation ist immer wieder bemerkenswert.

Da hält jemand mit aller Kraft die gebrochene Wasserleitung im Hause zu, damit es drinnen nicht noch weiter ansteigt, und der Nachbar kommt vorbei, klopft ihm auf die Schulter und sagt ihm, er solle nicht so ein Geschrei machen; schließlich laufe das Wasser ja zur Türe raus...

Und wenn, wie Sie selber schreiben, auch Spanien neben Frankreich und GB “nationalistisch“ handelt, liegen wohl alle schief nach Ihrer Auffassung.

@10:02 von DerOstbayer

>> Ausnahmen kann man allenfalls für
>> wirtschaftliche Zwecke im Einzelfall
>> zulassen.

Was aber wieder nur dazu führen würde, daß sich jeder kleine (Ego-)Mensch als den notwendigsten(!) "Einzelfall" der Welt sehen wird. -.-

@ um 09:40 von redfan96

"…Abgesehen davon: die Zahlen sind im konstanten Sinkflug, da kann also nicht viel Mutation unterwegs sein.
…"
Ja, das mit dem konstanten Sinkflug dachte ich bis vor kurzem auch, doch da unterlag ich dem gleichen Fehler, auf den ich hier oft aufmerksam machen: wir dürfen nicht makroskopisch denken und Handeln, wir müssen auch kleine Regionen und kleine Zeiträume betrachten. So ist mir beispielsweise aufgefallen, dass die Inzidenz nun seit einem Monat in den sogenannten Musterländern HB, NI, SH… nicht mehr sinken, die Maßnahmen helfen anscheinend nur bei hohen Inzidenzen, unterhalb I = 100 sind sie nahezu wirkungslos. Interessant ist auch die Übersterblichkeit: im nicht gering betroffenen Berlin ist sie praktisch nicht vorhanden.
Wir stochern also mit unseren Maßnahmen immer noch im Nebel, das Patentrezept haben anscheinend nur rigoros abgeschottete Länder gefunden. Aber auch bei denen bin ich mir sicher, dass sie ihre Freizügigkeit wieder finden werden, genau so wie wir auch.

@10:05 von Ritchi

"... Praktisch alle Länder mit funktionierenden Grenzkontrollen haben das Virus unter Kontrolle ..."

Leider völlig richtig.

Hier sind besonders die Insel-Staaten wg. ihrer besonderen Möglichkeiten aufgefallen (leider GB ganz und gar nicht).
Hier sind z.B. Australien, Neuseeland, etliche Patifik-Insel-Staaten, oder Inselstaaten in der Karibik positiv aufgefallen. Alle diese Staaten haben Infektionszahlen unter 50 im ganzen Land, oder gar gg. 0

Muss bedeuten:
Die machen viel richtig.

Die ständige Panik-Mache, und das ständige Mantra artige wiederholen in den Medien dass wir eine Pandemie haben, hat bisweilen nichts gebracht. Die Infektionszahlen sind weiter hoch, und sie werden es auf der bisherigen Grundlage auch erst mal bleiben.
Vielmehr wurde u.a. mit der Panik-Mache die Maßnahmen verhindert, die wirklich was bringen (u.v.a. die gesetzliche Verpflichtung ALLER Arbeitgeber/Unternehmen zum Testen der gesamten Belegschaft).
Einen Pandemie-Plan gibt es bis dato. immer noch nicht.

Re : Nettie !

Das mit dem menschlichen Augenmaß wäre ja echt gut, nur haben viele Verantwortliche dafür schon längst jedes Maß verloren. Zu einseitig, zu umständlich, zu zaghaft, viel zu bürokratisch, zu egoistisch, verlogen, nur um einige der Dinge zu nennen die diese Herrschaften umtreiben, in ihrem Bestreben, die Menschen weiter an der Nase rum zu führen.
Leider aber gibt auch noch immer zu viele normale Menschen, die sich nicht an die regeln halten wollen und können, wie kleine Kinder, die gerne rebellieren und mit den Füßen auf den Boden stampfen. Es gibt unter allen eben immer noch zu viele, die ihre eigenen Vorstellungen folgen, statt echte Solidarität und ein Miteinander zu leben.

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