Ihre Meinung zu: Einreise wird eingeschränkt: Seehofer will auf die EU warten

28. Januar 2021 - 12:44 Uhr

Immer mehr Staaten machen ihre Grenzen dicht, um die Ausbreitung mutierter Corona-Varianten zu stoppen. Die Bundesregierung setzte auf eine europäische Lösung. Jetzt will Innenminister Seehofer doch national handeln.

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Die Bundesregierung setzt

setzt
wieder auf eine europaeische Loesung.

Kommt die nicht bereits zu spaet.

Die Mutationen sollte man ernst nehmen und sofort reagieren.

Die EU ist meiner Meinung nach nicht geruestet fuer Notfaelle solcher Art. Man kann ja spaeter die Eigenen Massnahmen anpassen. Aber reagieren muss man sofort.

Grenzschliessung geht nicht

zorro schrieb:
"... Bei einer Pandemie ... Sollten die Entscheidungsträger die Grenzen zu erst geschlossen werden ... "

D. kann die Grenzen nicht schließen.
D. ist auch abhängig von Warenlieferungen aus der EU.

Was hätte schon längst eingeleitet werden müssen, sind Massentests, insb. verpflichtend im Logistikbereich (ges. Arbeitswelt).

Hierzu hätten die Arbeitgeber in den Kampf gg. Corona gesetzlich verpflichtend eingebunden werden müssen (ähnlich Hygienekonzepte im Gaststättengewerbe usw.).
Das ist nicht gemacht worden.

Einreise wird wegen Corona eingeschränkt?

Dieser Schritt von Herr Seehofer ist zur Bekämpfung der Pandemie wichtig und richtig! Es ist nur konsequent, nachdem neue SARS Varianten aufgetreten sind, nicht noch durch weltweite Reisen neuartige Virenstämme erzeugt werden. Denn biologisch gesehen, passen sich die Viren den entsprechenden Umweltbedingungen an und können untereinander DNA austauschen, was das Risiko der Entstehung neuer Virenstämme erhöht.
Und natürlich sollen mit der Maßnahme auch die neuen Virenstämme nicht weiter ausgebreitet werden, Schließlich gefährdet Corona die Gesundheit vieler Menschen.
Von daher erscheint der Alleingang von Seehofer gegenüber der EU nicht unangemessen!

@dr.bashir - Orte mit wenigen Kontaktmöglichkeiten

12:07 von dr.bashir:
"So etwas stimmt immer nur dann, wenn man alles einzeln betrachtet."
> Sie sollen es logisch betrachten.
Eine Reise entspricht einer Ortsänderung von A nach B. Mehr nicht. Es gibt keinen Grund, warum ich oder mein Umfeld am Ort B gefährlicher sein sollten als am Ort A.

"Das Infektionsgeschehen wird auch nicht von ein paar tausend Kinogängern bestimmt. Trotzdem sind die Kinos zu."
> Im Kino sitzen hunderte Menschen für mehrere Stunden in einem geschlossenen Raum. Im Gegensatz zu einem Ortswechsel (unter strengen Hygienebedingungen!) ist der negative Einfluss auf das Infektionsgeschehen hier mehr als offensichtlich.

"Das kann man für jede Einzelmaßnahmen so durchdeklinieren."
> Richtig. Das sollte man tun.

"Am Ende kommt es auf die Summe der verhinderten Kontakte an."
> Richtig. Es spricht also alles dafür, einen Ort mit möglichst wenigen Kontaktmöglichkeiten aufzusuchen.

Untauglich

Die Bundesregierung kann so nur direkte Flüge treffen. Wer von Brasilien oder Südafrika über ein anderes Land einreist, hat dann keine Probleme.

@ Ibelin um 12.05 Uhr, "sofort reagieren" ,Zustimmung

"Die Bundesregierung setzt wieder auf eine europäische Lösung. Kommt die nicht bereits zu spät. Die Mutationen sollte man ernst nehmen und sofort reagieren. Die EU ist meiner Meinung nach nicht gerüstet für Notfälle solcher Art. Man kann ja später die eigenen Maßnahmen anpassen. Aber reagieren muss man sofort."
Das sehe ich genau so. Und ich befürchte, dass Deutschland und die EU jetzt den gleichen Fehler macht, wie er bei der Impfstoffbestellung passiert ist. Erst alle ins Boot holen und dann agieren. Das dauert zu lange.

@ Am 28. Januar 2021 um 12:05 von IBELIN

> Die Mutationen sollte man ernst nehmen und sofort reagieren.

Aber man sollte rational reagieren und nicht in Angst und Panik verfallen, wie es aktuell geschieht. Und es gibt ja auch Wissenschaftler die sagen, dass die Varianten gar nicht so ansteckend und tödlich sind wie behauptet. Allerdings finden diese Experten in der öffentlichen Debatte kaum Gehör.

Re : 0_Panik !

Natürlich hätten die Grenzen gleich nach dem was über eingereiste Mutationen bekannt wurde, die Grenzen dicht gemacht werden. Alle Reisen per Jet, Zug oder Auto, die nicht einem äußerst zwingendem Grund unterliegen, verbieten.
Was die Warenlieferungen angeht, sollten in einer solchen Situation nur noch benötigte Lebensmittel, Medizin und Hygieneartikel durch gelassen werden, mehr nicht. Und natürlich sollten schon lange an den Grenzen überall alle Transporteure immer wieder überprüft werden, um eben keine Viren mit den Waren hin und her zu schicken. Dazu müssten alle AG mit verpflichtet werden, dass sie mit für deutlich mehr Hygiene sorgen bei allen Beteiligten.
Alle anderen Waren sollten erst mal bleiben wo sie sind, denn zuerst kommt die Gesundheit und nicht irgend welcher Stahl oder eine Holzladung von einem Land ins andere fahren.
Wenn schon europäisch gedacht, dann alle füreinander und miteinander und nicht gegeneinander.
Jetzt nach Wochen kommen sie auch schon auch auf den Dreh

@ 0_Panik um 11.52 Uhr, vorheriger Thread, Re

"Es sind viele Vorschläge seit dem Frühjahr2020 den Verantwortlichen vorgetragen worden.
Nur sehr wenig ist davon umgesetzt worden.
Auf die Erfolge und deren Strategie anderer Länder (u.v.a. Australien,Neuseeland) wurde nicht hingeschaut."
Hingeschaut vielleicht, aber nicht daraus gelernt - ja, das stimmt. Unsere Regierung hat sehr lange versucht, alles in Übereinstimmung mit den EU-Mitgliedsstaaten zu veranlassen. Das war gut gemeint, aber falsch, weil es einfach zu lange gedauert hat. Deutschland ist eher bürokratisch, jede Entscheidung kann angefochten und ausgesetzt werden, das ist korrekt, dauert aber ewig. Woanders sichern sich die Regierenden zuerst ab - dann kommt erstmal sehr lange nichts.
Deutschland wollte die EU zusammenhalten, wollte die Grenzen und den Handel offenhalten. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass man das hätte besser machen müssen.

Bewährungsprobe für die EU

Die Pandemie ist wohl gegenwärtig die schwerste Herausforderung für die EU. Hier könnte sie zeigen, dass uns allen wirklich ein gemeinsames Auftreten und Handeln mit entsprechend abgestimmten Maßnahmen gelegen ist.
Aber die nationalen Egoismen sind unverändert sehr groß.
Der daraus entstehende Widerspruch schadet sowohl dem Ansehen der einzelnen Staaten als auch dem der EU.
Für einige Staaten in Ost und West wäre es eine Bestätigung, dass die EU eben doch nur ein "Papiertiger" ist.

Jetzt die deutschen Grenzen schließen zu wollen, wäre m.E. kontraproduktiv; eigentlich sogar EU und Deutschland feindlich.

Gruß, Wolfgang

@12:23 von Nachfragerin

@dr.bashir - schrieb wg. Orte mit wenigen Kontaktmöglichkeiten
"Am Ende kommt es auf die Summe der verhinderten Kontakte an."

12:23 von Nachfragerin antwortete:
"... Richtig. Es spricht also alles dafür, einen Ort mit möglichst wenigen Kontaktmöglichkeiten aufzusuchen ..."

Der ÖPNV in D. wie Busse u. Straßenbahnen insb. in großen Städten gehört nicht dazu.

Wie sollen es die Leute dort handhaben ?
Mit den blauen med. Papiermasken, die undicht sind ?
Auch diese Masken bieten bei Durchfeuchtung (z.B. langem Tragen oder wg. Regen) keinen wirklichen Schutz vor Corona (eher gg. 0).
Wie soll das gehen ?
Viele Menschen müssen mit dem ÖPNV zum Arbeitgeber fahren. Und es sind auch Reisen national notwendig.

@ Fordtaunus (12:30): stimmt ebenfalls - Umsteigerflug

hi Fordtaunus

stimmt ebenfalls. Denn dann nutzt man ganz einfach Umsteige-Flüge.

Zum Beispiel von Südafrika -> Umsteiger in Tunesien -> Weiterflug nach Deutschland

oder

Brasilien -> Umsteiger USA oder Kanada -> Weiterflug nach Deutschland

oder

England -> Umsteiger Canaren -> Weiterflug nach Deutschland

So einfach ist das Spiel. Und die Virologen sagen alle, das Grenzschließungen nutzlos sind.

@12:23 von Nachfragerin

Im Kino sitzen hunderte Menschen für mehrere Stunden in einem geschlossenen Raum. Im Gegensatz zu einem Ortswechsel (unter strengen Hygienebedingungen!)

Ich will hier nicht die Kinos verteidigen. Das war nur ein Beispiel. Aber natürlich können Sie im Kino nur jeden 3. Platz besetzen und für alle eine FFP2-Maske vorschreiben. Da sind dann die Hygienebedingungen nicht schlechter, als in einem Flugzeug. Eher besser.

Der Flughafen München z.B. hatte im Dezember ca. 245000 Fluggäste. Rechnen wir FRA und die anderen dazu, dann kommen da deutlich mehr Kontaktmöglichkeiten zusammen. Und ob die alle systemrelevant sind? Bekannte von uns waren gerade 3 Wochen in Tansania auf Urlaub.

Fugreisen stoppen

Es wäre wichtig, dass wir jetzt die touristischen Fugreisen bis auf weiteres komplett stoppen. Wir müssen jetzt einfach mal zurückstecken.

@0_Panik, 12:14

"D. kann die Grenzen nicht schließen.
D. ist auch abhängig von Warenlieferungen aus der EU"

Wie die Abbildung zur Meldung suggeriert und wie Sie auch dem hier entnehmen können: "Bei den angedachten Reisebeschränkungen konzentriere man sich auf Gebiete, in denen die mutierten Viren besonders stark verbreitet sind, wie derzeit Portugal, Großbritannien, Südafrika und Brasilien. Aus diesen Staaten solle die Einreise verboten werden", geht es hier um in erster Linie um (Flug-)Reisen.

"Was hätte schon längst eingeleitet werden müssen, sind Massentests, insb. verpflichtend im Logistikbereich (ges. Arbeitswelt).
Hierzu hätten die Arbeitgeber in den Kampf gg. Corona gesetzlich verpflichtend eingebunden werden müssen (ähnlich Hygienekonzepte im Gaststättengewerbe usw.)"

Das sehe ich ähnlich. Zumal der Logistikbereich ja auch insbesondere die Lieferdienste umfasst.

"Das ist nicht gemacht worden"

Da drängt sich wirklich die Frage nach dem "warum" auf. Aber besser jetzt (hoffentlich!) als nie.

@12.30 Fordtaunus

Die Bundesregierung kann so nur direkte Flüge treffen. Wer von Brasilien oder Südafrika über ein anderes Land einreist, hat dann keine Probleme.
Das ist nicht ganz richtig, man kann nach Vorlage des Flugtickets sehr wohl den Abflugort nachvollziehen.

@12:30 von Fordtaunus

"... Wer von Brasilien oder Südafrika über ein anderes Land einreist, hat dann keine Probleme ..."

Einwand völlig berechtigt.
Insb. Geschäftsreisen, und die Kontakte welche über die Leute über die Logistik stattfinden, stellen ebenfalls - Infektionskreisläufe - dar.

Deswegen ist es schon lange überfällig, dass Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet werden die Belegschaft alle 2-3 Tage testen zu lassen. Dazu gehört auch externes Personal.

Wird Ware mittels Logistik angeliefert, muss der Auftraggeber hier prüfen, ob ein gültiger negativer Corona-Test vorliegt (48Std.-72Std. alt). Falls nicht, müssen sich die Arbeitnehmer des zuliefernden Logistik-Unternehmens im nächsten Testzentrum melden, und zumindest einen Schnell-Test machen.
Hier ist aber noch nichts gemacht worden.

@ Traumfahrer (12:34): Hier mal Widerlegung zu Ihren Behauptunge

@ Traumfahrer

Hier mal was von der Verbraucherzentrale zu ihren falschen Behauptungen was Übertragung durch Waren angeht:

https://tinyurl.com/y2tff5fj
verbraucherzentrale.de: Wird das Coronavirus über Lebensmittel und Verpackungen übertragen? Stand: 16.11.2020

Bisher ist nicht nachgewiesen, dass sich Menschen durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben.

Aktuelle Meldungen aus dem November 2020, dass eine aus Deutschland importierte Schweinshaxe in China eine Corona-Erkrankung ausgelöst haben soll, sind zu bezweifeln.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat uns dazu am 9.11.2020 mitgeteilt: "Laut unserem zuständigen Ressortforschungsinstitut – dem Bundesinstitut für Risikobewertung – sind bislang nach wie vor keine Infektionen mit SARS-CoV-2 über den Verzehr von Fleischwaren oder Kontakt mit kontaminierten Fleischprodukten oder Oberflächen bekannt."

@Ernst Graeber - Berufspendler

11:27 von Ernst Graeber:
"Sicher kann das Virus die Menschen nicht unterscheiden aber es wäre nicht gut wieder Probleme mit den Pendlern von und nach F anzuzetteln."

Das sehen ich genauso.
Es ergibt keinen Sinn, einer handverlesenen Zahl von Pendlern regelmäßige Tests aufzuerlegen, während Millionen andere ungetestet zur Arbeit fahren dürfen.

@ IBELIN

"Die Mutationen sollte man ernst nehmen und sofort reagieren" Am 28. Januar 2021 um 12:05 von IBELIN

*

Und wie denn bitte schön soll man "sofort reagieren"?

Mutationen können gefährlich oder total harmlos sein.

Kommunist (anderer faden)

"Sie müssen aufmerksam lesen.
Richtig ist: Ein Virus kann man nicht durch Grenzschließungen aussperren.
Falsch ist: Reisebeschränkungen bringen nichts. Reisebeschränkungen sind sehr wohl sinnvoll, wenn sie die Kontakte reduzieren."

Wieder. Du musst dich entscheiden.
Bringts was, oder nicht?

Wenn man als einziger ins menschenleere Lummerland fliegt, ja.
Das gibts aber nicht.
Also ist die Beschränkung IMMER sinnvoll.
Sogar über Landesgrenzen OHNE Flugverkehr bringt es was. Es verhindert Kontakte. Darum geht es.
Kneipe zu:Verringert Kontakte. Gleichzeitig aber nach xy reisen, ermöglicht Kontakte: Also falsch.

Einreisebeschränkungen

Warum schon wieder so spät. Warum wieder erst eine europäische Lösung. Dass diese nicht funktioniert sieht man doch beim Impfstoff.
Wir sind seit Monaten im Lockdown neuerdings wegen drohender Mutationen, dürfen in manchen Gegenden nur 15km weg vom Wohnort aber fliegen in der Welt rum. Was stimmt mit uns nicht? Wann endlich geht Gesundheitsschutz vor Reisefreiheit. Die Grundschulen in Rheinland-Pfalz öffnen am Montag nicht weil in Baden-Württemberg die Mutation aufgetreten ist, aber wir fliegen in der Welt rum. Absurd. Reisefreiheit vor Bildung. Glückwunsch.

@ Tada (12:53): stimmt - nicht jede Mutation ist gefährlich

hi Tada

Mit dem hier haben Sie recht:

Mutationen können gefährlich oder total harmlos sein.

richtig, nicht jede Mutation ist gefährlich, das stimmt. Aber bei den aktuellen Mutationen gibt es Hinweise auch wenn davor gewarnt wird dass die Datenlage für Entscheidungen zu dünn ist.

https://tinyurl.com/y26vnr65
n-tv: Studien zu britischer Mutation - Virusvariante B.1.1.7 soll doch tödlicher sein Dienstag, 26. Januar 2021

Der britische Premierminister Johnson äußert den Verdacht, dass die Sars-CoV-2-Mutation B.1.1.7 nicht nur ansteckender, sondern auch tödlicher ist als andere Stämme. Neuesten Studien zufolge ist dieser Verdacht berechtigt. Doch für Rückschlüsse ist die Datenlage zu schwach.

Auf sowas kann man keine Entscheidungen aufbauen. Schon gar keine härteren Corona-Maßnahmen.

Je schneller man reagiert,

umso mehr kann man die aktuelle Normalität beibehalten.
Wird das Virus erfolgreicher, sollte die Massnahme die Ansteckungen vermeidet, auch besser werden.

@Nachfragerin

" Im Kino sitzen hunderte Menschen für mehrere Stunden in einem geschlossenen Raum" Am 28. Januar 2021 um 12:23 von Nachfragerin

*

Das stimmt nicht.
Wir waren im Kino, bevor sie geschlossen wurden, und daher kenne ich das Konzept.

Man dürfte nebeneinander nur zu zweit oder zu dritt auf den ausgewiesenen Sitzen Platz nehmen, nur in jeder zweiten Reihe.

Hunderte Menschen waren nicht einmal im ganzen Kino mit 9 Kinosälen.

Es ist auch Fakt, dass viele Menschen aus Angst selbst Veranstaltungen mit Hygienekonzept gemieden haben und die Kinos sowieso nicht die geringste Chance hatten voll zu werden.

@12:47 von MR.Troc

Das ist nicht ganz richtig, man kann nach Vorlage des Flugtickets sehr wohl den Abflugort nachvollziehen

Das ist eher theoretisch. Nehmen wir mal an, ich fliege von Kapstadt nach Paris. Dann habe ich dafür ein Ticket und einen Boarding Pass auf meinem Handy. Dann fliege ich von Paris nach München und habe dafür einen anderen Boarding Pass.

Weil ich in München aus einem Schengen-Land einreise, werde ich klassischerweise gar nicht kontrolliert. Und wenn doch, zeige ich meine Bordkarte aus Paris.

Wer also alle Corona-Regelungen umgehen will, der schafft das auch.

@MR.Troc

Es sei denn der Ticketkauf wird gesplittet.

12:41 von Demokratieschue...

«Denn dann nutzt man ganz einfach Umsteige-Flüge.

Zum Beispiel von Südafrika -> Umsteiger in Tunesien -> Weiterflug nach Deutschland … oder:
Brasilien -> Umsteiger USA oder Kanada -> Weiterflug nach Deutschland …
oder …

So einfach ist das Spiel.»

So einfach ist das Spiel auch nur in der einfachen Welt.
Diese ist aber nicht die reale Welt.

1. Dauert diese Art von Umsteiger-Fliegerei um einiges länger +
ist um einiges teurer.

2. Gibt es auch in anderen Ländern Einreisesperren aus besonders corona-belasteten Ländern. Als ob Sie nach Wahl à la Carte gegenwärtig von überall her nach überall hin fliegen könnten, wie Ihnen gerade der Sinn danach ist. Vor allem aus Brasilien kommend. Am besten noch mit Abflughafen Manaus. Nur die EU will den Spielverderber machen.

3. Sie können natürlich bspw. in Tunesien erst mal ein Paar Tage bleiben, und dort urlauben. Dann erst einen ganz eigenständigen Flug in die EU nehmen.

4. Sonst zeigt schon der Zettel am Gepäck den Umsteigeflug.

Ich erinnere mich an die

Ich erinnere mich an die Worte von Prof. Drosten, man solle nicht das bislang erreichte wiederum aufs Spiel setzen. Auf die EU sollten wir da nicht vertrauen, die haben ihr Vertrauen weitgehends verspielt, ist eben nur eine EWG. Also Grenzen für Reisende aus Risikogebieten schließen, ohne wenn und aber.

Privatjets?

Was ist mit Privatjets? Dürfen die noch aus- und einreisen?

„Warten

auf eine einheitliche EU-Regelung“, das heißt idR Warten bis zum St.Nimmerleinstag. Das ist allen, die das fordern, sicherlich bewusst.

@ Didib57

"Ich erinnere mich an die Worte von Prof. Drosten, man solle nicht das bislang erreichte wiederum aufs Spiel setzen." Am 28. Januar 2021 um 14:52 von Didib57

*

Momentan wird in sehr vielen Bereichen sehr viel Erreichtes aufs Spiel gesetzt. Und das obwohl alle einen Hygienekonzept ausgearbeitet und darin stark investiert haben.

Nach meinem Kenntnisstand?

Wenn die Sicherheitsinteressen eines Landes in der EU betroffen sind kann dieses EIGENSTÄNDIG temporäre Grenzkontrollen einführen. So steht es meines Wissen immer noch in den gültigen EU-Verträgen. Eine Corona-Pandemie wie diese ist zweifelsfrei eine Konfrontation der Sicherheitsinteressen eines Landes und wenn dem so ist, braucht Seehofer die EU nicht zu fragen oder sehe ich das falsch?

„Rasch“

ist nicht unbedingt eine Tugend deutscher Politiker. Während andere Länder seit einem Dreiviertel Jahr Grenzschließungen bereits durchführen, denken Spahn, Seehofer & Co. darüber nach. Das Wort „rasch“ hätte ich dabei nicht verwendet.

Einreise

Einreisen muss man nicht per se verbieten um gesundheitliche Risiken auszuschließen . Aber man kann Einreisen besser überwachen, zum Beispiel Tests und/oder Quarantänemassnahmen gezielt und punktgenau einsetzten. Unter gezielt verstehe ich eine strikte Überwachung der Quarantäne. Bisher wird damit ja eher lax umgegangen was Missbrauch Tür und Tor öffnet.

@IBELIN 12:05

Wer hat denn die Mutationen nicht ernst genommen? Es gibt doch Maßnahmen ohne Ende, Einschränkungen usw. Eine Grenzschließung hat 0 Einfluss darauf ob die Mutation weiter vorantreibt oder nicht. Die Mutation ist nämlich schon in Deutschland.

@einweltenbummler56 15:07

Und was haben Grenzschließungen gebracht? Richtig, gar nichts! Sie und andere sollten also mal aufhören Dinge zu fordern die sowieso nichts bringen.

@eine__anmerkung 15:04

Und was hat dies genau damit zu tun, dass Grenzkontrollen sowieso zwecklos sind solange Mutationen in Deutschland bereits sind und solange die Lange in Deutschland schlimmer ist als in den Nachbarländern?

@ einweltenbummler56

"Während andere Länder seit einem Dreiviertel Jahr Grenzschließungen bereits durchführen, denken Spahn, Seehofer & Co. darüber nach." Am 28. Januar 2021 um 15:07 von einweltenbummler56

*

Hier dabei zu sein ist nicht alles.

Deutschland ist ein Transitland für Waren und Personenverkehr (Leiharbeiter aus Osteuropa).

Da kann man ruhig erst überlegen, was man tut anstatt irgendetwas irgendjemanden nachzumachen.

Wir wollen ja nicht dieselben Warteschlangen herbeiführen, wie an der Grenze GB-EU.

(Ich schätze Sie hatten im Frühjahr auch kein Problem Klopapier zu kaufen, weil das jemand für Sie erledigt hatte.)

um 12:14 von 0_Panik

>>"D. kann die Grenzen nicht schließen.
D. ist auch abhängig von Warenlieferungen aus der EU."<<

Warum sollte das nicht gehen (Grenze schließen)? Und was haben die Warenlieferungen mit den Grenzschließungen zu tun? Die werden dadurch doch "nur" verzögert und nicht abgebrochen?

fast zu spät

Schade, dass diese Überlegungen so spät kommen, bereits Ende Dezember hätte man hier handeln können - auch EU weit. Dann hätte man möglicherweise die Mutationen schneller eindämmen können und so der Gesellschaft, bzw. der Wirtschaft weniger harte und kürzere Einschnitte auftragen müssen.
Wann lernen wir Deutschen und Europäer endlich, dass es im Hinblick auf diese Pandemie nur zusammen und vorausschauend geht, anstatt häufig nur zu reagieren. Es tut weh - so oder so.

jede Bewegung unterbinden

ganz unabhängig davon ob eine Landesgrenze überschritten wird, bei hohen Inzidenzen oder Mutations-Alarm sollte endlich für einen ausreichend bemessenen aber begrenzten Zeitraum die Erwerbsarbeit als triftiger Grund zurückgenommen werden, das Haus verlassen zu dürfen. Dann geschieht auch an den Landes-(und Kreis!-)Grenzen nicht mehr viel.
Und Kinder, Kultur und Gastro bekämen eine Perspektive, wann endlich Wirkung erzielt wird mit Maßnahmen, die bisher nur zu ihren Lasten gehen.

@Kommunist

"Es wäre wichtig, dass wir jetzt die touristischen Fugreisen bis auf weiteres komplett stoppen. Wir müssen jetzt einfach mal zurückstecken."

=>ist das sarkastisch gemeint?

Seit bald 1 Jahr unterliegen wir den buntesten Verboten und können -wenn überhaupt- nur unter strengen Auflagen reisen.
Gebracht hat das alles wenig bis nichts.
Auch die Mutanten werden wir nicht aufhalten - und sich jetzt, wo sie schon da sind mit ihnen mittels geschlossener Grenzen einzuschließen.....nunja, das erweckt zumindest bei manchen den Eindruck von Handlungsfähigkeit

Show must go on, die Politik in EU agiert weiterhin hilflos.
Wenn Lockdown, dann richtig. Wie in anderen Teilen der Welt

MR.Troc

"Das ist nicht ganz richtig, man kann nach Vorlage des Flugtickets sehr wohl den Abflugort nachvollziehen."

=>nur wenn Sie "durchbuchen", nicht bei Einzeltix.
Im Normalfall sollte es aber über den Pass nachvollziehbar sein.

15:12 von Magfrad

"@IBELIN 12:05
...Es gibt doch Maßnahmen ohne Ende, Einschränkungen usw. Eine Grenzschließung hat 0 Einfluss darauf ob die Mutation weiter vorantreibt oder nicht. Die Mutation ist nämlich schon in Deutschland."

Die Einschraenkung des Reiseverkehrs hat sehr wohl einen Einfluss auf die Verbreitung von ansteckenden Krankheiten.

Die Misere haben wir, weil man zu spaet reagiert hat, AUCH beim Reiseverkehr.

Einschraenkung heisst nicht zwangsweise nur Grenzschliessung. Bitte informieren Sie sich.

@IBELIN 16:15

Ich informiere mich sehr gut. Die Einschränkung des Reiseverkehrs hat 0 Auswirkung gehabt und war nicht der Grund warum man es im Frühling geschafft hat die Pandemie in den Griff zu bekommen. Es wurde nicht zu spät reagiert, wer sowas behauptet sollte sich mal selbst erkundigen bevor er sowas verbreitet.
Die Misere haben wir, weil auch in Deutschland zu wenige Leute mitziehen und ihren Egotrip durchziehen. Die Misere ist den Maskenmuffeln und Abstandverweigerern und generell Maßnahmenverweigerern zu verdanken. Einschränkungen was Reisen angeht gibt es nicht, dennoch ist die Inzidenz in Deutschland auf unter 100 zurückgegangen. Anstatt also den Reiseverkehr zu verfluchen sollte man mal mit wirklich sinnvollen Maßnahmen kommen wie eine Schließung des ÖV und Erhöhung von Home-Office und man sollte endlich damit aufhören Diskussionen über Schulöffnungen zu führen. Schulen und Kitas waren der Grund warum man die Inzidenzzahl lange nicht nach unten bekommen hat.

In einer globalen Welt...

... kann man sich nicht vor einem Virus abschotten.
Da muss jeder überall auf Hygiene achten.

Man tut hier gerade so, als ob man Viren nur aus dem Ausland einschleppen könnte.

Die Gesundheitsämter hier hätten längst so weit gebracht werden sollen, dass sie auch bei Inzidenzwerten von 50 oder 100 die Infektionwege nachverfolgen können.

@dr.bashir - Die Flugreisenden sind epidemiologisch irrelevant.

12:41 von dr.bashir:
"Da sind dann die Hygienebedingungen nicht schlechter, als in einem Flugzeug. Eher besser."
> Die Chance auf eine Infektion ist trotzdem größer, weil man nur mit negativem Test in das Flugzeug kommt.

"Der Flughafen München z.B. hatte im Dezember ca. 245000 Fluggäste."
> Im gleichen Zeitraum war etwa das Zehnfache an Fahrgästen im ÖPVN unterwegs - unter schlechteren hygienischen Bedingungen und ohne negativen Test. Schätzen Sie mal, wo es mehr Ansteckungen gibt...

@ IBELIN

Ja, auf der einen Seite ist schon zu spät, aber trotzdem ist jeder Virus der unentdeckt einreisen kann, ein Virus zuviel. Bei der Beschaffung eines Impfstoffes haben wir auf eine europäische Lösung gesetzt. Das Resultat wird seit Wochen in der Tagesschau debattiert. Jetzt wieder auf einen faulen Kompromiss zu warten ist unverantwortlich.

Wieder die Befürworter der

Wieder die Befürworter der offenen Grenzen.
Bringt nichts? Wenn Bewegungsradien minimiert werden nichts bringt, warum haben wir dann die 15km Regel?
Ein Lkw mit 15t Fracht ist was anderes, als 1000 tagestouristen. Es brachte bis jetzt nur nichts, weil es nicht konsequent umgesetzt wurde.

Hier wird die Büchse der Pandorra geöffnet...

Natürlich ist in einer offenen Welt immer das Risiko da, dass Viren "eingetragen" werden. Aber möchte ich daher in einer Welt mit Grenzen leben? Für mich ein klares nein. Hier geht es ganz klar um ein europäische Thema welches europäisch gelöst werden muss. Andernfalls ist das Risiko zu groß, dass Grenzen dauerhaft zu bleiben.

@16:37 von Magfrad

"... Die Misere ist den Maskenmuffeln und Abstandverweigerern und generell Maßnahmenverweigerern zu verdanken ..."

Ist unrichtig.

Richtig ist auch, dass die Infizierten als die "Unentdeckten" wg. fehlender Massentests nicht auffallen.
Massentests in der Slowakei, Österreich, u. d. Schweiz haben ergeben, dass ca. 1% der Bevölkerung zu dieser Gruppe gehören.
Bedeutet:
Ca. 830.000 Menschen in D. sind unterwegs, die infiziert sind, die es selber aber gar nicht merken. Und diese Menge infiziert wieder andere Menschen, sei es in der eignen Fam. oder am Arbeitsplatz (usw. als - Infektionskreislauf -).

Da macht es u.v.a. Sinn auch Reisende an den Flughäfen tüchtig zu testen, und auch Einreiseverbote auszusprechen.

Fazit:
Die Maskenmuffel und Abstandverweigerer und generell Maßnahmenverweigerer können es alleine nicht gewesen sein ...

@ 16:42 von Nachfragerin

>> ... Die Chance auf eine Infektion ist trotzdem größer, weil man nur mit negativem Test in das Flugzeug
kommt. ... <<

Haben Sie sich hier vertan?
Größer vs. negativ?

Wer sagt,
dass man nur mit negativem Testergebnis ins Flugzeug kommt?
Allenfalls die Fluggesellschaften.

Der Test, 24 h alt, kann Schnee von gestern sein.
Man kann sich bei Gedränge beim Ein- und Aussteigen sehr wohl noch infizieren.
Die gesamte Boardingzeit müsste verlängert werden, um das Gedränge zu vermeiden.
Wahrscheinlich nicht realisierbar.
Oder Flüge nicht vollstopfen.

Also besser - mit einem Restrisiko alle bei Ankunft testen und ggf. zusätzlich Quarantäne in Flughafennähe, und nicht durch die Republik reisen.

Nut Fliegen ist schöner?
Mrs. Dalloway

@ Magfrad

Gut informiert heisst zu wissen, dass die Einschränkung der Mobilität eine der wichtigsten und - vor allem ohne Impfstoff - die nach wie vor wirksamste Methode zur Eindämmung einer Epedemie darstellt. Erfolgreich bis zum Äußersten getrieben hat das zum Beispiel China (nicht dass ich das auch bei uns so erleben möchte) indem es ganze Gebiete praktisch isoliert hat.
Einschränkung muss aber nicht gleichbedeutend mit Schließung sein. Die Art des Virus und zumindest seiner britischen Mutation erlauben schon noch differenziertere Maßnahmen als die Schließung aller Grenzen. Schnelltests, Tests vor der Einreise, bei der Einreise usw.

@16:56 von Non-Partisan

"... Natürlich ist in einer offenen Welt immer das Risiko da, dass Viren "eingetragen" werden ... Hier geht es ganz klar um ein europäische Thema welches europäisch gelöst werden muss ..."

Schöne Idee. Aber später ... dauert alles viel zu lange ...
Passt derzeit nicht in das Zeitgeschehen und auch nicht in die Welt weite Infektionslage.

Derzeit sind andere Ansätze gefragt.

16:37 von Magfrad @IBELIN 16:15

Die Einschränkung des Reiseverkehrs hat 0 Auswirkung gehabt und war nicht der Grund warum man es im Frühling geschafft hat die Pandemie in den Griff zu bekommen.

Im Januar wurden zahlreiche Mitarbeiter der Fa. Webasto durch eine chinesische Geschäftsreisende infiziert bzw. diese gaben das Virus anschließend untereinander weiter. Im Februar brachten diverse Reisende aus Ischgl das Virus nach D. sowie in andere Länder. Von daher verstehe ich Ihr Argument nicht.

Reiseverkehr, also Urlaubsreisen, möchten Sie erlauben, und gleichzeitig den ÖPNV schließen? Ohne Rücksicht auf Menschen, die beruflich, für Einkäufe oder Arztbesuche darauf angewiesen sind?

@O_Panik 17:01

Alleine waren die Maskenmuffel bezw Maskenverweigerer und Abstandveweigerer nicht, aber diese Leute tragen die Hauptschuld dafür, dass die Lage Ende September sich dramatisch verändert hat. Zu testen macht immer Sinn, da stimme ich Ihnen absolut recht. Einreiseverbote bringen aber gar nichts. Ein Virus lässt sich nicht durch Einreiseverbote eindämmen. Im Übrigen eine Testpflicht gilt doch jetzt schon für jedes Reiseland da. Niemand kann nach Deutschland kommen ohne negativ getestet zu sein 72 Stunden lang oder einen Test direkt bei der Einreise zu machen. Diese Einreiseverbotediskussion ist überflüssig, es gelten für sehr viele Länder ohnehin schon Verbote. Flüge aus Großbritannien, Südafrika, Brasilien, Portugal zu streichen, da gehe ich mit, aber keine kompletten Grenzschließungen zu den Nachbarländern.

Einreisen werden eingeschränkt...

Seehofer will nicht auf die EU warten...
Die Bundesregierung setzte auf eine europäische Lösung. Jetzt will Innenminister Seehofer doch national handeln.

###

Und das ist auch gut so. Ein wenig Souveränität ist auch nötig. Denn bis die EU eine Entscheidung trifft, ist es warscheinlich wieder einmal zu spät...

16:37 von Magfrad

"@IBELIN 16:15
Ich informiere mich sehr gut. Die Einschränkung des Reiseverkehrs hat 0 Auswirkung gehabt und war nicht der Grund warum man es im Frühling geschafft hat die Pandemie in den Griff zu bekommen"

Die Corona Pandemie wurde weltweit nur durch den Reiseverkehr verbreitet.

Das ist doch mehr als evident. Laender, die weniger betroffenen sind , nur deswegen, weil Sie rechtzeitig den Reiseverkehr einschraenkten.

@ Bender

"Wenn Bewegungsradien minimiert werden nichts bringt, warum haben wir dann die 15km Regel?" Am 28. Januar 2021 um 16:54 von Bender

*

Es sei denn, man will Einkaufen, dann gilt diese 15km Regel nicht.

Abgesehen davon gilt sie nur ab bestimmten Inzidenzwerten, nicht auf Vorrat.

@ IBELIN

"Die Corona Pandemie wurde weltweit nur durch den Reiseverkehr verbreitet" Am 28. Januar 2021 um 17:43 von IBELIN

*

Allerdings gab es die ersten Ansteckungen in Deutschland und der EU durch berufliche Kontakte. Diese sind von Reisebeschränkungen nicht betroffen.
Aber wenn Menschen ihre Familien sehen wollen, dann dürfen sie das wohl nicht.

@Magfrad

"Alleine waren die Maskenmuffel bezw Maskenverweigerer und Abstandveweigerer nicht, aber diese Leute tragen die Hauptschuld dafür" Am 28. Januar 2021 um 17:32 von Magfrad

*

Geht es vielleicht irgendwann ohne jemanden als Schuldigen auszumachen? So einfach darf man es sich nicht machen. Absolut jeder hält sich nicht immer an die Regeln. Sie und ich inklusive.

"Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht." Adenauer

@Magfrad 17:32

"Einreiseverbote bringen aber gar nichts. [...]
Flüge aus Großbritannien, Südafrika, Brasilien, Portugal zu streichen, da gehe ich mit, aber keine kompletten Grenzschließungen zu den Nachbarländern."

Irgendwie finde ich ja, dass der erste zitierte Satz dem anderen widerspricht.

Aber unabhängig davon bringen Einreiseverbote sehr wohl etwas, und zwar dann, wenn die Inzidenz in dem Land, aus dem man kommt, signifikant höher als bei uns ist.
In diesem Fall hat man tatsächlich die Chance, das Virus von Deutschland wegzuhalten.

Gar nichts bringen Einreiseverbote aus Ländern, die die gleiche oder sogar eine niedrigere Inzidenz als Deutschland haben.

@MrsDalloway 17:02

"Der Test, 24 h alt, kann Schnee von gestern sein.
Man kann sich bei Gedränge beim Ein- und Aussteigen sehr wohl noch infizieren.
Die gesamte Boardingzeit müsste verlängert werden, um das Gedränge zu vermeiden."

Und selbst dann kann man sich immer noch auf dem Flug selbst anstecken, wie die Fälle kürzlich gezeigt haben, bei denen sich die betroffenen Passagiere wohl wirklich definitiv während des Fluges bzw. der Zeit im Flugzeug infiziert haben.
Trotz guter Lüftung, guter Sitzplatzregelung und allem.

Eigentlich sehr erstaunlich, aber wahr.

Aber unabhängig davon bringen

Aber unabhängig davon bringen Einreiseverbote sehr wohl etwas, und zwar dann, wenn die Inzidenz in dem Land, aus dem man kommt, signifikant höher als bei uns ist.
In diesem Fall hat man tatsächlich die Chance, das Virus von Deutschland wegzuhalten.

Umgekehrt möchte ich aber auch nicht, dass Deutsche, so D. eine höhere Inzidenz aufweist, das Virus in Ausland tragen.

Gar nichts bringen Einreiseverbote aus Ländern, die die gleiche oder sogar eine niedrigere Inzidenz als Deutschland haben.

Es könnten aber trotzdem dadurch unerwünschte Mutanten größere Verbreitung finden. M.E. sollten Reisen nur aus wichtigen familiären Gründen oder wenn es beruflich zwingend erforderlich ist stattfinden dürfen.

@DrBeyer - Nicht ablenken lassen!

18:03 von DrBeyer:
"Und selbst dann kann man sich immer noch auf dem Flug selbst anstecken, wie die Fälle kürzlich gezeigt haben [...]"

Wer sich mit den unwahrscheinlichsten Ausnahmen befasst, verliert den Blick fürs Wesentliche.

Um diese Krankheit erfolgreich bekämpfen zu können, muss man sich auf die häufigsten Ansteckungswege konzentrieren.

@Kaneel 18:17

Es gibt verschiedenste Gründe warum Menschen reisen müssen. Sei es um Familienangehörige zu sehen, sei es um zu pendeln. Die unerwünschten Mutanten sind doch sowieso schon in Deutschland, die bekommen Sie aus Deutschland auch nicht mehr raus. Meine Nichte wohnt in Deutschland und ihr Freund in der Schweiz. Sie wird sich sicher nicht verbieten lassen ihren Freund zu besuchen und im Übrigen macht sie jedes Mal einen Test bei der Einreise in die Schweiz und aus der Schweiz nach Deutschland. Solange die Testpflicht besteht sehe ich an diesen Reisen kein Problem, schon gar nicht bei Ländern wie der Schweiz wo die 7 Tage Inzidenz auf Deutschlands Niveau oder sogar darunter liegt.

17:34 von Der freundliche...

Denn bis die EU eine Entscheidung trifft, ist es warscheinlich wieder einmal zu spät...
.
davon ist auszugehen
es dauert eben ob einer eine Entscheidung fällt
oder 25 was zum Thema sagen wollen

@Bender Rodriguez - In "xy" ist die Kneipe auch zu.

12:54 von Bender Rodriguez:
"Kneipe zu:Verringert Kontakte. Gleichzeitig aber nach xy reisen, ermöglicht Kontakte: Also falsch."

In "xy" ist die Kneipe auch zu. Dort wird man sich also auch nicht besser anstecken können als zuhause.

Es kommt auf die Anzahl der Kontakte an, die Dauer der Kontakte, den Abstand... also alles, was die Chance einer Ansteckung beeinflusst.
Der Ort spielt eine untergeordnete Rolle.

@Kaneel, 18:17

"M.E. sollten Reisen nur aus wichtigen familiären Gründen oder wenn es beruflich zwingend erforderlich ist stattfinden dürfen"

Sehe ich auch so. Tourismus muss jetzt wirklich nicht sein. Aber die oft verzweifelte Situation der vielen Menschen, die im Tourismussektor ihren Lebensunterhalt bestreiten (bzw. bislang bestritten haben) darf auch nicht vergessen werden. Erstens natürlich, weil Solidarität in Notsituation immer und überall eine Selbstverständlichkeit sein sollte, und zweitens, damit es, wenn die Pandemie endlich vorbei ist für alle wieder mit der Freude am Reisen und Entdecken losgehen kann.

18:39 von Magfrad @Kaneel 18:17

Ich: M.E. sollten Reisen nur aus wichtigen familiären Gründen oder wenn es beruflich zwingend erforderlich ist stattfinden dürfen.

Sie: Es gibt verschiedenste Gründe warum Menschen reisen müssen. Sei es um Familienangehörige zu sehen, sei es um zu pendeln.

Also, in dem Punkt besteht doch Einigkeit. Mir geht es um touristische Reisen und Geschäftsreisen, die nicht sein müssen. Die Politik muss bei ihren Entscheidungen Kompromisse finden und verschiedene Bedingungen und Interessen (mobil sein müssen) von Menschen mit einfließen lassen. Und immer wieder abwägen zwischen Einschränkung und Notwendigkeit des "offen haltens". Und zu letzterem gehört auch der ÖPNV, da sich nicht jede/r einen PKW leisten kann oder möchte. Gerne mehr Kontrollen etc.

Mein Post um 18:17 war ursprünglich an DrBeyer gerichtet.

17:49 von Tada

"Allerdings gab es die ersten Ansteckungen in Deutschland und der EU durch berufliche Kontakte."

Technisch fallen berufliche Kontakte auch unter Reiseverkehr. Beschraenkungen heisst nicht nur Verbote. Es gibt verschiedene Moeglichkeiten Reiseverkehr sicherer zu machen.

18:59 von Nettie @Kaneel, 18:17

Sehe ich auch so. Tourismus muss jetzt wirklich nicht sein. Aber die oft verzweifelte Situation der vielen Menschen, die im Tourismussektor ihren Lebensunterhalt bestreiten (bzw. bislang bestritten haben) darf auch nicht vergessen werden. Erstens natürlich, weil Solidarität in Notsituation immer und überall eine Selbstverständlichkeit sein sollte, und zweitens, damit es, wenn die Pandemie endlich vorbei ist für alle wieder mit der Freude am Reisen und Entdecken losgehen kann.

Die finanzielle Unterstützung für Menschen im Tourismussektor und auch in anderen jetzt geschlossenen Bereichen ist mir sehr wichtig. Auch Ihrem letzten Satz kann ich nur zustimmen. Reisen ist für viele Menschen ein "Lebenselixier". Schön wäre natürlich, wenn das Reisen in Zukunft bewusster und umweltverträglicher geschehen würde. Bei einigen passiert möglicherweise ein Umdenken.

Pendler

Wo ist der Unterschied,ob ich von Niedersachsen nach Bremen und (deutlich weniger) umgekehrt pendle, von Niedersachsen oder Schleswig-Holstein nach Hamburg, von Brandenburg nach Berlin, vom Saarland nach Rheinland-Pfalz, von Brandenburg nach Polen oder vom Saarland nach Luxemburg oder Frankreich pendle ?

Beruflicher Pendelverkehr muss offen bleiben.

@ 17:32 von Magfrad

>> Im Übrigen eine Testpflicht gilt doch jetzt schon für jedes Reiseland da. Niemand kann nach Deutschland kommen ohne negativ getestet zu sein
72 Stunden lang oder einen Test direkt bei der Einreise zu machen. ... <<

Doch kann er..
Außerdem,
was nützt ein
72-h-alter Test?

Ergebnisse aus Antigentests
sind 24 h gültig.

Für PCR-Tests ähnlich, nur dass diese schon winzige Mengen entdecken.
Nur die Auswertung dauert eben
bis zu 24 Stunden.

Es sind immer
> nur <
Momentaufnahmen, also auch bei Einreise sofort testen.

Mrs. Dalloway

Beruflicher Pendelverkehr

Beruflicher Pendelverkehr muss offen bleiben. Es spielt keine Rolle, ob dabei Landes- oder Bundesgrenzen überschritten werden.
Aber: wenn gegenwärtig Menschen von Sachsen nach Aurich oder Leer reisen möchten: nein, auf gar keinen Fall. Hingegen wären Reisende aus Luxemburg dort zur Zeit sicherlich willkommen.
Solange Betriebe nicht geschlossen sind, muss jeder dort auch arbeiten können. Entscheidend ist doch nicht, ob man dafür eine Landes- oder Bundesgrenze überqueren muss, sondern die Zahl der Infektionen in den jeweiligen Gebieten.

@MrsDalloway - Tests sind immer gut!

17:02 von MrsDalloway:
"Haben Sie sich hier vertan? Größer vs. negativ"
> Nein, das war schon richtig: Im Kino wäre die Chance auf eine Ansteckung größer als im Flugzeug.

"Wer sagt, dass man nur mit negativem Testergebnis ins Flugzeug kommt? Allenfalls die Fluggesellschaften."
> Da diese die Flüge anbieten, ist das akzeptabel.

"Der Test, 24 h alt, kann Schnee von gestern sein."
> Ja. Aber ein frisch Infizierter ist nicht sofort ansteckend und ein alter Test ist besser gar keiner.

"Man kann sich bei Gedränge beim Ein- und Aussteigen sehr wohl noch infizieren."
> Dafür müsste jemand Ansteckendes im Flieger gewesen sein. Die Chance ist vergleichsweise gering.

"Also besser - mit einem Restrisiko alle bei Ankunft testen [...]"
> Je mehr Tests, desto besser. Das gilt nicht nur für Reisende.

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