Kommentare

Und auch diesmal....

....wird es keinen Erfolg haben weil die Republikaner die Trump-Anhänger nicht als Wähler verlieren wollen.

Für welchen Amt denn?

Amtsenthebungsverfahren für einen Amt, den er nicht mehr hat. Trump ist nicht mehr der Präsident. Wofür denn ein Amtsenthebungsverfahren?

Armer Joe

Er wird es schwer haben Präsident aller Amerikaner zu werden, bei dieser Demokratischen Partei.
Das hilft nur einem:
seinem Vorgänger

Ich hoffe immer noch darauf,

Ich hoffe immer noch darauf, das sich die Republikaner Ihrer Verantwortung bewusst werden und für das Impeachment stimmen. Alles andere wäre für mich eine Bankrotterklärung der Partei.
17 Stimmen - davon hatten sich bereits 10 gegen Trump ausgesprochen - die verbleibenden 7 Stimmen sollten sich doch wohl finden lassen.

Ablenkung

Ist das was die Politik am besten beherrscht.

Was halten die eigentlich davon mit ihrer Politik zu überzeugen und nicht mit ihren Querelen.

Das gilt nicht nur für die USA.

Wann lernen die Bürger sich auf Ergebnisse zu fokussieren und nicht auf die Show drumherum.

rer Truman Welt

Die Republikaner können dagegen argumentieren wie sie wollen, sie müssen letztlich darüber entscheiden, ob das Trump zur Last gelegte Verhalten für sie verwerflich oder in Ordnung war. Ist es für sie nicht verwerflich, ist es eine Dokumentation dessen, wofür sie stehen und jeder Wähler in Zukunft weiß, was er mit den Republikanern wählt - was sie sowieso wissen sollten, durch das Aufstellen einer solchen Person als Präsidentschaftskandidat und dessen Unterstützung als Präsident.

08:39 von Emil67 // Ablenkung

08:39 von Emil67

// Ablenkung //

Ablenkung wovon bitte ? Von den Wahlergebnissen ?

// Wann lernen die Bürger sich auf Ergebnisse zu fokussieren //

Auf welche Ergebnisse sollen sich " die Bürger " denn fokussieren ?
Auf die - von allen Gerichten bestätigten - oder die Trumpschen ?
Wie gut das funktioniert, haben wir doch alle sehen können, als der Mob das Capitol " eingenommen hat - oder ?

Richtiger Weg

Durch das Verfahren gegen Trump wird gezeigt, dass man sein Verhalten nicht tolerieren kann.
Auch wenn das Verfahren am Ende kein Erfolg haben könnte, ist es wichtig der amerikanischen Öffentlichkeit klar zu machen, dass Trump eine rote Linie überschritten hat. Eigentlich sogar mehrere.

Trump-Impeachment erreicht US-Senat

Wir können schon jetzt gespannt sein, ob die Republikaner im Senat sich von Trump emanzipieren werden oder ob sie sich von den Demokraten emanzipieren werden?
In einem Dilemma sind sie ja so oder so.

@ 08:31 von Orfee

Fall das Verfahren erfolgreich ist hätte er keinerlei Ansprüche die ein ehemaliger Präsident sonst hätte, das ist unter anderem Kosten für den Unterhalt eines Büros oder auch Schutz durch den Secret Service.
Das wichtigste für die Demokraten ist aber das er dann nicht mehr als Präsident gewählt werden darf in 4 Jahren.

Der ewige Traum vom Amtsenthebungsverfahren

"Der Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, warf den Republikanern vor, mehr über Verfahrensfragen zu streiten als über den Inhalt des Falls."
> Als ob es den "Demokraten" um den Inhalt ginge. Bisher haben sie alles herangezogen, was ihnen für diesen ewigen Traum nützlich erschien. An einem Amtsenthebungsverfahren festzuhalten, obwohl Trump nicht mehr im Amt ist, erweckt den Eindruck eines rachsüchtigen Nachtretens.

"Der Senat kann Trump mit Zweidrittelmehrheit schuldig sprechen. Anschließend könnte er dem 74-Jährigen jede weitere Kandidatur für ein öffentliches Amt verbieten."
> Nie wieder Trump? Dafür sollte sich sogar innerhalb der Republikaner eine Zweidrittelmehrheit finden lassen. Aber die Gunst der Trump-Wähler wird ihnen wichtiger sein.

Es gibt ja noch genug andere Möglichkeiten, um einen zweiten Trump zu verhindern.

Prioritäten

Die Demokraten haben sich fast 4 Jahre mit der angeblichen Russlandeinflüssen auf Trump beschäftigt, statt einen Plan für eine Politik, welche die Mehrheit der Amerikaner in den Mittelpunkt stellt, zu entwickeln. Wenn sie dies jetzt nicht angehen, statt sich mit dem neuerlichen, absehbar erfolglosen 2. Impeachment zu beschäftigen, werden sie in 4 Jahren bei den Wahlen keine Chance haben.

@Emil67 8:39

"Wann lernen die Bürger sich auf Ergebnisse zu fokussieren und nicht auf die Show drumherum."

Es hat für Sie nur mit Show zu tun, wenn ein amtierender Präsident ganz offensichtlich aus der ältesten Demokratie der Welt eine Autokratie machen möchte?

Das zeigt ziemlich deutlich Ihr (Nicht-)Verständnis von Demokratie.

Und was die Ergebnisse angeht: Ein Ergebnis der Politik Trumps war die Erstürmung der Demokratie. Und auf dieses Ergebnis muss sich jeder demokratisch gesonnene Amerikaner fokussieren.

Jeder, der das nicht macht, zeigt damit ganz offen, dass er gar nicht an der Demokratie interessiert ist.

Antwort auf den Kommentar

>Er wird es schwer haben Präsident aller Amerikaner zu werden, bei dieser Demokratischen Partei<.

Ganz genau. Die Vorgehensweise der Demokraten im Kongress ist Machtpolitik pur. Wenn Trump wieder freigesprochen werden sollte, wird nach als einziger US-Präsident zweimal freigesprochen sein und ist endgültig frei für 2024.
Und wenn er verurteilt werden sollte nach der Amtszeit, dann werden sich die Republikaner wie vor den Wahlen 1912 und 1976 spalten. In den Jahren verloren sie bekanntlich gegen Woodrow Wilson bzw. Jimmy Carter.
Viel Spaß, Republikaner mit der Entscheidung!

@Emil67: Den Gegner niederzu machen ist einfacher als sich groß.

08:39 von Emil67:
"Was halten die eigentlich davon mit ihrer Politik zu überzeugen und nicht mit ihren Querelen."

Es ist leichter, den einzigen politischen Gegner niederzumachen, als den Wähler mit eigenen politischen Inhalten zu überzeugen. In dem Zweiparteiensystem der USA besteht auch keine Gefahr, dass plötzlich eine "Alternative" aus dem Boden sprießt und die Stimmen frustrierter Wähler einsammelt.

@Parsec - Nicht tolerieren, was man 4 Jahre toleriert hat?

09:23 von Parsec:
"Durch das Verfahren gegen Trump wird gezeigt, dass man sein Verhalten nicht tolerieren kann."

Meinen Sie das Verhalten, was man vier Jahre lang toleriert hat, oder das, was es nicht mehr gibt?

Die Entscheidung über das Amtsenthebungsverfahren ist nicht mehr als ein Test, wie loyal die Republikaner sind bzw. waren.

@Robert Wypchlo 9:29

"In einem Dilemma sind sie ja so oder so."

Jeder Patriot, dem etwas an der Demokratie in seinem Land liegt, befindet sich in keinem Dilemma, da ihm klar ist, dass Trump impeacht werden muss.

In einem Dilemma befinden sich nur diejenigen Nichtpatrioten, denen alles wichtig sein mag, die Demokratie aber nicht.

orfee 08:31

...... bei Erfolg,für Trump nie mehr ein öffentliches Amt !

@Mickel

"Das wichtigste für die Demokraten ist aber das er dann nicht mehr als Präsident gewählt werden darf in 4 Jahren."
Es zeugt nicht gerade von Selbstvertrauen wenn man jetzt vier Jahre Zeit hat um seine Politik durchzusetzen, aber trotzdem verhindern will dass Trump wieder kandidieren wird. Abgesehen davon, Trump ist ein Showman und wer ihm einen Bühne gibt, ist selber schuld.

Demokraten haben keinen echten Konkurrenten gegen Trump??

@09:30 von Mickel
Wenn es tatsächlich um die Verhinderung der Wiederwahl von Trump geht, hieße das doch, dass die Demokraten davon ausgehen, dass Trump echte Chancen auf eine Wiederwahl hat.

09:30, Mickel

>>@ 08:31 von Orfee
Fall das Verfahren erfolgreich ist hätte er keinerlei Ansprüche die ein ehemaliger Präsident sonst hätte, das ist unter anderem Kosten für den Unterhalt eines Büros oder auch Schutz durch den Secret Service.
Das wichtigste für die Demokraten ist aber das er dann nicht mehr als Präsident gewählt werden darf in 4 Jahren.<<

Wenn Sie den Begriff Demokraten im Wortsinn benutzen, dann gebe ich Ihnen Recht.

Die Sache ist spätestens seit dem Sturm auf das Kapitol jenseits aller Parteipolitik angekommen.

Unverständlich

Im Text heißt es:
>>>Ob die Demokraten mit ihrem Schritt Erfolg haben, ist offen<<<
Nach einer nur einigermaßen gründlichen Recherche müsste es heißen:
Das die Demokraten mit diesem Schritt Erfolg haben ist so gut wie ausgeschlossen.

Also "offen" ist da eigentlich gar nichts, es sei denn man glaubt an ein Wunder.

@ um 08:57 von Meinung zu unse...

"von Meinung zu unse...
rer Truman Welt
Die Republikaner können dagegen argumentieren wie sie wollen, sie müssen letztlich darüber entscheiden, ob das Trump zur Last gelegte Verhalten für sie verwerflich oder in Ordnung war."
.
Gemäß der US-Verfassung haben die Republikaner und die Demokraten darüber zu entscheiden, ob das Trump zur Last gelegte Verhalten ein schwerwiegendes Verbrechen oder nicht ein solches war.

09:34, Nachfragerin Der ewige Traum vom Amtsenthebungsverfahren

>>Als ob es den "Demokraten" um den Inhalt ginge. Bisher haben sie alles herangezogen, was ihnen für diesen ewigen Traum nützlich erschien.<<

Die Ungeheuerlichkeit des Verhaltens, das Herr Trump an den Tag gelegt hat, ist Ihnen offensichtlich nicht bewusst. Es scheint sich für Sie im Rahmen der politischen Normalität zu bewegen.

@Orfee 08:31

Zitat: "Für welchen Amt denn?

Amtsenthebungsverfahren für einen Amt, den er nicht mehr hat. Trump ist nicht mehr der Präsident. Wofür denn ein Amtsenthebungsverfahren?"

Damit er in 4 Jahren nicht mehr antreten darf, daß ist jetzt aber wirklich schon lange breitgetreten worden.

@ um 09:08 von ich1961

"08:39 von Emil67

// Ablenkung //

Ablenkung wovon bitte ? Von den Wahlergebnissen ?

// Wann lernen die Bürger sich auf Ergebnisse zu fokussieren //

Auf welche Ergebnisse sollen sich " die Bürger " denn fokussieren ?
Auf die - von allen Gerichten bestätigten - oder die Trumpschen ?
Wie gut das funktioniert, haben wir doch alle sehen können, als der Mob das Capitol " eingenommen hat - oder ?"
.
Die Bürger können noch nach weiteren Ergebnissen fragen, beispielsweise wie gut die Epidemie in den Griff bekommen wird, oder wie gut die versprochene Einigung des zerrissenen Landes fortschreitet, oder wie die Bekämpfung der Armut fortschreitet, oder wie ein Gesundheitssystem für alle geschaffen wird…
Diese Ergebnisse werden vermutlich mehr Bürger interessieren.

Am 26. Januar 2021 um 08:38 von ich1961

17 Stimmen - davon hatten sich bereits 10 gegen Trump ausgesprochen - die verbleibenden 7 Stimmen sollten sich doch wohl finden lassen.
--------------------------------------------
Sich gegen Trump auszusprechen und einem Impeachment zuzustimmen sind ja wohl zwei Paar Stiefel. Ich habe gerade auf CNN gelesen, dass maximal 2 republikanische Senatoren noch unschlüssig sind, ob sie dem Impeachment zustimmen oder nicht-für falsch halten das Amtsenthebungsverfahren alle.

um 09:38 von Letzeburger

"Die Demokraten haben sich fast 4 Jahre mit der angeblichen Russlandeinflüssen auf Trump beschäftigt, statt einen Plan für eine Politik, welche die Mehrheit der Amerikaner in den Mittelpunkt stellt, zu entwickeln."

Die Russlandeinflüsse waren nicht "angeblich", sondern Fakt. Mehr als ein Dutzend engster Mitarbeiter von Trump - Flynn, Sessions, Don Jr. usw. - haben erst behauptet, keinerlei Kontakte zu haben, und mussten dann zugeben, dass das gelogen war. Und Mueller hat zehn (!) Verdachtsmomente gegen Trump zusammengetragen, die bei jedem einfachen Bürger zu Anklagen geführt hätten, was aber wegen der Amtsimmunität des Präsidenten nicht passieren konnte.

Zudem hat Biden bereits Dutzende von Executive Orders veranlasst.

Einfach mal bei der Wahrheit bleiben.
_

Antrag zum Impeachment erreicht Senat?

Auch die formelle Zulässigkeit ist zu beachten!
Es ist überhaupt nicht verständlich, weshalb erst jetzt, also nach der Inauguration von Biden der Antrag beim Senat eingegangen ist, wo doch die Dringlichkeit der Amtsenthebung von Trump herausgestellt wurde. Nach der Amtsübergabe ist Trump ganz sicher keine Gefahr für die USA. Von daher ist zu hoffen, dass das Impeachment gegenüber Trump keinen Erfolg haben wird. Selbst Biden hat Zweifel an den Erfolgsaussichten!

@ um 09:42 von DrBeyer

"@Emil67 8:39
"Wann lernen die Bürger sich auf Ergebnisse zu fokussieren und nicht auf die Show drumherum."

Es hat für Sie nur mit Show zu tun, wenn ein amtierender Präsident ganz offensichtlich aus der ältesten Demokratie der Welt eine Autokratie machen möchte?

Das zeigt ziemlich deutlich Ihr (Nicht-)Verständnis von Demokratie.
…"
Ich verstehe Ihr Denken und Ihr Ansinnen, hier geht es jedoch nicht um ein Verständnis für Demokratie, sondern um ein Verständnis für eine Verfassung. Und diese schreibt für die Amtsenthebung ein schwerwiegendes Verbrechen vor. Ob Trumps Verhalten juristisch als ein schwerwiegendes Verbrechen gewertet werden kann ist hier die Frage, nicht der weit dehnbaren Begriff der Demokratie.

09:46 von Nachfragerin Mal

09:46 von Nachfragerin

Mal ganz abgesehen von davon, das Joe Biden nicht mal eine Woche im Amt ist und vorher von D.T. massivst behindert wurde seine Amtszeit vorzubereiten, macht niemand die Gegner nieder.
Es kann für die Reps nur gut sein, sich von D.T. zu distanzieren und sich der Demokratie würdig zu erweisen. Um das zu realisieren, muss man aber die Inkompetenz und Unfairness eines D.T. erkennen
Ach ja, es gibt übrigens mehr als nur 2 Parteien in den USA ( Libertarian Patry, Green Party u.a. mit verschwindet geringen Wählerstimmen ).

09:53 von Nachfragerin // Die

09:53 von Nachfragerin

// Die Entscheidung über das Amtsenthebungsverfahren ist nicht mehr als ein Test, wie loyal die Republikaner sind bzw. waren.//

Haben Sie dafür irgendwelche Belege - oder ist das nur Wunschdenken Ihrerseits ?

Demokratisch beschlossene Regeln gelten für alle -

und müssen durchgesetzt werden, sonst werden sie über kurz oder lang ungültig.

Wenn Trump das anders sieht, ist das nicht das Problem der Allgemeinheit, sondern seins.

09:38, Letzeburger

>>Die Demokraten haben sich fast 4 Jahre mit der angeblichen Russlandeinflüssen auf Trump beschäftigt,<<

Robert Mueller, der Sonderermittler für diesen Komplex, ist Republikaner.

>>statt einen Plan für eine Politik, welche die Mehrheit der Amerikaner in den Mittelpunkt stellt, zu entwickeln.<<

Sie haben die Nachrichten der letzten Wochen nicht verfolgt?

Donald Trump

Wird ,da bei ihm ja alles großartig und einzigartig ist, der erste Präsident sein, der zwei Impeachmentverfahren übersteht.
Das werden wir ganz sicher bei jeder Gelegenheit von ihm hören.
Dieser Ruhm bleibt ihm zweifellos und
Das Verfahren nutzt mehr seiner Popularität, als den Demokraten und das gespaltene Amerika "einen" kann man damit ganz sicher auch nicht.

@wypchlo, 09:43

Es geht vorliegend für die Republikaner vor allem um deren Glaubwürdigkeit. Wenn viele hinter vorgehaltener Hand einem Impeachment zustimmen möchten, es aus ANGST aber nicht tun, dann sagt dies viel über den Zustand der Partei und des Landes aus. Die Demokraten haben, auch dank der desaströsen Politik von Trump, die politische Macht nun auch im Senat zurückerobert. Das Impeachment ist für sie eher hinderlich. Wenn sie Trump dennoch anklagen, dann geschieht dies, um dem Amt des Präsidenten seine Würde und dem Land seine Werte zurückzugeben. Trump war nicht nur ein schlechter Präsident, sondern vor allem eine Gefahr für den Rechtsstaat und die Demokratie.

@Nachfragerin, 09:34

Sollte ein Präsident denn nach seiner Abwahl befähigt sein, Volksaufstände zu organisieren, die verfassungsmäßige Ordnung des Staats anzugreifen, Gewalt auszuüben etc. ...? Würde Trump nicht impeacht, käme das einem Freibrief für dessen Handeln gleich. Der Rechtsstaat darf seine Augen nicht vor denjenigen verschliessen, die ihn zerstören wollen. Das gilt auch für den Präsidenten.

Trump zur Rechenschaft zu ziehen ist eine Frage der ...

... politischen Hygiene. Die Frage, wie zweckmäßig das (noch) ist dagegen eine andere.

Trump's kalter Putschversuch ...
gegen die US-Verfassung kann nicht einfach wie ein "Kavaliersdelikt" im Raum stehen bleiben. Das würde dem Prinzip des "rule of law" widersprechen. Der Versuch, die Wahlen durch wissentliche Falschbehauptungen und durch Aufwiegelung seiner blind folgenden Anhänger mit der Folge des Sturms auf das Kapitol ist ein historisch einmaliger Vorgang, den die US-Demokratie ahnden muss, schon um potenzielle Nachahmer zu verhindern.

Zweckmäßiger wäre gewesen ...
das Amendment 14, Absatz 3 zu ziehen. Ein Artikel in der US-Verfassung, der ausdrücklich "Aufruhr gegen die verfassungsmäßige Ordnung" behandelt. Das wäre mit einer einfachen Mehrheit im Kongress zu beschließen und nur mit einer 2/3 Mehrheit je wieder aufhebbar gewesen.

Wie auch immer: Trump hat Verantwortung zu übernehmen für sein ungesetzliches Tun.

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden sich in der GOP ...

... die 17 Senatoren, die für ein Impeachment mit Folge retrograder Amtsenthebung notwendig wären, nicht finden. Alles andere wäre eine große Überraschung.

GOP-Minderheitsführer im Senat, Mitch McConnell, der Trump 4 Jahre lang die Steigbügel gehalten hat, mag wie viele andere republikanische Senatoren überzeugt sein, dass sich Trump "impeachable Offenses" schuldig gemacht hat ... aber am Ende wird in der GOP der Opportunismus über das Rechtsverständnis siegen und es zu keiner Mehrheit für ein Impeachment kommen.

08:31 von Orfee

Zitat: Wofür denn ein Amtsenthebungsverfahren?

Wofür? Für seine Aufwiegelungen hinsichtlich seiner Lügen um den Wahlsieg von Biden.
Das Amtsenthebungsverfahren wurde während seiner Amtszeit eingeleitet, also hat es auch seine Berechtigung.

10:21, Ritchi

>> hier geht es jedoch nicht um ein Verständnis für Demokratie, sondern um ein Verständnis für eine Verfassung. Und diese schreibt für die Amtsenthebung ein schwerwiegendes Verbrechen vor. Ob Trumps Verhalten juristisch als ein schwerwiegendes Verbrechen gewertet werden kann ist hier die Frage, nicht der weit dehnbaren Begriff der Demokratie.<<

Ein Präsident, der ein demokratisches Wahlergebnis nicht akzeptiert und seine Anhänger aufstachelt, tritt die Demokratie mit Füßen. Was Demokratie in den USA bedeutet, das ist in der Verfassung genau definiert. Da ist überhaupt nichts dehnbar.

Viele Republikaner würden Trump gerne den unheilvollen ...

... Einfluss auf die Partei entziehen. Insbesondere im Senat.

Unter seiner Führung

• ist die GOP mehr zu einem Kult als einer verantwortungsvollen politischen Kraft geworden
• wurden politische Extremisten wie die Proud Boys oder White Supremacy hofiert
• schaffte es eine obskure Verschwörungssekte wie QAnon Repräsentanten ins House zu entsenden
• wurden Amtsträger der GOP, die einen korrekten Wahlablauf attestierten, unter Druck gesetzt.

Die Drohung, bei Primaries zu Wahlämtern einen Trump-hörigen Gegenkandidaten zu unterstützen, ist der verbliebene Hebel, um die Partei und insbesondere Repräsentanten und Senatoren unter existenziellen Druck zu setzen.

Der würde sich vermindern, wenn Trump für seine Machenschaften zur Rechenschaft gezogen würde. Insofern ein Strohhalm für viele in der GOP, aber dazu bedürfte es eines hohen Maßes an Koordination in der Senatsfraktion und die könnte nur von McConnell kommen. Nicht sehr wahrscheinlich.

09:38 von Letzeburger

Bitte mal das Programm die nächsten 4 Jahre von Joe Biden lesen. Auch Sie finden das im Netz.

Im Übrigen hat er schon etliches von seinem 100-Tage-Programm umgesetzt.

Sie haben es nur noch nicht gemerkt, wie Joe Biden jeden Tag Anordnungen unterschreibt.

Er macht halt nur nicht so ein Zirkus daraus wie sein Vorgänger.

Kontakte mit ausländischen Politikern hatte auch das Biden-Team.

@10:17 von MartinBlank
Und Mueller ist mit seinem Impeachmentverfahren auf ganzer Linie gescheitert. Man höre sich einfach noch einmal sein Schlussplädoyer an.

10:07 von fathaland slim

Die Ungeheuerlichkeit des Verhaltens, das Herr Trump an den Tag gelegt hat, ist Ihnen offensichtlich nicht bewusst
.
dieser Trump wurde von 47 % der US Wähler wieder!gewählt
jetzt kann man sich ja darüber streiten, was fanden die an dem seiner Politik,
vor allem seinen Umgangsformen "cool"
2/3 dieser Wähler scheinen ernsthaft zu glauben, sie wären um den Wahlsieg betrogen worden
und auch nach dieser Sache im Capitol hat er immer noch Unterstützer
wie viele das weiß der Teufel, Umfragen sehe ich gelegentlich kritisch
Da man häufig nicht den genauen Wortlaut der Frage kennt
Also zu ihrem Vorwurf "Ungeheuerlichkeit des Verhaltens, /ist Ihnen offensichtlich nicht bewusst"
da ist @Nachfragerin in guter (dem Fall amerikanischer) Gesellschaft

08:39 von Emil67

"Ablenkung"

Wirklich ?
Silly me dachte Trump haette Januar 6 wirklich die rote Linie gekreuzt.
Aber was weiss denn schon ich

@ 10:02 von krittkritt

Egal was man von Trump halten will, er kann seine Anhänger mobilisieren sonst hätten ihn auch nicht 74 Millionen US-Bürger gewählt.
Was man auf keinen Fall wieder machen darf ist Trump zu unterschätzen wie man es 2016 gemacht hat egal wie gut der Kandidat der Demokraten sein wird.

09:58 von Gerald Muller

>>Es zeugt nicht gerade von Selbstvertrauen wenn man jetzt vier Jahre Zeit hat um seine Politik durchzusetzen, aber trotzdem verhindern will dass Trump wieder kandidieren wird. Abgesehen davon, Trump ist ein Showman und wer ihm einen Bühne gibt, ist selber schuld.
<<

Bei 74 Mill. Trump-Anhänger sagt sich das so leicht... Und eben um zu verhindern, dass dieser Mann je wieder eine Bühne bekommt, zumindest in der Politik, soll das ja geschehen.

Bei allem Verständnis über

Bei allem Verständnis über die Verärgerung bleibt doch die Frage:
Wie kann man die Spaltung der Gesellschaft überwinden?

Kleiner Formfehler.

Kurze Info für die Demokratische Partei:

Ein Amtsenthebungsverfahren hat den Zweck, jemanden eines Amtes zu entheben.

Es wurden von Gerichten schon Klagen aufgrund von Formfehlern im Promillebereich desjenigen abgewiesen. Und wir haben im Westen doch "gleiches Recht für alle", nicht wahr?

Nächste Gelegenheit zum "Impeachment Trump" bietet sich möglicherweise Anfang 2025.

10:18 von Feo

>>Nach der Amtsübergabe ist Trump ganz sicher keine Gefahr für die USA. Von daher ist zu hoffen, dass das Impeachment gegenüber Trump keinen Erfolg haben wird. Selbst Biden hat Zweifel an den Erfolgsaussichten!
<<

Wie bereits zuvor schon mehrmals, auch in diesem Forum, erklärt wurde, so ist im Hier und Heute Trump keine Gefahr mehr, aber... in vier Jahren könnte er zur neuen Gefahr werden. Und um das zu verhindern halte ich das Impeachment für unbedingt erforderlich.

@Richie, 10:21 Uhr

Sorry, aber wenn eine Demokratie in eine Autokratie umfunktioniert werden soll, dann geht es selbstverständlich auch um ein Kernelement der US-Verfassung. Konkret wird mit dem Impeachment die Anstachelung Trump´s zu einem Staatsstreich verfolgt - dieser Sachverhalt begründet - wenn er zweifelsfrei nachgewiesen werden kann - selbstverständlich einen eklatanten Angriff auf die Verfassung und die staatliche Ordnung. Etwas anderes ist die Frage, ob ein Präsident, der sich nicht mehr im Amt befindet und "politisch abgewählt" wurde, noch impeacht werden kann. Diese Frage wird man bejahen müssen, da ansonsten jeder abgewählte Präsident zu diktatorischen/verfassungswidrigen Mitteln greifen könnte, um doch noch an der Macht zu bleiben.

um 10:38 von Hanno Kuhrt

"das gespaltene Amerika 'einen' kann man damit ganz sicher auch nicht."

Ganz im Gegenteil. Solange die Anführer der verfassungsfeindlichen Machenschaften nicht verurteilt sind - solange ist es nicht möglich, das Volk zu einen.

Die Reihenfolge bleibt immer dieselbe:
Urteil - Ableisten der Strafe - Wieder-Eingliederung in die Gesellschaft.
Es ist absurd, zu denken, man könne die ersten beiden Punkte einfach überspringen.
_

11:30 von bolligru

"Wie kann man die Spaltung der Gesellschaft überwinden?"

Ein guter Anfang waere zu sagen:

Joe Biden ist POTUS

Aber daran scheitert es schon.

@krittkritt, 11:18 Uhr

Mueller hätte Trump am liebsten auf der Anklagebank gesehen. Müller hatte jedoch einsehen müssen, dass eine Anklage gegen den Präsidenten formaljuristisch ohne Erfolg sein würde.

Gleichbehandlung

Wie der alte Lateiner sagt: "Primus inter pares".

Die Schuld eines Präsidenten muss genauso festgestellt und bestraft werden, wie bei jedem anderen auch.

Gerade wenn man sich als Republikaner für das Prinzip "Law and Order" stark macht.

um 11:30 von bolligru

"Wie kann man die Spaltung der Gesellschaft überwinden?"

Die Spaltung kommt zustande durch die hochproblematische Haltung der amerikanischen Gesellschaft gegenüber Politik.

Es gilt in den USA als "unangemessen", außerhalb des engsten Freundes- und Familienkreises über Politik zu sprechen. Man wird schief angesehen, wenn man mit Kollegen ein Bierchen trinken geht und dann das Thema Politik anschneidet.

Das hat dazu geführt, dass viele Menschen in einer politischen Filterblase leben.

Das gibt es in Europa sicherlich auch, aber nicht in dem Ausmaß, wie man es in den USA findet. Nicht umsonst liegt die Wahlbeteiligung dort soviel niedriger als in jedem europäischen Staat.
_

10:54 von Cosmopolitan_Citizen

Sie haben zu der Aufforderung von Trump an seine Anhänger, zum Kapitol zu marschieren, den richtigen Namen gefunden: "Ein kalter Putschversuch" gegen die US-Verfassung. Das ist durchaus so zu werten.

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