Kommentare

Es bleibt bei

Amerika first....nur der Ton wird etwas moderater....

US-Außenpolitik und die EU - kein Ritt auf der Harmonie-Welle

Ja. Biden zeigt mit dem Einreiseverbot für die Europäer, dass er ganz klar setzt auf "America first". Das erinnert doch so ganz an das Einreiseverbot vom Januar 2017.
Das Verhältnis ist zerrüttet. Der Schaden ist da.

Der Mann hat ein freundliches Auftreten.

Fürs Grobe sind die Hintermänner da.
Es ist also wieder wie vor Trump.

Der Unterschied: die Regierung Biden ist ein Gesprächspartner ..

... mit dem die EU einen zivilisierten Dialog führen kann.

• jede Seite definiert transparent ihre Interessen
• Punkte, über die Einigung erzielt werden kann, werden abgeräumt
• für Streitpunkte werden Kompromisse ausgelotet
• der Rest offener Punkte bleibt auf der Agenda

Es geht nicht darum, einen "Kuschelkurs" zu fahren, sondern einen partnerschaftlichen Umgang mit Gemeinsamkeiten und Interessensunterschieden zu pflegen.

Das ging mit Trump, der nur Poltern, Erpressen und Einschüchterungsversuche kannte, nicht. Mit dem Team von Biden schon.

Was glaubten wir von der "neuen" USA zu erwarten?

US politische und ökonomische Interessen sind nicht immer uneingeschränkt im Einklang mit denen der EU! Das haben wir schmerzlichst unter Trump erfahren müssen. Zwar ist es z.B. richtig politisch gemeinsam und entschlossen gegen die russische Alexei Navalny Repressionen zu reagieren, aber was, wenn es um EU-Interessen geht, die der USA politisch und ökonomisch nicht passen? Die EU sollte eigenständiger sein, dass hat uns die jüngste Vergangenheit unter Trump gelehrt. Daher sollte sich die EU nicht vorschreiben lassen mit wem sie Energiegeschäfte betreibt. Denn das Argument, dass die EU sich nicht durch die Nordseepipeline von russischen Erdgaslieferungen abhängig machen sollte, ist genauso richtig und plausibel, wie die ökonomischen Interessen der USA der EU Fracking Gas zu verkaufen! Fakt ist die EU braucht Erdgas und muss es leider importieren. Und die EU entscheidet bei wem sie es einkaufen und nicht die USA! Das ist Bevormundung! Die EU sollte souverän und unabhängig sein!

08:30 von Zundelheiner

Es bleibt bei Amerika first....nur der Ton wird etwas moderater....
#
Ich habe auch nie etwas anderes gedacht. Biden ist von den US Bürgern für die Belange erstens im eigenen Land gewählt worden.

Biden wird Nordstream zähneknirschend zustimmen

Europa braucht diese Sicherheitspipeline
dringender denn jeh.

Zwar sind Polen & Ungarn als momentane Durchleiterstaaten von Erdgas aus Rußland
auch in EU & Nato , aber die aktuelle Politische Lage in diesen Staaten
garantiert schon lange keine sichere Durchleitungen mehr.

Die Punkte Handel und Verteidigungsausgaben ...

...sind die "hot topics", werden aber ihre Zeit brauchen.

  • Ein neues Handelsabkommen

    Die Streitpunkte auf diesem Feld wurden im Zuge von TTIP bereits bereits evaluiert und standen kurz vor der Lösung. Egal wie ein neues Abkommen benannt wird: es wird vermutlich in einigen strittigen Punkten - wie den Schiedsinstanzen - geändert aber zu 80+% die vereinbarten Punkte beinhalten. Letzlich komme es darauf an

    • Zölle zu eliminieren oder zu reduzieren
    • die nicht-tarifären Handelsbedingungen zu klären
    • faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen
    • Schutz von Verbraucherrechten und Arbeitsbedingungen sicherzustellen

  • Die Verteidigungsausgaben ...

    ... an die vereinbarten Ziele heranzuführen bleibt ein Thema, bei dem es klarer Commitments bedarf. Verständlich, wenn die NATO-Partner das zu einem Lackmustest der Partnerschaft machen.

  • Mühsame Aufbauarbeit, um Vertrauen zurück zu gewinnen

    Die egozentrische und unabgestimmte Politik von Donald Trump hat letztlich dafür gesorgt, dass sich die EU der Wirtschaftsmacht China angenähert hat. Und während die USA weiterhin die Welt mit Handelskriegen überzogen hat, schmiedete China Bündnisse im asiatischen Raum. Biden wird nun den Scherbenhaufen seines Vorgängers zusammenkehren und für neues Vertrauen werben müssen. Nach 4 Jahren Trump haben die USA den Status eines verlässlichen Partners leider verloren. Unbeschadet dessen wird man unter Partnern immer auch eine Eigenständigkeit im politischen und wirtschaftlichen Handeln akzeptieren müssen. Dazu bedarf es aber regelmäßiger Konsultationen. Unter Obama wäre z.B. ein gemeinsamer Kampf gegen das Corona-Virus selbstverständlich gewesen.

    "Wird sich die Biden-Regierung deutschem Druck widersetzen?"

    Welch absurde Aussage, wenn man bedenkt, dass es sich um ein europäisches bzw. deutsches Projekt handelt, nicht um ein amerikanisches.
    Deutschland übt demnach Druck aus um eigene Projekte zu verwirklichen, ohne den USA blind für deren Interesse zu folgen? Wie dreist...

    Wir dürfen eines nicht vergessen: Es gibt in der internationalen Politik (für die USA) keine Freundschaften, nur Interessen. Biden wird die gleiche Haltung haben, nur dabei freundlich lächeln. Das war unter Obama auch nicht anders, als die NSA Deutschland ausspionierte.
    Naiv zu sein und auf Freundlichkeit reinzufallen wäre ziemlich dumm.

    Mir egal

    ...sollen die USA doch toben wie Rumpelstielzien um das Feuer.
    Ich bin auf die USA nicht angewiesen.
    Partnerschaft und Freundschaft auf Augenhöhe JA-alles andere NÖ

    Ostseepipeline

    Es ist schon bemerkenswert, wie fürsorglich unsere amerikanische Freunde um unser Wohl besorgt sind. Nord Stream 2 sei ein schlechter Deal für Deutschland und Europa. Das Projekt wird angeblich daher auf Teufel komm heraus hintertrieben und sanktioniert. Ich hoffe, Frau Schwesig bleibt standhaft. Ich wünsche ihr viel Erfolg und Glück bei ihren Bemühungen.

    Schrottwichteln

    Wenn Biden sich die "Wiedergutmachungsgeschenke" spart können wir darauf ja auch verzichten und jeder vertritt, wie man es eigentlich erwarten sollte, seine eigenen Interessen. Wenn er trotzdem auf die Einstellung von Nordstream 2 pocht muss er selbst was auf den Tisch legen, nur bitte nicht das teure fracking ähm freedom gas.

    08:55 von Robert Wypchlo Was

    08:55 von Robert Wypchlo

    Was für ein B....... ! Das Einreiseverbot hat nur etwas mit Covid19 zu tun, das könnte Europa oder D. genauso gegen die USA o.a. verhängen.
    Und das Verhältnis ist keinesfalls ( auch wenn ich jetzt Ihre Welt zerstöre ) zerrüttet. Ganz im Gegenteil.
    Etwas mehr Optimismus wäre mal angebracht, statt immer nur " schwarz" zu sehen.

    @Emil67, Robert Wypchlo, Zundelheiner

    Es ist nicht wie unter Trump. Biden und seine Regierung verfolgen langfristige und damit planbare Ziele. Weiterhin ist man unter Biden auch bemüht, den klassischen Ausgleich in der Diplomatie zu finden. Die deutschen dürfen Ihre Pipeline behalten, wenn dafür der Verteidigungsetat hoch geht. Zu guter Letzt werden geschlossene Verträge geachtet. Kurzum es ist alles, aber nicht Trumpetisch. Lauter Lärm ohne Wikrung...

    09:02 von

    09:02 von Cosmopolitan_Citizen

    Volle Zustimmung !

    NordStream

    Herr Biden wird wohl eine etwas differenzoerte Meinung über NordStream II haben als der vorhergehende Präsident aber, er wird nicht gegen die Parteiübergreifenden Beschlüsse handeln wollen. Das würde seine Bewegungsfreiheit innerpolitisch einschränken.
    Das Ted Cruz aber Kommentare über die amerikanische Außenpolitik macht oder machen darf ist das falsche Signal. Ted Cruz versucht Deutschland als übermächtigen Gegner aufzubauen dem man nur mit Sanktionen begegnen kann.

    Ein ganz miese Masche :

    Geordnete wirtschaftliche Verflechtungen wie z.B. Gaslieferungen aus Rußland sind für beide Seiten ein Vorteil. North Stream beschert aber weder den Polen noch den Ukrainern reichlich "Durchleitungsvergütungen" . Vermutlich sind es auch diese Länder (bzw.deren Politiker) , die hinter den Kulissen den neuen POTUS negativ beeinflussen. Vielleicht sollte da mal geklärt werden, ob solche Intrigen für die EU gut sind.

    America First 2.0

    Das selbe Spiel.

    US-Außenpolitik und die EU - kein Ritt auf der Harmonie-Welle

    Bei Präsident Bidens moderatem Auftreten kann man selbst dem Einreiseverbot für Europäer noch immer was ganz Positives beimessen. Hauptsache die Verpackung stimmt und dann spielt es eben auch keine Rolle, was da drin ist.

    @09:02 von Cosmopolitan_Citizen

    Schon bei Ihrem ersten Punkt kommen Sie ins Stolpern. Seit wann wurden denn die Interessen transparent definiert? Diese werden in den Hinterzimmern hinter verschlossenen Türen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit formuliert. Und natürlich nutzen die USA ihre Vormachtstellung in den Verhandlungen aus. Und wenn die Reaktionen der s.g. "Partner" nicht passen, scheuen die USA auch vor Sanktionen nicht zurück. Das war vor Trump schon so, und wird auch nach Trump so sein. Trump hat diese Art von Politik auf die Spitze getrieben und zu sehr öffentlich gemacht.

    In einer multi-polaren Welt sind Partnerschaften der Schlüssel

    zum Erfolg. Unternehmen wissen das schon lange. Länder zunehmend auch... nur noch nicht alle.

    Der Fakt, dass Länder nationale Interessen verfolgen, ist ein No-Brainer. Worauf es ankommt, ist das Erreichen von Win-Win-Partnerschaften, bei dem beide Seiten hinzugewinnen.

    Der strategische Wettbewerb mit China wäre weder von den USA alleine noch von der EU zu gewinnen. In einer gemeinsamen Positionierung gibt es aber - zumindest in Handelsfragen - ein kombiniertes Potenzial, das China von den Vorteilen

    • fairer gegenseitiger Wettbewerbsbdingungen
    • dem Schutz von geistigem Eigentum
    • dem freieren Zugang zu Märkten

    überzeugen kann.

    Trump's brachiale, undurchdachte und nicht konsistente "Hau-Drauf" Politik hat China nicht überzeugt. Das Einsacken von TPP war ein Eigentor, das China mit RCEP einen strategischen Vorteil verschafft hat.

    Die Europäer haben nur gemeinsam ein Gewicht, das sie im globalen Spiel einbringen können.

    Ich denke, dass wir trotz

    Ich denke, dass wir trotz aller, teils berechtigter, Kritik an Nordstream2 am Ausbau festhalten müssen. Wir erhalten doch auch Gaslieferungen von den Amis und von anderen Lieferpartnern und können so weiterhin mehrgleisig unsere Gasenergiebedarf decken. Eine zu einseitige Lieferbeschaffung ist immer gefährlich, weil man sich damit zu abhängig und erpressbar macht und genau dazu würden wir uns machen, wenn wir das Gasgeschäft mit den Russen zu stark einschränken würden. Wären wir auf die Absage an die Russen eingegangen, wären wir von den Amis abhängiger, so bin ich mir sicher, hätte Trump, als unser “Verbündeter“ bestimmt diese Situation für seine Erpressungen genutzt, in dem er zur Erreichung seiner Ziele vielleicht von “Lieferproblemen“ gesprochen und dann suksesive diese Karte weiter ausgespielt hätte. Aus unseren Erfahrungen mit diesem “Präsidenten“, habe ich keine Lust, dieser Gefahr nun alle vier Jahre, oder öfter je nach Präsident, ausgesetzt zu werden und Polen nix verdient.

    Augen gehen auf

    Ich habe es immer schon gesagt: mit Biden werden uns noch die Augen aufgehen. Die deutschen Politiker und Journalisten haben sich zu früh gefreut. Weder wird bei Nordstream2 eingelegt (was geht das Projekt eigentlich die Amis an?), noch wird Guantanamo geschlossen, noch werden Truppen aus Afghanistan oder Deutschland abgezogen. Auch die Atombomben bleiben nach wie vor bei uns stationiert. Wir werden Trump noch nachweinen...

    Harmoniewelle

    Ich denke, dass Europäer ebenfalls nicht auf einer Harmoniewelle mit den USA reiten wollen. Die Dissenzen waren schon vor Trump vorhanden, sind durch ihn nur nochmal bis auf die Spitze getrieben worden. Europa täte gut daran sich von keiner Seite abhängig zu machen. Es argumentiert sich leichter, wenn man mit Selbstbewusstsein zu seinen Überzeugungen steht. Europa hat keinen Grund sich einen "Schmusekurs" zu wünschen. Sowieso ist nun erstmal die amerikanische Regierung dran, zerbrochenes Porzellan in den Beziehungen zu kitten. Auch Demokraten in der US Regierung brauchen nicht in arroganter Manier glauben, sie dürfen bestimmen, welche Politik Deutschland oder die EU fährt, bzw. glauben, sie könnten nach allem was geschehen ist an die Obamazeit nahtlos anknüpfen. Auch Amerikaner müssen sich damit zurechtfinden, dass ihre Politik Konsequenzen hat, für die sie auch die Verantwortung tragen müssen. Ein neuer Name, ein neues Gesicht (Biden) allein schafft noch kein Vertrauen.

    Es wird nun, wie befürchtet

    Es wird nun, wie befürchtet immer klare, dass Biden nur das freundliche Gesicht gibt, während er im Hintergrund genau die gleichen Dinger laufen läßt, wie alle seine Vorgänger auch. Dabei frischt er die großen, für sein Land gewinnbringenden Punkte auf, wie z.B. Nato, alles andere muss dann aber wieder so in Reihe gebracht, oder auch gelassen werden, dass nur Und vor allem sein Land Vorteil und Nutzen hat, also America first, jetzt eben wieder mit einem pseudo-freundlichen Lächeln nach außen, aber knallhart in der Sache. Da werden unsere Nachtwächter und Sandmännchen in Berlin aber bald ganz dumm aus der Wäsche schauen, wenn sie merken, was sie sich da herbeigewünscht haben. Also sind wir letztlich wieder die Dummen. Im Westen nix Neues...

    Man kann über die Pipeline streiten....

    Man kann über die Pipeline streiten ob sie sinnvoll ist oder nicht mit unterschiedlichen Argumentationen. Was aber nicht geht ist der Eingriff der USA in die Entscheidungs-Unabhängigkeit europäischer Staaten. Die USA haben da nicht mit zu reden. Sie können Russland direkt sanktionieren, das ist ihre Entscheidung, aber sie können nicht darüber entscheiden welche Verträge europäische Staaten mit Russland abschließen oder diese wie im Fall Nordstream 2 torpedieren. Ein Geschmäckle hat das sowieso, wenn man dafür eigenes Gas verkaufen möchte und zu diesem Zweck politische Mittel einsetzt.

    rer Truman Welt

    Wer eine Welle der Harmonie erwartet hat einfach den Bezug zur existierenden Realität verloren. Deshalb sollten solche Erwartungen keinerlei Maßstab sein. Schließlich vergleichen wir unsere Welt auch nicht mit einem Paradies, sonst wären wir Dauerkunden der Pharmaindustrie.

    USA 1st

    war schon immer.
    Unsere Eurokraten und sonstigen Politiker sollten endlich auch mal an "Europa 1st" denken und nicht nur den Willen der US-Besatzer erfüllen.
    Nordstream 2 ist nur den US-Geschäften im Wege, aber für Europa Hilfe, um die Klima-ziele zu erreichen.
    Außerdem ist trotz allem Russland unser Nachbar und bisher ein immer zuverlässiger Geschäftspartner, was man von unseren amerikanischen "Freunden" nicht immer behaupten kann.
    Die einzige Verbesserung ist die Ansprache, die unter dem Politrüpel Trump nie vorhanden war.

    War doch klar

    Der Verkäufer wurde gewechselt-der Neue ist verbindlicher und diplomatischer-das Produkt ist das Gleiche.
    Wo bleibt denn der Aufschrei der Medien-oder ist es etwas anderes, wenn Biden eine Einreisesperre für Europäer verhängt-übrigens genau wie Neuseeland oder Australien-da hatte man ja auch keine Kommentare gehört.

    Am 25. Januar 2021 um 09:02 von Cosmopolitan_Citizen

    Der Unterschied: die Regierung Biden ist ein Gesprächspartner ..
    ... mit dem die EU einen zivilisierten Dialog führen kann.
    ------------------------------------
    Aha-und das ist jetzt wirklich "alles", was den Unterschied ausmacht-man kann besser miteinander reden, die Atmosphäre sei besser und man fühlt sich wohler.
    Wenn das 4 Jahre mediales Trommelfeuer mit Trump -bashing erklärt dann gute Nacht.

    Nordstream 2

    Egal wie man darüber denkt,der größte Unsinn wäre doch dieses Projekt kurz vor der Fertigstellung einfach liegen zu lassen.
    Normalerweise hätte es nicht gebaut werden dürfen.
    Aber jetzt ist die Situation so wie sie ist und deshalb kann nur noch fertig gestellt werden.
    Die ganzen Rohre einfach nur in der Ostsee versenkt und einfach nur liegen lassen,oder wie stellt man sich das vor?
    Geld,Material und Ressourcen Verschwendung von immensen Ausmaß.
    Oder kann man die Rohre wieder bergen?
    Wäre aber auch mit Kosten und Aufwand verbunden.
    Hier ist meiner Meinung nach kein politisches,sondern einfach nur noch rationelles Denken gefragt.

    @08:55 von Robert Wypchlo

    Biden zeigt mit dem Einreiseverbot für die Europäer, dass er ganz klar setzt auf "America first".

    Natürlich kümmert sich der US-Präsident als erstes um sein Land. Er macht da nur weniger einen Kreuzzug draus, wie sein Vorgänger.

    Einreisen aus den USA nach D unterliegen z.Zt. auch Beschränkungen. Ist so. Trotzdem starten und landen bei mir um die Ecken jeden Tag 2 Flieger von und nach den USA. Wenn die nicht komplett leer sind, gibt es wohl Ausnahmen von der Regel.

    Das Verhältnis ist zerrüttet

    Erstens halte ich diese Aussage für übertrieben und zweitens liegt das, falls es so wäre, sicher nicht an Biden.

    Am 25. Januar 2021 um 09:18 von Karl Klammer

    Biden wird Nordstream zähneknirschend zustimmen
    Europa braucht diese Sicherheitspipeline
    dringender denn jeh.
    -----------------------------------------
    Falls es ihnen entgangen ist, werden wir schon seit Wochen auf das Ende von Nord Stream II vorbereitet. Das Thema Nawalny wird konzertiert gepusht und unweigerlich am Ende in der Sanktion Stopp der Pipeline münden.
    Das ist das Antrittsgeschenk Deutschlands für Biden.

    Die europäischen und deutschen Politiker...

    haben doch wirklich gedacht, Biden würde wieder den Smusekurs aus der Vergangenheit einschlagen.
    Jetzt kommt das böse Erwachen, denn er lächelt den europäischen "Freunden" freundlich ins Gesicht während er die Sanktionen gegen uns unterschreibt.
    Bei DT wusste man wenigstens woran man war. Ein ungehobelter Klotz, der aber gerade raus benennt, was ihm nicht passt und wer ihm unsympatisch ist.

    Biden wird für unsere Politik viel schmerzhafter, denn er hat die geballte US Linke im Rücken, die im Gegensatz zu unseren Weltverbesserern und Europaträumern durchaus nationale Interessen knallhart vertreten. In USA ist Patriotismus kein Schimpfwort wie in Deutschland sondern ein ehrenhaftes Verhalten der Bürger.

    Und dann stelle ich mir vor, wie der Karnevalsprinz und voraussichtliche Kanzlerkandidat in entsprechend harte Verhandlungen gehen wird......... wir sind verloren.

    Aber auch hetzen gegen Biden geht nicht, denn man hat in ja förmlich ins Amt gebetet

    Tja, Pech gehabt.

    NS2 ist ein europäisches Projekt

    und nur wir Europäer entscheiden woher wir unsere Energie beziehen.

    Biden ist zwar Demokrat,

    aber er ist noch lange kein Megasozialist.
    Weil die EU aber so sehr sozialistisch und schon fast kommunistische Anwandlungen hat, muss das Biden quer liegen. Was sollen diese Partner denn in der Nato, wenn sie China frönen? Was will Deutschland oder die EU denn erwarten, wenn die Nato von den USA gehalten wird, aber Deutschland sich bei Zahlungen wegduckt? Nutzen ja, aber zahlen nein? Das wäre ja Schmarotzertum und hätte mit Partnerschaft nichts mehr zu tun.

    Biden wird der EU den kommunistischen Zahn ziehen wollen. Also wird es ungemütlich für einige Staaten der EU. Da wird es nicht anders sein, als unter Trump.
    Aber ob es unter Biden wieder Kriege geben wird? Trump hat keine Kriege vom Zaun gebrochen. Das muss Biden erst noch beweisen, dass er der sogenannte Friedensfürst sein will, während Trump im nahen Osten erhebliche Fortschritte Richtung Frieden erreicht hat. Grund genug, für Terroristen sich wieder verstärkt zu präsentieren. Mal sehen was Biden mit dem Iran macht.

    @Walter2929 - erwarten sie was anderes von Ted Cruz ?

    Ted Cruz ist ein strammer Trumpianer, welcher noch immer von Wahlbetrug träumt.
    Für ihn sind Deutschland und Europa außer
    Polen , Ungarn noch immer ideologische Bad States

    Was bei Biden besser ist

    Ist schon mal ein ganz wesentlicher Punkt,dass er wieder in das pariser Klimaabkommen beigetreten ist.
    Green new Deal ist auch Thema das wieder auf der Tagesordnung ist.
    Diese und andere Themen der Zukunft werden wieder besprochen.
    Niemand der einigermaßen realistisch ist hat jetzt das große Wunder erwartet und auch nicht mit allem von Biden werden wir immer einverstanden sein.
    In wesentlichen Punkten ist Biden schon in der richtigen Richtung und das war auch dringend nötig.

    Vertrauensbildende Maßnahmen

    Biden ist moderat im Umgang, aber sicherlich bestimmt in der Sache. Partnerschaften - in der Politik wie auch im Privatleben - müssen Interessengegensätze aushalten können, die dann im Dialog und in einem respektvollen Umgang aufgedröselt werden. Genau darin dürfte sich Biden eklatant von Amtsvorgänger Trump unterscheiden. Northstream 2 wird nicht zur Disposition stehen und Deutschland muss seine Interessen klar und überzeugend begründen. Gleiches gilt für die (berechtigte) Forderung der USA, eine höhere finanzielle Beteiligung Deutschlands für das Verteidigungsbündnis zu leisten.

    @aakoe

    Wer aber sorgt sich derweil um die russische Bevölkerung und Ihr Recht auf Meinungsfreiheit? Ich sehe da leider immer noch zu wenig Bemühungen unserer Politiker, die Dank der Meinungsfreiheit hier auch solche wie von Ihnen genannten Projekte "standhaft" und "auf Teiler komm heraus" durchpeitschen dürfen.
    Ich sehe mit Sorge, daß dieses Verhalten einen Keil zwischen uns Europäer treibt und mit noch größerer Sorge eine langanhaltende Enttäuschung an das russische Volk. Dabei lasse ich erstmal die Interessen der US-Amerikaner beiseite.

    Trump war auch ein Weckruf

    für die Europäer, endlich selbstständiger zu werden. Dazu gehört auch die eigene Verteidigung zu stärken, Bündnisse zu schließen und die Folgen selbst zu tragen.

    Biden hat aber recht: China ist auch ein äußerst selbstsüchtiger Partner, dessen Strategie mehr oder weniger Rücksichtslos der eigenen Vorherrschaft dient. Und dessen Staatsmodell den europäischen Demokratien ideologisch entgegengerichtet ist.

    Wenn die EU es schafft, endlich auf Augenhöhe mit den USA zu verhandeln wäre das der beste Partner, den wir haben können. Dazu gehören aber mehr als warme Worte und wohlfeine Reden.

    @Googol, 09:42 Uhr

    Selbstverständlich wird Biden, wie jeder Regierungschef, zunächst einmal die Interessen seines Landes vertreten. Anders als Trump sieht er sich jedoch auch in einer globalen Verantwortung - für den Klimaschutz, für die Pandemiebekämpfung, für die Weltwirtschaft und für eine glaubwürdige Bündnispolitik. Biden hat erkannt, dass er die Spaltung der USA nach innen und außen überwinden muss. Nachdem sein Amtsvorgänger das Weiße Haus in Schimpf und Schande verlassen hat, muss er dem Amt seine Würde zurückgeben und den Scherbenhaufen zusammenkehren, den Trump ihm hinterlassen hat.

    Es geht auch nicht um Harmonie...

    Es geht auch nicht um Harmonie, sondern dass man sich wieder mit Respekt begegnet. Dass Biden amerikanische Interessen vertritt, ist verständlich. Aber der Ton macht die Musik, und sein Vorgänger hat sich in dieser Hinsicht als ausgesprochener Flegel auf dem diplomatischen Parkett erwiesen.

    Eine Politik des 20.Jahrhunderts ist keine Antwort.

    Die nicht vorhandene Kooperation zwischen Europa und Amerika in den letzten Jahren hat in erheblichem Maße beide Kontinente geschwächt. Es scheint das es immer noch nicht verstanden worden ist das es zu eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe kommen musss, die die Interessen beider Kontinente dient.
    Viel Zeit bleibt beiden Kontinenten nicht mehr und eine weitere Fortführung einer Beschränkung und einseitige Regulierung der Handels-,Finanz - und Industriepolitik analog der erste Hälfte des 20. Jahrhunderts führt wie damals nicht zum Fortschritt und Frieden.

    @Robrt Wypchlo (08:55)

    Ja. Biden zeigt mit dem Einreiseverbot für die Europäer, dass er ganz klar setzt auf "America first". Das erinnert doch so ganz an das Einreiseverbot vom Januar 2017.
    Das Verhältnis ist zerrüttet. Der Schaden ist da.

    ____

    Nein, es zeigt, dass Biden im Gegensatz zu seinem Vorgänger das Problem Corona jetzt angeht. Angesichts von 400.000 Toten wird es ja auch langsam Zeit. Ist ja nicht so, dass es in Europa keine Grenzschließungen gäbe.

    Nordstream

    Harmonie? Deutschland und EU bestimmen selbst wo sie ihre Energie einkaufen oder selbstprodzieren. Die Sanktionen sind eine Provokation und müssen ignoriert werden.
    Das jetzt die Grünen plötzlich die amerikanische Argumentation übernehmen, vorher ging es ihr nur um fossile Energie lässt tief blicken.
    Wir haben schon sehr lange Gas aus Russland bezogen nur das die Leitung über Land geführt hat und den berührten Ländern Geld in die Kassen gespült. Was die Ukraine betrifft hat sie zeitweise die Durchleitung boykottiert und ang. das Gas nicht bezahlt. Diese Länder können selbst entscheiden da die Pipeline ja nicht verschwindet.
    Nordstream II muss daher ferdig gebaut werden. Kein europ. Land wird benachteiligt. Das Projekt hat außerdem beteit Milliarden gekostet.
    Natürlich geht es der USA ausschließlich um den eigenen Handel mit ihren eigenem Frekking Gas.
    Entweder sind wir gleichberechtigte Partner und Freunde oder ich verstehe die Bedeutung der Wörter nicht mehr.

    Was interessiert Biden Europa

    Wenn man alles nüchtern Betrachtet hat Biden mit Amerika genug zu tun, so das Europa auf sich allein gestellt sein wird, doch Europa spricht nicht mit einer Stimme. Verstehe nicht warum Europa wenn es mit den USA gut Freund sein will mit Russland Feind sein muß.

    Es ist wirklich erstaunlich,.....

    wieviele übertriebene Erwartungen in Biden gesetzt werden" Er ist US-Präsident und im Zentrum seines Denkens und Handelns muß und wird die USA stehen! Wenn nicht, würde das die demokratische Partei, ihre Abgeordneten und Senatoren furchtbar büssen müssen. Krass vereinfacht könnte man sagen, daß sich gegenüber Trzmp nur die Verpackung geändert hat, zumindest was deutsche Interessen betrifft. Auch Biden weiß, daß Nordstream2 nicht nur eine Abhämgigkeit Deutschlands darstellt, sondern auch Russland sich abhängig macht von fließenden Gas und Geld. Eine Schwingtür geht bekanntlich nach beiden Seiten auf! Man kann davon ausgehen, daß die US-Gasförderung befürchtet mit Deitschland einen potentiellen Kunden zu verlieren und entsprechend wird der Druck mit allen echten oder erfundenen Bedrohungen auf Biden ausgeübt. Auch Biden wird auf einem höheren NATO-Beitrag bestehen. Aber ob er versteht, daß Deutschland nicht wie die USA an Verfolgungswahn leidet?

    @Kröterich 09:45 - Transparenz von Interessen

    "Seit wann wurden denn die Interessen transparent definiert? "

    Das Verständnis des gesagten Punktes erschließt sich nur bei Beachtung des Tempus. Es geht nicht um die vergangenen Verhandlungen bei TTIP sondern um das, was ab JETZT auf der Agenda steht.

    Das ist transparent beschreibbar:

    • Ausweitung des Handelsvolumens
    • über beidseitigen Abbau von tarifären und nicht-tarifären Handelshemmnissen
    • unter Beachtung der jeweiligen Schutzinteressen.

    "Und natürlich nutzen die USA ihre Vormachtstellung in den Verhandlungen aus"

    Das eigene Gewicht in Verhandlungen zu Geltung zu bringen, ist nicht unstatthaft. Es zur Erpressung zu nutzen, wäre es schon.

    Klartext: das Leistungsbilanzvolumen USA <-> EU ist nicht in einer Dimension von Ungleichgewicht, das es einem Partner gestatten würde, "Vormachtstellung" zu nutzen. Hier geht nur Win-Win oder gar nichts.

    Nordstream2 ist ein Spezialthema, das nicht verallgemeinert werden kann.

    Am 25. Januar 2021 um 09:03 von Apollo1995

    Zitat:
    "...Was glaubten wir von der "neuen" USA zu erwarten?..."

    Amerika hat keine dauerhaften Freunde oder Feinde, nur Interessen.

    Henry A. Kissinger

    Biden wie Trump - nur etwas "höflicher"

    @09:27 von Grandloser
    Und er war in der Vergangenheit nicht mal diplomatischer, sondern nur im Stil angenehmer.
    Langfristig sind es auch teilweise die gleichen Ziele wie bei Trump.
    Sein Chef Obama meinte doch auch schon, man müsse den Europäern den Arm umdrehen, dass sie die für sie nachteiligen Sanktionen durchführen.
    Und die legendäre Victoria Nuland ("F*ck The EU") hat Biden auch schon wieder ins Team geholt.

    Hüh und Hot

    Die USA haben es satt den Ausputzer zu spielen, wenn hier endlos hin und her diskutiert wird.

    Gerade in Sachen internationaler Politik.

    Fazit.
    Wir sollten endlich Wissen wie wir uns Verteidigungspolitisch aufstellen wollen.
    Entweder übernimmt die USA unsere Sicherheit, oder wir machen das selbst bzw. im EU Verbund.
    Sehr wahrscheinlich ist es besser wenn wir uns auf und selbst verlassen.
    Dazu gehört aber vor allem eine intakte Verteidigung.
    Ohne werden wir siehe Erdogan, nicht ernst genommen.

    Wichtig ist bei allen

    Wichtig ist bei allen Vereinbarungen mit den USA, dass sie ohne Geheimhaltung, ohne Hinterzimmerverabredungen und ohne geschwärzte Passagen in den Verträgen getroffen werden.
    Schon bei TTIP gab es offensichtlich viel zu verbergen vor den Bürgern und bei den Impfstoff - Verträgen mit den Pharmakonzernen ebenso.
    Das muss aufhören.
    Alles andere wäre Unglaubwürdig und ein großer Schaden für die Demokratie und für das Vertrauen der Bürger in ihre Politiker.
    Bezüglich der Forderungen der USA, die Miltärausgaben der BRD zu erhöhen, könnte die BRD ebenso gut fordern, dass die USA ihren Militäretat rigide verkleinert.
    Denn dann stimmen die Proportionen wieder und die USA hätten mehr Geld zB für eine vernünftige Krankenversicherung.

    @ Hanno Kuhrt 10:06 - Der Unterschied ist deutlich ...

    „Aha-und das ist jetzt wirklich "alles", was den Unterschied ausmacht-man kann besser miteinander reden [….]“

    Nein, das ist nicht alles. Es wird nur schon mal eine Basisvoraussetzung erfüllt, wenn ein Dialog durch Rationalität, Verbindlichkeit und partnerschaftlichen Umgang geleitet wird anstatt von Rüpelei, Sprunghaftigkeit und Irrationalität.

    „Wenn das 4 Jahre mediales Trommelfeuer mit Trump -bashing erklärt [...]."

  • Es gab kein mediales „Trommelfeuer“ sondern eine angemessene kritische Auseinandersetzung mit seiner Politik und seinem Verhalten.
  • Trump hat > 30.000 Unwahrheiten in die Welt gesetzt und versucht demokratische Wahlen zu unterlaufen.
  • „Trump Bashing“ ist ein verwaschener Begriff, der stereotyp genutzt wurde, um Kritik an Trump zu diskreditieren.

    Zum Unterschied:
    der Ausgleich divergierender Interessen war für ihn nichts, das er auf dem Verhandlungsweg sondern durch Erpressung zu lösen versuchte. Biden durch Dialog.

  • Hanno Kuhrt 10:03, 10:06, 10:10 Uht

    >>Das ist das Antrittsgeschenk Deutschlands für Biden.<<

    Sind Sie immer noch frustriert über die Abwahl von Mr. Trump?
    Mr. Biden ist noch nicht 5 Tage im Amt und Sie kritisieren ihn heftiger als Mr. Trump in 4 Jahren. Trotz dessen 30.000 Lügen.

    10:16 von dummschwaetzer

    >>Aber auch hetzen gegen Biden geht nicht, denn man hat in ja förmlich ins Amt gebetet<<

    Mr. Biden hat niemand ins Amt gebetet. Sondern die Amerikaner hatten die Lügen des Mr. Trump satt und diesen abgewählt.
    Allerdings waren ca. 95% der Deutschen froh über das Wahlergebnis, da schlicht jeder andere US Bürger das Präsidentenamt besser ausüben würde als Mr. Trump

    Die USA bleiben ein

    aggressiver Staat, der wenn es um die eigenen wirtschaftlichen Interessen geht auch gerne mit seinem Militär droht.
    Da ist es egal wer an der Macht ist.
    Siehe chinesisches Meer.
    Bin gespannt wie lange es geht bis die NAVY vor Dänemark auftaucht.

    11:20, krittkritt

    >>Und die legendäre Victoria Nuland ("F*ck The EU") hat Biden auch schon wieder ins Team geholt.<<

    Ich weiß gar nicht, was diese Frau für die Putinquerfront so wichtig macht.

    Sie hat ein Telefongespräch in klassisch derber Sprache geführt, so wie das Diplomaten untereinander gern mal tun, das vom russischen Geheimdienst abgehört, veröffentlicht und zum Skandal aufgeblasen wurde.

    Einfach nur albern.

    10:16 von dummschwaetzer

    >>denn er hat die geballte US Linke im Rücken,<<

    Die geballte US Linke können Sie politisch etwa mit unserer FDP vergleichen.

    @yolo 10:17 - Biden wird als Partner verhandeln ...

    „Weil die EU aber so sehr sozialistisch und schon fast kommunistische Anwandlungen hat, muss das Biden quer liegen.

    Seriöse und diskutable Kritik führt sich durch übertriebene Rhetorik und inhaltsfreie Etikettierung ("kommunistische" Anwandlungen ?) selbst ad absurdum.

    Was genau ist denn der sachliche Kritikpunkt im Kontext des Artikels ?

    Diskutabel ist:

  • von den NATO-Länder darf die Einhaltung ihrer Bündnisverpflichtungen erwartet werden, auch budgetär.
  • die Beziehungen zu China sind durch rationale Interessen geprägt, nicht durch "frönen". Änderungen im Bereich Handel und Investitionsschutz sind unabdingbar, aber durch eine Vereinigung des Verhandpotenzials USA-EU eher erreichbar als durch Theaterdonner.
  • Trump hat in ME keine Fortschritte im Friedensprozess erreicht, sondern Scheichtümer ins Boot geholt ohne die Betroffenen selbst.
  • In der Iran-Politik wird das Ergebnis daran zu messen sein: wird Iran letztlich über die A-Bombe verfügen oder nicht
  • USA -EU - China

    Alle drei habe unterschiedliche Interessen - nein, Freundschaften gibt es keine - nie!
    Sorge bereitet mir nur eine taumelnde EU: keine Geschlossenheit, die wir so dringend brauchen würden.

    USA haben letztes Jahr Ölimporte aus Russland sehr deutlich erhöht - u.a. auch wegen US-Boykott von Öl aus Venezuela. Und EU darf kein Gas von RF beziehen?
    Nordstream 2 verbieten wollen?

    Biden - alter Wein in neuen Schläuchen - also weiterhin "America first"!

    Gruß, Wolfgang

    „Die Biden-Regierung wolle aus einer Position der Stärke heraus mit China umgehen. Mit den Partnern gemeinsame Chinapolitik zu machen, gebe genau diese Stärke.
    In dieser Einladung an die Europäer steckt aber gleichzeitig Kritik. Dass Europa Ende Dezember ein Investitionsabkommen mit China geschlossen hatte, kam in Bidens Team nicht gut an - drei Wochen vor seinem Amtsantritt, ohne sich auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit China verständigen zu können. Dass die Europäer dieses Abkommen als "Signal strategischer Autonomie in der Außenpolitik" bejubeln, erst recht nicht.
    >> Damit habe man China den Hammer gegeben, einen Keil zwischen die USA und Europa zu treiben“

    Stimmt. Aber es geht um hier „Wirtschafts"- (oder vielmehr: Vorherrschafts-)interessen. Und Geld regiert bekanntlich die Welt, bedeutet also Macht. Und das gerade und insbesondere auch in den USA.

    @um 11:09 von Postquestioner

    Amerika hat keine dauerhaften Freunde oder Feinde, nur Interessen.
    ....
    Richtig. Das hat nämlich zur angenehmen Folge, dass Politik auf Logik und nicht auf Emotionen aufgebaut ist und damit berechenbar und kalkulierbar bleibt.
    Freunde decken trotz Fehler? Nach dieser Interessenbekundung Fehlanzeige. Das ist ja auch gut so. Wer aber ständig auf Vertrauen angewiesen ist und um Freundschaft bettelt, macht sich politisch Schwierigkeiten von Unglaubwürdigkeit bis Brudergeschachere oder Blutrache?

    @11:20 von krittkritt

    Dennoch bleibt der entscheidende Unterschied, das Biden trotz vielleicht umstrittenen Personals weiß, das er nicht alleine alles mit seinen "Geschäftsmanngebaren" bewegen kann. Daran ist Trump gescheitert, die meisten "Deals" von Trump waren nicht besser als die vorherigen Verträge und wurden mit Wirtschaftskriegen teuer vom kleinen Mann erkauft. Fragen Sie mal die britischen Fischer wie toll deren Deal ist. Auch die Briten haben die EU nur trumpistisch 5 Jahre lang beleidigt statt mal was sinnvolles auszuhandeln. Wie bereits gesagt viel Lärm um nichts oder weniger.

    Biden vs.Trump

    Biden Dilemma ist, das die radikalen Massnahmen unter Trump mit "America first" wirtschaftlich kaum zu schlagen ist. Die Oekonomie und die Arbeitsplaetze waren stark gestiegen bis Corona kam.
    Dieser Egoismus und die geringe Gegenwehr - hier speziel die der EU - hat schnell Erfolge gezeigt. Auch die Konfrontaion mit China.
    Ob die Stadegie auf die Laenge tasaechlich Erfolg gehabt haette konnte nicht gezeigt werden. Trump*s popularitaet bassiert vor allem auf diese ersten Monate und er waere ohne Zweifel wiedergewaehlt worden wenn Corona nicht ausgebriochen waere - hier hat er vieles falsch gemacht.
    Biden muss also um nur in die Naehe dieses wirtschaftichen erfolges die Massnahmen aufrecht erhalten.
    Es ist an EU sich unbahaengiger zu machen, frei von der Bevormuntung durch die USA - Freunde und Handel, ja gerne aber ohne Unterwuerfigkeit also auf gleicher Hoehe.

    Trump sagte ueber seine

    Trump sagte ueber seine Aussenpolitik:

    "...I am responsible for the most significant United States foreign policy shift in a generation...”

    President Biden wird nicht regieren (drohen Staaten auszuloeschen via twitter) wie Trump.
    Das alleine ist fuer mich schon Grund genug zu hoffen dass America nicht mehr so gehasst wird auf der Welt und wir wieder reisen koennen nach Europa wenn es vorbei ist mit coronavirus outbreak restrictions

    Nordstream II

    Die Normalsierung des Verhaeltnis der Eu zur Russland, nach dem Mauerfall, die guten Handelbeziehungen mit China, Seidenstrasse hat der USA den Angstschweiss auf die Stirn getireben. Seit einigen Jahre kommen nur noch schlechte Neuigkeiten aus diese Laender - das faellt auf.
    Auch der Fall Nalwalny wirft eine Schatten genau auf die "Probaganta" die Nichterneuerung der Ruestungsvertraege, der Vertragsbruch mit dem Iran.
    Die Aufgabe der USA lautet: Wie haltet ihr es mit uns, wer nicht mit uns ist, ist gegen uns, wir wollen das Geschaeft alleine machen.
    Wie wird die Antwort der EU aussehen?
    Bislang sehe ich nur Mitlaufen.
    Neue Feinbilder, Aufruestung, Konfronation - das naechste dann Krieg?
    Russland und vor allem China wird sich nicht fuegen.

    US-Außenpolitik und die EU - kein Ritt auf der Harmonie-Welle

    Dass das neue Einreiseverbot genauso wie Nordstream 2 zu keinem friedlichen Verhältnis führen werden zwischen Europa und den USA war doch im Grunde genommen die ganze Zeit klar. Nur jeder hatte im guten Glauben, es werde alles gut gehen bei voller Fahrt geradeaus in der engen Links- oder Rechtskurve einfach lieber die Augen zugemacht.
    Aber die Folgen werden kommen und auch spürbar sein!

    @krittkritt,11.20 Biden - der krasse Gegensatz zu Trump

    All Ihren Unkenrufen zum Trotz sehe ich beste Voraussetzungen für eine neue, erfolgreiche Partnerschaft zwischen der EU und den USA. Nachdem Trump sein Land wirtschaftlich, gesundheits- und außenpolitisch gegen die Wand gefahren hat, beginnen nun die Aufräumarbeiten.

    25. Januar 2021 um 09:02 von Cosmopolitan_Citizen

    Nun dann sollte der "Partner" USA als erstes die Souveränität Deutschlands akzeptieren.
    .
    Deutschland kann sein Erdgas kaufen bei wem und wo es will.
    .
    Schön reden kann jeder, nur Partnerschaft sollte gelebt werden. Zumal Russland bisher zu seinen Verträgen mit Deutschland gestanden hat.

    "Amerika first" bleibt bestehen...

    …und alle Partner haben zu kuschen ! Da man mit China nicht fertig wird und die Wirtschaft in den Staaten eben nicht rund läuft, will man sein Fracking-Gas doch irgendwo loswerden.
    Aber Partnerschaft ist keine Einbahnstraße.
    Das sollte den Amerikanern klar gemacht werden. Auch wir haben unsere Interessen. Nicht nur die Energiekonzerne der USA. Wir unterliegen schon genug im Bereich der IT-Firmen und sind diesbezüglich abhängig von den US-Firmen. Apple und Windows sei Dank werden wir auf diesem Gebiet unseren Tiefschlaf in Europa nie aufholen, aber dann sollen die Herrschaften wenigstens faire Steuern zahlen. Man muss allerdings auch Putin klar machen, dass es nicht nur um Geschäfte und neue Großmachtvorstellungen der Russen geht, sondern auch um Verbesserung des politischen Systems. Aber Diktatoren kennt Russland ja zur genüge. Und auch deren Bereicherung am Volk. Solch ein Kommunismus ist leider keiner. Denn immer sind wieder die Oberen gleicher, wie schon immer in der Geschichte.

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