Ihre Meinung zu: Debatte um Schulöffnungen: Schulstart - jeder in seinem Tempo

24. Januar 2021 - 22:32 Uhr

Thüringen nach Ostern, Sachsen vielleicht schon im Februar? Die Frage der Schulöffnungen beschäftigt die Politik. Im Bericht aus Berlin sprach sich Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig für individuelles Tempo aus.

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Kommentare

Schulöffnung

Ein Nebeneffekt der Schulschließung und des Homeschooling wird sein, dass nach der Coronapandemie der Staat Eltern, die ihre Kinder zu Hause unterrichten wollen, dies kaum noch verweigern kann.

Verrückt!

Rheinland-Pfalz nutzt Schlupflöcher-mit abstrusen Folgen.
Ab dem 01.02. findet Präsenzunterricht in den Grundschule statt.
ABER in geteilten Klassen und ohne Präsenzpflicht.
Wie dies sinnvoll umzusetzen ist, darüber schweigt das Ministerium unter Chefin Hubig sich bisher aus.
Hier wird den Eltern die Verantwortung zugespielt. Sie müssen ihr Kind nicht zur Schule schicken, werden aber subtil unter Druck gesetzt, da Unterricht vor Ort stattfindet. Das hat schon einen gemeinen Touch.
Fakt: Die bisher stattfindende so-called Notbetreuung ist eher eine Förderveranstaltung, die schwachen und benachteiligten Kindern zu gute kommt. Arbeiten in kleinen Gruppen in Anwesenheit mindestens eines Lehrers.
Arbeitende Eltern können ihr Kind schicken, läuft alles gut.
Der Onlineunterricht über diverse Plattformen und mit Videomeetings klappt ebenfalls mittlerweile.
Warum jetzt mit aller Gewalt und um jeden mehr Kinder in die Schulen gedrückt werden, erschließt sich mir nicht!! Alle oder keiner!!

Schuler_innen sind keine Treiber der Pandemie

Die SchülerInnen waren und sind keine Treiber der Pandemie.
Und bevor zum Wiederholten Mal wird es über die Ansteckung der älteren Menschen erzählt:
Die älteren Menschen sind dafür verantwortlich, dass den AHA-L Regeln folgen und die Ffp2 bzw Ffp3 Masken tragen, wenn es möglich ist.

P.S eine der Studien
Forscher schließen: Kinder waren zumindest während der Beobachtungszeit nicht die Treiber der Pandemie in Baden-Württemberg.
Die Antikörpertests brachten bei 48 von 2.482 Elternteilen (1,9 Prozent) ein positives Testergebnis. Bei den Kindern war dieser Anteil nur halb so groß (22 von 2.482 Kindern, 0,9 Prozent). Bei der Analyse von Familien, bei denen mindestens ein Angehöriger Antikörper gegen Corona hatte, zeigte sich: Die Kombination ein Elternteil hat Antikörper, das Kind aber nicht, kam vier Mal häufiger vor, als anders herum. Die Analyse der Antikörper selbst zeigte: Wer IgG Antikörper hatte, hatte zu 94,3 Prozent auch das Virus neutralisierende Antikörper

zu Bildungsförderalismus

da muß ich dem Herrn Meidinger recht geben.
Es sollte zentral vom Staat gemanaged werden. Es heißt ja `zu viele Köche verderben den Brei ` .

Jeder kocht sein Süppchen

Alle Politiker schwadronieren immer über Bildungsgerechtigkeit, aber wie soll das gewährleistet werden, wenn jeder sein individuelles Schul-Süppchen kocht? Anstatt irgendwelche Versprechungen zu machen um die Wiederwahl zu sichern, sollte man lieber weiter denken. Israel macht es gerade vor: Die Schüler der Abschlussklassen werden geimpft, damit Unterricht stattfinden kann. Auch die Lehrer, die in der Oberstufe unterrichten, könnten zügig geimpft werden, dann wäre der Schulbesuch für die älteren Schüler gesichert.

21:44 von summherum

Warum jetzt mit aller Gewalt und um jeden mehr Kinder in die Schulen gedrückt werden, erschließt sich mir nicht!! Alle oder keiner!!
-
das ist doch das schöne flexibel reagieren zu können
in Friesland mit aktuell 24 Fällen könnte man doch anders vorgehen als im Burgenlandkreis mit 450

Ebenso auf so ner Hallig in der Nordsee
wenn dort keiner Infiziert ist warum sollen die 50 Bewohner dort nicht in ihrer Kneipe (wenn es eine gibt) zusammensitzen können ?

Schulen sind keine Super Spreader

Unter Federführung von Michael Kabesch, Direktor an der Kinderklinik St. Hedwig der Universität Regensburg, wurden Daten von mehr als 110 000 Kindern und Jugendlichen ausgewertet... Nur 0,53 Prozent dieser Tests fielen positiv aus. Einen Unterschied in der Positivenrate von Kindern über 12 Jahre und jüngeren fanden die Kliniken nicht...

Für Peter Walger vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene ist das Ergebnis der Erhebung "ein ganz dicker Stein im Mosaik: Es gibt keine relevante Untertestung bei Kindern, die uns jetzt noch irgendwelche Geheimnisse offenbart"..In diesen Kliniken waren bis zu drei Prozent der getesteten Kinder Sars-CoV-2-positiv, während es in den Kliniken, die alle Kinder testeten, nur 0 bis 0,2 Prozent waren. Zum Vergleich.

DAKJ Presseinformation – Lasst die Schulen offen!

DAKJ Presseinformation – Lasst die Schulen offen!

Auch unter hohen SARS-CoV-2 Infektionszahlen können Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder und Jugendliche geöffnet bleiben, wenn die Hygieneregeln (AHA-L) eingehalten werden.
Aktuelle Arbeiten zeigen eine Ansteckungshäufigkeit von Kind zu Kind von nur 0,3%, gegenüber 4,4% bei Erwachsenen (Macartney K et al. Lancet Child Adolesc Health 2020; 4: 807–16; Published Online August 3, 2020). Schulen sind auch im aktuellen Stadium der 2. Welle keine Hotspots der Pandemie...
Die Schließungen während der ersten Welle führten zu vielen einschneidenden und unbeabsichtigten Benachteiligungen für Kinder und ihre Familien: Bildungsdefizit, Entwicklungsbeeinträchtigung insbesondere auch bei Kindern mit besonderem Förderbedarf, Gefährdung des Kindeswohls, Überforderung der Familien mit z.T. gleichzeitiger ökonomischer Schieflage, besonders in bildungsfernen und sozioökonomisch benachteiligten Familien...

Die Schulen?

sollten geschlossen bleiben bis alle Schüler geimpft sind. Und wie bei der Masernvorschrift solle auch bei Corona entschieden werden.

nur 0,17 – 0,2% der Schüler mit SARS-CoV-2 infiziert worden

Bisher sind laut Kultusministerkonferenz und RKI nur 0,17 – 0,2% der Schüler mit SARS-CoV-2 infiziert worden. Bei über 32.000 Schulen in Deutschland waren Mitte November nur 106 Schulen geschlossen. Eine aktuelle Analyse des RKI zum Ausbruchsgeschehen in Deutschland attestierte den Schulen, dass sie nicht schwer betroffen sind..Wenn die Lehrer*innen im Kontakt mit einem positiven Schüler und umgekehrt die entsprechenden Schutzmaßnahmen beachtet haben, sind sie keine Kontaktpersonen 1. Grades und können nach wiederholt negativer PCR-Testung auf SARS-CoV-2 (z.B. an Tag 4 und 5 nach der Exposition) wieder in die Schule zurückkehren.Kontaktbeschränkungen auf „einen Freund“ / „eine Freundin“ außerhalb der Kindertagesstätte oder Schule bei Kindern unter 10 Jahre sind eine belastende Maßnahme, die einen untergeordneten Einfluss auf das gesamte Infektionsgeschehen hat. Wichtiger ist vielmehr, dass Gruppen konstant gehalten werden

Faktenchecker

Lustig, das du das ansprichst.
Der Verstand und die Biologie widersprechen halt den angeblichen Studien. Schulen sind nicht weniger superspeadingveranstaltungen , als Kneipen oder Großraumbüros, ÖPNV oder sonstige Großveranstaltungen.

Dr.Stöhr kritisiert Merkels Corona-Strategie

Stöhr: Der Ansatz der aktuellen Strategie ist ja, eine Inzidenz* von 50 anzustreben, damit die Gesundheitsämter die Kontakte wieder weitestgehend nachverfolgen können. Im Winter ist dieser Zielwert illusorisch, reines Wunschdenken.
Die Maßnahmen werden zwar Wirkung zeigen, aber die Inzidenz niemals auf Dauer unter 50 zu halten sein. Deutlicher sind die Erfahrungen in unseren Nachbarländern. Hier liegen die Inzidenzen nach mehreren Lockdowns alle weit über 100. Tragisch war die Erfahrung aus Irland: Nach einer national Kraftanstrengung war im Dezember die 50er-Marke erreicht. Nach dem Lockern dann aber auf Rekordwerte über 900 geschnellt.

Gießkannenprinzip funktioniert nicht

Zum jüngsten Krisengipfel mit den Ministerpräsidenten lud Kanzlerin Angela Merkel* den 61-jährigen Virologen und Epidemiologen nicht ein – obwohl die SPD-geführten Länder darauf gedrängt hatten. Im Interview mit unserer Zeitung analysiert Stöhr die Corona-Strategie von Merkel, Söder & Co.
Stöhr: ..In den letzten Wochen hat man gesehen, dass wir in Deutschland mit einer Inzidenz von 130, 160, vielleicht 180 gut umgehen können. Die Krankenhäuser sind belastet, aber nicht überlastet. Wir sehen ja sogar eine Abnahme der Inzidenz. Gleichzeitig gibt es aber noch immer viele Todesfälle, vor allem in den Altenheimen. Der richtige Schluss daraus ist: Mit einem Gießkannenprinzip die gesamte Bevölkerung gleich zu behandeln, wird nicht funktionieren. Für Kinder und Bewohner der Altenheime die gleiche Inzidenz-Grenze anzusetzen, halte ich einfach für nicht differenziert genug. So eine Seuche betrifft Risikogruppen, im Falle von Covid-19 vor allem alte Menschen. Wie man mit einer Schließung von Kind

@Faktenchecker

Sie sind aber schon mit dem Fall an der Heinrich-Hertz-Schule in Hamburg vertraut, oder? Kurz vor Weihnachten wurde dann auch bekannt, dass der Hamburger Schulsenator Erkenntnisse einer Studie zum Ausbruchsgeschehen „zurückgehalten“ hat. Inzwischen hört man aus Hamburg sehr Besonnenes.

Dr. Klaus Stöhr: keine Schule Schließung nötig

Professor Dr. Klaus Stöhr: Im Winter erreichen Pandemien naturgemäß ihren Höhepunkt. Deshalb ist es fundamental richtig, dass man jetzt auch mit angepassten Schutzmaßnahmen vorangehen muss. Allerdings wird es mit der gegenwärtigen Strategie nach dem Motto „vor dem Lockdown ist nach dem Lockdown“ schwer, über diese kritische Zeit zu kommen, ohne die Unterstützung der Menschen zu verlieren. Vor diesem Hintergrund ist Schließung von Kindergärten und Grundschulen noch kritischer zu bewerten als Ausgangssperren. Sie wären das letzte Mittel in absoluten Krisensituationen – und diese Krisensituation sehe ich derzeit nicht.

Einheitliche Ausbildung ?

Kann man da noch von eine einheitliche Schulausbildung und Examen-Niveau sprechen ?

B117 beherrschbar ohne Schulen Schließen

Wenn man beispielsweise die Infektionszahlen in Irland genauer analysiert, verliert die Variante ihren Schrecken. Dort gab es zwar einen steilen Anstieg der Infektionszahlen, er stand aber laut irischen Gesundheitsbehörden nicht im Zusammenhang mit B117. In Irland steigt nun momentan der prozentuale Anteil der Variante an den Infektionen immer weiter. Aber unterm Strich haben sich die Neuansteckungen in den letzten zehn Tagen halbiert. Das spricht eher dafür, dass diese Variante auch beherrschbar ist

@ summherum - Verrückt

Ihrem Beitrag kann ich aus ganzem Herzen zustimmen. Wir - als Eltern 2er Grundschüler leben in NDS, in einer Region mit einem Inzidenzwert von über 150. In unserer Elterngruppe war ich der einzige, der sich gegen die Präsenz ausgesprochen hat. Den Druck als subtil zu bezeichnen, empfinde ich noch als geschönt.

Kinder kämpfen erheblich mit den Folgen des Lockdowns

Tatsache ist, dass Kinder erheblich mit den Folgen des Lockdowns kämpfen müssen. ...
Knapp ein Viertel der Eltern, die ihre schulpflichtigen Kinder während der Corona-Krise zuhause betreuen, sehen durch das Homeschooling eine Belastung der Beziehung zu ihren Kindern.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Dunkelziffer sogar noch deutlich höher liegt.

Auch Kinderärzte schlagen Alarm: Schlafstörungen, Depressionen, Antriebslosigkeit – diese Krankheitsbilder diagnostizieren sie bei immer mehr Patienten.

89 Prozent der Befragten erkennen seit der Corona-Krise bei ihren kleinen Patienten psychische Veränderungen.Das größte Problem beim Homeschooling war aus kinderärztlicher Sicht die Überforderung der Eltern in Folge der Doppelbelastung durch Arbeit und Betreuung.

Generell leiden Kinder stark unter den in der Corona-Krise geltenden Kontaktbeschränkungen 65 Prozent der Pädiater halten den über Wochen fehlenden direkten Kontakt zu Mitschülern für problematisch.

Schule endlich

öffnen! Es fehlt den Kindern nicht nur das lernen, sondern auch die sozialen Kontakte.
Sinnvoll wäre es man würde die Schüler impfen das ihnen nichts passieren bzw. sie sich anstecken können.
So würden wenigstens die Schüler ein halbwegs normales Leben haben und natürlich auch Bildung. Die Eltern entlastet und alle sind glücklich.
Nach ein paar Wochen wird man sehen ob die Infektionen steigen oder sorgen fallen.
Das wäre doch schön oder?

Es müllert.

"(...) jetzt über konkrete Daten für Lockerungen zu sprechen, wo wir kaum absehen können, wie sich die britische Mutante in den nächsten drei Wochen auswirkt, halte ich aktuell für wenig sinnvoll" (...)

Äh... Moment mal.

Die Politik hat doch seit Monaten kein Problem damit, ständig über Verschärfungen, Maßnahmen und Maßregelungen der eigenen Bevölkerung zu sprechen, obwohl sie doch stets gar nicht absehen kann, wie sich die infektiologische Situation während der betreffenden Zeit der massiven Grundrechtseinschränkungen denn entwickelt!

Oder habe ich da jetzt irgendetwas falsch verstanden?

Wo ist das Konzept?

Ja, schickt alle auf engstem Raum ungeimpft in die Schulen, die Schüler kommen dazu noch bunt gemischt mit dem Bus/Zug und laufen meist ohne Maske vom Bahnhof zur Schule. Kontrolle? Nein.

In den Schule haben die Schulleitungen aber die besten Konzepte, nur eben davor passt nichts. Vielleicht wäre es auch eine Option, Lehrer und Schüler mit zuerst zu impfen und dann die Schulen weitestgehend gefahrenfrei öfnnen ...

Was kaum zur Sprache kommt: Es wird erwartet, dass alle Schüler auch schön brav zu Hause sitzen und online mitmachen. Die Lehrer sitzen fast immer mit Privatgeräten (Datenschutz?) zu Hause, kein Cent vom Kultusministerium für die Ausstattung. Masken für die Schulen gab es in BW gar nicht oder sehr spät. Danke an Frau Eisenmann. Lieber alles für die Eltern und Schüler machen, die Lehrer vergessen ... sind ja Wahlen ...
Also: Schulen erst dann aufmachen, wenn Konzepte stehen und alles sicher ist.

Übrigens: Geteilte Klassen und Wechselunterricht ist das Schlimmste!

Warum muß auf unsere Kinder

Warum muß auf unsere Kinder ständig Druck ausgeübt werden? Die Situation ist doch auch ohne dem schon schlimm genug.
Diese Kinder werden wahrscheinlich 100 Jahre alt und haben genug Zeit für alle Schulabschlüsse, die sie machen wollen.
Eine grundsätzlich längere Schulzeit wäre das beste, was man ihnen anbieten könnte. Warum G8 oder G9, wenn G15 viel besser wäre?
Die sollen doch für das Leben lernen, nicht für das verrichten von Geschäften für die Wirtschaft.
Darum kann sich die Wirtschaft später selber kümmern. Außerdem schadet es auch überhaupt nicht , wenn die wenigen Jugendlichen, die noch ein Handwerk erlernen wollen, auch eine gute Bildung besitzen und sogar das Abitur haben.
Also zuerst und genau jetzt, da die Gelegenheit und die Zeit vorhanden ist, endlich mal ein vernünftiges Schulsystem entwickeln, das wirklich jedes Kind fördert und keines zurücklässt.
Völlig egal wie lange Schule dann dauern muss.
50.000 Jugendliche verlassen die Schulen ohne Abschluss. Das ist nicht nötig.

Zum Thema Schule: lasst die Schulen zu!! Impfungen sind wirkungl

Ich sage dazu nur:

lasst die Schulen zu! Denn ich habe heute die Ergebnisse aus Südafrika bekommen und die sind miserabel. Die Ergebnisse besagen, dass das Biest gegen die Impfstoffe und gegen die Antikörper resistent ist! Von daher war dieser Einkauf von Spahn ein totaler Fehlkauf!! Zumindest ohne die erforderliche Anpassung:

https://tinyurl.com/y5k58x7n
n-tv: Verlieren Therapien an Wirkung? Forscher fürchten Reinfektion durch Südafrika-Mutation Sonntag, 24. Januar 2021

Zwei Fachartikel über die neue Corona-Variante aus Südafrika sorgen für Beunruhigung. Demnach könnte die Mutation noch ansteckender sein als die britische Version des Erregers. Forscher in Johannesburg hegen außerdem den Verdacht, dass vorhandene Therapien und Impfstoffe optimiert werden müssen.

Schulen sind keine Superspreader?

Ich lese hier, dass in einer Testreihe ‚nur‘ 0,53% der Kinder positiv getestet wurden. Da sitzt also in gut jeder zehnten Klasse ein -meist symptomloses- Kind und steckt unwissentlich Lehrer, Mitschüler und in Folge deren Verwandte an.

Demnächst dann mit der hochinfektiösen Britischen Mutation... Gute Nacht!

Und verantworten bzw. die Konsequenzen seiner Entscheidungen tragen können - und das auch dann, also unabhängig davon - ob er politische Verantwortung übernommen bzw. die Interessen anderer zu vertreten versprochen hat, muss jeder selbst.

Was natürlich voraussetzt, dass er über die aktuelle Faktenlage nicht nur korrekt informiert ist, sondern auch in der Lage, die unter dem Aspekt der Verhältnismäßigkeit, also den Interessen aller bestmöglich gerecht werdenden Abwägung aller Teilaspekte richtig einzuschätzen und die beste Entscheidung zu treffen.

Eine wohl die Fähigkeiten jedes Menschen übersteigende Aufgabe. Also ein Grund mehr, JEDEN in die Lage zu versetzen, selbst zu beurteilen und zu entscheiden, wie er sein Handeln am besten mit seiner eigenen gesellschaftlichen Verantwortung bzw. dem Gebot der Rücksichtnahme auf die Interessen anderer - insbesondere wenn diese als Kinder auf die Verantwortung anderer angewiesen, also besonders schutzbedürftig sind - in Einklang bringen kann.

Schulen bleiben geschlossen

Bei uns in Hessen bleiben die Jahrgänge 7 bis 10 im ganzen Februar noch zu Hause im Distanzunterricht und danach geht es im März langsam mit geteilten Klassen in Wechselunterricht weiter bis zu den Osterferien.
Aber nur, wenn die Infektion mitspielt und wir nicht viel von der Mutation zu spüren bekommen.

@ Schummelsieger

... dass nach der Coronapandemie der Staat Eltern, die ihre Kinder zu Hause unterrichten wollen, dies kaum noch verweigern kann.

Blödsinn, die Schulpflicht besteht unverändert weiter.

Verängstigte Teile der Bevölkerung bzg. Kinder

Die verängstigte Teile der Bevölkerung, die nur auf ein paar Menschen zuhören, ignorieren stets die Analysen bzw. revidieren die Analysen als lückenhaft bzw. nicht repräsentativ, wenn die Analysen beweisen , dass die Kinder bzw Schülerende keine Treiber der Pandemie sind.

Sofort wird es das Schema gebaut, wo die Schüler beim Busfahrt halbes Busses anstecken samt allen Hochbetagte. Obwohl sowohl die Schüler die OP Masken tragen als auch die Fahrgäste.

Des Weiteren wird es weiter spekuliert, dass diese Kinder sofort zu Oma und Opa laufen und diese anstecken.

Die Kinder werden also vertäufelt ohne jeglichen Grund.

Schulen können Treiber der Pandemie sein

@ faktenchecker_st
Schuler_innen sind keine Treiber der Pandemie

Das dachte man bis etwa März 2020. Mittlerweile sind verschiedene Studien unter anderem aus der Schweiz, aus Großbritannien, aus Hongkong, aus Kanada und der Bundesrepublik veröffentlicht, die die Schulen sehr viel mehr mit Vorsicht betrachten.

@ friedrich peter...

Kann man da noch von eine einheitliche Schulausbildung und Examen-Niveau sprechen ?

Ja.

Das bedeutet - ohne Anpassung der Impfstoffe - das hier

Das bedeutet unter dem Strich wenn die Impfstoffe und Antikörper nicht schnell angepasst werden:

1. der Lockdown wird erheblich länger (ich rechne mal mit Herbst oder noch später)
2. wenn es übel läuft, kann es sein dass wir 2021 komplett verlieren und komplett mit Null abschreiben müssen
3. den Sommer können wir vergessen
4. wir kommen dann sehr schnell in eine dritte Welle rein und die kann heftiger werden.
5. Maskenpflicht wird wohl mindestens bis Ende 2021/Anfang 2022 bleiben

Es sei denn, die Antikörper und Impfstoffe würden angepasst.

Von daher:
Lasst die Schulen zu! Das Risiko ist zu groß! Die Schule muss für dieses Jahr auf jeden Fall im Homeschooling bleiben.

Wirtschaft herumzufahren

beim ersten Lockdown wurde die Produktion im Großteil der Betriebe heruntergefahren. Wegen wirtschaftlichen Gründen ( Lieferketten, Absatzrückgang...) das fehlt jetzt! Wofür müssen aktuell Waffen, Traktoren, Eierlikör usw produziert werden. Würden unsere Kinder in der Pause Schnellfeuerwaffen produzieren, wären die Schulen nicht geschlossen.

Solange nicht klar ist, ob

Solange nicht klar ist, ob und welche langwierigen Folgeschäden Corona auch bei infizierten Kindern anrichten kann, ohne dass sie direkt krank werden, muß alles unternommen werden, Kinder vor dem Virus zu schützen. Und selbst wenn nur wenige Erwachsene von ihren Kindern und Enkeln infiziert werden, ist jeder, der deshalb sterben muss, ein Toter zu viel.
Deshalb ist auch die Versteifung auf die Anzahl der freien Intensivbetten völlig abstrus.
Niemand sollte wegen Corona sterben oder auch nur krank werden. Das muß das Ziel sein.
Alles andere ist so Menschenfeindlich, wie wir es zum Glück seit 1945 in Deutschland nicht mehr hatten.

Unionsfraktionschef Ralph

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus warnte vor einer zu schnellen Öffnung. "Wir tun uns alle keinen Gefallen damit, den Präsenzunterricht wieder zu früh zuzulassen. Gesundheit geht vor", sagte er der "Passauer Neuen Presse".

So denken wohl viele Politiker wirklich. Einen `Gefallen tun´.
Brinkhaus, darum geht es auch nicht. Es geht darum, dass eine der essenziellsten Einrichtungen überhaupt, nämlich Bildung und noch mehr im Grunde das ganze Leben von Kindern und Jugendlichen brutal umgekrempelt werden. Verluste, die nie wieder wettzumachen sind. Leute dürfen in Kirchen ihrem Aberglauben frönen, aber Kinder und Jugendliche ihr soziales Umfeld nicht mal sehen. Soziale und emotionale Entwicklung ? Scheinbar uninteressant für Leute wie Brinkhaus.
Und das aufgrund von nichts. Bzw. aufgrund des lauten Geschreis der GEW, mehr als vager Vermutungen ausgewählter Virologen und ansonsten purem Aktionismus.
Das ist das einzige, was wirklich unverzeihlich ist.

@Heinrich-Hertz-Schule & Cherry Picking

Mit dem Heinrich-Hertz-Schule Beispiel wird es
Rosinenpicken Technik betrieben, bei der nur Belege oder Beispiele angeführt werden, die die eigene Argumentation stützen, während andere Belege, die gegen die Argumentation sprechen bzw. sie widerlegen, bewusst weggelassen werden. Letztlich gibt die Forschung aber nur Auskunft über den Ausbruch an der einen Schule. Sie gibt keine Erklärung, warum es dazu kommen konnt. Man wisse nicht, warum sich in der Heinrich-Hertz-Schule oder in anderen Schulen das Virus verbreitet habe, in anderen aber nicht. Das wisse zurzeit niemand.

Mit gleicher Logik könnte die Ausbrüche in privaten Umfeld dazu nutzen, dass es jede Familie in Isolierung Modus leben müsste.

Im Moment geht es nicht ohne Distanzunterricht

@ faktenchecker_st:
Dr. Klaus Stöhr: keine Schule Schließung nötig

Die Grundschulen kann man meinetwegen öffnen, auch wenn ich das persönlich für falsch halte. Aber bei den älteren Schülerinnen und Schülern ab Klasse 5 pädieren praktisch alle Wissenschaftler für Distanzunterricht.

Warum jede Woche anders?

Der Distanzunterricht hat sich nach einigen Anfangsproblen inzwischen stabilisiert. Die Technik ist weitgehend stabil, Lehrer und Schüler wissen damit umzugehen.
Warum will man vor den Osterferien noch zweimal wechseln?

Jeder Landesfürst nach seiner Idee

Niemand hält sich an Absprachen mit der Kanzlerin und meint es besser zu wissen. Das ist das größte Problem in dieser Pandemie. Viele Köche verderben den Brei und so erwarte ich einen Kapitän auf der Brücke der sagt wo es lang geht und alle haben an einem Strang zu ziehen.

Im Moment erleben wir leider etwas anderes. Es ist so als wenn der Kapitän sagt volle Kraft voraus und der Maschinist sagt dann, ja vielleicht aber im Moment noch nicht und der erste Offizier hat dann auch noch einen Gedanken.

Wir brauchen endlich eine Notstandsgesetzgebung für Pandemien. Mit einem verantwortlichen Kanzler der dann auch die Verantwortung trägt.

Schwadroniert

@ Cleophas
Alle Politiker schwadronieren immer über Bildungsgerechtigkeit, aber wie soll das gewährleistet werden, wenn jeder sein individuelles Schul-Süppchen kocht?

Wollen Sie einen Lehrer 900.000 mal klonen, oder was soll der Kokolores?

Schulbildung zum Abhusten

Und nach der aufwendigen, teuren Gebäudewärmeisolierung immer schön die Fenster auf Dauerkipp halten. Da laufen nicht nur die Heizkosten volle Dröhnung mit, sondern auch Corona kann in allen Klassenzimmern mitlernen.

@faktenchecker und Dr. Stöhr

Zunächst einmal: wo beginnt und wo endet Ihr Zitat von Stöhr? Das sollten Sie bitte kenntlich machen (betrifft mehrere Ihrer Beiträge).

Zum Zitat selbst:"Tragisch war die Erfahrung aus Irland: Nach einer national Kraftanstrengung war im Dezember die 50er-Marke erreicht. Nach dem Lockern dann aber auf Rekordwerte über 900 geschnellt."

Ja, was lernen wir daraus?
1. Die Massnahmen haben gewirkt.
2. Es wurde viel zu schnell wieder gelockert.

Schulen:
Wir können uns eigentlich nur darüber freuen, dass Covid 19 bei Kindern keine großen Folgen hat. Es gibt viele Infektionen, bei denen neben den Alten auch Kinder zu den Risikogruppen zählen, z. B. Salmonellen.
Wäre dann das Recht auf Bildung genauso unbedingt durchzusetzen wie jetzt?
Das glaube ich nicht.
Also, mMn Schulpräsenzpflicht für unter 12-jährige, bei regelmäßigen Schnelltests.
Obwohl, ich fürchte, dass dann behauptet wird, dass die Tests die Kinder schädigen, zu nicht mehr gut zu machenden Entwicklungsstörungen führen usw.

1 Chefärztin und 16 Oberärzte

die einem Patienten 16 unterschiedliche Therapien verordnet haben, bis die Keime resistent sind und der Patient die Nase voll hat.
Zeit sich ein anderes Aerzteteam zu suchen,
bevor die Behandlung zum sicheren Tod führt.

Verlorenes Jahr?

Mit einem „Langschuljahr“ würde sich einiges an Druck herausnehmen lassen und die Bedingungen, unter denen Prüfungen abzulegen sind, wären nicht ganz so unterschiedlich.
Das Kurzschuljahr, dass wir genießen durften, hatte auch Vor- und Nachteile. Bitte nicht gleich aufschreien weil ich an heiligen Grundfesten rüttle mit meinem Vorschlag, erstens: so heilig sind die nicht - und zweitens: das was da so sehr kräftig rüttelt bin nicht ich, das ist die Pandemie!

@faktenchecker_st um 22:23

>>Professor Dr. Klaus Stöhr: Im Winter erreichen Pandemien naturgemäß ihren Höhepunkt.<<

Da frag ich mich natürlich, warum dann die Lage auf der Südhalbkugel, z.in Brasilien und Südafrika, nicht besser wird. Die haben doch jetzt Sommer.

@Hafenstadt1962

"Sie sind aber schon mit dem Fall an der Heinrich-Hertz-Schule in Hamburg vertraut, oder?" Am 24. Januar 2021 um 22:20 von Hafenstadt1962

*

Eine einzige Schule von wie vielen?
25 Personen betroffen von wie vielen?

Man kann nicht wegen einem Einzelfall alle Schulen und Kitas in ganz BRD schließen.

Nachgucken, was da genau passiert ist, am besten ohne ein Opferlamm zu suchen, und das verbessern.

Wie schon oft geschrieben wurde: Die Kinder und Jugendlichen müssen das nun seit fast einem Jahr ertragen.
Und wenn Schulen bis nach Ostern geschlossen sein sollen, dann wird das länger, als ein Jahr sein.
Als lebten wir in einem Kriegsgebiet!

Es ist nicht mehr zumutbar.

Nach der britischen Mutante

Nach der britischen Mutante kommt mit Sicherheit eine neue Virus-Variante. Viren mutieren doch ständig. Wissen das etwa unsere Politiker nicht!?
"Die Bildungspolitik sei von gescheiterten Reformen, Fehlern und einem katastrophalen Krisenmanagement geprägt wie wenige andere Bereiche."
Das Pandemie-Management ist nicht weniger katastrophal. Die meisten Kinder leben in bildingsfernen Familien. Sogar für Kinder der Akademiker ist es schwer, fernzulernen, den Lernalltag ausserhalb der schulischen Atmosphäre und Ordnung zu bewältigen. Wie kann es den Kindern in den sozislschwachen Familien gehen? Es ist nicht auszumalen. Kinder müssen in die Schulen und in die Kitas, und die Verantwortlichen sollen aufhören es sich leicht zu machen auf Kosten der Kinder.

Ist es jetzt mal genug, Faktenchecker?

Mit Ihren gehäuften Kommentaren täuschen Sie beim Überfliegen der Beiträge ein gewisses Meinungsbild vor, dass sicherlich nicht dem der Mehrheit entspricht. Wer hat Sie beauftragt?

@werner1955: kein Impfstoff für Kinder

Bisher ist überhaupt kein Impfstoff für Kinder zugelassen. Man kann die Schluen nicht geschlossen halten, bis die Kinder geimpft sind. Ganz abgesehen von dem Betreuungsproblem für die Eltern, die zunehmend ihren Arbeitsplatz riskieren und Einkommenseinbußen hinnehmen müssen. Dass die Regierung das verlängerte Kinderkrankengeld privat Versicherten vorenthält, ist eine Unverschämtheit. Wie geht der Staat eigentlich mit Beamten um, die ihre Kinder betreuen müssen?

@Schummelsinger - Schulpflicht

21:42 von Schummelsinger:
"[...] Eltern, die ihre Kinder zu Hause unterrichten wollen [...]"

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Eltern gibt, die dazu bereit und auch fähig wären. Die Schulpflicht hat schon ihre Berechtigung.

Eine Kleinigkeit

Ich vermisse im Text den Hinweis auf bis zu 25% funktionale Analphabeten, die gerade erschaffen werden.

Nicht jeder schaut sich die Videobeiträge an.

Und ja, die Kinder leiden unter den Schließungen. Mein kleiner Neffe hat jetzt imaginäre Freunde. Es war wirklich nicht lustig im Video zu sehen, wie er mit ihnen spielt.

Corona hat eine Botschaft an

Corona hat eine Botschaft an uns: ihr seid sterblich als Teil der Natur, die ihr missachtet.
Jetzt geht es darum die Jugend, die Zukunft zu schützen
Ja, dass wir sterben müssen ist Scheisse und alt werden ein Massaker ( Reich-Ranitzki)
ABER: es gibt ein Leben vor dem Tod und das dürfen wir uns nicht stehlen lassen.
Die Jungen, die Ärzte, die Politiker dürfen es nicht sagen, es wäre unethisch. Aber wir Alten: stoppt den Lockdown sofort, wir schützen und selber! Stehlt der Jugend nicht das Leben.
Mein Vater 93, will, dass ich ihn besuche und will nicht geimpft werden. Warum? Das brauchen die Jungen. Ich bin stolz auf ihn.
Das ist Freiheit deren man uns berauben will. Wer sind die Bösen?
Nicht die Politiker, sondern wir, die Gesellschaft, die den Tod verdrängt.

@faktenchecker_st um 22:27

>>Wenn man beispielsweise die Infektionszahlen in Irland genauer analysiert, verliert die Variante ihren Schrecken.
...
Aber unterm Strich haben sich die Neuansteckungen in den letzten zehn Tagen halbiert. Das spricht eher dafür, dass diese Variante auch beherrschbar ist<<

Ja, nachdem Irland seit dem 22.12. wieder im Level-5-Lockdown sind mit zusätzlichen Verschärfungen ist. Schulen sind übrigens auch zu (mit Ausnahmen für Abschlussklassen).

Natürlich

können Schulen geöffnet werden.
Warum?
Unsere Tochter und Schwiegersohn arbeiten im Handel. Wir leben in einem Arbeiterviertel in Dresden. Unsere Enkel (8 und 10) werden fast täglich in der Schule betreut. Eltern systemrelevant (geniales Wort). Nach Aussagen, unserer Tochter, betrifft das rund 75% der Schüler. Dann können Sie auch gleich Unterricht haben.
Jetzt kein Witz!
Unsere Tochter hat morgen frei. Enkel bleiben zu Hause. Unsere Enkel müssen aber morgen in die Schule Hausaufgaben abholen! Nix Internet! Zettel holen! Für die, die Ahnung haben. Unsere beiden Haushalte nutzen nutzen 1000 Mbit/s.

@faktenchecker_st

Ich kann Ihnen zu Ihrer Power-Präsentation im Sinne der Beherrschbarkeit von Covid-19 + Mutationen nur folgendes sagen:

All die verschiedenen Blickwinkel auf diese Krise werden immer zu verschiedenen Ergebnissen führen.
Wir können versuchen die Pandemie virologisch, mathematisch, wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich, medizinisch, schulisch, regional usw. bewerten, wonach man sich dann stets die passende Schlussfolgerung heraussuchen kann - so, wie es uns zur Zeit von der Bundesregierung und den 16 verschiedenen Krisenmanagern in der Ländern vorgelebt wird.

Während wir mit der ganzen Breite von Vielfalt an die Sache herangehen wollen, geht das Infektionsgeschehen immer nur in eine Richtung:

Da, wo wir dem Virus den roten Teppich ausrollen schlägt es auch zu.

Faktenresistenter "Checker"

0,17 - 0,2% sind die Zahlen der KMK, das RKI geht von deutlich höheren aus, auch aufgrund einer massiv höheren Dunkelziffer gerade bei jüngeren Kindern. Und selbst diese Zahlen entsprechen einer Inzidenz von 170-200, also deutlich mehr als der Durchschnitt. Bei Lehrern lagen sie übrigens zwischenzeitlich bereits bei über 0,4%. Eine Studie der AOK hat gezeigt, dass Erzieher die Berufsgruppe mit dem höchsten Coronarisiko ist. Internationale Studien aus GB und Österreich kommen zu dem Ergebnis, dass Schulen zu den massivsten Pandemietreibern gehören und die hiesigen Zahlen scheinen ihnen recht zu geben. Denn erst die Ferien haben unsere Inzidenz spürbar drücken können. Die KMK macht wie immer Politik auf dem Rücken der Schwächsten. Kinder können gut mal 6 Wochen ohne Schule überleben, das schaffen sie jeden Sommer und wenn die Minister ihren Job gemacht hätten, wäre guter digitaler Unterricht auch kein Problem. Die Folgen einer Infektion hingegen sind fatal für alle Beteiligten.

Churchill lässt grüssen oder doch eher Pippi Langstrumpf ?

auch wenn unbelegt, es wird dem bekannt brit. Premier W C zugeschrieben und passt ja gerade zur Mutationsvariante und den different Aussagen:

"Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."
oder doch frei nach Pipi Langstrumpf ?
"Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt ! "

Wenn es nicht so traurig wäre, da es um unsere Kinder aka Zukunft geht, auf deren Rücken der föderale Flickenteppich ausgetragen wird. Es macht mich nur sauer und traurig !

Wo bleibt der Fortschritt im digitalen Homeschooling, wo bleibt die klare Linie, auch unter den aktuellen Corona Aspekten, insb. Mutationen ? Natürlich sind auch Kinder und Jugendliche Überträger, natürlich ist der Weg von und zur Schule in diesem Sinne gefährlich. Und natürlich sind die Schulen absolut unzureichend ausgestattet und werden im Regen stehen gelassen. Lehrer und Eltern leiden mit.
Schulbesuch ja, Schulbesuch nein, mal Teile, mal Alle, mal nur Stufen , mal Kohorten.

Gehts noch, Ihr "Un-Bildungs-Politiker " :-(

Kinder sind nun mal

keine Pandemietreiber, aber leiden extrem unter der allgemeinen Isolation, was ich als Vater von 5 Kindern jeden Tag hautnah erleben kann.
Es gibt eine Pandemie und jeden Tag kommen 0,0125 % der Bevölkerung dazu.
Aber, die Zukunft unserer Kinder in ihrem sozialen Gefüge aufs Spiel zu setzen, ist der falsche Weg. Ebenso wie die wirtschaftliche Existenz des Gros der Bevölkerung... Wann endlich konzentrieren wir uns auf die, die besonderen Schutz brauchen? Die Alten, die mit Vorbelastung und das medizinische Personal?

@summherum - Notbetreuung

21:44 von summherum:
"Fakt: Die bisher stattfindende so-called Notbetreuung ist eher eine Förderveranstaltung, die schwachen und benachteiligten Kindern zu gute kommt."
> Wenn das bei Ihnen so ist, können Sie sich glücklich schätzen. Bei uns werden die Kinder von Erziehern notbetreut, die die Kinder beaufsichtigen und beschäftigen, aber nicht schulisch betreuen.

"Der Onlineunterricht über diverse Plattformen und mit Videomeetings klappt ebenfalls mittlerweile."
> Das kann ich bestätigen. Der Online-Unterricht nach Stundenplan funktioniert deutlich besser als das Hochladen von Aufgaben, die kaum bearbeitet werden.

"Warum jetzt mit aller Gewalt und um jeden mehr Kinder in die Schulen gedrückt werden, erschließt sich mir nicht!!"
> Ich fürchte, dass es den Kultusministern um irgendein Prinzip geht, das weder Betroffene, noch Außenstehende in irgendeiner Form nachvollziehen können.

Charité-Studie: Schulen sind keine Treiber

Und noch eine weitere Studie:

Erste Daten einer großangelegten Charité-Studie zu Schulen legen nun nahe: Kinder sind keine Infektionstreiber in der Corona-Pandemie. Die Forscher haben während der zweiten Welle im November vergangenen Jahres 24 Schulklassen untersucht. Dabei wurden lediglich zehn Sars-CoV-2-Infektionen in acht Klassen entdeckt und beobachtet. Sechs Betroffene waren jeweils Einzelfälle in ihrer Klasse, in zwei Klassen fanden sich je zwei Infizierte. Sieben der zehn Infektionen verliefen asymptomatisch. Nur einige der von Corona betroffenen Schüler infizierten Angehörige ihres Haushaltes.

Die vorläufigen Ergebnisse entsprechen damit früheren Studien aus Hessen, Sachsen und auch Australien. Dort kamen die Forscher im vergangenen Sommer zu dem Schluss, dass es in Schulen bei Einhaltung der Hygieneregeln kaum zu Infektionen kommt. Zudem sei es öfter zu Übertragungen von Erwachsenen auf Kinder oder zwischen Erwachsenen gekommen als zwischen Kindern.

@faktenchecker_st - Es gehen nicht nur Kinder in die Schule.

21:58 von faktenchecker_st:
"Kinder waren zumindest während der Beobachtungszeit nicht die Treiber der Pandemie in Baden-Württemberg."
> Stammt diese Studie zufällig aus der Beobachtungszeit im Frühjahr, als die Schulen bundesweit geschlossen waren?

"Die SchülerInnen waren und sind keine Treiber der Pandemie."
> Sie vergessen, dass auch Jugendliche in die Schule gehen. In dieser Altersklasse waren die Infektionszahlen schon vor Monaten ungewöhnlich hoch. Es wäre absurd zu glauben, dass sich diese bei ihren Eltern angesteckt hätten und selbst nicht ansteckend wären. Letzteres wurde - wie Sie schreiben - für Kinder bestätigt.

Ich plädiere

dafür, Ferienzeiten über 2 Wochen abzuschaffen.
Nach vielen Beiträgen in diesem Forum bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass 3-wöchige Osterferien und erst recht 6-wöchige Sommerferien den Kindern nicht zuzumuten sind.-:)

@Der Verstand und die Biologie

Wenn jemand schreibt "Der Verstand und die Biologie widersprechen halt den angeblichen Studien" beweist nur damit, dass keine Biologie gelernt hatte geschweige davon , dass jemand bzw. Viruslast (CT Wert ) Bescheid hat ;--).

Ach übrigens: ich lese schon wieder die Fakenews von Foristen , Kinder tragen kaum Masken: Die Kinder tragen schon Masken, sobald sie zu bzg von Schule mit den Öffis fahren
Abgesehen davon tragen die Masken auch die Fahrgäste. Daher ist die Behauptung Kinder verbreiten die Sarscov2 ja pure Lüge

@werner1955

Die Impfstoffe sind erst ab 16 Jahren zugelassen.

Schulöffnung in der Pandemie

Das Thema "Schulbesuch in Pandemiezeiten" ist eigentlich nicht geeignet für persönliche oder parteipolitische Profilierungsübungen, wie sie 16 Ministerpräsident(inn)en gerade öffentlich vorführen. Diese Politiker fordern von der Bevölkerung Solidarität ein, sind aber selbst nicht in der Lage solidarisch Entscheidungen zu entwickeln und zu treffen. Erfreulicherweise kann im "Superwahljahr" die Bevölkerung solidarisch in den ersten Bundesländern für neue Gesichter sorgen, die unter Beweis stellen können, dass persönliche Eitelkeiten in schwierigen Zeiten dem Wohl der Kinder unterzuordnen sind. Die Kinder haben geeignete Vorbilder dringend nötig, sollen sie nicht von der Handlungsfähigkeit demokratischer Regierungen schon im Kindesalter enttäuscht werden.

Impfen

Einfache Lösung: Schüler und Lehrer impfen, dann Schulen wieder öffnen.

@Bender Rodriguez - Virenlast

22:14 von Bender Rodriguez:
"Der Verstand und die Biologie widersprechen halt den angeblichen Studien. Schulen sind nicht weniger superspeadingveranstaltungen , als Kneipen oder Großraumbüros, ÖPNV oder sonstige Großveranstaltungen."

So leicht ist es nicht. Kinder entwickeln seltener Symptome und stoßen daher auch weniger Viren aus. Wenn sie dann noch passiv herumsitzenden und den Mund nicht aufbekommen, bleibt die Gefahr überschaubar. Anders sieht es aber beim Lehrer aus. Oft redet der Lehrer mehr als alle Schüler zusammen. Ein infizierter Lehrer wird daher schnell zum Superspreader.

Die Jugendlichen halten sich allerdings nur sehr widerwillig an die Hygieneregeln. (Ansteckungen zwischen Schülern gab es an meiner Schule keine - zumindest nicht offiziell.)

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