Ihre Meinung zu: Angriffe auf Journalisten nehmen zu

20. Januar 2021 - 13:00 Uhr

Im vergangenen Jahr hat es deutlich mehr Übergriffe auf Medienvertreter gegeben, wie die Bundesregierung mitteilt. Journalistenverbände fordern mehr Schutz bei Demonstrationen. Von Florian Flade.

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Kommentare

"Haut ab!", "Lügenpresse!"

>>Ein großer Teil der Gewalttaten, der sich im vergangenen Jahr gegen Medienschaffende richtete, ist nach Regierungsangaben von Personen aus dem rechten Spektrum verübt worden.
Aber es habe auch Taten aus dem linksradikalen Milieu gegeben und Vorfälle, deren Hintergründe nicht eindeutig zuzuordnen seien.<<

Das werden die Gründe sein!

Von nichts - kommt nämlich nichts.

Mal sehen, wie lange es

Mal sehen, wie lange es dauert, bis hier wieder die ersten Relativierungen eintreffen oder andere Kommentare, welche den betroffenen Journalisten die Schuld geben...

Leider fehlt der Vergleich

Liegt das über oder unter dem deutschen Durchschnitt für Gewalttaten.

Lügenpresse sollte Unwort des Jahrhunderts werden

In Deutschland gibt es unzählige Verlagshäuser, die sich mit Tagespresse, Wochenjournalen und Magazinen usw. beschäftigen. Und jedes dieser Blätter hat eine andere Ausrichtung. Von linker über konservativer bis hin zu rechter (demokratischer) Presse ist alles irgendwie vertreten. Wer da von Lügenpresse spricht, hat die bunte Ausrichtung der deutschen Presselandschaft entweder nicht verstanden oder ist des Lesens nicht mächtig.

Lügenpresse würde quasi bedeuten, dass sich alle Journalisten des Landes zusammengeschlossen hätten und nur über bestimmte Themen in eine bestimmte Richtung berichten würden. Was für ein Unsinn! Abgesehen davon, dass eine solche Verschwörung aufgrund der unzähligen Mitarbeiter in den Pressehäusern gar nicht Geheim zu halten wäre, wäre dieses auch unternehmerisch totaler Blödsinn!

Lügenpresse an sich ist schon eine Lüge, da es grundsätzlich gar nicht möglich ist, dass die gesamte Presse lügt!

Gewalttaten gegen die Presse

"Ein großer Teil der Gewalttaten, der sich im vergangenen Jahr gegen Medienschaffende richtete, ist nach Regierungsangaben von Personen aus dem rechten Spektrum verübt worden. Aber es habe auch Taten aus dem linksradikalen Milieu gegeben..."
Was sagen diese Wischi-Waschi-Angaben aus? Nichts. Es liegen ja offensichtlich konkrete Zahlen vor in diesem Bericht. Warum nennt die ARD (oder Herr Flade) diese nicht konkret? Dann könnte man damit eher etwas anfangen. Oder passen die konkreten Zahlen nicht 100%-ig in den Mainstream?
Fragen über Fragen...

Statistik-Problem

Ein großer Teil der Gewalttaten, der sich im vergangenen Jahr gegen Medienschaffende richtete, ist nach Regierungsangaben von Personen aus dem rechten Spektrum verübt worden.

Ja, in Deutschland.
In rechtsautoritär regierten Ländern hieße es dagegen:
"Ein großer Teil der Gewalttaten, der sich im vergangenen Jahr gegen Medienschaffende richtete, ist nach Regierungsangaben von Personen aus dem linken Spektrum verübt worden."

Statistiken können auf Fehlentwicklungen hinweisen. Jedoch ohne den Kontext des politischen Systems und den Aufbau der Mediensystems, sagen Statistiken wenig darüber aus, wer die Verantwortung für Probleme in der Gesellschaft trägt.

Angriffe auf Journalisten

Jeder der auf eine Demo geht, tut das, um seine Meinung einer möglichst breiten Öffentlichkeit mitzuteilen.

Daher müsste jeder Demonstrant froh sein, wenn möglichst viele Journalisten über die Demo berichten.

Leider scheinen insbesondere Querdenker und andere "besorgte Bürger" das nicht zu begreifen. Die Folge ist, dass Journalisten angepöbelt, bedroht und angegriffen werden.

Könnte natürlich auch daran liegen, dass die Demonstranten vom Thema der Demo oder deren Teilnehmern nicht überzeugt sind und daher ihre Teilnahme nicht in Bild und Ton festgehalten sehen wollen. Dann stellt sich allerdings die Frage: "Warum sind sie dann überhaupt auf der Demo?"

Ein schönes Plakat sah ich kürzlich in einem Bericht über eine solche Demo. Text auf dem Plakat:
"Das "B" in Querdenker steht für Bildung".

Wird bei vielen "Lügenpresse"-Brüllern auf diesen Demos sicher zutreffen.

re Enlightenment/linksstaat/freiermarkt

"Ja, in Deutschland.
In rechtsautoritär regierten Ländern hieße es dagegen:
"Ein großer Teil der Gewalttaten, der sich im vergangenen Jahr gegen Medienschaffende richtete, ist nach Regierungsangaben von Personen aus dem linken Spektrum verübt worden." "

Tja, Gott sei Dank ist Deutschland aber nicht "rechtsautotitär" regiert. Und auch nicht "linksautoritär", wie Sie es vermutlich andeuten wollen. Es wird demokratsich regiert.
Wenn Sie eine Idee haben, woher die Gewalt kommt, dann äußern Sie sie doch einfach, anstand absichtlich um drei Ecken herumzuschreiben...

Wer ist verantwortlich? ach so / Enlightment

Ich glaube, Sie verstehen die Problematik nicht. Hier geht es nicht darum, die Gewalttäter der einen oder anderen Seite zuzuweisen.
Im Sinne einer freien und damit insgesamt objektiven Berichterstattung muss es uns allen egal sein, ob es 10:3 für "Links" oder "Rechts" steht.

Der Punkt ist, die bei einigen Zeitgenossen eingetretene totale Enthemmung im Sinne von: wenn es den eigenen Zielen / Anschauungen zur Durchsetzung verhilft, ist alles erlaubt.
Hierzu müssen Sie den Widerspruch aller Demokraten erdulden. Wir möchten unsere Gesellschaftsform nämlich bewahren.

Gruß Grille

besorgten Bürgern

macht es eben besonders Sorgen, wenn sie mit ihren verquasten Ansichten ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Ich bin mir sicher, es gibt viele, die sich - z.B. hier in diesem Forum - zensiert sehen und den Verlust ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung beklagen. Dann gehen sie samstags zu einer Demo - rechts, rechtsextrem, quer - oder nicht-denkend - und verteidigen ihr Persönlichkeitsrecht durch einen gezielten Schlag ins Gesicht eines Journalisten oder durch Zertrampeln seiner Ausrüstung.
Rechtsextremismus und Gewalt, da ist nun mal das eine ohne das andere nicht möglich. Einschüchterung und Bedrohung sind die klassischen Mittel dieser politischen Richtung. Dass Ordnungspersonal und Polizei eher "zurückhaltend" sind, wenn es darum geht, Medienvertreter zu schützen, ist auch nichts neues.

Bildungsferner Mob

Angriffe auf Journalisten werden nach meiner Beobachtung dort verübt, wo sich der bildungsferne Mob besonders zahlreich trifft.
Das sind oft Veranstaltungen von zu Rechtextremismus neigenden Gruppierungen, die es ungern sehen, wenn ihre an der Grenze zur Verfassungsfeindlichkeit liegenden Veranstaltungen durch die Presse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Wer Geld hat, hat andere Möglichkeiten, Journalisten zum Schweig

@13:07 von Mister_X
-gen zu bringen.
Ich erinnere an den Fall des Journalisten Denk, der gegen den CSU-Millionär Schottdorf im Labor-Skandal recherchierte.
Schottdorf hat ihn, wie u.a. die Süddeutsche Zeitung dokumentierte, in zahlreiche Prozesse mit Top-Anwälten verwickelt. Die haben zwar alle verloren. Da hatte wenigstens die Justiz noch funktioniert. Die Bayerische Staatsregierung kam dagegen ihren Pflichten nicht nach und hat z.B. richtiggehend kontrapunktive Anweisungen gegeben.
Aber de facto hat der CSU-Millionär den Journalisten durch die riesige Arbeitsbelastung am Arbeiten und weiteren Recherchieren gehindert.

Ja diese Angriffe auf Journalisten müssen aufhören

Ja, diese Angriffe auf Journalisten - auch durch Regierungen wie Erdogan und andere - müssen aufhören. Definitiv! Das Recht auf Pressefreiheit/Rundfunkfreiheit ist ein Menschenrecht und muss durchgesetzt werden.

Von daher stimme ich dem hier absolut zu:

Kritik an Vorgehen der Polizei

Der Deutsche Journalistenverband (DJV) bestätigt, dass im vergangenen Jahr vermehrt Medienvertreter von sogenannten "Querdenkern" attackiert wurden. Es sei zu körperlichen Angriffen gekommen, Ausrüstung sei beschädigt oder gar zerstört worden, so DJV-Sprecher Hendrik Zörner. Er kritisiert, dass Polizeikräfte nicht immer gut reagiert hätten, in einigen Fällen gar nicht oder nur zögerlich dazwischen gegangen seien. "Polizisten sind auch zur Durchsetzung der Grundrechte da. Und dazu gehört nun mal Artikel 5 der Verfassung, die Presse- und Meinungsfreiheit."

Da muss die Polizei deutlich mehr gegen solche Rechtsextremisten durchgreifen.

13:06 von morgentau19

Zitat:"Von nichts - kommt nämlich nichts."

Einfach ekelhaft, wie hier Pseudorechtfertigungen für Gewalt gegen Journalisten gepostet werden.

13:18 von DB_EMD Ich kann

13:18 von DB_EMD

Ich kann mich nur anschließen. Sie haben das wunderbar ausgedrückt.
Ich habe gerade ein Interview mit Prof. H. Lesch gelesen. Interessant.

** Im Grunde hilft aber nur Humor, wie beispielsweise Giulia Silberberger, die sich professionell mit Verschwörungstheorien beschäftigt, sagt. Dass man eine Art von "Humorschock" im Kopf dieser Menschen erzeugt. Wenn die dann anfangen, über ihr eigenes Zeug zu lachen, dann hätte man es geschafft.**
Quelle :
Quelle :
https://web.de/magazine/wissen/wissenschaft-technik/harald-lesch-verschw...

Deeskalation ist der einzig

Deeskalation ist der einzig sinnvolle Weg
Voraussetzung dafür ist, und da ist sich die Pädagogik seit mind. 50 Jahren sicher, den Gegenüber ernst nehmen. Jeder Polizeibeamte weiß das und jede Kindergärtnerin auch. Die Methode "hau-drauf-und-Schluß" (auch verbal) verschärft die Konflikte nur.
Die Möglichkeiten sind vielfältig. Strategien gibt es reichlich. Die nicht nur bei uns sichtbare Polarisierung kann nur so eingegrenzt werden. Sich ehrlich und offen einlassen auf den Gegenüber... Argumente vorbringen lassen und sachlich widerlegen... Eigenes Denken hinterfragen... Den Gegenüber nicht als Idioten darstellen ...
"Was bringt den Gegeüber dazu anders zu denken als ich?"

13:18 von Ach_so... Keine

13:18 von Ach_so...

Keine Fragen , aber Antworten findet man im Artikel ( wenn man ihn liest !!).

**Im vergangenen Jahr gab es demnach 252 Straftaten, die sich "gegen Medien" richteten. Darunter waren 22 Körperverletzungen, 33 Sachbeschädigungen, Brandstiftungen, zahlreiche Fälle von Bedrohung und Nötigung, Volksverhetzung, Erpressung und diverse Propagandadelikte. **

Solches Melden alleine reicht nicht - Übergriffe bei Polizei anz

Und reines Melden solcher Angriffe reicht nicht:

https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/angriffe-journalisten-101.html

Journalisten sollen Vorfälle melden

"Aufgrund der hohen Zahl wird es immer zeitaufwändiger, alle Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten, nachzuverfolgen und zu verifizieren", so Schiementz. Reporter ohne Grenzen habe daher die E-Mail-Adresse uebergriffe(at)reporter-ohne-grenzen(punkt)de eingerichtet, an die Medienschaffende Übergriffe eigenständig melden könnten.

Sowas muss bei der Polizei und bei der Staatsanwaltschaft angezeigt werden. Sowas muss von der Justiz verfolgt werden und bei ausreichender Beweislage von der Justiz auch bestraft werden.

re krittkritt

Ich kenne den von Ihnen beschriebenen Fall nicht, ich hoffe für Sie, dass etwas mehr dran als an Ihrer Wahlbetrugs-Manie.

Aber was für mich wichtiger ist:
Was genau hat dies mit dem Artikel, bzw. mit meinem Kommentar zu tun...?

14:05 von

14:05 von Grillenspinnerei

Auch hier meine Zustimmung.
Ich möchte noch anfügen, das Gewalt nicht ( von keiner Seite und egal ob gegen Personen oder Sachen ) zu tolerieren ist.

14:10 von krittkritt

Zitat:"Ich erinnere an den Fall des Journalisten Denk, der gegen den CSU-Millionär Schottdorf im Labor-Skandal recherchierte."

Da haben Sie aber tief in die Mottenkiste gegriffen. Der Vorgang ist seit Jahren abgeschlossen und Denk hat alle Gerichtsverfahren gewonnen. Dass jemand mit einer bestimmten Berichterstattung nicht einverstanden ist und dagegen klagt, ist doch selbstverständlich. Dass dann Gerichte entscheiden und wie hier im Zweifelsfall für die Meinungsfreiheit und die Presse, hat doch überhaupt nichts mit der in diesem Artikel thematiserten Gewalt gegen Journalisten zu tun.

@bolligru, 14:18

Deeskalation ist der einzig sinnvolle Weg [...] Sich ehrlich und offen einlassen auf den Gegenüber... Argumente vorbringen lassen und sachlich widerlegen... Eigenes Denken hinterfragen... Den Gegenüber nicht als Idioten darstellen …

Sie empfehlen, dass sich Journalisten auf diese Weise gegen gewalttätige Angriffe schützen sollen?

@ 14:06 von frosthorn

>>... gezielten Schlag ins Gesicht eines Journalisten oder durch Zertrampeln seiner Ausrüstung.
...<<

Das ist einfach nur kriminell.
Ein Zeichen einer Verrohung von Gruppierungen,
denen jeglicher Anstand,
jegliches Rechtsbewusstsein, verloren gegangen sind,
die noch nie von gewaltfreier Kommunikation gehört haben, geschweige dieser fähig sind.

Das Wegschauen mancher Ordnungshüter fördert das leider, untergräbt den Rechtsstaat, gegen kriminelle Handlungen vorzugehen.

>>... viele, die sich - z.B. hier in diesem Forum - zensiert sehen und den Verlust ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung ...<<

Ein anderes, verwandtes
> heißes Eisen <,
ich bin bisweilen geneigt, das ebenso zusehen, obwohl ich mich ganz und gar nicht zu der von Ihnen genannten
Klientel zähle.
Klarstellungen durchschaubarer Fake-News, kritische, belegbare Fakten mit Verweisen auf seriöse Quellen,..., die Netiquette wahrend,..., erfolglos.
Da bleibt die Frage
> Who's afraid of ... <
Mrs. Dalloway

„Angriffe auf Journalisten nehmen zu“

Man könnte es auch so sagen: „Die Angriffe auf die Grundfesten der Demokratie - Meinungs- und Pressefreiheit - nehmen zu.“

Und damit zugleich das Ausmaß der Gefährdung der Existenzgrundlage der gesamten globalen Bevölkerung bzw. aller Menschen. Denn die (deren Existenzgrundlage) hängt maßgeblich von der Möglichkeit des stetigen Zugewinns an elementaren Erkenntnissen über ihre „Funktionsweise“ ab - und damit vom freien Austausch aller Informationen zu den aktuellen Erkenntnissen und zu bislang überlieferten Erfahrungen zwischen ihnen.

Re : Peter Meffert !

Grundsätzlich sollte nirgend wo Gewalt ein Mittel sein, um andere Menschen in irgend einer Weise zum Schweigen oder einer anderen Meinung zu bringen. Leider aber gibt es nicht nur rechts- oder Linksradikale, sondern auch ganze Regierungen, bzw. Parteien, die mit Einschüchterungen, Einsperren, mit Diffamierungen, mit Morden und Anschlägen auf die Meinungsfreiheit, Pressefreiheit versuchen gezielt Einfluss zu nehmen, dass nur in ihrem Sinn geschrieben wird.
Ja selbst in der doch so demokratischen BRD ist zu beobachten, dass zu viel im Hinterzimmer passiert, und alles dafür getan wird, dass ja nichts nach Außen dringt. Es fehlt an vielen Ecken an Transparenz und ehrliche Offenheit, und zu oft wenn mal was bekannt wird, leiden dann manche Personen an Amnesie und greifen dann eher die Presse an, um sie ein zu schüchtern.
Ganz schlimm ist es zur Zeit in der Türkei, wo Erdowahn alles dafür tut, dass nur in seinem Sinne geschrieben wird, und die eigentlich unabhängige Justiz dies stützt !

@ 13:06 morgentau19

>> ... Das werden die Gründe sein! ... <<

Wären Sie so freundlich,
diese Gründe zu benennen.
Das > Das < ist ohne Inhalt.

>>... Von nichts - kommt nämlich nichts. <<

Von was kommt was ?

Welches > Was < gerechtfertigt
kriminelle Handlungen?

Darf ich ob Ihres Kommentares jetzt
Ihr Gerät demolieren,
mit dem Sie schreiben?

Was würden Sie dann tun?

Fragt
Mrs. Dalloway

Re : frosthorn !

Mit einem hirnlosen Durchgeknallten kann man nicht sachlich diskutieren.
Man hat es ja deutlich gesehen vor dem Kapitol, was da für Idioten unterwegs waren, die einfach in ihren Wirren von Lügen und Verleumdungen gefangen waren und all ihren Frust an der falschen Stelle los werden wollten.
Natürlich sollte immer auf Gewalt verzichtet werden, leider aber wird dies nie passieren, das das "Raubtier" Mensch nicht kapieren will, aus vielerlei Sicht !

Ja Frau Mihalic

Unnabhängige Berichterstattung scheint ausweislich der Zahlen eine besondere Zielscheibe gerade für Rechtsextreme und die Bewegung der Corona-Leugner zu sein", so Mihalic.
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Dann räumen sie mal in ihrer Partei auf-die Größte Gruppe bei den Querdenkern sind nach unabhängigen Studien mit 21% Wähler der Grünen.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article221812060/Corona-21-Proze...

Und wenn wir schon mal dabei sind die weitaus meisten Angriffe auf Polizisten in Deutschland werden von linksextremen ausgeführt.

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_88103302/verfassungss...

um 14:41 von Hanno Kuhrt

…Dann räumen sie mal in ihrer Partei auf-die Größte Gruppe bei den Querdenkern sind nach unabhängigen Studien mit 21% Wähler der Grünen

Seit wann sind Wähler zwingend Parteimitglieder?

@14:05 von Grillenspinnerei

Hierzu müssen Sie den Widerspruch aller Demokraten erdulden. Wir möchten unsere Gesellschaftsform nämlich bewahren.

Erdulden? Ich liebe Debatten, das ist für mich kein erdulden.

Natürlich ist Demokratie gut und Antidemokratie schlecht.
Problematisch wird es, wenn die Selbstbezeichnung "Demokrat" als Synonym für "ich gehöre zu den Guten, die anderen sind die Bösen" mit dem Ziel und mit den Mitteln verwendet wird, die für die Demokratie unerlässlichen Eigenschaften der freien Rede und der freien Medienlandschaft einseitig zu seinen Gunsten einzuschränken. Wer Gewalt in die Medienlandschaft bringt, ob dies staatlich, von Einzelpersonen oder Gruppen ausgeht, hat sich von diesen für die Demokratie unabdingbaren Grundsätzen verabschiedet.

Re : MrsDalloway !

Es ist nicht nur eine Verrohung, sondern auch eine extreme Enthemmung fest zu stellen.
Gefüttert werden diese Menschen mit zu vielen Fake News, mit zu vielen Lügen und Verleumdungen von geistigen Brandstiftern, die genau dies zum Ziel haben, für Aufregung, Hass und Terror zu schüren.
Daran sind aber leider sehr viele Menschen, teilweise angeblich Gläubige, die ihre Ideologie verbreiten, die nur ihre Ansichten zählen und gelten lassen wollen, die keine Achtung und Respekt mehr haben, die ihre Theorien nicht wirklich belegen können, aber für eine gesittete Diskussion nicht offen sind.
Und dann kommen all die Frustierten, die nicht mehr klar denken wollen, und ihrer Wut freien Lauf lassen.
Und alles nur wegen immer den gleichen Dingen, Einfluss, Macht und Geld, was die einen haben und viele andere nicht !

Am 20. Januar 2021 um 14:01 von GeMe

Ein schönes Plakat sah ich kürzlich in einem Bericht über eine solche Demo. Text auf dem Plakat:
"Das "B" in Querdenker steht für Bildung".

Wird bei vielen "Lügenpresse"-Brüllern auf diesen Demos sicher zutreffen.
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Schön, dass sie sich über die Verächtlichmachung einer ganzen Gruppe von Menschen freuen, ohne auch nur einen davon zu kennen.
Vielleicht denken sie mal darüber nach, wo die Wurzel des Hasses liegt?

13:06 von morgentau19

">>Ein großer Teil der Gewalttaten, der sich im vergangenen Jahr gegen Medienschaffende richtete, ist nach Regierungsangaben von Personen aus dem rechten Spektrum verübt worden.
Aber es habe auch Taten aus dem linksradikalen Milieu gegeben und Vorfälle, deren Hintergründe nicht eindeutig zuzuordnen seien.<<

Das werden die Gründe sein!
Von nichts - kommt nämlich nichts."

Gewalt gegen Journalisten sind die Gründe für Gewalt gegen sie?

Wenn von nichts nichts kommt, "von was" kommt dann bloß so eine verquere Ursachenbeurteilung für Gewalt?

um 14:41 von Hanno Kuhrt

…Und wenn wir schon mal dabei sind die weitaus meisten Angriffe auf Polizisten in Deutschland werden von linksextremen ausgeführt.

Erstens stimmt das nicht und zweitens geht es in dem Beitrag um Angriffe auf Journalisten. Aber Ablenkung gehört zu ihrem Handwerk, nicht wahr?

Besorgniserregend...

Die Presse gilt eigentlich als "vierte Gewalt", die die staatlichen Institutionen kritisch beobachten soll. Deshalb wird die freie Presse in vielen totalitären Regimen auch systematisch bekämpft. Besorgniserregend ist, wenn die freie Presse, die eigentlich für Transparenz in den Machtstrukturen des Staates sorgen soll, von Teilen der Bevölkerung als verlängerter Arm der Regierung gesehen und sogar angefeindet wird. Auf einmal will unbelegten Behauptungen von Demagogen mehr Glauben geschenkt als Fakten und recherchierten Inhalten.

14:34 von Traumfahrer

Zitat:"Ja selbst in der doch so demokratischen BRD ist zu beobachten, dass zu viel im Hinterzimmer passiert, und alles dafür getan wird, dass ja nichts nach Außen dringt. Es fehlt an vielen Ecken an Transparenz und ehrliche Offenheit, und zu oft wenn mal was bekannt wird, leiden dann manche Personen an Amnesie und greifen dann eher die Presse an, um sie ein zu schüchtern."

Nun, die "Hinterzimmer" heißen auch Konferenzsaal o.ä. Erwarten Sie im Ernst, dass alle Verhandlungen und Gespräche stets in aller Öffentlichkeit stattfinden? Wichtig ist, dass Ergebnisse und Beschlüsse offen und transparent kommuniziert werden, dazu trägt unsere Presse sehr wesentlich bei, auch wenn mal was eigentlich "geheim" bleiben sollte. Aber was hat das alles mit physischer Gewalt gegen Journalisten zu tun, die im Artikel thematisiert wird? Der deutschen Politik können Sie Einschüchterung der Presse nicht vorwerfen.

@ bolligru 14.18

"Sich ehrlich und offen einlassen auf den Gegenüber... Argumente vorbringen lassen und sachlich widerlegen... Eigenes Denken hinterfragen... Den Gegenüber nicht als Idioten darstellen ...
"Was bringt den Gegeüber dazu anders zu denken als ich?""
****

Ja, super Vorschläge und die lesen sich auch noch so schön. Theoretisch!!
Persönlich versucht haben Sie es augenscheinlich noch nicht.. Jedenfalls nicht mit bekennenden Verquer"denkern"...
Dann hätten Sie festgestellt, dass Sie genau bis zu dem Punkt "Argumente vorbringen lassen" kommen, bei dem Versuch zu "sachlich widerlegen" hört es auf. Was Sie dann bekommen ist die Erkenntnis, was man sich in diesen Kreisen unter Meinungsfreiheit vorstellt und ansonsten Beschimpfungen und Drohungen.
Sagt Ihnen Jemand, die sehr oft versucht hat, Ihr Rezept anzuwenden!
Dieses "Gegenüber nicht als Idioten darstellen"- mimimi hat sich für mich erledigt.

Man muss Tatsachen auch mal anerkennen....

Am 20. Januar 2021 um 14:11 von Demokratieschue...

"Polizisten sind auch zur Durchsetzung der Grundrechte da. Und dazu gehört nun mal Artikel 5 der Verfassung, die Presse- und Meinungsfreiheit."
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Ja und auf welcher Seite sollen sie dann eingreifen? Auf der Seite derer , deren Meinung es ist die Journalisten lügen, verleumden und machen verächtlich oder auf der Seite der Journalisten?

14:41 von Hanno Kuhrt

Zitat:"Und wenn wir schon mal dabei sind die weitaus meisten Angriffe auf Polizisten in Deutschland werden von linksextremen ausgeführt."

Whataboutism in Reinkultur.

@Ach_so... (13:18)

Was sagen diese Wischi-Waschi-Angaben aus? Nichts. Es liegen ja offensichtlich konkrete Zahlen vor in diesem Bericht. Warum nennt die ARD (oder Herr Flade) diese nicht konkret? Dann könnte man damit eher etwas anfangen. Oder passen die konkreten Zahlen nicht 100%-ig in den Mainstream?
Fragen über Fragen...

____

Sich einerseits über angebliche "Wischi-Waschi-Angaben" aufregen und andererseits vom Mainstream reden. Was ist denn der Mainstream? Und glauben Sie, dass die gesamte Presselandschaft ihrer ganzen Vielfältigkeit zu 100% einzig diesen Mainstream abdeckt?

Böse böse Presse

Wie könnt ihr es nur wagen, die Lügen derer zu widerlegen, die Euch wiederum als Lügenpresse bezeichnen, weil ihr die Wahrheit schreibt.

In welcher Welt leben wir? Was Realitäten und neueste wissenschaftliche Fakten betrifft, ist gelogen, was man sich einbildet, richtig. Und macht man die dann auf ihren schmeichelhaft genannt "Irrtum" aufmerksam, wird die Presse angegriffen.

14:54 von Hanno Kuhrt

Zitat:"Ja und auf welcher Seite sollen sie dann eingreifen? Auf der Seite derer , deren Meinung es ist die Journalisten lügen, verleumden und machen verächtlich oder auf der Seite der Journalisten?"

Soll das eine ernst gemeinte Frage sein? Solange der Journalist seiner Arbeit nachgeht und berichtet, selbstverständlich auf der Seite der Presse! Ich habe noch von keinem Journalisten gehört, der auf einer Demo Plakate zerrissen, Demonstranten angegriffen oder gar verletzt hätte. Umgekehrt kommt das schon deutlich häufiger vor.

Meinungsfreiheit

Erstaunlicherweise beobachtet man solche Vorfälle auf Demos, auf denen die Teilnehmer sich vehement Sorgen um ihre Meinungsfreiheit machen. Und dann behindern sie die Meinungsfreiheit, in dem sie die Berichterstattung darüber, welche Meinung sie äußern, mit Gewalt behindern.

Da spielt wohl weniger die allgemeine Meinungsfreiheit als viel mehr "ihre Meinung" eine Rolle.

Aber man muss ehrlich bleiben. Nicht jeder auf einer Querdenkerdemo greift Journalisten an. Und auch ein Linksautonomer, der einen Molli auf einen geparkten Porsche wirft, möchte nicht dabei gefilmt werden.

Leider sind es immer die Extremen, die am Ende das Bild prägen. Nicht jeder Trump-Wähler trägt eine Büffelmütze und die Anliegen von berechtigten G20-Gegner gehen in der Berichterstattung über Steinewerfer genauso unter, wie die von wirklich besorgten Bürger hinter den rechtsextremen Positionen verschwinden.

Extreme, die Widerspruch nicht gelten lassen gab es schon immer. Aber es nimmt anscheinend zu.

um 14:54 von Hanno Kuhrt

…Ja und auf welcher Seite sollen sie dann eingreifen? Auf der Seite derer , deren Meinung es ist die Journalisten lügen, verleumden und machen verächtlich oder auf der Seite der Journalisten?

Hab noch nie gehört, dass Journalisten Rechtsradikale angegriffen hätten..

Am 20. Januar 2021 um 14:51 von grübelgrübel

Erstens stimmt das nicht und zweitens geht es in dem Beitrag um Angriffe auf Journalisten. Aber Ablenkung gehört zu ihrem Handwerk, nicht wahr?
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Nein -aber Tatsachen gehören zweifellos zur Wahrheit.

um 14:27 von frosthorn Ich

um 14:27 von frosthorn
Ich lehne jede Form der Gewalt ab.
Es gibt natürlich Situationen, in denen plötzlich und völlig unerwartet Gewalt ausgeübt wird. In der Regel ist dies beim Gewaltausübenden ein Zeichen der Überforderung. Hier hat jeder das Recht, sich zu verteidigen.
Es stellt sich mir aber schon die Frage, wie es jetzt im Konflikt der Journalisten mit den Demonstranten zu einer derartigen Zuspitzung kommen konnte. Hätte man das nicht schon früher erkennen und gegensteuern können? Sollte man nicht vielleicht den Demonstranten ernst nehmen statt ihn als Vollidioten (am besten mit Aluhut) darzustellen?
Kann man der Gewalt aus dem Weg gehen?
Grundsätzlich, und das weiß jeder Polizeibeamte, ist Deeskalation der einzig sinnvolle Weg. Polizeibeamte haben täglich mit Gewalt zu tun, leider.

um 15:00 von Peter Meffert

14:54 von Hanno Kuhrt
Zitat:"Ja und auf welcher Seite sollen sie dann eingreifen? Auf der Seite derer , deren Meinung es ist die Journalisten lügen, verleumden und machen verächtlich oder auf der Seite der Journalisten?"

von Peter Meffert:>>Soll das eine ernst gemeinte Frage sein? Solange der Journalist seiner Arbeit nachgeht und berichtet, selbstverständlich auf der Seite der Presse! Ich habe noch von keinem Journalisten gehört, der auf einer Demo Plakate zerrissen, Demonstranten angegriffen oder gar verletzt hätte. Umgekehrt kommt das schon deutlich häufiger vor.<<

Hier waren sie schneller, alle Achtung

Nun ja

Schön das die „Lügenpresse“ den rechten Trollen unter dem Artikel auch gleich die Gelegenheit bietet, ihre immer gleiche Propaga-Suppe weiter aufzukochen.

Da kommt natürlich schnell die „Erklärung“ für die im Artikel genannten Vorgänge: schuld sind die Politiker und die Lügenpresse selber, denn sie machen keine Politik/gewogene Berichterstattung für eine rechtsradikale Minderheit, die sich selber als „das Volk“ bezeichnet. Denn: „von nix kommt nämlich nix“ - also wenn die Lügenpresse morgen gegen Flüchtlinge hetzen, den Holocaust verharmlosen und Verschwörungstheorien verbreiten würde, dann gäbe es auch keine Angriffe mehr.

Die gleiche Logik gab es in den 1930er Jahren auch, damals hieß die „Lügenpresse“ allerdings noch „bolschewistische Presse“. Namen ändern sich...

14:54 von Hanno Kuhrt

>>14:11 von Demokratieschue...
"Polizisten sind auch zur Durchsetzung der Grundrechte da. Und dazu gehört nun mal Artikel 5 der Verfassung, die Presse- und Meinungsfreiheit."
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Ja und auf welcher Seite sollen sie dann eingreifen? Auf der Seite derer , deren Meinung es ist die Journalisten lügen, verleumden und machen verächtlich oder auf der Seite der Journalisten?<<

Toll, so einen Vorwurf hatte ich bisher noch nicht vernommen. Ihr Einwurf impliziert nämlich den Vorwurf, Journalisten würden die Meinungsfreiheit von Demonstranten behindern. Aus welchem Grund sollte sich sonst "Ihre" Polizei gegen die Journalisten stellen, die von diesem Ereignis berichten wollen.

... oder haben Sie sich die ganze Sache noch nicht richtig zu Ende überlegt?

Eine freie Presse ist das Fundament der Demokratie

Der Begriff der "Lügenpresse", der "Staatsmedien" oder der "linken Presse" haben ihren Teil dazu beigetragen, dass Journalisten immer wieder an ihrer Arbeit gehindert werden. Jede Form von Extremismus ist ein Angriff auf unseren Rechtsstaat und auf unsere Demokratie. Freilich wird unser Staat seit einigen Jahren vor allem durch rechtsextremistische Gruppen bedroht. Pegida, NPD, AFD u.a. haben Trump immer wieder als Vorbild - auch für Deutschland - proklamiert und zugleich dessen Hass- und Hetzkampagnen gegen die Presse übernommen. Letztlich war es den US-Medien zu verdanken, dass diese die Lügenpolitik von Trump entlarvt haben. Auch in Deutschland sind die Medien ein wichtiges Regulativ in der Politik. Ohne sie wären die rechtsextremistischen Strömungen in der AFD wohl nicht oder sehr viel später zu Tage getreten.

@ 14:41 von Hanno Kuhrt

Schön, dass Sie die Quelle genannt haben: WELT
>>... Repräsentativ ist die Studie deshalb nicht, auch weil in diesen Chat-Gruppen mehr als 100.000 sogenannte „Querdenker“ registriert sind.
Die Autoren sprechen von einer deskriptiven statistischen Auswertung. ... <<

So richtig weiß also die WELT auch nicht, was eine Studie, Befragung / Umfrage, deskriptive Statistik ist.
Das zeichnet die Autoren aus.

Ob diese > Grünen-Wähler < in ihrer
> Naturromantik <
auch Journalisten angreifen, deren Ausrüstung zerstören, verrät uns die WELT sowie Ihr Kommentar nicht.

Sie sollten eine Kurs besuchen, was ist ein guter WhatAboutismus.

Empfiehlt
Mrs. Dalloway

um 15:01 von Hanno Kuhrt

Am 20. Januar 2021 um 14:51 von grübelgrübel
Erstens stimmt das nicht und zweitens geht es in dem Beitrag um Angriffe auf Journalisten. Aber Ablenkung gehört zu ihrem Handwerk, nicht wahr?
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Hanno Kuhrt: >>Nein -aber Tatsachen gehören zweifellos zur Wahrheit.<<

Seltsam, ich lehne auch Gewalt von linken Gruppierungen ab. Bei ihnen scheint es die Rechtfertigung für rechte Gewalt zu sein, Oder?

@GeMe 14:01

Zitat: "Jeder der auf eine Demo geht, tut das, um seine Meinung einer möglichst breiten Öffentlichkeit mitzuteilen.

Daher müsste jeder Demonstrant froh sein, wenn möglichst viele Journalisten über die Demo berichten.

Leider scheinen insbesondere Querdenker und andere "besorgte Bürger" das nicht zu begreifen. Die Folge ist, dass Journalisten angepöbelt, bedroht und angegriffen werden.

Könnte natürlich auch daran liegen, dass die Demonstranten vom Thema der Demo oder deren Teilnehmern nicht überzeugt sind und daher ihre Teilnahme nicht in Bild und Ton festgehalten sehen wollen. Dann stellt sich allerdings die Frage: "Warum sind sie dann überhaupt auf der Demo?"

Erstens sind das keine herkömmlichen Demonstrationen für oder gegen eine Sache, sondern eine Werbeveranstaltung für Lügen und Verschwörungen. Und zweitens kann man es da gar nicht gebrauchen, wenn die Presse diese entlarvt.

@14:50 von Hanno Kuhrt

"Schön, dass sie sich über die Verächtlichmachung einer ganzen Gruppe von Menschen freuen, ohne auch nur einen davon zu kennen"

Sie haben recht. Verächtlichmachung ist kein Mittel eine demokratischen Diskurses. Zur Verächtlichmachung gehört aber auch schon der Begriff "Lügenpresse" oder das Adjektiv "linksgrünversifft".

"Vielleicht denken sie mal darüber nach, wo die Wurzel des Hasses liegt?"

Dann müssten die Journalisten, die mit "Lügenpresse" tituliert werden also die Demonstranten hassen und auf sie einprügeln? Tun sie aber nicht.

Diskussionen darüber, wer damit angefangen hat, führen zu nichts. Wie wollen Sie da einen Beweis führen?

Es hilft nur, wenn alle darauf verzichten.

14:50 von Hanno Kuhrt

"Schön, dass sie sich über die Verächtlichmachung einer ganzen Gruppe von Menschen freuen, ohne auch nur einen davon zu kennen.
Vielleicht denken sie mal darüber nach, wo die Wurzel des Hasses liegt?"

Recht haben sie!

Von den Antifa-Extremisten die regelmäßig Press und Polizei angreifen hat GeMe auch nicht geschrieben.

Schon komisch die sind nach meinen erfahrungen mit die schlimmsten von allen (Antifa nicht gleich Antifaschisten)

Aber das dd in GeMe steht bestimmt für differenziert denken ;-)

um 14:53 von tashina Gern

um 14:53 von tashina
Gern antworte ich auf Ihre Anmerkung:
Ich habe nie behauptet, daß es leicht ist- aber es ist der einzig sinnvolle Weg, auch wenn der Gegenüber aggressiv sein sollte. Gelingt es nicht, den Gegenüber in der Sache zu überzeugen, so hat man zumindest eines erreicht: Er spürt, daß er ernst genommen wird.

omg

Außerdem gibt es noch die zunehmende Polizeigewalt gegen Journalisten, wie z.B. letzten Sommer in den USA zu sehen.

13:19, Enlightenment./DE_Linksstaat/FreierMarkt

>>Statistik-Problem
Ein großer Teil der Gewalttaten, der sich im vergangenen Jahr gegen Medienschaffende richtete, ist nach Regierungsangaben von Personen aus dem rechten Spektrum verübt worden.

Ja, in Deutschland.
In rechtsautoritär regierten Ländern hieße es dagegen:
"Ein großer Teil der Gewalttaten, der sich im vergangenen Jahr gegen Medienschaffende richtete, ist nach Regierungsangaben von Personen aus dem linken Spektrum verübt worden."

Statistiken können auf Fehlentwicklungen hinweisen. Jedoch ohne den Kontext des politischen Systems und den Aufbau der Mediensystems, sagen Statistiken wenig darüber aus, wer die Verantwortung für Probleme in der Gesellschaft trägt.<<

In rechtsautoritär regierten Ländern wird die Presse nicht von Linken, sondern von Regierungsseite drangsaliert und behindert.

Davon können Sie mit Ihrem relativistischen Wortschwall nicht ablenken.

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