Ihre Meinung zu: Bilanz der Amtszeit Trumps: Amerika in der Identitätskrise

19. Januar 2021 - 10:49 Uhr

In vier Jahren als US-Präsident hat Trump Gräben inmitten der Bevölkerung aufgerissen - und tiefes Misstrauen hinterlassen. Wie geht es zwei Seiten, die nicht mehr zueinander finden? Von Claudia Sarre.

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Kommentare

Trump‘s Bilanz I: Gesellschaftlich gespalten wie nie zuvor

  • Der gesellschaftliche Diskurs wurde zerrüttet
    Die politische Auseinandersetzung in den Staaten ist kein „Ponyhof“. Harte, oft grenzwertige Attacken und „negative Campaigning“ prägen sie schon lange. Unter Trump wurde aus dem politischen Wettbewerb allerdings eine Art geistiger Bürgerkrieg, der die Grenzen der Zivilisiertheit nicht mehr respektierte und aus Wettbewerb Totalfeindschaft machte.
    Denunziation, Beleidigung und Lüge würden zur Normalität, die demokratische Kultur schwer havariert.
  • Die Demokratie ist beschädigt
    Zum gängigen Topos der Trump-Welt gehört, dass Wahlen nur valide sind, wenn sie den eigenen Sieg bringen. Friedlicher Wechsel durch die Wähler wurde nicht mehr anerkannt. Der De-Legitimierungsversuch der Wahlen 2020 erfolgte durch monatelange Falschbehauptungen über die Briefwahl und die Attacke auf die Kapazitäten des US Postal Service.
  • I made America great (never again)

    Great in Schulden ,Arbeitslosen,Corona Toten

    Die Reps haben wie immer gigantische neue Schulden hinterlassen

    Zum Glück ist heute letzter Begnadigungstag
    für Familie,Freunde,Wirtschaftskriminelle

    Die Gräben

    gibt es schon seit vielen Jahren. Biden, Pelosi, Clinton etc. "arbeiten" schon seit Jahrzehnten in wichtigen politischen Ämtern und nun sind 4 Trumpjahre für alles verantwortlich.

    Guter Präsident

    war Trump nie.
    Ein guter Präsident hat die Gesetze zu respektieren, die ihn zum Präsidenten gemacht haben und das hat er nie getan.
    Den Eid, den er geschworen hat, zum Wohle des Volkes zu dienen, hat er oft genug gebrochen.
    Seine ständigen Lügen und Falschaussagen haben die Menschen auseinander getrieben, wo er doch vereinen sollte.
    Dieser Präsident hat mit Mafiamethoden das Land in Zwietracht und Hass gestürzt.
    Sich als Präsident für Recht und Gesetz zu präsentieren ist reinster Hohn.
    Die USA sind kein verlässlicher Partner mehr,
    Europa sollte sich endlich auf sich besinnen und nicht mehr nur den US-Interessen folgen.

    Gräben

    Nun bin ich sicher kein Fan von Trump aber ich möchte doch die Frage stellen,ob wirklich er es war, der die Gräben aufgerissen hat.
    Kann es auch sein, das die Demokraten vor Trump ihren Anteil daran haben?
    Und das Trump nur die Folge dessen war?
    Darf man das fragen?

    Prozess der Erneuerung und Rückbesinnung auf Werte

    Die USA waren zwar schon vor Trump ein gespaltenes Land, der Riss durch die Gesellschaft hat sich jedoch unter seiner kurzen Amtszeit dramatisch vergrößert. Hinzu kommt, dass Hass und Gewalt ein erschreckendes Ausmaß genommen haben, tradierte Werte, die das Land stark gemacht und ihm zu internationaler Größe und Anerkennung verholfen haben, wurden einfach weggewischt. Die Lüge wurde zum gängigen Instrument der Politik, Andersdenkende zu Feinden, Ausländer zu Gefährdern, die schwarze Bevölkerung zu Fremden im eigenen Land. Mit der "America-First-Politik" wurde die Bevorzugung eines America-Bildes plakatiert, dem eine eigene nationalistisch/faschistische Definition unterlegt wurde. Biden hat angekündigt, das Land versöhnen zu wollen. Eine Amtszeit wird dafür kaum reichen. Trump hat die USA in Schockstarre versetzt. Dafür wird er sich hoffentlich verantworten müssen, denn nur wenn der Mythos gebrochen wird, werden die Bürger wieder in Frieden und Freiheit leben können.

    Einer allein geht schwer

    Ich bin der Meinung, dass beide Seiten die Graeben aufgerissen haben. Trump mit seiner notorisch narzistischen Grossmannsucht und populistischen Ansichten die Demokraten mit starrsinnigen , undifferenzierten Haltungen und dem Versuch die Meinung von ca 50% der Amerikaner als unmoeglich oder gar rechtsradikal hinzustellen.

    Trump war kein Antisemit, kein Kriegstreiber. Bei seinen politischen Kardinalfehlern ( Umwelt, Wirtschaft, Einwanderung) hatte er kaum sachliche Opposition.

    Jetzt kann man es ja besser machen. Auch die Demokraten haetten frueh erkennen sollen, dass man nur dieses eine Volk hat.

    Trump hat

    das US-amerikanische Volk 5 Jahre lang mit seinen Hasstriaden gequält. Es wird Zeit für seinen Abgang

    Die Spaltung war 2016 schon da

    In vier Jahren als US-Präsident hat Trump Gräben inmitten der Bevölkerung aufgerissen

    Diese waren 2016 schon da. Und in den letzten 4 Jahren haben auch die Demokraten erheblich zu der Spaltung beigetragen. Trump ist leider, vor allem im letzten Jahr, etwas zu weit gegangen.

    Ohne Corona hätte er die Wahl 2020 gewonnen. Sogar mit Corona und trotz seines Regierungsstils hätte er gewinnen können, wenn er sich nur etwas zurückhaltender verhalten hätte.

    Wie wieder raus aus der Identitätskrise

    Amerika steckt tatsächlich in einer tiefen Identitätskrise die vielen Bereichen des Lebens berührt. Es ist bei weitem nicht nur die tägliche Politik sondern es berührt das Leben der Menschen miteinander in allen Lebensbereichen. Es macht teilweise eine normale Kommunikation unmöglich. Erziehung, Schulbildung, Religion, der tägliche Arbeitsprozess, die Bewertung der Wirtschaft, Einstellung zu Kunst und Musik, Militär und Landesverteidigung, Einstellung zur Justiz, Polizei und Rechtsprechung.

    Alles driftet auseinander. Und dies mit zunehmender Geschwindigkeit. Mann muss sich abfragen , ist dieser Staat auf Dauer noch lenkbar. Wie kann es wieder zu einem Minimum an wesentliche Gemeinsamkeiten kommen. Wenn man zur Zeit die Leserbriefe in der amerikanische Wirtschaftspresse liest erschreckt man von der aggressive Konfrontation auf breiter Ebene.

    Toxische rechte Subversion

    Über das Aufkommen der populistischen, rechtsnationalistischen & autoritären Eiferer und Demokratiefeinde in den USA ist viel geforscht & berichtet worden. Die Gründe sind vielfältig.

    Der entwickelte Kapitalismus des späten 20. & frühen 21. Jh. hat die soziale Ungleichheit weiter verschärft. Das schafft Unsicherheit & fördert Abstiegsängste. Demagogen von rechts haben wie immer keine konstruktiven Lösungen hierzu (im Gegenteil: Rechtsaußen propagiert gar einen Turbokapitalismus!), nutzt dabei die Verunsicherung breiter Schichten (Abstiegsängste!) auf perfide Weise aus. Methode: Feindbilder pushen, um Sündenböcke zu markieren.

    In den USA geschieht dies in dem die schon immer bestehende ethnisch-religiöse Vielfalt zum Hauptagitationsfeld rechter Hassprediger erhoben wurde. Anknüpfungspunkt ist der jahrh.alte Rassismus gegen Schwarze, Latinos, zunehmend gegen Muslime, unterschwellig immer gegen Juden.

    Radikale Talkradio-Shows, Tea-Party ca. 2010, asoziale Medien, Trumpismus ...

    Demokratisch ?

    /Die vergangenen vier Jahre unter Donald Trump haben den demokratisch eingestellten Amerikanern viel abverlangt./

    US-Amerika muss erst einmal wieder zur Voll-Demokratie zurückkehren.
    Das Wahlsystem, das juristische System, das Verhalten der Medien und die Einstellung der politischen Macht gegenüber den Medien, die mangelhafte Regulierung der social media u.a., halten eine Prüfung nach strengen demokratischen Richtlinien und Werten nicht Stand. Die USA kann aus ihrem Dilemma nur herauskommen und zur wahren Demokratie zurückkehren, wenn sie ein Turnaround macht. Das setzt aber entsprechende Mehrheiten im Kongress voraus und damit ist das ziemlich aussichtslos.
    So sollte man auch die zukünftige US-Politik Richtung Europa und Deutschland nüchtern und realistisch betrachten (siehe Nordstream und Sanktionen)

    schwierig wenn die Gräben so tief

    die Vorstellungen so unterschiedlich,
    da zueinander zu finden
    Nicht nur in den USA
    Dazu das Fehlen der nötigen Toleranz,
    vor allem des Zuhörens sprich Schwarz/Weißsicht
    Der eine will eine Statik der Lebensformen,
    dem anderen können Veränderungen nicht schnell genug kommen
    ... und jeder glaubt im Recht zu sein

    Demokraten konnten es nicht besser.

    Die Spaltung und die Gräben waren schon vor Trump da, nur schade, dass hier Trump wenig zur Besserung beigetragen hat.

    Kann man nur hoffen, dass die Republikaner bei der nächsten Wahl einen besseren Kandidaten ins Rennen schicken.

    Ein Symptom

    Das Problem liegt in der Unveränderlichkeit.
    Jeder Wille zur Veränderung erstickt und wird transzendiert in Religiöses.
    Die Letzte Modernisierung die es schaffte umgesetzt zu werden war der New Deal....das ist nicht nur zu lange her sondern sogar großteils lang schon wieder revidiert.
    Das Ergebnis des Bürgerkrieges, die Bürgerrechte für nicht Nordeuropa-stämmige kommt erst jetzt langsam in der Realität an, und erzeugt nach wie vor wiederständige Gewalt: "Angst die Privilegien zu verlieren" die es schon seit anderthalb Jahrhunderten nicht mehr geben dürfte.
    Das alles ist Produkt eines Politischen Systems das keine Parteien als Interessenvertretungen im eigentlichen Sinne zu lässt, und damit auch keine Veränderung, und sei es als Kompromiss, zulassen muss.

    Bilanz? Eher Kommentar

    Liebes Tagesschau-Team,

    unter Bilanz stelle ich mir weit mehr vor als nur einen Aspekt, der auch nur eher anekdotisch beschrieben wurde und gerade einfach ins Meinungsbild passt.

    Also als Bilanz würde mich persönlich mal interessieren, welche Gesetze auf den Weg gebracht wurden, welche Dekrete verfasst und umgesetzt wurden, welche Wahlversprechen gehalten/nicht gehalten wurden, wie der politische Alltag aussah (dazu zählen dann auch die angesprochenen Entlassungen etc.), wie dies kommuniziert wurde (hier würde dann interessieren, auf welchen anderen Wegen außer Twitter etwas veröffentlicht wurde). Mit diesen Fakten kann dann eine Bilanz gezogen werden, die vermutlich sogar dem Meinungsbild das jetzt herrscht entspricht aber halt stichhaltig belegt. Bis dahin ist dieser Artikel ein minimalistisches It-Piece.

    Trump’s Platz in der Galerie als „schlechtester US-Präsident“ ..

    … wird in der Bewertung der Historiker bereits jetzt für ihn freigehalten.

    • Mehr als 30.000 dokumentierte Unwahrheiten, wissentliche Falschbehauptungen und Lügen
    • bald 400.000 Covid-Tote
    • „Selbstbedienung an der Kasse“ für seine Unternehmen der Trump Org
    • Chaos, Personalkarussell, Skandale und 2 Impeachments
    • und als Gipfel die Anheizung seiner Anhänger vor dem Sturm auf das Kapitol

    Bei vielen in seiner Anhängerschaft wird dieses Bild noch ambivalent gehandelt und durch Huldigung und Verehrung überdeckt. Absehbarerweise wird er noch eine gewisse Zeit den harten Kern seiner „Base“ behalten.
    Allerdings zeigen sich auch Erosionserscheinungen im gesellschaftlich heterogenen Teil der Trump-Koalition und das ist der Hoffnungsschimmer für eine zumindest partiell erfolgreiche Aussöhnung eines größeren Teils der US-Gesellschaft.

    Trump alleine?

    Ein inhaltlich guter Beitrag von TS.
    Allerdings macht man sich zu einfach, die bestehenden Probleme der USA auf die eine Person des DT zu reduzieren.
    Für mich ist DT nur der Katalysator zumindest jahrzehntelang bestehender Widersprüche in diesem Land.

    Trump alleine?
    "Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich?" (nach die "Verurteilung des Lukullus" und "Fragen eines lesenden Arbeiters" von Bertolt Brecht)

    Gruß, Wolfgang

    Meiner Ansicht nach....

    handelt es sich nicht um eine Identitätskrise! Ich glaube eher, daß ein großer Teil der vorzugsweise "weißen" Bevölkerung erstmals in einen Spiegel geguckt hat und erschrocken ist, vor dem, was sie sah! Es ist leider so, daß die kurze Geschichte der USA geprägt ist von Egoismus und Egozentrik . und Trump hat diesen Eigenschaften eine Stimme gegeben und fast die Hälfte der Bevölkerung stimmt ihm zu! Trump hat diese erfundene Nation nicht gespalten, sondern nur die Risse kenntlich gemaacht. Aber gerade das wäre Grund genug, daß nicht Lincoln u.a. bewundert werden, sondern daß sich die ganze Gesellschaft der USA mit der eigenen Vergangenheit beschäftigt, wie sie es gerne von anderen Gesellschaften verlangt.

    Ich sehe das ein wenig anders...

    Die Gesellschaft in den USA war schon vor Trump massiv gespalten. Es gab ein "Establishment" an den Küsten, die Landbevölkerung aus der Mitte des Landes, die Menschen aus dem Rost-Belt und dann Farbige und Latinos. Nur für das Establishment an den Küsten und einen Teil der Farbigen war die Politik unter Obama aktiv. Alle anderen sind hinten runter gefallen. Dies ist der Grund warum Trump überhaupt an die Macht kam. Und aus deren Sicht hat Trump auch etwas für sie getan. Dies ist der Grund warum er wieder eine sehr hohe Zustimmung von 74 Mio. Wählern hatte.

    Im Nachhinein Trump für alle Fehlentwicklungen verantwortlich zu machen ist genauso falsch wie in Zukunft Biden für die Versäumnisse und Fehlentscheidungen von Trump verantwortlich zu machen.

    Ich rate

    zurueck zur Sachlichkeit. Lasst mal Polarisierungen, Anfeindungen, Vorwuerfe und Schubladendenken. Das kann man auch einseitig und dadurch ein gutes Beispiel geben. Man sollte keinem den guten Willen absprechen.

    Radikalismus und Gewalt ist auszugrenzen. Da kann man durchaus scharf sein. Das gilt fuer Links und Rechts. Man sollte aber auch keinem Radikalismus andichten.

    4 Jahre chaos mit 400,000

    4 Jahre chaos mit 400,000 Tote durch COVID-19, aber das Trump disaster ist noch nicht vorbei.
    Mehrere medien berichten dass der gesamte Trump-clan nach Palm Beach, Florida geht.

    Hier hat dann Trump's Tochter Ivanka politische Plaene:
    running for Senate in 2022, sie will Marco Rubio abloesen.

    Und leider ist Florida eine MAGA oasis, ihre chancen werden sehr gut sein. Spaetestens dann wird es Zeit fuer meine Partnerin und fuer mich wegzuziehen aus den Sunshine State

    Gewählter Rechtspopulismus

    "Ich glaube nicht, dass vor einigen Jahren viele Amerikaner damit gerechnet hätten, dass es mal eine Gruppe gibt, die das Kapitol stürmt"

    ---

    Und damit ist schon sehr vieles gesagt. Trump hat als Präsident einer Demokratie schlicht auf ganzer Linie versagt.
    Schlimm ist, dass soviele Amerikaner nicht bemerkt haben oder es Ihnen nicht wichtig genug war, dass er nie einen Hehl daraus gemacht hat einer Demokratie nicht gewachsen zu sein.
    Möchte-gern-Diktator ist halt auch simpel. Und wenn Donald Trump etwas ist, dann simpel.

    Das Amerika nach Trump ist nicht mehr das gleiche.

    Im Innern Zerrissen, der größten Stärke der USA beraubt: der Einigkeit. Nach Außen als Vertragspartner nur noch mißtrauisch beäugt ... Religions- und Systemübergreifend. Von Europa über den Nahen-und Fernen Osten bis nach Asien. Das Wort Amerikas ist nicht mehr viel Wert.
    Was am stärksten an ihrem Ego kratzen dürfte jedoch, dass China und Russland, aus Ihrer Sicht schamlos, die Lücken füllen und ausbauen, die sie selbst gerissen haben.
    Äußere Stärke kommt von innen ... wer aber nicht weiß wer er ist, wo er hingehört und was sein Ziel ist, strahlt nur eines aus: Unsicherheit.
    So schnell wird sich die USA nicht von Trump erhohlen ...

    aus der Ferne betrachtet

    bleibt, wenn man nüchtern auf die 4 Jahre schaut, ein vernichtendes, im ein oder anderen Fall vielleicht positives Urteil. Positiv im Falle von einwirkenden Personen von Außen, die einen Militärschlag im nahen Osten verhinderten.

    Dass die Anhänger von Trump ihn als einen guten Präsi bezeichnen ist für mich schwer zu verstehen. Mir bleibt nur unentwegt den Kopf zu schütteln, ob der, meiner Meinung nach, Rückwärtsgewandheit seiner Anhänger.
    Ich hoffe, auch für uns in Europa, dass es der neuen Administration gelingt die Wogen zu glätten, und die Trumpisten ins neue Jahrzehnt abzuholen.

    Aufeinander zugehen

    und zumindest schon mal ein verbales Abrüsten wäre jetzt angesagt. Genau das Gegenteil scheint mir der Fall zu sein, wenn ich mir die aktuellen Stellungnahmen der Demokraten und Qualitätsmedien anschaue. Es scheint ihnen und auch der soelbsternannten 'Zivilgesellschaft' nicht zu reichen, das die Demokraten die Wahl gewonnen haben. Ich habe den Eindruck, das Trump nun in jeder Beziehung 'fertig gemacht' werden soll.
    Auch die deutschen Qualitätsmedien scheinen mir diesen Ehrgeiz zu haben. Dazu sagte Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer und Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) im schon 2017 im Interview : ' Selbst der erbittertste Trump-Gegner kommt ins Grübeln, wenn Trump immer nur als Clownsfratze gezeigt wird und er dahinter eine Absicht vermutet.

    PS: Herr Trump war auch der Präsident der den USA vor Corona laut Tagesschau einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung und Israel 3 Friedensverträge brachte

    wie bitte

    Das soll eine Bilanz sein?
    Also dazu gehört schon ein wenig mehr, als die Meinung einer unbekannten US-Amerikanerin, die sich als Chambray vorstellt.
    Wo sind die Zahlen zu Arbeitslosen , Anzahl von im Ausland getöteten US-Soldaten, toten Zivilisten bei Drohnenangriffen, Entwicklung der CO2 Emissionen, Rüstungsausgaben, Sozialausgaben, Einwanderung, Ausweisung, Erfolge in der Aussenpolitik, Agieren in der Corona -Pandemie.
    Die USA waren schon immer eine gespaltene Gesellschaft und diese Spaltung D. Trump als Bilanz seiner Amtszeit anzulasten ist unseriös.
    Sein Politikstil, und sein Verhalten sind sicher desaströs für einen US-Präsidenten-aber zum Spalten gehören immer 2 Seiten.
    Und bitte -es waren doch die Demokraten die sagten, dass Land sei nach der Trump -Wahl verloren und es sind auch die Demokraten, die bis heute von einer gestohlenen Wahl 2016 sprechen, deswegen sogar ein Impeachment angestrengt haben, welches sie verloren-meinen sie, dass hat zur Einheit des Landes beigetragen?

    Trump

    Es ist schon einmalig das die Soldaten die den Präsidenten schützen sollen nach ihrer Gesinnung überprüft werden ob sie noch loyal hinter ihrem neuen Präsidenten stehen.

    Das zeigt was für ein Gift dieser verlogene, egoistische, hassverspritzende, andere Leute lächerlich machende Mensch angerichtet hat.

    Wenn dies jemand anders sieht sollte man sich fragen, will ich einen solchen Menschen in meinem Umfeld oder sogar als Partner haben??

    Auch Trumps Basis ist nun gespalten

    Ich habe in den USA gelebt und in den vergangenen vier Jahren die Diskurse in den Medien, auch in den Kommentarspalten der rechten Medien, dort verfolgt.

    Ich halte das moderate Zitat der Trump Anhängerin "An ihm wurde viel kritisiert, aber er war ein guter Präsident" im Moment nicht für repräsentativ.

    Ich denke Trump und der fanatischere Teil seiner Anhängerschaft haben in den vergangenen Wochen derart viel Porzellan zerschlagen, dass bei einer Wahl zum jetzigen Zeitpunkt, Trump nicht die Hälfte der 75 Millionen Stimmen vom 3. November bekäme.
    Jene aber, die jetzt noch zu ihm halten, fürchten gleichzeitig, die Biden-Ära bringe die Machtübernahme durch China und das Ende der Freiheit in den USA. Ich hoffe mal, dass sich diese Menschen in den kommenden Monaten mehrheitlich von ihrer Angst verabschieden.
    Es bleibt allerdings eine durch die pseudoreligöse QAnon Bewegung radikalisierte Gruppe teils bewaffneter Trump-Anhänger, die eine echte Gefahr für die Demokratie in den USA darstellen.

    Bei genauem Hinschauen

    ergibt sich bei all dem doch eine Zukunft für die Demokratie. Die USA ergeben sich nicht in die Gewalt. sondern sie bekämpfen sie. Und die sozialen Medien fangen an, sich um das was auf ihren Plattformen veröffentlicht wird, zu kümmern. Die Menschen, die die Vorteile der Demokratie bisher nur darin gesehen haben, daß sie ihnen Rechte gibt, erkennen mehr und mehr, daß zur Demokratie auch jede Menge Pflichten gehören. Und in Amerika beginnen die Menschen sich bewußt zu werden, daß man jeden Tag für die Demokratie einstehen muß, und das politische Tun nicht einigen wenigen überlassen werden darf. In Deutschland, ja in ganz Europa, haben wir dasselbe Problem, und genau wie die Amerikaner können wir unsere Demokratien schützen und ihnen helfen zu überleben.

    Tipping-Point erreicht!

    Die USA haben Ihren Tipping-Point eindeutig erreicht. Ich denke für die Nation gibt es nur noch eine Richtung: Abwärts.

    Zu viele Jahre hat das Land die inneren Probleme durch äußere kaschiert und dabei Billionen USD in Invasionen investiert, anstatt Armut und Ungleichheit zu bekämpfen. Ich sehe Trump nicht als Ursachen des Problems, sondern er war einfach nur ein Ergebnis ...

    Demokratie vs. Globalisierung I

    > Viele US-Amerikaner haben ihren Glauben in die Demokratie verloren
    > ihr Vertrauen in die politischen Institutionen

    Ich frage mich schon lange ob die Demokratie -wenn die Macht und Regierung vom Volk ausgehen*- gegen die Globalisierung überhaupt gewinnen kann.

    Noch vor 30 Jahren hatte man seinen Job und keine so große Befürchtung das dieser, weil das Unternehmen seinen Gewinn noch weiter maximieren will, in andere Länder verlagert werden könnte.

    Inzwischen sind die Grenzen durchlässiger, die Transportwege effizienter -und damit kostengünstiger- und die Unternehmensteuern in anderen Ländern attraktiver.

    Dank "G**** ist G***", "Ich kaufe dort wo es billiger ist", etc. haben wir eine Situation erreicht das zu viele Menschen so schlecht bezahlt werden das sie nur "billig" kaufen können.
    Das führt zu einer Abwärtsspirale die nicht aufgehalten werden kann

    *:Wikipedia zum Stichwort Demokratie

    @Mehlwurm 11:42

    >Ich frage mich schon lange ob die Demokratie -wenn die Macht und Regierung vom Volk ausgehen*- gegen die Globalisierung überhaupt gewinnen kann.<

    Die Frage stellt sich ja nur wenn man Drinnen gegen Draussen ausspielen will; was meistens die tun die weniger zahlen wollen, drinnen wie draussen.

    Glauben sie mir: auch draussen hätte man gerne höhere löhne, und würde sie auch bekommen wenn "die Macht und Regierung vom Volke ausgehen" würde, und nicht nur vom Gewehrlauf (Finanziert aus den Gewinnen im Drinnen vs Draussen Business)

    Trump ist für mich der beste US Präsident...

    ... seit Jahrzehnten.
    Denn er hat keine Kriege angezettelt wie seine Vorgänger.
    Er hat Soldaten abgezogen und Friedensverträge abgeschlossen.
    Während seiner Amtszeit sind seit langer Zeit mal wieder viel weniger Menschen auf der Welt durch Krieg umgekommen.
    Daher ist es für mich im Vergleich, besonders zu seinen Vorgängern Bush und Obama der weit aus bessere US-Präsident gewesen.

    11:07 von ralf123

    "Aufeinander zugehen
    und zumindest schon mal ein verbales Abrüsten wäre jetzt angesagt. "

    Da kann ich nur 100% zustimmen.

    "Genau das Gegenteil scheint mir der Fall zu sein, wenn ich mir die aktuellen Stellungnahmen der Demokraten und Qualitätsmedien anschaue."

    Fuer mich sieht es nach Rache aus, doch ich frage mich, ist es das und wenn ja, Rache fuer was?

    Amerika sollte sich

    Amerika sollte sich aufteilen. In 4 Teile. Norden Süden, West und Ostküste sind so verschieden, das passt nicht mehr zusammen.
    Da sind sie sich komischerweise wieder einig:no way.

    Die ökonomische Spaltung hat ihren Anteil an der …

    der Nicht-Überwindung der gesellschaftlichen Identitätskrise. Deshalb zählen auch deren Komponenten zu einer Trump-Bilanz.

  • Trump's angegebene Ziele wurden – auch prä-pandemisch - nicht erreicht
    • das Wirtschaftswachstum blieb mit im Schnitt 2,5 % deutlich hinter den versprochenen 4-6 % zurück
    • Die Staatschulden stiegen um 7,8 Billionen $ anstatt wie versprochen eliminiert zu werden.
    • Das Handelsbilanzdefizit stieg trotz Zollkriegen auf Rekordhöhe
    • einzig die Arbeitslosigkeit fiel in einem bereits unter Obama eingeleiteten mehrjährigen Trend weiter.
     
  • Steuersenkungen am Zweck vorbei
    Trump’s nicht gegenfinanzierten Tax Cuts von 2018 strohbefeuerte pro-zyklisch mit über 3 Billionen $ neuen Staatsschulden eine bereits laufende Wirtschaft. Eine Steuerpolitik, welche das obere Quantil bevorzugt, trägt nicht zur sozialen Versöhnung sondern zur weiteren Spaltung bei.
  • um 11:07 von ralf123

    …Herr Trump war auch der Präsident der den USA vor Corona laut Tagesschau einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung und Israel 3 Friedensverträge brachte

    Der „ beispiellose Aufschwung“ hat unter Obama begonnen und wurde von Trump nur fortgesetzt. Von Trump allerdings mit einer beispiellosen Neuverschuldung erkauft.
    Die „Friedensverträge wurden auf dem Rücken der Palästinenser erkauft und schreiben nur den Zustand fest, der bereits vorher schon bestanden hat.

    Es dürfte hier allgemein ein Konsens ....

    ... dahingehend bestehen, dass die USA bereits vor Trump etliche große Probleme hatten.

    Was man Trump allerdings anlasten muss, ist, dass er sich niemals darum gekümmert hat. Im Gegenteil, mit seiner „Politik“ hat er die bereits vorhandenen Gräben breiter und tiefer gemacht.

    Ich bin überzeugt, dass viele seiner Anhänger die Biden-Regierung irgendwann akzeptieren werden, für einige war die Kapitol-Erstürmung dann doch zu viel. Und wenn in den nächsten Tagen die Hardcore-Fans weiter wüten, werden noch mehr Gemäßigte abspringen.

    Was mir persönlich viel mehr Sorgen macht, ist die weiter zunehmende Unterwanderung der Parlamente durch Tea Party-Leute und vor allem durch QAnon-Anhänger. Das kann zu Problemen führen, die sich heute in ihren Auswirkungen kaum erahnen lassen.

    Die „Identitätskrise“ hat primär sozio-ökonomische Ursachen …

    …mit kulturellen Ausblühungen.

  • Basis des Trumpismus war die ökonomische Spaltung
    in die “old and new economy” der US-Wirtschaft. Erstere, vielfach im Manufacturing Belt des mittleren Westens angesiedelt, geriet im Zuge von Technologiesprüngen, Rationalisierung und Globalisierung unter Druck. Letztere schuf massiv Arbeitsplätze, die aber einen höheren Qualifikationslevel erforderten. Da Bildung und Weiterqualifizierung aber nur zu hohen private Kosten erreichbar sind und insbesondere die GOP Bildung immer als reine Privatsache deklariert hat, gab es für viele im Rustbelt nur die Flucht in schlechter bezahlte Jobs im Handels- und Dienstleistungssektor. Deren Unzufriedenheit war Gär- und Nährboden für Trump’s Versprechungen
     
  • Mit Zöllen und Markteinschräkungen …
    Erweckte Trump den Eindruck, er würde Kohlereviere wieder zum Leben erwecken und in der Stahlindustrie dauerhaft Jobs schaffen. Per Saldo ist das nicht gelungen.
  • 11:11 von Hanno Kuhrt

    "...Die USA waren schon immer eine gespaltene Gesellschaft und diese Spaltung D. Trump als Bilanz seiner Amtszeit anzulasten ist unseriös."

    Warum ? Vor Trump waren Liberale einfach nur snowflakes und communists.

    Seit Trump werden wir sogar angegriffen und unser Eigentum zerstoert von MAGA hat Traeger.

    Es gab vor Trump auch schon racism, aber erst seit Trump wird er mit Stolz gezeigt in der Oeffentlichkeit.

    Trump ist ein gaslighter, er ist schuld, die tiefe Spaltung ist seine legacy.

    Es ist schon anders...

    Auch wenn die Demokraten in den letzten Jahrzehnten einige Fehler gemacht haben, war es doch vor Trump so, das eine verlorene Wahl anerkannt wurde und die Übergabe geordnet verlief.

    Dann haben sich alle hinter dem neuen Präsidenten versammelt. "Der Sieger ist jetzt Präsident der USA, also ist er auch mein Präsident" hieß es dann.

    Aber wenn man Niederlagen nicht mehr anerkennt und alle Institutionen schlecht macht (sogar das von Trump selbst in Teilen besetzte oberste Gericht), dann erreicht man eine neue Stufe der Spaltung.

    Keiner möchte doch in einer Welt leben, in der Niederlagen nicht zum Leben gehören.

    Dann wird nämlich nichts mehr funktionieren in einer Gesellschaft.

    Es ist natürlich einfach

    mit dem Finger auf den Mann zu zeigen, der ein paar Jahre "regieren" durfte. Die Gräben in der Gesellschaft sind aber nicht erst in den letzten Jahren entstanden. Die immensen Schulden auch nicht. Allen, die das verursacht haben, leistete Trump ohne jeden Zweifel einen Bärendienst. Immerhin ist er alleine jetzt alles schuld und viele schmutzige Westen versuchen sich an ihm rein zu waschen. Letztlich hatte er damit doch einen gewissen Nutzen. Der schwarze Peter ist genannt und alle können neu anfangen.

    Gigantische neue Schulden und Arbeitslose

    haben vorab die Demokraten unter Obama hinterlassen, ohne das die Kritik in eine derartige Empörung ausartete wie bei Herrn Trump. Siehe dazu:

    Spiegel online 25.10.2016: ' Schulden, Arbeitslose, lahmes Wachstum. Obamas düstere Bilanz'.

    Auch in anderen Punkten unterscheidet sich die Politik des Herrn Trump von der des Herrn Obama: Herr Trump vermittelte gleich drei Friedensvertäge zwischen Israel und arabischen Staaten. Dafür hätte vermutlich jeder andere den Friedensnobelreis bekommen. Obama bekam ihn schon vor seiner Amtsübernahme und bedankte sich wir folgt:
    Heise Telepolis vom 10.11.216: Obama: 'Neue Atomwaffen, neue Kriege, mehr Waffenverkäufe als unter Bush'
    n-tv 14.10.2014 'Der ewige Krieg Obama bricht das Recht' .

    Ungehobelter Klotz inmitten von Opportunisten

    Seitdem Trump als Präsidentschaftskandidat in Erscheinung getreten ist, hat die deutsche Presse keine Gelegenheit ausgelassen, negativ über ihn zu berichten. Dass er jetzt zum Abschied aus dem Amt nochmal niedergeschrieben wird, ist da nur konsequent.
    .
    Zugegeben, Trump ist ein Polit-Rüpel erster Güte, und er hat nachhaltige Dellen und Kratzer in vielen bilateralen Beziehungen hinterlassen, aber fair behandelt wurde er von Anfang an nicht. Trump nun noch fortwährend anzuheften, er allein habe die Gesellschaft in den USA gespalten ist ein weiterer einseitiger Standpunkt. Denn zu einer Spaltung gehören immer mindestens zwei.
    .
    Trump hat vielmehr seine eigenen Positionen klar vertreten, teilweise auch abseits jeglicher Vernunft und Konsequenz, aber er war ein ungehobelter Klotz inmitten von kantenlosen Opportunisten. Anstatt dieses Merkmal zu würdigen, ist es ihm in der europäischen Presse und bei CNN zum Verhängnis geworden.

    @mokky um 11:28

    >Ich denke Trump und der fanatischere Teil seiner Anhängerschaft haben in den vergangenen Wochen derart viel Porzellan zerschlagen, dass bei einer Wahl zum jetzigen Zeitpunkt, Trump nicht die Hälfte der 75 Millionen Stimmen vom 3. November bekäme.<

    Da wäre ich mir nicht so sicher. Gewalt als politisches Mittel ist dem Konservativen Mainstream der Wähler ja nicht an sich fremd. Zugegebenermaßen vor allem in der Aussenpolitik. Ich sage das übrigens ohne es verurteilen zu wollen: Insgesamt ist die Gewalt als politisches Mittel in so gut wie jeder politischen Richtung, situationsabhängig, eine denkbare Wahl; der Law and Order Etatist setzt natürlich auf das unbedingte durchsetzen des Gewaltmonopols ; aber auch dies ist eine Politische Entscheidung.

    Grundsätzlicher Fehler

    Das geht nicht erst seit vier Jahren. Das begann schon mit der Amtszeit von Barack Obama als ihm viele Dinge vorgeworfen wurden und zu der Zeit war Donald Trump auf Twitter auf schon hochaktiv.
    Obama wurde vorgeworfen, dass er kein Amerikaner sei und das glaubten damals schon viele Republikaner, genauso wie das er ein (radikaler) Muslim sei und so weiter und so fort.
    Das waren nicht nur vier Jahre. Das ist eine durch gezielte Lügen langfristig laufende Defamierungskampagne. Dazu gehört alles Soziale als Kommunismus darzustellen. Dazu gehört sogar der Kreationismus in den Schulen zu lehren (was unter Busch eingeführt wurde) ohne, dass die Schüler überhaupt sinnvolle Wissenschaft zu lehren.
    Das sind alles langfristige Entwicklungen. Die letzten 4 Jahre sind ein Ergebnis daraus.
    Sinnvolle Bildung ist unglaublich wichtig um solche Spaltungen zu vermeiden. Zusätzlich ist der Murdoch Medienkonzern sehr stark an dieser Spaltung beteiligt.

    @.tinchen 10:53

    Zitat: "4 Jahre chaos mit 400,000 Tote durch COVID-19, aber das Trump disaster ist noch nicht vorbei.
    Mehrere medien berichten dass der gesamte Trump-clan nach Palm Beach, Florida geht.

    Hier hat dann Trump's Tochter Ivanka politische Plaene:
    running for Senate in 2022, sie will Marco Rubio abloesen.

    Und leider ist Florida eine MAGA oasis, ihre chancen werden sehr gut sein. Spaetestens dann wird es Zeit fuer meine Partnerin und fuer mich wegzuziehen aus den Sunshine State"

    Dann werden Biden/Harris wohl einen guten Job machen müssen. Und nicht, wie Obama, solange mit dem agieren zu warten, bis man eine der Mehrheiten der beiden Kammern verliert. Nicht nur für die USA ist das wichtig, es ist wichtig für die ganze Erde.

    Gräben

    @skysdiver-sr um 10:24

    Selbstverständlich darf man diese Frage stellen und ich halte sie auch für völlig legitim.

    Natürlich haben auch die Demokraten sehr viel zur Spaltung des Landes beigetragen, das scheint ja das Grundproblem in einem zwei-Parteien System zu sein, dass sich Positionen unversöhnlich gegenüberstehen. Man muss ja nur sehen, wie die Republikaner acht Jahre lang die Obama Administration aus rein machtpolitischen Gründen blockiert hat.

    Jetzt alles nur auf Trump und die Republikaner abzuwälzen und ihnen die alleinige Schuld zu geben, ginge jedoch an der Realität vorbei, es gab jedoch noch nie zuvor einen Präsidenten mit seinem Team, der die vorhandenen Gräben gewollt oder aus reiner Inkompetenz deutlich vergrößert.

    Joe Biden und Kamala Harris haben eine Mammutaufgabe vor sich, letztlich bleibt die Hoffnung, dass zumindest ein Teil der etwas gemäßigteren Trumpisten den beiden eine Chance gibt, ansonsten wird eine Heilung extrem schwer.

    @Ibelin 10:51

    „... Man sollte keinem den guten Willen absprechen....“

    Im Falle Trump: den „guten“ Willen,
    - reiche Menschen/Freunde auf den letzen Metern zu begnadigen
    - sich Millionenbeträge zu erschleichen
    - Nichtweiße und Nichtvasallen zu verunglimpfen
    - das Amt allein zum persönlichen Vorteil zu benutzen
    .... usw. usw.

    13:11, ralf123

    Haben Sie von den Artikeln, die Sie erwähnen, nur die Überschriften gelesen, die Sie hier posten?

    Die Artikel sind jedenfalls sehr informativ und in ihrer Aussage lange nicht so eindeutig, wie die Überschriften es suggerieren könnten.

    Es ist mir schleierhaft, ...

    ..., wie überhaupt noch jemand allen Ernstes, irgendetwas an der Ära Trump zu relativieren versucht.
    Dass in Amerika (ebenso wie nirgends) vieles schon lange nicht stimmt(e), gar nicht stimmen kann, ist doch jedem Sehenden klar/bekannt.
    Aber damit an dieser Trumpzeit noch was zu entschuldigen, ist wirklich Blasphemie.

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