Ihre Meinung zu: Kramp-Karrenbauers Abschiedsrede: "Das schmerzt noch heute"

15. Januar 2021 - 22:20 Uhr

Die scheidende Parteichefin Kramp-Karrenbauer hat eine selbstkritische Bilanz ihrer Amtszeit gezogen. Zum Auftakt des CDU-Parteitages rechtfertigte sie ihren Rückzug - und warb gleichzeitig für eine geschlossene Union.

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Kommentare

Tja, was soll man sagen? Da

Tja, was soll man sagen? Da geht sie hin, die Glücklose? Sie hat sich stets bemüht? Oder was?

Ist auch egal. Gute Nacht.

Grundlegendes Missverständnis

„"Es ging um die Seele unserer Partei", sagt (die scheidende Parteichefin Kramp-Karrenbauer) auf dem digitalen Parteitag der CDU über die turbulenten Tage nach der Wahl in Thüringen vor knapp einem Jahr“

Ich glaube ihr zwar, dass sie das als Politikerin „mit Leib und Seele“ so empfindet, fürchte aber, dass sie (noch?) nicht bemerkt hat, dass Parteien keine Seele haben.

Sie tut mir Leit

Später entschuldigt sie sich sogar. "Ich weiß, dass viele von euch, die mich gewählt haben, sich mehr von mir erhofft haben und über Fehler enttäuscht waren. Euren Erwartungen und meinen eigenen Ansprüchen nicht immer gerecht geworden zu sein, das schmerzt, auch heute noch."
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und meine Hochachtung für diese Frau.Das hätte ich nie gedacht das ich das mal sagen muss.

Was soll denn da schmerzen, bitte schön?

AKK hat viele Sprüche geklopft. Das war`s auch, ansonsten hat sie nichts gezeigt.

Zukunft der CDU

Kramp-Karrenbauer hat zwar hinter den Kulissen einiges in Sachen Harmonie bewirkt, war aber ansonsten eher die graue Maus, die weder starke Auftritte hatte, noch die CDU als Volkspartei über Inhalte positioniert hätte. Insofern sind auch die derzeit 35% bei der Sonntagsfrage eigentlich nicht zu rechtfertigen bzw. wohl nur auf den "Mutti-Bonus" Merkels zurückzuführen.

Ein neuer Vorsitzender sollte tunlichst einen Markenkern für die CDU festlegen, der auch wieder Unterschiede zu den anderen Parteien der Mitte erkennen lässt, die Merkel nahezu alle verwischt hat. Die konservativen Positionen hat sie dagegen kampflos der AfD überlassen, die jetzt ihr Unwesen damit treibt.

Also nötig wäre die CDU als eine klar definierte konservative Partei der Mitte mit einem glaubwürdigen Vorsitzenden. Das würde für mich am ehesten Herr Merz verkörpern.

Bilanz ihrer Amtszeit gezogen.

erstaunlich
es war mir bisher gar nicht bewußt, dass sie eine Amtszeit hatte
Meine Wahl war es nicht, sicherlich nicht !
Aber ich hätte ihr mehr Erfolg gewünscht
schon deshalb weil sie bestimmt ne "ehrliche Haut" ist
aber so was zählt in der Politik wohl eher nicht

Dabei war AKK die beste Vorsitzende, ...

... welche die CDU jemals hatte... Sie hätte ruhig weitermachen können! Denn was jetzt im Angebot ist, mag abgesehen vom Tandem Laschet - Spahn getrost als Ausschuss bezeichnet werden: als für Deutschland geradezu verhängnisvoller Missgriff in die Mottenkiste...

alleine wegen der klaren worte von akk

sollten ihre parteisoldatinnen merz wählen. den hasst die kanzlerin wie den belzebub und seine schwester

Selbstkritik

Ohne sich zum Opfer zu stilisieren.

Das ist angenehmer zu hören als dies ständige sich auf die Schulterklopfen,
dass man unfehlbar sei.

Sie hat rhetorisch wie inhaltlich so manches gesagt, was nicht sehr viel Weitblick erkennen ließ. Dafür, so meine ich, leistet sie als Verteidigungsministerin gute Arbeit, und räumt hoffentlich mit dem Sumpf auf.
Jedoch so manches in Richtung eher kriegerische Aufrüstung sehe ich nicht positiv.

Alles Gute
Frau K.-Karrenbauer

Mrs. Dalloway

Muskelkraft? CDU ist nur so stark, weil bessere Medizin fehlt

>>Kramp-Karrenbauer streift das unglückliche Agieren nach dem Rezo-Video, ohne es direkt anzusprechen. "Manch einer glaubt, uns zerstört zu haben", sagt sie. "Wir haben die Ärmel hochgekrempelt".<<

Waren weniger die Krempelärmel. Rezo konnte nicht ahnen, dass da bald ein Virus kommt, Stimmung für die CDU zu machen.
Das hat geholfen, sonst nichts.

Schade um diese kluge, selbstkritische Frau

Irgendwie war es von Anfang an klar. Nach BundeskanzlerIN, EU-KommissionspräsidentIN konnte eine Frau nicht länger an der Spitze der CDU bleiben. Zu sehr war die Eitelkeit der vielen Männer in den Spitzenpositionen angekratzt. Wer das Gockel-Gehabe ihrer drei potentiellen Nachfolger und des potentiellen Kanzlerkandidaten beobachtet, wird allerdings schnell merken, dass es keine gute Idee war, diese kluge und selbstkritische Frau derart alleine zu lassen, dass sie in dieser Männerwelt scheitern musste. Brachialgewalt ist nicht die Sache von Frauen. Auch nicht, wenn es gilt, politisch orientierungslos gewordene Landesfürsten zu disziplinieren. Am Ende hatte Thüringen eine von demokratischen Parteien gewählte Regierung und die Kollateralschäden hielten sich in Grenzen. Intelligente, effektive Politik ohne die große Pose. Bei Frauen ist dies (auch in der Wirtschaft) die Regel. Leider findet dies in unserer Männergesellschaft immer noch viel zu wenig Anerkennung.

23:00 von FalkoBahia

Also nötig wäre die CDU als eine klar definierte konservative Partei der Mitte mit einem glaubwürdigen Vorsitzenden
.
ob eine konservative Partei sich in unserer Parteienlandschaft etablieren kann ?
Das möchte ich doch sehr bezweifeln !
Die Zeichen stehen auf Alternativ, ganz nach Maslow
uns geht es gut .... Grundbedürfnisse, Sicherheit und Soziales ist hierzulande erreicht
jetzt gilt es sich selbst zu verwirklichen und Glückseligkeit für die Welt zu erreichen

Bedeutung des Ereignisses

Die Seite tagesschau.de macht auf mit:
1. Dem Abschied von Frau Kramp-Karrenbauer,
2. einem Bericht vom CDU-Parteitag,
3. einem Porträt von Herrn Merz,
4. einem Porträt von Herrn Laschet,
5. einem Porträt von Herrn Röttgen,
ab 6. dem Rest der Welt.

Als Gebührenzahler halte ich diese einseitige Schwerpunktsetzung von tagesschau.de für nicht akzeptabel.

@FalkoBahia

Wie soll es in der Mitte Unterschiede bzw. Platz für zwei oder mehr unterschiedliche Parteien geben? Außerdem: Konservativ ist definitiv nicht die Mitte, sondern bereits gefährlich nah am rechten Rand: Gott bewahre Deutschland vor beidem... Und vor einem Narziss wie Merz erst recht.......

Am 15. Januar 2021 um 23:00 von FalkoBahia

< ...konservative Partei der Mitte mit einem glaubwürdigen Vorsitzenden. Das würde für mich am ehesten Herr Merz verkörpern.

Herr Merz verkörpert zuerst den aggressiven Kapitalismus. Sollte er Bundeskanzler werden - Sozialstaat, adé!

Merz??!!

Wer jetzt wirklich meint, Merz ist es, dann gute Nacht. Ein Ü 60 Millionär als Kanzler ( nichts Anderes hat dieser Sauerländer vor) mein Gott. Wenn es eng wird, dann geht er schmollend stiften. Die CDU gehört in die Opposition. Das ist der Preis für 16 Jahre kritikloses einschleimen bei der Kanzlerin. War schon bei Kohl suboptimal. Die CDU würde sogar einen Trump nehmen. Hauptsache macht. Diese 32 Jahre Kohl/Merkel haben uns eine Menge gekostet. Nun gipfelt es in diese ideenlose Lockdownpolitik in Pandemiezeiten

Kandidaten

Wie bitte, werden wir Frauen mit 50,3% Anteil an der Gesamtbevölkerung, bei den Bewerbern dargestellt??? Nach 15 Jahren mit einer Kanzlerin u. weiteren 2 Jahren mit einer
Vorsitzenden, fallen wir jetzt wieder in den Alt-Herren-Verein zurück?
Nein, Danke - dieser "Verein" repräsentiert nicht ein modernes, zukunftsorientiertes Deutschland, in dem Frauen vorkommen!
Die CDU muss sich von diesem "Muff" befreien...ich gehöre zur Generation 68 - frei nach dem Motto "unter den Talaren - Muff von 1000 Jahren"
Ich sehe momrntan keinen Kandidaten der "Kanzler" kann...Herr Spahn schon gar nicht...

@ 22:34 von Nettie

>> ... fürchte aber, dass sie (noch?) nicht bemerkt hat, dass Parteien keine Seele haben. <<

Das fürchte ich auch.
Mrs. Dalloway

Quo Vadis CDU?

Friedrich Merz - ist er mehr als der Vintage-Mann, mehr als der allerletzte Herrenflieger der untergegangenen BRD?
Und Norbert Röttgen - ist er mehr als nur der Bezirkssieger im Helmut-Schmidt-look-alike-Wettbewerb?
Und Armin Laschet - ist er wirklich der Nachfahre Karls des Großen?
Ja, uff, erstmal.
Morgen sind wir klüger...
Gute Nacht.

CDU tief gespalten

Kramp Karenbauer hat die CDU tief gespalten. Den Zuspruch für Merz hat sie nicht brechen können. Merz hat deutlich gemacht: Kramp Karenbauer steht nur für die halbe CDU. Weil Merz die AKK gestürzt hat soll er auch ihre Nachfolge antreten.

Am 15. Januar 2021 um 23:00 von FalkoBahia

" Ein neuer Vorsitzender sollte tunlichst einen Markenkern für die CDU festlegen, der auch wieder Unterschiede zu den anderen Parteien der Mitte erkennen lässt, die Merkel nahezu alle verwischt hat. Die konservativen Positionen hat sie dagegen kampflos der AfD überlassen, die jetzt ihr Unwesen damit treibt. "
Das sehe ich auch so, es sollte wenigstens eine konservative Partei geben die wählbar ist.
Die CDU ist es leider nicht mehr, es gibt fast keine Unterschied zu andern mehr.

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