Ihre Meinung zu: Erstmals seit 2011: Deutschlands Bevölkerung nicht gewachsen

12. Januar 2021 - 12:49 Uhr

Erstmals seit 2011 ist die Bevölkerungszahl in Deutschland konstant geblieben. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Als Gründe nennt die Behörde eine geringere Zuwanderung - und mehr Sterbefälle durch das Coronavirus.

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Deutschlands Bevölkerung nicht gewachsen

eine positive Entwicklung
weniger Menschen bedeutet weniger Ressourcenverbrauch
da freut sich die Umwelt

Die Bevölkerung

wird wohl wieder etwas kleiner werden. Viele, die wir kennen, wollen in diese Zeit keine Kinder setzen. Nicht nur das Coronavirus, sondern auch die wirtschaftlichen und sozialen Folgen werden die künftigen Generationen belasten. Diese Schulden müssen ja irgendwie bezahlt werden, vorzugsweise von der arbeitenden Bevölkerung

Deutschlands Bevölkerung ist nicht gewachsen.

Endlich einmal eine gute Nachricht! Für den ganzen Planeten sollte das gelten. Ansonsten sehe ich sehr, sehr schwarz für nachfolgende Generationen.

ist voll genug hier

Mir ist es eng genug in Deutschland. Ich glaube, nicht zuletzt wegen der Enge halten sich so viele Menschen zur Zeit gerne in der Natur auf. Sie suchen die Ruhe und Einsamkeit. Nur wird es dann überall dort, wo man sich weniger Menschen und Entspannung in der Natur erhofft, auch wieder voll und eng.

Grund zur Freude

Wenn ich die steigenden Mieten, die steigenden Immobilienpreise, die steigende Versiegelung der Landschaft, die Probleme in der Landwirtschaft und vieles andere betrachte, dann betrachte ich ein stagnierendes Bevölkerungswachstum in Deutschland als einen Grund zur Freude.

Mehr Sterbefälle,

aber nicht durch Corona, sondern durch Überalterung der Gesellschaft. Ein Rückgang der Bevölkerungszahl wäre für ein überbesiedeltes Land wie Deutschland eher gut. Aber man fürchtet den Rückgang des Konsums, deshalb besteht der wirtschaftliche Drang zu Stabilität und Zuwachs um jeden Preis.

Nach vorne schauen! Unzählige

Nach vorne schauen!
Unzählige Menschen leisten viel, bis an die Belastungsgrenze. Alles nur menschenmögliche wird getan.
Niemand hätte damit gerechnet, daß es so schnell möglich wäre, einen wirksamen Impfstoff herzustellen.

Die jetzt veröffentlichten Zahlen verunsichern, erzeugen unnötig Angst und Panik. Jede noch so kleine Kritik an bestimmten Maßnahmen wird zusätzlich als Angriff auf Leib und Leben der Mitmenschen interpretiert.
Man sollte sich diese Zahlen genauer ansehen:
Zweifellos ist es richtig, daß Deutschland coronabedingt in 2020 weniger Zuwanderung hatte. Auch ist die Zahl der Geburten rückläufig.
Ebenfalls ist es richtig, daß leider ca. 35 000 Menschen mit Corona verstarben, laut RKI mit einem Durchschnittsalter von ca. 82 Jahren- 35 000 von 980 000 Sterbefällen.
Es muß wohl auch noch weitere Gründe geben, weshalb in 2020 mehr Menschen verstarben.

Aufgrund der Demographie müssen wir auch ohne Corona leider mit steigenden Sterbezahlen rechnen.

Manno - sooo spannend!

Statistische Wasserstandsmeldungen sind halt immer wieder - ziemlich unnütz. Ein Plus bei den Sterbefällen von ca. 4,5 % ist spürbar? Ich merke da nichts ;-)
Interessanter ist da schon eher das ungefähr +25% beim Geburtendefizit ...
Wie dem auch sei: Meldungen á la "Es regnet, deshalb wird die Erde nass" braucht man nicht wirklich.

Ist doch gut

Die Bevölkerung kann doch nicht bis ins Unendliche wachsen. Irgendwo ist früher oder später Schluss und man muss da auch keine Grenzen austesten (dann hat man mehr Platz für Naturschutz).

In Ländern mit weniger Menschen pro Quadratkilometer (nur bewohnbare Gebiete gerechnet) lebt es sich aktuell* sowieso besser.

*Aktuell ist die erde sowieso überbevölkert.

Baby-Boom erwartet

Wenn ich mich umschaue in meinem Freundes- und Verwandtenkreis: Ich möchte meinen Hut drauf verwetten, dass wir im nächsten Jahr einen Baby-Boom bekommen werden. Die jungen Leute sind viel zu Hause, sie kümmern sich um Kinder und Haushalt, bauen eigenes Gemüse an. Viele arbeiten von zu Hause aus und gestatten sich mehr Lässigkeit, andere freuen sich, zur Arbeit zu dürfen. Notgedrungen sind Mode, Kosmetik, neue Möbel, Trendsportarten weniger angesagt, statt dessen Kochen, Keller ausräumen, Kreativität, Upcycling, Spazierengehen ... Ich finde das sympathisch. Viele lernen sich jetzt erst richtig kennen. Der Baby-Boom wird nicht lange auf sich warten lassen.

Dies sollte wegen …

der ganz besonderen Umständen des Jahres 2020 auch in der großen Mehrzahl aller anderen Industriestaaten der Erde nicht grundlegend anders gewesen sein.

Migration durch Auswanderung ist gegenwärtig quasi unmöglich, und war es bereits seit Frühjahr 2020. Wohl bis auf nur wenige Ausnahmefälle.

Gibt es keine Auswanderung unter Industriestaaten mit gutem Lebensstandard, mit untereinander guten Arbeitsstellen mit guten Bedingungen + Gehältern. Dann gibt es auch keine Zuwanderung.

Erhöhte Anzahl an Sterbefällen wegen Corona hat an dieser Richtung "Bevölkerungsstagnation" wohl einen eher geringen Anteil. Zahlen von Verstorbenen schwanken immer mal von Jahr zu Jahr. Ein Jahr ist ein zu kurzer Zeitraum für statistisch verlässlich erfassbare Tendenzen / Zahlen dazu.

Das mit sehr vielen Corona-Toten sollte auch zu begrenzen + zukünftig einzudämmen sein auf einen Wert, der statistisch sowieso innerhalb der Schwankungsbreite von Erfassung verbleibt.

Geburtenrate in DEU ist weiterhin gering …

Nicht unbedingt schlimm, finde ich

Es klingt fast so, als sei es ein Problem, wenn die Bevölkerung nicht wächst. Warum ist es schlimm, wenn sie konstant bleibt? Oder vielleicht sogar moderat zurückgeht? Wir leben in einem sehr dicht besiedelten Land auf einem sehr dicht besiedelten Kontinent. Natürlich altert die Gesellschaft, und das bringt Herausforderungen mit sich. Aber was ist die Alternative? Immer weiter wachsen?

Was tun bei Bevölkerungsstagnation.

Wenn die Bevölkerung eines Landes nur durch Zuwanderung wachsen kann und muss begibt man sich in vielerlei Abhängigkeiten. Insbesondere auch dann wenn mehrere Staatsangehörigkeiten gestattet sind. Für einen Teil der Bevölkerung, insbesondere der arbeitsfähige Teil, kann nicht immer von Stabilität ausgegangen werden. Die Schweiz hat bezüglich der Struktur der Zuwanderungsbevölkerung über Jahre hinweg wichtige Untersuchungen gemacht. Vielleicht mal ein Punkt um ohne Emotionen zu prüfen ob nicht Jahrzehnte von Staat und Arbeitgeberverbänden bei Geburtenpromotionen fälschlich gespart wurde.

@draufguckerin 13:48

Ist nicht so abwegig. Jedenfalls ist die zweisame Verweilzeit deutlich länger als bei jedem Stromausfall. Warten wir´s ab. Januar oder doch erst Spätherbst?

Wie jetzt ...?

@Minka04 um 13:13 Uhr:
" Nicht nur das Coronavirus, sondern auch die wirtschaftlichen und sozialen Folgen werden die künftigen Generationen belasten. Diese Schulden müssen ja irgendwie bezahlt werden, vorzugsweise von der arbeitenden Bevölkerung "

Und

"Viele, die wir kennen, wollen in diese Zeit keine Kinder setzen."

Wo ist da die Logik? Misanthropie?

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