Kommentare

Mehr Homeoffice

Das halte ich nicht für sinnvoll.

Der Druck auf die Mitarbeiter wird immer höher werden und Kontrolle der Arbeitsplätze und Bedingungen ist unmöglich.
Von Fehlender Datensicherheit und andere gefahren ganz abgesehen.

Homeoffice ist eine in

Homeoffice ist eine in beschränktem Maße sinnvolle Ergänzung zur Arbeit in Präsenz. Nicht mehr und nicht weniger.

Das wäre zu schön...

... um wahr zu sein! zumindest die Leute, die das mögen sollten es auch dürfen.

Wenn ich entscheiden könnte, würde ich nur noch daheim arbeiten, es hat für mich nur Vorteile. Größter Gewinn ist, dass ich jeden Tag mindestens 2 Stunden für die An- und Abfahrt spare. Weiterer Vorteil ist, dass ich viel mehr schaffe, weil nicht ständig wer nervt und stört. Die soziale Komponenten vermisse ich auch nicht, da ich kein geselliger Typ bin.

Was möglich ist, sollte auch möglich gemacht werden

"Wo Arbeitgeber uneinsichtig seien und ohne Grund Präsenz am Arbeitsplatz einforderten, müsse "mit Bußgeldern Druck gemacht" werden. Die Bundesregierung habe eine klare Verantwortung und die rechtliche Möglichkeit, bundeseinheitliche Regeln zu erlassen. "Millionen Beschäftigte sind täglich von Infektionen bedroht, weil Schutzmaßnahmen in Unternehmen nicht ausreichen, ohne Not Präsenzpflicht eingefordert wird oder Risiken durch die Anfahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mitgedacht werden", sagte Göring-Eckardt".

Kritiker wie der Präsident des DIW, die behaupten, "die Bundesregierung würde mit gesetzlichen Vorgaben mehr Schaden anrichten als zu helfen, haben offenbar (bewusst?) das Wörtchen "wo" überlesen wenn sie konstatieren "Fast 60% der Beschäftigten in Deutschland können nicht von zu Hause aus arbeiten, häufig weil ihre Arbeit einen Dienst an anderen Menschen beinhaltet". Da "ortsgebundene" Arbeitsplätze also gar nicht gemeint sind, grenzt diese Argumentation an Beleidigung.

Mehr Home-Office ist gut ...

... aber nicht Alles.

- Alle - Arbeitgeber müssen verpflichtet werden, dass ihre Mitarbeiterinnen/er mittels Massentests/Schnelltests vor Betreten des Unternehmens getestet werden.

Das erfordert eine Pandemie-Bekämpfung, welche diesen Namen auch verdient.

Wie bekannt, sind u.a. auch die Arbeitsplätze Hotspots für Corona.

Hierzu hätte die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen - schon im Sommer2020 - beginnen müssen dafür Sorge tragen müssen, dass genügend Testkapazitäten zur Verfügung stehen können. Ggf. wären hier auch weitere Testzentren zu errichten gewesen. Die Arbeitgeber hätten sich mit den v.g. Verantwortlichen in einem Gipfel-Treffen absprechen müssen, um die weitere Planung/Umsetzung in Gang zu setzen.
Ist aber nichts passiert.

Es gibt sehr gute Argumente

Es gibt sehr gute Argumente für Homeoffice. Die Leute können sich so auch gesünder halten, da sie in einer eigenen Atmosphäre arbeiten, und ausserdem bei Unpässlichkeiten einen eigenen Rythmus wählen können. Und das Bedeutende scheint ja zu sein, dass es dennoch mehr Produktivität bringt. Auch die Zeitersparnis der eingesparten Wege ist ein hohes Gut für die Lebensqualität. Diese zusätzlich frei gewordene Zeit wirkt sich kulturell aus (die indirekten Folgen einer gößeren Fürsorglichkeit gegenüber Kindern) wie auch dass Zeit für Kreativität frei wird, was ebenfalls eine Einfluss auf die gesamte Kultur hat.

die Politik fordert

ist es nicht eher so dass geprüft werden muß wer überhaupt dazu in Frage kommen kann

also ne Aldi Verkäuferin schwerlich
auch die beim Bäcker oder Mezger nicht
mein Flaschner wird meine Heizung und den tropfenden Wasserhahnen kaum von zu hause reparieren

Vielleicht für Einzelkämpfer ...

geeignet, die keine Hardware (Arbeitsmittel wie Maschinen, Geräte oder dergleichen) benötigen.

Wer im Team arbeiten muss, für den ist HomeOffice auf Dauer vielleicht möglich, aber ineffektiv. Zudem leidet die soziale Komponente, die für gute Zusammenarbeit auch eine Rolle spielt.

Solange Kitas und Schulen geschlossen sind, kann mir niemand weis machen, dass da effiziente Arbeit zuhause funktioniert, selbst wenn die Gegebenheiten wie Arbeitszimmer, Breitband-Internet etc. vorhanden sein sollten.

Mein Tipp an Arbeitgeber, falls die HomeOffice-Pflicht kommt: Prämien für Präsenzarbeit zahlen.

Homeoffice?

Wieviel % der arbeitenden Bevölkerung können überhaupt in diesem sogenannten "Homeoffice" tätig sein?

Finde homeoffice

nur bedingt geeignet Corona zu kontrollieren.

Bei der Arbeit kann man die Bedingungen kontrollieren, ausserdem ist man meist mit desselben Leuten zusammen. Gesungen wird auch selten.

Wie man ja weiss, bestehen die groessten Risiken bei Veranstaltungen, Feiern , Menschenansammlungen , usw..

Dem sollte man Rechnung tragen

Homeoffice

Seit Anfang April arbeiten unsere Mitarbeiter nahezu ausschließlich im Homeoffice. Im Spätsommer hatten wir unsere Büros Coronagerecht umgebaut, um der von einigen Mitarbeitern ausgesprochenen Vereinsamungstendenz entgegen zu wirken. Kaum ein Mitarbeiter hat diese Chance allerdings genutzt. Besprechungen, Trainings... alles findet online statt. Der Wegfall der Wegezeiten wird als angenehm empfunden. Daten- und Zugriffssicherheit sind gegeben, Teamkommunikation ist durch virtuelle Kaffeepausen gesichert. Der Krankenstand hat sich ebenfalls deutlich reduziert.

Die Effizienz hat nicht gelitten, ein Zurück zum ‘Präsenzbüro’ wird es bei uns wohl nicht mehr geben.

15:58 von Chekow

Aktionismus bei den Politikern
Hauptsache man wirft was in den Raum ob es sinnvoll ist oder nicht

Nur Home-Office im Fokus

Das Thema Home-Office und deren Ausweitung darf nicht alleine die Diskussion beherrschen, wenn es darum geht die Kontakte am Arbeitsplatz zu reduzieren. Die Bundesregierung und sonst. Verantwortliche (hier z.B. Gewerkschaft, Arbeitgeberverbände) sind aber genau hier wieder angelangt.

Es gibt noch viel mehr Felder, wo an der - Infektionskreislaufunterbrechung - im Bereich "Unternehmen" gearbeitet werden muss.

Da es auch längst bekannte ...

... Nachteile gibt, sollte man (wie bei vielen Dingen) auf längere Sicht (nach der Pandemie) eine „gesunde“ Mischung anstreben. Es gäbe neue Möglichkeiten für Arbeitsplatzteilung, Arbeitswegevorteile, Mietpreise ....
Dabei müssen Probleme durch Vereinzelung, fehlende menschliche Direkt-Kommunikation, Gefahr der Selbstausbeutung der Arbeitnehmer, Wohnsituation der Beschäftigten ... unbedingt bedacht werden.

Jede Medaille hat zwei Seiten.

Das wäre tatsächlich

Das wäre tatsächlich wünschenswert. Ich denke nicht, dass ich selbst die Möglichkeit erhalten werde, aber es wäre nicht nur ein wichtiger Schritt um Übertragungswege zu reduzieren, sondern auch Akzeptanz zu steigern.

(Akzeptanz deswegen, weil endlich mal adressiert wird, dass Infektionen eben NICHT nur privat stattfinden)

Homeoffice überall

Die Dachderinnung hat sich beschlossen, dass ihrer Mitarbeiter zu Hause mit Lego bauern dürfen.

Satire Ende.

Wünsch dir was

Nach diesem Motto soll wohl vorgegangen werden.
Der Arbeitgeber wird verpflichtet.
Der Arbeitnehmer allerdings kann offenbar mal wieder zu nichts gezwungen werden wenn er nicht möchte.
Kommen sich die Menschen die in produzierenden Unternehmen arbeiten, oder gar die Krankenpfleger, Verkäufer, Ärzte nicht verschaukelt vor, wenn alle Verwaltungsangestellten sicher im heimischen Wohnzimmer sitzen?
Diese Frage sollten wir uns stellen!

So lange Schulen/Kitas dicht und zu sind ...

... ist Home-Office eine starke Belastung für die Eltern, weil ggf. zeitgleich die Kinder zu Hause betreut werden müssen (keine Betreuung der Kinder da). Insofern ist es eine Frechheit der politischen und ggf. anderen interessierten Verantwortlichen mehr Home-Office von den Arbeitnehmerinnen/er zu fordern.

Also kommt in erster Linie Home-Office nur für Singels oder für Paare (noch) ohne Kinder in Frage.

@15:45 von Mortadella

>> dass ich jeden Tag mindestens 2 Stunden
>> für die An- und Abfahrt spare

Dafür ändern sich die Arbeitszeiten schnell auf 24/7. oO

Angst vor Kontrollverlust

Wenn ich bedenke, wie lange ich für 2 Tage pro Woche Home-Office gekämpft habe - und immer wieder ist es an der Angst der Vorgesetzten vor Kontrollverlust gescheitert - und das in einer Firma (größter deutscher SW-Hersteller) der alle Vorraussetzungen dafür schon bereitgestellt hatte und auch KPIs vorhanden waren, um Leistung nicht an der Anwesenheitspflicht zu messen - und mit Corona wurde das nun zur Selbstverständlichkeit ..... echt Schade dass es manchmal nur mit Druck von außen geht und jetzt sogar 5 Tage pro Woche :)

mit gutem Beispiel voran gehen

sollte die Politik hier. Jeder, der nicht operativ arbeitet oder Menschen betreuen muss, kann eigentlich Home Office machen. Daher würde ich hier die Vorbildfunktion der Politiker sehen und erwarten, dass sie grundsätzlich nur noch aus dem Homeoffice arbeiten...

Der Glaube der Menschen

Wenn man zu einem Urteil gelangen will, braucht man Fakten. Daran fehlt es.
Es ist nicht erkennbar, dass jeder Mensch besser vor Krankheiten geschützt ist, wenn er zu Hause arbeitet.
Es ist nicht erkennbar, ob die Vorschriften zum Arbeitsschutz eingehalten werden, wenn Mitarbeiter zu Hause arbeiten. Wie sollen Arbeitgeber das organisieren?
Wie soll die Produktivität gemessen werden? Nicht alle Arbeiten werden produktiver erledigt, wenn die Mitarbeiter von zu Hause arbeiten? Nicht jeder Arbeitnehmer (m/w/d) arbeitet zu Hause besser als im Betrieb.
Ist Teamarbeit unwichtig geworden? Wie soll Wissenstransfer funktionieren?
Die digitale Kommunikation ist nicht sicher.
Bei mir im Unternehmen will kein Mitarbeiter von zu Hause arbeiten. Das wundert mich nicht. Ich bemühe mich seit Jahrzehnten, optimale Arbeitsbedingungen anzubieten. Dazu gehört auch, dass jeder im Homeoffice arbeiten darf.
Und außerdem muss das Geschäft marktwirtschaftlich funktionieren.

Der Chef entscheidet.

Basta.

@ Sisyphos3, 15:57

"also ne Aldi Verkäuferin schwerlich
auch die beim Bäcker oder Mezger nicht
mein Flaschner wird meine Heizung und den tropfenden Wasserhahnen kaum von zu hause reparieren"

Wer fordert von der Aldi Verkäuferin, dem Bäcker, dem Metzger, Ihrem Flaschner, dass sie von zu Hause arbeiten? Wäre es Ihnen möglich, etwas zielgenauer zu kommentieren? Dies geht z. B. von daheim durchaus.
Was gar nicht geht, ist z. B. die Jagd auf Wildschweine, wenn Jäger in der Stadt wohnen. Von einer Ansitzeinrichtung, z. B. Hochsitz mitten im Wald: das geht. Muss aber wohl nicht hier erwähnt werden. Taxifahrer, Paketbote, Flugzeugwartung, etc. geht nicht. Schenken wir uns die nähere Betrachtung.

Für Büromenschen sicher schön..

..für uns Pflegekräfte nicht machbar.

Oder sollen wir Patienten mit heim nehmen?
Machen die Nachbarn sicher nicht mit..

15:57 von Sisyphos3 Natürlich

15:57 von Sisyphos3

Natürlich können die von Ihnen genannten - genau wie Stahlkocher, Bandarbeiter in der Autoindustrie
usw. ) nicht von zu Hause arbeiten, aber es gibt genügend
" Büromenschen" ( z.B. bei Versicherungen, Callcenter usw.) die könnten von zu Hause arbeiten. Die Arbeitgeber müssen nur wollen.

Noch mehr Home-Office : Und am Besten noch mehr Freelancer dazu

Dann können viele Handwerkerinnen/er (als Freelancer) zu Hause z.B. in der Garage für den Arbeitgeber werkeln (z.B. Schreiner, Schmied, PKW-Reparatur, Motorrad- u. Fahrradreparatur, und so was alles ...).

Und bei der nächsten Corona-Krise landen dann diese Leute - so wie jetzt auch schon - direkt beim Sozialamt oder HartzIV-Amt.

Das ist dann noch weniger Bürokratie.
Super !

Nicht die ultimative Lösung

Ich habe seit April coronabedingt eine 50-Stunden-Arbeitswoche. Im wöchentlichen Wechsel zwischen Früh- und Spätschicht etwa 5..6 Stunden vor Ort und den Rest des Tages 4..5 Stunden im Homeoffice.

Es ist wie Dr.Hans schreibt eine begrenzt sinnvolle Ergänzung zur Arbeit in Präsenz.
Und auf längere Sicht alles andere als effektiv oder wirtschäftlich.

Durch durchdachte Hygienemassnahmen und vorbildliches Verhalten der Kollegen haben wir bisher fast keine Infektionen im Unternehmen zu verzeichnen.

Das sollte das Ziel sein. Homeoffice ist alles andere als das Mittel der Wahl!

Internationaler Vergleich

Hier in Michigan (USA) muss per Verordnung jede Arbeit, die im Homeoffice erledigt werden kann, auch zuhause erbracht werden. Ich für meinen Teil arbeite seit März letzten Jahres im Homeoffice und dies ohne Schwierigkeiten.

Kleine Lösung

Betriebsschließungen in Industrie und Handwerk waren bisher ein Tabu, und sollen es wohl auch bleiben. Bezeichnend die Reaktion von Politik und Medenleuten gestern bei Anne Will, als Frau Brinkmann es wagte, das Thema anzusprechen. Homeoffice ist eine Nebelkerze, die vom wirklich Wichtigen ablenkt und eine kleine Lösung bringen wird, die schmerzfrei sein wird.

16:03 von

16:03 von Schwachstruller

Herzlichen Glückwunsch, finde ich super. ;-))

Ein Recht auf ein Gespräch

puuh da musste ich aber erst mal tief Luft holen als ich das gehört habe. Ist das tatsächlich erreicht eine herausragende Errungenschaft

- einen Rechtsanspruch darauf ein Gespräch mit dem AG führen zu dürfen zum Thema Homeoffice

AN: könnten Sie sich vielleicht dazu Zeit nehmen mit mir ein Gespräch zu führen Ehrwürdige Hohheit

AG: Wie kommen Sie unverschämter Lümmel darauf

AN: Es gibt einen Rechtsanspruch der Hr. Heil hat das ausgehandelt

AG: OK Gespräch geführt und jetzt an den Büroarbeitsplatz. Notiz in den Akten vermerkt

@ werner1955, um 15:37

Ihre fast reflexartig wirkende Ablehnung findet ganz sicher auch Gegenargumente.

Die sollte man sich, wie immer, wenn es um derartige Entscheidungen geht, ganz sicher auch erst mal anhören.

@16:31 von KalliBayern

"... Der Chef entscheidet ... Basta ..."

Genau.

Oder kündigen.
Und die Fachkräfte suchen sich eine/n nettere/n Chef/in.

Deutschland müsste umdenken

So in etwa 40% der Arbeitnehmer könnten von „zu Hause“ oder unterwegs, im Café (jetzt leider zu) oder auf der Liegewiese arbeiten - theoretisch.

Das erste Problem: der Datenschutz bzw. Schutz von Betriebsgeheimnissen.

Das zweite Problem: Deutschland hat in vielen Firmen eine extrem hierarchische Führungsstruktur mit im internationalen Vergleich exorbitant vielen „Führungskräften“. Ein Großteil dieser Managerjobs sind davon abhängig das ihre „Schäfchen“ täglich ins Büro kommen. M.a.w.: viele Führungskräfte wären ihren Job los, wenn Home-Office Schule macht. „führen“ kann man kaum von remote. Hier rächt sich das jahrzehntelang eine Präsenzkultur und keine Ergebniskultur dominierte.

Mehr Home-Office führt zu weniger dauerhafter Beschäftigung. Wahrscheinlich ist, dass die Firmen ihre Mitarbeiter auf diese Weise noch austauschbarer machen. Denn aus betriebswirtschaftlicher Sicht macht es keinen Sinn sich von Mitarbeitern abhängig zu machen die nicht physisch da sind.

Warum wieder von Strafen und Zwang die Rede ist

...das erschließt sich mir nicht.
Ich arbeite bei einem großen Deutschen Automobilzulieferer. Die Umstellung auf mobile work hat sehr problemlos geklappt. Die Kollegen sind durchweg zufrieden. Die Chefs sehen voller erstaunen, wie gut das funktioniert.
Wer lieber im Büro arbeitet, kann das in den Grenzen der Hygieneauflagen tun.
Ich sehe nicht, warum sich der Staat oder die Gewerkschaften jetzt einmischen müssen. Viele Unternehmen bekommen das ganz ohne Zwang hin. Und in Zukunft wird das ein wichtiger Gesichtspunkt im Rennen um die Fachkräfte sein. Denn die sind jetzt auch auf den Geschmack gekommen.
Aber vielleicht können bestimmte Personen es nicht ertragen, daß etwas ohne Zwang und vor allem ohne ihre Machtausübung läuft.
Wichtiger wäre es, die Herausbildung eines Modus Vivendi politisch zu moderieren, um Auswüchsen (Arbeitszeit, Mißbrauch etc) vorzubeugen. Aber ein Betriebsrat, der in unserem Unternehmen meint, hier reinreden zu müssen, den werde ICH sicher nicht mehr wählen.

@Sisyphos3

Wollen Sie nicht mit solch intelligenten Vorschlägen Berater bei der Regierung werden?

@ 0_Panik, um 15:52

Wie leider so oft:

Ihre Pläne/Vorschläge klingen immer gut - drohen aber immer an der Durchführbarkeit=Realität zu scheitern.

um 15:37 von werner1955

Zitat:"Der Druck auf die Mitarbeiter wird immer höher werden und Kontrolle der Arbeitsplätze und Bedingungen ist unmöglich.
Von Fehlender Datensicherheit und andere gefahren ganz abgesehen."

All das erlebe ich nach einem Jahr Mobile Work genau gegenteilig!
Machen Sie denn selbst Mobile Work / Homeoffice?

Für mich ist der Druck geringer geworden, Bein arbeitsplatz geräumiger und mit Familienanschluß und die Datensicherheit schafft mein Arbeitgeber per VPN...

Und kontrollieren muß meinen Arbeitsplatz niemand! Schon garnicht eine Gewerkschaft!
Und wem es zu Hause nicht passt, der kann (bei uns) gerne im Büro arbeiten. Da wird auch keiner schräg angesehen...

@ Sisyphos3, 15:57

Was Sie da anführen, wurde ja schon mehrfach angemerkt, und Ihnen wird ebenso klar sein, dass genau Ihre Beispiele (und etliche weitere...) nicht gemeint sind.

Alle home-office-Befürworter,...

wissen die überhaupt wieviele Berufe und Tätigkeiten es gibt, bei denen "home-office" überhaupt möglich ist? Mag sein, daß bei einem Literaten es egal ist, ib er seinen Roman im Vüro oder Zuhause schreibt. Aber schin beim Journalisten wird es schwierig, wenn nur im Büro ein Fernschreiber steht. Ein anderer Forist wies richtigerweuse auf den Aspekt der Datensicherheit hin und das betrifft nicht nur eine sichere Leitung, sondern aondern auch die Lage und Ausstattung des home-office.

@Schwachstruller

Haben Sie nicht die Gegenargumente gelesen?
Wie können Sie nur?

Ironie off

Schulen werden geschlossen, Gaststätten, Kinos, Theater müssen dichtmachen und in den (Großraum-)Büros wird weitergearbeitet?

Das versteht man doch genau so wenig wie den irren Schneetourismus.

@ich1961

alles schön und gut, aber darf man denn voraus setzen, dass jeder zu Hause ein eigenes Arbeitszimmer hat. Wir müssten zu Hause bereits 4 Räume haben, in denen gearbeitet bzw. beschult werden kann - wir wohnen zwar in einem normalen Haus aber eben nicht in einer Villa und viele wohnen in einfachen Wohnungen - ich denke, da stellen sie - insbesondere die Zeitgenossen, die Homeoffice noch nie praktiziert haben oder in einer Single Wohnung leben, sich das Ganze etwas zu einfach vor...

um 15:44 von Dr.Hans

Zitat:"Homeoffice ist eine in beschränktem Maße sinnvolle Ergänzung zur Arbeit in Präsenz. Nicht mehr und nicht weniger."

und WER sollte es nach Ihrem Dafürhalten beschränken?

Sicher: Es gibt beschränkungen durch Sachzwänge. Und Beschränkungen, die im Mitarbeiter liegen (Für Singles muß es schrecklich sein...).

Ansonsten stimme ich Ihnen zu:
Sinnvolle Ergänzung! Genau das.

@ KalliBayern, um 16:31

“Der Chef entscheidet.
Basta.“

Sie sind vermutlich Chef.

@karlheinzfaltermeier

Tja, der Wandel wird kommen. Mit oder auch gerade auch ohne Fernschreiber! ;-))
Bei uns in der Stadt gab es ganze Büros voll mit Literaten, die jetzt alle ihre Prosa von zuhause aus geben.

Solche Forderungen

belegen für mich nur die völlige Ahnungslosigkeit vom Leben in einem Unternehmen. Fern von jeder praktischen Erfahrung wird von allen Seiten naive Einfalt in die Welt gerufen. Den Zusammenhang zwischen dem Sterben und dem Homeoffice kann mir vermutlich auch keiner erklären.

17:00 von harry_up

das problem ist nur, daß man/divers nicht weis, ob heil das weis

@ saschamaus75, um 16:17

re @ 15:45 von Mortadella

“Dafür ändern sich die Arbeitszeiten schnell auf 24/0.“

Wie kommen Sie eigentlich auf diese Idee? Würde mich ernsthaft interessieren.

@OrwellAG, 15:54 - Ideeler Gesamtkapitalist

Dass reale Einzelkapitalisten in Zeiten der Corona-Pandemie gegen staatlich verordnete Homeoffice-Arbeit sich aussprechen, verweist auf die Rolle des Staatsapparates als ideeler Gesamtkapitalist. Während jeder reale Einzelkapitalist von kurzfristiger Profitmacherei angetrieben wird, achtet der Staat als ideeler Gesamtkapitalist auf die langfristige Sicherung der Profitmacherei.
Um die Funktionsfähigkeit der "Wirtschaft" zu erhalten, herrscht die Staatsgewalt den Einzelkapitalisten Gesundheitsschutzmaßnahmen wie Homeoffice-Arbeit auf. Abgewehrt werden sollen so die Gesundheitsgefährdungen, die eine Gefahr für die "Volksgesundheit" sind. Denn der ideele Gesamtkapitalist will den Zusammenbruch des Marktwirtschaftssystems verhindern, den Krankheit und Tod zu vieler Arbeitskräfte verursachen würden. Weil es dem Staatsapparat nicht um das Wohl von Einzelpersonen geht, wird die "Wirtschaft" nur gebremst heruntergefahren, sodass Arbeitskräfte einem hohen Gesundheitsrisiko ausgesetzt werden.

Home Office ist ein Kostenfaktor

Man braucht einen digitalen Workflow u. sichere Verschlüsselung.

Das muss erstmal IT technisch umgesetzt werden!

Wie man am Home-Schooling Chaos sehen kann, wo d. Schüler ja nun alle schon zu fast 100% im „Home-Office“ sitzen, funktioniert d. Technik oft nur mehr schlecht als recht.

Das geht auch anders, aber das kostet!

„Recht auf Home-Office“ gut, aber dann werden Produkte teurer u. Gehälter niedriger.

Die hohen Mieten in Ballungsräumen wären dann auch kaum noch zu halten.

Eine Betriebsversammlung kann man auch nicht online abhalten!

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, bleiben die „wichtigen“ Jobs an die physische Anwesenheit im Büro geknüpft.

Denn was soll zB eine Bank im „Home-Office“ sein?

Soll d. Deutsche Bank ihre Bürotürme in Frankfurt verkaufen, weil alle Mitarbeiter jetzt dezentral über d. Republik verteilt von zu Hause arbeiten?

Das ist völlig absurd, nicht nur für die im Kapitalmarktgeschäft arbeitenden. Oder kriegt jetzt jeder eine Standleitung spendiert ?

@16:58 von harry_up

0_Panik, um 15:52 wg.:
- alle - Arbeitgeber an der - Infektionskreislaufdurchbrechung - zu beteiligen, Massentests/Schnelltests

"... Ihre Pläne/Vorschläge klingen immer gut - drohen aber immer an der Durchführbarkeit=Realität zu scheitern ..."

Wo war denn bisweilen auch der Druck auf die Bundesregierung und Arbeitgeber, dass die Arbeitgeber hier mit verpflichtend zu wirken haben ? Ausnahme in der Zukunft (?):
... Home-Office ...

Immer wenn ich ...

... auf Usedom im Urlaub bin und mit viel Glück ein Telefongespräch ohne Unterbrechung führen oder websites mit viel Geduld aufschlagen kann (ich mir verbiete, an streaming zu denken - hatte man ja früher auch nicht), stelle ich mir vor, wie Firmen und Schulen wohl dasitzen.

Und solche Gebiete gibt es wohl auch anderswo reichlich.

@ Krid01, um 17:07

“Solche Forderungen belegen für mich nur die völlige Ahnungslosigkeit vom Leben in einem Unternehmen...“

Bitte erklären Sie das doch einem wie mir, aus dem Heer der Ahnungslosen, etwas ausführlicher.
Gern auch in 2 Kommentaren, wenn Sie's mit 1000 Zeichen nicht schaffen.

Ich verstehe die negativen

Ich verstehe die negativen Kommentare nicht ganz. Klar gibt es für und wider, aber es geht doch nicht darum, alle ins Homeoffice zu "zwingen" (schon gar nicht in Berufen, in denen es dafür keinen Grund gibt).

Selbst wenn nur einige wenige in einem Großraumbüro sich für Homeoffice entscheiden sollten, wären alle im Moment was Infektionsschutz angeht entlastet (ausgenommen, die Teamarbeit ist digital 100% unmöglich und selbst dann könnte man überlegen, dass nicht an allen Tagen Homeoffice angepeilt wird, sondern nur einem Teil).

Und natürlich ist das keine Panazee aber eventuell eine Möglichkeit, um noch ein wenig mehr Begegnungen verhindern zu können.

Es macht doch wenig Sinn, nur weil etwas nicht komplett und absolut richtig ist, nicht mal eine kleine Verbesserung zu erlauben.

um 15:57 von Sisyphos3

""mein Flaschner wird meine Heizung und den tropfenden Wasserhahnen kaum von zu hause reparieren""

Ein guter Flaschner wird ihnen die Reparatur online und am Telefon erklären, wie sie die Reparatur machen sollen.

"Haupthahn schliessen, Schieber im Uhrzeigersinn zudrehen, mit 19er Maulschlüssel oder Wasserpumpenzange den Schieberkopf(Hahnenkopf) gegen den Uhrzeigersinn abschrauben. Mit sechser oder achter Ringschlüssel am Nüpfel die Mutter abschrauben. Den Dichtungsgummi mit den Fingern rausprokeln, wenn er nur eingedrückt ist, Gummi umdrehen und wieder festschrauben.
Ist das Gummidichtungselement gerissen bei mir vorbeikommen, Muster mitbringen, ixh geb* Ihen einen neuen, nach Hausefahren, Einbau v. Gummi usw. usw,....

Rechnung folgt für Gummi und homeoffice- Beratung-/Reparatur.

Na.geht doch, oder....

Mein Partner arbeitet im

Mein Partner arbeitet im Großraumbüro und könnte seine Tätigkeit ohne Probleme zu Hause erledigen, aber er darf nicht. Ein Kollege musste sich für einen Tag abmelden, da er keine Lösung hatte, wo er sein Kind unterbringen könne - er wurde gekündigt, betriebsbedingt, versteht sich. Da muckt keiner mehr auf. Also fährt mein Partner täglich 3 Stunden insgesamt mit den Öffentlichen durch Berlin, wie alle anderen auch.

Auch mir wird Homeoffice verwehrt, da schon meine Kollegin zu Hause ist und einer aus jeder Abteilung vor Ort bleiben muss, Pech gehabt.

@16:31 von KalliBayern

Zum Glück gibt es sowas wie Gesetze und Tarifverträge damit die Chefs sich nicht alles rausnehmen können.

@Paganus65 - 16:56

"Ich sehe nicht, warum sich der Staat oder die Gewerkschaften jetzt einmischen müssen. [...] Aber ein Betriebsrat, der in unserem Unternehmen meint, hier reinreden zu müssen, den werde ICH sicher nicht mehr wählen."

Wenn es Ihnen ein Graus ist, wenn sich Betriebsräte und Gewerkschaften zum Thema Home-Office einmischen, werde ich Ihnen dazu mal ein paar triftige Gründe nennen.

Das beginnt mit der korrekten Abrechnung der Arbeitszeiten inklusive die Abgeltung von Mehrarbeit und endet bei der Klärung, wie die Berufsgenossenschaften einen Arbeitsunfall bewerten der dann in Ihren 4 Wänden stattgefunden hat.

Auch sollten Sie sich vorstellen, dass es nicht nur verständnisvolle Arbeitgeber im Home-Office Bereich gibt. Da werden z.B. Arbeiten während einer Arbeitsunfähigkeit verlangt oder Abmahnungen wegen Schlechtleistungen erteilt.

Aber so etwas regeln Sie dann locker allein - Betriebsräte und Gewerkschaften haben sich da nicht einzumischen...

17:03 von Non-Partisan In

17:03 von Non-Partisan

In meiner Familie arbeiten 2 Personen im Homeoffice und 1x Homeschooling . Und das ohne Probleme - wenn man mal von Schwankungen im Internet absieht.
Es gibt sie durchaus , die das können. Aber ja, der Platz sollte vorhanden sein. Nur in einer Villa lebt bei uns keiner !

@17:10 von Möbius

"... Man braucht einen digitalen Workflow u. sichere Verschlüsselung ... Das muss erstmal IT technisch umgesetzt werden ..."

Nee. Braucht nicht umgesetzt werden.
Gibt es schon länger.

Viele Unternehmen benutzen schon seit geraumer Zeit Home-Office über eine sichere VPN-Verbindung zum Unternehmen.
Hier ist alles an Sicherheit drin.
Wirklich kein Problem.

Tolle Idee

Für die, die es möchten. Ist schon mal irgendjemand auf die Idee gekommen, dass nicht jeder eine große Wohnung oder womöglich ein Haus hat?
Wir arbeiten seit Monaten im Home"office". Nicht wenige Kollegen sitzen am Küchentisch oder schlimmeres. Das geht MAL, aber nicht für lange.
Mein Partner, dessen Beruf auch ohne Corona zum großen Teil aus Homeoffice besteht, hat einen Arbeitgeber der sogar das Vorhandensein eines Büros als Bedingung hat.
Meinem Arbeitgeber ist es herzlich egal. Die Kollegen mussten sogar um ein anständiges Sitzmöbel kämpfen. Was auch nur bedingt weiterhilft, wenn man gar keinen Tisch hat, der den ergonomischen Anforderungen entspricht. Und wir reden hier nicht von Studentenjobs sondern von 40 Std Vollzeit!!!!

@ Wilhelm Schwebe, um 17:08

re 17:00 von harry_up

“das problem ist nur, daß man/divers nicht weis(ß), ob heil das weis(ß).

Dem kriegen wir das sogar von hier aus beigebogen :-).

Aber ich denke, das Problem sollte und kann von jedem Arbeitgeber mit seinen AngestelltInnen geregelt werden.
Wo das nicht geht, geht's halt nicht.

Aber man kann da sicherlich keine generelle Linie ziehen.

Hoffnungsloser Optimist

@ Möbius:
Home Office ist ein Kostenfaktor. Man braucht einen digitalen Workflow u. sichere Verschlüsselung. Das muss erstmal IT technisch umgesetzt werden!

Klingt fast so, als würde das mit dem Dingsbums-Workflow in der Firma/Schule besser funktionieren.

um 16:00 von mk rlp

""Homeoffice?

Wieviel % der arbeitenden Bevölkerung können überhaupt in diesem sogenannten "Homeoffice" tätig sein?""

Ich hörte/las von 15%.
Die Quelle wurde wie so oft nicht genannt.

Bitte Artikel noch mal lesen, liebe mk rlp
Da stehen die gewünschen Zahlen drin.

@ 17:10 von Möbius

Wenn Firmen nach dem erste Lockdown im Frühjahr sich noch nicht drauf vorbereitet haben dann sind se echt selber Schuld.
Bei mir in der Firma gab es zum Glück schon vorher die Möglichkeit Home Office zu machen deswegen hat unsere IT das relativ schnell für alle die Home Office machen können auch ermöglicht, wo ein Wille ist ist auch ein Weg sagt man doch.

Edit: Warum sollte eine Betriebsversammlung den nicht Online gehen, hatten wir schon.
Was sind wichtige Tätigkeiten? Ich bin in der Konstruktion tätig ich arbeite fast nur am PC im CAD, andere Kollegen müssen höchstens mal ins Büro wenn se was direkt an der Hardware machen müssen, wobei selbst da unserer Firma es erlaubt sich die Messgeräte mit nach Hause zu nehmen und das dort zu machen, Softwareentwickler können auch vieles von zu Hause machen wenn nicht alles.
Natürlich in der Fertigung ist das nicht möglich, aber das sollte klar sein.

Immer wieder wird...

zur Überdeckung der eigenen Fehler und Versäumnisse auf andere gezeigt, die an der Corona Ausbreitung oder fehlgeschlagener Eindämmung schuld sein sollen.

- Erst waren es die bösen Fleischproduzenten

- Dann die bösen "Coronaleugner"

- Nachfolgend die "Wintersportler" beim Rodeln

- Anschießend muss man Weihnachten und Silvester ruinieren

Ein "Fingerpointig" nach dem anderen.
Vielleicht sollten unsere Regierenden endlich mal darüber nachdenken, dass ihre von Aktionismus getriebenen Maßnahmen nicht viel nützen. Wenn diese Erkenntnis reift, kann man auch darüber nachdenken was sinnvoll ist. Denn bis heute hat uns noch kein Politiker erklärt, wie die Infektionswege genau sind.
Hier werden nur Mutmaßungen propagiert und darauf basierend sinnvolle und sinnlose Beschränkungen erlassen. Ein einziges "Stochern im Nebel"

Homeoffice

wo immer möglich ist eine gute Idee. Aber ein Großteil der Arbeitnehmer verrichtet Arbeiten, die nicht Homeofficefähig sind. Unsere Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs können nicht im Homeoffice produziert werden usw. Und solange bei Arbeitgebern auf Freiwilligkeit gesetzt wird, wird es keine einheitlichen Schutzstandards geben. Bestes Beispiel: Der AG meines Mannes stellt seinen Angestellten OP Masken zur Verfügung ( egal wieviele sie täglich benötigen). Der AG meines Sohnes überlässt es brav seinen Mitarbeitern für ihren Schutz zu Sorgen, trotz zahlreichem Kundenkontakt und es finden nach wie vor Schulungen/Meetings statt und müssen seit Kurzem wieder aktiv Beratungstermine akquiriert werden. Hier sollte es endlich feste Regelungen geben, denn wie man sieht, gibt es auch hier verantwortungsbewusste und weniger verantwortungsbewusste.

@ AnnLa

Mein Partner arbeitet im Großraumbüro und könnte seine Tätigkeit ohne Probleme zu Hause erledigen, aber er darf nicht.

Geduld. Das gibt künftig Bußgelder fur den Arbeitgeber.


Ein Kollege musste sich für einen Tag abmelden, da er keine Lösung hatte, wo er sein Kind unterbringen könne - er wurde gekündigt, ...


Die Klage vor dem Arbeitsgericht hat sehr gute Aussichten, bitte zu einem guten Anwalt für Arbeitsrecht gehen.

17:01 von karlheinzfaltermeier

«Alle home-office-Befürworter … wissen die überhaupt wieviele Berufe und Tätigkeiten es gibt, bei denen "home-office" überhaupt möglich ist? Mag sein, daß bei einem Literaten es egal ist, ob er seinen Roman im Büro oder Zuhause schreibt. Aber schon beim Journalisten wird es schwierig, wenn nur im Büro ein Fernschreiber steht.»

Niemand sagt, es sei einfach.
Home Office ist eine Option. Kein Muss, kein Zwang.
Man muss es von Fall zu Fall betrachten + entscheiden.
Mal ist es einfacher … mal ist es schwieriger.

Der Journalist-Alleinstehend hat es prinzipiell leichter im Home Office zu arbeiten, als der mit 3 kleinen Kindern. Gar Journalistin-Alleinerzieherin.

Man muss ja nicht permanent den Fernschreiber parat haben.
Recherche geht auch anders (Internet ?). Schreiben sowieso.

«… wies richtigerweise auf den Aspekt der Datensicherheit hin …»

Man muss nicht zwangsweise alle Daten durchs Netz jagen.
"Stand-Alone-Rechner" + Datenträger 20 TB-Festplatte (Transport) sind sicher.

Mit gutem Beispiel voran?

Der Staat schickt seine Bediensteten ins Homeoffice. Ein tolles Vorbild könnte man meinen. Aber es ist nicht die Fürsorge für seine Beamten die ihn antreibt.
Ziel ist es, die Arbeitsfähigkeit und den Publikumsverkehr aufrecht zu erhalten, indem man "Kohorten" bildet. Dass sich in vielen Fällen dieser Publikumsverkehr ohne Einbußen der Leistungen auch durch Telefon, Fax und eMail ersetzen lässt, wird nicht erkannt.
Diese Darstellung trifft - so hoffe ich - nicht überall zu. Aber Homeoffice ist nicht die Lösung für alle. Dass der Staat Unternehmen verpflichten will, sehe ich sehr skeptisch. Auch nicht jeder Arbeitnehmer kann und möchte im Homeoffice arbeiten.

Besser, als Homeoffice, wäre

Besser, als Homeoffice, wäre die Idee vom Grossraumbüro grundsätzlich zu überdenken.
Ich als Leistungsträger ja muss trotzdem jeden Tag in der Werkstatt anwesend sein. Da geht keine Heimarbeit.
Könnte man also diesen Aktionismus eventuell auch mal wieder aufhören? Das machen AG schon di, wie es passt.
Wie viele AN betrifft das denn? Als würde das viel ausmachen.

@ Wusste-ich-nicht, um 17:15

re um 15:57 von Sisyphos3

Am 3. Dez. war ein “Flaschner“ (ich kenne die Jungs als “Installateure) bei mir und hat routinemäßig die Wasseruhr getauscht.

SIE MÜSSEN FLASCHNER SEIN, denn genauso hatte er's gemacht.

Danke für Ihre humorige 'Betriebsanleitung! :-))

Verhandlungssache

Es scheint dann ja doch sehr wenige Menschen zu geben, die wissen, wie man verhandelt, wenn man sich die Kommentare hier so durchliest ...

Die Forderungen der Politik gehen zu weit. Ähmm ... JA NATÜRLICH tun sie das! Wenn ich 20 Euro Stundenlohn kriege und 25 haben will, dann fordere ich doch nicht 25! Dann fordere ich 30, und nach ein paar Wochen einigt man sich dann auf 25. So funktionieren Verhandlungen. Wenn ich nur das fordere, was ich tatsächlich will, dann hab ich am Schluss 22 Euro.

Die Politik stellt eine hohe Forderung, die Arbeitgeber gehen gegen, und dann kommt am Schluss ein Kompromiss heraus.

Verhandlung 101.
_

Bitte nicht noch mehr Zwang und Bürokratie

Die Möglichkeit, bei Bedarf oder Notwendigkeit auch seine Dienstpflichten von zu Hause aus zu erfüllen, gab es in unserem Unternehmen schon immer. Seit der Pandemie ist dieser Bedarf deutlich gestiegen. Jeder Mitarbeitende entscheidet selbst, ob er zu Hause arbeiten muss oder möchte. Entscheidend sind für unser Unternehmen die Arbeitsergebnisse.
Meine Erfahrung aus inzwischen fast 11 Monaten Pandemie: Die Arbeitsergebnisse werden insgesamt etwas langsamer erreicht, weil die Abstimmung in der Projektarbeit mehr Zeit erfordert. Die Mehrheit der Mitarbeitenden nutzt flexibel die Möglichkeit zu Hause zu arbeiten, bevorzugt es aber, im Büro zu arbeiten, vor allem wegen des persönlichen Austauschs mit den Kollegen. Gemeinsam haben wir es so geschafft ohne Kurzarbeit und ohne staatliche Hilfen das Geschäftsjahr 2020 erfolgreich abzuschließen.
Wir sind ein kleines Unternehmen mit ca. 20 Mitarbeitenden und brauchen keine neuen Vorschriften und bürokratischen Mehraufwand!

17:25 von dummschwaetzer //

17:25 von dummschwaetzer

// Denn bis heute hat uns noch kein Politiker erklärt, wie die Infektionswege genau sind. //

Oh Mann, das kann doch nicht sein. Leben Sie hinter dem Mond ?
Das Virus überträgt sich von Mensch zu Mensch meist über Aerosole . Ist das Infektionsweg genug ?
Das ist auch der Grund für die Kontaktbeschränkungen ! Je weniger man mit anderen interagiert, desto besser.

@ Möbius

„Recht auf Home-Office“ gut, aber dann werden Produkte teurer u. Gehälter niedriger.

Glaub ich nich. Mein Gehalt steht im Tarifvertrag und ist bisher noch nie niedriger geworden, nur höher. Arbeitnehmer werden auch in Zukunft ihre Rechte vertreten, auch wenn Ihnen so etwas unmöglich erscheint.

reflexartig wirkende Ablehnung'?

von harry_up @

Leider nein, sonder persönliche Erfahrung.
Da sitzt jemand bei schleten Licvhtverhältnissen langsamen Internet stunden auf dem Küchenstuhl zwischen Frückstück , Mittagesen und Abendbrot.

@ 17:09 von harry_up @ saschamaus75

@saschamaus schrieb von > 24/7 <
--

Das ist einfach zu erklären.
Arbeitgeber hatten schon eine höhere wöchentliche Arbeitszeit, entgegen dem Arbeitsschutzgesetz gewünscht, gefordert. Verfügbarkeit möglichst 24/7
Immer mal so zwischen
> Frühstück und Gänsebraten <
und davor und danach Mails lesen und beantwortet usw.

Der/die ehrgeizige Mitarbeiter/in wird dies gern tun, wie auch der Tüftler oder Programmierer, bis er/sie gesundheitlich aus den Latschen oder auf die Tastatur fällt.
Dann darf der nächste ran.

Die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeitszeit verwischen, woran jedoch auch die Verantwortung des einzelnen für sich selbst beiträgt.

Eine exakte Abrechnung der Arbeitszeit - die Stechuhr Zuhause - erfolgt selten.

Andererseits erfolgt diese Ausbeutung vielfach auch für andere wie Pflegepersonal, Ärzte usw.
Überstundenweltmeister Deutschland

> ... Das ist in weites Feld ... <
- Fontane -

bestätigt
Mrs. Dalloway

@17:09 von harry_up

>> Wie kommen Sie eigentlich auf diese Idee?
>> Würde mich ernsthaft interessieren.

Ich habe vor ein paar Jahren schon mal im HomeOffice gearbeitet. Mit 3(!) weisungsgebundenen Vorgesetzten. Und alle 3 hatten verschiedene Arbeitszeiten.

Und ich war die gesamte Zeit praktisch auf "Bereitschaft" (ca. 05:30 morgens bis 03:30 nachts, 7 Tage die Woche). Also immer, wenn das Telefon klingelte... oO

@ Hennes Conrad

Ich als Leistungsträger ja muss trotzdem jeden Tag in der Werkstatt anwesend sein. Da geht keine Heimarbeit.
Könnte man also diesen Aktionismus eventuell auch mal wieder aufhören?

Sorry, dass Menschen mit unwichtigen Jobs Dinge diskutieren, die am Prototyp des Leistungsträgers vorbei gehen.

Mal gut mal nicht so gut

Ich arbeite seit April durchgehend von zuhause. Die Mitarbeiter*innen in meinen Teams finden es teilweise gut teilweise nicht - gerade so wie bei Präsenzpflicht. Letztlich konnten wir dadurch die Belegung der Büros so reduzieren, dass AHA+L möglich wurde. Nicht die Lösung für alles aber für einen Teil. Klar freuen wir uns auf ein Wiedersehen, bis dahin geben wir unser Bestes und halten die Geschäftstätigkeit aufrecht und reduzieren das Risiko von Superspreading und Ausfall durch Quarantänemaßnahmen am Arbeitsplatz.
Als Rechtsanspruch finde ich es eher schwierig, auch wenn einige Arbeitgeber nicht bereit sind bei der gemeinsamen Kraftanstrengung und Schutz der Arbeitnehmer mitzumachen.

Homeoffice fordern nur die Theoretiker

Homeoffice funktioniert in meinem Dienstleistungsbüro nur sehr eingeschränkt, weil da nur ein Teil der Arbeiten digital läuft und die Kommunikation über Telefon es kaum ermöglicht, gemeinsam sich über Pläne zu beugen.
Viele kleine Tätigkeiten im Arbeitsalltag müssen dann allein von denjenigen Mitarbeitern erledigt werden, die kein Homeoffice machen.
Somit erleichtert das Arbeitsleben zungunsten des Homeofficer und zulasten der Mitarbeiter im Büro und zulasten des Betriebes. Homeoffice wirft viel Sand ins Getriebe meines Büro und sorgt für recht viel Unfrieden.
Also die Nachteile überwiegen ganz klar die Vorteile!
Und von der Gewerkschaft lasse ich mich allemal zu nix zwingen.

Rechtsanspruch

Grundsätzlich bin ich ein großer Fan von Heimarbeitsplätzen. Schon lange vor Corona hatte ich in einem Job, in dem ich vor allem Einzelkämpfer war, einen Heimarbeitsplatz. Jetzt bin ich vorgesetzter von mehreren Teams, die zum Teil von Zuhause, als auch im Büro arbeiten. Bei vielen Kollegen funktioniert das sehr gut. Aber nicht alle Mitarbeiter sind für einen Heimarbeitsplatz geeignet.
Daher halte ich einen Rechtsanspruch auf einen Heimarbeitsplatz nicht als Zielführend. Der Arbeitgeber bzw. der Vorgesetzte, der den gesamten Betrieb bzw. das gesamte Team sieht, muß immer noch die letzte Entscheidungsbefugnis bezüglich des Arbeitsorts haben.
Viele Kollegen wollen auch gar keinen Heimarbeitsplatz da ihnen sonst die letzten sozialen Kontakte verloren gehen. Viele haben auch gar nicht die räumlichen Voraussetzungen für einen Heimarbeitsplatz. Ein richtiger Heimarbeitsplatz besteht aus mehr als einem Laptop auf dem Couchtisch.

17:34 von werner1955

"Da sitzt jemand bei schleten Licvhtverhältnissen langsamen Internet stunden auf dem Küchenstuhl zwischen Frückstück , Mittagesen und Abendbrot."

Sie? Jetzt?

Selbst schuld. Ich mein', wer das fuer den Privatgebrauch nicht mal
richtig organisieren kann, fuer die Gesundheit und Effizienz ... da ist doch Hopfen und Malz verloren. Lagnsames Internet - haengt davon ab. Wer den DJ im Homeoffice mit Livestream vom eigenen Plattenteller macht und dafuer WIFI benutzt... dem ist auch nicht zu helfen.

@ 0_Panik, um 17:22

re @17:10 von Möbius

Lieber User 0_Panik,

ich habe mich ja häufig über die Inhalte Ihrer Kommentare kritisch geäußert.

An dieser Stelle möchte ich einfach einmal sagen, dass ich diesen Kommentare/diese Antwort von Ihnen als geradezu wohltuend empfinde.

@ 17:34 von frische Unterhose

Tarifvertrag
Ups,
und wie viele Menschen arbeiten außerhalb von Tarifverträgen?

Bevor Sie wieder
irgend etwas glauben.

"https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Qualitaet-Arbeit/Dimension-5/tarifbindung-arbeitnehmer.html"

Glück dem Gläubigen
wünscht
Mrs. Dalloway

Leider steckt man sich trotzdem an

@ dummschwaetzer:
Denn bis heute hat uns noch kein Politiker erklärt, wie die Infektionswege genau sind.

Was wäre das Leben ohne Politiker-Schelte?
Aber bleiben Sie kuhl, es hat uns ja auch kein Politiker erklärt, wie man eine Banane isst.

@ werner1955

Da sitzt jemand bei schleten Licvhtverhältnissen langsamen Internet stunden auf dem Küchenstuhl zwischen Frückstück , Mittagesen und Abendbrot.

Wenn die drei Sachen noch da stehen, ist was schief gelaufen. Und neue LED-Lampen gibts durchaus im Supermarkt.

@ 17:40 von frische Unterhose

@ 17:40 von frische Unterhose
„ @ Hennes Conrad
Ich als Leistungsträger ja muss trotzdem jeden Tag in der Werkstatt anwesend sein. Da geht keine Heimarbeit.
Könnte man also diesen Aktionismus eventuell auch mal wieder aufhören?

Sorry, dass Menschen mit unwichtigen Jobs Dinge diskutieren, die am Prototyp des Leistungsträgers vorbei gehen.“

Jeder Arbeitnehmer ist Leistungsträger. Und jede Arbeit ist wichtig. Ich kann die eine Seite der Homeofficearbeiter verstehen. Aber auch die Seite der Arbeitnehmer, die sich jeden Tag der Ansteckungsgefahr aussetzen müssen, mit mulmigem Gefühl zur Arbeit gehen und auch lieber zuhause wären. Deshalb sollte und muss für diese Arbeitnehmer endlich mehr zum Schutz getan werden.

@ MrsDalloway

und wie viele Menschen arbeiten außerhalb von Tarifverträgen?

Oh, hab ich das gesagt? Sie haben vermutlich überlesen, dass mein Gehalt im Tarifvertrag steht.

@ n3uromancer

"Die Mitarbeiter*innen in meinen Teams finden es [Homeoffice] teilweise gut teilweise nicht - gerade so wie bei Präsenzpflicht" Am 11. Januar 2021 um 17:40 von n3uromancer

*

Ich glaube, das hängt sehr individuell von der Wohnbedingungen und eigenen Vorlieben ab.

Nicht jeder hat zu Hause einen Arbeitsplatz.
Nicht jeder kann zu Hause konzentriert durcharbeiten.

Ich kenne das selbst: Auf dem Weg zur Arbeit legt sich ein Schalter um und man ist ein anderer Mensch.
Zu Hause hat man dauernd etwas anderes vor der Nase, was noch gemacht werden könnte. (Und das auch ohne Kinder egal welchen Alters.)

@ 17:38 von MrsDalloway

"Der/die ehrgeizige Mitarbeiter/in wird dies gern tun, wie auch der Tüftler oder Programmierer, bis er/sie gesundheitlich aus den Latschen oder auf die Tastatur fällt.
Dann darf der nächste ran."

Ich bin in der Entwicklung tätig und solche Fälle gab es auch schon ohne Home Office, Kollegen die 10 Stunden gearbeitet haben dann ausgestempelt haben und wieder zurück an den Arbeitsplatz gegangen sind. Nur mit dem Unterschied das die Firma wo ich arbeite solche Leute nicht Fallen lässt.
Häufig passiert sowas aber nicht weil die Chefs das wollen im Gegenteil wenn man mal nicht vor den 10 Stunden ausstempelt muss man antanzen und darf sich nen Anschiss abholen das im Fall einer Kontrolle dieser nämlich die Strafe zahlen darf, wer aber ausstempelt und dann weiterarbeitet dem ist meiner Meinung nach sowieso net zu helfen, die Firma schenkt mir doch auch nix warum sollte ich das dann tun.

Unterhose

Was gibt es da zu entschuldigen? Ein paar verwöhnte Sachbearbeiter picken gerade Rosinen. Die echten Leistungsträger, die, die wirklich das Geld ranbringen, sitzen nicht in Büros.

Homeoffice wurde längst vor

Homeoffice wurde längst vor Corona differenziert untersucht und diskutiert, und da gibt es neben den Fragen der technischen Machbarkeit sehr viel mehr zu bedenken: Die Verminderung der Schranke zwischen Arbeit und Privatleben, die Vor- und Nachteile der flexiblen Arbeitszeiten mit der Gefahr der 24/7-Verfügbarkeit, die Faktoren der Motivation, Teamkohäsion und Identifikation mit der Arbeit und dem Unternehmen, die Fragen von Arbeitsplatzsicherheit und Gesundheit etc.
All das muss weiter diskutiert und erforscht werden, aber momentan ist wichtig, soviel Homeoffice wie möglich umzusetzen, um die Corona-Fallzahlen nach unten zu bringen. Das haben am klarsten und unmissvverständlichsten die Grünen formuliert; Söder zieht heute nach - schau an, schau an...
Und bei der Umsetzung brauchen manche Arbeitgeber - sagen wir mal so... - "sanften Druck".

In gut 6 Wochen hoffe ich, wieder hier zu sein. Danke für die guten Wünsche, liebe Mitforist*innen.
Herzlichst, andererseits

Ich bin voll gegen einen

Ich bin voll gegen einen Rechtsanspruch von heimischen Arbeitsplätzen. Hier wird doch Betrug Tür und Tor geöffnet. Zugegeben, nicht jeder beabsichtigt dabei zu betrügen, aber die Gefahr ist doch viel zu groß. Allein schon im Betrieb Mails und Chats während der Arbeitszeit schreiben ist doch schon Betrug. Und solche Leute dann zu Hause alleine arbeiten lassen ?
Da wird doch privat telefoniert, gechattet usw.
Also ich sehe hier einen Wirrweg der Politik.
In meinem Betrieb wird es jedenfalls Heimarbeit niemals geben.

@ MrsDalloway, um 17:38

re @ 17:09 von harry_up @ saschamaus75

Danke auch Ihnen für Ihre Erklärung.

Das leuchtet in der Tat ein, und ich gebe ehrlich zu, da deutlich zu naiv (gewesen) zu sein.

Es ist wirklich ein weites Feld, Liuse... :-)

(P.S.: Ich lese Ihre Kommentare immer sehr gerne, nicht nur, weil sie mir geistreich erscheinen, sondern auch weil Ihnen die weit verbreitete Verbissenheit abgeht und Sie es fertigbringen, auch den miesesten Gegebenheiten immer noch mit einem Quäntchen Humor zu begegnen.)

17:43 von B. E. Amter

"Viele haben auch gar nicht die räumlichen Voraussetzungen für einen Heimarbeitsplatz. Ein richtiger Heimarbeitsplatz besteht aus mehr als einem Laptop auf dem Couchtisch."

Sehr richtig, aber nicht das primaere Problem, denn mit gutem Willen und dem entsprechenden Wissen ist das durchschnittlich fuer jeden machbar. (ca. 3 qm2, die wird man wohl haben, fliegt das Sofa und der Couchtisch eben raus.) Das ist in der Tat ein Thema - ungefaehr so wie richtige Ernaehrung: Kennen alle, kann jeder... dennoch, viele haben keinen Bock drauf, sich nie drum gekuemmert, gleichgueltig. Jetzt kann man da mal aufwachen.

17:38 von MrsDalloway

«Arbeitgeber hatten schon eine höhere wöchentliche Arbeitszeit, entgegen dem Arbeitsschutzgesetz gewünscht, gefordert. Verfügbarkeit möglichst 24/7
Immer mal so zwischen
> Frühstück und Gänsebraten <
und davor und danach Mails lesen und beantwortet usw.»

Arbeitet man in irgendeiner Art als Angestellter auch außerhalb des Unternehmens, in dem man angestellt ist. Dann muss immer Abstimmung mit dem Arbeitgeber sein. Ganz simpel ist es nicht, dies 1. selbst zu erlernen, das 2. abzustimmen, und es 3. so zu organisieren, dass man dennoch so was wie "feste Arbeitszeiten" hat.

Aber 4. ist das Allerwichtigste, auch den Arbeitgeber zu erziehen. Für viele ist Home Office der (bestimmter) Mitarbeiter auch ungewohnt, und sie wissen nicht genau, wie …

Verlässlichkeit ist grundlegende Voraussetzung beider Seiten.
Wenn nicht … geht's eh den Bach runter.

Arbeitgeber, die 24/7 Erreichbarkeit fordern. Kann man eh knicken.
Ich mache das als Fotograf nun seit ± 8 J. so.
Beide Seiten sehr zufrieden.

Druck auf Firmen wächst: Mehr Homeoffice-möglichst...

Homeoffice- eine Variante, die eher für bessere Jobs in Frage kommt.
Die anderen müssen zumachen, wie Friseure, Einzelhändler und Gastronomen.
Und wieder andere müssen weiter zur Arbeit fahren. Darunter auch in solche, wo sich Mitarbeiter bereits überdurchschnittlich infiziert. Stichworte dafür sind Teile der Industrie oder die Paketbranche.........

@ Am 11. Januar 2021 um 17:56 von andererseits

>>(...)

In gut 6 Wochen hoffe ich, wieder hier zu sein. Danke für die guten Wünsche, liebe Mitforist*innen.
Herzlichst, andererseits<<

Beste Gesundheit und eine gute Zeit in den nächsten 6 Wochen.
Auf ein Wiedersehen

Die Prioritäten der CDU/CSU sind gesetzt

Mit OePNV durch die Stadt zu fahren um 8h im Büro am Schreibtisch / Telefon sichtbar zu sein, ist ein notwendiges Erziehungsmittel, damit der Bürger nicht aufmuckt.
Da muss man sich halt den Rest der Zeit zum Ausgleich des Infektionsrisikos zu Hause einsperren (lassen).
Ein paar warme Worte und Selbstverpflichtungen werden es schon richten.

@ werner1955, um 17:44

re von harry_up

Grundgütiger, das sind keine “Arbeitsbedingungen“, das ist schlicht Murks, auch wenn ich mich wundere, dass Sie während Ihres Homeoffice auf einem Küchenstuhl ausharren (müssen).

@ 17:15 von Wusste-ich-nicht

Köstlich, danke

Bei mir scheitert es allenfalls an den Muckis dafür
Doch mit
> Suche kräftigen Mann,
mit FFP2-Maske
und Werkzeug <
gelingt es bestimmt.
:-)

Auch einer Nicht-Ingenieurin

Bei Abflüssen und ähnlichem
wie bei bei mir zur Zeit der Warmwasserzulauf
bitte nicht vergessen, einen Eimer oder ähnliches, drunter zu stellen.
Zugedreht hab ich schon.

Beim Anschluss von E-Herd uä. wird
es schwieriger,
das darf nur der Profi.

Dankeschön
und weiter so mit viel Humor
und Ideen
Mrs. Dalloway

Forderung nach mehr Homeoffice ist polemisch

Selbst arbeite ich seit 9 Monaten fast ausschließlich im Homeoffice, d.h. teilweise bis zu 12h Videokonferenzen am Tag. Daneben turnen noch zwei ab und zu Home-beschulte Kinder im Grundschulalter zwischen den Beinen rum. Alle Bekannten die remote arbeiten können, arbeiten auch remote. Ich weiss nicht, wie da noch mehr gehen soll. Meine Beobachtung:
- Massive Arbeitsverdichtung - Kalender wird nahtlos zugebucht, kaum noch Zeit für Bio-Breaks; Burn-Outs nehmen zu,
- Verständnis von Kunden (und Kollegen) für "Missgeschicke" wie "Kind rennt durchs Bild und stört" nimmt ab,
- Konflikte im Team sind schwerer zu lösen,
- Vieles dauert länger, braucht mehr Energie und es gibt mehr Fehler durch Missverständnisse und
- Integration neuer Mitarbeiter schwierig.
Ich nehme gerne wieder die Fahrzeit ins Büro oder zum Kunden auf mich. Langfristig gerne auch 1-2 Tage/Woche Homeoffice, das reicht aber dann auch. Viel Geduld habe ich nicht mehr. Wo bleibt der Impfstoff!!!

@ schabernack, 17:58

re 17:38 von MrsDalloway

Eine meiner Nachbarinnen arbeitet seit Monaten im Homeoffice eines hiesigen mittelständischen Unternehmens.
Corona- und jahreszeitbedingt sehe ich sie sehr selten; aber bei der nächsten Gelegenheit werde ich sie noch einmal fragen, wie ihre Erfahrungen bis heute sind; vor ca. 3 Monaten noch war sie absolut zufrieden...

Vollkommen klar ist, dass da zwei Seiten miteinander fair umgehen können müssen.

17:58 von Bernd Kevesligeti

"(...) Die anderen müssen zumachen, wie Friseure, Einzelhändler und Gastronomen.
Und wieder andere müssen weiter zur Arbeit fahren. Darunter auch in solche, wo sich Mitarbeiter bereits überdurchschnittlich infiziert. Stichworte dafür sind Teile der Industrie oder die Paketbranche........."

Troesten sie sich (oder andere). Bildschrimarbeit ist kein Zuckerschlecken. Tennisarm, Nacken-, Kopf-, Rueckenschmerzen, staerkere Brille... Ergononmie mildert zwar, aber nicht automatisch. Beim Paketdienst war es um Laengen gesuender. Damals, vor dem Boom.

@ 17:23 von frische Unterhose

>> ... Klingt fast so, als würde das mit
dem Dingsbums-Workflow in der Firma/Schule besser funktionieren. <<

Eher nicht.
Bei vielen Schulen funktioniert noch weniger und
Worflows bedarfs da eher weniger.

Wie gut funktioniert es in Ihrem Tarifunternehmen?

Zumindest scheinen Sie von BPMN oder Workflow noch nichts gehört zu haben.

Fragend
Mrs. Dalloway

@um 16:31 von KalliBayern

Sie nennen einen der Hauptgründe für den Fachkräfte-Mangel in DE.

@ um 16:03 von Schwachstruller
Problem erkannt, Gefahr gebannt, Mitarbeiter durch die Auswahlmöglichkeit motiviert- Top!

17:34 von werner1955

«Leider nein, sonder persönliche Erfahrung.
Da sitzt jemand bei schleten Licvhtverhältnissen langsamen Internet stunden auf dem Küchenstuhl zwischen Frückstück , Mittagesen und Abendbrot.»

Aber nie kam Ihnen der Gedanke, dass Sie selbst die Hauptverantwortung für ein derartig desolates berufliches Gewürge im Home Office tragen.

Wohl gar nicht für den Internet-Speed mit Bummelzug drin.
Für alles andere aber schon. Wenigstens hätte Ihnen mal einfallen können, sich einen vernünftigen Bürostuhl mit guter Lehne zu beschaffen.

Den Tisch nach / zwischen den Mahlzeiten abräumen, macht 1. mehr Platz bei der Arbeit, 2. weniger Geklecker, und 3. mehr Zufriedenheit beim Arbeitnehmer.

In wie vielen Berufen ist es

In wie vielen Berufen ist es überhaupt möglich?

Heimarbeit?

Mehr homework führt zu Schwächung sozialer und beruflicher Kompetenz. Teamwork findet nur noch theoretisch statt. In beruflichen und damit professionellen Zusammenhängen findet ein ständiges Lernen statt, ohne dass es den meisten bewußt ist, selbst Pausen-Kommunikation spielt eine Rolle. Durch Online "Fortbildungsmaßnahmen" ist das kaum zu erreichen, wie man zur Zeit sieht. In den hotlines kann man das jetzt doch ganz gut beobachten: Die ungehemmte Privatheit mancher Mitarbeiter im Homeoffice hat mich die Verbindung auch schon mal unterbrechen lassen. Das ausgerechnet SPD und Gewerkschaften darauf so scharf sind verstehe ich nicht, sie sägen am eignen Ast.
hire and fire per e-mail, schöne neue Welt.

Dr.Hans, 15:44 Uhr

"Homeoffice ist eine in beschränktem Maße sinnvolle Ergänzung zur Arbeit in Präsenz. Nicht mehr und nicht weniger".

Das sehe ich genauso wie Sie.

Öffentlicher Dienst: Vorbild Funktion...

Ich arbeite in der privat Wirtschaft... wir haben (bereits vor Corona) Homeoffice angeboten... heute sind alle bei denen es machbar ist im Homeoffice... und es funktioniert sehr gut!!!

Meine Frau bei einem großen Arbeitgeber im öffentlichen Dienst beschäftigt... Homeoffice (?) wird nur in vereinzelten Abteilungen angeboten.
Klassische Verwaltungstätigkeit wird nur vereinzelt im Homeoffice gestattet...
dafür sitzen die Mitarbeiter dann in Büros mit mehreren Kollegen zusammen.

Vielleicht sollten die Politiker erst mal vor der eigenen Haustür kehren, als die private Wirtschaft in die Verantwortung zu nehmen, die hier schon an vielen Stellen deutlich weiter ist.

von das ding 18:14

Ja, natürlich, Bildschirmarbeit ist kein Zuckerschlecken. Wahrscheinlich trifft das auf Lohnarbeit heutzutage generell zu.
War aber auch nicht der Hauptpunkt im Kommentar....

@ 17:51 von frische Unterhose @ MrsDalloway

Das > mein Gehalt <
habe ich ganz und gar nicht überlesen.

Da Sie es noch mal betonen:

Um so weniger ist Ihr Kommentar als relevante Antwort auf Forist @Möbius
zu verstehen, den Sie damit nicht widerlegen können.

Aber gut, es war auch nur Glaube aus Ihrer Weltsicht.

Manche sehen weiter.
Mrs. Dalloway

@ Sisyphos3 Re: die Politik fordert

WAS sollen eigentlich immer diese sinnbefreiten Argumente mit der Aldiverkäuferin oder dem Bäcker??? Es geht hauptsächlich um Verwaltung und Bürotätigkeiten, DASS sollte eigentlich mittlerweile bekannt sein. Oder wollen Sie nur Ihren Frust äußern, weil Sie zu der Gruppe derer gehören die NICHT im HO arbeiten können?

Eine Regierung...

...die nichtmal die digitalen Bildungsangebote für das
Wichtigste einer jeden Nation hinbekommt, nämlich
die Kinder...eine Regierung die erneut es nicht hinbekommt
die NOVEMBER-Hilfen am 10.01. des Folgejahres auszuzahlen...
Diese Regierung die nur noch durch handwerkliche und
technischen Mangel auf allen Ebenen glänzt...
Diese Regierung soll frei arbeitenden Firmen, die Steuern
zahlen dann vorschreiben, diese Firmen haben
digitales Homeoffice anzubieten????
Während Gesundheitsämter und Co noch technisch in der
Steinzeit argieren und an Wochenenden und Feiertagen
nicht verbindliche Meldungen abgeben können???
Wirklich?????

Schamlos. Respektlos. Absolut unterirdisch und autoritär.

FrecheFreunde 16:14

"Kommen sich die Menschen die in produzierenden Unternehmen arbeiten, oder gar die Krankenpfleger, Verkäufer, Ärzte nicht verschaukelt vor, wenn alle Verwaltungsangestellten sicher im heimischen Wohnzimmer sitzen?
Diese Frage sollten wir uns stellen!"
........
Ich gebe ihnen als Krankenpfleger gerne eine Antwort darauf, auch wenn sie naturgemäß nur eine persönliche Meinung widerspiegelt. Nein ich kommen mir nicht verschaukelt vor, denn jeder der sich nicht infiziert und in einem meiner Betten landet, ist ein Gewinn für mich

Es ist Sache des Arbeitgebers

Es ist Sache des Arbeitgebers zu prüfen und zu entscheiden, ob partiell Home-Office für bestimmte Arbeitsbereiche Sinn macht. Ich habe aber grds. Bedenken, ob die Wertschöpfung zuhause mit der betriebsinternen gleichgesetzt werden kann. Ein Allheilmittel ist Home-Office sicherlich nicht.

Da fällt mir ein...

Vor ca. 2 Wochen traf ich in MG zufällig meinen Neffen, er ist ITler und arbeitet, wie er mir im Kurzgespräch auf der Straße sagte, seit Monaten im Homeoffice.

Er ist (das es jetzt ist kein “Papa-Gestrunze“) hochintelligent und immer im Kopf mit irgendwas beschäftigt, doch da wirkte mit seinen 35 Jahren für mich irgendwie geistesabwesend, er war blass, freundlich wie immer und: unter Zeitdruck, das merkte ich sehr wohl.

In unseren fast im Telegrammstilgespräch geführten Dialog hörte ich genau das heraus, was die Gegner des HO hier beklagen:

Dauernd im Gespräch den Hörer immer am Ohr, warten, bis Kollege frei ist, Zwischenfragen, Nachfragen, Problem, das ohne den und den nicht lösbar und, und... Er arbeitet bis weit nach Mitternacht, aber er ist eh nachtaktiv.

Das sind keine angenehmen Arbeitsbedingungen, er ist der zweite Chef des IT-Firma mit vielleicht inzwischen 45 Mitarbeitern.

@ Hennes Conrad

Ein paar verwöhnte Sachbearbeiter picken gerade Rosinen. Die echten Leistungsträger, die, die wirklich das Geld ranbringen, sitzen nicht in Büros.

Wenn Sie mehr leisten als ich und/oder mehr "Geld ran bringen", dann ziehe ich neidlos meinen Hut vor Ihnen. Es hat sich aber nicht so angehört, als würden Sie das schaffen.

@ OrwellAG Re: Es gibt sehr gute Argumente

So ist es. Besonders wenn man sonst im überfüllten ÖPNV zur und von der Arbeit fahren muß, ist HO wesentlich gesünder für einen, es stören einem auch keine Telefonate der Kollegen wie im Großraumbüro und die Zeitersparnis ist enorm. PC aus und schon ist Feierabend in den eigenen vier Wänden.

Werden nun endlich die

Werden nun endlich die 180.000 Bundeswehrsoldaten, die momentan eher wenig zu tun haben, dazu eingesetzt, an allen Arbeitsplätzen, die nicht Homeoffice - tauglich sind, das Personal täglich zu testen?
Oder den ÖPNV Coronafrei zu halten?
Oder noch mehr Kontakte zu verfolgen?
Viele Arbeitslose würden das für anständiges Entgelt sicher auch gerne tun.
Oder ist die Bundeswehr auch schon im Homeoffice?

Ok, es steht 1 : 1

@ MrsDalloway:
Um so weniger ist Ihr Kommentar als relevante Antwort auf Forist @Möbius
zu verstehen, den Sie damit nicht widerlegen können. Aber gut, es war auch nur Glaube aus Ihrer Weltsicht.

Na, da geben wir uns doch beide nichts.

@JanRos, 18:29 Uhr - Eine Regierung...

Eine Regierung, die durch eine solide Sparpolitik, durch ehrliche und regelmäßige Information der Bürger und kluge Abstimmung mit Epidemiologen und Virologen unser Land bisher vergleichbar gut durch die Corona-Pandemie geführt hat, handelt verantwortungsvoll, respektvoll, kompetent und demokratisch. Freuen Sie sich doch einfach und helfen Sie mit, dass die AHAL-Regeln konsequent durchgesetzt werden. Wir sind es, die den Schlüssel zum erfolgreichen Kampf gegen Corona bei uns tragen.

der schöne Glanz vom Homeoffice ist ein zweischneidiges Schwert

Ein Unternehmen wird bis Ende des Jahres alle Büros in der BRD schließen und zwingt alle Mitarbeiter:innen in das Homeoffice. Wer dies nicht möchte (Kinder oder 1 Zimmerwohnung), dem wird gekündigt. Abfindungen, die meisten Mitarbeiterinnen arbeiten über 20 Jahre in diesem Unternehmen, gibt es nicht. Das hat die Geschäftsleitung schon im Vorfeld wissen lassen.

Für Mitarber:innen, die sich diesem Diktat unterwerfen, gibt's 100 € Homeoffice Zulage. Dafür muss das Zimmer wegen dem Datenschutz absperrbar sein und während der Arbeit muss gewährleistet sein, dass keine andere nicht dem Betrieb zugehörige Person (z.B. Kinder) anwesend sind. Zum Arbeiten benötigen Sie zwei große Bildschirme und diverse PC-Ausstattung. Freie Wahl der Arbeitszeit unmöglich. Alles vorgegeben und wenn Sie auf die Toilette möchten, dann müssen sie sich abmelden. Der Betriebsrat: ein machtloser Tieger.

Die Bezahlung: In einer großen Stadt können Sie nur als Doppelverdiener überleben.

Druck auf Firmen ist unnötig.

Druck auf Firmen ist unnötig. Schon jetzt arbeiten viele im home office. Nur wenige Firmen sind unvernünftig, dies nicht zu unterstützen.

@ JanRos - Mantra

Eine Regierung...die nichtmal die digitalen Bildungsangebote für das Wichtigste einer jeden Nation hinbekommt, nämlich die Kinder...eine Regierung die erneut es nicht hinbekommt ...

... dann hab ich nicht mehr weiter gelesen. Von Regierungsschelte hab ich genug bis zum jüngsten Tag.

@18:38 von nie wieder spd

>> Viele Arbeitslose würden das für
>> anständiges Entgelt

Ist "Arbeitslose" und "anständiges Entgelt" in einem Satz zu verwenden (in der heutigen Zeit) nicht ein Oxymoron?

Kurze Antwort einer überflüssigen Frage

@ nie wieder spd:
Werden nun endlich die 180.000 Bundeswehrsoldaten, die momentan eher wenig zu tun haben, dazu eingesetzt, an allen Arbeitsplätzen, die nicht Homeoffice - tauglich sind, das Personal täglich zu testen?

Nein.

Ich würde mich freuen, wenn

Ich würde mich freuen, wenn alle fordernden Politiker von Zuhause aus arbeiten.

Da wäre einiges erreicht.

18:26, Bernd Kevesligeti

>>Ja, natürlich, Bildschirmarbeit ist kein Zuckerschlecken. Wahrscheinlich trifft das auf Lohnarbeit heutzutage generell zu.<<

Wann war denn Lohnarbeit jemals ein Zuckerschlecken?

@ werner1955 Re: Mehr Homeoffice

Von Fehlender Datensicherheit und andere gefahren ganz abgesehen. Machen Sie sich doch bitte erst einmal kundig, was heute an IT-Sicherheit möglich ist. Wenn eine Firma beim Ho schlampt, ist die Datensicherheit IN der Firma genau so wenig gegeben. Und warum soll die Kontrolle der Arbeitspl. unmöglich sein? Ach so sie haben keine (ständige) Kontrolle über die ARBEIT die zu hause erledigt wird? Es liegt gar nicht an dem ArbeitsPLATZ, da könnte man ja mal vorbeifahren und ihn sich anschauen, besonders dann, wenn er vom Arbeitgeber eingerichtet werden muß. (Schreibtisch, Bürostuhl, PC uvm)

@ Alexander K., um 18:41

Da sollte sich Ihr Arbeitgeber (“Sklaventreiber“) auf eine Prozessflut einstellen.

Sie meine unmaßgebliche Meinung...

@ Bernd Kevesligeti

Ja, natürlich, Bildschirmarbeit ist kein Zuckerschlecken. Wahrscheinlich trifft das auf Lohnarbeit heutzutage generell zu.

Bildschirmarbeit war nur in der guten alten Zeit ein Zuckerschlecken.

Eigentor

Ich wundere mich - wieso sind die Gewerkschaften für eine Arbeitsweise, die zu weniger Sozialkontakten führt?
Vereinzelung und Entsolidarisierung.
Das ist in der Krise vielleicht unvermeidbar - als Zukunftsmodell wäre es der falsche Weg

Tür und Tor offen für Industriespionage.

@16:55 von Möbius
Bisher wurden wir gewarnt, unsichere Verbindungen, Programme mit geringer Verschlüsselung zu benützen.
Und jetzt wird das zum Standard.

Am 11. Januar 2021 um 17:56 von th711

Fassen wir ihren Post zusammen: in Ihrem Betrieb wird es Homeoffice nie geben.

Sicher besteht immer die Möglichkeit, das der arme Unternehmer betrogen wird. In meinem Betrieb arbeiten wir allerdings nach dem Motto: “Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser”

Versuchen Sie es doch auch mal damit. Sie werden überrascht sein, was Ihre Mitarbeiter leisten, um dem in sie gesetzten Vertrauen gerecht zu werden.

Wir jedenfalls müssen unsere Mitarbeiter einbremsen, damit sie die Arbeit nicht ausarten lassen. Bislang nur Vorteile - das Jahr 2020 war bislang unser bestes.

von fathaland slim 18:44

Ja, da fragen Sie etwas. Zuckerschlecken war Lohnarbeit nie, im Gegensatz zur medialen Darstellung. Allerdings vollzog sie sich in den sechziger und siebziger Jahren unter etwas besseren Bedingungen. Vielleicht war es leichter den Job zu wechseln.

@ 17:58 von schabernack

Ich stimme Ihnen in allem zu,
es ist eine Sache des Trainings,
der Disziplin,
der Kommunikation.
Sie haben zudem das Glück, beim Fotografieren
viel im Freien zu arbeiten.

Das geht mit Laptop und Co. solange,
wie der Akku hält.
Der im Hirn sollte länger halten.

Und wenn man einmal ganz konzentriert bei einer Sache ist,
vergisst man schon mal die Zeit.

Außer,
es kommt so kleiner Matz,
> Mami ich hab Durst! <

Immer gut Schuss
Wünscht
Mrs. Dalloway

@ traurigerdemokrat Re:

In wie vielen Berufen ist es überhaupt möglich? DAS ist doch gar nicht die Frage, sondern es geht darum, dass es angeboten werden soll WO es möglich ist. Selbst bei vielen wo es Jobmäßig möglich wäre, geht es aus räumlichen Gründen Nicht (Arbeiten am Küchen- oder Wohnzimmertisch)

@schabernack um 17:27Uhr

Ja, genau so stellt sich der kleine Michel die Einfachheit der Berufe vor. Sogar Angestellte in gehobeneren Positionen unterliegen diversen Verschwiegenheits- und Geheimhaltungsvorschriften, z.B. Geschäftsgeheimnissen usw. Es gibt sogar Berufe, in denen die Beschäftigten bis zum Lebensende Geheimhaltungsvorschriften unterliegen. In meinem Beruf wurde home-office angeboten, allerdings unter der Bedingung, daß ein verschließbares Zimmer virhanden war und ausgeschlossen war, daß z.B. Familienmitglieder einen Blick auf den Bildschirm werfen konnten. Anscheinend denken Sie an call-center oder die Versicherungsdamen aus den TF-Werbespots?

von frische Unterhose 18:48

In der guten alten Zeit gab es gar keine Bildschirme.

Wann fangen denn die Behörden

Wann fangen denn die Behörden an, auf Homeoffice umzustellen? Allen voran die Gesundheitsämter? Und wieso werden die nie erwähnt? In Hamburg gibt es keinen einzigen Gesundheitsamt-Mitarbeiter im Homeoffice. Ein Bekannter sah deshalb davon ab, sich dort zu bewerben, als gesucht wurde.
Und nein, ich habe nichts gegen Homeoffice, ich finde es sehr bequem und schaffe meine Arbeit trotzdem. Aber diese Doppelzüngigkeit der Politik nervt einfach nur.

@ Bernd Kevesligeti

In der guten alten Zeit gab es gar keine Bildschirme.

Dann haben wir vermutlich nicht das gleiche Alter.

@ harry_up @ MrsDalloway,

Vielen Dank für Ihr Kompliment.

Ohne Humor ist vieles kaum oder schwer zu ertragen.

Es kostet mich allerdings auch manchmal große Mühe, die Vase mit den frischen Blumen nicht zu Boden oder jemanden an den Kopf oder auf die Tastatur werfen.

Leider ist nun alles dicht wegen dieser
B.1.1.7. -Virensippschaft.
Schön wäre es,
man könnte diese Mut Humor > platt < machen.

Zeit für anderes.
Immer mit dem Quäntchen Humor.
Mrs. Dalloway

18:32 von harry_up

«Vor ca. 2 Wochen traf ich in MG zufällig meinen Neffen, er ist ITler und arbeitet, wie er mir im Kurzgespräch auf der Straße sagte, seit Monaten im Homeoffice … Das sind keine angenehmen Arbeitsbedingungen, er ist der zweite Chef des IT-Firma mit vielleicht inzwischen 45 Mitarbeitern.»

Dies & sowas & Co. wollte ich vorhin andeuten, als ich schrieb:

«Das Allerwichtigste ist, auch den Arbeitgeber zu erziehen.»

Nicht erziehen wie ein kleines Kind, dem was beibringen, oder miese Manieren austreiben. Auch nicht erziehen, um ihn zu seinem Glück zu zwingen.

So erziehen, dass man ihm als Mitarbeiter Gefühl + Sicherheit gibt … gemeinsam wuppen wir das!
Gerade in kleineren Unternehmen sind nur die wenigsten Chefs Sklaventreiber, Ausbeuter, und Leuteschinder.

"IT'-ler sind aber sowieso so'ne andere Sorte von Mensch".
Mein ältester Neffe ist auch so einer. Arg geschäftig-beschäftigt akut.
Viel Internet für Arbeit sicher + verlässlich machen. Puha.

Könnte man mich mit weit verjagen.

Posting-Spionage

@ krittkritt:
Tür und Tor offen für Industriespionage. Bisher wurden wir gewarnt, unsichere Verbindungen, Programme mit geringer Verschlüsselung zu benützen. Und jetzt wird das zum Standard.

Nein.
Diesen wichtigen Beitrag haben Sie jedenfalls per https zum Tagesschau-Server geschickt. Wenn den Inhalt jemand vor der Veröffentlichung unterwegs ausspionieren wollte, müsste er schon gut sein, ordentlich Rechenpower haben und viel Zeit.

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