Kommentare

Komisch nicht

Obwohl die Wirtschaft weltweit schrumpft?
Wie ist das nur möglich? Finde die Antwort.

Herrlich!?

Den kleinen Bürger fehlt immer mehr Geld, aber den Börsen/Anlegern geht es immer besser.

Bekommen die Falschen die ganzen Hilfsgelder? Wie TUI!

Auch wenn die Börsen...

....bei Krisen vorrübergehend mal einbrechen, scheint es inzwischen auf Dauer für diese Imaginär-Wirtschaft von Vorteil zu sein, wenn der größte Teil der Menschheit besorgt oder verunsichert ist.
Schon lange war es ja so, dass es für die Aktie eines Unternehmens meistens zu einem Kursanstieg führte, wenn es Arbeitsplätze abgebaut hat. Nun sind wir offensichtlich an einem Punkt angekommen, wo alles, was schlecht für normale Menschen ist, irgendwie gut für die großen Konzerne und Unternehmen ist.
Erinnert mich sehr an diverse SciFi-Szenarien, von denen kaum eines wirklich gut ausging...

@Orfee, 08:23

„Obwohl die Wirtschaft weltweit schrumpft?“

Die schrumpft nicht. Es gibt mehr zu tun denn je. Bleibt nur zu hoffen, dass es die Bürger (sämtliche aus sämtlichen Ländern der Welt) sind, die das Recht haben zu bestimmen, WAS getan werden muss. Und das schnellstens.

Re : Nettie !

Ja das wäre echt toll und endlich mal ein Meilenstein für mehr Gleichbehandlung und Gleichheit.
Nur denke ich den wird es nicht geben, dazu ist die unersättliche Gier von etlichen zu groß, der Egoismus gewachsen, der Hype nach Macht und Einfluss ebenfalls, sowie eine immer mehr fehlende Empathie von Verantwortlichen.

Noch ein Gedanke...

...wertvoll ist das, wovon ausreichend Menschen glauben, dass es wertvoll sei. Gilt für Aktien genauso wie für die Anzahl der Twitter-Follower. Oder Tulpenzwiebeln...
Leider glauben viel zu wenig Menschen daran, dass es wertvoll ist, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Also auf geht's. Mit Vollgas Richtung nächster Crash. Auch das größte Ponzi scheme aller Zeiten - allgemein bekannt als Weltwirtschaft - wird irgendwann auffliegen. Dann wird's richtig interessant.

Dieser Börsen-Hype gerät

Dieser Börsen-Hype gerät leicht absehbar zu einer ähnlichen Wertblase, wie schon davor Unternehmen wie Telekom, Deutsche Bank und Wirecard jegliches Vertrauen in DAX und Börse zerstört haben.

Gutes Umfeld für steigende Kurse

Es fehlt für die Anlegen noch immer an klaren Alternativen zum Aktienmarkt. Die Flucht in Sachwerte - und dazu gehören auch und vor allem Unternehmensanteile - ist daher nur folgerichtig, zumal genügend Kapital im Umlauf ist. Die Deutschen sind leider noch sehr zurückhaltend in diesem Marktsegment, obwohl mit den ETFs eine günstige Anlagevariante zur Verfügung steht. Natürlich wird der Markt auch positiv beeinflusst durch die bevorstehende Präsidentschaft von Joe Biden und seine überzeugende Botschaft, das Land einen, aber auch mit den Bündnispartnern enger zusammenzuarbeiten zu wollen. Die Wirtschaftsdaten sind im übrigen durchaus optimistisch und auch die Corona-Schutzimpfung erzeugt Aufbruchstimmung.

Re : Der Nachfrager !

Diese Imaginär- Wirtschaft, in der ohne Ende gezockt wird, ist eine Sphäre für sich, da wird der kleine Mann nie was abkriegen.
Wenn jemand ein paar Aktien kauft, um etwas dazu zu verdienen, dann kann auch ganz schnell dieses Geld weg sein.
Und natürlich finde ich es auch nicht wirklich toll, dass so manches große Unternehmen mit staatlicher Hilfe gestützt wird, und viele kleine Leute noch immer auf die versprochenen Hilfen warten, oder gar leer ausgehen, weil die Hürden bewusst zu hoch gesetzt wurden und die Behörden am Einschlafen sind.
Ja bei TUI oder der Lufthansa arbeiten auch viele Menschen, die ihren Job behalten wollen, aber es ist eh ein völlig überzogener Markt mit dem Reisen und Fliegen, das dem Klimaschutz nicht wirklich dient. Dafür lässt man den heimischen Einzelhandel und Gastro- Branche und noch andere lieber zu Grunde gehen.
Es liegt auch mit an der Politik, den Zockern etwas Einhalt zu gebieten, damit die nicht völlig aus dem Ruder laufen !

"Die Hausse nährt die Hausse" - oder: Geld "macht" Geld

Und sonst nichts. Das gilt jedenfalls in unserem derzeitigen Wirtschaftssystem: Wenn die, die es "haben" eine Chance sehen, an noch mehr davon zu kommen, gibt es für sie kein Halten mehr. Alle anderen dürfen dann, wenn die Party (die "Rally") vorbei ist den Scherbenhaufen aufkehren. Falls sie dann dazu noch in der Lage sind.

Und da sag nochmal einer...

... wir hätten keine Inflation.

@10:01 von Traumfahrer

>> Es liegt auch mit an der Politik, den
>> Zockern etwas Einhalt zu gebieten, damit
>> die nicht völlig aus dem Ruder laufen !

IMO hätten am 30.01.2020 mit der Verkündung des "Public Health Emergency of International Concern" durch die WHO alle Börsen WELTWEIT SOFORT ihren Geschäftsbetrieb einstellen müssen (wie bei jeder anderen Naturkatastrophe auch).

@Auch wenn die Börsen... 9:18 von Tinkotis

"Erinnert mich sehr an diverse SciFi-Szenarien, von denen kaum eines wirklich gut ausging..."

Dazu braucht es kein SciFi, Spieltheorie genügt.
Ich rate daher jedem Kleinaktionär von uns mindestens solange
die Finger von Aktien zu lassen, bis die ersten Insolvenzen infolge Corona amtlich sind,
oder der Bitcoin auf min. 10000 wieder gefallen ist.
Und das dann auch nur bei einer messbaren Seitwärtsbewegung der Kurse.

Ich halte auch die Finger still, obwohl es 'kribbelt'.
Ich habe z.B. die AMD-Hype bei 300% Gewinn realisiert, ich könnte 600% haben jetzt.
Bei jeder dieser Phasen gewinnen nur die,
die mehr Kohle haben, oder die 'Regeln' bestimmen.

Und das ist bestimmt NICHT der Kleinaktionär.
Also Geduld und warten.
Dann sind mit ruhigem Puls bis 5% Gewinn drin.
Und das mit ruhigem Gewissen, wenn gewünscht.
Tesla z.B: werde ich nie kaufen, auch nicht Bayer usw.

Die Börsen spiegeln nicht die

Die Börsen spiegeln nicht die Realität der Wirtschaft wider!

Banken und Börsen sind der Ruin- vor allem für den Steuerzahler!

Ich bin für die sofortige Abschaffung aller Börsen weltweit!

Wer zocken will, soll in eine Spielbank gehen!

das ausschlaggebende element für die kurssteigerungen

war wohl die vorausschauende und kluge politik unserer merkelregierung. jetzt muss in jedem größeren unternehmen eine frau in den vorstand. das bringt sachverstand hinzu (siehe grüne-politikerinnen). auch die erhöhung des mindestlohn hat zum kurssprung beigetragen

11:16, morgentau19

>>Die Börsen spiegeln nicht die Realität der Wirtschaft wider!

Banken und Börsen sind der Ruin- vor allem für den Steuerzahler!

Ich bin für die sofortige Abschaffung aller Börsen weltweit!

Wer zocken will, soll in eine Spielbank gehen!<<

Welch antikapitalistischer Furor!

Leider bleibt er aber bei Ihnen wohl an der Oberfläche stecken.

Ich würde mich jedenfalls sehr wundern, wenn Sie jetzt plötzlich zu einer Anhängerin von Karl Marx würden.

Aber wer weiß...

Marktbericht: Die Hausse nährt die Hausse...

Weltweit steigende Aktienkurse. Vielleicht liegt das daran, daß aufgrund der niedrigen, fast Null-Prozent-Zinsen, sowohl private wie institutionelle Anleger auf Aktien oder Aktienfond setzen. Oder auf Betongold. Das treibt die Kurse nach oben.
Und es trägt zur Blasenbildung bei. Mit der Realwirtschaft hat das dann nicht mehr viel zu tun. Die Blase wird irgendwann mal platzen...

@ 11:19 von Wilhelm Schwebe

Frauen in der Führungsspitze machen Firmen nachhaltig erfolgreicher, und das ist durch Studien bestätigt, u.a. durch eine internationale Studie des Peterson Instituts for International Economics und selbst durch eine McKinsey-Studie, die auch ein Wilhelm-Karl nicht zur Kaderschmiede linksalternativer Ideologen zählen wird, oder? Und der Erfolg bezieht sich sowohl auf Umsatz wie auf die Fähigkeit zu notwendigen Veränderungen und nicht zuletzt auf das Betriebsklima. Vielfalt hat einen unternehmerischen Wert - so lautet der einfachste Nenner dafür.
Das Thema eignet sich also nicht für Ihr übliches Merkelbashing.

11:19 von Wilhelm Schwebe

«das ausschlaggebende element für die kurssteigerungen war wohl die vorausschauende und kluge politik unserer merkelregierung.»

Ausschlaggebend für Kurssteigerungen ist so gut wie immer Spekulatives, dass zukünftig was besser wird mit einzelnen Unternehmen, oder der Wirtschaft als Gesamtes.

Ausschlaggebend für Kursverfall ist so was wie bspw. mit "Wirecard", nicht erfüllte Erwartungen oder Prognosen wie bspw. bei der Telecom, oder bei der schwarz-gelben Aktie vom BVB 09.

Ansonsten leben Aktienmärkte ihr Eigenleben. Wenn sie nicht bspw. durch Naturkatastrophen der realen Welt begegnen, bei denen es bspw. Produktionsanlagen zerbröselt, oder Absatzmärkte in Land (x) erst mal physisch verwüstet sind.

Die Merkelregierug kann da nur ganz sehr bedingt überhaupt was zu besser oder schlechter machen mit der Aktie vom BVB 09 … und den allen anderen Kumpanen Aktien. Und wer will schon, dass wer aus der Merkelregierung statt Erling Håland für den BVB 09 auf'm Platz aufläuft …

@schwebe, 11:19 Uhr

Lieber Herr Schwebe,

Sie überraschen mich heute einmal positiv. Tatsächlich ist es um die deutsche Wirtschaft und um die deutsche Politik recht gut bestellt - zumindest im internationalen Vergleich. Die Exportindustrie freut sich seit 7 Monaten über steigende Aufträge, auch wenn diese - verständlicherweise - das Vorjahresniveau noch bei weitem nicht erreicht haben. Blicken wir also optimistisch auf die nächsten Monate. Bleiben Sie gesund!

@morgentau19, 11:16 Uhr

Es geht nicht um "zocken", sondern um das Vertrauen der Anleger in die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen. Die deutsche Exportwirtschaft hat sich in den vergangenen Monaten gut entwickelt, auch der Arbeitsmarkt hat sich als vergleichsweise robust erwiesen. International kommt nun noch die Präsidentschaft von Joe Biden hinzu. Die unseligen Handelskriege werden zurückgehen, es wird weniger globale Handelsbeschränkungen geben, die Staatshilfen für die US-Wirtschaft werden fließen. All das sind zunächst einmal positive Impulse für die Weltwirtschaft, von denen natürlich auch der Dax profitiert. Die Wirtschaft lebt vom Optimismus. Vielleicht sollten wir uns eine Scheibe davon abschneiden...

11:19, Wilhelm Schwebe

>>das ausschlaggebende element für die kurssteigerungen
war wohl die vorausschauende und kluge politik der merkelregierung. jetzt muss in jedem größeren unternehmen eine frau in den vorstand. das bringt sachverstand hinzu (siehe grüne-politikerinnen). auch die erhöhung des mindestlohn hat zum kurssprung beigetragen<<

Sie mögen keine Frauen, keine Grünen und den Mindestlohn auch nicht.

Das schreiben Sie hier oft genug.

All das, was Sie nicht mögen, hat aber mit der Börse nichts zu tun. Da herrschen andere Mechanismen. "Die Politik" hat da nur sehr, sehr begrenzten Einfluss.

@09:13 von Der Nachfrager

"Bekommen die Falschen die ganzen Hilfsgelder? Wie TUI!"

TUI beschäftigt (weltweit) 71.000 Menschen. Diese wären dann arbeitslos und müssten von der Allgemeinheit genauso unterstützt werden wie jetzt auch. Da ich der Meinung bin, dass wir die Pandemie überstehen werden und dann die Menschen auch wieder mehr Urlaub machen, halte ich die Unterstützung von Tui für die deutlich bessere Variante. Ich bin auch der Meinung, dass dann der Aktienkurs wieder deutlich höher stehen wird.

@fathaland slim, 12:09 Uhr

Alles richtig, was Sie schreiben. Ich freue mich aber, dass Herr Schwebe in seiner politischen Bewertung neue, positive Ansätze zeigt und nun - nach den guten Erfahrungen mit der Kanzlerin - auch verstärkt Frauen in Führungspositionen sehen möchte. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden. Herr Schwebe hat meine volle Zustimmung.

12:09 von fathaland slim

so unterscheiden wir uns halt. alles, was sie mögen, ist mir ein graus. selbst, daß sie die gute alte GE in unserm schönen DAX gesichtet haben

11:51, Bernd Kevesligeti

>>Marktbericht: Die Hausse nährt die Hausse...
Weltweit steigende Aktienkurse. Vielleicht liegt das daran, daß aufgrund der niedrigen, fast Null-Prozent-Zinsen, sowohl private wie institutionelle Anleger auf Aktien oder Aktienfond setzen. Oder auf Betongold. Das treibt die Kurse nach oben.
Und es trägt zur Blasenbildung bei. Mit der Realwirtschaft hat das dann nicht mehr viel zu tun. Die Blase wird irgendwann mal platzen...<<

Wer sein Geld gewinnbringend anlegen wollte, hat dies immer schon am Aktienmarkt getan. Der auch immer schon ordentlich Blasen geworfen hat. Zu Zeiten, als man noch 4% Zinsen auf sein Sparbuch bekommen hat, da lag die Inflationsrate bei 5%.

Aktienkurse sind Wetten auf die Zukunft eines Unternehmens. Es gibt konservative Wetten, mit wenig Gewinn-, aber auch wenig Verlustchancen. Und dann gibt es natürlich die Risikowetten. Was damals mit der Telekom-Aktie passiert ist, das habe ich allerdings bis heute nicht kapiert.

Es bleibt mir unverständlich,

Es bleibt mir unverständlich, wie man Staaten und Völker immer mehr auf diese Finanzmärkte einschwören kann, wo diese seine horrenden Gewinne immer wieder antizyklischen und damit gegen Interessen von Staaten und Gemeinschaften verstoßen, ja diese schwächen und zu Fall bringen könnten.

@ 11:42 von fathaland slim

Vermutlich hat der Forist tatsächlich nicht überrissen, was er da in seiner Zocker-Kritik losgelassen hat. Andererseits gibt es durchaus das Phänomen "Zocken bis die Schuldnerberatung ansteht" - Aktien sind da für manche eine Art Einstiegsdroge.
Ihnen wünsche ich weiter einen milden Verlauf Ihrer Covid-Erkrankung! Vor allem: Nicht zu früh wieder "loslegen" mit körperlichen Belastungen.
Ich werde mich aus anderen Gründen bald wieder für einige Zeit hier verabschieden müssen.

@ Adeo60 9:59

„Die Deutschen sind leider noch sehr zurückhaltend in diesem Marktsegment, obwohl mit den ETFs eine günstige Anlagevariante zur Verfügung steht.“

Vor allem diejenigen Deutschen, die keine müde Mark für diese „nette Geldvermehrungsmaschine“ übrig haben. Der normale Arbeitnehmer hat weder das Geld noch den Durchblick, seine Alterssicherung so zu gestalten. (Er hat ja noch nicht mal das Geld, in Sachwerte zu flüchten, um die Horrormieten zu umgehen).
Hinzu kommen noch die falschen Fond-Beratungen, die kaum durchblickt werden können.
Schon die Versicherungen können angeblich das Geld nicht mehr gewinnbringend anlegen und sind zu einer Geldvernichtungsmaschine geworden.
Nur wer schon einen Geldsack hat, kann sich Spielgeld leisten.

@ DerNachfrager (09:13): 2020 sind fast alle Dividenden ausgefal

hi Der Nachfrager

Das hier stimmt nicht:

Den kleinen Bürger fehlt immer mehr Geld, aber den Börsen/Anlegern geht es immer besser.

Ich bin selbst Aktionärin und habt 2021 fast alle Dividenden verloren. 2020 wurden wegen Corona keine Dividenden gezahlt. Es geht bei mir dabei um mehrere tausend Euro. Und 2021 ist erneut mit Totalausfall zu rechnen.

Von daher muss eigentlich die Bundesregierung dafür haftbar gemacht werden. Zusätzlich muss diese Steuerhinterziehung von Lufthansa auf Malte beendet werden was eine Unverschämtheit und eine Straftat ist (AbgabenOrdnung § 370).

Siehe:

https://tinyurl.com/ybdogepp
n-tv: Steueroasen in der EU- Die Lufthansa zahlt Steuern lieber auf Malta Freitag, 26. Juni 2020

Darüber hinaus betreibt Lufthansa unzulässigen runösen Wettbewerb zu Lasten von Condor und anderen. Auch sowas geht überhaupt nicht. Die CDU/CSU pampert Lufthansa zu Lasten von anderen. Dabei geht es der Union wohl auch um die unnötige dritte Bahn in München.

@mispel, 12:13 Uhr

Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar.

Diese Hausse ist unfair zu Lasten von vielen Branchen

Diese Hausse ist unfair zu Lasten von vielen Branchen die überhaupt nicht davon profitieren können:

Reisebranche (Flughäfen, Airliner, Reisebüros, Hotels, usw.)
Einzelhandel
Internetbranche (Freenet, Telefonica, sonstige)
Optikbranche (Fielmann und andere)
Flugzeugbauer (Airbus und andere)

Zusätzlich muss an der Börse mit diesen ganzen Fossildinos und Rüstungskonzernen knallhart aufgeräumt werden. Solche Fossildinos wie Uniper und andere müssen von den Börsen verbannt werden, genauso Rüstungskonzerne und solche wie Monsanto.

Deswegen bleibe ich hart dabei, dass Airbus und Oetker ihre Rüstungssparten abstoßen müssen und Bayer muss Monsanto rausschmeißen. Wann wird Singer bei Bayer endlich aktiv??

11:16 von morgentau19

«Die Börsen spiegeln nicht die Realität der Wirtschaft wider!
Banken und Börsen sind der Ruin- vor allem für den Steuerzahler!
Ich bin für die sofortige Abschaffung aller Börsen weltweit!»

Und dann was dann anstatt dessen …?

Was machen die vielen Ruheständler weltweit, deren Renten / Pensionen sich zu bedeutsamem Anteil aus Aktienanlagen / Kursgewinnen / Dividenden finanzieren? Auch in Staaten ist Rentenfinanzierung durch in Aktien angelegte Gelder.

Kann man ja drüber nachdenken, was ersatzweise besser sein könnte.
Aber schon morgen alles weg und platt gemacht?
Etwas sehr gedankenlos gewütet und verwünscht.

«Wer zocken will, soll in eine Spielbank gehen!»

Das kann sowieso prinzipiell jederwer.
Muss man sich aber schon was aufbretzeln mit Klamotten.
Als Mann mind. mit Schlips und Jacket.
Allermeist muss es sogar der Anzug sein. Frauen wird hier (wie immer bei schick sein müssen) mehr Variation zugestanden.

Aber auch die finden keine Spielbank, wo man Rente gewinnen kann.

12:16, Wilhelm Schwebe

>>12:09 von fathaland slim
so unterscheiden wir uns halt. alles, was sie mögen, ist mir ein graus.<<

Wollen Sie das wirklich in dieser Absolutheit behaupten? Mögen Sie denn keinen Pillekuchen, kein kühles Helles?

>>selbst, daß sie die gute alte GE in unserm schönen DAX gesichtet haben<<

Wer oder was ist die gute alte GE?

Krisengewinnler ...

... gab es schon immer. Der „gemolkene“ Normalbürger gehört seltenst dazu.

09:13 von Der Nachfrager Herrlich!?

offenbar hat sich dieser FM mal kometenten sachverstand eingekauft bei den eingegangenen beteiligungen an LH und TUI. der kompl. ahnungslose fm steinbrück hat bei der comme so fassungslos machend dilletantisch verhandelt, daß die comme jetzt gerade eben mal die bonis zahlen kann, keine zinsen, keine rückzahlung. bei den jetzigen hilfen werden wir steuerzahler bei rückzahlung einen gehörigen batzen verdienen, wenn es denn stimmt, was bekannt wurde

Am 08. Januar 2021 um 09:24 von Nettie

Zitat:
"...@Orfee, 08:23
„Obwohl die Wirtschaft weltweit schrumpft?“

Die schrumpft nicht. Es gibt mehr zu tun denn je..."

Ökonomen haben da eine andere Meinung...
Weltwirtschaft schrumpft stärker als bisher erwartet.

Quelle: Google

@ Der Nachfrager (09:13): Dann hier zu dem ruinösen Wettbewerb

@ Der Nachfrager

Dann hier zu dem ruinösen Wettbewerb von Lufthansa gegen Condor und andere:

https://ga.de/freizeit/reise/lufthansa-beendet-zubringerdienste_aid-5502...

Generalanzeiger Bonn: Lufthansa beendet Zubringerdienste 4. Dezember 2020 um 17:21 Uhr

Im Kampf um künftige Passagiere setzt die Lufthansa ihre Konkurrentin Condor stark unter Druck. Zum 1. Juni kommenden Jahres wurde das langjährige Abkommen über Zubringerdienste zu Condor-Langstreckenflügen gekündigt, wie beide Seiten nun bestätigten.

Die kleinere Condor fühlt sich an die Wand gedrückt und wirft dem mit Steuermitteln geretteten Kranich-Konzern vor, einen unliebsamen Konkurrenten aus dem Markt drängen zu wollen.

Ohne das Abkommen wären nahtlose Gesamtreisen mit durchgechecktem Gepäck und nur einem Ticket für die Umsteiger unter den Condor-Gästen nicht mehr möglich, klagt die Condor.

@Demokratieschue...12:21

„Ich bin selbst Aktionärin und habt 2021 fast alle Dividenden verloren. 2020 wurden wegen Corona keine Dividenden gezahlt. Es geht bei mir dabei um mehrere tausend Euro. Und 2021 ist erneut mit Totalausfall zu rechnen. ....
Von daher muss eigentlich die Bundesregierung dafür haftbar gemacht werden. ... „

Na, das fehlte noch, dass die Allgemeinheit Ihre Dividenden für Ihr „Spielgeld“ zahlt, es reicht schon, dass Sie Ihre Kursgewinne nicht versteuern müssen, die recht nett ausfallen werden. Wem Tausende an Dividenden in einem Jahr fehlen, besitzt nicht nur eine Hand voll „Volksaktien“.

@11:55 von andererseits

"Frauen in der Führungsspitze machen Firmen nachhaltig erfolgreicher"

Das PIIT sagt selber:
https://www.piie.com/system/files/documents/wp16-3.pdf
"The results find no impact of board gender quotas on firm performance, but they suggest that the payoffs of policies that facilitate women rising through the corporate ranks more broadly could be significant."

Und McKinsey schreibt:
https://www.mckinsey.com/de/news/presse/neue-studie-belegt-zusammenhang-...
"Die Studie zeigt eine Korrelation zwischen Diversität und Geschäftserfolg weltweit in allen untersuchten Ländern."

Korrelation ist aber nicht gleich Kausalität und daher ist eine solche Behauptung wissenschaftlich unseriös.

von fathaland slim 12:18

Ja, was ist damals mit der Telekom-Aktie passiert ? Manfred Krug kann man dazu ja nicht mehr befragen.

12:20, offene Diskussion

>>Es bleibt mir unverständlich, wie man Staaten und Völker immer mehr auf diese Finanzmärkte einschwören kann, wo diese seine horrenden Gewinne immer wieder antizyklischen und damit gegen Interessen von Staaten und Gemeinschaften verstoßen, ja diese schwächen und zu Fall bringen könnten.<<

Das Prinzip nennt sich Finanzkapitalismus und existiert mindestens seit den Fuggern. Also seit dem 16. Jahrhundert. Davor gab es die Medici, die von manchen Historikern ebenfalls als der Beginn des "modernen" Kapitalismus angesehen werden.

Da wird niemand eingeschworen, das hat sich einfach eingeschliffen. Zwischendurch gab es dann ab und zu mal Versuche, dieses System abzuschaffen, sie scheiterten aber.

Noch häufiger als diese Versuche waren und sind aber Politiker, die sich mit wohlfeiler verbalradikaler Kritik an diesen Mechanismen hervortaten und tun, sie aber in Wirklichkeit stützen. Die berüchtigte "Kapitalismuskritik" von rechts.

@schneegans, 12:21

"Schon die Versicherungen können angeblich das Geld nicht mehr gewinnbringend anlegen und sind zu einer Geldvernichtungsmaschine geworden.
Nur wer schon einen Geldsack hat, kann sich Spielgeld leisten".

Aber gerade deshalb wäre es doch sinnvoll, schon in jungen Jahren einen kleinen, monatlichen Betrag in einen Aktienfonds zu investieren. In den nordischen Ländern ist die Altersvorsorge auf einer solchen Geldanlage mit eingespeist. Das hat überhaupt nichts mit Spielbank. Mentalität zu tun. Die Deutschen könnten eine viel effektivere Altersvorsorge betreiben.

@Demokratieschue... 12:21

Ergänzung z. meinem Kommentar:

Allen Unternehmen, die Staats-Corona-Hilfe bezogen haben, müsste jede Dividendenausschüttung untersagt werden bzw. Hilfe daran gebunden werden. Andere Staaten haben so gehandelt.

@morgentau19 - sofortige Abschaffung aller Börsen weltweit!

Aber klar doch *rofl*

Der Führer regelt dann die verteilung von allem
und wir wären dann beim vollständigen Kommunismus

@ andererseits (12:21): Nein Aktien sind keine Droge

hi andererseits

Nein, Aktien sind nicht unbedingt eine "Einstiegsdroge", wenn man die richtigen Aktien kauft. Auch bei Aktien heißt es nicht ohne Grund: "es ist nicht alles Gold was glänzt"

Von daher kaufe ich keine Auto-Aktien bis der Umstieg bei den Autokonzernen nachhaltig und unumkehrbar vollzogen ist. Und auch Lufthansa-Aktien kaufe ich aus verschiedenen Gründen die ich schon genannt habe, nicht.

Auch Rüstungsaktien kaufe ich aus Prinzip nicht weil ich diese Kriegstreiberei nicht unterstütze.

Weiterhin kaufe ich auch keine Aktien von Deutsche Wohnen, Vonovia und anderen solchen weil die die Mieter aus den Wohnungen raustreiben und Mietspekulation sowie Wohnungsspekulation begehen und auch die werte Bundesregierung ist mit der BIMA nicht besser. Die BIMA sitzt auf mehr als 3.000 leeren Wohnungen.

12:32, schneegans

>>Krisengewinnler ...
... gab es schon immer. Der „gemolkene“ Normalbürger gehört seltenst dazu.<<

"Gemolken" passt nicht.

Eine Kuh, die man melken will, muss man gut füttern und bestens versorgen. Sonst klappt das mit dem Melken nicht.

Wenn Börsengewinne ...

... endlich mal richtig besteuert würden, gäbe es wenigstens mal einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen.

Welch antikapitalistischer Furor?

von fathaland slim @

Welches bessere und erfolgreiche System, was schon bewießen hat das es besser als unser System ist schlagen sie den vor?

DDR, Putin, Iran, Kuba oder nord Korea?

Da bleibe ich lieber bei Winston Churchill :
Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne:
Die ungleichmäßige Verteilung der Güter.

Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.

RE: andererseitsum 12:21; @ 11:42 von fathaland slim

Die Anleger sind nicht zu bremsen. Der Tanz ums "Goldene Kalb" endet aber abrupt, wenn sich existenzielle Sorgen auftreten... wie bei Ihnen Beiden.
Daher grüße ich Sie mit den Worten eines großen Philosophen: "Langes Leben und Erfolg!"

Ihr Hador

Der „gemolkene“ Normalbürger gehört seltenst dazu.

schneegans @

Sehr gut erkannt. Sehe ich auch so.

12:26 von Demokratieschue...

«Zusätzlich muss an der Börse mit diesen ganzen Fossildinos und Rüstungskonzernen knallhart aufgeräumt werden.
Solche Fossildinos wie Uniper und andere müssen von den Börsen verbannt werden, genauso Rüstungskonzerne und solche wie Monsanto.»

Wie heißt er … und wo haust er ?
Der Von-Den-Börsen-Verbanner ?

Würde niemand mehr Aktien von den Dinos und vom T-Rex kaufen.
Dann wären die nicht morgen schon verbannt.
Aber deren Zähne schon immer mehr gezogen.

um 09:13 von Der Nachfrager

***Bekommen die Falschen die ganzen Hilfsgelder?***

Der Reisekonzern TUI war vor der Coronakrise ein profitables Unternehmen. Glauben Sie ernsthaft, dass ein Oligarch wie Alexej Mordaschow seine Moneten zum Fenster rauswirft, da er bereit ist weiteres Kapital in das Unternehmen zu stecken ?
Was nützt es dem Staat zigtausende Arbeitnehmer nach der Pleite alimentieren zu müssen, wenn durch die Überbrückung die Misere abgewendet werden kann ?

Gruß Hador

um 12:21 von Demokratieschue...

""Von daher muss eigentlich die Bundesregierung dafür haftbar gemacht werden. ""

Keinen Paragraphen zur Hand ?

Vom 04.12.2020:
""Und das sage ich als Bürgerin und Aktionärin von:

Airbus
Bayer
Freenet
Fielmann
Fresenius
MTU
Talanx
Telefonica""

um 12:26 von Demokratieschue...

""Deswegen bleibe ich hart dabei, dass Airbus und Oetker ihre Rüstungssparten abstoßen müssen und Bayer muss Monsanto rausschmeißen. ""

Schon bei Airbus und Bayer die Aktien aus Protest verkauft und bei Tesla investiert ?

Mit meinen Tesla-Aktien bin ich mehr als zufrieden :-))

Um so höher der Berg um so tiefer der Fall

Die Inflationsgerüchte tragen nun Ihre Früchte.
Die letzten werden die größten Verlierer sein. Aber der Staat und Steuerbürger wird es schon richten, und die Spekulanten für Ihre entgangenen Gewinne entschädigen, zumindest die Systemrelevanten.
Blackrock hat das bestimmt eingefädelt, und werden Milliarden gewettet haben ; auf fallende Kurse. Ja schauen wir es uns gut an, da kann so manche Wirtschaftsfachfrau* was lernen.
Und was lernen die Steuerbürger, nichts so wie bei den letzten Krisen auch. Denn wer für sein Geld arbeiten muß, hat eh schon verloren.

11:19 von Wilhelm Schwebe

Zitat:"das ausschlaggebende element für die kurssteigerungen war wohl die vorausschauende und kluge politik unserer merkelregierung. jetzt muss in jedem größeren unternehmen eine frau in den vorstand. das bringt sachverstand hinzu (siehe grüne-politikerinnen). auch die erhöhung des mindestlohn hat zum kurssprung beigetragen"

Da kann ich Ihnen einmal vollinhaltlich zustimmen! Auch wenn ich es nicht in so schöne Worte hätte fassen können...

12:41, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 12:18
Ja, was ist damals mit der Telekom-Aktie passiert ? Manfred Krug kann man dazu ja nicht mehr befragen.<<

Auch wenn man es noch könnte, wüsste er wohl keine Antwort.

Aktien sollten dazu dienen,

Aktien sollten dazu dienen, Unternehmen mit Geld zu versorgen. Das ist ein gutes und sinnvolles Instrument.
Der einzige Sinn aber des Handels im Millisekundenbereich ist das Abschöpfen von schnellen Gewinnen. Mir kann niemand erklären, in wie weit dies von Vorteil für Unternehmen sein sollte. Dies zu unterbinden und Anleger dazu zu bringen, längerfristig zu investieren, muß endlich angegangen werden.
Dabei hilft nur die Finanztransaktionssteuer denn, wenn sie auch nur den Bruchteil eines Prozents ausmacht (0,2 Prozent), wird der Millisekundenhandel mit den schnellsten Computern unattraktiv.
Man hört nichts Neues. Die Vorhaben scheinen auf Eis gelegt. Starke Kräfte konnten bislang die Einführung in Europa verhindern. Wieder einmal stellt sich die Frage, wie die Riesin Europa in Bewegung gebracht werden kann.
Das Thema "Finanztransaktionssteuer" darf nicht ausgesessen und auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden.

Schwarze Schwäne

Was wohl passieren wird wenn sich die Impfungen als wirkungslos erweisen werden.
Aber ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen.
Ein gutes Jahr an alle die für Ihr Geld arbeiten, für die Ehrlichkeit und Solidarität keine Fremdwörter sind.

Chip-Knappheit belastet Autoindustrie

kleine Korrektur:
Sie erwaehnen einen niederlaendischen Maschinenbauer fuer die Chipindustrie. Dieser heisst jedoch ASML.
Die von Ihnen genannte STMicroelectronics ist ein franzoesisch-italienischer Chiphersteller wie Intel oder Infineon.

@ Karl Klammer (12:45): Börsenhandel zu verbieten ist Nonsens

@ Karl Klammer

Klares Nein. Sowas wäre Diktatur. Börsenhandel ist nichts kriminelles oder verbotenes solange die Gesetze und Regeln eingehalten werden. Von daher ist es richtig, wenn die Justiz Putz macht wie auch in den Cum-Ex-Fällen.

Aber wie ich schon geschrieben hatte:
die Regeln an der Börse könnten deutlich besser sein und die Justiz muss mutiger werden, auch im Fall Wirecard und hoffentlich in den ganzen Cum-Ex-Fällen und auch bei der Steuerhinterziehung von Lufthansa und Consorten.

Außerdem gibt es durchaus Sachen mit denen man Handel machen kann ohne Kriminell zu sein:

Aktien
Edelsteine
Anleihen
Gold
Silber
Platin
Messing
Aluminium und andere Metalle
Baumwolle
andere Grundstoffe zur Herstellung von Produkten

Was aber keine Spekulationsobjekte sind:

1. Lebensmittel
2. Grundstücke
3. Häuser/Wohnungen.

Diese drei Punkte fallen unter Grundbedarf. Was auch verboten ist, sind Investitionen in

a) Atomwaffen
b) Biowaffen
c) Chemiewaffen
d) Killerdrohnen

Am 08. Januar 2021 um 09:59 von Adeo60

" obwohl mit den ETFs eine günstige Anlagevariante zur Verfügung steht"

Stimmt. Ich habe mir auch grade ein paar gekauft. Hatte mich vorher einfach nicht damit beschäftigt. Sparbuch ist halt Auslaufmodell.

11:51 von Bernd Kevesligeti

«Weltweit steigende Aktienkurse. Vielleicht liegt das daran, daß aufgrund der niedrigen, fast Null-Prozent-Zinsen, sowohl private wie institutionelle Anleger auf Aktien oder Aktienfond setzen.»

Die Relation 5% Zinsen von einst zu 6% Inflation von damals war nicht besser als heute 0,5% Zinsen zu 1,5% Inflationsrate. Aktien sind seit Jahrzehnten eine Geldanlage, die über lange Zeiträume gesehen immer im Wert gestiegen ist. Schon der nominelle Kurs ohne Dividenden.

Geldanlage in Aktien ist ja in kaum einem anderen Land so unpopulär wie in Deutschland. Deswegen wird es hierzulande sehr häufig auch nur für "Zocker" als geeignet angesehen.

«Oder auf Betongold. Das treibt die Kurse nach oben.»

"Betongold" sein Eigen nennen zu können, war schon immer gut.
Wer was davon geerbt hat, kann sich zufrieden schätzen.
Wenn es keine Bruchbude war, oder jwd gelegen, wo es keine Arbeitsstellen gibt.

Betongold-AGs wie Vonovia & Co. profitieren.
Hat aber nix mit Privatem Wohneigentum zu tun.

@ Karl Klammer (12:5): Worein man auch investieren kann

@ Karl Klammer

Worein man auch investieren kann:

Medikamenten-Hersteller
Impfstoff-Hersteller
erneuerbare Energien
alternative Heizungstechniken wie Fernwärme aus Müll (wie bei uns in Schweinfurt) und Geothermie (da wo es gefahrlos möglich ist betreffend Erdbebenverwerfungszonen und andere riskante geologische Gesteinsschichten)

Denn es gibt schon gescheiterte Projekte weil Fehler dabei gemacht wurden:

https://tinyurl.com/y5twl8bq
deutschlandfunkkultur: Sorge um die Gemeinschaft in Staufen 26.05.2020#

Der Gemeinderat im Schwarzwaldstädtchen Staufen traf 2007 eine folgenschwere Entscheidung: Das Rathaus sollte zum Schutz der Umwelt mit Erdwärme geheizt werden. Nach den Bohrungen bekamen viele Häuser Risse. Und einige waren nicht mehr zu retten.

Und diese Bodenhebung durch die falsche Anbohrung einer Gipsschicht ist noch nicht vorbei laut diesem Artikel.

12:50 von schneegans

>>Wenn Börsengewinne endlich mal richtig besteuert würden, gäbe es wenigstens mal einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen.<<

Börsengewinne werden richtig versteuert.
Wenn Sie Aktien verkaufen die Sie weniger als ein Jahr besitzen, ist der Gewinn in voller Höhe zu versteuern.

11:19 von Wilhelm Schwebe

>>...die vorausschauende und kluge politik unserer merkelregierung.<<

Mit Ihrer Aussage bin ich vollumfänglich einverstanden.
Ich kann das nur nicht in so schöne Worte kleiden.

@ 12:41 von mispel

Korrelation ist Korrelation, Kausalität ist Kausalität: was bitte ist deshalb an den Studienergebnissen "wissenschaftlich unseriös"?
Mag sein, dass Ihnen die Ergebnisse nicht gefallen; das ist etwas anderes.

Für mich alles "Papierwerte" hinter denen ...

.. erst einmal Null Cent stehen, lediglich die Aussicht, dass es Menschen geben könnte die ein Handelspapier für den Wert X kaufen könnten oder würden. Die aufgerufenen Werte errechnen sich aus Börsenewetten (teilweise mit Werten die garnicht im Besitz des Wettenden sind) sowie Wünschen und Hoffnungen der Anleger.
Aber es geht auch nichts schneller den Bach runter ... siehe Immobilienwerte und Lehman Brothers.
Banken und Großanleger sonnen sich schon wieder im Licht der angeblichen Systemrelevanz ... to Big to Fail. Und genau das wird der Börse iwann den Saft abdrehen.
Geld ist kein Perpetuum Mobile.
Dem ersten Riese dem die aufgerollten $$- Bündel in den Beinen weich werden sehen wir gerade ... die USA, Teilen der EU geht es nicht besser. Nur die Druckerpresse hält das noch auf ... noch.

@ schabernack (12:57): der Börsen-Verbanner sitzt an der Börse

@ schabernack

Stimmt, aber leider richtet es der Markt nicht. Das ist das Problem. Und da wo es der Markt nicht richtet, muss die Börse und der Gesetzgeber sowie die Justiz aktiv werden.

Wie heißt er … und wo haust er ?
Der Von-Den-Börsen-Verbanner ?

Zum Beispiel an der Börse selbst, weil die ihre Regeln gestaltet. Erst Ende 20202 wurden die Regeln verschärft, die aber nicht ausreicht.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/airbus-mdax-101.html

Die Deutsche Börse plant neue Regeln für den DAX. Stellen Konzerne "umstrittene Waffen" her, könnten sie aus den Aktienindizes ausgeschlossen werden. Für Airbus wäre das ein Problem.

Die Beteiligung an der Ariane-Group könnte für den europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern nun zu einer Belastung werden. Denn die Deutsche Börse AG reformiert gerade die Regeln für die Unternehmen in den Aktienindizes DAX, MDAX, SDAX und TechDAX.

Aber diese Regeln reichen nicht aus.

12:30 von schabernack

>>Was machen die vielen Ruheständler weltweit, deren Renten / Pensionen sich zu bedeutsamem Anteil aus Aktienanlagen / Kursgewinnen / Dividenden finanzieren? Auch in Staaten ist Rentenfinanzierung durch in Aktien angelegte Gelder.<<

Wer Kursgewinne, Dividenden, Zinsen will, muss/wird auf der anderen Seite der Medaille Ausbeutung auf Kosten von anderen Menschen betreiben müssen!

Wollen wir das weiterhin, nur damit einige davon leben können?

@ 12:46 von Demokratieschue...

Vielleicht erkundigen Sie sich mal bei Schuldnerberatungsstellen, um zu erfahren, dass Börsenzockerei sehrwohl Suchtpotential hat, das zu enormer Überschuldung und zu Existenzvernichtung führen kann.

Natürlich...

...kann man mit Aktien Geld machen.
Mit einem Banküberfall auch.
Aber der Bankräuber tut wenigstens etwas für sein Geld...

12:41 von Bernd Kevesligeti

«Ja, was ist damals mit der Telekom-Aktie passiert ?
Manfred Krug kann man dazu ja nicht mehr befragen.»

Was sollte der Herr Krug denn auch dazu sagen, würde er noch leben.
Warum das mit der Telekom-Aktie nicht so wurde, wie die Telekom es sich erhoffte.

Er war das Werbegesicht im TV. Nicht der Erfinder, und nicht der Emittent der Aktie. Boris Becker können Sie sinnvollerweise zum AOL: "Och … bin ich schon drin …? auch nicht befragen. Der war auch nur das Werbegesicht für die Konkurrenz der Telekom.

12:56, werner1955

>Welch antikapitalistischer Furor?
von fathaland slim@

Welches bessere und erfolgreiche System, was schon bewießen hat das es besser als unser System ist schlagen sie den vor?

DDR, Putin, Iran, Kuba oder nord Korea?<<

Ihre Vorschläge gehen komplett in die Irre. Wenn Sie meine Kommentare verstehen würden, dann wüssten Sie das.

Wobei ich, was Kuba betrifft, durchaus Hoffnung habe.

>>Da bleibe ich lieber bei Winston Churchill:
Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne:
Die ungleichmäßige Verteilung der Güter.

Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.<<

Mit solchen Bonmots lässt sich jede ernsthafte Diskussion abwürgen.

Ich hab da aber noch eins für Sie:

Was ist der Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus? Im Kapitalismus beutet der Mensch den Menschen aus. Im Sozialismus ist das umgekehrt.

Das kenne ich von meinen Reisen in die DDR, in den 80ern. Ich habe da viele am dortigen System verzweifelte Sozialisten kennengelernt.

@ Theo Hundert.neu (13:17): der erste deutsche ist raus

hi Theo Hundert.neu

Zu dem hier:

Was wohl passieren wird wenn sich die Impfungen als wirkungslos erweisen werden.

Und dazu lese ich dummerweise, dass der Impfstoff von UKE und IDT-Biologika aus dem Rennen ist. Die Studie ist unterbrochen. Impfstoff- Wirkung zu gering.

https://tinyurl.com/y3csz5cm
n-tv: Klinische Tests ausgesetzt Biologika-Impfstoff bleibt unter Erwartungen Freitag, 08. Januar 2021

Der von dem Unternehmen IDT Biologika GmbH und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) entwickelte potenzielle Corona-Impfstoff hat die in ihn gesetzten Erwartungen in einer ersten klinischen Prüfung nicht erfüllt. Die Immunreaktionen lägen "in den vorläufigen Ergebnissen unter den Erwartungen", teilte das an der Entwicklung beteiligte Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf mit.

Ich denke, das ist nicht nur ein Problem mit dem Impfstoff, sondern es geht auch noch um diese Stutenblut-Sache bei IDT-Biologica.

Marktbericht: Anleger sind nicht zu bremsen...

Ein weiterer Aspekt ist, daß nach Ausbruch der Corona-Krise die Aktienkurse weltweit einbrachen (im März) . Aber Hedgefonds wie BlackRock wetteten sogar mittels Leerverkäufen auf fallende Aktienkurse. Der Publizist Jens Berger bezeichnete sie als Gewinner der Krise (Nachdenkseiten vom 24.3. 2020 ). Großinvestoren nutzten die Gunst der Stunde für Ergänzungskäufe zu niedrigen Kursen, in Erwartung daß aufgrund generöser staatlicher Konjunkturprogramme, der Kurstrend bald wieder nach oben zeigte.

Darstellung: