Ihre Meinung zu: Tempo 30 in der Innenstadt: Brüssel will Autofahrer abschrecken

1. Januar 2021 - 19:32 Uhr

In Brüssels Innenstadt gilt jetzt Tempolimit 30. Die Geschwindigkeitsbegrenzung sei der Beginn einer Verkehrswende, erklärte Ministerin van den Brandt. Autofahrer sollen sich dadurch nicht mehr willkommen fühlen. Von Helga Schmidt.

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Kommentare

Ein Schildbürgerstreich

Mit Tempo 30 können Verbrennermotoren nicht mehr richtig arbeiten und erzeugen mehr Schadstoffe und Feinstaub als mit Tempo 50. Daher nicht wundern, wenn die Luft in Brüssel nun dicker ist als davor.

19:52, Prawda2021

>>Mit Tempo 30 können Verbrennermotoren nicht mehr richtig arbeiten und erzeugen mehr Schadstoffe und Feinstaub als mit Tempo 50.<<

Blühender Unsinn.

@Prawda2021 - Luft in Brüssel nun dicker ist als davor

Woher wissen Sie dass ? Glaskugel ?

Fuß von Bremse ohne Gas geben schon 30
verursacht mehr Abgase ?
Kein unnötiges Bremsen verursacht mehr Feinstaub ?
Viele fahren aus Zeit ersparnis außen herum , verursacht auch mehr Abgase ?
Menschen setzen auf ÖPNV verursacht mehr Abgase.
Menschen setzen auf Fahrad,E-Mobilität verursacht auch dickere Luft.
etc, etc

Einfach nur

"Richtungsweisend".
Und wir kriegen noch nicht einmal die einheitliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn hin.
Sind wir auf dem zukunftsweisenden Weg oder doch nur die Büttel der Automobilindustrie?

@prawda2021

Ein typischer Zirkelschluss. Der Stadtverkehr hat sich also den Bedürfnissen der Motoren anzupassen? Wäre es da, in Anlehnung an ein altes Zitat, nicht besser, die Autos würden die Stadt meiden und suchten sich einen anderen Spielplatz? Genau das wäre ja im Sinne der Erfinder der neuen Regelung.

Nur weiter so

Nur weiter so. Amazon wird’s freuen.

"und erzeugen mehr

"und erzeugen mehr Schadstoffe und Feinstaub"

Es geht um den "Beginn einer Verkehrswende" und nicht um "Schadstoffe und Feinstaub".

Für lebenswertere und sicherere Städte

Das sind doch endlich mal gute Entscheidungen für lebenswerte Städte ! Sehr gut. Ich bin begeistert. Wann folgt meine Stadt ?!

30 km/h sind seit heute die Regel in der gesamten Innenstadt. Mit nur wenigen Ausnahmen, für den Ring und einige große Verkehrsachsen.

Mit ein paar Kompromissen kann man gut leben. Mit dem Status Quo nicht. Was bringen gestrichelte Radhilfsspuren an Schutz bei Tempo 50, an die sich max. 30 Prozent der Autofahrenden halten. Wenn keine Geschwindigkeitsbegrenzung erfolgt, fordere ich überall konsequentes Anlegen von Protected Bike Lanes ! Trennung der Ampelphasen von Rechtsabbiegenden und Geradeausfahrenden. Übrigens auch zum Schutz der FußgängerInnen.

Außerdem breitere Bürgersteige, die an den Überquerungen u. Ampeln abgesenkt werden, damit sich Menschen mit Rollatoren weniger quälen müssen.

Es gibt soviel zu tun um hier für mehr Sicherheit und Lebensqualität zu sorgen. Und ja, auch Radf. die sich nicht an Regeln halten, dürfen belangt werden.

20:07 von Karl Klammer

,E-Mobilität verursacht auch dickere Luft.
.
wird aber von den "Umwelt" Fanatikern nicht zur Kenntnis genommen
Feinstaub entsteht hauptsächlich durch den Brems und Reifenabtrieb
haben E Autos keine Reifen oder Bremsen ?
selbst Fahrräder haben das ...
zugegeben Gewichtsmässig bedingt geringe
aber der weicheren Reifen wegen wieder etwas mehr

wäre es demnach nicht sinnvoller eine "Grüne Welle" zu favorisieren
dass bei Tempo xy man an keiner Ampel zum Bremsen gezwungen / anfahren wird ?

19:59 von fathaland slim

Spritverbrauch moderner Motoren
wollte kürzlich mal wissen was bei meiner Kiste möglich ist
führ in die Pfalz ca. 130 km bis auf ein kurzes Stück in Karlsruhe Autobahn
an die Tempovorgaben hielt ich mich penibel
ansonsten 130 natürlich kein Verkehr also kaum gasgeben/bremsen
Verbrauch 4,3 l / 100 km - bei einem Auto mit 340 PS !
die ersten 10.000 km verbrauchte ich übrigens 6,9 l/100 km

also mein Käfer vor 45 Jahren hatte 34 PS und schluckte bald 12 l

Gute Entwicklung

Mich freut das sehr. Heutzutage macht Fahrradfahren in einer Stadt wie München keinen Spaß, bzw. ist gefährlich.

@ 20:07 von Karl Klammer

"... Fuß von Bremse ohne Gas geben schon 30
verursacht mehr Abgase ?
Kein unnötiges Bremsen verursacht mehr Feinstaub ?
Viele fahren aus Zeit ersparnis außen herum , verursacht auch mehr Abgase ?
Menschen setzen auf ÖPNV verursacht mehr Abgase.
Menschen setzen auf Fahrad,E-Mobilität verursacht auch dickere Luft.
etc, etc ..."

Hallo !

Diese Posts werden immer auffälliger ! Nur Fragestellungen, und sonst nichts.

Es fällt insbesondere dahin gehend sehr stark auf, dass es - offensichtlich - darauf hinaus laufen soll das hiesige Forum interessant zu gestalten. Wie wäre es stattdessen mit - praktisch orientierten und praktisch machbaren - Lösungsvorschlägen.
Genau daran hapert es aber ganz gewaltig.

Andere bekommen das auch hin ...

Ich verstehe nicht

warum links-grüne Politiker meinen, den Bürger erziehen zu müssen. Ah, ich vergaß, anti-autoritär geht’s ja nur bei den eigenen Kindern zu, der dumme Wähler muss natürlich über Kontrolle und Verbote auf den rechten (?) Weg geführt werden.
Grünen-Politikerin van den Brandt sollte sich darauf einstellen, dass ihre Partei beim Wähler bald „auch nicht mehr willkommen“ sein wird.

Ein Düsseldorfer OB hatte bis vor ein paar Monaten den innerstädtischen Verkehr (aus anderen Gründen) zum Erliegen gebracht – jetzt ist er weg. Autofahrer sind halt auch Wähler. Diese Erkenntnis wäre wirklich "richtungsweisend".

@20:29 von Sisyphos3 19:59 von fathaland slim

//...bei einem Auto mit 340 PS !//

Schön, dass Sie das noch mitteilen konnten.

//...also mein Käfer vor 45 Jahren hatte 34 PS und schluckte bald 12 l//

Tja, auch das unterscheidet uns Menschen vom Auto:
Ich hatte vor 45 Jahren deutlich mehr PS als heute. Den Unterschied der "Abgaswerte" kenne ich nicht.

Am 01. Januar 2021 um 20:35 von 0_Panik

@ 20:07 von Karl Klammer Zitat: Diese Posts werden immer auffälliger ! Nur Fragestellungen, und sonst nichts.

Sie sollten sich in einer ruhigen Minute einmal mit dem Stilmittel der rhetorischen Frage beschäftigen.

20:47, Elliot Swan

>>Ich verstehe nicht
warum links-grüne Politiker meinen, den Bürger erziehen zu müssen.<<

Ich sehe nicht, daß hier irgendwer erzogen würde.

Am 01. Januar 2021 um 20:47 von Elliot Swan

Zitat: Grünen-Politikerin van den Brandt sollte sich darauf einstellen, dass ihre Partei beim Wähler bald „auch nicht mehr willkommen“ sein wird.

Kennen Sie sich so gut aus in belgischer Politik, dass Sie so eine Prognose treffen können?

Massive Steigerung der Lebensqualität

Die Lebensqualität wird durch die Abwesenheit von Autos massiv steigen. Es gibt weniger Abgase, weniger Lärm und man muss weniger Angst um seine Kinder haben.

Der ein oder andere Innenstadtbewohner oder Pendler wird auch merken, dass die Fahrt per ÖPNV oder Fahrrad auch nicht länger dauert als eine Autofahrt mit Parkplatzsuche.

Für deutsche Städte wünsche ich mir auch autofreie Innenstädte. Aber das werden die Autolobby und deren Gehilfen zu verhindern wissen.

@Elliot Swan, 20:47

Grünen-Politikerin van den Brandt sollte sich darauf einstellen, dass ihre Partei beim Wähler bald „auch nicht mehr willkommen“ sein wird.
Ein Düsseldorfer OB hatte bis vor ein paar Monaten den innerstädtischen Verkehr (aus anderen Gründen) zum Erliegen gebracht – jetzt ist er weg. Autofahrer sind halt auch Wähler. Diese Erkenntnis wäre wirklich "richtungsweisend".

Ja, recht so. Den Politikern sollte endlich mal gezeigt werden, wer im Lande das Sagen hat: nämlich die Autofahrer!
Ich nehme an, Sie wählen ADAC?

20:47 von Elliot Swan

Ich verstehe nicht, warum links-grüne Politiker meinen,
den Bürger erziehen zu müssen.
.
bei deren Wahlerfolgen merken sie doch "der mündige Bürger " will oder braucht das !
dass ihm einer sagt wo es lang geht
eigentlich erwartet man das doch von Politikern der total anderen Ecke
so zumindest wird einem das suggeriert
übrigens meine Wahlentscheidung zur OB Wahl war nach einer Aussage klar
"mit mir wird es keine autofreie Stadt geben"

@20:49 von falsa demonstratio

Nee. Ist aber auch gar nicht nötig ...

Die Zukunft

gehört den Autofreien Innenstädten.Nicht nur in Brüssel,auch hier bei uns wird sich noch vieles ändern.Dazu gehört ein Anliefer Service der Lebensmittel Geschäfte so das ich alles im I Net bestellen kann und Amazon liefert mir jetzt schon viele Dinge an. Auch ein guter Service des öffentlichen Nahverkehr gehört dazu dann will ich auf das Auto verzichten.

Brüssel

E-Autos mit Sondermüllbatterie und mit Kohlekraftwerkt erzeugten Strom fahren sind nun mal besser, weil die Autoindustrie ja wieder dran verdient und die Lobbyisten Ihren Anteil bekommen.

Guter erster Schritt!

So etwas fordere ich hier auch schon seit Jahren.
Die Haupttransportaufgabe in der Stadt sollten Fahrräder, ÖPNV und die Füße ausmachen. PKW in der Stadt bringen nur Lärm, Dreck, Platzbedarf und Unfallgefährdungspotenzial.

Tempo 30 macht es schon ein wenig besser. Noch lieber wären mir noch weitreichende Umwidmungen der Verkehrsflächen zu shared Spaces für Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV und Sonderrechteinhaber (z.B. wegen Behinderungen).
Und Beete statt Parkplätze - das würde dem Mikroklima in der Stadt guttun.

Aber hier gilt immer noch Vorfahrt für das Auto. Nichtmal an den Ampeln bekommt man als Radfahrer automatisch grün, nein, man muss es manuell anfordern. Man stelle sich vor, Autofahrer müssten das so machen, ranfahren, aussteigen, auf einen Knopf drücken und dann würde es evtl. mal grün. Klingt absurd? So ist es aber für Radler und Fußgänger.

Meine Forderung ist klar: Autos raus aus den Städten und insgesamt den Autobestand radikal absenken!

Brüssel macht es gut

Jetzt müssen alle anderen Städte in der EU folgen und es noch besser machen.

Es darf nur noch der ÖPNV, Fahrräder, und E-Mobile die Innenstädte befahren.

Wer dagegen verstößt, muss sofort die Innenstadt verlassen, und viel Strafgeld zahlen.

Das bringt viel Geld in die maroden Stadtkassen, und das ist gut.

Auch wenn es viele nicht Wahrhaben wollen

Die Zeit des Automobil hat seinen Zenit überschritten.

20:29 von Sisyphos3

«Spritverbrauch moderner Motoren …
fuhr in die Pfalz … Verbrauch 4,3 l / 100 km - bei einem Auto mit 340 PS !
also mein Käfer vor 45 Jahren hatte 34 PS und schluckte bald 12 l.»

Selbstverständlich sind moderne Motoren viel effektiver und sparsamer im Verbrauch als solche Mototen wie aus dem Käfer von einst.

Meine Ente 2CV von 1983 (mein 1. Auto) hatte 23 PS und verbrauchte < 5 Liter Benzin / 100 km. Dann hatten wir mehrere Jahre einen VW Bus Bully T2 mit 75 PS. Der soff ± 10 Liter / 100 km.

Der war aber schon damals (ab 1986) kein Auto, um damit in der City von Köln rumzufahren. Evtl. mal bei Einkauf von was Großem wie Bett oder Co. In Parkhäuser kam man damit gerade so noch rein (Höhe).

Mein Landrover von aktuell ist auch nix für Cologne City. Egal, ob ich da 30 km/h oder 50 km/h schnell fahren darf. Aber auch mit 30 km Speed fährt der mit Benzin oder LPG dennoch ohne zu jammern, zu stottern, oder zu schwächeln.

Dies war doch das Sinnlos.
Bei 30 km/h fährt Auto nix mehr gut.

20:48 von Anna-Elisabeth

Tja, auch das unterscheidet uns Menschen vom Auto:
Ich hatte vor 45 Jahren deutlich mehr PS als heute. Den Unterschied der "Abgaswerte" kenne ich nicht.
.
"Den Unterschied der "Abgaswerte" kenne ich nicht"
sie enttäuschen mich etwas :-)
vielleicht mal so viel
das erzeugte CO2 hängt wohl direkt am Spritverbrauch
doppelter Verbrauch doppelt so viel CO2
wenn man sich dann noch erinnert dass seit 1990 der Feinstaub (Ruß) um 97 % zurückging
also so dramatisch wie von einigen dargestellt kann es definitiv nicht sein

Tempolimit entlastet Intensivstationen.

Letztes Jahr wurden 384.000 Personen bei Verkehrsunfällen verletzt.
Im Februar hatte sich eine UN-Konferenz für Verkehrssicherheit in Stockholm dafür ausgesprochen, die Zahl der Verkehrstoten weltweit zu halbieren , indem in allen Ortschaften ein Tempolimit von 30 km/h eingeführt wird.

Außerdem: Feinstaub hilft bekanntlich dem Corona-Virus!

20:53 von Nachfragerin

Massive Steigerung der Lebensqualität
.
meinen sie ?
vergleichen sie doch die Zustände vor 30 Jahren und heute
- der Russ ging um 97 % zurück
- das NOX um 59 % gesamt (beim Auto am stärksten)
Lärm da kann ich nichts zu sagen
Verkehrstote 11.000 damals, aktuell bei 3.000
meinen sie nicht es ist was anderes Fakten zu vergleichen statt das Bauchgefühl sprechen zu lassen?

@Sisyphos3 - Abrieb von Bremsen und Reifen

20:23 von Sisyphos3:
"Feinstaub entsteht hauptsächlich durch den Brems und Reifenabtrieb haben E Autos keine Reifen oder Bremsen ?"
> Die sollten eine abriebfreie Rekuperationsbremse haben. Ob auch Reifen dran sind, müsste man mal recherchieren. :)

"selbst Fahrräder haben das ... zugegeben Gewichtsmässig bedingt geringe
aber der weicheren Reifen wegen wieder etwas mehr"

> Dieser Vergleich ist schon ziemlich weit hergeholt. Ein Fahrradreifen nutzt sich so gut wie gar nicht ab. Der wird eher brüchig.

"wäre es demnach nicht sinnvoller eine 'Grüne Welle' zu favorisieren"
> Wenn man die Innenstadt für den Autoverkehr attraktiv machen will, kommt die grüne Welle gleich nach den Gratis-Tankstellen. Es geht aber darum, die Zahl der Autos zu reduzieren.

@20:53 von frosthorn @Elliot Swan, 20:47

//Ich nehme an, Sie wählen ADAC?//

Zu schön... Danke.

@Sisyphos3, re @Anna-Elisabeth

"Den Unterschied der "Abgaswerte" kenne ich nicht"
sie enttäuschen mich etwas :-)

Nennt sich Humor. Genauer, subtiler Humor. @Anna-Elisabeth hat gar nicht von den Abgaswerten ihres Autos gesprochen. Sie meinte auch nicht die Motorleistung, als sie schrieb, sie hätte "weniger PS als früher".
Ist leider trotz deutlichem Zaunpfahlwink nicht bei Ihnen angekommen.

@ krittkritt

Außerdem: Feinstaub hilft bekanntlich dem Corona-Virus!

Da sehe ich keinen Zusammenhang, denn das Virus dringt mit Hilfe eines Eiweißrezeptors in eine Zelle ein und programmiert sie mit ihrer RNA um. Feinstaub spielt da keine förderliche oder hinderliche Rolle.

@20:47 von Elliot Swan

"... Autofahrer sind halt auch Wähler. Diese Erkenntnis wäre wirklich "richtungsweisend" ..."

Nee. Ist unrichtig. Sie sind auch Menschen.

Viele - Autofahrerinnen - und Autofahrer machen in der EU gerade Home-Office. Diese Leute müssen mit dem Auto nicht mehr so viel in die Innenstädte.

Und falls ja, macht es gerade an schönen sonnigen warmen Tagen viel mehr Spass in den Auto freien Zonen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, und auch wieder zurück. Ggf. ist da auch mal bei der Heimfahrt eine spontane Einkehr im Straßencafe oder im Restaurant möglich, um Bekannte zu treffen.
Und da ist viel frische Luft, und das ist besonders schön bei angenehmen Blüten-Duft.

Die Innenstädte sollten daher auch Klima bedingt viel mehr z. B. mit Linden-Anlagen (Alleen) bestückt werden, auch Rosen eignen sich, oder auch Lavendel in den Beeten, usw.
Das ist richtig toll !

@Sisyphos3 - Spritverbrauch

20:29 von Sisyphos3:
"Verbrauch 4,3 l / 100 km - bei einem Auto mit 340 PS !"
> Der Bordcomputer verfälscht die Werte nach unten. Überprüfen Sie Ihren Verbrauch mal an der Tankstelle.

"also mein Käfer vor 45 Jahren hatte 34 PS und schluckte bald 12 l"
> Wie viel sind sie mit dem Käfer damals herumgefahren?

vom Kfz Extrem ins Gegenteil

Richtungsweisend wäre Radwege so hindernisfrei zu gestalten, dass sie eine attraktive Alternative für Kurzstrecken darstellen. Dies geht natürlich zu Lasten des Verkehrsraums für Kfz. Das wäre ja zu begrüßen.
Was aber richtungsweisend daran sein soll, beispielsweise auf Hauptverkehrsstraßen sinnloses "Kriechen" zu verordnen, entzieht sich meinem Verständnis.
Bleibt nur zu hoffen, dass uns die Elektromobilität rechtzeitig vor diesem galoppierenden Unsinn dieser Dogmatiker rettet.

@ Prawda2021

Mit Tempo 30 können Verbrennermotoren nicht mehr richtig arbeiten und erzeugen mehr Schadstoffe und Feinstaub als mit Tempo 50.

Vielleicht ist es aber auch genau umgekehrt. Ich frage mich, ob Ihre Messwerte nicht von einem Freund des zügigen Fahrens erstellt wurden.

@Elliot Swan um 20.47 Uhr

"Ich verstehe nicht, warum links-grüne Politiker meinen, die Wähler erziehen zu müssen." Weil sie konstruktiv nichts beitragen ( können) und fachlich wenig Ahnung in den von Ihnen erreichten Fachbereichen und Kompetenzstufen haben. Das ist in Belgien nicht anders als in unseren links-grün regierten Ländern und Kommunen, s.Berlin, s. Bremen ...
Grüne Politiker profilieren sich gerne über Verordnungen, Kontrollen, Sanktionen ... Konstruktive kreative Beiträge, bürgerfreundliche und nachhaltige Ergebnisse ihrer Politik, sei es auf dem Verkehrssektor, in der Bildung, der Innen- und Außenpolitik ... sucht man vergebens. Fehlanzeige.

Tempo30 finde ich grundsätzlich nicht verkehrt, aber man muss das dann auch sinnvoll umsetzen können. Dazu braucht man etwas mehr als neue Straßenschilder und weiße Farbe, um die Verkehrsflächen zu schraffieren - vor allen Dingen braucht man Fachleute. Und Grips.

@ nomatch - Rennradler

Richtungsweisend wäre Radwege so hindernisfrei zu gestalten, ...
Was aber richtungsweisend daran sein soll, beispielsweise auf Hauptverkehrsstraßen sinnloses "Kriechen" zu verordnen, entzieht sich meinem Verständnis.

Seltsam, dass ein Radfahrer Tempo 30 als "Kriechen" abtut. Ich bin mit meinen 2500 km im Jahr wahrscheinlich zu schlecht trainiert.

Autofreie Städte

Grundsätzlich ist es natürlich ein guter Gedanke, weniger Abgase in den Städten zu haben. Allerdings muss ich zugeben froh zu sein, dass ich zu Corona-Zeiten NICHT auf Bus oder Bahn angewiesen bin. Und wer einen Laden oder ein Geschäft betreibt, tut sich bestimmt schwer, die dafür notwendigen Transporte alle mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV zu erledigen.
E-Autos halte ich, solange ihr Strom noch zu großen Anteilen aus Atomenergie gewonnen wird, trotz wegfallender Abgase nicht für nachhaltiger, zudem das Verschrotten eines bereits angeschafften Fahrzeugs mit herkömmlicher Verbrennung unnötig Müll produziert.

@ Elliot Swan - was bitte ist links-grün?

Ich verstehe nicht warum links-grüne Politiker meinen ...

Ich verstehe nicht, warum Sie meinen, dass links und grün zusammenhängt.

20:53 von frosthorn

"@Elliot Swan, 20:47

Ja, recht so. Den Politikern sollte endlich mal gezeigt werden, wer im Lande das Sagen hat: nämlich die Autofahrer!
Ich nehme an, Sie wählen ADAC?"

.-.-.

Ihr letzter Satz zwang mich zum Auflachen.

Danke dafür, ich konnte es seeehr gebrauchen heute. :-)

@ 21:20 von draufguckerin

"... vor allen Dingen braucht man Fachleute. Und Grips ..."

Völlig richtig.

Deswegen gar keine Autos in den Innenstädten. Vor den Städten sind u.U. mehr P+R-Parkplätze an den Haltestellen des ÖPNV auszuweisen.

Einfahrt in die Innenstädte ist nur noch mit dem Fahrrad oder mit dem ÖPNV erlaubt. Und dies in Zukunft nur noch mit dem Brennstoffzellen betriebenen Bus oder Straßenbahn/U-Bahn mit Oberleitung - u. wg. Corona - immer mit Abstand.

@20:53 von Nachfragerin

"Der ein oder andere Innenstadtbewohner oder Pendler wird auch merken, dass die Fahrt per ÖPNV oder Fahrrad auch nicht länger dauert als eine Autofahrt mit Parkplatzsuche."

Das Problem ist aber, dass man nicht den ÖPNV verbessert hat und auf das Niveau des Individualverkehrs angehoben hat, sondern ganz in sozialistischer Manie das überlegene Verkehrsmittel stören oder gar kaputt machen will.

Wettbewerb um die bessere Transportdienstleistung bzw. das besserer Verkehrssystem? Nee, einfach mal wieder etwas verbieten.

Größter Unsinn ist es das

Größter Unsinn ist es das Auto vergraulen.
Vollstes Verständnis habe ich hingegen die Verbrenner zu vergraulen!
Ein Auto per se stinkt nicht. Denken wir an H2 also Wasserstoffantrieb oder reine Elektroautos.
Natürlich hat Reifen auch Abrieb, das haben Fahrrad Reifen aber auch! Vor allem die mit Elektroantrieb.
Ja, Diesel, Gas und Benzin verbrennende Autos raus, alternative Autos rein.
Ohne Ausnahmegenehmigungen für Reiche oder Leute mit Beziehungen.

Ökologische Zukunft

@ Elliot Swan:
Ich verstehe nicht warum links-grüne Politiker meinen, den Bürger erziehen zu müssen.

Meinen sie ja gar nicht. Sie erfüllen mit einer vernünftigen Verkehrspolitik nur "links-grüne" Wahlversprechen. Und das machen sie recht konsequent. Und dafür werden sie auch wieder gewählt.

21:01 von eily

"Die Zeit des Automobil hat seinen Zenit überschritten."

.-.-.

Dass ich so einen Satz noch erleben darf - hätte ich fast gesagt.

Es begann mit der ersten Fußgängerzone, wo - in meinen Augen - die Tyrannei des Autos erstmalig gebrochen wurde.

Und zwar freiwillig: von MENSCHEN.

Autos raus?? Dann dürfen aber

Autos raus??
Dann dürfen aber keine Zulieferfahrzeuge mehr rein !!!
Die meisten davon sind nämlich Diesel - und der stinkt und ist schädlich.
Bus und Bahn sollte dort auch nur noch mit Elektrofahrzeugen erscheinen dürfen.

@Nachfragerin - Massive Steigerung der Lebensqualität

Stimmt man kämpft hier schon seit Jahren
um eine sperrung für eine Fußgängerzone.

Gemütliches einkaufen & speisen beim "Auto Poser" Verkehr ist leider nicht gegeben.

Selbst da muß man nicht mit dem 3,5Liter
bleifrei Heinkel von 59 seine Show Runden drehen

@Sisyphos3 - Haben Sie Fakten für unbeschränkten Autoverkehr?

21:09 von Sisyphos3:
"vergleichen sie doch die Zustände vor 30 Jahren und heute
- der Russ ging um 97 % zurück"

> Weil es in den Städten keine Kohleöfen mehr gibt.

"- das NOX um 59 % gesamt (beim Auto am stärksten)"
> Das mag für den Ausstoß eines(!) Fahrzeugs gelten, wird aber durch die insgesamt steigende Zahl an Fahrzeugen und die steigende jährliche Fahrleistung mehr als kompensiert. Die Grenzwerte werden in Innenstädten immer wieder gerissen.

"Lärm da kann ich nichts zu sagen"
> Mehr Autos = mehr Lärm.

"Verkehrstote 11.000 damals, aktuell bei 3.000"
> Ohne Autos wären es vielleicht 30.

"meinen sie nicht es ist was anderes Fakten zu vergleichen statt das Bauchgefühl sprechen zu lassen?"
> Die individuelle Lebensqualität lässt sich nur schwer in Fakten verpacken. Aber wenn Sie Fakten haben, die für einen unbeschränkten Autoverkehr in den Innenstädten sprechen, dann her damit!

@AbseitsDesMainsteams - Der ÖPNV muss gestärkt werden.

21:29 von AbseitsDesMains...:
"Das Problem ist aber, dass man nicht den ÖPNV verbessert hat und auf das Niveau des Individualverkehrs angehoben hat, sondern ganz in sozialistischer Manie das überlegene Verkehrsmittel stören oder gar kaputt machen will."

Das stimmt leider. Das überlegene Verkehrsmittel sollte durch kostenlose Fahrten oder Jahreskarten zu symbolischen Preisen gefördert werden.

eindimensionale Betrachtung

Es ist etwas befremdlich, wie ein Problem immer wieder sehr einseitig, hier z.B. aus sich der Radler betrachtet wird. Mit dem Rad wünsche ich mir auch weniger Hindernisse... also den Rad-Highway mit Bäumchen rechts und links.
Es ist aber nicht legitim nun bewusst die Autos auszubremsen, wenn dies nicht zur Schaffung notwendiger Radverkehrsflächen erforderlich ist.
Wenn ich auf dem Weg zur Arbeit oder in die Freizeit ein Kfz benutzen möchte, muss das doch auf dafür ausgelegten Straßen möglich sein ohne zu einem quälend langsamen Fahren genötigt zu werden.
Statt einer (teuren) Umgestaltung der innerstädtischen Verkehrsinfrastruktur werden dann vermutlich wieder nur Schilder aufgestellt ohne die mehrspurigen Verkehrsachsen umzubauen. Das ist dann wirklich sinnfrei!

@ th711 - Umweltschutz jetzt aber mal ernstgenommen

Autos raus??
Dann dürfen aber keine Zulieferfahrzeuge mehr rein !!!

Bei uns nur mit Elektro.

Thematische Ausrichtung

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Mit freundlichen Grüßen
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P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

21:35 von Sausevind

«Die Zeit des Automobil hat seinen Zenit überschritten.»

«Dass ich so einen Satz noch erleben darf - hätte ich fast gesagt.
Es begann mit der ersten Fußgängerzone, wo - in meinen Augen - die Tyrannei des Autos erstmalig gebrochen wurde.
Und zwar freiwillig: von MENSCHEN.»

Einen Zenit der Zeit für die sinnvolle Verwendung von Automobilen als individuelle Fortbewegungsmittel gibt es nicht. Und für Gütertransport durch LkWs an Verkaufsstellen in Städten gibt es auch keinen Zenit der Zeit.

Tyrannen sind nicht die Autos als von sich aus unbewegliche Dinge.
Tyrannei entsteht (wenn) durch die hinterm Steuer in den Autos.
Fußgängerzonen sind gut, und entspannen die Verkahrslage.

Nach den Zerstörungen durch WK2 hat man Städte in DEU wieder aufgebaut, und dem Götzen Auto die Fahrbahnen nach dem Mund gebaut.
Das geht nicht über Nacht wieder weg gemacht.

Köln ist in ganz DEU die Stadt mit der höchsten Ø-Geschw. im Stadtverkehr.
Verbaut für mind. weitere 20 J. + der große Fluss dabei.

"Ein Auto per se stinkt

"Ein Auto per se stinkt nicht."
Dafür nimmt es unnötig viel Platz weg (und jedes Jahr mehr, weil größer = geiler und mehr Autos im Haushalt als Personen = noch geiler) und ist in der Produktion eine Katastrophe.
Brüssel ist so oder so eine Stadt, die man niemals im Auto besuchen oder erkunden möchte. Da laufen und fahren pausenlos alle kreuz und quer als gäb es keine Ampeln; Spuren schon gar nicht.

@th711 - Dann dürfen aber keine Zulieferfahrzeuge mehr rein !!!

Das ist Nonsens

Selbst hier dürfen Zulieferer bis 11 Uhr in Fußgägerzonen einfahren, dann gehen hydraulisch die Poller hoch.

Taxen,ÖPNV, Feuerwehr,Krankenwagen haben natürlich Handsender

Tempo 30 soll Autofahrer

Tempo 30 soll Autofahrer abschrecken. Es kann aber nur ein Gesamtpaket sein was uns hilft. Daher muss man noch etwas weiter über den Tellerrand schauen:
Parallel zu den Geschwindigkeitsreduzierungen fordere ich Fotovoltaik auf die Dächer und so Strom erzeugt !
Überall per Gesetz beschließen.
Ölheizungen komplett verbieten, nur noch Gasbrennwertgeräte zulassen. Das hält auch im Winter die Luft sauber.
Kaminöfen verbieten!
Mindestens aber das Verbrennen von Kohle und Briketts darin verbieten.
Das in Verbindung mit Reduzierung von verbrennendem Verkehr könnte ich mir als Weg in die Zukunft vorstellen.
Sicherlich sollte auch die Mobilität abnehmen: es macht kaum Sinn mehr als vielleicht 50km von der Arbeitsstelle zu wohnen.

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