Ihre Meinung zu: Corona und Schule: Zweifel an rascher Rückkehr zum Normalbetrieb

30. Dezember 2020 - 20:38 Uhr

Wann geht es zurück ins Klassenzimmer? Angesichts einer möglichen Verlängerung des Lockdowns ist auch der Schulbetrieb ungewiss. Einige Bundesländer kündigten jetzt längere Schließungen an. Auch Experten raten vom Normalbetrieb ab.

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Was spricht gegen einen geordneten Schulbetrieb aus Präsenz- / Wechsel- / Schicht- / Home- Unterricht?
M.E. gar nichts. Wenn man das geordnet organisiert, dürften kaum Nachteile für die Schüler auftreten und es wäre auch länger durchzuhalten ... m.E. bis zu den Osterferien.
Im Nachhinein war es ein Fehler, schon nicht nach den Sommerferien auf dieses System umgestellt zu haben.
Die rasant steigenden Zahlen haben wir bereits seit der "Durchseuchung" in den Sommerferien und wir wären jetzt vielleicht auf einen erheblich geringeren Niveau an Infizierten und Toten.

Sicher zum Schulnormalbetrieb zurück

Wie kommen hier z.T. die MPs auf die Idee, der Schulnormalbetrieb sei nicht möglich ?

Die - vorläufigen - Ergebnisse der Eltern-Kind-Studie in Baden-Württemberg zeigte, das insgesamt geringe Zahl von unbemerkten Infektionen festgestellt wurde. Dabei stellte sich heraus, dass Kinder seltener infiziert sind als die Eltern.
Quelle, Heidelberg, 16 Juni 2020:
https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/
vorlaeufige-ergebnisse-der-eltern-kind-
covid-19-studie-in-baden-wuerttemberg/

Es fehlt kein Master-Plan zum Beschulen der Schülerinnen/er, um Corona aus dem Weg zu gehen.

Es fehlt das System der - Infektionskreisunterbrechung - (Masterplan ?)

Wo infizieren sich denn die Schülerinnen/er ?
In ihrem Kolleginnen/en-Umfeld höchstwahrscheinlich nicht.

Es ist eher - derzeit - der Fam.-Bereich.
Die Eltern infizieren sich auf der Arbeitsstelle.
Das betrifft - insbesondere - Eltern, die in Krankenhäusern, UniKliniken, Alten- u. Pflegeheimen, Hospiz, u. d. häuslichen Krankenpflege arbeiten.

Bevor jetzt wieder das Lehrerbashing einsetzt...

Ich bin Lehrerin und wünsche mir eine baldige Rückkehr zum Normalbetrieb. Alles andere ist mit wesentlich mehr Arbeit verbunden:
1. Vorbereiten der digitalen Arbeitspläne für zu Hause.
2. Zeitgleich Notgruppenbetreuung resp. Präsenzunterricht in kleineren Gruppen.
3. Zeitgleich Videokonferenzen mit den Schülern, die aufgrund von Vorerkrankungen nicht am PU teilnehmen.
4. Rückmeldungen zu den in häuslicher Arbeit erbrachten Leistungen.
5. Selbstverständlich die Nutzung EIGENER digitaler Endgeräte.
5. Zeitgleich der gesellschaftliche Tenor „Lehrer sind faule Säcke“!
Warum sind wir anscheinend die einzige Berufsgruppe, die sich von JEDEM erzählen lassen muss, wie der Job zu machen ist? OK, Jogi Löw kennt das Phänomen auch!

Kindergarten und Schule sind 2 verschiede Paar Schuhe

Hört doch endlich auf, kindergarten schließungen und schul schließungen in den gleichten topf zu schmeißen, nur weil es die selbe gattung ist: mämlich kinder. (und diese haben leider fast als einzige keine lobby)
2 monate kindergarten zu verpassen, hat nicht die selben auswirkungen wie 2 monate schulunterricht zu verpassen. und nein. digitaler unterricht hat definitiv nicht die gleiche qualität wie präsenzunterricht und kann diesen definitiv nicht auffangen oder dem gleich gestellt werden.
wer das behauptet lügt. punkt.
wird die politik in den nächsten 9 jahren corona zentral abi prüfungen anbieten? irgendwie glaub ich das nicht. eher wird weiterhin behauptet, dass der unterrichtsstoff genau so gut digital oder per fernunterricht auf gleichem niveau vermittelt werden kann und wird. #märchenland #sichselbstindietaschelügen #beschönigen
Ernst Moritz Arndt: „Der Mensch ist am phantasievollsten in seinen Rechtfertigungen“.

Heißt: Außergewöhnliche Zeiten sind auch eine gute Gelegenheit (für jeden), sich einmal ausführlich mit seinem Verständnis von „normal“ auseinanderzusetzen. Und zu überlegen, ob und wo (und vor allem wie) es nicht in Zukunft besser laufen könnte, wenn jeder sein Teil dazu beiträgt. Heißt: im Rahmen einer offenen (und fairen) Diskussion, die sich idealerweise nicht in Worten erschöpft, sondern zu konkreten bzw. tatsächlichen Verbesserungen für alle führt.

Unverantwortlich

"Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann ist eine der Politikerinnen, die dafür plädieren, Kindergärten und Grundschulen in jedem Fall schon ab dem 11. Januar wieder zu öffnen."

Seitdem wir wenige Tage vor Weihnachten die Schulen und Frisöre geschlossen haben, gehen die Neuansteckungen langsam zurück. Der Zusammenhang zwischen den Ansteckungen in der Schule/ÖPNV und den aktuell verbesserten Corona-Zahlen erscheint mehr und mehr evident. Das scheint der Hotspot zu sein, wenn sich die übrige Bevölkerung weitgehend an die AHA-Regeln hält: An den geschlossenen Frisörsalons liegt es bestimmt nicht!

Die Ministerin Susanne Eisenmann ist verbohr im Glauben an die Fremdbetreuung. Ihr Handeln ist unverantwortlich. Wir sollten sie zum sofortigen Rücktritt auffordern!

Wenn Präsenz nötig...

... aber Kontakte verringert werden müssen, könnte man nicht Schüler und Lehrer dann als geschlossene Gruppe unterbringen? Hotels und Jugendherrbergen stehen leer. Wenn es um Unterricht und "Verwahrung" geht, damit die Eltern in Ruhe arbeiten können, dann macht halt nen halbes Jahr auf Internatsmodus.

Ruhig 1 oder 2 Jahre ausfallen lassen!

Kann denn endlich davon ausgegangen werden, dass in jeden Klassenzimmer ein mobiles Lüftungsgerät zum Einsatz kommt, wie es auch in den Büros einiger Politiker steht? Nach 10 Monaten wäre es Zeit.
Werden in der Ferienzeit weitere Schulen mit Glasfaserkabeln an das Internet angeschlossen und mit digitaler Infrastruktur und einem dazu erforderlichen Wartungsmitarbeiter ausgestattet?
Haben sämtliche Schüler die erforderliche digitale Ausstattung, entweder privat oder über die Schule, um an digitalem Fernunterricht teilzunehmen?
Die Telekom hat schon vor ca 6 Monaten besondere Datentarife für Schüler angekündigt. Wie weit ist das gediehen und wer übernimmt die Kosten dafür?
Wann endlich werden TV - und Radiosender für den Unterricht genutzt? Auch in anderen Sprachen, um die Flüchtlinge zu erreichen.
Die könnten tatsächlich jeden Schüler erreichen und wären mit Hilfe des Internets sogar in der Lage, sich den Rückmeldungen der Schüler zu stellen.
Oder ist die Politik zu allem nicht bereit?

Ist halt ein Dilemma mit den

Ist halt ein Dilemma mit den Schulen. Da treffen unterschiedliche Interessen (Infektionsschutz vs. Verwahrservice vs. Lernangebot) aufeinander.
Das mit dem Lernangebot schaffen einige Schulen ganz gut auch digital, an anderen Schulen hakt's. Ich wäre froh, ermöglichet man den gut augestellten Schulen mehr Möglichkeiten den Unterricht ins Digitale zu legen.
Und neben dem Infektionsrisiko für die Schüler darf man auch das Risiko für die Lehrer nicht unterschätzen. Ich jedenfalls möchte mir "diese leichte Grippe" nicht einfangen, auch wenn ich kein Risikopatient bin. Ich will auch so nicht krank sein und habe auch wenig Bedürfnis die lustigen Begleiterscheinungen (Verlust des Geruchssinns, Abgeschlagenheit) zu erleben. Darauf kann ich dankend verzichten, daher steht für mich der Arbeistschutz bis zur Impfung weit oben auf der LIste. Bis alle Schüer und Lehrer geimpft sind wird es schwierig bleiben.

Ich gehe

leider nicht von einer raschen Rückkehr aus. Da unser Lockdown nach wie vor kein „harter“ Lockdown ist, da sowohl Fabriken mit Hunderten Mitarbeitern am Fließband, wie auch Angestellte in Großraumbüros, Banken mit offenen Schalterhallen usw. weiterarbeiten wie bisher, werden die Zahlen nicht signifikant sinken. Ein wirklich harter Lockdown hätte wahrscheinlich mittlerweile eine deutliche Erleichterung gebracht. So zieht sich das Ganze wie ein Kaugummi, der Einzelhandel, Gastronomie und Kunst werden weiterhin kein Geld verdienen und enorm leiden und die Schüler noch länger nicht im Präsenzunterricht sitzen können...

Corona und Schule: Vollversagen der Kultusminister !

Mittlerweile sind die Märchen der Kultusminister: "Schulen sind keine Infektionstreiber der Pandemie!" , widerlegt.
Offensichtlich lag dem Schulsenator Rabe von HH schon im Oktober eine dem entsprechende Studie vor (lt. Die Zeit).

Frau Eisenmanns (BW) Vorschlag, Kitas und Grundschulen "unabhängig von den Inzidenzzahlen" wieder zu öffnen, ist mehr als skandalös !

Wissentlich lässt man Schüler wie Lehrer ins "offene Coronamesser" laufen.

Gruß Hador

@20:56 von 0_Panik

"Quelle, Heidelberg, 16 Juni 2020:"

Das Datum der Quelle sagt schon viel!
Man wollte zwanghaft an offenen Schulen und Kindergärten festhalten.

Inzwischen berichtet die AOK, dass nicht Alten- oder Krankenpfleger, sondern Erzieher (und danach in der Rangfolge andere "Kinderberufe") die mit Abstand am höchsten betroffene Berufsgruppe ist.

Die Symptome nehmen mit dem Alter zu. Infizierte Greise versterben häufig und infizierte Kinder wurden gerade zum Anfang der Pandemie nur selten getestet, weil symptomfrei.

Wenn das gesellschaftliche Leben weitgehend ruht, sich das Virus aber weiter ausbreitet und die Schulen und Kindergärten fast wie immer mit vielen Menschen auf engen Raum weiter arbeiten, dann dürften diese Gemeinschaftseinrichtungen eine Hauptverbreitungsquelle sein.

Zur Info: Eine Maske erhöht den Schutz nur um 45 %. Der Aufenthalt mit vielen Menschen in einem Raum erhöht das Infektionsrisiko dagegen um ca. 2.000 %, also das 20fache.

Was wäre daran schlimm, wenn

Was wäre daran schlimm, wenn das letzte und vielleicht auch das nächste Schuljahr komplett nicht berücksichtigt wird? Oder jeder Schüler selbst bestimmen könnte, ob er die 1 - 2 Jahre freiwillig nachholt?
Die heutigen Kinder werden wahrscheinlich alle 100 Jahre alt. Was machen da 1 oder 2 Jahre schon aus?
Zumal die Chancen auf gut bezahlte Jobs mit der Industrie 4.0 eher kleiner werden. Und die Rente reicht nicht ohne solche. Dann droht die Lächerlichkeitsrente!
Wieviele Lehramtsstudierende sind denn in den letzten 10 Monaten angeworben worden, um bei der Organisation und Durchführung des digitalen Heimunterrichts unterstützend mitzuwirken?
Oder auch andere Personen mit einschlägigen Kenntnissen?
Sind denn an den Unis schon mehr Studienplätze für Lehramtsstudenten eingerichtet worden?
Oder ist da genau so wenig passiert, wie bei den Ausbildungsplätzen für Pflegepersonal?
Und bei beiden Gruppen wurden die Gehälter auch nicht anständig erhöht.
So wird das alles nichts.

Leher impfen?

Wie wäre es als nächstes ziel auch alle lehrer durch zu impfen? die meisten anstekungen in schulen gehen ja unter anderen von infizierten lehern (erwachsenen) aus.
die 1st bis 7t klässler könnten dann zumindest weiter die schule besuchen und präsenz unterricht bekommen. gerade in dieser altersgruppe ist das enorm wichtig die institution und die respektsperson vor sich zu haben. das beeiflusst die komplette zukunft/kompletes leben dieser kinder... ihren "lebensweg" den sie beschreiten werden.
den kindern das weg zu nehmen ist eigentlich nicht zu verantworten. das können viele kinder nie wieder aufholen. nie wieder.... und dann wird über bildungslücken disskutiert ....

20:57 von summherum

... Warum sind wir anscheinend die einzige Berufsgruppe, die sich von JEDEM erzählen lassen muss, wie der Job zu machen ist? OK, Jogi Löw kennt das Phänomen auch!

Ich kann mir sehr gut vorstellen, was Sie sich als Lehrerin so anhören müssen. Aber Ihre ist nicht die einzige Berufsgruppe, die sich von JEDEM erzählen lassen muss, wie der Job zu machen ist.

Das müssen auch alle Kanzler, alle Gesundheitsminister, alle Ministerpräsidenten, Virologen, Epidemiologen, Ärzte, Impfstoffhersteller, alle. Alle, die irgendeine Verantwortung tragen, die Entscheidungen treffen müssen, die praktisch alle tun was sie können, um uns alle einigermaßen durch die Krise zu führen.

Halten Sie durch. Sie werden gebraucht.

Warum eigentlich die Zweifel?

Bislang hat man genug Erfahrung mit Schulen gesammelt, um genauer zu sagen, ob es Ausbrüche an den Schulen gab oder nicht.

Jedenfalls habe ich an den Listen der Impfreihenfolge gegen Corona gesehen, dass Kinder dort nirgends stehen.

Lehrer stehen als Gruppe erst nach Übergewichtigen (BMI über 30).

Das heißt jeder Übergewichtige lebt in Homeoffice gefährlicher, als ein Lehrer, der täglich stundenlang mit Kindern und Jugendlichen verbringt. (Ausgenommen Lehrer über 60 und Lehrer mit Vorerkrankungen. Aber sie werden sowieso früher geimpft.)

Wenn Schulen so gefährlich sind, dann sollte man doch Lehrer und Schüler als erste impfen. Aber anscheinend ist das nicht der Fall.

(Wenn Kinder betreut werden müssen, weil Eltern arbeiten, dann springen sowieso die Großeltern ein. Es sei denn, sie wohnen zu weit weg. In jedem Fall ist der Schutz der Großeltern durch Homeschooling nicht gegeben.)

20:57 von summherum

«Bevor jetzt wieder das Lehrerbashing einsetzt...
Ich bin Lehrerin und wünsche mir eine baldige Rückkehr zum Normalbetrieb. Alles andere ist mit wesentlich mehr Arbeit verbunden: …»

Da befinden Sie sich in allerbester Gesellschaft mit der weit überwiegenden Mehrheit der Schüler.

«Warum sind wir anscheinend die einzige Berufsgruppe, die sich von JEDEM erzählen lassen muss, wie der Job zu machen ist? OK, Jogi Löw kennt das Phänomen auch!»

Politiker kennen das auch. Und je weniger attraktiv der Beruf "Hobby-Bundestrainer" von wegen mieses Gekicke der Jungs vom Löwen wird. Desto attraltiver wird der Beruf "Hobby-Virologe" + alles besser wissen, als es Politiker können.

Ich jedenfalls kenne nicht ein einziges Kind, das Schulkind ist, und nicht sehr gerne wieder regelmäßig verlässlich zur Schule gehen würde.

Die lernen dort in der Schule ja nicht nur Mathe & Co. … sondern auch soziales Verhalten untereinander, was Unterricht über Computer aus der Ferne niemals lehren kann.

@20:48 von DerOstbayer

"... Was spricht gegen einen geordneten Schulbetrieb aus Präsenz- / Wechsel- / Schicht- / Home- Unterricht ..."

Erst da spricht nichts dagegen, wo es denn überhaupt möglich ist.
Wenn die Schule u. die Schülerinnen/er zu Hause über die notwendige IT-Struktur verfügen, dann ist das schon mal was.
Dazu müssen die Schülerinnen/er auch zu Hause die Möglichkeit haben dem Live-Online-Unterricht folgen zu können. Andere familiäre Verpflichtungen darf es parallel dazu nicht geben.
Das ist in D. aber nicht der Regelfall.

Der Regelfall ist, dass Schülerinnen/er wg. der fehlenden Gesamt-Struktur zu den o.g. Unterrichtsformen, nur am Normal-Unterricht teilnehmen können.

Zu der Struktur zählt auch die ggf. notwendige gesicherte Kinderbetreuung.

Von Frühjahr2020 an bis dato. ist sonderlich nichts verändert worden.
Die erforderlichen Investitionen in Personal und Material hat nur hier und da mal stattgefunden. Ein Armutszeugnis der MPs, d. sonst. Verantwortlichen, und auch der Bundesregierung.

Corona und Schuleß

Was schon lange vielen klar war wird jetzt bestädtigt.

Die Schulen und Kitas sind die ganz große Infektionstreiber .

@ Emma2

"und nein. digitaler unterricht hat definitiv nicht die gleiche qualität wie präsenzunterricht und kann diesen definitiv nicht auffangen oder dem gleich gestellt werden.
wer das behauptet lügt. punkt."

Wenn das ihr Bild von digitalem Unterricht ist, dann haben Sie bisher wohl keinen guten digitalen Unterricht erlebt. Ich hingegen schon. Auf beiden Seiten (Lern-und Lehrseite).
Das geht durchaus und die digitalen Sessions hatten meist einen sehr hohen Output und starke Beteiligungen. Digitaler Unterricht ist nicht gleich dem Präsenzunterricht, hat aber Stärken und Schwächen. Wie Präsenzunterricht auch.

Kita-kinder sind ungefährlich

Ich bin auch dafür, dass man Schulen und Kitas unterschiedlich behandelt. Das immer über einen Kamm zu scheren ist wenig zielführend. (Es gibt aber auch Bundesländer, die das anders machen und zB Schulen am 16.12. geschlossen haben aber Kitas offen gelassen haben.) Viele Studien zeigen, dass Kinder bis 5 Jahre so gut wie keine Infektionen übertragen. Mir ist auch kein Kindergarten oder Kita bekannt wo ein positiv getestetes Kind seine ganze Gruppe angesteckt hätte. Im Gegenteil! Das wird immer nur von außen rein getragen aber gibt innerhalb keine Verbreitung.
Zudem gibt es halt keine Alternative zum Kindergarten. Bei schule GIBT es wenigstens Homeschooling als Alternative (auch wenn natürlich Präsenz besser ist). Aber was macht zB ein Dreijähriger den ganzen Tag daheim? Vor allem wenn die Eltern arbeiten müssen? ... das darf nicht nochmals wie im Frühjahr laufen...es schadet den Kindern!

JA "Ich gehe auch davon aus ..."

Man kann nicht alles stilllegen, sonst sind wir im nächsten Jahr Pleite!
Und ja, einige werden leiden müssen.

Welche Konzepte zur

Welche Konzepte zur Schulwiedereröffnung gibt es denn bisher Wegen dem Föderalismus wird da doch bestimmt aus jedem Bundesland ein eigenes vorgelegt sein.
Nachdem die Politik ja ständig beklagt hat, dass die Schüler aus prekären Verhältnissen den Anschluss verlieren könnten, wird ja sicher auch dafür gesorgt werden, dass für jede Schule eine ausreichende Anzahl von Sozialarbeitern, Erziehern und Schulpsychologen eingestellt wird.
Gerade Corona zeigt, dass auch eine Schulkrankenschwester/bruder nötig wäre. Und sei es nur, um täglich die hygienischen Verhältnisse in Schulen zu kontrollieren, die schon vor Corona miserabel waren.
Gibt es dazu schon konkrete Zahlen?
Welche

Präsenzunterricht erst wieder mit Impfung in neuen Schulgebäuden

Zurück zum Präsenzunterricht geht es sowieso erst wenn es Impfstoffe für Babys, Kinder und Jugendliche gibt, ausreichend viele Kinder durchgeimpft sind und die neuen Schulgebäude - die bei uns in Bayern gebaut werden - fertig sind. Und das wird mindestens 2022 oder später werden. Ich kann euch gerne mal eine ganze lange Liste von Schulneubauten in Deutschland und Bayern zeigen.

Von daher halte ich von diesem Wechselunterricht gar nichts:

Diese Haltung vertritt auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Ilka Hoffmann, für Schulen zuständiges Vorstandsmitglied, forderte in der "Welt" die Umsetzung der Richtlinien des Robert Koch-Instituts, "also Wechselunterricht in kleinen Gruppen und mit Abstand". Es werde gelegentlich so getan, als seien die Schulen der einzige Ort, an dem es keine Ansteckungen geben kann, so Hoffmann. "Das ist natürlich nicht so." Die Kultusminister seien aber wenig einsichtig.

Das ist eine viel zu gefährliche Infektionsquelle.

Wie in aller Welt konnten die

Wie in aller Welt konnten die Kultusminister auf die Idee kommen, Kinder würden die Seuche nicht weitertragen? Das sagt doch die Logik, daß sich der Virus nicht den Schülerausweis zeigen lässt. Wenn Kinder besonders gut geschützt sind (glaube ich nicht), heisst das nur, daß sie den Virus ohne eigene Symptome beherbergen.
Zum Zweiten ist das der klassische Orwell'sche Zwiesprech, daß Hygienemaßnahmen die Schüler schützen - schon in den Schulbussen werden sie wie Sardinen gepackt.
Zum Dritten war jeder von uns Erwachsenen einmal Schüler. Hand auf's Herz, war der Unterricht so dicht und fördernd oder hätte das Wissen nicht auch im besten Fall in einem Zehntel der Zeit vermittelt werden können? Neulinge als Lehrer, Tohuwabohu in den Klassen, Mitschleppen von benachteiligten Schülern? Pisa-Studien? Die Zivilisation geht nicht unter, wenn für den Präsenzunterricht Alternativen gesucht werden.
Die Folgen der Fehlentscheidungen sehen wir an den Todesziffern.

RE: summherum um 20:57

***Ich bin Lehrerin und wünsche mir eine baldige Rückkehr zum Normalbetrieb. Alles andere ist mit wesentlich mehr Arbeit verbunden:***

Ersatunlich.
In meinem Bekannten- und Freundeskreis habe ich zwei Schulleiterinnen und eine Lehrerin. Die reden ganz anders.
Die Lehrerin arbeitet für ein Internat und hat seit März schon die nötige digitale Infrastruktur zur Verfügung gestellt bekommen,... im März !!!
Sie erzählte mir von verbeamteten Kollegen (Alter: Enddreißiger) aus der Studienzeit, die nicht willens waren sich den neuen Gegebenheiten anzupassen.
Die Schulleiterin eines Gymnasiums erzählte mir, wie schlecht sie für die Schulzeit 20/21 vorbereitet seien, und sie schaue mir Grausen auf Herbst und Winter. Zurecht !

Gruß Hador

> Die Telekom hat schon vor

> Die Telekom hat schon vor ca 6 Monaten besondere Datentarife für Schüler angekündigt. Wie weit ist das gediehen und wer übernimmt die Kosten dafür?

Ist seit Oktober verfügbar, kostet 10 Euro pro Monat und Schüler und muss über die Schule gebucht werden.

@21:04 von Arya Friend

"... Hotels und Jugendherrbergen stehen leer ..."

Jep !

Und insb. Hotels haben eine gute WLAN-Infrastruktur.
Hier kann ohne weiteres Home-Schooling stattfinden.
Und wenn die Hotels auch noch als Quarantäne-Hotels geführt werden, dann wäre schon mal richtig was in Butter.

@ AbseitsdesMains...

Die Ministerin hat nicht ganz unrecht. Gleichaltrige Bezugspersonen sind für eine mental gesunde Entwicklung bei Kindern unerlässlich. Da private Kontakte weitgehend untersagt sind, haben gerade daher auch Kinder unter den Lockdown-Maßnahmen erheblich zu leiden. Das Tablet ersetzt nun mal keine Spielkameraden. Und auch die Mamas und Papas können sich nicht rund um die Uhr mit den Kids an den Spieltisch setzen.

Insofern stellen Schulen und Kitas für viele - vor allem Einzelkinder - die einzigen Möglichkeiten dar, in soziale Interaktion mit Gleichaltrigen zu treten.

Wir riskieren eh schon, dass uns für den Arbeitsmarkt eine komplette Generation von Schulabgängern "verloren" geht. Da müssen wir nicht noch eins oben drauf geben und sie zu sozialen Krüppeln heranziehen. Indes: der Unterricht muss anders organisiert werden. Reiner Präsenzunterricht ist einfach nicht realistisch. Lösungsvorschläge (z.B. Wechselunterricht) gibt es hierzu zur Genüge, wie das funktionieren könnte...

@ 0_Panik

"Die - vorläufigen - Ergebnisse der Eltern-Kind-Studie in Baden-Württemberg zeigte,"
Die Studie aus dem Frühsommer aus BaWü war - hüstel - "fragwürdig".
International wurden in vielen Studien gezeigt, dass Schulen Infektionstreiber sind. hierzulande ist das aber ein politisch nicht gewünschtes Ergebnis (siehe auch den Versuch des unter den Teppich kehrens der Studie aus Hamburg, die ebenfalls die Infektionsverbreitung _in_ der Schule aufzeigte).

Es ist klar, dass es suboptimal ist, Schulen zu schließen. Das sind die anderen Maßnahmen aber auch. Nur noch suboptimaler ist es das Infektionsgeschehen einfach so weiter laufen zu lassen. Wie viele Tote waren es heute? Über 1000. Das ist kein Spaß!

@20:57 von summherum

//5. Zeitgleich der gesellschaftliche Tenor „Lehrer sind faule Säcke“!//

Nein, sind sie in der Mehrzahl sicher nicht. Allerdings haben Sie gleich mit Ihrem ersten Satz:
"Ich bin Lehrerin und wünsche mir eine baldige Rückkehr zum Normalbetrieb. Alles andere ist mit wesentlich mehr Arbeit verbunden",
diesem Vorurteil Vorschub geleistet und sich und Ihren KollegInnen einen Bärendienst erwiesen. Einfach deshalb, weil jetzt viele Menschen durch die Corona-Vorschriften wesentlich mehr Arbeit haben. Das gilt nicht nur in Krankenhäusern und Heimen. Selbst Steuerberater stöhnen.
Vor allem sollte man sich momentan eher glücklich schätzen, wenn man in der derzeitigen Krise überhaupt arbeiten kann und darf. Es gibt sicher viele Menschen, die jetzt gern mit Ihnen tauschen würden.

Warum ...

... wird nicht direkt auf die Präventionsempfehlungen des RKI verwiesen?

... wird nicht massiv publik, dass die Gensequenzuntersuchungen einer Hamburger Schule auf die Ansteckung von Schülern untereinander hindeutete, wobei die Ergebnisse unter Verschluss gehalten werden?
(ZEIT-Online)

... erfährt man in D nichtS über die Verbreitung der Mutation B.1.1.7
(außer 2 zurückliegende Fälle),
während London damit z.Z. in die Knie geht und andere Länder ( IT, FRA, ESP, SWI) dazu Gensequenzen veröffentlicht haben?

... schenkt man Eisenmann, Gebauer & Co. Gehör, die die Gesundheit von Kindern, LuL aufs Spiel setzen?

... werden Empfehlungen zur Mutation B.1.1.7 sowie zu Schulen seitens der ECDC ignoriert?

Reichen die Toten nicht?

Reichen die hohen Infektionszahlen immer noch nicht?
.

Digitaler Unterricht...

Uns Lehrern wurde schon viel versprochen in diesen Corona-Zeiten... gesehen davon habe ich noch nichts...

Dienstrechner? Pustekuchen...
FFP-2 Masken? Nö, dafür welche ohne CE Zeichen...
Schnelltests? Keine Spur davon...

Aber jetzt proletet Frau Eisenmann wieder los! Wir werden es schon richten, wie immer... mit 2 Tagen Vorlauf werden wir auch dieses Mal das Ding wuppen, unsere Schulleitungen werden sich wieder die Wochenenden und Nächte um die Ohren schlagen, um alles hinzubekommen...

Ich fühle mich in Stich gelassen von unserem Bildungssystem, speziell von unserem Kultusminsterium.

Experten?

Ich habe im Artikel nichts von Experten gelesen. Da war von Gewerkschaftlern und Politikern die Rede. Beide sind Interessenvertreter. Die Einen vertreten die Lehrer, die anderen ihre Wahlergebnisse. Kitas und Grundschulen sind nach wie vor weniger von Corona betroffen als Einrichtungen anderer Altersgruppen und Kinder brauchen das Miteinander mehr. Es ist unverantwortlich diesen noch mehr ihr Recht auf Entwicklung vorzuenthalten

@ Arya Friend

".. aber Kontakte verringert werden müssen, könnte man nicht Schüler und Lehrer dann als geschlossene Gruppe unterbringen? Hotels und Jugendherrbergen stehen leer. "

Manche haben schon lustige Ideen....

Spinnen wir das dochein wenig weiter: Wir könnten einfach alle entsprechend ihrer Arbeit einkasernieren! Das wäre ja die Lösung! Partner/Partnerinnen, Kinder, Eltern - wen interessiert's. Alle entsprechend ihrer Arbeit in geschlossene Gruppen.

Man kann sich natürlich...

... den Kopf heissreden über diese Thematik. Zwischenzeitlich gibt es mehr Expertiesen und Meinungen über die Infektionsgefahr in Schulen als mein Bäcker Brötchen im Laden hat. Seitens der Landespolitik kann ich auch keine Objektivität erkennen, da Schulöffnungen aus wirtschaftlichem Intetesse gewollt sind. Bei derzeit über 1000 Toten täglich, sehe ich persönlich jedoch keinen Handlungsspielraum mehr.

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Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Am 30. Dezember 2020 um 21:21 von werner1955

"Die Schulen und Kitas sind die ganz große Infektionstreiber"

Endlich wissen wir es jetzt.

Es waren ja mal die bösen Urlauber, dann die Coronaleugner, dann die Kneipengänger und die Leute die im Restaurant speisen.

Dann sind wir ja jetzt ein Stück weiter.

@ um 21:25 von Arya Friend

Danke für die Info

RE: JOEY1986 um 21:22

***Kita-kinder sind ungefährlich ... Viele Studien zeigen, dass Kinder bis 5 Jahre so gut wie keine Infektionen übertragen.***

Auch an dieser Stelle regt sich mittlerweile Widerspruch von Expertenseite, da Kitakinder kaum Syptome zeigen und damit gar nicht getestet werden, taucht diese Altersgruppe auch nicht in den Statistiken auf.
Die übertragen das Virus mit hoher Wahrscheinlichkeit genauso, wie alle anderen Altersgruppen auch.
Weitere Forschung ist an dieser Stelle angebracht.

Gruß Hador

@ um 21:33 von asimo

Die Idee mit der Hotelunterbringung für Schüler ist doch nicht schlecht.
Die Hotels dürften mittlerweile Quarantänegerecht ausgestattet sein, haben momentan keine Kundschaft, könnten eine wesentlich bessere Verpflegung anbieten als den minderwertigen und Hauptsache billigen Kram in den meisten Schulkantinen und für die Kinder könnte es ein Abenteuer sein.
Wie ein Internat. Nur besser. Und mit Wlan. Die meisten Kinder würden sich wahrscheinlich freuen. Die Eltern wären entlastet. Vor allem wären die Hotels ausgelastet und könnten es bis nach den Schulsanierungen bleiben.
Win -Win also.
Aber das kostet natürlich mehr Geld als einfach weiterzumachen, wie vor Corona.
Apropos Internat @ Tagesschau: Wie funktionieren denn momentan die Internate und Privatschulen? Welche Corona - Schwierigkeiten haben die?
Darüber wurde bisher nicht berichtet. Also geht es denen samt ihren Schülern gut?
Haben die ausreichend Lehrkräfte? Wie geht es deren Schülern während der Pandemie?

Risiko von Präsenzunterricht.

Es gibt eine beachtliche Übersterblichkeit in der Altersklasse 80+.

Ist der Grund dafür, dass es Präsenzunterricht gibt?

Wohl kaum. Der Grund liegt vornehmlich darin, dass die Politik es versäumt hat Heimbetreiber und die ambulante Pflege zu verpflichten die Betreuten besser zu schützen.

Freiwilligkeit funktioniert da nicht.

Deshalb öffnet die Schulen und den Rest auch...

Denn auch die Geschäfte können nichts dafür, dass man beim Schutz der hochbetagten versagt..

Am 30. Dezember 2020 um 20:57 von summherum

„Ich bin Lehrerin und wünsche mir eine baldige Rückkehr zum Normalbetrieb.
Warum sind wir anscheinend die einzige Berufsgruppe, die sich von JEDEM erzählen lassen muss, wie der Job zu machen ist?"

1.2.3.4.5.5. ,
ja, Sie haben Recht.

Ich sitze auch noch regelmäßig in der Schulbank (VHS).
Die Zoom Sitzungen waren zuerst natürlich interessant, weil es eben neu war.

Abends in kalten Unterrichtsräumen zu sitzen, war auch für alle neu.

„Lehrer sind faule Säcke“,
na ja,
Ich sage auch immer: „ Im Sommer Lehrer und im Winter Bauarbeiter.“

Aber ich gehe gerne zur Schule.

Neben mir im Sprach-Unterricht sitzt eine Dame, 82 Jahre jung.

Für die harte Arbeit unsere Lehrer/m/w/d gibt es wahrscheinlich keinen Cent extra.
Aber ich denke, positive Rückmeldungen und Feedback, sind im Moment eben das, was alle über Wasser hält.

Weiterhin viel „Spaß“ in Ihrem anspruchsvollen Beruf.

Lehrer/in kann man nicht lernen, man wird dafür geboren.

@ summherum

Ich bin auch Lehrer, wenngleich auch in der Erwachsenenbildung.

1. ...ist möglich. Im Regelfall sollte der Kollege/die Kollegin für den Unterricht ebenfalls einen Arbeitsplan erstellen. Macht also nicht wesentlich Mehrarbeit.

2. + 3. Das vergessen leider viele Mitbürger, dass die Lehrer trotz Lockdowns häufig noch in der Notbetreuung sind, um die Kinder gesellschaftsrelevanter Berufspflichtiger zu betreuen. Da noch am Nachmittag bzw. Abend einen vollwertigen digitalen Unterricht für alle aufzusatteln ist von der Belastung her völlig ausgeschlossen.

4. Das ist extrem umständlich und zeitintensiv. Und dann gibt es immer mal wieder Versand- oder Empfangsprobleme. Mitunter sehr aufwendig und nervenzerfetzend. Zumal: handgeschriebene Hausarbeiten digital am Computer zu korrigieren ist der blanke Horror!

5. Utopisch! Die Digitalisierung der Schulen steckt immer noch in Kinderschuhen. Der Staat versenkt eben lieber ein paar Milliönchen in Skandale, wie Wirecard oder Abgaskartell.

21:36 von Opa Klaus

«Seitens der Landespolitik kann ich auch keine Objektivität erkennen, da Schulöffnungen aus wirtschaftlichem Intetesse gewollt sind. Bei derzeit über 1000 Toten täglich, sehe ich persönlich jedoch keinen Handlungsspielraum mehr.»

Wahrscheinlich gibt es den Handungsspielraum tatsächlich nicht mehr in der akuten Lage.

"Kindermund tut Wahrheit kund".
Ist zwar nicht immer so, aber oft verblüffend.

«Wir müssen jetzt wieder leiden.
Weil die Erwachsenen es vergeigen.
Wir gehen nicht saufen in Kneipen !»

Sagte meine 8-jährige Nichte kürzlich.
Als Erwachsener sagt man dann gar nix mehr.
Womit man das entkräften könnte.
Auch wenn ich weiß, dass sie mich nicht meinte …

@ um 21:32 von tobias2010

Wenn nur die Hygieneexperten der Gesundheitsämter gefragt würden, dürften viele Schulen auch ohne Corona gar nicht geöffnet werden.
Deshalb wurden diese Leute auch früher niemals gefragt.

@21:24 von Hador Goldscheitel RE: summherum um 20:57

//Ersatunlich.
In meinem Bekannten- und Freundeskreis habe ich zwei Schulleiterinnen und eine Lehrerin. Die reden ganz anders.
Die Lehrerin arbeitet für ein Internat und hat seit März schon die nötige digitale Infrastruktur zur Verfügung gestellt bekommen,... im März !!!//

Das erstaunt mich jetzt nicht so sehr. Ich gehe davon aus, dass selbst die staatlichen Internate in jeder Hinsicht besser ausgestattet sind, als normale Schulen. Auch der (digitale und persönliche) Kontakt zwischen Lehrern und Schülern dürfte sehr viel leichter zu gestalten sein, als bei Schülern, die weit über u.U. viele Stadtteile verstreut wohnen.

// Die Schulleiterin eines Gymnasiums erzählte mir, wie schlecht sie für die Schulzeit 20/21 vorbereitet seien, und sie schaue mir Grausen auf Herbst und Winter. Zurecht !//

Dazu habe auch ich sehr unterschiedliche Aussagen gehört. Hier scheint es einen weit größeren Unterschied zwischen staatlichen und privaten Schulen zu geben als bei den Internaten.

@ um 21:30 von Anna-Elisabeth

„Es gibt sicher viele Menschen, die jetzt gern mit Ihnen tauschen würden.“
Wenn es diese Menschen gibt, sollten sie sofort zusätzlich eingestellt werden. Das wäre ja auch noch ein Tipp für die Kultusminister.
Bei fehlenden Lehrern ist es doch ähnlich, wie beim fehlenden Pflegepersonal, nur noch nicht ganz so dramatisch.

In etwas mehr als 24 Stunden..

.. werden wir in ein neues Jahr 2021 starten. Ich wünsche allen Foristen und Foristinnen ein hoffentlich gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Egal welcher politischen Couleur oder investigative Prognose. Bleiben Sie gesund, erinnern Sie sich an ein schwieriges Jahr und versuchen Sie ihre Mitmenschen zu respektieren. Gemeinsam sind wir stark, alleine sind wir nichts

Danke sagt

Opa Klaus

21:30 @ Anna-Elisabeth

》... "... wesentlich mehr Arbeit verbunden",

diesem Vorurteil Vorschub geleistet und sich und Ihren KollegInnen einen Bärendienst erwiesen. ...《

Genau das habe ich auch gedacht.
Dabei könnten sowohl die LuL, die nicht präsent unterrichten sowie Pädagogik-Studenten unterstützen.
Es gibt sicher noch mehr Möglichkeiten, vor allem intensiver im Team statt als Einzelkämpfer zu arbeiten.

Ansonsten,
ich hielt schon vor Corona den "Digitalunterricht" in der Grundschule (ggf. höhere Klassen) für keine gute Idee. Das kann nur jetzt eine Notlösung sein, wobei in den Grundschulen auch andere Alternativen umsetzbar wären.

Noch immer nicht Verstanden....

die Bildungs Landesfürst_innen sollten die Massenveranstaltung Schule nicht mit Präsenz sondern mit Hybrid Angeboten dem Infektionsgeschehen anpassen. Es ist nicht zu fassen warum sich über Wintersport Events aufgeregt wird aber Schulen weiterhin im regulären Präsenz Unterricht die Schüler, Eltern und Großeltern bewusst einer Gefährdung ausgesetzt werden sollen.
Private Events sind Böse aber staatlich angeordnete Gut? Dem Virus ist das vollkommen egal Hauptsache Massenevents damit es sich vermehren kann....
Wer ist hier eigentlich ein Covid Leugner und Querdenker? Die Bildungsminister-innen!

@21:30 von Microbe1972

//FFP-2 Masken? Nö, dafür welche ohne CE Zeichen...//

Mit FFP-2-Maske zu unterrichten kann ich mir persönlich auch nur für kurze Zeit vorstellen. Wenn Sie zu lange mit dem Ding vorm Mund sprechen, wird das Ding zu feucht und schützt nicht mehr. Ich selber halte das Ding nur maximal 30 Minuten aus. Jung und gesund geht's natürlich länger, ist aber trotzdem sehr anstrengend.

RE: Microbe1972 um 21:30

***Ich fühle mich in Stich gelassen von unserem Bildungssystem, speziell von unserem Kultusminsterium.***

Ich fühle mit Ihnen, ohne Witz !
Aber entsprechende Entscheidungen und Maßnahmen seitens der Politik wären Ihnen sicher lieber, ... als mein Mitgefühl.

Gruß Hador

Die Schulen müssen schliessen

Obwohl die deutsche Politik in einigen Punkten vernünftig handelt. Der grösste Fehler ist das rigide an ein Dogma erinnernde Aufhalten der Schulen. Es gibt eine AOK Studie, wo ganz klar bewiesen ist, dass von den entscheidenen Berufen (Verdacht auf Infektionstreiber) die Lehrer und Erzieher am häufigsten krankgeschrieben wurden.

Das finde ich dann auch als einen so grossen Fehler, dass alles andere an Vernunft wieder als hohl erscheint. Man muss schon sagen, die hatten den ganzen Sommer Zeit und den Herbst, das Infektionsgeschehzn an Schulen näüher zu untersuchen und haben sich nur auf "bestmögliche Interpretationen" verlassen, auf Wunschvorstellungen.

21:30 von Anna-Elisabeth

Zitat:"Ihren KollegInnen einen Bärendienst erwiesen. Einfach deshalb, weil jetzt viele Menschen durch die Corona-Vorschriften wesentlich mehr Arbeit haben."

Werte Anna-Elisabeth, jetzt muss ich Ihnen aber widersprechen. Dass viele Menschen, auch LehrerInnen, z.Zt. mehr Arbeit haben, ist ja klar, genauso, dass viele Menschen gar nicht arbeiten können. Aber Sie sollten den Kommentar von @summherum im Kontext sehen. Nicht nur, dass 80 Mio ehemalige SchülerInnen immer ganz genau wissen, wie Schule zu gehen hat, nur die LehrerInnen angeblich nicht, sondern auch, dass die Kolleginnen seit Beginn der Pandemie von den Kultusverwaltungen fast völlig im Stich gelassen wurden. Wo Schule, wie auch immer, funktioniert, haben es die KollegInnen und die Schulleitungen geschafft, von den Ministerien kam wenig Sinnvolles und viel Widersprüchliches. Dazu die seit Jahren unzureichende Ausstattung vieler Schulen mit dem Nötigsten, z.B. Fenster zum Öffnen oder fließ. Wasser im Klassenzimmer.

Warum schließen

Warum die Schulen geschlossen lassen.
Es werden Demos abgehalten, Fußball gespielt, Ski gelaufen, Reisen getätigt, Silvester gefeiert.
Wozu die Schulen schließen.

RE: RoyalTramp um 22:22

***Zumal: handgeschriebene Hausarbeiten digital am Computer zu korrigieren ist der blanke Horror!***

Dann verwenden Sie veraltete/ungeeignete Technik !

.

***Die Digitalisierung der Schulen steckt immer noch in Kinderschuhen.***

Was an den Universitäten an Plattformen funktioniert, könnte auch an den Schulen laufen.

Aber es ist immer eine Frage des politischen Willens.

Gruß Hador

22:20 von nie wieder spd

Zitat:"Die Hotels dürften mittlerweile Quarantänegerecht ausgestattet sein, haben momentan keine Kundschaft, könnten eine wesentlich bessere Verpflegung anbieten als den minderwertigen und Hauptsache billigen Kram in den meisten Schulkantinen und für die Kinder könnte es ein Abenteuer sein."

Genau! Es wird ziemlich abenteuerlich sein, eine Klasse von 28 Kindern in einem Doppelzimmer zu unterrichten. Die ein oder zwei Konferenzräume werden ja für die Kursstufe benötigt. Oder wollen Sie vielleicht jeweils zwei SchülerInnen in ein Doppelzimmer stecken und dann per W-Lan unterrichten? Und wie lange soll das gehen: "bis nach den Schulsanierungen"? Also bis 2022 oder 2023? Haben Sie eine Ahnung, welche planerischen und ausschreibungstechnischen Vorbereitungen eine Schulsanierung erfordert? Und die Handwerker stehen alle Gewehr bei Fuß und wollen gleich loslegen...Ein bisschen unausgereift, der "win-win" - Vorschlag.

@ nie wieder spd

"Hotels...Internate"

Die Idee mag auf's erste ganz lustig oder attraktiv klingen.
Aber jetzt nehmen Sie z.B. mal eine Familie wie ich sie hier in der Nachbarschaft habe: Er Lehrer an Schule 1, Sie Lehrerin an Schule 2, Kind 1 Schule 3, Kind 2 und 3 Schule 4. Sollen die jetzt alle getrennt in irgendwelche Hotels kaserniert werden? Und ohne Kasernierung der Lehrkräfte funktioniert das Konzept nicht. Wenn es abgeschlossen sein soll, dann müssen auch _alle_ Beteiligten in die Isolation. Oder Vollschutzkleidung.
Meinen Sie das sei auch nur entfernt realistisch? Wenn ja, was spräche dagegen, dann auch alle von VW in Quarantänehotels zu stecken. Oder die Sklaven von Toennies?
Effektiv wäre das vielleicht sogar. Aber eher theoretisch.

RE: Opa Klaus um 22:28

Leben Sie lang und in Frieden, auch im neuen Jahr und erfreuen Sie uns mit reger Beteiligung an der Diskussion.

Gruß Hador

@summherum, 20.57h

Dann haben Sie sich noch nie mit einem Polizeibeamten unterhalten.
Der macht nicht nur alles falsch, sondern macht auch noch die falschen Gesetze selbst.
Dagegen lebt der Lehrer noch komfortabel.
Nur dass Sie wissen, dass Sie nicht alleine stehen.

@ 22:22_ schabernack- 1.000 Tote täglich

Wir haben derzeit eine hohe Übersterblichkeit deutlich über Alter 80.

Sterben diese Leute alle an Corona? Oder mit?

Und vor allem: sind die Schüler „schuld“ daran..?!

Wenn jemand „Schuld“ hat, dann diejenigen Virolog*innen, die versucht haben anstatt die Alten vor Ort zu schützen, niedrige Infektionszahlen in der Breite zu erreichen.

Dass dies in der kalten Jahreszeit illusorisch ist und nur mit permanentem lockdown über mehrere Monate zu erreichen ist, das haben die erfahrenen Kollegen von Brinkmann und Co schon im Frühjahr vorhergesagt.

Jenseits der Realität

Wir werden morgen wieder an die 30.000 Neuinfektionen gemeldet bekommen. Alle die dafür unsere armen Kinder verantwortlich machen dürfen gerne erklären wie das geht wo sie doch seit 10 Tagen zu Hause sind... war dann wahrscheinlich das böse Weihnachten.

Kinder bis zum Alter von rund 12 Jahren sind keine Treiber und werden es auch nicht mehr werden.

Grundschulen und Kitas wieder öffnen und den Kindern nicht ihr Leben stehlen.

22:20 von nie wieder spd

«Die Idee mit der Hotelunterbringung für Schüler ist doch nicht schlecht … und für die Kinder könnte es ein Abenteuer sein.»

Für einige Kinder könnte es das sehr … für andere gar nicht.
Hoteliers sind keine ausgebildeten Erzieher.
Lehrer haben auch eigene Kinder (nicht alle aber …).
Soll man Eltern zwingen, Kinder ins Hotel-Internat zu verschicken?
Wie weit darf das nächste Hotel denn vom Wohnort entfernt sein?

Etwas mehr Fragen stellen sich, mit etwas mehr komplxen Antworten als … schick die Kurzen mal besser ins Hotel.

«Wie geht es deren Schülern während der Pandemie?»

Schülern geht es mies während der Pandemie. Und es wird immer mieser, je mehr "Vorschläge" von den Erwachsenen kommen, was die Kinder tun müssen, ohne dass mal überhaupt wer auch nur auf die Idee kommt, die Schüler selbst zu was zu fragen, was die Schüler betrifft.

Und zwar ganz ausdrücklich auch schon die 6-Jährigen in der Klasse 1 … und nicht nur die Abiturienten von aus Klasse 13. Fragen macht klug !

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