Ihre Meinung zu: Corona-Krise: Spahn gibt Kliniken Gehälter-Garantie

29. Dezember 2020 - 15:42 Uhr

Vielen Kliniken in Deutschland fehlen wegen verschobener Eingriffe seit Monaten die Einnahmen. Die Krankenhausgesellschaft warnte: Gehälter könnten bald nicht mehr bezahlt werden. Gesundheitsminister Spahn sicherte nun Liquidität zu.

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Kommentare

Darf er das?

Ohne Entscheidung des Bundestages? Er allein entscheidet das? Auf dem Weg in die Staatswirtschaft a la DDR

Wer ist...

jetzt an den Toten schuld, deren Operationen und andere Behandlungen oder Früherkennungen nicht durchgeführt werden?

Und wann werden die ganzen unbesetzten Pflegestellen besetzt

Aus dem Artikel:
"... Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine Gehälter-Garantie für die Beschäftigten in Krankenhäusern abgegeben. "Bund und Länder stehen gemeinsam in der Verantwortung. Wir wollen und werden die Liquidität der Krankenhäuser in der Krise sichern. Darauf können sich die Beschäftigten verlassen" ..."

Ist ja schon mal was.

Und wann genau geht das Geld bei den Krankenhäusern ein ?

Und da noch jede Menge Pflegekräfte eingestellt werden müssen, kann er gleich noch mal so viel Geld oben drauf hinblättern.

Wie kann Herr Spahn denn einfach über Steuermittel verfügen?

Oder kann jetzt jeder Minister einfach Gelder nehmen die er nicht hat und diese verteilen?

Und wird bei all dem verteilen auch geprüft ob die Unternehmen denen geholfen wird auch ihre Steuern in diesem Land bezahlt oder ob mit vielen Tricks alles "kleingerechnet" wird?

Ich bin wirklich dafür zu helfen. Aber nur denen die sich in der Verhangenheit nicht aus der Sozialgemeinschaft herausgenommen haben in dem sie mit den ganzen tricks (z.B. Lizenzzahlungen für Namensrechte in den Niederlanden oder anderen EU-Steueroasen) ihre zuversteuernden Gewinne reduzierten.

"Gesundheitsminister Spahn sicherte nun Liquidität zu"

Na hoffentlich. Es kann ja wohl nicht sein, dass hier die Devise "Geld oder Leben" gilt.

rer Truman Welt

Was das jetzt wieder soll weiß doch der Teufel. Mit Faktischem hat das lange nichts zutun und ich vermute hier eine Abzocke vor allem privat betriebener Krankenhäuser. Wenn ich die Dramatik höre, Gehälter können bald nicht mehr gezahlt werden, entlockt es mir als Betriebswirt ein leichtes Lächeln!
Betriebswirtlich ist die Berechnung, was es kostet und gekostet hat, Intensivbettten frei zu halten, ein Klacks. Eine entsprechende Aufwandsentschädigung ermittle ich in ein paar Stunden, wenn mir daß dazu notwendige Zahlenmaterial vorliegt. Die Dramatik ist deshalb nur vorgetäuscht. Hier soll die Cash Cow Steuerzahler zur Kasse gebeten werden. Es sollte umgehend veröffentlicht werden, welche Steuermittel in welcher Klinik bisher ausgezahlt oder zugestanden wurden. Es sind bereits dieses Jahr Milliarden! Der Rechnungshof sollte sich hier gleich aktiv einschalten! Das stinkt bereits jetzt zum Himmel! Es ist einfach nur dreist!

Lächerlich

Ist das so ein Versprechen wie der Corona Bonus oder die Verbesserung der Arbeitsbedingungen? Als Pflegekraft kann ich darüber nur lachen.

Hurra !

Oder: „Tue Gutes und rede darüber“.

So wünscht man sich das doch eigentlich:

Zuerst ein öffentlich kommunizierter Missstand, dem prompt durch eine ebenso öffentlich gegebene Garantie durch den „Herrn Minister“ abgeholfen wird.

Nur weckt das ganze Prozedere bei mir bestimmte unvorteilhafte Assoziationen. Mal ganz davon abgesehen, dass es soweit ja hätte garnicht kommen dürfen.

Aber ich musste ja jetzt auch neulich erst lernen, dass das permanente „Fahren auf Sicht“ und die Abwesenheit jeglicher Planung und Strategie nicht etwa ein Manko ist sondern ein Zeichen von „starker Führung“!

Was haben Sie für ein Problem

Was haben Sie für ein Problem ?
In dem Artikel heißt es :

""Nach dem Konzept des Gesundheitsministeriums erhalten diese in besonders coronabelasteten Gebieten Ausgleichszahlungen, wenn sie auf aufschiebbare Eingriffe verzichten und damit Betten und Intensivbetten für Covid-19-Patienten frei halten. ""

Es werden also nur solche Operationen verschoben, die nicht zeitnah erforderlich sind !!! Selbstverständlich werden Notfälle, wie Blinddarmdurchbrüche , gebrochene Knochen, Herzinfarkte usw. versorgt.

Am 29. Dezember 2020 um 15:55 von 0_Panik

Am 29. Dezember 2020 um 15:55 von 0_Panik
Und wann werden die ganzen unbesetzten Pflegestellen besetzt

Aus dem Artikel:
"... Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine Gehälter-Garantie für die Beschäftigten in Krankenhäusern abgegeben. "Bund und Länder stehen gemeinsam in der Verantwortung. Wir wollen und werden die Liquidität der Krankenhäuser in der Krise sichern. Darauf können sich die Beschäftigten verlassen" ..."

Ist ja schon mal was.

Und wann genau geht das Geld bei den Krankenhäusern ein ?

Und da noch jede Menge Pflegekräfte eingestellt werden müssen, kann er gleich noch mal so viel Geld oben drauf hinblättern.
____

Ich frage mich wirklich wie jemand nur so unzufrieden sein kann! Leiden Sie am "Winterblues"? Fehlt Ihnen die Sonne?
Was haben Sie davon wenn Sie nur am Nörgeln sind? Macht so was glücklich und zufrieden?
Ich habe Sie hier noch nie zufrieden erlebt! -.-

Wow

Einfach mal die Gehälter einer ganzen Branche von der Krankenschwester bis zum Vorstand garantiert. Wow. Einfach mal so

Wenn Gehälter nicht mehr bezahlt werden können...

...entlasst doch einfach die betroffenen Mitarbeiter.
Dann sterben halt ein paar tausende Mitbürger. Spielt am Ende doch keine Rolle mehr.
Seit über drei Jahren spricht diese Regierung davon den Pflegenotstand beheben zu wollen. Ergebnis bis heute gegen Null gehend.
Seit Jahrzehnten nimmt es diese Gesellschaft hin, das der Gesundheitssektor zugunsten von Renditen kapput gespart wurde und das zum größten Teil auf dem Buckel der Beschäftigten (in der Pflege). Als bei den letzten Tarifverhandlungen im Bereich des TVÖD verhandelt wurde, da gab es einen gesellschaftlichen "Aufschrei" ob der "unverschämten" Forderungen im öffentlichen Dienst. (Und hier sei nur am Rande der Applaus im Frühjahr für genau diese Berufsgruppe erwähnt...)
Also liebe Bürger, was wollt ihr? Leistung bezahlen, oder Leute sterben lassen? Denn alles für nix gibt es nicht im Kapitalismus. Und den wählt ihr seit Jahrzehnten. Und somit scheint dann ein fröhliches Sterb... angesagt....

16:00 von

16:00 von Sharky_ffm

Eigentlich traurig, das man das noch erklären muss :
jedes Bundesministerium bekommt einen eigenen Haushalt zur Verfügung gestellt, um seine Aufgaben zu bewältigen.
Das Bundesgesundheitsministerium hat :

"" Der zur Debatte stehende Einzelplan 15 sieht für das nächste Jahr Ausgaben in Höhe von 35,3 Milliarden vor. Das sind 11 Milliarden Euro mehr, als im Entwurf der Bundesregierung geplant. ""

Quelle :
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/12/11/spahn-...

Der Haushalt wird - wenn nötig - auch mal angepasst.

Sollte eigentlich jeder wissen.

@16:15 von Schrammelvatti

Nö. Alles gut.

Nur in Corona-Zeiten besteht - derzeit - viel Zeit, sodass sich die Leute mit dem Mist beschäftigen können, welche die Politik in der Innenpolitik verbockt, oder verbockt hat.

Und das ist - sehr - viel, an dem genörgelt werden muss.

Es ist doch ganz einfach

Es ist doch ganz einfach :
bieten Sie Herrn Spahn doch Ihre Hilfe an. Vielleicht geht er drauf ein und Sie werden der Held der Deutschen
;-)))

Überzogene Panikmache

Ich finde es völlig daneben, dass jede Panikmache irgendwelcher Ärztevertreter von der Tagesschau gleich zu einem großen Artikel gemacht wird. Dass die Zahlung der Lohnkosten des Pflegepersonals sichergestellt ist, ist eine völlige Selbstverständlichkeit. Eine Masseninsolvenz von Kliniken wird dieser Staat selbstverständlich nicht zulassen.

Die völlig überzogene Warnung von Herrn Janssens nun auch wegen Gehältern sollte man eher zum Anlass nehmen zu erwägen, dass dieser Mann generell zu Alarmismus neigt.

@marvin – werden Betten eingespart?

"Die Gesamtzahl der Betten ist gerade zulasten der freien Betten seit September dramatisch gesunken."

Als Quelle nenne Sie
swr.de/swraktuell/corona-lage-auf-den-intensivstationen-100.html
Kurzlink https://kurzelinks.de/g0n2

Sie interpretieren das 2. Schaubild in der von Ihnen genannten Quelle so, als würden Betten eingespart

In der Realität ist es so, dass Covid-Patienten personalintensiver sind als Non-Covid-Patienten und dadurch die Bettenkapazitäten weniger werden.

Es genügt eben nicht nur ein Bett. Pro Bett muss bei Corona-Patienten mehr Personal vorhanden sein als im Normalfall. Das Personal ist aber nur begrenzt vorhanden.

Das Ende der Privatwirtschaft

Ohne die Staatlichen Hilfen wäre die Privatwirtschaft in Deutschland und Welt weit längst am Ende.
Die Frage wer über Hilfen und Kriterien für die Hilfen entscheidet muss natürlich gestellt werden.
Das ist nicht Jens Spahn von der CDU sondern der Bundestag
mit all seinen Parteien.

Spahn´s Magic Trick

Alle bekommen da ihr Gehalt garantiert. Bis auf die, die die Arbeit für Alle machen.

@15:51 von Sternenkind Darf er das?

"Ohne Entscheidung des Bundestages? Er allein entscheidet das? Auf dem Weg in die Staatswirtschaft a la DDR"

Wie schon um 16:23 Ihr von ich1961 erklärt:
Jedes Bundesministerium bekommt einen eigenen Haushalt zur Verfügung gestellt, um seine Aufgaben zu bewältigen.

Nix DDR!

Das Geld sitzt eben locker

Also staatliche Garantien für einige und für andere eben Hartz IV - ist doch ganz einfach.
.
Aber man kann eben nicht über Überlastung und Personalmangel an Intensivbetten reden und dann die Pfleger in Kurzarbeit schicken, weil die Kliniken die anderen OPs nicht machen dürfen.
.
Schwer zu vermitteln.
.
Mal sehen, wie die vielen Millionen Arbeitnehmer damit umgehen werden, dass sie hier nur Deppen sind, die einfach nur ihren Job machen. Kümmert auch niemanden.
.
Gebt mal den Verkäuferinnen und Verkäufern eine Gehaltsgarantie oder den ganzen Servicekräften ... und jaja - auch den ganzen MiniJobbern.

Krankenhäuser und Krankenkassen

Mir leuchtet nicht recht ein, warum sowohl die Krankenhäuser als auch die Krankenkassen über finanzielle Verluste klagen. Schließlich werden die Einnahmen der Krankenhäuser vielfach von den Krankenkassen getragen und sind dort Ausgaben, die derzeit eingespart werden.

Re Tino255

Herr Janssens erzeugt nur Panik. Mehr nicht. Das soll er ja

Liquiditätsgarantie...

Aus kaufmännischer Sicht halte ich die regierungsseitige Liquiditätsgarantie (für Mitarbeitergehälter) für vertretbar, sofern es sich um eine rückzahlbare Kreditierung handelt. Darüber hinausgehende Subventionen aus Steuermitteln wären mE. jedoch unzulässig... was aber nicht bedeutet, daß Kliniken in privatwirtschaftlicher Trägerschaft sich dem gesetzlich geregelten Auftrag zur allgemeinen Krankenversorgung entziehen könnten mit Hinweis auf betriebswirtschaftliche Probleme (Gehälterklemme"...). Wenn dies nicht durch Geschäfts-Bankkredite (zu Lasten der Eigner) zu lösen ist, kann (muß...) der Staat von gesetzlichen Regelungen (nötigenfalls Teil- oder Vollverstaatlichung) zur Aufrechterhaltung der Krankenversorgung Gebrauch machen...
_
Klingt vielleicht "verschwurbelt", aber so sind auch unsere Gesetze...

Haben Sie schon mal erwogen,

Haben Sie schon mal erwogen, das der Mann recht haben könnte ??
Für " Alarmismus " ist mir der Herr zu ruhig und besonnen - im Gegensatz zu manch einem User.

Und die Patienten?

"Vielen Kliniken in Deutschland fehlen wegen verschobener Eingriffe seit Monaten die Einnahmen. "

*

Was ist mit den Patienten, die auf diese Eingriffe warten? Es sind doch sicher nicht nur Nasenkorrekturen und Fettabsaugen.
Wie lange kann man diese OPs überhaupt noch verschieben?

Reflexartige Kritik

Man hat das Gefühl, egal was Herr Spahn sagt oder schreibt, er kann es den Foristen hier nicht recht machen. Was hat er getan ? Er hat die die Gehälter der Pflegekräfte durch eine Zusage abgesichert und damit der Drohung der Krankenhäuser den Wind aus den Segeln genommen.
Was hätte er denn sagen sollen ? " Pech gehabt ! Augen auf, bei der Berufswahl !" ?

Wie weiter oben bereits

Wie weiter oben bereits erwähnt :

jedes Bundesministerium hat seinen
" eigenen " Haushalt. Über den kann jeder Bundesminister verfügen, um seine Aufgaben zu " stemmen ".

Steuergelder nur für echte Leistungsträger!

Wenn die Kliniken Steuergelder zur Unterstützung erhalten sollen, wie wird dafür gesorgt, dass dieses Geld nicht für überhöhte Spitzengehälter derjenigen verschwendet wird, die auch in Krankenhäusern nicht zu den tatsächlichen Leistungsträgern gehören?
So, wie das schon bei der Lufthansa geschieht.
BMW bekam sogar Steuergelder zur Bewältigung der Corona - Krise und zahlte trotzdem Dividenden in Millionenhöhe.
Also auch mit den Hilfsgeldern.
So etwas darf nicht passieren. Wer in der Regierung achtet darauf, wenn es Scholz nicht tut?

// Aber man kann eben nicht

// Aber man kann eben nicht über Überlastung und Personalmangel an Intensivbetten reden und dann die Pfleger in Kurzarbeit schicken, weil die Kliniken die anderen OPs nicht machen dürfen.
.
Schwer zu vermitteln. //

Dem stimme ich zu .

Aber für den Rest ist nicht Herr Spahn zuständig. Möglicherweise der Bundesarbeitsminister .

@MrEnigma

"Aber man kann eben nicht über Überlastung und Personalmangel an Intensivbetten reden und dann die Pfleger in Kurzarbeit schicken, weil die Kliniken die anderen OPs nicht machen dürfen. Schwer zu vermitteln" Am 29. Dezember 2020 um 16:34 von MrEnigma

*

Warum ist das schwer zu vermitteln?

Ein Augenarzt (Linsen-OP) kann auch nicht automatisch Frauenheilkunde machen (diverse OPs wegen Gebärmutter-Absenkung).
Und bei Corona braucht man weder den ersten noch den letzten.

@Tino255

"Eine Masseninsolvenz von Kliniken wird dieser Staat selbstverständlich nicht zulassen."
Aber das müste er eigentlich tun. Denn der Staat hat es vor sehr vielen Jahren zugelassen, das Gewinne in diesem Sektor privatisiert wurden. Und dann müsten genau diese Unternehmen bis zur Pleite für die Gesundheitsfürsorge der Bevölkoeung gerade stehen. Und erst dann, wenn diese Unternehmen pleite sind sollte der Staat wieer eingsteigen.
Wir müssen in diesem Sektor ganz schnell raus aus der Privatisierung. Denn alle, die jetzt nach staatl. Unterstützung in diesem Sektor schreien bedienen das Konzept "Gewinne privatisieren- Verluste solidarisieren".
Entweder wir lassen jetzt viele Menschen sterben, oder wir vollziehen eine wirkliche Solidarisierung des Gesundheitssektors. Sollen Helios und Konsorten doch pleite gehen. So what...
Das diese Situation eintreten würde ist doch seit vielen Jahren klar und es hat diese Gesellschaft nicht interessiert. Also warum jetzt diese Aufregeung?

16:23 von Hagen Hoffmeister

Seit über drei Jahren spricht diese Regierung davon den Pflegenotstand beheben zu wollen. Ergebnis bis heute gegen Null gehend.

Für die Beseitigung eines Pflegenotstands braucht man Geld. Und ich habe dahingehend nur eine Überzeugung: Das Geld muss in die Wirtschaft, d. h. in die Großkonzerne, wo so mancher Politiker seine Beine schon halb vertreten hat, gepumpt werden. Und da sind sich alle einig!

Die Politik verteilt Bonbons. Das Großkapital bekommt das Bonbon, und der Bürger das Papierchen. Wollte doch Spahn nicht erst 600 Krankenhäuser dicht machen?!

Am 29. Dezember 2020 um 15:55 von ednew

Zitat: Wer ist jetzt an den Toten schuld, deren Operationen und andere Behandlungen oder Früherkennungen nicht durchgeführt werden?

Solche Sterbefälle gibt es nicht. Nicht aufschiebbare Operationen wurden und werden durchgeführt.

Re ich 1961

Nun alle Gehälter einer ganzen Branche. Unbegrenzt in Höhe und Zeit...na wie lange reicht sein Haushalt? Na?

Ihre Fragen könnten eventuell

Ihre Fragen könnten eventuell hier beantwortet werden, sofern sie beantwortbar sind :

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/gesundheit/corona-operationen-v...

16:42 von Tada

Wie lange kann man diese OPs überhaupt noch verschieben?

Bis der Patient tot ist!

@Möbius - "Mal ganz davon abgesehen

, dass es soweit ja hätte garnicht kommen dürfen. "
Das ist ja ein ganz geschickter Rhetoriktrick! Erst wettern und dann mit diesem Satz abschließen; dann kann man erneut wettern, und hat so rum oder auch so rum immer Recht.

Was schlagen Sie denn vor?

Natürlich gehe ich davon aus, dass geprüft wird, welches Krankenhaus tatsächlich Hilfe braucht - und Gehaltszahlungen zuzusichern scheint mir auch eine vorsichtigere Formulierung als "wir kippen noch ein paar Milliarden in die Gesundheitsversorgung".

Man kann es aber auch wie bei uns Freiberuflern machen: zuerst schnelle finanzielle Hilfe, und hinterher wird - mit Belegen selbstverständlich - abgerechnet.

Keiner will, dass private Krankenhausgesellschaften jetzt die Gunst der Stunde nutzen, um "Corona-Gewinnler" zu werden.
Aber ich finde die Politik gibt sich Mühe im Kampf gegen Corona (mehr als manche Bürger), daher vertraue ich darauf, dass sie das Für und Wider bzw. die Klippen solcher Hilfen auch abwägen und prüfen wird.

Re ich1961

Und wenn Ebbe im Haushalt wird es Staatsfinanzierung.

Kliniken !

Ja so ist es in den privaten Kliniken, da werden um noch mehr Geld zu verdienen, einfach weniger Pflegekräfte zu schlechteren Bedingungen vor gehalten. Früher war das Verhältnis eine Pflegekraft für drei, maximal vier Patienten, heute ist eine Pflegekraft für 10 Patienten verantwortlich, und es werden in normalen Zeiten Menschen operiert und nach wenigen Tagen raus geworfen, um die nächsten zu operieren.
Nur bei Covid- Patienten haut dies nicht mehr hin, weil viel mehr Personal benötigt wird, das meistens nicht vorhanden ist.
Ich meine, die Gesundheitsversorgung gehört in niemals in private Investorenhände, die nur ihre Renditen haben wollen.
Aber unsere Politiker wollen ja für nichts die Verantwortung übernehmen, also lässt man die privaten ran, die oft auch besser wirtschaften und haushalten können, als die Fachleute der Politik. Es ist echt eine Schande, wie auch hier die Gesundheitspolitik betrieben wird, zu Lasten der Menschen, nur wegen des beschissenen Geldes !

@Truman Welt - 16:11

"Betriebswirtlich ist die Berechnung, was es kostet und gekostet hat, Intensivbettten frei zu halten, ein Klacks. Eine entsprechende Aufwandsentschädigung ermittle ich in ein paar Stunden, wenn mir daß dazu notwendige Zahlenmaterial vorliegt. Die Dramatik ist deshalb nur vorgetäuscht. "

Da Ihnen das notwendige Zahlenmaterial aber nicht vorliegt, können Sie hier weiter betriebswirtschaftlich ins Blaue fabulieren.

"Wenn ich die Dramatik höre, Gehälter können bald nicht mehr gezahlt werden, entlockt es mir als Betriebswirt ein leichtes Lächeln!"

Dann lächeln Sie mal schön.
Das Pflegepersonal arbeitet seit Monaten im roten Bereich und wenn deren Gehälter demnächst noch vakant sind, dann erfährt dieser Beruf eine Mega-Attraktivität zum Aufhören und sich etwas anderes zu suchen.

16:33 von Inge N.

re@15:51 von Sternenkind Darf er das?
.
"Ohne Entscheidung des Bundestages? Er allein entscheidet das? Auf dem Weg in die Staatswirtschaft a la DDR"
.
>>Wie schon um 16:23 Ihr von ich1961 erklärt:
Jedes Bundesministerium bekommt einen eigenen Haushalt zur Verfügung gestellt, um seine Aufgaben zu bewältigen.
.
Nix DDR!>>

Die DDR-Vergleiche mancher User sind schon merkwürdige Vergleiche. Dann hätte ja jeder Minister den Charakter eines DDR-Funktionär. - Kopfschütteln -

Corona versus Demokratie

Herr Spahn, ein Minister, verkündet, dass Gehälter für Krankenhausangestellte gezahlt werden.
Er entscheidet dies oder tut zumindest so.
Früher einmal musste oder durfte das Parlament entscheiden. Heute entscheidet ein Minister, ohne Zustimmung des Parlaments.
Wo bitte schön, ist das Rechtsstaatlichkeit?
Was hat diese Regierungsform noch mit Demokratie zu tun?
Wozu gibt es gewählte Volksvertreter, wenn diese nicht mehr gefragt und gehört werden müssen?
Deutschland wird nie wieder so sein wie vor der Coronapandemie. Jetzt verstehe ich auch diesen Sinn.

Re Tada

Nun sie denken anscheinend auch alle Patienten in allen Kliniken wären Corona P. Gut wird von den Medien so verkauft. Ist aber falsch

@16:23 von Hagen Hoffmeister

Also liebe Bürger, was wollt ihr? Leistung bezahlen, oder Leute sterben lassen? Denn alles für nix gibt es nicht im Kapitalismus. Und den wählt ihr seit Jahrzehnten.

Kapitalismus, aber mit viel Sozialismus beigemischt: sehr hohe Steuer- und Abgabenlast in Deutschland.
Alles für nichts gibt es nirgends. Irgendwer muss es immer bezahlen. Es würde mich interessieren, wen/was Sie wählen würden um ein besseres Gesundheitssystem zu bekommen, und welche Systeme Sie besser finden.

Re Traumfahrer

Nun das hat sich nun erledigt. Herr Spahn übernimmt die Zahlung der Gehälter

Re : O _ Panik !

Ja im Plaudern und Versprechen ist unser Jens ganz groß.
Nur wo will er die ganzen Pflegekräfte hernehmen, die tagtäglich und rund um die Uhr ihre schwere Arbeit verrichten für ein mieses Gehalt ??????
Er sollte erst einmal da ansetzen, und es nicht den gierigen Chefs und einer nicht wirklich fähigen Gewerkschaft überlassen, sondern per Gesetz die Mindestgehalte beim Einstieg und die weiteren Steigerungen festlegen, damit all die Pflegekräfte eine ordentliche Anerkennung ihrer Leistung sehen, und nicht nur mit Händeklatschen abgespeist werden.
Und es sollten alle Kliniken wieder unter stattliche Kontrolle und Betrieb, weil Gesundheitsversorgung kein Bereich ist, mit dem Geld verdient werden darf.
Aber auch die Pharmaindustrie mit ihren horrenden Preisen für Medikamente sollte an die Kantare genommen werden, denn auch da wird doch massenweise Geld verdient und an Anleger verteilt, und wir finanzieren dieses Treiben wieder über die Beiträge. Echt eine Schande !!!

@ Sternenkind

Darf er das? Ohne Entscheidung des Bundestages?

Hätten Sie den Artikel gelesen:
Bund und Länder werden Anfang Januar über weitere notwendige Maßnahmen beraten, kündigte das Bundesgesundheitsministerium an.

Also keine DDR 2.0 (dummer Vergleich), sondern eine Forderung der Regierung an den Gesetzgeber.

Natürlich darf das der Minister.

Neue Gesundheitssystemfinanzierung

Die jetzige Finanzierung ist gescheitert. Was ist unserer Gesellschaft Gesundheit wert, lautet die eigentliche Frage. Das gesamte System sollte radikal in Frage gestellt werden. Pflegehilfebetrug, Marmor/Gemälde bei den Krankenkassen etc. gehören in Frage gestellt.

16:58 von Sternenkind

Zitat:"Nun sie denken anscheinend auch alle Patienten in allen Kliniken wären Corona P. "

Außer Ihnen sagt niemand so einen Unfug.

16:58 von Sternenkind

Nun sie denken anscheinend auch alle Patienten in allen Kliniken wären Corona P. Gut wird von den Medien so verkauft. Ist aber falsch

Bitte, bleiben Sie doch bei der Sache. Ich habe nirgends gelesen, dass in allen Kliniken alle Patienten Corona-Patienten wären. Ich weiß nicht, wo Sie das her haben.

@ Kritikunerwünscht

Früher einmal musste oder durfte das Parlament entscheiden. Heute entscheidet ein Minister

Das ist offensichtlich falsch und ich vermute, das wissen Sie genau.

Kliniken !

Eine fatale Entscheidung war die Änderung der Bezahlung der Kliniken nach bestimmten Kriterien, das viele Kliniken dann für viele oft nicht notwendige OP`s verleiten ließ, weil damit immer mehr Geld rein kam, als es je mit einem Covid- Patienten zu verdienen gibt. Dieser hohe Aufwand wird eben so nicht bezahlt, sondern es gibt nur eine Pauschale, wie wenn der Patient eine Blinddarm- OP mit machen müsste. Dass da die Kosten nicht mehr aufgehen, auch weil ein viel größerer Personalaufwand notwendig ist, liegt auf der Hand. Deshalb denke ich, dass ein paar schwarze aber schlaue Schafe mehr Betten meldeten, als sie tatsächlich zur Verfügung hatten, bzw. gar kein Personal dafür.
Aber die BR hat ja großzügig versprochen, die Bereitstellung von Betten zu finanzieren.
Leicht verdientes Geld für die Kliniken und all die Anleger. Krimineller geht es nicht mehr. Ich würde all die "Betrüger" für Jahre ins Gefängnis stecken, wo sie über ihre Sünden nachdenken können !

Das DRG-System muss weg verdammt nochmal!

Was ist das für ein Irrsinn? Da betreiben Kliniken nach Jahrzehnten endlich mal Daseinsvorsorge und versorgen Kranke statt unnötige Hüftprothesen einzubringen und dann gibt es halt eine "Überbrückung"? Wer jetzt nicht versteht wie daneben das Prinzip der Klinikfinanzierung ist, ist auf beiden Augen dumm!

@ 0_Panik

Und wann werden die ganzen unbesetzten Pflegestellen besetzt

Sobald wie möglich. Wenn Sie Bewerber kennen, bitte melden, die werden händeringend gesucht.

nur ein Gedanke

"Rettung" der Lufthansa mit ca 9.5 Milliarden....und da wollen einige über Krankenhäuser diskutieren?

16:51 von Sternenkind Da ich

16:51 von Sternenkind

Da ich ( !!! ) die Gehaltsstrukturen nicht kenne, kann ich ( !!! )
diese Frage nicht beantworten !!!!!
Aber ich kann mir vorstellen, das nicht die Gehälter von Managern gemeint sind.

Bevor jetzt wieder jemand das " ich " beanstandet : es geht um meine Meinung !!!!

Gehälter-Garantie,-da geht doch sicher noch was...

Ich finde es überaus beruhigend, dass unser Bundesgesundheitsminister hier als Retter auftreten kann, endlich mal!

Sicher findet er noch einen intelligenten Mechanismus mit dem sichergestellt werden kann, dass nur die Kliniken Mittel erhalten, die am wenigsten von Pandemieverlusten beeinträchtigt sind, -hat ja schließlich auch beim Bonus für Pflegekräfte geklappt.
Letztlich ist es aber auch gar nicht so wichtig, dass Klinikmitarbeiter (natürlich abgesehen von Chefärzten, Verwaltung etc.) ihr Gehalt bekommen, sie haben ja eh' keine Zeit es auszugeben, wenn sie nach 12 Stunden Schichten erschöpft in ihr Sofakissen weinen oder selbst erkrankt sind.

Und wer sich fragt, wie Herr Spahn mit "Bund und Ländern" einfach so eine Garantie 'raushauen kann, ganz einfach: Schauen Sie mal, wie Bund und Länder die Investitionskosten für Kliniken garantiert seit Jahrzehnten zahlen!
Na denn Prost und ein glückliches 2021

16:53 von Sternenkind Was

16:53 von Sternenkind

Was haben Sie für ein Problem ?

Dann ist das eben so.
Oder möchten Sie der / die / das Erste sein, der nicht behandelt werden
kann ??

@ Covid-me

Marmor/Gemälde bei den Krankenkassen etc. gehören in Frage gestellt.

Lustig. Ist das Ihr Symbol für Verschwendung? Marmor und Bilder haben wir aber auch zu Hause.

16:58 von

16:58 von Kritikunerwünscht

Haben Sie schon mal was von Haushaltsverhandlungen im Bundestag gehört ??

Da bekommt j e d e r Bundesminister einen eigenen Haushalt
zugesprochen. Der Haushalt wird
- wenn nötig - angepasst.

Das ist schon seit ewigen Zeiten so.
Kann man bestimmt alles im Netz finden.

Jawoll!

Privatisieren und kaputtsparen. Die Profite in private Taschen fließen lassen, Schäden vom Steuerzahler begleichen lassen. Das Geschäft mit der Krankheit ist unmoralisch und ekelerregend. Herr Spahn: das Gesundheitswesen gehört entkommerzialisiert. Alles andere ist einer demokratischen Gemeinschaft unwürdig. Es wäre eine Lehre aus der Coronakrise, doch befürchte ich mangelnde Lernfähigkeit der Politiker.

Am 29. Dezember 2020 um 16:58 von Kritikunerwünscht

Zitat: Früher einmal musste oder durfte das Parlament entscheiden. Heute entscheidet ein Minister, ohne Zustimmung des Parlaments.
Wo bitte schön, ist das Rechtsstaatlichkeit?
Was hat diese Regierungsform noch mit Demokratie zu tun?
Wozu gibt es gewählte Volksvertreter, wenn diese nicht mehr gefragt und gehört werden müssen?

Das Parlament stellt den Haushalt auf. Der Minister entscheidet über die einzelnen Ausgaben aus den einzelnen Haushaltsposten.

Das war schon immer so. Das ist in allen parlamentarischen Demokratien so. Das ist gut so.

Mal weitergedacht...

Leider ist der Mensch vergeßlich und schreckhaft... speziell der Normalbürger = Wähler. Dabei wäre das hier vermeldete Problem = Klinikfinanzierung politisch auch ganz regulär, dann aber zu Lasten privatwirtschaftlicher Betreiber zu lösen... und zwar durch in DE seit über 50 Jahren schon gültige, aber bisher noch nie angewandten "Notstandsgesetze". Beispiel: Eine Pandemie (hier Corona) ist eine Katastrophe; die Überlastung unseres KH-Systems (und sei es nur aus betriebswirtschaftlichen Gründen) wäre ein Notstand, und kann die Ausrufung des Notstands = Gesetzanwendungen rechtfertigen. Immerhin geht es um Menschenleben... Ob all die öffentlich und medial lautstarken, gewerblichen Besitzstandsforderer das auch bedenken..??

@17:08 von rareri - Re Sternenkind

Sternenkind:
"Nun sie denken anscheinend auch alle Patienten in allen Kliniken wären Corona P. Gut wird von den Medien so verkauft. Ist aber falsch"

rareri:
"Ich habe nirgends gelesen, dass in allen Kliniken alle Patienten Corona-Patienten wären. Ich weiß nicht, wo Sie das her haben."

Sternenkind lebt wie andere Covid-Verharmloser in einer Parallelgesellschaft.

War doch alles vorauszusehen

War alles vorauszusehen. Wenn man diese Kosten mit anderen Kosten addiert, koennte schon sein, dass geeignete preventive Massnahmen im Februar billiger gewesen waere.

Unpopulaer, aber fuer kuenftige Szenarien muss man diese Diskussion fuehren.

Wenn...

...der Forist 0-Panik oder auch Möbius anstelle des Herrn Spahn mit der Bewältigung der Mißstände betraut wären, wäre mir persönlich etwas wohler.

Ansonsten lassen Sie und andere doch bitte Ihre persönlichen Angriffe.

Das ist hier ein Forum zum Meinungsaustausch, man steht hier nicht vor Gericht.

Op's abgesagt,

ich hatte auch eine kleine OP ambulant geplant mit der Chirurgie, würde kurzfristig abgesagt, scheinbar hat der Arzt keine Zeit gehabt, ist mir noch nie passiert, da es eine kleine Chirurgie ist, glaube ich auch nicht dass sie mit Corona Fällen zu tun haben!
Whatever.

Man kann...

...Ihnen nur beipflichten. Auch mit Ihrem vorherigen Beitrag vertreten Sie so ziemlich meine Meinung.

Allerdings gibt es die Reserven in der medizinischen Notfallversorgung wohl nicht, wenn die Privaten pleite gehen, denn die haben oft öffentliche Verlustbringer übernommen.

2009 wurden die Banken

2009 wurden die Banken verstaatlicht, weil Sie (die Eigner) sich verzockt haben.
2021 werden die Privatkliniken verstaatlicht weil aus diesem System kein müder Euro mehr zu machen ist.
Schließlich muss der Steuerzahler für die Dividenden der armen Spekulanten aufkommen. Diese haben doch so viel Kapital in diesen maroden Krankenhäusern gesteckt. Und die Gesundheitsminister waren froh diese teuren Klitschen an verantwortungsvollen Investoren abzugeben.
Und nun kommt so ein Virus daher und will diesen Menschenfreunden Ihre versprochene und hart erarbeitete Rendite nehmen.
Ist doch klar kein Gewinn kein Personal.

Bin ich froh,

dass viele Krankenhäuser privatisiert wurden und so zu kostensparenden, effizienteren Handeln gezwungen wurden. Würden behördenähnliche Zustände wie anno Tuck herrschen, wären die Beiträge zu den Krankenversicherungen heutzutage wesentlich höher. Der Staat hat allerdings die Aufgabe, regulierend einzugreifen. Und das macht er ja auch in dieser Pandemie.

@Sternenkind

"Re Tada
Nun sie denken anscheinend auch alle Patienten in allen Kliniken wären Corona P. Gut wird von den Medien so verkauft. Ist aber falsch"
Am 29. Dezember 2020 um 16:58 von Sternenkind

*

Unsinn!

Aber (um bei meinem Beispiel zu bleiben) weder Augen-OPs zwecks Verbesserung der Sehstärke noch Gebärmutte-OPs wegen Frauenleiden wie Inkontinenz oder "Gebärmutter guckt raus" sind lebensnotwendige OPs. Für Patienten sind sie jedoch wichtig.
Herz-OPs werden aber durchgeführt.

Diese Leiden kenne ich schon alleine aus meiner Familie, deshalb habe ich sie erwähnt.
Von daher ist es für mich nachvollziehbar, dass den Klinken die Einnahmen fehlen und dass Patienten weiterhin leiden - auch wenn diese Leiden nicht lebensgefährlich sind.

Zu Moebius um 16.13

Das ist Ihr uebliches Bashing weitgehend zusammenhangfrei. Die duale Krankenhausfinanzierung ist unabhaengig von der Pandemie seit laengerer Zeit ein Restrukturierungsfeld mit sicherlich einigen Unwuchten. Ihre Reform wird hier nach Pandemie mit ihr als Katalysator unausweislich sein. In der Pandemiebekaempfung selbst ist die Liquiditaetszusage, die keinen verlorenen Zuschuss bedeutet, der richtige professionelle Schritt, ohne das Strukturproblem der Krkhsfinanzierung damit loesen zu koennen. Die zurueckliegenden Jahrzehnte koennen Sie Herrn Spahn nicht anlasten. Aber Sie koennen ihn nach der Pandemie in der dann stattfindenden heftigen politischen Debatte um die Neuordnung der Krankenhaeuser an seinem Konzept messen.

16:58 von Kritikunerwünscht

Zitat:"Früher einmal musste oder durfte das Parlament entscheiden. Heute entscheidet ein Minister, ohne Zustimmung des Parlaments."

So ein Unsinn! Vor wenigen Wochen war die Haushaltsdebatte im Dt. Bundestag, in der über die Einzeletats aller Ministerien debattiert und abgestimmt wurde. Ist wohl völlig an Ihnen vorbei gegangen...Im Rahmen dieses vom Dt. Bundestag genehmigten Etats kann jeder Minister eigenverantwortlich handeln. Braucht er wider Erwarten mehr Geld, muss ein Nachtragshaushalt vom Parlament debattiert und beschlossen werden. Ihre Vorwürfe entbehren jeder Grundlage. Im Übrigen wäre es schön, wenn all die "vorbei am Parlament"-Schreier sich mal mit dem Funktionieren einer parlamentarischen Demokratie vertraut machen würden. Diese substanzlosen Verleumdungen unseres Landes sind inzwischen wirklich schwer erträglich.

Am 29. Dezember 2020 um 17:35 von Zwicke

Zitat: Eine Pandemie (hier Corona) ist eine Katastrophe; die Überlastung unseres KH-Systems (und sei es nur aus betriebswirtschaftlichen Gründen) wäre ein Notstand, und kann die Ausrufung des Notstands = Gesetzanwendungen rechtfertigen.

Die Ausrufung des Notstands würde an der Situation nicht das geringste ändern.

um 17:42 von Theaterkritikus

Wenn...
...der Forist 0-Panik oder auch Möbius anstelle des Herrn Spahn mit der Bewältigung der Mißstände betraut wären, wäre mir persönlich etwas wohler.

Da haben sie aber eine lustige Pointe gebracht. War doch ein Scherz oder?

Es gibt ein extremes Managementproblem ...

... wenn trotz Pandemie und Zuschüssen Kliniken jetzt Geld fehlt.

Angeblich müssen die Kliniken vor einem Kollaps durch SARS-CoV-2-Patienten bewahrt werden, anderseits sind die Kliniken nicht ausgelastet.

Normalerweise ist abzusehen, wie lange ein Patient nach einer Operation zur Regeneration in einer Klinik verweilen muss.

Und auch die Zahl der Coronaerkrankungen nimmt (mehr oder weniger schnell) kontinuierlich zu oder ab.

Insofern müsste sich in einem Computerzeitalter möglich sein, eine Bettenauslastung zu modellieren und dementsprechend lokal Operationen zu planen und für eine adäquate Auslastung zu sorgen.

Mit rigiden und pauschalen Verordnungen seitens der Politik wird das natürlich nichts.

Man könnte ja auch mal fragen...

... aufgrund welcher Entscheidungsbefugnis über Haushaltsmittel Herr Minister Spahn den betreffenden Kliniken eine Liquiditätszusage macht... Ist das benötigte Geld in den dem Gesundheitsministerium zugeordneten Haushaltstiteln enthalten, oder benötigte Spahn die Zustimmung des Ministerkollegen Olaf Scholz vom Bundesfinanzministerium..? Dann nämlich wäre das wieder mal eine der schon klassischen Situationen, in der ein Unionsminister Lorbeeren erntet für Entgegenkommen des (ungenannten) Koalitionspartners...

Das sollte Herr Spahn auch

Das sollte Herr Spahn auch tun, alle Krankenhäuser die nachweislich in Schieflage geraten, finanziell mit Steuergeld aufrecht erhalten. Das sollte auch den Bürgern in Deutschland wert sein, das Krankenhäuser aufgrund der Liquidität nicht schließen müssen, ob heute oder morgen.

@0_Panik

werden sie sich dann auf eine Stelle als Pflegekraft bewerben? Ich denke es ist hier weniger das fehlende Geld denn die fehlenden Menschen, die das machen wollen...

Also...

... ich finde die Meldung "Minister Spahn sichert Kliniken Liquidität für Personalgehälter zu..." wirklich prima..! Weil man mE. die Scheinheiligkeit deutscher "Gesundheitspolitik" gar nicht besser charakterisieren kann. Unterm Strich: Privatwirtschaftlich = gewinnorientiert tätige Kliniken scheitern am gesetzlich vorgeschriebenen Auftrag der Allgemeinversorgung, weil sie die Personalorganisation = Gehälter in Katastrophenfällen nicht leisten können (wollen...). Besser kann man den "Fehler im deutschen Gesundheitssystem" gar nicht klassifizieren.!

16:42 von Tada

Was ist mit den Patienten, die auf diese Eingriffe warten? Es sind doch sicher nicht nur Nasenkorrekturen und Fettabsaugen.
.
das ist ja das Problem !
es trauen sich ja auch "normale" Leute nicht mehr ins Krankenhaus
es wäre interessant wieviel jetzt zu spät kommen
Herzinfarkt, Krebskranke
ebenso wenn mal Gallen oder Nierensteine vorliegen, Bandscheibenvorfall,
künstliches Hüft- oder Kniegelenk, ein künstlicher Darmausgang der zurückverlegt werden sollte
vielleicht nicht tödlich aber zumindest schmerzhaft für den Patienten oder verminderte Lebensqualität

17:35 von Zwicke

Zitat:"Eine Pandemie (hier Corona) ist eine Katastrophe; die Überlastung unseres KH-Systems (und sei es nur aus betriebswirtschaftlichen Gründen) wäre ein Notstand, und kann die Ausrufung des Notstands = Gesetzanwendungen rechtfertigen"

Haben Sie sich mal mit den Voraussetzungen und Bedingungen des "Notstands" beschäftigt? Die sind z.Zt. keinesfalls gegeben. Ganz davon abgesehen, dass dann die Regierung tatsächlich zeitweise "am Parlament vorbei" regieren könnte. Das Geschrei möchte ich nicht hören...

17:42 von Theaterkritikus

Zitat:"Wenn...der Forist 0-Panik oder auch Möbius anstelle des Herrn Spahn mit der Bewältigung der Mißstände betraut wären, wäre mir persönlich etwas wohler."

Sollte das ein Witz sein?

@Möbius

"Aber ich musste ja jetzt auch neulich erst lernen, dass das permanente „Fahren auf Sicht“ und die Abwesenheit jeglicher Planung und Strategie nicht etwa ein Manko ist sondern ein Zeichen von „starker Führung“!"

sehr gut auf den Punkt gebracht. Ich wundere mich immer wieder über die recht hohe Zufriedenheit der Allgemeinbevölkerung mit dem Vorgehen der BR. Heute ging durch die Presse, dass es in Israel ca. 2 Mio. mehr Impfdosen gibt als die D. Dort leben ungefähr neun mal weniger Menschen als hierzulande, und mit dem Impfen kommen die auch schneller voran. Aber Spahn stellt sich immer noch hin, mimt den Helden und klopft irgendwelche Sprüche, anstatt endlich mal einen guten Job zu machen.

OPs zur Finanzierung

Kliniken finanzieren sich durch OPs, finden Sie bitte den Fehler im System!

Eine andere Frage

Wenn den Kliniken nun Einnahmen fehlen, warum erhöhen denn die Krankenkassen die Beiträge?

In welchem Bereich wird das Geld verstärkt ausgegeben, so dass es nun sogar trotz nicht statt findenden OPs weg ist? Die Behandlung von Corona-Patienten alleine kann es nicht sein.

Oder fehlen schlicht Einnahmen, weil es der Wirtschaft nicht so gut geht und man versucht mehr Geld von denjenigen zu holen, die noch etwas verdienen?

wie konnte es soweit kommen

klar - man wollte möglichst gut vorbereitet sein - hart gegen corona kämpfen - das dies für die Krankenhäuser ein Problem wurde, weiss man seit Mai. Welche Einnahmen fehlen denn jetzt ? Aus der Akutmedizin - weniger Gips wird gebraucht? Oder weniger Geburten ? Schönheitskliniken können wohl auch nicht gemeint sein - wer liegt denn sonst im Krankenhaus - die fehlenden Einnahmen der Krankenhäuser kommt wohl auch daher, das viele OPs - die sicherlich nicht vollkommen sinnlos gewesen wären- verschoben wurden. Was bitte ist die Wahrheit hinter dieser Meldung - die Triage ala Spahn - Krebskranke werden als nicht so dringend eingestuft ? sei er mal ehrlich - für welche nicht notwendige OP werden Krankenhäuser mit "Leergeld" bezahlt?

PS. Ergänzend zu 18:26

Es stellt sich die Frage, ob das Geld für die Verschobenen OPs später noch da sein wird.

@16:43 von harrys

>> Reflexartige Kritik > Man hat das Gefühl, egal was Herr Spahn sagt oder schreibt, er kann es den Foristen hier nicht recht machen. Was hat er getan ? Er hat die die Gehälter der Pflegekräfte durch eine Zusage abgesichert und damit der Drohung der Krankenhäuser den Wind aus den Segeln genommen. > Was hätte er denn sagen sollen ? " Pech gehabt ! Augen auf, bei der Berufswahl !" ? <<
_
Leider interpretieren Sie die Problemstellung falsch: Es geht weder um reflexartige Kritik, noch um die Berufswahl von Pflegekräften. Es geht schlicht um die Frage, ob jetzt aufkommende Hilfeersuchen = Subventionsforderungen seitens gewerblicher Klinikbetreiber (im Sinne der Kapitalanleger) gesellschaftlich akzeptabel sind... oder nicht.

So ist es auch richtig, Herr Spahn.

Die Corona-Hilfen sollen nicht die Gewinne der Aktionäre sichern wie bei VW, etc. , sondern den Lohn der Mitarbeiter.

15:55 von ednew: Wer ist... jetzt an den Toten schuld

Wer ist...
jetzt an den Toten schuld, deren Operationen und andere Behandlungen oder Früherkennungen nicht durchgeführt werden?
In erster Linie diejenigen, die die Infektionszahlen hoch halten.
D. h. die die absichtlich keine Masken tragen, den Sicherheitsabstand nicht einhalten und damit andere anstecken.
Denn würden die Infektionszahlen runter gehen und das Risiko einer Ansteckung sinken, könnte ich auch wegen meines Tumorverdachtes ENDLICH wieder zum Arzt.
Ich bin daher stinksauer, wenn ich sehe, dass die Maskenverweigerer noch nicht mal -sehr harte- Strafen bekommen.
Ja, manchen ist offenbar nicht bewußt, dass sie zum einen diejenigen gefährden, die sie womöglich anstecken und zum anderen dafür sorgen, dass auch die Risikopatienten immer noch nicht zum Arzt oder in eine Klinik gehen können.

Würde das Klinikpersonal nicht bezahlt ...

dann würde unser Gesundheitssystem ganz zusammenbrechen. Denn umsonst arbeitet niemand.
Wenn also die Regierung bzw. der Steuerzahler die Gehälter nicht weiter bezahlt, gehen auf den Intensivstationen die Lichter aus.

@Sternenkind

Ihre Kommentare sind in der Regel nur Zweizeiler, meist mit provokantem Inhalt. Das ist ja grundsätzlich ok, allerdings stelle ich mir inzwischen folgende Fragen:

Worum geht es Ihnen? Was möchten Sie bzw. was möchten Sie nicht?

Könnten Sie in ein paar Sätzen erläutern, wofür Sie eigentlich stehen?

18:31 von steuer.mann

Zitat:"die Triage ala Spahn - Krebskranke werden als nicht so dringend eingestuft ?"

Belegen Sie bitte, wo und wann eine notwendige Krebsoperation wegen Corona aufgeschoben wurde. Sonst muss ich Ihre Aussage als reine Polemik vestehen.

18:09 von Non-Partisan

Ich denke es ist hier weniger das fehlende Geld denn die fehlenden Menschen, die das machen wollen...
.
... da sollte es ja Möglichkeiten geben
sicherlich nicht mit der Variante BGE

@harrys 16:43

Leider ist dieses Forum mehr und mehr zu einem Meckerforum verkommen. Es ist in der Tat egal was Herr Spahn sagt oder schreibt, hier wird von einem gewissen Teil nur rumgekeift und gemeckert. Diese Leute meckern gegen alles was die Regierung macht und verlieren dabei jede Objektivität.

Spahn gibt Kliniken Gehälter-Garantie ?

Hätte nicht so weit kommen dürfen.

Die öffentlichen Arbeitgeber in den Städten und Ländern haben sich freiwillig aus der Gesundheitsführsorge der Bürger aus idiologischen oder finaziellen gründen verabschiedet.

Sie hatten einfach kein politisches Intresse mehr an den Häuser haben die lange überfälligen sanierungen und Verbresserung den Privaten überlassen.
Das verdiente Geld verwendeten Sie um damit Projekte und Ihre Haushalte zu stützen.

Schon damals standen die Mitarbeiter und Führsorge nicht in Focus der Entscheider.

Was bin ich froh, dass ich in

Was bin ich froh, dass ich in diesen komplexen Zeiten keine folgenschweren Entscheidungen treffen muss, aber genauso froh bin ich, dass die selbsternannten Experten bloß ihre Posts hier schreiben dürfen. Diese Vergleiche mit der DDR sind doch eher zum gähnen.

@ednew 15:55

An diesen Toten sind die Maskenverweigerer, Abstandsverweigerer schuld. Leider gibt es von denen in Deutschland noch zu viele und darum sind auch die Zahlen der Infizierten so stark gestiegen. Ohne diese rücksichtslosen Menschen könnten Operationen, andere Behandlungen und Früherkennung normal durchgeführt werden.

@ Lächerlich, 16:11

Als Pflegekraft sind sie ja auch vermutlich auch oft in Kontakt mit anderem Personal aus dem med Bereich.
Haben eigentlich die Fahrer der RTW´s einen Corona-Bonus bekommen?
Angeblich soll das nicht der Fall gewesen sein.

Am 29. Dezember 2020 um 16:37 von Zwicke

„der Staat von gesetzlichen Regelungen (nötigenfalls Teil- oder Vollverstaatlichung) zur Aufrechterhaltung der Krankenversorgung Gebrauch machen...
_
Klingt vielleicht "verschwurbelt", aber so sind auch unsere Gesetze...“

Ist eine gute Überlegung,

aber

wenn bei Ihnen eine lebensbedrohliche, sehr eilige Risiko Operation anstehen würde,
Sie wären schon im Rettungswagen, und Sie hätten die Wahl, auf der

rechten Seite steht ein aufgrund des soeben ausgerufenen Notstands, ein vollverstaatlichtes Krankenhaus, auf der

linken Seite eine „Klinik in privatwirtschaftlicher Trägerschaft“.

Wie würden Sie sich entscheiden?
(Egal ist keine Meinung)

Wenn jetzt der Staat den

Wenn jetzt der Staat den privaten hilft, muss die nächsten Jahre der Gewinn gepfändet werden. Geht ja nicht anders. Verluste kann man nicht permanent sozialisieren, wenn man Gewinne ständig privatisiert. Mal abgesehen davon, dass Gewinne nicht nur verprasst werden dürfen, sondern auch für Rücklagen benötigt werden.

dann wird der Bund....

also in Zukunft bei jedem Arbeitgeber so verfahren müssen...wir sind angeblich ALLE gleich...manche sind eben mal wieder GLEICHER...

Man kann...

... es kurz machen: Selbstverständlich müssen die Gehälter des gesamten Klinikpersonals - insbesondere des an vorderster Front an Krankenbetten tätigen Pflegepersonals - immer geschert sein..!... weil eine bestmögliche Krankenversorgung anders gar nicht möglich wäre.
_
Hingegen sind hohe Gehälter für leitende Klinikfunktionäre sowie Renditen für Kapitalanleger nicht nur mehr als zweitrangig, sondern mE. sogar im Zeichen einer Pandemie deutlich zu kürzen.

@Nanni

"Heute ging durch die Presse, dass es in Israel ca. 2 Mio. mehr Impfdosen gibt als die D. Dort leben ungefähr neun mal weniger Menschen als hierzulande" Am 29. Dezember 2020 um 18:25 von Nanni

*

Wenn Sie so aufmerksam Pressemeldungen verfolgen, dann wissen Sie sicher auch, dass:

a) es zwischen den Ländern abgesprochen wurde, wer wieviel Impfstoff am Anfang bekommt, damit die Situation im Lande unter Kontrolle gebracht wird

b) ausgerechnet Israel hat die Situation nicht unter Kontrolle, da sich vor allem die Orthodoxen nicht an die Regeln halten - ganz zufällig war auf dem ersten Foto vom Impfen aus Israel ein Mann in traditioneller Kleidung zu sehen (Hemd aus, aber der Hut noch auf). Ich schätze das war Absichtlich und sollte eine Signalwirkung haben: "Sieht! Sogar streng religiöse Menschen lassen sich impfen!"

@17:55 von falsa demonstratio

>> Die Ausrufung des Notstands würde an der Situation nicht das geringste ändern. <<
_
Kenntnis der Gesetze und Ausführungsbestimmungen hilft weiter...

der Staat...

hat den Kliniken die Covid19-Patienten versprochen...dafür wird jedes Bett freigehalten...wenn ich heute 2 OPs mache und das Bett belege...habe ich das Bett für den versprochenen Covid19-Patienten nicht frei...der Staat muß jetzt nur noch die Patienten liefern...

Am 29. Dezember 2020 um 19:14 von Zwicke

@17:55 von falsa demonstratio: >> Die Ausrufung des Notstands würde an der Situation nicht das geringste ändern. <<
_
Zitat: Kenntnis der Gesetze und Ausführungsbestimmungen hilft weiter...

Ich lerne auch nach vierzigjähriger Tätigkeit in der Jurisprudenz immer noch gerne dazu.

Vielleicht könnten Sie in drei vier Sätzen erläutern, auf welche Normen Sie sich beziehen und wie Sie meinen, dass diese angewandt werden könnten.

@Grossfamilienberater 17:53 Uhr: haben Sie zufällig blaue Augen?

Denn blauäugig kommt mir ihr Einwurf hier vor!

Wenn Spahn nach nunmehr 10 Pandemie-Monaten kein Konzept hat, wieso nehmen Sie dann an er werde eins haben nach 15 oder 20 Monaten ?

Mal ganz abgesehen davon, dass sich mit dem Thema nicht mehr die aktuelle Bundesregierung wird abmühen müssen - obwohl zugegebenermassen Spahn gute Chancen hat, sich selbst als Gesundheitsminister ab September 2021 zu beerben. Allerdings werden dann sowieso die Karten komplett neu gemischt!

@18:19 von Peter Meffert

>> Haben Sie sich mal mit den Voraussetzungen und Bedingungen des "Notstands" beschäftigt? Die sind z.Zt. keinesfalls gegeben. Ganz davon abgesehen, dass dann die Regierung tatsächlich zeitweise "am Parlament vorbei" regieren könnte. Das Geschrei möchte ich nicht hören... <<
_
Ja ... mit den Notstandsgesetzen habe ich mich beschäftigt ... schon bei deren Entstehung und später als kritischer Studiosus... In der aktuellen Lage (Corona) finde ich nun interessant, daß Sie ein "am Parlament vorbeiregieren..." noch als bloße Möglichkeit bezeichnen... im Gegensatz zur aktuellen, föderalen Realität... Und genau deshalb gibt es auch genügend "Geschrei", wie Sie es zu nennen belieben... weil Sie das nicht mögen, oder nur, weil sie es nicht verstehen..?

19:11 von Tada

"Heute ging durch die Presse, dass es in Israel ca. 2 Mio. mehr Impfdosen gibt als die D. Dort leben ungefähr neun mal weniger Menschen als hierzulande" ............

ausgerechnet Israel hat die Situation nicht unter Kontrolle, da sich vor allem die Orthodoxen nicht an die Regeln halten"

Vielleicht sollte man in Deutschland den Querdenkern auch zuerst die Impfung anbieten. Die scheinen ja auch bei der Verbreitung des Virus eine groessere Rolle zu spielen.

19:16 von Superdemokrat

der Staat...
hat den Kliniken die Covid19-Patienten versprochen...dafür wird jedes Bett freigehalten...wenn ich heute 2 OPs mache und das Bett belege...habe ich das Bett für den versprochenen Covid19-Patienten nicht frei...der Staat muß jetzt nur noch die Patienten liefern...

Nur mal so nebenbei: Verstehen Sie selbst wenigstens, was Sie da geschrieben haben? Dann wäre es ja schon mal einer ...

19:07 von Zwicke

... Hingegen sind hohe Gehälter für leitende Klinikfunktionäre sowie Renditen für Kapitalanleger nicht nur mehr als zweitrangig, sondern mE. sogar im Zeichen einer Pandemie deutlich zu kürzen.

Solche Vorschläge sind vor allem immer dann ganz toll, wenn man selbst zufällig kein leitender Klinikfunktionär ist.

@Nanni 18:25 Uhr: Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen

Sie haben völlig recht. Nicht nur Israel, auch die USA (von Russland und China ganz zu schweigen) kommen besser und schneller in die Puschen mit dem Impfen als Deutschland.

Die bisher in Deutschland mit Mühe applizierten Impfdosen sind nur in fast lächerlich geringer Zahl vorhanden, wenn man sie auf einzelne Bundesländer herunterbringt. Die USA allein hat bereits 1 Million Menschen geimpft!

Ich verstehe auch nicht wieso sich in Deutschland weder Prominente noch Politiker publikumswirksam impfen lassen um die Kampagne voranzutreiben.

Vielleicht liegt es ja daran, dass gegenwärtig eine erhöhte Nachfrage ohnehin nicht befriedigt werden könnte.

Derweil mahnt Lauterbach Tempo beim Impfen an mit Blick auf die sich ausbreitende noch ansteckendere Virus Mutante.

Ich lass mich gerne positiv von den deutschen Entscheidungsträgern überraschen. Da meine Erwartungen sowieso sehr niedrig sind, bestehen gute Chancen mich mit einer gelungenen Impfkampagne zu beeindrucken.

@ 19:11 von Tada

Eine Frage: Haben Sie nicht mitbekommen, dass große Hilfswerke in den letzten Wochen darauf hingewiesen haben, dass es derzeit weltweit eine große Verteilungsungerechtigkeit bei den Impfstoffen gibt, weil in 70 ärmeren Ländern nur 10 Prozent der Bevölkerung geimpft werden könnten? Aus ethischen Gründen darf nicht der Wohlstand, sondern muss der Bedarf müsse darüber entscheiden, wer geimpft wird. Ein Impf-Nationalismus könnte darüber hinaus zu ganz neuen Formen von Flucht und Migration führen, da jetzt schon der Pandemie des Virus in vielen Regionen eine Pandemie des Hungers folgt.

16:58 von Sternenkind

>>Nun sie denken anscheinend auch alle Patienten in allen Kliniken wären Corona P. Gut wird von den Medien so verkauft. Ist aber falsch<<

Nun, sie versuchen Ihre kruden Verschwörungstheorien wie "DDR" und Ähnliches zu verkaufen. Das ist nur peinlich.

@18:42 von Peter Meffert 18:31 von steuer.mann

//Zitat:"die Triage ala Spahn - Krebskranke werden als nicht so dringend eingestuft ?"

Belegen Sie bitte, wo und wann eine notwendige Krebsoperation wegen Corona aufgeschoben wurde. Sonst muss ich Ihre Aussage als reine Polemik vestehen.//

Das Problem ist tatsächlich, dass viele Vor- und Nachsorge-Untersuchungen bis zum Sankt-Nim­mer­leins-Tag verschoben werden - möglicherweise so lange, bis es wirklich zu spät ist. Hier spreche ich aus persönlicher Betroffenheit. Allerdings bin ich zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht scharf darauf, zu irgendwelchen Untersuchungen ins Krankenhaus zu gehen.
Ich vertraue auf mein Glück.

***Zuvor hatte die Deutsche

***Zuvor hatte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) angesichts der coronabedingten Betriebseinschränkungen Alarm geschlagen. DKG-Präsident Gerald Gaß warnte gegenüber dem RND davor, dass die Kliniken flächendeckend bereits im ersten Quartal des neuen Jahres die Gehälter ihrer Mitarbeiter nicht mehr zahlen könnten, wenn die Häuser nicht mehr finanzielle Hilfen erhielten.***

Auch 'ne Methode, junge Leute davon abzuhalten, den Pflegeberuf zu ergreifen. Dämlicher geht es nicht.

kann ich darüber nur lachen?

DragonOfBloodX @

Sie sollten mal Anfangen eine eigene Starke Intressenvertretung aufzubauen.

Die Pflegkräfte sollen sich das mal als aufgabe für 2021 vornehmen.

Denn wen Corona so weiter geht werden unsere Seniorenheim bald leer sein und auch Entlassungen auf der Agenda stehn.

Nur eine eigene starke Interessenvertretung kann dann auch in der Privatwirtschaft bei Pflege usw. gute und atraktive Tarifverträge abschließen.

Die Mitarbeiter im ÖPNV, Lufthansa Sicherheitspersonal am Flughafen oder Lokführer zeigen wie man respektvolle, leistungsgerechte Löhne durchsetzt.

Auf Klatschen und Plätzchen könnt Ihr dann verzichten.

19:44 von Möbius

Zitat:"Nicht nur Israel, auch die USA (von Russland und China ganz zu schweigen) kommen besser und schneller in die Puschen mit dem Impfen als Deutschland. "

Gestern war zu lesen, dass von dem russischen Impfstoff bisher 700 000 Dosen ausgeliefert, nicht verimpft, wurden. Bei 145 Mio Einwohnern Russlands würde ich das nicht "schneller in die Puschen kommen" nennen.

Zitat:"Die bisher in Deutschland mit Mühe applizierten Impfdosen sind nur in fast lächerlich geringer Zahl vorhanden, wenn man sie auf einzelne Bundesländer herunterbringt."

Komisch, die Impfungen in den Pflegeheimen (Kat. 1)laufen auf Hochtouren...

Am 29. Dezember 2020 um 19:28 von Zwicke

Zitat: Ja ... mit den Notstandsgesetzen habe ich mich beschäftigt ... schon bei deren Entstehung und später als kritischer Studiosus...

Sie gestatten, dass ich das bezweifele?

Auf welche Normen wollen Sie sich denn beziehen und wie Sie meinen, dass diese angewandt werden könnten.

@19:02 von bavarian @ Lächerlich, 16:11

//Als Pflegekraft sind sie ja auch vermutlich auch oft in Kontakt mit anderem Personal aus dem med Bereich.
Haben eigentlich die Fahrer der RTW´s einen Corona-Bonus bekommen?
Angeblich soll das nicht der Fall gewesen sein.//

Es haben nicht einmal alle Intensiv-Pflegekräfte, die ausschließlich Covid-19-Patienten betreuen, den Bonus bekommen. Den Bonus gibt es erst ab einer bestimmten Anzahl an Covid-19-Patienten. Man kann das nur als Verar... betrachten. Im übrigen gehen auch alle MTAs (Medizinisch-technische AssistentInnen) leer aus, d.h. auch jene, die all die Lungen der Covid-Patienten röntgen oder die Lungenfunktion prüfen müssen.
Schon länger gibt es auch in diesen Bereichen erheblichen Nachwuchsmangel.

Da kann ...

Da kann ja mal der Vorstand und alle Chefärzte auf Gehalt verzichten.
Jeder private Unternehmer leistet so seinen Beitrag um seine Firma zu stützen.

@21:10 von werner1955

//Auf Klatschen und Plätzchen könnt Ihr dann verzichten.//

Das können die jetzt schon.

//Sie sollten mal Anfangen eine eigene Starke Intressenvertretung aufzubauen.//

Stimmt. Mit ver.di war's nix und wird's auch nix mehr. Da sind die Ärzte mit dem Marburger Bund besser bedient.

Nun ja

Die WHO hat am 13. November 2020 ihre Definition der Herdenimmunität dahingehend geändert, dass diese nur noch über eine Impfung und nicht mehr vermittels einer durchgemachte Infektion erreicht werden kann.
Spannend. Verkaufsförderung für Impfstoffe. Wer wohl davon profitiert!?

21:21 von Anna-Elisabeth

Zitat:"Es haben nicht einmal alle Intensiv-Pflegekräfte, die ausschließlich Covid-19-Patienten betreuen, den Bonus bekommen. Den Bonus gibt es erst ab einer bestimmten Anzahl an Covid-19-Patienten. Man kann das nur als Verar... betrachten. Im übrigen gehen auch alle MTAs (Medizinisch-technische AssistentInnen) leer aus, d.h. auch jene, die all die Lungen der Covid-Patienten röntgen oder die Lungenfunktion prüfen müssen."

Das ist allerdings kaum zu fassen und in meinen Augen schlicht und einfach ein Skandal.

21:32 von Sternenkind

Zitat:"Verkaufsförderung für Impfstoffe. Wer wohl davon profitiert!?"

Nun ja, zunächst mal alle Geimpften. Danach auch die Aktionäre der Impfstoffhersteller, so ist das in einer kapitalistischen Gesellschaft. Kaufen Sie doch einfach auch Aktien von Pfizer, dann haben Sie auch was davon.

@18:42 von Peter Meffert

Ich möchte noch auf eine andere "Nebenwirkung" der Pandemie hinweisen:

Thema Organspende:

***...Allerdings: Ganz ohne Auswirkungen bleibt die Pandemie nicht. Lagen die Spenderzahlen im Januar und Februar noch um fast 30 Prozent höher als im Vergleichszeitraum 2019, reduzierte sich dieses Plus auf 1,7 Prozent bis Ende September.*** (aerzteblatt.de)

Ich könnte mir vorstellen, dass sich dieser Trend angesichts der aktuellen Lage weiter fortsetzt.

21:21 Anna-Elisabeth @19:02 bavarian @ Lächerlich, 16:11

Es haben nicht einmal alle Intensiv-Pflegekräfte, die ausschließlich Covid-19-Patienten betreuen, den Bonus bekommen. Den Bonus gibt es erst ab einer bestimmten Anzahl an Covid-19-Patienten. Man kann das nur als Verar... betrachten.

Da gebe ich Ihnen recht und wünschte, dass solche Versprechungen nicht eher das Licht der Öffentlichkeit erblickten, bis die Machbarkeit eingehend durchdacht und für realistisch befunden wurde.

Schon länger gibt es auch in diesen Bereichen erheblichen Nachwuchsmangel.

Ich vermute es ist nicht nur die Bezahlung, sondern es sind auch die Arbeitsbedingungen, die Menschen davon abhält?

15:51 von Sternenkind

Zitat:"Darf er das? Ohne Entscheidung des Bundestages? "

Ja, er darf das. Der Dt. Bundestag hat ihm vor ein paar Wochen seinen Etat genehmigt. Wenn er mehr braucht, gibt es einen Nachtragshaushalt, den billigt dann auch wieder der Bundestag. Im Übrigen, Entscheidungen des Dt. Bundestags sind bei Ihnen je nach Ergebnis entweder unumgänglich oder skandalös. Gegen die vom Bundestag beschlossene Reform des IFSG haben Sie jedenfalls heftig gewettert, nachdem Sie vorher wochenlang gefordert hatten, der BT müsse die (ohnehin schon vorhandenen) gesetzlichen Grundlagen für die Pandemiebekämpfung beschließen. Nun ja...

@19:44 von Möbius

//Da meine Erwartungen sowieso sehr niedrig sind, bestehen gute Chancen mich mit einer gelungenen Impfkampagne zu beeindrucken.//

Bei wem und warum sollte ein Interesse bestehen, "Möbius" zu beeindrucken?

Wenn ich Ihre Kommentare lese, denke ich immer an den Spruch: >>Man soll sich selbst durchaus ernst nehmen, aber nicht wichtig.<<

Wer sich allzu wichtig nimmt, riskiert, nicht ernst genommen zu werden.

21:37 von Anna-Elisabeth

Zitat:"Thema Organspende:
***...Allerdings: Ganz ohne Auswirkungen bleibt die Pandemie nicht. Lagen die Spenderzahlen im Januar und Februar noch um fast 30 Prozent höher als im Vergleichszeitraum 2019, reduzierte sich dieses Plus auf 1,7 Prozent bis Ende September.*** (aerzteblatt.de)"

Ja, das ist auch schlimm. Das liegt m.M.n. aber nicht an nicht belegten Betten in den Krankenhäusern. Organspender benötigen die in der Regel nicht mehr, wenn man von den wenigen Lebendspendern von Nieren absieht. Ich halte die nachgelassene Spendenbereitschaft für eine irrationale Antwort auf die Pandemie.

21:44 von Anna-Elisabeth

Touchè!

@21:32 von Sternenkind

>> und nicht mehr vermittels einer
>> durchgemachte Infektion erreicht
>> werden kann.

Evl., weil sich vielfach herausgestellt hat, daß eine "durchgemachte Infektion" nicht(!) für eine Immunisierung reicht? oO

@21:39 von Kaneel

//Ich vermute es ist nicht nur die Bezahlung, sondern es sind auch die Arbeitsbedingungen, die Menschen davon abhält?//

Da vermuten Sie richtig. Vor allem immenser Zeitdruck und damit verbundene Unfreundlichkeiten sind für alle Beteiligten ein Problem.

@ednew 15:55 Uhr..

"Wer ist...

jetzt an den Toten schuld, deren Operationen und andere Behandlungen oder Früherkennungen nicht durchgeführt werden?"

Niemand, weil dringliche Behandlungen und Operationen weiterhin durchgeführt werden..

@19:44 von Möbius

>> von Russland
Haben Sie heute(!) Vormittag den Artikel auf tagesschau.de evl. verpaßt? In Russland sind erst 700.000 Impfdosen ausgegeben. -.-

>> weder Prominente noch Politiker
>> publikumswirksam impfen lassen
Auf Pro7 oder RTL2? oO

Finanzierungsprobleme..

...können auch für das Gesundheistwesen gelöst werde. Ein Beispiel wären die 2% des künftigen Bundeshaushaltes, da ja mehr für die Verteidigung (NATO-Verpflichtung) ausgegeben werden soll. Und soweit mir bekannt ist jedes Jahr sollen 2% für die NATO rausgehauen werden... Kann man sich sparen und für Gesundheit und / oder Bildung umschichten.

0_Panik..15:55 Uhr..

Fast jeden Tag dieselbe Leier..

"Und da noch jede Menge Pflegekräfte eingestellt werden müssen, kann er gleich noch mal so viel Geld oben drauf hinblättern."

Dieselbe Antwort von mir..Pflegekraft mit ü 30 Jahren Berufserfahrung:

Wo sollen die zusätzlichen Kräfte kommen?
Ausbildung dauert 3 Jahre, dann 2 Jahre Berufserfahrung, dann 2 Jahre Weiterbildung.. 7 Jahre!

Wo sollen da schnell Leute herkommen?

Würden Sie uns aushelfen, damit Sie mal sehen, was falsch läuft?

@21:45 von Peter Meffert 21:37 von Anna-Elisabeth

//Ich halte die nachgelassene Spendenbereitschaft für eine irrationale Antwort auf die Pandemie.//

Das ist sicher richtig. Ich könnte mir aber vorstellen, dass bei der derzeitigen Überlastung einiger Intensiv-Stationen, auch in diesem Bereich (Organspende) der Personalmangel zum Problem wird.

@19:40 von Thomas D.

>> wenn man selbst zufällig kein leitender
>> Klinikfunktionär ist.

Sie fragen auch vorher die Frösche, ob Sie den Sumpf austrocknen dürfen? oO

21:49 von Anna-Elisabeth @21:39 von Kaneel

//Ich vermute es ist nicht nur die Bezahlung, sondern es sind auch die Arbeitsbedingungen, die Menschen davon abhält?//

Da vermuten Sie richtig. Vor allem immenser Zeitdruck und damit verbundene Unfreundlichkeiten sind für alle Beteiligten ein Problem.

Habe mal kurzzeitig als angelernte Kraft in der ambulanten Altenpflege gearbeitet. Das ist eine Weile her, aber unter Zeitdruck eine Tätigkeit am/mit Menschen zu machen, ist nicht gut. Das macht unzufrieden, weil man den Menschen und der eigenen Vorstellung wie man diese Tätigkeit ausführen sollte und möchte nicht gerecht werden kann.

Hagen Hoffmeister..

"Seit über drei Jahren spricht diese Regierung davon den Pflegenotstand beheben zu wollen"

Meine erste Erfahrung mit Pflegenotstand datiert von 1987..ein kleines Kreiskrankenhaus in Unterfranken...
Viel besser ist es nicht geworden,eher noch schlimmer.

21:37 von Peter Meffert

Kaufen Sie doch einfach auch Aktien von Pfizer, dann haben Sie auch was davon.
.
das ist jetzt ein recht einfacher zudem logischer Vorschlag !!
ob den jeder versteht ??

@Peter Meffert

"Das liegt m.M.n. aber nicht an nicht belegten Betten in den Krankenhäusern. Organspender benötigen die in der Regel nicht mehr, wenn man von den wenigen Lebendspendern von Nieren absieht" Am 29. Dezember 2020 um 21:45 von Peter Meffert

*

Werden die Körper der Organspender nach ihrem Hirntod nicht künstlich am Leben erhalten und beatmet, weil das nicht mehr von selbst funktioniert?

Das klingt für mich sehr wohl nach einem Intensivbett pro Organspender.

Immerhin müssen alle passenden Organempfänger erstmal zusammengesucht werden, der Transport muss organisiert werden, die Entnahme muss so stattfinden, dass die Organtransplantation schnellstmöglich stattfinden kann...

Bis dahin wird der Körper doch beatmet, oder nicht?

@Hagen Hoffmeister

Danke für Ihren weitssichtigen Beitrag.

@Sternenkind 21:32 Uhr..

"Spannend. Verkaufsförderung für Impfstoffe. Wer wohl davon profitiert!?"

Arbeiten Sie für umsonst?
Wissen Sie, wie preiswert Impfungen sind?
Wollen Sie in eine Zeit vor Impfungen gegen Wundstarrkrampf, Diphterie und Polio zurück?

Haben Sie medizinische Kenntnisse oder geben Sie nur "Wissen" aus den Untiefen des www wieder?

Fragt ein Fachkrankenpfleger..

@Peter Meffert 21:17 Uhr: Wissen Sie genaueres?

Also, die Anzahl der Menschen die in Russland aktuell geimpft sind, habe ich auch nur aus den Medien (600.000).

Nach US Medien seien (Stand vor 2 Tagen) 4.200.000 Menschen weltweit geimpft.

Immerhin 100mal so viele wie in Deutschland. Kurioserweise meistens mit dem in Deutschland entwickelten Impfstoff (außer Russland und China).

Dabei kann ich über die nationalen Egoismen nur den Kopf schütteln, weil es dem vorgeblichen Ziel nicht gerecht wird.

Russland hat sich m.E. auch zu recht beschwert über bewusst negative Berichterstattung im Westen über seinen Impfstoff. Ein Unding, wie ich finde!

@16:42 Tada..

Was ist mit den Patienten, dWie lange kann man diese OPs überhaupt noch verschieben?ie auf diese Eingriffe warten?

Ein Kollege wartete 4 Monate auf eine Kniearthroskopie..
plus 6 Wochen Erholung..

ärgerlich für uns Kollegen aber seitdem war er nicht mehr krank..

Um 19.27 von. Moebius

Sie sind nicht vom Fach. Die Krankenhausstrukturreform ist etwas ganz anderes als die Pandemiebekaempfung. Und die machen Sie nicht so nebenbei im Rahmen einer Notlagenbewaeltigung. Die Liquiditaetssicherung ist eine Ueberbruecku gsmassnahme. Mehr nicht. Die Krkhsfinanzierungsreform gehen Sie nicht im Hoehepunkt der Pandemie an. Das waere anfaengerhaft.

Aber andererseits

Es ist zwar richtig, dass Eingriffe verschoben werden und diese Einnahmen fehlen aber die Corona-Fälle werden doch von den Kassen vielleicht auch bezahlt??? Und bei Intensiv-Therapie-Fällen bestimmt auch noch etwas besser?

@Anna-Elisabeth 21:06 Uhr..

"Das Problem ist tatsächlich, dass viele Vor- und Nachsorge-Untersuchungen bis zum Sankt-Nim­mer­leins-Tag verschoben werden"

Frau Kollegin..die Glioblastom-Nachsorge meiner Ehefrau läuft weiter wie gehabt..MRT und Vorsprache in Würzburg alle 3 Monate..

Sollte also kein Problem sein..

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