Kommentare

und wieder wird der Allgemeinheit

die Reparatur dessen überlassen, was zu Gunsten weniger in Klump geschlagen wurde. Um nicht missverstanden zu werden: ich begrüße die Einheitsrente, weil sie vielen Bedürftigen nützt. Aber dass die erst bedürftig wurden, hat seine Ursache in einem Leben unter maximaler Ausbeutung, in dem sie nie den Gegenwert dessen erhalten haben, was sie geleistet haben. Alles, was sie über ihren dringendsten Lebensunterhalt hinaus erarbeitet haben, verschwand unverzüglich in den Taschen anderer. Und man hütet sich davor, daran auch nur das Geringste zu ändern. Ja, "man": eben nicht nur Parteien wie Union und FDP, sondern auch inzwischen die Sozialdemokraten fragen nicht nach der Wurzel des Problems und werden das auch nicht tun.
"Die Lebensleistung würdigen", klingt toll, aber warum geschieht dies nicht schon während des (Arbeits-)Lebens?

Mühsam

Als "großen sozialpolitischen Meilenstein" bezeichnet Hubertus Heil die Grundrente.
>> Sie helfe gerade denjenigen Menschen, über die derzeit so viel gesprochen werde, sagt der Arbeitsminister dem ARD-Hauptstadtstudio. Denen nämlich, "die den Laden am Laufen halten", also Reinigungskräften, Menschen an der Supermarktkasse oder in Alten- und Pflegeheimen"

Die sollten am Ende ihres Lebens eigentlich mehr "verdient" haben als nur das zum Überleben unbedingt Notwendige. Und sich, um es (eventuell) zu bekommen, nicht auch noch umständlich "überprüfen" lassen müssen.

Wieder eine Luftnummer zur Volksverdummung

Erst werden durch SPD und Grüne die Renten gekürzt (Regierung Schröder) und nun schmeisst man einigen wenigen ein paar Brosamen vor die Füße.

Vor 20 Jahren haben die Menschen noch eine Rente von ca. 67% bekommen. Heute sind sie bei 48%. Dazu müssen sie noch Krankenversicherung und Pflegeversicherung zahlen. Und zudem knöpft man ihnen noch Steuern ab.
Wenn sie sich privat oder mittels Lohnverzicht über ihren Arbeitgeber eine Zusatzrente vom Munde abgespart haben, werden diese Menschen ebenfalls noch geschröft (wenn sie über den armseligen Freibetrag kommen).

Nachdem man nicht mehr vertuschen kann wie dreckig es vielen Rentner geht, beschließen genau diese mit hohen Pensionen ausgestatteten Politiker eine armselige Aufstockung. Schämen sollten sie sich. Wein saufen und Wasser predigen.

Grundrente : Viel mehr als HartzIV wird es nicht

D. die Grundrente kommt, ist gut.
D. Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) wäre besser.

Wie im Artikel vorgetragen wird, dürfte die Grundrente nicht sonderlich höher liegen als HartzIV oder Sozialhilfe.

Die Grundrente kommt vor allem den Kommunen, Städten, und Kreisen zu Gute.
Die sparen an Sozialhilfekosten und ggf. an HartzIV -Kosten.
Die Grundrente wird jetzt von der Deutschen Rentenversicherung getragen.
Es kann in Einzelfällen sein, dass Kommunen, Städte, und Kreise noch die Grundrente "aufstocken" müssen.
Fazit: Viel gearbeitet, wenig Rente

Besser wäre da d. BGE (auch gut bei Corona)
HartzIV u. Sozialhilfe fällt völlig weg, u. damit auch d. ganze Bürokratie.
Dafür wird ein BGE als Grundrente oder Mindesteinkommen b. zu einer bestimmten Höhe gezahlt (z.B. max. Steuerfreibetrag).
D. Zeche wird a. d. Bundessteuergeldschatulle gezahlt.

Auch hier wird wieder ein Reform-Stau deutlich.
Die Sozial-Reform z.B. u.a. auch d BGE oder die Bürgerversicherung blieb wg. Corona auf der Strecke.

Die Grundrente kommt

... und das ist eine wichtige soziale Errungenschaft für alle Menschen mit einer kleinen Rente.

@14:35 von kritt.

Die Grundrente kommt ... und das ist eine wichtige soziale Errungenschaft für alle Menschen mit einer kleinen Rente ..."

Nur wirklich erkennbar ist das nicht.

Die Betroffenen müssen da erst noch die dicke Lupe aus der Schublade holen.

Ein winziger Schritt in richtige Richtung

Doch ist das zu wenig, das höhere bedingungslose Grundeinkommen wäre faktisch richtiger und besser.

Eine moderate Angleichung von sehr hohen Einkommen und unter dem Existenzminimum liegenden Einkommen stünde Deutschland besser zu Gesicht und würde manche Not auch nach Corona verhindern und lindern.

Vor allem systemrelevante Arbeit muss gerechter bezahlt werden und nach lebenslanger Einzahlung und lebenslanger Arbeit müssen Renten entsprechendes spiegeln.

@ dummschwaetzer

Erst werden durch SPD und Grüne die Renten gekürzt (Regierung Schröder) und nun ...

Also irgendwie scheinen Sie noch ne Rechnung mit der Regierung Schröder offen zu haben. Aber trotzdem muss man doch klarstellen, dass auch damals keine Rente gekürzt wurde.

wer hätte das gedacht

aber wahrscheinlich ähnlich gut geplant wie die impfaktion

es ist keine "Grundrente"

weil sie nicht allen zusteht, sondern nur einer Minderheit. Tagesschau sollte irreführende, politisch motivierte Bezeichnungen vermeiden und so zu mehr Wahrhaftigkeit in der Berichterstattung beizutragen versuchen.

Unverschämt

Die Betroffenen müssen da erst noch die dicke Lupe aus der Schublade holen.

Manch einem kann man es wohl nie recht machen.

wer 40 Jahre Vollzeit gearbeitet hat....

und jetzt Anspruch auf Grundrente hat, hat doch irgendetwas falsch gemacht im Leben

14:29 von 0_Panik

Grundrente : Viel mehr als HartzIV wird es nicht
D. die Grundrente kommt, ist gut.
D. Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) wäre besser.
.
vielleicht ist auch Hartz4 zu hoch ?
und BGE, Geld für´s Nichtsstun,
eine für mich bedenkliche Entwicklung in unserer Gesellschaft

Zu wenig , zu Spät

Für viele meiner Generation hier ist das ein Witz, denn sie werden auch die hier geforderten Kriterien nicht erfüllen können.
Nebenbei geht gerade die Altersversorgung durch den Schornstein.
Aber was soll's: Generation Pillenknick ist als Wählergruppe nicht relevant.

Nein, es ist wahrlich keine Grundrente; die gebrochenen Erwerbsgeschichten der "Jüngeren"(wenn man von 50 abwärts noch als "Jung" bezeichnen kann) Generationen spiegelt sie nicht wieder.

@ AufgeklärteWelt

es ist keine "Grundrente" weil sie nicht allen zusteht

Eine Rente steht nun mal nicht allen zu. Die Tagesschau sagt es schon richtig. Das was Sie meinen, was es nicht ist, wäre ein Grundeinkommen.

14:25 von dummschwaetzer

or 20 Jahren haben die Menschen noch eine Rente von ca. 67% bekommen. Heute sind sie bei 48%.
.
das ist der eigentliche Skandal
ebenso wie >sie schreiben es ja< wer privat sich ne Zusatzrente vom Munde abgespart hat
Leistung in unserem Land lohnt" sich nicht
besser wäre es in den Tag reinleben die Gesellschaft läßt schon niemanden verhungern
so scheint es mir

@ qpqr27

... hat doch irgendetwas falsch gemacht im Leben

Wieso?

@dummschwaetzer, 14:25 Uhr

Die Renten sind in Deutschland nicht gerade üppig, dafür sind die Nettoeinkommen vergleichsweise hoch. Auch fördert die Politik Massnahmen der Altersvorsorge, die Betriebsrente ist ein weiterer wichtiger Mosaikstein. Die Mär von den Flaschen suchenden Rentnern stimmt in dieser pauschalen Form sicherlich nicht. Den meisten Rentenbeziehern geht es vergleichsweise gut bis sehr gut. Mit der Grundsicherung wird nun (endlich) auch für diejenigen etwas getan, die Jahrzehntelang wenig verdient, aber in die Rentenkasse eingezahlt haben. Nicht vergessen sollten Sie, dass die Rentensteigerungen in den vergangenen Jahren recht hoch ausfielen.

Diese Grundrente ist lächerlich niedrig

Also diese Grundrente ist lächerlich niedrig:

Anders als in Heils Beispiel von der Bochumer Reinigungskraft dürfte die Grundrente im Schnitt deutlich geringer ausfallen und bei etwa 80 Euro liegen, maximal bei 400 Euro. Voraussetzung sind mindestens 33 Beitragsjahre, den vollen Aufschlag gibt es erst ab 35 Jahren. Als Rentenleistung muss die Grundrente nicht eigens beantragt werden.

Von 400 Euro kann niemand leben. Und das man 35 Arbeitsjahre für die Grundrente haben muss, ist noch ein weiterer schlechter Witz. Schon dann nicht wenn man das hier beim Focus liest:

https://tinyurl.com/y9z7nksf
Focus: Aldi, Lidl, Rewe, Edeka und Co.: Das ändert sich 2021 beim Einkaufen Dienstag, 29.12.2020, 15:04

Die Mehrwertsteuer muss runter und diese vorsätzliche Sortimentsverschlechterung um Märkte unattraktiv zu machen im Focus-Artikel ist noch mieser. Damit wird 2021 nochmal kaputtgemacht und es ist eine versteckte Steuererhöhung.

Man hat was falsch gemacht, wenn ...

Das ist ein schwieriges Thema ! Evtl. 40 Jahre gearbeitet und dann nur 730 Euro Rente ?
Tatsache ist die informative Übersicht für anstehende Rentner die jeder per Post spätestens ab seinem 50 Lebensjahr regelmäßig erhält , ..also sehe ich was mich erwartet .
Vorsorge sollte geleistet werden , ..schon um die Jahrhundertwende wurden Menschen gewarnt ; ..denken Sie an Ihre Versorgungslücke !
Menschen schieben unbequeme Dinge gern beiseite .
Jetzt wird die Erwartung nach neuesten Informationen zur Grundrente eine Hängepartie um den wirklichen Start ; Geld erst ab Juni oder July'21 , ...und ob der Betrag auch der ist den man erhofft hat !

geschieht dies nicht schon während des (Arbeits-)Lebens?

von frosthorn @
Weil eigentlich jeder selbst und eigenverantwortlich handeln und leben muss.

Wie jeder sein Leben ausgestaltet ist in sehr großen Teilen sein persönliches Recht aber auch Pflicht.

Wer später feststellt falsch entschieden zu haben kann nicht immer von andern die gut und richtig Entschieden und gelebt haben dann alimentiert werden.

Ich habe mich früh gegen Luxus, Alkohol, Drogen usw. entschieden und mir Wohneigentum selbst erarbeitet.

Es begann vor zehn Jahren ...

Aus dem Artikel:
"... Einen ersten Anlauf für die Grundrente gab es schon vor mehr als zehn Jahren. Im Oktober 2009 hatten Union und FDP in ihrem Koalitionsvertrag unter der Überschrift "Kampf der Altersarmut" ein Alterseinkommen oberhalb der Grundsicherung vereinbart ..."

Seit 2009 : Das ist ein lange Zeit ...

Das klägliche Ergebnis der Grundrente etwas über HartIV-Niveau, jetzt zum Ende 2020, erinnert eher daran, dass die GROKO-Deutschland schon mal die Schreibtische aufräumt.

In 2021 ist Bundestagswahl.

Da müssen olle Kamellen mal endlich vom Tisch.

Am 29. Dezember 2020 um 15:09 von AufgeklärteWelt

Zitat: weil sie nicht allen zusteht, sondern nur einer Minderheit. Tagesschau sollte irreführende, politisch motivierte Bezeichnungen vermeiden und so zu mehr Wahrhaftigkeit in der Berichterstattung beizutragen versuchen.

Vielleicht benutzt die TS den Begriff "Grundrente", weil das Kind tatsächlich "Grundrente" heißt und im "Gesetz zur Einführung der Grundrente für langjährige Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung mit unterdurchschnittlichem Einkommen und für weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Alterseinkommen (Grundrentengesetz)" geregelt ist.

Hielten Sie es für eine wahrhaftigere Berichterstattung, würde die TS einen eigenen Begriff kreieren.

@ dummschwätzer

Vor 20 Jahren haben die Menschen noch eine Rente von ca. 67% bekommen. Heute sind sie bei 48%.

Ist es eigentlich völlig an Ihnen vorbeigegangen, dass wir heute weniger Erwerbstätige und mehr Rentner haben? Mal abgesehen davon, dass Ihre Zahlen nicht stimmen.

@15:23 von Sisyphos3

"... vielleicht ist auch Hartz4 zu hoch ? ... und BGE, Geld für´s Nichtsstun ... eine für mich bedenkliche Entwicklung in unserer Gesellschaft ..."

Da gibts Abhilfe:
Den Leuten arbeiten geben/anbieten, die arbeiten möchten, und zwar zu einem Lohn, der wenigstens etwas über Mindestlohn ist.

Es gibt viel zu tun in Corona-Zeiten ...

15:33 von werner1955

Ich habe mich früh gegen Luxus, Alkohol, Drogen usw. entschieden und mir Wohneigentum selbst erarbeitet.
-
ihr Beitrag zeigt zumindest mir
über Selbstverständlichkeiten muß man schreiben

@15:31 von Adeo60

"... Die Mär von den Flaschen suchenden Rentnern stimmt in dieser pauschalen Form sicherlich nicht ..."

Völlig richtig.

Dazu kommen noch einige Hunderttausende Obdachlose in ges. D.

14:09 von frosthorn

Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Es ist eine Schande dass Menschen im Alter auf eine Grunsicherung angewiesen sind. Leute arbeiten ein Leben lang und dann reichts nicht. Ich denke fuer viele ist dies auch demuetigend. Es sollten Arbeitsumstaende geschaffen werden, dass diese Beduerftigkeit ueberwiegenderweise erst gar nicht entsteht.

ja natürlich, @werner1955

Wie jeder sein Leben ausgestaltet ist in sehr großen Teilen sein persönliches Recht aber auch Pflicht. Wer später feststellt falsch entschieden zu haben kann nicht immer von andern die gut und richtig Entschieden und gelebt haben dann alimentiert werden.

Sie haben schon recht. Wenn jemand arm ist, liegt das natürlich daran, dass er sich nicht rechtzeitig entschieden hat, reich zu sein, und somit ist er selber schuld.

Heilige Einfalt, dass man so etwas lesen muss.

@ Demokratieschue - schlechter Witz

Von 400 Euro kann niemand leben. Und das man 35 Arbeitsjahre für die Grundrente haben muss, ist noch ein weiterer schlechter Witz.

Fordern kostet nix. Und die Verbreiter schlechter Witze sagen selten, wo das Geld denn her kommen soll. Da drücken sie sich drum. Klar muss ich mindestens 35 Jahre in die Rentenkasse einzahlen. Was denn sonst? Haben die Kritiker einen Goldesel?

... die Almosen

damit die Rentner weiterhin die Regierungsparteien Wählen, erst baut man den Sozialstaat ab, dann schafft man dadurch die prekären Arbeitsverhältnisse und am Ende dürfen wieder alle Zahlen.
Unterdessen werden Konzerne mit Milliarden Subventioniert und die Gewinne weiter Privatisiert, Verluste werden der Allgemeinheit angelastet, wann endlich kommt die Vermögenssteuer wann werden Aktiengewinne endlich versteuert und wann kommt die Bürgerversicherung ?
Sonst wird das System in absehbarer Zeit Kollabieren.

@15:34 von falsa demonstratio "Grundrente"

"Hielten Sie es für eine wahrhaftigere Berichterstattung, würde die TS einen eigenen Begriff kreieren."

Ja, denn Grundrente ist ein völlig irreführender Euphemismus. In der Politik dieser Regierung haben irreführende Fehlbezeichnungen mittlerweile Tradition. Das ist sehr nahe an Fake News oder irreführender Berichterstattung. Deshlab wäre es richtig, die "Grundrente" als das zu beschreiben, was sie ist: eine geringe Zusatzrente für eine sehr kleine Minderheit der Rentner.

@ Der Lenz

Zu wenig , zu Spät

Den Nörglern wird jeder Betrag zu wenig sein und jeder Termin zu spät. Langsam nervt's.

@15:36 von kritt.

"... st es eigentlich völlig an Ihnen vorbeigegangen, dass wir heute weniger Erwerbstätige und mehr Rentner haben ..."

Das ist nicht das Problem.

Das Problem ist, dass es viel zu viele Arbeitslose, Sozialhilfeempfängerinnen/er, und HartzIV-Empferinnen/er gibt, die keine Arbeit bekommen, die wenigstens etwas über dem Mindestlohn als Entlohnung angeboten werden. Oder sie bekommen gar keine Arbeit ...

Wer schon mal - längere Zeit (ca. 1J.) - zum HartzIV-Aufstocken auf das HartzVI-Amt musste, weis zu berichten, dass das u.U. jede Menge Schwierigkeiten gibt.
Folge:
Das hat sich längst rumgesprochen.

Die Grundrente kommt-mit Verspätung....

Ursprünglich waren dafür 3,8 Milliarden Euro vorgesehen. Nun stehen 1,3 Milliarden Euro bereit. Eine Friseurin, die 40 Jahre gearbeitet hat und 512 Euro Rente bekommt,sollte auf 960 Euro aufgestockt werden.
Eine echte Grundrente oder Mindestrente wäre ja auch wichtig. Müssen aufgrund der vergangenen Rentenreformen doch bereits 1,093 Millionen Rentenbezieher arbeiten, davon 195.513 im Alter von über 75 Jahre.
Mehr dazu in dem Artikel von Christoph Butterwegge unter dem Titel
"Politisches Armutszeugnis", vom 7.7.2020.

Am 29. Dezember 2020 um 15:34 von 0_Panik

Am 29. Dezember 2020 um 15:34 von 0_Panik
Es begann vor zehn Jahren ...

Aus dem Artikel:
"... Einen ersten Anlauf für die Grundrente gab es schon vor mehr als zehn Jahren. Im Oktober 2009 hatten Union und FDP in ihrem Koalitionsvertrag unter der Überschrift "Kampf der Altersarmut" ein Alterseinkommen oberhalb der Grundsicherung vereinbart ..."

Seit 2009 : Das ist ein lange Zeit ...

Das klägliche Ergebnis der Grundrente etwas über HartIV-Niveau, jetzt zum Ende 2020, erinnert eher daran, dass die GROKO-Deutschland schon mal die Schreibtische aufräumt.

In 2021 ist Bundestagswahl.

Da müssen olle Kamellen mal endlich vom Tisch.
______

Vergessen Sie´s, Ihre AfD kommt aus dem Umfragetief nicht raus und daher wird sie, bis auf unmögliches Verhalten und rumgepoltere im Bundestag, nichts bringen.

Und das ist auch gut so!

nichts gegen die Grundrente...

als kleines zusätzliches Taschengeld für die Chefarztgattin - wer aber nach 40 Jahren Vollzeitarbeit wirklich Anspruch darauf hat für den ist die Rentenzahlung wahrscheinlich noch sein geringstes Problem

@ Boxtrolls - Bescheidenheit zählt heute nicht mehr

Das ist ein schwieriges Thema ! Evtl. 40 Jahre gearbeitet und dann nur 730 Euro Rente ?

Da kann man ja schon nach den Ursachen fragen und überlegen, was in Ausbildung und Berufswahl falsch gelaufen ist. Aber es ist doch öde, dann die Schuld bei anderen oder "dem Staat" zu suchen.

@kritt, 15:36 rev @dummschwätzer

Vor 20 Jahren haben die Menschen noch eine Rente von ca. 67% bekommen. Heute sind sie bei 48%.

"Ist es eigentlich völlig an Ihnen vorbeigegangen, dass wir heute weniger Erwerbstätige und mehr Rentner haben?"

Ist eigentlich an Ihnen vorbeigegangen, dass unser BSP heute deutlich höher ist als früher, und damit mehr für alle da ist? Wie produzieren mehr, nicht weniger, völlig unabhängig davon, ob 90, 70 oder 50% der Bevölkerung erwerbstätig sind und ob 10, 30 oder 50% Rentner. Ist diese Rechnung so schwierig?

Am 29. Dezember 2020 um 15:36 von kritt.

Die 48% stimmen. Und bis 2030 rechnet man mit ca. 44%.

Noch etwas Geduld mit der Ungeduld !

Das Grundrentengeld muß noch gewaschen und gebügelt werden. Dann ist es endlich soweit, daß man nur noch wegen 300 Euro im Monat zum Sozialamt latschen und Formulare vollkritzeln muß. Da kommt Stimmung in der Tafel-Warteschlange auf.

liegt das natürlich daran

von frosthorn @
Nicht mit persönlicher Leistung etwas dagegen getan zu haben.

Ich war auch Arm und niemand hat mir was geschenkt und ich haben auch niemandem etwas weggenommen aber ich habe große Teile meiner erarbeiteten Finanzen abgeben für andere.

@ 0_Panik

Klar ist Hartz-IV keine üppige Alimentierung. Das kann sich keine Gesellschaft leisten und das wird auch niemand ernsthaft fordern. Und klar müssen die Betroffenen oft zum Amt rennen. Na und? Die Zeit muss man haben.

@15:48 von kritt.

"... Den Nörglern wird jeder Betrag zu wenig sein und jeder Termin zu spät ..."

Bei diesem Grundrenten-Ergebnis muss genörgelt werden.

Die Grundrente beträgt etwas über HartzIV-Nieveau.

Schon mal versucht auf HartzIV-Niveau zu leben ? Scheinbar nicht.

Und der Termin ist zu spät.
Wer seit 2009 an der Grundrente in Höhe von etwas über HartzIV herum bastelt, ist ganz einfach viel zu spät dran.

Man sagte es ..und schrieb es ..

Zahlen annehmen !
Wer sich nicht ausreichend gekümmert hat , ..steht vor dem Rentenbescheid und denkt , ..was nun ?
Die genannte Bruttorente der Rententräger ist nie eine Zahl die man nicht gekannt hat !
Also sollte man im zeitlichen Rahmen bis zur Rente sich die Absicherung ausrechnen lassen .
Übrigens wer heutzutage nur 3000, 00 Euro brutto pro Monat verdient und soll evtl. in 15 Jahren in Rente gehen , ..ja ohne Zusatzrente wird die gesetzliche Rente dann zu wenig sein ...

@15:53 von Schrammelvatti

"... Vergessen Sie´s, Ihre AfD ..."

Nee. Ist falsch. Ist nicht.

@ AufgeklärteWelt

... Grundrente ist ein völlig irreführender Euphemismus.

An dem Begriff finde ich sprachlich nichts auszusetzen. Es heißt im Gesetz Grundrente und es ist sachlich gesehen auch eine. Dass Sie mit der inhaltlichen Ausgestaltung nicht einverstanden sind, habe ich zur Kenntnis genommen.

@16:04 von kritt.

"... Und klar müssen die Betroffenen oft zum Amt rennen. Na und? Die Zeit muss man haben ..."

Nee. Die besteht immer dann nicht, wenn die Leute zum Job HartzIV-Aufstocken müssen.
Wer das schon mal mind. 1J. erlebt hat, weis, dass die HartzIV-Ämter in solchen Fällen - auffällig sehr häufig - den Betroffenen zu wenig Geld zum Aufstocken berechnen.
Folge: ein Widerspruch und Klage nach der anderen ...

Das macht niemand lange mit ...
Das ist völlig unzumutbar.
Das wissen aber nur die, die es schon mal erlebt haben.

U.v.a. ist deswegen BGE eh besser.

@ Bernd Kevesligeti

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Auch wenn wir inhaltlich nicht einer Meinung sind, hebt sich Ihre differenzierte Aussage doch wohltuend von der inhaltslosen Kritik und dem Nörgeln vieler anderen Beiträge ab.

auf die Vollzeitarbeit....

die weniger wert war als 900 € im Monat hätte man vermutlich auch leicht verzichten können - anstatt also unwichtige Arbeit nachträglich zu prämieren sollte man sich mehr um die wirklichen Leistungsträger der Gesellschaft kümmern

Grundrente nur für Allg. Rentenversicherte

Es gibt Freischaffende, die zu Beginn ihrer Arbeitswelt im Angestelltenverhältnis gearbeitet haben und nun keinen Anspruch auf die Grundrente haben.
20 Jahre Allgemeine Rentenversicherung und
25 Jahre Versorgungskammer
macht zusammen 45 Jahre Einzahlungen.

Ich könnte es verstehen, wenn die Versorgungskammern nicht an die gesetzlich gelaufenen Anpassungen angepasst worden wären, wie z.B. die Verlängerung der Arbeitszeit über die 65 Jahre hinaus.

Die Lächerlichkeitsrente

Bei Corona darf es keine Benachteiligung von Nichtgeimpften geben.
Bei der Rente ist die Benachteiligung täglich offensichtlich und soll auch weiter beibehalten werden.
Fällt das unter Altersdiskriminierung?
Wer als Kind möglicherweise Schwierigkeiten in der Schule hat, warum auch immer, macht schlechtere Schulabschlüsse und bekommt später schlechter bezahlte Arbeit.
Das ist Diskriminierend von Anfang an, von der Wiege bis zur Bahre, aber das ist OK?
Warum wird dagegen kein Gesetz erlassen?
Warum wird nicht von anderen, auch europäischen, Ländern gelernt, wie man vernünftige Renten zahlen kann, ohne das unsere Renter betteln oder Pfandflaschen sammeln müssen?
Da sind die Sozialdemokraten ebensolche Verbrecher, wie die Grünen oder die Union oder die FDP oder die AfD. 1500€ Nettorente für jeden wäre das mindeste, das jeder verdient hat, auch wenn er niemals gearbeitet hat.
Beitragsbemessungsgrenzen abschaffen, Digitalsteuer erheben & Steuerhinterziehung verhindern reicht dazu völlig aus.

Am 29. Dezember 2020 um 15:45 von AufgeklärteWelt

@15:34 von falsa demonstratio "Grundrente": "Hielten Sie es für eine wahrhaftigere Berichterstattung, würde die TS einen eigenen Begriff kreieren."

Zitat: Ja, denn Grundrente ist ein völlig irreführender Euphemismus. In der Politik dieser Regierung haben irreführende Fehlbezeichnungen mittlerweile Tradition. Das ist sehr nahe an Fake News oder irreführender Berichterstattung. Deshlab wäre es richtig, die "Grundrente" als das zu beschreiben, was sie ist: eine geringe Zusatzrente für eine sehr kleine Minderheit der Rentner.

Ich widerspreche Ihnen nicht, was Ihre Einschätzung des Begriffs "Grundrente" betrifft.

Sie sollten sich an Ihren Wahlkreisabgeordneten wenden.

Von der Presse erwarte ich jedoch, dass sie keine Politik macht, indem sie eigene Begriffe kreiert, sondern dass sie sich der Fachtermini bedient.

Wo ist denn da eine Grundrente?

Es ist nicht mehr als ein besserer Sozialzuschlag für einige wenige Menschen, denn 1,3 - 1,5 Mio Menschen sind wenig im Vergleich zu den vielen Millionen Menschen, die keine sog. Grundrente bekommen können. Gerade im Osten und im Ruhrgebiet gab es eine strukturelle Arbeitslosigkeit - es gab einfach keine Arbeit. Und nicht alle konnten in den Goldenen Westen ziehen.
Also bleibt die Brieftasche gerade im Osten und im Ruhrgebiet weiterhin sehr schmal bei vielen, die nichts dafür können, arbeitslos gewesen zu sein und keine entsprechenden Arbeitsjahre nachweisen können.
Danke liebe Regierung. Hauptsache die Diäten werden erhöht und die Bundestagsangestellten erhalten eine Corona-Sonderzahlung.
Es ist schon eine merkwürdige Art von Demokratie, die in Deutschland herrscht, eine Demokratie der Reichen, der Beamten und der Aktionäre.

Die Grundrente kommt - mit Verzögerung

Grundrente ist aber doch nur eine verdeckte Bezeichnung für eine Hartz-IV-Rente.

Am 29. Dezember 2020 um 17:32 von Kritikunerwünscht

Zitat: Danke liebe Regierung. Hauptsache die Diäten werden erhöht und die Bundestagsangestellten erhalten eine Corona-Sonderzahlung. Es ist schon eine merkwürdige Art von Demokratie, die in Deutschland herrscht, eine Demokratie der Reichen, der Beamten und der Aktionäre.

Sie haben in meinen Augen oft Recht, rutschen dann aber ab in Neiddebatten und Platitüden -- schade.

Menschen mit einem Anspruch von

1.600,-€ Pension nach bereits einer Legislaturperiode entscheiden über Rentenhöhe.
Menschen, die von der Not vieler Rentner (vor allem von Frauen) keine Ahnung haben.
Menschen, die zu feige sind endlich ein vernünftiges Rentenkonzept wie in Österrecih oder der Schweiz auszuarbeiten, bei denen jeder in die gleiche Kasse einzahlt.
Menschen, die in einer Blase des Wohlstands als staatliche Transfergeldempfänger leben, die ihnen der Handwerker oder die Krankenschwester mit Aussicht auf Grundrente finanziert.

Inzwischen widern mich diese Politiker nur noch an. Denn sie arbeiten nur für ihr eigenes Wohl, ihren Posten, ihre Pensionen oder Bezüge als Bundestagsabgeordnete.
Wie es den Menschen geht die sich 40 oder 50 Jahre krumm gemacht haben, häufig für einen mageren Lohn, ist ihnen völlig egal. Anderes kann man nicht vermuten wenn sie sich seit 20 Jahren weigern ihre Arbeit "zum Wohle des Volkes" zu erledigen.

@kritt. um 15:29

>es ist keine "Grundrente" weil sie nicht allen zusteht

Eine Rente steht nun mal nicht allen zu. Die Tagesschau sagt es schon richtig. Das was Sie meinen, was es nicht ist, wäre ein Grundeinkommen.<

"Rente" ist der Landläufige Begriff für ein Ruhestands-Einkommen das man nach erreichen eines gewissen Alters das die Erwerbsfähigkeit einschränkt erhält.

Ein Grundeinkommen hingegen wäre Altersunabhängig, also ein anderes Thema.

In anderen Ländern spricht man von Pension, was man hierzulande nur für die Altersbezüge von Staatsangestellten benutz.

neidisch auf grundrente ?

der Rentenanspruch wird durch die eigene Arbeitsleistuung verdient. Es gibt viele Gründe warum es am "Ende" nicht reicht. Dann wird der Renter zum Bittgegänger bei den Kommunen. Es sollte hier auch einmal gesehen werden, dass der Mangel der Renter bisher durch alle Einwohner der Kommunen getragen wurde. Es ist fair an dieser Stelle das System zu korrigieren letztlich haben alle was davon. Da bleibt dann die Frage nach dem Grundeinkommen - das würde auch allen helfen. Denn für mich ist nicht einsichtig, warum die vornehmste Ausgabe der Kommunen die Bedienung des sozialen Friedens sein soll, der immer wieder nachhaltig von Unternehmen und Staat gestört wird. Die Grundrente nützt allen!

15:39 von 0_Panik

Da gibts Abhilfe:
Den Leuten arbeiten geben/anbieten, die arbeiten möchten, und zwar zu einem Lohn, der wenigstens etwas über Mindestlohn ist.
.
sie sprechen mir aus der Seele
das erste wären mal faire Löhne
dann mal für Arbeit sorgen
rigoros dafür sorgen dass die Leute auch arbeiten
natürlich nur diejenigen welche dazu in der Lage sind
und da wäre ich bei der Auslegung durchaus großzügig !
jeder hat mal ein "Formtief" persönliche Sorgen die man berücksichtigen sollte

Am 29. Dezember 2020 um 17:32 von Kritikunerwünscht

**** Zitat: Danke liebe Regierung. Hauptsache die Diäten werden erhöht und die Bundestagsangestellten erhalten eine Corona-Sonderzahlung. Es ist schon eine merkwürdige Art von Demokratie, die in Deutschland herrscht, eine Demokratie der Reichen, der Beamten und der Aktionäre.

Sie haben in meinen Augen oft Recht, rutschen dann aber ab in Neiddebatten und Platitüden -- schade. ****

Immer wenn es für die Besitztumsbewahrer unangenehm in der Debatte wird, kommt das Totschlagargument der "Neiddebatte".
Nein, dieses Rentensystem ist zutiefst ungerecht. Und das sage ich Ihnen als jemand, der unter dieser Ungerechtigkeit nicht leiden muss sondern eher gut dabei wegkommt. Also als sog. Gutverdiener.
Aber wenn die Arbeitsverweigerer unserer Regierungen (die sich seit 20 Jahren bereits um eine große Reform der Altersbezüge feige drücken) nicht endlich beginnen die Grundlagen einer vernüftigen Altersrente zu legen, dann werden in weiteren 20 Jahren die Menschen alle nur noch Grundrente haben.

15:45 von unbutu77

wann endlich kommt die Vermögenssteuer wann werden Aktiengewinne endlich versteuert und wann kommt die Bürgerversicherung ?
.
Vermögenssteuer => Neidsteuer meinen sie
bereits versteuertes nochmals versteuern ?
Aktiengewinne => werden bereits mit 25 % versteuert
Bürgerversicherung => was bringt das ?
die muß man ja auch finanzieren im Fall der Fälle

von kritt. um 15:58

>Das ist ein schwieriges Thema ! Evtl. 40 Jahre gearbeitet und dann nur 730 Euro Rente ?

Da kann man ja schon nach den Ursachen fragen und überlegen, was in Ausbildung und Berufswahl falsch gelaufen ist. Aber es ist doch öde, dann die Schuld bei anderen oder "dem Staat" zu suchen.<

Es geht doch nicht um Schuld. Wo leben sie denn?
Es geht darum das der Staat genau dafür da ist die Schwachen zu schützen und zu stützen. Und ja, Menschen machen Fehler. Sie gehen zum Beispiel in Pflegeberufe weil sie mehr Herz als Verstand haben und hinterher mit einem 0-ouvert da stehen. Oder oder oder.
Deshalb gibt es den Staat ja. Die Reichen, die die alles "richtig" machen, können sich zur Not auch eigene Sicherheitsleute leisten; die brauchen ihn nicht. Brauchen tun ihn die die Fehler machen damit sie nicht ihr Lebtag dafür büssen müssen.

@kritt. um 15:48

>Zu wenig , zu Spät

Den Nörglern wird jeder Betrag zu wenig sein und jeder Termin zu spät. Langsam nervt's.<

Vielen dank für ihre inhaltsbezogene Kritik und klar analytische Argumentation.
Sie hat mir wirklich zu denken gegeben.

15:23 von Sisyphos3

Empathie und Solidarität , wie von Ihnen an anderer Stelle eingefordert, sind für Sie auch nur relevante Begriffe, solange es Ihnen selbst an den Kragen gehen könnte.

18:32 von Der Lenz

Es geht doch nicht um Schuld. Wo leben sie denn?
Es geht darum das der Staat genau dafür da ist die Schwachen zu schützen und zu stützen.
.
wo leben sie ?
gute Frage !
in einem Land wo man ne Rundumversorgung anstrebt
wie im Schlaraffenland ?
eine Gesellschaft lebt von der Solidarität
Starke geben mehr
Schwache weniger
wer nicht bereit ist - obgleich in der Lage - lebt ausserhalb der Solidargemeinschaft
sollte auch so behandelt werden

Faire Löhne und Sonstiges...

Bäckereifachverkäuferin ( 3 Jahre Lehrzeit [warum auch immer]) in Ostfriesland, 41 Jahre alt, ledig.
BRUTTOLOHN 12€ / Std => ca. 2.000€ in VOLLZEIT. Stellt aber keiner in Vollzeit ein ( "viele Hände" sind besser... )

Bei 2.000 Brutto bleiben also dann 900 BRUTTO für die "Rente" übrig.

NETTO viel weniger.

Wie soll so jemand "privat vorsorgen" ? Die Firmen bieten auch keine Betriebsrente an.

Dumm gelaufen, oder ?

15:45 von unbutu77

wow, habe ich was verschlafen? seitwann werden aktiengewinne und zinseinnahmen nicht mehr versteuert?

14:09 von frosthorn

«"Die Lebensleistung würdigen", klingt toll, aber warum geschieht dies nicht schon während des (Arbeits-)Lebens?»

Dies wäre der eindeutig bessere Weg, als auch bei der Rente den für das Gemeinwesen "Staat" ungünstigeren Weg:

"Gewinne erst privatisieren … und Verluste später sozialisieren"

zu beschreiten. Immer der weniger sozialverträgliche, und gleichzeitig immer der teurere Weg.

@frosthorn, 15.44h

In meinem Umfeld kenne ich einige (viele), die wirklich arm sind und sich dafür selbst entschieden haben.
Ihr Einkommen und damit ihre spätere Rente durch Arbeit aufbessern kam und kommt denen überhaupt nicht in den Sinn.
Es gibt sicher unverschuldet Arme aber die von mir Beschrieben sind mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreicher.
Es sind nicht immer die anderen schuld, auch nicht die böse kapitalistische Gesellschaft.

18:43 von Sisyphos3

«in einem Land wo man ne Rundumversorgung anstrebt
wie im Schlaraffenland ?»

Man strebt keine Rundumversorgung wie im Schlaraffenland an. Man versucht, die ganz miesen Auswirkungen von realer Armut im Alter nach der Zeit der Berufstätigkeit abzumildern.

Nicht die Art von Armut, dass sich Rentner keine Fernresisen mehr leisten können (ohne Corona). Sondern die Art von Armut, dass sich zunehmend zu viele Menschen keinen Besuch im Café, im Kino, in einer Kneipe, oder die Reise zu etwas weiter entfernt wohnenden Verwandten in Deutschland mehr leisten können.

Die untote Phrasendrescherei mit "Vollversorgung" passt zur Altersrente noch viel weniger, als dass sie sowieso schon mal zu gar nix passt.

19:02 von DerVaihinger @frosthorn, 15.44h

Es sind nicht immer die anderen schuld, auch nicht die böse kapitalistische Gesellschaft.

Ich finde jede/r sollte von einer Vollzeittätigkeit adäquat leben können. Es gibt Tätigkeiten, die sind zu schlecht bezahlt. Der Mindestlohn ist m.E. zu niedrig.

In meinem Umfeld kenne ich einige (viele), die wirklich arm sind und sich dafür selbst entschieden haben.
Ihr Einkommen und damit ihre spätere Rente durch Arbeit aufbessern kam und kommt denen überhaupt nicht in den Sinn.

Wenn Sie schreiben, die Menschen in Ihrem Umfeld haben sich für ein "Leben in Armut" entschieden, beinhaltet das, dass diese mit ihrer Situation zufrieden sind? Und sind das die Menschen, die Sie ehrenamtlich unterstützen? In dem Fall, bin ich nicht sicher, ob Ihre Wertung von "selbst entschieden" vollumfänglich zutreffend ist.

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