Ihre Meinung zu: Virologe über Corona-Mutation: Eine Variante mit besonderer Fitness

21. Dezember 2020 - 19:57 Uhr

Noch ist über die neue Corona-Variante aus Großbritannien wenig bekannt. Grund für Beunruhigung gebe es vorerst nicht, sagt Virologe Hengel im tagesschau.de-Interview. Obwohl sie sicher auch nach Deutschland kommen werde.

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Kommentare

Schnelle sofortige Impfung im Umfeld von Hubs

Sollten wir nach der Zulassung des Impfstoffes nicht sofort die Impfung geneigter Mitarbeiter an den großen internationalen Flughäfen und Luftransportkreuzen, die auch die Hubs für Virusmutationen sind, einleiten, noch vor allen anderen Impfzentren, die am Sonntag beginnen sollen?

Keine Panikmache

Ich würde auch vor übertriebener Panik in Bezug auf die Mutation warnen. Für uns Bürger ändert sich zunächst gar nichts. Wir müssen unser Verhalten der Gefahrenlage anpassen - und das heißt nunmal, Kontakte soweit es irgend geht zu vermeiden. Die Ausgangslage ist gleich geblieben. Im übrigen vertraue ich darauf, dass Politik und Experten auch weiterhin eng zusammenarbeiten und die richtigen Entscheidungen treffen. Bisher sind wir damit vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen.

Nicht auf die Leichte Schulter nehmen

Man muss diese Mutationen ernst nehmen. Kennt man ja kaum Covid mit seinen Langzeitschaeden. Jede Mutation ist vielleicht ein geringfuegiges, aber doch ein zusaetzliches Risiko.

Eine hoehere Infektiositaet birgt zumindest die Gefahr der Ueberlastung der Krankenhaeuser und zusaetzliche Krankheitskosten.

Einfach vorsichtig sein, his man geimpft ist.

Das sehe ich genauso

Wobei ich ein bisschen verwundert bin das der Kollege von einem veränderten „Replikationsverhalten“ sprach ? !

Interessant ist auch die Einschätzung, dass es eine „Katastrophe“ wäre, käme die Mutante nach Deutschland.

Dies stützt meine Einschätzung das bei der Impfkampagne größte Eile geboten ist, denn das die Mutation auch nach Deutschland kommen wird, ist klar.

Forschungsinitiativen starten erst

Um die neue Mutation überhaupt zu entdecken bedarf es laut Bericht erst einer genaueren Untersuchung, die anscheinend in DE noch nicht Standard ist oder noch gar nicht getätigt werden kann.

Daher werden diese Forschungsinitiativen erst starten und der Faktor Zeit spielt daher eine entscheidende Rolle.
Man hinkt immer etwas hinterher.

Das Interview ist sehr aufschlussreich.
Vielen Dank TS.

Widerspruch

"Ich glaube nicht, dass es zum jetzigen Zeitpunkt einen Grund zur Beunruhigung gibt."

Es gibt kein Grund zur Panik, aber doch, es gibt genügend Grund zur Beunruhigung.

Hört doch endlich mal auf alles schön zu reden.

Wirksamkeit

"Keine Hinweise, dass Impfung unwirksam wäre"

*

Warum auch? Die alte Variante des Virus ist ja nicht weg, nur weil es eine neue gibt. (Das ist bei Grippe genauso.)

...in Deutschland wesentlich weniger Virusgenome sequenziert ...

Und:
Andere Länder - wie Großbritannien - investieren wesentlich mehr in wissenschaftliche Anstrengungen und Strukturen, um die molekulare Überwachung des SARS-CoV-2- Coronavirus zu organisieren.

Ich verstehe das so:
Wir wissen es nicht, ob diese Mutation schon bei uns ist, weil wir weniger Virusgenome sequenzieren als z. B. Großbritanien.
Für mich folgt daraus:
Wir haben diese Mutation bereits. Denn wenn um uns herum (NIederlande, Belgien, Italien) diese Mutation auch schon kennen, dann wäre es unrealistisch, dass sie hier noch nicht ist.
Vielleicht ist unser Lockdown deshalb so wirkungslos, weil diese Mutation sich so leicht nicht ausbremsen lässt?

19:42 von sonnenbogen

Es gibt kein Grund zur Panik, aber doch, es gibt genügend Grund zur Beunruhigung.
.
Hört doch endlich mal auf alles schön zu reden.

Wer ?
Der Aufruf ist geradezu absurd, denn in der Corona-Thematik erleben wir seit Beginn an das genaue Gegenteil von Schönreden.

Siehe der für seine Aussagen, die fast die Qualität derer eines Trump erreichen, durchaus berühmte Boris Johnson mit seinen aus dem Hut gezauberten 70%. Klar, griffig und toll für die Boulevard-Presse (und für die, die gerne besorgt sind), aber bar jeder Grundlage.

Deutschland ist in der Virologie führend

@ Margitt:
Andere Länder - wie Großbritannien - investieren wesentlich mehr in wissenschaftliche Anstrengungen und Strukturen, um die molekulare Überwachung des SARS-CoV-2- Coronavirus zu organisieren.

Nein, das ist nicht korrekt. Das Sars-CoV-2 wurde zuerst in Berlin sequenziert und dort wurde auch der erste PCR-Test definiert und an alle anderen Referenzlabore weitergegeben.
Deutschland ist aktiver in der virologischen Forschung als GB.

Ist zwar ein interessanter Gedanke @Margitt

>>>Vielleicht ist unser Lockdown deshalb so wirkungslos, weil diese Mutation sich so leicht nicht ausbremsen lässt?>>>

Aber 1. Ist der aktuelle Shutdown noch zu kurz um ihn "bewerten" zu können.
Und 2. Das ganze Hygienezeugs u Kontakte vermeiden, hilft auch zum Schutz gegen die Mutation.
Die Frage ist denke ich erst konkreter in 3-4 Wochen zu beantworten.

@ sonnenbogen

Hört doch endlich mal auf alles schön zu reden.

Hört endlich auf mit Miesmachen.

@ Hesse

Sollten wir nach der Zulassung des Impfstoffes nicht sofort die Impfung geneigter Mitarbeiter an den großen internationalen Flughäfen und Luftransportkreuzen, die auch die Hubs für Virusmutationen sind, einleiten,

Nein.

@ Milka D

Daher werden diese Forschungsinitiativen erst starten und der Faktor Zeit spielt daher eine entscheidende Rolle.
Man hinkt immer etwas hinterher.

Deutschland ist führend in dieser Forschung.

@ 19:56 von Margitt.

„ Für mich folgt daraus:
Wir haben diese Mutation bereits. Denn wenn um uns herum (NIederlande, Belgien, Italien) diese Mutation auch schon kennen, dann wäre es unrealistisch, dass sie hier noch nicht ist.
Vielleicht ist unser Lockdown deshalb so wirkungslos, weil diese Mutation sich so leicht nicht ausbremsen lässt?“

Ich kann mich ihrer Annahme nur anschließen. Ich bin derselben Meinung.

Schwerer Fehler beim aktuellen ARD Extra:

nicht 70-zig mal sondern 70% infektiöser soll die "englische" SARS-CoV-2 Variante sein! Auch diese Erhöhung ist wissenschaftlich wenig belegt und ein Effekt auf die Impfwirksamkeit eher unwahrscheinlich. Viren mutieren laufend und man sollte die Auswirkungen verfolgen und analysieren - die aktuelle Panikmache ist nicht angebracht,

@19.56 Margitt.

Ich verstehe das auch so. Hoffentlich erfahren wir in Kürze mehr. Es naheliegend, dass auch hier bereits diese Mutation vorkommt.

Nur warum hören wir, dass diese Variante noch hier nicht ist, wenn es gar nicht möglich zu sein scheint, diese molekulare Überwachung des SARS-CoV2 zu leisten?
In Niederlande, Belgien, Italien dagegen schon.

Ich hoffe auf Aufklärung.

Panik immer dieser Vorwurf @Sonnenbogen

>>>Es gibt kein Grund zur Panik, aber doch, es gibt genügend Grund zur Beunruhigung.>>>

Den gibt es bei Seuchen! Und was Wir hier Alle erleben ist eine Seuche.
Bald sind übringens auch die viel zitierten "über 80jährigen Risikogruppler" mal weggestorben liebe Schönfärber und Weggucker!
Irgendwann, werden die "besorgten Bürger" von Heute auch mal die Erkrankten von Morgen!
Einfach die Wahrscheinlichkeit, da hilft auch kein Querschlagen Proterst Gebrüll, dazu ist man dann zu krank.

schon komisch

das der chefvirologe des THL (in etwa die finnische ausgabe des RKI) eindringlich davor warnt, zu behaupten, die neue mutation liesse sich mit dem impfstoff auch wirksam behandeln, da es keinerlei entsprechenden tests bisher gibt.

mich erinnern politisch und medizinisch verantwortliche in Deutschland immer mehr an die filmischen ausgaben in der serie "Sløborn" (lief erst vor kurzem im TV).

FFP 3

Masken verteilen und zwar sofort.....

Der Impfstoff ist skalierbar

Der Impfstoff von BioNTech ist ein mRNA-Impfstoff und könnte im laufenden Impfbetrieb auch an ein eventuell mutiertes Virus angepasst werden. Zugelassen ist er ja jetzt. Auch die Impfstoffe von Curevac oder Moderna könnten sehr schnell genetisch verändert werden.

CarianaF..

Genauso ist es..
Zuviele Hobbyvirologen und sonstige Bürger ohne medizinische Kenntnisse äußern hier Sachen, von denen sie nichts verstehen und verändern die Stimmung zum Schlechteren..

@ 20:18 von kritt

Der Satz, den Sie aus meinem Beitrag in Frage stellen, ist die Aussage des Virologen Hengel, die ich in meinen Beitrag reinkopiert habe.
Hengel sollte es schon wissen.
Vielleicht lesen Sie den Text und den Zusammenhang, in dem er dies äußerte?
Sie meinen vermutlich nicht dasselbe wie er.

@ 20:26 von Frank61 Schwerer Fehler beim aktuellen ARD Extra:

Nichts ungewöhnliches.

Also dass in den Medien falsch berichtet wird.

Ich denke auch eher, dass Johnson hier einen Strohhalm gefunden hat, um einerseits vom Brexit Chaos abzulenken. Und andrerseits härtere Maßnahmen über Weihnachten besser einführen zu können...

Eher unwahrscheinlich, dass diese neue Variante ein Game changer ist...

@ 20:37 von unbutu77

"... FFP 3 Masken verteilen und zwar sofort....."

Ja, super Idee.

Und dann sitzen wir in geschlossenen Räumen zusammen, mit FFP 3 Masken, und atmen gemeinsam die Atemluft mit Corona ein.
Grund:
Die Masken sind nicht dicht.
Mit der verbrauchten Atemluft gelangt auch Corona in die nahe Umgebung und in die Atemluft.

Einen gesonderten Atemluftkreislauf gibt es nicht (z.B. ABC-Maske + Sauerstoffflasche wie z.B. Feuerwehr oder Bundeswehr)

Hinweis auf Video zum Themenfeld „Coronamutation/Brexit“

Prof. Hengel: „Ich denke, es ist zu früh, um zu sagen, ob diese Variante eine besondere Gefährlichkeit für den einzelnen Patienten hat. Die Berichte aus Großbritannien geben dafür bislang keinen Hinweis“

Einen sehr aufschlussreichen Einblick bezüglich der Hintergründe der aktuellen, die Bevölkerung ob ihrer „Kurzfristigkeit“ immer wieder böse „überraschenden“ politischen Entscheidungen in „London“ - und vor allem in deren ganz konkrete Auswirkungen auf den Warenverkehr und die Situation an den Grenzen zwischen GB und EU im Allgemeinen und die persönliche der dort jetzt in ihren LKWs festsitzenden Trucker im Besonderen -gibt der TV-Beitrag „Virus-Mutation in Großbritannien: Wie gefährlich ist die Entwicklung?“ und das Interview mit Annette Dittert in der heutigen Ausgabe der ARD-Sendung „Brisant“.
(WIEDERHOLUNGEN
Di., 22.12.20 | 04:55 Uhr | Das Erste
Di., 22.12.20 | 05:00 Uhr | ONE
Di., 22.12.20 | 08:00 Uhr | SWR BW
Di., 22.12.20 | 10:50 Uhr | ONE
Di., 22.12.20 | 11:30 Uhr | NDR).

@ 20:39 von kritt. Der Impfstoff ist skalierbar

„Der Impfstoff von BioNTech ist ein mRNA-Impfstoff und könnte im laufenden Impfbetrieb auch an ein eventuell mutiertes Virus angepasst werden. Zugelassen ist er ja jetzt. Auch die Impfstoffe von Curevac oder Moderna könnten sehr schnell genetisch verändert werden.“

Die Frage ist eher, ob so eine neue Codierung einen erneuten Zulassungsprozess erfordert. Neu codiert ist die mRNA schnell...

Vielleicht haben wir ja jemand hier, der sich damit auskennt. Ich habe im Bekanntenkreis auch jemand, die für einen Pharmakonzern die Zulassungen beantragt...

Mal sehen ob ich da was in Erfahrung bringen kann...

@19:56 von Margitt.

"... Wir haben diese Mutation bereits. Denn wenn um uns herum (NIederlande, Belgien, Italien) diese Mutation auch schon kennen, dann wäre es unrealistisch, dass sie hier noch nicht ist.
Vielleicht ist unser Lockdown deshalb so wirkungslos, weil diese Mutation sich so leicht nicht ausbremsen lässt ..."

Jep !
Ist so zu sehen.

Und zudem :
"... Ständige Veränderungen: Forscher haben bei Genanalysen schon hunderte Mutationen beim Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen – ..."
Quelle vom 8.5.20
https://www.scinexx.de/
news/medizin/
wie-stark-ist-das-coronavirus-mutiert/

Folge:
Es sind noch mehr Corona-Mutanten ggf. auch in D. unterwegs.

@kritt 20.23

Informationen, warum wir es schlichtweg nicht wissen aktuell, ob nun die Mutation hierzulande bereits vorkommt oder ob der gestern Infizierte Flugreisende aus GB bereits über die mutierte Variante verfügt, zeigen unabhängig zum Kommentar des Virologen im Artikel, auf den mein Kommentar wiederum bezogen ist, dass es anscheinend sehr zeitaufwändig ist, dies zu untersuchen oder aber wie im Artikel beschrieben, es in DE noch nicht genügend Forschungszentren dazu zu geben scheint, lediglich Initiativen zu starten scheinen.
Sicher gibt es in Kürze mehr weitergehende und fundierte Informationen diesbezüglich, was zu hoffen ist.

Maske dicht, Träger tot @0_Panik

>>>Die Masken sind nicht dicht.
Mit der verbrauchten Atemluft gelangt auch Corona in die nahe Umgebung und in die Atemluft.>>>

Lol Nee die Masken sind nicht dicht, ganz gut wegen der Atmung....
FFP 2 kann zu 94% Viren "wegfiltern" ein Hersteller aus Dt wirbt sogar mit 98%.
Das mit dem Abstand haben Sie dann auch gleich unterschlagen......
Informieren Sie sich doch einfach mal ordentlich.

@21:10 von vriegel

"... Die Frage ist eher, ob so eine neue Codierung einen erneuten Zulassungsprozess erfordert. Neu codiert ist die mRNA schnell..."

Formal ist das so.

Der Impfstoff wurde verändert.
Folglich ist es auch ein anderes Medikament (formal).

Bei den niedermolekularen Heparinen wurde dies so bejaht.
Jede Abweichung vom Original stelle ein neues Medikament da.
Wie bekannt sein müsste, sind seiner Zeit z.B. die niedermolekularen Heparine von der BFARM nicht zugelassen worden.

@kritt. 20:39 Uhr: das bedeutet aber mehrere Versionen

Was Sie unter „Skalierbar“ verstehen, bedeutet zeitgleiche Parallelität mehrerer Versionen eines Impfstoffs.

Die Alternative wäre eine Abschwächung der Spezifität.

Dies wäre vielleicht der schlauere Weg..

@ 21:13 von 0_Panik

„ @19:56 von Margitt.
"... Wir haben diese Mutation bereits. Denn wenn um uns herum (NIederlande, Belgien, Italien) diese Mutation auch schon kennen, dann wäre es unrealistisch, dass sie hier noch nicht ist.
Vielleicht ist unser Lockdown deshalb so wirkungslos, weil diese Mutation sich so leicht nicht ausbremsen lässt ..."

Jep !
Ist so zu sehen.

Und zudem :
"... Ständige Veränderungen: Forscher haben bei Genanalysen schon hunderte Mutationen beim Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen – ..."
Quelle vom 8.5.20
https://www.scinexx.de/
news/medizin/
wie-stark-ist-das-coronavirus-mutiert/

Folge:
Es sind noch mehr Corona-Mutanten ggf. auch in D. unterwegs“

Davon gehe ich mittlerweile auch aus. Sich wirklich schützen zu können, ist mittlerweile sehr schwierig geworden. Das Coronavirus einzudämmen scheint fast so schwierig, als wenn man Rauch einfangen will...

@kritt. 20:18 Uhr: „Deutschland ist in der Virologie führend“

Woran genau machen Sie denn das fest ?

@ 21:10 von vriegel Bei

@ 21:10 von vriegel
Bei Glasxonsmithkline und einer anderen Firma war die Wirkung aufg ältere Menschen zu gering und die machen eine neue Rezeptur (=Anpassung), das heisst man muss wenn schon auch den ganzen Zulassungsprozess neu durchmachen, weil es eine neue Rezeptur gibt. Vor ein paar Tagen sprach ich hier davon, dass die Politiker nicht nur aufs Impfen setzen sollten.,...

Mutation hin oder her

Viren mutieren dann, wenn sie von Menschen immer weiter gegeben werden. Hätten alle sich so verhalten, als seien sie infiziert und die anderen auch, wäre das Virus schon vor Monaten vereinsamt. Dann mutiert es auch nicht, denn es mutiert nur bei der Vervielfachung. Also: AN DIE REGELN HALTEN und so tun, als sei man infiziert und der andere auch.
Und wer Bio-LK hatte weiß, daß hoch ansteckend nicht zwingend gefährlich bedeutet. Für die RNS, die sich ihren Platz auf der Welt sichern will ist es evolutionär kontraproduktiv, wenn der Wirt stirbt.
Hoffentlich kommt nun unsere tolle EU nicht wieder auf die Idee alle Grenzen zu schließen, bloß weil mal wieder Panik herrscht und niemand einen Plan hat - den aber scheinbar auch nicht haben will.

19:31 von Mika D

Um die neue Mutation überhaupt zu entdecken bedarf es laut Bericht erst einer genaueren Untersuchung, die anscheinend in DE noch nicht Standard ist oder noch gar nicht getätigt werden kann
.
wir sollten unser Licht nicht unter den Scheffel stellen.

Wir sind auf diesem Gebiet nicht in der 2ten Reihe
und von den 40 BSL4 Labors weltweit, befinden sich 4 in Deutschland
bestimmt nicht aus Zufall !

@iforkanzlerin 21:37 Uhr: hieß es nicht: Naturkatastrophe?

Warum soll nun plötzlich das Verhalten jedes Einzelnen entscheidend sein? Wenn ich mich beim Vulkanausbruch „richtig“ verhalte, ändert das ja auch nicht viel.

Ihr nick ist außerdem verwirrend: die „IFOR“ Truppe übernahm das Ruder 1995 lange vor Merkel...:-)

...ich finde dass man

...ich finde dass man Fernreisen und offene Grenzen so lasch geregelt hat, das rächt sich nun.
Egal, möglicherweise sind die seit etwa 2 Wochen zu beobachtbaren Anstiege in den Fallzahlen ja bereits Ausdruck der neuen Variante.

Ich bin für einen Lockdown, wo wirklich mal für drei Wochen alles dicht gemacht wird, auch die Industrie. Alle Leute sollten lieber für kurze Zeit in den harten Apfel beissen, als die Hälfte aller Leute für eine sehr lange Zeit in den harten Apfel beissen sollen. Und wenn dann alles kaputt ist, ich sag mal etwas süffisant: Mal ein weisses Blatt nehmen und alles neu sortieren.

Das neue Virus ist hier

Das neue Virus ist hier völlig unbekannt, in GB aber seit September bekannt, hier wird nicht nach der Art geforscht, aber dass es 70% infektiöser sein soll, ist bekannt?
Dan müssten die zahlen in GB seit September geradezu explodiert sein.
Das hätte man wohl mitbekommen.
Dann gehe ich davon aus, dass die Mutation ANDERS, aber nicht schlimmer ist.

Man kann nur froh sein, das Virus nicht in USA mutiert ist

Dann würde es hier (aber auch in professionellen Medien) sofort losgehen mit dem fingerpointing, solange noch nicht 20.01. ist.

Smartphone

"Ein Geruchstest könnte ein weiteres Tool zur Früherkennung von Covid-19 werden. Vorgeschlagen hat das die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek.

So ein Test sei eigentlich ganz einfach, sagt Ciesek. Er bestehe aus einer App und einer Karte mit fünf bedruckten und nummerierten Feldern. Diese könne man dann z.B. mit einer Münze anrubbeln, wie man es beispielsweise aus einer Zeitschrift kenne.

"Dann entsteht ein Duft und man kann daran jeweils in dem Feld riechen. Auf dem Handy kann man dann antippen, welchen Geruch man wahrgenommen hat. Das macht man dann fünfmal nacheinander", beschreibt Ciesek den Test.

Das Smartphone wertet dann aus, ob man richtig gerochen hat. Wenn das nicht der Fall war, könnte das ein Anzeichen für eine beginnende Covid-19-Erkrankung sein und ein Anlass für einen PCR-Test."

Für die Landbevölkerung könnte man die Antwort auch auf die Rückseite drucken... aber digital ist natürlich besser da man schlechter schummeln kann.
Unglaublich dieser digitale Hype.

"unsere Surveillance-Strukturen eindeutig ausbaufähig."

@20:23 von kritt.
So zumindest Prof. Hengel.
Er spricht zudem von unterentwickelter "systematische[r] molekulare[r] Epidemiologie des SARS-CoV-2-Coronavirus".

Unsere Testung analysiert nicht das gesamte Genom.
Aber: "Man muss das gesamte Genom des SARS-CoV-2-Coronavirus analysieren".

@ 21:55 von Möbius [+ OT]

"Ihr nick [iforkanzlerin] ist außerdem verwirrend: die „IFOR“ Truppe übernahm das Ruder 1995 lange vor Merkel..."

Ich hatte den Nick immer im Sinne von
"I for Kanzlerin" (so etwa wie "Biden for President") verstanden.
Allerdings wäre dann ja eher "meforkanzlerin" grammatikalisch korrekt ...

---
Zum Thema allgemein:

Die Mutation in Südengland hat Johnson nicht erfunden, um von seinem Brexitjahresenddebakle abzulenken; die ist schon real.
Allerdings bin ich mir sehr sicher, dass er die mediale Aufmerksamkeit verstärkt darauf lenkt.
Mutiert ist dieses Virus bereits zigfach, allein die Fixierung auf gerade diese Mutante resultiert mit Sicherheit auf den Bemühungen des Premier, durch die coronabedingten Grenzschließungen die zeitgleich einsetzende brexitbedingte Isolation zu kaschieren.
Die Lage wird dadurch völlig undurchsichtig und er kann jede Schuld weit von sich weisen ...

@20:26 von Frank61

"Schwerer Fehler beim aktuellen ARD Extra:
nicht 70-zig mal sondern 70% infektiöser soll die "englische" SARS-CoV-2 Variante sein! "

So ist es. Ein Qualitätszusammenbruch der genau aufzeigt
um was es dort nur noch geht. Fakten sind 2rangig, es geht
darum die gewollte Meinung zu verbreiten.

@sonnenbogen, um 22:09

Allerdings ist das "gottgegebene " Riechvermögen bei den Menschen sehr unterschiedlich gut ausgeprägt.
Von "fast geruchsblind" bis "Spürnase".

Ich müsste nach dem Ciesek-Test wohl umgehend zum PCR-Test.

19:12 von Adeo60 Keine Panikmache

Im übrigen vertraue ich darauf, dass Politik und Experten auch weiterhin eng zusammenarbeiten und die richtigen Entscheidungen treffen. Bisher sind wir damit vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen.
#
Ich denke es auch so,und in der Politik meine ich hat Frau Merkel den klaren Kurskompass.

Prof. Drosten hat "seinen" Test ohne Analyse des Virus entwickel

@20:18 von kritt.
Seinem eigenen Bericht zufolge hat er aus den Angaben aus China u.a. sein "altes" SARS-CoV-(1)-Virus benützt.
Er hat den daraus entwickelten Test sofort auch nach China geschickt. Von dort wurden in kürzester Zeit auch kritische Beobachtungen gemeldet.
Die in kürzester Zeit erfolgte Veröffentlichung ist im Moment Gegenstand heftiger Diskussionen bei Fachkollegen.

@ 22:09 von sonnenbogen

"Für die Landbevölkerung könnte man die Antwort auch auf die Rückseite drucken... aber digital ist natürlich besser da man schlechter schummeln kann.
Unglaublich dieser digitale Hype.
"

Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund.

Allein eine im Bericht genannte Formulierung wie
"Das Smartphone wertet dann aus, ob man richtig gerochen hat"
überschreitet meiner Meinung nach schon die Grenze zwischen Volksverdummung und Entmündigung.

Muss sich denn unbedingt einem kranken Digitalwahn angedient werden?

Diese Geruchskarten sind doch per se eine famose Idee, billig und effektiv zur Vorauswahl.

Gerade die Hochrisikogruppe jenseits der 80 hat größtenteils keinerlei App und vermisst auch keine.
Wenn man auf der Vorderseite den Geruch freirubbeln muss, kann man auf der Rückseite auch die Lösung freirubbeln - wenn man sie schon nicht einfach hinschreiben will, damit auch ja niemand mogelt ...

@krittkritt um 22:29

>>Prof. Drosten hat "seinen" Test ohne Analyse des Virus entwickelt
...
Die in kürzester Zeit erfolgte Veröffentlichung ist im Moment Gegenstand heftiger Diskussionen bei Fachkollegen.<<

Na ja, die "heftige Diskussion" ist von einigen wenigen (und davon sind nicht mal alle "Fachkollegen") vor allem erstmal in Internet ausserhalb der Fachwelt angestossen worden. Das Drosten-Papier wird in über 2500 Veröffentlichungen weltweit zitiert, ich kann mir nicht vorstellen, dass alle diese Virologen die sogenannten "Fehler" übersehen haben.

Am 21. Dezember 2020 um 22:03 von Hennes Conrad

Das ganze wirft wieder mal einige Fragen auf.

Kann mir jemand den Alarmismus mal erklären?

Diese neue Mutation ist seit Ende November in Belgien schon bekannt.(NZZ heute)
Wieso jetzt diese Hysterie nachdem diese Variante seinen Zug quer durch Europa schon längst vollendet haben wird?

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