Ihre Meinung zu: DeutschlandTrend Extra: Mehrheit hält Lockdown für angemessen

17. Dezember 2020 - 17:59 Uhr

Die meisten Deutschen befürworten den erneuten Lockdown. Das ergab eine Umfrage für den ARD-DeutschlandTrend. Doch viele Familien und junge Erwachsene fühlen sich durch die Situation stark belastet. Von Ellen Ehni.

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Kommentare

Diese Umfrage..

.. Ist repräsentativ und zeigt klar auf, dass eine überwältigende Mehrheit der Deutschen die harten Maßnahmen gut heißt und teilweise auch noch verstärkt sehen möchte. Eine klare Positionierung der Vernunft und Solidarität, gemeinsam diesen lästigen Besucher möglichst bald in die Schranken zu weisen. Genau so - und nur so- kann und wird es funktionieren.

Angemessen ?

Wenn ich in meinem privaten und beruflichen
Umfeld Stimmungen aufgreife,
spiegeln die nicht diese Umfrage wieder.

Ein effektiver Lockdown ist was anderes,
als dass was wir hier gerade erleben.
Schulen, Kitas und manche Firmen
gleichen Massenveranstaltungen.

Für mich ( und auch für viele Andere) ist es Aktionismus
und deshalb halte ich den Trend für nicht zutreffend.

Der Lockdown

hat mir persönlich zu viele Lücken. Da, im Gegensatz zum Frühjahrslockdown, jetzt eigentlich noch jeder außer Gastronomie, Kultur und Einzelhandel jeden Tag zur Arbeit geht, in Fabrikhallen, Großraumbüros etc. und auch normaler Betrieb mit laufend wechselnder Kundschaft in Banken, Versicherungen uvm. herrscht, sehe ich die Gefahr, dass dieser Lockdown nicht den gewünschten Effekt bringt. Auch sind jetzt deutlich mehr Kinder in Notbetreuung in Schulen und Kitas, da ja auch deutlich mehr Eltern arbeiten müssen.

hohe übereinstimmung

Die Umfrage deckt sich im Wesentlichen mit meinen Erfahrungen im Familien-, Freundes-, Bekannten- und Kundenkreis. Es ist natürlich von allem was dabei aber die Mehrheit geht konform mit den Maßnahmen und Empfindungen. Ein paar Leuten geht alles nicht weit genug, ein paar andere Menschen finden alles viel zu extrem, so ist das eben. Hat ja jeder das Recht auf seine Meinung.

Was sagt man dazu?

Die meisten Deutschen befürworten den Lockdown, das ist richtig. Andererseits halten sich viele selbst nicht daran:

Heute Nachmittag bin ich durch den hiesigen Park gegangen, da hörte ich am Fahrradständer, wie ein Mädchen zu seinem Freund sagte: "Heute Abend bei ... sind wir zu viele, das ist nicht erlaubt." Der junge Mann darauf: "Ja, aber zu Weihnachten ist es erlaubt, und es ist schon fast Weihnachten."

Weiterhin habe ich auf dem Rückweg eine Bekannte getroffen, die klagte: Wir wollten zu Silvester an die Ostsee fahren. Und Ende Januar nach ... (auf eine Insel). Das wird wahrscheinlich nichts. Hätten sich alle an die Regeln gehalten, dann hätten wir jetzt keinen Lockdown.
Und im Weiteren berichtete sie, wie schön es war, als sie bei diesem warmen Wetter letzte Woche mit ... (sechs Bekannten) gegrillt und dann noch Netflix zusammen geguckt zu haben. Das war schön.

Soviel dazu, dass die meisten die Regeln befürworten. Was sagt man dazu?

@ beinhart

Wir kommunizieren natürlich alle - meist auch berufsbezogen- mit differenziert denkenden Menschen. Was wäre denn Ihr Vorschlag? Ich meine das jetzt ehrlich und auch nicht provokativ.

19:08 von draufguckerin

Soviel dazu, dass die meisten die Regeln befürworten. Was sagt man dazu?
.
für Regeln sein und sie auch beachten sind 2 Paar Stiefel

Angemessen?

Es wäre wünschenswert gewesen, an allen Arbeitsplätzen, an denen der Mindestabstand nicht dauerhaft gewährleistet werden kann, eine Maskenpflicht für mindestens drei Wochen einzuführen, welche hier - im Gegensatz zu den teilweise albern anmutenden Regeln für den privaten Bereich - überprüft und bei Verstößen auch entsprechend geahndet werden könnte. Als Ehemann einer Risikopatientin fühle ich mich - trotz FFP2-Maske - meinen Kollegen, die zum Großteil auf Abstandsregeln pfeifen und selbst die sehr lockeren Regeln zum Masketragen in unserem Betrieb bei jeder Gelegenheit ignorieren und umgehen, geradezu "ausgeliefert", und ich kann nicht nachvollziehen, warum man das Risiko, sich am Arbeitsplatz, in Großraumbüros etc. anzustecken, derart kleinredet. Ob ich ein Restaurant oder eine Kneipe aufsuche, kann ich mir aussuchen (pardon: KONNTE ich - vor dem "Lockdownchen"), ob ich zur Arbeit erscheine, nicht.

Fakten der Uni München

Hier einsehbar:
https://corona.stat.uni-muenchen.de

ja diese Umfragen immer

Kommt immer darauf an, wie man fragt, und welche Antwortmöglichkeiten man hat.

Planen Sie, Kontakte an Weihnachten einzuschränken ? Gar nicht = 14%. Ich zähle auch dazu. Wir sind Weihnachten wie fast immer, zu zweit. Also schränke ich mich nicht ein.

Verbot von Feuerwerken an Silvester. Da bin ich auch für "befürworte ich". Vor allem, wenn man nur zwischen ganz oder gar nicht wählen kann.

eine Frage fehlt ...

Interessant wäre noch die Frage:

Sind Sie der Meinung, dass die Regierung zu spät reagiert hat / der Lockdown zu spät kam?

Wie ich meine, kam dieser viel zu spät.

Ladenöffnungszeiten verkürzen hilft Corona

Ich bin gerne erst um 23 Uhr einkaufen gegangen, da zu dieser Uhrzeit wenig los ist. Durch den Lockdown werden die Öffnungszeiten verkürzt, was zwangsläufig zu mehr Gedränge in der restlichen Zeit führt.

Sobald Diskotheken, Bars und Cafes zuhatten, war auch Nachts so wenig los, dass die Ausgangssperren überhaupt nicht benötigt wurden. Auch dadurch zwingt man Menschen, die gerne Nachts unterwegs sind, weil sie so weniger Menschen treffen, in den Tag und somit ins Gedränge.

Ich bin für harte Maßnahmen gegen Corona, aber bitte mit mehr Verstand.

@ Mathias Beyer um 19.04 Uhr, hohe Übereinstimmung

Ich stimme Ihnen zu, was den Familienkreis angeht. Wir gehen konform mit den Maßnahmen und richten uns danach, denn niemand möchte das erleben, was man jetzt immer öfter aus dem entfernteren Bekanntenkreis hört: Infektionen, Krankheit, Todesfälle. Es muss fürchterlich sein, mit dem Bewusstsein zu leben, die Infektion unbewusst selbst eingebracht zu haben.

Wir alle sind uns einig, uns zu den Feiertagen nicht im Haus/in der Wohnung zu treffen, sondern uns evtl zum Spazierengehen an der frischen Luft zu treffen, allerdings nur bei passendem Wetter. Tiefdruck und ruhige, sehr feuchte Luft sollen angeblich die Aerosole in der Luft halten, das möchte man natürlich nicht einatmen.

Geschenke gibt es in diesem Jahr kaum. Kleine Kinder sind mit zu vielen Dingen sowieso überfordert und ältere Kinder verstehen es, dass Oma, Opa, Onkel und Tanten jetzt nicht in der Post Schlange stehen können. Es ist eben ein besonderes Weihnachten, aber wir werden froh sein, wenn wir es gesund erleben können.

@bluminski

Ich finde auch, dort wo die Menschen keine Wahl haben darauf zu verzichten, wie z.B. beim Bahnfahren, bei der Arbeit, in der Schule und beim Einkaufen, sollten sehr strenge Regeln gelten und auch durchgesetzt werden. Ich habe mich bis zum Sommer des öfteren darüber aufgeregt, dass es kein Abteil in der U-Bahn gibt, in dem nicht ein Maskenverweigerer saß. Ich fahre deshalb seit dem Sommer mit dem Rad zur Arbeit (40km/Tag). Das tut mir zwar gut, aber ist auch keine Lösung für jeden.

@draufguckerin 19:08

"Soviel dazu, dass die meisten die Regeln befürworten. Was sagt man dazu?"

Es wurde im Artikel ja klar kommuniziert, dass 14% der Befragten die Maßnahmen für überzogen halten. Von daher sind Ihre Erfahrungen durchaus erklärbar.

Ohne Rohdaten quasi wertlos...

Ich würde gerne die gesamten verarbeiteten Daten zu solchen Umfragen sehen. Wie schon bereits bei den Kommentaren zuvor zu lesen, fallen hier die Wahrnehmungen deutlich auseinander. Sollte für die beauftragten Dienstleister eigentlich kein Problem darstellen, die Studie als File zum Download anzuhängen.
Gerade bei solchen Aussagen ist Transparenz wichtig.

18:53 von beinhart

>>Ein effektiver Lockdown ist was anderes,
als dass was wir hier gerade erleben.
Schulen, Kitas und manche Firmen
gleichen Massenveranstaltungen.
<<

Was verstehen Sie denn dann unter einen "effektiven Lockdown"? Schulen und Kitas haben übrigens, - bis auf Betreuung in Notfällen-, ebenfalls bereits geschlossen.

70% und 73% der Eltern mit Schulkindern

Die Studie trifft zu, Eltern mit vor allem kleineren Schulkindern sind gebeutelt in jeglicher Hinsicht. Diese Umfrage spiegelt genau das wieder. Und das war der Grund, warum die Schulen so lange offen waren. Sie spiegelt auch den Realitätssinn betreffend Fernunterricht.

Es gibt zwar Notbetreuung, doch diese zu nutzen, davon wird abgeraten.
Die Lehrer sollen die Tage der Vorbereitung auf den zukünftigen längeren Distanzunterricht planen.

Homeschooling stellt sich jemand, der nicht betroffen ist leicht vor. Und wer den Stand der Schulen nicht kennt, versteht nicht, dass teilweise Zustände herrschen wie 1-2 Generationen früher. Digitalisierung ist also klar ein Fremdwort, nach wie vor. Distanzunterricht sieht hier zb. so aus, dass ein umfangreiches Aufgabenblatt verteilt wird, den Rest erledigen die Eltern.

Dass statt einem Lehrer für 25 Schüler - nun 25 Eltern den Job für 25 Schüler ausführen und ihren eigenen nicht mehr entsprechend, scheint nicht Priorität zu sein. Hoffe nur kurz.

Merkwürdig, viele Menschen im Einzelhandel ...

wird durch den harten Lockdown die wirtschaftliche Existenzgrundlage entgültig genommen werden. Sehr viele werden dadurch enorme Probleme haben irgendwie und -wann wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen. Und wenn unsere Wirtschaft den Bach herunter geht, was wird dann kommen???! Wir wollen "angeblich" mittels des Lockdowns unsere weitere gesundheitliche Zukunft schützen. Aber wenn unsere Wirtschaft entgültig durch den harten Lockdown so den Bach herunter gespült wird. Wie soll dann zukünftig unser Gesundheitssystem noch finanziert werden können? Im Zusammenhang, dass jetzt wir jetzt in einen Wirtschaftscrash hineingeführt werden. Jetzt könnte man sagen, dass es kein Problem ist. denn durch Neuverschuldung wäre es lösbar. Aber unser Staat kann schon jetzt schon nicht mehr die bisher aufgenommenen Gesamtschulden jemals wieder zurück zahlen. Also; summa summarum: Ich bezweifle deshalb, dass die Mehrheit der Deutschen hinter dem Lockdown steht.

@Giselbert 19:23

"Interessant wäre noch die Frage:

Sind Sie der Meinung, dass die Regierung zu spät reagiert hat / der Lockdown zu spät kam?
Wie ich meine, kam dieser viel zu spät."

Sehen Sie, dass ist das Dilemma vor der die Politik steht. Tut man etwas, wird kritisiert, dass es ja viel zu spät kommt oder aber absolut überzogen ist. Tut man nichts oder nur halbherzig wird wiederum kritisiert. Was wäre passiert wenn die Minister präsidenten/innen im Oktober bei vergleichsweise geringen Infektionszahlen einen Totallockdown angeordnet hätten? Ich denke, die Antwort können Sie sich selbst geben. Akzeptanz? Mitnichten und mit Neffen.

@19:17 von bluminski

Es wäre wünschenswert gewesen, an allen Arbeitsplätzen, an denen der Mindestabstand nicht dauerhaft gewährleistet werden kann, eine Maskenpflicht für mindestens drei Wochen einzuführen, welche hier - im Gegensatz zu den teilweise albern anmutenden Regeln für den privaten Bereich - überprüft und bei Verstößen auch entsprechend geahndet werden könnte.

Mein Arbeitgeber hat schon vor Wochen eine Maskenpflicht angeordnet, einfach weil dort kluge Köpfe im Management auf die Idee gekommen sind, dass es schlecht für die Produktivität im Unternehmen ist, wenn sich dutzende Mitarbeiter infizieren und die und ihre Kollegen (K1-Kontakt) in Quarantäne müssen. Alle Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten können, sollen dies nach Möglichkeit auch zu 100%. Alle Mitarbeiter, bei denen das nicht geht (Logistik), arbeiten getrennt in zwei Schichten. Masken und Desinfektionsmittel stellt der Betrieb. Es geht auch freiwillig, wenn der AG auch nur etwas Verstand hat.

Am 17. Dezember 2020 um 19:38 von Jacko08

"Schulen und Kitas haben übrigens, - bis auf Betreuung in Notfällen-, ebenfalls bereits geschlossen."

Um die Zahlen dauerhaft Richtung 0 zu bekommen (kleiner 50/100000) wird der Lockdown wohl bis Februar/März dauern müssen, dann wird es wohl wieder ein Lockdown light. Normalerweise könnte man die Schulen erst ab Ostern wieder öffnen.......

@ 19:44 von Opa Klaus

"Was wäre passiert wenn die Minister präsidenten/innen im Oktober bei vergleichsweise geringen Infektionszahlen einen Totallockdown angeordnet hätten?"

Ihre Argumentation durch ein Verzerren ins Extreme finde ich unsachlich. Es geht in meinem Beitrag um einen vernünftigen Zeitpunkt, wenn man sieht die Zahlen sinken nicht mehr. Damit war keineswegs ein zu früher Zeitpunkt (Oktober) gemeint.

@Torsten Seel 19:43

"Wie soll dann zukünftig unser Gesundheitssystem noch finanziert werden können? Im Zusammenhang, dass jetzt wir jetzt in einen Wirtschaftscrash hineingeführt werden. Jetzt könnte man sagen, dass es kein Problem ist. denn durch Neuverschuldung wäre es lösbar. Aber unser Staat kann schon jetzt schon nicht mehr die bisher aufgenommenen Gesamtschulden jemals wieder zurück zahlen. Also; summa summarum: Ich bezweifle deshalb, dass die Mehrheit der Deutschen hinter dem Lockdown steht."

Ihre apokalyptischen Prognosen bzgl. Wirtschaftscrash beruhen auf fundierten Quellen (welche?) oder sind es nur Vermutungen? Täglich sterben ca. 800 Menschen mit oder an Covid19. Und Sie möchten dies mal eben in kauf nehmen, damit der Frisöre um die Ecke nicht für ein paar Wochen schließen muss? Selbst wenn Kleinselbstständige die Situation finanziell nicht meistern können, werden sie DE durch ein gutes Sozialsystem aufgefangen.

@Giselbert

Und wann wäre Ihrer Meinung nach der richtige Zeitpunkt gewesen? Datumsangabe erbeten!

19:54 von Giselbert

@ 19:44 von Opa Klaus
"Was wäre passiert wenn die Minister präsidenten/innen im Oktober bei vergleichsweise geringen Infektionszahlen einen Totallockdown angeordnet hätten?"

Ihre Argumentation durch ein Verzerren ins Extreme finde ich unsachlich. Es geht in meinem Beitrag um einen vernünftigen Zeitpunkt, wenn man sieht die Zahlen sinken nicht mehr. Damit war keineswegs ein zu früher Zeitpunkt (Oktober) gemeint.

Von einer „Verzerrung ins Extreme“ kann hier weiß Gott keine Rede sein. Merkel und Lauterbach haben spätestens seit Sommer vor genau diesem Szenario gewarnt. Ein relativ strenger Lockdown im Oktober, allerspätestens aber ab November wäre völlig richtig, aber schlichtweg nicht durchsetzbar gewesen.

Wir sehen jetzt, dass die aktuellen Einschränkungen noch immer keine Besserung bringen, es war ganz einfach zu spät. Das lässt sich nun mal nicht wegdiskutieren.

Allerdings schwankt das sehr stark

Mitte November wollten auch 2/3 ab Dezember wieder offene Restaurants. Und ja bei der Impfbereitschaft findet sich diese Euphorie für den Lockdown auch nicht wieder.

@Torsten Seel - 19:43

"Merkwürdig, viele Menschen im Einzelhandel wird durch den harten Lockdown die wirtschaftliche Existenzgrundlage entgültig genommen werden. Sehr viele werden dadurch enorme Probleme haben irgendwie und -wann wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen."

Reicht Ihre Phantasie auch aus, wie man bei Infektionszahlen um 27.000 und einem Inzidenzwert von 182,8 (NRW - angedacht waren mal 50) dem Einzelhandel zuliebe das Weihnachtsgeschäft rettet und einfach weiter auf Lockdown light macht?

Und kommen Sie nicht, die Bürger wüssten jetzt alle Bescheid und zeigen sich im Weihnachtsrausch viel verantwortungsbewusster als zuvor.

So kann man sich höchstens selber was vormachen.

1943 Torsten seel

"Ich bezweifle deshalb, dass die Mehrheit der Deutschen hinter dem Lockdown steht"
Das sehe ich auch so und alle Leute die ich kenne umgehen auch die ausgangssperre bei uns.
Lt einer Untersuchung in der Schweiz machen Gaststätten und Handel 10% aller Fälle aus, während fast 1/3 aller Fälle aus dem familiären Umfeld kommen. Dagegen hilft nur Eigenverantwortung aber keine staatlichen Verbote.

Laut Lockdown Umfrage in D alles noch im grünen Bereich

Der Ferien-Lockdown wird auch eine gewisse Wirkung zeigen.Allerdings zeitversetzt.Die relative Zufriedenheit könnte schon in den nächsten Tagen oder Wochen schnell umschlagen wenn die Folgen durch überlastete Kliniken in vollem Umfang allgemein registriert werden.

Wir verbringen

Weihnachten im kleinen Familien Kreis,am 2ten Weihnachten wird ein Waldspaziergang mit allen Familien Angehörigen unternommen.

@ schiebaer45 (20:19):

hi schiebaer45

Bei uns ist dieses Jahr gar keine vernünftige Weihnachtsplanung möglich durch diese viel zu massiven Einschränkungen an Weihnachten. Wir sind immernoch am Warten, ob unsere Familie aus Stuttgart (drei Erwachsene und drei Kinder, eines davon über 14) zu uns kommen kann oder nicht. Wir selbst sind drei Erwachsene. Und wenn der Vater von meiner Schwägerin noch dazukäme wären es schon drei Erwachsene und drei Kinder (davon eines über 14).

Von daher kann man dieses Jahr überhaupt nichts richtig planen was Mist ist. Bin gespannt wann sich das mal vernünftig klären wird.

Ich hab jetzt 4 Wochen

Ich hab jetzt 4 Wochen Urlaub. Jetzt kann ich endlich lockdown machen.
Bis jetzt hab ich von dem angeblichen lockdown light nichts mitbekommen, ausser, dass meine Kneipe zu hat.
Das ist einfach zu wenig.
Nicht nur Kneipen und Kinos müssen zu. Alles muss runter. Also auch das Autowerk, die Schlosserei, das Architekturbüro, die Schule, ÖPNV....ALLES eben.
Mir sind die Regeln viel zu lasch. Ich gehe davon aus, dass wir damit die 40000 auch noch erreichen.

Am 17. Dezember 2020 um 20:16 von Advocatus Diabo...

"Dagegen hilft nur Eigenverantwortung aber keine staatlichen Verbote."

Mag sein, wenn es aber nach Herrn Lauterbach geht, er fordert Lockdown bis die Inzidenz unter 25 ist, egal wie lange es dauert. Dann könnten wir froh sein, wenn der Lockdown nur bis Ostern geht.

Lockdown

Der Lockdown
Bringt nichts in dieser Form.
Ich habe das Gefühl
Corona gibts nicht an der Arbeit.
Trefen privat 5 Personen aus 2Haushalte.
Im Laden bei uns sind 12 Personen aus 7 Haushalten.
An einem Fleck.
Und Gewerbetreibendr dürfen weiter in Baustoffmarkt rein.
Finde mal den Fehler.

Am 17. Dezember 2020 um 19:56 von Opa Klaus @Torsten Seel 19:43

Opa Klaus: "Selbst wenn Kleinselbstständige die Situation finanziell nicht meistern können, werden sie DE durch ein gutes Sozialsystem aufgefangen."

Na, dann rechnen Sie mir doch mal kompetent und konkret vor, wie das auf Basis von bezahlbarer nachhaltiger Umsetzung finanziert werden kann! Zumal, wenn unsere Wirtschaft und die Steuereinnahmen zunehmend durch den Lockdown und deren Folgen nachhaltig einbrechen werden! Mir scheint bei Ihrer Behauptung ist eher Wunsch, der Vater des Gedankens!

Dass vor allem die eigenen Erfahrungen zählen, zeigt sich hier:

„Bei der Frage, wie gut die Schulen und Lehrerinnen und Lehrer auf den Unterricht von Zuhause aus vorbereitet sind, zeigt sich ebenfalls ein Unterschied. Unter denjenigen mit Schulkindern im Haushalt sind 28% der Meinung, dass die Schulen sehr gut oder gut auf die Situation vorbereitet sind; 70% meinen, die Schulen sind weniger gut oder schlecht vorbereitet. >> Bei denjenigen ohne Schulkinder im Haushalt sind 13% der Ansicht, dass Schulen sehr gut oder gut vorbereitet sind. 73% meinen, die Schulen sind weniger gut oder schlecht vorbereitet“

„Wenn man nur auf die Haushalte mit Schulkindern schaut, so sagen sogar 44% der Bürger, dass sie sich sehr stark oder stark belastet fühlen. Auch von den 18- bis 39-Jährigen fühlen sich überdurchschnittlich viele belastet (45%), wohingegen bei den über 65-Jährigen nur 27% angeben, sehr stark oder stark belastet zu sei“: Dabei dürfte eine Rolle spielen, dass Letztere sich am wenigsten veranlasst bzw. gezwungen sehen, raus bzw. unter Leute zu gehen.

@schiebär. 20:19

"Weihnachten im kleinen Familien Kreis,am 2ten Weihnachten wird ein Waldspaziergang mit allen Familien Angehörigen unternommen."

Genauso werden wir es auch machen. Ich habe nunmehr bereits 63 Weihnachten erlebt. Wenn der 64zigste mal etwas anders ausfallen muß, dann ist es eben so. Verbleiben dann ja noch hoffentlich weitere 30 normale Weihnachtsfeste :-)

Eigenverantwortung

Das funktioniert leider nicht.
Heute sagte jemand zu mir,dass er an das Ganze Thema Corona nicht glauben würde.
Ich frage mich dabei,was hat das mit Glauben oder nicht Glauben zu tun?
Hierbei handelt es sich doch einfach um Tatsachen.

@beinhart, 18:53 Uhr - Trend ist zutreffend

Mein privates und berufliches Umfeld unterstützt die Shutdowm-Maßnahmen der Politik, folgt also ziemlich deckungsgleich den Ergebnissen der Umfrage. Der Trend ist absolut zutreffend.

Frohe Weihnachten

Fast 70% der Befragten sollen demnach mit den behördlichen Maßnahmen einverstanden sein. Ist letztlich nicht überprüfbar.
Der Lockdown wird unübersehbare Schäden anrichten, die heute noch ausgeblendet bleiben.
Die Entscheidungen der Bundesregierung sind nicht evidenzbasiert. Vielmehr drückt sich Frau Merkel vor einem offenen wissenschaftlichen Diskurs.
Die Lage ist ernst und fast aussichtslos.

Frohe Weihnachten

@Giselbert, 19:23 Uhr - Merkel forderte schärfere Maßnahmen

Welche "Regierung" hat Ihrer Meinung zu spät gehandelt...? Sie könnten damit allenfalls die Länderregierungen meinen, denn diese sind für die Bekämpfung der Pandemie zuständig. Kanzlerin Merkel hat, wie Sie wissen, immer wieder schärfere Maßnahmen gefordert.

Da scheint die Bevoelkerung

vernuenftiger zu sein als die Politik.

Ich komm immer noch nicht darauf warum man die Krankheit nicht bereits im Februar an der Ausbreitung hinderte. Soweit musste es doch nicht kommen.

@18:52 von Opa Klaus

//Eine klare Positionierung der Vernunft und Solidarität, gemeinsam diesen lästigen Besucher möglichst bald in die Schranken zu weisen. Genau so - und nur so- kann und wird es funktionieren.//

Ach, lieber Opa Klaus, etwas gutheißen ist das eine, sich selbst daran halten das andere. Ich fürchte, es läuft beim Lockdown ähnlich wie beim umweltbewussten Verhalten: Im Prinzip ist man dafür, aber im Moment passt es gerade nicht. Morgen - vielleicht, mal sehen.

Trotzdem hoffe ich sehr, dass die Zahlen sehr bald nach unten korrigiert werden können.

P.S.: Meine Antwort gestern ist nicht durchgekommen. Schade.

Gruß
Anna-Elisabeth

Am 17. Dezember 2020 um 20:27 von Hennes Conrad

"Nicht nur Kneipen und Kinos müssen zu. Alles muss runter"

Da ja das Geld keine Rolle (mehr) spielt, wundere ich mich auch, weshalb das nicht so gemacht wird. Alles zu bis Ostern, dann sollten wir ein Polster haben und bis zum Herbst 2021 ohne erneuten Lockdown über die Runden kommen.

Am 17. Dezember 2020 um 20:15 von Wanderfalke @Torsten Seel - 1

Es bleibt jedoch so oder so die Frage: Wenn man jetzt die Wirtschaft nachhaltig crasht, wird wohl der Schaden doch zukünftig noch viel höher sein. Da dann das Geld fehlt, um im Bereich Gesundheitshandlungsfähigkeit handlungsfähig zu sein. Denn wovon soll der Gesundheitsbereich dann finanziert werden, wenn kein Geld mehr da ist, da keine / nur wenige Steuereinnahmen vorhanden sind und Krankenkassenbeiträge ein- und wegbrechen. ...

wenig

Akzeptanz, weil um 8 Wochen zu spät. Nicht nachvollziebar, warum viel zu lange gezögert wurde. Anfang Oktober wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, dann wäre er wesendlich kürzer, mit viel weniger Kranken und Toten. Der wirtschaftliche Schaden wird auch nun wesendlich höher ausfallen.

@Torsten Seel, 19:43 Uhr

Wir alle hatten gehofft, dass der Lockdown light Wirkung zeigen würde. Leider war dies nicht der Fall. Deshalb ist der harte Lockdown folgerichtig. Wenn die Menschen sich nicht mehrheitlich an die AHAL-Regeln halten, werden wir Corona nicht in den Griff bekommen. Letztlich ist dies ein Charaktertest. Die Bürger stehen mehrheitlich hinter den Maßnahmen der Politik. Gemeinsam schaffen wir das.

Lockdown richtig?

Als Inhaber eines Einzelhandelsladens und einer Postfiliale sehe ich den Lockdown natürlich mit anderen Augen.
Als ich heute meine 22 km nach Hause gefahren bin, war es anders als im Lockdown im April 2020: meine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 50-60 KMH auf der Landstraße sowohl die Gegenseite als auch meine Fahrseite war voller Autos. Lockdown? Keine Spur.
Auch ist der Lockdown light Blödsinn: Kinos, Theaters, Spielhallen, Freizeit Einrichtung, waren immer unter strengsten Hygienekonzept geöffnet . Niemals konnten sich dort so viele Leute anstecken. Purer Aktionismus.
Lösung: impfen impfen impfen. Ansonsten werden wir es nicht los

Am 17. Dezember 2020 um 20:35 von Adeo60

"Der Trend ist absolut zutreffend."

Also wurde die Umfrage in Ihrem Umfeld gemacht ?

Spaß beiseite. Wenn wir es so machen, wie Herr Lauterbach möchte (Lockdown bis Inzidenz unter 25, egal wie lange es dauert), sollte man dann, wenn der Lockdown in 2-4 Monaten in einen Lockdown light umgewandelt wird, nochmal diese Umfrage starten. Mal sehen was dann rauskommt.

@Naturfreund 064. 20:33

"Heute sagte jemand zu mir,dass er an das Ganze Thema Corona nicht glauben würde.
Ich frage mich dabei,was hat das mit Glauben oder nicht Glauben zu tun?
Hierbei handelt es sich doch einfach um Tatsachen."

Machen Sie sich keine Sorgen. Es wird funktionieren. Eine Pandemie ist keine Glaubenssache. Sie wissen bestimmt auch, dass ein kleiner, unbelehrbahrer und trotziger Teil der Bevölkerung die Pandemie als nicht existent betrachtet. Diesen Menschen haben wir ja letztlich auch die aktuelle Situation zu verdanken. Letztlich ist es ein verschwindend geringer Teil. 85% der Deutschen handeln solidarisch. Alles wird gut.

@19:43 von Torsten Seel

Ich will wirtschaftliche Probleme nicht kleinreden, aber was hätte die Wirtschaft von einem krankheitsbedingten Ausfall einer Unzahl an Mitarbeitern?
Wie soll unsere Gesellschaft damit fertig werden, wenn Menschen - nicht nur alte - sterben, weil ihnen wegen der hohen Anzahl an Erkrankten nicht mehr geholfen werden kann? Ich möchte das nicht erleben. Sie?
Dieser Zustand ist in Sichtweite, wenn nicht konsequent gehandelt wird. Schauen Sie bitte auch über Deutschlands Grenzen hinaus. Wir sind mit diesem Dilemma nicht allein.

19:54 von Giselbert

>>Es geht in meinem Beitrag um einen vernünftigen Zeitpunkt, wenn man sieht die Zahlen sinken nicht mehr.
<<

Wenn Sie die Nachrichten regelmäßig verfolgt haben, müssten Sie wissen, dass das Bestreben der Kanzlerin war, vorzeitiger alles runter zu fahren. Nur ist die Einigung daraufhin, was denn dem "vernünftigen Zeitpunkt" entspricht, an den jeweiligen MPs gescheitert. Zu viele unterschiedliche Meinungen, also kein Übereinkommen. Da sind der Regierung die Hände gebunden. Dem Kuddelmuddel rechne ich dem Föderalismus zu.

@20:30 von Torsten Seel @Opa Klaus

//Na, dann rechnen Sie mir doch mal kompetent und konkret vor, wie das auf Basis von bezahlbarer nachhaltiger Umsetzung finanziert werden kann! Zumal, wenn unsere Wirtschaft und die Steuereinnahmen zunehmend durch den Lockdown und deren Folgen nachhaltig einbrechen werden!//

Wäre das nicht ein guter Zeitpunkt, endlich auch einmal dort über Besteuerung nachzudenken, wo man bisher freundlich weggeschaut hat. Auch ist der Zeitpunkt, sich mit anderen EU-Partnern diesbezüglich zu einigen, nie günstiger gewesen.

Wenig gelernt vom ersten Lockdown

der Lockdown ist an sich richtig, aber mit vielen Defiziten zu Lasten des Einzelhandels - wie der Verzerrung des Wettbewerbs zu Gunsten des Internethandels.

Ein lokaler Interneteinkauf mit vorgegebenem Radius von 50 km plus Toleranz kann die lokalen Geschäfte überleben lassen. Die Gewerbesteuer bleibt den Kommunen erhalten.

@Nettie 20:31

"wo hingegen bei den über 65-Jährigen nur 27% angeben, sehr stark oder stark belastet zu sei“: Dabei dürfte eine Rolle spielen, dass Letztere sich am wenigsten veranlasst bzw. gezwungen sehen, raus bzw. unter Leute zu gehen."

Sollte dies ihre persönliche Interpretation sein, dann wäre dies allerdings ganz dünnes Eis. Ich weiß ja nicht wie alt Sie sind und würde dies aufgrund meiner guten Erziehung niemals fragen. Ihre Vorstellung, dass 65jährige per se nicht mehr berufstätig sind, zuhause im Rollator sitzen und Deckchen häkeln ist genauso lustig wie diffamierend. Ich bin 64,baue gerade ein Haus in Thailand und trage nicht unwesentlich zum Bruttosozialprodukt bei.

20:26 von Demokratieschue... @ schiebaer45 (20:19):

Von daher kann man dieses Jahr überhaupt nichts richtig planen was Mist ist. Bin gespannt wann sich das mal vernünftig klären wird.
#
Sie haben Recht was Ihre Planung angeht und es wird nun auch langsam Zeit dafür.Ich wünsche Ihnen das es alles noch klappt. Vorweihnacht Grüße aus Hamburg

Am 17. Dezember 2020 um 20:45 von Adeo60 @Torsten Seel, 19:43 U

"Wir alle hatten gehofft, dass der Lockdown light Wirkung zeigen würde. Leider war dies nicht der Fall. Deshalb ist der harte Lockdown folgerichtig. "

Die Wirtschaft zu zerstören. Den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben. Den Ast auf welchem man sitzt abzusägen. Das kann ja doch wohl echt nicht die Antwort sein!

Die Misere haben wir weil

1. Keiner auf die Erfahrungen aus Asien hoehren wollte.
2. Humanmediziner auf keine aktuelle Erfahrung in der Bekaempfung der Ausbreitung von Seuchen zurueckgreifen konnten. Polio, Cholera und andere liegen weit zurueck.
3. Politik die Wirtschaft vor der Gesundheit sahen. Genau das kam wie ein Bumerang zurueck.
4. Das politische Mantra der offenen Grenzen dem Virus zu viel Spielraum gab.
5. Es national und auf EU Ebene keine legalen Instrumente gab, geeignete Massnahmen zur richtigen Zeit zu installieren.
6. Nicht alle an einem Strang gezogen haben. Jeder hatte ein anderes Rezept.

Jetzt muss es die Impfung rausreissen. Was, wenns die nicht schon gaebe?

@ 19:17 von bluminski

tut mir natürlich erstmal leid für sie, dass ihre Kollegen zum Teil so unsolidarisch agieren. Ich kenn aber auch einige, zum Teil, sehr große Firmen die von sich aus ohne Vorgabe durch den Staat äußerst verantwortlich agieren. Die Maskenpflicht anordnen und auch überprüfen und durchsetzen. Ein weiteres Beispiel dafür, dass es nicht nur um staatliche Vorgaben geht sondern auf verantwortungsvolles Handeln, jedes einzelnen und eben auch von Unternehmensführungen und Entscheidern.

Eltern müssen es ausbaden

Ich bin selbst in der Situation.

Die weiterführenden Schulen übrigens sind selbst aktiv geworden, haben nicht auf übergeordnete Behörden gewartet und haben ganz praktikable Lösungen für das euphemistisch „Distanzunterricht“ genannte Home-Schooling gefunden.

Allerdings die Anleitung und Ausbildung sowie Betreuung des Nachwuchses macht eine zeitgleich stattfindende Berufsausübung praktisch unmöglich.

Aber interessiert das noch irgendwen ?

1956 Opa Klaus

"Selbst wenn Kleinselbstständige die Situation finanziell nicht meistern können, werden sie DE durch ein gutes Sozialsystem aufgefangen"
Sie meinen Hartz IV? Ich kenne welche die nicht mal das bekommen weil sie erst ihr restliches erspartes sowie altersvorsorge aufbrauchen müssen. Wenn sie das gut nennen dann möchte ich nicht wissen was sie schlecht nennen würden.

Politiker und Think tanks auf die Schulbank

Wie kann eine Pandemie solchen Ausmasses vermieden werden?

Frühere Krankenhäuser waren ansteckenden Krankheiten besser gewappnet.
Kleinere Häuser (Stationen) mit Abstand gebaut.

Züge hatten -wie auch heute noch vereinzelt - Abteile.
Wie können Strassenbahnwaggons abteiliert werden?

Klimatisierte Bürokomplexe hinterfragen.

usw und so fort

@19:43 von Torsten Seel

„Merkwürdig, viele Menschen im Einzelhandel ... wird durch den harten Lockdown die wirtschaftliche Existenzgrundlage entgültig genommen werden.“

Was macht Sie so sicher, dass es der so genannte Lockdown (in Wahrheit sind wir weit von einem „Einschluss“ entfernt) und nicht die Pandemie an sich ist, die dem Einzelhandel schadet?

Meiner Meinung nach machen es viele in diesen Zeiten wie ich: Ich vermeide jeglichen Aufenthalt in Einzelhandelsgeschäften, der nicht lebensnotwendig ist. Und dabei ist es mir völlig gleich, ob es diesen „Lockdown“ gibt oder nicht.

Mich hält derzeit nicht die Anweisung der Regierung von Einzelhandelsgeschäften fern, sondern mein logisches Denkvermögen ... und „das Virus“.

Wer jetzt scharf auf Shopping ist, hat den Schuss nicht gehört.

20:16 von Advocatus Diabo...

>>Lt einer Untersuchung in der Schweiz machen Gaststätten und Handel 10% aller Fälle aus, während fast 1/3 aller Fälle aus dem familiären Umfeld kommen.
<<

Hier in DE hat eine andere Tatsache die Oberhand gewonnen: niemand, -kein Politiker, kein Virologe, keine Person vom Gesundheitsamt etc. -, kann präzise vorhersagen, wo sich die Mehrheit anstecken kann oder wo weniger. Um jetzt das Risiko zu minimieren und wirklich das Meiste auszuschließen, ist es jetzt so gekommen. Die großen Prophezeiungen von irgend jemanden, da und da kann aber so gut wie keine Infizierung stattfinden, halte ich für fadenscheinig und sinnlos. Ebenso wie Ihr letzter Satz mit der "Eigenverantwortung". Dass das ja nun ein Reinfall war, hat sich ja bereits bestens erwiesen. Jeder war und ist sich selbst der Nächste.

@19:22 von Spaceface

>> Fakten der Uni München
>> Hier einsehbar:
>> https://corona.stat.uni-muenchen.de

Ähh, die Statistik zeigt nur, daß wir derzeit gerade eine Übersterblichkeit von ca. 1.500-3.000 Toten pro Woche (Tendenz extrem(!) steigend) haben.

Worauf wollen Sie jetzt genau hinaus? DAS ist aus Ihrem Post einfach nicht ersichtlich. oO

@ 19:43 von Torsten Seel

>> Aber unser Staat kann schon jetzt schon nicht mehr die bisher aufgenommenen Gesamtschulden jemals wieder zurück zahlen. Also; summa summarum: Ich bezweifle deshalb, dass die Mehrheit der Deutschen hinter dem Lockdown steht.<<

Seit wann zahlen den Staaten ihre Schulden zurück? Der Schuldendienst, also Zinsen, werden bedient, das war’s dann aber auch schon. Den Rest regelt die Inflation und gesteigerte Wirtschaftsleistung da damit die Schulden im Verhältnis sinken. Aktuell verdient sich D mit den Schulden noch was dazu.
Das sie den Umfragen nicht glauben ist ihr gutes Recht. Sie sind ja auch dafür gut, dass man über seinen eigenen Horizont hinaus, ein Stimmungsbild bekommt. Ich finde 14 % auch wenig für die, die Maßnahmen übertrieben finden - aber das ist eben auch sehr subjektiv. In meinem Bekanntenkreis sind es allerdings noch weniger...

Weihnachten

Wir sind Weihnachten zu viert und zu sechs.Halten uns dran aber wenn das Virus so schlimm ist warum wird noch Fussball gespielt und ich kann Arbeiten gehen in einer Fabrik sorry das kann man nicht verstehen.

Wissen denn auch alle worauf sie sich einlassen?

Die Wahrscheinlichkeit das der Lockdown am 10.01. wieder endet ist aus meiner Sicht gleich null. Warum ich das glaube? Weil ich an die Mathematik glaube und nicht an Wunder und weil ich Zahlen interpretieren kann.

Und dann gehen gleich wieder die Verteilungskämpfe los. „Home-Office Pflicht“ will man den Arbeitgebern nicht aufbürden. Was machen die Büro-Arbeitnehmer denn dann? Da der Lockdown zum Teil durch saisonale Effekte wieder konterkariert wird, fürchte ich, dass er nicht erfolgreich sein wird.

Ohne die Arbeitswelt durch angeordnete Betriebsschliessungen in der Industrie herunterzufahren, wird es m.E. nicht gehen. Doch alles, wirklich alles, was es an staatlichen Maßnahmen seit dem Beginn der Pandemie gegeben hat, sollte genau dieses Szenario verhindern: staatlich angeordnete Werksschliessungen !

@ 20:59 von Die Patin

Leider haben viele Einzelhändler verpasst eine Möglichkeit zu schaffen über das Internet einzukaufen. Wo immer das geht tue ich das lokal. Leider ist das vor allem beim Buchhändler und wenigen mehr machbar.

@beinhart (18:53)

Angemessen ?
Wenn ich in meinem privaten und beruflichen
Umfeld Stimmungen aufgreife,
spiegeln die nicht diese Umfrage wieder.

___

Könnte daran liegen, dass Ihr privates und berufliches Umfeld keine repräsentative Schnittmenge der Gesamtbevölkerung darstellt.

@ beinhart

Wenn ich in meinem privaten und beruflichen Umfeld Stimmungen aufgreife, spiegeln die nicht diese Umfrage wieder.

In meinem Umfeld schon.
Und jetzt?

Belastung der Eltern

Unterteilen Sie doch mal die Frage der Belastung von Eltern nach dem Alter. Ein 16jähriger im Lockdown würde mich auch nicht weiter belasten, ein 5 und eine 8jährige (Kita + Grundschule) schon wesentlich mehr.

19:54 von Giselbert

//Damit war keineswegs ein zu früher Zeitpunkt (Oktober) gemeint.//

Ich persönlich hätte den Oktober nicht zu früh gefunden. Ein Anstieg der Zahlen war da schon deutlich erkennbar.

Ich fand die Metapher einer Physikerin vom Max-Planck-Institut sehr anschaulich:

Man stelle sich zwei Fußballmannschaften vor:
Eine Mannschaft wir, der Gegner Corona. Die Regel in diesem Spiel lautet: Für jedes Tor, dass einer von der Corona-Mannschaft schießt, bekommt diese drei Spieler dazu.

Da kann sich jeder selbst ausrechnen, wie lange es dauert, bis Corona die Überhand hat.

@Advocutus 21:05

"Sie meinen Hartz IV? Ich kenne welche die nicht mal das bekommen weil sie erst ihr restliches erspartes sowie altersvorsorge aufbrauchen müssen. Wenn sie das gut nennen dann möchte ich nicht wissen was sie schlecht nennen würden."

Na, dann sagen Sie uns doch, was einen Selbstständigen, welcher seine Rechnungen nicht mehr begleichen kann, in den USA, Japan, Brasilien oder Spanien erwartet. Bin schon mal gespannt auf Ihre Antwort.

Lockdown bis...

ich lese hier immer wieder, dass der lockdown nicht funktioniert und ewig dauern würde. Schmeißt dich mal Herrn Google an und sucht nen Simulator. Der R wert ist schon wieder unter 1. wenn wir auf 0,7 kommen schaffen wir es noch im Januar. Im Frühjahr haben wir es auch geschafft. Das der Virus dann weg wäre war immer unwahrscheinlich. Das die zweite Welle kommt war glasklar und nicht nur Drosten hat das gesagt, sondern jeder Fachmann der was von Viren und Epidemien versteht.
Ich bleibe zuversichtlich, das schwarzmalen verdirbt mir die Laune noch mehr als der lockdown und sorgt für das Gefühl des ausgeliefert sein und für Resignation.

@MKir13

Da kann sie zu ihrem Arbeitgeber beglückwünschen.
Gute Entscheidungen zu Gunsten der Belegschaft und zusätzlich die ständige Belastung sich gegenüber den schwarzen Schafen unter den Arbeitgebern einen Wettbewerbsvorteil herauszuarbeiten.
Erinnert mich an den Spruch eines früheren Chefs (Mitte der 1980er Jahre).
"Ein Chef der nicht hinter seinen Leuten steht hat nicht zu erwarten das seine Leute hinter ihm stehen".

@Torsten Seel - 21:03

"Die Wirtschaft zu zerstören. Den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben. Den Ast auf welchem man sitzt abzusägen. Das kann ja doch wohl echt nicht die Antwort sein!"

Wenn Sie sich hier schon so weit aus dem Fenster lehnen - was ist dann "echt die Antwort"?

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