DeutschlandTrend Extra: Mehrheit hält Lockdown für angemessen

Kommentare

Diese Umfrage..

.. Ist repräsentativ und zeigt klar auf, dass eine überwältigende Mehrheit der Deutschen die harten Maßnahmen gut heißt und teilweise auch noch verstärkt sehen möchte. Eine klare Positionierung der Vernunft und Solidarität, gemeinsam diesen lästigen Besucher möglichst bald in die Schranken zu weisen. Genau so - und nur so- kann und wird es funktionieren.

Angemessen ?

Wenn ich in meinem privaten und beruflichen
Umfeld Stimmungen aufgreife,
spiegeln die nicht diese Umfrage wieder.

Ein effektiver Lockdown ist was anderes,
als dass was wir hier gerade erleben.
Schulen, Kitas und manche Firmen
gleichen Massenveranstaltungen.

Für mich ( und auch für viele Andere) ist es Aktionismus
und deshalb halte ich den Trend für nicht zutreffend.

Der Lockdown

hat mir persönlich zu viele Lücken. Da, im Gegensatz zum Frühjahrslockdown, jetzt eigentlich noch jeder außer Gastronomie, Kultur und Einzelhandel jeden Tag zur Arbeit geht, in Fabrikhallen, Großraumbüros etc. und auch normaler Betrieb mit laufend wechselnder Kundschaft in Banken, Versicherungen uvm. herrscht, sehe ich die Gefahr, dass dieser Lockdown nicht den gewünschten Effekt bringt. Auch sind jetzt deutlich mehr Kinder in Notbetreuung in Schulen und Kitas, da ja auch deutlich mehr Eltern arbeiten müssen.

hohe übereinstimmung

Die Umfrage deckt sich im Wesentlichen mit meinen Erfahrungen im Familien-, Freundes-, Bekannten- und Kundenkreis. Es ist natürlich von allem was dabei aber die Mehrheit geht konform mit den Maßnahmen und Empfindungen. Ein paar Leuten geht alles nicht weit genug, ein paar andere Menschen finden alles viel zu extrem, so ist das eben. Hat ja jeder das Recht auf seine Meinung.

Was sagt man dazu?

Die meisten Deutschen befürworten den Lockdown, das ist richtig. Andererseits halten sich viele selbst nicht daran:

Heute Nachmittag bin ich durch den hiesigen Park gegangen, da hörte ich am Fahrradständer, wie ein Mädchen zu seinem Freund sagte: "Heute Abend bei ... sind wir zu viele, das ist nicht erlaubt." Der junge Mann darauf: "Ja, aber zu Weihnachten ist es erlaubt, und es ist schon fast Weihnachten."

Weiterhin habe ich auf dem Rückweg eine Bekannte getroffen, die klagte: Wir wollten zu Silvester an die Ostsee fahren. Und Ende Januar nach ... (auf eine Insel). Das wird wahrscheinlich nichts. Hätten sich alle an die Regeln gehalten, dann hätten wir jetzt keinen Lockdown.
Und im Weiteren berichtete sie, wie schön es war, als sie bei diesem warmen Wetter letzte Woche mit ... (sechs Bekannten) gegrillt und dann noch Netflix zusammen geguckt zu haben. Das war schön.

Soviel dazu, dass die meisten die Regeln befürworten. Was sagt man dazu?

@ beinhart

Wir kommunizieren natürlich alle - meist auch berufsbezogen- mit differenziert denkenden Menschen. Was wäre denn Ihr Vorschlag? Ich meine das jetzt ehrlich und auch nicht provokativ.

19:08 von draufguckerin

Soviel dazu, dass die meisten die Regeln befürworten. Was sagt man dazu?
.
für Regeln sein und sie auch beachten sind 2 Paar Stiefel

Angemessen?

Es wäre wünschenswert gewesen, an allen Arbeitsplätzen, an denen der Mindestabstand nicht dauerhaft gewährleistet werden kann, eine Maskenpflicht für mindestens drei Wochen einzuführen, welche hier - im Gegensatz zu den teilweise albern anmutenden Regeln für den privaten Bereich - überprüft und bei Verstößen auch entsprechend geahndet werden könnte. Als Ehemann einer Risikopatientin fühle ich mich - trotz FFP2-Maske - meinen Kollegen, die zum Großteil auf Abstandsregeln pfeifen und selbst die sehr lockeren Regeln zum Masketragen in unserem Betrieb bei jeder Gelegenheit ignorieren und umgehen, geradezu "ausgeliefert", und ich kann nicht nachvollziehen, warum man das Risiko, sich am Arbeitsplatz, in Großraumbüros etc. anzustecken, derart kleinredet. Ob ich ein Restaurant oder eine Kneipe aufsuche, kann ich mir aussuchen (pardon: KONNTE ich - vor dem "Lockdownchen"), ob ich zur Arbeit erscheine, nicht.

ja diese Umfragen immer

Kommt immer darauf an, wie man fragt, und welche Antwortmöglichkeiten man hat.

Planen Sie, Kontakte an Weihnachten einzuschränken ? Gar nicht = 14%. Ich zähle auch dazu. Wir sind Weihnachten wie fast immer, zu zweit. Also schränke ich mich nicht ein.

Verbot von Feuerwerken an Silvester. Da bin ich auch für "befürworte ich". Vor allem, wenn man nur zwischen ganz oder gar nicht wählen kann.

eine Frage fehlt ...

Interessant wäre noch die Frage:

Sind Sie der Meinung, dass die Regierung zu spät reagiert hat / der Lockdown zu spät kam?

Wie ich meine, kam dieser viel zu spät.

Ladenöffnungszeiten verkürzen hilft Corona

Ich bin gerne erst um 23 Uhr einkaufen gegangen, da zu dieser Uhrzeit wenig los ist. Durch den Lockdown werden die Öffnungszeiten verkürzt, was zwangsläufig zu mehr Gedränge in der restlichen Zeit führt.

Sobald Diskotheken, Bars und Cafes zuhatten, war auch Nachts so wenig los, dass die Ausgangssperren überhaupt nicht benötigt wurden. Auch dadurch zwingt man Menschen, die gerne Nachts unterwegs sind, weil sie so weniger Menschen treffen, in den Tag und somit ins Gedränge.

Ich bin für harte Maßnahmen gegen Corona, aber bitte mit mehr Verstand.

@ Mathias Beyer um 19.04 Uhr, hohe Übereinstimmung

Ich stimme Ihnen zu, was den Familienkreis angeht. Wir gehen konform mit den Maßnahmen und richten uns danach, denn niemand möchte das erleben, was man jetzt immer öfter aus dem entfernteren Bekanntenkreis hört: Infektionen, Krankheit, Todesfälle. Es muss fürchterlich sein, mit dem Bewusstsein zu leben, die Infektion unbewusst selbst eingebracht zu haben.

Wir alle sind uns einig, uns zu den Feiertagen nicht im Haus/in der Wohnung zu treffen, sondern uns evtl zum Spazierengehen an der frischen Luft zu treffen, allerdings nur bei passendem Wetter. Tiefdruck und ruhige, sehr feuchte Luft sollen angeblich die Aerosole in der Luft halten, das möchte man natürlich nicht einatmen.

Geschenke gibt es in diesem Jahr kaum. Kleine Kinder sind mit zu vielen Dingen sowieso überfordert und ältere Kinder verstehen es, dass Oma, Opa, Onkel und Tanten jetzt nicht in der Post Schlange stehen können. Es ist eben ein besonderes Weihnachten, aber wir werden froh sein, wenn wir es gesund erleben können.

@bluminski

Ich finde auch, dort wo die Menschen keine Wahl haben darauf zu verzichten, wie z.B. beim Bahnfahren, bei der Arbeit, in der Schule und beim Einkaufen, sollten sehr strenge Regeln gelten und auch durchgesetzt werden. Ich habe mich bis zum Sommer des öfteren darüber aufgeregt, dass es kein Abteil in der U-Bahn gibt, in dem nicht ein Maskenverweigerer saß. Ich fahre deshalb seit dem Sommer mit dem Rad zur Arbeit (40km/Tag). Das tut mir zwar gut, aber ist auch keine Lösung für jeden.

@draufguckerin 19:08

"Soviel dazu, dass die meisten die Regeln befürworten. Was sagt man dazu?"

Es wurde im Artikel ja klar kommuniziert, dass 14% der Befragten die Maßnahmen für überzogen halten. Von daher sind Ihre Erfahrungen durchaus erklärbar.

Ohne Rohdaten quasi wertlos...

Ich würde gerne die gesamten verarbeiteten Daten zu solchen Umfragen sehen. Wie schon bereits bei den Kommentaren zuvor zu lesen, fallen hier die Wahrnehmungen deutlich auseinander. Sollte für die beauftragten Dienstleister eigentlich kein Problem darstellen, die Studie als File zum Download anzuhängen.
Gerade bei solchen Aussagen ist Transparenz wichtig.

18:53 von beinhart

>>Ein effektiver Lockdown ist was anderes,
als dass was wir hier gerade erleben.
Schulen, Kitas und manche Firmen
gleichen Massenveranstaltungen.
<<

Was verstehen Sie denn dann unter einen "effektiven Lockdown"? Schulen und Kitas haben übrigens, - bis auf Betreuung in Notfällen-, ebenfalls bereits geschlossen.

70% und 73% der Eltern mit Schulkindern

Die Studie trifft zu, Eltern mit vor allem kleineren Schulkindern sind gebeutelt in jeglicher Hinsicht. Diese Umfrage spiegelt genau das wieder. Und das war der Grund, warum die Schulen so lange offen waren. Sie spiegelt auch den Realitätssinn betreffend Fernunterricht.

Es gibt zwar Notbetreuung, doch diese zu nutzen, davon wird abgeraten.
Die Lehrer sollen die Tage der Vorbereitung auf den zukünftigen längeren Distanzunterricht planen.

Homeschooling stellt sich jemand, der nicht betroffen ist leicht vor. Und wer den Stand der Schulen nicht kennt, versteht nicht, dass teilweise Zustände herrschen wie 1-2 Generationen früher. Digitalisierung ist also klar ein Fremdwort, nach wie vor. Distanzunterricht sieht hier zb. so aus, dass ein umfangreiches Aufgabenblatt verteilt wird, den Rest erledigen die Eltern.

Dass statt einem Lehrer für 25 Schüler - nun 25 Eltern den Job für 25 Schüler ausführen und ihren eigenen nicht mehr entsprechend, scheint nicht Priorität zu sein. Hoffe nur kurz.

Merkwürdig, viele Menschen im Einzelhandel ...

wird durch den harten Lockdown die wirtschaftliche Existenzgrundlage entgültig genommen werden. Sehr viele werden dadurch enorme Probleme haben irgendwie und -wann wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen. Und wenn unsere Wirtschaft den Bach herunter geht, was wird dann kommen???! Wir wollen "angeblich" mittels des Lockdowns unsere weitere gesundheitliche Zukunft schützen. Aber wenn unsere Wirtschaft entgültig durch den harten Lockdown so den Bach herunter gespült wird. Wie soll dann zukünftig unser Gesundheitssystem noch finanziert werden können? Im Zusammenhang, dass jetzt wir jetzt in einen Wirtschaftscrash hineingeführt werden. Jetzt könnte man sagen, dass es kein Problem ist. denn durch Neuverschuldung wäre es lösbar. Aber unser Staat kann schon jetzt schon nicht mehr die bisher aufgenommenen Gesamtschulden jemals wieder zurück zahlen. Also; summa summarum: Ich bezweifle deshalb, dass die Mehrheit der Deutschen hinter dem Lockdown steht.

@Giselbert 19:23

"Interessant wäre noch die Frage:

Sind Sie der Meinung, dass die Regierung zu spät reagiert hat / der Lockdown zu spät kam?
Wie ich meine, kam dieser viel zu spät."

Sehen Sie, dass ist das Dilemma vor der die Politik steht. Tut man etwas, wird kritisiert, dass es ja viel zu spät kommt oder aber absolut überzogen ist. Tut man nichts oder nur halbherzig wird wiederum kritisiert. Was wäre passiert wenn die Minister präsidenten/innen im Oktober bei vergleichsweise geringen Infektionszahlen einen Totallockdown angeordnet hätten? Ich denke, die Antwort können Sie sich selbst geben. Akzeptanz? Mitnichten und mit Neffen.

@19:17 von bluminski

Es wäre wünschenswert gewesen, an allen Arbeitsplätzen, an denen der Mindestabstand nicht dauerhaft gewährleistet werden kann, eine Maskenpflicht für mindestens drei Wochen einzuführen, welche hier - im Gegensatz zu den teilweise albern anmutenden Regeln für den privaten Bereich - überprüft und bei Verstößen auch entsprechend geahndet werden könnte.

Mein Arbeitgeber hat schon vor Wochen eine Maskenpflicht angeordnet, einfach weil dort kluge Köpfe im Management auf die Idee gekommen sind, dass es schlecht für die Produktivität im Unternehmen ist, wenn sich dutzende Mitarbeiter infizieren und die und ihre Kollegen (K1-Kontakt) in Quarantäne müssen. Alle Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten können, sollen dies nach Möglichkeit auch zu 100%. Alle Mitarbeiter, bei denen das nicht geht (Logistik), arbeiten getrennt in zwei Schichten. Masken und Desinfektionsmittel stellt der Betrieb. Es geht auch freiwillig, wenn der AG auch nur etwas Verstand hat.

Am 17. Dezember 2020 um 19:38 von Jacko08

"Schulen und Kitas haben übrigens, - bis auf Betreuung in Notfällen-, ebenfalls bereits geschlossen."

Um die Zahlen dauerhaft Richtung 0 zu bekommen (kleiner 50/100000) wird der Lockdown wohl bis Februar/März dauern müssen, dann wird es wohl wieder ein Lockdown light. Normalerweise könnte man die Schulen erst ab Ostern wieder öffnen.......

@ 19:44 von Opa Klaus

"Was wäre passiert wenn die Minister präsidenten/innen im Oktober bei vergleichsweise geringen Infektionszahlen einen Totallockdown angeordnet hätten?"

Ihre Argumentation durch ein Verzerren ins Extreme finde ich unsachlich. Es geht in meinem Beitrag um einen vernünftigen Zeitpunkt, wenn man sieht die Zahlen sinken nicht mehr. Damit war keineswegs ein zu früher Zeitpunkt (Oktober) gemeint.

@Torsten Seel 19:43

"Wie soll dann zukünftig unser Gesundheitssystem noch finanziert werden können? Im Zusammenhang, dass jetzt wir jetzt in einen Wirtschaftscrash hineingeführt werden. Jetzt könnte man sagen, dass es kein Problem ist. denn durch Neuverschuldung wäre es lösbar. Aber unser Staat kann schon jetzt schon nicht mehr die bisher aufgenommenen Gesamtschulden jemals wieder zurück zahlen. Also; summa summarum: Ich bezweifle deshalb, dass die Mehrheit der Deutschen hinter dem Lockdown steht."

Ihre apokalyptischen Prognosen bzgl. Wirtschaftscrash beruhen auf fundierten Quellen (welche?) oder sind es nur Vermutungen? Täglich sterben ca. 800 Menschen mit oder an Covid19. Und Sie möchten dies mal eben in kauf nehmen, damit der Frisöre um die Ecke nicht für ein paar Wochen schließen muss? Selbst wenn Kleinselbstständige die Situation finanziell nicht meistern können, werden sie DE durch ein gutes Sozialsystem aufgefangen.

@Giselbert

Und wann wäre Ihrer Meinung nach der richtige Zeitpunkt gewesen? Datumsangabe erbeten!

19:54 von Giselbert

@ 19:44 von Opa Klaus
"Was wäre passiert wenn die Minister präsidenten/innen im Oktober bei vergleichsweise geringen Infektionszahlen einen Totallockdown angeordnet hätten?"

Ihre Argumentation durch ein Verzerren ins Extreme finde ich unsachlich. Es geht in meinem Beitrag um einen vernünftigen Zeitpunkt, wenn man sieht die Zahlen sinken nicht mehr. Damit war keineswegs ein zu früher Zeitpunkt (Oktober) gemeint.

Von einer „Verzerrung ins Extreme“ kann hier weiß Gott keine Rede sein. Merkel und Lauterbach haben spätestens seit Sommer vor genau diesem Szenario gewarnt. Ein relativ strenger Lockdown im Oktober, allerspätestens aber ab November wäre völlig richtig, aber schlichtweg nicht durchsetzbar gewesen.

Wir sehen jetzt, dass die aktuellen Einschränkungen noch immer keine Besserung bringen, es war ganz einfach zu spät. Das lässt sich nun mal nicht wegdiskutieren.

Allerdings schwankt das sehr stark

Mitte November wollten auch 2/3 ab Dezember wieder offene Restaurants. Und ja bei der Impfbereitschaft findet sich diese Euphorie für den Lockdown auch nicht wieder.

@Torsten Seel - 19:43

"Merkwürdig, viele Menschen im Einzelhandel wird durch den harten Lockdown die wirtschaftliche Existenzgrundlage entgültig genommen werden. Sehr viele werden dadurch enorme Probleme haben irgendwie und -wann wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen."

Reicht Ihre Phantasie auch aus, wie man bei Infektionszahlen um 27.000 und einem Inzidenzwert von 182,8 (NRW - angedacht waren mal 50) dem Einzelhandel zuliebe das Weihnachtsgeschäft rettet und einfach weiter auf Lockdown light macht?

Und kommen Sie nicht, die Bürger wüssten jetzt alle Bescheid und zeigen sich im Weihnachtsrausch viel verantwortungsbewusster als zuvor.

So kann man sich höchstens selber was vormachen.

1943 Torsten seel

"Ich bezweifle deshalb, dass die Mehrheit der Deutschen hinter dem Lockdown steht"
Das sehe ich auch so und alle Leute die ich kenne umgehen auch die ausgangssperre bei uns.
Lt einer Untersuchung in der Schweiz machen Gaststätten und Handel 10% aller Fälle aus, während fast 1/3 aller Fälle aus dem familiären Umfeld kommen. Dagegen hilft nur Eigenverantwortung aber keine staatlichen Verbote.

Laut Lockdown Umfrage in D alles noch im grünen Bereich

Der Ferien-Lockdown wird auch eine gewisse Wirkung zeigen.Allerdings zeitversetzt.Die relative Zufriedenheit könnte schon in den nächsten Tagen oder Wochen schnell umschlagen wenn die Folgen durch überlastete Kliniken in vollem Umfang allgemein registriert werden.

Wir verbringen

Weihnachten im kleinen Familien Kreis,am 2ten Weihnachten wird ein Waldspaziergang mit allen Familien Angehörigen unternommen.

@ schiebaer45 (20:19):

hi schiebaer45

Bei uns ist dieses Jahr gar keine vernünftige Weihnachtsplanung möglich durch diese viel zu massiven Einschränkungen an Weihnachten. Wir sind immernoch am Warten, ob unsere Familie aus Stuttgart (drei Erwachsene und drei Kinder, eines davon über 14) zu uns kommen kann oder nicht. Wir selbst sind drei Erwachsene. Und wenn der Vater von meiner Schwägerin noch dazukäme wären es schon drei Erwachsene und drei Kinder (davon eines über 14).

Von daher kann man dieses Jahr überhaupt nichts richtig planen was Mist ist. Bin gespannt wann sich das mal vernünftig klären wird.

Ich hab jetzt 4 Wochen

Ich hab jetzt 4 Wochen Urlaub. Jetzt kann ich endlich lockdown machen.
Bis jetzt hab ich von dem angeblichen lockdown light nichts mitbekommen, ausser, dass meine Kneipe zu hat.
Das ist einfach zu wenig.
Nicht nur Kneipen und Kinos müssen zu. Alles muss runter. Also auch das Autowerk, die Schlosserei, das Architekturbüro, die Schule, ÖPNV....ALLES eben.
Mir sind die Regeln viel zu lasch. Ich gehe davon aus, dass wir damit die 40000 auch noch erreichen.

Am 17. Dezember 2020 um 20:16 von Advocatus Diabo...

"Dagegen hilft nur Eigenverantwortung aber keine staatlichen Verbote."

Mag sein, wenn es aber nach Herrn Lauterbach geht, er fordert Lockdown bis die Inzidenz unter 25 ist, egal wie lange es dauert. Dann könnten wir froh sein, wenn der Lockdown nur bis Ostern geht.

Lockdown

Der Lockdown
Bringt nichts in dieser Form.
Ich habe das Gefühl
Corona gibts nicht an der Arbeit.
Trefen privat 5 Personen aus 2Haushalte.
Im Laden bei uns sind 12 Personen aus 7 Haushalten.
An einem Fleck.
Und Gewerbetreibendr dürfen weiter in Baustoffmarkt rein.
Finde mal den Fehler.

Am 17. Dezember 2020 um 19:56 von Opa Klaus @Torsten Seel 19:43

Opa Klaus: "Selbst wenn Kleinselbstständige die Situation finanziell nicht meistern können, werden sie DE durch ein gutes Sozialsystem aufgefangen."

Na, dann rechnen Sie mir doch mal kompetent und konkret vor, wie das auf Basis von bezahlbarer nachhaltiger Umsetzung finanziert werden kann! Zumal, wenn unsere Wirtschaft und die Steuereinnahmen zunehmend durch den Lockdown und deren Folgen nachhaltig einbrechen werden! Mir scheint bei Ihrer Behauptung ist eher Wunsch, der Vater des Gedankens!

Dass vor allem die eigenen Erfahrungen zählen, zeigt sich hier:

„Bei der Frage, wie gut die Schulen und Lehrerinnen und Lehrer auf den Unterricht von Zuhause aus vorbereitet sind, zeigt sich ebenfalls ein Unterschied. Unter denjenigen mit Schulkindern im Haushalt sind 28% der Meinung, dass die Schulen sehr gut oder gut auf die Situation vorbereitet sind; 70% meinen, die Schulen sind weniger gut oder schlecht vorbereitet. >> Bei denjenigen ohne Schulkinder im Haushalt sind 13% der Ansicht, dass Schulen sehr gut oder gut vorbereitet sind. 73% meinen, die Schulen sind weniger gut oder schlecht vorbereitet“

„Wenn man nur auf die Haushalte mit Schulkindern schaut, so sagen sogar 44% der Bürger, dass sie sich sehr stark oder stark belastet fühlen. Auch von den 18- bis 39-Jährigen fühlen sich überdurchschnittlich viele belastet (45%), wohingegen bei den über 65-Jährigen nur 27% angeben, sehr stark oder stark belastet zu sei“: Dabei dürfte eine Rolle spielen, dass Letztere sich am wenigsten veranlasst bzw. gezwungen sehen, raus bzw. unter Leute zu gehen.

@schiebär. 20:19

"Weihnachten im kleinen Familien Kreis,am 2ten Weihnachten wird ein Waldspaziergang mit allen Familien Angehörigen unternommen."

Genauso werden wir es auch machen. Ich habe nunmehr bereits 63 Weihnachten erlebt. Wenn der 64zigste mal etwas anders ausfallen muß, dann ist es eben so. Verbleiben dann ja noch hoffentlich weitere 30 normale Weihnachtsfeste :-)

Eigenverantwortung

Das funktioniert leider nicht.
Heute sagte jemand zu mir,dass er an das Ganze Thema Corona nicht glauben würde.
Ich frage mich dabei,was hat das mit Glauben oder nicht Glauben zu tun?
Hierbei handelt es sich doch einfach um Tatsachen.

@beinhart, 18:53 Uhr - Trend ist zutreffend

Mein privates und berufliches Umfeld unterstützt die Shutdowm-Maßnahmen der Politik, folgt also ziemlich deckungsgleich den Ergebnissen der Umfrage. Der Trend ist absolut zutreffend.

Frohe Weihnachten

Fast 70% der Befragten sollen demnach mit den behördlichen Maßnahmen einverstanden sein. Ist letztlich nicht überprüfbar.
Der Lockdown wird unübersehbare Schäden anrichten, die heute noch ausgeblendet bleiben.
Die Entscheidungen der Bundesregierung sind nicht evidenzbasiert. Vielmehr drückt sich Frau Merkel vor einem offenen wissenschaftlichen Diskurs.
Die Lage ist ernst und fast aussichtslos.

Frohe Weihnachten

@Giselbert, 19:23 Uhr - Merkel forderte schärfere Maßnahmen

Welche "Regierung" hat Ihrer Meinung zu spät gehandelt...? Sie könnten damit allenfalls die Länderregierungen meinen, denn diese sind für die Bekämpfung der Pandemie zuständig. Kanzlerin Merkel hat, wie Sie wissen, immer wieder schärfere Maßnahmen gefordert.

Da scheint die Bevoelkerung

vernuenftiger zu sein als die Politik.

Ich komm immer noch nicht darauf warum man die Krankheit nicht bereits im Februar an der Ausbreitung hinderte. Soweit musste es doch nicht kommen.

@18:52 von Opa Klaus

//Eine klare Positionierung der Vernunft und Solidarität, gemeinsam diesen lästigen Besucher möglichst bald in die Schranken zu weisen. Genau so - und nur so- kann und wird es funktionieren.//

Ach, lieber Opa Klaus, etwas gutheißen ist das eine, sich selbst daran halten das andere. Ich fürchte, es läuft beim Lockdown ähnlich wie beim umweltbewussten Verhalten: Im Prinzip ist man dafür, aber im Moment passt es gerade nicht. Morgen - vielleicht, mal sehen.

Trotzdem hoffe ich sehr, dass die Zahlen sehr bald nach unten korrigiert werden können.

P.S.: Meine Antwort gestern ist nicht durchgekommen. Schade.

Gruß
Anna-Elisabeth

Am 17. Dezember 2020 um 20:27 von Hennes Conrad

"Nicht nur Kneipen und Kinos müssen zu. Alles muss runter"

Da ja das Geld keine Rolle (mehr) spielt, wundere ich mich auch, weshalb das nicht so gemacht wird. Alles zu bis Ostern, dann sollten wir ein Polster haben und bis zum Herbst 2021 ohne erneuten Lockdown über die Runden kommen.

Am 17. Dezember 2020 um 20:15 von Wanderfalke @Torsten Seel - 1

Es bleibt jedoch so oder so die Frage: Wenn man jetzt die Wirtschaft nachhaltig crasht, wird wohl der Schaden doch zukünftig noch viel höher sein. Da dann das Geld fehlt, um im Bereich Gesundheitshandlungsfähigkeit handlungsfähig zu sein. Denn wovon soll der Gesundheitsbereich dann finanziert werden, wenn kein Geld mehr da ist, da keine / nur wenige Steuereinnahmen vorhanden sind und Krankenkassenbeiträge ein- und wegbrechen. ...

wenig

Akzeptanz, weil um 8 Wochen zu spät. Nicht nachvollziebar, warum viel zu lange gezögert wurde. Anfang Oktober wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, dann wäre er wesendlich kürzer, mit viel weniger Kranken und Toten. Der wirtschaftliche Schaden wird auch nun wesendlich höher ausfallen.

@Torsten Seel, 19:43 Uhr

Wir alle hatten gehofft, dass der Lockdown light Wirkung zeigen würde. Leider war dies nicht der Fall. Deshalb ist der harte Lockdown folgerichtig. Wenn die Menschen sich nicht mehrheitlich an die AHAL-Regeln halten, werden wir Corona nicht in den Griff bekommen. Letztlich ist dies ein Charaktertest. Die Bürger stehen mehrheitlich hinter den Maßnahmen der Politik. Gemeinsam schaffen wir das.

Lockdown richtig?

Als Inhaber eines Einzelhandelsladens und einer Postfiliale sehe ich den Lockdown natürlich mit anderen Augen.
Als ich heute meine 22 km nach Hause gefahren bin, war es anders als im Lockdown im April 2020: meine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 50-60 KMH auf der Landstraße sowohl die Gegenseite als auch meine Fahrseite war voller Autos. Lockdown? Keine Spur.
Auch ist der Lockdown light Blödsinn: Kinos, Theaters, Spielhallen, Freizeit Einrichtung, waren immer unter strengsten Hygienekonzept geöffnet . Niemals konnten sich dort so viele Leute anstecken. Purer Aktionismus.
Lösung: impfen impfen impfen. Ansonsten werden wir es nicht los

Am 17. Dezember 2020 um 20:35 von Adeo60

"Der Trend ist absolut zutreffend."

Also wurde die Umfrage in Ihrem Umfeld gemacht ?

Spaß beiseite. Wenn wir es so machen, wie Herr Lauterbach möchte (Lockdown bis Inzidenz unter 25, egal wie lange es dauert), sollte man dann, wenn der Lockdown in 2-4 Monaten in einen Lockdown light umgewandelt wird, nochmal diese Umfrage starten. Mal sehen was dann rauskommt.

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