Kommentare - Update der Corona-Warn-App: Risikoberechnung ändert sich

17. Dezember 2020 - 13:30 Uhr

Die Corona-Warn-App ist überarbeitet worden. Durch das neueste Update wird die Risikoberechnung verbessert. Zudem können Nutzer nun sehen, wann sie positiv Getesteten begegnet sind. Von Dominik Lauck.

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Die App hat...

...wieviel nochmal gekostet ?

60 Millionen ?

Und dann müssen "freie Programmierer" die überarbeiten, damit die als APK-Version nicht nur aus dem Google-Playstore heruntergeladen werden kann ?

Ich glaube ich teste mal wieder, ob die ( aus dem Playstore ) mittlerweile unter LineageOS auf meinem Samsung S5 läuft. Ansonsten kommt halt noch ein Download dazu ( 24.000.001 ), der dann gleich wieder runtergeschmissen wird... Wäre mal interessant zu wissen, bei wie vielen die App auch "draufgeblieben" ist und läuft.

Zu den "15 relevanten Kontakten" pro Nutzer hatte ich im "Originalthread" ja schon geschrieben, daß das nichts als eine "Vermutung" des Herrn Braun ist. Bei nur 5 relevanten Kontaktenwären es halt nicht so "Publikumswirksame" 1,7 Mio sondern "nur" 550.000 ;)

Bei iOS 14.3 könnte die App im übrigen auch wieder funktionieren, da Apple da ja ein massives Bluetooth-LE Problem beseitigt hat, was bei der 14.2 auftrat...

Ich weiß

immer noch nicht, was diese App bringen soll. Wer infiziert ist muß dies selber seiner App mitteilen. Wer infiziert ist sollte sich eigentlich in Quarantäne befinden und nicht planlos umherlaufen, heißt im Umkehrschluss, wenn ich mich nicht an Quarantänevorschriften halten will, werd ich mit Sicherheit meiner App nicht mitteilen, dass ich infiziert bin, halte ich mich an Quarantäne, gibt es keine Begegnungen. Also WAS soll diese App bewirken???

Corona-Warn-App?

Kann ich leider immer noch nicht auf meinem alten Handy nutzen.

Wann kommt das Update das auch alte Geräte die mal mehr als 800€ gekostet haben,genutzt werden können?

Sinn der App ist, Bürgern eigenständiges Handeln zu ermöglichen

Deshalb ist das hier schon lange überfällig: „Zudem können Nutzer nun sehen, wann sie positiv Getesteten begegnet sind“.

Wie sollen die Nutzer ohne diese entscheidende Information (denn die meisten dürften sich erinnern, wo und mit wem zusammen sie zu diesem Zeitpunkt waren) selbst die Infektionskette nachvollziehen können - und somit den Gesundheitsämtern die entscheidenden Hinweise zu deren Unterbrechung selbst „liefern“ - können?

Warum erst jetzt?

@Klabautermann 08

Wenn jemand infiziert ist, dann sollte er natürlich in Quarantäne sein.

Aber nicht, bevor er überhaupt weiß, das er infiziert ist.

Beispiel :

- 01.12. infiziert
- ab 06.12. infektiös
- 09.12. leichte Symptome
- 10.12. Test ( und hoffentlich Quarantäne ! )
- 11.12. positives Ergebnis ( vielleicht das Ergebnis auch erst am 13.12., aber dann definitiv Quarantäne )

In der Zeit zwischen 06.12. und 09. / 10.12. hätte er schon jede Menge Kontakte anstecken können.

Die App guckt dann nach, mit welchen Personen er in dieser Zeit Kontakt hatte und warnt diese dann.

Die Datumsangaben habe ich jetzt mal willkürlich gewählt, um das Prinzip zu verdeutlichen.
Kann sein, daß die Infektiösität / Symptome eher oder später auftreten.

Freie Version

Weiß jemand schon, wann die freie Version (via F-Droid) auf den neuen Stand gebracht werden soll? Klingt irgendwie nach viel Arbeit für die Freiwilligen...

@Nettie

Ich weiß ja nicht, wie gut Ihr Gedächtnis ist, aber mal nur so :

Sie erfahren z.B. morgen ( 18.12. ), daß Sie eine "risikoreiche Begegnung" am 09.12. hatten.

ICH könnte bereits jetzt nicht mehr zu 100% sagen, mit wem ich an diesem Tag ( es wird laut Artikel nur der Tag, nicht die Zeit angezeigt ) "Kontakt" hatte.

Welche Schicht ich hatte kann ich nachvollziehen.
Aber war ich an dem Tag bei ALDI ? Oder auf dem Wochenmarkt ? Hatte mich mein Kind an dem Tag oder einen Tag später besucht ?

Und das stellen Sie sich jetzt mal vor bei jemandem, der in einem Großraumbüro arbeitet, daß er mit ÖPNV erreicht...

Erfahrungen mit dem Gesundheitsamt

waren bisher weder hilfreich, kooperativ noch vertrauensvoll. Wieso sollte man dann dieser APP vertrauen?

@Am 17. Dezember 2020 um 14:04 von Klabautermann 08

Sollte es sich um eine ernsthafte Frage gehandelt haben: Die App soll helfen, die Leute zu informieren, die einem Infizierten (und damit potientiell infektiösem Mitmenschen) begegnet sind.

Bekannterweise ist eine Infektion mit SARS-CoV-2 ansteckend, bevor Symptome auftreten... oder ggf. sogar vollständig symptomlos.

Wenn jemand also jetzt mit dem frischen Positiv-Test konfrontriert wird, kann er/sie über die App anonym alle Leute warnen, denen er/sie in den letzten Tagen begegnete...

14:16 von Gerd Hansen

aber all das kann/darf diese app nicht, weil bei uns der datenschutz nicht nur vor täterschutz sondern auch bürgerschutz geht.

@Am 17. Dezember 2020 um 14:05 von werner1955

Welches Gerät genau?

Betriebssystem Android oder iOS oder Exot?

Und 800 EUR wären mir persönlich viel zu viel... da stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis überhaupt nicht. Meiner Meinung nach.

Wenn Android: Vielleicht mal die freie Version via F-Droid probieren...

F-Droid ist ein freier AppStore mit OpenSource-Anwendungen... siehe https://f-droid.org/

irritierend?

"halte ich mich an Quarantäne, gibt es keine Begegnungen. Also WAS soll diese App bewirken???"
nun, man kann ja bereits vor dem Testergebnis ansteckend gewesen sein und somit ist es sehr wohl sinnvoll, der App das Ergebnis mitzuteilen, damit diese "Vergangenheitskontakte2 informiert werden.

UUID 0xFD6F Scanner

Es gibt übrigens via F-Droid (ja, OpenSource für Android) auch eine (weitere) App, die einem anzeigt, wieviele aktive Sender gerade um einen herum sind (genauer, um das Gerät herum).

14:16 von Gerd Hansen

Danke für Ihren recht aufklärenden Kommentar.Nun kann ich mir besser ein Bild machen.

Sinn der App ... ist ganz einfach

Ganz einfach Herr Klabautermann 08 (um 14:04):

Wer sich infiziert hat, ist nicht erst seit dem Test infiziert und infektiös, sondern es besteht die Möglichkeit, das vor dem Testergebnis unerkannt weitere Kontakte der Person angesteckt wurden. Diese können über die App gewarnt werden und dann ggf. selbst entscheiden, sich auch testen zu lassen oder in Quarantäne zu gehen (oder zumindest Kontakte zu minimieren). Noch Fragen?

Zu dem Thema App & Quarantäne: nach Test ist das positive Ergebnis bekannt, mit oder ohne App. In der App. selber ist man eine anonyme Nummer und sie hat rein gar nichts mit einer Quarantäneanordnung zu tun!

Schade nur, wenn 50% der positiv getesten Nutzer der App ihr Ergebnis gar nicht in der App mitteilen, damit verliert diese nämlich tatsächlich ihren Hauptsinn, andere potentiell infizierte zu warnen, und diesen die Möglichkeit zu geben, verantwortlich Maßnahmen zu ergreifen (wie oben erläutert).

Die Seuchenbekaempfung

in die Verantwortung des Einzelnen zu geben ist unverantwortlich.

Bestenfalls kann der Appell an das Verhalten des Einzelnen zusaetzlich zu staatlichen Massnahmen hinzukommen. Siehe asiatische Laender.

Die Pflicht des Saates ist es, weil der Staat das Gewaltmonopol ausuebt, die Buerger zu schuetzen. Diese Verantwortung kann nicht abgedrueckt werden

Für die App ist es viel zu spät

Was soll das jetzt bringen wenn die App überall und ständig rot blinkt?!

Ich sag mal so:

Wäre die App ein Erfolg, würden wir tagtäglich mit Meldungen überschüttet „wie viele“ unerkannt Infizierte „heute wieder“ durch die App gefunden worden seien ...hat schon mal jemand eine solche Meldung gesehen ?

Es gibt deshalb auch keine rückwirkende Ergebniskontrolle die das Licht der Öffentlichkeit erblickt hätte.

Bis etwa November hätte eine solche App durchaus Sinn gemacht. Und vielleicht wieder ab Sommer 2021..

Das hier ist nur verwirrend und schlecht

Und das hier:

Anzeige der App ändert sich

Darüber hinaus wurde in der App die Anzeige geändert. Es wird nicht mehr - wie bislang - die Anzahl der Begegnungen angezeigt, sondern die Anzahl an Tagen, an denen Risikobegegnungen stattgefunden haben. Zudem wird bei mehreren Begegnungen mit erhöhtem Risiko (rot) nun das Datum angezeigt, an dem die letzte Begegnung mit erhöhtem Risiko stattgefunden hat.

ist nur verwirrend. Wenn dann sollten alle Daten an denen Risiko-Begegnungen waren angezeigt werden. Die Anzahl der Risiko-Begegnungen kann man zusätzlich machen. Denn wenn das nicht mehr drin ist, dann kann man einzelne Personen nicht mehr in Quarantäne schicken. Das ist schlecht.

Corona-Warn-Buzzer

Für Menschen ohne Smartphone haben sächsische Wissenschaftler und Firmen ein Corona-Warnsystem im Schlüsselanhängerformat entwickelt. Der sogenannte Corona-Warn-Buzzer werde als Alternative zur bisherigen Warn-App in den kommenden Wochen in einem Feldprojekt getestet, sagte die sächsische Sozialministerin Petra Köpping bei der Präsentation des Gerätes in Augustusburg. Dazu sollen bis zu 3.000 Prototypen in dem sächsischen Ort verteilt werden.

Quelle: tagesschauliveblog 10.12.20

Wenn diese Geräte serienreif werden, sollen die Kosten nicht über 50 Euro betragen - somit wäre ich mit zu altem Smartphone dann auch endlich dabei.

wann gleich Tag

Der Begriff wann ist ja erfüllt, wenn das Datum mitgeteilt wird, aber es wäre ja wohl die Uhrzeit entscheidend, da viele Menschen ja an jedem Tag viele Kontakte in ÖVP, in der Schule oder bei der Arbeit haben und das wäre ja nun der entscheidende Schritt, u zu sehen, wann genau die Risikokontakte stattfinden. Es wäre aber auch schon mal spannend zu wissen, ob es nun eher die Wochentage oder die Wochenenden waren, dann sieht man von der Tendenz ja auch, wo man mit sinnvollen und zielführenden Massnahmen ansetzten muss.

@Wilhelm Schwebe, 14:25

„14:16 von Gerd Hansen
aber all das kann/darf diese app nicht, weil bei uns der datenschutz nicht nur vor täterschutz sondern auch bürgerschutz geht.“

Grundrechte sind eben unveräußerlich und stehen auch bei Strafverfolgung und Infektionsschutz bzw. dann im Verhältnis zur körperlichen Unversehrtheit zueinander in Konkurrenz. Also wird abgewogen und eine verhältnismäßige Balance gesucht. Datenschutz steht dann nur bei schwersten Straftaten zurück. Und beim Infektionsschutz wird er eben nicht vollends aufgehoben, sondern gewahrt, solange eine Schutzfunktion anderweitig auch erreicht werden kann.

Ich finde das so erstmal sinnvoll. Und Ihre Klage gegenüber Herrn Hansens Kommentar bleibt mir unklar: was darf die App denn nicht? Alarm schlagen, wenn sich jemand nicht an die Quarantäne hält?
Auch da kommen die Abwägungen von oben ins Spiel, die derartige Überwachungsphantasien ausbremsen. Auch wenn Ihnen das missfällt, ist das die aktuelle Rechtslage.

wie viele Immune gibt es bereits in Deutschland..?

Es ist sicherlich eine kleine Verbesserung der APP, wenn man nun etwas mehr Daten mitteilt.

Aber da ja bekanntlich die Ärzte aus den Quarntänestationen so gut wie nie eine Warnung über die APP erhalten haben,m uss man sich schon fragen, ob die APP überhaupt einen nennenswerten Beitrag dazu liefert Infektionen zu verhindern?

Man muss sich zudem auch mal fragen, wie hoch denn die Anzahl der insgesamt Infizierten in Deutschland inklusive Dunkelziffer liegt.

Anfang Oktober lagen wir nach Aussagen der WHO und bspw des WHO-Direktors Klaus Stöhr bei ca. 15 % Infzierten. Dies deckt sich auch gut mit der Ioannidis-Studie und den dortigen CFR-Angaben.

Dieses sind in der Altersklasse 0-70 bei ca 0,05% und überall bei ca 0,25 %.

Rechnet man das mit den Neuinfektionen inklusive einer Dunkelziffer von 10 % hoch, dann haben wir in Deutschland bereits deutlich mehr als

20 % Infizierte = Immune

Ich fürchte bis die APP optimal funkioniert sind wir alle bereits mehr oder weniger immun...

@IBELIN, 14:39

Das ist doch auch zusätzlich.
Welche Verantwortung wird denn abgedrückt?

@ sternoperator um 14.38 Uhr, "... ist ganz einfach"

Sie haben die App und ihre Funktionsweise klasse erklärt. Eigentlich könnte das jedeR verstehen. Ich vermute aber, dass einige Menschen persönliche Konsequenzen (welche das sein könnten, weiß ich nicht) fürchten, wenn sie sich outen und ein positives Testergebnis öffentlich machen.

Wie so oft bei IT-Problemen ist es auch hier: Das Problem ist nicht die Technik, sondern das Problem sitzt davor.

Meiner Meinung nach?

faktenfrei.de @
ist mei Appel 4s immer noch ein tolles Gerät. mehr brauche ich nicht.
Und ich habe nie an meinem Auto "geschraubt" und werde es auch auf meinem Handy nie machen. "

Die Corona-Warn-App

Was bringt eine App, wenn viele gar nicht wissen das sie überhaupt Corona haben oder hatten?
Die Dunkelziffer ist erheblich.
Nur weil man Erkältungssymptome hat, wird erstmal gar nicht getestet.
Einkaufen und dergleichen muß man trotzdem.
Also was bringt dann die App?
Das Geld wäre besser in der Forschung und Entwicklung von Medikamenten angelegt.

Die App ist genial

Würden alle Menschen mit Smartphone diese App nutzen und würden alle ihren pos. Befund (falls er eintritt) auch ehrlich eingeben, dann wäre diese App das stärkste Instrument in der Pandemie. Aber leider, die Deutschen haben es mal wieder nicht kapiert.

@ werner1955

Wann kommt das Update das auch alte Geräte die mal mehr als 800€ gekostet haben,genutzt werden können?

Nie.
Wenn Ihr Smartphone kein Bluetooth hat, können Sie es durch nichts ersetzen.

Ohne etwas schlecht reden zu wollen ...

... die Corona-Warn-App gibt es seit dem 16. Juni 2020. Sie wurde etwa 22,4 Mio. mal heruntergeladen - davon 12,2 Millionen mal für Android und 10,2 Mio. mal für Apple-Geräte. Stand 12. November 2020.

Es gab 433.314 Anrufe an der Hotline. Übermittelt wurden 3.525.662 Testergebisse. Von 100.312 potentiell teilbaren positiven Testergebnissen wurden 56.681 geteilt (57%).

Die Zahl der offiziell registrierten Infektionen ist von etwa 600 im Juni auf rund 30.000 im November/Dezember angestiegen.

Die meisten Infektionsgeschehen lassen sich nicht mehr rekonstruieren. Sei es mangels Information oder mangels Ressourcen bei den Gesundheitsämtern

Abgesehen von der Datenerhebung, die dem RKI hilft: Welchen positiven Effekt löst die App eigentlich aus bzw. was sagen die Wissenschaftler zur Effektivität der App im Hinblick auf Risikominimierung und Infektionsverhinderung?

@14:39-IBELIN-Verantwortung des Staates..?

Dieser Verantwortung ist der Staat bislang aber nie wirklich nach gekommen.

Zu Beginn der Pandemie gab es keine Schutzausrüstung für die Heime und die ambulante Pflege. Also Folge davon sind tausende alte Menschen gestorben, bis man das hablbwegs im Griff hatte.

Bzw bis Frühling und Sommer dafür gesorgt hatten, dass die Zahlen von allein gesunken sind.

Gelernt hatte man daraus aber offenbar nichts...

Jetzt im Herbst sind die Zahlen in den Heimen und in der Pflege erneut dramtatisch gestiegen. Vor allem wegen mangelnder Schutzkleidung. Und wegen unzureichender Besuchskontrolle.

Und jetzt kommen auch noch viele jüngere Risikogruppen mit dazu. Diese könnten sich zwar prinzipiell mit der App schützen, wenn sie denn ausreichend gut funktionieren würde.

Diese Personengruppe macht inzwischen auch einen relevanten Anteil in den Krankenhäusern aus, auch wenn es Prozentual in Relation zu ca. 70 Mio Menschen unter 70 eher eine vernachlässigbare Größenordnung ist.

Verbesserung ...

... ohne hinreichende Erklärungen
für die Anwender.
Herr Tillmann befürchtet zurecht weitere Kritik bzw. Vertrauensverlust.
Solche Änderungen müssen durch einen Hinweis auffällig werden, dazu ein Link für ausführliche Beschreibung.
.

"... betreffe, je nach Infektiösität, vor allem Begegnungen, die in der Summe 15 bis 30 Minuten dauerten, ..."

Wie kann die App die Infektiösität feststellen?
Werden die ct-Werte mitgegeben?

Überhaupt scheint die Beschreibung der Änderungen bzw. deren Logik etwas verwirrend.

"... Für die Risikobewertung ist nun nicht mehr eine einzige Begegnung ausschlaggebend, sondern die Summe der Risikominuten pro Tag. ..."

20 mal 1 Minute gleich einmal 20 Minuten?

Am 17. Dezember 2020 um 14:12 von Nettie

"denn die meisten dürften sich erinnern, wo und mit wem zusammen sie zu diesem Zeitpunkt waren"

Verzeihung, aber ich erinnere mich nicht, wer in den letzten 14 Tagen mit mir an einer Supermarktkasse stand, sich mal wieder mit der Maske unter der Nase zu dicht an mich herangestellt hat oder mich beim Spaziergang im Park joggend angepustet oder von hinten angehustet hat.

Jenen, die auf den ÖPNV angewiesen sind, dürfte es ähnlich gehen - die erinnern sich vermutlich auch nicht, wer mal wieder zu dicht aufgerückt ist und wem sie da alles so begegnet sind.

Die app hilft da leider auch kaum. Zudem sollten positiv getestete Personen in Quarantäne zuhause sein - also per Definition nicht mit Smartphone und App durch die Gegend laufen - oder? Bleibt also bestenfalls die nachträgliche Information von (zufälligen) Kontakten, die ebenfalls die App zufällig hatten... Das reicht nicht, da der Drops dann meist schon gelutscht ist und nichts verhindert wurde...

von paedo

Würden alle Menschen mit Smartphone diese App nutzen und würden alle ihren pos. Befund (falls er eintritt) auch ehrlich eingeben, dann wäre diese App das stärkste Instrument in der Pandemie. Aber leider, die Deutschen haben es mal wieder nicht kapiert.
Ich bin ein Technikverliebter Mensch aber:
So etwas kann auch nur jemand schreiben der an den Heiligen Kraal der Digitalisierung glaubt.
Es fehlt jeglicher Beweis das mit dieser App je eine Ansteckung verhindert wurde weil sie dadurch ja auch nicht verhindert werden kann.
Wenn überhaupt dann ist es vielleicht möglich festzustellen ob Frau/Mann in der Nähe eines infizierten war aber selbst das ist nach allem was so Berichtet wurd äusserst fragwürdig.
Mein Smartphon ist z.B. aus Sicherheitsgründen immer Offline nur wenn ich es für nötig erachte gehe ich für kurze Zeit Online. Das machen im übrigen viele technikfreundliche Bekannte von mir ebenso.

Am 17. Dezember 2020 um 14:25 von Wilhelm Schwebe

Zitat: aber all das kann/darf diese app nicht, weil bei uns der datenschutz nicht nur vor täterschutz sondern auch bürgerschutz geht.

Das Bundesverfassungsgericht hat das Recht auf informationelle Selbstbestimmung immer als Bürgerschutz verstanden.

So gesehen kann es nur um eine Konkurrenz verschiedener Aspekte des Bürgerschutzes gehen über die man durchaus diskutieren kann.

Ich hätte die App gerne

Ich hätte sie ja wirklich gerne. Ich habe ein neues (!) IPhone SE, und ich kriege trotzdem die Meldung, dass ich eine neuere IOS-Version bräuchte, um die App runterzuladen. Ist das nun ein App-Problem oder ein App(le)-Problem?
Und dann ist da noch die Tatsache, dass ich meistens in Belgien bin, manchmal aber auch in Frankreich oder Deutschland. Und die Apps von F und D/B schliessen sich aus, wenn ich das richtig verstehe. Kann mir das jemand erklären?

@14:04 von Klabautermann 08

>> Ich weiß immer noch nicht, was diese App bringen soll. Wer infiziert ist muß dies selber seiner App mitteilen. Wer infiziert ist sollte sich eigentlich in Quarantäne befinden und nicht planlos umherlaufen, heißt im Umkehrschluss, wenn ich mich nicht an Quarantänevorschriften halten will, werd ich mit Sicherheit meiner App nicht mitteilen, dass ich infiziert bin, halte ich mich an Quarantäne, gibt es keine Begegnungen. Also WAS soll diese App bewirken??? <<
_
Sie beschreiben ziemlich genau mein Akzeptanzproblem bzgl. dieser Corona-Warn-App, nämlich die freiwillige Infoweitergabe, weil die für jeden User direkte Auswirkungen hätte (Quarantäne). Deshalb sitzen, im Vergleich zu Asien, die EU und deshalb auch DE in einer gesetzlich selbstgestrickten Datenschutzfalle... PS: Ähnlich nutzlos (aber teuer) waren schon im Sommer die freiwilligen Testungen von Urlaubsrückkehrern...

 15:48 @ Tuba Libre

Wie kommen Sie auf diese Zahlen?

Was meinen Sie mit offiziell registriert?

"... Zahl der offiziell registrierten Infektionen ist von etwa 600 im Juni
auf rund 30.000 im November/Dezember angestiegen. ... "

Vor längerem schon war in TS zu lesen, dass die Ärzte in den Gesundheitsämtern keinen Nutzen sehen.

15:26 @Demokratieschue...

Sie haben wieder etwas nicht
verstanden.

"... Die Anzahl der Risiko-Begegnungen kann man zusätzlich machen. Denn wenn das nicht mehr drin ist, dann kann man einzelne Personen nicht mehr in Quarantäne schicken. Das ist schlecht."

Nicht Sie als Anwender schicken jemanden in Quarantäne,
das ordnet das Gesundheitsamt an.

Sie bekommen Risikomeldung,
ganz gleich, wie viele Begegnungen
Sie hatten,
dann evtl. Test und
bei positiv in Quarantäne.

Alle Ihre Begegnungen werden gewarnt, wenn Sie sich positiv in der App
eintragen.

Diese lassen sich dann testen usw.

Warnzeitraum.

Am 17. Dezember 2020 um 14:04 von labautermann 08: Ich weiß: immer noch nicht, was diese App bringen soll. Wer infiziert ist muß dies selber seiner App mitteilen. Wer infiziert ist sollte sich eigentlich in Quarantäne befinden und nicht planlos umherlaufen, heißt im Umkehrschluss, wenn ich mich nicht an Quarantänevorschriften halten will, werd ich mit Sicherheit meiner App nicht mitteilen, dass ich infiziert bin, halte ich mich an Quarantäne, gibt es keine Begegnungen. Also WAS soll diese App bewirken???

Zwischen Infektion und Diagnose (nach den ersten Symptomen) gibt es einen Zeitversatz, in dem man andere Menschen anstecken kann. Genau dafür ist die Warnung gedacht.

Kontakte reduzieren und Treffen aufzeichnen.

Am 17. Dezember 2020 um 14:22 von Gerd Hansen
@Nettie: Ich weiß ja nicht, wie gut Ihr Gedächtnis ist, aber mal nur so: Sie erfahren z.B. morgen ( 18.12. ), daß Sie eine "risikoreiche Begegnung" am 09.12. hatten. ICH könnte bereits jetzt nicht mehr zu 100% sagen, mit wem ich an diesem Tag ( es wird laut Artikel nur der Tag, nicht die Zeit angezeigt ) "Kontakt" hatte. Welche Schicht ich hatte kann ich nachvollziehen. Aber war ich an dem Tag bei ALDI ? Oder auf dem Wochenmarkt ? Hatte mich mein Kind an dem Tag oder einen Tag später besucht ? Und das stellen Sie sich jetzt mal vor bei jemandem, der in einem Großraumbüro arbeitet, daß er mit ÖPNV erreicht...

Lösung: Kontakte reduzieren (vielleicht sich bestimmte Treffen auch mal in den Kalender eintragen; kann jedes Smartphone); so behält man besser den Überblick.

@Gerd Hansen, 14:22

„ICH könnte bereits jetzt nicht mehr zu 100% sagen, mit wem ich an diesem Tag ( es wird laut Artikel nur der Tag, nicht die Zeit angezeigt ) "Kontakt" hatte“

Danke für diesen Hinweis. Da habe ich leider wirklich nicht genug aufgepasst bzw. nachgedacht („Für die Risikobewertung ist nun nicht mehr eine einzige Begegnung ausschlaggebend, sondern die Summe der Risikominuten pro Tag“).

Voraussetzung dafür, dass die App ihren Zweck erfüllen kann, ist natürlich die größtmögliche Präzision (und Vollständigkeit) der dem Nutzer über die Faktenlage mitgeteilten Informationen. Und „möglich“ sollten da auch minutengenaue Angaben sein - auch wenn das evtl. auf Kosten der „Übersichtlichkeit“ geht. Aber man sollte die IAuffassungsgabe der Menschen (und deren Bereitschaft, freiwillig, wo nötig mit Unterstützung anderer) dazuzulernen grundsätzlich nicht unterschätzen.
Klar ist: Je mehr mit ihren Beobachtungen zur Erweiterung der Datenbasis und damit der Erkenntnislage beitragen (können), desto besser.

@Frau M.

Vermutlich hat Ihr SE eine ältere iOS-Version 13.x, die die Schnittstelle noch nicht besitzt. Sie sollten mal ein Update anstoßen.
Jetzt veröffentlicht wurde ein Update für Version 12.x der iPhone 5s und 6, aber die dazwischenliegenden Versionen unterstützen die Schnittstelle nicht.

Herdenimmunität und Gemeinschaftsschutz.

Am 17. Dezember 2020 um 15:33 von vriegel: wie viele Immune gibt es bereits in Deutschland..?Dieses sind in der Altersklasse 0-70 bei ca 0,05% und überall bei ca 0,25 %. Rechnet man das mit den Neuinfektionen inklusive einer Dunkelziffer von 10 % hoch, dann haben wir in Deutschland bereits deutlich mehr als 20 % Infizierte = Immune Ich fürchte bis die APP optimal funkioniert sind wir alle bereits mehr oder weniger immun...

Stand heute haben wir 1.423.830 Infizierte (davon 1.056.477 wieder genesen). Mit einer Dunkelziffer von sagen wir 100 %, haben wir ca. 3 Mio. (ehemals) Infizierte. Bei einer Bevölkerung von 83,1 Mio. Menschen entspricht dies einem Anteil von 3,6 % (vermutlich) "immunen" Menschen. Im Umkehrschluss haben wir 96,4 % potentiell gefährdeter Menschen. Von einer "Herdenimmunität" sind wir weit entfernt. Bei Masern (hoch infektiös) liegt die Grenze bei einer Durchimpfungsrate von 95 %. Bei Diphtherie kann man von einen Gemeinschaftsschutz schon ab ca. 80 % ausgehen

15:34 von YinYangFish

"@IBELIN, 14:39
Das ist doch auch zusätzlich.
Welche Verantwortung wird denn abgedrückt?"

In Europa gab es meiner Meinung nach keine wirklichen Preventiven Massnahmen. Was man tat waren Notfallmassnahmen, getrieben von der Situation der Intensivstationen.

China, Taiwan, Korea, Neuseeland , um nur einige zu nehmen, haben preventive gehandelt. Mit excellenten Ergebnissen.

Haette Europa sich an den asiatischen Beispielen doch nur orientiert.

@Frau M.

Sie haben höchstwahrscheinlich nicht die aktuellste iOS Version auf ihrem IPhone installiert. Sie müssen Ihr Betriebssystem aktualisieren, um die App nutzen zu können.

Wie das funktioniert, können Sie auf folgender Internetseite lesen:

https://support.apple.com/de-de/HT204204

16:05 @Frau M.

Wie such das mit Ihrem IPhone verhält, bitte die Profis in der App-Community fragen.

Ich habe mal gelesen, dass die Deutsche Warn-App im App-Store der jeweiligen Länder herunter geladen muss.

Aber ansonsten wirklich sich an

"https://www.coronawarn.app/de/faq/#who_can_help"

wenden.
.

"Hüh und Hott"...

Soweit ich aus diversen Medien über den Erfolg der Corona-Warn-Apps in Asien weiß, sind auch die dort nur als "nachrangige" Absicherung von Folgeinfektionen nützlich. Denn die Hauptmaßnahme gegen CoV-2 und dessen Eindämmung war ein jeweils zeitbegrenzter, aber konsequenter Shutdown (null Kontakte, alles zu, auch Grenzen), bei gleichzeitig (behördlich streng überwachter) Quarantäne für alle Infektionsfälle... und Überstellung schwerer Verläufe in klinische Versorgung.
_
Weil aber bei einer Epidemie oder gar Pandemie niemals alle möglichen und nachfolgenden Infektionswege auszuschließen sind, ist bei entsprechend vorhandener "Mobile-IT-Infrastructure" eine verpflichtende Mobilephone-App sinnvoll, um ein Aufflammen von Neuinfektionen zu erkennen und zu unterbinden.
_
Hingegen wurde in der EU + DE das Pferd von hinten aufgezäumt... und läuft nun nicht in die "gewünschterhoffte" Richtung... nützlich nur für die App-Hersteller...

@Möbius - Es ändert sich wenig.

15:19 von Möbius:
"Was soll das jetzt bringen wenn die App überall und ständig rot blinkt?!"

Das tut sie ja nicht. Denn für eine Warnung muss man nach wie vor 10-15 Minuten in unmittelbarer Nähe (<1,5m) eines Infizierten gewesen sein - neu ist nur, dass sich die Zeit über den Tag aufsummieren kann.

Die App wird irgendwann mal richtig nützlich

Allerdings kann es sein, dass diese Pandemie dann schon vorbei ist.

In China und anderen asiatischen Ländern war die App ja nur ein Baustein unter vielen um die Seuche auszurotten.

Ich fand es schon im Frühjahr immer etwas wohlfeil auf den mangelnden Datenschutz und fehlende Grundrechte der Chinesen zu verweisen um eine Ausrede zu haben, wieso man hierzulande technologisch nicht so richtig und schnell genug in die Pötte gekommen ist.

Genauso sieht es übrigens aus mit der heimischen Produktion von FFP2 Masken und Antigentests.

Es gab erst GROSSE Ankündigungen, Versprechungen und dann .. Stille.

Inzwischen kommt das Material weiterhin aus China. Die können das auch einfach billiger produzieren.

@14:20 von faktenfrei.de

>> Freie Version > Weiß jemand schon, wann die freie Version (via F-Droid) auf den neuen Stand gebracht werden soll? Klingt irgendwie nach viel Arbeit für die Freiwilligen... <<
_
FRAGE: Könnte es sein, daß manche Smartphone-Mitbürger so eine "Corona-Warn-App" wie vieles nur als Spielzeug betrachten..?

@werner1955 14:05

Da frage ich mich doch: Was nennt man denn da für 800€ sein eigen? (Ist das glaubwürdig?) Ich habe ein normales handy für unter 100€, dass seinen Dienst perfekt erledigt (einschließlich APP - Möglichkeiten dieser bei Datenhysterie/Entwicklungskosten mal dahingestellt).

RE:Ich weiß immer noch nicht, was diese App bringen soll

Ihr Kommentar enthält eine gute Frage und eine möglicherweise falsche Annahme. Erstmal, die App ist absolut anonym. Es spricht also überhaupt nichts dagegen eine Infektion anzugeben, selbst wenn Sie sich nicht an die Quarantäne halten wollen.
Zweitens, natürlich ist es auch dann noch sinnvoll wenn Sie sich in Quarantäne begeben. Denn die App warnt ja alle ihre Kontakte die sie in den letzten Tagen hatten über diese Risikobegegnung. Das heißt sie funktioniert rückwirkend.

@ paedo 15.40

Würde - hätte - wäre...
Hätten alle Menschen die sehr einfachen Regeln eingehalten, wären die Infektionszahlen überschaubar geblieben, würden nicht massenweise ältere Menschen sterben.
Hätten Regierungsverantwortliche den "Öffnungsorgien" widerstanden, die Nichteinhaltung der Regeln sanktioniert und frühzeitig für einen 2. Lockdown gesorgt, s.o....

Die App ist alles andere als genial - sie kann vielleicht einen kleinen Beitrag leisten. Und:
Der Anteil der "ehrlichen" - eher verantwortlich handelnden - Menschen ist logischerweise bei den App-Benutzer*innen
nicht größer als bei anderen Menschen.

@BigShrimp, 16:27 :

"...Lösung: Kontakte reduzieren (vielleicht sich bestimmte Treffen auch mal in den Kalender eintragen; kann jedes Smartphone);..."

Stimmt,
wenn JEDER seine Kontakte soweit wie möglich reduzieren WÜRDE ( und nicht mal eben zu xxx hin... ), dann WÜRDE das enorm helfen.
Sie bemerken den Konjunktiv in meinem Satz sicherlich ;)

Ein weiteres Problem sehe ich darin, daß viele ( gerade ältere ) gar kein Handy haben bzw. es im Flugmodus ( wie ein Forumsmitglied weiter oben ) haben oder aber es "zu alt" ist.
Und, stimmt, "man" muß nicht immer erreichbar sein, entschleunigt ungemein ;)

Ach ja,
wenn ich auf meine Dienststelle gehe, dann MÜSSEN die Handys entweder im Auto gelassen werden oder aber im STAHLSCHRANKFACH VOR den Diensträumen deponiert werden... Da nützt das aber garnix ( Herr Faraday hat das schon vor Jahrhunderten erkannt ;) ).
Ach ja, Masken haben wir auch keine auf, geht ebenfalls nicht ( Flugfunk )

Tracking

Ohne echtes Tracking finde ich diese App ziemlich sinnlos!
Datenschutz schön und gut, aber hier geht es um unser aller Gesundheit und um Leben oder Tod! Und das ist allemal sehr viel höher zu bewerten!
Richtigerweise werden viele - auch vom Grundgesetz geschützte - Grundrechte wegen des Pandemiegeschehens vorübergehend eingeschränkt, da kann auch der Datenschutz, solange es die Pandemie notwendig macht, vorübergehend eingeschränkt werden!
Auf die gesammelten Daten sollten allerdings nur absolut vertrauenswürdige Einrichtungen Zugriff haben!

@Leipzigerin59 - Funktionsweise der App

15:50 von Leipzigerin59:
"Wie kann die App die Infektiösität feststellen?"
> Soweit ich mich erinnere, bewertet die App Abstände, Zeiten und den Infektionsverlauf des Infizierten. (D.h. ein Treffen mit einem gerade erst Infizierten wird als anders bewertet als dasselbe Treffen fünf Tage später.) Was nicht berücksichtigt wird, sind die Schutzmaßnahmen (Maske oder keine?) und der Ort der Begegnung (drinnen oder draußen).

"20 mal 1 Minute gleich einmal 20 Minuten?"
> Genau. Die Virenlast wäre in beiden Fällen dieselbe. (Ich vermute, dass eine Ansteckung ein zufallsbasierter Prozess ist und es nur auf die Anzahl der aufgenommenen Viren ankommt und nicht auf deren Konzentration.)

@Möbius 17:06

„Inzwischen kommt das Material weiterhin aus China. Die können das auch einfach billiger produzieren.“
So ist es nicht. Meine FFP2 sind aus deutscher Produktion mit deutschem Flies und nicht teurer als 40€ für 20 Stück und vor allem reellem Prüfnachweis.

@Margitt 17:50

Es ist meist eher andersrum. Sie gehören zu den wenigen, die so nachhaltig denken, sonst wären die Geräteberge (gerade im Handybereich) nicht so groß. Manchmal ist plötzlich (obwohl austauschbar) ein bestimmter Akku nicht mehr zu bekommen, viele brauchen immer das neueste Teil ....
2014 hatte ich meine Tasten-Handy-Nutzung noch nicht aufgegeben, drum habe ich einige Android Versionen übersprungen und so tut es auch ein Normalo Vers.8 Oreo.

baumgart67 um 15.30 Uhr, wissen möchte man es

" ...aber es wäre wohl die Uhrzeit entscheidend ..." Um vor einer möglichen Infektion gewarnt zu werden, ist die Uhrzeit nicht entscheidend. Wenn Sie erfahren, dass Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten, ist es egal ob das um 9 oder um 15 Uhr war. Sie sollten dann aber auf jeden Fall zum Testen oder in Quarantäne gehen.
Jeder möchte natürlich wissen, um welche Uhrzeit eine kritische Begegnung stattgefunden hat, denn dann wüsste man ziemlich sicher, von wem man evtl infiziert wurde. Aber gerade das ist bei der App ausgeschlossen, aus verständlichem Grund. Infizierte Mitmenschen sollen persönlich nicht kenntlich gemacht werden, um sie zu schützen.
Zudem möchten manche Menschen vielleicht verbergen, wann sie mit wem näheren Kontakt hatten.

F-droid hat auch eine

Versuchen Sie doch mal die von F-droid.org?

Funktioniert auch ohne den Google Playstore, die Programmierer des forks haben es geschafft, microG in ihre Version zu integrieren.

@16:36 von BigShrimp

Hallo ... Ebenso wie Sie (Ihr Beitrag) glaube ich nicht an eine erhoffte "Herdenimmunität" bzgl. "Corona". Denn im Vergleich zu manchen, durch moderne Medizin bereits quasi ausgerotteten Krankheiten, ist das SARS VoV-2-Virus nach derzeitgem Wissensstand nicht soliert zu bekämpfen, weil es sich über die unterschiedlichsten menschlichen Lebensbedingungen verbreitet. So hilft mehr Hygiene zB. nicht nachhaltig. Auch neue Impfstoffe werden (Stichwort: Mutationen) wohl nur vorläufige Teilerfolge erzielen.
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So bleibt nur die Hoffnung, daß das Virus alsbald zu einer dann heute medizinisch behandelbaren Version mutiert = sich selbst durch Mutation "verharmlost" ... weil andernfalls das Virus eine in der Neuzeit erstmals wirkliche, große Teile der Menschheit betreffende, zwar nicht gleich eklatante, aber beständige Reduktion der Menschenbevölkerung bewirken könnte...
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Das mag man politisch oder auch rein evolutionär gewichten ... ich jedenfalls bin noch unentschlossen...

@15:40 von paedo

>> Die App ist genial > Würden alle Menschen mit Smartphone diese App nutzen und würden alle ihren pos. Befund (falls er eintritt) auch ehrlich eingeben, dann wäre diese App das stärkste Instrument in der Pandemie. Aber leider, die Deutschen haben es mal wieder nicht kapiert. <<
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Wäre... hätte... könnte... genau das sind die Funktionsschwächen der Corona-Warnapp. Und übrigens... immer noch genügend Bürger kaufen im innerstädtischen Präsenthandel - im Vergleich zum Onlinehandel - ein, weil dort das Einkaufserlebnis viel intensiver ist... zusätzlich zur Freude an erstandener Ware... die per Online dann doch nicht passt, und - freudemindernd - retourniert werden muß...
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Ähnlich wie bei der Corona-App... theoretisch viel versprochen, in der Praxis aber ein Flop... und gewiß nicht nur durch Unfähigkeiten der User...

@Am 17. Dezember 2020 um 14:25 von Wilhelm Schwebe

Datenschutz ist Bürgerschutz.

Wenn Sie in einem "virtuellen" Gefängnis leben wollen, ist das Ihre Entscheidung.

Andere mögen allerdings ihre Freiheit. Und Privatsphäre ist ein Grundbaustein davon.

Die App ist also soweit durchaus solide... allerdings bestehen meiner Meinung nach zu viele Abhängigkeiten zu US-Anbietern. Die F-Droid-Variante sollte daher nicht auf Freiwillige angewiesen sein... es hätte der offizielle Ansatz sein sollen.

@Am 17. Dezember 2020 um 15:26 von Kaneel

Wenn diese Geräte serienreif werden, sollen die Kosten nicht über 50 Euro betragen - somit wäre ich mit zu altem Smartphone dann auch endlich dabei.

Wenn ein Corona-Warn-Buzzer um die fünfzig Euro kosten sollte, könnte man auch gleich ein günstiges Smartie für diesen Kurs erwerben... ;-)

Gut, die Handhabung des Buzzers ist möglicherweise einfacher gestaltet...

@16:36 von BigShrimp

"Herdenimmunität und Gemeinschaftsschutz.

Stand heute haben wir 1.423.830 Infizierte (davon 1.056.477 wieder genesen). Mit einer Dunkelziffer von sagen wir 100 %, haben wir ca. 3 Mio. (ehemals) Infizierte."

Selbst RKI-Wieler sprach in vor 6 Tagen von einer Dunkelziffer, die 4 - 6 mal höher liegt. Ich komme auf Grund der Zahlen verschiedener vergleichbarer (ausländischer) Studien auf einen Faktor 8 - 10 mal höher, als die bekannten Fälle. Wir sprechen also von einer Dunkelziffer bereits Infizierter von etwa 6 - 14 Mio. Bürger in der BRD.

Das könnte die Ursache sein, warum die Hotspots derzeit relativ niedrige Inzidenzzahlen haben, aber die bislang verschonten ländlichen Gebiete plötzlich so hohe Zahlen von Neuinfektionen haben: In den Hotspots könnten tatsächlich schon bis zu 30 % der Bürger immun sein. Die meisten Infizierten haben bekanntliche keine Symptome, das CoViD-Virus verbreitet sich auch unterschwellig.

19:56 von faktenfrei.de @15:26 von Kaneel

Wenn diese Geräte serienreif werden, sollen die Kosten nicht über 50 Euro betragen - somit wäre ich mit zu altem Smartphone dann auch endlich dabei.

Wenn ein Corona-Warn-Buzzer um die fünfzig Euro kosten sollte, könnte man auch gleich ein günstiges Smartie für diesen Kurs erwerben... ;-)

Gut, die Handhabung des Buzzers ist möglicherweise einfacher gestaltet...

Danke für das Kompliment. ;-)
Meinen Sie denn ich bekomme für 50 Euro ein Smartphone mit ausreichend aktuellem Betriebssystem? Davon abgesehen habe ich noch keines meiner bisherigen Geräte selbst gekauft, soll ich etwa "mein Konzept" des Weitervererbtbekommens jetzt nach 20 Jahren aufgeben?

Am 17. Dezember 2020 um 15:33 von vriegel

So so. Mit einem lapidaren "bekanntlich" stellen sie ihre Mutmaßungen als unumstössliche Wahrheit dar.
Daher sind ihre Äußerungen für mich nicht seriös.

@20:10_toeff1111-Ärzte ohne Corona alsrm

In diversen Sendungen im ÖR gab es schon des Öfteren Intensivärzte, die das so ausgesagt hatten.

Das habe ich mir nicht ausgedacht...

@ 19:57_ AbseitsDesMains...-Dunkelziffer

Wir können und müssen davon ausgehen, dass die Dunkelziffer eher bei Faktor 15 liegt, als bei Faktor 10.

Sämtliche serologische Studien (Antikörper) berücksichtigen nicht, dass viele mit milden Symptomen, oder asymptomatisch Infizierte gar keine Serikonversion durch machen und daher auch keine Antikörper bilden.

Dies führt dazu, dass es noch mehr Infizierte geben muss.

Die große Ioannidis Studie geht von einer Fallsterblichkeit von 0,25% aus, unter Alter 70 bei 0,05%.

Wie gesagt, da sind die Infizierten ohne nachweisbare Antikörper noch nicht berücksichtigt.

@Draufguckerin

“ Jeder möchte natürlich wissen, um welche Uhrzeit eine kritische Begegnung stattgefunden hat, denn dann wüsste man ziemlich sicher, von wem man evtl infiziert wurde. Aber gerade das ist bei der App ausgeschlossen, aus verständlichem Grund. Infizierte Mitmenschen sollen persönlich nicht kenntlich gemacht werden, um sie zu schützen.”

Mein Bruder hat seine App deaktiviert- er hat jeden Tag rote Meldungen- durch die Wand oder Tür. In seinem Bürokomplex sind Arztpraxen. Wenn ich die Uhrzeit weiß kann ich es besser bewerten!

@19:53 von faktenfrei.de

Sie schreiben... >> Die App ist also soweit durchaus solide... allerdings bestehen meiner Meinung nach zu viele Abhängigkeiten zu US-Anbietern. Die F-Droid-Variante sollte daher nicht auf Freiwillige angewiesen sein... es hätte der offizielle Ansatz sein sollen... <<
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... das ist doch Unsinn...(!)... denn welche anderen IT-Varianten auch hätten/könnten berücksichtigt werden sollen, ist doch nur eine belanglose Diskussion unter IT-Freaks... Faktisch als Realität ist die deutsche Corona-Warnapp ein Flop... und Punkt. Daran gibt es nichts zu deuteln...
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Ob es rgendwann mal eine irgendwie nützliche Corona-Warnapp in DE gibt, will ich nicht ausschließen ... vielleicht in Verbindung mit der Abschaffung von Bargeldverkehr... weil angeblich auch infektionsminimierend...

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