Ihre Meinung zu: Pinterest zahlt Ex-Managerin Millionen in Diskriminierungs-Streit

16. Dezember 2020 - 10:22 Uhr

Eine frühere Top-Managerin der Foto-Plattform Pinterest prangerte die Diskriminierung von Frauen an - und wurde gefeuert. Nach einer Klage zahlt ihr das US-Unternehmen nun mehr als 22 Millionen Dollar.

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Kommentare

Fies und reich

Es ist zwar fies, so diskriminiert zu werden. Aber wenn man danach zur Multimillionärin wird, das ist nicht zu verachten (auch wenn die Hälfte die Anwälte einkassieren).

Millionen für angeblich diskriminierte Managerin

Tja, Sie hat für eine gerechte Sache gekämpft?
Vielleicht hätte Sie einfach durchziehen müssen und jegliches Vergleichsangebot ablehnen sollen... dann könnte nämlich das "angeblich" gestrichen werden.

Alibi

„Ein Teil der Summe, nämlich 2,5 Millionen Dollar sollen laut der Anwaltssprecherin an gemeinnützige Organisationen gehen, die Frauen und unterrepräsentierte Gruppen in der Technologie-Industrie unterstützen“

Trotzdem habe ich den Eindruck, dass solche „spektakulären“ Rechtsstreitigkeiten um absurde Summen (von denen nicht zuletzt Anwaltskanzleien profitieren) den Gesetzgebern als willkommener Vorwand dienen, der Bevölkerung die Durchsetzbarkeit von „Recht und Gesetz“ zu demonstrieren und wirkliche Gleichberechtigung unter ihr zu torpedieren. Denn so einen Prozess zu führen muss man sich erst einmal „leisten“ können. Was wohl auf die Wenigsten zutreffen dürfte.

Na das ist doch mal ein

Na das ist doch mal ein Erfolg, da werden sich in Deutschland aber die Frauen freuen. Natürlich nur die 1 % Frauen in den Vorständen und Aufsichtsräten. Für die restlichen 99 % heißt es weiter schuften in schlecht bezahlten Berufen, im Niedriglohnsektor oder weniger Geld für gleiche Arbeit. Aber die Gesellschaft spendet Euch für die systemrelevante Arbeit mal richtig Beifall...das ist doch auch was!

Wie die Überschrift schon sagt ...

.. "angeblich" ... damit ist das Meiste gesagt.
22,5 Mio. werden bei solchen Manager/innen dafür gezahlt, im Anschluss den Mund zu halten.
Diskriminierung wird meiner Meinung nach nicht der (einzige?) Grund gewesen sein, die ist nämlich nicht plötzlich da, das baut sich auf. Und es wäre wohl auch früher reagiert worden ... der Öffentlichkeit wegen.
Welcher Außenstehende kann schon sagen, warum sie in Ungnade gefallen ist ...

so ist die Welt

jeder entdeckt für sich ne Marktlücke zum Geldverdienen
Als Frau, die mutmaßlich diskriminiert wurde,
als Anwalt der sich auf´s Abmahnen spezialisierte

Ich hoffe,........

die 22.7 Millionen $ lindern etwas den Schmerz der diskriminierten Frau Brougher! Anscheinend ging es nicht einmal um eine ungerechtfertigte Entlassung, oder doch? Ist ja egal, denn Frau Brougher ist jetzt Multimillionärin und hat bewiesen, daß man in den USA das auch mit Diskriminierungsvorwürfen erreichen kannBin gespannt, wie lange die amerikanischen Arbeitgeber das Theater mitmachen. Jedenfalls ist es riskant eine Frau oder einen Schwarzen zu beschäftigen wegen drohender Diskriminierungsvorwürfe aller Art. Auch fehlende Qualifizierung oder Unzuverlässigkeit könnten entsprechend "overruled" werden, denn wie mir ein User erklärte, sind Diskriminierungsvorwürfe immer gerechtfertigt und glaubhaft, egal was sonst an Begründungen vorgebracht wird.

Millionen für Managerin

Mehr und mehr gewinnt man den Eindruck, dass jegliche Werte verloren gehen ! Und ebenso erhält man den Eindruck , dass viele solcher Angelegenheiten abgesprochen werden !

Gewaltige Summe

Ich hätte vielleicht mit 300 oder 400 Dollar gerechnet. Aber 22,5 Millionen Dollar wegen angeblicher Diskriminierung? Das ist ja unglaublich. Zumal ich nicht wirklich verstehe, womit diese Firma ihr Geld verdient.

Schade.

Der (sehr kurze) Artikel liefert nahezu keine Informationen.
"Pinterest hat Frau Brougher gefeuert, um das Wohlbefinden ihrer männlichen Kollegen zu schützen" sagt die klagende Seite.
Und was sagt die Geschäftsführung von Pinterest, weshalb Frau Brougher gefeuert wurde?
Was will uns der Autor des Artikels vermitteln? Dass Pinterest sexistisch ist, weil man in einem Vergleich bereit war, eine sehr hohe Summe zu akzeptieren?
So ticken große Firmen nicht: die rechnen sich aus, was den geringsten Ärger macht, und dann ist die Sache erledigt.

Überflussgesellschaft

Wir leben in einer Überflussgesellschaft, ohne Maß und Ziel. In den USA ist die ganz offenkundig der Fall. Wen wundert es da noch, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinaderklafft. Unternehmen, die Frauen diskriminierung, zugleich aber mit derart üppigen Abfindungen hofieren, sollte man boykottieren.

Diskriminierung !

So ist es richtig, endlich hat mal eine meist von Männern dominierte Firma so richtig einen auf den Deckel gekriegt und darf kräftig blechen.
Es sollte in der heutigen Zeit eben nicht mehr so sein, dass ein Mensch, warum auch immer, diskriminiert, diffamiert oder ausgegrenzt wird, egal ob Frau, Mann, Gender oder wegen der Hautfarbe, Religion, Herkunft oder sonst einem anderen Grund.
Wenn in einer Zivilisation immer noch nicht die grundlegenden Dinge funktionieren, wie wollen sich dann die Menschen weiter entwickeln. Jegliches Macht- Gehabe, dominieren wollen, sollte gegen die Achtung und den Respekt vor und für andere Menschen weichen, denn nur wenn alle zusammen was bewegen, kann auch Neues entstehen und wachsen.
Leider aber herrscht auf dieser Welt zu viel Egoismus, der Wahn nach Macht und Geld und dazu sind viele zu allem bereit, was uns auf Dauer mehr schadet als nützt !
Eines der besten Beispiele ist ein durch geknallter Trump mit seinem irren Größenwahn !

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