Ihre Meinung zu: Ermordete Journalisten: Mexiko - tödlichstes Land der Welt

6. Dezember 2020 - 19:00 Uhr

Mehr als 100 Journalisten wurden seit 2000 in Mexiko umgebracht. Verurteilt werden die wahren Mörder fast nie. In einem Fall haben Journalisten nun jedoch bewirkt, dass wieder Ermittlungen aufgenommen werden sollen.

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Kommentare

Das ist Rückgrat

Die Journalisten haben meine vollste Bewunderung. Sie sollen nicht locker lassen und weiter machen.

@Dr. Cat, 18:13

„Die Journalisten haben meine vollste Bewunderung“

Für ihren Mut und ihre Unerschrockenheit wohl die der allermeisten Menschen. Weit mehr als deren Bewunderung brauchen diese Journalisten in Anbetracht der Gefahr (wie man sieht, nicht selten Lebens-), der sie sich bei ihrer Arbeit aussetzen aber deren Schutz, Hilfe und Unterstützung hierbei: „Sie sollen nicht locker lassen und weiter machen“

Denn ihre Feinde sind fast „allmächtig“:

Ein ehemaliger hochrangiger Beamter, der aus Sorge um sein Leben nicht genannt werden will, erklärte, weshalb ihre Suche in den Gräbern so gefährlich war:
>> „Vor allem handle es sich um Menschen, die die Kartelle oder die Politik loswerden wollten“ <<
„Monatelang versuchten Reporter von "Forbidden Stories" nun, Martínez' Recherchen zu rekonstruieren.
In Veracruz habe sich die Zahl der Verschwundenen während der Amtszeiten der Gouverneure (...) verfünffacht:
>> Fast 25.000 Menschen seien verschwunden, nur 5000 aber von den Behörden dokumentiert worden <<“

Ermordete Journalisten in Mexiko: Das tödlichste Land....

Und in Mexiko sind, wie in einem Kommentar geschrieben wurde, alle verteten, die auch hier Rang und Namen haben.

Dabei sind auch Heckler und Glock.

Freie Presse + Pressefreiheit

Mexico ein besonders gewalttätiges und rigides Land. Dort gehört es zum Alltag Menschen die für Ihre Bürger + Menschenrechte, Presse und Meinungsfreiheit eintreten zu Töten.
Dies geschieht fast immer zum Zwecke der Persönlichen Bereicherung.
Dabei ist die Presse oft 90% in der Hand Monopolistischer Mogule.
Aber solange es dem Gegner oder Konkurrent trifft ist dies sogar gewollt.
Überall ob Assange, verbot des Filmens von Polizeieinsätzen (France), Tschechei, Saudische Botschaft, oder Besatzungstruppen in Palästina, überall wird von bestimmten Machteliten versucht die Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und damit die Menschen und Bürgerrechte einzuschränken.
Natürlich fast Überall, die Liste der Staaten wäre so lang wie von Amnestie International. die auch von gewissen Finanzeliten bezahlt werden.

Zweifel

So können Demokratien auch aussehen. Unsere Politiker kümmern sich um Herrn Nawalny und die Sanktionen gegen Russland. Warum haben die Deutschen Zweifel an die moralische Integrität unserer Politiker?

19:58, NeNeNe

>>So können Demokratien auch aussehen.<<

So wie Mexiko?

>>Unsere Politiker kümmern sich um Herrn Nawalny und die Sanktionen gegen Russland.<<

"Unsere Politiker" kümmern sich um alles mögliche.

>>Warum haben die Deutschen Zweifel an die moralische Integrität unserer Politiker?<<

"Die Deutschen" haben Zweifel an der moralischen Integrität "unserer Politiker"?

Ich bin Deutscher, und ich beurteile die moralische Integrität "unserer Politiker" nicht anders als die moralische Integrität all meiner anderen Mitmenschen. Es gibt da nämlich solche und solche. Da unterscheiden sich Politiker nicht von anderen Menschen.

Es ist allerdings bei manchen Menschen sehr beliebt, auf Politiker zu schimpfen und zu behaupten, daß sie in ihrer abgrundtiefen Schlechtigkeit alle gleich wären. Ich habe ganz oft das Gefühl, daß diese Mitmenschen von sich auf andere schließen. Oder aber sich in ungeheuer selbstgerechter moralischer Selbstüberhöhung für was besseres halten.

Mehr als 100 Journalisten wurden seit 2000 in Mexiko

Jeder tote ist einer zuviel.
Aber allein in 2019 wurden insgesamt mehr als 35.000 menschen ermordet.

Sind Journalisten anders oder höher zu bewerten als tote und geschändete Frauen, Kinder oder Femizid Morde?
In vielen fällen hatten die Journalisten eine kleine möglichkeit zu wählen. Viele Frauen und Kinder hatten noch nicht einmal diese.

Zitat:
In Mexiko sind nach vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr 35.588 Menschen Opfer von Morden geworden. Das teilte das Amt für öffentliche Sicherheit am Dienstag in seiner Kriminalitätsstatistik für 2019 mit. Darunter sind 1006 Frauen, die Opfer von sogenannten Femiziden - also wegen ihres Geschlechts umgebracht - ".merkur.de/"

meine vollste Bewunderung?

von Dr. Cat @

Ich bedaure viel mehr die mehr als 35.000 tote in 2019, besonders Frauen, Kinder und Alte.

Freie Presse + Pressefreiheit?

Theo Hundert.neu @

Sind nicht der Garant dafür das Menschen zum Zwecke der persönlichen Bereicherung, Nationaler oder idiologischer Bevormundung nicht umgebracht werden. Und immer wenn ander Länder eingreifen ist es noch nie besser geworden.

Die für alle geforderten maximal Rechte bei uns, auch für Verbrecher, Intensivtäter, Terroristen oder Nazis führt auch zu toten.

19:37, Theo Hundert.neu

>>Natürlich fast Überall, die Liste der Staaten wäre so lang wie von Amnestie International. die auch von gewissen Finanzeliten bezahlt werden.<<

Amnesty International wird von gewissen Finanzeliten bezahlt?

Dann bin ich also ein Mitglied gewisser Finanzeliten?

Das wusste ich bisher noch nicht. Danke für die Erleuchtung.

Meint hier ...

... wirklich jemand, dass andere Menschen in Mexiko nicht betroffen wären?

Die haben nur keine Lobby wie Journalisten

Deutschland ist ...

... leider eines der größten Waffenexportländer (mag man kaum glauben, wenn man von den vielen Funktionsfehlern in der Bundeswehr hört).
Heckler und Koch haben wegen unerlaubter Geschäftsbeziehungen mit Mexiko Millionen Strafe bezahlt. Sig-Sauer-Produkte wurden auch in Mexiko gefunden. Und ....???
So lange es die Waffen-Produktions-Firmen in D gibt, werden Regeln/Ausfuhrbestimmungen ständig missachtet und mit Tricks umgangen.
(Die Entmilitarisierung fand ja wegen des kalten Krieges auch schon 1955 ein Ende).
Es ist wirklich übel.
„Nie wieder Krieg“ , schön wär‘s, wenn das nicht nur für den deutschen Boden gelten würde. Wofür sind wir jahrelang auf die Straße gegangen.

19:58, NeNeNe

>>Unsere Politiker kümmern sich um Herrn Nawalny und die Sanktionen gegen Russland.<<

Deutschland bezieht den Löwenanteil, etwa 40%, seines Erdöls und Erdgases aus Russland.

Dies nur am Rande, um die Proportionen ein wenig zurechtzurücken.

Sanktionen gab es im Zusammenhang mit dem Fall Nawalny bisher keine.

Journalisten

Interessant, daß der Hass auf Journalisten bei diesem Thema hier im Forum solche Blüten treibt.

Natürlich sind Journalisten als Menschen nicht mehr wert als die -zigtausende Menschen, die in Mexiko jedes Jahr eines gewaltsamen Todes sterben.

Aber warum wissen wir eigentlich von all diesen Toten?

Ist den Journalistenhassern eigentlich mal der Gedanke gekommen, daß ohne die Arbeit von Journalisten niemand außerhalb des engsten Umfeldes dieser Toten von ihnen erfahren würde?

21:27, schneegans

>>So lange es die Waffen-Produktions-Firmen in D gibt, werden Regeln/Ausfuhrbestimmungen ständig missachtet und mit Tricks umgangen.<<

Ja, das ist absolut richtig. Waffen- und Drogenhandel sind übrigens innig miteinander verquickt.

Journalisten leben Gefährlich

...in einer Welt in der sich Kartelle, Oligarchen und Autokraten zunehmend die Macht sichern. Nicht nur in Mexico, wer einmal aufmerksam die Webseite: https://www.reporter-ohne-grenzen.de
studiert wird feststellen das mit jedem Tag die Gewalt, der Mord an Journalisten Weltweit zunimmt.
"Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden" sagte Rosa Luxemburg
und wurde Ermordet.

Pressefreiheit ist der Garant für eine Demokratie, jede Bestrebung diese zu Unterlaufen ist ein Angriff auf unser aller Freiheit !

Armut

Ist verantwortlich für solch kriminelle Entwicklungen . Ein völlig enthemmter Kapitalismus ,ohne jegliche soziale Verantwortung der Gesellschaft gegenüber den Besitzlosen, ist Schuld an skrupellose kriminelle Strukturen die vollkommen losgelöst von Gesetzen handeln . Journalisten sind die Opfer , die Systembedingt sterben . Sollte ein Opfer Gerechtigkeit widerfahren ,stehen hunderte Weltweit weiter Pate für enthemmte brutale Gewallt. Viel zu viele Kriminelle die davon kommen .Selbst Politiker in Unrechtsstaaten schrecken vor Morden nicht zurück . Da verschwinden Journalisten einfach . Noch nie waren Journalisten so gefährdet wie heute . Ob Mexiko oder die Türkei machen da keinen Unterschied

@fathaland slim

Danke - wieder einmal - für Ihren Langmut und Ihre Unerschütterlichkeit, mit der Sie hier gegen die allfälligen Relativierungen, Fehl-Attribuierungen und gedankenlosen Rundumschläge inklusive untauglicher Verbesserungsvorschläge anschreiben. Ich kann mich dazu - wegen erkannter Unwirksamkeit - immer weniger aufraffen.
Es ist schon eine "Leistung", sich über einen Bericht über ermordete Journalisten zu ereifern mit der Begründung, dass es auch noch andere Opfer gibt. Oder der Palette der Verschwörungstheorien noch ein paar Erweiterungen hinzuzufügen, indem man jenen, die solche Zustände in der Öffentlichkeit halten, finanzielle Motive unterstellt.

Gruß von einem weiteren Förderer von AI.

Am 06. Dezember 2020 um 21:13

Am 06. Dezember 2020 um 21:13 von Einfach Unglaublich
Meint hier ...

Nein das meint niemand,genau darum geht es den Mexikanischen Journalisten,den betroffenen Menschen eine Lobby zu geben,und die Morde aufzudecken!

Anscheinent haben Sie den Bericht nicht gelesen.
Und kennen sich mit der materie nicht aus?

22:09, VictorJara

>>Ein völlig enthemmter Kapitalismus ,ohne jegliche soziale Verantwortung der Gesellschaft gegenüber den Besitzlosen, ist Schuld an skrupellose kriminelle Strukturen die vollkommen losgelöst von Gesetzen handeln .<<

Der Grund für die Existenz der skrupellosen kriminellen Strukturen, um die es hier geht, ist die immense Nachfrage nach Drogen in den USA und anderswo. Diese Nachfrage macht das Drogengeschäft ungeheuer einträglich. Und da dieses Geschäft illegal ist, ist es auch keinerlei Gesetzen unterworfen.

@ Neu Am 06. Dezember 2020 um 22:05 von fathaland slim

>>Journalisten

Interessant, daß der Hass auf Journalisten bei diesem Thema hier im Forum solche Blüten treibt.

Natürlich sind Journalisten als Menschen nicht mehr wert als die -zigtausende Menschen, die in Mexiko jedes Jahr eines gewaltsamen Todes sterben.

Aber warum wissen wir eigentlich von all diesen Toten?

Ist den Journalistenhassern eigentlich mal der Gedanke gekommen, daß ohne die Arbeit von Journalisten niemand außerhalb des engsten Umfeldes dieser Toten von ihnen erfahren würde?<<

Dito, sehe ich genauso. Diese Gedanken sind mir auch gekommen, als ich die ersten Wert-Vergleiche las (Lobby etc.).
Manch einer hat einfach nicht den Grips einfach nur etwas weiter zu schauen. Und es sind die üblichen Verdächtigen, die der "Lügenpresse" und ihren Schergen eh "kritisch" gegenüber stehen.
Den Mut eines jeden Journalisten, der sogar zum Tod führen kann, wird nicht nur keine Beachtung geschenkt, sondern meist mit Gleichgültigkeit oder verzerrter Wertfrage begegnet. So arm.

Journalisten leben Gefaerlich

mit all den Fake News rufen und der Hetze gegen die Presse im algemeinen von einem bestimmten Clientele dem die Berichterstattung nicht passt, weil Sie nicht Ihr Weltbild wiederspiegelt,braucht man sich nicht zu wundern das es immer schlimmer wird, und die Sicherheit von Journalisten nicht mehr gegeben ist!

Nicht nur in Mexico !

22:11, frosthorn

>>Oder der Palette der Verschwörungstheorien noch ein paar Erweiterungen hinzuzufügen, indem man jenen, die solche Zustände in der Öffentlichkeit halten, finanzielle Motive unterstellt.<<

"Verschwörungsidelogien" ist meines Erachtens ein treffenderer Begriff.

Diese Verschwörungsidelogen sind sich nicht zu schade, ermordete Menschen für ihre ideologische Agenda zu benutzen.

Ich finde das ungeheuer zynisch. Es macht mich immer wieder fassungslos.

Ich wünsche trotzdem eine angenehme Nacht. Und bitte bleiben Sie uns erhalten. Ihre Stimme ist wichtig. Hier im Forum und anderswo.

21:13, Einfach Unglaublich

>>Meint hier ...
... wirklich jemand, dass andere Menschen in Mexiko nicht betroffen wären?

Die haben nur keine Lobby wie Journalisten<<

Journalisten sind die Lobby dieser Menschen.

Ohne Journalisten wüsste die Welt nicht von ihnen.

21:12 von fathaland slim

Amnesty International wird von gewissen Finanzeliten bezahlt?

Dann bin ich also ein Mitglied gewisser Finanzeliten?
.
warum nehmen sie das gleich so persönlich
ist doch gut sich zu engagieren !

Wenn einer was für Tiere übrig hat und ist beim WWF (World Wide Fund For Nature) Mitglied
kann man den anprangern, weil einer der WWF Präsidenten, König Juan Carlos auf Elefantenjagd geht,
und sich mit seinen Trophäen ablichten läßt ?

22:21 von David Séchard

Den Mut eines jeden Journalisten, der sogar zum Tod führen kann, wird nicht nur keine Beachtung geschenkt, sondern meist mit Gleichgültigkeit oder verzerrter Wertfrage begegnet. So arm.
.
Undank ist der Welten Lohn ??
Viele Aktive erregen sich dass "ihre Arbeit" nicht gewürdigt wird
Warum wird diese nicht gewürdigt
vielleicht weil nicht jeder deren Sinnhaftigkeit einsieht ?

Griechischer Kumpel von mir war auch enttäuscht (eigentlich sehr verbittert) als sein Vorschlag,
im Kindergarten seiner Tochter griechisch Kurse zu geben auf absolutes Desinteresse gestoßen ist

22:18 von fathaland slim

«Der Grund für die Existenz der skrupellosen kriminellen Strukturen, um die es hier geht, ist die immense Nachfrage nach Drogen in den USA und anderswo. Diese Nachfrage macht das Drogengeschäft ungeheuer einträglich. Und da dieses Geschäft illegal ist, ist es auch keinerlei Gesetzen unterworfen.»

"Wie gute andere Unternehmen auch" … geht die Drogenmafia in MEX den Weg der Diversifizierung ihrer "Geschäftsfelder". Der neuste Zweig sind … Avocados. MEX ist der weltweit größte Produzent dieser Früchtchen. Anbauen sollen die weiterhin Avocadobauern …aber "Schutzgeld" sollen die Bauern bezahlen. Und Lieferwege möchten Mafiosi kontollieren. Fabriken, wo Avocados verpackt werden, werden überfallen, und ausgeraubt.

Die Bauern wissen sich nicht anders zu helfen, als mit eigenen schwerbewaffneten Milizen mit Sturmgewehren. Gefährlich nun auch hier für Journalisten … über Avocados zu berichten.

Ein sehr großes Land … Mexiko. Direkt bei den USA.
Auch für Avocados sind die USA größter Kunde.

22:44, Sisyphos3

>>21:12 von fathaland slim
"Amnesty International wird von gewissen Finanzeliten bezahlt?

Dann bin ich also ein Mitglied gewisser Finanzeliten?"
.
warum nehmen sie das gleich so persönlich
ist doch gut sich zu engagieren !<<

Ich glaube, Sie haben meinen Kommentar nicht wirklich verstanden.

22:44, Sisyphos3 @21:12 von fathaland slim

>>Wenn einer was für Tiere übrig hat und ist beim WWF (World Wide Fund For Nature) Mitglied
kann man den anprangern, weil einer der WWF Präsidenten, König Juan Carlos auf Elefantenjagd geht,
und sich mit seinen Trophäen ablichten läßt ?<<

Er war Ehrenpräsident.

Die Ehrenpräsidentschaft wurde König Juan Carlos vom WWF entzogen.

Das sollten Sie eigentlich wissen.

Außerdem erschließt sich mir die Beziehung Ihrer Worte weder zum Thema noch zu meinem Kommentar.

21:12 von fathaland slim

«Amnesty International wird von gewissen Finanzeliten bezahlt?
Dann bin ich also ein Mitglied gewisser Finanzeliten?
Das wusste ich bisher noch nicht. Danke für die Erleuchtung.»

"Gewisse Finanzielle" bezahlen auch Wikipedia. Da wird auch aktuell an die Finanzeliten wieder um Finanzielles von der Elite gebeten.

Dort war ich kürzlich auch mal wieder elitär.
Immer so gegen Jahresende überkommt mich Elitentum.
Es gibt ja inzw. gar nichts mehr, was nicht von Eliten unterwandert ist.

23:35, schabernack @21:12 von fathaland slim

>>"Gewisse Finanzielle" bezahlen auch Wikipedia. Da wird auch aktuell an die Finanzeliten wieder um Finanzielles von der Elite gebeten.

Dort war ich kürzlich auch mal wieder elitär.
Immer so gegen Jahresende überkommt mich Elitentum.
Es gibt ja inzw. gar nichts mehr, was nicht von Eliten unterwandert ist.<<

Alles eine große Verschwörung. Und wir beiden sind natürlich Teil davon.

Das weiß jeder Verschwörungsmystiker. Für die gibt es bekanntermaßen nur drei Sorten Menschen. Durchblicker wie sie selbst, Naive und Verschwörer. Und naiv sind wir ja nun mal nicht.

22:53 von Sisyphos3

«Viele Aktive erregen sich dass "ihre Arbeit" nicht gewürdigt wird
Warum wird diese nicht gewürdigt
vielleicht weil nicht jeder deren Sinnhaftigkeit einsieht ?»

Unabhängiger Journalismus ist "die 4. Gewalt" in einem jeden Staat, der sich zurecht als freiheitlich-demokratisch verstanden wissen will.

Journalisten sid nicht bessere Menschen als Menschen, die in anderen Berufen arbeiten. Aber ihre Tätigkeit hat einen anderen gesellschaftlichen Stellenwert im Gefüge eines Staates.

Für Ärzte gilt das (in anderer Form) auch.
Als nur ein weiteres Beispiel. Nicht als Gleichsetzung.

Es kann enttäuschend sein, wird privates Engagement nicht angenommen, oder nur wenig gewürdigt. Grund für "Verbitterung" als nachvollziehbar ist es aber nicht, wenn ich niemand finde, dem ich was bisschen Fremdsprache (x) beibringen kann.

Und vergleichbar mit Journalismus ist das schon mal gar nicht.

Werner55

"Ich bedaure viel mehr die mehr als 35.000 tote in 2019, besonders Frauen, Kinder und Alte."
Aha. Was ist an denen nun besser, als an den nicht bedauerten jungen Männern?
Diese werden auch bei Unfallmeldungen gerne vergessen: " unter den Opfern waren viele Frauen und Kinder...."
Das geht so nicht

4. Gewalt Medien

Zitat Schabernack :"Unabhängiger Journalismus ist "die 4. Gewalt" in einem jeden Staat, der sich zurecht als freiheitlich-demokratisch verstanden wissen will."... Sehr geehrter Schabernack, Sie irren, wenn Sie den Medien diese Macht auf Platz 4 zugestehen. Die Medien sind weit mächtiger, denn sie formen die Gedankenwelt der sie konsumierenden Menschen. M.E.n. sind die Medien mittlerweile so mächtig, dass sich ihnen alles andere unterzuordnen hat: die Politik, die Wirtschaft, das Sozialleben... einfach alles ist unter der Knute der Medien (außer ein paar Aussteiger vielleicht). Die Medien, egal ob digital, visuell, akustisch, haptisch, formen Menschen. Und im Augenblick sind viele Medien nicht auf der Seite des Humanismus, sondern auf der Seite des Profits. Eine traurige Entwicklung hat hier statt gefunden. Beste Grüße, KM

00:01 von schabernack

Und vergleichbar mit Journalismus ist das schon mal gar nicht.
.
sie finden Journalismus gut und wichtig
ich finde Journalismus gut und wichtig
belassen wir es einfach mal so, dass es für manche vielleicht wichtigeres gibt
das zum Einen
und man erwartet häufig Dankbarkeit, Wertschätzung für das was man tut
schwierig wenn das der Gegenüber gar nicht haben will ....

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