Ihre Meinung zu: Medienberichte: Netanyahu soll Saudi-Arabien besucht haben

23. November 2020 - 16:13 Uhr

Erst wurde ein Privatjet gesichtet, dann sickerten Informationen durch: Israels Premier Netanyahu soll heimlich zum saudischen Kronprinzen gereist sein. Aus Riad wird ein Treffen aber dementiert. Von Benjamin Hammer.

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Kommentare

Ja, und?!

Ja, und?!

15:38, Let_there_be_justice

>>Ja, und?!<<

Wo es doch das normalste der Welt ist, daß der israelische Premierminister heimlich nach Saudi-Arabien fliegt...

Treffen der Schande

Netanyahu dient seiner Heimat im besten Sinne. Die arabischen Länder, früher Jordanien und Ägypten, neulich Bahrain, Emirate und Sudan, und nun der saudische Kronprinz Saudi-Arabiens, die eine Normalisierung trotz der Besatzung in Palästina vorantreiben, begehen einen Hochverrat an den nationalen Interessen der Araber im Allgemeinen und der Palästinenser im Besonderen. ... Offensichtlich sollen in der Machtperiode des fragwürdigen Trump weitere Nägel mit Köpfen gemacht. Doch scheinen alle sich in dem starken Willen der Palästinenser zu täuschen. Ohne die Palästinenser wird die Region nie friedlich!

Angriff auf den Iran besprochen?

Trump will nach meiner Meinung bis 20. Januar noch den Iran angreifen. Das ist der Grund für den Besuch. Wie kann die Welt einen außer Kontrolle geratenen Trump noch stoppen? Den Verteidigungsminister, der wahrscheinlich gegen den Angriff war, hat er schon entlassen.

Netanyahu, Mohammed bin

Netanyahu, Mohammed bin Salman und Pompeo...
Wenn das stimmt, haben sich ja da die richtigen Drei getroffen. Mir tun die Palästinenser jetzt schon leid.

Großartige Nachricht

Wenn es so gewesen wäre, dass Netanyahu in Saudi Arabien war, wäre das ein weiterer Schritt hin zum nachhaltigen Frieden in der Region. Auch die Palästinensischen Führer werden sich irgendwann der Vernunft beugen müssen. Vielleicht dann, wenn es wirkliche freie Wahlen bei Ihnen gäbe. Die gelungene Friedenspolitik, die zur Anerkennung Israels durch die VAE und Bahrain geführt hat, wird am Ende eine der ganz wenigen wirklichen Leistungen des Herrn Trump sein.

Frieden zwischen Israel und Saudi Arabien?

Das wäre ein wichtiger und enormer Schritt in die richtige Richtung.
Die Verträge zwischen Bahrein Vereinigte Emirate zeigen eins:
Frieden kann um des Friedens Willen, also wegen gemeinsamer Interessen geschlossen werden. Das Konzept Land für Frieden scheint durch die Initiative der USA nicht mehr wichtig zu sein. Ich finde es gut, wegen gemeinsamer Interessen Frieden zu schließen, statt Konflikte über Jahrzehnte hinweg zu konservieren!

@16:06 von Gattopardo

"Wenn es so gewesen wäre, dass Netanyahu in Saudi Arabien war, wäre das ein weiterer Schritt hin zum nachhaltigen Frieden in der Region"

Wenn es so gewesen wäre, wäre das der Versuch eine Allianz gegen den Iran zu schmieden um gemeinsam gegen ihn in den Krieg zu ziehen. Das hat äusserst wenig mit "nachhaltigem Frieden" zu tun. Und anschliessend wird man schon irgendwie die "ewig nervenden" Palästinenser, an denen Saudi Arabien sowieso kein Interesse hat, "beruhigen".

16:06 von Gattopardo

wäre das ein weiterer Schritt hin zum nachhaltigen Frieden in der Region
.
pax romana ?

um 16:27 von Feo

Es wäre sehr schön wenn es zum Frieden im Nahen Osten kommt.
Wenn ich aber die genannten Propagandisten, aus Israel, Saudi Arabien und den USA sehe, beschleicht mich das Gefühl, das lediglich eine Allianz gegen den Iran geschmiedet wird.

16:27, Feo

>>Frieden zwischen Israel und Saudi Arabien?
Das wäre ein wichtiger und enormer Schritt in die richtige Richtung.<<

Dieser Schritt wurde inoffiziell längst getan.

Bitte lesen Sie den Artikel.

16:06, Gattopardo

>>Die gelungene Friedenspolitik, die zur Anerkennung Israels durch die VAE und Bahrain geführt hat, wird am Ende eine der ganz wenigen wirklichen Leistungen des Herrn Trump sein.<<

Es wird eine Allianz gegen den Iran geschmiedet.

Nicht mehr und nicht weniger.

Natürlich unter Führung der USA.

Solch ein Teffen war auch nur

Solch ein Teffen war auch nur möglich durch den Einsatz von Präsident Trump.

Weder Netanyahu noch der saudische Kronprinz ...

... sind besonders vertrauenswürdige Zeitgenossen. Insofern kann man nur hoffen, dass diese Reise - wenn sie denn in der beschriebenen Form stattgefunden hat - Friedensgespräche bzw. deren Vorbereitung zum Hintergrund hat.

Allein, mir fehlt der Glaube ...

16:35 nepal82

"Wenn es so gewesen wäre......"

sehe ich ähnlich wie sie.
"Der Feind meines Feindes" ist die Verbindung die ich sehe.

last chance

Wenn man sich den Scherbenhaufen im Orient 2001 & 2016 anschaut ,muss man doch, so unangenehm das ist, Respect zollen und mit Bangen auf den noch älteren Herrn schauen und hoffen, dass er doch das Zepter möglichst ganze 4 Jahre in der Hand behält und wie immer nett, bürokratisch in diesem Bereich nichts in die andere Richtung regiert...

Endlich: Trumps Krieg

@ Heißer Schnee:
Angriff auf den Iran besprochen? Trump will nach meiner Meinung bis 20. Januar noch den Iran angreifen.

Seltsam. Dabei habe ich in diesem Forum gefühlte 27.000 mal gelesen, Trump habe als einziger US-Präsident keinen Krieg angefangen (nur einen Handelskrieg).

Machtspielchen

@ Gattopardo:
Wenn es so gewesen wäre, dass Netanyahu in Saudi Arabien war, wäre das ein weiterer Schritt hin zum nachhaltigen Frieden in der Region.

Oder zu einem neuen Krieg. Grad was besser passt.

Vielleicht sucht Netanjahu

Für die nächsten Jahre ein Asyl, wahrscheinlich zusammen mit Trump. Saudi Arabien, als rechtsfreier Staat, nimmt bestimmt auch noch Putin auf. Denn diesen Herren droht Ungemach.

Der „Frieden“ der Mächtigen

„Ein Mitarbeiter Netanyahus schrieb auf Twitter, der Premierminister sei mit "Frieden" beschäftigt“

So sieht es bei solchen „Friedenspolitikern“ in ihrem „eigenen Hause“ aus: daserste.de/information/politik-weltgeschehen/europamagazin/videos/israel-video-104.html

Ein solches Treffen würde für

Ein solches Treffen würde für beide Seiten schon Sinn machen, da beide ja den Einfluss Irans in der Region eindämmen wollen.

Vorsicht........

vor jeder Kritik an Benjamin Netanyahu! Er ist zwar Chef der Regierung des Staates Israel, aber gerade deswegen wird man bei Kritik schnell zum Antisemiten abgestempelt. Ansonsten kann das nicht überraschen, denn wie heißt es so treffend: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Und wieder werden einige Idealisten unter den Usern empört über den Msngel an Moral sein - die eben in der Politik keine Rolle spielt. Politik wird von Interessen, aber nicht von Moral bestimmt!

@17:06 von MausW

"Solch ein Teffen war auch nur möglich durch den Einsatz von Präsident Trump."

Das finden sie bestimmt genauso erschreckend wie ich.

17:06, MausW

>>Solch ein Teffen war auch nur möglich durch den Einsatz von Präsident Trump.<<

Haben Sie den Artikel gelesen?

Inoffizielle Geheimdienstzusammenarbeit zwischen Israel und SA gibt es seit langer Zeit.

Ich habe den Eindruck, daß Nochpräsident Trump auf den letzten Metern noch einen Krieg mit dem Iran lostreten möchte.

Kann es vielleicht ...

... daran liegen, dass die Öl-Staaten merken, dass der Öl-Boom nachlässt? Und das man sich überlegen muss, was danach kommt? Eine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Israel, kann eventuell den derzeitigen Wohlstand sichern, auch ohne Öl.

@Margareta K.

Verehrte Margareta, Sie vergessen, dass es die UNO war, die den Palästinensern 1948 einen eigenen Staat in einer Zwei-Staaten-Lösung angeboten. Sie, wie alle arabischen Staaten im Nahen Osten, haben das Angebot abgelehnt, weil sie alles für sich haben wollten. Israel sollte verschwinden. Darum haben sie auch, am Gründungstag Israels, dieses Land von drei Seiten (Ägypten, Jordanien und Syrien) angegriffen.

17:28, Margareta K.

>>Das palästinensische Volk ist genauso beschi..en dran wie die Kurden. Alles wurde ihnen versprochen (von den Briten) und nichts gehalten.<<

So ist es.

Eine furchtbare Tragödie.

von Träumerhabenverloren

ungemach?
von Ihnen?
;-)

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