Ihre Meinung zu: Bemannter SpaceX-Flug: Im Regelbetrieb zur ISS

16. November 2020 - 9:30 Uhr

Erfolgreich gestartet: Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX ist zu seiner ersten offiziellen Mission zur ISS aufgebrochen. Andere Unternehmen wollen nachziehen. Von Ute Spangenberger.

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Kommentare

Da ich mich bei diesem Thema nicht auskenne,

würde ich gerne Wissen, ob jemand weiß, wie die Ökobilanz solcher Flüge aussieht.
Oder, warum sollte ich weiterhin mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, wenn zunehmend solche Flüge stattfinden?

Bemannter SpaceX-Flug: Im Regelbetrieb zur ISS

Wir sind längst auf dem Weg Entscheidungen die mehr oder weniger unser aller Leben betreffen irgendwelchen Menschen in die Hand zu geben die wir weder gewählt, noch Einfluss darauf haben welche Entscheidungen sie über uns treffen. (Keine Verschwörungstheorie)
Das findet schon in vielen und immer mehr Lebensbereichen statt. Es war zu erwarten, dass dies auch bei der Erforschung des Weltraum passieren wird.
Die Menschen, wie in diesem Fall Elon Musk die Entscheidungen für uns treffen entscheiden nicht aus Fürsorglichkeit für die Menschheit sondern nur aus reiner Geldgier.
Keine guten Aussichten für die Menschheit.

Sicherlich ist die

Erforschung des Weltall von Nutzen wie z.B. das Klima auf der Erde sich verändern wird um dann die richtigen Maßnahmen zu treffen. Aber es darf dabei nicht vergessen werden,das es hier auf der Erde noch reichlich Probleme gibt die vordergründig nach Lösungen bedürfen.

@10:16 von Löwe 48: Geldgier

"Die Menschen, wie in diesem Fall Elon Musk die Entscheidungen für uns treffen entscheiden nicht aus Fürsorglichkeit für die Menschheit sondern nur aus reiner Geldgier."

Die Firma Space-X verdient sich nicht dumm und dusselig an so einer Mission.

Die Herstellkosten für eine Falcon-X9 Rakete werden mit ca. 60 Mio Dollar angegeben und der Missionspreis liegt bei 62 Mio Dollar. Wenn das so stimmt, dann bleiben der Firma Space-X ca. 2 Mio Dollar oder ca. 3,3 % Marge.

Geldgier sieht für mich anders aus.

Das freut mich für SpaceX und die Astronauten

Das freut mich für Spacex und die Astronauten dass der Flug so gut läuft. Hab gestern Nacht den Start gesehen im NASA-TV. Wow.. was für ein Engine- Sound. Bilerbuchstart mit ein paar kleinen technischen Hindernissen. Beim Einsteigen gab es Probleme mit der Verschlussklappe der Kapsel weil sich ein Fremdkörper dazwischengeklemmt hatte, sodass die Klappe nochmal geöffnet werden musste und geputzt werden musste.

Aber dann lief es. Und die drei Astronauten sind richtige Spaßvögel. Die Alberei noch im Kontrollzentrum vor dem Start war einfach zum Kaputtlachen. Hat Spaß gemacht.

Guten Flug Jungs und kommt gut an.

Zweifelhaft

Es ist mehr als zweifelhaft, ob solche Missionen in Anbetracht des vorrangigen Klimaschutzes in dem angedachten Ausmaß notwendig sind.
Es gibt jetzt und auch in naher Zukunft sicher andere Probleme als sich mit der Erforschung des Weltraumes über Gebühr zu beschäftigen.

Der Startplatz ist historisch: Startrampe 39a Shuttle Discovery

Übrigens:

habt ihr mitbekommen, dass es sich bei diesem Startplatz um einen historischen handelt?? Es ist der Startplatz des Space-Shuttles Discovery (Startrampe 39a).

Außerdem habe ich mitbekommen, dass die ISS mal wieder zum Medizinlabor wird. Sieht nach neuen Medikamenten frei Haus von der ISS aus. Hätte was. Wäre bei Corona hilfreich um diese ganzen Restriktionen in die Tonne zu schmeißen.

@ um 10:15 von Deppapp

"Da ich mich bei diesem Thema nicht auskenne,
würde ich gerne Wissen, ob jemand weiß, wie die Ökobilanz solcher Flüge aussieht.
Oder, warum sollte ich weiterhin mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, wenn zunehmend solche Flüge stattfinden?"
.
Wenn ich mich richtig erinnere soll ein Raketenstart in den USA mehr NOx freisetzen, als alle Pkw in den USA zusammen in einem Jahr.

@ 10:15 von Deppapp

Die Ökobilanz solcher Fügen ist natürlich katastrophal, aber man kommt nun mal nicht mit dem Fahrrad ins Weltall.
Forschung ist jedenfalls ein legitimerer Grund für Emissionen, als Bequemlichkeit, oder sehen sie das anders.

Am 16. November 2020 um 11:39 von GeMe

Zitat:
"...Die Herstellkosten für eine Falcon-X9 Rakete werden mit ca. 60 Mio Dollar angegeben und der Missionspreis liegt bei 62 Mio Dollar. Wenn das so stimmt, dann bleiben der Firma Space-X ca. 2 Mio Dollar oder ca. 3,3 % Marge.

Geldgier sieht für mich anders aus..."

Wie sie aber bei anderen Unternehmen aussieht, wenigstens mit einer schwarzen Null kalkulieren um zu überleben. Manch einer träumt von ca. 3,3% Marge.

12:22 von Sinnprüfer

Es gibt jetzt und auch in naher Zukunft sicher andere Probleme als sich mit der Erforschung des Weltraumes über Gebühr zu beschäftigen.
-
mit der Einstellung säßen wir immer noch auf den Bäumen
macht das nicht gerade das Menschsein aus "das Forschen" das Aufbrechen zu neuen Zielen, Grenzen zu überschreiten ?

bitte nicht schon wieder die Leier

dass wir genug andere Probleme haben und uns denen widmen sollten, statt Geld für "so was" auszugeben.
Erstens kann man das eine tun, ohne das andere zu lassen (wofür ich mich klar ausspreche). Zweitens verschiebt man damit jede Forschung auf den St. Nimmerleinstag, denn wir werden auf der Erde immer drängende Probleme haben.
Der Erfinder des Rads hat seiner Rotte bestimmt für eine Weile beim Wurzelsammeln gefehlt, und die war sicher deshalb auch sauer auf ihn. Aber andersrum …
Noch ein Beispiel: die größten Innovationsschübe in der Speichertechnologie, der Multiprozessortechnik und der Informatik verdanken wir einem "weltfremden" japanischen Wissenschaftlerteam, das sich in den Kopf gesetzt hatte, die Zahl PI auf zwei Millionen Nachkommastellen zu berechnen. Wobei mit der zweimillionsten Stelle von PI ganz sicher kein Mensch was anfangen kann. Aber von den Ergebnissen profitieren wir fraglos alle, und zwar deutlich.

10:15 von Deppapp

«Da ich mich bei diesem Thema nicht auskenne, würde ich gerne Wissen, ob jemand weiß, wie die Ökobilanz solcher Flüge aussieht.»

Als taugliche Annäherung kann man davon ausgehen, dass alle jährlich weltweit stattfindenden Raketenstarts zus. in Tonnage in etwa so viel Brennstoff verbrauchen, wie alle Flieger zus. Kerosin verbrennen, die pro Jahr von einem einzigen Flughafen in der Größe dessen von Frankfurt / Main starten.

In der Startphase bis zum Verlassen der Gravitation in der Erdatmosphäre ist der Treibstoff meist "Hydrazin". Sehr giftes Zeug mit Methan drin.
Macht relativ viel CO2-Ausstoß. Weil viel Schubkraft nötig ist, um die Rakete aus der Erdanziehungskraft weg zu schaffen.

"Weiter oben" ist es meist Antrieb aus H2 + O2, der als Abgas prinzipiell nur Wasser H2O ausstößt. Ist aber "weiter oben" mit auch bedenklicher Auswirkung.

Der geamte Flugverkehr (vor Corona) trug ± 5% zum weltweiten CO2-Ausstoß bei. Personen- + Frachtfliegerei. Also eher wenig durch Raketenstarts.

Zitat: "In der Startphase bis

Zitat:
"In der Startphase bis zum Verlassen der Gravitation in der Erdatmosphäre ist der Treibstoff meist "Hydrazin"."

ähm - also in der Falcon von Musk wird KEROSIN als Treibstoff verwendet...
..Flüssigsuaerstoff als Oxidator

Spaceunternehmen

Die Spaceunternehmer, die liefern, sind die Russen. Nicht so viel Show sondern funktioniert einfach.

13:53 von Miauzi

«Zitat:
In der Startphase bis zum Verlassen der Gravitation in der Erdatmosphäre ist der Treibstoff meist "Hydrazin".»

«ähm - also in der Falcon von Musk wird KEROSIN als Treibstoff verwendet...
..Flüssigsuaerstoff als Oxidator.»

Ähm … die meisten der Raketen, die jährlich weltweit starten, sind nicht welche von Mr. Musk. "Meist" ist ja was anderes als "immer". Und der Prozentsatz von Musk-Rockets an allen Starts ist wohl noch mit 0,x vor dem Komma.

Nicht nur "meist", sondern "immer".
Wenn man mal nachrechnet.

Bemannter SpaceX-Flug

Was sagt "Fridays for Future" dazu? Letztlich dient es der Gewinnerzielung, denn sollte eine 3,3 % Marge stimmen, so ist es doch in Hinblick auf die akt. Zinspolitik, zumindest in D., im Euroraum, doch beachtlich und das immer noch am Anfang des Geschehens. Es ist eine Unternehmung ohne Rücksicht auf die Umwelt, auf die Luftschichten dieser Erde, mit fragwürdigem Ziel. Militärpolit. Komponente? Über eine Ökobilanz konnte ich bisher nichts finden oder? Etwa fragwürdig, wie auch bei der E-Auto Thematik? Gibt es auf diesem Planeten wirklich keine anderen Probleme, die vordringlicher diese Mittel dringend benötigten? Wie groß wären dabei die Profitchancen, würden Einzelpersonen so in den Focus der Öffentlichkeit rücken? Auch das ist fraglich. Musk ist natürlich in erster Linie Kapitalist mit allem Für und Wider und weder ein Menschen- noch Umweltfreund. In vielen Punkten ist die gesamte Raumfahrt, wie sie momentan betrieben wird, überdenkenswert. Im Interesse der Menschheit und der Umwel

@schabernack auch die R7 -

@schabernack

auch die R7 - die die Basis für die Sojus-Trägerrakete ist - verwendet -> Kerosin

die europäische Arina verwendet Wasserstoff als Treibstoff

da wird es schon eng mit "meistens"
*ggg*

@Sisyphos3

"
Am 16. November 2020 um 13:32 von Sisyphos3
12:22 von Sinnprüfer

Es gibt jetzt und auch in naher Zukunft sicher andere Probleme als sich mit der Erforschung des Weltraumes über Gebühr zu beschäftigen.
-
mit der Einstellung säßen wir immer noch auf den Bäumen
macht das nicht gerade das Menschsein aus "das Forschen" das Aufbrechen zu neuen Zielen, Grenzen zu überschreiten ?"

Das hat Professor Harald Lesch schon vor geraumer Zeit so formuliert: "Warum betreibt der Mensch Weltraumfahrt? Weil wir es können. Sonst säßen wir heute noch auf Bäumen und würden Bananen schälen." Und auf die Frage, was das denn alles koste, sagte er damals (in einer der älteren Sendungen von ihm zu sehen): Umgerechnet auf alle Bundesbürger kriegt man für den Preis einer solchen Mission nicht mal eine Kugel Eis für jeden.

Solange weiterhin...

...hauptsächlich mit nur begrenzt verfügbaren fossilen Brennstoffen gerade mal bis in die Erdumlaufbahn geflogen wird, wäre ich vorsichtig mit Begriffen wie Meilenstein und wichtiger Schritt und auch sonstigem Jubel.
SpaceX macht nichts anderes als das, was die Russen jetzt seit fünfzig Jahren machen - und auch nicht besser.

@schabernack - fast 20%

14:04 von schabernack:
"Und der Prozentsatz von Musk-Rockets an allen Starts ist wohl noch mit 0,x vor dem Komma."

Im letzten Jahr waren es 19 von 103 orbitalen Raketenstarts. Das sind fast 20 Prozent.

@Tinktotis

"
Auf Kommentar antworten
Am 16. November 2020 um 14:41 von Tinkotis
Solange weiterhin...

...hauptsächlich mit nur begrenzt verfügbaren fossilen Brennstoffen gerade mal bis in die Erdumlaufbahn geflogen wird, wäre ich vorsichtig mit Begriffen wie Meilenstein und wichtiger Schritt und auch sonstigem Jubel.
SpaceX macht nichts anderes als das, was die Russen jetzt seit fünfzig Jahren machen - und auch nicht besser."

Doch, Space X macht es sehr viel besser. Denn die eigentliche Raumkapsel wird wiederverwendet und die Falcon 9 ist teilweise wiederverwendbar. Die Zusatzbooster werden nach Brennschluß abgesprengt und landen präzise auf einer Plattform im Meer. Diese Technik ist schon ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zur Einmal-Rakete der Russen. Und ist erheblich billiger als das Spaceshuttle, daß mal als wiederverwendbares und dadurch günstigeres System geplant war, jemals sein konnte. Das Spaceshuttle war die komplizierteste Maschine, die der Mensch bisher gebaut hat.

@Deppapp - Radfahrer mögen Wettersatelliten

10:15 von Deppapp:
"Oder, warum sollte ich weiterhin mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, wenn zunehmend solche Flüge stattfinden?"

Weil Sie als Radfahrer ein gesteigertes Interesse an Wetterdaten haben dürften. Telefon, Internet oder GPS nutzen Sie sicherlich auch. Ohne Satelliten wäre das schwierig.

Übrigens gab es letztes Jahr 103 Raketenstarts, 46 800 000 Flüge und eine Anzahl an Autofahrten, die hier nicht hin passt. Die Raumfahrt ist da das kleinste Übel.

@Tinktotis

"
Auf Kommentar antworten
Am 16. November 2020 um 14:41 von Tinkotis
Solange weiterhin...

...hauptsächlich mit nur begrenzt verfügbaren fossilen Brennstoffen gerade mal bis in die Erdumlaufbahn geflogen wird, wäre ich vorsichtig mit Begriffen wie Meilenstein und wichtiger Schritt und auch sonstigem Jubel.
SpaceX macht nichts anderes als das, was die Russen jetzt seit fünfzig Jahren machen - und auch nicht besser."

Doch, Space X macht es sehr viel besser. Denn die eigentliche Raumkapsel wird wiederverwendet und die Falcon 9 ist teilweise wiederverwendbar. Die Zusatzbooster werden nach Brennschluß abgesprengt und landen präzise auf einer Plattform im Meer. Diese Technik ist schon ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zur Einmal-Rakete der Russen. Und ist erheblich billiger als das Spaceshuttle, daß mal als wiederverwendbares und dadurch günstigeres System geplant war, jemals sein konnte. Das Spaceshuttle war die komplizierteste Maschine, die der Mensch bisher gebaut hat.

Zitat: "Doch, Space X macht

Zitat:
"Doch, Space X macht es sehr viel besser. Denn die eigentliche Raumkapsel wird wiederverwendet und die Falcon 9 ist teilweise wiederverwendbar. Die Zusatzbooster werden nach Brennschluß abgesprengt und landen präzise auf einer Plattform im Meer. Diese Technik ist schon ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zur Einmal-Rakete der Russen."

nun - billiger als die russuische Sojus-Trägerrakete ist Musk mit seiner Falcon noch lange nicht
und
wird es aus meiner Sicht auch nie werden können

dazu sind die Leerhüllen der Falcon zu sehr "auf Kante genäht" - sprich sie sind wemiger robust als die ursprünglich für militärische Zwecke entwickelte R7 - die die Basis für Sojus darstellt - die wird quasi in Gross-Serie hergestellt.
wenn es z.B. mal ein bissel stärker über das Startgelände bläst dann muss er den Aufstieg verschieben
aber der Hauptknackpunkt des ganzen Wiederverwendungskonzeptes sind die Raketen-Motoren...
..die stellen immer die Achillesferse eines solchen Konzeptes dar.

14:01 von spax-plywood

@schabernack
«auch die R7 - die die Basis für die Sojus-Trägerrakete ist - verwendet -> Kerosin
die europäische Arina verwendet Wasserstoff als Treibstoff
da wird es schon eng mit "meistens"
*ggg*»

Ja … dann habe ich mich eben geirrt.
Und was dazu gelernt. Immer prima.

Das doofe "ähm" und das nachfolgende gleichartige "ggg" können Sie sich dennoch mit einer Rakete mit dem Antrieb Ihrer Wahl weit ins Universum schießen.

Dort hin … wo auch der Belehrungs-Kaiser wohnt.

@sinnprüfer

"Es ist zweifelhaft, ob solche Missionen in Anbetracht des vorrangigen Klimaschutzes in dem angedachten Ausmaß notwendig sind. Es gibt jetzt und in naher Zukunft sicher andere Probleme als sich mit der Erforschung des Weltraumes über Gebühr zu beschäftigen."
Das Argument, die für die Raumfahrt ausgebenen Mittel sollten besser für unseren Heimatplaneten verwendet werden, habe ich schon in den sechziger Jahren anlässlich der Mondlandung gehört und für falsche gehalten. Wer verfolgt hat, welche bahnbrechenden Erkenntnisse die Physik und insbesondere die Astrophysik seit dieser Zeit gewonnen haben, kann hierzu nur den Kopf schütteln oder besser alternativ altersmilde Lächeln.

@Nachfragerin

"
Am 16. November 2020 um 14:56 von Nachfragerin
@Deppapp - Radfahrer mögen Wettersatelliten

10:15 von Deppapp:
"Oder, warum sollte ich weiterhin mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, wenn zunehmend solche Flüge stattfinden?"

Weil Sie als Radfahrer ein gesteigertes Interesse an Wetterdaten haben dürften. Telefon, Internet oder GPS nutzen Sie sicherlich auch. Ohne Satelliten wäre das schwierig.

Übrigens gab es letztes Jahr 103 Raketenstarts, 46 800 000 Flüge und eine Anzahl an Autofahrten, die hier nicht hin passt. Die Raumfahrt ist da das kleinste Übel."

So ist es. Die Navigation wäre sicherlich noch zu leisten, mit Sextant, Tabellen und Karte aber schon exorbitant schwieriger. Kommunikation? Nun, Platz für Trommeln wäre auf dem Gepäckträger. Wetterdaten? Ein Gläschen mit dem Frosch auf der Leiter könnte man am Lenkrad befestigen. Aber ich denke, das würden auch umweltbewußte Radfahrer nicht auf sich nehmen wollen, dann doch lieber Weltraumfahrt.

@Anderes1961 (14:53)

Ich muss zugeben, etwas besser macht es SpaceX schon. Bei der Wiederverwendbarkeit würde ich aber erst mal abwarten. Das hat sich auch beim Shuttle erst nach einer Weile als Illusion erwiesen, u.a. dank der Tatsche, dass praktisch jede Kachel des Hitzeschildes ein Einzelstück war.
Den Hauptfehler sehe ich aber in den technischen Prinzipien. Und so gesehen fliegt da gerade Apollo im zehnten Upgrade, aber nicht revolutionäres, das zukunftsfähig wäre.

Ist beinahe wie die deutsche Autoindustrie, die bis vor kurzem ja auch eigentlich nur mit dem Verbrennen von Kohlenwasserstoff Vortrieb erzeugen konnte...

10:16 von Löwe 48

Ich empfehle einen Blick in die Geschichte der NASA und ESA.
Warum wurde wohl privatisiert?
Oder, natürlich dürfen Sie Diktaturen ob nun lupenreine... oder die von Puh, bevorzugen.
Die können das dann als Staat doch besser.
Nur beachten Sie, dass Sie dann nach einem solchen post um 10:16 verschwinden, Selbstkritik üben und ihr post niemals erschienen wäre....

Da ist mir die funktionierende Raumfahrt privatisiert lieber als eine die staatlich nicht funktioniert bzw. kostentechnisch explodiert, oder eine aus China &Co.

Natürlich ist der einzige wirklich Antrieb dann die Gier.
Ui das ist böse?
Nein zutiefst ehrlich menschlich.

14:53 von Anderes1961

«Doch, Space X macht es sehr viel besser. Denn die eigentliche Raumkapsel wird wiederverwendet und die Falcon 9 ist teilweise wiederverwendbar. Die Zusatzbooster werden nach Brennschluß abgesprengt und landen präzise auf einer Plattform im Meer. Diese Technik ist schon ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zur Einmal-Rakete der Russen.»

Es gibt "namhafte" Meinungen unter Raumfahrtexperten, die sagen, "wieder verwendbare" Raketen à la Musk seien eine "Fehlentwicklung". Aber besser wäre es (gewesen), man hätte sich auf die Entwicklung verbesserter One-Way-Rockets mit mehr fortgeschrittener Antriebstechnolgie konzentrieren sollen.

Bevor das Wiederverwendbare der Falcon oder Co. wieder verwendet werden kann. Braucht es erst mal viel Wartung, Überholung, Instandsetzung, Reparaturen. Mal nur rein in die Halle, sauber machen, und bereit für den nächsten Start ist da nicht ein einziges Bestandteil.

Kostet viel Geld + physikalische Energie.
Ob es immer klappt … weiß man auch nicht.

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