Ihre Meinung zu: Asien-Pazifik-Staaten: Weltgrößter Freihandelspakt vereinbart

15. November 2020 - 9:04 Uhr

Während die USA eine "Entkoppelung" von China verfolgen, schließt Peking ein großes Freihandelsbündnis mit wichtigen Volkswirtschaften in der Asien-Pazifik-Region. Das Handelsvolumen des Abkommens könnte in Zukunft das der EU überholen.

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Kommentare

Supermacht China

Nach meiner Meinung strebt China an, in wirtschaftlicher und militärischer Hinsicht die Weltmacht Nummer 1 zu werden.

Arme Länder werden finanziell unterstützt, damit diese wiederum Waren aus China beziehen können. Können diese Länder ihre Schulden nicht an China begleichen, werden als Sicherheit vor allem Häfen an China abgegeben. Somit verfügt China über exterritoriale Gebiete in anderen Regionen und Kontinenten, die sie auch verteidigen.

Das billige Geschäft mit China wird irgend einmal der Untergang der übrigen Welt bedeuten, weil Raffsucht und Gier und vor allem unersättlicher Reichtum einem selbst schaden wird.

Zu China sind Russland und Amerika Zwerge; vielleicht nicht in militärischer Hinsicht, aber auch nicht überlegen.

Bismarck hat schon von der gelben Gefahr gesprochen; vielleicht hatte er Recht.

Freihandelsabkommen!

Sind immer gut für Konzerne und schlecht für die Steuerzahlende arbeitende Bevölkerung.

Es verleitet halt die Konzerne die Produktion dorthin zu legen wo es am günstigsten ist.

Bei allem gibt es Gewinner und Verlierer, bei Freihandel gewinnt der Handel und die Konzerne und die Arbeitenden schaffenden ziehen den Kürzeren.

Was nützt es mir wenn Waren aus XYZ super günstig sind und ich selber kein gutes Einkommen habe oder von H4 lebe?

Da bin ich halt bei Abraham Lincoln "wer Zölle abschafft versklavt seine Bevölkerung".

Die chinesische Diktatur wird wohl der Hauptgewinner sein

ich denke nicht, das die meisten ASEAN-Staaten auch nur im Ansatz einen echten Nutzen davontragen werden. Denn China ist vielleicht ein Handels"partner", aber als Diktatur niemals offen und ehrlich. Im Gegenteil. Deutsche Unternehmen können ein Lied davon singen. Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz - das sollte eigentlich zunächst der Standard für fairen und guten Handel sein, und genau das ist mit China niemals möglich.

EU

Genau das ist der Grund, weshalb wir dringend die EU brauchen! Die Kleinstaaterei der EU-Gegner sieht gegen so einen Wirtschaftsblock mehr als nur klein aus!

Vorbild

Das ist doch zukunftsweisend für uns.
Dann kann der Kapitalismus noch mal hochschalten. Zum Wohle aller, haha.

rer Truman Welt

Was sich darin lediglich zeigt ist die Verschiebung der Wirtschaftamacht gen Osten. Der Westen verliert aus globaler Perspektive an Wirtschaftsmacht und dadurch an politischer Bedeutung. Damit muß sich die EU, jedoch vor allem die USA auseinandersetzen. Ihr Polizisten-Dasein in der Welt könnte sich bereits in den nächsten 20 Jahren zu einem Politessen-Dasein entwickeln. So ein Agieren wie Trump als Präsident könnte das noch extrem beschleunigen.

Dumm gelaufen!

Irgendwie scheint das mit den Handelspartnern Europas nicht so richtig zu funktionieren.

Die Amerikaner sehen in „USA First“ ihre wirtschaftliche Zukunft (und ich schätze mal das wird sich unter einem Präsidenten Biden zwar im Umgangston aber wohl kaum im Inhalt ändern) und die Chinesen sind emsig und erfolgreich dabei sich ihre Partner in anderen Gegenden der Welt zu suchen. Russland wird sich nach der Nordstream Debatte vermutlich auch lieber verlässlichere Partner suchen und was dann noch bleibt wird wohl kaum reichen, um den Lebensstandard des „Exportweltmeisters“ zu gewährleisten.

"Entkoppelung" von China?

Zitat: "Während die USA eine "Entkoppelung" von China verfolgen, schließt Peking ein großes Freihandelsbündnis mit wichtigen Volkswirtschaften in der Asien-Pazifik-Region"

Was ist denn das für ein Unsinn mal wieder?

Die USA - gerade unter der Trump-Administration - hat keine "Entkoppelung" von China verfolgt, sondern eine Neuverhandlung der Handelsbeziehungen angestrebt, die in den letzten Jahrzehnten einseitig zu Gunsten Chinas ausgestaltet waren, ohne dass "unsere" Politiker etwas dagegen gemacht hatten.

Aber immer schön einen Strohmann von einer angeblichen ""Entkoppelung" von China" aufbauen, um sich möglichst schablonenartig mit den Sachverhalten (nicht) auseinanderzusetzen!

Zusammenarbeit ist das Gold des 21.Jahrhunderts

Wir nennen unsere Zerstrittenheit Demokratie,
und unsere Führungslosigkeit Pluralismus.

Mit diesem Konzept bekommen wir kaum noch einen Flughafen auf die Reihe.

Andererseits geht eine große Gefahr von effektiver Macht aus, die allzu leicht in Diktatur und Willkür umschlägt.

Demokratie müsste weiterentwickelt werden.

So wie China von uns lernen kann,
so können wir von China lernen.

Weniger Ideologie, mehr Wissenschaft!
Entscheidungsträger in der Politik haben wenig Sachkompetenz in dem Bereich, in dem sie Entscheidungen treffen.

Freihandelsabkommen ohne politische Integration?

Zitat: "Das Abkommen verringert Zölle, legt gemeinsame Handelsregeln fest und erleichtert damit auch Lieferketten. Es umfasst Handel, Dienstleistungen, Investitionen, E-Kommerz, Telekommunikation und Urheberrechte. RCEP steht für "Regional Comprehensive Economic Partnership"."

Wie?

Ein reines Handelsabkommen, das ausschließlich die Handelsbeziehungen zwischen Ländern eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes regelt?

Keine gemeinsame Zwangswährung, ohne die all das nicht funktioniert, wie man uns erzählt?

Keine Zentralregierung, die im Detail den Menschen vorschreibt, wie sie zu denken, arbeiten, handeln oder sich zu verhalten haben?

Keine ungedeckte Übernahme von Schulden anderer Länder?

Keine Integration von Vietnamesen, Philippiner, Laoten etc. in das chinesische Sozialsystem?

Ich dachte, all das geht mit einer gemeinsamen Freihandelszone immer einher. So erzählt man uns zumindest immer in der EU.

China nimmt weder Ruecksicht

auf seine Bevoelkerung, noch auf die Bevoelkerung eines anderen Staates und schon gar nicht auf die Umwelt.

Ich sehe den Handel mit China auch sehr skeptisch. Ich kaufe keine Ware, die keine Ruecksichten genommen hat.

An Emil67

Ja da stehen sie da, die Genossen, und beklatschen Klimawandel, Flüchtlingsdramen und weltweite Einkommensschere,
Aber jetzt mit Biden wird es keine zwei Jahre dauern und wir haben TTIP.

@Emil67, wer Zölle abschafft versklavt seine Bevölkerung

also so negativ sehe ich das nun ganz und gar nicht... ich lebe seit vielen Jahren in Asien und kann ein Lied von den Problemen mit der Zollbehoerde singen...
Wenn hier nun Zoelle wegfallen, wird auch der Einkauf fuer private Kunden ungemein vereinfacht... der Korruption wird so der Boden entzogen... Ich freue mich eigentlich kuenftig problemlos(er) bei z.B. Alibaba einkaufen zu koennen.

China Asien

So ist das halt nun mal, die Zeiten ändern sich und auch die politische und wirtschaftliche Welt , jetzt ist China eben vorne, der Westen ist dekadent geworden und hat noch nicht gemerkt dass sie überholt werden, dann ist es auch irgendwann mit dem Sozialstaat und Almosen und Immigration vorbei, man kann es sich schlicht nicht mehr leisten und es will auch keiner mehr kommen! Wenn die Tröge leer sind, zieht man weiter!

Scheinzwerg

"Zu China sind Russland und Amerika Zwerge; vielleicht nicht in militärischer Hinsicht, aber auch nicht überlegen. "

Ein Blick auf die Volumina der Verteidigungsetats (sind offen einsehbar), und schon wäre diese Aussage widerlegt.

Starke EU fürt eine sichere Zukunft

Nun zeigen sich die Folgen der "America First Politik". Die USA werden von der Supermacht China mehr und mehr abgelöst. Leider auch mit negativen Folgen für die EU. Umso wichtiger ist es, dass diese politisch und wirtschaftlich noch geschlossener aus der Krise hervorgeht. Ohne eine starke EU wäre der wirtschaftliche Wohlstand von Deutschland nicht zu halten. Der Abgang von Trump bietet die Chance für eine gemeinsame Strategie der westlichen Demokratien, gleichwohl muss die EU sich sicherheitspolitisch und wirtschaftlich stärker emanzipieren. Es gibt genügend innovative Unternehmen, vor allem im Bereich der sog. Hidden Champions, die auf dem Weltmarkt bestehen können.

"Globales Freihandelsabkommen"

Gerechtigkeit wird in der Zukunft
global auszuhandeln sein:

Konzerngewinne, Mitarbeiterlöhne,
Arbeitsbedingungen, Umweltstandards.

Am wichtigsten:
Gesetzgebungsprozesse und Gerichtsbarkeit
bei Streitigkeiten.
An diesem Punkt versuchen verschiedene Akteure (z.B Staaten) sichtbar Demokratie auszuhöhlen:
Zum Beispiel sollen die Bürger eines Landes nicht mehr durch Wahl entscheiden dürfen,
daß "Geschäftspraxis A" - z.B. Fracking - nicht mehr zulässig ist.
Die neu gewählte Regierung wäre an zuvor abgeschlossene Verträge gebunden und damit handlungsunfähig, die Gerichtsbarkeit über diesen Vorgang ausgelagert aus dem Rechtssystem des betreffenden Landes an "Schiedsgerichte".

@DB-EMD, 09:56 Uhr - EU ist wichtiger denn je

Volle Zustimmung. Wir brauchen keine Kleinstaaterei, sondern eine starke Wirtschaftsunion in Europa, wenn wir nicht zwischen den USA und China zerrieben werden wollen. Die EU ist wichtiger denn je. Sie muss diese Stärke und Entschlossenheit auch gegenüber Verweigerern wie Polen und Ungarn deutlich machen.

@09:45 von Emil67

"bei Freihandel gewinnt der Handel und die Konzerne und die Arbeitenden schaffenden ziehen den Kürzeren."

So pauschal kann man das nicht sagen. Auch die EU ist z.B. eine Freihandelszone und sie hat den Bürgern viel gebracht. Außerdem vergrößern sich die Absatzmärkte, was für unsere exportorientierte Nation wichtig ist. Und wenn Sie schon gendern müssen, dann achten Sie doch bitte auf korrekte Grammatik, da sonst das Lesen noch mehr erschwert wird.

Die Welt ist in Bewegung, wach werden ihr Bürokraten

China schafft Fakten, Europa zaudert und Amerika geht rückwärts. Es ist damit zu rechnen das die nächste neue Mitglieder einige osteuropäische Länder sind, zu mehr zur Zeit Doppelmitgliedschaft möglich ist. Es wird jedoch nur ein Frage der Zeit sein wo Doppelmitgliedschaft unerwünscht ist. Die Fußkranken der Weltgemeinschaft und das sind einige dürften wohl abseits bleiben und damit auch ihre Entwicklungschancen.
Europa wird sich sputen müssen und ihre stetig wachsende Bürokratie beschränken müssen. Sie steht ab jetzt in verschärften Wettbewerb. Es wäre schon ein Hammer wenn England und auch Polen Mitglied dieses neuen Freihandelspaktes werden würden. Und Amerika wird sich ernsthaft überlegen müssen wie lange es sich noch erlauben kann Zölle von EU Staaten zu erheben statt über eine Mitgliedschaft zu verhandeln.
Die Welt ist in Bewegung, wach werden ihr Bürokraten.

@Blitzgescheit (10:02):

>>Die USA - gerade unter der Trump-Administration - hat keine "Entkoppelung" von China verfolgt, [...]<<

Die Bemühungen, Arbeitsplätze aus China zurück in die USA zu verlagern und somit die wirtschaftliche Abhängigkeit von China zu verringern, ist also keine Entkoppelung? Dann haben Sie da wohl ein anderes Wortverständnis als der Rest der Welt.

Ob das gut geht?

Vor kurzem gab es noch eine Konferenz gegen die chinesische Expansion in der SCS und jetzt ist China wieder ganz lieb und brav? Wenn es um das Geld geht ist doch alles wurscht, gelle VW? China hat sich nicht aufgeruestet, WIR haben China hochgeruestet! Irgendwann geht der Schuss nach hinten los, da China's Dankbarkeit keine Grenzen kennt.

China kann nicht zaubern

China ist auch weiterhin eine sozialistische Wirtschaftsmacht. Das bedeutet schwerste Verluste in allen Bereichen. Warum kann China trotzdem mit den kapitalistischen Mächten mithalten? Weil es ca. die Hälfte seiner Bevölkerung gar nicht versorgt. Knapp die Hälfte aller Chinesen leben in bitterer Armut, vor allem im Westen des Landes, weil jeder Yuan, der von der Staatsmacht eingenommen wird, nur in die Industriestandorte im Westen und Norden investiert wird - und ins Militär.
_

Asiatische Raum Aufstand?

Wohlstand nach Asiatischen Raum transferieren? EU und USA bedeutungslos machen?

@09:45 von Emil67

"Da bin ich halt bei Abraham Lincoln "wer Zölle abschafft versklavt seine Bevölkerung"."

Da bin ich bei Ihnen. Ueberraschender Weise hat ein ungebildeter Kapitalist mit schlechten Manieren genau dies erkannt, wohingegen die superschlauen Sozialliberalen die Ausbeutung zugunsten der Superreichen scheinbar weiter promoten.

Die Gewinner der Globalisierung , ohne Konditionen (soziale und Umwelt) , sind nur die Konzerne und wenige Superreiche.

Ich glaube nicht, dass Europa

Ich glaube nicht, dass Europa und speziell Deutschland nichts vom Entstehen dieser Handelszone gemerkt hätten. Das Problem liegt vermutlich eher an der Unterwürfigkeit gegenüber den USA und deren Meinung, wie eine Marktwirtschaft zu sein hat. Trump wollte Alles oder Nichts von seinen "Partnern". Wir haben gewählt.

Statt TPP nun RCEP

Jahrelang wurde das TPP unter Führung der USA und unter Ausschluss Chinas vorangetrieben. Dann hinterließ der Regierungswechsel von Obama zu Trump plötzlich ein Vakuum.

Wenig überraschend hat sich das bis dato ausgeschlossene China der Möglichkeit besonnen, in dieses Vakuum zu treten und einen Vertrag zu vollenden. Nun sind die USA nicht an Bord und -schlimmer- könnten sich nicht mal beschweren, falls ihnen der Beitritt verwehrt wird.

Überhaupt stellt sich, wie andere Kommentatoren schon anmerken, die Frage, was solche Abkommen bringen?

Ein Beitritt der USA würde den Binnenmarkt wieder für preiswerte Produkte aus Fernost öffnen. -- Die Wähler aus dem Rost Belt werden sich bedanken: Wenn man 30 Jahre erklärt bekommt, Globalisierung ist toll während im eigenen Bundesstaat eine Fabrik nach der anderen zu macht wählt man auch gern wieder Trump II.

Ein Export von USA-Soja, anteilig das Exportprodukt Nr. 1 dieses Industrielandes, könnte hingegen den Druck auf den Amazonas entlasten.

@10:17 von Wieauchimmer

" ich lebe seit vielen Jahren in Asien und kann ein Lied von den Problemen mit der Zollbehoerde singen..."

Dann leben sie dort wohl und in Frieden.
Und lernen sie.

@Blitzgescheit, 10:02 Uhr

Die USA haben sich strategisch, politisch und wirtschaftlich nicht nur von China "entkoppelt", sondern auch vom Rest der Welt, insbesondere von Europa. Die Folgen bekommt das Land nun schmerzhaft zu spüren. Natürlich wawr es richtig, die Urheberrechtsverletzungen und sonstigen Handelsverstösse der Chinesen anzuprangern und zu sanktionieren, aber Trump selbst hielt sich an keinerlei Regelungen, war vertragsbrüchig und letztlich kein verlässlicher Partner, mit dem man Geschäfte macht. Auch die Europäer gingen auf Abstand, zumal er diesen durch die Unterstützung des Brexit zu schaden versuchte. Eine starke und wirtschaftlich wie auch politisch möglichst eigenständige EU ist deshalb wichtiger als je zuvor. Der europäische Binnenmarkt sichert die wirtschaftliche Entwicklung der Exportnation Deutschland. Wie gut diese aufgestellt ist sieht man daran, dass trotz der Handelshemmnisse von Trump das Handelsbilanzdefizit der USA noch größer geworden ist. Deutschland und die EU sind grds gewappnet

China-Schellte mit chinesischen Mitteln

///
*
*
... kein einziger Kommentar hier würde ohne ein chinesisches Produkt erscheinen! ...
*
... kein einziger PC, kein Mobiltelefon, kein Tablett, kein W-Lan Router, kein Hub, keine Funkstrecke, kein Rechenzentrum, etc. funktioniert mehr ohne chinesische Produkte! ...
*
... selbst der Telefonmann, der die Leitung gelegt hat, wäre splitternackt ohne chinesische Produkte! ...
*
... wovon träumen hier einige eigentlich?
*
Deutschland hat in vergangenen Tagen aus Dreck Gold gemacht (aus Erz und Kohle wurden Hochtechnolgie-Produkte hergestellt) ...
*
... China macht aus Dreck (Sand = Silizium) heute alles, was technologisch bedeutend ist: Computer Chips, Mobilfunkgeräte, LED-Beleuchtung, usw.
*
... sogar in Wind- und Solarenergie “blasen” sie uns an die Wand!
*
... warum? ...
*
... weil “die Chinesen” so schlechte Menschen sind oder so eine schlechte Regierung haben?
*
... nein!
*
... weil sie den Kapitalismus perfektioniert haben!
*
... und 4 Mrd Hände anpacken, statt rumzuheulen!

Düstere Aussichten..

....für den Westen.

Das diktatorisch regierte China hat - soweit ich von Deutschen hörte, die dort länger waren - Corona recht gut unter Kontrolle.
Diktaturen haben halt mehr Steuerungsmöglichkeiten bei solchen Krisen als liberale Demokratien.

Zusätzlich sorgen kulturelle Eigenheiten der ost/südostasiaten Länder für einen aussichtsreicheren Kampf gegen Corona.

Die Wirtschaft wächst.

Die USA und die EU haben Corona nicht annähernd unter Kontrolle.

Die Wirtschaft und die Gesellschaften dürften wohl kollabieren, wenn keine wirksamen Medikamente zur Verfügung stehen.

Die Gefahr, das dieses Jahrhundert ein chinesisches wird, ist gross.

Eu ist dabei in eine starke Rezession zu fallen

dann wird sie von China aufgekauft.

@10:14 von joe70

"Aber jetzt mit Biden wird es keine zwei Jahre dauern und wir haben TTIP."

Ja dann ist das halt so!

Ich bin bald Rentner, Habe / hatte das Glück 48 Jahre gut in die Rentenkassen einzuzahlen....

Kann dann diese Vorteile Nutzen und die Generation nach mir ist wesentlich ärmer, zum mindestens die Arbeitende Bevölkerung.

Hoffen wir mal das diese dann damit zufrieden sind!

Und weiter so lieb sind wie heute.

@Emil67

Am 15. November 2020 um 09:45 von Emil67
Freihandelsabkommen!

Sind immer gut für Konzerne und schlecht für die Steuerzahlende arbeitende Bevölkerung.

"Es verleitet halt die Konzerne die Produktion dorthin zu legen wo es am günstigsten ist."

- Das tun sie sowieso, mit oder ohne Zölle.

"Bei allem gibt es Gewinner und Verlierer, bei Freihandel gewinnt der Handel und die Konzerne und die Arbeitenden schaffenden ziehen den Kürzeren."

- Gewinner und Verlierer gibt es auch mit Zöllen.

"Was nützt es mir wenn Waren aus XYZ super günstig sind und ich selber kein gutes Einkommen habe oder von H4 lebe?"

- Sie hätten also mehr von Hartz 4, wenn Waren durch Zölle teurer wären?

"Da bin ich halt bei Abraham Lincoln "wer Zölle abschafft versklavt seine Bevölkerung""

- Also wieder Stadtmauern bauen, jede Stadt kassiert ihren Zoll, an jeder Brücke Zollstationen, mit anderen Worten: Zurück ins Mittelalter, ist es das, was Sie wollen?

@10:17 von Wieauchimmer

"Wenn hier nun Zoelle wegfallen, wird auch der Einkauf fuer private Kunden ungemein vereinfacht... der Korruption wird so der Boden entzogen.."

Ich glaube, das sehen Sie nicht richtig. Korruption sind nicht die Zoelle, sondern die Produktregistrierungen, die in vielen asiatischen Staaten notwendig sind damit man Produkte auf den Markt bringen kann, und die nichts mit den Zoellen zu tun haben und zweitens nur Gegenstand der Korruption sind. Diese werden ja nicht abgeschafft.

Diese Produktregisrierungen sind ein Vorteil fuer korrupte Konzerne, die sich durch die korrupte Buerokratie leichter durchkaufen koennen.

Deswegen bin ich mir sicher, dass es fuer sie in Asien nicht billiger wird, eher einfoermiger.

Freier Handel sieht anders aus.

@rareri - Von wem hat das China gelernt ?

China unterstützt schon viele Staaten in Afrika
und verkauft dort seine Waren.

Aber wer hate mit diesem Konstrukt begonnen ?

Oh , das waren wohl die raffgierigen Gechäftemacher der Kolonialmächte
welche mit Opium fürs Volk einst China übernehmen wollten.

Freihandelsvereinbarungen sind neoliberales Gift

Mehr freier Handel hört sich auf den ersten Blick nach einem guten Deal an, von dem alle profitieren. So ist es aber nicht.

Beispiel NAFTA: Durch NAFTA erhielten die US-Agrarriesen freien Zugang zum mexikanischen Markt. Millionen mexikanischer Bauern konnten gegen die vom amerikanischen Staat subventionierten Konzerne nicht bestehen und fanden keine Jobs mehr und drängen in die USA. Die USA lässt sie aber - trotzt des Freihandelsabkommens - nicht hinein und baut gar eine Mauer. Verlierer: Millionen Mexikaner, Gewinner: US-Konzerne.

Nächstes Beispiel: Investitionen der Konzerne werden durch die Abkommen extrem geschützt, selbst wenn die Erzeugnisse der Konzerne hohen Schaden anrichten oder Gefahren befördern. Wenn z.B. ein Staat entscheidet, dass er zum Schutz seiner Bürger keine Atomkraftwerke mehr betreiben oder den gefährlichen Abbau von Kobalt stoppen will, sieht er sich unverschämten Schadenersatzforderungen ausgesetzt, die viele Staaten gar nicht erfüllen können.

@10:42 von Deutsche-Elite

"... kein einziger PC, kein Mobiltelefon, kein Tablett, kein W-Lan Router, kein Hub, keine Funkstrecke, kein Rechenzentrum, etc. funktioniert mehr ohne chinesische Produkte! ...
*
... selbst der Telefonmann, der die Leitung gelegt hat, wäre splitternackt ohne chinesische Produkte! ..."

Das stimmt leider so. Da ich persoenlich Produkte nicht mag, die verantwortungslos hergestellt wurden (ohne soziale und Umweltverantwortung, China ist zudem der groesste Landgrabber auf Erden), entziehe ich Schritt fuer Schritt chinesischen Produkten mein Vertrauen. Es funktioniert. Man kann alles mit anderen Produkten ersetzen. Nicht sofort , aber Schritt fuer Schritt.

Ich fordere Leute auf gleiches zu tun. Nur so koennen wir auch in China ein Umdenken erzwingen.

Kurze Transportwege

Hier schließen sich sinnvollerweise Staaten zu einer Freihandelsunion zusammen, die geographisch zusammen liegen. Waren sollten möglichst lokal gehandelt werden, denn kurze Wege bedeuten niedrigen Energieverbrauch für den Transport. Das ist wichtig für den Schutz des Klimas.

@10:46 von Anderes1961

"- Das tun sie sowieso, mit oder ohne Zölle."

Das ist bei weitem nicht so, schlicht und ergreifend falsch.

Sehen sie nur mal in Richtung Brasilien.
Warum produzieren so viele Konzerne dort?
Teilweise nur für den dortigen Markt.

Ich sag es ihnen mal, Einfuhrzölle.

Ist jedenfalls so bei Ford, GM. usw.

Am 15. November 2020 um 09:31 von rareri

Zitat:
"...Bismarck hat schon von der gelben Gefahr gesprochen; vielleicht hatte er Recht..."

Bis heute ist er eine der umstrittensten Figuren der deutschen Geschichte und man sollte eventuell die Geschichte Chinas betrachten, bevor man solche haltlosen Äußerungen tätigt.
Aber was mich etwas beunruhigt, alle Anstrengungen zu einer gerechteren Weltwirtschaft werden meist verneint und sogar mit Sanktionen belegt.
Ich sehe in China nicht die Gefahr für die Welt, die Gefahr besteht in dem immer stärker werteten Finanzfaschismus.

@Wolfgang E S

"Am 15. November 2020 um 10:52 von Wolfgang E S
Freihandelsvereinbarungen sind neoliberales Gift

Mehr freier Handel hört sich auf den ersten Blick nach einem guten Deal an, von dem alle profitieren. So ist es aber nicht.

Beispiel NAFTA: Durch NAFTA erhielten die US-Agrarriesen freien Zugang zum mexikanischen Markt. Millionen mexikanischer Bauern konnten gegen die vom amerikanischen Staat subventionierten Konzerne nicht bestehen und fanden keine Jobs mehr und drängen in die USA. Die USA lässt sie aber - trotzt des Freihandelsabkommens - nicht hinein und baut gar eine Mauer. "

- Das liegt nicht am Abkommen, sondern an den USA, die sich nicht dran hält.

"Nächstes Beispiel: Investitionen der Konzerne werden durch die Abkommen extrem geschützt, selbst wenn die Erzeugnisse der Konzerne hohen Schaden anrichten oder Gefahren befördern.[...]"

- Das ist eine Frage der Ausgestaltung. Manche Abkommen sind einfach schlecht, da bin ich bei Ihnen. Verträge mit Vernunft nutzen allen Menschen.

@10:46 von Anderes1961

"- Also wieder Stadtmauern bauen, jede Stadt kassiert ihren Zoll, an jeder Brücke Zollstationen, mit anderen Worten: Zurück ins Mittelalter, ist es das, was Sie wollen?"

So ein Kleingeist.

Zölle auf Umweltverschmutzung durch die Produktion der eingeführten Wahren, die Verschmutzung kennt keine Grenzen.

Zölle auf menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, dann dürfen sich die Produzenten aussuchen ob sie das Geld uns oder ihren Beschäftigten zahlen.....

USW.

Den größten Fehler kann die EU machen, ...

.. wenn sie sich unter Biden wieder unabrückbar mit den USA verbrüdert und bindet. Wir müssen alle mit denen wir Handel treiben gleichberechtigt gegenüber treten, über Politik, Moralvorstellung und System hinweg. Wir können (und sollten) weder die USA, Russland oder gar China ändern versuchen ... wir können daran arbeiten, mehr nicht. Und so lange reden-und handeln wir miteinander ... statt zu schießen.
Um hier für die Zukunft erfolgreich zu sein, muss die EU, auch D, vom Nationalismus abrücken. Einigkeit macht stark.
Und wohin eine "schwache" USA führt, erleben wir ja gerade.
Sie sind nur noch in ihren eigenen Augen die Nr. 1 ...

Freihandelspolitik

Freihandelspolitik um ein Paket in benachbarte, umliegende Länder auf Schiffswegen zu beliefern, ist eine gute Möglichkeit. Hierbei können gute Vorteile gesichert werden die helfen viel zu senden und dadurch den Preis grundsätzlich durch die Menge zu minimieren. Durch höhere Stückzahlen ist der allgemein Marktpreis im guten Mittelfeld ,dass heißt dadurch eine der Starken die hier ihre Chancen und Möglichkeiten nutzen können, umsetzen. Interessant ist was weltweit dabei zusehen sein wird. Wie der Markt in wie weit merkt oder in Profit umsetzen wird. Der Vorteil bleibt bei freien Händlern. In wie weit das zu fehlende Produkt zur Verfügung steht. Ist es immer da wird das natürlich erst mal zum Nutzen der Zwecke sein. Die Frage ist hier dann mit unter eine dauerhafte erhöhte Kostenfrage. Es ist nichts falsches wenn dort Angebot und Nachfrage minimiert werden. Die Umsetzung auf den Weltmarkt haben dort wenn ein schleppendes Verfahren vor sich das den selben Gütern gegenüber stehen kann.

qAm 15. November 2020 um 10:28 von ErebMacar

Zitat: "Die Bemühungen, Arbeitsplätze aus China zurück in die USA zu verlagern und somit die wirtschaftliche Abhängigkeit von China zu verringern, ist also keine Entkoppelung? "

Nein.

Wieso würden Sie einen solchen Vorgang als "Entkoppelung" bezeichnen?

Entkoppelung bedeutet das Auflösen einer Bindung.

Ich kann mich nicht daran entsinnen, dass die USA unter Trump jegliche Bindungen und Handelsbeziehungen zu China aufgelöst hätte, als Trump den Handelsvertrag mit China, der bisher einseitig zu Gunsten Chinas ausgestaltet war, neu verhandelt hat.

Fehlt bei Ihnen die Fähigkeit zu jeglicher Differenzierung, wenn Sie derartig holzschnittartig mit plakativen Begriffen hantieren müssen?

Am 15. November 2020 um 09:45 von Emil67

Zitat:
"...Bei allem gibt es Gewinner und Verlierer, bei Freihandel gewinnt der Handel und die Konzerne und die Arbeitenden schaffenden ziehen den Kürzeren..."

Ist doch nichts Neues, hat schon Marx in seinem Kapital vor Hunderten von Jahren festgestellt.

@ Blitzgescheit

Wirklich? Trotz Ihres User Namens wissen Sie nicht, dass die EU weit mehr als eine ‘simple’ Freihandelszone ist?
Wow und dann solche Kommentare. Wahrlich blitzgescheit

@MartinBlank 10:36

Nein, China kann nicht zaubern.
Ich erinnere mich noch sehr gut an Berichte meiner Eltern über Peking aus den 70er Jahren. Was für ein Fortschritt (nach der "Kulturrevolution"): Die Frauen durften weiße Blusen tragen und sogar Dauerwelle beim Friseur machen lassen. Die zig Millionen Hungertoten Jahrzehnte zuvor waren gerade vorbei.
Und heute schickt sich dieses Land an - ohne über missliebige Länder herzufallen - die wirtschaftliche Weltspitze ins Auge zu fassen.
Nein, keine Zauberei.

Wir brauchen keine Kleinstaaterei

Wir haben die EU seit vielen Jahrzehnten. Es gab mal die Idee vom europäischen Binnenmarkt. Das ist Schnee von gestern

@10:49 von Karl Klammer

"China unterstützt schon viele Staaten in Afrika und verkauft dort seine Waren."

Landgrabbing, wie von China in Afrika, Lateinamerika, Asien und Osteuropa durchgefuehrt ist Neokolonialismus. Man sollte das nicht beschoenigen, noch mit vergangenem Kolonialismus exkulpieren. Ich wuerde sogar weiter gehen und sagen, dass China versucht viele Laender zu versklaven.

Dass auch andere Laender und Konzerne Landgrabbing betreiben ist ebenso wahr und traurig.

China handelt vorausschauend

China handelt vorausschauend und ist uns wieder einige Schritte voraus....

Der Lokalmacht Deutschland bleibt nur zu hoffen, dass der neue US-Präsident, Deutschlands politische Interessen vertritt.....

@10:42 von Deutsche-Elite

>... und 4 Mrd Hände anpacken, statt rumzuheulen!
Tja, und rund eine Million Zwangsarbeiter im Westen. Perfektionierter Kapitalismus.

@09:59 von joe70

So wie der US Chefprediger: hahahahahaha....
Aber Sie haben Recht.

@11:05 von Anderes1961

"- Das ist eine Frage der Ausgestaltung. Manche Abkommen sind einfach schlecht, da bin ich bei Ihnen. Verträge mit Vernunft nutzen allen Menschen."

Ihr Wunschdenken in allen ehren.

Die Realität sieht doch so aus das hinter verschlossenen Türen verhandelt wird, es keine Einsicht gibt, usw. wenn es schon so anfängt sollte selbst der mittelmäßig Intelligente wissen wo die Reise hingeht, Oder?

@Emil67

"
Am 15. November 2020 um 11:01 von Emil67
@10:46 von Anderes1961

"- Das tun sie sowieso, mit oder ohne Zölle."

Das ist bei weitem nicht so, schlicht und ergreifend falsch.

Sehen sie nur mal in Richtung Brasilien.
Warum produzieren so viele Konzerne dort?
Teilweise nur für den dortigen Markt.

Ich sag es ihnen mal, Einfuhrzölle.

Ist jedenfalls so bei Ford, GM. usw."

Es ist nun mal nicht so einfach, wie Sie sich das vorstellen. Mit Denken in Stereotypen kommen Sie da nicht weiter. Die Entscheidung, wo auch immer zu produzieren, hängt nicht von einem einzigen Faktor ab.

Wenn Sie z.B. Arbeitnehmerrechte schützen möchten, geht das nicht durch Verzicht auf Freihandelsabkommen, sondern dadurch, daß Gewerkschaften endlich ihren Hintern hochkriegen, und ebenfalls stärker international zusammenarbeiten und ihre Interessen vertreten. Die haben hier seit Jahrzehnten massiv gepennt.

Globalisierung gab es schon immer, seit der Mensch auf der Erde lebt. Es kommt drauf an, was man draus macht.

@ um 10:08 von Blitzgescheit

"So erzählt man uns zumindest immer in der EU."

Also mir hat das noch keiner so erzählt. Aber vllt. lebe ich ja ach in einer anderen EU. Kann ja sein....

@Am 15. November 2020 um 10:41 von Adeo60

Zitat: "Die USA haben sich strategisch, politisch und wirtschaftlich nicht nur von China "entkoppelt", sondern auch vom Rest der Welt, insbesondere von Europa."

Unfug.

Das ist alles andere als ein fundiertes, differenzierts Argument, was Sie da sagen.

Als ob sich die USA von der Weltpolitik oder Weltwirtschaft "entkoppelt" hätten, wenn man unter der Trump-Administration gewisse Handelsbeziehungen der USA oder dessen geopolitisches Wirken anders sieht bzw. andere Schwerpunkte und Nuance gesetzt hat.

Das ist Unsinn! Genauso wie der Singsang, die AfD wolle "Deutschland abschotten", weil sie eine illegale und unkontrollierte Migration in die Sozialsysteme beenden möchte.

Können Sie denn wirklich nur mit holzschnittartigen Strohmännern hantieren? Fehlt da jegliches Gespür für einen differenzierten Gedanken und Argumentation?

Mehr, Mehr, Mehr

Das einzige was die können...
Und scheren sich einen Dreck um die Folgen für die Umwelt.
Die EU verkommt zum größten Umweltsünder schlechthin.
Leider gibt es nicht eine einzige Partei die das stoppen will und auch könnte.
Ohne EU würde Deutschland besser dastehen und ein besseres Vorbild für andere Staaten sein. So wird nur versucht neben USA und China nachzuäffen...

@Am 15. November 2020 um 10:41 von Adeo60

Zitat: "Eine starke wirtschaftlich wie auch politisch möglichst eigenständige EU ist deshalb wichtiger als je zuvor. Der europäische Binnenmarkt sichert die wirtschaftliche Entwicklung der Exportnation Deutschland."

Sind Sie sicher, dass Sie wissen, wovon Sie sprechen?

Richtig, ein europäischer Binnenmarkt sichert die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands.

Inwieweit eine politische Integration dies ebenso tut bzw. ob diese zwingend damit einhergehend muss, ist ein völlig andere Frage. Aber dazu müsste man eben differenzieren.

Wie bereits mehrfach von mir aufzeigt, schadet eine politische Integration in eine Schulden- und Transferunion, wie sie zurzeit standfindet, sowohl D und Europa massiv und lässt D im globalen Wettbewerb ins Hintertreffen geraten.

Freihandelszonen wie die NAFTA, RCEP etc. zeigen ohnehin, dass eine politische Integration nicht zwingend erforderlich ist.

Keine Erfindung der Neuzeit

Wer glaubt, Globalisierung und freier Handel wäre eine Erfindung der Neuzeit, der irrt. Das gibt es nämlich schon, seit Homo sapiens sapiens auf dieser Erde lebt. Und - anerkannter Stand der Paläo-Anthropologie - ohne Globalisierung und freien Handel würde es uns möglicherweise gar nicht mehr geben. Menschen haben sich schon immer auch über große Distanzen untereinander vernetzt, Waren, Ideen und Erfindungen miteinander geteilt. Es war schlicht überlebensnotwendig für unsere Art. Der Neandertaler ist wahrscheinlich deswegen gescheitert, weil er in kleinen Gruppen lebte und nicht so gut vernetzt war - neben anderen Faktoren.

Freihandelsabkommen als Teufelszeug anzusehen, greift zu kurz. Es ist immer eine Frage der Ausgestaltung. Vernünftige Verträge können allen Menschen nutzen. Ich gehe noch viel weiter: der freie Austausch sollte sich nicht nur auf Waren beschränken. Jeder Mensch sollte das Recht haben, dort zu leben, wo er möchte. Die Erde gehört der ganzen Menschheit.

Das Teil ist kein Erfolg sondern Ausbeutung

Wie bitte?? Ein Erfolg für Chinas Regime??

Einigung erst nach Ausstieg Indiens

Gerade vor dem Hintergrund des laufenden Handelskrieges mit den USA ist der Freihandelspakt ein großer Erfolg für die kommunistische Führung in Peking. Das Abkommen wird nach Ansicht von Experten die wirtschaftliche Integration in der Asien-Pazifik-Region voranbringen und protektionistischen Tendenzen entgegenwirken.

Denn die Menschenrechte bleiben mal wieder auf der Strecke, die Menschen werden für die Wirtschaft weiter ausgebeutet, Demokratie gibt es in China nicht und dieses Regime ist keine demokratisch gewählte Regierung.

Schade dass mal wieder Wirtschaft über Menschenrechte gestellt wird. Siehe bei uns die Blockade der Union beim Home-Office-Gesetz. Von daher: das ist kein Erfolg sondern Ausbeutung.

Zitat: "Ich sehe den Handel

Zitat:
"Ich sehe den Handel mit China auch sehr skeptisch. Ich kaufe keine Ware, die keine Ruecksichten genommen hat."

dann dürften Sie z.B. kein "deutsches" Auto, keinen Computer und kein Smartphon besitzen...
..denn in allen sind Teile/Komponenten enthalten die in China produziert werden - oftmals aussschliesslich in China

selbst der ganze "Kram" für Küchenzubehör wie Reiben, Siebe, Schöpfkellen usw. wird inzwischen nahezu ausschliesslich in China hergestellt

da bleibt nicht meehr viel in ihrer wohnung übrig ohne "China-Produkte"
*sarkasmus*

@ um 09:31 von rareri

"... Bismarck hat schon von der gelben Gefahr gesprochen; vielleicht hatte er Recht."

Meinen Sie damit, dass VRC die Welt mit mehr militärischen Konflikten überziehen wird, als es die NATO-Staaten tun?

Über VRC kann man zum jetzigen Zeitpunkt zumindest nicht mit Recht behaupten, dass es seit den 1950er permanent irgendwo in der Welt einen Krieg führt. Wenn hier schon zu warnen ist, dann vielleicht ja doch unser eigenes Militärbündnis, dass sich ununterbrochen im Krieg befindet, ob nur die Mehrheit der betroffenen Staaten es will oder nicht, NATO-Interessen stehen über dem.

Gestern war hier eine "nette" Aussage zu lesen. "Die BRD beteiligte sich nicht an der Aufrüstung von Armenien oder Aserbaidschan ...". Ein Hieb gegen RF und Israel. Dass aber die BRD seit Jahren Saudi Arabien massiv mit Waffen aller Art beliefert, das wiederum Krieg gegen Menschen in Jemen führt, wird fein ausgelassen.
Mehr lesen, dann erkennt man die Gefahren, die da sind, denn manche fürchten uns mehr als VRC.

Keine Freihandelspakte ohne Menschenrechte

Von daher sage ich mal zu dem hier:

Es sind nicht alle Probleme aus der Welt

Ob sich die USA unter dem neuen Präsidenten Joe Biden wieder der transpazifischen Partnerschaft anschließen werden, wofür auch die Zustimmung des Kongresses erforderlich wäre, muss sich zeigen. Experten wiesen darauf hin, dass beide Freihandelspakte nicht in Konkurrenz zueinander stehen und sich eine Mitgliedschaft nicht gegenseitig ausschließt. Vielmehr funktioniere das neue RCEP-Abkommen mit China ergänzend. So gehören Japan, Vietnam, Singapur, Brunei, Malaysia, Australien und Neuseeland beiden an.

Solange die Menschenrechte nicht eingehalten werden, sollte es keine Freihandelspakte mit solchen Ländern geben. Ich sage: Menschenrechte VOR Wirtschaft!

EU im Dornröschenschlaf!

Die EU muss sich spätestens seit dem Austritt von Großbritannien mal an die eigene Nase fassen.
China ist seit Jahren Weltweit wirtschaftlich unterwegs!
Siehe Afrika und auch vor der EU, hier Griechenland, wird sie aktiv!
Der aufgeblähte EU Apparat ist viel zu schwerfällig und langsam in Entscheidungen!

Kann sich jeder ausrechnen wo das hinführt!

Auf Kommentar antworten...

Am 15. November 2020 um 09:31 von rareri

Supermacht China
Nach meiner Meinung strebt China an, in wirtschaftlicher und militärischer Hinsicht die Weltmacht Nummer 1 zu werden.
###
Da haben Sie nicht unrecht ! Und es ist diesen Ziel mit diesen Handelsabkommen einen großen Schritt näher gekommen.

So viel Lob für China hier und so viel Kritick an Europa

China ist eine art von Dynastie (Staatsdiktatur) wo man Kapitalismus betreiben kann aber 100% Regierungshörig sein muss und auch jedes mal um Erlaubnis bitten muss nach strickten Vorgaben. Auch das Volk ist 100% Untertan der Regierung und das fast in alles asiatischen Staaten. Europa ist ein Voelvölkerkontinent mit Traditionen die Tief verwurzelt sind und was auch Europa so schön macht. Ich glaube die meissten hier geniessen Ihre Freiheit und wissen gar nicht was sie haben. Amerika war immer schon so und wird sich nicht ändern. So Fazit ist Welthandel ja aber mit Zöllen. Der jetzige Freihandel hat schon viel zu viel Zerstörungen im sozialen Bereich einzelner Lânder geführt mit Armut, Abbau und Verschuldungen! Es wird nicht lange dauern und die asiatischen Länder würden sich gerne wieder von der chinesischen Grossmacht trennen. Fazit: DER FREIHANDEL HAT NICHTS GUTES FÜR DIE LOHNEPFÄNGER GEBRACHT!

Zeichen der Zeit erkennen

Mit einer starken konföderalistischen EU, in der Zwergstaaten nicht mit einem Veto alles lahmlegen können, werden wir gut bestehen, sonst unserem Niedergang zusehen. USA sind auf dem absteigenden Ast, China auf dem aufsteigenden Weg. Weise wäre ein autarker Weg der EU mit beiden als strategische (Handels-)Partner und ansonsten einer Neutralität.

@ IBELIN (10:36): vollumfänglichste Zustimmung

hi IBELIN

Ich kann Ihnen nur vollumfänglichst zustimmen:

Ueberraschender Weise hat ein ungebildeter Kapitalist mit schlechten Manieren genau dies erkannt, wohingegen die superschlauen Sozialliberalen die Ausbeutung zugunsten der Superreichen scheinbar weiter promoten.

Die Gewinner der Globalisierung , ohne Konditionen (soziale und Umwelt) , sind nur die Konzerne und wenige Superreiche.

Genau deswegen muss die Macht dieser Superreichen gebrochen werden durch:

1. Schließung aller Steueroasen
2. Durchsetzung der Menschenrechte in diesen Handelsabkommen. Solange sollten diese für unwirksam erklärt werden
3. die normalen Bürger sollten an die Börse kommen und die Aktien der Konzerne aufkaufen und so die Lobbyisten von diesen Regimen und von unserer Bundesregierung (CDU, CSU und AFD) aus diesen Konzernen rauskaufen/rausschmeißen. Wir Bürger müssen da deutlich mehr Kontrolle übernehmen.

@ Schwarzseher

China handelt vorausschauend und ist uns wieder einige Schritte voraus....

In China gibt es keine Opposition, die mal sagt: Stopp, so geht es nicht. Es gibt kein Korrektiv, nur eine korrupte Einheitspartei in ihrer ideologischen Blase.

China hat eine ungeheure militärische Macht und liegt im Clinch mit allen Nachbarn, teilweise bis hin zu militärischen Drohgebärden und territorialen Streitigkeiten. Wollen wir das auch? Nein.

Deutschland ist in einer völlig anderen Lage, wir sind umgeben von einem Staatenbund, der eine solidarische und gemeinsame Politik macht. Daher hat uns China sowas von gar nichts voraus. Jedenfalls nichts, was wir anstreben sollten. China muss unbedingt demokratisch werden.

Zitat: "Die Bemühungen,

Zitat:
"Die Bemühungen, Arbeitsplätze aus China zurück in die USA zu verlagern und somit die wirtschaftliche Abhängigkeit von China zu verringern, ist also keine Entkoppelung? "

jaja - hat besonders die Lieblingstochter von Trump mit ihrem Mode-Label vorgemacht

nee - hat sie nicht - ihre China-Importe waren ja ausdrücklich vom Stop ausgenommen...
..keine einzige Näherin in den USA hat für ihre Kollektion gearbeitet
"Amerika first" hiess schon immer nur -> "Trump first"

und es ist KEIN einziges Stahlwerk in den USA gebaut oder reaktiviert worden unter Trump
und
auch keine Kohlegrube neu aufgemacht worden...
..denn durch Fracking gewonnenes Gas oder Öl ist zur Stromerzeugung wesentlich billiger

axo - die USA haben mal den Fernseher erfunden - seit den 80er Jahren kommen die aber aus Fernost - sprich Japan, Südkorea, Taiwan oder "Festlands"-China

nach wie vor - starke KRAFT?

Der Vorteil bleibt bei freien Händlern. In wie weit das zu fehlende Produkt zur Verfügung steht. Ist es immer da wird das natürlich erst mal zum Nutzen der Zwecke sein. Die Frage ist hier dann mit unter eine dauerhafte erhöhte Kostenfrage. Es ist nichts falsches wenn dort Angebot und Nachfrage minimiert werden. Die Umsetzung auf den Weltmarkt haben dort wenn ein schleppendes Verfahren vor sich das den selben Gütern gegenüber stehen kann.

Das nutzen der Möglichkeit ist auf ihrer Seite !!!

Freier Welthandel

Der gesamte Welthandel sollte fair und frei sein. Nicht nur in Asien und nicht nur von Chinas Profit getrieben. Warum machen nicht alle Nationen einen freien Welthandel, jenseites aller Zölle und protektionistischen Spielchen?

@ N. Neumann (11:34): Ganz im Gegenteil

@ N. Neumann

Ganz im Gegenteil:

Die EU muss sich spätestens seit dem Austritt von Großbritannien mal an die eigene Nase fassen.
China ist seit Jahren Weltweit wirtschaftlich unterwegs!

Die EU muss erstmal die Menschenrechte in China durchsetzen. Vorher kann es keinen Freihandel mit China geben. Gleiches gilt auch betreffend USA. Punkt.

Es ist richtig, dass die EU in Afrika aktiv wird:

Siehe Afrika und auch vor der EU, hier Griechenland, wird sie aktiv!

Aber auch hier müssen die Menschenrechte durchgesetzt werden. Das hier von Ihnen ist allerdings Unsinn pur:

Der aufgeblähte EU Apparat ist viel zu schwerfällig und langsam in Entscheidungen!

Demokratische Kontrolle ist wichtig und erforderlich.

Das was China macht ist

Das was China macht ist nichts anderes als was Jahrhunderte die Eu und USA gemacht hat
Nur diesmal tut es dem Westen weh
Das China heute und in kürze die Nummer 1 ist bzw. wird hat sie auch dem Westen zu verdanken
Was hat sie vor dem 1990 produziert was tut sie heute alles produzieren
Die ganzen Weltfirmen der Eu und USA lassen sehr billig in China produzieren
Wirtschaftlich wurde China sehr gefördert
Und heute sagen genau die selben Manager die damals stolz auf ihre Zahlen aus China waren
, die Welt ist in Gefahr
Nein , es gibt nur einen Wechsel
Das was Westen Jahrhunderte lang mit der 3 Welt gemacht
Macht China einfach nach

Sie liegen Falsch mit Ihrer Theorie

Am 15. November 2020 um 10:20 von Der_Mahner
Scheinzwerg
"Zu China sind Russland und Amerika Zwerge; vielleicht nicht in militärischer Hinsicht, aber auch nicht überlegen. "

China hat sehr viel mehr Angst vor einem Zusammebruch des jetzigen Freihandels als sie sich nur Denken können.
Eorpa, Russland und Amerika haben mit wirtschaftkriesen viel Erfahruhrungen und kamen immer wieder aus einer Kriese herraus. Für China und deren Machthaber ist bei einem aus auch ein aus deren, denn sie sind zu abhängig vom Export.

Wenn das noch reiche Europa, Amerika und Russland die Türen für China zuschlagen würde, wäre es das AUS und es ging uns allen doch viel besser ohne freien Welthandel oder schon vergessen?

Trumps größter außenpolitischer Fehler

... war die Beendigung der Verhandlungen dieses Vertrages. China ist ja nur deshalb an diesem Vertrag beteiligt, weil Trump den Chinesen durch seine einseitige Aufkündigung überhaupt erst die Möglichkeit dazu gegeben hat.

Die Folge dürfte sein, dass China im pazifischen Raum für die nächsten Jahrzehnte die unangefochtene Supermacht wird, während der US-Einfluss immer kleiner wird.

Trump hat durch seine völlige Ahnungslosigkeit und sein primitives Denken also genau das Gegenteil dessen erzielt, was er wollte.
Chinas Großmachtwahn einen halbwegs effizienten Riegel vorzuschieben wäre das US-pazifische Abkommen ein "great way" gewesen.
So weit konnte er aber nicht denken, weil er nur gesehen hat, dass Obama diesen Vertrag angeleiert hat.

@11:11 von Schwarzseher

"China handelt vorausschauend und ist uns wieder einige Schritte voraus...."

Warum?!

Weil die dortige Industrie in eigener Hand bleibt.

Versuchen sie dort mal zu Produzieren ohne Staatsbeteiligung!

Weil dort der Mensch keine Rolle spielt?
Wie geht den China mit seiner Bevölkerung um?
Möchten sie diese Verhältnisse wirklich auch hier?

Bitte denken sie darüber nochmal gründlich nach.

@ um 09:56 von DB_EMD

"Genau das ist der Grund, weshalb wir dringend die EU brauchen! Die Kleinstaaterei der EU-Gegner sieht gegen so einen Wirtschaftsblock mehr als nur klein aus!"

Erst ein Mal muss die "EU" beweisen, dass ihre Bürger von dieser mehr profitieren als von Einzelstaaten. Würde zu gerne wissen, wie viele Bundesbürger sich des Erhalts ihres Jobs sicherer fühlen als vor der EU. Aus der Vergangenheit kenne ich nicht, dass sich Arbeitnehmer um ihre Rente Sorgen gemacht haben. Heute hoffen alle Beteiligten von den Arbeitnehmern bis Regierung, dass der Anteil der "Abgehängten" nicht 50% aller Rentner betreffen wird. Wer es nicht glaubt, redet mit Menschen, die in der Blüte waren, bevor Schröder also die SPD mit der Agenda 2010 kam.
Ja, die Wirtschaft wuchs und wächst mit der EU, sogleich der Zahl derer, die letztlich mit Null auf die Welt komen und mit Null wieder scheiden werden. "Von der Hand in den Mund" ist für immer mehr Bürger eine Realität und kein Sprichwort.

@ Petersons

In Europa ist der Staat eine Institution, die - bei allen Unzulänglichkeiten - den Menschen zu dienen hat. In China ist der Mensch der bedingungslose Untertan eines nicht hinterfragbaren und folglich mit großer Wahrscheinlichkeit korrupten Staates.

@ gestört aber geil (11:39): Sie haben sowas von recht

hi gestört aber geil

Sie haben sowas von recht. China muss in die Schranken gewiesen werden was deren territoriale Ansprüche angeht, was deren Aufrüstung angeht, was deren Diktatur angeht. Denn ja, China muss demokratischer werden. China hat sich nicht in anderen Ländern militärisch einzumischen (Hongkong, usw.).

Von daher haben Sie recht, dass wir das nicht wollen. Menschenrechte FIRST muss es heißen und nicht Wirtschaft first.
Deswegen müssen diese ganzen Despoten wie Trump, Johnson, Erdogan, Netanjahu, dieses saudische Königshaus, diese iranischen Mullahs, diese Dschandschawid, Putin und dessen Schärgen, diese Frau Lam in Hongkong, Duterte, dieses Regime in Peking, usw. weg.

Die gehören nicht mehr in die moderne Zeit.

@gestört aber geil 11:42

"Warum machen nicht alle Nationen einen freien Welthandel, jenseites aller Zölle und protektionistischen Spielchen?"

Von einer solchen Welt träume ich schon lange.
Wie mir die letzte US-Wahl aber eindrucksvoll gezeigt hat, wird es dazu in den nächsten 200 Jahren leider nicht kommen.

Es gibt einfach viel zu viele Trumps, Putins, Xis etc. auf dieser Welt und viel zu viele dutzende Millionen treuer Anhänger dieser Id...

Wenn man die Bilder so betrachtet

scheint Corona (Abstand oder Maske) dort kein Thema mehr zu sein. Während in der westlichen Welt die Wirtschaft immer weiter talwärts fährt.

@ rareri - unersättlich

Können diese Länder ihre Schulden nicht an China begleichen, werden als Sicherheit vor allem Häfen an China abgegeben.

Und was kommt, wenn die Häfen abgegeben sind? Die Straßen und Schienen. Und was kommt, wenn die Straßen und Schienen abgegeben sind? Der Grund und Boden. Und was kommt ...

um 09:53 von Thomas Mainthal

Die chinesische Diktatur wird wohl der Hauptgewinner sein
ich denke nicht, das die meisten ASEAN-Staaten auch nur im Ansatz einen echten Nutzen davontragen werden. Denn China ist vielleicht ein Handels"partner", aber als Diktatur niemals offen und ehrlich. Im Gegenteil. Deutsche Unternehmen können ein Lied davon singen. Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz - das sollte eigentlich zunächst der Standard für fairen und guten Handel sein, und genau das ist mit China niemals möglich.
----------
Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz gibt es in China genauso wenig wie bei uns im Westen. Beispiel VW und die Fleischindustrie, Beispiel Tönnies.

@DrBeyer

"Am 15. November 2020 um 11:43 von DrBeyer
Trumps größter außenpolitischer Fehler

... war die Beendigung der Verhandlungen dieses Vertrages. China ist ja nur deshalb an diesem Vertrag beteiligt, weil Trump den Chinesen durch seine einseitige Aufkündigung überhaupt erst die Möglichkeit dazu gegeben hat. [...]"

Da Trump ziemlich offensichtlich auch nur in Stereotypen denken kann, hat er auch nicht sehen können, daß für das US-Handelsdefizit China nur einen kleinen Teil der Schuld trägt, fast vernachlässigbar. Das Handelsbilanzdefizit ist 1. Hausgemacht, und 2. Der Tatsache geschuldet, daß der US-Dollar nach wie vor Leitwährung der Welt ist, und deshalb eigentlich überhaupt kein Problem für die USA darstellt.
Aber das wäre ja für Trump viel zu kompliziert, er sucht lieber Sündenböcke.

eigene Staaten - oder Weltmacht

Die Parallelen zu ziehen von künstlicher Intelligenz und Möglichkeiten zu freiem Handel endlich sinnvoll zum Nutzen zu bringen ist meiner Meinung nach interessant. Wenn das nicht nur Region und asiatische Landteile betreffe ist das ein Spiel im gegenüber zu vielseitiger Hinsicht auf andere Produkt Bereitstellungen.

@ heimatplanetmars - das war's dann

Erst ein Mal muss die "EU" beweisen, dass ihre Bürger von dieser mehr profitieren als von Einzelstaaten.

Wenn Profit Ihre einzige Perspektive ist, müssen wir eigentlich nicht mehr weiter diskutieren. Jedenfalls nicht über Partizipation, Solidarität oder Demokratie.

Und immer wieder der Denkfehler mit den Zöllen

Zölle bezahlen nicht die Unternehmen z.B. in China oder in Südamerika oder in Afrika, wenn sie Waren in die EU liefern.

Diese Zölle sind von den importierenden Unternehmen zu zahlen. Diese geben diese erhöhten Kosten dann an die Käufer der Waren weiter.

Deutlicher: Beispiel:

Die Firma XY importiert ein Auto aus China von der Firma YX. Das Auto kostet 40.000 €. Diesen Betrag zahlt die Firma XY an die Firma YX. Auf den Betrag von 40.000 € kommen z.B. 20% Zoll, also 8.000 €. Diesen Betrag muß die Firma XY bezahlen. Damit kostet für XY das Auto 48.000 €

Wenn XY das Auto mit 5% Gewinn verkaufen will muß sie also einen Preis von50.400 € erlösen. Diesen Preis muß der Endkunde bezahlen. Der Endkunde muß also den Zoll als zusätzliche Ausgabe an seinen eigenen Staat bezahlen.

Und das soll gerecht sein ?

@Minka04 11:49

"Wenn man die Bilder so betrachtet

scheint Corona (Abstand oder Maske) dort kein Thema mehr zu sein."

Welche Bilder meinen Sie?

In einigen Ländern des pazifischen Raums ist übrigens gerade Sommer, was auch einen Beitrag zu geringen Covid19-Zahlen leistet.

@MartinBlank 10:36

Und weil das so ist („... Hälfe der Bevölkerung in bitterer Armut ...“) ist die Gesellschaft in China keine „sozialistische“ sondern eine „kapitalistische Diktatur“. Es ist ja das Problem, dass humanistisch, soziales Handeln verhindert wird, wenn Macht, Gier und/oder Geld die Sozialismus-Idee vereinnahmen und diskreditieren bzw. durch Blockade (z.B. Kuba) zerstören.

@Made11

Es tut mir leid, aber ich habe leider nicht die geringste Ahnung, was Sie uns mitteilen wollen. Ich verstehe es einfach aufgrund sprachlicher Mängel in Ihren Kommentaren nicht.

Das finde ich aber schade, da es durchaus interessante Gedanken zu sein scheinen.

Könnten Sie die bitte noch einmal in verständlichem Deutsch formulieren?

immer besser werden?

Freihandelspolitik um ein Paket in benachbarte, umliegende Länder auf Schiffswegen zu beliefern, ist eine gute Möglichkeit. Hierbei können gute Vorteile gesichert werden die helfen viel zu senden und dadurch den Preis grundsätzlich durch die Menge zu minimieren. Durch höhere Stückzahlen ist der allgemein Marktpreis im guten Mittelfeld ,dass heißt dadurch eine der Starken die hier ihre Chancen und Möglichkeiten nutzen können, umsetzen.

@11:55 von gestört aber geil

"Wenn Profit Ihre einzige Perspektive ist, müssen wir eigentlich nicht mehr weiter diskutieren. Jedenfalls nicht über Partizipation, Solidarität oder Demokratie."

Ups, für sie ist also der Nutze (Profit) für die Bevölkerung "diskussionsunwürdig".

Ja dann, verstehe ich auch den Namen den sie sich hier geben.

@gestört aber geil 11:42, re heimatplanetmars

"@ heimatplanetmars - das war's dann
>>Erst ein Mal muss die "EU" beweisen, dass ihre Bürger von dieser mehr profitieren als von Einzelstaaten.<<

Wenn Profit Ihre einzige Perspektive ist, müssen wir eigentlich nicht mehr weiter diskutieren. Jedenfalls nicht über Partizipation, Solidarität oder Demokratie."

Ich möchte auf den Unterschied zwischen 'Profit' und 'Profitieren' hinweisen, auch wenn der von Ihnen angesprochene User diese Feinheit vermutlich nicht im Sinn hatte.

Man könnte durchaus argumentieren, dass wir alle in den Bereichen, die Sie angesprochen haben, von der EU profitieren.
Und vor allem auch im Hinblick auf Frieden ...

Dass die Länder der EU von selbiger auch ökonomisch profitieren, ist inzwischen so oft belegt worden, dass man es eigentlich nicht weiter ausführen muss.

@09:31 von rareri

"Nach meiner Meinung strebt China an, in wirtschaftlicher und militärischer Hinsicht die Weltmacht Nummer 1 zu werden." ...
Somit verfügt China über exterritoriale Gebiete in anderen Regionen und Kontinenten, die sie auch verteidigen." ... "Bismarck hat schon von der gelben Gefahr gesprochen; vielleicht hatte er Recht."

Der einzige exterritoriale Militärstützpunkt Cinas liegt in Dschibuti. Direkt neben der amerikanischen Basis, die da schon wer weiss wie lange ist. Deren Militärbudget beträgt ein Viertel des NATO-Budgets und sie kurven auch nicht vor der US-Küste rum und errichten dort Militärbasen wie das umgedreht der Fall ist.
Die "gelbe Gefahr" ist meiner Meinung nach eher ein postimperialistisches Hirngespinst von Leuten die davon ausgehen, das Chinesen ihre Stärke wie der Westen missbrauchen werden und möglicherweise auch nicht unbegründete historische Vergeltung üben werden.

@11:55 von Rainer Niemann

"Diese Zölle sind von den importierenden Unternehmen zu zahlen. Diese geben diese erhöhten Kosten dann an die Käufer der Waren weiter."

Und so soll es auch sein.

Wenn die Wahre aus XYZ gleichteuer oder teurer ist, kann der hiesige Kunde entscheiden was er / sie möchte.
Denn die hiesige Wahre hat ja hier auch schon einen Nutzen für die Allgemeinheit erbracht, weil durch deren Produktion hier im Land abgaben entstanden sind die allen zugute kommen, die eingeführte allerdings nicht (das ist der Urgedanke für den Zoll).

/// Am 15. November 2020 um

///
Am 15. November 2020 um 11:09 von IBELIN
....
Landgrabbing, wie von China in Afrika, Lateinamerika, Asien und Osteuropa durchgefuehrt ist Neokolonialismus. Man sollte das nicht beschoenigen, noch mit vergangenem Kolonialismus exkulpieren. Ich wuerde sogar weiter gehen und sagen, dass China versucht viele Laender zu versklaven....///
.
Ja, das sehe ich im Prinzip genauso.
Freihandelsabkommen sind generell zu begrüßen. Sehr problematisch ist aber, dass China eine Diktatur ist und die KPC / Xi daran arbeitet, ihr System der totalen Überwachung und der Unterdrückung der Menschenrechte global auszudehnen.

dass der neue US-Präsident, Deutschlands politische Interessen v

dass der neue US-Präsident, Deutschlands politische Interessen vertritt? Deutschland muss aber auch seinen vereinbarten Beitrag leisten, sich nicht dauernd weg ducken wenn es um Verantwortung geht und sich einbilden es lebt sich immer im Schlaraffenland des Wohlstandes.

Re : IBELIN !

Da gebe ich ihnen recht. Es war und ist der unersättlichen Raffgier vieler Konzerne zu verdanken, die viele ihrer Produktionsstätten nach Asien, vor allem China verlegten, um so billig wie möglich zu produzieren, und dann hier teuer zu verkaufen.
Dann sind die Lenker der KP auf den Dreh gekommen, durch Produkt- Piraterie und viel Kopieren, immer wieder kehrenden neuen Bestimmungen die gierigen Konzerne zu gängeln, aber auch durch massive Förderung der Wissenschaft und Technologie, selbst zu einem großen Player zu werden.
In D sind die Förderung von Wissenschaft und Technik- Nowhow ein Stiefkind, nur selten, wenn dann privat entstehen wirklich große Zentren, die in Zukunftstechnologien investieren.
Leider sind unsere Verantwortlichen ein lahmer Haufen alter festgefahrener Politiker und Lobbyisten, die noch in der Vergangenheit schwelgen. Von der Zukunft haben die noch nichts gehört !

Zitat: "Da ich persoenlich

Zitat:
"Da ich persoenlich Produkte nicht mag, die verantwortungslos hergestellt wurden (ohne soziale und Umweltverantwortung"

dann fangen sie doch mal bitte hier in D-Land an -> Alu-Folie für den Haushalt

25% des in D-Land verarbeiteten Alu wird hier zu Lande aus Bauxit selbst hergestellt...
..wobei JEDER Arbeitsplatz in diesen Hütten mit 500.000 Euro jährlich subventioniert wird!

Davon entfallen einen Grossteil auf den für diesen Prozess benötigten elektrischen Strom...
..und weil Grundlast wird dieser im wesentlichen durch die "Verstromung" von BRAUNKOHLE gewonnen!!

jaja - ganz toll was Gutes für die Umwelt

sorry - wenn man in solchen Dingen mit dem Finger auf China zeigt - zeigen 3-4 Finger auf einen selbst zurück

und genau deshalb schliesse ich mich solchen Boykott-Aufrufen nicht an...
...da sich die Argumente dafür als hohl erweisen und letztlich etwas ganz anderes verschleiern

Mehr, Mehr, Mehr

Mehr, Mehr, Mehr: schwachsin

@rarei 09:31

China ist schon die Wirtschaftsmacht Nummer 1. Gegen China zu zetern wie Sie es tun bringt rein gar nichts. Dies führt nur dazu, dass man Realitäten ignoriert. Donald Trump meinte Realitäten zu ignorieren, dies hat den USA gar nichts gebracht. China hat weiter profitiert. Ich finde die Herangehensweise Deutschlands weitaus besser. China als Partner und eben nicht als Feind sehen. Dies bringt auf lange Sicht mehr.

@Emil67 11:45, re Schwarzseher

"[Schwarzseher]
China handelt vorausschauend und ist uns wieder einige Schritte voraus...."

Meiner Meinung nach hätten Sie in Ihrer Replik diesen Satz aufspalten sollen.
Mit dem ersten Teil hat Schwarzseher nämlich durchaus recht - es ist sehr vorausschauend von China, diesen Vertrag zu schließen.
Mit dem zweiten Teil hat er aber unrecht, da ganz im Gegenteil China uns einige Schritte hinterher war, da wir die EU ja schon lange haben.
Und zwar wäre ein EU-ASEAN-Abkommen auch toll, ist aber nicht wirklich naheliegend.
Naheliegend wäre ein US-ASEAN-Abkommen gewesen. Da Trump das nicht wollte, dachten sich die Chinesen, dass man diese Vorlage nicht ungenutzt vorübergehen lassen sollte.

@11:50 von gestört aber geil, rareri

"rareri:>>Können diese Länder ihre Schulden nicht an China begleichen, werden als Sicherheit vor allem Häfen an China abgegeben.<<

Und was kommt, wenn die Häfen abgegeben sind? Die Straßen und Schienen. Und was kommt, wenn die Straßen und Schienen abgegeben sind? Der Grund und Boden. Und was kommt ..."

Diese Länder sind einfach zu blöde in ihrem eigenen Interesse zu handeln. Kein Wunder, da die strategischen Entscheidungen ja immer von den Kolonialherren 100% im Sinne der lokalen Bevölkerung betroffen wurden. Vielleicht sollte die EU da wieder einschreiten um diese Leute vor sich selbst zu beschützen.

@Olivia59 12:08

"Der einzige exterritoriale Militärstützpunkt Cinas liegt in Dschibuti."

Da unterschlagen Sie ganz geflissentlich mal eben die ganzen exterritorialen und annektierten Stützpunkte im Südchinesischen Meer.

/// Am 15. November 2020 um

///
Am 15. November 2020 um 11:50 von hesta15
...
----------
Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz gibt es in China genauso wenig wie bei uns im Westen. Beispiel VW und die Fleischindustrie, Beispiel Tönnies.///
.
Sie möchten die Diktatur in China mit unserer Demokratie gleichsetzen ?

Kräftemessen

Freihandelsabkommen, Zölle, Sanktionen
sind Teil eines globalen Kräftemessens.

Bei knapper werdenden Ressourcen.

China steht fraglos auf der Gewinnerseite.
Man sieht es zum Beispiel an den Corona-Zahlen.
Das ist der Preis für die Zerstrittenheit alias Demokratie.

Die Kunst wird sein, die Demokratie weiter Aufblühen zu lassen und trotzdem mit einer Stimme zu sprechen.

Zitat: "Warum machen nicht

Zitat:
"Warum machen nicht alle Nationen einen freien Welthandel, jenseites aller Zölle und protektionistischen Spielchen?"

ja warum nicht?ß
weil die Regierungen nahezu aller Länder eine kapitalistische Ökonomie haben und sich deren Politik NICHT in Eigentumsfragen einzumischen hat...
...Handel und Produktion z.B. von waren und Gütern sind genau solche Eigentumsfragen -
das Mitspracherecht vom Volk und denen von ihm gewählten Regierungen tendiert faktisch gegen NULL!

auch darum entscheiden die Konzerne untereinander mittels intransparenter Schiedsstellen Streitfragen untereinander - da hat der Plebs bitte schön sich rauszuhalten...
..oder wie lautet das Mantra so schön:
"...in der Wirtschaft hat der Staat nix zu suchen - das kann er nicht..."

@ Made11

Freihandelspolitik um ein Paket in benachbarte, umliegende Länder auf Schiffswegen zu beliefern, ist eine gute Möglichkeit.

Ist es nicht etwas umständlich, Pakete mit dem Schiff zuzustellen?

Ich habe die Vermutung das viele hier den Sinn von Zoll nicht

verstehen.

Eine Ware die hier (Deutschland / EU) erzeugt wurde hat hier auch schon Abgaben für die Allgemeinheit generiert und Arbeitsplätze geschaffen.
Eine Ware aus dem "Ausland" hat dieses nicht.
Der Zoll sorgt dafür das die Einheimischen nicht übervorteilt werden.

Zoll ist doch kein Einfuhrverbot.
Das scheinen hier aber einige so zu sehen.

@ Emil67

Ja dann, verstehe ich auch den Namen den sie sich hier geben.

Das beruht leider nicht auf Gegenseitigkeit und ist davon ab auch völlig unerheblich.

Planwirtschaft

Vergessen wird, daß China auch seinen Kapitalismus planwirtschaftlich organisiert! Das macht es überlegen

@Emil67 12:03

"@11:55 von gestört aber geil
>>Wenn Profit Ihre einzige Perspektive ist, müssen wir eigentlich nicht mehr weiter diskutieren. Jedenfalls nicht über Partizipation, Solidarität oder Demokratie.<<

Ups, für sie ist also der Nutze (Profit) für die Bevölkerung "diskussionsunwürdig".

Ja dann, verstehe ich auch den Namen den sie sich hier geben."

Sie haben da den User vollständig missverstanden. Absichtlich oder unabsichtlich?
Er hat das, was Sie ihm da unterstellen, weder gesagt noch angedeutet, geschweige denn gemeint.

Aufgrund einer offensichtlichen Fehlleistung Ihrerseits einen solchen Tonfall anzuschlagen, wie SIe es getan haben, fällt unbedingt auf Sie zurück!

11.36 Petersons - Der Freihandel hat nichts Gutes.....

für die Lohnempfänger gebracht .
Diese Feststellung ist nachweislich falsch.
Ohne Freihandel hätten viele Entwicklungsländer überhaupt kein Wohlstand, wäre die technologische und wirtschaftliche Entwicklung in allen Ländern nicht so rasant gewesen, hätten wir noch mehr Kriege und Hungersnöte weltweit gehabt und wären die Lohnempfänger noch wesentlich ärmer gewesen, da sie teilweise gar kein Einkommen gehabt hätten.

/// Am 15. November 2020 um

///
Am 15. November 2020 um 12:08 von Olivia59
......
Die "gelbe Gefahr" ist meiner Meinung nach eher ein postimperialistisches Hirngespinst von Leuten die davon ausgehen, das Chinesen ihre Stärke wie der Westen missbrauchen werden und möglicherweise auch nicht unbegründete historische Vergeltung üben werden.///
.
Es ist kein " Hirngespinst " sondern Realität. Der chinesische Neokolonialismus z.B. in Afrika ist " begründete historische Vergeltung " ?

10:42 von Deutsche-Elite - naive Sicht

zum einen, weil die China-Waren in zumeist schlechter Qualität nicht von Chinesen zu Marktpreisen verkauft werden und wurden, sondern für übelste Sklavenlöhne erschaffen wurden und verhökert werden. Menschenleben zählen in Diktaturen nicht sonderlich. Geschaffen auch nicht von Unternehmern, sondern von einer Führungsriege so befohlen. Unter voller Missachtung aller menschlichen Freiheitsrechte. Dazu streut man noch völlige Willkür im Machtmissbrauch, Unterdrückung und totale Überwachung. Keine objektiven und freien Medien, keine Justiz die einen solchen Namen verdienen würde. Umweltzerstörung weils billig ist. Und in diesen Teig knetet man noch Diebstahl von Wissen, Patenten und Know How, schottet in allen relevanten Teilen sein Land aber ab. Und da ist es: Ihr glorifiziertes China.
.
Das aktuelle China ist alles mögliche, aber niemals Vorbild oder Freund oder Partner.

um 12:08 von Olivia59

Welche Gesellschaft die Westlichen Werte wirklich aktiv vertritt, ist eine Sache.
Fakt ist: die Ideologie der Chinesischen KP lautet, dass Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit und Religionsfreiheit und politische Freiheit usw. abgeschafft werden sollten.

Wenn China Weltmacht wäre, dann würde die Dystopie aus "1984" Wahrheit auf der ganzen Welt, statt wie bisher "nur" in China.
_

@12:23 von DrBeyer

"@Olivia59 12:08
"Der einzige exterritoriale Militärstützpunkt Cinas liegt in Dschibuti."

Da unterschlagen Sie ganz geflissentlich mal eben die ganzen exterritorialen und annektierten Stützpunkte im Südchinesischen Meer."

Da haben Sie recht. War kein Vorsatz. Diese Gebiete sind dennoch strittig auch wenn wir hier ohne die komplexen historischen Details zu kennen uns da natürlich eindeutig festlegen.

@Emil67

"Am 15. November 2020 um 12:23 von Emil67
Ich habe die Vermutung das viele hier den Sinn von Zoll nicht

verstehen.

Eine Ware die hier (Deutschland / EU) erzeugt wurde hat hier auch schon Abgaben für die Allgemeinheit generiert und Arbeitsplätze geschaffen.
Eine Ware aus dem "Ausland" hat dieses nicht.
Der Zoll sorgt dafür das die Einheimischen nicht übervorteilt werden.

Zoll ist doch kein Einfuhrverbot.
Das scheinen hier aber einige so zu sehen."

Wenn man der Meinung ist, daß in anderen Ländern keine Arbeitsplätze geschaffen werden dürfen, weil es uns schaden würde, ja, dann kann man das so sehen.

"Mehr, mehr, mehr"

In der Tat ist das kein Weg,
der mittelfristig mit dem Leben vereinbar ist.

Eine Utopie wäre,
statt Milliarden Menschen wieder zu Millionen Menschen zurück zu finden, Menschen, die gewaltig viel Platz hätten und eine wunderbare Natur ringsum.
"Mehr" bezieht sich dann auf "Effektiver",
"Mehr" bedeutet dann "mehr Lebensqualität" und nicht mehr Geld.
Könnte doch schön sein, wenn Gretas Urenkel
nach Herzenslust skifahren, fliegen, forschen könnten und jeder in einer Villa wohnt, ohne die Umwelt nennenswert zu belasten, weil es 1. nicht soviele Menschen sind und 2. wesentlich effektivere Wertschöpfungsketten gibt als heute.

um 11:59 von schneegans

Ja, das war ein übler Schnitzer von mir; da habe ich mich sehr ungenau ausgedrückt.

Es geht darum, dass China eine Parteidiktatur ist; nicht um deren perverse Umsetzung der sozialistischen Grundidee.
_

@ Emil67

Denn die hiesige Wahre hat ja hier auch schon einen Nutzen für die Allgemeinheit erbracht, weil durch deren Produktion hier im Land abgaben entstanden sind die allen zugute kommen, die eingeführte allerdings nicht (das ist der Urgedanke für den Zoll).

Da sind Sie ja noch nett und unterstellen dem Staat mit dem Zoll eine steuernde Wirkung, die ja auch noch sinnvoll sein kann. Wobei man natürlich diskutieren kann, ob es vernünftig ist, fremde Produzenten zu benachteiligen. Denn in andern Ländern leben ja letztlich auch Menschen davon.

Zölle werden aber auch z.B. auf Kaffee erhoben. Hier gibt es gar keine einheimische Alternative. Es geht wie im Mittelalter beim Wegezoll also auch ums verdienen. Am Mittelrhein gab es im 15. Jhd. über 20 Zollstationen, die teils mit Kanonen bewaffnet waren. Da ging es einfach ums Geld. Und die transportierten Waren wurden für die Verbraucher teurer.

Am 15. November 2020 um 11:05 von Anderes1961

".....
- Das liegt nicht am Abkommen, sondern an den USA, die sich nicht dran hält. "

Heißt also übersetzt, man soll keine Abkommen mit Mächten schließen, die sich aufgrund ihrer Stärke über Abkommen hinwegsetzen können. Da bin ich ganz auf Ihrer Seite.

".....
- Das ist eine Frage der Ausgestaltung. Manche Abkommen sind einfach schlecht, da bin ich bei Ihnen. Verträge mit Vernunft nutzen allen Menschen."

Verträge, die im Geiste des neoliberalen Paradigmas verfasst sind, sind immer schlecht für den Großteil der Menschen. Denn der neoliberale Geist geht ja davon aus, dass der Markt die Menschen in Starke, die oben stehen, und Schwache, die unten stehen, aufteilt. Dass die Stärke der einen häufig auf Skrupellosigkeit, Machtmissbrauch, Korruption, Schaffung von Monopolen und Kartellen, ungerechtfertigte Ausnutzung des Patentrechts usw, beruht, wird dabei ausgeblendet.

@12:31 von MartinBlank

"Welche Gesellschaft die Westlichen Werte wirklich aktiv vertritt, ist eine Sache.
Fakt ist: die Ideologie der Chinesischen KP lautet, dass Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit und Religionsfreiheit und politische Freiheit usw. abgeschafft werden sollten.

Wenn China Weltmacht wäre, dann würde die Dystopie aus "1984" Wahrheit auf der ganzen Welt, statt wie bisher "nur" in China."

Da haben Sie recht. Allerdings sehe ich nicht, dass China wie wir versucht seinen Handelspartnern, die eigenen "Werte" bzw. Ideologie überzustülpen. Auch historisch war China immer nach innen gerichtet. Wir könnten dies aber provozieren indem wir weiter den grossen Systemkonflikt schüren wo wie im kalten Krieg jedes Land Stellung beziehen muss.

@12:28 von friedrich peter...

"Ohne Freihandel hätten viele Entwicklungsländer überhaupt kein Wohlstand, wäre die technologische und wirtschaftliche Entwicklung in allen Ländern nicht so rasant gewesen, hätten wir noch mehr Kriege und Hungersnöte weltweit gehabt und wären die Lohnempfänger noch wesentlich ärmer gewesen, da sie teilweise gar kein Einkommen gehabt hätten."

Absolut falsch.

Wir haben heute keine Kriege in der Zivilisierten Welt, weil es die damaligen Gründe für Krieg nicht mehr gibt.

Kriege wurden geführt wegen Bodengewinn (Agra), Rohstoffe, Versklavung, Kolonialisierung.....
Also das ist heute sozusagen out!!!

Da wo es heute noch Krieg gibt, geht es um den Glauben und die Hiesigen mischen mit wenn es Rohstoffe abzustauben gibt.

um 12:26 von Bigbirl

"Vergessen wird, daß China auch seinen Kapitalismus planwirtschaftlich organisiert! Das macht es überlegen."

*unterlegen
Das ist es, was China unterlegen macht. Hätte China dieselbe kapitalistische Führung wie der Westen, wäre es längst die Wirtschaftsmacht #1, so wie es das vor der Industrialisierung war.

Aber China ist durch Planwirtschaft eingeschränkt - eine zwangsläufige Folge der Parteidiktatur.
_

@HalloErstmal2 12:32

Sie schreiben es ja selbst, dass Ihre Vision eine Utopie ist, und Utopien sehen (zumindest in Filmen) immer wunderschön aus, haben aber naturgemäß wenig mit der Realität gemein.

Und der Job von Politikern sollte es sein, Wege zu finden, wie man die aktuelle Realität ein winziges Stückchen näher zur Utopie bringt.

Wenn wir, nicht mit der Schaffung der Utopie, aber mit der Verbesserung der Realität allerdings so lange warten, bis aus den Milliarden Menschen Millionen Menschen geworden sind, wird leider bis dahin die schlimmste Dystopie längst Realität geworden sein.

Ne ne. Nicht mehr.

Generell ist Handel gut. Oder war. Aber mit was so alles gehandelt wird - ne ne. Um das Wohl der Menschen geht es da nicht mehr. Man redet sich raus damit, das alle Wohlstand erhalten. Tatsaechlich wird verdummt: MIt der Illusion das "Habenhabenhaben" wichtig ist und mit ueberfluessigen Produkten, zum Schaden der Umwelt.

@12:29 von Werner40

"Es ist kein " Hirngespinst " sondern Realität. Der chinesische Neokolonialismus z.B. in Afrika ist " begründete historische Vergeltung " ?"

China betreibt dort Handel und investiert ganz im Sinne des von uns stammenden Konzepts des Freihandels. Wenn sie das Neokolonialismus nennen, haben wir ihn erfunden. Ganz abwegig ist es nicht.

@jugo11 11:42

„...Das, was der Westen Jahrhunderte lang mit der Welt gemacht hat ..“. Es bleibt noch zu ergänzen „... und noch macht.“ Hier wie da, die Gesetze des Marktes bedienen sich generell der Ausbeutung. „Hühnerflügel nach Afrika und Vernichtung der einheimischen Märkte“ „Kein Euro übrig für menschenwürdige Produktionsbedingungen in der asiatischen Textilindustrie“ „Medikamenten-Billig-Produktion in Asien“ „westliche Autofabriken neben KZ‘ in China“ „Waffenverkäufe, fast egal an wen“ usw. usw.
Man weiß doch kaum, wo man anfangen oder aufhören soll.

@12:32 von Anderes1961

"Wenn man der Meinung ist, daß in anderen Ländern keine Arbeitsplätze geschaffen werden dürfen, weil es uns schaden würde, ja, dann kann man das so sehen."

immer noch nicht Verstanden.

Es geht nicht darum das in anderen Ländern keine Arbeitsplätze geschaffen werden dürfen.
Es geht auch nicht darum Einfuhren zu verhindern.
Es geht darum ein gerechtes Geleichgewicht zu schaffen.

Und dafür gibt es den Einfuhrzoll.

10:56 von IBELIN

Das stimmt leider so. Da ich persoenlich Produkte nicht mag, die verantwortungslos hergestellt wurden (ohne soziale und Umweltverantwortung, China ist zudem der groesste Landgrabber auf Erden), entziehe ich Schritt fuer Schritt chinesischen Produkten mein Vertrauen. Es funktioniert. Man kann alles mit anderen Produkten ersetzen. Nicht sofort , aber Schritt fuer Schritt.///

Welches Produkt haben Sie ersetzt? Welches neue Produkt haben Sie gekauft, wo nicht ein einziges Teil, aus China drin ist? Also Waschmaschine, Kühlschrank, Handy, Laptop , TV oder PC kann es nicht sein.

Am 15. November 2020 um 10:28 von Adeo60

" Die EU ist wichtiger denn je. Sie muss diese Stärke und Entschlossenheit auch gegenüber Verweigerern wie Polen und Ungarn deutlich machen. "

Sie verwechseln Wirtschaft mit Politik, bei Polen und Ungarn geht nicht um die Wirtschaft.
Die EU muss einige Dinge ändern wenn sie bestehen will, das ist richtig, China ist da wesentlich schlauer.
Die kümmern sich erst um Wirtschaft, später um Politik, und die EU hat Länder die auf die USA eingeschworen sind, warum auch immer.
Das funktioniert am Ende nicht, will nur keiner sehen, Politik und Wirtschaft müssen getrennte Felder bleiben, Sanktionen helfen der Wirtschaft nicht.
Ständig die Moralkeule ist für die Wirtschaft nicht hilfreich.

@Olivia59 12:39

"Allerdings sehe ich nicht, dass China wie wir versucht seinen Handelspartnern, die eigenen "Werte" bzw. Ideologie überzustülpen."

Den chinesischen Neokolonialismus zählen Sie nicht dazu?

Im Gegensatz zu den USA...

... baut china sein Sozialstaat aus, während selbst us-Amerikaner mit Jobs im Auto schlafen müssen sind Chinesen bald den europäischen Status der Sozialleistungen viel näher und die Chinesen glücklicher, glücklicher als viel us-Amerikaner ... und die Distanzierung von china verschafft ihnen mehr Nähe zu all ihren Nachbarn die zusammen mit china aufsteigen... was der Preis für diese Zusammenarbeit sein wird werden wir in den nächsten Jahren sehen... Europa sollte sich seine Partner unabhängig von den USA aussuchen dürfen... der Zerfall der USA ist nicht unser Problem, aber wird uns hart treffen solange wir auf Kommando ihre Linie verfolgen müssen Statt unseren Weg zu gehen, mit besser passenden Partner...

@Olivia59 12:31

"Diese Gebiete sind dennoch strittig auch wenn wir hier ohne die komplexen historischen Details zu kennen uns da natürlich eindeutig festlegen."

Und diesmal ignorieren Sie das Urteil des Schiedsgerichtshofs in Den Haag. :)

Diese Gebiete sind eigentlich überhaupt nicht strittig. Bzw. sind nur strittig aufgrund des chinesischen Imperialismus.

das wird ihnen noch auf die füsse fallen

so ein handelsabkommen ist aus BWL-sicht ja richtig,
ABER
was ist mit menschenrechte, das die eingehalten werden?
was ist mit umweltschutz?

mit dem abkommen segnet man das vorgehen chinas in diesen dingen ab, nur dem handel wegen.
den gleichen fehler hat man schon zu anfang des handels mit china in europa usw gemacht und sich auf deren versprechen zum zb menschenrecht verlassen.

wie steht es damit bis heute?
wie sieht es mit umweltschut dort aus? auch da gab es versprechungen.

aber versprechen kann sich jeder mal.......

das ganze wird ALLEN, WELTWEIT noch auf die füsse fallen, das man umweltschutz und menschenrecht bzw umgang mit seinen eigenen bürgern im land, nicht ändern kann, wenn man einerseits besserung verlangt und andererseits trotz besserem wissens sich zum handel mit solchen staaten einlässt!

wobei der zug ja längst abgefahren ist, man hätte vor ca 40jahren darauf bestehen müssen:

ihr wollt handel mit uns? sehr gern ABER, dann beachtet menschenrechte und umweltschutz.

um 12:52 von Erny

Die Hälfte aller Chinesen leben in bitterer Armut, weil die Parteidiktatur jeden Yuan, den sie einnimmt, in die Industrieregionen im Norden und Osten steckt, und ins Militär.

Das kann man durch minimale Recherche erfahren.
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@WolfgangE S

"[...] Verträge, die im Geiste des neoliberalen Paradigmas verfasst sind, sind immer schlecht für den Großteil der Menschen. Denn der neoliberale Geist geht ja davon aus, dass der Markt die Menschen in Starke, die oben stehen, und Schwache, die unten stehen, aufteilt. Dass die Stärke der einen häufig auf Skrupellosigkeit, Machtmissbrauch, Korruption, Schaffung von Monopolen und Kartellen, ungerechtfertigte Ausnutzung des Patentrechts usw, beruht, wird dabei ausgeblendet."

Ich bin ja auf "Ihrer Seite", was Neoliberalismus betrifft, der ist die (alte) neue Geißel der Menschheit, neben Corona. Man kann auch Freihandel betreiben z.B. im Sinne einer sozialen Marktwirtschaft. Man kann bei Verträgen solche Dinge wie Arbeitnehmer- Menschenrechte, soziale Verantwortung berücksichtigen.

Ich für meinen Teil erfreue mich daran, dank moderner Kommunikationstechnik und Globalsierung Freunde auf der ganzen Welt haben zu können. Freihandel sorgt auch für Völkerverständigung.

10:02 von Blitzgescheit

>>Die USA - gerade unter der Trump-Administration - hat keine "Entkoppelung" von China verfolgt, sondern eine Neuverhandlung der Handelsbeziehungen angestrebt, die in den letzten Jahrzehnten einseitig zu Gunsten Chinas ausgestaltet waren, ohne dass "unsere" Politiker etwas dagegen gemacht hatten.<<

Na, das hat ja prima geklappt. Ich würde mal sagen, mit dieser Richtlinie hat sich Trump eins von vielen Eigentoren geschossen. Darunter hat auch die amerikanische Landwirtschaft erheblich zu leiden, welche nun auf Hilfsgelder vom Staat angewiesen ist. Wer 1+1 zusammen zählen kann, hätte das Ergebnis ahnen können. China lässt sich nicht erpressen.

@12:41 von MartinBlank

"*unterlegen
Das ist es, was China unterlegen macht. Hätte China dieselbe kapitalistische Führung wie der Westen, wäre es längst die Wirtschaftsmacht #1, so wie es das vor der Industrialisierung war.

Aber China ist durch Planwirtschaft eingeschränkt - eine zwangsläufige Folge der Parteidiktatur."

Ich denke China betreibt die Planwirtschaft einfach viel intelligenter als die Sowjetunion und rüstet sich vor allem auch nicht tot - ein weiterer Aspekt ist, dass man Zugang zum Welthandel hat.
Klar ist das mit unserer Demokratie nicht vereinbar doch rein wirtschaftlich, strategisch hat es Vorteile. Die Investitionen in neue Märkte sind gewaltig. Während China die Kernfusion vorantreibt versemmeln wir es mit "ITER" ähnlich wie mit dem BER, bekommen nichtmal das Gebäude hin durch Missmanagement.

@wenigfahrer 12:48

"Die [Chinesen] kümmern sich erst um Wirtschaft, später um Politik"

Das ist nachweislich falsch.
Sehen Sie auf den chin. Überwachungsstaat, sehen Sie die Lage der Minderheiten in China, sehen Sie den chin. Imperialismus und Neokolonialismus. China macht sehr wohl Wirtschaft und Politik gleichzeitig und macht Wirtschaft durch Politik und Politik durch Wirtschaft.

"und die EU hat Länder die auf die USA eingeschworen sind, warum auch immer."

Weil unsere Werte trotz aller Differenzen immer noch am allerbesten zu den Werten der USA passen und zu keiner anderen Region auf der Welt.

"Ständig die Moralkeule ist für die Wirtschaft nicht hilfreich."

Sie singen also hiermit das Hohelied des ungebremsten Kapitalismus?
Finde ich nicht gut. Ich würde, wenn ich singen könnte, eher das Hohelied der Sozialen Marktwirtschaft singen.

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