Kommentare

Sollen sich alle anderen zuerst impfen lassen....

....ich warte dann mal in Ruhe ab, bis auch wirklich Langzeiterkenntnisse über Nebenwirkungen vorliegen!

Impfen - einfach mal so...

wir sind sehr gespannt, ob alle die mit Millionen unterstützen Impfstoffe tatsächlich wirken werden, mit welcher Höhe (40 % oder 60%?) und über welchen Zeitraum (einmalige Impfung pro Jahr oder zweimal, da Antikörper runtergehen?).
Weiterhin bin ich wirklich gespannt, ob man einen Impfstoff, der in nur einem Drittel der üblichen Zeit durchgewunken wird, ohne kurz/mittel/langfristige Nebenwirkungen sein wird - und dann sollen ihn genau die Personen bekommen, die Risikogruppe sind oder die, die systemrelevant sind. Das wird ein wunderbares Experiment weltweit.
Wir sollten alle uns an die Schutzmaßmahmen halten, das hilft auch schon - ohne unbekannte Nebenwirkungen.
Weiterhin: die Regierung sollte auch auf andere Dinge setzen, wie Nutzung der Veterinärlaborkapazitäten(Kann die Regierung durchdrücken im Kontext dieser Notlage) und auch dass endlich alle Labore zum Testen genutzt werden. Weiterhin - Investition in intelligente IT Lösungen - nicht PFDs und Faxe.. Mehr Mut ist gefragt.

Da ich ...

... auch gegen die Grippe mich nicht impfen lasse,
werde ich auch diese nicht an mir ausführen lassen.

Bin aber kein grundsätzlicher Impfgegner.

Selbstverständlich sollte das

Selbstverständlich sollte das medizinische Personal zu allererst geimpft werden - wer sollte denn sonst die Pflege und Behandlung der Patienten übernehmen ?
Dann wäre ich für die Politiker, ohne die unser Land im Chaos landet.
Und dann die Risikogruppen, damit die Krankenhäuser und Ärzte entlastet werden.
Danach dann der Rest - natürlich nur wer möchte !

Meine Dosis Impfstoff ...

... gebe ich lieber jemanden
der es dringender braucht,
oder zumindest meint das er es dringender braucht.

Wir debattieren doch schon!

Ich finde es immer amüsant, wenn sich Politiker, eine "gesellschaftliche Debatte" wünschen.

So, als hätte die "gesellschaftliche Debatte" einen Knopf, an dem man sie an- und dann wohl auch ausschalten kann.

Abwarten

....ich warte dann mal in Ruhe ab, bis auch wirklich Langzeiterkenntnisse über Nebenwirkungen vorliegen!
Wie viele werden zu Impfverweigerern, wenn Risiken und Nebenwirkungen öffentlich diskutiert werden?
Wer haftet für Impfschäden, auch wenn sie erst später auftreten? Ist die Pharmaindustrie bei den bestehenden Verträgen schon aus der Haftung entlassen?

09:36 von Sebastian15

Sollen sich alle anderen zuerst impfen lassen....
....ich warte dann mal in Ruhe ab, bis auch wirklich Langzeiterkenntnisse über Nebenwirkungen vorliegen!///

Darf ich Ihre Impfdosis bekommen? Mit meinen 60 könnte ich sie vielleicht gebrauchen. Meine Frau, Tochter und zwei Enkel würden sich auch freuen! Wir sind alle durchgeimpft. Liegt wahrscheinlich an der DDR Vergangenheit von meiner Frau und mir.

Unter der......

Voraussetzungm daß Wirksamkeit vorliegt und keine bzw. vernachlässigbare Nebenwirkungen auftreten, bin ich der Meinung, daß ärztliches und Pflegepersonal absoluten Vorrang haben sollten. Diese Berufsgruppen sind besonders gefährdet. Ciw nächste Berufsgruppe sollten Lehrer etc, und Erzieher sein, weil damit auch die Belastungen von Eltern durch Schulquarantäne reduziert würden. Als letzte Gruppe sollte dann die Gruppe derjenigen kommen, welche durch Vorerkrankungen oder Alter gefährdet sind. Auch wenn ich mit über 70 zu dieser Gruppe gehöre, sollte die Vrnunft die Vorrangigkeit bestimmen!

Am 09. November 2020 um 09:56 von rainer4528

##Darf ich Ihre Impfdosis bekommen? Mit meinen 60 könnte ich sie vielleicht gebrauchen. Meine Frau, Tochter und zwei Enkel würden sich auch freuen! Wir sind alle durchgeimpft. Liegt wahrscheinlich an der DDR Vergangenheit von meiner Frau und mir##

Da sind Sie mir doch glatt zuvor gekommen mit der Frage. Meine Frau und ich (U 40) sind auch durchgeimpft...auch wenn wir beide im Westen geboren und aufgewachsen sind...es liegt wohl eher an was anderem ;-)

MfG

Express-Impfstoff?

Ist klar, kaum hergestellt und man will Massen impfen. Bei diesem Feldversuch steige ich aus und schaue mir das Geschehen inkl. der Kollateralschäden an und entscheide frühestens nach der Grippesaison ob ich mich überhaupt gegen Sars-Cov-2 impfen lassen würde. Wichtiger ist für mich eine Grippeimpfung, darauf warte ich schon in der 5ten Woche, mein Arzt bekommt aktuell keinen Grippeimpfstoff, weil es keinen Nachschub gibt.

Komische Frage- ...

...,als erstes die Personen an vorderster Front,nämlich das Krankenhauspersonal. Dann die tatsächliche Risikogruppe, dann die angebliche Risikogruppe und danach den Rest.
Zum Glück sind ja die meisten nicht unbedingt auf eine Impfung angewiesen, wie bisherige Infektionsverläufe eindeutig belegen. Von daher macht es auch nichts, wenn es ein bissl länger dauert mit einer Impfung.

Wir werden uns natürlich impfen lassen

aber bis jetzt ist leider noch kein Impfstoff da. Diese Andeutungen, dass ein Impfstoff in den nächsten Monaten zur Verfügung stehen soll, kennt man schon seit März. Dieser wäre nicht wesentlich besser getestet, als die Impfstoffe in Russland. Da wurde fürchterlich geschimpft. Ein Impfstoff Anfang des Jahres wäre nicht wesentlich besser getestet...

Wen zuerst gegen Corona impfen?

doch wohl diejenigen die es am dringensten nötig haben
oder gibts da diskussionsbedarf ?

@ 09:54 von Letzeburger

„ Wer haftet für Impfschäden, auch wenn sie erst später auftreten? Ist die Pharmaindustrie bei den bestehenden Verträgen schon aus der Haftung entlassen?“

Zumindest hieß es das vor Kurzem in einem Bericht. Für Impfschäden sind die Firmen nicht haftbar.

Impfungen nicht verteufeln

Man sollte Impfungen nicht verteufeln, die haben schon viele Leben gerettet.

Allerdings muss man (denke ich!) sich nicht gegen alles und jedes impfen lassen.

@ 09:47 von ich1961

Ihrer Reihenfolge kann ich mich gut anschließen. Und ich respektiere, dass Menschen einer Impfung skeptisch gegenüber stehen; diese sollten aber zumindest anerkennen, dass sie indirekt durch die Impfung der anderen und die damit verbundene Ansteckungskettenunterbrechung profitieren.

Zu früh

Noch gibt es keinen Impfstoff. Und es ist egal, wer dann wann zuerst geimpft wird. Solange es kein Medikament gegen Corona gibt, wird sich an der Situation nichts ändern. Die einen trauen der Impfung selber nicht und werden erstmal abwarten. Die "Mutigen" lassen sich impfen, vertrauen aber nicht auf die Wirkung. Die Angst vor Ansteckung wird bleiben. Erst wenn ein wirksames Medikament diese unberechenbare Infektion berechenbar macht, wird es wieder so etwas wie eine Normalität geben.

Panik erzeugen damit sich die Impf-Akzeptanz erhöht ?

Es wird schon reichlich Panik von Politikern und Medizinern erzeugt und die Lage angeheizt, damit offenbar jeder die Impfung herbeisehnt, damit er wieder alles machen kann wie vor Corona.
Keine Einschränkungen mehr danach - ein Traum !

Sehr durchsichtig für mich, ich warte erstmal längere Zeit ab. Und überhaupt: welches der verschiedenen Impf-Mittel soll man nehmen - keiner weiß das so recht. Kann doch nicht alles das gleiche sein ?
Ich bin kein Impfgegner, aber sehr skeptisch wie die Entwicklung sich darstellt.

@ 09:36 von Sebastian15

Ach ja, Impfgegner bin ich nicht, sonst bin ich auch Durchgeimpft mit erprobten Impfstoffen und Langzeitstudien dazu!

...einfach....

1. Ärzte / Pflegepersonal
2. Risikogruppen
3. Rest

@ 09. November 2020 um 10:30 von Demokritisch

Nein sie müssen sich nicht impfen lassen - das wird aber auch klar kommuniziert.

Holen Sie sich gern eine Infektion.

Auf freiwilliger Basis:

Zuerst:
Menschen in systemrelevanten Berufen, zuallererst im Gesundheitsbereich

Dann die Risikogruppen,
Wer viele Kontakte hat, selbstverständlich auch.

OT: Menschen in systemrelevanten Berufen haben meist viele Kontakte ;-)

@beinhart 9:45 Uhr

"Da ich ...
... auch gegen die Grippe mich nicht impfen lasse,
werde ich auch diese nicht an mir ausführen lassen.

Bin aber kein grundsätzlicher Impfgegner."

Tja, manche bevorzugen halt das Original.

Selbstverständlich werde ich die Impfung nehmen. Wie auch die Grippeimpfung jedes Jahr. Auf Russisch Roulette steh ich nicht.

Reihenfolge

Ich denke mal, die sinnvollste Reihenfolge der Impfung ergibt sich ganz automatisch. Natürlich die zuerst, die am stärksten gefährdet sind, sich selbst zu infizieren (medizinisches Personal) oder schwer zu erkranken (Risikogruppen).

Ich gehöre weder zu der einen noch der anderen Gruppe und werde irgendwann an der Reihe sein und mich dann auch impfen lassen.

Wer das nicht will, der soll es eben lassen. Erhöht die Verfügbarkeit für den Rest.

Zu jeder neuen Impfung und jedes neue Medikament gibt es am Anfang keine oder nur begrenzte Langzeiterfahrungen, da Studien nur eine begrenzte Teilnehmerzahl haben und eben keine lange Zeit laufen.

Wer daran Zweifel hat, der darf nur alte Medikamente nehmen und die sind nun gerade nicht immer die wirksamsten und verträglichsten. Sonst bräuchte man neue ja nicht, außer bei Krankheiten, gegen die es bislang gar nichts gab, wie eben Corona.

Aber wenn niemand sich impfen lässt, gewinnt man auch keine Erfahrungen. Ein Dilemma.

Ich bin mir nicht sicher, ...

... ob bei dem großen Teil milder bis symptomfreier Verläufe
eine Dringlichkeit geboten ist?

Für einige Personen sicherlich schon.
Aber für die Masse der Gesellschaft?

09:45 von beinhart

einzig ihr Problem !

Fließende Übergänge zwischen den Gruppen

Viele hier wollen sich nicht oder erst spät impfen lassen. Das ist okay!

Priorisieren ist wichtig. Mitarbeiter des Gesundheits- und Pflegesystems zuerst, Risikogruppen, dann Leute in Berufen mit viel Kontakt zu Menschen, dann alle anderen.

Ich bin so früh dabei, wie ich darf. Damit alle, die wollen, so schnell wie möglich geimpft werden können, muss der Übergang von Gruppe zu Gruppe aber fließend sein: Kein Zeitverlust durch warten, bis die letzten einer Gruppe langsam mal eingetrudelt sind!

Entwicklungszeiten von 10 Jahre auf 6 Monate verkürzt

Entwicklungszeiten von 10 Jahre auf 6 Monate verkürzt - was kann schon schief gehen? Es ist natürlich unmöglich bei einem beschleunigten Zulassungsverfahren die Langzeitnebenwirkungen von dem Impfstoff festzustellen. Dazu kommt die absolut neue Technologie - es wurde bisher kein mRNA Impfstoff im Humanmedizin zugelassen. Man darf keine Bevölkerungsgruppe zum impfen zwingen, bzw. durch “sanften Druck” einschränken - zB in der Reisefreiheit, Zugang zur Bildung oder Berufsfreiheit.

Es geht hier nicht um Wählerstimmen, sondern um Wirkung

"Eine Empfehlung geben heute wissenschaftliche Berater ab. Minister Spahn wünscht sich aber auch eine gesellschaftliche Debatte"

Da Erstere erstens schon ob ihrer formalen bzw. internationalen Standards genügenden Anerkennung als Fachleute auf ihrem Gebiet erwiesenermaßen definitiv mehr Ahnung von der Materie haben und die Hütte bereits lichterloh brennt, sollte man jetzt auf die Wissenschaftler hören und keine Zeit auf "gesellschaftliche Debatten" verschwenden.

@Tomy_ED 9:54 Uhr

"Ich lasse gerne den Vortritt
… wer sich gerne impfen lassen möchte; ich trete freiwillig zurück...mal abwarten, was dann so in 1-2 Jahren berichtet wird"

Vorausgesetzt, Sie schaffen das bis dahin ohne Infektion und schwerer Erkrankung... Ein bis zwei Jahre sind in diesen Zeiten eine sehr lange Zeit.

Jedenfalls wünsche ich Ihnen 'ne Menge Glück!

@ Demokritisch 10:30

Panikmache? Niemand verbreitet Panik, es werden nur die tatsächlichen Zahlen veröffentlicht und deren Konsequenzen benannt.

Um dann auszurechnen, wie lange die Kapazitäten an Betten und Personal ausreichen, muss man noch noch nicht mal Mediziner sein.

Aber egal. Sie werden auch nicht selbst entscheiden müssen, welchen Impfstoff sie ggfls. verwenden wollen.

Es wird mit Sicherheit Empfehlungen der StIKo und des RKI geben.

Da Sie allerdings auch diesen offensichtlich nicht (ver)trauen, stehen Sie wahrscheinlich am Ende doch wohl alleine da.

wer ist Risikogruppe?

Zunächst medizinisches Personal.
Dann sollten die sogenannten Risikogruppen aufgrund Vorerkrankungen geimpft werden. Wie definiert man die?
Schwerbehindertenausweis und Bescheinigung über chronische Krankheit zum Beispiel.
Anschließend Senioren über 60, die nicht aufgrund Krankheit(en) zur Risikogruppe gehören.
Danach sicherheitsrelevantes Personal.
Danach Personal im Bildungs- und Erziehungsbereich.

Ich bin mir nicht sicher...

...ob hier nicht ein Problem gesehen wird, wo gar keins besteht. Solange die Impfung nicht verpflichtend ist und gleichzeitig viele Leute die Corona-Gefahr für überschaubar halten, reichen die Ressourcen möglicherweise auch so.
Man könnte ja vielleicht mal versuchen zu ermitteln, wer sich tatsächlich impfen lassen will, bevor man einen Engpass prognostiziert. Wobei ich im Zweifelsfall dafür bin, dass medizinisches Personal bevorzugt wird.

Herr Spahn wünscht sich eine gesellschaftliche Debatte.

Hier geht es um den effektivsten Einsatz eines Impfstoffes der vermutlich nur in begrenzter Menge zur Verfügung steht! Ich denke, die Entscheidung wie dieser Impfstoff mit dem größtmöglichen Nutzen für die Betroffenen einzusetzen ist, sollte nicht an einer Wahlurne getroffen werden.

Können unsere Politiker eigentlich noch Entscheidung treffen, ohne vorher die Auswirkungen auf eventuelle Beliebtheitswerte abzuklären.

Impfstoff ohne Langzeitstudien

Im Hinblick auf nicht durchgeführte Langzeitstudien und einer bis letztes Jahr nie zugelassenen RNA-Impfstoffvarianten wäre es derzeit m.E. nicht verantwortbar, gesunde Kinder zu impfen.
Die ganze Debatte um den "knappen" Impfstoff (von dem schnell hunderte Millionen produziert werden können, siehe Herstellerangabe Biontec) sollte uns nicht in Panik verfallen lassen.

Gute Aussicht...

Es ist erfreulich, zu lesen, wie viele doch erst einmal auf die Impfdosis verzichten möchten. Dann werden andere um so schneller dran kommen... aber ich denke mir, das ist -leider- nur loses Gerede.

Wen zuerst gegen Corona impfen?

Ups, der Grippeimpfstoff war ja schon knapp, wo ich noch drauf warte, geimpft zu werden, da reden die von Coronaimpfstoff. Bin gespannt ob es diese Woche was wird. So lange sich jeder an die Regeln hält, wird der Schaden gering sein aber da einige Egoisten meinen, die brauchen nix und haben nix und werden auch nichts bekommen, wird Corona weiter wüten besonders auch unter den Unschuldigen. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

@10:30 von Demokritisch - "Lage angeheizt" durch wen?

"Es wird schon reichlich Panik von Politikern und Medizinern erzeugt und die Lage angeheizt, damit offenbar jeder die Impfung herbeisehnt"

Die Mediziner auf den Intensivsationen warnen nicht, um Panik zu erzeugen.

Wer die Lage anheizt, das sind die Querhandler, die besserwisserisch und unsolidarisch alle Maßnahmen ablehnen.

Schnell impfen lassen...

Lasst euch bitte schnell durchkommen, denn Ministerpräsident Kretschmann denkt offen über eine Lockerung des Lockdown frühestens nach Durchimpfung der Gesellschaft nach....
Ich lasse mich nicht impfen, ich gebe nicht das Versuchskaninchen.

@beinhart 10:53 Uhr

"Ich bin mir nicht sicher, ...
... ob bei dem großen Teil milder bis symptomfreier Verläufe
eine Dringlichkeit geboten ist?

Für einige Personen sicherlich schon.
Aber für die Masse der Gesellschaft?"

Wenn man bereits jetzt weiß, dass der Verlauf im Fall einer Infektion mild oder symptomfrei sein wird, macht Ihr Kommentar Sinn. Aber nur dann!

Das passt ja ...

Es ist bezeichnend: Bisher gibt es noch keinen nachgewiesen wirksamen und Nebenwirkungsarmen Impfstoff, der halbwegs bezahlbar und in Massen verfügbar ist - aber wir reden schon mal über die Impfreihenfolge und -Dringlichkeit bestimmter Bevölkerungsschichten - wie nutzlos und armselig zum jetzigen Zeitpunkt! Es wird halt nur geredet statt getan, Aktionismus / Populismus haben Hochkonjunktur. Fachkompetenz, Weitsicht oder gar überzeugende Visionen, die dann auch umgesetzt werden, scheinen keine Rolle (mehr) zu spielen - insbesondere bei unseren Abgeordneten, die eigentlich exakt zu diesem Zweck gewählt wurden. Überaus trauriges Spektakel, das Ganze!

@ beinhart 110:53

".. ob bei dem großen Teil milder bis symptomfreier Verläufe
eine Dringlichkeit geboten ist?

Für einige Personen sicherlich schon.
Aber für die Masse der Gesellschaft?"

Es kommt darauf an - legt man Wert auf den Aufbau einer Herdenimmunität (auch) zum Schutz der Risikogruppen, sollten sich auch diejenigen impfen lassen, die nicht zu einer solchen Gruppe gehören.

Ist halt ne Abwägungsfrage.

@ Am 09. November 2020 um 09:56 von rainer4528

>Darf ich Ihre Impfdosis bekommen?

Bitte sehr. Wenn Ihnen mögliche Langzeitfolgen, die sich anhand der hopplahopp-Entwicklung vorab nicht erforschen lassen können, egal sind.

Ich stelle meine Impfdosis

auch gerne zur Verfügung. Da gibt es so viele Unwägbarkeiten bezüglich der Nebenwirkungen. Und dann gibts auch noch mehrere verschiedene Ansätze, woher soll mein Arzt nach so kurzer Erprobungszeit wissen, was gut für mich ist ?

Ich gehe davon aus, ich bin trotz nicht mehr ganz jungem Alter insgesamt fit, dass eine Corona-Infektion bei mir milde verläuft, und dass ich anschließend durch Antikörper oder T-Zellen-Immunität für die nächsten Jahre ausreichend geschützt bin. Wie die überwiegende Zahl der Erkrankten auch.

Übrigens war ich in dem einzigen Jahr, in dem ich mir mal eine Grippe-Impfung "gönnte" so krank an Grippe-Symptomen wie nie vorher und nie später in meinem Leben. Nie wieder.

Es darf keine Bevorzugung irgendwelcher "Gruppen" geben.

Eine Bevorzugung von wem auch immer bedeutet, eine weniger schnelle Durchimpfung der gesamten Bevölkerung.

Durch eine beliebige Impfung aller die sich zuerst "anstellen", wird am schnellsten eine hohe Impfquote erreicht, mit der auch alle anderen geschützt werden.

Alles andere kostet nur Bürokratie und Zeit und bringt gesamtbevölkerungstechnisch keinen sichtbaren Mehrwert.

@10:30 von Demokritisch

Es wird schon reichlich Panik von Politikern und Medizinern erzeugt und die Lage angeheizt, damit offenbar jeder die Impfung herbeisehnt, damit er wieder alles machen kann wie vor Corona.
Keine Einschränkungen mehr danach - ein Traum !

Sehr durchsichtig für mich, ich warte erstmal längere Zeit ab.

*

Wenn Sie die Panik nicht zur Impfung treibt, vielleicht ja, wenn Sie ungeimpft nicht mehr in andere Länder reisen oder gar im Inland an bestimmten Veranstaltungen nicht mehr teilnehmen dürfen.
Man darf gespannt sein, wie sich die Lage entwickelt. Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass die Zahl der Sars-Cov-2-Impfverweigerer die Zahl der Maskenverweigerer deutlich übersteigt. Ob man die bestellten, überzähligen Impfdosen dann wie bei der Schweinegrippe einfach vernichtet oder doch Wege findet, diese zu verimpfen, wird sich zeigen.

09:56 von rainer4528

>>Meine Frau, Tochter und zwei Enkel würden sich auch freuen! Wir sind alle durchgeimpft. Liegt wahrscheinlich an der DDR Vergangenheit von meiner Frau und mir.<<

Das glaube ich nicht. Ich bin "Westler" und ebenfalls durchgeimpft, wenn ich die vielen Eintragungen auf meinem Impfpass so betrachte. Und meine Kinder sind es auch. Daran kann es nicht liegen.
Und ich werde mich gern, als Risikopatient, ebenfalls mit vorne einreihen.
Ich denke, das liegt am allgemeinen Pessimismus. Alles was neu ist, ist erst einmal "schlecht" und mit Argusaugen zu betrachten.

Art des Impfstoffs relevant

Ohne Frage ist es sinnvoll, dass auch das Meinungsbild der Öffentlichkeit erhoben wird, wenn es um eine so weitreichende ethische Frage wie der Verteilung einer knappen Ressource geht.

Aber das Problem ist komplizierter als die Frage wer zuerst geimpft werden soll, denn es geht um auch um die Lagerfähigkeit, Verteilung und Wirksamkeit des Impfstoffs. Es sind nämlich Impfstoffe mit verschiedenen Prinzipien in der Entwicklung diese sind nicht alle gleich gut für die gleichen Bevölkerungsgruppen geeignet.

Manche der Impfstoffe schützen beispielsweise, soweit das vorklinische Daten bislang zeigen, gut vor schweren Verläufen mit Beteiligung der Lunge, aber garantieren keine Immunität im oberen Rachenbereich (d.h. geimpfte Personen können nach wie vor das Virus praktisch unvermindert verbreiten).

Eine sehr gute Übersicht findet man auf Englisch im Review "SARS-CoV-2 vaccines in development" von Prof. Dr. Florian Krammer in Nature (frei abrufbar).

Gibt es eigentlich valide

Gibt es eigentlich valide Erkenntnisse darüber, wieviel Prozent der Risikogruppen überhaupt dazu bereit sind, sich impfen zu lassen?
Vielleicht sollte die Diskussion an dieser Stelle anknüpfen....

Wer gehört zur Risikogruppe?

23 Millionen Deutsche sind über 60.
Bei den Jüngeren gibt es (teilweise unerkannt) Diabetes, Bluthochdruck, Übergewichtigkeit. Alles Risikofaktoren für dieses Virus.

Damit gehören wahrscheinlich 30 bis 40 Prozent der Bevölkerung zu einer Risikogruppe.

Es geht außerdem nicht nur um das Sterberisiko. Ein schwerer Verlauf und und Folgeschäden sind auch nicht ohne.

Um das Vertrauen der

Um das Vertrauen der Bevölkerung für den imaginären Impfstoff zu gewinnen, sollten sich an allererster Stelle alle Entscheidungsträger in der Politik öffentlichkeitswirksam impfen lassen ....
Warum nicht mit gutem Vorbild voranschreiten?

Darstellung: