Ihre Meinung zu: Corona-Krise lässt YouTube, TikTok und Co. boomen

23. Oktober 2020 - 12:53 Uhr

YouTube, Instagram und TikTok verzeichnen in der Corona-Krise steil steigende Nutzungszahlen. Den enormen Einfluss der Plattformen auf Jugendliche sehen Forscher als Problem. Von Katrin Bohlmann.

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Kommentare

Einfluss

Auch ohne oder vor Corona hatten bzw. hätten diese Plattformen großen Einfluss.

Das Problem bei diesen

Das Problem bei diesen Diensten sind nicht die Inhalte, und das Problem ist nicht durch Uploadfilter zu beseitigen - die Politik muss an einer anderen Stelle ansetzen.

Das Problem ist, dass diese Dienste die Besucher binden wollen. Das ganze Sozialverhalten wird ausgenutzt, Like, Dislike, Abozahlen, Clicks. Ich sehe in diesen Diensten eine Verstärkung des Massendenkens, und das ist bereits in der gesamten Gesellschaft ein Problem. Wir waren zwar Religionsfreiheit, aber bei Weltanschauungen generell tut man sich mit der Freiheit schwer. Es wird immer wieder verwaschen, Gesundheitsschutz geheuchelt (während es eine Wissenschaft gibt, die es nicht mal schafft Akupunktur anzuerkennen, was ja nun nicht mehr zu leugnen ist), und Fake News und VT.

Dabei sollten wir die 200 Jahre Aufklröäung nicht an dem Punkt vernachlässigen, wo es eine Errungenschaft ist, selbst bestimmt zu denken und zu leben. Es hat den Staat nichts anzugehen, - ausgenommen Hate Speech.

Corona-Krise lässt YouTube, Tik Tok und Co. boomen

Ja. Bevor die vielen Bewohner in diesem Land von allem abgeschnitten werden, wovon man die Bürger/innen nur abschneiden kann, wie zum Beispiel den Großveranstaltungen oder auch vereinzelten Sportveranstaltungen die ausfallen, greift man dann eben noch mehr auf die Apps vom Smartphone wie von YouTube oder eben Tik Tok, solange Tik Tok noch vom Regierungschef nicht verboten worden ist.
Was YouTube betrifft, gibt es allerdings neben vieler klassischer Werbefilme aus den 1950er- bis 2010er-Jahren, die schnell angesehen wurden, auch noch die anderen Angebote, die ein Problem sein können, weil sie Hintergrundwissen erfordern.
Ein drei Minuten langer Filmausschnitt bei YouTube nützt im Grunde genommen fast gar nicht, wenn ich nicht den kompletten Spielfilm oder die komplette Fernsehsendung kenne, aus der der kurze Ausschnitt stammte.
YouTube fördert dadurch auch bewusst das fragmentare Denken in der ganzen Welt, wodurch der Blick für das große Ganze leider immer mehr verloren gehen wird.

You Tube, Tik Tok und CO !

Ach wie habe ich es doch gut, denn ich tu mir diesen ganzen Schwachsinn nicht an !
Und ich halte auch nichts davon, dass so viele Menschen all diese Massenmedien oft für ihre Selbstdarstellung nutzen, zu viel von sich preisgeben, und leider zu viel von all dem Mist glauben, was da erzählt oder gezeigt wird.
Außerdem möchte ich weder in den USA, China oder sonst wo in einer Liste erscheinen, weil ich vielleicht mal was gepostet habe, was jemand nicht gefällt..................................................
Meinungsfreiheit ist mir wichtiger !

rer Truman Welt

Der Zuwachs durch die Coronakrise ist bestimmt nur marginal. Der Zuwachs war da, ist da und wird vorläufig auch so bleiben, mit oder ohne Beschränkungen.
Wikipedia und andere anspruchsvolle Medien oder Sendungen würden nicht genutzt. Weshalb nicht? Na, von den Schülern würden nur im einstelligen Prozentbereich davon überhaupt etwas verstehen und dann meist aber auch nicht behalten können.
Einer Diskussion bei SCOBEL auf 3SAT können Abiturienten inhaltlich nicht folgen! Darauf würde ich Wetten! Sicher sind diese sehr anspruchsvoll, ja, das stimmt, aber von Abiturienten würde ich das verlangen müssen. Nein, TIK TOK und INSTAGRAM oder Facebook sind die Wissensquellen unserer nachwachsenden Generation. Deshalb bin ich auch gegen eine Herabsetzung des Alters für die Wahlberechtigung, sondern wenn eine Veränderung dieses Alters, dann auf 21 oder höher. Alles andere hätte faktisch überhaupt keine Berechtigungsgrundlage.

@14:05 von OrwellAG

Das Problem ist, dass diese Dienste die Besucher binden wollen. Das ganze Sozialverhalten wird ausgenutzt, Like, Dislike, Abozahlen, Clicks.

Basiert immerhin auf Freiwilligkeit. Keiner muss YouTube etc benutzen.

Ich sehe in diesen Diensten eine Verstärkung des Massendenkens, und das ist bereits in der gesamten Gesellschaft ein Problem.

Dabei sollten wir die 200 Jahre Aufklröäung nicht an dem Punkt vernachlässigen, wo es eine Errungenschaft ist, selbst bestimmt zu denken und zu leben. Es hat den Staat nichts anzugehen, - ausgenommen Hate Speech.

Insgesamt wirkt das Internet dem Massendenken entgegen. Es hat die Möglichkeiten selbstbestimmt zu denken und zu leben stark ausgeweitet.
"Hate Speech" ist Sache der Plattformen und solange nicht direkt gedroht oder zu Gewalt aufgerufen wird, geht es dem Staat nichts an. Ansonsten kommt wirklich das Orwellsche.

@ OrwellAG - Die Vorschriftenmacher können sich setzen

Das Problem bei diesen Diensten sind nicht die Inhalte, und das Problem ist nicht durch Uploadfilter zu beseitigen - die Politik muss an einer anderen Stelle ansetzen.

Die Politik soll sich raushalten, wir brauchen niemanden, der uns Vorschriften macht.

Der Corporatismus lässt grüßen.

In letzter Zeit fallen mir Youtube & Co. hauptsächlich durch in der Sache kaum begründbare Zensurorgien auf. Sieht man sich diese Videos, Beiträge etc. dann an, findet man keine Beleidigungen, keine Gewalt etc., sondern einfach nur Meinungen und Fakten, die damit unterdrückt werden. Diese Zensur rührt einerseits wohl aus vermehrten Rufen des Staates nach eben solchen Eingriffen, andererseits finden sie formal aber unter der Herrschaft höchst fragwürdiger, privater AGBs dieser Konzerne statt. Und es gibt kaum noch eine Plattform, die frei davon wäre - selbst Telegram ist betroffen, wenn z.Zt. auch "nur" durch Apple auf Apple-Geräten.

Wenn der demokratische Debattenraum - und eben dieser ist zur Zeit das Internet - wenn dieser Raum derart mutwillig, willkürlich und einseitig eingeschränkt wird - und das sogar von Monopolisten - ist es mit unserer Demokratie nicht mehr weit her. Herrschaftsstaat und Konzerne gehen eine Symbiose ein: Ganz nach einer berühmten Definition von Mussolini...

Social distancing

Hatte doch schon längst vor corona angefangen als sich die Geiz ist geil Gesellschaft bildete und die Gier bei jedem einzelnen Einzug erhielt. Befördert auch von unseren Regierungen um den Konsum noch mehr zu fördern, Wachstum, Wachstum ohne Ende.
Also braucht sich niemand zu wundern und die Regierung auch nicht, es war alles so gewollt. Man erntet was man gesät hat

weniger Risiko sondern gelebte Meinungsfreiheit

Für mich bedeuten diese Medien gelebte Meinungsfreiheit. Ist es doch Einzelnen möglich eine Zuhörerschaft zu erreichen.

Ich sehe hier nur die Sorge der Regierenden, dass hier auch mal kritische Meinungen veröffentlicht werden können.

Aber hier ist man ja gerade fleißig dabei (unter m.E. vorgeschobener Begründung) Upload-Filter einzuführen. Ein Automat kann hier keine Lösung sein, Meinungsfreiheit ade.
Da kann ich mich nur der EU-Abgeordnete Julia Reda anschließen, die dies auch strikt ablehnt!

14:30 von Freier Markt

Zitat:"Basiert immerhin auf Freiwilligkeit. Keiner muss YouTube etc benutzen. "

Stimmt. Aber dann fragen Sie mal Jugendliche (und viele Erwachsene), warum sie youtube, facebook, tiktok usw. benutzen. Die Antwort dürfte in vielen Fällen sein: Weil es meine Freunde auch tun und wenn ich nicht mitmache, bin ich ausgeschlossen. Mit der Freiwilligkeit ist das so eine Sache, nicht nur hier. Denken Sie mal an Mode, Werbung ganz allgemein, sog. hypes usw. Die meisten von uns unterwerfen sich ganz freiwillig Zwängen, die sie gar nicht bemerken oder gar abstreiten.

ZItat:"Insgesamt wirkt das Internet dem Massendenken entgegen. Es hat die Möglichkeiten selbstbestimmt zu denken und zu leben stark ausgeweitet."

Auch das stimmt bis zu einem gewissen Punkt. Wenn nämlich das "selbstbestimmte Denken" durch den Glauben an "Wahrheiten" aus dem "Netz" abgelöst wird. Bei Goethe war es noch "schwarz auf weiß", heute "stehts im Netz" und ist deshalb "wahr".

Am 23. Oktober 2020 um 14:45 von Giselbert

Zu 100% stimme ich Ihrem Kommentar zu

Die Gefahr all dieser Medien ist ...

... schlichtweg, dass ihnen die freiwillige Selbstkontrolle (wie z.B. bei Filmen, u.Ä.) komplett fehlt.

Hier wird jede Altersgruppe mit Dingen konfrontiert, die sie oft gar nicht verstehen und "verarbeiten" können oder von denen sie sich nicht nur positiv beeinflussen lassen.

Natürlich hat Meinungsvielfalt auch ihr Gutes, sofern sie gewisse Grenzen einhält und nicht gleichzeitig versucht wird, einem eine Meinung "überzubügeln" bzw. diese für die einzig richtige hält.

Wichtig ist daher, dass darauf geachtet wird, dass es auch dort keinen Platz für Extremismus gibt. Und daran hapert es m.E. derzeit noch gewaltig.

Es ist wie bei der Nahrungsaufnahme, ...

... die Mischung macht‘s. Wie es keinen Sinn macht, eine „Genusssache“ (z.B. Zucker) generell zu verteufeln und Kindern von Anfang an vorzuenthalten, muss man sich bemühen, die Vielfalt und Balance, schmackhaft zu machen. So ist es auch mit dem Medienangebot. Weder die wahllose Konsumierung von Youtube und Co. (und die Meinung, dort sei alles wahr) noch die absolute Ablehnung ist der richtige Weg (ginge ja auch gar nicht). Auch das Übersehen der vielfältigen fundamentalen, informierenden anderen Angebote (Zeitung, Buch, ÖRF ...) ist nicht der Weg (Das ständige Bashing z.B. des TV zeugt nur von der Unfähigkeit des (Nicht)Anwenders).
Eine Offenheit gegenüber Nutzen und Gefahr und der sinnvolle Einsatz bedarf der Anleitung. Genauso lernen junge Menschen gesunde Mischkost zu mögen (die Erwachsenen müssen allerdings auch dazu fähig sein). Dann klappt es, ich habe es oft genug erleben dürfen.

Wer seinen Kindern YouTube,

Wer seinen Kindern YouTube, TikTok, die Pubertät und Adoleszenz verbieten will, kann es ja versuchen. Viel Spaß dabei. Und der Staat soll sich da auch einmischen? Der kommt nicht einmal mit den nötigen Infrastrukturen und eigenen Krisen nach. In einem Wort: der stellt sich um einiges dümmer an als diese Zielpersonen der Sozialisation und Konzerne.
Marktmacht? Ja klar! Haben beispielsweise VW, Daimler, BMW, Audi, BlackRock, Apple, der US-Präsident, Nestlé, McDonalds, Ducati, Heineken, Rolex, BILD, BOSS, Porsche, Adidas, Walt Disney Co. und Hollywood ebenfalls. Die haben es auch, oder meistens, auf Erwachsene abgesehen. verführen, nehmen sich ihre Daten, Euros, Dollars und beeinflussen sie nach belieben.
Erst sich überprüfen, dann darf man ein bisschen erziehen. Kenne mehr Vernunft unter Kindern als unter Erwachsenen.

Meinungsfreiheit !

Natürlich sollte gerade in den westlichen Ländern die Meinungsfreiheit immer gewahrt bleiben. Und zur Meinungsfreiheit gehört auch mal eine kritische Einstellung zu irgend einem Thema.
Was leider aber immer mehr zunimmt, sind Hetze und Hass säen, Beleidigungen, Drohungen, und Aufrufe zur Gewalt. Siehe diese Gewalttat in Frankreich, wo quasi ein Familienvater es nicht hin gekriegt hat, sich erst einmal zu überlegen, warum hat der Lehrer diese Karikaturen gezeigt und was wollte er damit vermitteln. Oder diese sinnlose Tat in D, wo ein Syrer zwei Menschen angreift, nur weil er fanatisch ist und sehr wahrscheinlich von anderen aufgestachelt wurde.
Genau dies muss aufhören, sondern es sollte für alle möglich sein, einander zu zu hören, einander zu respektieren und achten.
Leider aber tragen bestimmte Personen mit ihrer Rhetorik dazu bei, noch mehr Menschen auf zu stacheln und für einen großen Unfrieden zu sorgen.

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@ OrwellAG - man will sich nicht binden

Das Problem ist, dass diese Dienste die Besucher binden wollen.

Wieso? Das finde ich sogar gut. Mein Bekannter hat ein kleines Café, der will seine Kunden auch an sich binden. Also dürfen das auch die Internetdienste.

Ist das jetzt wirklich einen Artikel wert?

Mal im Ernst. Was soll der Artikel?

Natürlich sind die Kinder mehr am Handy, Konsole oder gucken Netflix, Youtube und Co.

Meine Kinder auch. Sie können sich ja mit Freunden nicht mehr treffen. Also wird ein Videochat gestartet. Oder Sie gucken halt TV.

Man kann ja als Eltern darauf auchten, was geguckt wird und was nicht. Ist alles ne Einstellungssache in den Apps

Mein Beitrag war nicht so

Mein Beitrag war nicht so gemeint, dass ich von der Politik da etwas erwarte. Aber realistisch ist doch, die Politik mischt sich ein, mit Druck gegenüber Inhalten, die von den Plattformen gelöscht werden sollen. Diese Plattformen nehmen dann den Weg des geringsten Widerstandes (Uploadfilter).

Ich habe unzählige Beispiele, wo die etablierte (wissenschaftsnahe) Berichterstattung, also die Inhalte, die von dem Status Quo getragen werden, eigentlich nur Lobbyismus für bestimmte Interessen sind. Da habe ich viele Themen, wo ich überzeugt bin, die sind wahr, während die anderen sagen, es sei falsch. Ein Beispiel habe ich oben erbracht.

Es fehlt grundsätzlich an der Akzeptanz der Meinungen, die man selbst für falsch hält. Die Selbstverantwortung wird uns immer mehr genommen. Und das ist die Gefahr in dieser Zeit. Einzig einverstanden bin ich mit der Löschung von Hatespeech.

boomen ?

Leider zahlen diese ganzen Unternehmen durch untätigkeit der Politiker mit Segnung des EGuH hier keine Steueren.

Wenn Youtube als überwiegende

Wenn Youtube als überwiegende Informationsquelle von Jugendlichen verwendet wird, dann ist das schon ein Problem. Es gibt dort ja keinen " Seriositätscheck " und keine " Info- bzw. Nachrichtenprioritätseinordnung" wie bei ÖR-Inhalten oder Print-Medien. Da sollte politisch gegengesteuert werden.

Das Problem ist dass die

Das Problem ist dass die großen Platformen wie Youtube etc., welche faktisch unumgänglich sind, hauptsächlich von Kommerziellen interessen gesteuert werden, dank freier Marktwirtschaft. Da entstehen nicht unbedingt die besten sozialen Umstände. Filterblasen sind profitabler.

Der Artikel spricht davon dass es nicht klar ist inwieweit China Einfluss auf TikTok nimmt, aber ich denke es ist bereits jetzt schon offensichtlich das es zu viel ist. Politisch verbotene Themen werden dort einfach nicht angezeigt. So doof wie die US-Aktion um TikTok ist, wenn wir was auf Meinungsfreiheit setzen dürfen wir als Gesellschaft nicht zulassen dass ein authoritäres Regime unsere Medien so stark beeinflusst wie es derzeit der Fall ist.

Beides Argumente dafür das wir digitale Kommunikationsplattformen brauchen die Neutral, offen verfügbar und nicht Kommerziell gesteuert sind. Eine Art Volksforum (bzw. Platformen für mehrere Arten von Inhalten) als Alternative zu den Facebooks, Twitters und Youtubes.

Bei Goethe stand es noch schwarz auf weiß ...

Wobei diesen "Kulturdenkmälern" der Ruf der Seriösität nach deren Ausscheiden aus dieser Welt wohl sehr angenehm war ; also so vom Himmel oben aus gesehen !
Aber heutzutage haben es die Kulturmacher viel einfacher , denn die Verbreitung kommt "klick-klick" schneller an die Zielgruppe !
Aber wer steckt dahinter ?
Das will niemand mehr wissen ; in der Hauptsache steht die individuelle Befriedigung , ..ja das wollen wir !
Chatten um selber wahrgenommen zu werden , ..nicht nur was lesen von anderen .
Aber der Trugschluss ?
Die Zielgruppe dient nur dem Einzelnen der damit viel Geld verdient !
Aber selbst das ist uns egal , ...ob etwas wahr ist oder nicht , selbst das interessiert heutzutage niemanden mehr , ..wer das bestreitet lügt sich selber was in die Tasche ! Ja leider keine Moneten sondern nur der Selbstbetrug .

@Werner 40

Immer und ewig nach Zensur zu rufen geht gar nicht.
Vielleicht mal die Einstellungen durchsuchen, was für welches Alter geeignet ist

Oh nein, die Jugend macht

Oh nein, die Jugend macht etwas anderes als wir früher. Und als Oma und Opa erst Recht.
Das ist ein völlig neues Phänomen und überfordert uns Erwachsene total.
Und überhaupt sind wir scheinbar auch total unfähig, irgendwie Einfluss auf unsere Kinder oder deren Medienkonsum zu nehmen.

Wenn letzteres wirklich so ist, sollten die Hater vielleicht mal überlegen, ob nicht die heutige junge Generation unfähig ist (@Meinung zu unserer Truman Welt ), sondern vielleicht die davor.

Da es aber darum wohl kaum gehen wird, was ist der Sinn des Artikels ? Soll hier vielleicht schonmal der Boden bereitet werden, damit die BR doch einen Upload-Filter einführen kann ? Zumal hier ja die ersten schon von Kindeswohl fabulieren.

Es wäre allerdings gut, wenn Einzelne nicht länger die Möglichkeit hätten, dieses Bedürfnis für ihre eigenen Zwecke, also um daraus Kapital bzw. persönlichen „Profit“ (in Form von Geld bzw. Macht und Einfluss) zu schlagen ausnutzen könnten.

„Der TikToker Skatschi aus Mittelfranken kann seinen Erfolg noch gar nicht richtig fassen. Der 27-Jährige aus der Nähe von Herzogenaurach spielt in kurzen, lustigen Videoclips Alltagsszenen nach. Mehr als 400.000 Follower hat Skatschi mittlerweile auf dem digitalen Kanal TikTok. Im Februar waren es noch 10.000. Seine Clips erzielen jetzt insgesamt mehr als 90 Millionen Klicks. Die Coronakrise hat ihm den Durchbruch gebracht. "Das macht mich wahnsinnig happy. Ich gar nicht ausdrücken, was in mir passiert. Das gibt mir so viel zurück!", sagt Skatschi“

Beides glaubwürdig: Dass er seinen Erfolg kaum fassen kann. Und dass der ihn happy macht, weil er ihm etwas Wesentliches zurückgibt: Anerkennung. Diese Erfahrung sollte ausnahmslos JEDER machen können.

Am 23. Oktober 2020 um 18:49 von Werner40

Unglaublich, was Sie alles verbieten lassen wollen. Ob ich meinen Kindern erlaube Youtube oder ähnliches zu konsumieren, da lasse ich weder die Politik und vor allem schon Sie nicht mitreden

20:21 von Nettie

„Neugier“ auf andere ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis
.
sicherlich !
verantwortliches Handeln nicht ?
Gib Aids keine Chance, so wurde geworben
ist es zielführend zu posten
meine Sache so ein Kondom, ohnehin schützt der auch nicht zu 100 %
die gleichen Sprüche wie einige heute verwenden, bei Abstand oder Mundschutz

Am 23. Oktober 2020 um 20:42 von Sisyphos3

Und was hat das jetzt mit Youtube zu tun? Nichts. Aber hauptsache mal schreiben

Es soll so kommen..

dass Bücher und vernunftbasierende Bildung künftig wohl der Geschichte angehören. Ich kann mich gut daran erinnern, dass mich meine Eltern nicht verstanden haben wie ich seinerzeit als jugendlicher agiert habe. Jetzt bin ich Opa und kann nicht verstehen, warum junge Menschen Grimassen schneiden, ihr Essen in der Pommesbude fotografieren oder peinliche Kommentare ins www bei FAZEBUCK oder Zwitscher der ganzen Welt mitteilen müssen. Aber.. die Wahrheit ist heute nicht mehr die Logik sondern Youtube. Dort wird die ultimative Wahrheit von Veganköchen und sonstigen geistigen Kapazitäten gelehrt. Traurig, diese Entwicklung..

Das Internet ist eine Pandorabüchse

für Vieles heute scheinbar unentbehrlich. Zwölfjährige konsumieren heute Sex-Videos, die es früher so nicht gab. Mailen sich Videos von Enthauptungen und Vergewaltigungen. Ohne Auswirkungen auf die Gesellschaft der Zukunft ist das sicher nicht.
In Internetblasen werden nur Informationen aufgenommen, die die eigene Meinung verstärken. Die Folgen sieht man heute schon in den USA. Die Nutzer radikalisieren sich.
Mir graut vor der Zukunft.

Am 23. Oktober 2020 um 21:38 von diskobolos

Mir graut vor solchen Menschen, die alles an moderner Technik ablehnen. Dann empfehle ich einen Umzug in Höhlen

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