Ihre Meinung zu: Hamburgs Bürgermeister Tschentscher: "Klare Standards für Hotspots"

15. Oktober 2020 - 13:31 Uhr

Zähe Gespräche und doch kein großer Wurf? Hamburgs Bürgermeister Tschentscher verteidigt die Corona-Beschlüsse gegen Kritik. Zumindest gebe es jetzt bundesweite Standards für Hotspots, sagt er im Interview mit tagesschau.de.

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Kommentare

Solange in Deutschland

jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kocht wird es auch nichts und dem RRG-Berlin ist sowieso alles egal solange die andere Berlin finanzieren. Selbst in der eigenen Parteien widersprechen sich die Politiker.

@Demokratieschue..., 11:54 (Beitrag "Alle 20min Lüften")

"Diese ganzen Maßnahmen kommen einem Lockdown gleich

Außerdem kommen diese ganzen Maßnahmen einem Lockdown gleich, schädigen unnötig die Wirtschaft und reißen Familien auseinander. [...]"

Ein Lockdown wäre, wenn Menschen massenweise ihre Wohnungen nicht mehr verlassen dürfen - wie es das anderswo bereits gab und wieder gibt.

"[...] Oh man... ich lang mir ans Hirn..."
Dito.

Bei der Armee hat man mir

Bei der Armee hat man mir gebracht, das man keinen Befehl geben sollte, den man nicht auch durchsetzen kann. Glaubt wirklich jemand, das sich Feiern in privaten Räumen mit nur einer bestimmten Personenzahl oder eine Maskenpflicht auf Straßen und Plätzen durchsetzen lassen? In einigen Stadtgebieten ein Ding der Unmöglichkeit.

"tagesschau.de: Warum konnte man sich nicht darauf einigen, das Beherbergungsverbot zu kippen? Frei nach dem Motto: Da haben wir jetzt Mist gebaut, die Regelung versteht kein Mensch, sie schadet der Akzeptanz der Corona-Maßnahmen insgesamt. Das kassieren wir wieder ein.
Tschentscher: Weil es einige Bundesländer gibt, die das nicht so sehen. Ich halte das Beherbergungsverbot für problematisch, weil der Nutzen gering ist und (...). Wir haben weniger als 30.000 Übernachtungen pro Tag, aber über 300.000 Menschen, die morgens in die Stadt ein- und abends wieder auspendeln. Ein Beherbergungsverbot, das ja nur für Urlauber gilt, hat da eine sehr begrenzte Wirkung"

Das kann man wohl sagen. Zum Glück hat die Justiz diesem Unsinn ein Ende bereitet und für Klarheit gesorgt: tagesschau.de/eilmeldung/eilmeldung-5225.html

"(...) aber wir haben jetzt klare Standards für alle großen Städte und Hotspots"

Wenigstens das. Hotspot ist Hotspot und damit Infektionsquelle ersten Ranges. Egal, wo er liegt.

die Regelungen

sind ja schön und gut. Allerdings muss man am Beherbergungsverbot arbeiten. Das man dauerhaft nicht mehr seine Familie besuchen kann, weil man die Hotels nicht nutzen darf, ist keine Lösung. Corona wird bleiben und lt. RKI werden die Einschränkungen auch bei einem evtl. Impfstoff nicht aufgehoben. Wir brauchen Verordnungen womit man dauerhaft leben kann.

Stochern im Nebel.

Solange nicht erklärt werden kann, was an den Aussagen z.B. von Prof. Drosten vom 2. März heute anders/falsch ist (vgl. geröteter Beitrag), sind auch folgende Maßnahmen nicht wissenschaftlich begründet.
Das Beherbergungsverbot wurde deshalb z..B. auch vom Verwaltungsgerichtshof in Ba-Württemberg als unverhältnismäßiger Eingriff in das Grundrecht auf Freizügigkeit bewertet (heute).

Genau das hier stimmt einfach nicht

Genau das hier stimmt einfach nicht:

Tschentscher: Sie sind jedenfalls sehr wirksam und darauf gerichtet, dass wir einen zweiten Lockdown verhindern. Das ist unser gemeinsames Ziel.

Diese ganzen Maßnahmen sind nichts anderes als ein zweiter Lockdown und unverhältnismäßig! Flughäfen sind down, Airliner verlieren Passagiere und gehen pleite, Hotels + Gaststätten und Restaurants verlieren weiter Gäste und gehen weiter pleite, in diesem Zusammenhang verlieren auch die Reisebüros Kunden und gehen pleite, Clubs und Discos werden es nicht über den Winter schaffen weil die keinerlei Gäste und keinerlei Einnahmen haben, die Kneipen haben auch viel zu wenig Einnahmen und über die aktuellen Kontaktverbote brechen denen die Einnahmen weg und eine Insolvenzwelle ist die Konsequenz. Auch im Einzelhande wird sich so die Insolvenzwelle fortsetzen.

Wann werden statt dessen endlich mal die ganzen Pleitebanken zugemacht, abgewickelt und vom Markt genommen??

@Initiative Neue..., 11:23

"Merkel muss endlich die Grenzen schließen

Von 125 Millionen Japanern sind nur 90 000 mit Covid Infiziert. Es gab lediglich 1600 Tote.

Warum steht Japan soviel besser da?

Es gab keinen Lockdown mit tiefgreifende Grundrechtseinschränkungen. Das Land wurde lediglich schnell nach außen abgeschottet. [...]

[...] Ausländer können aber ohne Grenzkontrollen einfach über die Grenze fahren.

Die Länder können keine Außenpolitik betreiben. Es ist Merkel die die Grenzen dicht machen muss um die Gesundheit u Prosperität zu sichern."

Endlich sagen Sie es: es geht Ihnen um "Ausländer". Vermutlich meinen Sie die auch mit der "Parallelgesellschaft", von der Sie gestern schon geschrieben haben (das war meine Befürchtung).

Für mich sind das vor allem Ressentiments, die außer acht lassen, dass Japan eine Insel ist, Deutschland aber mitten in Europa liegt. Die Auswirkungen einer kompletten Grenzschließung wären (wirtschaftlich!) massiv, stoppen aber keine Verbreitung im Inland.

In ÖPNV investieren, anstatt ÖPNV zu machen zu müssen

Wie schon X-Mal vorgetragen: Der ÖPNV (insb. Buss/Tram) in D. ist Super-Corona-Top-Hotspot u. d. Super-Corona-Top-Hochrisikoinfektionsgebiet. Das müsste Allen klar sein. Deswegen klare Vorgaben für Corona-Hotspots:
Automaten f. sterile Atemschutzmasken zum Einmalgebrauch, Händedesinfektionsspender in den Fahrgasträumen (ggf. auch U-Bahnstationen und sonst. Haltestellen), Fachreinigungskräfte der Hygiene zur stetigen Desinfektion der Fahrgasträume, Zu- u. Abluftanlagen erneuern und bestens warten die Corona-Haltige Luft muss steig nach außen abgeleitet werden, usw., es gibt sicherlich noch mehr Möglichkeiten.

Wie bekannt werden von den Fahrgästen zu ca. 99% im ÖPNV die Atemschutzmasken nicht nach den hygienischen Vorgaben der Deut. Krankenhausgesellschaft u. nicht nach den hygienischen Vorgaben der WHO gehandhabt. Der Corona-Schutz ist derzeit gg. 0.

Wird nicht gehandelt, muss der ÖPNV in D. zu gemacht werden. U.a. so kann nur noch die massive Ausweitung v. Corona verhindert werden

@ YinYangFish (14:02): DieseMaßnahmen führen zur Pleitewelle

@ YinYangFish

Mit diesen aktuellen Maßnahmen sind ja Besuche in Kneipen, Restaurants, clubs, Discos, Hotels, usw. verboten. Damit sind die pleite und können zumachen.
Dann gehen über diese Reiseverbote die Reisebüros, Flughäfen, Airliner, Hotels und so weiter pleite und können ebenfalls zumachen. Die Innenstädte werden ebenfalls aussterben durch die Kontaktverbote (Einzelhandel, usw.).

Sie kapieren es einfach nicht. Und über Verbote von privaten Feiern verlieren Gaststätten weiter Gäste und damit Einnahmen und gehen ebenfalls pleite und können zumachen. Eine größere Pleitewelle bei Hotels, Gaststätten, Restaurants, Flughäfen, Airlinern, Reisebüros läuft bereits. Beispiele kann ich ihnen gerne zeigen. Auch erste Bäckereiketten gehen bereits pleite. Auch da kann ich Ihnen gerne Beispiele zeigen genauso wie im Einzelhandel (TomTailor, Esprit, Escada, Appelrath-Cuepper, Bonita, usw.).

Auch die Handwerker verlieren dadurch Aufträge und gehen ebenfalls pleite...

@ Augustus Cäsar

„ Selbst in der eigenen Parteien widersprechen sich die Politiker.“

Natürlich tun sie das, schließlich leben wir in einer Demokratie in der grundsätzlich Meinungsfreiheit gilt.
Wenn es eine einheitliche Meinung unter Politiker gibt, wird das in einem politischen System der Fall sein, in dem ich schon mal nicht leben möchte ...

Mir scheinen die Bemühungen

Mir scheinen die Bemühungen der Länderchef*innen und Bürgermeister*innen oft realitätsorientierter und adäquater als die Statements von Corona-Leugnern, -verharmlosern oder -verdrängern. Natürlich muss an der sog. "Harmonisierung" der Regeln und Richtlinien noch weiter gearbeitet werden, aber manche Unterschieden zwischen den Bundesländern und Stadtstaaten sind auch markant und rechtfertigen unterschiedliche Regelungen. Wir sind doch alle nicht auf den Koppf gefallen, differenziert wahrzunehmen, oder?

Die exponentielle Ausbreitung ist so gut wie gestoppt!

Schließlich lässt sich die Anzahl der Tests nicht weiter exponentiell ausweiten. Die Labore sind im Moment ja schon froh, wenn sie die dringend nötigen kranken Patienten noch getestet bekommen.

Der Erfolg der gestrigen Runde ist also jetzt schon gesichtert - Glückwunsch! Und für die nächste Challenge erfindet dann jemand einen schnelleren Test.

Hamburgs Bürgermeister Tschentscher : "... Wir haben seit einigen Wochen die Erkenntnis, dass wir in eine kritische Phase der Pandemie kommen ..."

Tja, völlige Fehleinschätzung ...

Wir sind mit Corona wieder da, wo wir am Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam schon mal gewesen sind.
Die ges. Corona-Zwangsmaßnahmen f. d. Volk mit ggf. Strafandrohung u. ggf. Bußgeldandrohungen haben nicht zu einer drastischen Absenkung der Corona-Zahlen geführt.

Die zusätzlichen Corona-Zwangsmaßnahmen f. d. Volk , wie z.B. Schluss mit lustig ab 23h bringt gar nix.
Ab 23h findet dann die Party im ÖPNV in D. statt, wo die Partygäste auf das Spätschichtpersonal treffen. Ansteckungsgefahr für das Spätschichtpersonal auf max. Höhe. Warum ? Ist schon X-Mal vorgetragen worden ...

Chaos pur

Wir wollen ein geeintes Europa mit einheitlichen Regeln und bekommen noch nicht mal auf Länderebene klare Regeln jetzt hier in der Coronapandemie hin. Siehe hier z.B. das Beherbungsverbot. Und solange sich Gemeinden mit Sonderverordnungen hervorheben und z.B. Städte wie München und Stuttgart völlig unterschiedliche Regelungen haben wie auch z.B. beim Dieselfahrverbot, weil die einen CSU sind und die andere von den Grünen regiert werden, so wird das nix mit Europa und gemeinsamen Regeln in Europa und Deutschland. Eben nur reinstes Blabla auf höchster politischer Ebene. Jetzt kommt noch die Grippesaison und dann wirds erst richtig lustig. Bin mal gespannt, wie sich dann unsere Politiker, die sich Experten nennen (lach) mit abstrusen Ideen wieder einmal profilieren. Das hier ist echt ein Kasperltheater. Ich halte mich an die Abstandsregel, gehe so selten wie möglich in öffentliche Lokale und eben auf keine Feiern, solange das jetzt hier so kritisch ist. Ist das eigentlich so schwer?

@rossundreiter, 12:35 (Beitrag "Alle 20min Lüften")

"Etwas übersehen...

'(...) wer schnell friere, könne für die Zeit kurz einen Pullover überstreifen.'

Das Problem ist nur, manche Kinder aus Hartz-Vier-Familien können sich gar keinen anständigen Pullover leisten.

Das hat das Konzept irgendwie nicht bedacht."

Die, die jetzt fordern, dass man doch stattdessen lieber digital unterrichten sollte, unterschlagen dabei, dass es weiterhin auch gerade für die angesprochenen Familien nicht unbedingt Geräte gibt und da vielleicht auch niemand zu Hause ist, der die Kinder beim Lernen noch an die Hand nimmt, wo es nötig ist.

(Schönen Gruß an die, die sagen, Unterricht digital und in Präsenz sollte parallel stattfinden: kann man qualifizierte Lehrkräfte klonen?

Mein Fazit:
- Fordern ist echt einfach.
- Präsenz in der Schule ist für viele, gerade auch jüngere Kinder, weiter wichtig.
- Vielleicht kann man mit Abstrichen bei der Präsenz (weniger Zeit) & digitalem Support den Infektionsschutz erhöhen, ohne die Beteiligten zu sehr zu belasten.

14:16 von andererseits Mir scheinen die Bemühungen

glaubst du ernsthaft, daß es keine leugnerinnen gibt?

@ 14:11 von Demokratieschue...

Leider wahr ...

Deutschland braucht jetzt schnell den an der Wirtschaft orientierten Masterplan als Corona-DExit.
Leider ist der gelernte Verwalter der deutschen verwalteten Wirtschaftspolitik, der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nicht in der Lage einen an der Wirtschaft orientierten Masterplan als Corona-DExit dem Volk vorzulegen.

Hier läuft überhaupt nix.

Deutschland macht pleite. Ein Blick auf die zuständigen Gerichte für Insolvenzverfahren u. die dortigen Aushänge zeigen das.

So sieht das aus.

@Demokratieschue..., 14:11

"[...] Sie kapieren es einfach nicht. [...]"

Ich bin beeindruckt, mit welcher Leichtigkeit Sie solche Sätze anderen ins Stammbuch schreiben, anstatt auf die Kritik, die Ihnen hier (ja übrigens immer wieder und vielfältig) entgegenkommt ernsthaft einzugehen oder sie zumindest mal für sich zu prüfen.

Natürlich belasten die Maßnahmen z.T. die Wirtschaft (ich habe mich z.B. auch kritisch zum Beherbergungsverbot geäußert). Nur der Automatismus oder Domino-Effekt, den Sie beschreiben, stimmt so in Reinform nicht - gerade weil das lokal begrenzt werden soll.

Und sobald die Infektionszahlen wieder weit genug gesunken sind - darauf zielen die Maßnahmen vor Ort ja - kann dort doch weiter gearbeitet werden.

Wann wird zugegeben

Wann gibt ein Politiker endlich mal zu , das in den letzten Jahrzehnten in der Gesundheitspolitik immer mehr gespart wurde. Außerdem müsste er auch mal sagen , das der Staat einem Bürger keinen 100 Prozentigen Schutz geben kann und auch nicht funktionieren würde .

@ YinYangFish (14:28): diese Arbeitsplätze gibt es nicht mehr

@ YinYangFish

Und sobald die Infektionszahlen wieder weit genug gesunken sind - darauf zielen die Maßnahmen vor Ort ja - kann dort doch weiter gearbeitet werden.

Stimmt einfach nicht, weil es diese Arbeitsplätze nicht mehr gibt! Diese Hotels sind zu für immer.

Dann kann ich Ihnen eine ebenso lange Liste betreffend Gaststätten, Hotels, Flughäfen, Airlinern und so weiter zeigen.

Frage am Rande

Hat jemand eine Erklärung dafür,
dass in den Niederlanden im Moment
die Zahl der Infizierten vier mal so hoch
ist wie im März/ April,
die Zahl der schweren Verläufe/ Tote
dafür nur ein Bruchteil von März/April?

https://www.worldometers.info/coronavirus/country/netherlands/

@ Dr. Cat (14:34): doch mit der Bürgerversicherung ginge das

@ Dr. Cat

Das hier wüsste ich auch gerne mal:

Wann gibt ein Politiker endlich mal zu , das in den letzten Jahrzehnten in der Gesundheitspolitik immer mehr gespart wurde.

Die Politik hat unser Gesundheitssystem viel zu sehr kaputtgespart und viel zu sehr auf den Profit von einigen wenigen getrimmt.

Außerdem müsste er auch mal sagen , das der Staat einem Bürger keinen 100 Prozentigen Schutz geben kann und auch nicht funktionieren würde .

Doch das würde schon funktionieren mit einer Bürgerversicherung in die alle einzahlen und nicht nur eine bestimmte Klientel. Es wird Zeit für die Bürgerversicherung. Außerdem ließe sich das auch ändern, indem die großen Aktienkonzern-Krankenhäuser mal ihr Wissen und ihre Fähigkeiten über Weiterbildung von Ärzten und Pflegepersonal an die kleineren Krankenhäuser und an die kommunalen Krankenhäuser weitergeben. Denn dann könnten die mehr machen und bekämen damit mehr Patienten und damit würde das System belastbarer.

@Dr. Cat, 14:34

"Wann gibt ein Politiker endlich mal zu , das in den letzten Jahrzehnten in der Gesundheitspolitik immer mehr gespart wurde. Außerdem müsste er auch mal sagen , das der Staat einem Bürger keinen 100 Prozentigen Schutz geben kann und auch nicht funktionieren würde ."

Einerseits gebe ich Ihnen recht, dass hier manches zu sehr den Spar- und Kostenoptimierungszwang unterworfen worden ist. Und ja, 100%igen Schutz kann es natürlich nicht geben.

Andererseits: schauen Sie sich an, wie unsere Ausstattung mit Intensivbetten im europäischen oder weltweiten Vergleich ist - auch wenn man abzieht, was an Betten leer bleiben könnte, weil das nötige Personal für die Versorgung dieser zusätzlichen Patient_innen fehlen würde.
Unsere Gesellschaft muss insofern einiges an Geld ins Gesundheitssystem stecken, das dort auch ankommt (zum Vergleich sei auf z.B. die USA verwiesen, wo ein Beitrag vor einer Weile höhere Kosten als bei uns bei schlechterer Versorgung ausgewiesen hat).

14:39 von beinhart

Hat jemand eine Erklärung dafür, ...die Zahl der Infizierten vier mal so hoch wie im März/ April,
die Zahl der schweren Verläufe/ Tote dafür nur ein Bruchteil von März/April?
.
das kann viele Gründe haben
1. die Gruppe der Infizierten/Erkrankten sind jünger
2. die Behandlungsmethoden sind effektiver (auch ein Arzt lernt dazu)
3. der Virus hat sich verändert ...

@14:34 von Dr. Cat

Leider wahr ...

Dazu kommt noch, dass die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen versuchen mit Gesetzesregelung und Verwaltungsvorschriften f. d. das Volk (seien sie eh mal wieder widerrechtlich o. nicht) so zu lenken, dass es in der Hand habe die Corona-Zahlen abzusenken.
Das hat eh seit dem Tag als der Corrona_Aschermittwoch_2020 kam nicht funktioniert. Wir sind mit den Corona-Zahlen wieder da wo wir schon mal waren.

Richtig aber eben auch, dass die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen mal für Investitionen z.B. in Schulen, im ÖPNV, etc. Sorge tragen, sodass hier ein hygienisches technischen Umfeld geschaffen wird, sodass Corona erst gar keine Ausbreitungsmöglichkeit verschafft wird.
Und was sehen wir an der Stelle ?
Nix.

14:41 von Demokratieschue...

Doch das würde schon funktionieren mit einer Bürgerversicherung in die alle einzahlen und nicht nur eine bestimmte Klientel.
.
vielleicht könnten sie das mal allgemeinverständlich erklären
wenn einer keine Rentenbeiträge bezahlt - und später keine Rente kriegt
wenn einer nicht in die Krankenkasse einzahlt - und entsprechend selber für die Arztrechnung aufkommt
wo sehen sie da ein Problem, wenn die außen vor sind ?
Man verlangt ja auch nicht von nem Tibeter, dass er Krankenversicherung in Chile zahlt
ohne dass er dann Leistungen von denen im Krankheitsfall kriegt

um 14:04 von KarlderKühne

>>
Bei der Armee hat man mir gebracht, das man keinen Befehl geben sollte, den man nicht auch durchsetzen kann. Glaubt wirklich jemand, das sich Feiern in privaten Räumen mit nur einer bestimmten Personenzahl oder eine Maskenpflicht auf Straßen und Plätzen durchsetzen lassen? In einigen Stadtgebieten ein Ding der Unmöglichkeit.
<<

Würde man die Personen, die gegen Auflagen verstoßen, unverzüglich für 14 Tage in eine echte Quarantäne stecken - etwa in ausgediente Kasernen oder aktuell nicht benötigte Flüchtlingsheime - dann würde sich das problem erheblich reduzieren.

Fehlendes Verständnis für andere ist keine Lösung

Was ein Lockdown ist oder wie jemand diesen für sich empfindet, hängt von den eigenen Lebensumständen ab. Wer in diesen Zeiten sein Unternehmen schließt ,weil er sich nicht unendlich verschulden möchte, der hat mein Mitgefühl - sowie alle diejenigen, die kritisch denken und sich aus verschiedensten Gründen sorgen. Es kommt nicht darauf an, ob diese meiner Meinung sind. Aber diejenigen hier im Forum, die persönlich attackieren, verhalten sich nicht besser als diejenigen, die im Leben draußen (grundlos) ohne Maske keine Rücksicht walten lassen. Aber ich unterstelle nicht jemandem der keine Maske trägt oder einmal "richtig durchatmet" weil seine Maske "verrutscht" gleich Böses und jungen Menschen mit guter Feierlaune keine Böswilligkeit. Jeder kann sich auch selber schützen, indem er sein Immunsystem stärkt (Eigenverantwortung). Der Fingerzeig auf andere ist mir persönlich unsympathisch. Übrigens, wir hatten Corona in der Familie, 8 Fälle, alle anders , auch mit Krankenhaus, alle leben

@O_Panik @Demokratie...

0_Panik :

Würden Sie ihren Nick bitte mal ändern ?

Ich schlage vor :"Corona_Aschermittwoch_2020 gegen den ÖPNV".

Andrea :

Mal abgesehen davon, daß Sie hier ja immer wieder durch Copy & Paste von irgendwelchen Gesetzestexten auffallen möchte ich Ihnen hier mein aufrichtiges Beileid ausdrücken, daß sie in Schweinfurt mal für ein paar Wochen nicht Ihre ganze ? Familie umarmen können...
Wobei Sie doch jetzt wieder nach BaWü reisen dürfen.

Immer mehr, immer nur mehr ...

"Unsere Gesellschaft muss insofern einiges an Geld ins Gesundheitssystem stecken, das dort auch ankommt"

Nein, vorhandene Einzahlungen müssen nur besser verteilt werden. In kaum einen anderen Land wird mehr für die "Gesundheit ausgegeben bzw. verlangt, als in Deutschland. Sieht man ja schon an den Medikamentenpreisen, wofür man hier hunderte Euro zahlt, gibt es anderswo das gleiche Produkt für nen Zehner.Und das meiste Geld fließt ausschließlich in die Rachen der Pharmaindustrie und deren Anteilseignern. Auch werden hunderte Millionen in Maßnahmen versenkt, die keinerlei Nutzen für den Patienten haben, aber ordentlich Geld in die Hände der Aktionäre schütten.

@14:39 von beinhart

wg. hoher Corona-Zahlen in den Niederlanden:

Es getestet was das Zeug hergibt, und damit ein vielfaches von dem, was am Anfang mit Testen unternommen wurde.

Ist aber nicht nur da so, sondern in D. , u. in der ges. EU.

Deswegen wird das Corona-Bild für das Volk auch so sehr verzerrt ...

@ Sisyphos3 (14:57): Zu dem hier von Ihnen

hi Sisyphos3

Zu dem hier:

wenn einer keine Rentenbeiträge bezahlt - und später keine Rente kriegt

Dann sollten Sie sich mal fragen, warum das so ist.

Und das hier sehe ich nicht ein:

wenn einer nicht in die Krankenkasse einzahlt - und entsprechend selber für die Arztrechnung aufkommt

Denn eine bezahlbare Krankenversicherung ist eine Grundversorgung und kein Luxus. Ich zahle jeden Monat meine Beiträge. Aber irgendwo ist mal eine Grenze bei der Höhe der Beiträge erreicht wo es nicht mehr bezahlbar wird. Und genau über diese Bürgerversicherung würde sich das ändern weil sich damit die Zahllast auf mehr Schultern verteilt weil mehr Einzahler vorhanden sind. Dadurch sinkt der Beitrag pro Einzahler. Nochdazu sind solche Arztrechnungen alles andere als billig.

Und wo da ein Problem ist??

wo sehen sie da ein Problem, wenn die außen vor sind ?

Dass derjenige/diejenige irgendwann mal in die Insolvenz gerät und dann??

14:08 von 0_Panik

... Wie schon X-Mal vorgetragen: Der ÖPNV (insb. Buss/Tram) in D. ist Super-Corona-Top-Hotspot u. d. Super-Corona-Top-Hochrisikoinfektionsgebiet. ...

Ja, schon x-mal vorgetragen. Wir alle haben es jetzt zwanzig mal zur Kenntnis nehmen müssen.

Bitte wenden Sie sich damit an die zuständigen Stellen. Tipp: Es ist nicht das TS-Forum.

Oder Sie lassen sich etwas neues einfallen. Zum Beispiel „Wie bekomme ich täglich Millionen Arbeitnehmer an den Arbeitsplatz und wieder zurück, nachdem ich den ÖPNV geschlossen habe?“

Gesundheit

Die Gesundheit der Bevölkerung der
Gewinn-Maximierung unterzuordnenden empfinde ich als Verbrechen.
Ein Krankenhaus ist dazu da, Kranke, wenn möglich, zu heilen und nicht Rendite abzuwerfen.
Die Bürger sind der Souverän der Gesellschaft und somit auch Arbeitgeber der politischen Klasse. Wir sollten uns daran erinnern, wenn es wieder mal um einen Wählerauftrag geht.
Corona sollte eine ernsthafte Mahnung daran sein.

um 15:28 von 0_Panik

>>
Es getestet was das Zeug hergibt, und damit ein vielfaches von dem, was am Anfang mit Testen unternommen wurde.

Ist aber nicht nur da so, sondern in D. , u. in der ges. EU.

Deswegen wird das Corona-Bild für das Volk auch so sehr verzerrt ...
<<

Vielleicht erklären Sie uns endlich mal, ob Sie auch die überall steigenden Verstorbenenzahlen mit irgendeiner Entwicklung beim Testen erklären können.

15:28 von 0_Panik

Es getestet was das Zeug hergibt, und damit ein vielfaches von dem, was am Anfang mit Testen unternommen wurde.
Ist aber nicht nur da so, sondern in D. , u. in der ges. EU.
Deswegen wird das Corona-Bild für das Volk auch so sehr verzerrt ...

Das ist schlichtweg nicht wahr.

Informieren Sie sich über die derzeitige Anzahl Test und den derzeitigen Anstieg von Infektionen, bevor Sie hier „alternative Wahrheiten“ verbreiten.

@0_Panik, 15:28

'wg. hoher Corona-Zahlen in den Niederlanden:

Es getestet was das Zeug hergibt, und damit ein vielfaches von dem, was am Anfang mit Testen unternommen wurde.' -
Stimmt, es wird wesentlich mehr getestet in den Niederlanden. Das ist aber nicht so alarmierend. Was alarmierend ist: vor ein paar Monaten war ungefähr 1% der getesteten positiv, letzte Woche waren es 13,8 %. Das heißt, auch würden sie nur soviel testen wie vor 4 Monaten dann noch hätten sie jetzt ungefähr 14x so viel infizierte Personen. Das ist das Problem. Und diese Fakten kann man auch nicht klein reden mit "es wird mehr getestet".

schon mal überlegt warum in Mecklenburg Vorpommern

so wenig Fälle bisher sind, trotz vieler Touristen? Jeder kann sich das selbst beantworten. Ich sage nur endlich die Vorschriften einhalten. Das Virus überträgt sich nur wenn wir es zulassen.

@beinhart - 14:39

"Hat jemand eine Erklärung dafür, ...die Zahl der Infizierten vier mal so hoch wie im März/ April,"
Vielleicht, weil Prof. Streeck recht hatte mit seiner Einschätzung, dass es auch im Frühjahr schon 600.000 Infizierte gab, die mangels Tests (und Symptomen) nicht erkannt wurden?

" die Zahl der schweren Verläufe/ Tote dafür nur ein Bruchteil von März/April?"
Vielleicht, weil Boris Palmer (OB von Tübingen, Die Grünen) recht hatte mit seiner Aussage, dass mit unverhältnismäßigem Aufwand Menschen geschützt wurden, die innerhalb des nächsten halben Jahres ohnehin gestorben wären? Sprich: diejenigen mit schweren und schwersten Vorerkrankungen haben die zweite Welle schon nicht mehr erlebt. Ähnlich übrigens wie in Schweden, wo die erste Welle bei all jenen zu einem tödlichen Verlauf führte, die nur aufgrund der ausgebliebenen Grippewellen die vorigen Winter überlebt haben.

@Klärungsbedarf - 14:59

"Würde man die Personen, die gegen Auflagen verstoßen, unverzüglich für 14 Tage in eine echte Quarantäne stecken - etwa in ausgediente Kasernen oder aktuell nicht benötigte Flüchtlingsheime - dann würde sich das problem erheblich reduzieren."
Könnte man machen - würfe nur das Problem auf, dass in einem Rechtsstaat dann auch die Rechtmäßigkeit der Auflagen gerichtlich überprüft wird. #Beherbergungsverbot

um 16:45 von Totengräber

>>
Könnte man machen - würfe nur das Problem auf, dass in einem Rechtsstaat dann auch die Rechtmäßigkeit der Auflagen gerichtlich überprüft wird. #Beherbergungsverbot
<<

Wenn man es per Gesetz macht, dann fummeln da immerhin keine Verwaltungsrichter rum. Es ist doch nicht ganz problemfrei, wenn unbekannte, nicht gewählte Verwaltungsrichter Entscheidungen treffen, die am Ende theoretisch Tausende von Toten bedeuten könnten. Von denen wird sich dann keiner verantworten müssen. Ich habe gelegentlich mit Gerichten zu tun und was es da zuweilen an Fehleinschätzungen und Unkenntnis gibt, kann einem schon das Gruseln lehren.

@Demokratieschue...

Was die Pleitebanken, die sie in ihrem Kommentar erwähnen, mit den Corona Maßnahmen zu tun haben erschließt sich mir nicht so richtig.
Außerdem finde ich es schon etwas sonderbar, dass ihnen offensichtlich das Wohlergehen einiger Wirtschaftszweige wichtiger zu sein scheint als das Wohlergehen infizierter Patienten.

Klare Standards?

Dann kommt das hoffentlich auch jetzt bei den Müll,Wasser und Abwasser Gebühren , bei den Tarifen des ÖPNV, den Kita und Schulgebühren, den Parkkosten, der Grundsteuere und den Hebesätzen usw.

um 16:45 von Totengräber

Kleine Ergänzung: Jetzt hat auch das OVG in Niedersachsen das dortige Beherbergungsverbot gekippt. Begründung: Es sei zweifelhaft, ob das Verbot geeignet und erforderlich sei. Kann richtig sein oder auch nicht. Allerdings darf das Gericht im Rahmen eines Eilverfahrens so entscheiden, wenn es etwas für zweifelhaft hält, sondern nur dann, wenn die überwiegende Wahrscheinlichkeit besteht, dass es endgültig unzulässig ist.

Niederlande

Die Zahl der Toten steigt, hinkt aber mindestens 2-3 Wochen hinter den Infiziertenzahlen her.
Aber der noch leichte Anstieg zeigt die Tendenz, und wie in anderen Ländern dürfte es in einigen Wochen ganz anders aussehen.

um 14:26 von 0_Panik

Deutschland braucht jetzt schnell den an der Wirtschaft orientierten Masterplan als Corona-DExit.

Die Forderung des gleichen "Masterplanes" wie ihn der >Greatest President ever< seinem Land verordnet hat.

Die daraus folgende Zahl an [Schwer-] Kranken und Toten erreichen wir in DE leider nicht mehr, weil wir
1. nur 82 und nicht 320 Millionen sind
2. zu spät mit dem Masterplan anfangen und
3. sich wahrscheinlich nicht alle daran halten.

Solch menschenverachtendes Gedankengut [Wirtschaft über alles] sollte eigentlich keinen Raum mehr haben.

darf das Gericht ?

von Klärungsbedarf @
Und an welches Gericht wenden sich die Hinterbliebenen der neuen Toten und schwer Kranken die durch diese einfachen Maßnahmen die jetzt nicht gemacht werden Gesund geblieben wären?

Mit Verlaub

Klare und vor allem wirkungsvolle Standards sehen anders aus
Aber das Ergebnis der Gespräche ist genau das, was man von Politikern erwartet. Damit man niemanden verärgert einigt man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner.
Ob die Beschlüsse Aussicht haben die Pandemie zu verlangsamen oder zu stoppen, ist nicht so wichtig, wichtig ist nur Verkühlungen an der Wahlurne zu vermeiden.

@15:49 von Thomas D.

"... „Wie bekomme ich täglich Millionen Arbeitnehmer an den Arbeitsplatz und wieder zurück, nachdem ich den ÖPNV geschlossen habe ..."

Ist auch schon X-Mal zu vorgetragen worden.

Z.B.: Fahrgemeinschaften, weiter Home-Office ausweiten, mal Fahrrad fahren, mit dem Moped o. Motorrad fahren, ggf. zu Fuß gehen, ggf. gibts noch weitere Möglichkeiten ... , ggf. könnten die Arbeitgeber Corona-Konforme Zubringertätigkeiten zu den Unternehmen anbieten, ggf. gehen auch wieder Arbeitgeberwohnungen in den nun mehr frei werdenden Bürokomplexen (müssen dann mal endlich umgebaut werden) ... Investitionen gg. Corona ohne Ende ... leider nix davon zu sehen.

Und dann noch:
Etliche Arbeitgeber haben ihren Mitarbeiter/innen empfohlen o. gar nahe gelegt den ÖPNV wg. Corona nicht zu benutzen, sondern z.B. das Auto.

@16:00 von Thomas D.

Mit Statistik lässt sich Vieles darstellen.

Aber ist es auch das ganze Bild ?

Mit Sicherheit nicht.

@15:58 von Klärungsbedarf

"... erklären Sie uns endlich mal, ob Sie auch die überall steigenden Verstorbenenzahlen mit irgendeiner Entwicklung beim Testen erklären können ..."

Bei den Corona-Verstorbenen heisst es immer wieder:
"Im Zusammenhang mit Corona verstorben."

Wie bekannt ist, gibt es Vorerkrankungen, wo Corona noch hinzu kommt.

Steigen die Corona-Fälle mit Vorerkrankungen , so steigen unabhängig von der Corona-Test-Anzah die Anzahl der Corona-Verstorbenen, selbst dann, wenn die Anzahl der Tests gleich bleiben würde.

Ist aber so nicht gewesen.

Es gab noch mehr Tests, als am Anfang.

Folge:
Ein klares Bild ergeben die Corona-Zahlen überhaupt nicht.

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