Ihre Meinung zu: Internationaler Vergleich: Wie regeln Staaten die Heimarbeit?

6. Oktober 2020 - 15:10 Uhr

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt verändert. Nicht nur Deutschland setzt verstärkt auf Homeoffice. Wie regeln andere Staaten die Arbeit von zu Hause aus? Ein Überblick.

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Kommentare

Je größer das „Allgemeinwissen“, desto besser für alle

Danke für diesen Überblick.

Er ist eine gute - und hoffentlich auch effiziente Hilfe („hoffentlich“ in dem Sinne, dass partikulare „politische Interessen“ da nicht vor sind) bei der Suche nach den von den jeweiligen standortabhängigen Umständen bzw. Bedingungen jeweils besten Lösungen. Und damit letztlich auch den besten für alle (also für die globale Bevölkerung).

Internationaler Vergleich: Wie regeln Staaten die Heimarbeit ?

Für Bürokräfte nicht schlecht. Sie sparen sich die An-und Abfahrt vom Arbeitsplatz.
Nur viele können gar nicht in den Genuss von Homeoffice kommen: Gastronomie-Beschäftigte, Paketzusteller, Bauarbeiter und Menschen in den Fabriken.Und wenn sie täglich für die Pendelei die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, setzen sie sich auch der Gefahr aus.
Es zeigt sich also auch hier, die Corona-Krise trifft nicht alle gleich. Nein, sie tritt
nach unten.

bin ich jetzt böse, wenn ich schreibe, dass Jobs in

Homeoffice unwichtige Jobs sind. Die wichtigen Jobs, die muss man höchstpersönlich an der STelle erledigen

Nicht alle gleich?

@ Bernd Kevesligeti:
Es zeigt sich also auch hier, die Corona-Krise trifft nicht alle gleich. Nein, sie tritt
nach unten.

Was heißt das? Nach unten? Wieso sollen alle gleich sein?
Ich war eben beim Zahnarzt, der kann kein Home-Office machen und ist zudem in der Pandemie besonders gefährdet. Ich verdiene viel weniger, mache aber gerade Home-Office und kann locker zwischendurch Tagesschaumeldungen verfolgen.

Welche Stellen sind schon wichtig?

@ lenamarie:
... dass Jobs in Homeoffice unwichtige Jobs sind. Die wichtigen Jobs, die muss man höchstpersönlich an der STelle erledigen.

Was ist schon wichtig? Ich administriere Computersysteme und Server und helfe Kunden, Lösungen zu finden und anzupassen. Das muss ich schon an einer Stelle machen. Es ist aber letztlich egal, an welcher Stelle.

@ Tagesschau

Ein hervorragender Bericht.
Weiter so.
Nur noch 24 andere EU - Länder.
Ich bin gespannt.
Bitte recherchiert auch zu anderen Corona - Themen.
Wie zB Schule/Homeschooling in den restlichen Ländern funktioniert.
Über Mexiko wurde ja vor ein paar Wochen berichtet, dass dort der Unterricht auch über Fernsehsendungen gemacht wird. Sogar in sehr vielen der 62 unterschiedlichen Nationalsprachen Sprachen, die in Mexiko gesprochen werden.
Das wäre doch auch eine gute Idee für die BRD und für unsere Neuankömmlinge.
Hier gibt es noch zig Sender mehr als in Mexiko.
Also berichtet bitte weiter.
Irgendwo gibt es immer bessere Lösungen, von denen wir uns etwas abgucken können.

von born in stasi-land 15:58

Sie können doch sehen, wen die Corona-Krise stärker oder weniger stark trifft.
Da Sie ja in einer tollen Position sind, haben Sie auch keine Probleme damit.

@ Bernd Kevesligeti

Sie können doch sehen, wen die Corona-Krise stärker oder weniger stark trifft.

Ja. Aber ich verstehe das oben und unten nicht.


Da Sie ja in einer tollen Position sind, haben Sie auch keine Probleme damit.

Doch habe ich. Und in einer tollen Position bin ich auch nicht. Ich hab nur einen Job, der mir Spaß macht.

von born in stasi-land 16:31

Das ist doch im vorliegenden Fall einfach.
Die einen sind im Homeoffice und sparen sich die Pendelei (steht übrigens im Artikel). Die anderen nicht. Das sind übrigens die, die sowieso die schlechteren Job´s haben.
Aber Sie schreiben, daß Sie einen Job haben, der Ihnen Spaß macht. Da stehen Sie sicher im Gegensatz zu vielen Millionen.

Hab gerade

mal meinen Sanitär Fuzzi angerufen, ob er mir im Homeoffice einen neuen Wasserhahn anbringen kann ;-).
90 oder mehr Prozent der Dinge lassen sich nur selbst und vor Ort regeln oder erarbeiten.
Und der Rest sollte das mit seinem Arbeitgeber klären, ob das für ihn geht.
Dann gibt eine Menge Menschen die gern auf Arbeit gehen, und auch mal mit jemanden persönlich reden wollen.
Und einige sind auch froh mal 8 Stunden weg vom Rest der Familie zu sein, soll es auch geben.
Das Ganze wird jetzt etwas überbewertet, alles Sache der Arbeitgeber, dazu muss der Staat nichts machen.

Fortschritt

Prima!

In der Welt umherzuschauen und die besten Lösungen mitzunehmen ist eine gute Strategie! Home-Office ist dort, wo es möglich ist, auch ohne Pandemie ein Gewinn (Umwelt, Zeit, Geld, Verkehrsbelastung beim Pendeln).

Nicht nur in dieser Hinsicht sollte auch das Thema Schule angegangen werden. Auch hier wäre Teilzeit-Home-Scooling, bzw. Lernen an anderen Lernorten, Anpassung von Lehrplänen, deren Entrümpelung, damit Kinder nicht von morgens bis spät nachmittags in der Schule die Zeit absitzen und danach noch Hausaufgaben machen müssen, ein Fortschritt.
Neue Inhalte - Programmierkenntnisse, auch Naturwissenschaften - kommen zu kurz.

@lenamarie

Nein, Sie sind nicht böse, wenn Sie schreiben, das Home-Office-Jobs unwichtige Jobs wären, Sie sind abwertend.
Niederträchtig ist man allerdings häufig, wenn man wütend wird.

Ich würde vorschlagen zu differenzieren.
Machen Sie es sich nicht zu einfach.

@ Bernd Kevesligeti

WAS soll immer das selbe Gejammere einer bestimmten Gruppe? Schon einmal daran gedacht, das auch die Gruppe derer einen Vorteil haben, wenn die Büroangestellten zu Hause bleiben? Die ÖPNVs sind nämlich leerer und die Ansteckungsgefahr durch höheren Abstand geringer. Aber man sieht natürlich nur dass was man sehen will und lässt seinen Neid freien Lauf. Die Leute haben sich doch ihren Job selber ausgesucht, und jammern auch ohne Corona über die kaffeetrinkenden Sesselpupser die sich im klimatisierten Büro sowieso nur den Hintern platt sitzt und von der Arbeit da Unten mit Öl, Dreck, Hitze, Kälte, Lärm, Wind, Regen und Schnee keine Ahnung haben.
Also sparen Sie sich doch einfach die Neidkommentare: Aber Andere können nicht ..... NEE, KÖNNEN SIE NICHT. NA UND???

von Klabautermann 17:43

Ja, da gibt es Leute die werden sauer, wenn auch nur ein Bruchteil der Realität benannt wird.
Aber die Frage ist, wer könnte daß soziologisch sein ?
Und wo gucken die hin ?

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Dauertrommelfeuer pro Home Office?
Warum nicht auch die Nachteile in den Berichten aufführen:
Die Teams, die Identifikation und der Zusammenhalt zerfallen. Vorgesetzte können ihre Mitarbeiter weniger anleiten, coachen und motivieren. Die wenigen präsenten Mitarbeiter bekomen die volle Ladung Besuche und Anfragen ab. Telefon, Skyp & Co. kosten viel Zeit und sind nicht so effizient in der Kommunikation wie ein direktes Gespräch.

Klar hat das HO viele Vorteile für den einzelnen Mitarbeiter! Für das Ganze aber überiwegen jedoch die Nachteile. Es ist daher sinnvoll, von Fall zu Fall abzuwägen, ob einzelne Tage im HO vorteilhaft sind.

Home Office schein win win Situation zu sein

Es ist für alle effektiver und effizienter, zudem spart man Ressourcen, Zeit, Geld.
Viele grosse Unternehmen ua. Boss, Baur, Otto etc. haben positive Erfahrungen gemacht und werden auch nach der Krise 25-50% Home Office beibehalten.

Es sind vom Angestellten bis Geschäftsführer alle im Home Office mit freiwilligen Präsenztagen. Das funktioniert sehr gut. Natürlich gibt es viele Berufe, die nach wie vor präsent sein müssen.
Trotzdem öffnen sich jetzt bisherige Verweigerer, erkennen Chefs wie gut es geht, noch nicht genug, denn mobiles Arbeiten ist die Zukunft.
Und by the way: im Home Office machen die Meisten MA mehr, es ist erwiesen, dass man die Leute eher bremsen muss, um einen Burnout zu vermeiden.

@18:48 von AbseitsDesMains...

//Die Teams, die Identifikation und der Zusammenhalt zerfallen.//

Ein wichtiger Punkt. Eine meiner Nichten arbeitet in einer großen Steuerkanzlei. Man hat dort jetzt zwei Gruppen gebildet, die im Wechsel mal im Homeoffice arbeitet, während die andere Gruppe im Büro arbeitet. Alle dort wünschen sich sehnlichst den Tag herbei, an dem sie alle wieder zusammen arbeiten dürfen.
Andererseits gibt es Gruppen, da ist die Stimmung derart vergiftet, dass man getrennt vielleicht mehr zu leisten vermag.
Und kürzlich hat hier ein User berichtet, dass er vormittags im HO zügig und konzentriert arbeitet und nachmittags dann "eben frei hat". Nach eigenen Abgaben arbeitet er in einer Behörde. Von einem ausgelasteten Mitarbeiter kann man wohl nicht ausgehen. Und der schämt sich nicht einmal...

@Anna-Elisabeth

"Der schämt sich nicht mal"

Na ja.
Warum soll jemand, der seine Arbeit erledigt hat, sich dafür schämen, daß er schon früher fertig ist?
Das ist das alte Problem, werde ich für die Arbeitszeit bezahlt, oder für die Menge an Arbeit, die ich erledige.
Zukunftsorientierung bedeutet hier wohl, weniger auf die Zeit und mehr auf die Arbeitsmenge zu sehen.

@18:56 von Mika D

//Trotzdem öffnen sich jetzt bisherige Verweigerer, erkennen Chefs wie gut es geht, noch nicht genug, denn mobiles Arbeiten ist die Zukunft.//

Was heißt denn Verweigerer? Es gibt sicher Mitarbeiter, die zu Hause keine adäquate Möglichkeit haben, konzentriert zu arbeiten. Und sicher sind auch nicht alle Mitarbeiter diszipliniert genug, um ausreichende Leistung im HO zu erbringen. Es sollte eine Sache im gegenseitigen Einvernehmen bleiben.

Nebenbei: zu "by the way" - leidet der deutsche Wortschatz schon an einem Schrumpfungsprozess?

Nachteile

Natürlich sollte man auch die hier bereits angeführten Nachteile des HO in Ruhe abwägen.
Trotzdem werde ich den Verdacht nicht los, daß jene, die kein HO machen können, recht neidisch auf jene sind, die zuhause gemütlich bei einem Kaffee am Computer vor sich hinwerkeln.
Neid weist darauf hin, daß man selbst etwas gerne hätte, was andere haben.
Eine gute Lösungsstrategie ist, sich das, was man gerne hätte, zu erarbeiten.

19:05 von Anna-Elisabeth @18:48 von AbseitsDesMains...

Daran habe ich mich auch schon erinnert. Unterm Strich bin ich auch für Homeoffice, es spart in vielen Bereichen Geld , führt vielleicht auch ein wenig zur Verbesserung der Wohnungssituation wenn auf einmal nicht mehr so viel Büroräume gebraucht werden.
Wenn man das dann koppelt mit Bezahlung nach Leistung sollten sogar noch die Behörden und einige Verwaltungen schneller werden, was ebenfalls Geldeinsparung bringt, so wie auch der Aspekt weniger Verkehr.
Ich denke in einen mehr und mehr Dienstleistungs und Verwaltungsstaat hat HO schon viele Möglichkeiten und spart viel Geld.

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