Kommentare

Streit was dann?

Das soll dann vor Gericht geklärt werden.

Alles klar ...
die Richterschaft dankt zum xten mal der hochqualitativen Arbeit der Politik im voraus.
Wie die Unternhemer, flexible home office arbeitende Arbeitnehmer + die Arzthelferin die dann die Abrechnung zu hause machen soll...;-))))) etc, etc,
Huhu August Bebel ist schon vor einiger Zeit verstorben....

PS: schon mal irgendwas von Datenschutz gehört?

Home-Office ist ganz klar zu

Home-Office ist ganz klar zu fördern, allein schon aus gründen des Umweltschutzes.

Gleichzeit muss aber ein Gerechtigkeitsausgleich geschaffen werden, jene Jobs die eben nicht in das Home-Office können, müssen besser bezahlt werden.

Kostensparend und Umweltfreundlich

Nachhaltiger, Familienfreundlicher, Effizienter.
Eigenverantwortung & Leading by Trust!

IFO ermittelt, dass 56% "remote" arbeiten könnten, das sollte Grund genug sein, das zukunftsweisende, mobile & flexible Arbeiten im grösseren Stil anzugehen als manches Unternehmen nur unter Corona Druck bereit war.

Alle Gegenargumente schlagen nicht die Vorteile. Es soll kein Zwang sein für Arbeitnehmer, es soll nur der "remote" arbeiten, der so produktiver ist.
Wer Kaffeeküche und Flurplausch benötigt, hat seine 2 Tage im Office dafür oder es gibt soziale Firmennetzwerke.

Grosse Unternehmen wie Hugo Boss ermöglichen allen 3000 AN eine 3tg. Präsenz im Wechsel mit 2tg. Home an- an festen Tagen zwecks besserer Koordination.

Vorteil ist zudem, man bekommt bessere Fachkräfte, sogar international.

Verschlafen wir nach Digitalisierung und Schulreform nicht "Mobiles Arbeiten". Bezeichnend ist, dass Konservative Unternehmen und Konservative Parteien dagegen sind.

Windei!

Man fragt sich in der Tat, was Herrn Heil da reitet.
Wenn etwas ohne gesetzliche Gängelung funktioniert, weil es das seit langem tut, ist es genau das, was er gesetzlich festzementieren möchte.

Die "Zwei-Klassen-Arbeiterschaft", die allenthalben befürchtet wird, gab und gibt es doch längst - und ich habe noch keinen Bäcker klagen gehört, dass er seine Brötchen nicht am heimischen Drucker herstellen kann.

Was also soll das Einrennen offener Türen?

Tarifautonomie

Der Einwand, dieses Gesetz wäre ein Eingriff in die Tarifautonomie, ist nicht falsch.
In die Tarifverhandlungen könnte ein Recht auf Homeoffice auch kurzfristig Einzug halten.
Dabei stellt sich allerdings die Frage, wo die Gewerkschaften dann Zugeständnisse machen müssen, um Homeoffice durchzusetzen?
Zu befürchten ist, dass dann Lohnerhöhungen noch mickriger ausfallen, als in den letzten Jahren sowieso schon. Oder daß über dringend nötige Arbeitszeitverkürzungen gar nicht mehr verhandelt wird.
Um das zu unterbinden ist ein gesetzlicher Rahmen notwendig.
Nur sollte dieser klar und deutlich ausfallen und keinen Platz für eine grundsätzliche Verweigerungshaltung der Arbeitgeber bieten.
Selbstverständlich müssen Arbeitgeber die Ausstattung des Homeoffice bezahlen. Wer denn sonst?
Schließlich sparen sie sich diese Ausstattung im Betrieb. Und möglicherweise sogar die Mieten für Büroräume.
Letztendlich erspart uns das Homeoffice auch eine Menge an Straßenverkehr und damit auch Umweltbelastung

Unwirklicher Rechtsanspruch

Wo Homeoffice geht, finden heute schon viele Arbeitgeber Lösungen. Da braucht es nicht extra erst ein Gesetz, zumal die Vorstellung der Politik, den Anspruch notfalls gerichtlich durchzusetzen, ohnehin völlig an der Wirklichkeit vorbeigehen. Wer klagt schon gerne gegen seinen eignen Arbeitgeber, zumal es hier eine so schwammige Auslegungssache ist, ob der Chef auf den direkt vor Ort anwesenden Arbeitnehmer verzichten kann oder nicht.

Genau genommen ist der Begriff Homeoffice ohnehin so extrem auf nur eine Berufsgruppe anwendbar, dass die Krankenschwester, der Bandarbeiter, der Feuerwehrmann, die Putzfrau oder die Pilotin wohl kaum von diesem unsinnigen Gesetz profitieren werden. Hubertus Heil sollte sich lieber um die Menschen kümmern, die einen tatsächlichen Schutz vor Ausbeutung durch den Arbeitgeber benötigen, anstatt sich nur um uns Bürofuzzis zu kümmern.

Das bestimmt der der bezahlt

Die Politik sollte sich nicht derart tief in die Unternehmenspolitik einmischen.
Jeder Arbeitgeber sollte entscheiden können ob der Arbeitnehmer von zu Hause oder im Büro arbeitet.
Schliesslich ist das auch noch eine Frage der Hardware-Ausrüstung (Monitore, Drucker/Scanner etc.) die man benötigt um effektiv von zu Hause aus arbeiten zu können.
Und in meinem Fall scheitert das Ganze noch an der lahmen Internetverbindung des Hochtechnologie-Standorts Deutschland.

Immer dasselbe - schnell rein in die Medien

egal mit was. Keine Zeit, Gesetze zu machen, die Hand und Fuß haben, in Zeiten von Instagramm und Co, respektive Wahlkampf. Deshalb vorwärts immer, rückwärts nimmer Ihr Herren/Damen Heil, Spahn, Klöckner, usw. Machen sie weiter so, wir freuen uns auf das Spektakel, denn bestimmt fällt allen noch viel anderes ein, das man mal eben vorschlagen kann. Bis zur Wahl ist es ja noch 1 Jahr.

Ein Quatsch, dies gesetzlich regeln zu wollen!

Die meisten Arbeitgeber sind schon selbst daran interessiert, dass jene Arbeitnehmer, die Home Office machen können, auch Home Office machen - so können sie Mietfläche sparen. Schauen Sie Siemens an: Hier soll Home Office noch deutlich ausgebaut werden (natürlich immer dort, wo es möglich ist, v. a. im Bürobereich - in den Werken bzw. bei Arbeiten an Maschinen geht das leider nicht so einfach).
Im Artikel steht "Kommt es zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zum Dissenz, müsste der Streit möglicherweise am Ende vor Gericht geklärt werden." - auch genau deshalb ist eine gesetzliche Regelung kontraproduktiv.
Ich denke, Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter bekommen dies gemeinsam besser geregelt als wenn der Staat hier eine gesetzliche Regelung Gesetz erlässt, die nur Begehrlichkeiten weckt und die Parteien öfters mal vor einem Arbeitsgericht landen.

Besser VORHER abwägen

Das Arbeitsleben ist in Deutschland gesetzlich weitgehend geregelt - was vor allem zum Schutz der Arbeitnehmer geschah.Es wurde immer versucht, gute Kompromisse zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu erzielen-ein wichtiges Feld gewerkschaftlicher Arbeit. Bei Heils geplantem Gesetz sollte daher auch die Frage im Vordergrund stehen "was nützt es den Arbeitnehmern"? Es kann einen Gewinn an Flexibilität geben. Bleibt die Frage "MUSS ein GESETZ her oder reicht die Ebene persönlicher/gewerkschaftlicher Vereinbarungen?" Darauf gibt es eine klare Antwort : Für die Arbeitnehmer ist es immer besser, wenn sie sich auf einen Rechtsanspruch berufen können. Daran schließt sich aber immer die Frage nach dem Aufwand für eine rechtliche Durchsetzung an. Hier liegt der Knackpunkt :steht dieser Aufwand für die Arbeitnehmer in einem vernünftigen Verhältnis zu ihrem Nutzen? Man sollte - bevor das ganze Verfahren in Gang gesetzt wird, sich über die Antwort erst mal eine bessere Gewißheit verschaffen.

Psychische Folgen.? Gegenteil einer Hängematte

Für viele, erst recht Deutsche, ist der Arbeit(-platz) der Lebensmittelpunkt. Ort der sozialen Integration.
Ja - nicht gleich zetern.
Was ist wenn dieser Platz fehlt?
Gibt es Studien, Corona ist hierfür eine Chance, die dazu jemals angestellt wurden?
Vereinsamung, Depressionen.
Ich denke nicht nur Hausärzte und Psychiater könnten den Verdacht bestätigen.

Übrigens Home office ist keine Hängematte, die der AG zahlt, wie der DGB denkt,
im Gegenteil:
Ein im Zweifel vielen arbeitnehmerfreundlichen Gesetzen nicht mehr zugänglicher Ort.
Hier wird nach erledigt und nicht nach anwesend bezahlt...
Das kann keiner , lieber DBG, liebe SPD etc., mehr kontrollieren.
Da bastelt Ihr Euch ein trojanisches Pferd.

Hat sich.....

Herr Heil eigentlich schon mal Gedanken darüber gemacht, daß das home-office auch mit Aufwendungen verbunden ist? Datensicherheit und Betriebsgeheimnisse erfordern! abschließbare Schränke und Schreibtiache! Sogar die Mitarbeiterin einer Arztpraxis, welche die Abrechnungen zuhause schreibt müßte Vorsorge treffen, daß die Daten der Patienten nucht zugänglich sind. Mir ist also nicht klar, welche Berufe in Heils Welt überhaupt für home-office in Frage kommen und Beispiele hat er mangels Wissen auch nicht genannt. Passend zum Wahlkrampfbeginn einfach mal wieder einen lockeren Spruch raushauen, gelle?

Kritik? Und die eigenen Ideen der CDU/CSU?

Wir sind eine Industrienation, streben auf Industrie 4.0 zu, mit KI und mit G5-vernetzter Produktion - da muss nicht mehr der Konstrukteur, sondern die Information reisen. Es ist richtig, eine solche Thematik zu diskutieren und die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür anzugehen. Auch Unternehmen sind ideologisch träge, und die Politik muss immer wieder Denkanstöße geben.
Das HO war/ist eine wichtige Stütze in der Unternehmen in der Krise. Die faktenferne und ideenfreie Kritik der CDU/CSU ist weltfremd. Welche Vorschläge hat die Union ? Wie immer - keine!

16:39 von harry_up

er sucht ganz offenbar eine Anschlussverwendung!

Arbeitsmarkt

Wenn es nach der FDP ginge und der CDU würde es am besten gar keine Regeln mehr geben . Der Freie Markt ,für den die Arbeitnehmer dann nur noch den Unternehmen Gewehr bei Fuß stehen , das wäre Typen wie Lindner am liebsten . Das ist dann Kap. vom feinsten . Immer zu Diensten . Die einen nennen das den total freien Markt ,ich nenne das Sklaverei . Homeoffice ist Okay ,aber bitte irgendwie für alle ,

Gesetze...

Gesetze sind in Deutschland und anderen Staaten eine Unverschämtheit meiner Meinung nach. Sie sollten nur regeln, was ausbeuterisch oder andere gefährdend ist. Das Gesetz, ein Recht auf Home-Office zu haben ist berechtigt umstritten. Inwiefern Anti-ausbeuterisch? Kein bisschen, es sollte stets dem Arbeitgeber die Wahl bleiben, immerhin profitiert er ebenfalls in dem ein oder anderen Fall, zum Beispiel der Wegfall von Bürogebäuden. Es ist also entsprechend auch halbwegs eine Win-Win-Situation. Anders sind Verbote per Gesetz. Die sind kurz und direkt auch Verstöße gegen Menschenrechte und die Demokratie. Solange in Deutschland auch nur etwas verboten ist, ist man als Person NICHT frei!

Ups was sagt der Steuerprüfer..

Das hat der Herr Minister noch gar nicht bedacht, sowohl bei AN als auch beim AG ist das in der derzeitigen Steuergesetzgebung und Rechtsprechung nicht vorgesehen oder durchsetzbar..
peinlich aber war.

Es riecht nach?
Wahlkampf
und?
Angst.

Koalitionsvertrag überinterpretiert

In der Koalition vereinbart wurde: Mobile Arbeit zu fördern; von einem gesetzlichen Anspruch a la Heil steht dort nichts.

Im übrigen sollte "die Politik" bedenken:
Von der Erwerbsarbeit hängt auch in diesem Land alles ab: Die Erwerbseinkommen, die Steuern, die Sozialleistungen, die Absicherung der Renten.
Wenn den Arbeitgebern nahegelegt wird, Erwerbsarbeit nicht in Deutschland stattfinden zu lassen da zu reglementiert: s.o.

Und außerdem: Es wurde von der Bevölkerung - von allen - eine Beteiligung an der "seit dem 2. Weltkrieg größten Herausforderung" verlangt, Corona in den Griff zu bekommen. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber sind fantastisch zusammengerückt und haben hier der Situation entsprechend flexible Lösungen praktiziert. Das ist toll!! Aber, soll nun die Botschaft lauten: "Vorsicht, das wird nun für alle Zeiten zum Gesetz?" So wie der Soli 1991 als "vorrübergehende" eingeführt wurde? Ich finde die Signalwirkung verheerend.

Lobbymaschine läuft an

Immer das gleiche. "Zwei Klassen Arbeitnehmerschaft." Auf einmal setzen sich Arbeitgeber, Mittelstandsvereinigung etc. für eine klassenlose Gesellschaft ein. Sehr verdächtig.

Und dann immer dieses " es wird ja schon überall gemacht, man braucht kein Gesetz". Ja wenn es ja schon gemacht wird, tut das Gesetz ja niemanden weh. Es wird aber nicht überall gemacht. In meinem Betrieb ist das so geregelt, dass jeder ein Recht auf zwei Tage Homeoffice pro Woche hat. Wir dürfen aber nur mit firmeneigenen Rechnern ins Intranet. Extra Rechner werden aber nicht angeschafft. Die Rechner jede Woche mit nach Hause nehmen dürfen wir auch nicht. Sehr toll.

@ um 17:15 von oooohhhh

Sehr gutes Argument.
Vielleicht ist ein trojanisches Pferd genau das, was die SPD basteln will.
Schon lange vor der Agenda 2010 hat sie sich als Arbeitnehmerunfreundlich erwiesen. Die Gewerkschaften ebenso.
Trau, schau wem!

@oooohhhh - Ein Rechtsanspruch ist kein Zwang.

17:15 von oooohhhh:
"Für viele, erst recht Deutsche, ist der Arbeit(-platz) der Lebensmittelpunkt. [...] Was ist wenn dieser Platz fehlt? [...] Vereinsamung, Depressionen."

Sie verwechseln den von Herrn Heil geplanten Rechtsanspruch mit einer dauerhaften Zwangsmaßnahme.

Wer bei ein oder mehreren Tagen Homeoffice pro Woche vereinsamt, der muss einen sehr einsamen Job haben.

Am 05. Oktober 2020 um 17:17 von karlheinzfaltermeier

Zitat: Mir ist also nicht klar, welche Berufe in Heils Welt überhaupt für home-office in Frage kommen und Beispiele hat er mangels Wissen auch nicht genannt.

Im öffentlichen Dienst wird schon lange im Home-Office gearbeitet, insbesondere bei den Grundbuch- und Handelsregisterrechtspflegern, aber auch in den Schreibkanzleien.

Bei Service-Hotlines im öffentlich-rechtlichen Bereich stoße ich immer wieder auf Heimarbeiter.

Das sind alles datenschutzrechtlich hochsensibele Bereiche.

Außerdem wurde in den vergangenen Monaten im Home-Office garbeitet. Da hat es auch geklappt.

Ich selbst bin keine Freund von Home-Office, aber ein Freund sachlich richtiger Diskussionen.

Am 05. Oktober 2020 um 17:30 von oooohhhh

Zitat: Das hat der Herr Minister noch gar nicht bedacht, sowohl bei AN als auch beim AG ist das in der derzeitigen Steuergesetzgebung und Rechtsprechung nicht vorgesehen oder durchsetzbar..peinlich aber war.

In der Einfachheit, wie Sie das behaupten, stimmt es nicht. Ein häusliches Arbeitszimmer ist u.U. absetzbar. Es gibt aber auch Steuernachteile, z.B. bei der Pendlerpauschale.

@ karlheinzfaltermeier, um 17:17

Einige Beispiele, die Sie von Heil erfahren möchten, erhielten Sie, wenn Sie hier im Kommentarbereich der letzten Tage gelesen haben.

Ich habe auch eins:

In meiner unmittelbaren Nähe ist ein mittelständisches Unternehmen, das Baukräne herstellt.
Die Hälfte der Büromitarbeiter macht Homeoffice, die andere schafft in der Firma.
Man wechselt sich ab, alles funktioniert reibungslos, wie mir mehrere Mitarbeiter bestätigten.

Die Frage der Datensicherheit hatten wir allerdings nicht erörtert, aber da werde ich einmal nachfragen, ob und wie damit verfahren wird.

@ IkkeBin

Gleichzeit muss aber ein Gerechtigkeitsausgleich geschaffen werden, jene Jobs die eben nicht in das Home-Office können, müssen besser bezahlt werden.
Können Sie DAS bitte einmal begründen? Die, die so etwas verlangen, können nur die selben Neidhammelenden aus der "Werkstatt" sein, die über die Sesselpupsenden und Kaffeetrinkenden in den Büros schimpfen. Suchen Sie sich einen anderen Job, machen eine Weiterbildung oder stellen Sie sich den Schreibtisch ins Wohnzimmer statt den 67"er.

Welche Berufe in Frage kommen

Hier ist sicher die Untersuchung des Ifo Instituts hilfreich.

Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen.
Präsenzoffices sind seit Corona veraltet. Corona hat gezeigt, dass Home Office möglich ist, wenn es muss.

Freiwillig konnten sich die wenigsten das vorher vorstellen. Arbeitgeber möchten immer noch kontrollieren statt vertrauensvoll führen. Zeit für Wandel. Früher war man Exot, wenn man diese Arbeitsweise genutzt hat.

Weniger Verkehr, weniger Umweltverschmutzung, weniger teure Bürogebäude, Mieten, Strom, mehr Effizienz, keine langen Wege. Es gibt viele Beispiele, an denen sich die Mobile Arbeitswelt orientieren kann.
Was unmöglich erscheint, ist vielfach bereits Realität.
Natürlich erfordert das Mobile Arbeiten gute Organisation, klare Regeln, gute Strukturen, verantwortungsbewusste Mitarbeiter, vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Es funktioniert, das ist bewiesen. Es ist der richtige Weg. Gute Internetverbindung muss gegeben sein und nachgerüstet wo noch nicht der Fall.

Homeoffice

....und passt dann Herr Heil auch die Steuergesetzgebung an, die EU-Entsende-Regelungen, die Regelungen zum Aufenthaltsrecht, etc.? Wenn ein Rechtsanspruch für "Arbeitnehmer" bestehen soll, wer sagt denn, dass diese Arbeitnehmer ihren Wohnsitz immer nur in D haben? Hallo? Grenzgänger, etc.? Schon mal etwas von Betriebsstättenrisiko, Doppelbesteuerung, Sozialversicherung, Aufenthaltstitel und dem schönen Thema Equal Pay gehört? Besteht dann auch ein Rechtsanspruch auf 24 Tage Homeoffice z.B. von Polen aus? Das wird lustig, so etwas compliant umzusetzen. Es gibt ja sonst keine Probleme.

Homeoffice-Plan des Arbeitsministers

Es ist zum Verzweifeln. In offenbar völliger Verkennung der tatsächlichen Verhältnisse an vielen Arbeitsplätzen, der mangelnden schnellen Internetverbindungen in vielen Regionen, der fehlenden Sicherheitsinfrastruktur im Homeoffice, der Notwendigkeiten zur unkomplizierten internen und externen Kommunikation während der Arbeitszeit in vielen service- und kundenorientierten Unternehmen wird eine populistisch motivierte Diskussion vom Zaun gebrochen, die nun wirklich nichts sinnvolles bewirken kann. Was will denn der Gesetzgeber hier bitte regeln, was nicht die Beteiligten selbst viel besser regeln können.

Gerade in der Corona Krise habe sicherlich nicht nur ich erleben müssen, was das Homoffice beispielsweise und insbesondere im öffentlichen Dienst ist und bewirkt. Es funktioniert nämlich gar nichts mehr, jedenfalls nichts im Sinne des Bürgers und "Kunden".

Also lasst bitte die Finger von irgendwelchen gesetzlichen Regelungen die nichts besser aber vieles schlechter machen können.

@ oooohhhh, um 17:30

Der Steuerprüfer wird auch weiterhin ruhig schlafen können, denn die von Heil (überflüssigerweise) in ein Gesetz zu gießen beabsichtigte Arbeitsform wird doch längst praktiziert.

Oder glauben Sie, dass bei den LSt-Abrechnungen 2021 das große Steuererdbeben ausbricht?

Und:
Wessen Stimmen soll Heil denn mit diesem Gesetz fangen wollen?

rer Truman Welt

Ich habe selten so plumpe Wählerfang-Versprechungen gesehen. Sachlich ist das völliger Blödsinn.

Wie wir die Arbeitskosten privatisieren ?

Oder wer zahlt mit den Arbeitsplatz zu Hause.
Mein Arbeitgeber zahlt den leeren Schreibtisch bei sich, der wird nicht auch noch meinen bezahlen werden.

@karlheinzfaltermeier - Brisanter Papierkram im Homeoffice?

17:17 von karlheinzfaltermeier:
"Datensicherheit und Betriebsgeheimnisse erfordern! abschließbare Schränke und Schreibtische!"

Bei mir ist die Wohnungstür abschließbar und meine Gäste würden am Schreibtisch nicht viel finden, weil sich Daten auf meinem Rechner befinden und ich diese bei Bedarf mit einem Passwort schütze.

Davon abgesehen kontrolliert kein Arbeitgeber, ob man einen abschließbaren Schreibtisch hat und diesen auch vorschriftsmäßig nutzt. (Erfahrungsgemäß befindet sich der Schlüssel in unmittelbarer Nähe zum Schloss, welches ohnehin nur eine symbolische Hürde darstellt.)

@ Der Kuchen, um 17:34

Wenn's nicht geht, geht's halt nicht.
Oder zwingt Sie Ihr AG, 2 Tage daheim zu bleiben?
Wenn Sie dort ohne Compi arbeiten können, ist alles paletti, wenn nicht, ...aber was sollte das dann?

@ oooohhhh um 17:30

Genau DORT und in den Arbeitsplatsverordnungen müssen die Gesetze greifen. Wo ist das Problem den Arbeitgeber zu Ausstattung des Arbeitspl. ges. zu verpflichten. Dazu gehört die Möblierung, wie technische Ausrüstung, Software usw bis zum Kugelschreiber und Bleistift. Nicht solch ein Schwachsinn wie 24Tg. im Jahr ein Recht auf Homeoffice? Ich arbeite mittlerweile 1/2 Jahr von zu hause aus und das läuft besser als im Großraumbüro im Betrieb, weil ich hier Ruhe habe und nicht durch laute Telefonate der Kollegen und Außendienstlern gestört werde. Allerdings kann ich auch nicht meinen Workstation, Monitore und sonstige Ausstattung beliebig auf- und abbauen und hin und her transportieren. Selbst die Wartung des Rechners mit sämtlichen Programm- und Sicherheitsupdates so wie Beseitigung von Problemen läuft über Firmennetzwerk, VPN und Fernwartung. Statt einen "Ausgleich" für NICHT an HO-Teilnehmende zu zahlen, ist ein Ausgleich der HO-Mitarbeiter für den Mehraufwand an Strom-, Wasser- usw.

17:51 von falsa demonstratio

;-))))) da fragen Sie mal einen kompetenten Steuerberater...
Ein Arbeitszimmer steuerlich absetzbar bei 2 Tagen homeoffice....
köstlich...

@ IkkeBin

Gleichzeit muss aber ein Gerechtigkeitsausgleich geschaffen werden, jene Jobs die eben nicht in das Home-Office können, müssen besser bezahlt werden.

Da müsste aber vorher die höhere Produktivität nachgewiesen werden.

Home Office

Ganz abgesehen von persönlichen Vor-bzw. Nachteilen ist das neue Gesetz sehr wichtig und nützlich. Für den Klimaschutz sowie dem Schutz vor Covid 19 ist Home Office ein wirksames Mittel, daß niemand schadet. Kein Gegenargument kann da zählen. Weniger CO2-Ausstoss und weniger Ansteckungsgefahr im Büro und in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein Gesetz ist dringend geboten, daß es genug Arbeitgeber gibt, die nur die Arbeitnehmer unter Kontrolle haben wollen und denen Naturschutz und Gesundheit völlig gleichgültig sind. Es besteht dringend Handlungsbedarf.

@ IkkeBin von 16:30

Statt ein "Ausgleich" für Mitarbeiter die nicht am HO teilnehmen können, ist den HO-Mitarbeitenden ein Ausgleich führ ihren Mehraufwand an Strom-, Wasserkosten sowie Toilettenpapier zu bezahlen. Alles andere ist nur eine Haltlose NEIDDEBATTE wie sie jetzt schon zwischen den "Arbeitern" und "den Sesselpupsern" da oben geführt wird.

@ Ikke Bin, um 16:30

Jetzt tun Sie so, als sei das Arbeiten zu Hause eine neue Erfindung, die auch Heil zum erstenmal wahrnimmt.

Viele missverstehen das, was er vorhat.
Niemand hat die Absicht, ... äh: Homeoffice als arbeitnehmerische Pflichtveranstaltung einzuführen.

Also sagt man dem Arbeitgeber, dass man das nicht möchte, kann, will oder darf.

Jetzt wäre ich gespannt auf den Arbeitgeber, der seinem Mitarbeiter trotzdem "Stubenarrest" verordnet.

Am 05. Oktober 2020 um 16:30 von IkkeBin

Zitat: Gleichzeit muss aber ein Gerechtigkeitsausgleich geschaffen werden, jene Jobs die eben nicht in das Home-Office können, müssen besser bezahlt werden.

Wass muss noch ausgeglichen werden? Jeder Nachteil?

sitzende/stehende Tätigkeit
mit/ohne Klimaanlage
bewegungsreiche/bewegungsarme Tätigkeit
in Gebäuden/im Freien
im Hellen/im Dunklen
im Trockenen/im Regen
allein/in Gesellschaft

Die jenigen, die im Stehen arbeiten bekommen mehr als die, die im Sitzen arbeiten.

@ Ein Mitbürger, um 18:01

Eigentlich sollte es reichen, Ihren Kommentar Herrn Heil in gedruckter Form zuzuleiten.

Mehr gibt's dazu nicht zu sagen, danke.

@ IkkeBin

Home-Office ist ganz klar zu fördern, allein schon aus gründen des Umweltschutzes.
Gleichzeit muss aber ein Gerechtigkeitsausgleich geschaffen werden, jene Jobs die eben nicht in das Home-Office können, müssen besser bezahlt werden.

Das ist aber nicht logisch. Aus dem ersten Satz Ihres Beitrages würde ich eher folgern, dass die Arbeitnehmer im Home-Office mehr Geld verdient hätten.

Home Office

Ein Gesetz ist dringend erforderlich. Home Office ist gut für den Klimaschutz und für den Schutz gegen Covid 19. Da sich viele Arbeitgeber weigern Home Office zu gewähren, muß unbedingt ein Gesetz eingeführt werden, daß alle Arbeitgeber zwingt ihren Arbeitgebern Home Office anzubieten. Außerdem können die Arbeitgeber Mietkosten senken und die Einhaltung der Abstandsregeln sind auch leichter einzuhalten. Da es für die Arbeitgeber freiwillig ist, gibt es genug Leute, die ins Büro kommen. Natürlich gibt es Berufe für die Home Office nicht möglich ist. Das ist eben so.

@ harry_up

Windei! Man fragt sich in der Tat, was Herrn Heil da reitet.
Wenn etwas ohne gesetzliche Gängelung funktioniert, ...

... dann ist über den Mindestsatz von Tagen doch gar nix zu sagen. Ihre Kritik ist unsachlich und schießt übers Ziel hinaus.

@ vennancis5, um 17:56

So schlau war der Hubertus schon, denn sein Gesetz beinhaltet das Recht des Arbeitgebers, dem Mitarbeiter Homeoffice zu verweigern, wenn er das mit betrieblichen...Umständen begründen kann.
Und dazu könnte das, was Sie anführen, durchaus gehören.

@ DB_EMD

Wo Homeoffice geht, finden heute schon viele Arbeitgeber Lösungen. Da braucht es nicht extra erst ein Gesetz ...

... nicht überall. Und genau deshalb braucht man das Gesetz. Und da sollte man nicht die weniger kooperativen Arbeitgeber in Schutz nehmen.

Home office ist zweischneidig

Für den Arbeitnehmer kann es sehr attraktiv sein weil er den Weg zur Arbeit einspart und UU Beruf und Familie besser miteinander verbinden kann - sofern kein home schooling daraus wird. Aber erklären Sie mal kleinen Kindern dass Papi oder Mami Zar da sind aber jetzt keine Zeit haben weil gerade eine videokonferrenz ist.
Der Arbeitgeber hat im Prinzip uch Vorteile sofern der An produktiv ist.
Aber man muss auch aufpassen dass man als AN sich nicht selbst überfordert (auch zuhause gilt das arbeitsschutzgesetz) und AG tendieren auch gern dazu homeoffice als ständige Bereitschaft zu sehen. Es gehört auf jeden Fall viel Selbstdisziplin dazu um auf Dauer erfolgreich zu sein und gleichzeitig nicht daran kaputt zu gehen. Das weiß jeder freelancer.

Nach dem Homeoffice,

kommt das ,was wir von den Telefoncentern kennen erst in Deutschland , heute da wo es billiger ist.
Auch Homeoffice läßt sich schnell in ein Billigland verscherbeln
Denkt darüber auch einmal nach, wenn es bon zu Hause geht , wird es überall funktionieren..

Präsenz gegen Dahoam

Arbeiten im Team...wie soll das zu Hause gehen? In der warmen Stube arbeiten...wer möchte das nicht. Digitale Kommunikation ersetzt aber nicht die direkte Kommunikation - face to face...Heil hat die Tragweite eines solchen Gesetzes nicht durchdacht...Arbeit und „dahoam sein“ ist kein Modell für die Zukunft...

@ vennancis - europäische Errungenschaften

Wenn ein Rechtsanspruch für "Arbeitnehmer" bestehen soll, wer sagt denn, dass diese Arbeitnehmer ihren Wohnsitz immer nur in D haben?

Niemand. So lange der Wohnsitz in der EU ist, ist das völlig unerheblich, auf welcher Seite der Grenze man ist.


Besteht dann auch ein Rechtsanspruch auf 24 Tage Homeoffice z.B. von Polen aus?

Klar. Wo ist das Problem? Wissen Sie wie viele Menschen aus Polen in Deutschand arbeiten und umgekehrt?

Heils Versprechen sind nicht von dieser Welt

Jedenfalls nicht in Deutschland.

Die Kosten für die Bereitstellung EINES Heimarbeitsplatzes sind schon immens. Und nun soll gar jeder Mitarbeiter darauf einen „Rechtsanspruch“ haben? So richtig mit Laptop, Router, Highspeed Internet, Drucker etc. ?

Ich kenne „Home Office“ in Deutschland nur als Privileg der Arbeitgeber für Arbeitskräfte, die anders nicht zu „ködern“ wären, zB begehrte Soft- und Hardwareentwickler, oder als Privileg für gut vernetzte und bei der Geschäftsführung wohlgelittene Führungskräfte, meist vom mittleren Management aufwärts.

Alle anderen dürfen sich gerne täglich in die U-Bahn quetschen und zum malochen in die Firma kommen.

SO sieht die Arbeitswirklichkeit in Deutschland aus. Von welchem Planeten Herr Heil kommt (oder wo er sein „Mutterschiff“ geparkt hat), weiß ich nicht.

@ oooohhhh - Gesetze werden angepasst

Das hat der Herr Minister noch gar nicht bedacht, sowohl bei AN als auch beim AG ist das in der derzeitigen Steuergesetzgebung und Rechtsprechung nicht vorgesehen oder durchsetzbar.

Klar ist das mit der Steuergesetzgebung vereinbar, wenn sie gleichzeitig harmonisiert wird. Und das ist natürlich vorgesehen. So schlau sind die Juristen Im Arbeitsministerium schon lange. Und die Rechtsprechung wird sich natürlich an bestehende Gesetze halten. Das ist alles kein Problem.

Verknöchert, veraltet und überholt

Verknöchert, veraltet und überholt, so kann man die deutsche Arbeitswelt und Wirtschaft zusammenfassen. Das es anders geht zeigt der IT-Sektor der USA. Die haben uns schon lange und uneinholbar überholt. Bald kommt China und macht das mit dem bisschen Rest in dem Deutschland noch führend ist. Aber Hauptsache der Chef kann von seinem Glasbüro aus alle Mitarbeiter im Auge haben.

@17:55 von Klabautermann 08

@ IkkeBin
//Gleichzeit muss aber ein Gerechtigkeitsausgleich geschaffen werden, jene Jobs die eben nicht in das Home-Office können, müssen besser bezahlt werden.
Können Sie DAS bitte einmal begründen? Die, die so etwas verlangen, können nur die selben Neidhammelenden aus der "Werkstatt" sein, die über die Sesselpupsenden und Kaffeetrinkenden in den Büros schimpfen. Suchen Sie sich einen anderen Job, machen eine Weiterbildung oder stellen Sie sich den Schreibtisch ins Wohnzimmer statt den 67"er.//

Haben Sie sich da gerade selbst beschrieben? In einem anderen Kommentar fordern sie doch selbst einen Ausgleich für Wasser und Stromverbrauch. Dass Sie aber möglicherweise sehr viel mehr Geld einsparen, weil sie den ÖPNV nicht mehr brauchen bzw. kein Benzin oder Strom fürs Auto, kommt Ihnen nicht in den Sinn? Von der Zeitersparnis ganz zu schweigen.

Am 05. Oktober 2020 um 18:19 von falsa demonstratio

„Die jenigen, die im Stehen arbeiten bekommen mehr als die, die im Sitzen arbeiten.“

Ich gebe Ihnen vollkommen Recht.

Und diejenigen, die über Kopf arbeiten bekommen noch mehr.

Also,

im Sitzen und im Stehen, selbst im Liegen soll es gehen.

@17:55 von Klabautermann 08

//Neidhammelenden aus der "Werkstatt"//

Abgesehen von der Abfälligkeit, mit der sie selbst hier andere Berufsgruppen besudeln, scheinen Sie Angst davor zu haben, dass es anderen zu gut oder auch nur besser als Ihnen gehen könnte.

Es braucht hier

einfach essentielle Gesetze für Jobs die durchaus von Hause aus erledigt werden können. Ich fahre selbst 1600 km im Monat nur um an ein Telefon und einen Laptop in der Firma zu fahren. Unser Abteilungsleiter mag kein Home Office, weil er selber zu Hause auch keinen Platz dafür hätte. Somit wird es jedem verwährt. Das muss sich ändern, die Zeiten der 8x5 Matrix sind sowieso in modernen Unternehmen vorbei und unser Kinder werden mit Sicherheit so nicht mehr arbeiten. Bereiten wir ihnen einfach eine bessere Zukunft, eine bessere und saubere Umwelt durch weniger Pendler und mehr Produktivität für moderen Unternehmen!

Gesetz für Ansprich auf Homeoffice ...

... halte ich für völlig überzogen.
24 Tage?
Was soll das?

Ein großes Aufgabenpaket ,
den Datenschutz zu garantieren,
kommt für den AG hinzu.
.

@falsa demonstratio
Ist das im Öffentlichen Dienst, in den von Ihnen genannten Beispielen immer realisiert?
.

Arbeits- und Unfallschutz für das Homeoffice ?
Ich halte es für zweifelhaft, dass diese Versicherungen da mitspielen.

Man ist ja im Betrieb nicht mal auf Toilette versichert .

@18:19 von falsa demonstratio

//Wass muss noch ausgeglichen werden? Jeder Nachteil?

sitzende/stehende Tätigkeit
mit/ohne Klimaanlage
bewegungsreiche/bewegungsarme Tätigkeit
in Gebäuden/im Freien
im Hellen/im Dunklen
im Trockenen/im Regen
allein/in Gesellschaft
Die jenigen, die im Stehen arbeiten bekommen mehr als die, die im Sitzen arbeiten.//

Das wird kompliziert. Ich hatte einen Job, in dem praktisch alles vorkam (wenn man die Laufwege von einem Gebäude zum anderen miteinrechnet). Häufiger Wechsel zwischen Sitzen und Stehen in Räumen mit oder auch ohne Klimaanlage. Da müsste doch auch ein Zulage für den ständigen Wechsel drin sein? :-)

@ Anna-Elisabeth

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wenn ich direkt neben der Firma wohne habe ich auch keine FahrtKOSTEN und bin in 5Min. im Büro. Hier spare spare ich auch gegenüber den Kollegenden die 50bis 100km Fahrtstrecke haben und vielleicht ein Jobticket bekommen und/oder die Fahrtkosten von der Steuer absetzen. Das ist p.P. eines jeden Arbeitnehmers der nicht willig ist arbeitsnah um zu ziehen. Aber warum soll der HO-Arbeitende die Strom- und Wasserkosten für den Arbeitgeber übernehmen?
Soll der HO-Arbeitende Ihrer Meinung nach auch noch Geld mitbringen, dafür dass er die gleiche Leistung oder sogar MEHR für den Arbeitgeber erbringt (keine Unterhaltungen über die Fußballergebnisse des letzten WE, über den Spielstand des neusten Onlinegame, Kaffeeklatsch über die Kollegin der Abteilung XY uvm) als im Büro?

Am 05. Oktober 2020 um 18:11 von oooohhhh

Zitat: ;-))))) da fragen Sie mal einen kompetenten Steuerberater...
Ein Arbeitszimmer steuerlich absetzbar bei 2 Tagen homeoffice....
köstlich...

Warum soll ich jemanden fragen, der Ahnung von der Materie hat, wenn ich Sie habe?

Am 05. Oktober 2020 um 21:23 von Anna-Elisabeth

Zitat: Das wird kompliziert. Ich hatte einen Job, in dem praktisch alles vorkam (wenn man die Laufwege von einem Gebäude zum anderen miteinrechnet). Häufiger Wechsel zwischen Sitzen und Stehen in Räumen mit oder auch ohne Klimaanlage. Da müsste doch auch ein Zulage für den ständigen Wechsel drin sein? :-)

Das nennt man dann Wechselgeld.

@Mika D, 16:38

„Nachhaltiger, Familienfreundlicher, Effizienter.
Eigenverantwortung & Leading by Trust!
IFO ermittelt, dass 56% "remote" arbeiten könnten, das sollte Grund genug sein, das zukunftsweisende, mobile & flexible Arbeiten im grösseren Stil anzugehen als manches Unternehmen nur unter Corona Druck bereit war“

Sollte es. Schon weil es Nerven, Ressourcen und nicht zuletzt die Umwelt schont.

„Alle Gegenargumente schlagen nicht die Vorteile. >> Es soll kein Zwang sein für Arbeitnehmer, es soll nur der "remote" arbeiten, der so produktiver ist. Wer...“

Soviel Flexibilität und Vertrauen in die Integrität der Arbeitnehmer (und deren Ehrgeiz, zum großen Ganzen beitragen zu können) muss sein.

„Vorteil ist zudem, man bekommt bessere Fachkräfte, sogar international“

Also ein klassisches Win-win-Projekt.

Verschlafen wir nach Digitalisierung und Schulreform nicht "Mobiles Arbeiten".
>> Bezeichnend ist, dass Konservative Unternehmen und Konservative Parteien dagegen sind“

Allerdings. Warum wohl...

@21:22 von Leipzigerin59

//Man ist ja im Betrieb nicht mal auf Toilette versichert .//

Ist ja auch sehr privat. :-)

//Ein großes Aufgabenpaket ,
den Datenschutz zu garantieren,
kommt für den AG hinzu....
Arbeits- und Unfallschutz für das Homeoffice ?//

Da schneiden Sie Themen an, an die vermutlich auch viele Arbeitgeber noch gar nicht gedacht haben.

//Gesetz für Ansprich auf Homeoffice ...
... halte ich für völlig überzogen.
24 Tage?//

Ich auch. Obwohl ich Herrn Heil eigentlich sehr schätze, verstehe ich ihn in diesem Punkt überhaupt nicht.

Verständlich

Es ist in meinen Augen nur verständlich, dass in diesem Autoland Home Office Nachteile für unsere Autoindustrie erzeugt. Es ist wirtschaftlich förderner wenn die Menschen morgens und abends Strecken von bis zu zwei Stunden zurücklegen müssen. Man kann ja unterwegs nicht alles mitnehmen was man brauchen könnte und so hält man auch eher mal an einem Laden. Selbstgekochtes Essen ist auch von wirtschaftlichen Nachteil. Da hängen insgesamt zu viele Jobs an dem sinnlosen Hin- und Hergereise, dass man auch nur etwas nachgeben könnte. Persönliche Einschränkungen müssen hingenommen werden und die Natur muss auch warten, denn die Wirtschaft ist wichtiger.

Sollte sich allerdings abzeichnen, dass diese Haltung diesen Parteien zu viele Wählerstimmen kostet, könnte es natürlich sein, dass sie dann doch Argumente pro Homeoffice finden und helfen die problematischen Gesetzeslücken zu füllen. Aber noch ist es zu früh dafür, daher müssen sie dagegen sein.

@Anna-Elisabeth

Abgesehen von der Abfälligkeit, mit der sie selbst hier andere Berufsgruppen besudeln, scheinen Sie Angst davor zu haben, dass es anderen zu gut oder auch nur besser als Ihnen gehen könnte.
Ich äußere mich keinen falls abfällig über irgendwelche Berufsgruppen, vor allem nicht, da ich selber lange genug an der "Front/Werkstatt" gearbeitet habe bevor ich mich durch Fort- und Weiterbildung zu der "OPZ/Sesselpupsern" hoch gearbeitet habe. Ich WEISS also wovon ich schreibe und kenne die Fronten und deren Meinung. Besonders kenne ich die Stimmung meiner Werkstattkollegenden gegenüber uns z.Z im HO-Arbeitenden ARBEITS-Kräften.

omg

Wie werden im HomeOffice eigentlich die Arbeitszeiten eingehalten?

@21:24 von Klabautermann 08 @ Anna-Elisabeth

//Wenn ich direkt neben der Firma wohne habe ich auch keine FahrtKOSTEN und bin in 5Min. im Büro.//

Sie werden selber wissen, auf wie viele Menschen das zutrifft.

//Das ist p.P. eines jeden Arbeitnehmers der nicht willig ist arbeitsnah um zu ziehen.//

Ist ja heutzutage vor allem in den Großstädten nicht das geringste Problem. Und Ehepartner haben ja auch immer denselben Arbeitsweg. Falls nicht, müssen die sich eben wieder trennen?

Vorgeschobene Versicherungsfragen

@ Leipzigerin59:
Arbeits- und Unfallschutz für das Homeoffice ?
Ich halte es für zweifelhaft, dass diese Versicherungen da mitspielen.

Jeder sollte eine Krankenversicherung und eine private Unfallversicherung haben. Wo fühlen Sie sich dann noch nicht ausrechend abgesichert? Beides kann übrigens steuerlich geltend gemacht werden.

@ schaumaus75

Wie werden im HomeOffice eigentlich die Arbeitszeiten eingehalten?

Ich bin Sachbearbeiter in der Stadtverwaltung und seit März im Home-Office. Ich habe viel Erfahrung, arbeite zügig und konzentriert und bin mit meinem Tagespensum meist schon vor dem Mittagessen fertig und habe dann eben nachmittags frei.

@ saschamaus75

Wie werden im HomeOffice eigentlich die Arbeitszeiten eingehalten? WO liegt das Problem? Wie halten Sie denn Ihre Arbeitszeit im Büro ein? Man fängt um X Uhr an, macht um Y Uhr seine Pause und um Z Uhr Feierabend. Wie im Büro nur ohne Stempeluhr. Bei uns ist die Anwesenheit übrigens über Teams zu sehen und somit weiß man ob der/die/das Kollegenden erreichbar ist oder nicht. Besprechungen mit mehreren Kollegenden werden entsprechend über Outlook geplant und im Kalender fest gehalten. Ob Sie es glauben oder nicht, so klappen sogar Betriebsratssitzungen und Weiterbildungsseminare.

Man bedenke, dass bei

Man bedenke, dass bei Homeoffice auch die Pendlerpauschale weg fällt. Dem Staat kann das nur recht sein.
Als Handwerker ist mir weder Home noch Office bekannt. Mir isses also völlig egal. Ich werde nach wie vor in die Werkstatt fahren müssen. Und die Konstrukteure auch. Wie sollen die mir denn online den Stuss erklären, den ich täglich beheben muss?
Meine Werkstatt ist komplett undigital. Und so bleibt das auch.

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