Kommentare

"Keine Pandemie kann uns daran hindern, darauf stolz zu sein",

Stolz bin ich nicht, denn ich habe zur Wiedervereinigung nichts beigetragen. Ich freue mich einfach, dass die innerdeutsche Grenze Vergangenheit ist. Stolz können aber die ehemaligen DDR Bürger sein, die das System eigenhändig (oder auch eigenfüßig) zu Fall gebracht haben.

Zuversicht

Ein kluges Wort der Kanzlerin: Zuversicht. Das ist es, was den Deutschen fehlt. Als ehem. Ossi, der jetzt im Westen lebt, kann ich nur sagen, dass die Wessis weniger hochnäsig und die Ossis weniger frustriert sein sollten.

Was uns allen zusammen fehlt, ist Genügsamkeit, Sensibilität und Zuversicht.
Wir schaffen das.

Was.....

wäre die Alternative dafür? Gäbe es überhaupt eine? Wenn es noch Defizite zwischen West und Ost auf geistiger Ebene gibt, dann sind sie sicher auch Folgen der hoffentlich abnehmenden westlichen Arroganz und der östlichen Selbstbemitleidung durch fehlende Anerkennung der Leistungen unter erbärmlichen Umständen. Nicht vergessen sollte man, daß es fast verboten war, einen natürlichen Nationalstolz zu zeigen, der allen anderen Nationen in allen Formen der Glorifizierung zugestanden wird und in den USA "Patriotismus" heißt. Auch heute noch ist das ein unersetzbarer "Klebstoff", viel besser als das GG, auf das so viel Wert gelegt wird.

Sozialismus verantwortlich

""Der Umbruch habe die Ostdeutschen ungleich härter als Westdeutsche getroffen.""

Mit der Freiheit kamen auch große wirtschaftliche Schwierigkeiten. Dabei sollte nicht vergessen werden, wer und was für letzteres die Schuld trägt: Sozialisten und ihre Planwirtschaft.

""Bei einem Online-"Deutschlandfest" der Union kritisierte Söder massiv die AfD. "Das Zerreden der demokratischen Kultur" sei eine große Gefahr.""

Die demokratischen Kultur wird nicht zerredet, sondern gefordert. Seit Mitte der 1990 Jahre befindet sich Deutschland wieder auf einem antipluralistischen Sonderweg. Söder sollte mal einen Blick auf die etablierten Demokratien werfen. Dort sind harte Debatten selbstverständlich.

Erstaunlich.......

daß Herr Steinmeier "Stolz" erlaubt! Üblicherweise wird dann eher das bekannte "Gott-sei-bei-uns" ausgerufen. Bei den, Glorifizierungen der Vergangenheit der anderen Staaten nennt man das dann "Tradition", oder?

Es ist für mich immer noch

Es ist für mich immer noch überraschend, wenn unser Bundespräsident als ehemaliger 'Mitstifter' von HarzIV Umständen, die so manchen jegliche Zukunft genommen und in gesellschaftliche Unterschichten beförderten haben, wen ausgerechnet der heute den Leuten das hohe Lied von Zuversicht vorsingt und vor Gesellschaftsspaltung warnt. Es gilt leider immer noch der alte Sinnspruch: Was kümmert mich mein Geschwätz (um nicht zu sagen, Verbrechen) von gestern.

17:29, Freier Markt/DE_Linksstaat

>>Mit der Freiheit kamen auch große wirtschaftliche Schwierigkeiten. Dabei sollte nicht vergessen werden, wer und was für letzteres die Schuld trägt: Sozialisten und ihre Planwirtschaft.<<

Ach Tatsache?

Für die Zerschlagung der DDR-Industrie tragen die angeblichen Sozialisten und ihre Planwirtschaft die Schuld?

Interessante Sichtweise.

Deutsche Einheit: Merkel und Steinmeier rufen zur Zuversicht...

Zuversichtlich sind sie sicher, handelt es sich doch bei der "Einheit" um einen Sieg des westdeutschen Kapitals.
Zuversichtlich kann auch die Filmindustrie sein: Jedes mal zu diesen Jubiläen gibt es Anti-DDR-Schmonzetten in Endlosschleife in den Medien. Das rechnet sich auch.

Aber ob sich viele andere Menschen zuversichtlich zeigen können ? Stichworte Arbeitswelt ohne Rückrat, Mieterverdrängung, gesellschaftliche Spaltung.

Aber immerhin realistisch ist doch, daß Bundespräsident Steinmeier vor wachsendem Misstrauen in die Politik warnt, es ist und war seine.

Als Schweizer der im Osten

Als Schweizer der im Osten lebt kann ich nur immer wieder fragen: wo ist das Problem? D gehts gut. O und W sind unterschiedlich, die Geschichte prägt die Menschen. Diversität ist spannend. Nazi-Idioten gibts überall, auch in der satten CH. Dagegen muss und wird gemeinsam vorgegangen werden. Leider ist der Innenminister Teil des Problems. Das wirklich große Problem, die Umweltzerstörung muss gemeinsam angegangen werden. Da sind die Hauptverbrecher industrielle Landwirtschaft und Autoindustrie leider gerecht auf O und W verteilt. Hier könnte eh nur eine starke EU etwas bewirken: strengste Abgasnormen, Ökolandwirtschaftsförderung, nachhaltige Energiewirtschaft. D ist ok. aber jeder Nationalismus out.

@Freier Markt

Ich meine das die Schuld an dem gebären der Hitlerzeit liegt, genau die Zeit, welche die AfD uns als schön und richtig verkaufen will. Gäbe es diese Zeit nicht, dann hätte es sicherlich auch keine Mauer gegeben.

Stolz bin ich nicht,?

von nelumbo @
Dafür ich um so mehr. Weil ich 30 Jahre für die SED Fehler bezahlen muss und ich 1989 dort war und gesehen habe was Stasi und Kommunisten angerichtet haben.

@nelumbo

Haben Sie den keine Steuern bezahlt? Ich schon und bestimmt mehr als viele im Durchschnitt. Was dann etwas weh tut ist, das welche die rüber gekommen sind, dann meinten Ausländer raus zu rufen oder das die AfD im Osten die meiste Zustimmung bekommt. Wegen genau der Ideologie von der AfD kam es aber zu einer Trennung von Deutschland und der Mauer.

Keine Pandemie kann uns hindern,darauf stolz zu sein.

Volle Zustimmung,ich hatte mich immer fuer eine Wiedervereinigung eingesetzt,und auch danach mich selbst nie als Wessi gesehen,und viel freunde im Osten gewonnen,ganz tolle Menschen,die total anders aufwuchsen als ich,auch hab ich nie ueber die Solli gestänkert,fuer mich war ein Traum in Erfüllung gegangen.

Einfach warten

und in 50 Jahren ist das alles vergessen, und nur wenige werden sich noch an die DDR erinnern.
Herr Steinmeier:
" Zugleich warnte er vor einer gesellschaftlichen Spaltung und wachsendem Misstrauen in Politik."

Vielleicht überlegt Er einfach mal, wo das her kommen könnte, oder wo und wann oder warum das passiert ist.
Ich hätte da paar Gedanken dazu, aber da Er hier natürlich nicht lesen wird, lass ich das lieber.
Aber eins ist Fakt, mit Reden geht das nicht weg.

@fathaland slim .. Zur

... Unterstützung

Die Mär von der Pleite der DDR

"https://kurzelinks.de/l8z8"

Ich kann dieses ewige Warnen
und Mahnen echt nicht mehr
hören und lesen.
Sind wir kleine Kinder?

Ich schon jahrzehntelang vor dem Klassenfeind gewarnt worden.

17:45 von fathaland slim

Nicht interessant, sondern selbsverständlich.

Die DDR Industrie konnte sich nur in der Unfreiheit halten. Für die Unfreiheit und die Wettbewerbsunfähigkeit der DDR-Industrie auf dem Weltmarkt tragen Sozialisten und ihre Planwirtschaft die volle Verantwortung.

Ausgerechnet der Herr Steinmeier

Den würde ich wirklich liebend gerne hinsichtlich seiner ganz persönlichen(!) Rolle hinsichtlich Syrien und der Ukraine vor einem Untersuchungsausschuss des Bundestages einmal befragen lassen!

Ja, Sie haben völlig recht, das könnte durchaus etwas mit einer gewissen Stampede zu tun haben!

Herr Steinmeier kann

Herr Steinmeier kann höchstens auf die Agenda - 2010 stolz sein. Denn die hat er mitverbrochen.

17:53 von Hackonya2

Für die Mauer tragen die Kommunisten die Schuld. Für den Krieg, der zur Ausbreitung des Kommunismus führte, tragen Nationalsozialisten die Schuld.

Die AfD wäre in den etablierten Demokratien eine ganz normale mitte-rechts Partei. In dem Sinne wählen die Ostdeutschen, international demokratisch betrachtet, normaler als die Westdeutschen.

Stolz zu sein muss D lernen

Kritisch und ernst, das soll Deutschen zu eigen sein. Das Volk der Dichter und Denker.
Da kann Ermutigung nicht schaden.

Ost und West sind heute wieder verschmolzen, wer hätte das ehemals je gedacht? Dass es Unterschiede von Nord nach Süd sowie Ost nach West geben muss ist Vielfalt und gut so. Toleranz könnte helfen.

Mehr Positiv sein, stolz, das stünde uns gut zur Abwechselung und zum Ausgleich.

Wie zufrieden sind Sie alles

Wie zufrieden sind Sie alles in allem mit der Entwicklung in Deutschland nach der Vereinigung?
lt. Statista: 75% zufrieden 25% unzufrieden. Vor 30 Jahren 65% zu 35%.
lt. Studie " Glücksatlas 2019 ":
Die Lebenszufriedenheit liegt demnach in diesem Jahr auf einer Skala von 0 bis 10 Punkten bei 7,14. Damit wird das Ergebnis von 7,05 Punkten aus dem Vorjahr leicht verbessert. Das ostdeutsche Glücksniveau stieg um 0,11 Punkte auf ein Allzeithoch von 7,0 Punkten. Das ist der höchste Wert, der jemals seit dem Mauerfall vor 30 Jahren gemessen wurde. Der Abstand zwischen West- und Ostdeutschland verringerte sich damit weiter auf aktuell 0,17 Punkte.
.

18:15 von wenigfahrer

kannst du hier ruhig sagen. er bejubelt eine linksradikale musikgruppe, weil sie gegen rechts sind.

Bei ihrem Aufruf...

...müssen die beiden Herrschaften wohl vergessen haben,
wie weit es mittlerweile in der Demokratie gekommen ist:
Siehe sächsischer Landtag.

Ein Abgeordneter redet, hat aber auch kritisches zu sagen.
Was bedeutet:
Grüne, Linke und SPD verlassen das Parlament bei einer
Rede zur Wiedervereinigung vor 30 Jahren.

Ich vermisse die Berichterstattung und die Analyse der
Geschehnisse.

17:45 von fathaland slim

offenbar ist jetzt wieder dein linkes herz mit dir durchgegangen. wer denn sonst, wenn nicht die planwirtschaft?

@fathaland slim, 17.45h

An der "Zerschlagung" der DDR-Industrie waren bestimmt nicht die Sozialisten schuld.
Da gab es nichts zu zerschlagen.

Die meisten Industrieanlagen waren so marode, dass sie nicht wettbewerbsfähig waren und sich somit selbst zerschlagen haben.

Das allerdings war wiederum ein Werk der Sozialisten und deren Planwirtschaft.

@fathaland slim um 17:45Uhr

Eines muss man Ihnen lassen, Ihre Wertungen sind an Süffisanz fast nicht zu überbieten und erinnern mich manchmal an das "Literarische Quartett". Naja, man muß offenbar auf Marx eingeschworen sein, bei dem es scheinbar keine qualitative und/oder Kosten-Konkurrenz gibt.

Stolz, nicht patriotisch

Was schreiben Sie da, Herr Faltermeier?

"Auch heute noch ist er [der Patriotismus] ein unersetzbarer "Klebstoff", viel besser als das GG, auf das so viel Wert gelegt wird."

Sie finden also Patriotismus besser als das Grundgesetz? Nein dankeschön, das sehe ich aber entschieden anders.

Aber ich finde wirklich, dass wir stolz auf unser Land sein können - stolz darauf, dass wir in Frieden und Freiheit in der Mitte von Europa leben und ziemlich viele Sachen ziemlich gut hinkriegen.

Gebrochene Erwerbbiografien vor allem in Mitteldeutschland

Die Umbrüche der Wende hat bei einer ganzen Generation von Arbeitnehmern in Mitteldeutschland gebrochene Erwerbsbiografien hinterlassen. Dies führt bei Betroffenen zur Altersarmut und ist ein Grund zur Unzufriedenheit. Ich bin dafür die zukünftigen Renten auch durch einen Kapitalstock stützen. So können die Werktätigen auch am allgemein zunehmenden Wohlstand Deutschlands teilhaben.

18:17 von Freier Markt

Was sie da schreiben ist absoluter Unsinn. Bei ARTE kam unlängst ein Bericht über die DDR-Betriebe, die ohne Not und mit vollen Auftragsbüchern plattgemacht wurden. Ohne Lothar Späth wäre auch Carl- Zeiss- Jena von der Bildfläche verschwunden. Es wäre eben auch anders gegangen.

Wettbewerbsunfähigkeit der DDR-Industrie

... ist wieder so eine Halbwahrheit.

Die DDR bzw. die RGW-Staaten hatten keine Devisen. Also haben sie ihre besten Produkte in den Westen verkauft und der hat sie
- günstig und mit Kusshand -
genommen und möglicherweise
das Label "überklebt" .

Zusätzlich musste sich, wie heute Kuba immer noch, gegen Embargolisten erwehren.

Warum Embargos, wenn die Wirtschaft doch so schwach war?

Ich habe neulich gelesen, dass die Idee für neue Fließstoffe (Masken) auch in der DDR entwickelt und an eine bekannte westdeutsche Firma verkauft wurde.

Wenn heute ein Unternehmen falsch plant, vom Bedarf an Zulieferung bis zur Auslieferung, Preise, etc. geht es auch pleite.

mit verlaub

mit unseren BP hatten wir oft glück. aber dieser ist der schlechteste neben rauh und wulff. wird aber trotzdem von der TS wie ein star gefeiert

Wie sich die Bilder doch gleichen...

In der Situation, die wir zur Zeit haben, und die alles Andere komplett verdrängt, geht es nicht um Ost oder West. (Tag der Einheit hin oder her). Oder vielleicht doch. Als jemand, der in der DDR aufgewachsen ist, kommt mir das, was hier gerade abläuft, unheimlich bekannt vor. Dieser Versuch, die Menschen einzuschüchtern, sie zu verunsichern, um ihnen dann natürlich zu erklären, dass sie, wenn sie tun was man ihnen sagt, und nicht zu sehr darüber nachdenken, von der "Partei" oder in unserem Fall, der "großen Koalition" durch die schwere Zeit geführt werden.

@Hacknoya2

Natürlich habe ich Steuern gezahlt. bzw. zahle welche, und nicht wenig. Sind Sie darauf stolz, Steuern zu zahlen? Ich nicht. Das Ereignis, das wir heute feiern, kam auch nicht durch Steuergeld zustande. Natürlich musste dann vieles finanziert werden, aber für Saarland, Bremen und Berlin zahle ich auch Steuern. Ohne Stolz darauf zu sein. Die Kosten der Einheit sind auch nicht durch ein Versagen der DDR-Bürger zustandegekommen, sondern sind letzlich Kriegsfolgelasten. Auch Westdeutschland musste wieder aufgebaut werden. Da half allerdings der Marschallplan.

@ 18:24 von Wilhelm Schwebe Antifaschismus

... bedeutet sich gegen Faschismus einzusetzen, nicht "gegen rechts".
Aber weinen Sie ruhig weiter beim rumjammern.

Der Sonntagsredner

ist wieder am Pult. Stolz ist übrigens ein Wort, das ich in diesem Zusammenhang überhaupt nicht kenne. Stolz können allenfalls jene sein, die in Leipzig alles in die Wege geleitet haben. Ich wüsste nicht, welchen Anteil Steinmeier (oder auch ich!) an der Vereingung hat. Wenn ich damals nach Ost-Berlin gefahren bin, war ich immer froh, wieder im Westen zu sein.
TEin Redakteur des DFF, einer der wenigen, der sich nichts hatte zu Schulden kommen lassen und deshalb vom MDR übernommen wurde, ist dort gnadenlos von Wessis kaputt gemacht worden. Ich war stolz, dass ich ihn zum Freund gewonnen hatte.

@Die meisten Industrieanlagen ... 18:29 DerVaihinger

" waren so marode,... "

Warum waren sie das wohl?
Weil die DDR bei -x angefangen hat, die BRD immerhin bei Null.

Hätten die Westmächte genausoviel aus dem Land geholt, wie die Sowjetunion auf der anderen Seite,
hätte es nicht so schlimm ausgesehen.

Von der Segnung des Marshall-Plans mal ganz abgesehen.
Bitte keine plumpe Geschichtsklitterung hier.

17:48 von Bernd Kevesligeti

«Zuversichtlich kann auch die Filmindustrie sein: Jedes mal zu diesen Jubiläen gibt es Anti-DDR-Schmonzetten in Endlosschleife in den Medien. Das rechnet sich auch.»

Was fabulieren Sie denn was von: "Anti-DDR-Schmonzetten"?

In der Nacht von gestern auf heute liefen bspw. auf ZDF-Info jeweis 45 bis 60-minütige Berichte von "Einzelschicksalen". Geflüchtete, die mit Geschick, Willen, Glück von hinter der Mauer von Ost nach West entkamen. Sehr realistische Menschen, die aus heutiger Sicht ihre damalge Story betrachten. Ohne wütendes Schlechtreden im Rückblick.

Leider sieht man die pointierte Kommödie: "1, 2, 3" (Billy Wilder) selten im TV. Dabei erhellt die mit Wortwitz, Situationskomik, Hintergründigkeit mehr als viele Dokus. "Sitzen machen …!"

Es gibt heute mehr als je zuvor richtig gute (fiktive) Filme über DDR + Nachwendezeit. Auf ewig unerreichtes Juwel aller Filmjuwelen in dieser Richtung ist: "Kriegerin" (2011) mit "Alina Levschin" als Kriegerin.

Sie nennen nicht 1 Film !

@Leipzigerin59

Am 03. Oktober 2020 um 18:15 von Leipzigerin59
@fathaland slim .. Zur

... Unterstützung

Die Mär von der Pleite der DDR
"https://kurzelinks.de/l8z8"
Ich kann dieses ewige Warnen
und Mahnen echt nicht mehr
hören und lesen.
Sind wir kleine Kinder?
Ich schon jahrzehntelang vor dem Klassenfeind gewarnt worden."

Danke für den Link.

Bei der Wiedervereinigung sind Fehler gemacht worden. Dies war zum Einen der Tatsache geschuldet, daß es für einen solchen weltweit einzigartigen Vorgang keine Blaupause gab. Aber man hat auch bewußt in Kauf genommen, daß einige Westunternehmen ostdeutsche Konkurrenten, die lebensfähig waren, aufkauften um sie dann platt zu machen - ein Konkurrent weniger.

Zum anderen darf man aber nicht vergessen: Kohl (von dem ich kein Fan bin) drängte zur Eile, weil die Wiedervereinigung keine ausgemachte Sache war. Immer wieder schoß ein Land dagegen: Großbritannien in Person von Margret Thatcher. Sie torpedierte den Prozess, wo sie nur konnte.

Kann mir jemand fachlich ...

... aus volks- und betriebswirtschaftlicher Sicht überzeugend erklären, wieso das Instrument Planwirtschaft zum Untergang der DDR oder des Sozialismus geführt hat?

Für mich ist und bleibt es ansonsten ein Totschlagargument.

@nelumbo um 17.15 Uhr, Stolz nicht, aber froh

"Stolz bin ich nicht, denn ich habe zur Wiedervereinigung nichts beigetragen." Ja, so sehe ich das auch. Aber froh bin ich und dankbar den vielen Menschen Ostdeutschlands, die mutig aufgestanden sind. Und natürlich bin ich, ebenso wie viele andere Menschen auch, dem ehemaligen Bundeskanzler Kohl und dem russischen Präsidenten Gorbatschow dankbar dafür, dass sie sich menschlich einander annähern konnten und so das Unglaubliche wahr gemacht haben. Viele Politiker, u.a. auch Willy Brandt, haben sich die Wiedervereinigung gewünscht, aber kaum einer hat wirklich dran geglaubt und sich dafür engagiert.
Gerade las ich im ARD-Video-Text: "Steinmeier will Denkmal". Ich meine, ein statisches Denkmal wird der Idee der Wiedervereinigung, der Idee der Grenzüberwindung nicht gerecht. Wir brauchen etwas dynamisches, dass das Engagement der beteiligten BürgerInnen in Ost und West abbildet. Begegnungen oder ein jährliches gemeinsames Wandern/Radeln im "Grünen Band", im ehemaligen Grenzkorridor.

Stolz auf die Freiheit

@ nelumbo:
Stolz bin ich nicht, denn ich habe zur Wiedervereinigung nichts beigetragen.

Wir alle haben zur Wiedervereinigung beigetragen. Ich bin mit meiner damaligen Freundin einige Wochen vor dem Mauerfall über Ungarn in den freien Westen geflohen. Wir haben das SED-Regime zum Einsturz gebracht, wir Menschen. Uns gebührt dafür der größte Respekt.

@karlheinzfaltermeier

"
Am 03. Oktober 2020 um 17:29 von karlheinzfaltermeier
Was.....

wäre die Alternative dafür? Gäbe es überhaupt eine? Wenn es noch Defizite zwischen West und Ost auf geistiger Ebene gibt, dann sind sie sicher auch Folgen der hoffentlich abnehmenden westlichen Arroganz und der östlichen Selbstbemitleidung durch fehlende Anerkennung der Leistungen unter erbärmlichen Umständen. Nicht vergessen sollte man, daß es fast verboten war, einen natürlichen Nationalstolz zu zeigen, der allen anderen Nationen in allen Formen der Glorifizierung zugestanden wird und in den USA "Patriotismus" heißt. Auch heute noch ist das ein unersetzbarer "Klebstoff", viel besser als das GG, auf das so viel Wert gelegt wird."

Na prima. Dann können wir das Grundgesetz ja abschaffen und durch einen allmorgentlichen Fahnenappell mit dem Ruf: "Gott segne Deutschland" ersetzen.

Klebstoff kann man auch auf die falsche Stelle schmieren.

Wir sind für uns selbst verantwortlich

@ offene Diskussion:
Es ist für mich immer noch überraschend, wenn unser Bundespräsident als ehemaliger 'Mitstifter' von HarzIV Umständen ...

Jeder ist seines Glückes Schmied, man muss nicht auf Hartz 4 angewiesen sein. Wer es ist, hat eine bessere Situation als in Ländern völlig ohne Absicherung.

@Leipzigerin59

"
Am 03. Oktober 2020 um 18:57 von Leipzigerin59
Kann mir jemand fachlich ...

... aus volks- und betriebswirtschaftlicher Sicht überzeugend erklären, wieso das Instrument Planwirtschaft zum Untergang der DDR oder des Sozialismus geführt hat?

Für mich ist und bleibt es ansonsten ein Totschlagargument."

Na im Grunde ist es ganz einfach: Das Planen funktioniert nicht. Sie können nicht vorausplanen, wieviele Nudeln die Bevölkerung in den nächsten 5 Jahren gedenkt zu essen. Das funktioniert einfach nicht. Das haben selbst die Chinesen seit längerem erkannt.
Nordkorea plant ja immer noch fleißig vor sich hin.

@ Leipzigerin59

... wieso das Instrument Planwirtschaft zum Untergang der DDR oder des Sozialismus geführt hat?

Weil die Planung von den Interessen der sozialistischen Kader gesteuert waren und völlig an der Realität, also am Markt, sprich den echten Bedürfnissen der Menschen, vorbei. Irrsinnige Verschwendung auf der einen Seite und grotesker Mangel auf der anderen.

 18:29 @DerVaihinger

"... Da gab es nichts zu zerschlagen.

Die meisten Industrieanlagen waren so marode, dass sie nicht wettbewerbsfähig waren ..."

Klar,
das wurde immer wieder behauptet, schließlich fand man damit zahlreiche neue Kunden.

Und man konnte bestens suggerieren,
das die DDR-Bürger nichts zuwege gebracht haben.

Ich verweise noch mal auf diesen Link
"https://kurzelinks.de/l8z8"

Ähnliche Untersuchungen gab es auch vorher schon.

@19:03 von leider geil

>> Jeder ist seines Glückes Schmied,...

ABER nicht Jeder bekommt zur Geburt einen Amboss geschenkt. -.-

Grund, stolz zu sein

@ brbrbr:
Stolz ist übrigens ein Wort, das ich in diesem Zusammenhang überhaupt nicht kenne.

Menschen ohne Stolz auf die eigene Nation sind mir nicht sympathisch.

von HarzIV Umständen

von offene Diskussion @
Die Politiker glauben ja daran das es für Sie gut war.
Die Steuerzahler und Rentner wissen das es die Schlimmste fehlentscheidung in unserem Land ddurch Schröder und Fischer war.

Es ist doch bezeichnend

Das es kein politisches Interesse daran gibt, das Vorgehen der Treuhand aufzuarbeiten.

Aus heutiger Sicht sind sicher einige Wunden verheilt. Aber für den Sieg des Kapitalismus über die Planwirtschaft mussten vor allem Werktätige der ehemaligen DDR büßen.

An den verwerteten DDR Patenten haben sich westdeutsche Firmen gesund gestoßen, was neben den hohen staatlichen Zuwendungen für Bürger im Osten und Investitionen in Infrastruktur tatsächlich zu einem kleinen „Wirtschaftswunder“ nach 1990 geführt hat - allerdings nur im Westen.

Authentischer Präsident

Steinmeier ist für mich ein sehr authentischer Präsident, der das deutsche Volk sehr ehrlich repräsentiert.

18:57 von Leipzigerin59

Sie können sich selbst überzeugen. Vergleiche die Produkte der kapitalistischen Volkswirtschaften und die Verfügbarkeit dieser Produkte, mit denen der kommunistischen Länder. Planwirtschaft bedeutet kein Wettbewerb. Kein Wettbewerb bedeutet ineffizienz und schlechte Qualitat. Die Dynamik ist seit Jahrtausenden bekannt. Marx hat es einfach nicht kapiert.

Keine Patente

@ Möbius:
An den verwerteten DDR Patenten haben sich westdeutsche Firmen gesund gestoßen,

DDR-Patente? Können Sie auch nur eines nennen? Die DDR hatte nicht mal ein Patentamt, keine Privatperson hätte ein Patent anmelden können.

von schabernack 18:53

Aber was kommt denn an jedem 3.Oktober oder 9.November ? Eben jene Schmonzetten, die Sie offenbar mögen. Sicher eine sichere Einnahmequelle für die entsprechenden Filmunternehmen.

Leider hat das eben mit Billy Wilder´s 1,2,3 nichts zu tun.

Am 03. Oktober 2020 um 19:03 von leider geil

"Jeder ist seines Glückes Schmied"

........sie haben keine Ahnung wie es im Leben und auf der Welt zugeht.

"Wer es ist, hat eine bessere Situation als in Ländern völlig ohne Absicherung."

.......hungern ist besser als verhungern, geschlagen ist besser als verprügelt, verprügelt ist besser als gefoltert.......

...es gibt immer noch etwas schlechteres, dadurch wird das wenig schlechtere aber noch lange nicht gut. Das zu Hartz 4.

19:00 @ leider geil

So, Sie sind über Ungarn geflohen.

Dann haben Sie gar nichts zum Einsturz gebracht.

@ werner 1955 um 17.54 Uhr "Stolz bin ich nicht"

Ich glaube, Sie haben nelumbo missverstanden. Er schrieb "Stolz bin ich nicht" deshalb, weil er persönlich nicht soviel zu der friedlichen Revolte der Ostdeutschen beigetragen hat. Man kann ja nur auf etwas stolz sein, wenn man einen Beitrag zu etwas geleistet hat.

"... weil ich 1989 dort war und gesehen habe, was Stasi und Kommunisten dort angerichtet haben." Das ist richtig. Aber letztlich haben wir im Westen unter den Alliierten nicht so sehr gelitten wie die Menschen im Osten, eher im Gegenteil. Nun als WestdeutscheR mit dem Soli zu helfen, fand ich nur gerecht.

Stolz können aber wir alle sein, die nach den unguten "Abwicklungen" der Treuhand mit ihrem Steuersoli zum Aufbau Ost beigetragen haben.
Blühende Landschaften sehen wir nicht überall, aber doch wunderbare Städte, erfolgreiche Landwirtschaft auf den riesigen Flächen ehemaliger LPGs, kluge Menschen, exzellente Universitäten, wunderbare touristische Ziele ... ich fahre gerne in den Osten

@18:57 von Leipzigerin59

>> Kann mir jemand fachlich aus volks- und
>> betriebswirtschaftlicher Sicht
>> überzeugend erklären, wieso das
>> Instrument Planwirtschaft zum Untergang
>> der DDR oder des Sozialismus geführt hat?

Da war auf der einen Seite das weltweite Handelsembargo der USA/ NATO-Partner gegen alle Ostblockstaaten. Andererseits der 'BrainDrain' des Westens gegen den Osten, der zum Mauerbau führte.

Nur mit der Planwirtschaft hatte das Ganze nichts zu tun. -.-

Stolz? Hält sich durchaus in Grenzen - hier der Grund:

...den ein mir sonst nicht allzu sympathischer erklärter DDR-Gegner und CDU-Politiker durchaus gut formuliert:
"Es gibt unter den 200 deutschen Botschaftern und den 500 Generälen nicht einen einzigen Ostdeutschen. Von 84 Universitäten und Hochschulen in Deutschland wird nicht eine von Ostdeutschen geleitet. In den ostdeutschen Landeshauptstädten kommen 90 Prozent aller Staatssekretäre, Abteilungsleiter, Hauptabteilungsleiter aus dem Westen, fast 100 Prozent sind es in Brandenburg. Nicht ein einziger Ostdeutscher ist in den Alt-Bundesländern Staatssekretär, Hauptabteilungsleiter, Minister. Wir haben fünf Oberlandesgerichte, die mit Altbundesdeutschen besetzt sind. Das ist verfassungswidrig.
Sogar die Nazis, die sich bei uns im Osten breitmachen, kommen aus dem Westen. Gauland in Potsdam, Höcke in Thüringen. Alles Leute, die im Westen nichts geworden sind."
Peter-Michael Diestel (CDU),
1990 letzter Innenminister der DDR im Interview vergangene Woche

17:29 von Freier Markt

"Söder sollte mal einen Blick auf die etablierten Demokratien werfen. Dort sind harte Debatten selbstverständlich."

Zu Söder sage ich nichts außer, dass er ein gnadenloser Opportunist ist.

Ihr verzweifelter Versuch die alte Mär von der nicht viorhandenen 'Debatte' ist nur noch peinlich. Und die AfD braucht eine leidlich gut funktionierende Demokratie wie unsere schon gar nicht. Die hat lediglich den Markenkern der Spaltung, Inkompetenz & Hass in die deutsche Politik eingebracht.

Es gibt in diesem lebendigien, vielfältigen Land eine Menge Möglichkeiten kontrovers, aber mit Anstand zu streiten & zu diskutieren.

Nur weil rassistische, menschenfeindliche "Meinungen" (in Wirklichkeit sind es Ressentiments, keine durch das GG geschütze Meinungen ) nicht Bestandteil des demokratischen Meinungsspektrums von Linke bis Union sind und waren, ist dieser Saat noch lange keine DDR 2.0 o. Merkel-Diktatur.

Die Maßstäbe, was hier diskutabel ist, setzt das GG und die ganz große Mehrheit von uns.

Die DDR war pleite

@ alleeinstein:
Die Umbrüche der Wende hat bei einer ganzen Generation von Arbeitnehmern in Mitteldeutschland gebrochene Erwerbsbiografien hinterlassen.

Die DDR-Wirtschaft hatte die Zukunft ihrer Werktätigen mit einem ungedeckten Scheck abgesichert. Es war keine Substanz dahinter. Die Rente konnte aus Ostdeutschland nicht kommen.

Gesellschaften auf Entgleisungen?

Gesellschaftliche Spaltung
Wir...die Nachkriegsgeborenen stellen in sich selbst Frieden in der Welt da. Es wird Zeit für Jetzt, statt Jetztwerte. Fehler, hat man hier in Deutschland doch zuvor schon genug gemacht. Leider! Die Ersten Fremdsprachen nach dem Zweiten Weltkrieg hätten hierzulande Englisch und Jüdisch sein sollen. Wurde für die gesamten einfachen Schulsysteme unterlassen. Leider! Chancen getreten! Alsööö..., faktisch ist "Wiedervereinigung" eher ein Paradoxum. Andererseits, ist ein tolles Zusammenkommen in unserer Gegenwart aufgekommen. Und es ist faszinierend, wie Freigeistig einstige Ostzonale alles für uns allesamt belebten. TV z. B. ist erfreulich geprägt davon. Mitmenschlich, funktioniert dann die Besten wenn`s Miteinander herzlich ist: statt auf Gräbern zu tanzen!!! Also, sollte auch endlich Schluss sein, mit tückischen Urlaub- Corona- Verhalten.
Eine Ansicht, mit Vertrauen auf Gegenwart , auch wenn alles viele Zusatzkosten aufdecken wird!
Gruß: Frau D. Brauer

@DerVaihinger

"Am 03. Oktober 2020 um 18:29 von DerVaihinger
@fathaland slim, 17.45h

An der "Zerschlagung" der DDR-Industrie waren bestimmt nicht die Sozialisten schuld.
Da gab es nichts zu zerschlagen.

Die meisten Industrieanlagen waren so marode, dass sie nicht wettbewerbsfähig waren und sich somit selbst zerschlagen haben.

Das allerdings war wiederum ein Werk der Sozialisten und deren Planwirtschaft."

Das ist falsch. Ja, viele Betriebe waren marode. Aber es gab auch zahlreiche "Sahnestücke", die sehr konkurrenzfähig gewesen wären. Ich erinnere mich an eine Dokumentation, in deren Mittelpunkt die ehemalige Chefin der Treuhandanstalt, Birgit Breuel, in erstaunlicher Offenheit über die Fehler redete, die damals gemacht worden sind. Und Sie hat auch zugegeben, daß sehenden Auges in Kauf genommen wurde, daß Westdeutsche Firmen etliche Betriebe nur kauften, um lästige Konkurrenten loszuwerden, indem man diese Betriebe einfach platt machte.

18:57 von Leipzigerin59

«Kann mir jemand fachlich … aus volks- und betriebswirtschaftlicher Sicht überzeugend erklären, wieso das Instrument Planwirtschaft zum Untergang der DDR oder des Sozialismus geführt hat?»

Ich versuche es so:

In der DDR gab es eine Automobil-Industrie.
Trabbis aus Plaste mit Motor, und Wartburgs machten die.
Musste man aber x-Jahre planwirtschaftlich drauf warten.
Bis man die Plaste, oder das Blech geliefert bekam.
Geld hatten viele DDR-Bürger genug. Sie hätten heute bezahlen können.
Und nicht erst 15 J. sparen müssen.

Nachdem man auch gebrauchte VW, Opel & Co. ohne Lieferzeit kaufen konnte. Wollte niemand mehr die Plaste mit Rädern dran. Sehr vergleichbar damit war die Textilindustrie. Schrieb ich schon gestern was dazu. Warum = wie beim Trabbi.

Goße Ausnahme war: Optische Industrie der DDR.
Carl Zeiss in Jena / Leitz in Wetzlar.
"Mit bei absolute" Weltspitze zu DDR-Zeiten. Genau so heute.

Weil man State of the Art Optik überhaupt nur unter 1A-Bedingungen produzieren kann !

 18:56 @Anderes1961

Ja,
Herr Kohl drängte trotz zahlreicher Warnungen.

Er wollte einen überragenden Wahlsieg und Kanzler der "deutschen Einheit" werden.

@ Bernd Kevesligeti

Beim Fall der Mauer am 9. November haben die Menschen vor Rührung und vor Freude geweint. Das war keine Schmonzette, das war echt. Ich habe damals auch geweint. Ich war in dieser Nacht am Brandenburger Tor.

Auch wenn ich´s mit Fahnen nie so recht hatte...

...so fiel mir doch heute - an unserem von Politik & Medien so gepriesenen Feiertag doch auf: Wirklich nicht eine einzige Deutschlandfahne in den Straßen meiner Stadt! Das war 1990 ganz anders.
Der Stolz meiner Mitbürger hält sich offenbar doch ein wenig in Grenzen.

19:16 von leider geil

Die DDR hatte nicht mal ein Patentamt,

Sie setzen dem Allen noch die Spitze auf. Sie sollten sich einfach mal kundig machen, bevor sie Unwahrheiten verbreiten. Fangen sie einfach mal mit Manfred von Ardenne an und dann weiter forschen.

17:48, Bernd Kevesligeti

>>handelt es sich doch bei der "Einheit" um einen Sieg des westdeutschen Kapitals.<<

Nein.

Es handelt sich um den Sieg des internationalen Großkapitals.

Kapitalismus lässt sich nicht mit nationalen Kategorien begreifen.

Am 03. Oktober 2020 um 19:08

Am 03. Oktober 2020 um 19:08 von Leipzigerin59
18:29 @DerVaihinger

"... Da gab es nichts zu zerschlagen.

Die meisten Industrieanlagen waren so marode, dass sie nicht wettbewerbsfähig waren ..."

Klar,
das wurde immer wieder behauptet, schließlich fand man damit zahlreiche neue Kunden.

Und man konnte bestens suggerieren,
das die DDR-Bürger nichts zuwege gebracht haben.

Ich verweise noch mal auf diesen Link
"https://kurzelinks.de/l8z8"

Ähnliche Untersuchungen gab es auch vorher schon.///
.
Welche Produkte und Dienstleistungen der DDR waren denn so Innovativ, dass sie nennenswerte Devisen eingebracht hätten ?
( Ich kann mich noch erinnern, wie schnell die ganzen Trabant abgeschafft waren ).
Außerdem war Umweltschutz ein Fremdwort, wie man besonders in der Chemie-und Petrolindustrie gut sehen konnte.

19:17 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 18:53

«Aber was kommt denn an jedem 3.Oktober oder 9.November ? Eben jene Schmonzetten, die Sie offenbar mögen. Sicher eine sichere Einnahmequelle für die entsprechenden Filmunternehmen.»

Immer noch keine Schmonzette mit Namen genannt.
Aber genau wissen, was der @schabernack mag.

Noch planloser als der Erich H. in seiner planlosesten Rede je stammelte.

Am 03. Oktober 2020 um 18:24 von Wilhelm Schwebe

Zitat: kannst du hier ruhig sagen. er bejubelt eine linksradikale musikgruppe, weil sie gegen rechts sind.

Die Vorstellung, dass der tröge Herr Steinmeier eine Musikgruppe "bejubelt", hat was.

Ist ein singend und springend durch den Park von Schloss Bellevue gegeistert?

@19:07 von Anderes1961

>> Das Planen funktioniert nicht.

Ähh, ich erkläre Ihnen das mal:

Planwirtschaft:
Stellen Sie Sich bitte eine Kindergartengruppe vor. Die Kindergärtnerin kommt hinzu und fragt: "Kids, was wollt ihr heute so machen?"
7 antworten: "Fußball!"
5 antworten: "In den Zoo!"
Darauf die Kindergärtnerin: "Gut, dann spielen wir heute alle Fußball, und morgen gehen wir alle in den Zoo. Und während des Mittagsschlafs rufe ich kurz im Zoo an, vielleicht gibt es eine kleine Führung. Ist das ein Plan?"
Alle Kinder sind zufrieden.

Marktwirtschaft:
Die selbe Situation, nur die Kindergärtnerin ist ersetzt worden durch den Satz: "Die Kinder (Märkte) regulieren sich selber."

Erkennen Sie den Unterschied? -.-

Am 03. Oktober 2020 um 18:23 von nie wieder spd

Zitat: Herr Steinmeier kann höchstens auf die Agenda - 2010 stolz sein. Denn die hat er mitverbrochen.

Der Bundespräsident kann sagen was er will und wozu er etwas sagen will, Sie bringen immer diesselbe abgedroschene Phrase.

Einheit vvs. keine Einheit

Leider bilde ich am Tag der Deutschen Einheit immer noch keine Einheit mit der Kanzlerin! Irgendwas muss da schief gelaufen sein, oder?

Am 03. Oktober 2020 um 18:24 von Freier Markt

Zitat: Die AfD wäre in den etablierten Demokratien eine ganz normale mitte-rechts Partei.

Wenn Sie sich die Partnerparteien der AfD ansehen, ist Ihre These nicht haltbar.

@ Möbius

An den verwerteten DDR Patenten haben sich westdeutsche Firmen gesund gestoßen, ...

Nette Idee zur DDR-Rechtfertigung. Aber Patente gab es in der DDR bekanntlich keine. Und daher hat sich auch niemand gesund gestoßen. Patente sind ja eingetragene Rechte an der Vermarktung einer Erfindung. Im Sozialismus macht das nun mal keinen Sinn, wenn ohnehin alles dem Staat gehört und freies Unternehmertum nicht gewollt ist.

@Leizigerin59

"Am 03. Oktober 2020 um 19:25 von Leipzigerin59
18:56 @Anderes1961

Ja,
Herr Kohl drängte trotz zahlreicher Warnungen.

Er wollte einen überragenden Wahlsieg und Kanzler der "deutschen Einheit" werden."

Das auch, ja da haben Sie sicher Recht. Und Kohl drängte auch trotz zahlreicher Warnungen, das stimmt auch.
Es gibt eine Dokumentation über den Prozess der Einigungsverhandlungen, die zu den 2+4 Verträgen führten. Darin wird deutlich, daß die deutsche Einheit durchaus auf der Kippe stand. Nicht wegen der Sowjetunion, sondern wegen Margret Thatchers Großbritannien. Sie wollte die Einheit mit allen Mitteln verhindern. Wie gesagt, ich bin weiß Gott kein Fan von Kohl, aber auf Eile zu drängen war damals durchaus berechtigt. Kohl hat Thatcher dann einen Köder vorgeworfen, den sie schluckte. Aber er hatte Angst, daß sie es sich doch noch mal anders überlegen würde.

Meine persönliche Meinung ist anders. Ich bin der Ansicht, daß es zu schnell ging. Aber die Eile ist für mich nachvollziehbar.

Die meisten DDR Betriebe hatten keine Chance. Dabei war die DDR einmal auf Platz 10 der Wirtschaftsnationen.

Das beste ist aber - gar ein Treppenwitz der Geschichte: das ausgerechnet Aktivisten der Friedensbewegung (Schwerter zu Pflugscharen), der Umweltschützer und der Kirchen sowie Bürgerrechtler dem Kapitalismus zu diesem fulminanten Sieg verholfen haben!

Das heißt genau diejenigen Leute haben die DDR zu Fall gebracht und den Weg für die anfänglichen Wildwest Methoden mancher westlicher „Investoren“ geebnet (typisch: „1 symbolische DM“ für einen 1000 Mann Betrieb, der dann abgewickelt und dessen Grundstücke und Patente verwertet wurden), genau also DIE Leute die die DDR eigentlich nicht abschaffen sondern reformieren wollten und dem Kapitalismus äußerst kritisch gegenüber standen!

Die ganzen späteren „Wendehälse“, die sich den neuen Herren sofort angedient haben - die sind freilich in Leipzig nicht auf die Straße gegangen.

Wenn das keine Ironie ist !

/// Am 03. Oktober 2020 um

///
Am 03. Oktober 2020 um 19:28 von fathaland slim
17:48, Bernd Kevesligeti

>>handelt es sich doch bei der "Einheit" um einen Sieg des westdeutschen Kapitals.<<

Nein.

Es handelt sich um den Sieg des internationalen Großkapitals.

Kapitalismus lässt sich nicht mit nationalen Kategorien begreifen.///
.
Ich sehe es eher als Sieg der Bevölkerung der DDR über die Diktatur.

Stolz auf das wiedervereinigte Deutschland, ...

... aber sicher nicht auf die seither wieder erfolgende Beteiligung Deutschlands an Kriegen in Europa, Asien und Afrika!

Am 03. Oktober 2020 um 18:26 von JanRos

Zitat: Ein Abgeordneter redet, hat aber auch kritisches zu sagen.
Was bedeutet:
Grüne, Linke und SPD verlassen das Parlament bei einer
Rede zur Wiedervereinigung vor 30 Jahren.

Diese Geschichte ist frei erfunden.

 19:16 @ leider geil .. Keine Patente

Und Sie wollen in der DDR groß geworden sein?

"https://de.m.wikipedia.org/wiki/Amt_für_Erfindungs-_und_Patentwesen_der_DDR"

"https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/patente-der-letzte-erfinder-der-ddr-a-702108.html"
.

"https://de.m.wikipedia.org/wiki/Malimo"

Ehrlich,
ich habe Ihre Falschbehauptungen, die man mit einem Klick widerlegen kann, so satt.
Das geht seit Wochen so.

Kowalski

"An den verwerteten DDR Patenten haben sich westdeutsche Firmen gesund gestoßen, ...

Nette Idee zur DDR-Rechtfertigung. Aber Patente gab es in der DDR bekanntlich keine."

Das ist falsch. Auch für die DDR galt das Patentrecht. Wikipedia:

Das Amt für Erfindungs- und Patentwesen der DDR (AfEP) war ein Organ des Ministerrates der DDR für die Wahrnehmung staatlicher Aufgaben auf den Gebieten der Neuererbewegung, der Erfindertätigkeit und des Patent-, Muster- und Zeichenwesens. Das Amt wurde im September 1950 gegründet und hatte seinen Sitz in Berlin-Mitte in der Mohrenstraße 37b.

[...] Beim AfEP bestanden Prüfungs- und Spruchstellen für Patentsachen, für Warenkennzeichen und Mustersachen, Schlichtungsstellen für Vergütungsstreitigkeiten bei Wirtschaftspatenten und eine Rechtsstelle. [...] Am Tag der deutschen Wiedervereinigung, dem 3. Oktober 1990, übernahm das Deutsche Patentamt die Aufgaben des AfEP mit seinen rund 600 Mitarbeitern und etwa 13,5 Millionen Patentdokumenten.

von fathaland slim 19:28

Ist richtig, was Sie schreiben. Aber in dem Fall, nach 1990, Treuhand, wurde der meiste Grund und Boden oder Betriebe mehrheitlich vom westdeutschen Kapital übernommen. Und sei es auch nur um den Betrieb dann zu schließen. Um Konkurrenz auszuschließen.

Am 03. Oktober 2020 um 18:48 von Seebaer1

Zitat: Dieser Versuch, die Menschen einzuschüchtern, sie zu verunsichern, um ihnen dann natürlich zu erklären, dass sie, wenn sie tun was man ihnen sagt, und nicht zu sehr darüber nachdenken, von der "Partei" oder in unserem Fall, der "großen Koalition" durch die schwere Zeit geführt werden.

Meinen Sie, die Coronademonstrationen wären auch in der DDR möglich gewesen?

von schabernack 19:29

Was spielen die Namen von charakterlosen Schmonzetten für eine Rolle ? Sie können ja in die Programmvorschau sehen.

19:34 von falsa demonstratio

Ich bewerte das nach Parteiprogramm. Partnerparteien sind internationale Realpolitik. Hat mit der Programmatik oft wenig zu tun.

Zum Beispiel ist die CDU innenpolitisch linker als die meisten sozialdemokratischen Parteien Europas.

@saschamaus75

"
Am 03. Oktober 2020 um 19:31 von saschamaus75
@19:07 von Anderes1961

>> Das Planen funktioniert nicht.

Ähh, ich erkläre Ihnen das mal:

Planwirtschaft:
Stellen Sie Sich bitte eine Kindergartengruppe vor. Die Kindergärtnerin kommt hinzu und fragt: "Kids, was wollt ihr heute so machen?"
7 antworten: "Fußball!"
5 antworten: "In den Zoo!"
Darauf die Kindergärtnerin: "Gut, dann spielen wir heute alle Fußball, und morgen gehen wir alle in den Zoo. Und während des Mittagsschlafs rufe ich kurz im Zoo an, [...]

Sehr schön, danke dafür. :-) Dem kann ich aber einen DDR-Witz entgegenhalten, der beschreibt, was Planwirtschaft ist: Kommt eine Frau nach langem Schlangestehen in ein Geschäft: "Ich hätte gerne Bananen." Sagt der Verkäufer: "Hier gibts keine Rasenmäher. Keine Bananen gibt es nebenan."

Es ist ein Witz, der in der DDR selbst erzählt wurde, kein Witz über die DDR.

Ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln...

Am 03. Oktober 2020 um 19:35 von KowaIski
"... Aber Patente gab es in der DDR bekanntlich keine. Und daher hat sich auch niemand gesund gestoßen. Patente sind ja eingetragene Rechte an der Vermarktung einer Erfindung. Im Sozialismus macht das nun mal keinen Sinn, wenn ohnehin alles dem Staat gehört und freies Unternehmertum nicht gewollt ist."
Oh je! Ich kann nicht glauben, was für einen Unsinn Kowalski hier schreibt. Sollte das Satire sein? Ansonsten lassen Sie bitte so plumpe Lügen!

omg

Nennt mich Nostalgiker, aber das Beste, was ich an der DDR vermisse, war diese ANTI-Wegwerfgesellschaft.

Damals:
"Hilfst du mir bei der Reparatur?"

Heute:
"Schmeiß weg, kauf neu!"

Es war nicht alles schlecht. -.-

Vieles in der DDR war Unrecht, aber ...

Mir fällt auch vieles ein, was in der „BRD“ bzw im heutigen Deutschland „Unrecht“ (ein dehnbarer Begriff, ich weiß) war und noch ist.

Die personelle Kontinuität der frühen Bundesrepublik mit dem Dritten Reich hatte zB nicht nur ein „Geschmäckle“, sondern hat sich für viele Westdeutsche auch ganz konkret im Alltag ausgewirkt, weil Lehrer, Richter, Ärzte, Polizisten etc . nicht selten eine „braune“ Vergangenheit hatten.

Und das westdeutsche Wirtschaftswunder hatte weniger mit dem Marschall Plan zu tun, als vielmehr mit den Großteils einbehaltenen Gewinnen aus Arisierung und Zwangsarbeit.

Die DDR war aus meiner Sicht nicht per se ein „Unrechtsstaat“. Aber eine echte „Demokratie“ oder ein „Rechtsstaat“ war sie freilich auch nicht.

19:07 @Anderes1961 .. Planwirtschaft

19:07 @Anderes1961

Planwirtschaft, heute nennt man es nur anders und es wird seit Jahrzehnten gemacht.

Schauen Sie nach
Data Warehouse,
Big Data, Data mining, Warenkorbanalysen, ...

Mir fällt gerade ein weiterer Fachbegriff nicht ein.
Lehrstoff Wirtschaftsinformatik

Ok
vlt. nicht für 5, aber für 3 Jahre

@schabernack um 19:24

>>Nachdem man auch gebrauchte VW, Opel & Co. ohne Lieferzeit kaufen konnte. Wollte niemand mehr die Plaste mit Rädern dran.<<

Ich hab zu der Zeit in West-Berlin gelebt und gesehen, wie sich die "Ostler" über den Tisch haben ziehen lassen. Alles, was 4 Räder hatte und auch nur irgendwie wie ein Auto aussah, wurde vor der Schrottpresse gerettet, und von dem netten & sicherlich seriösen Gebrauchtwagenhändler aus dem Westen völlig überteuert verkauft. Da wäre es manchmal besser gewesen, Plaste zu kaufen, die waren dann günstig zu haben.

19:36 von Möbius

"ausgerechnet Aktivisten der Friedensbewegung (Schwerter zu Pflugscharen), der Umweltschützer und der Kirchen sowie Bürgerrechtler dem Kapitalismus zu diesem fulminanten Sieg verholfen haben!"

Wenn ich so Ihre sonstigem Beiträge hier erinnere, haben wir kaum viele gemeinsame Überzeugungen. Aber sei's drum. Ihre Darstellung auf die Spitze getrieben haben sie nicht ganz Unrecht. Faktisch ist das Ergebnis so wie sie beschreiben.

Nur würde ich das weniger zynisch darstellen. Ich habe als norddeutscher Alt-BRDler einen Riesenrespekt vor dem Mut und Engagement der ehem. DDR-Demokratiebewegung aus Umweltaktivisten, Kirchenleuten, Friedensbewegten. Die sind später übrigens fast alle in der SPD & B'90/Grüne gelandet.

Die, die sie als Wendehälse beschreiben habe ich bei meiner Zeit im Osten als die Untertanengeister empfunden. Unvergessliches Demoplakat dieser Geisteshaltung:

"Helmut Kohl, nimm uns bei der Hand, führe uns ins Wirtschaftswunderland!"

Q.: ARD-Doku zum 2+4 Verhandlungen.

19:16, leider geil

>>@ Möbius:
"An den verwerteten DDR Patenten haben sich westdeutsche Firmen gesund gestoßen,"

DDR-Patente? Können Sie auch nur eines nennen? Die DDR hatte nicht mal ein Patentamt, keine Privatperson hätte ein Patent anmelden können.<<

Lesen Sie doch bitte mal hier:

"https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_f%C3%BCr_Erfindungs-_und_Patentwesen_der_DDR"

@falsa demonstratio um 19:30

>>Zitat: kannst du hier ruhig sagen. er bejubelt eine linksradikale musikgruppe, weil sie gegen rechts sind.

Die Vorstellung, dass der tröge Herr Steinmeier eine Musikgruppe "bejubelt", hat was.

Ist ein singend und springend durch den Park von Schloss Bellevue gegeistert?<<

Ganz genau, und zum Abendessen gab's dann Feine Sahne Fischfilet, lecker.

18:57 von Leipzigerin59

Aus der Vorlage für das Politbüro der SED 30.10.89, Autor: Planungschef Gerhard Schürer u.a.:
"Wir haben in der Mikroelektronik als eines der wenigen Länder der Welt die Entwicklung und Pro-duktion mikroelektronischer Bauelemente einschließlich eines wesentlichen Teils der dazu erfor-derlichen speziellen Produktionsausrüstungen für hochintegrierte Schaltkreise gemeistert...Die Kosten für diese Erzeugnisse betragen z. Z. ein mehrfaches des internationalen Standes. Ihr Einsatz in der Volkswirtschaft der DDR und im Export muß gegenwärtig mit über 3 Mrd. M pro Jahr gestützt werden...Die Feststellung, daß wir über ein funktionierendes System der Leitung und Planung verfügen, hält jedoch einer strengen Prüfung nicht stand...Im internationalen Vergleich der Arbeitsproduktivität liegt die DDR gegenwärtig um 40 % hinter der BRD zurück..."
Diese Aussagen stammen von der SED selbst!
Quelle: https://www.chronik-der-mauer.de

miteinander. Bei den Ostdeutschen, die ich kennengelernt habe hat sich naturgemäß (jemandes Herkunft ist ja „normalerweise“ kein Thema) erst nach einiger Zeit und rein zufällig herausgestellt, dass sie aus dem Osten sind. Davor war mir nur aufgefallen, dass sie sehr nett sind. Jedenfalls habe ich noch keinen getroffen, den ich blöd gefunden hätte (jedenfalls keinen, von dem ich weiß, dass er dort aufgewachsen ist). Mehr „Beiläufigkeit“ und weit weniger „Symbolpolitik“ wäre aus meiner Sicht besser.

@19:03 von leider geil

//Jeder ist seines Glückes Schmied, man muss nicht auf Hartz 4 angewiesen sein. //

Im anderen Thread schrieben Sie heute noch, dass Sie im Krankenhaus arbeiten. Da sollten Sie aber wissen, dass dieser Spruch nicht jeder Lebenssituation gerecht wird.

19:36, Werner40

>>///
Am 03. Oktober 2020 um 19:28 von fathaland slim
17:48, Bernd Kevesligeti

>>handelt es sich doch bei der "Einheit" um einen Sieg des westdeutschen Kapitals.<<

Nein.

Es handelt sich um den Sieg des internationalen Großkapitals.

Kapitalismus lässt sich nicht mit nationalen Kategorien begreifen.///
.
Ich sehe es eher als Sieg der Bevölkerung der DDR über die Diktatur.<<

Die Massenarbeitslosigkeit und Verödung der ostdeutschen Industrielandschaft war ganz gewiss kein Sieg der Bevölkerung.

Und bitte unterstellen Sie mir jetzt keine Sympathien für den DDR-"Sozialismus". Die habe ich nicht. Aber man muss die Tatsachen schon beim Namen nennen.

@Leipzigerin59

"
Am 03. Oktober 2020 um 19:42 von Leipzigerin59
19:16 @ leider geil .. Keine Patente

Und Sie wollen in der DDR groß geworden sein?

"https://de.m.wikipedia.org/wiki/Amt_für_Erfindungs-_und_Patentwesen_der_DDR"

"https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/patente-der-letzte-erfinder-der-ddr-a-702108.html"
.

"https://de.m.wikipedia.org/wiki/Malimo"

Ehrlich,
ich habe Ihre Falschbehauptungen, die man mit einem Klick widerlegen kann, so satt.
Das geht seit Wochen so."

Kein Grund zur Aufregung, Sie haben doch gut gekontert. Warum muß ich gerade an den Satz denken, den ich immer sage, wenn ich mit den Hunden meiner Freundin unterwegs bin: "Die tun nix. Die wollen nur spielen."

@19:16 von leider geil

>> DDR-Patente? Können Sie auch nur eines
>> nennen?

Ähh, z.B. der mathematische Coprozessor, also der Übergang vom 386er zum 486er? Entwickelt von Roboton. -.-

@ Leipzigerin59

Die DDR hatte durchaus ein "Amt für Erfindungs- und Patentwesen". Dieses hatte aber eine völlig andere Funktion, die man etwa mit Forschungsförderung oder Wirtschaftsförderung charakterisieren könnte. Patente im eigentlichen Sinn des Wortes als Schutz des Urheberrechts gab es in der DDR nicht. Bezeichnend ist auch, dass es in der Geschichte der DDR keinen einzigen Prozess um Patentrechte gab. Aber auch westdeutsche Unternehmen konnten ihr Urheberrecht in der DDR nicht durchsetzen.

Niemand konnte im SED-Staat Patentrechte erwerben, alle Rechte lagen beim Staat. Erfinder konnten ihre klugen Ideen nicht in unternehmerischen Erfolg verwandeln. Das war im Sozialismus nicht gewollt.

19:47 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 19:29

«Was spielen die Namen von charakterlosen Schmonzetten für eine Rolle ? Sie können ja in die Programmvorschau sehen.»

Kann ich auch die Programmvorschau bis zum 03.10.2021 auswendig lernen.

Was für Sie eine "Charakterlose Schmonzette" ist.
Weiß ich dann immer noch nicht. Woher denn auch?
Steht in der Programmvorschau ja nicht mit dabei.

Müsste ich aber wissen … um dazu mehr als nochmals: "planlos" zu sagen.

Ja der Trabbi war nicht das

Highlight, die Automobilindustrie für den Binnenmarkt nicht.

Hier wurde der Bedarf nicht gedeckt, weil man anderes produzieren musste

@Anderes1961

Ich stimme Ihnen im Wesentlichen zu.

Ich komme nicht mehr hinterher.
:-)

Ich hatte versucht zu Planwirtschaft zu antworten - heute - siehe Data mining, Warenkorbanalysen, ...
seit Jahrzehnten ausgeklügelte mathematische und informstionsthechnische Methoden.

Danke auch zur Aufklärung Patentamt DDR. Kaum ist ein User verschwunden, behauptet der nächste diesen Unsinn.

Und alle wollen in der DDR
aufgewachsen sein?
Wer es glaubt...

Am 03. Oktober 2020 um 18:24 von Wilhelm Schwebe

" er bejubelt eine linksradikale musikgruppe, weil sie gegen rechts sind. "

Davon weiß ich nichts, ich hab auch ganz sicher nicht an irgendwelche Musik oder Gruppen gedacht oder gemeint.
Weiß jetzt nicht wie Sie darauf kommen.

DDR Patente - Klarstellung vs. Unwissen

Also zuerst einmal: die DDR hatte natürlich zahlreiche internationale Patente (das Patentamt München übernahm zB vor exakt 30 Jahren die „Patenschaft“ für 111.000 DDR Patente ...).

Innerhalb der DDR (bzw. des COMECON) gab es freilich keinen Urheberrechtsschutz. Patente durften also lizenzfrei verwendet werden.

Nicht überall war die DDR dem Westen technisch unterlegen, so zB in der Starkstromtechnik.

@ Doktor Alban um 19.20 Uhr, "Stolz? Hält sich in Grenzen ..." "

"Nicht ein einziger Ostdeutscher ist in den Alt-Bundesländern Staatssekretär, Hauptabteilungsleiter, Minister. Wir haben fünf Oberlandesgerichte, die mit Altbundesdeutschen besetzt sind. ... Sogar die Nazis, die sich im Osten breitmachen kommen aus dem Westen ... Gauland, ..Höcke..."

Eigentlich bin ich dagegen, die Menschen immer als Ostler und Westler einzuteilen, aber wenn es wirklich so ist, wie Sie schreiben, dann ist das wirklich peinlich. Obwohl: Unsere Bundeskanzlerin ist zwar nicht im Osten geboren, hat aber doch seit Ihrer Kindheit dort gelebt.

Im westdeutschen Nachkriegsdeutschland wurden Städtepartnerschaften, völkerverständigende Schüleraustausche, Kulturprojekte zu den ehemaligen feindesländern Frankreich, England und USA gefördert. Solche Projekte vermisse ich zwischen west- und ostdeutschen Städten. Bremens Partnerstadt war mal Rostock - da passiert leider gar nichts mehr.

@ Anderes1961

Auch für die DDR galt das Patentrecht.

Galt es? Nein, nicht wirklich. Westdeutsche Firmen konnten kein Urheberrecht durchsetzen, wenn patentierte Verfahren von Betrieben in der DDR kopiert wurden.

@artist22, 18.53h

Ich weiß nicht wie alt Sie sind.
Ich vermute mal, dass Sie die Zeit nicht miterlebet haben, in der die "Westmächte" ebenfalls alles demontiert haben, was für sie brauchbar war.
Die Franzosen haben selbst den Schwarzwald großflächig abgeholzt.
Ich konnte die riesigen Kahlschlagflächen von unserem Haus au sehen.
Da ist nichts mit Geschichtsklitterung.
Klitterung ist bestenfalls die Weigerung anzuerkennen, dass das beste aller System immer auf der ganzen Linie versagt.

Kapitalisten und Funktionäre

Am 03. Oktober 2020 um 19:24 von schabernack

Jede moderne Ökonomie muss geplant werden und das zum Teil über Jahrzehnte - besonders Energieversorgung, Eisenbahn, Straßen, Wasserversorgung, Kliniken, Universitäten, Betriebssysteme, Internet... - es ist Unfug „Planwirtschaft“ und „Marktwirtschaft“ einander absolut gegenüber zu stellen. Es gibt Bereiche, wo es sehr sinnvoll ist, langfristig zu planen und solche - wie Mode, Unterhaltungselektronik, Möbel die besser kurzfristig über Nachfrage zu steuern sind. Was der Begriff „Marktwirtschaft“ verschleiert ist, dass damit „Kapitalismus“ gemeint ist - also ein Modell, dass notwendig der Bereicherung einiger weniger dient ... warum der Sozialismus nicht funktionierte obwohl er doch „gerecht“ sein wollte - weil er statt einer Kapitalistenklasse eine Funktionärsklasse erzeugte, die kein Interesse an Innovation und Wettbewerb hatte ... diese Klasse die vorgab zu planen, hat letztlich nur noch ihre Herrschaft geplant und gesichert .....

Solidarität

Die Menschen in der DDR mussten nach dem Ende des II. Weltkriegs noch weitere 44 Jahre Elend erdulden, einfach nur, weil ihre Heimat zufällig näher an der Sowjet-Union lag als der Rest von Deutschland.

Ich bin lebenslanger Wessi und fand es schon immer widerlich, wenn sich andere Wessis über die Kosten der Wiedervereinigung aufgeregt haben, statt einfach mal dankbar zu sein, dass man selbst bzw. die eigenen Eltern und Großeltern ein besseres Leben führen durften in diesen 44 Jahren.
_

die großen Verlierer...

waren die Armen im Westen...Arbeitsplätze waren plötzlich da...aber nur für Ostdeutsche,weil subventioniert...DDR-Bürger durften eine Menge Ostgeld 1:1 tauschen...Westler durften das nicht....aber das waren ja Alles CDU-Wähler...

@schabernack, danke ...

... für die Filmtipps.

Dass der Billy W. Film vom Mauerbau erzählt, war mir nicht bewusst , obwohl ich viel von Wilder kenne.

Welche Anti-DDR-Schmonzetten gemeint sind, weiß ich auch nicht.

Köstlich gelacht bei
"Good by Lenin"

das System zu Fall ...

gebracht hat die Sowjetunion,,,die Rote Armee schützte die Demos vor der NVA...Geschichte sollte schon richtig erzählt werden...

Tag der Einheit?

Hier im Forum offensichtlich nicht.
Schade.
Lasst uns in die Zukunft denken. Wo wollen wir gemeinsam hin. Wissen wir das? Nein? Dann lasst und darüber diskutieren. Was können wir als Nation dem gefräßigen Kapitalismus entgegensetzen? Wie wollen wir miteinander umgehen? Wie soll es unseren Kindern gehen, welche Welt wollen wir Ihnen hinterlassen.
Wir alle sind Deutschland! Es gibt viel zu tun.
In diesem Sinne (auch an Opa Klaus, falls er mitliest) lasst uns auch heute noch einmal anstoßen: Auf unser aller Wohl!

@ Doktor Alban

... aber sicher nicht auf die seither wieder erfolgende Beteiligung Deutschlands an Kriegen in Europa, Asien und Afrika!

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich bisher zumindest noch an keinem Krieg auf den von Ihnen genannten Kontinenten beteiligt.

Herr Steinmeier warnt

"Zugleich warnte er vor einer gesellschaftlichen Spaltung ..."
Der Mitverursacher der Spaltung in Deutschland (Mitarchitekt der Agenda 2010 und Mitarchitekt der Corona-Zwangsregelungen) warnt vor der Spaltung.
Die pure Heuchelei, wie sich verantwortliche Spalter unserer Gesellschaft hinstellen und in Sonntagsreden mit dem Finger auf andere zeigen.

@19:11 von leider geil: Stolz auf die Nation

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der "Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen."

Athur Schopenhauer

@leider geil

Wenn Sie nicht richtig lesen können, sollten Sie sich eines Kommentars besser enthalten. Übrigens: wieso soll ich auf die deutsche Nation stolz sein?
Ich kann das doch nur auf etwas, das ich selbst geleistet habe.
Und worauf sind Sie stolz?
Würde mich brennend interessieren.
Vielleicht lernen wir uns dann ja kennen.

 19:47 @Bernd Kevesligeti

@schabernack 19:29

'Was spielen die Namen von charakterlosen Schmonzetten für eine Rolle ? Sie können ja in die Programmvorschau sehen."

Das würde mich konkret interessieren, habe in der Programmvorschau nichts passendes gefunden.

@19:08 von Leipzigerin59

Die Firma für die mein Vater gearbeitet hat, hat nach der Wiedervereinigung einen Betrieb im Osten dazugekauft.

Dort standen die gleichen Maschinen, die der Westbetrieb Ende der 70er Jahre verschrottet hatte.

Mit dreimal so viel Personal produzierte der Betrieb 50% der Menge, die im Westen produziert wurde.

Nach der Sanierung waren beide Werke identisch und im Osten 2/3 der Belegschaft arbeitslos.

Die Alternative für das Werk im Osten wäre die Insovenz gewesen, weil man am Markt nicht hätte bestehen können.

RE: schabernack um 19:24

***Goße Ausnahme war: Optische Industrie der DDR.
Carl Zeiss in Jena / Leitz in Wetzlar.
"Mit bei absolute" Weltspitze zu DDR-Zeiten. Genau so heute.***

Das stimmt schon, nur liegt Wetzlar in Mittelhessen.
Wobei der wetzlarer Fernrohr- und Mikroskophersteller Hensoldt in der Carl Zeiss AG aufging, ebenso das VEB Carl Zeiss Jena.

Gruß Hador

Der Fall der Mauer

Moin Forist Kevesligeti.
Von persönlichen Gesprächen mit Personen nach der Grenzöffnung, die ich persönlich echt gut finde, erfuhr ich allerdings abweichendes von ihren Erlebnissen. Mir wurde über die gewaltige Freude berichtet, endlich Urlaub machen zu können wo man will. Endlich der Bespitzlung durch Staatsdikatur entkommen zu sein. Aber, dass all jene nie auf die Idee gekommen wären, das eigene Staatsbild zu verlassen, wenn nicht sogar alles Finanzielle mitsamt der Firmen und dem eigenen Anschaffungsbedarf plus der unverfolgten Meinungsfreiheiten allseits verarmt geworden wären. Es gab sogar Verbitterungen. Es gab ernste Diskussionen. Irgendwie, will natürlich keiner, egal wo: wie ein eingesperrter Vogel im goldenen Käfig ausharren. Trotzdem, kann man sein Zuhause auch lieben. Freiheit...ist eine der Lieben im Leben. Nicht aber Armut, oder Verzicht. Oder? Über die Tränen bei der Mauer erfuhren wir im Westen echt verschiedenes. Als Plus ...bleibt aber Freiheit!
Gruß: Frau D. Brauer

@ Möbius

... genau also DIE Leute die die DDR eigentlich nicht abschaffen sondern reformieren wollten und dem Kapitalismus äußerst kritisch gegenüber standen!

Vielleicht wäre es klüger gewesen, die DDR nicht in die Bundesrepublik aufzunehmen, sondern in Konkurs gehen zu lassen.

@19:20 von Doktor Alban

>> Stolz? Hält sich durchaus in Grenzen -
>> hier der Grund:
>> [...]

Erinnert ein bisschen an:

"Die Scheu vor Verantwortung ist die Krankheit unserer Zeit.
Heute schiebt einer die Verantwortung auf den anderen. Beispiel Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit. Und genau darüber will ich heute mit Ihnen reden.
Wo müssen wir, wo sollten wir, wo können wir ansetzen?
Und ich kann Ihnen schon jetzt sagen: Hier tragen viele Verantwortung, und hier müssen viele zusammenwirken, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden und um erfolgreich zu sein." ((c) by Otto v. Bismarck)

WIEDERVEREINIGUNG

es war ein Anschluss, weiter nichts. Der Untergang der DDR war einzig und allein dem Verrat Gorbatschows zu verdanken. Alles andere war nicht entscheidend sondern Nebensache.

Einheitsschmonzes

Am 03. Oktober 2020 um 19:47 von Bernd Kevesligeti

Genauso ist es. Wo Degeto draufsteht ist Schmonzes drin.

19:35 @KowaIski

Offenbar haben Sie keine Ahnung von Patenten, es gibt nämlich auch ein Europäisches und ein Weltpatentamt.

Zweitens ist Ihre Behauptung falsch, schnell widerlegbar wie die von @leider geil.

Nur finde ich solche Falschbehauptungen leider nicht geil, und bin gespannt, wer das als nächstes behauptet.

@ Leipzigerin59

Ehrlich, ich habe Ihre Falschbehauptungen, die man mit einem Klick widerlegen kann, so satt.

Ich habe Ihre Falschbehauptungen mindestens ebenso satt.

30 Jahre Deutsche Einheit

Es seien mutige Menschen in der DDR gewesen, die die friedliche Revolution 1989 in Gang gesetzt hätten, sagte die Bundeskanzlerin. 
###
Und ich denke darauf können wir auch heute noch alle Stolz sein das wir die Einheit friedlich zurückerhalten haben. Das war damals nicht selbstverständlich und es hätte ja auch ganz anders ausgehen können wenn man bedenkt wie pompös und überzeugt die Führung der DDR in Oktober 89 noch ihr Jubeläum gefeiert haben...

Das Wörtchen ‘stolz’ ...

... sollte – genauso wie der Begriff ‘Ehre’ – in Wortschatz, Denken, Fühlen und Handeln von Menschen des 21. Jahrhunderts nichts mehr zu suchen haben! Wenn aber selbst ein amtierender Bundespräsident so fahrlässig ist, es uns öffentlich aufzuoktroyieren, dann braucht man sich über die allgemeine Selbstüberheblichkeit und Selbstgerechtigkeit bis hin zu Selbstjustiz nicht mehr groß zu wundern – dann ist sein segensloses Wirken sogar einer der Hauptgründe dafür...

Deutschland

Deutschland sollte ein souveräner Staat werden mit eigen deutschen Verfassung, mit einem Friedensvertrag und ohne fremden Truppen.

Gut, dann bin ich ihnen nicht sympatisch

Wer ist Ihnen sympatisch?
Der Bürger, der es gut findet, dass deutsche Waffen in aller Welt Menschen töten, dass deutsche Unternehmen in aller Welt die Bodenschätze ausbeuten, die Menschen ausbeuten - natürlich zum Wohle billiger Preise für die Bundesbürger.
Stolz auf das Gesundheitswesen, das permanent kaputtgespart wird, auf das Zweiklassengesundheitswesen mit privaten und Kassenpatienten?
Stolz auf ein Bildungssystem, dass immer schlechter wird?
Stolz auf die ständigen deutschen Drohungen an die osteuropäischen Staaten, dass man ihnen den Geldhahn zudreht, wenn sie nicht machen, was Deutschland sagt?
Stolz auf Millionen von Almosenempfängern in Deutschland, auf Wohnungslose und Obdachlose?
Stolz auf 30 Jahre Diskriminierung der Bürger der ehem. DDR?
Tut mir sehr leid - ich sehe beim besten Willen nichts Grundlegendes, auf das ich stolz sein sollte.

///Kowalski "An den

///Kowalski

"An den verwerteten DDR Patenten haben sich westdeutsche Firmen gesund gestoßen...///
.
Eher nicht. Aus dem Handelsblatt:

Am 3. Oktober 1990 hatte das Deutsche Patentamt in München den Schutz für 111 000 DDR-Patente übernommen. Aber nur wenige konnten sich am Markt behaupten. Viele Patente waren Ausdruck der Mangelwirtschaft. Da gab es Verfahren, wie man aus Kürbis und grünen Tomaten Orangeat- und Zitronat-Ersatz macht. Die DDR-Akademie der Wissenschaften ließ 1984 patentieren, wie man Futterrüben mit Acetoglyceriden und synthetischem Ananas-Aroma so aufpeppt, dass sie "südfruchtähnliche Merkmale" annehmen. "Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Rohstoffbasis zur Herstellung von Fruchtfleischsimulaten zu verbessern", heißt es in der Patentschrift.
Viele andere Erfindungen hinkten hinter der Entwicklung im Westen hinterher oder waren rasch überholt.

deutsche-einheit-steinmeier-und-merkel-rufen-zu-zuversicht-auf

Anderes1961, Sie schreiben um 18:58 @Leipzigerin59, u.a. :
"Zum anderen darf man aber nicht vergessen: Kohl (von dem ich kein Fan bin) drängte zur Eile, weil die Wiedervereinigung keine ausgemachte Sache war. Immer wieder schoß ein Land dagegen: Großbritannien in Person von Margret Thatcher. Sie torpedierte den Prozess, wo sie nur konnte."

Ja, genau so war es !
Auch Genscher und Lambsdorf drängten zur Eile !
Und,....Theo Waigel stellte "in Ausssicht", dass er die Wiedervereinigung aus der -->"Portokasse" bezahlen wolle.

In Wahrheit aber, ....-->plünderte er die prall gefüllte, milliardenschwere ->Rentenkasse, was dann 10 Jahre lang ->streng geheim blieb.
(Nach 10 Jahren ist es nicht mehr strafbar, weil "verjährt"!)
.....aber heute gibt es nur noch -->"Rente nach Kassenlage"!

@ um 19:32 von falsa demonstratio

Abgedroschener als Steinmeier schaffe ich es auch nicht.

@ fathaland slim

Es gab in der DDR zwar ein Amt für Patentwesen, aber es gab keinen Patentschutz. Und darum ging es ja schließlich.

DDR war nur 1/2 so "pleite" wie die USA.

@19:24 von Anderes1961
Danke für die Richtigstellung.
Zur Ergänzung: Die USA hatte zu diesem Zeitpunkt eine Auslandsverschuldung von 36%, die DDR nur von 16%.

@ Möbius

Mir fällt auch vieles ein, was in der „BRD“ bzw im heutigen Deutschland „Unrecht“ (ein dehnbarer Begriff, ich weiß) war und noch ist.

Ja, aber gegen das Unrecht in der Bundesrepublik kann man vor neutralen Gerichten klagen.

Es würde mich mal interessieren

ob in Diskussionsforen anderer Länder aus Anlass des jeweiligen Nationalfeiertages auch hauptsächlich Anschuldigungen und Miesepetrigkeiten gepostet werden. Oder ob man sich vielleicht doch eher gemeinsam freut.

@ Möbius

Die personelle Kontinuität der frühen Bundesrepublik mit dem Dritten Reich...

Die Kontinuität mit dem 3. Reich findet man in der DDR allerdings nicht minder.

deutsche-einheit-steinmeier-und-merkel-rufen-zu-zuversicht-au

Hallo nelumbo, Sie schreiben um 17:15 zum Text-->"Keine Pandemie kann uns hindern, darauf stolz zu sein"....Stolz bin ich nicht, denn ich habe zur Wiedervereinigung nichts beigetragen. Ich freue mich einfach, dass die innerdeutsche Grenze Vergangenheit ist. Stolz können aber die ehemaligen DDR Bürger sein, die das System eigenhändig (oder auch eigenfüßig) zu Fall gebracht haben."

Ja, es waren die Montags-Protestler der DDR, (die unter Duldung des Gorbatschow), "die Mauer öffneten". Gorbatschow gab Befehl, dass die Sowjet-Armee in den Kasernen blieb !!! Deshalb gab es kein Blutbad, ..aber Freiheit !

Gorbatschow sagte (in anderem Zusammenhang): "Ich wünsche mir einen Kommunismus mit menschlichem Antlitz !" Das hat weder Kohl "verstanden", noch die Bevölkerung der Sowjetunion........
Das "Ergebnis" haben wir heute, weil Kohl dem Alkoholiker Jelzin 6 Milliarden DM aus dem Kanzler-Etat gab (für Wahlkampfkosten)dem Gorbi geb Kohl nichts !
Deshalb gewann Jelzin die Wahl ....statt Gorbi !

Leipziger59

"
Am 03. Oktober 2020 um 19:51 von Leipzigerin59
19:07 @Anderes1961 .. Planwirtschaft

19:07 @Anderes1961

Planwirtschaft, heute nennt man es nur anders und es wird seit Jahrzehnten gemacht.

Schauen Sie nach
Data Warehouse,
Big Data, Data mining, Warenkorbanalysen, ...

Mir fällt gerade ein weiterer Fachbegriff nicht ein.
Lehrstoff Wirtschaftsinformatik

Ok
vlt. nicht für 5, aber für 3 Jahre"

Da ich ein BWL-Studium erfolgreich abgebrochen habe (Fachrichtung Organisation und Ablauf), sind mir die Begriffe geläufig. Die haben nichts mit volkswirtschaftlicher Planwirtschaft zu tun. Solche betriebswirtschaftlichen Instrumente lassen auch nicht ohne weiteres auf Volkswirtschaft übertragen. Planwirtschaft funktioniert nicht. Sie verursacht nur imense Kosten und bürokratischen Aufwand. Ich bin auch kein Freund des Kapitalismus, aber wir haben zur Zeit nichts besseres; hätte ich eine bessere Idee, stünde ich bald in Oslo im Frack auf der Bühne und würde einen Preis entgegennehmen.

Die Plakate kamen zum Teil aus dem Westen!

@19:53 von realitychecker
Z.B. Der originale Ruf "Wir sind das Volk" wurde von der CDU (West) aus strategischen Gründen zu "Wir sind ein Volk". Plakate 12800 Stück (1.Aufl.), Aufkleber 100000 (1.Aufl.), 300000 (2.Aufl.). Und gleich in Form des CDU-Logos. (Quelle: deutschlandradio kultur).

@ saschamaus

Das war kein ostdeutsches Phänomen, sondern der Zeit geschuldet.
Es wurden damals Produkte hergestellt, die noch repariert werden konnten und nicht nach zwei Jahren bestimmungsgemäß das zeitliche segneten.
War im Westen genauso.

@ Möbius

Die meisten DDR Betriebe hatten keine Chance. Dabei war die DDR einmal auf Platz 10 der Wirtschaftsnationen.

Das waren keine echten Zahlen. Die Wirtschaft der DDR war zu keinem Zeitpunkt konkurrenzfähig mit westeuropäischen Volkswirtschaften. Ohne billige Rohstoffe aus dem Osten und Kredite vom Westen wäre die DDR schon viel früher insolvent gewesen.

@ freier Markt

"Die AfD wäre in den etablierten Demokratien eine ganz normale mitte-rechts Partei. "

Deutschland gehört zu den etablierten Demokratien. Immerhin herrscht im Geltungsgebiet ded GG seit über 70 Jahren diese.
Und in dieser etablierten Demokratie wird die zerstörerische und faschistoide AfD als das eingeordnet, was sie ist: Rechts mit einem großen Hang nach rechts außen.

Die AfD steht gegen die meisten Werte dieses erfolgreichen und weltoffenen Deutschlands, das ich sehr mag. Eine zu höchst unpatriotische Partei!

 19:59 @Peter Meffert !Leipzigerin59

Weil die DDR wegen des Embargos für alles, was mit IT und Elektrotechnik zusammenhing,
selbst entwickeln musste.

Dass das auf diesem Gebiet zu langsam ging und zu teuer war, daran erinnere ich mich .

Es hieß auch nicht umsonst "die teuerste und größte Mikroelektronik der Welt".
Wir mussten uns in meiner Fakultät an einer Uni 1985/86 einen PC teilen.

Wenn ich mal ein WhatAbout einfügen darf - BER ?

20:01 von fathaland slim

das sind aber ganz offenbar immer nur deine tatsachen, die sich nie mit der wirklichkeit decken

19:36 von Möbius

Zitat:"Die meisten DDR Betriebe hatten keine Chance. Dabei war die DDR einmal auf Platz 10 der Wirtschaftsnationen. "

Aber nur nach der eigenen geschönten Statistik. Warum die meisten DDR-Betriebe keine Chance hatten, lag u.a. an der Währungsunion. Nach der (überstürzten) Einführung der DM auf Wunsch vieler DDR-Bürger ("Kommt die DM, bleiben wir, kommt sie nicht, gehn wir zu ihr") brach für die DDR-Industrie der komplette bisherige Absatzmarkt in Osteuropa ersatzlos weg. Denn jetzt musste man dort für DDR-Produkte, die bisher im Rahmen des RGW oft als Kompensationsgeschäft oder über Valutarubel bezahlt wurden, DM bezahlen, die diese Staaten genausowenig hatten wie vorher die DDR. Viele DDR-Produkte waren aber gegenüber westlichen Waren nicht konkurrenzfähig, bspw. Mikroelektronik. Daher war die DDR-Wirtschaft schon vor der Vereinigung schwer angeschlagen. Die Treuhand erledigte dann den Rest.

@saschamaus75, 19:49 (re @omg)

„Nennt mich Nostalgiker, aber das Beste, was ich an der DDR vermisse, war diese ANTI-Wegwerfgesellschaft.

Damals:
"Hilfst du mir bei der Reparatur?"

Heute:
"Schmeiß weg, kauf neu!"

Es war nicht alles schlecht. -.-“

Vor allem alles „Nichtpolitische“. Und der nicht vorhandene Konsumterror. Habe kürzlich auf einem ÖR-Sender (welchem, ist mir leider entfallen) eine Sendung gesehen, in der die offenbar unverwüstliche Funktionstüchtigkeit bzw. solide Zuverlässigkeit von Geräten „Made in DDR“ thematisiert wurde. Solche Geräte dürften allerdings nach der kapitalistischen Definition von Marktwirtschaft als extrem „wachstumsschädlich“ gelten...

@Kowalski

"Am 03. Oktober 2020 um 20:04 von KowaIski
@ Leipzigerin59

Die DDR hatte durchaus ein "Amt für Erfindungs- und Patentwesen". Dieses hatte aber eine völlig andere Funktion, die man etwa mit Forschungsförderung oder Wirtschaftsförderung charakterisieren könnte. Patente im eigentlichen Sinn des Wortes als Schutz des Urheberrechts gab es in der DDR nicht."

Aha, langsam kriegen Sie die Kurve. Das liest sich doch schon etwas anders. Ich zitiere Ihren vorhergehenden Post:

"Nette Idee zur DDR-Rechtfertigung. Aber Patente gab es in der DDR bekanntlich keine. Und daher hat sich auch niemand gesund gestoßen. Patente sind ja eingetragene Rechte an der Vermarktung einer Erfindung. Im Sozialismus macht das nun mal keinen Sinn, wenn ohnehin alles dem Staat gehört und freies Unternehmertum nicht gewollt ist."

Die Behauptung, es hätte in der DDR keine Patente gegeben wollen Sie aber offenbar nicht aufgeben. Es waren Patente, auch nach internationalem Recht. Der Eigentümer war aber der Staat.

20:04 von wenigfahrer

ich meinte saure-sahne-fischfilet, oder so

03. Oktober 2020 um 18:24 von Wilhelm Schwebe

Der Bundespräsident & eine linke Rockband von der Sie noch nie gehört hatten.

Das muss Ihnen irgendwie nachhaltig den Glauben an die Gerechtigkeit der Welt verdorben haben. Alles, weil es die AfD Ihnen aufgeschrieben hatte.

30 Jahre Deutsche Vereinigung heisst auch:

Chemnitz 2018 als die AfD Arm in Arm mit Neonazis und Stefan E. in der dritten Reihe dabei (später als deutscher 'Patriot' beim Spenden an die AfD Thüringen aufgefallem & mit einem Kopfschuss an einem sehr anständigen Christdemokraten.

Dagegen traten eine bunte Mischung Künstler unter dem Motto auf 'Wir sind mehr!"

Ein Sinnbild für den heutigen Tag. Das ist hier ein vielfältiges Land.

Viele interessante Erfahrungen habe ich 89 bis 95 im Osten gemacht, zugehört, sich die Lebens- u. Familiengeschichten erzählt. Mein damalige Partnerin hatte ich in Greifswald kennengelernt.

Die, die 89 was riskiert hatten, waren mutige unbequeme Leute.

Die autoritär strukturierten Charaktere wählen heute im Osten vornehmlich AfD.

19:49 von saschamaus75

«Nennt mich Nostalgiker, aber das Beste, was ich an der DDR vermisse, war diese ANTI-Wegwerfgesellschaft.
Damals:
"Hilfst du mir bei der Reparatur?"
Heute:
"Schmeiß weg, kauf neu!"
Es war nicht alles schlecht. -.-»

Hatte man in der DDR zu Lebzeiten der DDR erst mal so Dinge wie ‘nen Fön, 'nen Rasenmäher, oder 'n Telefon sauer erwartet über Jahre. Oder durch Beziehungen im Tauschhandel gegen ‘nen Sack Zement erworben. Hat man das Ding natürlich gehegt, gehütet, und repariert. So schnell bekam man ja kein neues als Ersatz. Entweder nicht erhältlich … oder als "Westprodukt" teuer wie Sau.

Ich war 1988 in Polen. Gucken, wo meine Eltern vor WK2 wohnten. Musste man pro Reisetag Aufenthalt 'ne gewisse Summe DM in Złoty umtauschen. Vom Prinzip her auch in CSSR + DDR so. In die DDR durfte ich nicht rein … nur durch.

Hatten wir sooo viele Złoty. Wussten wir gar nicht, was damit kaufen.
Auch in "Westshops" war das Angebot sehr mau. Auch in Warschau.

Toll war das für Ex-Ossis sicher nicht.

von schabernack 20:04

Charakterlose Schmonzetten sind ganz vorwiegend die, die an solchen "Jubiläumtagen" in Dauerschleife laufen. Aber "planlos" ist das nicht. Eher sehr berechnend.

18:57 von Leipzigerin59

Günter Ehrensperger, Abteilungsleiter für Planung und Finanzen im ZK der SED am 9.11.89 in der Plenarsitzung des ZK: "Wir haben mindestens seit 1973 Jahr für Jahr über unsere Verhältnisse gelebt und uns etwas vorgemacht. Es wurden Schulden mit neuen Schulden bezahlt...Um aus dieser Situation herauszukommen, müssen wir 15 Jahre mindestens hart arbeiten und weniger verbrauchen, als wir produzieren.“ Seine Rede trieb Schockwellen durch den Saal. Der 86-jährige Altkommunist Bernhard Quandt rief: „Ich bitte darum, dass dieser Diskussionsbeitrag nicht veröffentlicht wird! ... Dann laufen uns die letzten Leute weg!“ Egon Krenz sah es ähnlich: „Wir schockieren die ganze Republik!“
Die von Honecker eingeführte "Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik" hatte die DDR-Finanzen überfordert. Schon 1982 war ein Bankrott nur noch durch den von F.J.Strauss und A. Schalck-Golodkowski eingefädelten Milliardenkredit zu verhindern.

@Leipzigerin59

"
Am 03. Oktober 2020 um 20:04 von Leipzigerin59
Ja der Trabbi war nicht das

Highlight, die Automobilindustrie für den Binnenmarkt nicht.

Hier wurde der Bedarf nicht gedeckt, weil man anderes produzieren musste
@Anderes1961
Ich stimme Ihnen im Wesentlichen zu.
Ich komme nicht mehr hinterher.
:-)
Ich hatte versucht zu Planwirtschaft zu antworten - heute - siehe Data mining, Warenkorbanalysen, ...
seit Jahrzehnten ausgeklügelte mathematische und informstionsthechnische Methoden.
[...]"

All das kenne ich als BWLer natürlich. Ich versuche einen anderen Ansatz: für einzelne Unternehmen ist das sinnvoll. Aber was im Interesse eines einzelnen Unternehmens ist, kann im Widerspruch zur Volkswirtschaft stehen. Außerdem müßten Sie bei Planwirtschaft die Daten von zigtausenden Unternehmen zusammenbringen und koordinieren und Entscheidungen treffen, die einzelnen Unternehmensinteressen widersprechen können.

P.S: Ich versuche langsamer zu schreiben. :-)

Patente

Die DDR hielt sich an internationales Patentrecht.
Innerhalb der DDR waren Patente der DDR lizenzfrei.

"https://www.wiwo.de/politik/deutschland/erfindungen-das-ende-der-ddr-patente/5693552-all.html"

@KowaIski,
Das Wesen des Volkseigentums
haben sie nicht verstanden,
Aber Sie erklären, was im Sozialismus gewollt war?

Diese Phrase, was im Sozialismus vermeintlich gewollt war und was nicht, kenne ich auch von anderen Usern zur Genüge. Diese taugen bei genauerem Hinsehen nur nicht

Wenn es viel Devisen gebracht hätte, hätte die DDR auch Patentrechte verkauft.

@saschamau75

"
Am 03. Oktober 2020 um 20:01 von saschamaus75
@19:16 von leider geil

>> DDR-Patente? Können Sie auch nur eines
>> nennen?

Ähh, z.B. der mathematische Coprozessor, also der Übergang vom 386er zum 486er? Entwickelt von Roboton. -.-"

Das wußte ich als Wessi sogar. Sie waren schneller. :-) Ist übrigens eine interessante Geschichte, die hinter dieser Entwicklung steckt. Gab's auch mal eine Doku drüber.
Muß aber trotzdem mal den "Besserwessi" spielen. Die Firma hieß Robotron. :-)

Heute ist ein Feiertag!

Die deutsche Wiedervereinigung war ein vom Osten ausgehendes und vom Westen angenommenes gesamtdeutsches Geschenk. Da sollte man jenseits aller ideologischen Differenzen einfach mal feiern und dankbar sein. Morgen und übermorgen geht´s dann weiter wie bisher.
Ich bin übrigens AfD-Anhänger - und überzeugter Demokrat...

@Kowalski

"
Am 03. Oktober 2020 um 20:09 von KowaIski
@ Anderes1961

Auch für die DDR galt das Patentrecht.

Galt es? Nein, nicht wirklich. Westdeutsche Firmen konnten kein Urheberrecht durchsetzen, wenn patentierte Verfahren von Betrieben in der DDR kopiert wurden."

Sie kennen den Unterschied zwischen "nicht geben" und "nicht durchsetzen" nehme ich an?

 20:09 @KowaIski .. Patentrecht

Für diese Kopie haben Sie sicher ein Beispiel,
oder?

RE:

***In diesem Sinne (auch an Opa Klaus, falls er mitliest) lasst uns auch heute noch einmal anstoßen: Auf unser aller Wohl!***

Sie haben vollkommen recht !

ich werde mir erst einmal eine Flasche von dem "guten Roten" öffnen.

Auf die Deutsche Einheit und unser aller Wohl. Prosit !

Gruß Hador

@wolf 666

"
Am 03. Oktober 2020 um 20:18 von wolf 666
Herr Steinmeier warnt

"Zugleich warnte er vor einer gesellschaftlichen Spaltung ..."
Der Mitverursacher der Spaltung in Deutschland (Mitarchitekt der Agenda 2010 und Mitarchitekt der Corona-Zwangsregelungen) warnt vor der Spaltung.
Die pure Heuchelei, wie sich verantwortliche Spalter unserer Gesellschaft hinstellen und in Sonntagsreden mit dem Finger auf andere zeigen."

Sie meinen also eine so menschenverachtende Sprache wie die Ihre trägt mehr zur Überwindung der Spaltung bei? Interessante Vorstellung.

Am 03. Oktober 2020 um 20:16 von Anna-Elisabeth

"........Auf unser aller Wohl!......."

Ich habe schon alleine deshalb profitiert, weil ich eine wunderbare Frau habe, die gebürtig aus MV kommt. Wir sind seit über 12 Jahren verheiratet. Und seit 1 1/2 Jahren wohnen wir in diesem wunderschönen Bundesland.

Da stoße ich gerne mit an :-)

Gebürtig bin ich übrigens aus Kölle.

@Anna-Elisabeth

"
Am 03. Oktober 2020 um 20:16 von Anna-Elisabeth
Tag der Einheit?

Hier im Forum offensichtlich nicht.
Schade.
Lasst uns in die Zukunft denken. Wo wollen wir gemeinsam hin. Wissen wir das? Nein? Dann lasst und darüber diskutieren. Was können wir als Nation dem gefräßigen Kapitalismus entgegensetzen? Wie wollen wir miteinander umgehen? Wie soll es unseren Kindern gehen, welche Welt wollen wir Ihnen hinterlassen.
Wir alle sind Deutschland! Es gibt viel zu tun.
In diesem Sinne (auch an Opa Klaus, falls er mitliest) lasst uns auch heute noch einmal anstoßen: Auf unser aller Wohl!"

Danke für diese wohltuenden Worte. Ich stoße mit Ihnen an, aber mit Wasser (Ich darf keinen Alkohol wg. Medikamente), aber in meinen Gedanken ist es ein Gläschen Rotkäppchen-Sekt, rein virtuell. :-)

von Kowalski 20:16

Deutsche Truppen stehen in Mali (Westafrika). Sie sind in Afghanistan. Und seit 1999 in Jugoslawien. Und gerne große Politiker reden dazu noch davon, daß es gelte "mehr internationale Verantwortung zu übernehmen".
Im Grunde sind das auch Folgen der "Einheit" und von 1990 ff.

RE: um 20:20 von brbrbr @leider geil

Vom Stolz wird man allzu leicht berauscht, und von diesem Gerbräu lässt sich auch schnell was Hochprozentiges herstellten, den Hochmut.
Und aus dem erwächst selten etwas Gutes !

Gruß Hador

20:04 von Leipzigerin59

«Ja der Trabbi war nicht das Highlight, die Automobilindustrie für den Binnenmarkt nicht.
Hier wurde der Bedarf nicht gedeckt, weil man anderes produzieren musste.»

Die Frage des Goldes war / ist ja, warum dieses "anders produzieren müssen" zu derart langen Lieferzeiten bei den Kleinen Plastikern führte.

Lieferzeiten für Autos mit großer Nachfrage gab es auch in der BRD schon immer. Gibt es heute auch noch. Aber nicht 10 J. … oder mehr. Habe ich nie auch nur im Ansatz verstanden. Mich aber auch nie näher mit befasst, weil ich noch nie einen Neuwagen wollte.

Erstaunlich finde ich auch, dass es dem heutigen Russland nicht gelungen ist, die PkW-Werke für Lada & Wolga auf irgendwie modernen Stand zu bringen.

Dass Trabbis an der Karosserie nicht rosteten, war ja prinzipiell super.
Ich hatte 10 J. einen Renault Espace mit Karosserie aus GFK. Genial !

Als 1990 so viele Trabbis zu den Wessis kamen. Musste der ADAC im Kraftakt erst mal Mofasprit an Tankstellen schaffen. Eher lustig …

20:16 @ Anna-Elisabeth

Sie haben recht.
Mich ärgern diese Falschbehauptungen (vorsichtig ausgedrückt), die von verschiedenen Foristen fast wortwörtlich wiederholt werden, sehr. Vor allem wenn sie sich leicht widerlegen lassen.

Gut jetzt,
auf das Leben!

Weg mit dem
"Geteilte[m] Himmel"
Christa Wolf

Gruß
Leipzigerin59

@Superdemokrat

"
Am 03. Oktober 2020 um 20:13 von Superdemokrat
die großen Verlierer...

waren die Armen im Westen...Arbeitsplätze waren plötzlich da...aber nur für Ostdeutsche,weil subventioniert...DDR-Bürger durften eine Menge Ostgeld 1:1 tauschen...Westler durften das nicht....aber das waren ja Alles CDU-Wähler..."

Mir scheint da tut sich eine neue Kategorie auf: Nach dem Besserwessi der Jammerwessi.

Glauben Sie den Unfug, den Sie da posten tatsächlich?

18:31 von karlheinzfaltermeier

ich denke eher, daß er auch als nachfolger von carl eduart von schnitzler den schwarzen kanal führen könnte

@18:24 von Freier Markt 17:53 von Hackonya2

//Die AfD wäre in den etablierten Demokratien eine ganz normale mitte-rechts Partei.//

Ganz sicher nicht!

//In dem Sinne wählen die Ostdeutschen, international demokratisch betrachtet, normaler als die Westdeutschen.//

Das ist ein Widerspruch in sich. Demokratisch ist also nur das, was Sie für normal halten? Du liebe Güte....

Vielleicht mal eine persönliche Note ...

Ich bin Westdeutscher (habe aber nach der Wende eine kurze Zeit im „Osten“ gelebt).

Mein Leben ist auch stark beeinflusst worden durch das „4. Programm“, insbesondere das DDR Bildungsfernsehen habe ich geliebt (Technik, Geschichte - ich habe erst aus dem DDR Fernsehen gelernt welche unvorstellbaren Verbrechen der SD in der ehemaligen Sowjetunion beging..) und belächelt (Englisch).

Vom Herz und Kopf her war ich der DDR immer sehr nah. Ich war damals allerdings auch sehr jung, ich war immer ein guter Beobachter. So habe ich zB bei einem Besuch im „Zentrum“ Warenhaus 1986 bei einem Blick ins Sortiment und auf die Preisgestaltung den Eindruck gewonnen, dass die Staatsführung nur die überschüssige Kaufkraft abschöpfen wollte ... (ein Technisch veralteter Farbfernseher kostete 6.000 Ostmark ! Eine Quarzarmbanduhr, die man im „Westen“ als Werbegeschenk hinterher geworfen bekommt, kostete 200 Mark der DDR !)

Am 03. Oktober 2020 um 20:04 von KowaIski

Nicht ganz richtig was Sie schreiben.
Nur mal ein kleiner Auszug aus einem Artikel, da steht natürlich wesentlich mehr drin.
Also immer Vorsicht, wenn man etwas nicht genau weiß.

Auszug:
"Tatsachlich meldeten DDR-Bürger pro Kopf fast genauso viele Patente an wie die Westdeutschen. Die Zahl sagt aber wenig über die Qualität der Forschung aus. Ein besseres Indiz sind Erfindungen, die auch in Westeuropa und den USA angemeldet wurden. Innovationsforscher von der Fraunhofer-Gesellschaft zählten diese - und sahen Ostdeutschland in der gleichen Liga wie Italien, Spanien und Belgien. "

@19:52 von dino2 @schabernack um 19:24

//Da wäre es manchmal besser gewesen, Plaste zu kaufen, die waren dann günstig zu haben.//

Unter Umweltaspekten wohl weniger.
Ich erinnere mich an eine Schlagzeile im Hamburger Abendblatt, kurz nach der Maueröffnung:

***Hamburg stinkt wie Leipzig***

P.S.: Ich habe die Zeitungen mit den Berichten von der Maueröffnung noch. Auch ausländische.

20:12 von Sommerlinde / @schabernack, 19:24

Kann ich der Gesamtaussage Ihres Beitrags nur zustimmen.

Vor allem die Gegenüberstellung:
"Kapitalistenklasse" vs. "Funktionärsklasse"
fasst in zwei Begriffen gut zuammen.

Mit der Einschränkung, dass zwei Begriffe alleine eine sehr komplexe Gemengelage eben nie detailliert beschreiben können.

von Leipzigerin59 20:24

Aber es dürfte Ihnen doch nicht entgehen, daß zu jedem sogenannten Jahrestag die Dauerschleife zu Springers Gänsefüßchenland kommt. Und nicht mal nur Konserven. Also wird da ständig neuer Trash produziert. Da scheinen auch genug Mittel für da zu sein. Aber die Preisfrage könnte doch auch sein: Warum stürzen die sich so auf einen vor 30 Jahren Verblichenen ?

20:26 von Hador Goldscheitel / @schabernack, 19:24

«Das stimmt schon, nur liegt Wetzlar in Mittelhessen.
Wobei der wetzlarer Fernrohr- und Mikroskophersteller Hensoldt in der Carl Zeiss AG aufging, ebenso das VEB Carl Zeiss Jena.»

Viel besser zusammengefasst von Ihnen als von mir.
Aber mein Zeichenvorrat war am Schwächeln.
Ich musste mir am Büdchen erst wieder ein Tütchen neue besorgen.

@ Leipzigerin59

Weil die DDR wegen des Embargos für alles, was mit IT und Elektrotechnik zusammenhing, selbst entwickeln musste.

Selbst entwickeln musste? Bitte keine Krokodilstränen. Der Westen hat seine Technologie immer selbst entwickelt.

@Hartz-IV-Ossi: es ist nicht alles Gold, was glänzt

Im Prinzip gebe ich Ihnen recht, ja, man kann und konnte vor dem Amt-, Verwaltungs- oder Familiengericht in der Bundesrepublik gegen behördliche Entscheidungen „vorgehen“. Es ist aber in diesen Fälle. nicht selten so gewesen wie im Fall Mollath (können Sie gerne bei Gelegenheit nachlesen).

Was die personelle Kontinuität der DDR mit dem Dritten Reich anbetrifft, muss ich sie enttäuschen. Stimmt: in der SED gab es nicht wenige ehemalige NSDAP Mitglieder.

Aber in der DDR wurden konsequent belastete Lehrer durch sogenannte „Junglehrer“ (Quereinsteiger) ersetzt. Und diese Erfahrung hat eine ganze Generation im Osten geprägt ..

21:43 von Köbes4711

dann auch mein besonderes mitgefühl. aber gälsenkirschen geht es noch schlimmer

@Leipzigerin59

Liebe Leipzigerin59, es tut mir ehrlich gesagt schon beim Lesen weh, was Sie hier von sich geben. Ich frage mich ernsthaft, ob Sie mit offenen Augen durch die DDR im Jahr 1989 gegangen sind oder ob Sie einfach geschichtsvergessen argumentieren wollen. Können Sie sich noch an unsere Betriebe erinnern? An unsere LPGen mit Technik aus den 70ern, wo die Traktoren mehrmals im Monat zur Reparatur in völlig indiskutablen Werkstätten notdürftig geflickt werden mussten? An unsere Chemiefabriken, in die sich nach der Wende die westdeutschen Besucher kaum getraut haben weil man gar nicht wußte, was da aus den Rohren tropft? An völlig tote Flüsse mit Schaumteppichen ohne Ende? An unsere Krankenhäuser mit so überalterten Geräten, dass viele Ärzte einen Ausreiseantrag gestellt haben? An unsere Schulen, die selbst im Vergleich zu heutigen mitunter schäbigen Einrichtungen noch schlechter aussahen? An Ihr tolles Leipziger Waldstraßenviertel, das keine 20 Jahre mehr überstanden hätte? Unfassbar...

@ Anderes1961

Ähh, z.B. der mathematische Coprozessor, also der Übergang vom 386er zum 486er? Entwickelt von Roboton. -.-"

Das ist jetzt ein Witz, oder? Der mathematische Coprozessor befand sich auf dem 386er-Chip und später in weiter entwickelter Form auf dem 486er-Chip. Und die Entwicklung kommt von Intel. Die DDR Planwirtschaft war davon Lichtjahre entfernt.

Herr Steinmeier,

Misstrauen insbsondere in die Politik ist gesund. Sonst würde es ja nie gesellschaftlichen Fortschritt z.B. durch Revolutionen geben.

@Leipzigerin59 - Nicht provozieren lassen!

20:30 von Leipzigerin59:
"Nur finde ich solche Falschbehauptungen leider nicht geil, und bin gespannt, wer das als nächstes behauptet."

Sind sie das wirklich? Diese provokanten und inhaltsfreien Zweizeiler kann man auch einfach ignorieren.

@ Bernd Kevesligeti

Die Bundeswehr ist und war definitiv an keinem Krieg beteiligt. Darum ging es. Bei Friedensmissionen macht sie sehr wohl mit. Jede einzelne Mission wurde vor dem Verfassungsgericht verhandelt. Ein Verstoß gegen die Verfassung und gegen das Völkerrecht lag in keinem Falle vor. Weitere Unterstellungen an die Adresse der Bundesrepublik dürften sich somit erübrigen.

@20:04 von wenigfahrer

" er bejubelt eine linksradikale musikgruppe, weil sie gegen rechts sind. "

Davon weiß ich nichts, ich hab auch ganz sicher nicht an irgendwelche Musik oder Gruppen gedacht oder gemeint.
Weiß jetzt nicht wie Sie darauf kommen.

Also bitte...so oft wie sie hier überall alles kommentieren
wissen sie nichts über die Kritik am Verhalten
Steinmeiers mit Feine Sahne Fischfilet?
Natürlich...aber sie haben ein Glück, hier wird ihnen geholfen. Sie bekommen natürlich Quellen.
Siehe hier:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article181390978/Feine-Sahne-Fis...

Eine einfach Suche mit den Stichworten Bandname+Bundespräsident wird ihnen ganz neue Welten
aufzeiten wenn sie bereit sind ein wenig zu lesen.

@ Hador Goldscheitel

Auf diese Republik darf man als Bürger stolz sein und das hat nichts mit Rausch oder Hochmut zu tun.

Der 3. Oktober ist einfach

Der 3. Oktober ist einfach nur ein Tag an dem ein Haufen westdeutsche Anzugträger Unterschriften auf ein Papier gesetzt und Ostdeutschland dem Ausverkauf preisgegeben haben. Der 9. November als Tag des Mauerfalls wäre der korrekte Tag, um die friedliche Revolution zu feiern.

Der 3. Oktober ist eher eine Verhöhnung, als eine Ehrung. Und wenn ich mir angucke wie den Ossis von den Wessis die DDR erklärt werden soll, so wie der Wessi ja auch sonst alles dem unwissenden Rest erklärt...

Und wenn dann Touristen aus Westdeutschland rüber kommen und bewundern, wie kulturell, sauber und ordentlich es im Osten doch ist, in Kombination mit der meist geschickt verklausulierten oder lang gestreckten Aussage: "Wir aus dem Westen bezahlen das alles und sind eigentlich für alle guten Dinge verantwortlich." kommt es mir hoch.

@ wolf666

Das was Sie Corona-Zwangsregelungen nennen kommt erstens nicht vom Bundespräsidenten und ist zweitens eine sehr vernünfige Vorbeugung vor einer unkontrollierten Verbreitung einer gefährlichen Infektion. Die Vorbeugung ist eine unmittelbare Frage der Solidarität mit den Schwachen der Gesellschaft.

@Hador Goldscheitel @Köbes4711 @Anderes1961

Danke und Prosit! In guter Gesellschaft schmeckt's gleich viel besser.

@ Leipzigerin59

Für diese Kopie haben Sie sicher ein Beispiel, oder?

Die DDR hat diverse Bauteile im Hydraulikbereich einfach kopiert, obwohl darauf ein Patentschutz war. Patentrechte konnten durch westliche Firmen in der DDR nicht gerichtlich durchgesetzt werden. Genau so wenig wie Eigentumsrechte westdeutscher Bürger in der DDR.

@ b-hh1980

Ich bin übrigens AfD-Anhänger - und überzeugter Demokrat...

Das ist für mich nicht authentisch.

Das war im Sozialismus nicht gewollt.

von KowaIsk@
Einer der viele Gründe warum linker Sozilismus nie funktioniern wird. Damals nicht, heute und in 1000 Jahren auch nicht.

Ohne Durchblick

Danke Herr Bundespräsident, endlich darf ich sagen, dass ich stolz darauf sein soll und darf, dass ich den Solidaritätszuschlag, nicht wie versprochen, nur zwei Jahre zahlen musste, sondern jetzt schon seit knapp 30 Jahren zur Kasse gebeten werden. Sie warten bestimmt auch noch auf Dankschreiben der Hartz-IV-Bezieher, die sich bei Ihnen bedanken wollen, dass sie die Agenda 2010 mit durchgeboxt haben, und jetzt schon in der Mitte des Monats nicht mehr wissen wie sie ihre Kinder satt bekommen. Herr Bundespräsident, ihre Brille mag rosarot sein. Aber den Durchblick und die klare Sicht haben die betroffenen Bürger und Wähler! Feiern Sie mal schon weiter auf Ihrem Schloss.

@ Leipzigerin59

Wenn es viel Devisen gebracht hätte, hätte die DDR auch Patentrechte verkauft.

Die DDR hatte aber keine Patentrechte.

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