Kommentare

Die ewigen Gutachten.....

.... bringen wenig ! Aus AFD-Sicht bringen sie viel denn so bleibt man wenigstens im Gespräch ohne besondere Leistungen ! In der Politik ist das möglich wie man wieder sehen kann !

In dem Fall hoff ich mal ganz

In dem Fall hoff ich mal ganz grob ausgedrückt: Pack schlägt sich, Pack zerlegt sich.
Differenzierter formuliert: Die AfD zeigt in den letzten Monaten, dass sie mit den Tendenzen, immer noch weiter nach Rechtsrechtsaußen zu rücken, selbst innerparteilich nicht mehr klar kommt, was zu Selbstzerfleischung und Selbstauflösung führt - und vielleicht dem ein oder der anderen doch die Augen öffnet, wem man sich da mit seinem Protest und seiner Wut an den Hals geworfen hatte.

Wer jemandem in der Partei

Wer jemandem in der Partei halten will, der sagt: "Von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützer-Umfeld, nicht so sehr durch Inhalte“, und der den ehemaligen US-Präsidenten Obama wiederholt als „Quotenneger“ bezeichnete, wirft ein bezeichnendes Licht auf sich selbst und auf die Richtung, in der er/sie die AfD führen will.
Kann man seit langem wissen.

Machtkampf in der AfD

erinnert mich irgendwie an die Grünen .... damals
nur die rechtfertigten das mit "gelebter Demokratie"

Rechtsruck

Der Streit zeigt, wie weit nach rechts die öffentliche Meinung in Deutschland inzwischen schon gerückt ist. In einer Diskussion hat sich für mich heute dieser Eindruck ebenfalls gezeigt.

Aus dem Pakt mit dem Teufel ..

.. kommt Weidel nicht mehr heraus.

Die Dankbarkeit für die Wahl an die Fraktionsspitze und in den Vorstand der Partei hält wohl ewig.
Dass Weidel mit den Rechtssozialisten des Flügels kungelt, ist unverständlich und nur mit ihrer Intimfeindschaft zu Meuthen zu erklären.

Beide zusammen, wäre geballte finanzwirtschaftliche Kompetenz. So trägt der Flügel nach seiner Auflösung noch ewig zur Schwächung der AfD bei.

Etwas besseres als Flügel, Mandic & Co konnte den politischen Gegnern der AfD nicht passieren.

In dem Machtkampf zwischen

In dem Machtkampf zwischen Meuthen und Weidel zeigt sich der erbitterte Richtungsstreit innerhalb der AFD. Nach dem Abgang von Kalbitz hatten viele gehofft, dass nun eine Neuorientierung weg von Rechtsextremismus, völkischem Denken, eine Abkehr von der sprachlichen Verrohung, Hass- und Hetzpredigern erfolgen würde. Weidel scheint die Nähe zum Flügel indes zu suchen, um sich eine Macht- und Stimmenbasis zu sichern. Erstaunlich, dass diese - durchaus gebildete - Frau nunmehr endgültig mit NPD-nahen Rechtspopulisten, Reichsbürgern und Rechtsextremisten zu paktieren scheint. Damit wird sie vielleicht innerhalb der AFD Karriere machen, jedoch zunehmend in der politischen Schmuddelecke am äußersten rechten Rand ihr Dasein fristen. Bleibt zu hoffen, dass Meuthen dieses Schicksal erspart bleibt.

Weiter so!

Ist doch gut, wenn die AfD mit sich selber beschäftigt ist. Dann richtet sie den wenigsten ideologischen und demokratischen Schaden an. Ich kann darauf verzichten, dass sie die üblichen Themen und gleich das ganze Volk für sich vereinnahmt. Und schade ist es um keinen, der diese Partei verlassen soll oder will, erst recht nicht Flügelmann Mandic.

um 17:00 von Sisyphos3

>>Machtkampf in der AfD
erinnert mich irgendwie an die Grünen .... damals nur die rechtfertigten das mit "gelebter Demokratie"<<

Das kann die AfD doch genauso machen. Sie würde mit Sicherheit mehr Lacher ernten.

@Sisyphos3 (24. September 2020 um 17:00 Uhr)

"Machtkampf in der AfD erinnert mich irgendwie an die Grünen .... damals
nur die rechtfertigten das mit "gelebter Demokratie""

Mit dem Unterschied, dass ein mittlerweile nicht mehr zu ignorierender Teil der AfD mit eben dieser Demokratie nicht nur nichts im Sinn hat, sondern diese entschieden ablehnt und statt dessen einen autoritär geführten Staat mit einer nach völkisch-nationalistischen Gesichtspunkten organisierten Gesellschaft bevorzugt. Die AfD ist mittlerweile so zerstritten und mit sich selbst beschäftigt, dass ihnen die Maske biedermännischer Bürgerlichkeit längst vom Gesicht gerutscht ist, und darunter ist die hässliche Fratze einer zutiefst rassistischen Deutschtümelei zum Vorschein gekommen. Genau mit diesen rassistischen und deutschtümelnden Personen will sich ein größerer Teil der Parteiführung offenbar arrangieren statt solche antidemokratischen Kräfte konsequent aus der Partei zu entfernen.

Etwas derartiges kann und konnte man den Grünen wirklich nie unterstellen.

@schmokie

"Ist doch gut, wenn die AfD mit sich selber beschäftigt ist." Am 24. September 2020 um 17:40 von schmokie

*

Ja, für jeden Steuerzahler und Spender gut angelegtes Geld.
Man gönnt sich ja sonst nichts. ;-)

17:21, DLGPDMKR

>>Dass Weidel mit den Rechtssozialisten des Flügels kungelt, ist unverständlich und nur mit ihrer Intimfeindschaft zu Meuthen zu erklären.<<

Der national-soziale Flügel, die Querfront, ist aber nun mal zumindest im Osten der Stimmenbringer. Allein mit dem radikal wirtschaftsliberalen Konservativismus eines Jörg Meuthen käme die AfD kaum über fünf Prozent der Stimmen hinaus.

Nur Gerangel für unsere Diäten

Wozu zahlen wir diese AfD-Politiker überhaupt, wenn sie nichts zun, als sich gegenseitig mit Gutachten und anderen Tricks zu streiten? So eine Partei brauche ich nicht.

Wahnsinnig spannend...

Machtkampf/Richtungsstreit in der sogenannten AfD - Wer wird sich durchsetzen: Der konservative Muff der 50er Jahre oder der üble Gestank der 30er?
Ich sehne den Tag herbei, an dem die Menschheit solcherlei rückschrittliche Kräfte endlich und ein für alle mal in den Orkus schießt. Auch, oder viel mehr gerade in Deutschland.

@DLGPDMKR (24. September 2020 um 17:21 Uhr)

"Beide [= Meuthen und Weidel] zusammen, wäre geballte finanzwirtschaftliche Kompetenz. So trägt der Flügel nach seiner Auflösung noch ewig zur Schwächung der AfD bei."

1. Finanzwirtschaftliche Kompetenz? Wenn man sich das wirtschaftliche Programm der AfD durchliest, dann mutet einen selbst das wirtschaftsliberale Programm der FDP wie ein Programm des sozialen Mitgefühls. Wenn Arbeitnehmer- und Sozialstaatsfeindlichkeit als "finanzwirtschaftliche Kompetenz" gelten dürfen, dann ist die AfD in der Tat sehr kompetent. Aber eben nur dann.

2. Mir ist alles recht, was die AfD schwächt, aber am liebsten ist es mir natürlich, wenn es das Führungspersonal der AfD selbst ist, das diesen deutschtümelnden, nationalistischen und stellenweise sogar offen rassistischen "gärigen Haufen" (Gauland) wieder auf die Bedeutungslosigkeit reduziert, die ihm gerechterweise zukommt.

um 17:00 von Sisyphos3

"Machtkampf in der AfD
erinnert mich irgendwie an die Grünen .... damals
nur die rechtfertigten das mit "gelebter Demokratie"

Mobben, Drohen, Lügen, Intrigieren und das Alles unter dem Banner einer national(sozial)istischen (Ein)sammlungsbewegung hat soviel mit den Grünen zu tun wie Kohlebaggern mit ökologischem Anbau. Mir fallen bei Letzteren keine Profilneurotiker oder hinterrücks mit gemeinen Methoden "arbeitenden" Abgeordneten ein, die sich spinnefeind sind und nur zusammenarbeiten, wenn es was zu holen gibt. Wer keine Scham hat, hat auch keinen Ruf zu verlieren. Ist in der Politik so wie auch im Leben. Ja, sogar hier im Leserforum.

@ 18:12 von CaptainGreybeard

Sie haben sowas von recht: brilliant analysiert und formuliert. Chapeau!

18:12 von CaptainGreybeard

deutschtümelnden, nationalistischen und stellenweise sogar offen rassistischen "gärigen Haufen"
.
erstaunlich
wie dann ne Alice Weidel mit ner Ceylonesin zusammenleben kann
wenn die doch Nichtdeutsche so verachten !

@cor ruptly ru

"Wozu zahlen wir diese AfD-Politiker überhaupt, wenn sie nichts zun, als sich gegenseitig mit Gutachten und anderen Tricks zu streiten? So eine Partei brauche ich nicht."
-
Ich brauche die auch nicht. Aber so geht Demokratie. Und ich akzeptiere, dass eine Demokratie wenig Sinn macht, wenn nur "meine" Partei da ist.
Ich begrüße es auch, dass es eine innerparteiliche Auseinandersetzung in der AfD gibt. Für mich sind nicht alle gleichschlecht bei denen. Sollen sich die weniger schlechten gerne durchsetzen. Dann wähle ich die trotzdem nicht, aber ich kann sie eher als Parlamentarier akzeptieren.

Wenn Frau Weidel ...

... um eine Person wie diesen Herrn Mandic und dessen Parteiverbleib buhlen muss, ist es nicht mehr weit her mit Vertrauen und Stärke ihrer Person.

Sie sollte abtreten.
Sie dürfte selbst im.Osten nicht das Zugpferd für die AfD sein, als Dauerbeleidigte - meine Meinung.

@ 19:01 von Sisyphos3

Das nennt man dann wohl "das letzte Aufgebot an Pseudoargumenten", wenn man schon die persönlichen Lebensverhältnisse einer Politikerin anführen muss, wo die inhaltliche Argumente fehlen.
Tief gesunken - wie das Niveau der afd insgesamt.

Ich finde Weidel mittlerweile

Ich finde Weidel mittlerweile eigentlich ganz gut: Sie hält sich für deutlich cleverer, als sie ist, und ist so sowohl für den externen als auch den internen politischen Gegner wohl sehr willkommen. Sie glaubt vermutlich wirklich, einen Machtkampf gegen Meuthen gewinnen zu können.

Dass Schoemaker, ein Raczeks-Burschenschaftler, den die AfD nicht aufnehmen wollte, jenes sogenannte `Gutachten´ angefertigt hat, ist zudem auch noch lustig.
Ein Neo-Nazi zum anderen: "Du , kannst du mal ein Gutachten erstellen, in dem steht, dass der Neo-Nazi da gar keiner ist ?"

19:18 von andererseits

wenn man schon die persönlichen Lebensverhältnisse einer Politikerin anführen muss,
.
verstehe ich jetzt nicht
wenn ne Politikerin mit ner Ausländerin in einer Ehe zusammenlebt
dann finde ich es bestenfalls merkwürdig der Ausländerfeindlichkeit und Problem mit der Homosexualität zu unterstellen
die steht doch dazu

@19:36 von Sisyphos3

Sie kennen keine Beispiele, wo jemand mit türkischstämmigen oder anderen Menschen mit Migrationshintergrund zusammenarbeitet, dennoch ausländerfeindlich ist? Sie kennen keine Beispiele, wo jemand extrem homophob ist und sein eigenes Schwul-/Lesbisch-sein dadurch verdrängt? Sie kennen niemanden, der den eigenen Kindern gegenüber sanftmütig ist, aber ansonsten ein Zyniker und Menschenverachter sondergleichen?

Die Tatsache, dass Frau Weidel mit einer Frau mit Migrationshintergrund zusammenlebt, sagt rein gar nichts über ihre politische Positionierung; sonst könnte sie nicht in einer so homophoben Partei wie der AfD an führender Position tätig sein.
Sagen Sie immer noch: "verstehe ich jetzt nicht"?

Meine Damen und Herren

...holen wir die Chips und Popcorn aus dem Schrank, nehmen gemütlich Platz auf den vorderen Rängen und schauen uns das Lustspiel "Die AfD zerlegt sich selbst" an. Verspricht ganz gute Unterhaltung zu werden. Wenn man schon keine gute Politik macht, dann kann wenigstens zur Belustigung der Menschen beigetragen werden. In Zeiten von Corona ein wertvoller Beitrag für die Gesellschaft.

19:09 von Nordbraut

Für mich sind nicht alle gleichschlecht bei denen
.
sie erinnern sich wie man über den Bernd Lucke gehetzt hat
als er dann austrat relativierte man die Kritik über ihn
"er wäre ja noch einigermaßen ... gewesen"
bei Frauke Petry das gleiche Vorgehen
plötzlich sah man sie differenzierter
erkannte Unterschiede zu Höcke

@Sisyphos3 um 19:55

"sie erinnern sich wie man über den Bernd Lucke gehetzt hat
als er dann austrat relativierte man die Kritik über ihn
"er wäre ja noch einigermaßen ... gewesen"
bei Frauke Petry das gleiche Vorgehen
plötzlich sah man sie differenzierter
erkannte Unterschiede zu Höcke "
-
Das stimmt!
Und was sagt uns das?
Die finden immer noch schlimmere Typen.
Ne, aber im Ernst, ich verstehe nicht, wie zum Beispiel ein Meuthen in einer Partei mit Bernd Höcke und dieser Frau Storch sein kann.

18:23 von melancholeriker

Mobben, Drohen, Lügen, Intrigieren
.
wen meinen sie da
die Sache mit dem Barschel und dem "nichtsahnenden" Engholm
das tolle Verhältnis von Brand, Wehner und Schmidt ?
und der Meister darin Helmut Kohl, dessen Gegner alle plötzlich Intrigen zum Opfer vielen

@Sisyphos3, 19:01 Uhr

Das Verhalten, das Sie von Frau Weidel beschreiben oder als rhetorische Frage in den Raum stellen hat einen Namen: politischer Opportunismus. Wenn man es gut mit ihr meint würde man es auch als ambivalentes Verhalten bezeichnen. Beides sollte man aber in der Politik tunlichst unterlassen, wenn man glaubwürdig bleiben will.

AfD das Ende ist nah: an solchen Streitigkeiten

zerbrachen auch schon andere äusserst rechte Parteien. Ist auch gut so. Die Führungsriege der AfD zerstückelt sich gegenseitig, einer will schon in Rente,
die anderen gehen sich gegenseitig an - läuft doch prima für unsere Demokratie!

19:36 @Sisyphos3 @andererseits

Stimmt,
Frau Weidel müsste man aus der AfD rausschmeißen. Sie hält sich nicht an die Regeln.
Genauso wie anfangs jede/r Geschiedene/r aus der SED flog.

Nun ist die Ehefrau keine Ausländerin, sondern Schweizer Staatsbürgerin (mit Wurzeln aus Sri Lanka).

Ausländer ist nicht gleich Ausländer, sondern nur Kopftuchmädchen, Messermänner und andere.

Und schließlich sind eben Privatleben
und Parteiprogramm zweierlei Schuhe. Die müssen nicht unbedingt zusammen passen.
Nach draußen trägt man das Parteiprogramm bzw. seine allgemeinen, politischen Ansichten.
Das ist doch nun so schwer nicht zu verstehen.

Punkt und Komma würden Ihre Texte verständlicher, leichter lesbar gestalten.

17:57 von fathaland slim

Der national-soziale Flügel, die Querfront, ist aber nun mal zumindest im Osten der Stimmenbringer. Allein mit dem radikal wirtschaftsliberalen Konservativismus eines Jörg Meuthen käme die AfD kaum über fünf Prozent der Stimmen hinaus.///

Sitzt die AfD nicht in allen Landtagen? Mit welch anderen Programm gewinnt, die AfD, im Westen, Stimmen?

Am 24. September 2020 um 19:55 von Sisyphos3

19:09 von Nordbraut: Für mich sind nicht alle gleichschlecht bei denen

Zitat: sie erinnern sich wie man über den Bernd Lucke gehetzt hat
als er dann austrat relativierte man die Kritik über ihn
"er wäre ja noch einigermaßen ... gewesen"
bei Frauke Petry das gleiche Vorgehen
plötzlich sah man sie differenzierter
erkannte Unterschiede zu Höcke

Man hat Lucke und Petry vorgeworfen, den Boden für die extreme Rechte zu bereiten. Das haben sie erfogreich getan. Dann fraß die Revolution ihre Kinder. Meuthen wird der letzte sein, irgendwann vielelicht auch Weidel.

Wenn es dem Esel oder der Kuh

zu geht dann gehen sie auf das Eis. Weiter so mit der Selbstzerfleischung . Schwarz - Rot - Dunkel Rot - Gelb und die Grünen lasen jetzt schon die Korken knallen.

@17:00 von Sisyphos3

>>Machtkampf in der AfD erinnert mich irgendwie an die Grünen .... damals
nur die rechtfertigten das mit "gelebter Demokratie"<<

Nur dass bei den Grünen die Radikalinskis am Ende den Kürzeren zogen und die Partei verlassen haben. Bei der AfD sieht es derzeit nicht danach aus und Frau Weidel scheint zu wissen, in welchen Wind sie ihre Fahne hängen muss.

@Sisyphos3 (24. September 2020 um 19:01 Uhr)

"erstaunlich wie dann ne Alice Weidel mit ner Ceylonesin zusammenleben kann
wenn die doch Nichtdeutsche so verachten !"

Erstaunlich auch, dass Frau Weidel lieber in der Schweiz lebt, wo die Steuern so schön niedrig sind, jedenfalls im Vergleich zu Deutschland. Es mag auch sein, dass Frau Weidel ihren Rassismus auf Nichtdeutsche aus bestimmten Ländern oder einen bestimmten Kulturkreis beschränkt, was ihren Rassismus nicht weniger rassistisch macht.

Ja, so sind sie eben, die Repräsentanten der AfD: Öffentlich Wasser predigen, aber privat Wein saufen.

Sie können doch nun wirklich nicht ernsthaft abstreiten, dass die AfD ein ganz substantielles Problem mit Rassismus hat, wenn man offen rassistische Führungsfiguren wie Höcke und Tillschneider in der AfD immer noch munter schalten und walten lässt und sich auch in der Causa Kalbitz mehr als schwer tat.

17:47 von CaptainGreybeard

>>Mit dem Unterschied, dass ein mittlerweile nicht mehr zu ignorierender Teil der AfD mit eben dieser Demokratie nicht nur nichts im Sinn hat, sondern diese entschieden ablehnt und statt dessen einen autoritär geführten Staat mit einer nach völkisch-nationalistischen Gesichtspunkten organisierten Gesellschaft bevorzugt. <<

Eigentlich hatte ich nicht vor, ein Kommentar beizusteuern, da ich/wir diese innerparteiischen Querelen /Kämpfe von allen Parteien in verschiedenen Formen kenne/n.

Nichts neues also.

Aber ihr Kommentar hat mich dazu bewogen, meine Meinung zu ändern.

Was daran liegt, dass endlich mal einer, sie, CaptainGreybeard ,genau weiß, was die afd vorhat.

Sie sagen, ein nicht mehr ignorierender Teil der Partei hat mit Demokratie nichts mehr im Sinn und lehnt sie sogar ab.

Meine Frage hierzu: Wo, wer und wann wurde das in der Partei gesagt?

Konnte in deren Parteiprogramm nämlich gar nichts finden.

Bin wirklich gespannt.....

Unanständig

In einer unanständigen Partei darf man nicht erwarten, dass die Protagonisten einen anständigen Umgang pflegen. So einfach ist das. Je länger sie sich damit selbst beschäftigen, umso besser für die Demokratie.

17:00 von Sisyphos3

Zitat:"erinnert mich irgendwie an die Grünen"

Das mag Ihnen so erscheinen - damals ging es aber um etwas andere Inhalte als um Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Nationalismus.

@20:17 von rainer4528

>> 17:57 von fathaland slim
Der national-soziale Flügel, die Querfront, ist aber nun mal zumindest im Osten der Stimmenbringer. Allein mit dem radikal wirtschaftsliberalen Konservativismus eines Jörg Meuthen käme die AfD kaum über fünf Prozent der Stimmen hinaus.///

Sitzt die AfD nicht in allen Landtagen? Mit welch anderen Programm gewinnt, die AfD, im Westen, Stimmen?>>

Mit Verschwörungstheorien und Neiddebatten, die sich vor allem, aber nicht nur, gegen Ausländer, Politiker der anderen Parteien, und das sonstige "Establishment" richten. Aber nicht mit einem radikal wirtschaftsliberalem Konservativismus, da hat @fathaland slim vollkommen Recht.

Wer soll eine Partei wie die

Wer soll eine Partei wie die AFD eigentlich noch wählen, von der keiner mehr weiß, für welche politische Richtung und Inhalte sie steht? Gegen die Corona-Schutzmaßnahmen, gegen Flüchtlinge, gegen die EU, gegen Klimaschutz, für Trump ... und damit scheint irgendwie alles "für die Katz", was von der AFD kommt.

18:12 von CaptainGreybeard

Besonders Punkt 2 finde ich interessant!

Allerdings würde ich mir das von den Grünen wünschen. Setzen sie also bitte ein "Anti" vor jedes (ausgenommen "rassistisch") Attribut!

Bezüglich finanzwirtschaftliche Politik sind alle Parteien (ja, auch die afd) auf gleichem Kurs! Mehr von unten nach oben......

Ausgenommen die LInken.

19:01 von Sisyphos3

Zitat:"erstaunlich wie dann ne Alice Weidel mit ner Ceylonesin zusammenleben kann"

Allerdings. Aber für den Machterhalt scheint Fr.Weidel säuberlich zwischen privat und politisch trennen zu können und findet nichts dabei, mit Leuten zusammenzuarbeiten, die, wenn sie könnten, ihre Lebensgefährtin wieder "dahin schickten, wo sie herkommt".

Fokus auf sich selbst

Die AFD richtet mehr als die Hälfte ihrer Energie darauf, sich innerparteilich mit Finessen und juristischen Tricks gegenseitig auszuspielen. Das kann nicht der Wählerauftrag gewesen sein. Ich bin gespannt auf 2021, da kommt das Erwachen.

Oder die Spaltung

Vielleicht wäre eine Spaltung der Partei vernünftig. Eine Gruppe AfDeuten und eine Gruppe AfDeidel.

Eindeutig

Also man weiß bei der AFD ja meist nicht so recht ob man lachen oder weinen soll. Obskur und deprimierend ist das rechtsradikale Getue ja irgendwie immer aber manchmal siegt ja doch die Lächerlichkeit. Und hier ist der Fall recht klar, die Meldung ist der Gute-Laune-Retter des Tages: Die AFD richtet ihre frühpubertäre Penetranz gegen sich selber statt damit allen auf die Nerven zu gehen und die Zeit zur tatsächlichen Bewältigung von tatsächlich relevanten Themen zu stehlen.

Ich kann nur sagen: Weiter so! Dann kapieren ja vielleicht auch einige tragisch verirrte Sympathisanten und Wähler dieses Vereins, wie hohl das Ganze ist. Man schafft es noch nicht einmal, sich zu einem kleinsten Minimum zusammenzuraufen - aber die Anhänger rufen ‚wir sind das Volk‘, hi hi. Wie gesagt, mein Tag ist gerettet.

Habe da noch so'n paar Corona Themen an der Backe und Klima kommt eh noch ganz dicke.

@19:36 von Sisyphos3

Ob Frau Weidel persönlich ein Problem mit Homosexualität hat, weiß ich nicht - interessiert mich, ehrlich gesagt, auch nicht, genausowenig wie mich ihre persönliche Lebenssituation interessiert: Das ist ihre Privatangelegenheit.

Dass Frau Weidel ein erhebliches Problem hat, ihre aktive Führerschaft in einer Partei zu rechtfertigen,
- die Homosexualität als Zersetzung der Familie betrachtet,
- schwärzeste Bilder aus den 50er Jahren (um nicht noch weiter in der Zeit zurückgehen zu müssen...) reanimieren will,
- und eine Co-Führungsfigur in Frau vStorch hat, die fest im evangelikalen sogenannten "bibeltreuen" (alle wirklichen Bibelkenner*innen dreht sich da der Magen um) Flügel der AfD verankert ist und Homosexualität als „Sünde“ und „nicht gottgewollt“ bezeichnet,
ist nur zu offensichtlich.

20:15 von Old Lästervogel

Die Führungsriege der AfD zerstückelt sich gegenseitig, einer will schon in Rente,
die anderen gehen sich gegenseitig an - läuft doch prima für unsere Demokratie!

Re
Schwach von ihnen es Demokratie zu nennen die Diffamierung wo über Medien und gleichgeschaltete Politiker läuft,nenne ich eher das Gegenteil .Sollen die AFD in öffentlicher Disskussion mit Argumente schlagen ,das wäre Demokratie!
Warum wird es nicht gemacht ?

Zahlen Zahlen ....zur Auswahl für die Politiker

Jedenfalls scheint die BRD die korrektesten Angaben zu verwenden und dann danach zu handeln.Eigeninteressen und Rivalitäten -wie Kanzler-Kandidatur Laschet/Schröder oder CDU-Landkreis zu SPD-Stadt kommen dann genauso vor -wie das es ja eine eskalierte türkische Feier in Hamm gewesen sein soll...die von 200 Teilnehmern zu 600 Personen ausgeufert ist!

Immer sind es die "Anderen"
Deutsche oder Türken --oder umgekehrt
Hand - oder Fußball-Zuschauer
Spanien Festland zu Spanien -Inseln
Urlauber -Ausland versus -Inland

Damit will ich sagen,dass die Zurückstellung eigener Egoismen sowohl unter den Bevölkerungen als auch bei anderen "Grenz"-Lagen zwischen Menschen im Zeichen der Pandemie -als internationale Hauptaufgabe zu sehen ist!
Wer immer noch auf "SEINE" alte Normalität hofft-der kann nicht flexibel mit den neuen Anforderungen was anfangen! Diese NEUE Normalität fordert auch eine neue Gemeinschaftlichkeit überall -auch in der EU!
Kommt Zeit -kommt Rat!! Speziell bei Fr Merkel!

20:37 von morgentau19

Zitat:"Sie sagen, ein nicht mehr ignorierender Teil der Partei hat mit Demokratie nichts mehr im Sinn und lehnt sie sogar ab.
Meine Frage hierzu: Wo, wer und wann wurde das in der Partei gesagt?
Konnte in deren Parteiprogramm nämlich gar nichts finden."

Ein Parteiprogramm ist geduldiges, bedrucktes Papier. Aussagekräftiger sind die öffentlichen oder halböffentlichen Aussagen vieler Führungsfiguren und vor allem einfacher Mitglieder in den "sozialen" Netzwerken. Wer hier keinen Rassismus, Fremdenhass, Ablehnung der Demokratie usw. erkennen kann, ist entweder blind oder findet solche Aussagen normal.

20:04 von Sisyphos3

@melancholeriker, 18:23

«Mobben, Drohen, Lügen, Intrigieren.»

«wen meinen sie da»

Wenn wohl … die AfD … wen sonst.

«die Sache mit dem Barschel und dem "nichtsahnenden" Engholm
das tolle Verhältnis von Brand, Wehner und Schmidt ?
und der Meister darin Helmut Kohl, dessen Gegner alle plötzlich Intrigen zum Opfer vielen»

Angetreten vor 3 Jahren im Bundestag mit großem Palaver als Glorreiche Alternative zu den "Systemparteien". Hohle Phrasen konnte die AfD schon immer besser als irgendwer sonst.

Ganz anders … und viel besser werde man alles machen als der "Mainstream". Nicht Streit untereinander hegen & pflegen, aber Politik für das "Volk" werde es sein. Was ja kein anderer mache, weil die anderen Parteien eh nur am eigenen Vorteil + an Intrigen gegeneinander interessiert sein.

Nun 3 Jahre dabei. Gar nix außer Kleinen Anfragen ohne Sinn & Verstand gebacken gekriegt. Aber 2020 das Glorreiche Beispiel für Gezänk, Gezeter & Intrigen für alle anderen.

AfD 2020 jämmerlich.

@ 20:32 von CaptainGreybeard

Genauso wenig lässt sich ernsthaft abstreiten, dass die AfD - trozt der offenbar in einer lesbischen Beziehung lebenden Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel - bis heute so gut wie nie gegen homophobe Ausfälle in der Partei einschreitet (Bsp: Kay Nerstheimer, Andreas Gehlmann u.a.): Es ist sonnenklar, dass die afd homophob ist. Punkt.

@ 20:47 von Heilprakt. verbieten

... und eine Gruppe AfDöcke, AfDalbitz nicht zu vergessen. Im Ernst: die Masken fallen bei dieser immer stärker durch Rechrsextreme und Faschisten durchsetzen Partei.

20:53 von tias

Zitat:"die Diffamierung wo über Medien und gleichgeschaltete Politiker läuft,"

Klar! Wer die Wahrheit über die AfD sagt, "diffamiert" sie. Und Ihre wiederholte Behauptung, die deutsche Politik sei "gleichgeschaltet", zeigt nur, dass Ihr Verständnis von Demokratie und Politik etwas verrutscht ist. Merkwürdig, dass nur die AfD sowas behauptet, unser "großartige Alternative" ohne Programm, von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus mal abgesehen, und ohne Anstand, weder parteiintern noch gegenüber den politischen Gegnern.

Auch in den

Auch in den Landesparlamenten, siehe z.B. In Bayern, kann man gut beobachten, wie es vor allem um eigene Interessen der AfD-Abgeordneten und nicht um die Interessen der AfD Wähler geht. Wenn Weidel sich für NPD nahe Mitglieder einsetzt, dann sollte klar sein, wohin die Reise gehen soll.

19:01 von Sisyphos3

«erstaunlich
wie dann ne Alice Weidel mit ner Ceylonesin zusammenleben kann
wenn die doch Nichtdeutsche so verachten !»

Nicht zu 0,01% erstaunlich. Wären die Promille-Pustetüten für Alkohol Messgeräte für "Erstaunen". Könnten die wegen Nicht-Vorhanden-Sein von Erstaunen über Frau Weidel das gar nicht messen.

Die Gespaltene Zunge war schon immer eines der herausragenden Merkmale derer, die sich selbst zu "Volksbestimmern" ernannten. Zu quasi jeder Zeit der Geschichte. Päpste waren auch nicht die Vorbilder für Religiöse Tugenden, die sie den Gläubigen predigten.

Eine derartige Liste der Gespaltenen Zungen ist endlos.
Und nicht eine einzige davon kommt bei Karl May vor.

«Seht her … Frau Weidel. Sie lebt mit einer Frau aus Sri Lanka zusammen.
Wir … die AfD … sind der Hort von Liberalität, Weltoffenheit, Sexueller Toleranz !»

Und wenn keiner guckt … legen wir die Blauen Fahnen unters Bett.
Dann ziehen wir alle (!) mit Regenbogenfahnen mit LGBTQ auf den Lippen durchs Land.

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