Ihre Meinung zu: Nationaler Warntag: Wenn bundesweit die Sirene heult

10. September 2020 - 7:29 Uhr

Heute um 11 Uhr wird es laut in Deutschland: Bundesweit sollen die Sirenen heulen - aber nur zur Probe. Was es mit dem Warntag auf sich hat und ob es sich um eine einmalige Aktion handelt, beantwortet Ingrid Bertram.

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Kommentare

Warum?

Wozu braucht es einen "Warntag"?
Wir leben in friedlichen Zeiten inmitten der Europäischen Union. Es gibt keinen kalten Krieg und keine direkten Nachbarn, von denen ein entsprechendes Aggressionspotential ausgeht. Wir leben im 21. Jahrhundert und nicht in der Mitte des 20. oder im 17.!

In meinen Augen ist diese Kampagne purer Aktionismus und soll das Bedürfnis nach Krisen und Weltuntergang befriedigen.
Zudem scheint es sich dabei um eine gewaltige Werbekampagne für die nun viel genannte Warnapp zu handeln.

Wenn solch eine Aktion nun jährlich kommen soll, werden Sirenen vermutlich erst recht nicht mehr ernst genommen.

Testalarm der Sirenen

30 Jahre war Ruhe und Sicherheit. Die Sirenen warnen heute vor allem Möglichen, nur nicht vor Kriegshandlungen. ABC Alarm wäre durchaus sinnvoll, wenn ich die politischen Aktivitäten in Europa, Asien und USA anschaue. Und von Russland wird ja sowieso immer das Schlimmste erwartet.

@JJ

Meines Wissens geht es um eine technische Prüfung, ob die Sirenen noch funktionieren und die Alarmketten zusammenpassen.

Schade, dass es immer mehr Foristen gibt,die alle möglichen Meldungen auf Aktionismus und Verschwörung hin abklopfen..

P.S. in unserer historischen Altstadt gibts keine lauten Alarme..

@08:51 von J J

"Wozu braucht es einen "Warntag"?"

Warum übt die Feuerwehr? Es brennt doch gar nicht.

Technische Systeme werden ab und an getestet. Sonst erlebt man im Ernstfall evtl. eine Überraschung.

Die Sirenen warnen nicht nur vor Luftangriffen im Krieg.

In meiner Kindheit wurden die gefühlt dauernd getestet. Hat niemanden geschadet und war schnell vorbei.

@JJ

Hallo...es geht hier nicht um den Weltuntergang.
Es geht darum,bei entsprechender Gefährdung die Bevölkerung mi einem Mix aus“gigitaler und analoger“Technik zu warnen.
Bei uns im Dorf werden wir von der FFw mit herkömmlichen Piepern und Sirene sowie einer App alarmiert.
Fällt ein System aus hat man noch eine Renudanz.
Kleines Bsp.-bei einem der letzten Elbehochwasser brach ein Deich und das Wasser überflutete Gebiete weit im Hinterland....dafür sind Warnungen da

Es gibt noch mehr als Krieg

Um mal die Kreativität zu beflügeln:
- Störfall im Kernkraftwerk
- Unfall in der Chemischen Industrie
- Naturkatastrophen

Auch wenn jetzt aktuell in den nächsten Tagen nicht zu erwarten ist, sollte ruhig getestet werden. Wenn sich nämlich herausstellt, dass es nicht funktioniert, dauert das Beheben der Probleme ja eine ganze Weile.
Wenn das nicht rechtzeitig passiert, meckern die gleichen Leute, die heute "Was soll der ganze Kram eigentlich" vom Stapel lassen. Nur das es dann heisst "Warum ist da nicht längst was passiert".
Was ist so schlimm an einem Systemtest, dass sich das Meckern lohnt?

Das war früher immer

Das war früher immer Samstags. Total gut, weil für die Dauer des Alarmes, der Schulunterricht aussetzte. Man hat ja nichts mehr verstanden.
Ja, liebe Kinder, früher gab es Samstagsschule.

@ um 08:51 von J J

"Warum?
Wozu braucht es einen "Warntag"?
Wir leben in friedlichen Zeiten inmitten der Europäischen Union. Es gibt keinen kalten Krieg und keine direkten Nachbarn, von denen ein entsprechendes Aggressionspotential ausgeht. Wir leben im 21. Jahrhundert und nicht in der Mitte des 20. oder im 17.!
…"
Hätten Sie den Artikel gelesen, hätten Sie die Antwort:
‚Wovor wird gewarnt?
Die Katastrophenszenarien sind teilweise andere als noch vor 30 Jahren. Gewarnt wird jetzt vor Naturgefahren wie Hochwasser oder Unwetter, aber auch vor gefährlichen Chemieunfällen oder Stromausfällen. Und wie früher stehen auch Großbrände, Waffengewalt und Angriffe auf der Agenda.'

Waffengewalt und Angriffe haben wir übrigens auch, ausgehend von Terroristen und Extremisten.

"Die Katastrophenszenarien..

..sind teilweise andere als noch vor 30 Jahren. Gewarnt wird jetzt vor Naturgefahren wie Hochwasser oder Unwetter, aber auch vor gefährlichen Chemieunfällen oder Stromausfällen."

Ach, früher gab's keine Hochwasser, Unwetter, Chemieunfälle oder Stromausfälle???

Was für ein Blödsinn..

Sirenen heulen

Die Sirenen werden in Deutschland an jedem ersten Samstag im Monat um 11:00 Uhr getestet.

Bei diesem "Warntag" geht es meines Wissens darum, das Zusammenspiel von verschiedenen Info-Quellen wie App, Radio usw. getestet, z.B. werden auch die entsprechenden Stromausfälle simuliert usw.

@ralena675 Ja auch früher gab

@ralena675
Ja auch früher gab es Unwetter etc., aber der Focus war ein anderer. Damals hatten wir mehr Angst davor, das und eine Bombe auf den Kopf fällt, als vor nassen Füßen. Aber das System war da, in aller Köpfe, jeder wusste was er tun muss. Und konnte auch für Naturkastastrophen benutzt werden.

Nun hat man festgestellt, das es das System so nicht mehr gibt, bzw die Bevölkerung keine Ahnung hat was es bedeutet, wenn die Sirenen heulen, und zwar anders als sonst, nicht so wie zu einem Normalen Feueralarm.

Des weiteren sind die Gefahren, welche es auch früher gab, heute größer. Sei es z.B. mehr Extremwetter oder flächendeckender Blackout wegen steigender Vernetzung .

Da es kein bestehendes System mehr gibt (Fliegeralarm gibt es nicht mehr), muss man sich nun ein eigenes ausdenken. Dafür gibt es einerseits die Sirenen, soweit noch vorhanden, andererseits aber auch alle möglichen digitalen und analogen Medien die man nutzen könnte und nun für diesen Zweck mal testen will.

Sirenen heulen

@bonton

Der Warntag ist dazu da, die Bevölkerung wieder zu sensibilisieren. Wenn bestimmte Nachrichten kommen, Sirenen heulen, etc. soll einfach jeder wissen was zu tun ist. Im Fall der Sirene bedeutet dies, der Alarm ist nicht für die Feuerwehr, sondern für mich (die Bevölkerung im allgemeinen). Ich muss mich jetzt kümmern, erst mal weitere Infos bekommen, z.B. über Rundfunk oder Fernsehen.

Des weiteren sollen alle Arten von Medien auf ihre Tauglichkeit zur Information getestet werden. Macht es Sinn Infos auf Werbetafeln, Verkehrsleitsystemen etc. zu verbreiten? Was brauche ich dafür? Klappt das so ohne weiteres? Sieht das überhaupt einer?

Für die Bevölkerung: Wo finde ich Infos?

Leider ist die Informationspolitik zum Warntag im allgemeinen wohl sehr dürftig. Ich selbst als Leiter einer Feuerwehr und somit stark vom Warntag betroffen, habe offiziell erst letzte Woche davon erfahren. Inoffiziell weis ich es seit Jahresbeginn.

Man hat nichts!!!! Gehört!

Hätte man es nicht gewusst, hätte man kaum was davon mitbekommen.
.
Und das soll jetzt die Alarmierung gewesen sein?
.
Die Warn-App? Funkstille!
.
Lächerlich, aber billiger als die effektiven Anlagen von früher.
.
Nix mit Katastrophen-Vorsorge

Alles ruhig

Hmm 11:05 Uhr und alles ruhig.

Soll die Warnung jetzt nach Sommer-, oder Winterzeit erfolgen ;-)

Re : bonton !

Es sollten nicht nur regelmäßig die "Sirenen heulen", sondern auch die Zusammenarbeit von verschiedenen Behörden in einem Katastrophenfall geübt werden. Auch sollten die einzelnen Züge von Feuerwehr, THW, Rettungsdiensten immer wieder größere Einsätze in ihren Abläufen simulieren und üben, dass wenn etwas Größeres geschieht, gleich und umfassend geholfen, versorgt, geborgen und vorgesorgt werden kann. Durch die Übungen werden Abläufe eingespielt, um möglichst viele Fehler zu vermeiden, und damit daran teilnehmende Personen wissen, was sie wo und wie zu tun haben. Das Ganze soll auch ein Kompetenz- Gerangel vermeiden und so für mehr Sicherheit sorgen.

Wird der Warntag...

...von der Bahn organisiert? Es ist inzwischen 11.06 Uhr, und weder Sirenen, noch NINA-App.

Also ich

Also ich habe hier am Alexanderplatz überhaupt gar nichts mitbekommen.

Auch hier:

Bislang ohrenbetäubende Stille im Oberbergischen Kreis...

NINA schweigt bisher

Meine letzten NINA-Nachrichten sind vom Juni trotz Alamierung "bei Allem" in den Einstellungen ... war wohl nichts mit der App.

Also hier ist bisher nichts zu hören

vielleicht sind die Sirenen eingerostet? Um 11 Uhr die Kirchenglocken, sonst bisher nichts

Stell dir vor es ist Katastrophe und keinen interessierts

Sirenen gehört in Siegburg, WDR4 angemacht, Nina App gestartet. Außer die Sirene, scheint es niemanden zu interessieren. Keine Meldung, gar nichts.

Nachtrag: Gerade macht sich der WDR4 Moderator darüber lustig, dass er auch noch keine Meldung von Nina hat...

Warn Rückmeldung

Fernsehen: Warnmeldungen hätten man durchaus noch 5 min nach Sirenenende durchlaufen lassen können.
NINA: hat sich gar nicht gemeldet
Die Siren selbst hätte ich bei geschlossen Fenstern nachts gar nicht gehört. Bei offenen vielleicht...
In Neuseeland wird sowas an jegliche Neuseeländische SIM-Karte geschickt bspw. bei Tsunami Warnung. Sogar Lokal, da wo es wirklich gefährlich wird.
Deutschland muss noch viel dazu lernen...

NINA ...

... sagt nix!

Keine Information von der App zum Probealarm!!!

NINA zeigt nur Corona an, sonst keine wesentlichen Hinweise. Eine App der Bundesregierung funktioniert nicht!!!

Tolle Aussicht...

Hier im Stadtrandgebiet von Mönchengladbach
waren zwar in der Ferne einige Sirenen zu hören, aber wenn man das Fenster zu, oder in irgendeiner Weise Musik anhätte hätte ich diese garantiert nicht wahrgenommen... und die Warnapp NINA bleibt komplett ruhig. Schon 20 Minuten seit dem Warnzeitpunkt vergangen und noch nichtmal eine Pushnachricht.

Gut, dass es diese Tests nun wieder häufiger geben soll... allerdings bin ich bei angekündigten Tests immer etwas skeptisch. Hat dann was von Probe-Feueralarm in der Schule ... "packt Eure sachen heute gar nicht erst aus, Kinder... "

10 Jahre Warn-Fail

Seit vielleicht 10+ Jahren wird in der Politik über ein vernünftiges Katastrophen Warn-System diskutiert und Steuergeld verschwendet

Die Apps erfüllen meistens ihren Zweck, aber auch die haben grenzen. Genau dann wenn der Akku leer ist, Internet was in Deutschland sowieso schlecht ausgebaut ist nicht funktioniert, etc.

Es gibt schon sehr sehr lange, etablierte Systeme die in anderen Ländern funktionieren. Niederlande beispielsweise. Wenn ich mich korrekt erinnere monatlich Test der Sirenen die man praktisch nicht überhören kann, Benachrichtigungen über Rundfunk und über Nachrichten Broadcasts direkt aufs Handy, ohne Internet.

All diese Möglichkeiten würden uns theoretisch auch zur Verfügung stehen.

Stattdessen heute beim Test: Stille. Keine Sirene zu hören und ich weiß dass sie hier zu hören sind. Keine Meldung auf dem Handy. und im Radio nix. Geil. Ich bin begeistert. 10 Jahre politische Diskussion und Geldverschwendung und nix geht. Das ist Deutschland.

Hier war es schön leise.

Hier war es schön leise. Obwohl ich an 3 Sirenen vorbeigefahren bin. Telefon Fehlanzeige. Nix. Wenn man den Atomkrieg verschläft, überlebt man dann?

Heute Abend wird vermeldet werden,...

...dass es “in einigen Gemeinden“ technische Probleme gegeben habe.

Bei den “zugrunde liegenden Warnverfahren“ haben hier bis zum jetzigen Zeitpunkt (11:26) jedenfalls “Herz und Nieren“ versagte, verehrter Herr Unger.

Die ganzen Jahre hatten

wir jährlich den Probealarm, nun heult keine Sirene mehr, weil auf die App umgestellt wurde. Dies ist so sinnlos, dass man sich fragen kann, wer auf diese Idee gekommen ist. Die meiste Zeit ist Handyempfang hier ein Lotteriespiel, weshalb die meisten Menschen auf derartige Programme verzichten, oder einfach nur, um nicht ständig Daten an dubiose Sammler zu senden.

Wurde der Warntag

gehacked?

NINA - die Katastrophen App...

... die es nicht schafft, geplant eine Warnung zu generieren.
Da fühle ich mich für den Katastrophenfall jetzt echt gut ausgestattet. Ich hoffe, man hat da nicht allzu viele Steuergelder für verbrannt.
Diese wären vermutlich besser in die Wartung der Sirenen investiert - denn die alten Teile haben wenigstens funktioniert.

08:51 von J J

«Wozu braucht es einen "Warntag"? … In meinen Augen ist diese Kampagne purer Aktionismus und soll das Bedürfnis nach Krisen und Weltuntergang befriedigen.»

Seien Sie froh & glücklich, dass Sie nicht in Japan leben müssen.
Dort ist jedes Jahr der 1. September landesweit: "Nationaler Tag der Katastrophen-Vorbeugung".

Jahrestag der Katastrophe des Kanto-Bebens von 1923.

Muss in Japan an diesem Tag niemand arbeiten, Kinder müssen nicht zur Schule. Alle in der Gesellschaft (die nicht krank sind) müssen an Übungen zum Verhalten nach Naturkatastrophen mitwirken. Die Vierfaltigkeit des Übels: Erdbeben, Tsunami, Taifun, Vulkanausbruch. Ausreden gibt es keine. Und auch kein Sirenengejammer vom Sofa, wenn 1x die Sirenen heulen.

Mit Bedrohung durch Krieg hat dies auch in Japan nichts zu tun. Aber mit wachem Bewusstsein, wie man die Gesellschaft im Umgang mit Katastrophen organisieren & schulen kann. Das "Earthquake Kit", das auch ich in Tokyo hatte, hatte mit "Weltuntergang" nix zu tun !

11:32 - ich höre nichts

Alles ruhig - hier hat nix geheult.

NINA und Katwarn

Leider haben weder die Warn-App NINA noch die Warn-App Katwarn die angekündigten Benachrichtigungen geschickt. In den Apps selbst gab es auch keinen Hinweis auf den Probealarm. Da sollte geprüft werden, woran es lag. Hier war auch im Radio oder draußen nichts vom Warntag zu hören.

Deinstalliert

So, habe jetzt die NINA App direkt deinstalliert.
Unnützer Speicherplatz!

@ Turtleman, um 10:59

Wenn Sie den Artikel gelesen haben, können Sie doch nicht mehr so ahnungslos sein, wie Sie vorgeben.

Im Zweifelsfall Augen (Werbetafeln, Verkehrsleitsysteme) und Ohren aufmachen und notfalls den etwas informierteren Nachbarn fragen, das allein könnte schon hinreichen.

Lesen hilft....

"Wovor wird gewarnt?
Die Katastrophenszenarien sind teilweise andere als noch vor 30 Jahren. Gewarnt wird jetzt vor Naturgefahren wie Hochwasser oder Unwetter, aber auch vor gefährlichen Chemieunfällen oder Stromausfällen. Und wie früher stehen auch Großbrände, Waffengewalt und Angriffe auf der Agenda."

Jeden Samstag

Hier auf dem Land, wo Sirenenalarm wichtig für die freiwilligen Feuerwehren ist, gibt es jeden Samstag um 12:00 einen Probealarm. Bei Feuer oder anderen Vorkommnissen heulen die Sirenen in den Dörfern um die freiwillige Feuerwehr zum Einsatz zu rufen. Also nichts Neues heute hier, nur dass nicht Samstag ist.
Warum man so einen Warntag gerade jetzt machen muss, wo eh viele Menschen schon in Panik sind, finde ich allerdings mehr als zweifelhaft.

@Am 10. September 2020 um 08:51 von J J - Warum?

Fühlen Sie sich mal bloss nicht zu sicher!

Lernen wir denn nicht gerade, wie zart und fragil unser Wirtschaftssystem ist? Wie kommen Sie darauf, dass es keine Bedrohungen - denken Sie bitte auch an Naturkatastrophen - für uns gibt?

Darum wird es GETESTET...

...um zu sehen, ob es funktioniert. Hat nicht funktioniert, schade. Dann weiß man evtl. jetzt woran man arbeiten kann....

In meiner Kindheit in den

In meiner Kindheit in den Sechszigern war jeden ersten Mittwoch nach Frühlingsanfang Sirenentest, volles Programm: Heulton, Dauerton, unterbrochener Dauerton. Ich werde dabei nie das Gesicht meiner Mutter vergessen - was für uns Kinder eine spannende Abwechslung im Alltag war, bedeutete für sie den blanken Horror. Sie war am Kriegsende 11 Jahre alt und hatte zuvor 37 mal im Luftschutzkeller gesessen. Vielleicht regt ein Tag wie heute zum Nachdenken an, über die guten Zeiten in denen wir leben und dass es die nicht geschenkt gibt.

Warntag

Sehr schlechtes Ergebniss. Auf nur 2 TV-Sendern kam eine Warnung, keine Radiodurchsage und sowohl KatWarn als auch Nina haben nicht funktioniert. Die Sirenen Warnung war das einzigste was geklappt hat. Was aber auch schade ist, das 3 Orte neben unserem Ort nicht mal ne Sirene haben. Und wenn dann nichts anderes warnt ist sehr sehr schwach und schlecht!!

LG. SH14

@ Turtleman, um 10:59

Sorry, verehrter User Turtleman, mein Post sollte überhaupt nicht an Ihre Adresse gehen.
Da Sie bei der Feuerwehr sind, werden Sie ganz sicher als Erste über den Grund eines Alarms informiert.

Es ist ein TEST...

...um zu sehen, ob es/wie es funktioniert. Hat nicht funktioniert, schade, dann weiß man aber jetzt woran man arbeiten kann! Entspannt euch mal!!!

Am 10. September 2020 um

Am 10. September 2020 um 08:51 von J J
Warum?

Vielleicht sind Sie zu jung, aber in meiner Kindheit war das eben so. Auch das jeden Samstag um 12 Uhr die Sirenen gingen.
Aber zu der heutigen Situation :
das hat nichts mit Aktionismus zu tun. Da soll nur sicher gestellt werden, das z.B. vor Unwetter, Feuersbrunst oder Ähnlichem gewarnt werden kann. Lief bereits " rauf und runter " in den Nachrichtensendungen .

Warum Alarm

Ich wohne im "Einzugbereiches" eines Atomkraftwerkes und finde dass im Falle eines Falles ein Alarm nicht schlecht wäre - sofern er rechtzeitig kommen sollte.
Ich finde auch die Sirenen nicht überflüssig, schon vor allem weil ich nicht dauernd mein Handy zur Hand habe. Und wenn ich dann auf´s Handy schauen würde nach dem Motto "Oh vor gut 1 Stunde wurde vor einer Katastrophe gewarnt" dann bringt es auch nichts mehr.
Deswegen finde ich einen regelmäßigen Test gar nicht so schlecht, so ganz ohne Verschwörungstheorien - 1x im Jahr ist doch kein Aufhebens wert - oder?

11:16 von harry_up

«Bislang ohrenbetäubende Stille im Oberbergischen Kreis...»

In Köln hat's gejault.

Ich weiß sogar, wo meine Sirene wohnt.
Luftlinie so um die 500 Meter weit weg.
Die Heulsuse hat ihr Bestes gegeben, was sie kann.

Die Aktion ist gerade vorbei ...

.. ich war mit den Hunden im Garten, die haben zu keinem Moment ihr Toben unterbrochen. Auf dem nahegelegenen Spielplatz geht das Treiben ohne etwas weiter und vom nahegelegenen Pferdehof ist nix zu hören .. aber zu sehen: zwei Pferde laufen an der Langleine ruhig ihre Runden.
Wo ist, wann kommt denn jetzt "tierische Panik" ... bei selbigen oder in den Schulen und Altenheimen? Ich hab auch niemanden mit schmerzverzerrtem Gesicht oder sich die Ohren zuhaltend gesehen.
Zu Zeiten des "Kalten Krieges" waren diese Tests normal, jede Schulklasse wusste Bescheid. Und, sind wir nicht wieder in einem solchen ... sogar mit unserem "wichtigsten" Verbündeten?
Es ist wie mit vielem: Der Schutzkleidung, den Intensivbetten den Kriesenplänen oder eben der Sirenenalarmierung ... alles Quatsch. Bis man es plötzlich braucht. Schließlich sind Warn- Apps gefährlich und hören uns heimlich ab ... Da hätte ich mehr Angst vor der Payback, Wetter-, MC-*onald oder WA- APP .. was DIE alles senden dürfen ...

Nationaler Warntag

In Berlin hat man von all dem nichts mitbekommen. Eine Warnung die jeder mitbekommen könnte gab es nicht und kann es in Berlin auch nicht mehr geben. Sierenen wurden abgeschaft die meisten Kommunikationswege sind digital und bei Stromausfall nicht mehr existent. Redundante und für längere Zeit mit Notstrom gestützte Fernmeldetechnik wurde aus Kostendruck weitestgehend abgeschaft. Früher wurde das Telefon, selbst ISDN, durch die Vermittlungsstelle versorgt und blieb in Funktion. Alle werden merken das auch das geliebte Handy nach ca.6 - 8 Stunden keine Basisstation mehr findet die noch läuft. Auf Katastrophen ist unsere Gesellschaft nicht mehr vorbereitet. Im wirklichen Katastrophenfall wird kaum noch jemand in der Lage sein sich zu informieren oder Hilfe zu holen. Und wenn wir den analogen Rundfunk endgültig abschalten, wird die letzte Katastrophenfeste Verbindung zum Bürger endgültig getrennt sein.

Am 10. September 2020 um

Am 10. September 2020 um 10:13 von ralena675
"Die Katastrophenszenarien..

aber im Zuge des Klimawandels wird das eindeutig mehr und schlimmer. Und man muss gewappnet sein !

Am 10. September 2020 um

Am 10. September 2020 um 10:19 von bonton
Sirenen heulen

// Die Sirenen werden in Deutschland an jedem ersten Samstag im Monat um 11:00 Uhr getestet. //
das stimmt so nicht, bei uns wird das seit Jahren nicht mehr gemacht.

Hat leider nicht funktioniert

Bei uns blieben die Sirenen leider auch Stumm und Katwarn hat erst um 11:26 Uhr angefangen zu warnen, mit der Info dass die Warnung auch erst ab 11:26 Uhr gilt. Super!

@ schabernack, 11:45

Bei konzentrierterem Hinhören hätte ich vielleicht die Kölschen Sirenen hören können - der Wind steht günstig :-).

witzig

Witzige Sache, wohl kaum jemand der jüngeren kennt die unterschiedlichen Signaltöne Warnung/Entwarnung. Die obendrein von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein können.

Gleichfalls sinnfrei, TV oder Radio einzuschalten, wenn der Strom flächig ausgefallen *wäre*.

Insofern ratsam, dass jeder Bürger noch ein *analoges* Radio mit Batteriebtrieb hätte. Das läuft auch wenn der Strom ausgefallen ist.

Fällt wirklich der Strom flächig aus, ist übrigens auch nach kurzer Notstromversorgung von 2-3h nix mehr mit Mobilfunk. Dann sind die Sendemasten "tot". Ganz toll dann mit Warn-Apps...

Am 10. September 2020 um

Am 10. September 2020 um 11:35 von Poli kala
Jeden Samstag

wir wohnen auch auf dem Land aber das Samstag die Sirenen gingen wurde vor Jahren abgeschafft - nur in einigen Nachbargemeinden gehen die dann noch .

Auf die Ausreden bin ich gespannt? Und noch ein Jahr warten?

Liebe Katastrophe,
nett, dass du dich mit einer Vorlaufzeit von einem Jahr oder mehr ankündigst und auf die Unfähigkeit unserer hoch bezahlten Fachleute rücksicht nimmst.
Waren doch schon die Planungen erst 10 Jahre alt. Im Zusammenhang mit sonstigen Projekten wie Berliner Flughafen oder Hamburger Oper, ist das doch ein kleiner Sekundenschlag.
Das wir durchaus zu etwas im Stande sind, zeigt sich bei jedweder Einführung, die dem Steuerzahlder direkt betreffen (Mount).
Ich würde dich also bitten, bis wir mit unseren Vorbereitungen fertig sind, zuerst andere Länder in Anspruch zu nehmen, die es kurzfristig und ohne viel Aufhebens hin bekommen. Und diese schon seit längerer Zeit.

Vielen Dank

Deine Bevölkerung im geschundenen Corona
(war da nicht auf noch was mit mangelnden Masken etc?)

Wir in Siegen

Ein kärglich klingender "Sirenen"ton um 11:05, wohl eher aus einem kleinen Lautsprecher, durchs geöffnete Fenster kaum zu hören. Wo sind die guten alten Kompressorsirenen hin?

Nina hat sich immer noch nicht gemeldet.

Im Ernstfall gäbe es jetzt wahrscheinlich niemanden mehr, der ihre Meldung entgegennehmen könnte.

Mir war das gut organisierte Sirenenwarnsystem des kalten Krieges sympatischer. Das hat wenigstens funktioniert, und jeder kannte die Signale und ihre Bedeutung. Darauf hätte man aufbauen können.

Heute hat nichts, aber auch gar nichts funktioniert.

@ RS11984, um 11:49

11:26?

Ja bitte, ist doch besser als nix!

gut, dass wir es getestet haben.

also ein Krieg würde ich in der aktuellen Situation nicht anfangen. Ohrenbetäubende Stille, sowohl analog also auch digital. Vielleicht sollte wir uns die aggressive Haltung ggü den Russen nochmal überlegen *g*

@09:48 von Bender Rodriguez

Ja, jeden Samstag um 12:00 ging auch auf unserem Schuldach die Sirene los. Einmal Entwarnung (1min Dauerton). Dann wußte man: noch 20 Minuten Schule, dann ist Wochenende.

Und 1-2 mal jährlich das volle Programm. Meine Großmutter hat sich ihr Leben lang erschreckt beim auf- und abschwellenden Luftalarmwarnsignal, wenn Probetag war.

5 Jahres Plan?

Na, dann gründen wir doch erst einmal eine Arbeitsgruppe.
Dann noch externe Berater hinzu, jede Menge Pressearbeiter, die das alles wieder ausbügeln müssen und gehen dann an unseren 5 Jahres Plan zur Umsetzungsstrategie.
(Nicht alles war schlecht in der DDR ;-) )

Mal ernsthaft......
Das ist ein Thema, das MUSS funktionieren.
Und nicht erst probieren, dann weiter feilen und noch ein Jahr warten. Das muss so lange getestet werden, BIS ist funktioniert. Und Ross und Reiter müssen genannt werden, warum diesmal die eisige Stille auf allen Frequenzen eintrat.
Vielleicht hilft es den Verantwortlichen, hier eindlich mal Gas zu geben. Ehrlich gesagt, war ich immer der Meinung, dass dies (Bei uns testet noch jeden Samstag die FW die Sirene) schon lange im Gange ist.

Die App kann mitnichten die Sirenen ersetzen.
Oder glaubt jemand, es kommen Unglücke nur am Tage zu stande? Wer mit gesunden Schlaf schaut denn nachts aufs Handy, oder hat Radio laufen?

11 Uhr und ich habe nichts gehört....

...hier im Raume Hamburg Lübeck..
Fazit: Nicht mal das bekommen Sie hin

Interessant

Meine Kinder befinden sich gerade im Ausland und haben über NINA die Probewarnung für *unsere* Region erhalten.

Ich selbst befinde mich *in* der Region und erhalte nichts.

Interessant...

Am 10. September 2020 um 12:02 von riewekooche

>>Ja, jeden Samstag um 12:00 ging auch auf unserem Schuldach die Sirene los<<

Das ist bei uns im Ort heute noch so, allerdings nur 15 Sekunden

Am 10. September 2020 um 11:23 von Oliver_0601

....in vielen Orten nix...
Ich habe mal meine bundesweiten Bekanntschaften abgefragt... bis jetzt hat keiner eine Sirene um 11 Uhr gehört.

11:46 von Rawo64

«Und wenn wir den analogen Rundfunk endgültig abschalten, wird die letzte Katastrophenfeste Verbindung zum Bürger endgültig getrennt sein.»

Was keinesfalls zwangsläufig sein muss.

In Japan gibt es die meist "Earthquake Kit" genannten Kleinen Taschen in der Art von Kleinen Rucksäcken. Kann man kaufen, oder als Tourist für die Zeit des Aufenthalts auch verplombt ausleihen. Gibt man es mit unbeschädigter Plombe zurück, bekommt man ca. 2/3 des Preises wieder. Kaufen kann man die ab (umgerechnet) ± 100 Euro. Varianten mit mehr Inhalt sind größer & teurer.

In jedem Kit ist ein Kleines Radio mit Kurbel statt Batterie. Mit der Kurbel kann man einen Kleinen Akku laden, so dass man zumindest nicht unablässig kurbeln muss.. Die Dinger sind empfangsfähig für Digital-Rundfunk.

Auch drin sind diese goldigen Rettungsdecken (mind. 2 Stück).
Verbandszeug wie im Auto-Kasten. Tabletten zur Desinfektion von Wasser.
Haltbares Trockenfutter.

Sollen 3 Tage Überleben sichern, bis dann Hilfe kommt …

Jetzt mal ernsthaft gefragt

hier war nichts mit Sirenenwarnung, am Wohnort meiner Mutter auch nicht. Warnapp, die nicht funktioniert-wie viele ältere haben das Ding überhaupt installiert? Da sollte nichts passieren, weil eh hinten und vorne nichts funktioniert. Keine Überraschung, Deutschland ist halt Ankündigungsweltmeister. Theoretisch immer die Welt retten wollen, im Konkreten reichts nicht mal für eine Warnung für die eigene Bevölkerung.

Am 10. September 2020 um 11:57 von riewekooche

>>Heute hat nichts, aber auch gar nichts funktioniert.<<

1 Jahr Vorlaufzeit war wohl zu wenig.... und dann träumen einige von bundesweit einheitlichen Schulsystemen oder ähnlichem....

Politik setzt völlig falsche Schwerpunkte

Hier in meinem Heimatlandkreis (Thüringen) und meinem Dienstort-Landkreis haben keine Sirenen geheult. Der Grund: man sei technisch noch nicht in der Lage, die Sirenen für die vorgesehenen Warntöne zu nutzen. Nach derzeitigem Stand wird ab 2022 BEGONNEN die Sirenen entsprechen umzurüsten ... dank klammer Kassen der Städte/Gemeinden und Landkreise.

Zugleich aber verpulvern Bund und Land hunderte Millionen für die flächendeckende Ausstattung mit Mobilgeräten an den Schulen. Und - oh Wunder! - Apple hat natürlich passende Rundum-sorglos-Pakete geschnürt, die uns heillos überforderte Verwaltungen (als Schulträger) die Umsetzung der unsinnigen Bundesvorgaben erst möglich zu machen. Sofort. In disem Jahr. Und nebenher wird ein Monopol eines Privatkonzerns im staatlichen Schulwesen zementiert.

Zugleich aber ist weder Geld noch Kraft für die Umstellung der Warneinrichtungen da. Das ist hahnebüchend und auch für mich als langjährigen Verwaltungsmenschen nicht mehr nachvollziehbar!

Am 10. September 2020 um 12:13 von Hagen Robaar

>>Der Grund: man sei technisch noch nicht in der Lage, die Sirenen für die vorgesehenen Warntöne zu nutzen<<

In unserem Ort funktionieren die Sirenen immer Samstag Mittags um 12 Uhr. Absolute Stille....da aber auch die warnApp nichts meldet, vermutet ich... totalausfall

11:46 von Rawo64

Sierenen wurden abgeschafft die meisten Kommunikationswege sind digital und bei Stromausfall nicht mehr existent. Redundante und für längere Zeit mit Notstrom gestützte Fernmeldetechnik wurde aus Kostendruck weitestgehend abgeschafft. Früher wurde das Telefon, selbst ISDN, durch die Vermittlungsstelle versorgt und blieb in Funktion.

So lange es ging, habe ich es hinausgezögert, aber demnächst bin ich auch zu VoIP gezwungen. Gefällt mir gar nicht diese Entwicklung. Ich hoffe, dass wir wenigstens den analogen Rundfunk beibehalten - der Stream bricht häufiger mal ab.

Sirenen konnte ich heute leider keine hören.

Sensibilisierung

Jeden Sonnabend um 9:00 Uhr heult die Sirene im Dorf zum Probealarm auf, also 52 mal im Jahr plus zu tatsächlichen Einsätzen der FFW, die häufig vorkommen. Einen weiteren zusätzlichen Probealarmtag braucht hier niemand, fand aber statt.
Es sollten in der Zivilbevölkerung besser öfter verpflichtende Erste-Hilfe-Kurse durchgeführt werden, und Strafen bei Gaffen und Fahrerflucht erhöht werden.

Am 10. September 2020 um 11:56 von Opa-Papa

Danke für Ihren Kommentar.

>>Deine Bevölkerung im geschundenen Corona
(war da nicht auf noch was mit mangelnden Masken etc?)<<

meinen Sie, bei den "bundesweiten" Corona Zahlen und Meldungen läuft es anders ?

@ RS11984

Zitat: " Bei uns blieben die Sirenen leider auch Stumm und Katwarn hat erst um 11:26 Uhr angefangen zu warnen, mit der Info dass die Warnung auch erst ab 11:26 Uhr gilt."

Sie sehen selbst, wie wichtig Tests sind. Jetzt kann man nach und nach Abhilfe schaffen ...

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