Kommentare

Energieversorger - Schufa

Dass weitere Daten von Vereinen wie Schufa unkontrolliert gesammelt werden sollen ist an sich schon skandalös. Dagegen spricht für mich eindeutig der Datenschutz. Wenn bedacht wird, wie einfach man unbemerkt! bei der Schufa in die "Kreditunwürdigkeit" geraten nimmt die Ausweitung des Geschäftsfeldes mafiose Ausmaße an.

Datenschutz

Ist das nicht irgendwie spaßig ?
In einer Arztpraxis darf kein Patienten-Karteiblatt herumliegen, denn da könnte man ja einen Namen lesen, der einen nichts angeht. Hier wollen die Anbieter die guten von den bösen Geistern trennen, die sie so lauthals rufen, und dazu scheinen in meinen Augen unverhältnismäßige Mittel recht zu sein. Wo ist denn unsere Justiz ? Gibt es sie eigentlich noch ?

Die Schufa?

Ist die eigentlich in privater Hand? Immer noch? Die haben so viel Macht hier in Deutschland und man weiß nichts über den Verein- verstaatlicht bitte Schufa und macht sie transparenter !

Hausgemachtes Problem der Energieversorger

Merke: Nicht die Stromanbieter, die mit Prämien solche Verhaltensweisen bei Kunden fördern, sind das Problem, sondern die Kunden, welche solche Prämien nutzen - dabei könnten die Stromanbieter derartige Dinge doch durch Änderung ihrer Prämienmodelle selbst abstellen.

Dazu stellt sich die Frage, wie ein Datenschutzbeauftragter (in dem Fall in Hessen) so etwas auch noch als berechtigtes Interesse ansehen kann, denn ich sehe - auch vor dem Hintergrund DSGVO - keine Rechtsgrundlage, nach der ein Energeiversorger außer der einmaligen Bonitätsabfrage überhaupt Daten an die Schufa übermitteln darf.

Zudem ist das für meine Begriffe auch ein Fall für das Bundeskartellamt, hier soll ein Markt zielgerichtet eingeschränkt werden.

Schufa könnte Wechselkunden stoppen

Die Schufa selbst gehört auch auf dem Prüfstand wegen den Kundendaten. Was die Energieversorger vorhaben, war schon voraus zu sehen. Der Kunde soll nur zahlen und kein Recht haben. Ich bin gespannt, was die Politik sich dazu einfallen läßt. Aber ich habe ein Verdacht, das die Lobbyisten wieder mal gewinnen werden und der Kunde ist der Dumme. Sollen die Energieversorger endlich die Preise so gestalten, das Energie auch bezalbar ist. Wir sind mit das einzigste Land, wo der Energiepreis so hoch ist. Alles nur noch schändlich.

Volkseigene Betriebe?

Wenn das kommt, werde ich keine Energie mehr beziehen wollen. Das wird eine lustige Klage auf Verweigerung von Energieabnahme. Vielleicht sollten wir die Energieversorgung flächendeckend verstaatlichen.

geltendes Recht

"CRIF Bürgel wie auch die Schufa betonten, dass man sich stets an geltendes Recht halte."

Dann muss man das geltende Recht ändern, wenn es auf diese Art und Weise missbraucht wird.

fett

Vor großen, fetten Konzernen und deren Spendenpotential hat die BRD-Politik seit jeher Respekt. Das sieht man schon daran, was die bankbezogene Schufa & Co. dürfen - mit ihren Score-Werten praktisch wirtschaftliche Existenzen lahmlegen. Wen´s zu Unrecht trifft: Pech gehabt, da zuckt die Schulter. Auch wenn es sich -mitunter jedenfalls- schlicht um fahrlässig verabreichte Üble Nachrede handelt, mitunter sogar quasi den Tatbestand der fahrlässigen Falschen Beschuldigung erfüllt, was diese Firmen an Informationstätigkeit realisieren. Die hier heimische "Politik" wird einige Pseudo-Bremsen installieren, um zu zeigen, daß sie sich strebend bemüht haben. Etwa vergleichbar mit der derzeitigen Vorlage zur Installation einer Lobbyisten-Liste. Kein bißchen mehr. Wenn´s hoch kommt. Es könnte einem hochkommen, in der Tat.

Transparenz für alle

Man kann ja solche Datenbanken erlauben - gibt sicher auch schwierige Kunden. Im Gegenzug sollten Anbieter dazu gezwungen werden nur transparente Angebote zu machen. Lockangebote mit irgendwelchen Rabatten, Boni oder niedrigren Preisen für Neukunden oder nur zu Beginn einer Laufzeit machen es schwer bis unmöglich Angebote zu vergleichen. Was soll das? Wird das geändert erledigt sich das mit den Bonusjägern von ganz allein. Das gilt sicher nicht nur für Energieverträge.

Angebote

Ich finde dies ist ein durch die Energieunternehmen selbst verursachtes "Problem": wenn sie statt den Lockangeboten mit anschließenden teuren Tarifen dauerhaft preiswerte Tarife für längere Kundenbindung bieten würden, würde das Problem gar nicht bestehen (Ist ja auf dem Providermarkt für Mobilfun ähnlich: Als Langzeitkunde wird man da auch entsprechend benachteiligt). Außerdem gibt es vielerorts bereits Ausschlussklauseln bei den Lockangeboten à la "sofern er kein Kunde bei uns in den letzten zwölf Monaten war". Gier frisst halt auch gerne mal ihre Kinder, in diesem Fall die Gier namens "unbedingt mehr Kunden". Ich finde wenn das mit den Lockangeboten nicht rentiert, dann sollte dies der "Markt" regeln statt durch eine weitere intransparente Datenbank bei zwielichtigen Firmen (ja zwielichtig, weil sie teils mit Daten zur Bewertung arbeiten, die man gar nicht beeinflussen kann).

Verstehe die Energieversorger nicht

Ich verstehe die Energieversorger nicht, sie haben doch dieses System geschaffen. Wer lange seinem Anbieter treu bleibt wird doch dafür bestraft. Jeder Anbieter, der derart um Neukunden wirbt, muss sich nicht wundern, dass er so keine treuen Kunden findet.

Die Schufa gehört verboten

Die Schufa gehört verboten. Wenn, dann ist das Aufgabe des Staates und nicht einer privaten Firma. Schufa is watching you. Wer verspricht denn eigentlich die Boni wenn man wechselt? Das sind doch die Firmen selbst. Also ist der Wechsel der Kunden doch erwünscht. Aber bitte nur einmal, und natürlich zu mir scheint die Devise zu sein. Als nächstes sind dann die Handykunden und die Internetkunden dran. Am Ende heißt es dann im Supermarkt hier dürfen sie nicht einkaufen weil sie gestern bei Aldi eingekauft haben. Schöne neue Welt.

Niemand

Niemand zwingt die Stromanbieter dieses System der Neukundenprovision auf. Statt nach den Kundendaten zu geifern, sollen die Anbieter, die es sich nicht leisten können, eben die Provisionen abschaffen. Die Schufa stellt in meinen Augen das dar, was man gemeinhin als verfassungsfeindlich verstehen kann.

Attraktivität

wer Kunden halten will, muss auch was bieten. Zum Beispiel die Weitergabe von Preissenkungen. Ansonsten ist es recht eindeutig was hier bezweckt. Warum sollte man sonst nach einer Recherche die Website löschen und die Broschüre zurückziehen?

Vielleicht mal den marktwirtschaftlichen Ansatz ausprobieren?

Offenbar macht sich langsam die Erkenntnis breit, dass das aggressive Buhlen um Neukunden nichts bringt, wenn man diese nicht halten kann. Ich hätte da eine revolutionäre Idee: wie wäre es mit einem Bonussystem für Bestandskunden. So hat man das in meiner Jugend gemacht...

Was ist daran falsch?

Jeder Kunde kann ganz vertragstreu den Stromliefervertrag zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit kündigen. Wenn das die Stromversorgertarife möglich machen, kann man nicht den Verbrauchern die Schuld geben. Deutschland hat die höchsten Stromkosten Europaweit, und die Stromversorger geben auch nur zeitverzögert niedrige Einstandspreise an die Kunden weiter. Schufa und Co suchen nur wieder einnGeschäftsmodel uns Verbrsucher weiter abzocken zu können.

Ungeheuerlich !

Ich bin der Meinung, daß eine solche Datensammlung unzulässig sein sollte, wenn die Kunden der Weitergabe ihrer Daten nicht ausdrücklich zugestimmt haben - und ich bin der Meinung, daß Vertragsklauseln, die die Zustimmung zu einer solchen Datenweitergabe zur Bedingung für einen Geschäftsabschluß machen, von Gesetzes wegen für unwirksam erklärt werden müssen. Es ist ohnehin schon ein Ärgernis, daß Unternehmen nicht etwa Vertragstreue belohnen, womöglich sogar durch attraktive Angebote, sondern mit Boni Wechselkunden nachjagen. Es müßte aber unzulässig sein, Neukunden abzulehnen, die keinen Eintrag als säumige Zahler haben.
Nota bene : Ich bin seit 20 Jahren beim gleichen Energieanbieter.

Wie wäre es mal mit einem Bonus für vertragstreue Kunden?

Ja liebe Sonstwas-Versorger, die Konditionenhopper habt Ihr Euch selber gezüchtet.

Jahrzehnte geht das schon so, dass man in den Allerwertesten getreten wird, wenn man bleibt. Stammkundenrabatt kennt Ihr ja alle nicht mehr. Banken, Versicherungen, Telefonanbieter, Energieversorger (hab ich wen vergessen?) Ihr habt uns alle dazu erzogen, so lange zu bleiben wie man muss um dann zu einem neuen Bonus weiterzuhoppeln.

Und jetzt gebt Ihr auch noch Geld dafür aus, dass Ihr die Kunden davon abhaltet?

Mit gesundem Menschenverstand ist das nicht mehr nachvollziehbar. Oder was muss ich mir ins Müsli schütten, damit ich das toll finde?

Ganz verrückte Idee

Stattdessen vielleicht einfach mal diese unsäglichen Boni mit denen die überzogenen Preise nur im 1. Jahr geschönt werden abschaffen und stattdessen direkt nur wirtschaftlich tragbare, faire, transparente Tarife anbieten. Problem gelöst.

Das wäre ein interessantes Projekt,

... wenn für den Stromkunden dann auch ein langfristig planbares Kostenpaket geschnürt würde - also zum Beispiel eine Preisbindung länger als nur 12 Monate. Keine dämlichen Bonuszahlungen - einfach nur einen guten, planbaren Vertrag - damit man sich nicht jedes Jahr auch noch als Energieexperte weiterbilden muss...

Die Praxis sieht so aus: Man wechselt zu einem günstigen Anbieter, nach einem Jahr bekommt man eine Mail, an deren Ende eine Information steht, dass man leider, leider die Preise anheben muss. Dann ist der ehemals günstige Anbieter plötzlich unter den teuersten. Die Absicht dahinter ist klar. Wer nicht den ganzen Text liest, wird mit überhöhten Preisen bestraft. Die günstigen Preise gibt es trotzdem weiter, bekommen aber nur die Wechsler.

Dass man nun die wechselwilligen Kunden über den Umweg der Auskunftei in einen langen, teuren Vertrag zwingen will - passt in die mittlerweile perverse Entwicklung des so genannten freien Marktes.

Falls das jemals reif wird, kommt es.

Schufa Datenbank für Energieversorger

Wieso muss man hier erst überlegen ob das Datenschutzrechtlich bedenklich ist? Die Energieanbieter sind es doch, die sich in Angeboten übertreffen. Wenn die Mindestvertragszeit (Vorgabe der Anbieter) erfüllt wird, sind die zwischen beiden Parteien vereinbarten Kriterien erfüllt und man muss ohne wenn und aber einen neuen Vertrag, mit wem auch immer, schließen können. Unglaublich wie Schufa oder Bürgl versuchen Kunden zu binden ...

Na ja.

Ich finde es ohnehin verwerflich, wenn ich als Bestandskunde nur Konditionen erhalte, die mich gegenüber jedem Neukunden krass benachteiligen - das ist ja bei den Telekommunikationsanbietern nicht anders.
Es bleibt den Energieversorgern überlassen, seriöse Angebote für ihre Neu- und Bestandskunden zu konstruieren - dann haben sie mit Tarifhoppern auch kein Problem.
Bis dahin bekommen von mir nur Anbieter einen Vertrag, die sich an diesem unseriösen Marktverhalten nicht beteiligen. Deren Preis ist wenigstens ehrlich, ich muss nicht die Tarifhopper mit subventionieren und bin mir sicher, dass meine Vertragsfirma mich nicht einen unangemessen hohen Preis bezahlen lässt, denn irgendwo müssen die Preisnachlässe für Neukunden ja herkommen.

Unverschämtheit

Sollten die Versorger das wirklich machen ist es eine Unverschämtheit. Wenn denen Bonushopper nicht passen sollen die halt keinen Bonus geben und dafür den Preis/kwh senken. Immerhin ist das ausschlaggebend. Strom wird zudem immer teurer natürlich versucht man dann günstig weg zu kommen. Lieber keinen Bonus und günstige kwh als Bonus und dafür das doppelte an Kosten.

Marktwirtschaft nur für Energieversorger

Zuerst wurde die Energieversorgung in private Hände gelegt.
Dann wurde es möglich, daß sich deren Kunden den Energieversorger aussuchen können.
Dadurch konkurrieren die Energieversorger untereinander. Sie werben sich mit Lockpreisen gegenseitig die Kunden ab.
Das führt natürlich dazu, daß sich Kunden mal hier und mal dorthin wenden. Je nachdem, wo der Preis am günstigsten ist.
Das ist die freie Marktwirtschaft, die die Versorger für sich beanspruchten und selbst ausgenutzt haben.
Nur wenn deren Kunden das auch in Anspruch nehmen wollen, werden alle Register gezogen, dies zu unterbinden.

Für mich ist dies ein weiterer Beweis dafür, daß wir mit unserer Gesellschaftsform bzgl. der Wirtschaftsführung einen fatalen Weg eingeschlagen haben.

Energie- und Wasserversorgung, Telekommunikation, Krankenhäuser, Rettungsdienste usw. gehören in staatliche Hände. Bezahlt werden muß es sowieso vom Bürger, aber es entfallen die Tantiemen der Sesselbosse.

Schufa

Kann ich bestätigen. ich wollte vor einigen Jahren über ein Internetportal auf einen Ökostromanbieter wechseln mit verlockendem Rabatt. Das wurde abgelehnt mit dem Hinweis, ich sollte mich an die Schufa wenden.

Bonu-Shopper

Warum geben die Stromversorger dann nicht gleich ihren korrekten Preis an und hören auf Kunden durch vorübergehende Lockangebote zu gewinnen. Zum Anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass das Sammeln und Weiterreichen von Daten der Kunden, die ja nichts verbotenes getan haben, mit der DSGVO vereinbar ist.

Schufa

kann ich nur bestätigen. ich wollte vor einigen Jahren via Internet auf einen Ökostrom Anbieter wechseln (inklusive der angebotenen Rabattierung). Das wurde mir verweigert mit dem Hinweis, ich sollte mich an die Schufa wenden.
und das, obwohl ich seit 40 Jahren meinen Strom korrekt bezahlt habe

Datenschutz ist nur das eine.

Aber ist das aus Sicht des Wettbewerbs überhaupt zulässig? Es handelt sich immerhin um ein Tool, das verhindern soll dass Kunden einfach zu den attraktiveren Konditionen wechseln können.

Mag sein das man nicht gegen geltendes Recht verstösst. Aber vielleicht ist das auch nur eine Gesetzeslücke. Ziel des Kartellrechts ist es, Kunden durch Wettbewerb vor überteuerten Gütern und Dienstleistungen zu schützen. Das soll hier ausgehebelt werden.

So als ob ich gehindert werden soll, heute meine Milch im Markt A und morgen im Markt B zu kaufen.

Wenn Unternehmenspleiten als Argument für sowas angeführt werden, gehen bei mir alle rote Lampen an. Wo kämen wir hin wenn man als Unternehmen im Wettbewerd auch noch attraktiv bleiben müsste um zu bestehen...

Die Datensammlung im

Hintergrund müsste von der EU unterbunden werden. Aber anscheinend können Unternehmen beliebig Daten weitergeben um sich zu bereichern. Datenschutz a la DSGVO ist leider nur Makulatur und bringt dem Verbraucher gar nichts.
Würde mich nicht wundern wenn schon bei den tollen Vergleichsportalen die Daten potentieller Wechsler abgegriffen werden.

Wann werden die Verbraucher

endlich Ihre Macht begreifen und den Konzernen gemeinsam die Stirn bieten ?
Wir sollten Einkaufsgemeinschaften gründen und dann als starke Verhandlungspartner mit den Konzernen reden.

... und dann wurde ich wach und musste zusehen, wie wieder jemand an der teuren Tankstelle kauft.

Natürlich mit der Begründung "ich darf kaufen wo ich will". Also das Grundrecht ein absahnende Unternehmen zu unterstützen, ist ein hohes Gut.

Jeder Versuch die Entscheidung eines Kunden für ein günstiges Angebot zu behindern, muss illegal sein.

Wirtschaftliche Interessen gegen ethische Bedenken !

Heute morgen traute ich meinen Augen nicht was ich da las! Ich bin darauf angewiesen den Stromanbieter regelmäßig zu wechseln, weil ich finanziell wohl sonst nicht in der Lage wäre meine monatlichen Stromrechnungen zu bezahlen. Der jährliche Bonus kommt meiner Haushaltskasse natürlich sehr entgegen! Außerdem wurde ja auch immer damit geworben, den Stromanbieter regelmäßig zu wechseln! Nun aber haben sich wiedermal geldgeile Typen etwas ausgedacht womit sie auf Kosten anderer Kohle machen können! Das ist ethisch nicht vertretbar!!! Und es geht niemanden etwas an wie oft oder ob ich überhaupt meinen Stromanbieter wechsle! Ich hoffe! die Regierung lässt dies nicht zu!!! Danke für die Recherche!!!

Echt klasse so'n (Lobby-)Datenschutz!

"CRIF Bürgel wie auch die Schufa betonten, dass man sich stets an geltendes Recht halte."
Wenn das so ist, obliegt es der Legislativen, das Recht so zu gestalten, dass vertragstreue Kunden nicht abgelehnt werden dürfen. Wenn doch, müsste der Grund von dem jeweiligen Energieversorger transparent offen gelegt werden. Dann kann man klagen.
Ich habe vollstes Verständnis, wenn sich Verkäufer vor "faulen Eiern" schützen wollen, aber dadurch darf nicht der Wettbewerb untergraben werden.
Aber unser Lobbyverein wird’s schon richten.

Bonushopper

Gut das die Energieversorger nach den Subventionen für den Kohleausstieg auch noch vor den bösen Kunden geschützt werden!
Unmöglich die Einnahmen zu schmälern, pfui Verbraucher.
Da ist der Datenschutz zweitrangig und muss hintenanstehen.
Datenschutz wird in Coronazeiten sowieso überbewertet.
Wer wirbt mit dem Bonus beim Wechsel ? Wer versucht dem anderen Kunden abzujagen ? Wer hat das System installiert ?
Der, der jetzt qua Datenkrake davor geschützt werden muss ?
Wenn Versorger vor der Insolvenz stehen, ist das die im Kapitalismus übliche Marktbereinigung, der Mitbewerber kann es halt besser. Muss der durch den Verbraucher am Leben gehalten werden?

So richtig verstehe ich das nicht.

Keine gute Entwicklung

Keine gute Entwicklung: Den Bürger immer transparenter zu machen, während Politiker
hinter einer FireWall agieren; bspw. das Thema Lobby-Register.
Wenn das die Richtung ist, die vehement als "mehr Digitalisierung" gepriesen wird, brauchen wir sehr rigide Regeln!

Bonushopping

Wenn die Stromanbieter ihre Kunden mit einem Treuebonus belohnen würden, anstatt immer nur 'Neukunden' zu ködern, würde dieses Problem gar nicht aufkommen.

Bonus anders ...

1. unglaublich wenn dem so ist !!!

2. Bonussystem ändern - endlich mal den Bestandskunden Boni anbieten ... je länger Kunde desto besser der Bonus
....
wäre ja auch was für Telekommunikationsanbieter ... !!!!

Wechselkunden

Der Grund für das häufige Wechseln haben die Energieanbieter selbst geschürt, als langjähriger Kunde bekommt man keine Rabatte, nur Neukunden werden belohnt.
Die Anbieter müssten ihr Geschäftskonzept überarbeiten, dann gäbe es sowas nicht.
Bei den Internet- und Mobilanbietern läuft es genauso.
Nur Neukunden sind wichtig!

Datenschutzgrundverordnung

Ist das mit der DSGVO vereinbar? Ich vermute nicht. Ohnehin speichert die Schufa weiter willkürlich Daten und berichtigt auch falsche nicht. Ist ihnen egal. Dabei wären sie laut DSGVO verantwortlich für die Richtigkeit der Daten, die sie speichern und weitergeben.

Hier werden Grundrechte einfach ausgehebelt und die Politik schaut zu.

Wenn jetzt wechselnde Kunden bestraft werden wäre das nur eine Fortführung bereits bestehender Praxis. Bereits jetzt werden Daten gespeichert und ggf. an andere Unternehmen des selben Mutterkonzerns weitergegeben, wurde berichtet. Auch das ist eigentlich nicht erlaubt. Man will natürlich keine Kunden, die die Lockangebote durchschauen. Die gehen ohnehin schon fast Richtung betrug (mit guten Preisen locken und danach heftig aufschlagen). Kluge Kunden sind halt ärgerlich. Würde man nicht sowas treiben, gäbe es auch keine "Bonushopper". Die sind nur eine Folge davon. Anbieter die Kunden gut behandeln und günstig bleiben behalten auch die Kunden.

Wettbewerb einschränken?

Mit "Datenschutz" wird alles begründet. Dafür sind vermutlich schon Covid-19 Infizierte gestorben, müssen sie doch ihre Ansteckungsgefahr laut App freiwillig weitermelden und ihre Freiheit für eine Quarantäneperiode aufgeben, weil eine automatische Rückmeldung in dem anonymen System nicht möglich ist. Dashcams sind illegal, wenn sie länger als ein paar Minuten aufzeichnen, obwohl man Fahndungen z.B. nach flüchtigen Terroristen oder auch nur gestohlenen Autos damit erst effektiv machen könnte. Aber wenn es darum geht, Verbraucher einzuschränken, die die Angebote der Anbieter vergleichen und die Tipps der Verbraucherverbände umsetzen, sind gleich alle dabei!

Selber schuld

Dann sollten die Marketer der Anbieter vielleicht einfach aufhören, sich gegenseitig die Kunden mit kurzzeitigen Dumpinglockangeboten abzujagen, und sich korrekt um ihre treuen Bestandskunden kümmern.

Diktatur der Konzerne

Mit Rechtsstaat oder Marktwirtschaft hat das nichts zu tun. Hier betrügen Kartelle die Bürger. Die Regierung unternimmt nichts, da sie in den Aufsichtsräten dieser Konzerne sitzt. Die Eigner der Konzerne haben in diesem System die Macht - nicht die Bürger! Bananenrepublik eben.
Und wir maßen uns an, über Demokratie in anderen Staaten urteilen zu wollen? Oder ihnen gar unser System aufzuzwingen?
Wo bleibt hier der Aufschrei der Medien? Der Ruf nach Konsequenzen?

Schufa - die moderne Pest

Es ist schon seltsam, überall wird auf Datenschutz gepocht selbst bei absoluten Kleinigkeiten aber die Schufa u.a. kann machen was sie will. Da muss man sich schon (natürlich kostenpflichtig) nackig machen wenn man nur eine Wohnung mieten will (früher gab's da zur Absicherung einfach die Kaution) und jetzt auch noch wenn man einen Stromvertrag abschließen will? Wenn die Versorger einen Bonus anbieten kann man den doch auch nutzen, Leute jetzt deshalb vom Wechseln abzuhalten halte ich für illegal. Wie sowas mit der DSGVO vereinbar sein soll ist mir unklar aber am Ende regiert das Geld.

Typisch Turbo-Kapitalismus

Mit dem Stromangebot ist es wie bei deutschen Lebensmitteln: nicht der Kunde will es immer billiger, sondern die Anbieter unterbieten sich ständig gegenseitig, um Marktanteile zu gewinnen. Es ist doch überaus unseriös, wenn ein Stromanbieter 200 € Neukundenbonus vergibt und dann auch noch 5% (oder mehr) Abnahmebonus nach dem ersten Jahr, danach aber Konditionen fordert, die deutlich über dem lokalen Grundversorgungstarif liegen. Hält man den Verbraucher wirklich für so dumm, dass er das nicht merkt? Ist doch klar, dass man dann wieder wechselt.
Wie wäre es denn, werte Anbieter, wenn ihr einmal all die Boni und Köder weglasst und stattdessen einen durchgängig günstigen KW-Preis und eine günstige Grundgebühr anbietet? Nicht mehr und nicht weniger. Ach so, dann würden ja alle nur beim günstigsten Anbieter abschließen? Tja ...

Wie kann eine solche

Wie kann eine solche Datenverarbeitung und -weitergabe legitim sein? Es läuft doch alles darauf hinaus, dass wir als Kunden dem Diktat der Datensammlungen unterworfen werden - am liebsten in den Bereichen, die lebensnotwendig sind (wie Strom und Brennstoffe).

Inzwischen haben wir auch keinerlei Einfluss mehr darauf, wer unsere Daten erhält, denn im Hintergrund werden sie in immer neuen Themenbündeln hin und her verhökert (wie früher von den Einwohnermeldeämtern, nur jetzt ruckzuck digital und weltweit).

Datenschutzbeauftragter scheint bei uns auch zu einem gemütlichen Lebenspöstchen geworden zu sein, noch dazu, wenn man sich als Lobbyist der darbenden Energieriesen betätigen kann.

Bonushopping ist legitim

Es mag den Anbietern vielleicht ein Dorn im Auge sein, aber das Bonushopping ist durchaus legitim. Im Gegenteil: die Anbieter wollen damit Kunden in unvorteilhafte Verträge locken und sie dort mit langen Kündigungsfristen halten.

Wenn sie das Hopping verhindern wollen, sollen sie doch ihre Boni abschaffen! Seriöse Anbieter haben die meist eh oder nur sehr kleine Boni. Wenn der Tarif danach noch angemessen ist kann man dabei bleiben. Steigt er weit über die marktüblichen Preise, muss es dem Kunden auch erlaubt sein zu wechseln, ohne mit Nachteilen rechnen zu müssen.

Hier versuchen Anbieter, ihre einge Abzock-Masche zu sichern.

Energieversorger Wechselkunden

Seit Jahren bin ich bekennender Anbieterwechsler. Stets habe ich auf den Fragebogen der Anbieter als Wechselgrund nicht den Bonus selbst sondern die Verzerrung des Gesamtpreises durch BONI angegeben. Der Gesetzgeber lässt dies leider zu. Es ist folglich unschlüssig warum nun der Anbieterwechsel erschwert werden soll? Die Anbieter schaffen es offenbar auch nicht in ihrem Verband Gemeinsam Abstand von diesen Wettbewerbsverzerrenden Maßnahmen zu nehmen. Die Kampagne nun ist daher inkonsequent und logisch nicht nachvollziehbar. Ich jedenfalls habe kein schlechtes Gewissen, das etablierte System zu nutzen. Tanken sie immer an der selben Tankstelle? Wettbewerb oder Einheitspreis?

Hoffentlich wurde auch an den Wechsel wegen Umzug gedacht

Hoffentlich wurde auch an den Wechsel wegen Umzug gedacht. 90% meiner Stromanbieter Wechsel waren umzugsbedingt.

Bonushopper

Feine Wortschöpfung.

Die Energieanbieter sind doch selber Schuld.

Als Stammkunde erwirbt man keinerlei Vorteile.

Nur der Neukunde bekommt einen Bonus.

Man könnte ja ein Zahlsystem entwickeln, bei dem der treue Stammkunde mit den Jahren belohnt wird.
Aber nein.

Boni bekommen ausschließlich Neukunden.

Ja, ich bin auch ein Bonushopper, wechsele pünktlich alle 12 Monate.

Der Strom ist derart abartig teuer geworden dass mir jedes Mittel recht ist, um das Problem einigermaßen in Schach zu halten.

Obgleich ich inzwischen komplett mit neuen, stromsparenden Geräten ausgestattet bin , zahle ich jedes Jahr mehr bei stetig sinkendem Verbrauch.

Bleibe ich vor Ort beim "Hauptanbieter" würde ich noch ca 30% mehr zahlen.

Also wird jedes Jahr gewechselt. Ich habe keine Wahl, keine andere Möglichkeit, meine Stromkosten bezahlbar zu halten.

Stimmt. Da war mal ein DSL

Stimmt. Da war mal ein DSL Anbieter mit einer jungen Dame...der hat nach 6 Monaten die neuen verbesserten Konditionen an die Bestandskunden automatisch weitergereicht.

Schufa? Um Gottes

Schufa?
Um Gottes Willen.
Dann bekomme ich ja keinen Strom mehr.
Denn mein Anbieter hat es nicht geschafft, das Geld einzuziehen. Stattdessen Strom abgestellt, koste verplombt, Strafe, etc.
Ich habe protestiert, auf sofortigen Anschluss bestanden, weil nich ich blöd war, sondern sie selber. Kurz recherchiert, siehe da, das ist eine beliebte Masche, um kurz mal 180€ mitzunehmen.

moderne Zeiten

als Bestandskunde ist man der letzte Dreck
ob als Kunde in einer Bank oder beim Energieversorger
Beispiel : mir flatterte ein Schreiben von einem ortsansässigen eigentlich Ölhändler ins Haus,
er könne auch für mein Gas ein günstiges Angebot machen (30 % war es auch günstiger)
Dann rief ich bei meinem bisherigen Anbieter an, der Mitarbeiter sagte mir ganz freundlich
klar gäbe es einen Tarif 25 % Rabatt könnte ich kriegen ...
was ist das für ein Verhalten ? ich bin da seit 40 Jahren Kunde
warum muß ich mich da extra melden und bekomme das nicht mitgeteilt,
das provoziert ja Kunden jedes Jahr den Anbieter zu wechseln
also wenn Treue nicht mehr belohnt wird ... traurige Welt

Strompreisaufsicht

... Nun! ... Wenn man in dem, dem Wesen nach immer noch kartellbasierten System der deutschen Energienetzbetreiber, und "liberalisierten" Strommarkts von fairem Wetbewerb der Anbieter, sowie wehrhafter staatlicher Kontrolle der Preisgestaltung ausgehen könnte ... wäre eine solche Datenbank vielleicht nicht unbedingt zu kritisieren. So aber würde ich sagen liebe Stromanbieter: ... höhrt einfach auf mit euren ruinösen Werbe- Prämienversprechen ohne die es ja praktisch keinen Tariuf mehr gibt! Denn genau genommen ist es das doch das, was den Kunden wieder zum Wechseln bringt! Nämlich genau dann, wenn nach einem Jahr die Strompreisanpassung plötzlich viele % über dem liegt, was einem vorher versprochen wurde.

Na super...

Die Schufa darf weiter, weitestgehend unreguliert, ihr Unwesen treiben und nun auch noch unsere Daten weiter missbrauchen um noch mehr Geld zu verdienen.

Warum kann nicht ein einziges Mal ein kompetenter Politiker sich mit dem Thema befassen und einen Schlusspunkt setzen? Oder sitzen die alle schon so tief im Lobby-Sumpf?

Warum gibt es...

...denn "Bonushopper"? Das liegt doch wohl an den Konzernen selbst, die satte Gewinne einstreichen, indem sie billig auf dem Markt Strom einkaufen. Und jetzt nicht über die EEG-Umlage jammern. Das zieht nicht mehr. Diese Konzerne gestalten den Markt doch in Eigenregie und haben keine Lust auf Wettbewerb.

Verkauft den Strom zu angemessenen Preisen und niemand muss mehr "hoppen".

Bin selbst übrigens kein Dauerwechsler. Bin seit Jahren immer bei demselben Anbieter.

Strompreistreiber 2021

... und liebe Tagesschau: ... Seid einem guten halben Jahr wird davon gesprochen, daß in Folge von Corona, wegen der gesunkenen Stromnachfrage an den Börsen die EEG-Umlage und damit die Verbraucherpreise 2021 drastisch in die Höhe gehen werden. ... Nun frage ich mich aber, warum bisher seitens der Medien offensichtlich noch niemand klar angesprochen hat, daß im gleichen Atemzug nun aber mit dem seit kurzem vorleigenden Referentenentwurf für das EEG, dort von der Politik seitenweise Anpassungsregularien zur weiteren Befreiung von gewerblichen Großverbrauchern formuliert wurden, die auf Grund von Corona nun unter die Verbruachsschwelle rutschen würden. ... Eine gesellschaftliche Debatte darüber täte in meinen Augen Not. Ihr könntet diese anschieben!

Markt?

Die Funktion des freien Marktes wird immer betont...aber halt nur, solange es zugunsten der Anbieter läuft.

Schäbig und bigott.

Gehts noch?

Die Konzerne locken mit preiswerten Tarifen zuerst die Kunden, und dann wird man lästig, nach dem Motto: dem Kunden legen wir das Handwerk, in dem man ihn aussteuert. Mit der Marktmacht einer SCHUFA! Das kann es doch wohl nicht sein! Es sollte seitens des Gesetzgebers Konkurrenz entstehen, damit das Machtmonopol der Energiekonzerne bezüglich Preisgestaltung zugunsten des Verbrauchers in Bewegung kommen sollte. Das ganze System soll hier förmlich zugunsten der Anbieter unterlaufen werden. Deutschland zählt eh schon zu den teuersten Ländern, was die Energiepreise anbelangt. Ich wünsche mir sehr, dass Datenschützer, NDR und SZ usw. Sorge dafür tragen können, dass diese Machenschaften nicht zum Tragen kommen!

Bestandskunden werden abgezockt - Neukunden bekommen Boni

Ob bei Telekommunikation, Energie usw. .
fast überall wird um die Neukunden gebuhlt und die Bestandskunden müssen sich meist selber drum kümmern, wenn der Tarif günstiger wird (so beim Gas-Tarif erlebt). Bei Erhöhungen werde ich als Kunde immer sofort zur Kasse gebeten

Sollen sich die Unternehmen, um ihre Bestandskunden kümmern und langfristig die Kunden an sich binden. Aber da ist zu gut daran verdient, daher habe ich als Kunde wenig davon bei meinem Dienstleister zu bleiben. Es gibt ja keine Bleibeprämie für treue Kunden!

So sieht kurzfristige Geschäftpolitik aus!

Bsp. DSL: Wenn ich da alle zwei Jahre wechseln würde, könnte ich um die 150€ in den 2 Jahren sparen.

Schon ein ganz kleines bisschen ironisch

Eine Branche vor dem Bonushopping zu schützen.

Äh, wer hat Wechselboni erschaffen und zu welchem Zweck gleich nochmal?

Kleiner Tip: der Verbraucher wars nicht ;-)

Auch Versicherer und Banken haben solche Systeme...

... die dienen aber, so die Rechtfertigung, der Verhinderung von Betrug. Da ist es so, dass man in der Versicherungs- und Bankgeschäftsbedingungen der Datenübermittlung und der Prüfung und der Teilung der Ergebnisse unter den dem System angeschlossenen Versicherern und Banken "zustimmt". Ohne Zustimmung keine Versicherung, bzw. kein Kredit, weil dann die Risikoprüfung nicht vorgenommen werden kann.
Die Begründung ist hier offensichtlich anders. Die Zustimmung zur Datenübermittlung an den Dienstleiter dürfte den Kunden aber ebenso über die Vertragsbedingungen der Versorgungsunternehmen abgerungen werden. Die spannende Frage ist, ob man ohne die Zustimmung einen Vertrag bekommt.
So langsam dürfte auch dem letzten klar, werden, warum es die leider auch bürokratische Datenschutzgrundverordnung gibt. Ob sie für diesen Fall eine Handhabe bietet (d.h. Vertrag auch ohne Zustimmung zur Analyse für kommerzielle Themen) ist eine durch die Datenschutzbehörden zu beantwortende Frage.

Mit der Schufa gegen "Bonushopper"

Das ist wie mit Kanonen auf Spatzen schiessen.
Die Politik, sollte lieber sehen, das Schwarzarbeit und alles sonstiges illegales Einkommen unterbunden wird.
Ausserdem war es doch die Politik, die erst dieses Wirrwarr und den freien Markt gewünscht hat.
Erst auf Teufel komm raus, alles was geht privatisieren und dann sich wundern, das es ausgenutzt wird.

Wirtschaftskartell

Damit schlössen sich doch de facto alle Energieversorger zu einem Energie-Kartell zusammen mit dem Ziel ihre Kunden abzuzocken. Stattdessen könnten doch die Energie-Unternehmen generell darauf verzichten Boni für Neu-Kunden zu bezahlen und stattdessen generell attraktive Vertragskonditionen für ihre Kunden anzubieten. Mein Strom-Lieferant (bei dem ich schon seit mehreren Jahren Kunde bin) wollte mir eine 15% Preis-Erhöhung verpassen. Als ich mit Wechsel drohte machte er mir ein günstigeres Angebot (2 % Erhöhung mit 2 Jahre Preis-Garantie). Da sieht man doch wie man versucht Alt-Kunden abzuzocken. Nun will man noch den freien Wettbewerb verhindern. Ich hoffe dass hier zumindest die EU-Komission notfalls den Stecker zieht!

Es ist nur noch pervers.

Da wird Datenschutz unnötig ausgehöhlt, weil die Energieversorger nichts besseres zu tun haben, als sich ständig gegenseitig Kunden abzuwerben und gleichzeitig sauer zu sein, wenn ihre Kunden abgeworben werden. Wie wäre es mit attraktiven Angeboten für Bestandskunden? Dann würden diese sich auch nicht ständig abwerben lassen. Warum keinen Treuebonus für Kunden, die Jahre bei demselben Anbieter bleiben. Aber nein, Bestandskunden sind nichts wert - zumindest solange nicht, wie sie nicht zu einem anderen Anbieter wechseln. Dann muss man den Datenschutz aushebeln um zu erfahren, ob ein Kunde die eigene Perversion zum persönlichen Vorteil ausnutzt.

Überall gibt´s unerwünschte Angebote-Nutzer ...

... auch in Lebensmittelmärkten kann man es beobachten: Manche Kunden kaufen nur von den Sonderangeboten! Die verschmutzen die Geschäftsräume mit ihren Schuhen - - und dann gehen sie wieder ohne deutlichen Beitrag zu den notwendigen Umsätzen!

Zum Beispiel mit der Deutschlandcard lassen sich solche "faulen" Käuferinnen und Käufer gut identifizieren. Mir leuchtet ein, dass irgendwo das Interesse besteht, geeignete Gegenmaßnahmen und Sanktionen auszutüfteln.

Schöne neue Welt.

Fällt eigentlich auch der Abwehr solcher Entwicklungen etwas ein?

Sippenhaft und Datenmissbrauch

wer sich völlig rechtskonform verhält, wird von einer SCHUFA in Sachen Bonität im realen Leben womöglich bestraft. Höchste Zeit, dem Einhalt zu gebieten. Vertragswechseln ist keine Straftat. Und wer Seit an Seit mit einem lieben Hartz4-Empfännger lebt, sollte ebenfalls nicht abgestraft werden. Doch genau dies scheinen die Allgorythmen der SCHUFA systematisch zu tun. Sippenhaft und Datenmissbrauch stehen hier seit langem im Raum.

Datenschutz ist Verbraucherschutz

Es wird Zeit für eine rote Liste von Unternehmen, die auf diese Art und Weise den Verbrauchern ihre Rechte nehmen möchten. Dann kann jeder entscheiden, ob er bei solch einem Unternehmen Kunde werden möchte.
Das Vorhaben dürfte nicht nur gegen die EU-Datenschutzgrundverordnung verstoßen, sondern auch gegen Wettbewerbsrecht.

Die Unternehmen machen ihre Kunden

zu Bonus-Hoppern, indem sie ihnen solchen verlockenden Angebote machen.
Mein Vorschlag: Keine Angebote dieser Art mehr machen. Diese Angebote täuschen sowieso über die tatsächlichen Kosten hinweg. Dann bräuchte man auch keine großen Dateien anlegen um Kunden die solchen Angebote nutzen, abzulehnen.

Nach einem Jahr 35% Erhöhung,

Jede dieser Firmen versucht mit niedrigen Preisen und fragwürdigen Rabatten Neukunden zu ködern. Nach 1 Jahr unverschämte Erhöhungen. Diesen Firmen kann man nur den Bankrott wünschen. Günstige Energieversorgung sollte Staatsaufgabe sein aber ohne träge und teure Beamte und Versorgungsposten für unfähige Politiker.

✎ Unattraktive "Bonushopper"-"Schufa-E-Pool" Stadtwerke & Co!

"Schufa-E-Pool". Darin sollen Energieversorger "wertvolle Hinweis" .. finden... Die Unternehmen könnten diese Daten für ihren "Entscheidungsprozess im Neukundengeschäft" einsetzen.

Missbrauch personenbezogener Daten! Wenn man das mit der Diskussion um die Corona-Warn-App vergleicht ist das ein Tsunami zu einem Sturm im Wasserglas. Der Kunde stellt seine Daten dem Versorger nur zweckbestimmt zur Verfügung, nicht zur Weitergabe oder anderweitigen Verwendung.

Die gesamte Schufa gehört kontrolliert und dieser E-Pool mit ausreichenden Sanktionen verboten.

Unattraktiv sind nicht die so verunglimpften Kunden sondern die Versorger mit ihren Tarifen. Stadtwerke sind mit dabei. Abgaben, Steuern, Umlagen .., dabei gehört Enerige zur Daseinsversorgung, der Staat ist an erster Stelle zuständig.

Bonus abschaffen! Bessere Konditionen für treue Kunden, sie kosten weniger! Mit solchen Tarifen wäre das "Bonushoppen" schnell vorbei, dazu braucht es dann keine Schufa.

verdrehte Welt

Die Opfer sind hier die Verbraucher und nicht die Energiekonzerne!

Verbirgt sich doch hinter dem Bonus oft ein Lockangebot.
Fast schon in betrügerischer Art u. Weise erhöhen viele Anbieter nach Ablauf der Preisbindung in unverschämter Höhe die Preise.
Und was ich selbst schon erlebt habe, das Preiserhöhungsschreiben wurde ohne Mailhinweis im Onlineaccount abgelegt, so dass man die Frist zur Kündigung nicht mehr wahren kann.

Bitte mehr Wettbewerb am Strommarkt!

In einer freien Marktwirtschaft sollten diejenigen profitieren, die ihre Produkte fair und transparent anbieten und diejenigen bestraft, die sich unlauterer Methoden bedienen. Dazu gehört auch die unseriöse Praxis, Neukunden mit irreführenden Dumping-Preisen und Boni erst "anzulocken", insgeheim sehr wohl wissend, dass man nach einem Jahr die Preise kräftig erhöhen wird und gleichzeitig dem Kunden den Wechsel so schwer wie möglich macht. Diese Praxis wird erst aufhören, wenn möglichst viele Kunden sie durchschauen und - völlig legitim und vertragskonform! - "ausnutzen", indem sie regelmäßig wechseln. Anders gesagt: möchte ich das als Energieversorger nicht, biete ich solche Tarife nicht an, so einfach ist das.

Heißt als Konsequenz:
- Wechselwillige Kunden dürfen nicht "bestraft" werden und die Erhebung und Weitergabe entsprechender Daten muss verboten werden.
- Regelmäßiges Wechseln muss sogar NOCH EINFACHER werden, z. B. durch kürzere und einheitliche Kündigungsfristen

Die Schufa schadet sich selbst

wenn man (Kunde u.a.?) nicht mehr unterscheiden kann, ob jemand wegen Geldmangel eine schlechte Bonität zugesprochen bekommt oder nur weil er ein preisbewußter Kunde ist.

So wird jede Schuf-Auskunft zur Farce!

Marktwirtschaft ...

... nur solange, wie es der eigenen Profitmaximierung dient?

Angeblich regelt ja der Markt alles selber durch den Ausgleich von Angebot und Nachfrage. Und nun will man Kunden systematisch daran hindern, günstige Angebote wahrzunehmen?

P.S.: Es wäre ehrlicher gewesen, in die DSGVO anstelle des wachsweichen "berechtigten Interesses" gleich das hinzuschreiben, worum es geht: "Geld verdienen".

Staatlich geduldete Korruption

Der Kunde nimmt Angebote wahr, die der Anbieter unterbreitet.

Wandern hier Daten an die Schufa ab um es zu verhindern ist das mindestens Wettbewerbsverzerrung, eher jedoch staatlich unterstützte Korruption für mich.

Zombiekunden nannten die Versorger lange Zeit Kunden hämisch, die nie wechselten. Um den Profit masslos zu erhöhen, kündigten dann die Versorger den Kunden. Jetzt wo der Zombiekunde geweckt wurde und sich nicht mehr bequem melken lässt, flüchten sich die Versorger in diese Form der Korruption? Im Ernst?

Karellbildung mit Hilfe der Schufa u.a.?

Es sei die Frage gestellt, ob man hier versucht ein Energie-Kartell zu bilden?
Quasi durch die "Hintertür", unbemerkt von der Öffentlichkeit.

Ein unfassbar dreister Plan

Wäre die Sache nicht so ernst, müsste man lachen.
Den raffgierigen Energieversorgern fällt ihr eigenes Bonussystem auf die Füsse. Juchu! Denn erst anlocken, dann abzocken, funktioniert eben nicht bei allen Verbrauchern. Merke: Manch clevere Kunden schlagen die Konzerne mit deren eigenen Waffen. Köstlich!
Klar also, dass die Konzerne nun verzweifelt gegensteuern wollen, ohne ihr perfides Lockvogelsystem zu verlieren.
Bleibt zu hoffen, dass die verantwortlichen Poliker/Behörden diesen dreisten Plan durchschauen - und verbieten.

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