Ihre Meinung zu: Corona-Warn-App: Risikobegegnung - und dann?

19. August 2020 - 20:07 Uhr

Viele Nutzer der Corona-Warn-App sind verunsichert: Sie bekommen die Begegnung mit einer positiv getesteten Person angezeigt - und zugleich "Niedriges Risiko". Wie kommt es dazu? Von Dominik Lauck.

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Kommentare

46 Mio Projekt

Es zeigt, wie die Konzeption nicht durchgedacht wurde vom SAP und Telekom. Wobei die UX war nie die Stärke sowohl SAP als auch Telekom.
Die Steuerzahler dürfen solch Schrott investieren

Realistisch? Nutzlos!

Diese App funktioniert doch gar nicht richtig.
Ich hab die wieder deinstalliert.
Da wurden Millionen von Euro zum Fenster rausgeworfen.

Bei mir gab es nach dem

Bei mir gab es nach dem Update der iOS App kurz noch das Aktualisierungsproblem. Warum auch immer. Jetzt läuft es aber. Klar ist nicht alles perfekt, doch wurden die Telefone ja auch nicht für den Zweck entwickelt. Also ist die App deutlich besser als nichts!

Also Nein.

Wenn ich mir das alles durchlese was da an Ungenauigkeiten, Fehlern, Voraussetzungen geschildert wird dann denke ich mir dass da eine Menge Geld für eine unsinnige App ausgegeben wurde. Die kann höchstens als Beispiel für die Erklärung vom Konjunktiv genutzt werden mit den ganzen wenn, aber, vielleicht, eventuell.

Dann hat das

Aber wenig Sinn mit dieser App, wenn man sich nur anstecken kann wenn man sich 10 min in der Nähe einer infizierten Person aufhält versteh ich diesen ganzen Trubel einfach nicht.

Corona-App

Die Corona-App ist mehr als gescheitert. Es ist völlige Nebensache ob dies oder das in der App funktioniert oder nicht. Von Anfang an ist der entscheidende Punkt ob Infizierte sich in der App melden.
Wenn bei über 1.000 täglich Infizierten nur deutlich unter 100 sich melden ist das System gescheitert. Das Meldeverfahren ist zu kompliziert.
Mein Fazit: Die Politiker bekommen den Virus nicht in den Griff; das bayerische Desaster ist bezeichnend.

Ich finde das Problem

ist, wie bei den Listen in den Restaurants, das wir damit der Pandemie hinterherlaufen. Es dauert bis jemand Symptome hat, dann dauert die Auswertung des Tests, bis dahin sind die Kontaktpersonen - wenn sie dann auch infizert worden sind - schon gar nicht mehr ansteckend sind.

Positiv getestet....

heißt aber noch lange nicht, das man infiziert ist. Bei allen Bewertungen wird auch das bestehende Problem der falschen positiven Testungen unter den Tisch gekehrt. Soll hier künstlich Angst und Panik erzeugt werden?Meldet endlich Entspannung an der Pandemiefront, beendet die sogenannten Schutzmaßnahmen und lasst uns den angerichteten Scherbenhaufen aufräumen.

Kleiner Hinweis zum Risiko!

An Alle die glauben, dass die App nichts taugt: Habe selber in der Stadt mit „K“ zwei Mal Risiko-Begegnungen mit geringem Risiko angezeigt bekommen. Ich empfand die als hilfreich für den Fall, dass ich trotzdem irgendwelches Unwohlsein gefühlt hätte. Der Test wäre der nächste Schritt gewesen. Aber es ist alles gut gegangen. Aber so weiß ich nun, wie schnell und nah ein Infizierter mir Nahe kommen kann. Und bei der geringen Verbreitung der App sind meine Treffen schon der Hammer. Im Lotto habe ich mich so viel „Glück“!

Wenig ist besser als nichts / andere Quelle nennen

Zunächst die Bemerkung, dass eine App, die zwar nicht alles erfasst, aber zumindest etwas, trotzdem besser ist als gar keine App.
Dies @gumasoso und allen anderen, die die Corona Warnapp nicht (mehr) installiert haben, obwohl es bei ihrem Gerät ginge.

Dann die Bemerkung, dass ich es kritisch finde, unbedingt Kunde einer der zwei großen Datenkraken (Google & Apple) werden zu müssen. Ärgerlich, dass dies überall propagiert und gefordert wird.
Dabei geht es auch anderes: Über freie Anbieter wie Uptodown ist sowohl der aktuelle notwendige Dienst als auch die Warnapp ohne Konto downloadbar.
Schade, dass dies nicht offiziell so gehandhabt wird.
Läuft und funktioniert bei mir seit Wochen.

Die vielbeworbene App

war doch seit Beginn ein Rohrkrepierer. Was will man denn auch für die paar Millionen erwarten?;-) Vielleicht ist die Verunsicherung ja gewollt? Je mehr Verunsicherung, desto weniger wird hinterfragt und je folgsamer die Leute. Vor Wochen wurde die App noch als die Lösung und die Heilsbringerin verkauft, auch vom ÖR. Da wird doch jetzt Niemand so ehrlich sein und sie als heiße Luft und Flop zu bezeichnen? Sonst hätte ja Jemand was falsch eingeschätzt oder womöglich einen Fehler gemacht?

Hauptsache TikTok, Instagram, etc. löuft?

///
*
*
... klar ist die App nicht wirklich sexy ...
*
... aber darum geht’s doch garnicht! ...
*
... Hauptsache, sie erfüllt ihren Zweck - und das tut sie!
*
... ob jetzt 17,3 Mio. Entwicklungskosten ein gerechtfertigter Preis ist, mag dahin gestellt sein - immerhin musste es schnell gehen - und das kostet immer das Doppelte!
*
... die höheren Zahlen, die einige nennen, sind falsch!
*
... das Teuerste an der App sind die Kosten für die Hotline (Mehrsprachig), die leider erforderlich scheint, wie ja einige Kommentare hier bereits belegen!

Am 19. August 2020 um 20:34 von ednew

Zitat: Soll hier künstlich Angst und Panik erzeugt werden?

Von wem und warum sollte das geschehen?

@Marc B - Zehn Minuten sind nicht viel

20:29 von Marc B:
"Aber wenig Sinn mit dieser App, wenn man sich nur anstecken kann wenn man sich 10 min in der Nähe einer infizierten Person aufhält versteh ich diesen ganzen Trubel einfach nicht."

Bei der Familie und den Freunden, Kollegen oder Sitznachbarn im ÖPNV kommen diese zehn Minuten recht schnell zusammen.

Ich frage mich allerdings, wie viele Menschen diese App überhaupt nutzen...

Niedriges Risiko beim Einkaufen?

Ich bin aus dem Supermarkt deutlich unter 10 Minuten wieder raus.

Wenn dann das Risiko niedrig ist, bräuchte ich doch wohl, nach meinem Verständnis, gar keine Maske?

Oder habe ich da was falsch verstanden?

Die App würde mich mehr verunsichern, als ...

... sie mir helfen würde.

Wie soll ich denn jemandem begegnen, der Corona positiv ist? Das kann doch nur passieren, wenn dieser wissentlich gegen seine Quarantäne-Auflagen verstößt. Jedenfalls wird die- oder derjenige im Normalfall nicht und schon gar nicht mit seinem Smartphone durch die Gegend rennen.

Das zweite Dilemma ist, dass bisher doch kaum jemand in Deutschland getestet wurde (im Vergleich zur Gesamtbevölkerung). Selbst wenn viele die App nutzen, hilft sie nur, wenn auch alle getestet wären/werden.

Nach allem, was ich bisher gelesen und gehört habe, werde ich wohl eher an einer anderen Todesursache sterben, als dass ich einem Corona-Infizierten zu nahe komme.

Sorry, aber diese App überzeugt mich (bisher) nicht.

@ednew - Fehlerquote durch "falsch positiv"

20:34 von ednew:
"Bei allen Bewertungen wird auch das bestehende Problem der falschen positiven Testungen unter den Tisch gekehrt."

Dem kann ich nur zustimmen. Man liest gelegentlich von falsch negativen Tests, die Infizierte als "gesund" deklarieren.

Bei Massentests wären falsch positive Tests aber viel dramatischer: Von 100.000 gesunden Menschen würden 1500 als "infiziert" getestet. Ich glaube nicht, dass diese Fehlerquote bei den Neuinfektionen berücksichtigt wird.

Am 19. August 2020 um 20:54 von SUV-Proll

..............Oder habe ich da was falsch verstanden?..........

So gefragt haben Sie es richtig verstanden. In geschlossenen Räumen (wie im Supermarkt) sind die Gefahr der Übertragung die Aerosole. Und Masken helfen dagegen nicht. Das hat ja schon Herr Lauterbach zuletzt erklärt. Bei ihm war es das Beispiel Klassenraum in der Schule.

@SUV-Proll - Vielleicht wurde die Maske berücksichtigt.

20:54 von SUV-Proll:
"Ich bin aus dem Supermarkt deutlich unter 10 Minuten wieder raus. Wenn dann das Risiko niedrig ist, bräuchte ich doch wohl, nach meinem Verständnis, gar keine Maske?"

Vielleicht sind die zehn Minuten ein Richtwert für den Kontakt mit Maske. Ohne Schutz könnten es zwei Minuten sein.

(Ob es wirklich so ist, weiß ich nicht.)

Wenn man

keine Ahnung von Softwareentwicklung hat, nicht weiß warum es (hier ein Deutschland) so schwierig war, kommen solche Kommentare raus:
Der Datenschmutzbeauftragte und ganz vielen besorgten Bürger wollten keine zentrale Speicherung. Also nur anonym und dezentral. => kein GPS
=> nur Bluetooth
Blue-Tooth war nie für diesen Zweck gedacht. Das OS musste erst für diesen Zweck angepasst werden. Zum ersten Mal überhaupt.
Wie so häufig: Können Sie das Programmieren? Ja, klar.
Können Sie auch das? (Grübel) Ja
Auch dann noch? (Hoffen das es gut geht) Ja.
Geht ja auch, aber halt nicht gleich ohne Fehler in der kurzen Zeit.
Einfach mal 30Jahre programmieren und in Projekten mitarbeiten und dann erst reden.

@SUV-Proll 20.54

Ich bin aus dem Supermarkt deutlich unter 10 Minuten wieder raus.
Wenn dann das Risiko niedrig ist, bräuchte ich doch wohl, nach meinem Verständnis, gar keine Maske?"
aber nur, wenn Sie die ganze Zeit die Luft anhalten und gar nie nie sprechen;-)
und wenn dann Jemand vor Schreck tot umfällt, werden Sie zum Fall für die Staatsanwaltschaft.

Ist halt keine exakte Wissenschaft

Es handelt sich um einen Virus. Der verbreitet sich ungefähr ähnlich vorhersehbar wie Wind.

Die Verbreitung des Virus ist schon sehr vielen Unwägbarkeiten unterworfen, Abstand, Dauer, Virenmenge, Ort, Infektiosität, Maske, Zwischenwände etc.

Aber es wird erwartet, dass eine App einen exakte Information liefern kann mit einer Technik, die nicht einmal auf Dinge wie Abstandsmessung ausgelegt ist.
Das klingt jetzt mal ziemlich unrealistisch.

Viel mehr als das, was sie jetzt kann, ist einfach nicht im Bereich des machbaren. Technisch nicht und biologisch nicht.

Ich würde es aus der anderen Richtung sehen:

Wenn man mal länger als 10 Minuten mit jemandem auf einem Meter (oder weniger) Abstand war, der zu dem Zeitpunkt positiv getestet wurde, dann bekommt man zumindest mal diese Info.
Dann kann man sich mal Gedanken machen, ob man sich testen lässt oder zumindest mal 2 Wochen mit etwas mehr Abstand durch die Welt läuft.

Wahrscheinlichkeitsrechnung

Stellen Sie sich vor, Sie würfeln mit zwei gewöhnlichen Würfel tausendmal. Wenn Sie alle Zahlen addieren und durch Tausend teilen, was haben Sie dann? Richtig: Einen Wert nahe 7. Wenn Sie aber die einzelnen Werte anschauen, dann war da alles dabei, von 2 bis 12.

Wenn Sie sich mit einem infizierten Menschen unterhalten, können Sie sich innerhalb von zehn Sekunden infizieren oder aber nach einer Stunde immer noch frei vom Virus sein. So ist das nun mal. Nur der Durchschnitt aller Infektionszeiträume ist 15 Minuten.
_

@Am 19. August 2020 um 20:34 von ednew

Positiv getestet....
heißt aber noch lange nicht, das man infiziert ist.

Und was soll das Ihrer Meinung nach sonst bedeuten?

@Am 19. August 2020 um 20:54 von SUV-Proll

Wenn dann das Risiko niedrig ist, bräuchte ich doch wohl, nach meinem Verständnis, gar keine Maske?

War die Frage jetzt als provokanter Witz gemeint?


Oder habe ich da was falsch verstanden?

Das würde ich vermuten, ja.

@SUV Proll 20:54 - definitiv falsch verstanden!

///
*
*
... auch, wenn Ihre rhetorische Frage suggeriert, man könnte überhaupt was falsch verstehen ...
*
... da gibt es nichts falsch zu verstehen! ...
*
... die Werte beziehen sich selbstverständlich auf das vorsichtige, umsichtige, rücksichtsvolle, intelligente Einkaufen MIT Maske und gebührendem Abstand!

Am 19. August 2020 um 20:59 von LifeGoesOn

Dazu kommt noch, das viele gar nicht merken, das sie infiziert sind. Ohne Symptome - kein Test - kein Eintrag in die App.

Steigende Zahlen der Infizierten - weniger Kranke und Tote. Man forscht und vermutet, das kann an der Mutation liegen. So sagt z.B. Virologe Dittmer der Uni Essen dazu :
Es gibt tatsächlich Hinweise darauf, dass sich das Virus bereits abschwächt. Und es könnte auch sein, dass das Virus im Zuge der Veränderungen irgendwann nur noch eine Erkältung oder einen Schnupfen auslöst. Prof. Drosten hatte sich auch dahingehend schon geäußert, das so etwas gar nicht unwahrscheinlich ist.

Zumindest macht es Hoffnung.

@Am 19. August 2020 um 20:59 von LifeGoesOn

Wie soll ich denn jemandem begegnen, der Corona positiv ist? Das kann doch nur passieren, wenn dieser wissentlich gegen seine Quarantäne-Auflagen verstößt.

Äh, nein...

Inkubationszeit wäre so ein Stichwort.

Dann die Zeit zwischen Test und Ergebnis, ggf. Kontrolle.

Beispiele sind den Medien zu entnehmen... z.B. Derjenige, der mal eben kurz für rund 120 Leute Quarantäne "organisiert" hat...

Es geht darum, daß jemand, der JETZT erfährt, daß er/sie positiv getestet wurde, eine Warnung an alle Kontakte (mit App) in den Tagen VORHER schicken kann...

@LifeGoesOn 20:59

"Wie soll ich denn jemandem begegnen, der Corona positiv ist? Das kann doch nur passieren, wenn dieser wissentlich gegen seine Quarantäne-Auflagen verstößt."

Nein.
Das passiert automatisch, wenn jemand, der keine Ahnung davon hat, positiv zu sein, durch die Gegend läuft. Und von diesen Leuten gibt es sehr viele!

"Selbst wenn viele die App nutzen, hilft sie nur, wenn auch alle getestet wären/werden."

Wie kommen Sie denn nun schon wieder darauf?
Wenn die App das einzige wäre, was gegen die Pandemie unternommen würde, hätten Sie recht.
Es wurde aber VON ANFANG AN gesagt, dass die App nur ein einziger Baustein der Maßnahmen sein soll!

@Am 19. August 2020 um 20:41 von Chnutz

Dabei geht es auch anderes: Über freie Anbieter wie Uptodown ist sowohl der aktuelle notwendige Dienst als auch die Warnapp ohne Konto downloadbar.

* Haben Sie da detaillierte Informationen?
* Unterschied zum Beispiel zu F-Droid?
* "Ohne Konto" meint ohne Google-Konto? (Das ginge etwa auch über die App Aurora Store, vermute ich mal...)

Der Haken ist aber wohl die Abhängigkeit von einer aktuellen Version der PlayServices.

Schön wäre in der Tat gewesen, wenn die App keine Abhängigkeiten zu US-Diensten aufweisen würde.

Wobei nach meinem Kenntnisstand der Hauptteil der Arbeit (Bluetooth) eben nicht hierzulande geleistet wurde (trotz des Millionenbudgets)...

@SUV-Proll 20:54

"Wenn dann das Risiko niedrig ist, bräuchte ich doch wohl, nach meinem Verständnis, gar keine Maske?

Oder habe ich da was falsch verstanden?"

Da haben Sie etwas sogar extrem falsch verstanden.
Oder möglicherweise nicht einmal bis zur nächsten Ecke gedacht.
Es gibt millionen von Leuten, die keine geeigneten Handys besitzen, die die App nicht installiert haben, die grundsätzlich alles und jeden in Zweifel ziehen etc.

Die App ist nur ein Teil der Corona-Maßnahmen!

@gumasoso 20:23

"Diese App funktioniert doch gar nicht richtig."

Das ist ganz einfach nur falsch.
Da haben Sie irgendetwas entweder nicht richtig gelesen oder nicht richtig verstanden.

@Am 19. August 2020 um 21:03 von Köbes4711

So gefragt haben Sie es richtig verstanden. In geschlossenen Räumen (wie im Supermarkt) sind die Gefahr der Übertragung die Aerosole. Und Masken helfen dagegen nicht.

Genau dies sollen die Alltagsmasken tun. Die Verbreitung der Aerosole reduzieren. Und damit die potentielle Ansteckungsgefahr.

Wieso gehen Sie davon aus, daß dem nicht so wäre?

@20:30 von Köbes4711

//Ich finde das Problem
ist, wie bei den Listen in den Restaurants, das wir damit der Pandemie hinterherlaufen.//

Das sehe ich auch so. Vor allem sehe ich keinen Sinn darin, dass ich z.B. beim Bäcker im Edeka-Markt meine Daten hinterlasse, während ich im übrigen Markt ohne Angaben einkaufen kann. Über meine Kontaktpersonen im Markt weiß dann auch kein Mensch etwas.

(Zu Ihrer Frage im anderen Thread: Die Antwort ist ja. Ich bin quasi sehr platzsparend gebaut und habe einen sehr hohen Grundumsatz)

@Am 19. August 2020 um 21:05 von boecklin


Der Datenschmutzbeauftragte und ganz vielen besorgten Bürger wollten keine zentrale Speicherung. Also nur anonym und dezentral. => kein GPS

Was hat denn jetzt GPS damit zu tun?

Selbstverständlich nur anonym und dezentral. Das ist allerdings völlig unabhängig von der Technik der Kontakterfassung.


=> nur Bluetooth
Blue-Tooth war nie für diesen Zweck gedacht. Das OS musste erst für diesen Zweck angepasst werden. Zum ersten Mal überhaupt.

Korrekt, dafür ist Bluetooth nicht konzipiert. GPS aber auch nicht.

Und Apple und Google haben da irgendetwas zusammengebastelt.

@Köbes4711 21:18

"Es gibt tatsächlich Hinweise darauf, dass sich das Virus bereits abschwächt. Und es könnte auch sein, dass das Virus im Zuge der Veränderungen irgendwann nur noch eine Erkältung oder einen Schnupfen auslöst. Prof. Drosten hatte sich auch dahingehend schon geäußert, das so etwas gar nicht unwahrscheinlich ist."

Das hat er ganz am Anfang der Pandemie, also vor einigen Monaten, bereits gesagt, dass das ein durchaus mögliches Szenario ist.
Und das hat nicht nur er gesagt, sondern so ziemlich alle dazu befragten Virologen. Hängt damit zusammen, dass Viren, die dem Wirt nichts allzu schlimmes bescheren, höhere Überlebenschancen haben als die anderen.

6 monate

auch wenn das risiko gering ist, testen lassen wuerde ich mich ja gerne... aber
wenn ich dann 1 woche in quarantaene bin...
leider versagt hier komplett der staat und die gesundheitsaemter. Es gibt das infektionsschutzgesetz und auch daran muessen sich die staatsbediensten halten.
gibt es regulaere tests bei der polizei und den 100schaften?

Schön, dass ich in einem

Schön, dass ich in einem Freundeskreis bin, in dem sie die App aktiviert haben und logischerweise auch kapiert, wofür sie gut ist und wie sie funktioniert.
Bei ihnen sind Zusammenkünfte z.B. von Vereinen für Vorträge usw. häufiger als bei mir und wenn sich tatsächlich einer der Anwesenden irgendwo angesteckt haben sollte, würden sie es wissen und sich auch von mir (Risikogruppe) fernhalten.
Es gibt einen weiteren Aspekt - ich lasse niemanden auf mein Grundstück, der keine Maske trägt oder die App nicht vorweisen kann. Ich weiß, daß ich privilegiert bin - ich habe es nicht nötig. Das heisst aber, dass ich auch nicht in Kontakt mit Corona-Leugner, Aluhut-Trägern ("Corona kommt vom G5 Mobilfunk") usw. gerate. Auch wenn der dörfliche Installateur daraufhin nie das für den anderen Tag versprochene Angebot abgegeben hat und ich übrigens gerade heute von einem Vertreter für Tiefkühlkost auf eigenem Grundstück angeschrien wurde. Ich koche sowieso nur frisch.

20:59 von LifeGoesOn

Wie soll ich denn jemandem begegnen, der Corona positiv ist? Das kann doch nur passieren, wenn dieser wissentlich gegen seine Quarantäne-Auflagen verstößt. Jedenfalls wird die- oder derjenige im Normalfall nicht und schon gar nicht mit seinem Smartphone durch die Gegend rennen.

Die Pandemie begleitet uns schon eine ganze Weile und eigentlich sollte jeder mittlerweile informiert sein, dass ein Infizierter bereits ansteckend ist, bevor er selbst Symptome entwickelt. Daraufhin wird sich diese Person testen lassen und falls das Ergebnis positiv ist, wird das hoffentlich in die App eingegeben. Dann erst begibt sich diese Person in Quarantäne und Sie bekommen, wenn alles funktioniert eine Warnung, falls Sie sich längere Zeit in der Nähe dieser Person aufgehalten haben.

@Guitar23 20:26

"Wenn ich mir das alles durchlese was da an Ungenauigkeiten, Fehlern, Voraussetzungen geschildert wird dann denke ich mir dass da eine Menge Geld für eine unsinnige App ausgegeben wurde. Die kann höchstens als Beispiel für die Erklärung vom Konjunktiv genutzt werden mit den ganzen wenn, aber, vielleicht, eventuell."

Und da haben wir mal wieder jemanden, der etwas nicht verstanden hat, daraus aber unbedingt Schlüsse zu ziehen müssen meint.
Das Leben und auch Viren sind nunmal nicht mathematisch exakt. Da spielen oft der Zufall oder bisher unbekannte Vorgänge eine große Rolle. Man kann nunmal nicht sagen, dass sich jemand, der 15 Minuten lang einen Infizierten geküsst hat, zu 100% ansteckt, weil das nicht stimmt. Aber es stimmt nunmal, dass man dadurch sein Risiko, sich anzustecken, enorm erhöht.
Wenn Sie unbedingt Russisch Roulette spielen wollen, nur weil Sie Statistik nicht verstanden haben - nur zu!

@rkessler 21:30

"auch wenn das risiko gering ist, testen lassen wuerde ich mich ja gerne... aber
wenn ich dann 1 woche in quarantaene bin..."

Dann schützen Sie die Gesellschaft vor dem Virus.
Wo ist das Problem?

Am 19. August 2020 um 21:26 von faktenfrei.de

Wieso gehen Sie davon aus, daß dem nicht so wäre?

Weil letzte Woche Herr Lauterbach mit diesem Thema im TV unterwegs war. Das ging es um Klassenräume. Bevor ich jetzt alles schreibe, kann man nachschauen / nachlesen Lauterbach bei Lanz.

Es gibt keine 100%.

Liebe Leute,
bitte einmal ruhig bleiben.
- Kein Smartphone wurde für diesen Zweck entwickelt.
- Es ist sicher höchst anspruchsvoll auf möglichst vielen Geräten passable Funktionalität zu erzielen. Das ist keine 0815 App.
- Wir sollten dankbar sein, dass wir überhaupt so ein datenschutztechnisch ausgereiftes Produkt haben.
- Wer mit dem Angezeigten nicht einverstanden ist, kann immer noch persönlich entscheiden, wie er reagiert. Niemand wird denunziert wie in anderen Ländern.
Erstmal besser machen, meckern kann jeder...
N8.

Am 19. August 2020 um 21:29 von DrBeyer

............Hängt damit zusammen, dass Viren, die dem Wirt nichts allzu schlimmes bescheren, höhere Überlebenschancen haben als die anderen........

Hallo Herr DrBeyer, ja, das ist der Grund der Viren. Macht aber Hoffnung in dieser düsteren Zeit. Das Thema kam grade wieder auf, hatte ich zufällig gelesen.

hmmmm...

Also, ich denke, dass die Corona- und die Tagesschau-App zu den wenigen Apps gehören, die "sauber" sind und keine Daten irgendwohin verschicken, die für die Nutzung der App gar nicht benötigt werden.

Ich stimme zu, dass eine Corona-App, die auch mal falsch-positive Kontaktmeldungen anzeigt, immer noch besser ist, als gar keine Corona-App. Die Diskussion über die Kosten halte ich für Zeitverschwendung. Was Besseres haben wir nunmal gerade nicht.

Was mich allerdings stört ist, dass die App permanent GPS- und Bluetooth-Signale senden muss. Damit ist den übrigen Apps auf den Handys Tür und Tor zum Datensammeln und Austauschen geöffnet. Ich denke, an der Stelle werden die Daten der Nutzer verappled und vergoogled... Nicht gut.

Bitte mal etwas nachdenken

Über kaum ein anderes Thema wird aktuell so viel Quatsch geschrieben wie über die Corona-Warn-App. Und der Mainstream dieses Forums ist natürlich dicke dabei. Komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge (die man vielleicht nicht versteht) werden gnadenlos runter gemacht. Wo sind wir? Im Mittelalter?

Warum?
Verschwörungsmythen? Allgemeiner Frust?
Ich hab keine Ahnung.

Ein Flop

Wenn nur ca. 70 Infizierte pro Tag sich über die App melden, also ca. 1.000 in 2 Wochen, scheint das Ganze ja relativ sinnlos zu sein, also 1.000 von 83 Millionen Einwohnern. Da müsste ich morgen zigtausende treffen, damit die App sagen wir mal mit 50 % Wahrscheinlichkeit etwas anzeigt?
Abgesehen davon: Die, die ich 10 Minuten lang treffe, sind mit Ausnahme der Bahnfahrten Freunde und Familie. Die würden mir sowieso bescheid sagen, wenn sie positiv getestet werden würden.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die App mir helfen würde, meine eigene Infektion zu erkennen, ist also extrem gering. Wie viele Ärzte hätte man für das Geld eigentlich ausbilden können?

Die anspruchsvollste App bisher

@ Durchsicht1:
- Es ist sicher höchst anspruchsvoll auf möglichst vielen Geräten passable Funktionalität zu erzielen. Das ist keine 0815 App.

Es ist die mit Abstand schwierigste App-Entwicklung bisher.

App

Diesen Mist, Corona App installiere ich einfach nicht!

@Deutsche-Elite

Woher weiß denn die App, ob ich eine Maske trage und ob ich mich in einem geschlossenem Raum oder im Freien aufhalte?

@opaalt

„ Wenn bei über 1.000 täglich Infizierten nur deutlich unter 100 sich melden ist das System gescheitert. Das Meldeverfahren ist zu kompliziert.
Mein Fazit: Die Politiker bekommen den Virus nicht in den Griff; das bayerische Desaster ist bezeichnend.“

Blödsinn. Wenn sich 100 täglich melden hat sich das System schon lange bezahlt gemacht. Die Kontaktnachverfolgung per Gesundheitsamt ist deutlich teurer.

Übrigens sind es nicht Politiker die das Virus in den Griff bekommen- sondern Menschen wie Sie und ich. Die Maßnahmen der Politik reichen aus- die Massnahmenumsetzung der Menschen nicht.

@ faktencheckerst - Hörensagen

Es zeigt, wie die Konzeption nicht durchgedacht wurde vom SAP und Telekom. Wobei die UX war nie die Stärke sowohl SAP als auch Telekom.

Dass Sie bei SAP oder Telekom auch nur einen Hauch von Einblick haben, können Sie mir nicht weiß machen. Die Entwicklergruppe, die an dieser App dran war, die ist international Spitze.

21:29 von DrBeyer

Hängt damit zusammen, dass Viren, die dem Wirt nichts allzu schlimmes bescheren,
höhere Überlebenschancen haben als die anderen.#
.
was nützt einem Virus wenn sein Wirt stirbt
man schlachtet ja auch nicht die Kuh, wenn man auf die Milch angewiesen ist
von daher hat so ein Virus sicherlich die besseren Karten
vor seinen Mitbrüdern

@ bürger-0815

Diesen Mist, Corona App installiere ich einfach nicht!

Vernünftige Lösungsansätze, die man nicht versteht, werden einfach ohne Grund nieder gemacht. Vorwärts nimmer, rückwärts immer.

@ opaalt - Das übliche Politiker-Blaming

Mein Fazit: Die Politiker bekommen den Virus nicht in den Griff

Da haben wir die Verantwortung mal wieder elegant abgeschoben. Alle sind schuld, nur nicht wir. Und vor allem die Politiker.

Ganz ehrlich, die App an sich hat schon Vorteile...

...denn unabhängig, ob mir die App nun mitteilt, ob eine mögliche Begegnung mit einem Infizierten
nun risikoarm ist oder nicht kann man sich als Betroffener doch Gedanken darüber machen
was man selber aktiv tun möchte.

---

Also läßt man sich z.B. vorsorglich testen oder
vermeidet man die nächsten Tage zu nahen Kontakt zu Anderen usw.?
-
Deshalb ist die App, trotz Kinderkrankheiten eher positiv zu sehen.
-
Was aber absolut negativ ist, daß es bestimmt noch zig tausende Nutzer eines Handys wie mich gibt,
die zwar ganz gerne die App installieren würden,
dies aber nicht können, da das Handy zu alt ist u. somit die Installation unmöglich ist.
-
Ein neues Handy kaufen kommt bei mir nicht infrage.
-
So muß ich also auf die alt bewehrte Methoden zurückgreifen, um mich so gut wie möglich zu schützen.
-
P.S.: Das soll nicht bedeuten, daß ich dies nicht machen würde, wenn ich die App nutzen könnte.

@ SUV-Proll - alles geschwätzt

Woher weiß denn die App, ob ich eine Maske trage und ob ich mich in einem geschlossenem Raum oder im Freien aufhalte?

Wer hat das behauptet?

@21:46 von Kommunist

//Bitte mal etwas nachdenken
Über kaum ein anderes Thema wird aktuell so viel Quatsch geschrieben wie über die Corona-Warn-App. Und der Mainstream dieses Forums ist natürlich dicke dabei. Komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge (die man vielleicht nicht versteht) werden gnadenlos runter gemacht. Wo sind wir? Im Mittelalter?

Warum?
Verschwörungsmythen? Allgemeiner Frust?
Ich hab keine Ahnung.//

Mainstream dieses Forums? Wer soll das sein und warum?
Ich kann Ihrem Kommentar jetzt auch nichts entnehmen, was meinen mittelalterlichen Geist erhellen könnte.

21:02 @Nachfragerin

"... dramatischer: Von 100.000 gesunden Menschen würden 1500 als "infiziert" getestet.  ..."

Mal von dieser Mär abgesehen, weil diese eine pauschale Falschbehauptung ist, ist es wesentlich dramatischer, einen Infizierten NICHT zu erkennen, da dieser dann weitere Personen anstecken kann.

Das Problem und damit die Fraglichkeit dieser App besteht doch genau darin, dass viele es viele symptomfreie Infizierte gibt, die Inkubationszeit und "Meldekette" viel zu lang dauert

Gruß
Leipzigerin59

@ bürger-0815

App Diesen Mist, Corona App installiere ich einfach nicht!

Haben Sie sich die technischen und mathematischen Grundlagen der App, die ja längst veröffentlicht sind (Quelle steht im Artikel), denn wenigstens mal angesehen? Oder lehnen Sie einfach nur was ab, weil es Ihnen zu neumodisch ist?

21:53 @Kommunist

Nur weil man SAP heißt, muss man noch lange nicht spitze sein.

Haben Sie schon mal irgendeine Software von SAP bedient?

Wenn nicht, haben Sie auch keine Einblick.

Gruß
Leipzigerin59

@Köbes4711 21:44

"Macht aber Hoffnung in dieser düsteren Zeit. Das Thema kam grade wieder auf, hatte ich zufällig gelesen."

Wissen Sie zufällig noch, wo Sie das gelesen haben und wie valide diese Hoffnung ist? Es gab ja immer wieder mal eine vorsichtige Hoffnung in dieser Richtung, die allerdings niemals validiert wurde.
Deswegen auch meine (zugegebenermaßen etwas zu) brüske Antwort auf Ihren Kommentar.
Mir ist bisher einfach noch nichts über den Weg gelaufen, was diese Hoffnung über den Status eines möglichen Szenarios heben würde.

Und das Ebola-Szenario (Virus wird einfach nicht schwächer) gibt es ja auch noch ...

@ Biocreature

Was aber absolut negativ ist, daß es bestimmt noch zig tausende Nutzer eines Handys wie mich gibt, die zwar ganz gerne die App installieren würden, dies aber nicht können, da das Handy zu alt ist u. somit die Installation unmöglich ist.

Die Installation ist im Prinzip ja möglich, nur bringt es nichts, die App könnte doch nicht arbeiten, weil Ihr Spartphone nicht die technischen Voraussetzungen hat, per bluetooth die Nähe anderer Geräte zu messen. Die Bauteile fehlen in Ihrem Handy, weil es sie damals noch nicht gab.

Das ist ungefähr so, wie wenn man sich darüber beschwert, dass man mit einem Mono-Lautsprecher kein Stereo hören kann.

20:44 @Deutsche-Elite

"... Hauptsache, sie erfüllt ihren Zweck - und das tut sie! ..."

Ach ja?
Sind Sie da so sicher?

Sie haben doch neulich erst bewiesen, dass Sie gar keine Ahnung von der App haben.

Die Nutzer berichten von so vielen Fehlermeldungen, dass man an der Zweckerfüllung zweifeln darf.

Außerdem wird den Infektionen nur hinterher gerannt.

Gruß
Leipzigerin59

@ faktenchecker_st

46 Mio Projekt Es zeigt, wie die Konzeption nicht durchgedacht wurde vom SAP und Telekom.

Das ist falsch und nur so dahin gesagt. Das Projekt ist sehr gut durchdacht und gut dokumentiert. Man muss sich nur die Mühe machen und sich mal richtig informieren.

Herbst

Wenn die App in 6 Wochen noch etwas besser ist als jetzt schon, dann kommt das immernoch rechtzeitig. Wollen mal sehen wie die Downloads bei Schmuddelwetter ansteigen.

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