Ihre Meinung zu: Corona-Krise: Norwegens Staatsfonds verliert Milliarden

18. August 2020 - 17:36 Uhr

Er gilt als der größte Staatsfonds der Welt und als Absicherung des Wohlfahrtsstaats - doch nun drohen Turbulenzen: Norwegens Staatsfonds hat wegen der Corona-Krise einen Verlust von knapp 18 Milliarden Euro eingefahren.

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Kommentare

"Ich glaube, dass es eine leichte Diskrepanz zwischen der Realwirtschaft und den Finanzmärkten gibt."

Das glaube ich allerdings auch. Und ich WEIß sogar, dass die Möglichkeit, in Zukunft gut (weiter) zu leben weder in Norwegen noch sonstwo auf der Welt eine Frage des Geldes sein darf. Es gleichwohl aber anscheinend ist.

Häh?

Aktien und Immobilien notieren doch längst wieder auf Höchstständen.

Wen interessieren denn nicht realisierte Kursverluste, die auf niedrigeren Kursen im April basieren?

Ist doch längst passe`

Der Fonds ist in Dollar gerechnet 1,15 Billionen schwer

- das entspricht etwa 214.000 Dollar je Einwohner.
.
alle Achtung
verrentet wären das gut 1.800 Euro / mtl.

und dann mal zur Klarstellung
1.15 Billionen US$ davon 18 Mrd Euro Verlust
das sind nicht mal 2 %

Norwegen verliert etwas

Norwegen verliert etwas Geld..na und...sie sind nicht in der EU und brauchen ihre verbleibenen Rücklage nicht den Kommissaren opfern

Donalds Weltwirtschaftskrieg & Corona

Es werden weniger Gas/ÖL/Rohstoffe gebraucht.

Ob der Weltwirtschaftskrieg beendet werden kann, werden wir im November wissen.

und ARD

was wollt ihr damit vermitteln? aktien und anleihen und staatsfonds sind schlecht? gottseidank hat deutschland nicht sowas verwerfliches. wollt ihr das vermitteln?

Staatsfonds

In Russland gab es auch mal einen Staatsfonds, der sogar noch stärker war und im Besitz des Volkes. Mittlerweile haben die Oligarchen ihn sich aufgreteilt. Das Volk geht leer aus.

Das ist ein Verlust von nicht

Das ist ein Verlust von nicht mal 2%. Scheint ein hervorragend gemanagtes Portfolio zu sein.

Immobilien-Blase

Der norwegische Staatsfonds hat angeblich Probleme mit der Immobilienblase. Manchen hier macht das Sorgen. Ich frage mich aber warum?

Ob es am Immobilienmarkt eine Blase gibt oder nicht, hat mich in den letzten Jahren wenig interessiert. Ich habe 2008 in der Krise eine Wohnung in Leipzig gekauft und jetzt Anfang 2020 wieder zu einem deutlich höheren Preis verkauft, um in den Westen zu gehen. Das heißt, ich habe fast 12 Jahre mietfrei in Leipzig gewohnt und dabei sogar noch ein etwas verdient. So lässt man sich die Immobilienblase gefallen.

18:28 von Einfach Unglaublich

das sehen sie falsch ....
wenn der DAX (und entsprechende) wieder steigen 10 ... 15 % sind ja nicht unrealistisch
dann können die Medien wieder ne Story bringen, das Vermögen um 100 ... 150 Mrd gestiegen ...

214.000 Dollar Guthaben pro Norweger im Fond

Ein reiches Land und aus gutem Grund nicht in der EU, sonst hätte sich der Fond schon deutlich eher gelehrt.
Wie ist es da denn vergleichsweise hier, wieviel Schulden pro Kopf hat Deutschland zu bieten?

Finde ich auch merkwürdig

Also mein Fond von meiner Bank ist wieder bei 99,XX% Aber viel interessanter finde ich, dass Verständnis von Generationenvertrag. Weicht ein bissel ab von dem der Deutschen :D

Verluste mit Aktien

Wenn ich 1000 Aktien einer Firma besitze und die Aktie verliert an der Börse aufgrund von Corona an Wert, dann verkaufe ich meine Aktien nicht, so lange ich nicht dazu gezwungen werde.
Und so lange ich nicht verkaufe, habe ich auch keinen Verlust gemacht, denn ich besitze nach wie vor 1000 Aktien.

Geht die Firma aufgrund von Corona in die Insolvenz, dann habe ich natürlich Pech gehabt, denn dann habe ich zwar immer noch 1000 Anteile der Firma, aber die sind dann leider wertlos.

Die 18 Milliarden

wird Norwegen wohl verschmerzen können, andere müssen die Absicherung über Steuern machen, weil sie keine Bodenschätze haben.

"Ich glaube, dass es eine leichte Diskrepanz zwischen der Realwirtschaft und den Finanzmärkten gibt." Die vollen Auswirkungen auf manche Wirtschaftszweige - etwa die Freizeit- und Reisebranche - blieben noch abzuwarten. "

Ja die Höhenflüge des DAX haben sich von der Wirklichkeit auf der Welt schon lange abgekoppelt, wer viel Geld hat, kann es noch schneller erhöhen.
Mit der wirklichen Lage hat das zur Zeit, wenig zu tun.

Deutschland ohne Staatsfond sollte sich schämen

anstatt Vermögen für seine Bevölkerung anzuhäufen, wird das Geld rechts und link aus dem Fenster geworfen. Man darf die Norweger für ihre Regierungen beneiden. Andererseits hat wohl kaum je eine Politikerin weltweit mehr Geld vernichtet als Merkel mit ihrer Politik.

Warum haben die denn

Warum haben die denn verkauft? Dass die Börse kein Sparbuch ist, hat doch der Dümmste begriffen. Die machen ja auch keine Gewinne, wenn sie nicht verkaufen.
Also, nicht so laut weinen. Glaubt eh keiner.

Armes Deutschland

Die Buchverluste dürften wieder aufgeholt sein.

Anstelle sich ein Beispiel an Norwegen zu nehmen, wollen die deutschen Politiker wohl an einem "armen Deutschland" festhalten.

Staatsfonds verliert nichts wirklich

Bei einem Wert von 1.15 Billionen ist ein nicht realisierter Verlust von 18 Milliarden wohl nicht viel. Die Norweger*innen brauchen sich um ihren Wohlstand zumindest in den nächsten Jahrzehnten keine Sorgen zu machen. Sorgen machen müssen sich hingegen diejenigen, die im Alter von einer Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung leben müssen. Hätte der Staat schon in den 70er Jahren einen Teil der Rentenbeiträge in Aktien, Fonds oder Immobilien angelegt, wäre Altersarmut heute kein Thema.

Diese Länder

haben wenigstens vorgesorgt und zur Seite gelegt für ihre Bürger, während das reiche, verschuldete Deutschland uns noch höher verschuldet für die nächsten Jahrzehnte. Unsere Kinder und Enkel werden es nicht besser haben. Die müssen diese Fehlleistungen dann bezahlen.

Bitte "Sandmännchen" vor acht...

Das "Hohelied" von der Überlegenheit aktienbasierter Sozialsicherungsfonds war und ist eine Schimäre (siehe aktuell Norwegen und andere...).
_
Das deutsche System der umlagefinanzierten Alterssicherung aus realer Wirtschaftstätigkeit (und Steuern) ist weltweit unschlagbar... und außerdem sozial gerecht (...sofern der Staat nicht in die Kasse greift... ) und die Wirtschaft - auch mit Automations- u. Digitalisierungssteuer - zum gerechten Beitrag herangezogen wird.
_
By the Way... Wozu Verträge mit aktien- bzw. fondsbasierten Renditeversprechen führen können, davon können deutsche Rentner = private Versicherungskunden ein lautes Klagelied singen...
_
PS: An die ARD... statt "Börse vor acht" bitte wieder das alte "Sandmännchen" senden... damit wenigstens die Kinder ruhig einschlafen...

Am 18. August 2020 um 19:18 von Schlaubär

" 214.000 Dollar Guthaben pro Norweger im Fond

Ein reiches Land und aus gutem Grund nicht in der EU, sonst hätte sich der Fond schon deutlich eher gelehrt.
Wie ist es da denn vergleichsweise hier, wieviel Schulden pro Kopf hat Deutschland zu bieten?"

Die Frage ist ganz einfach zu beantworten.
Auszug.
Entwicklung der Staatsverschuldung in Deutschland
Um genau zu sein: 1.889.168.000.000 Euro zum Stichtag 31.12.2019 für "Schulden des öffentlichen Gesamthaushalts beim nicht-öffentlichen Bereich". Das ergibt pro Einwohner 22.861 Euro Schulden.15.07.2020

2020 kommt natürlich noch ein Berg drauf, es gibt ja zur Zeit Milliarden zum verteilen, neue EU kommt auch noch dazu.

Auf jeden Fall, kein Plus wie in Norwegen.

um 19:48 von Stern2100

"Hätte der Staat schon in den 70er Jahren einen Teil der Rentenbeiträge in Aktien, Fonds oder Immobilien angelegt, wäre Altersarmut heute kein Thema."

Naja - den wirklich teuren Unsinn haben wir uns wohl vor gut 30 Jahren erlaubt...

@um 18:45 von Wilhelm Schwebe

was wollt ihr damit vermitteln? aktien und anleihen und staatsfonds sind schlecht? gottseidank hat deutschland nicht sowas verwerfliches. wollt ihr das vermitteln?

Exakt darum geht es. Die Stimmen dass man (die Bundesbank) besser Anteile von innovativen und gut aufgestellten Unternehmen aufkauft anstatt dieselben hunderten von Milliarden in Staatsanleihen maroder Euro-Staaten versenkt werden zurecht lauter.

Dagegen muss man früh genug anschreiben. Irgendwann kommt jemand auf die Idee zu hinterfragen, was die Bundesbank so jährlich ausschüttet. Und was anders angelegt möglich wäre. Da kommt so ein Bericht während der Corona-Delle der Börse (die sowieso bereits nicht mehr aktuell ist) ganz gelegen...

Grüsse aus der Schweiz

@19:05 von Werner40

>> Das ist ein Verlust von nicht mal 2%. Scheint ein hervorragend gemanagtes Portfolio zu sein... <<
_
... vielleicht für die Kapitalanleger... doch 2% Minus (Milliardenbetrag) schlagen auch direkt durch auf die Absicherung = Ansprüche der Rentenversicherten. Kann der übrige norwegische Sozialstaat das (und evtl. künftige Negativentwicklungen) abfangen..?

@aufgeklärte Welt

"anstatt Vermögen für die Bevölkerung anzuhäufen, wird Geld rechts und links aus dem Fenster geworfen".
Ich stimme Ihnen insoweit zu. In den 70er Jahren wurde klar, dass das umlagenfinanzierte Rentensystem aufgrund des Geburtenrückgangs -die Pille wird heute auf den Tag 60 Jahre- nicht mehr funktionieren wird. Die Politik konnte sich auf eine Änderung jedoch nie einigen, auch weil die Sozialpolitiker*innen von Union und SPD Systemveränderungen vehement ablehnten. Heute haben wir eine Vermögensverteilung, die zum Himmel schreit und Facharbeiter zahlen mit ihrem Einkommen fast den Spitzensteuersatz.

"Norwegens Staatsfonds hat

"Norwegens Staatsfonds hat wegen der Corona-Krise einen Verlust von knapp 18 Milliarden Euro eingefahren.
...Er hält Beteiligungen an 9200 Unternehmen und besitzt 1,5 Prozent aller weltweit börsennotierten Aktien. "
#
#
Da hat die ts ja mal wieder einen rausgehauen.
Das kleine Norwegen besitz also 1,5 % aller weltweit börsennotierten Aktien und hat jetzt im Buch 18 Milliarden weniger stehen!?!
Das kann Deutschland natürlich nicht passieren, da es keinen Staatsfond gibt.

19:39 von Bender Rodriguez

Warum haben die denn verkauft?
.
vielleicht sollten sie den Artikel lesen und nicht nur überfliegen

Verluste haben die überhaupt nicht, bestenfalls wenn sie verkaufen würden
wo steht dass die was verkauften ?

@19:48 von Stern2100

>> Staatsfonds verliert nichts wirklich >
Bei einem Wert von 1.15 Billionen ist ein nicht realisierter Verlust von 18 Milliarden wohl nicht viel. Die Norweger*innen brauchen sich um ihren Wohlstand zumindest in den nächsten Jahrzehnten keine Sorgen zu machen. Sorgen machen müssen sich hingegen diejenigen, die im Alter von einer Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung leben müssen. Hätte der Staat schon in den 70er Jahren einen Teil der Rentenbeiträge in Aktien, Fonds oder Immobilien angelegt, wäre Altersarmut heute kein Thema. <<
_
Erträge aus Aktienfonds entstehen aus Börsengewinnen. Doch schon seit den 1970ern wurden die Börsen hochspekulativ, erst recht seit den 1990ern... Man könnte auch sagen "Aktenleichen" (auch ehedem prominente) pflastern den Weg der Börsen... Deshalb wäre jede Börsen- = Aktienspekulation mit deutschen Rentenbeiträgen ein ungesicherter Casinoeinsatz... aber nix für seriöse Rentenpolitiker.

Norwegens Staatsfonds verliert Milliarden

wahnsinn !
jeder Deutsche ist mit 25.000 Euro durch unseren Staat verschuldet
mit dieser Coronasache wohl 30.000 Euro
und diese "gebeutelten" Norweger haben 200.000 Euro auf dem "Konto liegen"
das wäre auch ne Schlagzeile wert

Am 18. August 2020 um 20:18 von Zwicke

"...doch 2% Minus (Milliardenbetrag) schlagen auch direkt durch auf die Absicherung = Ansprüche der Rentenversicherten. Kann der übrige norwegische Sozialstaat das (und evtl. künftige Negativentwicklungen) abfangen..?"
#
#
Da wird gar nichts an die Rentenversicherer durchschlagen. Nur ein Teil wird ausgezahlt und mit dem größeren Teil kauft man sich weiter im Aktienmarkt usw. ein.
Vielleicht haben die es ja wie ich gemacht und am Anfang des Jahres Aktien von Goldmienen gekauft;-))

20:19 von Stern2100

Facharbeiter zahlen mit ihrem Einkommen fast den Spitzensteuersatz.
.
und das ist nicht das Schlimmste dabei
sondern dass es trotzdem nicht reicht !

214.000 pro person

ist lediglich eine zahl, um die grössenordnung zu verdeutlichen.

natürlich hat dieses geld nicht jeder Norweger!
was viele hier anscheinend überlesen, ist der fakt, dass das geld für zukünftige generationen angelegt wird. denn auch wenn in Norwegen noch öl und gas sprudeln, die vorkommen sind endlich. und Norwegen hat ohne öl und gas nicht besonders viel zu bieten, um die bevölkerung auf dem jetzigen standard zu halten.

ich kann nur jedem empfehlen, sich ein wenig mit der geschichte der nordischen staaten wie Norwegen oder Finnland zu beschäftigen, wie das leben hier vor 1900 aussah. wir waren die armenhäuser dieser welt.

und ich möchte auch stark bezweifeln, dass Deutsche gerne mit uns tauschen möchten. gehen sie alleine mal hier einkaufen oder besorgen getränke für einen grillabend nach deutschem vorbild. sie werden schnell wissen, was ich meine....

@um 19:57 von Zwicke

Das "Hohelied" von der Überlegenheit aktienbasierter Sozialsicherungsfonds war und ist eine Schimäre (siehe aktuell Norwegen und andere...).

Arme Anja Kohl, jetzt gibt sie sich tagtäglich Mühe dem Deutschen das langfristige Aktiensparen näher zu bringen und dann hagelt so ein Artikel auf der TS-Seite rein.

Aber irgendwie ist das auch richtig schwierig mit der Firmen-Policy: Will man dass der Bürger etwas aus seinem Ersparten macht oder will man es der Regierung einfacher machen für Corona-Bonds und dergleichen zu werben?

20:18 von Zwicke

sollte es nicht rübergekommen sein
die haben einen "Buchverlust" ein tatsächlicher Verlust wäre wenn die das durch nen Verkauf realisieren
warum sollten die das tun, stecken die in einem Finanzierungslücke
allein die Öl und Gaseinnahmen betrachtet

Eine Momentaufnahme, mehr nicht

der Staatsfonds muss ja jetzt nicht bei niedrigeren Kursen liquidieren. Aber die angelegten Milliarden sind GUTHABEN. Wo ist da denn das deutsche Pendant? Eben! Nicht existent. Der Gedanke an Staatsvermögen ist in Deutschland so fremd geworden. Da meint man noch, man könne unendlich ungedeckte Schecks auf die Zukunft schreiben. ( Für die Jüngeren: Schecks waren ein Zahlungsversprechen auf ein Konto;-).

@19:57 von Zwicke

//PS: An die ARD... statt "Börse vor acht" bitte wieder das alte "Sandmännchen" senden... damit wenigstens die Kinder ruhig einschlafen...//

Oh ja, saugute Idee.

20:41 von suomalainen

wie das leben hier vor 1900 aussah. wir waren die armenhäuser dieser welt.
.
das mag ja sein
damals hatten wir ja auch noch unseren Kaiser Wilhelm
wie sie bestimmt wissen (ein großer Norwegen Fan übrigens) war
der jedes Jahr seinen Urlaub dort verbrachte (auf seiner Jacht)

aber wir leben jetzt und heute
und tauschen ?
alles hat vor und Nachteile
ich finde Norwegen ein schönes gepflegtes und ordentliches Land
mit freundlichen wenngleich etwas unterkühlt wirkenden Menschen
was jetzt in keinster Weise als Kritik rüberkommen soll
und mit ein paar Flaschen Hochprozentigem konnte man sich - in meiner Jugend zumindest - den Urlaub finanzieren

@von zwicke

"Aktienspekulation mit deutschen Rentenbeiträgen ein ungesicherter Casinoeinsatz.... Aber nichts für seriöse Rentenpolitiker"
Ich rede nicht wilden Aktienspekulationen das Wort. Aber ein umlagenfinanziertes System, in dem immer weniger Menschen einzahlen und immer mehr Menschen Rentenzahlungen bekommen, ist nicht seriös, sondern es gleicht mehr einem Schneeballsystem.

20:47 von Messi

unsere ARD sieht sich ja eher als erziehungsanstalt. und ist deshalb bemüht, uns im sinne von ede schnitzler und linksgrün vom geldvermögen zu bilden, abzuhalten. wie man hier sieht, gelingt das zusehends mehr

19:57 von Zwicke

Das "Hohelied" von der Überlegenheit aktienbasierter Sozialsicherungsfonds war und ist eine Schimäre (siehe aktuell Norwegen und andere...).
.
sorry (nicht persönlich nehmen) wenn ich mir erlaube noch mal was richtig zu stellen
es geht nicht darum dass ein aktienbasierter Sozialversicherungsfond besser oder schlechter ist
sondern darum dass die gar keine andere Option hatten
die gewaltigen Öleinnahmen müssen ja irgendwo investiert werden
zugegeben, die hätten auch für jeden Bürger 4 ... 5 kg Gold kaufen können

Sysi

Da steht Verlust. Ohne Verkauf, kein Verlust oder Gewinn. Kein Verkauf= kein Verlust.
Also eine Meldung für die "Hausfrau", die mal als Ausstiegsszenario am Aktienmarkt galt. Das war noch vor der T-Aktie.

sollte sich Deutschland mal ne Scheibe von abschneiden

wenn Herr Blüm seinerzeit einen ähnlichen Fonds gebildet hätte, wären die deutschen Renten heute auch sicher. Aber Merkel & Co werden uns vermutlich noch das letzte Hemd ausziehen - natürlich nur aus Solidarität zu all jenen, denen es angeblich noch schlechter als uns geht.

20:36 von Sisyphos3

das würde die ARD nie machen. um den neid zu schüren hier im volke, dazu ist die ARD nicht imstande,da viel zu seriös

Für und Wider...

Der Kursverlust des norwegischen Sozialfonds hat mal rein gar nix zu tun mit Gewinnen hiesiger (deutscher) Aktenbesitzer. Deren mögliche Erfolgsbilanzen sind für die allgemeine Rentensituation in DE völlig unerheblich. Denn für Aktienspekulationen - über Banken und Fonds - braucht man das nötige freie Vermögen, um evtl. nennenswerte Vermögenszuwächse zu erzielen. Dem privaten Besitzer einer einzelnen DAX-Aktie zum Nennwert von hundert Euro nützt es gar nix, wenn er per anno 2,50 Euro Dividende erhält (versteuerbar)... Er muß mehrere tausend Euro investieren, um evtl. eine nennenswerte Dividende zu erreichen. Aber - welcher Normalo kann das..?
_
Eine angeblich sichere Lösung sind "Staatsfonds", die sich mittels eingezahlter AN-Abgaben am Borsengeschehen beteiligen... sich damit aber auch abhängig machen von diesem speziellen Metier... mit allen Vor- u. Nachteilen... siehe derzeitige Verluste des Norway-Founds... Kann besser werden... aber auch schlechter...

unter anderem auch bei vonovia ...

bzw ehemals deutsche annington kapital angelegt.

der deutsche mieter unterstützt auch das sozialsystem in norwegen.

@18:31 von Sisyphos3

alle Achtung
verrentet wären das gut 1.800 Euro / mtl.

und dann mal zur Klarstellung
1.15 Billionen US$ davon 18 Mrd Euro Verlust
das sind nicht mal 2 %

Nach Ihren Rentenberechnungen mal die Hand auf's Herz gelegt: Würden Sie einfach mal so eine Rentenkürzung akzeptieren?

Staatsfonds: Solide sozialdemokratische Politik

Kurspolitik in Fonds kann zu temporären Verlusten und Berichtigungen in den Büchern führen. Nicht neu und kein Gegenargument gegen ihr Bestehen.

Der norwegische Staatsfonds musste 2006 gegen Widerstände aus Teilen des bürgerlichen Lagers eingeführt werden. Letzlich ist er eine kluge Vorsorgepolitik, welche dem Denken in den skandinavischen Ländern mit ihrer langjährigen sozialdemokratischen Tradition entspricht.

@19:26 von GeMe

>> Wenn ich 1000 Aktien einer Firma besitze und die Aktie verliert an der Börse aufgrund von Corona an Wert, dann verkaufe ich meine Aktien nicht, so lange ich nicht dazu gezwungen werde. Und so lange ich nicht verkaufe, habe ich auch keinen Verlust gemacht, denn ich besitze nach wie vor 1000 Aktien. > Geht die Firma aufgrund von Corona in die Insolvenz, dann habe ich natürlich Pech gehabt, denn dann habe ich zwar immer noch 1000 Anteile der Firma, aber die sind dann leider wertlos. <<
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Letzteres ist richtig ... siehe WireCard... ob der norwegische Sozialfonds da auch investierte... ??... ist aber auch egal..!... weil Verluste die Allgemeinheit aller norwegischen Steuerzahler ausgleichen wird... Ob das sozialgerecht ist, mögen Experten beurteilen... Ich jedenfalls finde das deutsche Renten-Umlagesystem gerechter und ehrlicher...

@20:38 von tagesschlau2012

>> Vielleicht haben die es ja wie ich gemacht und am Anfang des Jahres Aktien von Goldmienen gekauft;-...<<
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Larifari...

18. August 2020 um 19:05 von

Das ist ein Verlust von nicht mal 2%. Scheint ein hervorragend gemanagtes Portfolio

RE alle Achtung bei Zeiten des Virus und es steigt gerade ,war nur zeitweise, rechnerisch .
Wenn ich meine Rentenbeiträge und nach den Einmalentnahmen der Politiker für ihre Hobbys so sehe im Vergleich ,kommen mir Tränen . Was möchte uns die Ts damit sagen ? De machts richtig oder ?

21:21 von Zwicke

mal ne bescheidene frage eines verunsicherten. welche DAX aktie hat einen nennwert von 100€?

Ein anderer Effekt dürfte viel gravierender sein:

Die Einnahmen aus dem Verkauf von Öl sind dramatisch gesunken aufgrund von Preisverfall und geringerer Nachfrage.
Dennoch ist Norwegen zu beneiden: Das Land hat im Lotto gewonnen und das Geld sinnvoll in die Wirtschaft, Bildung, Infrastruktur investiert und können damit ihren Sozialstaat langfristig sichern. Norwegen hätte es auch in Poserkarren, Protzbauten und Kamele stecken können...

und kein Gegenargument gegen ihr Bestehen?

von MRomTRom @
Bei uns waren die nicht so erfolgreich. KOOP LEG, Neue Heimat oder Platte in der DDR.

Auch der gesamte Verkauf von Werks oder Städtischen Wohnung und Krankenhäuse hat ja gezeigt Sie könnens und wollen es nicht.

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