Ihre Meinung zu: Gesenkte Mehrwertsteuer: Bisher nicht der erhoffte "Wumms"

3. August 2020 - 20:48 Uhr

Die befristete Senkung der Mehrwertsteuer sollte Konsum und Wirtschaft wieder ankurbeln. Doch nach einem Monat fällt die Bilanz durchwachsen aus - und der Handel drängt schon auf Verlängerung. Von Linda Staude.

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Kommentare

Ich weiß immer noch nicht ob ich meine Arbeit behalte

Ich weiß immer noch nicht ob ich meine Arbeit behalte. Natürlich spare ich alles was geht.

Mir bleibt ohnehin nach den notwendigsten Ausgaben kaum etwas über.

Bisher nicht der erhoffte "Wumms"

und ein Lebensmittelgeschäft ist auf dem Bild
also seit der MWSt Senkung kaufe ich erheblich mehr Brot Milch und Eier
ebenso Nivea Creme und Klopapier

Rohrkrepierer mit Ansage!

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... dass das nix wird, war doch vorab klar, wie Kloßbrühe!
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... der Einzelne merkt Null-Komma-Nix von den paar Prozenten ...
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... und die Händler sind alle doof genug, die angebliche, fantastische Preissenkung im einstelligen Prozentbereich an die Endverbraucher durchzureichen ...
*
... vollkommener Hirnriss!
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Gedacht war das Ganze eigentlich als direkte Finanzspritze für den Einzelhandel und vor allem die Gastronomie - was wirklich Arbeitsplätze hätte sichern können! ...
*
... aber daraus wird nun nix mehr, da die großen “Geiz-ist-Trumpf”-Ketten den Discount durchreichen und dadurch alle anderen zwingen mitzumachen!
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... als Nächstes gehen weitere Jobs flöten und dem Staat fehlt einfach Geld um gegensteuern zu können!
*
... das sollte sofort rückgängig gemacht werden!

also bei Aldi und Lidl

wird die MWSt pauschal an der Kasse abgezogen
ohne wenn und laber

Es wird billiger

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind auf breiter Front gefallen. Das ist in meinen Augen ein deutlicher Erfolg der Corona-Maßnahmen.

Konsum bedingt wirtschaftliche Sicherheit

***Derzeit ist immer noch unklar, ob es eine zweite Infektionswelle geben wird. Experten warnen vor einer möglichen Pleitewelle von Unternehmen im Herbst, die viele Jobs kosten könnte. Die Unsicherheit bleibt groß, und das bringt die Leute dazu, ihr Geld eher zusammenzuhalten statt teure Anschaffungen zu tätigen.***

Das ist der springende Punkt, und der wird nicht durch Senkung von ein paar Prozentpunkten der MwSt. ausgeglichen.

Darum ist es essentiell wichtig, das Coronavirus auf niedrigstem Niveau zu halten. Da sind so Aktionen wie Party auf dem Opernplatz zu Frankfurt a.M. oder andernorts, sowie die völlig sinnfreie Demo in Berlin das pure Gift für den Kampf gegen COVID-19.

Und erst wenn die eigene wirtschaftliche Situation sicher ist, dann klappt's auch mit dem Konsum.

Gruß Hador

Also der große Wum

war es bei uns zu Hause nicht.
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""Doch kein Händler ist verpflichtet, die Mehrwertsteuersenkung auch an seine Kunden weiterzugeben, und viele haben es auch nicht getan. Hotels, Restaurants und Kneipen zum Beispiel haben unter der Corona-Krise so stark gelitten, dass sie das Geld zum Überleben brauchen. Kleine Läden und Online-Händler sind ebenfalls kaum mit den Preisen heruntergegangen. Das mindert den Effekt der Steuersenkung. Besser sieht es aus bei teuren Anschaffungen wie Möbeln oder Autos. Diese sind oft wirklich mehrere hundert Euro billiger zu haben.""
#
Da wir z.Zt. keine Möbel oder ein Auto brauchen wo man wirklich was von der Senkung der Mehrwert Steuer ( Ein Begriff dem noch nie was abgewinnen konnte ,aber das nur am Rande erwähnt ) macht sich bei den täglichen Einkäufen bei uns nicht viel bemerkbar. Täglich flattern so viele Sonderangebote in den Briefkasten das man von der Senkung der Mehrwert Steuer gar nichts mitkriegt.Ich jedenfalls.

Unfug

Das bringt doch genauso wenig, wie irgendwelche Abwrackpämien - alles, was jetzt unter dem Reiz der niedrigeren Steuer gekauft wird, kaufe ich doch trotzdem nicht ein zweites Mal. Konsumprodukte ausgenommen, aber die kaufe ich ja ob Steuer hoch oder runter.
Abgesehen davon ist der Einzelhandel seit Jahren auf dem absteigenden Ast.
Die Wirtschaft untersteht ohnehin ihrem eigenen Zyklus. Eine Steuerung, wie man es einem immer weiss gemacht wird, ist da kaum möglich; schon gar nicht mit Peanuts und auch nicht innerhalb weniger Monate.
Alles Aktionismus und damit grober Unfug.

@Sisyphos3 21:08 - Bravo!

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... na herzlichen Glückwunsch! ...
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... da sparen Sie ja beim durchschnittlichen Wocheneinkauf sicherlich fantastische 2-5,-€ !!!
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... macht dann atemberaubende 100-250,-€/Jahr, die Ihr Geldbeutel entlastet wird!
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... dafür kann man beispielsweise beim nächsten Esotheriker-Stammtisch mal ne Lokalrunde Halbedelstein-Wasser raushauen!
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... aber im Staatshaushalt fehlen durch den Unfug Milliarden!
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... das hätte nur funktioniert, wenn man den Mwst Vorteil bei den Unternehmen belassen hätte und nicht (!) an die Endverbraucher durchgekurbelt hätte! ...
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... bei gleichzeitigen Vorgaben für Arbeitsplätze!
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... verstehen Sie das?

Deutsche "Elite"?

der Einzelne merkt Null-Komma-Nix von den paar Prozenten ...

Merkt? Was hätte man merken sollen? Dass es jetzt alles umsonst gibt? Dass das Wasser plötzlich berghoch läuft? Das Runtermachen und Kleinreden nervt langsam. Die MWSt sinkt von 19% auf 16%. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

um 21:03 von Deutsche-Elite

"... der Einzelne merkt Null-Komma-Nix von den paar Prozenten ..."

Schön für sie dass sie knapp 3% nicht merken.

"Gedacht war das Ganze eigentlich als direkte Finanzspritze für den Einzelhandel und vor allem die Gastronomie - was wirklich Arbeitsplätze hätte sichern können! ..."

Unsinn - Es sollte eine eine Entlastung für alle Bürger sein.

"... aber daraus wird nun nix mehr, da die großen “Geiz-ist-Trumpf”-Ketten den Discount durchreichen und dadurch alle anderen zwingen mitzumachen!"

Kann es sein, dass sie sofort meckern würden, wenn die Discounter den Steuerabzug behalten hätten?

war ne feine Sache die MWSt Senkung

Also ich habe die Reparatur des Garagenantriebs um 2 Wochen verschoben
3 % von 1.200 Euro, das kann man mitnehmen
jetzt noch ne Reparatur am Balkon
1.000 Euro 3 % weniger ....
und ne größere Sache auf dem Friedhof
3 % auf 12.000 Euro
hätte ich gewußt was ich heute weiß
Fassade, Bad, WC, Kücheneinbau etc. vor 2 Jahren
bei 75.000 Euro machen sich 3 % schon bemerkbar
hätte ich es eben jetzt gemacht

21:22 von Deutsche-Elite

macht dann atemberaubende 100-250,-€/Jahr, die Ihr Geldbeutel entlastet wird!
.
bei Hartz4lern macht man um 20 Euro im Monat rum
von daher !
Kleinvieh macht auch Mist
und an den Reichen lernt man das Sparen ....

@20:52 von dito

"Ich weiß immer noch nicht ob ich meine Arbeit behalte. Natürlich spare ich alles was geht."

Ich drücke Ihnen ganz fest die Daumen! Und auch dafür, dass diese zermürbende Unsicherheit bald ein erfreuliches Ende hat.
(Hab' gehört, dass es helfen soll.)

@ Sisyphos3

Also ich habe die Reparatur des Garagenantriebs um 2 Wochen verschoben
3 % von 1.200 Euro, das kann man mitnehmen

Sorry, das ist nicht richtig gerechnet, es sind nur etwa 2,5%.
Denn 1,16 : 1,19 = 0,9748 das sind etwa 2,52% weniger als 100%.

Am 03. August 2020 um 21:22 von Deutsche-Elite

<... ... das hätte nur funktioniert, wenn man den Mwst Vorteil bei den Unternehmen belassen hätte und nicht (!) an die Endverbraucher durchgekurbelt hätte! ...>

Genau meine Meinung.

Selbst wenn der Händler manchmal wöllte....

.... so kann er die Mehrwertsteuersenkung nicht einfach so an den Kunden weitergeben.
Als einfaches Beispiel seien hier Tabak und seine unterschiedlichsten Formen erwähnt. Der Preis der Produkte ist mittels Steuerbanderole festgelegt, eine Weitergabe der Mehrwertsteuersenkung ist hierdurch schlicht nicht möglich gewesen.
Die dahinterstehende Industrie hat die Zeichen der Zeit recht schnell erkannt und die Einkaufspreise teils mehr als die "3%" erhöht, so dass den Händlern am Ende eine geringere Marge verbleibt.
Der Staat wird hier in zweierlei Hinsicht geschädigt:
Eine merkliche Entlastung (weder auf Seiten der Endverbraucher noch der Zwischenhändler zum Zwecke der Sicherung von Arbeitsplätzen) wurde nicht erzielt, noch steht in keinster Weise in Aussicht, dass die Konzerne auch nur einen minimalen Bruchteil des immensen Mehrgewinns auch nur im Ansatz in die Deckung der durch Tabakkonsum entstehenden Kosten für die Allgemeinheit zurückführen werden.

21:27 von Sisyphos3 war ne feine Sache die MWSt Senkung

Wenn man so viele Dinge an Haus und Hof zu Reparieren hat,dann macht sich die Senkung, so wie in Ihren Fall schon bemerkbar. Bei mir nicht so wie ich es oben schon schrieb.

Ach, was!

Zitat: "Bisher nicht der erhoffte "Wumms" Die befristete Senkung der Mehrwertsteuer sollte Konsum und Wirtschaft wieder ankurbeln. Doch nach einem Monat fällt die Bilanz durchwachsen aus - und der Handel drängt schon auf Verlängerung."

Ach, was!

Das und die ebenfalls blitzgescheite AfD hatte das schon zuvor gesagt, dass eine befristete Senkung der MwSt nichts bringt,

1) zum Einen, weil die Umstellungskosten die Einsparpotenziale überwiegen

2) und die Kauflust weiterhin beschränkt ist, wenn man mit einem Maullappen durch die Geschäfte laufen muss.

Gibt es denn mal eine Entscheidung, wo "unsere" Regierung sich nicht völlig der Lächerlichkeit preis gibt und ein weiteres Zeugnis ihrer Unfähigkeit abgibt?!

Wenn eine Frau M. aus Berlin, die in im realen Leben niemals selber einen Würstlstand erfolgreich betreiben könnte, schon von einem "Wumms" spricht, kann die Chose - wie immer - nur nach hinten losgehen.

Aufhören!

Neuwahlen!

@Sisyphos3 21:35 - Hartz4 ?

///
*
*
... ach soooo! ...
*
... die Mwst sollte Hartz4lern zugute kommen! ...
*
... das hab ich wirklich nicht mitbekommen - danke für die Belehrung!
*
>Kopfklatsch<

Sicher geben die Discounter Lidl und Aldi

und viele andern Händler die Senkung weiter. Doch bei massenhaft Kurzarbeit und drohender Arbeitslosigkeit ist das Konsumklima erwartungsgemäß schlecht. Und Warteschlangen vor den Geschäften wegen Abstand, Shoppen mit Masken fördern die Einkaufslust sicher nicht. Das kann jeder Psychologe erklären.

War doch auch klar

dass viele Händler die MwSt Senkung überhaupt nicht weitergeben. Lokal hier z.b. einige Discounter, die sogar noch einen "Mindestumsatz" wollen bevor sie das überhautp tun.

Eigentlich sollte man das unter Strafe stellen und zwar gleich so teuer, dass sich die Unternehmen 2x überlegen ob sie die 3% unterschlagen oder besser nicht.

Am 03. August 2020 um 21:18 von schiebaer45

<...Hotels, Restaurants und Kneipen zum Beispiel haben unter der Corona-Krise so stark gelitten, dass sie das Geld zum Überleben brauchen....>

Das ist natürlich richtig. Wenn ich da an den Herbst/Winter denke, dann haben manche Restaurants statt 50 Plätze vielleicht nur noch 10 (wegen wetterbedingte Schließung der Außengastronomie) - wenn sie nicht wieder ganz zumachen müssen wegen Erhöhung der Infektionen - dann nützt denen die 3% jetzt auch nicht viel.

21:36 von wladimir kevesligeti

wollen wir nicht päpstlicher als der Papst sein
es freut/e mich trotzdem

Falsche Erwartungen

Niemand hat behauptet, allein die Senkung der Mehrwertsteuer würde alle Probleme beheben. Es ist eben eine Maßnahme von vielen.

Es ist immer eine Abwägung von Kosten (für den Steuerzahler) und Nutzen (für alle oder Gruppen). Eine Senkung von 10% wäre wohl kaum zu finanzieren gewesen.

Und ganz ehrlich - wer nicht auch kleinere Hilfen zu schätzen weiß, der soll erstmal Vorschläge machen, wie es besser gehen soll. Wenigstens versucht die Regierung, der Bevölkerung und den Unternehmern zu helfen.

Letztlich liegt es an uns, ob wir in einen weiteren (katastrophalen) Lockdown gehen oder ob die Wirtschaft eine Chance hat, sich in den nächsten Jahren zu erholen.

@ Blitzgescheit

Aufhören! Neuwahlen!

Dabei würde die Partei, für die Sie hier unterschwellig werben, aber eher wieder ein paar Prozentpunkte abgeben.

@21:31 von Sisyphos3

//Kleinvieh macht auch Mist//

Richtig! Das weiß niemand besser als die Armen.

//...und an den Reichen lernt man das Sparen ....//

Sie meinen das Sparen auf Kosten anderer?

Ich habe das Sparen bei meinen (armen) Eltern gelernt.
Und mir ist täglich aufs Neue bewusst, dass ich mich glücklich schätzen kann, dass ich mir das Sparen - im Sinne von etwas zurücklegen können - überhaupt noch leisten kann und nicht an z.B warmer Kleidung oder gar Nahrungsmitteln sparen MUSS.

21:42 von Deutsche-Elite

wo schrieb ich das ??
anderseits bei 2,5 % MWSt Einsparung auf Lebensmittel etc
kommen leicht 10 .. 15 Euro im Monat zusammen die man dann mehr zur Verfügung hat
oder glauben sie die Gruppe braucht das eher nicht

Einkaufen ist zu einem notwendigen Übel geworden.

Einkaufen macht keinen Spaß mehr. Rein in den Laden, nur kaufen, was man wirklich braucht und wieder raus.
Ob nun die Kartoffeln nun 2 Pfennig weniger kosten, ist für mich da ehrlich gesagt ziemlich nebensächlich.
Klamotten mit Maske kaufen? No way!

21:37 von schiebaer45

machen sie sich da keinen Kopf
am meisten spart man wenn man keine Reparaturen hat
:-)

schönen abend noch

@ Blitzgescheit

Die „blitzgescheite“ AFD hat am Anfang gekräht, die Grenzen müssten dicht gemacht werden und als sie merkten, dass sie mit ihrer Politik langsam von wirklich niemandem mehr ernstgenommen werden, ihr Mäntelchen in den Wind gehängt und sich den Protestlern angeschlossen.

Nützt aber auch nix - 8 % und derjenige, der mit fast achtzig den ganzen Laden zusammenhält glaubt selbst nicht mehr an dessen Zukunft.

Frau Merkel ist weltweit anerkannt und geachtet, die Hauptfiguren der AFD laufen unter Fernerliefen.

Neuwahlen? Gerne! Dann würde die Bedeutungslosigkeit der AFD mit entsprechenden Wahlergebnissen unterfüttert werden und wir bekämen die Möglichkeit, endlich wieder Bundetagsabgeordnete zu bezahlen, die ihren Job tatsächlich machen.

21:49 von Anna-Elisabeth

Sie meinen das Sparen auf Kosten anderer?
wo spart man auf Kosten anderer, wenn die MWSt sinkt ?
und das Thema hier heißt ja nicht sparen
aber wenn man schaut was man einsparen kann nur wenn man z.B. keine Lebensmittel wegwirft
wenn sie schon ihre Eltern ins Spiel brachten - das machten die bestimmt -

Drei Prozent

Drei Prozent sind drei Prozent. Für mich nicht viel, da ich weder große Anschaffungen mache noch Gottseidank mit jedem Cent rechnen muss. Doch es gibt genügend Menschen für die dies ein Unterschied ist, die Endverbraucher, die mit jedem Cent rechnen müssen und die Gewerbetreibenden, die die drei Prozent nicht weitergeben. Und auch der Kauf großer Produkte wird angekurbelt. Hoffe Made in Germany. Ich bin sonst gegen diese Maßnahmen, Abwrackprämien zum Beispiel die nur ein Problem verschoben hatten. In dem Fall jetzt finde ich die Maßnahme völlig in Ordnung. Was sollte sonst passieren? Jeder der sich für bedürftig hält reicht nen Antrag ein? Der eine für Essen, der andere für seinen Garagenantrieb ;)?

@21:42 von deutlich

//Und Warteschlangen vor den Geschäften wegen Abstand, Shoppen mit Masken fördern die Einkaufslust sicher nicht. Das kann jeder Psychologe erklären.//

Viele Psychologen vertreten allerdings auch die Ansicht, dass unsere Einkaufslust bzw. unser Konsumverhalten pathologische Züge angenommen hat. Ich teile diese Auffassung.
"Shoppen" als Freizeitgestaltung kann ja nicht (hirn)gesund sein.

21:51 von Seacow

Einkaufen macht keinen Spaß mehr. ...
nur kaufen, was man wirklich braucht und wieder raus.
.
da gebe ich ihnen recht null freude aktuell
anderseits wobei kann man mehr sparen als unnötiges nicht zu kaufen

@21:55 von Sisyphos3

//...und das Thema hier heißt ja nicht sparen//

Sie schrieben doch, dass das man das Sparen bei den Reichen lernen könne. Schon vergessen?

Ich habe lediglich auf Ihren Text reagiert, dem man einen Zusammenhang mit der MwSt nicht unbedingt entnehmen kann.

@Anna-Elisabeth 21.56

Liebe Anna- Elisabeth, ich und Sie sind ja nicht betroffen, aber die Läden und Geschäfte in der Innenstadt brauchen das "Shoppen" um zu überleben und Mieten und Angestellte zu bezahlen. Meine Tochter war mit ihren Freundinnen öfters im "Städtle" und fand trotz wenig Geld immer einen Fetzen, der sie irgendwie glücklich machte. Und meine Freundin hat einen Schuhtick, findet aber auch immer wieder ein paar schicke Neue. Aber sie arbeitet hart und freut sich an ihren Schuhen und ist glücklich damit. Wer wollte es Ihr nicht gönnen? Kommt ja mir irgendwie auch zugute, wenn sie gut gelaunt heimkommt;-)

Das es kein Wumms ist

konnte sich doch jeder ausrechnen, sofern er nicht schon Geld zurückgelegt hatte, für größere Anschaffungen.
Ich hab zum Beispiel einen Festbetrag für die Woche, das ist die Einsparung so etwa 3,20 € für 2 Personen.
Kann ja nicht mehr ausgeben als vorhanden, bin ja kein Staat, hab auch keine Druckmaschine für Hunderter ;-).
Mit 3,20€ kann ich dann ja jede Woche eine riesige Party machen ;-).

Das Problem geht dann im neuen Jahr los, die Steuer geht wieder hoch, die CO2 Steuer kommt noch drauf.
Und mal sehen was sich noch so ausgedacht wird, und der Virus ist noch lange nicht weg.

Ich hatte die Hoffnung, dass

Ich hatte die Hoffnung, dass sowohl Verbraucher als auch Geschäfte profitieren könnten. Jene Geschäfte, die wochenlang keinerlei Einnahmen hatten, da hätte ich absolutes Verständnis, dass sie die Senkung für sich nutzen können. Andere, wie etwa Lebensmitteldiscounter, die sogar mehr Umsatz gemacht haben, sind mMn geradezu verpflichtet, die Senkung an die Verbraucher weiterzureichen.
So hätten beide etwas davon.
Sicher, nicht viel.
Aber: würden etwa die Beiträge zur Kranken-, Arbeitslosen- oder Rentenversicherung nur um 0.1% angehoben, gäbe es Proteste. Auch vo jenen, die sich jetzt beschweren, dass 3% ja eigentlich nichts sei.
Verstehe ich nicht so ganz.

@seacow

Einkaufen macht keinen Spaß mehr, weil man nur noch das kauft, was man wirklich braucht?

Ich bemühe mich immer, nur das zu kaufen, was ich wirklich brauche, gelingt mir allerdings nicht immer.
Ihnen macht es also mehr Spaß, Dinge zu kaufen, die Sie nicht brauchen. Muss ich glaube ich nicht unbedingt verstehen.

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