Kommentare

wer hätte das gedacht

ist das jetzt aktionen vortäuschen, im glauben, daß die bevölkerung der regierung wieder zujubelt und huldigt, wie bei der sonntagsfrage?

Kontrollen ? Dann mehr Personal u. Material u. Geld vom Bund

Bundeslandwirtschaftsministerin Frau Julia Klöckner muss wissen, dass bei mehr und besseren Kontrollen das o.g. Voraussetzung ist. Da dies mal wieder bei ihr keine große Rolle spielt, nährt den Verdacht, dass Lobbyisten der Fleischindustrie ihre Beraterinnen und Berater sind.

Mit steigender Anzahl von - nicht angekündigten - Überraschungskontrollen in den Betrieben würden sicherlich etliche Skandale mehr aufgedeckt. Dann aber von den amtlich zuständigen Behörden und nicht irgend wann mal durch Whiselblower und anschließend über die Presse.

Um v.g. zu erreichen benötigt Frau Bundeslandwirtschaftsministerin die o.g. Eingangsvoraussetzung.

Und weg mit Lobbyisten der Fleischindustrie als ihre Beraterinnen und Berater.
Schon dann wird so manches Tun und Handeln bei Frau Bundeslandwirtschaftsministerin besser.

@15:46 von Wilhelm Schwebe

"... ist das jetzt aktionen vortäuschen ..."

Nee, es wird was gemacht.

Bringt aber offensichtlich nix.

Das weis auch das Volk.

Da kann Frau Bundeslandwirtschaftsministerin nix vortäuschen.

Das Volk ist nicht so blöde.

Das Volk wählt halt immer wieder nur das Selbe.

Es ist Zeit für Veränderung.

Auch in der Zusammensetzung des Bundestages und des Bundesrates und der Landesparlamente.

Ich höre es, allein mir fehlt der Glaube

Nach jedem Lebensmittelskandal erklärte die jeweilige Regierung, dass damit jetzt Schluss sei und man die Betriebe strenger kontrollieren werde. Und was kam dann? Nichts!
Und warum? Kurt Tucholsky hatte schon vor hundert Jahren die Antwort parat: "Es spendet voller Saft und Kraft die arme, notleidende Landwirtschaft." Und wer beißt schon in die Hand, die die Parteien füttert?

Kabinett regelt Lebensmittelkontrollen neu....

Also,einige Firmen sollen weniger kontrolliert werden,andere mehr als bisher.
Auf die Idee das Kontrollpersonal aufzustocken kommt man im Kabinett nicht.Oder will man nicht.Der Lobbyismus der Lebensmittelindustrie funktioniert.Gut wäre es,wenn mal im einzelnen gezeigt würde,wie daß so läuft....

Deutschland muss vegetarisch werden

Da Frau Bundeslandwirtschaftsministerin offensichtlich nix großartig ändern möchte, sodass die Fleischindustrie so weiter machen kann, wie bisher, lässt für das Volk nur noch einen Schluss zu:

Deutschland muss vegetarisch werden !

Dann macht es auch nix, dass die Fleischindustrie nun mehr mit steigenden Fleischpreisen droht, da z.B. die Werksverträge verboten werden sollen.

Es braucht mehr Personal

Es sind zu wenig Kontrolleure unterwegs und wenn ich von Eigenkontrolle höre stellen sich die Nackenhaare auf. Leider sieht der Betrieb meistens das Geld im Vordergrund und dementsprechend wird auch damit umgegangen. Wer sich da durchsetzen will braucht schon ein breites Kreuz.

Apropos "Risikoklassen": Man darf wohl von der Annahme ausgehen, dass ein kleiner lokaler Betrieb, der bei seinen Kunden einen guten Ruf zu verlieren hat (und das aus ebenfalls guten Gründen) sich eher an die sich aus seiner Verantwortung der Gesellschaft gegenüber ergebenden Sorgfaltspflichten halten wird als ein Industriebetrieb, bei dem es zuallererst um möglichst hohe "Gewinnmargen" geht.

Bitte nicht immer auf die

Bitte nicht immer auf die Skandale der Fleischindustrie hinweisen. Beim Gemüse Ernte läuft auch einiges schief. Siehe Corona und Erntehelfer. Das gleiche wie bei Tönies nur, siehe Kreis Dingolfing, wesentlich schlimmer. Aber da gibt es keine Meldung. Deutschland muss nicht vegetarisch werden.

@16:13 von V.Scho

Eigenkontrollen, freiwillige Kontrollen, sind immer gerne das Gesprächsthema bei der FDP.

Bringt real Null.
Ist auch nachvollziehbar.
Sonst gäbe es nicht so viele Skandale.

Richtig ist, mehr Personal und Material und Kontrollen müssen her. Richtig ist, dass mal richtig durchgegriffen wird. Aber von v.g. ist bei Frau Bundeslandwirtschaftsministerin nix zu sehen und nix zu hören.

Richtig ist, dass unangemeldet seitens der zuständigen Behörden kontrolliert wird.
Bei Verstößen werden empfindliche Bußgelder verhängt (Tönnies zahlt so was aus der Porto-Kasse und bei Tönnies lachen u.a. auch die Werksvertragsarbeiter/innen darüber).

Bei häufigen aufgedeckten Skandalen wird der Betrieb behördlich zu gemacht.
Die Verantwortlichen dürfen nie wieder in dieser Branche einen Betrieb führen (ä. w. bei Insolvenzverschleppung etc.).

@0_Panik 16.06

Deutschland muss vegetarisch werden !"
Das sollten Sie mir und andern schon selbst überlassen. Ich mache Ihnen ja auch keine Vorschriften, wie Sie sich zu ernähren, zu bewegen oder zu kleiden haben.

Wollen Sie noch mehr auffällige Betriebe, Frau Klöckner?

Die auffälligen Betriebe stärker beachten, dafür aber die Routinekontrollen reduzieren. Was für ein Unsinn.
Na, da wird die Anzahl der auffälligen Betrieb schnell in die Höhe schießen.

Kontrolle alle 20 Jahre!

t-online schreibt: „Ab 2026 soll pro Jahr mindestens jeder 20. Betrieb besucht werden.“
Das ist ein Vera ...... äh Veräppeln von Bürgern.

@ cbecker (16:17): das hier ist Aufgabe der Gesundheitsämter

@ cbecker

Das hier hat nichts mit Lebensmittelkontrolle zu tun:

Bitte nicht immer auf die Skandale der Fleischindustrie hinweisen. Beim Gemüse Ernte läuft auch einiges schief. Siehe Corona und Erntehelfer.

Das hier ist Sache der Gesundheitsämter und der kommunalen Behörden. Das ist kommunale Aufgabe und die Kommunen müssen bei sowas auch mit den Ländern und der Bundesregierung zusammenarbeiten.

un das hier ist eine Lüge:

Das gleiche wie bei Tönies nur, siehe Kreis Dingolfing, wesentlich schlimmer.

Es gab und gibt genug Berichte darüber. Beispiele:

https://tinyurl.com/y5tvme92
zeit.de: Reisebeschränkungen für Menschen aus Dingolfing-Landau 28. Juli 2020, 12:57 UhrQuelle: ZEIT ONLINE, dpa, voo

oder hier:

https://tinyurl.com/y43nxfzh
pnp.de: Nach Corona-Ausbruch: Mamminger Bürger bisher negativ getestet 28.07.2020 | Stand 28.07.2020, 18:09 Uhr

@16:16 von Nettie

Auf "anlassbezogene" Kontrollen - ... setzen ... ein Industriebetrieb, bei dem es zuallererst um möglichst hohe "Gewinnmargen" geht ..."

Genau diese Fälle muss sich Frau Bundeslandwirtschaftsministerin knall hart vornehmen. Jede Menge behördliche Kontrollen haben da zu laufen.
Aber genau da läuft nix.
Grund:
Sind keine Kontrolleure/innen da, und auch zu wenig Material, und auch kein Geld.
Alles ist durch die neoliberale Wirtschafts- und Sparpolitik auf der Ebene des Bundes, der Länder, und der Gemeinden, Städte, und Kreise, hinsichtlich der Infrastruktur zum Kontrollieren weg gespart worden.

@ cbecker (16:17): Hier noch mehr Berichte dazu

@ cbecker

Hier noch mehr Berichte dazu:

https://tinyurl.com/y54fos4w
Donaukurier: Reisebeschränkungen für Menschen aus Kreis Dingolfing-Landau erstellt am 27.07.2020 um 21:30 Uhr aktualisiert am 27.07.2020 um 21:37 Uhr

oder hier:

https://tinyurl.com/y38ter4r
Traunsteiner Tagblatt: Corona-Tests bei Mamminger Bürgern bislang negativ 28.07.2020 18:00 CEST | Aktualisiert vor 20 Stunden

Von daher:
es stimmt nicht, das es keine Berichte darüber gibt. Und man muss deswegen nicht gleich zum Vegetarier werden:

Deutschland muss nicht vegetarisch werden.

aber man kann durchaus mal ein oder zwei Veggie-Days pro Woche machen. Das ist gar nicht schlimm.

@16:31 von deutlich

"... Deutschland muss vegetarisch werden !"
Das sollten Sie mir und andern schon selbst überlassen ..."

Ja ... anders ist die Mafia u.a. der Fleischindustrie mit ihren stetigen Skandalen um Lebensmittel nicht zu bändigen ...

Deswegen:
Deutschland muss vegetarisch werden !

Und Alle müssen sich dem unterordnen.

Geht bei den Corona-Zwangsmaßnahmen auch.

Wann endlich wird Julia

Wann endlich wird Julia Klöckner aus ihrem Amt entlassen? Als Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft ist sie absolut untragbar es sei denn man nennt das Ministerium um in z. Bsp. Ministerium zum Schutz von Agrarfabriken und Lebensmittelimperien. Sie schützt weder die Bevölkerung noch unser Klima, den Boden, das Wasser oder die Tiere. Gar nichts schützt sie außer die Interessen dieser Wirtschaftsbetriebe. Vielleicht sollte man ihr selbst einmal eine Reise angedeien lassen wie den armen zum Schlachten ins Ausland um die halbe Welt gekarrten Viechern. Sie schützt dreiste und brutalste Machenschaften. Was soll's wenn die Ernährung immer zucker- und fetthaltiger wird, ..... - das interessiert doch Frau Ministerin nicht. Weshalb kann man sie nicht rechtlich belangen und aus dem Amt klagen oder gar verurteilen?

@16:33 von nie wieder spd

"... Ab 2026 soll pro Jahr mindestens jeder 20. Betrieb besucht werden ... äh Veräppeln von Bürgern ..."

Nee, besagt nur: Weiter so !

Frau Bundeslandwirtschaftsministerin will nix verändern.

Alles soll so bleiben wie es ist.

Basta !

Lösung:
Alles abwählen !

Fleisch, Eier, Milch & Co

Jeden Tag Aufdeckungen von Skandalen rund um Tier und Arbeiter, Tierfolter, Ausnutzung von Menschen, Chemikalien in Fleischwaren, Gifte in Milch und Eiern, Bakterien und Eiter in Milch etc etc etc ..

Und wenn ich jetzt schreibe: "just go vegan, und der ganze Spuk ist vorbei und erspart Mensch, Tier und Steuerzahlern Leid, Ungerechtigkeit und Krankheit, von der massiven Entlastung an Umweltgiften und Methanausstoß ganz zu schweigen " höre ich schon die standard Aufschreie von "aber ich brauch Wurst", über "soll ich nur Tofu essen" hin zu "und was ist mit den Tieren" etc etc etc, halt die ewigen Rechtfertigungen zur weiteren Gleichgültigkeit .. Es gibt kein echtes Argument für die Fleisch und Milch Wirtschaft ..

Also nocheinmal: go vegan, das tut nicht weh ..

@Nettie

"Apropos "Risikoklassen": Man darf wohl von der Annahme ausgehen, dass ein kleiner lokaler Betrieb, der bei seinen Kunden einen guten Ruf zu verlieren hat (und das aus ebenfalls guten Gründen) sich eher an die sich aus seiner Verantwortung der Gesellschaft gegenüber ergebenden Sorgfaltspflichten halten wird"

Schön wär's. Ist aber nicht so.

Nicht umsonst gibt es bei Dönerläden die Faustregel, dass man dort kaufen sollte, wo die Türken ebenfalls essen, weil man sich da relativ sicher sein kann, dass kein Ausschuss serviert wird.

Wenn ich mir so manches Restaurant anschaue, egal ob Berlin, Würzburg, Köln usw. fragt man sich wo die Hygienekontrolleure sind. Beispiel Italiener Berlin, glaube es war Hackescher Markt. Tische mit fettverkristeten Tischtüchern, dreckiges Besteck auf diesem Tischtuch liegend, dreckige Toiletten, keine Seife, ein einziger Keimherd. Keine Ahnung wie sowas noch geöffnet haben kann. Berlin halt.

Es muss überall...

...mehr und vor allem UNANGEKÜNDIGT kontrolliert werden.

Wenn dann ein Betrieb "negativ auffällt", so sollte dieser auch SOFORT in der Presse / durch amtliche Bekanntmachung genannt werden müssen.
Ja, ist wie der Pranger früher. Aber das, und nur das ! hilft.

Man braucht also mehr Personal.

Wo soll das herkommen ?

Was muß man dafür sein ? Lebensmittelchemiker o.ä. ?

Da auch hier die Industrie besser zahlt als "der Staat" wird das wohl nix...

" aber man kann durchaus mal

" aber man kann durchaus mal ein oder zwei Veggie-Days pro Woche machen. Das ist gar nicht schlimm. "

Was immer das auch sein soll, das müssen Sie den Menschen schon selber überlassen, was sie essen wollen und was nicht.

Und mehr Kontrollen gibt es nur mit mehr Personal, der Rest sind Nebelkerzen.
Die Wahlen kommen näher, jeder will was abhaben.

Und wenn mit höheren Preisen gedroht wird, bleibt was anderes auf der Strecke, der Mensch kann den Inhalt seiner Geldtasche nur einmal ausgeben.

Trump-Logik?

weniger testen, dann hat man auch weniger Fälle?? Weniger Kontrollen also weniger Dreckfinken? Schirophrebe Logik. Das einfach der Selbstkontrolle überlassen? Wilke und VW sind wohl schon zu lange her??

@16:43 von Ingrid_M

"... Als Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft ist sie absolut untragbar ..."

Nee, völlig überflüssig.

Sie kann eingespart werden.

Das spart Steuergelder auf Dauer.

16:17 von cbecker

“Beim Gemüse Ernte läuft auch einiges schief. Siehe Corona und Erntehelfer. Das gleiche wie bei Tönies nur, siehe Kreis Dingolfing, wesentlich schlimmer. Aber da gibt es keine Meldung.“

Selbstverständlich wird/wurde darüber berichtet. Man muss es nur lesen wollen. Auch über Coronafälle bei der Spargelernte wurde berichtet. Was ist in Dingolfing schlimmer?

"... Also nocheinmal: go

"... Also nocheinmal: go vegan, das tut nicht weh ..."

Guter Slogan für Frau Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft.
Da kann sie gleich mit dem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in ein Horn tröten.

Leider kommt da nix.

@ um 16:43 von 0_Panik

Nö, das ist eine wesentliche Verbesserung.
Bis 2026 kann man über 100 Jahre warten bis man kontrolliert wird. :)
Bis dahin ist Frau Klöckner sicherlich schon bei Nestle untergekommen.
Nur für Herrn Heil fällt mir noch keine Anschlußverwendung ein.

@dog marley 16.45

in Pflanzen ist natürlich gar nie Gift? Abgesehen von der veganen Mangelernährung geht mir die Missioniererei der Veganer und Vegetarier ganz tierisch auf den Senkel. Fleisch- oder Allesesser sind doch auch nicht ständig dabei andere zu bekehren.

@ 0_Panik um 15.57

Sie schreiben:(Zitat)"(Dass Kontrollen keine große Rolle spielt - Anm. d. V.) nährt den Verdacht, dass Lobbyisten der Fleischindustrie ihre Beraterinnen und Berater sind."(Zitat Ende)
Frau Klöckner ist hier voll auf CDU-Linie, dort wurde das schon sehr lange so gemacht. "Die Wirtschaft", zu der auch die Fleischindustrie zählt, ist nun mal die Freundin und eine Haupt-Zielgruppe dieser Partei. Man möchte gerne freiwilliges Gutsein. Wollen keine "Verbotspartei" sein. Komisch dabei nur, dass fast immer aus der CDU-Ecke Forderungen nach härteren Strafen kommen, wenn es um ein Klientel abseits der Reichen, Mächtigen, Bauern oder Industrie geht. Das ist das große Problem: Letztlich geht es Frau Klöckner (e.a.) darum, von potentiellen Wählern (re-)elektiert zu werden. Berührungsängste oder Taktgefühl ist da zweitrangig.

0_Panik

Zitat" Nee, besagt nur: Weiter so !

Frau Bundeslandwirtschaftsministerin will nix verändern.

Alles soll so bleiben wie es ist.

Basta !

Lösung:
Alles abwählen ! "

Sehr geehrter Forist, möglicherweise würde ich Ihrem Ratschlag ja nächstes Jahr folgen. Könnten Sie mir bitte eine Partei nennen, welche bezüglich dieses Problems aktuell eine konsequentere Lösung in Ihrer Agenda hat? Wenn ja, dann bitte um einen Tipp hierzu und konkrete Angaben, was diese Partei denn unternehmen würde. Ergänzende Frage: würde diese Partei dann auch die - bitte verzeihen Sie mir - realitätsferne Theorie vertreten, DE müsste sich nur noch vegan ernähren? Über eine fachlich qualifizierte Antwort hierzu würde ich mich sehr freuen.

@16:49 von Gerd Hansen

"... Man braucht also mehr Personal ... Wo soll das herkommen ? ... Was muß man dafür sein ? Lebensmittelchemiker o.ä. ? ...Da auch hier die Industrie besser zahlt als "der Staat" wird das wohl nix ... "

Nee, ging ja früher auch.

Nur das ist sehr lange her, und niemand erinnert sich daran.

Richtig ist, von heute auf morgen geht da nix.

Der Personalbestand ist über ca. 30 Jahre derart durch weg sparen ausgedünnt worden, so dass es zig Jahre dauern wird, bis der alte Personalbestand wieder erreicht wird.
Auch die FDP, häufig in der politischen Zusammenarbeit mit der CDU/CSU haben hier ganze Arbeit geleistet.
Wie zu erkennen, werden Betriebe nur noch auf der Basis des rechtlichen Mindestanzahl kontrolliert (Null geht nicht). Das war früher immer der Wunsch der FDP.

@ wenigfahrer (16:49): das hier stimmt so nicht

@ wenigfahrer

Aber das hier stimmt so nicht:

Und wenn mit höheren Preisen gedroht wird, bleibt was anderes auf der Strecke, der Mensch kann den Inhalt seiner Geldtasche nur einmal ausgeben.

zumindest dann nicht, wenn man sein Einkaufsverhalten ändert. Und wir kaufen nicht beim Discounter! Nein, wir kaufen nur noch bei zwei Bezugspunkten:

a) beim Metzger unseres Vertrauens
b) bei einem Bauern direkt bei uns der selber schlachtet und von dem wir wissen woher das Fleisch ist.

Und dafür zahlen wir schon mehr. Tja.. Pech für solche wie Tönnis und Klöckner.

"den Überwachungsdruck in

"den Überwachungsdruck in Problembetrieben durch zusätzliche Kontrollen erhöhen".

Das bedeutet also, ein Problembetrieb darf auch ein Problembetrieb bleiben. Wenn's nicht so traurig wäre, könnte man bei solchen Aussagen wirklich lachen.

Maßnahme überfällig, aber.....

Also die Schritte sind richtig, nötig, 10 Jahre zu spät aber....um den Mitarbeitern ein menschenwürdiges Arbeiten und leben überfällig.Wir haben uns Jahrelang dem Billigfleisch hingegeben und dies unterstützt.Wir persönlich zu meiner Schande auch. Und trotz der Skandale (Gammelfleisch) immer schön weiter mitgemacht.Wir selber kaufen seit letztem Jahr direkt beim Schlachtbetrieb.Und oh Wunder (wir hatten uns wirklich sehr sehr gewundert) kaum teurer als bei Aldi oder anderswo. Nur sauberer und mit einem etwas besserem Gewissen. Die vom Verbund angedrohten 20% Preisaufschlag würden die Preise dann von unserem Bezugsbetrieb dann sogar im Verhältnis reduzieren. Das Beweist dann, das diese Drohung nichts außer hohle Polemik ist.

Am 29. Juli 2020 um 16:40 von 0_Panik

Da das Leben in Zukunft nur noch aus arbeiten und essen besteht, ist das aber schon eine gewaltige Maßnahme :-).

Nicht mehr, nur irgendwie anders

Unangemeldete Kontrollen in ausreichendem Maße sind das A und O einer funktionierenden Lebensmittelüberwachung. Davon will Frau Klöckner aber nichts wissen. Ihr Ministerium bastelt aktionistisch ein wenig an den Vorschriften herum und schon hat man wieder ein Fleißkärtchen und eine verdiente Ruhepause für eine Foto-Session mit wichtigen Industrievertretern.

Schließlich muss man das Volk beruhigen ohne es sich mit den netten Herrschaften von Nestle, Unilever & Co zu verderben.

Als Weinkönigin kann ich sie mir ja weiterhin gut vorstellen, aber als Chefin eines Ministerium, das von hunderten Lobbyisten belagert wird?

16:56 von Margareta K. 16:17 von cbecker

"Selbstverständlich wird/wurde darüber berichtet. Man muss es nur lesen wollen. Auch über Coronafälle bei der Spargelernte wurde berichtet. Was ist in Dingolfing schlimmer?"

Schlimm ist, dass über die üblen Verhältnisse in diesen Bereichen seit vielen Jahren immer mal wieder berichtet wurde und dennoch absolut kein Wille erkennbar ist, irgendetwas zu verbessern.
Der Schuldige ist ja längst ausgemacht: Der Verbraucher.
Und da dieser vorerst nicht vom Aussterben bedroht ist, kann man auch leider so gar nichts an diesen Verhältnissen ändern...

Mehr Raum für anlassbezogene

Mehr Raum für anlassbezogene Kontrollen in Problembetrieben zu schaffen, wie von den Ländern vorgeschlagen, die auch für die Durchführung zuständig sind, ist sicher richtig. Die Abstimmung zwischen Bund und Ländern funktioniert gut.

@16:45 von dog marley

"Also nocheinmal: go vegan, das tut nicht weh .."

Nachdem ich Ihren gesamten Kommentar gelesen habe, würde ich sagen: Ganz offensichtlich doch!

"go vegan"
Sind das jetzt schon Wortfindungsstörungen oder nur ganz allgemeine Defizite bei der Verwendung der deutschen Sprache?

Ergebnis: Noch mehr auffällige Betriebe

"Die Lebensmittelkontrollen in DE sollen sich in Zukunft stärker auf auffällige Betriebe mit Problemen konzentrieren. Im Gegenzug sollen seltener Routinekontrollen stattfinden" ???
Das ist purer Schwachsinn. Um so mehr "auffällige Betriebe mit Problemen" wird es denn daraufhin erst geben, nur leider wieder viel zu spät bemerkt.
Es braucht mehr Kontrolleure. Regelmäßig, routiniert und unangemeldet. In diesen Punkten muss ich Frau Künast zustimmen.
Alles andere halte ich ebenso für kontraproduktiv.

Weil das Personal für Lebensmittelkontrollen knapp ist

warum stellt man dann nicht welche ein ?
... und Geld ?
ist doch wenn es um anderes geht doch auch genug da

17:30 von oliver-joachim

Und trotz der Skandale (Gammelfleisch) immer schön weiter mitgemacht
.
vielleicht bin ich zu häufig außer Landes - kriege weniger mit
aber Gammelfleisch - ich habe nicht den Eindruck das kommt häufig vor
Zitat: "kaum teurer als bei Aldi"
haben sie den Eindruck dort ist die Qualität schlechter ?
also wenn beim Aldi was nicht passt kommt, kommt es gleich bundesweit in den Medien
in ihrem "Tante Emma Schlachtbetrieb" auch ?

Zitat: "mit einem etwas besserem Gewissen"
ist doch gut sich Gedanken zu machen

@Ramuthra, 16:45

Ich hatte bei meinem Kommentar eigentlich Läden mit Produkten des "täglichen Bedarfs" (Bäckereien, Metzgereien, Obst- und Gemüse- und sonstige Lebensmittelhändler) im Sinn und nicht Restaurants und Imbisse.

16:17 von cbecker

>>Bitte nicht immer auf die Skandale der Fleischindustrie hinweisen. Beim Gemüse Ernte läuft auch einiges schief. Siehe Corona und Erntehelfer. Das gleiche wie bei Tönies nur, siehe Kreis Dingolfing, wesentlich schlimmer. Aber da gibt es keine Meldung. Deutschland muss nicht vegetarisch werden.<<

Glaube auch nicht, dass es das so schnell wird. Unseren Müttern und Vätern, evtl unseren Großeltern ist dieser neuer Hype einfach nicht mehr einzuprägen. Und vielen von uns auch nicht. Jeder soll essen können, was er bezahlen kann und was man davon denn auch kaufen kann, um es zu genießen.
Das ist ein Teil einer Demokratie.
Ich stelle es mir gräuslich vor, wenn man mir vorschreiben würde, was ich nur noch verköstigen dürfte. Und womöglich wieviel davon. Das lässt so manchen an eine schlimme Kinderheimepoche erinnern.

@17:47 von Werner40

"Mehr Raum für anlassbezogene Kontrollen in Problembetrieben zu schaffen, wie von den Ländern vorgeschlagen, die auch für die Durchführung zuständig sind, ist sicher richtig."

Ja, aber nicht indem man es anderen Betrieben erleichtert, zum Problembetrieb zu werden. Und genau das tut man, wenn man Kontrollen einschränkt.

16:06 von 0_Panik

«Deutschland muss vegetarisch werden !»

Genau so ein Unsinn, wie die Forderung, Deutschland müsse Birkenstock-Sandalen tragen, und nur noch Autos in der Farbe "Grün" kaufen.

16:39 von Demokratieschue...

Deutschland muss nicht vegetarisch werden.
aber man kann durchaus mal ein oder zwei Veggie-Days pro Woche machen. Das ist gar nicht schlimm.
.
kann man ! ... muß es aber nicht
derlei Entscheidungen sollten mir allein überlassen werden

Freitags kein Fleisch probte die Kirche seit 2.000 Jahren
Donnerstag kein Fleisch die GRÜNEN seit einigen Jahren
ich bin als Jugendlicher von zu haus ausgezogen
weil mir die Vorschriften und die "Fürsorge" auf die Nerven ging
vielleicht in ein paar Jahren, wenn ich senil bin und ne Pflegerin mich bevormundet

Potemkinsche Dörfer

Als Katharina die Große dereinst ihr Russland sehen wollte, wo die Bauern als Leibeigene verhungerten, hatte der Fürst Potjomkin die grandiose Idee, am Flussufer Pappfassaden aufzubauen und mit bezahlten Jubelkomparsen zu bevölkern.
.
Diese Methode hat sich bis in unsere Tage erhalten, wo man 13.000 zusätzliche Pflegekräfte einstellen will (von mir aus auch Lehrer), aber dann kommen nur paar zustande, weil nicht genug ausgebildet sind bzw. die Konditionen zu schlecht sind (Volksschullehrer).
.
Klar, dass es auch für Kontrollen zu wenig Personal gibt, und man nur alle 10 Jahre mit Voranbkündigung prüfen kann (Würstchenbuden ausgenommen!). - Nu kommt der Ruck, aber wo ist das Personal, wo sind die Richtlinien, und wo ist der Überraschungseffekt?

nur eine Überlegung ...

Jeder der Ansätze - nur Vegan - nur Vegetarisch - nur Fleisch und kein Gemüse u.s.w ist zwar nicht für alle kompatibel - aber ich finde den Grundgedanken als Protestmittel für eine Art Verbraucherdemonstration der Stärke ganz geeignet.

Ganz Deutschland kauft für eine Woche kein Billigfleisch - oder eine Woche keine Billigeier oder -milch oder -gemüse oder Sachen mit Palmöl - usw. ließe sich beliebig verlängern ...

Wir alle könnten zusammenstehen und zeigen, wer wirklich mächtig ist, um die Lebensmittelindustrie und vielleicht sogar die Frau Ministerin zu zwingen, etwas zu ändern ... und Corona-Regeln wären bei dieser Art von Demo auch noch eingehalten ;-)

16:45 von dog marley

«Also nocheinmal: go vegan, das tut nicht weh ..»

Veganes Essen tut gar nicht weh.
Und kann auch richtig lecker schmecken.
Nicht alles Veganes … aber wenn man das Richtige isst.

Sehr weh tut allerdings: "Just go vegan".

Bashing, Framing, und Nudging.
In genau der gleichen bekloppten Form, wie die 3 Großen Brüder …

Never ending Story

Aus dem Artikel:
Ministerin Julia Klöckner erklärte, die Reform solle "den Überwachungsdruck in Problembetrieben durch zusätzliche Kontrollen erhöhen". Die für die amtliche Überwachung zuständigen Länder müssten sicherstellen, "dass Regelkontrollen weiterhin in einem angemessenen Umfang durchgeführt werden".

Nachdem die Scheinregelung der "freiwilligen Selbstkontrolle" die zu erwartenden Befunde ihrer Nutzlosigkeit geliefert haben, zündet Frau Julia die nächste Stufe der Harmlosigkeit.
"Erhöhter Überwachungsdruck" in Verantwortung der Länder, die corona-gebeutelt ihren Sparkurs für die personelle Ausstattung gerade hier aufgeben werden, während bei Lehrern, Polizei und Justiz ebenfalls "der Kittel brennt"?

Machen wir uns nichts vor.
Tönnies und ähnliche Großbetriebe wegen Hygienemängel oder Arbeitsbedingungen zu schließen, hätte vor Corona kein Ministerium oder Regierungsrat gewagt. Covid-19 brachte erst den unausweichlichen Handlungsdruck, das jahrelange Wegsehen zu beenden.

@18:02 von Sisyphos3

"Weil das Personal für Lebensmittelkontrollen knapp ist
warum stellt man dann nicht welche ein ?
... und Geld?"

Das ist "nur" das übliche Sparen am falschen Ende. Ist ja in anderen wichtigen Bereichen genauso. Kontrolle der Pflege in Heimen, der Hygiene in Krankenhäusern, Kontrolle der Einhaltung der Datenschutzverordnungen u.v.a.m..

@17:45 von Wolfgang E S

"Als Weinkönigin kann ich sie mir ja weiterhin gut vorstellen, aber als Chefin eines Ministerium, das von hunderten Lobbyisten belagert wird?"

Genau das habe ich auch gedacht.

Weil das Personal für Lebensmittelkontrollen knapp ist,

das ist wohl die Lieblingsausrede der Politik
gestern ging es um Lehrer, die in der Provinz nicht arbeiten wollen
davor waren es die Hausarztpraxen die keine Nachfolger finden/schließen
es finden sich keine Erntehelfer .... keine Krankeschwestern / Pfleger
nur Problem in unserem Land ?

@ Demokratieschue... (16:39)

"aber man kann durchaus mal ein oder zwei Veggie-Days pro Woche machen. Das ist gar nicht schlimm."
------
Und was wäre bitte sehr so viel schlimmer, wenn wir die Verhältnisse umdrehen? An ein oder zwei Tagen Fleisch, die restliche Zeit Veggiemäßig würde weniger Probleme machen. Sogar die Kontrollen wären weniger nötig. Sie essen fünf oder sechs Tage die Woche Fleisch? Ich glaubs nicht. Muss das wirklich sein? Die Nachrichten über den Zustand der Welt gehen wohl an Ihnen vorbei.

18:02 von Sisyphos3

«Weil das Personal für Lebensmittelkontrollen knapp ist
warum stellt man dann nicht welche ein ?»

Weil qualifizierte Lebensmittelkontrolleure ja eben so wenig auf Bäumen wachsen wie Alten- & Krankenpfleger, oder mehr Personal bei Gesundheitsämtern zur Verfolgung von Corona-Infektionsketten.

Man könnte in allen diesen 4 Bereichen mehr Personal gut gebrauchen. Und in (x) weiteren anderen Aufgabenfeldern noch dazu. Man kann sie aber nicht so einfach von irgendwo her ernten, pflücken, oder rekrutieren. Auch nicht, wenn es gleichzeitig die Anzahl von (y) Arbeitslosen gibt.

Sisyphos3 18.36

der Herr Schabernack hat schon eine gute Antwort gegeben. Außerdem hat die Politik glücklicherweise wenig Einfluss auf Tarifverhandlungen und kann nicht einfach anordnen. Zumindest seit die DDR Geschichte ist. Sie kann vielleicht Hausärzten Anreize geben, aber die werden sich auch überlegen, sich in einer Gegend mit Bevölkerungsschwund und weiten Wegen niederzulassen.

@ um 18:37 von schabernack

Mir ist nicht bekannt, wie hoch die Gehälter bei Gesundheitsämtern sind oder für Lebensmittelkontrolleure, aber die im Pflegesektor kenne ich. Wenn die Politik darauf hinwirken würde, dass dort die zur Zeit lächerlichen Gehälter verdoppelt, die Arbeitszeiten halbiert und vielleicht auch das Renteneintrittsalter für
Pflegepersonal auf 60 Lebensjahre abgesenkt und evt noch die ebenfalls bisher lächerliche Rente um 50% erhöht würde, bin ich mir absolut sicher, am nächsten Tag stünden genügend Bewerber zur Verfügung, um sich dahingehend ausbilden zu lassen. Und dann könnte man die, die es „nur“ des Geldes wegen machen wollen und keinerlei soziale Emphatie mitbringen, im Laufe der Ausbildung sicher auch finden und in andere Richtungen vermitteln.
Das könnte auch für Gesundheitsämter und Lebensmittelkontrolleure klappen.
Da bin ich mir ganz sicher.
Und die paar Milliarden, die das kostet, wären momentan auch noch zu verkraften.
Da weiß man wenigstens wofür sie ausgegeben werden.

@18:37 von schabernack

//Man könnte in allen diesen 4 Bereichen mehr Personal gut gebrauchen. Und in (x) weiteren anderen Aufgabenfeldern noch dazu. Man kann sie aber nicht so einfach von irgendwo her ernten, pflücken, oder rekrutieren. Auch nicht, wenn es gleichzeitig die Anzahl von (y) Arbeitslosen gibt.//

Man könnte aber in allen Bereichen wieder anständige Löhne zahlen.

//Weil qualifizierte Lebensmittelkontrolleure ja eben so wenig auf Bäumen wachsen//

Da fällt mir wieder Helmut Schmidt ein, als Maischberger ihn zum Facharbeitermangel befragte: "Dann sollen die gefälligst ausbilden."

Was die Pflege und andere med. Berufe betrifft: Offene Stellen werden oft erst dann wieder besetzt, wenn die Hütte schon brennt. Solange es nur angekokelt riecht, heißt es: "Geht doch."

@ schabernack

"18:02 von Sisyphos3
«Weil das Personal für Lebensmittelkontrollen knapp ist
warum stellt man dann nicht welche ein ?»

Weil qualifizierte Lebensmittelkontrolleure ja eben so wenig auf Bäumen wachsen wie Alten- & Krankenpfleger" Am 29. Juli 2020 um 18:37 von schabernack

*

Mit Verlaub:
Das ist nun wirklich nichts Neues. Deshalb wurden Menschen bereits in der Antike in verschiedenen Berufen ausgebildet. Und davor auch schon.

Das sollte man vielleicht auch hier versuchen: Menschen ausbilden.

Ich lese dauernd nur über Arbeitslose und Aufstocken, über Werkverträge und Leiharbeit... Und da gibt es keine geeignete Kandidaten?

Das Volk wählt halt immer wieder nur das Selbe?

von 0_Panik @
Es gibt aber auch Bundesländer wo fast 25% etwas anders wählen.

Lobbyisten haben die Macht schon lange übernommen !

Nur haben das viele Wähler immer noch nicht begriffen .
Deutschland wird immer mehr zu einer korrupten Bananenrepublik !

@werner1955 um 20:09 Uhr

"Es gibt aber auch Bundesländer wo fast 25% etwas anders wählen."

Es gibt aber kein Bundesland, in dem nicht mindestens 25% Nichtwähler sind. Insofern ist die Abwahl bzw. Abneigung gegen alle (bisher) existierenden Parteien immer sehr hoch und sozusagen die Abneigung gegen die bisher existierende Demokratie gleich stark und hoch! Jede Wahl das Selbe.

Ich schlage vor, ein

Ich schlage vor, ein bundesweites Antidiskriminierungsgesetz zu beschließen, damit "Problembetriebe" Anzeige gegen die jeweiligen Länder beschließen und Entschädigungen gezahlt werden müssen.

Länder werden noch weniger bis gar keine Kontrollen mehr vornehmen.

Was für ein Glück für Geringverdiener und die Geiz- ist Geil Käufer!

Der Vorteil: Die Statistik von Lebensmittelverstößen werden sinken.

Jetzt wird es möglich sein, die Kosten für Kontrolleure zu senken, indem ein Teil von ihnen sozialverträglich gekündigt werden.

Spart wiederum Kosten im Landeshaushalt.

Keine Kontrollen- keine Verstöße!

Keine Verstöße - keine Meldungen in ÖR!

Der Verbraucher freut sich, da offiziell keine Verstöße mehr gibt und alles in Ordnung ist.

Parallelen wird es in anderen Bereichen geben.

PS. Es ist wirklich schlimm, solche eklige Nachrichten lesen zu müssen...das muss aufhören.

Sollten sie in dem Beitrag ein Hauch Ironie vermuten, so liegen sie richtig.

PPS. Regelungen sind eine Lachnummer!

Am 29. Juli 2020 um 20:09 von werner1955

>>@ von 0_Panik: Das Volk wählt halt immer wieder nur das Selbe?<<

>>20:09 von werner1955:
Es gibt aber auch Bundesländer wo fast 25% etwas anders wählen.<<

Ja, aber anders (bzw. Andere) wählen muss nicht zwingend heißen besser zu wählen.

Es gab in Dissen noch einen weiteren „Fleischskandal“. Frisches Fleisch wurde direkt neben alten Fleischresten und Rattenkot gelagert. Obwohl die Rattenplage seit fünf Monaten bekannt war, konnte das Problem anscheinend nicht entsprechend gelöst werden (u.a. aufgrund erheblicher baulicher Mängel und weil die Ratten das Fleisch interessanter fanden als die Köder) und fiel dann einem Routinekontrolleur im Juni diesen Jahres auf. Es ist davon auszugehen, dass bereits Fleisch in den Handel geliefert und verzehrt wurde. Die betreffenden Firmen mussten dann aber noch 500 Tonnen Fleisch vernichten, wogegen diese sich erfolglos zu wehren versuchten. (NOZ, 23.07.20)

Das soll jetzt kein Plädoyer für Vegetarisches Essen sein. So etwas kann ja sämtliche Lebensmittel betreffen. Aber bei solchen gravierenden Mängeln, einfach weitermachen
zu können, ist schon...fragwürdig. Ratten sind nun mal Überträger zahlreicher Infektionskrankheiten.

An sich gibt es eine einfache und richtige Lösung

Bessere Regelungen, entsprechende Befugnisse für die Behörden, regelmäßige nicht angekündigte Kontrollen, saftige Strafen und wo es sinnvoll ist ach Berufsverbote etc.

Zitat: Weil das Personal für

Zitat: Weil das Personal für Lebensmittelkontrollen knapp ist, ---- das ist wohl die Lieblingsausrede der Politik ----- [.....] davor waren es die Hausarztpraxen die keine Nachfolger [.....] finden/schließen

Was die Hausärzte betrifft ist das in unserer Gegend (auf dem Land) keine Ausrede.

Verdammt viele alte Hausärzte gehen in den Ruhestand, nachdem sie zuvor jahrelang e. NachfolgerIn gesucht haben.

0_Panik

Bin ja weiterhin davon überzeugt, dass Sie uns hier alle ein wenig "auf die Schippe nehmen" wollen.

Subventionen ...

... müssten nicht immer an den falschen Stellen landen. Solange die Massenbetriebe ständig unterstützt werden, anstatt dass den alternativen Erzeugern geholfen wird, wird sich nichts ändern. Die Preisunterschiede zwischen den Erzeugnissen würden geringer ausfallen als gedacht, so dass sie auch für weniger Begüterte bezahlbar wären. (Wenn Miete nicht alles auffressen würde, bliebe eh mehr Geld für gesunde Ernährung). Aber die „Geiz ist geil“-Haltung kommt ja auch von jenen, die keine Not leiden. Außerdem muss man nicht zum fanatischen Veganer werden, Qualität statt Quantität reicht ja schon. Es wäre schon schön, wenn man die Qualität leichter fände.

19:57 von Tada

18:02 von Sisyphos3:
«Weil das Personal für Lebensmittelkontrollen knapp ist
warum stellt man dann nicht welche ein ?»

18:37 von schabernack:
«Weil qualifizierte Lebensmittelkontrolleure ja eben so wenig auf Bäumen wachsen wie Alten- & Krankenpfleger.»

«Mit Verlaub:
Das ist nun wirklich nichts Neues. Deshalb wurden Menschen bereits in der Antike in verschiedenen Berufen ausgebildet. Und davor auch schon.»

Ohne Verlaub:
Der Unterschied von Antike und davor zu heute ist, dass damals Mediengestalter, Web-Designer, Internet-Startups noch schlechtere Löhne erhielten als Lebensmittelkontrolleure zu der Zeit. Deswegen interessierten sich in der Antike mehr Menschen für Lebensmittelkontrolleuer als Ausbildungsberuf, nur sehr wenige wollten Web-Designer werden.

Ist heute gerinfügig anders. Da es ja inzw. auch mehr TV-Programme als Alternative zum Colosseum gibt.

In der Antike war auch Demographie ein weniger bedeutsamer Faktor auf dem Arbeitsmarkt. Mehr Gehalt könnte helfen …

@20:38 von Kaneel

"Aber bei solchen gravierenden Mängeln, einfach weitermachen zu können, ist schon...fragwürdig."

Genau das ist der Punkt, an dem ich nicht mehr mitkomme. Und saftige Strafen (von der notwendigen Fleischvernichtung mal abgesehen) scheint es auch nicht zu geben und irgendein Unrechtsbewusstsein schon gar nicht. Und ohne Unrechtsbewusstsein KANN sich nichts ändern.

21:00 von schneegans

waren die Mieten früher günstiger
und wenn dann warum ?
also ich erinnere mich nicht daran, dass man als Kind in meiner Jugendzeit ein eigenes Zimmer zur Verfügung hatte

betrug der Wohnraum/Kopf in den 50ern 15 qm
in den 80ern 35 qm beträgt er heute 47 qm
das lässt sich sicherlich nicht nur durch mehr Singlehaushalte erklären
daneben wer hatte früher ein Bad wo befand sich das Klo ?
Zentralheizung also Komfort kostet eben auch was

dann gibt es doch so schöne Statistiken wie lange arbeite man für Kaffee, Brot, Milch früher und heute ....

19:50 von Anna-Elisabeth / @schabernack, 18:37

«Man könnte aber in allen Bereichen wieder anständige Löhne zahlen.»

Das hätte man längst tun sollen.

Lebensmittelkontrolleure sind ja Angestellte der Kommunen.
Ob es auch selbständige LK gibt … weiß ich nicht.

Kommunen haben 1.001 Aufgaben, für die sie Geld benötigen.
Gewerbesteuern sind deren Haupteinnahmequelle.
Die sinken signifikant durch Einnahmeausfälle wegen weniger Gewerbe aufgrund von Corona. Momentan ierst der Anfang einer Entwicklung.
Die uns alle in allen Kommunen wohl noch einige Jahre "begleitet".
Wohl eher: "belästigt".

Schwierig, unter diesen Voraussetzungen mehr LK zu finden.
Und sie alle gleichzeitig besser zu bezahlen.

«Was Pflege und andere med. Berufe betrifft: Offene Stellen werden oft erst dann wieder besetzt, wenn die Hütte schon brennt. Solange es nur angekokelt riecht, heißt es: "Geht doch."»

Ewiges Trauerspiel, das solange nicht weniger traurig wird, bis man Strukturen im Gesundheitssystem grundlegend ändert. Sehe ich aber ganz und gar nicht !

18:37 von schabernack

aber man könnte so Leute ausbilden
es gibt doch 5 % Arbeitslose in unserem Land
die nach allgemeiner Lesart Arbeit suchen ?
Zitat : "ernten, pflücken" ... selbst da gibt es niemand
und da ist ja die Qualifikation nicht besonders hoch

21:32 von schabernack

Gewerbesteuern sind deren Haupteinnahmequelle.
.
... und die Grundsteuer
wurde die weniger durch Corona ?

@21:32 von schabernack

"Schwierig, unter diesen Voraussetzungen mehr LK zu finden.
Und sie alle gleichzeitig besser zu bezahlen."

Das ist wohl richtig. Allerdings gibt es schon lange Defizite bei den Kontrollen. Vor allem hat es zumindest für mich den Anschein, dass Verstöße häufig keine Konsequenzen haben.

Warum

wird jetzt nur in der Fleischindustrie kontrolliert und geguckt, warum denn nicht in allen anderen Branchen auch?

Weil diese anderen Branchen nicht in den Nachrichten sind?
Meine Güte, ist das eine erbärmliche Politik...

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