Kommentare - EU-Gipfel zu Corona-Hilfen: Merkel schließt Scheitern nicht aus

19. Juli 2020 - 11:27 Uhr

Der Milliarden-Poker in Brüssel stockt. Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron befürchten, dass der Gipfel zu den Corona-Hilfen scheitern könnte. Beide wollen aber alles geben, dass dies nicht geschieht.

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Bitte mehr Objektivität und keine Hetztiraden

gegen die 4 Staaten , die sich verantwortungsbewusst verhalten. Die Summen , die hier im Raume stehen haben sicherlich nur zu einem kleinen Teil mit Corona und den Folgen zu tun. Die Länder , die seit Jahren keine soliden Staatsfinanzen auf die Reihe bringen sollten sich besser über Ihre interne Misswirtschaft und den Reformunwillen Gedanken machen , als hier anderen soliden Staaten Vorwürfe zu machen . Eigentlich sollte sich Deutschland in die Gruppe der vier eingliedern statt eine neue wirtschaftliche Harakirimaßnahme zu unterstützen.

Wem der Willen fehlt......

.....das kann man bei diesem Gipfel unterschiedlich interpretieren:

Sind es die "sparsamen Vier", die gut gewirtschaftet haben und nun nicht für die (auch vor der Krise schon dagewesene!) finanzielle Schieflage anderer einspringen wollen? Oder die Südländer, die weiterhin wenig Interesse an Reformen zeigen? Oder eher die Osteuropäer, denen an Rechtsstaatlichkeit nicht viel liegt?

also mal ganz ehrlich.....

es gibt doch überhaupt kein Grund warum Dtl. Geld an I, E, F zu verschenken hätte. Jedes Land hatte die gleiche Chance gut durch die Krise zu kommen und wenn dies die üblichen "Kandidaten" mal wieder nicht geschafft haben ist das allein deren Problem

Hoffnung keimt

Dass die Verhandlungen bzgl. Corona-Hilfen scheitern fände ich (aus schon öfter von mir genannten Gründen) sehr positiv. Wenn schon die eigene Kanzlerin nicht vernünftig handelt, tut es gut wenn sie von den "sparsamen Vier" ich würde sogar sagen "vernünftigen Vier" ausgebremst wird.

Krampfhaft versucht man....

die EU, nicht Europa am Leben zu erhalten. Ein paar Ostländer die immer gegen alles sind. Ein paar Schmarotzerländer, ein paar Länder des Spardiktats, ein paar Länder die wirtschaftlich und verwaltungstechnisch nie auf die Beine kommen. So kann das nix geben.

Ein Weg ohne Willen und ohne eine Richtung!

Ihre ehrliche Mühe und Energie hier eine Grundordnung hineinzubringen ist lobenswert, aber nicht möglich, weil die Gleichung zu viele Unbekannte besitzt, die nicht ganz einfach zu lösen ist! Sie, Frau Merkel,Sie haben und beweisen täglich, dass Sie etwas "drehen & biegen" können, was Sie bei Corona bewiesen haben, nicht aber in einer Gesellschaft, wo die Voreingenommenheit so riesig ist, wie in der Europäischen Union, wo jeder ein anderes Rezept sein eigen nennt und ohne Rücksicht auf den Nachbarn seinen Egoismus durchsetzen will! Zu vergleichen mit einer Familie, wo jeder etwas zu sagen haben will und möchte!

Merkel schließt Scheitern nicht aus

vielleicht wäre das die bessere Option
wenn ich mir überlege 750 Mrd - im ersten Stepp
vielleicht das ganze mit derselben Summe oder sogar mehr in einem 2. Stepp
nach der üblichen Politikerart .... weil es gar nicht reicht
dazu den Großteil nicht als Darlehen sondern geschenkt
und dann für was
dass einige Idealisten ihren Traum vom vereinten Europa austräumen können
also Reisefreiheit läßt sich sicherlich billiger bekommen
und ne Kreditkarte ersetzt den Euro ebenso
mit oder ohne EU brauche ich verschiedene Stecker wenn ich rumreise
ebenso gibt es keine einheitliche Notfallnummer - wohl aber wird Bier
mit dem gleichen Reinheitsgebot von (fast) dem Nordkap bis Messina gebraut
hat man nicht bei der Krise in Griechenland über Szenarien nachgedacht,
was wäre wenn Italien mal ins Trudeln, mit der "Rettung"
jetzt sind wir an dem Punkt, nur dass es nicht "nur" Italien womöglich die ganzen Südländer betrifft
besser ein Ende mit Schrecken - als ein Schrecken ohne Ende

Auf gutem Weg, wenn.....

Die „Nehmer“-Staaten aus Südeuropa zu dringend notwendigen Reformen zu zwingen, ist sicher der richtige Weg. Insofern haben die „Sparsamen Vier“ positives in Gang gesetzt.
Ich hoffe allerdings sehr, dass man diesmal beim Thema „Rechtstaatlichkeit“ konsequent hart bleibt und hier keine faulen Kompromisse gemacht werden. Hier steht auch die Werte-Glaubwürdigkeit der EU auf dem Spiel.

Politik läuft immer mit Kompromissen

Mein Eindruck früher war sowas auch in der Politik gut angesehen, heute will jeder seine maximal Forderungen durchkriegen, dann ist man halt frustriert und kriegt keine Einigung.
Demokratie ohne Kompromisse ist nicht möglich, auch nicht wünschenswert.
Übrigens nicht nur in der Politik ich glaub auch außerhalb ist eine Sichtweise Kompromisse wären eher schlecht, mittlerweile recht verbreitet, eine Entwicklung die ich nicht nachvollziehen kann.

Das haben sich die Beiden doch mit ihren extremen Vorgaben selbst eingebrockt. Dieser riesige Schuldensuppentopf, der da vorgesetzt wurde, ist total versalzen.

Da hilft auch das bisschen Zucker, nicht mehr als Kosmetik, von EU-Ratschef Michel nichts mehr. Das was bis jetzt auf dem Tisch liegt ist grundlegend abzulehnen.

Es ist ein Trauerspiel auf wessen Seite die deutsche Regierung steht.
Schulden .. Mrd.-Billionen und morgen?! Die eigenen Bürger?

Hilfen zur Selbsthilfe, aber keine Geschenke! Wie alle Erfahrungen zeigen hat bedingungloses Geld bzw. ohne Kontrolle keine wirklichen Erfolge gebracht.

Aus Erfahrung wird man angeblich klug, wie das Sprichwort sagt.
Offensichtlich trifft das für die deutsche Regierung und die Kanzlerin nicht zu.

Die als "Sparsame Vier" verunglimpften Mitglieder, Niederlande, Österreich, Dänemark, Schweden, Finnland, es sind Fünf(!) sind hier die Guten!
Artikel zu deren Haltung werden in den Medien überwiegend negativ formuliert. Umgekehrt wäre richtig!

@ 11:36 von Elefant

Wahrscheinlich wissen Sie selbst, dass das von Ihnen und anderen hier gern angeführte Zerrbild ("Länder, die seit Jahren keine soliden Staatsfinanzen auf die Reihe bringen sollten sich besser über Ihre interne Misswirtschaft und den Reformunwillen Gedanken machen"), den Fakten nicht standhält, aber gerne von denen vertreten wird, die Nationalismus über europäische Solidarität stellen - egal ob bei den entsprechend Kommentierenden hier oder bei den Blockaderegierungschefs in Brüssel und erst recht bei den Erpressern aus Budapest und Warschau, die ihre Verstöße gegen unabhängige Justiz und Pressefreiheit anerkannt bekommen haben wollen.
Die Geschichtsinteressierten wissen, dass exakt heute vor 150 Jahren Frankreich Preußen den Krieg erklärte, der in den ersten vier Wochen allein auf preußisch-deutscher Seite über 80.000 Tote, Verwundete und Vermisste forderte.
Nie wieder.

Dies zu „Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron befürchten, dass der Gipfel zu den Corona-Hilfen scheitern könnte. Beide wollen aber alles geben, dass dies nicht geschieht“.

Warum sollte das Schicksal der Bürger davon abhängen, dass die beiden dabei Erfolg haben?

„Der Milliarden-Poker in Brüssel geht weiter“

Treffende Bezeichnung.

EU-Gipfel zu Corona-Hilfen:Merkel schließt Scheitern nicht aus..

Das zeigt die Widersprüche in diesem Bund.Die unterschiedlichen Interessenlagen.Auf der einen Seite die sogenannten sparsamen vier,kleine Länder ohne geopolitische Interessen.Auf der anderen Seite Deutschland mit seinen wirtschaftlichen Interessen,auf jeden Fall daran interessiert die EU zusammenzuhalten,notfalls mit viel Geld und auch nicht zurückzuzahlenden Zuschüssen.
Schließlich hat man seinen Weg vom Underdog in den 1950er Jahren zum Global Player stets in Bündnissen gemacht(WEU,EWG,EG,EU).

Ich wünschte mir

Deutschland gehörte zu den sparsamen vier.

Merkel schließt Scheitern nicht aus

Wieso scheitert ein Gipfel, wenn ein EU-Land in finanzielle Schieflage gerät?

Esd ist das genaue Gegenteil!!!

Es wurde doch zu Beginn (2002) gesagt, dass kein EU-Land für ein anderes EU-Land die finanzielle Haftung zu übernehmen hat. (Nichtbeistandsklausel, Maastricht-Vertrag)

Wenn es heute keine Einigung gibt, dann halten sich die EU-Länder das erste Mal an den Vertrag.

Das gab es noch nie!

Das muss gefeiert werden....

EU-Gipfel

Ich hoffe, dass der Gipfel scheitert und damit die Geschäftsgrundlage der EU neu justiert wird. Es kann nicht sein, dass Länder, die seit Jahren mehr Geld ausgeben als sie einnehmen, jetzt belohnt werden.

Merkel...

...richtet nochmal auf Kosten der Steuerzahler einen massiven finanziellen Schaden an, um sich als großzügige Europäerin darzustellen.
Vielen Dank an Österreich, Dänemark, Schweden, Niederlande und Finnland!

Kanzlerin Merkel ist mit

Kanzlerin Merkel ist mit ihrer Europa-Politik ein stabilisierender Faktor; sie hat sowohl den geschichtlichen Weitblick wie das strategische und diplomatische Können und Geschick, die EU in der Zeit der deutschen Ratspräsidentschaft gut durch die Krise zu leiten. Wenngleich ich in vielen anderen Punkten ihrer politischen Linie nicht zustimme: für Europa ist sie derzeit eine der wichtigsten politischen Führungskräfte. Chapeau.

Aus der Geschichte lernen.

Hier wäre es interessant aus der Geschichte zu lernen. Was nutzt ein Vertrag mit Italien? Nichts, wie die Geschichte des 20 Jahrhundert zeigt. Ist das gemeint daran zu erinnern?

Anscheinend ist der Druck

Anscheinend ist der Druck noch nicht groß genug, dass es zu einem " großen Wurf " , inklusive Reform der EU selbst, käme. Ein jetzt wahrscheinlicher " kleiner Wurf " würde die Lösung der strukturellen Probleme nur in die Zukunft verschieben. Schade, dass niemand der Teilnehmer " groß und visionär " , in Richtung stärkerer Integration, denkt.

Politik, Kompromissen und ursprüngliche Zielsetzung

Politik läuft immer mit Kompromissen.

Das ist vollkommen richtig und in Ordnung. Wenn aber grundsätzliche Zielsetzungen zunehmend im Frage gestellt werden und damit die Werte eines vereinten Europas verwässert werden, da muss man sich die Frage stellen `Was soll das Ganze noch`. Die 4 ( 5) Sparsamen verfolgen die ursprüngliche Richtlinien. Ich verstehe die Kritik an diesen Ländern nicht. Und ich wundere mich über die in der Presse.

Die "Vernünftigen Vier"

Die Bezeichnung der Niederlande, Österreich, Dänemark und Schweden als "Sparsame Vier" diskreditiert diese Staaten. Es ist sachgerechter, diese als die "Vernünftigen Vier" zu bezeichnen angesichts der vielen, nicht auf die zukünftigen Folgen ausgerichteten finanziellen Forderungen in diesen Verhandlungen.

Versagen im grellen Scheinwerferlicht

Wenn man in den Medien, die Kommentare zulassen, sich die Leserkommentare anschaut,
kommt der überwiegende Wille der dort
Scheidenden zu Ausdruck, jetzt muss endlich Einhalt geboten werden mit der utopischen
Geldverschwendung im EU-Raum. Die Verglorreichung der Bundeskanzlerin ist
doch abstrus, da gibt es doch keinerlei
Substanz für ein logisches Handeln im
Sinne der deutschen Wähler. Wann wird diese
Frau wach oder wer fällt ihr von den Regierungsparteien in die weit ausgebreiteten Hände, immer mehr und mehr
Geld der Bevölkerung zu verschleudern?

12:04 von gman

„ Es ist ein Trauerspiel auf wessen Seite die deutsche Regierung steht.
Schulden .. Mrd.-Billionen und morgen?! Die eigenen Bürger?“

Schauen Sie sich mal den Anteil der deutschen EU-Exporte an und machen dann ein Szenario, wenn diese EU-Exportmärkte im Zuge der Corona-Krise einbrechen. Das wird eine verdammt schwierige Situation in Deutschland. Und die europaweite Rezession ist ja schon da!

@ 12:11 von Felina2

... und ich wünschte mir, die sog. sparsamen vier würden etwas mehr sparen an nationalistischem Egoismus und nicht sparen am eigenen Beitrag zu einem solidarischen europäischen Haus (oikos).

Unglaublich!

Unglaublich!
750 Milliarden will man/frau verschenken, dh niemand braucht es zurückzuzahlen, was sie/er bekommt? Ist das nicht ein unfassbares Beispiel fuer die Korruption, die in Europa Eingang hällt? Wir drucken Geld und entwerten damit automatisch das, was der/die einfache Mann/ Frau 40 Jahre lang hart erarbeitet hat, um fuer das Alter vorzusorgen. Alles nur, um Europa zusammenzuhalten? Welch ein schreiendes Unrecht, welch ein Verfall! Das passiert vor unseren Augen in Bruessel/ Straßburg, den Hauptstädten Europas und keiner versteht die Konsequenzen, oder nur wenige, zu wenige, um Einhalt zu gebieten!

Klare Rollenverteilung

Deutschland und Frankreich sind die Guten, die sich jede nur erdenkliche Mühe geben.
Die `Vier´ sind die, die alles gefährden.
Die Ostländer sind sowieso so, wie sie sind.
Der Süden ist arm und kriegt nix auf die Reihe, außer die Hände aufhalten.

So wird es mehr oder weniger kommuniziert und so sehen es teilweise wohl D und F.
Aber ganz so einfach wird es wohl nicht sein. Vielleicht sollten D. und F. ihre dominante Haltung ein wenig hinterfragen und versuchen, auch die anderen zu sehen. Sicher stimmt einiges vom oben genannten, aber nicht so absolut. Wenn es so nicht funktioniert, muss man eben einen anderen Weg finden. Und das nicht hektisch in zwei Tagen, sondern mit Zeit und Ruhe. Dann muss man sogar mal berücksichtigen, wie Länder wie Ungarn oder Polen die Sache sehen. Oder Ö.
Wenn D. und F. das Ding durchbringen wollen, um weiter die EU dominieren zu können, dann müssen sie den anderen was bieten. Sonst wird das nichts.

EU-Gipfel zu Corona-Hilfen:..................

Hier wird, wie damals in der Griechenland Geschichte wieder eine von realen Bedingungen abgehobene an sich überflüssige Diskussion geführt.
Das die paar (kleineren) Staaten die sich die zu einer wohlbegründeten Blockade aufgeschwungen haben, reflektiert nur den Umstand, das sie eine restriktivere Regelung anstreben - diese Regelung reflektiert eben aber nicht, das diese Staaten wesentlich homogener sind, was Infrastruktur, Produktivität etc. angeht, als die Mittelmeeranrainer, die deutlich größer, topografisch und geografisch deutlich komplexere Probleme aufwerfen die sich auch nicht mal eben "beiläufig" entsorgen lassen. Um die Kluft zu beseitigen, bräuchte es vermutlich einige Jahre Wachstumsgrößen Indiens oder Chinas, um die nötigen investierbaren Überschüsse abzuzweigen, solange das nicht so ist, hinken sie eben ein bisschen hinter her.

Die alte Leier

Wieder die selben hohlen Phrasen hier wie vor 10 Jahren.

Ich erinnere mich noch daran wie sich nach 2008 die Vorgänger der heutigen „besorgten Bürger“ alle einig waren das die Euro-Rettung die Staatsverschuldung Deutschlands ins unendliche steigern, und uns alle in den Abgrund reißen würde.

Wie gern wurde damals auf diese Internetseiten mit der Staatsschulden-Uhr wie Staatsverschuldung. de verwiesen.

Und was ist passiert: die Merkel-Regierung hat Deutschland nicht nur die längste Boomphase und beinahe Vollbeschäftigung gebracht, sondern auch das erste mal in der Geschichte der BRD die Staatsschulden abgebaut! Von 80 auf fast 60%! Plötzlich war keine Rede mehr von der Staatsschulden Uhr in den einschlägigen Foren xD

Wo glaubt ihr denn wo eure Jobs herkommen wenn Deutschland nichts mehr exportiert? Von der mickrigen Binnenmarkt Nachfrage? Na dann viel Spaß beim stempeln, besorgte Bürger ;-)

@ 12:12 von morgentau19

Selbst konservative Ökonomen und Politologen machen in der derzeitigen Corona-Krise deutlich, dass gemeinsame Anleihen und ein Corona-Krisenpaket juristisch wie politisch vereinbar sind mit den Verträgen und Regelungen, auf denen die EU fußt.
Wenn sich die EU-Länder heute an Verträge halten, wehren sie gemeinsam die Erpressungsversuche aus Budapest und Warschau ab, die darauf zielen, ihre Verstöße gegen Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit durchgehen zu lassen.
Auch darum geht es heute in Brüssel.

Gleicher Lebensstandard in der gesamten EU

Es klingelt mir noch im Ohr: Der Satz des Spanischen Präsidenten: "Wenn die EU ihre Aufgaben wirklich ernst nimmt, dann darf die EU uns nicht untergehen lassen, sondern muss uns helfen" (mit Geld als Zuschuss natürlich).
Ich verstehe das schon, dass in diesen Zeiten sich angeschlagene EU-Mitglieder aus dem Geldtopf der EU bedienen möchten! Und irgendwie haben sie ja auch Recht!
Der Fehler jetzt liegt im System. Niemals hätte die Europäische Union so unübersichtlich groß werden dürfen!
Schon die Römer sind an einem unregierbaren Weltreich gescheitert.Mittlerweile ist ja der halbe Ostblock in der EU. Als Friedensklebstoff ist das sicherlich irgendwo sinnig. Aber dann hätte man Nägel mit Köpfen machen sollen und Russland auch gleich eingliedern.
Hätte das nicht bei eine "Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft" bleiben können? Gegenseitig wirtschaftliche Zugeständnisse machen? In Europa?
Oder mit den angrenzenden befreundeten Staaten?
Ich befürchte, die EU wird früher oder später scheitern

Ich bin ein paar lang auf dieser Welt

Ich gönne einigen einiges, aber diese Populistenregierungen in Italien, die für jeden ihrer Wähler immer offene Geldbörsen hatten, aber den Staat per se als Gangster bezeichnen, weil er Steuern braucht, gönne ich erst dann was, wenn sie mal ihren Laden selbst in Ordnung bringen. Es geht immerhin um meine Steuergelder, die da verschenkt werden sollen, ohne dass echte Kontrolle besteht.
Und wieder reden diese Staaten diskriminierend gegen die Sparsamen Vier. Klar, die sind besser dran, aber wieso eigentlich? Vermutlich weil die Regierungen dort, was für den Staat getan haben und nicht für einzelne Machthaber.
Jetzt werden diese Staaten als nicht Europa-kompatibel hingestellt, grausam diese Hirnleistungen, perfide, weil es genau anders herum ist. Die anderen Staaten haben sich das doch teilweise erschlichen in der EU zu sein und haben in immer größeren Maße abgeschöpft. vielleicht mal kleine Brötchen backen und die Unternehmen in Italien usw aufbauen.
Weiter so Österreich, Herr Kurz

Können diese Scheineuropäer

Können diese Scheineuropäer eigentlich die Bedingungen festlegen, aufgrund derer sie Kredite aufnehmen? Ich dachte immer, die Bedingungen stellen die Banken oder Investoren, bei denen man sich den Kredit holt? Müssen also die zukünftigen Kreditgeber nicht zuerst gefragt werden, ob sie mit diesem ganzen Durcheinander einverstanden sind? Und was passiert, wenn die sagen: Nein? Unter solchen Bedingungen geben wir keine Kredite.

Eu- Gipfel Beratungen

Die Geschichte hat allseits ähnliche Rückblicke! Jeden Staat erwischt es. Ob die politischen Sparwüter des EU- Gipfeltreffens heuer wirklich etwas GEWINNEN können, mit Blick darauf gleichwohl Selbst im Problemsumpf festzusitzen, treibt mir als interessierten Mitmenschen indirekt das Spottlächeln ins Gesicht. Es ist gerade erst Stunden her, das 15 Meter hohe Wellen einige Wohlhabende "Obdachlos" machten. Und ähnliche Stunden im Kontrast, in denen Mitmenschen am Covid- Virus verstarben, die das auch nicht ..VERDIENT.. hatten da rein zu geraten!
Ich finde das EU- Team hat sich tunlichst ..Pro Menschheit.. zusammenzuraufen. Und zwar jetzt! Und ich persönlich setze da noch einen drauf. England ..war derart wirsch gegen Gemeinsamkeiten in der EU- Familie, und TROLLTE sich! Also bitte.. tue dieses auch fix als "Staat": wer jetzt und HEUTE unsere epochalen Aufbau- Gaben, ohne Neuzugänge dabei, thematisch niederknebeln will! Huschhusch, die Zeit läuft: Für die Mensch um Mensch!
Frau D. Brauer

Das kommt

auf die Sichtweise und den Blickwinkel an.
Ein scheitern würde ich gut verstehen, und ich kann auch nicht so richtig nachvollziehen, warum Deutschland was die größten Lasten trägt, nicht zu den jetzt 5 gehört.
Unser Finanzminister macht ein Spritze nach der anderen frei, vorher hatten wir für nichts Geld, da wurde um paar Millionen gestritten.
Jetzt kommt auf Milliarden nicht mehr an, ob das noch vermittelbar ist, hab ich starke Zweifel.

So wie jetzt, kann es mit der EU nicht weitergehen, wird nur noch über Geld zusammengehalten.

@andererseits 12:09Uhr

Danke für Ihren klärenden Kommentar. Ich kann die Arroganz vieler Anhänger der Kleinstaaterei, wo auch immer, nicht mehr ertragen. Die EU ist das Beste, was uns je passiert ist. Sowohl der Norden als auch der Süden profitiert von dieser Union und es ist nur wünschenswert, dass zum Nutzen aller Mitgliedsländer endlich Einigkeit über die Rettung unserer Gemeinschaft herrscht. Es wird doch niemandem persönlich etwas weggenommen und die Solidarität ist in dieser Krise mehr denn je gefragt. Freundlichen Gruss aus Madrid

/// Am 19. Juli 2020 um 12:28

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Am 19. Juli 2020 um 12:28 von Korell
Unglaublich!

Unglaublich!
750 Milliarden will man/frau verschenken, dh niemand braucht es zurückzuzahlen, was sie/er bekommt? Ist das nicht ein unfassbares Beispiel fuer die Korruption, die in Europa Eingang hällt? Wir drucken Geld und entwerten damit automatisch das, was der/die einfache Mann/ Frau 40 Jahre lang hart erarbeitet hat, um fuer das Alter vorzusorgen. Alles nur, um Europa zusammenzuhalten? Welch ein schreiendes Unrecht, welch ein Verfall! Das passiert vor unseren Augen in Bruessel/ Straßburg, den Hauptstädten Europas und keiner versteht die Konsequenzen, oder nur wenige, zu wenige, um Einhalt zu gebieten!///
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Einhalt gebieten ? Warum ? Das Modell funktioniert doch schon seit Jahren sehr erfolgreich beim Länderfinanzausgleich. Warum nicht diesen Erfolg auf ganz Europa ausweiten ?

Eu- Gipfel Beratungen

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Ich finde das EU- Team hat sich tunlichst ..Pro Menschheit.. zusammenzuraufen. Und zwar jetzt! Und ich persönlich setze da noch einen drauf. England ..war derart wirsch gegen Gemeinsamkeiten in der EU- Familie, und TROLLTE sich! Also bitte.. tue dieses auch fix als "Staat": wer jetzt und HEUTE unsere epochalen Aufbau- Gaben, ohne Neuzugänge dabei, thematisch niederknebeln will! Huschhusch, die Zeit läuft: Für Mensch um Mensch!
Frau D. Brauer

und nachdem die. Deutschen noch bei den

Griechen korrekt gedacht haben, schleimt sich Frau Merkel, die sich damit wohl ein Denkmal setzen will, bei den VerschwenderNationen ein, allen voran Italien.
Und wenn Urban mal wieder damit droht, Veto einzulegen, wenn es um die Rechtstaatlichkeit geht, dann schmeißt Ungarn endlich raus oder hört auf faule Kompromisse zu machen. Und wenn man nicht rausschmeißen kann, dann endlich wegen Verletzung diverser Rechtsgrundlagen der EU, Verfahren bis zum geht nicht mehr und dadurch Kürzung der Gelder, bis sie selbst gehen. Es geht bei der Glaubwürdigkeit der EU nicht darum, auch noch den am weitesten weg stehenden Staat wie Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Polen in die Mitte zu holen, sondern die Sache EU voran zu treiben. Das Gehirnschmalz nicht auf faule Kompromisse verschwenden sondern mal auf gute ordentliche sinnvolle Visionen, wie Vereinheitlichung sozialer Strukturen, Klimaschutz, Förderung digitaler Entwicklung usw.

Eine Nation von Schwarzfahrern?

Viele Beiträge meiner Landsleute beziehen sich auf D als "Finanzier" der EU und das "Abkassieren" durch die übel wirtschaftenden Süd-Staaten.
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1. Regt sich niemand darüber auf, dass die ehemaligen Ostblockstaaten a) saftig kassieren und b) die EU madig machen. Nein, deren Pöbeleien werden noch bejubelt!
2. Deutschland profitiert AM MEISTEN von der EU (siehe Außenhandelsüberschuss), aber zahlt auch viel.
.
Wenn ich ein Verkehrsmittel nutzten will, dann muss ich auch eine Fahrkarte kaufen, je weiter ich fahre, um so teurer. Viele scheinen zu meinen, wir könnten ohne Fahrschein EU fahren.

@ qpqr27, um 11:39

Der “Grund warum Dtl. Geld an I, E, F zu verschenken hätte“ könnte darin liegen, dass Dtl. genau in diese Länder, wie auch in etliche andere EU -Länder, den größten Teil seiner Waren exportiert.

Fallen diese wichtigen Handelspartner weg, geht es in Zukunft mit unserer Wirtschaft steil bergab.
Das sollte sich jeder, der sich hier (verständlicherweise) gegen das zur Debatte stehende Abkommen äußert, klar vergegenwärtigen.

Was bei den Brüsseler Verhandlungen auf jeden Fall sichergestellt sein muss:
Klare Regeln für den Einsatz der Gelder bei den Empfängerländern, und:
Noch klarere Kontrollen, wo das Geld dort bleibt.

Es wird einen Kompromiss geben, wobei es eher auf die Halbierung der 750 Mrd. Euro in Fom von Krediten hinauslaufen wird.
Auch die “Sparsamen 4 ¹/2“ können es sich nicht leisten, die Verhandlungen platzen zu lassen.

Danke @Theodor Storm von 12:25Uhr,

dass Sie sagen, was so viele nicht einsehen wollen. Man stelle sich vor, die Südstaaten würden nicht mehr aus dem Norden importieren können. Meinetwegen soll es auch zu Kontrollen bei Hilfszahlungen kommen, wobei Conte, Sánchez und Costa keine grundsätzliche Abneigung zeigen. Freundlichen Gruss aus Madrid

was ist in drei Jahren?

Mir ist es unverständlich, weshalb kein Kompromiss möglich ist.
Wenn es gelänge, die Zuschüsse mit ganz klaren, nicht zweideutigen Vorgaben zu verbinden (Kontrolle darüber, wofür das Geld verwendet wird; Mechanismus, wann der Geldfluss gestoppt wird, falls nicht nach den Vorgaben gehandelt wird), dann wären doch auch die "vernünftigen Vier" zu gewinnen. Mir scheint, dass die Empfängerländer frei über das Geld der Geberländer verfügen wollen. So geht das nicht, schon im europäischen Interesse. Denn wenn sich Italien und Spanien durchsetzen sollten, haben wir in drei Jahren die gleiche Misere, und die beiden Länder stehen wieder vor dem Konkurs. Wenn jetzt nicht gut verhandelt wird, muss in drei Jahren wieder Geld nachgeschossen werden, und so geht das dann jahrzehntelang ...

12:28 von andererseits

Ich denke mal, das jeder Regierungschef/ Chefin bei Amtsantritt einen Eid leistet, alles zum Wohle des eigenen Volkes zu tun. Und genau das versuchen die Vier oder Fünf in die Tat umzusetzen. Ich als einfacher Bürger erwarte das von meiner Regierung auch.

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Die EZB hat in den letzten

Die EZB hat in den letzten Jahren Billionen Euro in die Finanzmärkte gepumpt, um die Inflation anzutreiben.
Geld, das quasi einfach gedruckt wurde.
Warum kann die EZB nicht nun die gleichen oder noch höhere Summen an die einzelnen Staaten überweisen?
Zumal das die Inflation wahrscheinlich schneller steigern würde.

@ andererseits

... und ich wünschte mir, die sog. sparsamen vier würden etwas mehr sparen an nationalistischem Egoismus und nicht sparen am eigenen Beitrag zu einem solidarischen europäischen Haus (oikos).

"Solidarität" auf Kosten Anderer ist Egoismus pur.

Die Geschichtsinteressierten wissen, dass exakt heute vor 150 Jahren Frankreich Preußen den Krieg erklärte, der in den ersten vier Wochen allein auf preußisch-deutscher Seite über 80.000 Tote, Verwundete und Vermisste forderte.
Nie wieder.

Die zu schnelle und zu tiefe EU-Integration, vor allem die Gemeinschaftswährung, hat zu mehr Spaltung, Misstrauen und Frust geführt. Wer "Nie wieder" ernst meint, würde für mehr Freiheit und Eigenverantwortung plädieren und weniger Superstaat.

@Korell, 12:28 Uhr - Bitte korrekte Zahlen verwenden

Sie sollten schon bei der Wahrheit bleiben. Es war nie davon die Rede, dass "750 Milliarden Euro verschenkt werden", also "niemand zurückzahlen" sollte. 250 Milliarden waren auch von Merkel und Macron als "Kredit" tituliert, im Rahmen eines Kompromissvorschlags hätte dieser rückzahlungspflichtige Anteil auch erhöht werden können. Gerade wer 40 Jahre hart gearbeitet hat, dürfte ein Interesse daran haben, dass Europa gestärkt aus der Krise hervorgeht, denn unser Wohlstand ist unweigerlich an einen funktionierenden europäischen Binnenmarkt gebunden. Merkel und Macron handeln, auch nach Ansicht führender Wirtschaftswissenschaftler, absolut richtig, wenn sie für ein wirtschaftlich starkes und politisch geeintes Europa kämpfen. China steht längst in den Startlöchern, um sich in Europa kraftvoll zu bedienen.

EU-Gipfel

an: von gman
Ihrem Beitrag kann ich nur zustimmen.

Am 19. Juli 2020 um 13:47 von

Am 19. Juli 2020 um 13:47 von Mr.1787
///.............
Die zu schnelle und zu tiefe EU-Integration, vor allem die Gemeinschaftswährung, hat zu mehr Spaltung, Misstrauen und Frust geführt. Wer "Nie wieder" ernst meint, würde für mehr Freiheit und Eigenverantwortung plädieren und weniger Superstaat.///
.
Man kann das auch umgekehrt sehen. Die Gemeinschaftswährung führt zu Integrationszwang und das ist gut so. Nur ein " Superstaat " EU hat Chancen weltweit nicht zwischen großen Blöcken wie China und USA " zerrieben " zu werden und weiterhin für Frieden in Europa ( " Nie wieder " ) zu sorgen.

Schade, dass sich Merkel (noch) nicht durchsetzen konnte

Schade, dass Merkel und Macron mit ihren Vorstellungen nicht durchsetzen konnten. Beide sehen die Zukunft für ihre Länder in einem geeinten und wirtschaftlich starken Europa. Auch in Deutschland würde die föderale Struktur nicht funktionieren, wenn es nicht den Länderfinanzausgleich gäbe. Auch hier gab und gibt es immer wieder Kritik, weshalb die besser wirtschaftenden Länder ihren Wohlstand mit schwächeren Bundesländern teilen sollten. Und dennoch sind sich alle einig, dass es einer gewissen Solidarität bedarf, um das Ganze im Sinne der Bürger (und gleicher Lebensverhältnisse) am Leben zu halten. Wir wollen ja auch, dass Italiener in Italien eine Job finden und nicht nach Deutschland auswandern, dass die Bremer in ihrem Bundesland bleiben und nicht in Bayern nach besser bezahlten Jobs suchen... Merkel handelt nicht nur im europäische, sondern im deutschen Interesse, wenn sie Solidarität einfordert.Klar, das diese auch mit Kontrollmechanismen und Rechtsstaatlichkeit verbunden sein muss

Am 19. Juli 2020 um 12:46 von harry_up

" Der “Grund warum Dtl. Geld an I, E, F zu verschenken hätte“ könnte darin liegen, dass Dtl. genau in diese Länder, wie auch in etliche andere EU -Länder, den größten Teil seiner Waren exportiert.

Fallen diese wichtigen Handelspartner weg, geht es in Zukunft mit unserer Wirtschaft steil bergab.
Das sollte sich jeder, der sich hier (verständlicherweise) gegen das zur Debatte stehende Abkommen äußert, klar vergegenwärtigen. "

Was Sie schreiben, bedeutet, wir schenken andern Geld, damit Sie unsere Waren kaufen können.
Dann wäre der bessere Weg, Ihnen die Waren zu schenken, das schließt dann Missbrauch von Geldern für andere Dinge aus.
Wie wäre das denn, wenn Wirtschaft nur noch so funktioniert, dann kommt eine Ende noch schneller.
Ich schenke meinem Nachbarn Geld für ein neues Auto, und ich fahre das 20 Jahre alte weiter, und gehe Überstunden machen ;-)).

So kann man die Welt auch gestalten.

Schade eigentlich, das Merkel

Schade eigentlich, das Merkel und Macron mit dem Kopf durch die Wand wollen. Es muss auch alternative Programme geben, viel Geld in die Runde zu werfen ist zwar einfacher, aber es sollte auch einen Plan B geben.
Dies scheint bei Merkel und Macron bislang nicht angekommen sein.

Dem spanischen Präsidenten Sanchez

geht es vielmehr um seinen Hals als das Land zu retten. Wenn Spanien die Milliarden nicht bekommt, müsste er Reformen durchführen, er hat aber versprochen, dass er auf keinen Fall eine Kontrolle durch die EU akzeptieren wird. Außerdem wird da der komunistische Koalitionspartner, Unidas Podemos, nicht mitmachen. Seit dem Misstrauensvotum 2017 funktioniert Nichts mehr im Land. Es wird viel versprochen und das Geld mit vollen Händen ausgegeben. Spanien mit der Regierung von Sanchez hat die meisten Ministerien in der Demokratie, nur um seinen Koalitionspartner zufrieden zu stellen, gebildet. Allein 4 Vizepräsidenten.

@Barbarossa 2, 12:51 - Merkel vertritt deutsche Interessen

Ich bin mir ganz sicher, dass Merkel und Macron sehr wohl im ureigenen Interesse ihrer Länder handeln. Ihre Sichtweise wird ja auch unterstützt von zahlreichen Experten aus dem In- und Ausland. Wir sollten niemandem, auch nicht den "sparsamen Vier", den ehrlichen Willen unterstellen, verantwortungsvoll zu handeln. Natürlich ist ein Paket von 750 Mrd. Euro ein finanzieller Kraftakt, der wohlüberlegt sein will. Ich persönlich hätte eine Kompromissformel begrüßt, die eine jeweils hälftige Zuschuss- bzw. Kreditvergabe beinhaltet hätte. Ja, auch ich bemängele die Haushaltsdisziplin einiger Südländer. Aber die Italiener haben nach der unseligen Gießkannenpolitik von Salvini einen gutem Weg beschritten, auch Griechenland hat gezeigt, was möglich ist. Und klar ist auch - hier geht es um die Folgen von Corona! Kein Land war stärker betroffen als die Südländer, insbes. Italien. Solidarität ist für mich in dieser Situation selbstverständlich.

@12:32 von ksl330

Kurzfristig gesehen ist das richtig.
Aber gerade Deutschlands alle anderen er- und unterdrückende Politik hat Europa eben auch LePen, Orban, PiS, Kurz usw. gebracht. Nicht nur, aber sicher zu einem guten Teil.
Ein Teil Griechenlands gehört mittlerweile China, dank Merkels großartiger `Troika´-Politik.
Man kann die anderen erdrücken und aussaugen, klar. Macht jeder vernünftige Parasit :)
Aber auf Dauer geht das nicht gut. Gemeinschaft bedeutet eher, dass jeder was davon hat und es bedeutet auch, dass jeder irgendwie mitgenommen wird.
Das ist in dieser EU nicht möglich, weil auch nicht gewollt.
D.s vordergründig immer so nette, vernünftige und liberale Politik dient nur dazu, die eigene wirtschaftliche Überlegenheit zu erhalten und auszubauen.
Im Grunde dient die ganze EU mehr oder weniger dazu.
Eine Art Selbstbedienungsladen für große Unternehmen. Das ist nicht der Sinn der Sache gewesen. Und wird nicht ewig gut gehen. Zu fadenscheinig ist das, was die EU angeblich ausmachen soll.

12:11 Felina2 Ich wünschte mir ......

Ich auch.
Unterstützung :ja.
Aber keine grosszügigen Geldgeschenke um die bereits vor Corona bekannten Probleme in einigen Ländern zuzuschminken bzw. weiter zu finanzieren.Das Geld ist auch in den solider wirtschaftenden Ländern nicht vorhanden und erhöht auch da die Schulden für die Zukunft.

14:02 von Adeo60

Auch in Deutschland würde die föderale Struktur nicht funktionieren,
wenn es nicht den Länderfinanzausgleich gäbe
.
was meinen sie ?
wie lange geht das gut, dass einige Länder - mit 30.000 Euro verschuldet sind obgleich sie seit Jahrzehnten Länderfinanzausgleich kriegen, von ihren 10 % Arbeitslosigkeit nicht wegkommen
- obgleich sie seit 70 Jahren dieselbe linke Regierung wählen
ist das einen deut anders in der EU
da sind auch Absichtserklärungen, aber wenn man keine Konsequenzen zu befürchten hat, der andere immer Hilft
wo liegt da der Sinn was zu tun - läuft doch

@qpqr27, 11:39 Uhr - Corona betrifft uns alle

"Jedes Land hatte die gleiche Chance gut durch die Krise zu kommen und wenn dies die üblichen "Kandidaten" mal wieder nicht geschafft haben ist das allein deren Problem".
Genau diese Feststellung trifft NICHT zu. Italien war als erstes Land in Europa mit aller Härte von der Pandemie betroffen. Deutschland und andere hatten noch eine "Verschnaufpause" und konnten lernen, was besser zu machen ist. Die Chancen im Kampf gegen die Pandemie waren eben nicht gleichermaßen verteilt. Wer dies weiß und die schrecklichen Bilder aus italienischen Krankenhäusern gesehen hat, der vergisst dies nicht so schnell. Corona war und ist ohnehin unser aller Problem, zumindest in Europa. Gerade die engen Wirtschaftsbeziehungen zwingen uns, gemeinsam gegen das Virus anzukämpfen. Kleinstaaterei ist keine überzeugende Antwort auf das Problem.

Merkels 180 Grad Wende?

Wenn man zurückdenkt an die Griechenland Krise, als nur durch Erfüllung von Reformationen unter strikter Kontrolle überhaupt Kredite gegeben wurden, dann ist man schon etwas sprachlos. Die Corona Krise wird nun massivst egoistisch von den Ländern ausgenutzt, die jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt haben und Europa d.h. auch zu einem großen Teil Deutschland soll nun alles bezahlen. Diese Länder müssen reformieren. Und das fängt schon beim Rentenalter an. Und die Korruption ist zu bekämpfen. Ich verstehe nicht was in Frau Merkels Kopf vorgeht. Vielleicht hofft sie ja innerlich, dass dieser Gipfel scheitert und sie ist zu feige sich zu den Sparsamen Vier zu gesellen. Dort gehört Deutschland in Realität nämlich hin. Der Gipfel scheitert hoffentlich, weil es so keinen Sinn macht.

14:02 von Werner40

Die Gemeinschaftswährung führt zu Integrationszwang und das ist gut so
.
ach ja ?
wenn ich den Eindruck gewinne, immer nur zahlen zu müssen
dann werde ich irgendwann mal die Konsequenzen ziehen
wenn ich glaube mein Leidensdruck ist zu groß
und sagen jetzt ist Schluß, egal was kommt - weil schlimmer kann es nicht werden
warum kam es denn zum Brexit ?
da hatte ein Teil der Bevölkerung eben die Nase gestrichen voll
begründet oder nicht !

@14:02 von Werner40

Nur ein " Superstaat " EU hat Chancen weltweit nicht zwischen großen Blöcken wie China und USA " zerrieben

Das hört und liest man immer wieder. Es stimmt aber nicht.
Ansonsten wären Länder wie z.B Australien, Singapur, Südkorea schon längst "zerrieben" worden. Stattdessen sind diese ohne Blockzugehörigkeit wirtschaftlich sehr erfolgreich.
Die "Gefahr des Zerrieben-werdens" gehört ebenso wie "die EU hätte den Frieden gesichert" zu den EU-Mythen.

So wird das nie was!

Europa braucht dringend eine starke und von allen Bürgern gewählte Führung. Sonst bricht der Laden schneller zusammen, als allen lieb sein kann. Reformen sind überfällig, um solche teuren aber sinnlosen Spitzentreffen endlich abzuschaffen. Eine gewählte EU-Regierung mit den besten Leuten des gesamten Kontinents wäre die Lösung. Nur dann hat Europa im Krieg der Kulturen zwischen China, USA und Russland eine Chance, einen stabilen 4. Block zu bilden. Leider sieht es momentan nicht danach aus und mir wird immer mehr Angst und Bange, dass wir in 10, 20 oder 30 Jahren in verarmter Bedeutungslosigkeit versinken.

@gman, 12:04 Uhr - Europa ist alternativlos

Ob die "Sparsamen vier" nun tatsächlich letztlich als die "Vernünftigen vier" tituliert werden könnten...". Quod erat demonstrandum. Ich vertraue da eher auf die Aussagen von Wirtschaftsfachleuten, so wie auch in der Corona Krise der Expertenrat zu guten Ergebnissen geführt hat. Man sollte Merkel und Macron jedenfalls deren nationale Interessen nicht absprechen. Im Gegenteil. Investitionen in Europa sind grds. Investitionen in die Zukunft auch unseres Landes. Klar ist natürlich auch, dass Zuwendungen keine Geschenke, sondern zweckgebundene Hilfe zur Selbsthilfe sein müssen. Es bedarf insoweit auch klarer Kontrollmechanismen. Und natürlich - in einem zweiten Schritt - auch der Erfüllung der Erfordernisse des Rechtsstaates.

14:10 von Florian998

nur um seinen Koalitionspartner zufrieden zu stellen,
.
und wie sieht es in der EU aus
wir "bestechen" unsere EU Partner doch auch,
damit sie in dem einen oder anderen Punkt für unsere Wünsche stimmen

14:22 von Mr.1787

Ansonsten wären Länder wie z.B Australien, Singapur, Südkorea schon längst "zerrieben" worden.
.
aber behaupten kann man es
die Schweiz steht doch wirtschaftlich so schlecht nicht da ?!

@Mr.1787 - Gefahr der Zerriebenheit ist evident

Das Beispiel China zeigt doch, wie groß und aktuell die Gefahr der Zerriebenheit ist. Nachdem der Hafen von Piräus von China gekauft worden war, erhöhten sich die dortigen Umsätze um das vierfache. Die Wirtschaftsphilosophie der "Neuen Seidenstrasse" zielt konsequent ab auf den Einkauf lukrativen Unternehmen in Europa, insbesondere in Italien. Nein, die Gefahr der Zerriebenheit ist keine Mär, sondern harte Realität. Davor kann und darf man nicht die Augen verschließen, man muss handeln.

@Bernd Kevesligeti um 12:10Uhr

Angefangen hat das doch eigentlich mit der Montan-Union, oder?Und sind Sie wirklich nie auf die Idee gekommen, daß diese Bündnisse wie z.B. WEU, EWG, EG, EU auch das Ziel haben, wenn schon der Aufstieg zu dem von Ihnen genannten "global player" nicht zu verhindern ist, ihn zumindest zu verlangsamen? Auf die auf der Wirtschaft aufbauenden Wechselkurse zum Pfund, Schilling, Franc oder Lira bzw. deren Abwertungen brauche ich doch hoffentlich nicht hinzuweisen, oder?

EU Gipfel...

Am 19. Juli 2020 um 11:49 von Kerstin789

Krampfhaft versucht man....
die EU, nicht Europa am Leben zu erhalten. Ein paar Ostländer die immer gegen alles sind. Ein paar Schmarotzerländer, ein paar Länder des Spardiktats, ein paar Länder die wirtschaftlich und verwaltungstechnisch nie auf die Beine kommen.
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Richtig ! Heute geht es um ein 500 Mrd. Hilfspaket. Nächstes Jahr vielleicht um 1000 Mrd. Soll es so denn immer weiter gehen ? Ich halte die Forderungen der Niederlande, Dänemark, Schweden und Österreich für absolut berechtigt. Hoffendlich setzen sich diese Länder auch gegenüber der EU durch. Reformen und Kontrollen sind doch das mindeste was man erwarten kann wenn man schon Gelder in ein Fass ohne Boden werfen will. Aber Reformen, Kontrollen und Eigenverantwortung ? Ja das wollen Conte & Co halt nicht. Ich denke, dass weiß auch Merkel das der Gipfel daran Scheitern könnte.

@Am 19. Juli 2020 um 11:36 von Elefant

Volle Übereinstimmung!

Im Übrigen sollte man sich hüten, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen - Konsolidierung ist angesagt, auch bei uns in DE. Aber es wird weiterhin versucht weiter auf dem toten Pferd zu reiten

13:54 von Adeo60

Es war nie davon die Rede, dass "750 Milliarden Euro verschenkt werden",
.
korrekt
man sprach von lediglich 500 Mrd die verschenkt werden !
aber !!
wer sagt ihnen dass die Summe bei 750 Mrd bleibt
der Berliner Flughafen wurde ja auch etwas teurer
die Hamburger Elbphilharmonie oder der S 21
ein bekanntes Spiel die Sache Häppchenweise dem Bürger zu zeigen
wer erst mal 10 Mrd zahlte der schießt gerne 5 Mrd nach und dann nochmals 5 .... nochmals ....
und bei jeder Erhöhung steigt der Druck - und der vermeintliche Verlust, wenn man jetzt aussteigt

Südländer am stärksten betroffen

Warum wohl, die können nicht wirtschaften und bis kurz vor Covid-19 wurde behauptet, in Spanien haben wir eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Von wegen, es ist traurig, aber leider glauben es Spanier.

Sisyphos3, 14:16 Uhr - Deutschland profitiert von Europa

Auch ich bin mit den Abläufen des Länderfinanzausgleichs nicht voll eiverstanden. Auch ich sehe die Gefahr, dass Alimentierungen träge machen und zu Abhängigkeiten führen. Aber eine Form der Solidarität muss es in einem Bündnis geben. Was Europa angeht, so denken wir zwar zu Recht an viele Versäumnisse und Nachlässigkeiten der Südstaaten, aber vorrangig um die exorbitanten Folgen der Corona-Pandemie. Und hier Hilfe dringend angezeigt, wenn wir europäische Werte auch in Zukunft bewahren wollen. Auch wenn manche es ausblenden wollen: Deutschland profitiert von Europa - mehr als alle anderen. Ein Zusammenbrechen der Gemeinschaft hätte brutale Folgen für unsere Wirtschaft und unseren Arbeitsmarkt - damit letztlich auch für unser aller Wohlstand.

Eine Notwendigkeit

Ob das eine oder andere Land in der Vergangenheit gut oder schlecht gewirtschaftet hat, ist an dieser Stelle irrelevant. Wenn es beim Nachbarn brennt, fragt auch niemand ob er alle möglichen Eventualitäten im Vorhinein berücksichtigt hat, oder ob er vielleicht sogar im Bett geraucht hat. Im Gegenteil, wenn es brennt, müssen alle zu Hilfe eilen, schon um zu verhindern, daß der Brand auf das eigene Haus übergreift. Genauso ist es bei den Corona Hilfen. Wir könnten uns bequem zurück legen und zusehen wie erst unsere Nachbarn vor die Hunde gehen und dann, wenn das passiert ist, feststellen, daß niemand mehr ereas mit uns zu tun haben will, geschweige denn unsere Erzeugnisse abkaufen will. All denen, die jetzt auf die besonders gebeutelten Länder in der EU schimpfen, sollten sich daran erinnern, daß sie z. B.
vielleicht in Spanien oder Italien Urlaub machen wollen, ohne als einer der "fiesen" Deutschen behandelt zu werden.

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