Ihre Meinung zu: EU-Parlament: Mobilitätspaket soll Lkw-Fahrer schützen

9. Juli 2020 - 15:56 Uhr

Bessere Arbeitsbedingungen für Lkw-Fahrer - das ist eines der Hauptziele des Mobilitätspakets. Das EU-Parlament hat darin jetzt unter anderem die Ruhe- und Rückkehrzeiten neu geregelt. Von Matthias Reiche.

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Kommentare

Stellt sich die Frage

wo sollen die Fahrer denn schlafen, wenn sie es nicht schaffen durchs Land zu kommen ?.
Bei Stau oder anderen Gelegenheiten, und warum haben die LKW dann Schlafkabinen ?.
An den Raststätten gibt es keine Betten in solchen Mengen.
Was als Schutz gedacht ist, macht es den Fahrern aber nur noch schwerer ihr Geld zu verdienen, meine Sicht.
Wie soll das gehen bei Strecken quer durch die EU ?, von ganz Europa gar nicht erst zu reden.

EU-Parlament:Mobilitätspaket soll Lkw-Fahrer schützen....

Das ist auch ein Gebiet wo Arbeitsunrecht herrscht.Aber ob die angekündigten Maßnahmen Abhilfe schaffen ? Wer kontrolliert sie(Rückkehrpflicht,Karbotage) ?

Und nicht,daß den Fahrern die Kosten für Hotelübernachtungen von den Speditionen vom Lohn abgezogen werden.
Am besten,am wirksamsten wär´ es,könnte man einen solchen Job hinwerfen,ohne Sanktionen(Sperren beim Arbeitslosengeld).

LKW- Fahrer !

Dass sich für LKW- Fahrer endlich etwas verbessert, ist ja echt gut. Nur sollte da eigentlich sich mehr tun, denn es gibt noch viel zu viel Unterschiede was den Verdienst betrifft. So ziemlich alle osteuropäische Länder wollen nicht wirklich eine Verbesserung, sonst können sie ja nicht mehr viel verdienen, auf dem Rücken der Fahrer. Da wird doch betrogen, gelogen und etliche Fahrer unter Druck gesetzt, dieses furchtbare Spiel weiter mit zu spielen.
Meiner Meinung nach war es ein großer Fehler, die osteuropäischen Länder in die EU auf zu nehmen. Siehe Polen, Ungarn und Tschechien, die nur Geld von der EU fordern, aber kaum etwas zur Zusammenarbeit beitragen.
Und es kann nicht sein, dass die Fahrer aus diesen Ländern mit einem Gehalt abgespeist werden, das weniger ist, wie ein Hartz4- Empfänger in D kassiert.
Da muss die EU die Regierungen dieser Länder mehr unter Druck setzen, endlich gleiche Standards für alle zu akzeptieren.

bitte auch die Voraussetzungen schaffen

Selten dass das EU-Parlament mal ein Lob verdient hat, aber in diesem Fall gehen die Entscheidungen in die richtige Richtung.

Fehlt nur noch, dass zur Einhaltung der Ruhezeiten die Voraussetzungen geschaffen werden. Seit Jahren ist die Parkplatzsituation für Brummis ein bekanntes Desaster. Vielleicht wäre es doch sinnvoll den 1. vor dem 2. Schritt zu machen?
Tja wie so oft, mit Papier bedrucken sind die Regierenden schnell bei der Hand, aber bei der Hardware hapert es.

LKW- Fahrer !

Leider wird es total versäumt, die Karbotage tatsächlich und umfassend zu kontrollieren und die jeweilige Firma, die dagegen verstößt, so zu sanktionieren, dass sie dieses nicht noch einmal tut. So etwas würde sich rum sprechen, und ein Stück weit für mehr Gerechtigkeit sorgen. Außerdem sollten alle Fahrer grundsätzlich nur zwei Wochen am Stück unterwegs sein, und dann ei langes Wochenende frei haben, im Heimatland und nicht auf der Autobahn !
Dann sollte es endlich auch mehr forciert werden, mehr Ware auf die Schiene zu bringen, gerade bei weiten Wegen, anstatt die Fahrer von Litauen nach Portugal zu scheuchen, für einen Hungerlohn !
Klar gibt es einen gewissen Preiskampf, der sollte aber von allen Firmen so gestaltet werden, dass sie trotzdem ihre Fahrer ordentlich bezahlen können. Leider aber treiben es vor allem die Osteuropäer zu wild, unter bieten so gravierend, dass ein deutscher Spediteur da nicht mithalten kann. Dem entsprechend ist der Lohn auch mies und Menschen unwürdig.

Und wieder ein Schuss daneben

Nur zwei Fragen so am Rande:
1. Woher kommen denn die notwendigen Lkw-Parkplätze für die Übernachtungen wenn schon jetzt viel zu wenige vorhanden sind?
2. Wo sollen denn die erforderlichen Bettenkapazitäten (Zimmer) herkommen bzw. jetzt vorhanden sein?
Bereits jetzt können Lkw-Fahrer teilweise ihre gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit nicht einhalten, da kein Parkplatz weit und breit vorhanden ist! Des Weiteren ist eindeutig festzustellen, dass kein Lkw-Fahrer diese neuen Verordnungen möchte!
Fazit: Völlig an der Realität vorbei!

Sind wir total verlottert?

"1. Woher kommen denn die notwendigen Lkw-Parkplätze für die Übernachtungen wenn schon jetzt viel zu wenige vorhanden sind?
2. Wo sollen denn die erforderlichen Bettenkapazitäten (Zimmer) herkommen bzw. jetzt vorhanden sein?" @Leser_Home
.
Ganz einfach: wenn man in der Politik mal das umsetzt, was man immer lauthals fordert, indem man Geld dafür bereitstellt, Anordnungen trifft und passende Regeln aufstellt.
.
Beisapiele gefällig?
- Seit zig Jahren wird der Ausbau der Bahn verkündet, aber das Geld landet in Straßenbau.
- Seit zig Jahren hausen die Fleisch-Leih-Arbeiter in überteuerten Drecklöchern, aber es galt ja die Unantastbarkeit der Wohnung.
- Man zahlt sogar Strafgeld an die EU, weil unsere Nitratwerte im Wasser zu hoch sind. Die armen Bauern können´s nicht stemmen.
- 11 Milliarden pro Jahr gehen in den Dieselpreis, fehlt das Geld für Innovation in der Autobranche.
.
Und diese Totschlagargumente für absolute Unfähigkeit hat das Volk schon voll verinnerlicht.

„Das EU-Parlament hat darin jetzt die Ruhe- und Rückkehrzeiten neu geregelt“

Hoffentlich führen aus der Markt- bzw. Wettbewerbssituation resultierende „finanzielle Zwänge“ nicht dazu, dass diese Regeln - wie die Scheinfirmen - in der Praxis weitgehend nur auf dem Papier „gelten“.

Deutsche Spediteure

Meistens sind die großen deutschen Speditionen die Auftragnehmer, der Transport wird dann von einem Sub - zum nächsten Subunternehmen weiter gegeben. Das gleiche System wie in der Fleischbranche.

Wie soll das gehen? Ganz

Wie soll das gehen?
Ganz einfach. Die Speditionen werden für Schlafplätze sorgen müssen. D.h. Gelände kaufen, Parkplätze und Herbergen bauen. Ihre Lager bekommen sie ja auch nicht einfach so gestellt. Uuiuiui, dann wird Transport teurer? Nö, dann wird einfach nicht mehr so viel Mist von a nach b gekarrt. Dann wird wieder mehr lokal gekauft und produziert.
Ging ja früher auch.

17:42 von Leser_Home

ihre gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit nicht einhalten, da kein Parkplatz weit und breit vorhanden ist!
.
ist das so ?
es gibt nicht nur Raststätten sondern auch Rastplätze / Parkzonen neben der Autobahn
ebenso auch Autohöfe die möglicherweise gebührenpflichtig sind
vielleicht der Grund weshalb die weniger genutzt werden

"Ab Juli 2026 sollen aber

"Ab Juli 2026 sollen aber auch für die leichten Nutzfahrzeuge digitale Tachografen zur Pflicht werden."

2026 - na, da wird ja wieder richtig (deutsches) Tempo gemacht.

aus SWR odysso
***Stetig steigt der Bedarf: 2008 hieß es in einer Studie des Bundes-Verkehrsministeriums, dass 14.000 Stellplätze fehlen. Bis 2014 wurden bundesweit dann auch 14.000 neue Plätze geschaffen. In einer Studie von 2013 fehlten dann schon wieder 11.000 Plätze. Eine Studie der Autohöfe, Ende 2017 veröffentlicht, spricht jetzt von 31.000 fehlenden Stellplätzen. Der Grund ist vor allem die stetige Zunahme des Lkw-Verkehrs. Deutschland liegt eben mitten in Europa. Und auch die Just-in-Time Produktion, sowie die Zunahme des Online-Handels waren und sind weitere Ursachen des wachsenden Transportaufkommens.***

Ein Teil des LKW-Verkehrs könnte aber entfallen, wenn nicht immer der billigste Anbieter den Zuschlag bekäme, sondern der Anbieter vor Ort oder wenigstens in der Nähe.

17:58 von DeHahn

11 Milliarden pro Jahr gehen in den Dieselpreis, fehlt das Geld für Innovation in der Autobranche.
.
verstehe ich nicht könnten sie mir das erklären ?
also ich als Dieselfahrer zahle mehr Steuern als ein Benzinfahrer
und dann die ganzen Einkünfte Steuer etc des Straßenverkehrs belaufen sich auch 60 Mrd Euro +/-
der Straßenbau verschlingt bestenfalls 15 Mrd

wie albern...

es gibt heute schon nicht genug Parkplätze für die LKW Faher. Teilweise müssen diese irgendwo in der Pampa parken. Na herzlichen Glückwunsch. Ist ja auch überhaupt nicht gefährlich.

Das erinnert mich irgendwie an die Fleischerei Tönnies. Wir wissen das seit 30 Jahren, aber hey JETZT, JETZT müssen wir sofort alles anprangern.

@18:11 von Bender Rodriguez

"Uuiuiui, dann wird Transport teurer? Nö, dann wird einfach nicht mehr so viel Mist von a nach b gekarrt. Dann wird wieder mehr lokal gekauft und produziert.
Ging ja früher auch."

So ist es. Ich habe es hier ja schon öfters erwähnt.
Die gesamte Wäsche des Universitätskrankenhauses hier in Hamburg wird zur Reinigung nach Rostock gekarrt.
Das Krankenhaus in Rostock lässt oder ließ(?) die Wäsche in Glückstadt reinigen lassen. Man kann sich wirklich nur wundern.
Wieviele Arbeitsplätze dadurch verloren gegangen sind, hat niemanden interessiert - vom Qualitätsverlust der Ergebnisse ganz zu schweigen. (Das Uni-Klinikum hatte auf dem Gelände ein eigenes Waschhaus mit festangestellten Mitarbeitern.)

@18:08 von hesta15

"Meistens sind die großen deutschen Speditionen die Auftragnehmer, der Transport wird dann von einem Sub - zum nächsten Subunternehmen weiter gegeben. Das gleiche System wie in der Fleischbranche."

Ja. Und alles seit gefühlten Ewigkeiten bekannt. Außerdem wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch künftig nicht ausreichend kontrolliert, ob wenigstens diese dürftigen Vorgaben eingehalten werden. Kontroll-Personal steht ja auch nicht in ausreichendem Ausmaß zur Verfügung. Hier könnte man Arbeitsplätze schaffen. Im Zweifel scheint aber immer wieder Hartz-IV die bevorzugte 'Lösung' zu sein.
Ist mir alles zu hoch.

Nomaden der Autobahn

Wieder mal ein Beispiel für gut gemeint, aber ohne Kenntnis der Realität.

Oft sind die Autobahnparkplätze und -raststätten so überfüllt, dass die LKW schon gefährlicherweise im Zufahrtsbereich parken. Wenn nicht mal mehr das geht, fahren sie über die Lenkzeit hinaus, um vielleicht doch noch was zu finden. Viele fahren dann runter von der Autobahn und suchen sich ein ruhiges Plätzchen am Wald- oder Dorfrand; über derartige Schlafplätze informieren sich die Trucker gegenseitig.

Und selbst wenn mehr Rastplätze und Motelzimmer zur Verfügung stünden, das Geld dafür behielten die unterbezahlten osteuropäischen Brummifahrer dann doch lieber und pennen in der Kabine.

Es ist auch in dieser Branche das Unding mit Leiharbeit und Subunternehmen. Skrupellose Preisbrecher ersticken jeden seriösen Ansatz im Keim. Von wegen "soziale Marktwirtschaft"! Ausbeutung an allen Ecken und Enden.

18:35 von Anna-Elisabeth

"" Die gesamte Wäsche des Universitätskrankenhauses hier in Hamburg wird zur Reinigung nach Rostock gekarrt.
Das Krankenhaus in Rostock lässt oder ließ(?) die Wäsche in Glückstadt reinigen lassen. Man kann sich wirklich nur wundern.
Wieviele Arbeitsplätze dadurch verloren gegangen sind, hat niemanden interessiert - vom Qualitätsverlust der Ergebnisse ganz zu schweigen. (Das Uni-Klinikum hatte auf dem Gelände ein eigenes Waschhaus mit festangestellten Mitarbeitern.)""
#
Anna-Elisabeth , man kann es kaum glauben und nur mit dem Kopf schütteln.Ist ja ähnlich mit den Krabben aus Husum die nach Marokko gekarrt werden zum puhlen.

diesel subventionen deutschland (google-suche)

Für Sysiphos3:
"Subventioniert wird der Diesel in Deutschland streng genommen allerdings nur für Vielfahrer. Denn es gibt zwar einen Vorteil bei der Mineralöl- beziehungsweise Energiesteuer, gleichzeitig aber einen Nachteil bei der Kraftfahrzeugsteuer. Sparen kann man also umso mehr, je mehr man fährt"
"Benzin und Diesel sind für Autofahrer günstig. ... Auf jeden Liter Benzin lastet eine feste Energiesteuer von gut 65 Cent, bei Diesel sind es 47 Cent pro Liter."
.
Diesel ist net. 18 Cent/ltr. billiger, incl. MWST 21 Cent/ltr.
Wenn man nun noch 25% weniger Verbrauch einrechnet, ist das Äquivalent zu einem ltr. Benzin 0,75 ltr. Diesel.
Bei 1,10 Euro/ltr. Diesel, ist das Äquivalent 82,5 Cent. Aber die Dieselfahrer jammern alle über die höhere KFZ-Steuer, als wenn das bei einer solchen Rechnung so ins Gewicht fiele. - Merke: wer jammert am meisten über die Steuer? Richtig, die Reichsten.

Zahlen sowieso die Endkunden...

Die Speditionen geben es an die Händler weiter und die Händler an die Endkunden.
War immer so und wird immer so sein.

Es sollte im gleichen Zug der Mindestlohn auf 12 € erhöht werden und alle anderen Tarif-Löhne um 10%.
Aber das wäre mit dieser Politik absolut undenkbar....

18:06 von Nettie

Echte Verbesserungen für LKW-Fahrer (egal wo und woher) nötig

„Das EU-Parlament hat darin jetzt die Ruhe- und Rückkehrzeiten neu geregelt“

Hoffentlich führen aus der Markt- bzw. Wettbewerbssituation resultierende „finanzielle Zwänge“ nicht dazu, dass diese Regeln - wie die Scheinfirmen - in der Praxis weitgehend nur auf dem Papier „gelten“.
//
*
*
Solange die Kontrollen wie bisher den Ruheort der Wochenendruhezeit nicht erfassen, solange können die regeln was Sie wwollenn.
*
Ich hatte für die eine Wochenendbesatzung die am Wochenende im Linienverkehr auswärts war eine Wohnung an der Spree.
*
Aber Konkurrenz, deren Fahrer fuhren, während unsere schliefen.
*
Als Preise für derselbe Distanz nach Polen auufkamen, habe ich 1988 nicht die kriminelle Energie aubringen wollen, die auch behördlicherseits, (Wissmann Transport ist zu teuer) gewünscht wurde, durch Verkauf entzogen.
*
Anschließend war Wissmann Transport zu billig und musste mit externen Kosten (Maut belastet werden).
*

Ich kann nur zustimmen

Vielleicht wird dann der Transport an sich teurer und wir transportieren weniger Unsinn von A nach B und zurück.

Alleine, damit man Parma-Schinken hat werden deutsche Schweine nach Italien gekarrt, dort geschlachtet und dann zu Parma-Schinken gemacht, der wieder nach D gekarrt wird.

Von diesen Dingen gibt es so unglaublich viele... Da wäre es wirklich kein Verlust darum. Ich behaupte mal, der industriell hergestellte Schinken schmeckt auch genau so wenn er in D hergestellt wird, mal ganz davon ab von der ersparten Tierquälerei durch unnötig lange Transporte...

Von Litauen nach Portugal

Der CO2 Ausstos ist ein Desaster.
Wofür gibt es die EU überhaupt, nicht einmal gemeinsame Güterverkehrskonzepte kann Brüssel auf dem Schienenweg bringen.
Die EU als Volkswirtschaft betrachtet ist ein Desaster. Anstatt sich gegenseitig auszubooten Dumping zu betreiben, würde eine Zusammenarbeit viele Probleme lösen.
Bisher wurden die Britten immer als Bremser dargestellt.
Wenn nicht bald diese elende Lohn und Steuerdrückerei ein Ende findet, wird die EU es ganz bestimmt.

@19:50 von Mattes84: Dann muss man kreativ sein.

Dann muss man halt etwas kreativ sein - schreibt Parma Art drauf (das Art so klein wie noch erlaubt) und verarbeitet alles hier im möglichst nahen Gebiet.
Es muss so kommen, sonst droht noch der komplette Transit-Kollaps.
Leider wird der Mensch auch hier - wie so oft - erst durch Schaden klug und das Disaster muss erst mal passiert sein.....

Wenn Blinde von der Farbe reden

Die Situation der LKW- Fahrer ließe sich sehr einfach verbessern, wenn man erst mal genug Stellplätze schaffen würde. Aber das ist wohl nicht so einfach, wie einfach ein paar neue Verodnungen rauszuhauen.

Völlig lächerlich ist auch das Ansinnen, die Fahrer sollten das Wochenende im Hotel verbringen. Welche Hotels haben denn Stellplätze für 40- Tonner, und das auch noch in größerer Anzahl?

Aber wahrscheinlich kriegt der Fahrer ein Bußgeld, wenn er sich nicht an die neuen Regelungen hält. War das die eigentliche Absicht der Initiative, ein paar €uros für die Staatskasse.

@19:36 von Boris.1945

"Ich hatte für die eine Wochenendbesatzung die am Wochenende im Linienverkehr auswärts war eine Wohnung an der Spree...
Als Preise für derselbe Distanz nach Polen auufkamen, habe ich 1988 nicht die kriminelle Energie aubringen wollen,..."

Das ehrt Sie und dafür ein nachträgliches Dankeschön.
Ich kann Ihren Frust nachempfinden.

Unabhängig davon: Nochmals alles Gute für Sie und Ihre Frau!

Mobilitätspaket

Das Mobilitätspaket sollte mal lieber dafür sorgen, dass mehr Güter auf die Schienen kommen.

@20:19 von WirSindLegion

"Leider wird der Mensch auch hier - wie so oft - erst durch Schaden klug"

Ganz viele Menschen leider auch dann nicht. Wieviele Unfälle gab es schon durch übermüdete LKW-Fahrer?
Auch die Vorkommnisse bei Tönnies sind nur ein kurzes Aufflackern und werden bald ebenso vergessen sein wie die Ursachen der Finanzkrise.
Diesbezüglich scheinen jedenfalls viele Tierarten klüger zu sein.

Es ist so typisch ...

Anstelle Probleme zu vermeiden, und den mittlerweile kaum mehr zu ertragenden LKW-Tsunami auf den Autobahnen mittels anderer Transportkonzepte oder politischer Entscheidungen (weg mit der "rollenden Lagerhaltung"!) abzubauen, werden wieder nur kleinteilig die Symptome behandelt.

Nachdem man zuvor die Augen vor den jetzt beklagten Misständen verschlossen hat.

Und für sowas wird man sich gern wieder mächtig feiern lassen.

Race to the bottom in der Politik. Niveau-Limbo.

Bravo.

Weniger Verkehr ist für

Weniger Verkehr ist für unsere Politik keine Option, warum auch :(

Wer hat die Fahrer gefragt

Wer hat den nun wirklich die Fahrer gefragt ob Sie das überhaupt wollen und gerade in Corona Zeiten wird hier ein weiterer Risikofaktor geschaffen. Viele sind mit Wohnmobil sicherer unterwegs da sie Unterkünfte meiden, die LKW Fahrer sollen das Gegenteil tun, einfach unglaublich zu was Politik fähig ist.

20:42 von Nachfragerin

Das Mobilitätspaket sollte mal lieber dafür sorgen,
dass mehr Güter auf die Schienen kommen
.
wie lange dauert die Genehmigung einer neuen Straße
glauben sie das geht bei ner neuen Bahntrasse schneller ??
das aktuelle Schienennetz ist am Kapazitätslimit angelangt
entweder das Verfahren ändert sich grundlegend
dass nicht jeder Hinz und Kunz Verkehrsprojekte blockieren kann
oder in unserem Land geht überhaupt nichts mehr

20:46 von Anna-Elisabeth

@20:19 von WirSindLegion

"Leider wird der Mensch auch hier - wie so oft - erst durch Schaden klug"

Ganz viele Menschen leider auch dann nicht. Wieviele Unfälle gab es schon durch übermüdete LKW-Fahrer?
Auch die Vorkommnisse bei Tönnies sind nur ein kurzes Aufflackern und werden bald ebenso vergessen sein wie die Ursachen der Finanzkrise.
Diesbezüglich scheinen jedenfalls viele Tierarten klüger zu sein.
///
*
*
Aber bei unseren effektiven behördlichen Kontrollen, da kann alles so bleiben, denn die sind ja intelligent?

19:11 von DeHahn

Wenn man nun noch 25% weniger Verbrauch einrechnet,
.
sie haben Humor
jetzt werfen sie mir noch vor dass ich eine Fahrzeugtechnik verwende die 25 % weniger verbraucht
also weniger CO2 erzeuge die Umwelt weniger belastet

übrigens ein Diesel Fahrzeug ist auch in der Anschaffung teurer

Am 0Am 9. Juli 2020 um 19:50 von Mattes84 Ich kann nur zustimmen

"" Alleine, damit man Parma-Schinken hat werden deutsche Schweine nach Italien gekarrt, dort geschlachtet und dann zu Parma-Schinken gemacht, der wieder nach D gekarrt wird.""
#
Es ist sowie mit den Krabben aus Husum,was ich hier schon einmal geschrieben habe.

Und wieder

alles nur auf dem Papier und kaum Kontrollen, in einer Zeit, in der mir Google & Co. sagen können, was ich wann, wo und wie oft getan habe. Einfach nur noch lächerlich und erbärmlich
Und das mutwillig! Siehe Tönnies.

Der Gütertransport

gehört zu 90 % auf die Schiene. Das ist das Gebot der Stunde. Doch dann kommen die Logistikunternehmen und drohen mit zigtausenden wegfallenden Arbeitsplätzen. Dass die dann ortsnah, besser bezahlt und bequemer bei den Bahnunternehmen entstehen, wird verschwiegen. Die Leute hätten verlässliche Arbeitsorte und wären am Feierabend Zuhause. Sind unsere Politiker dumm oder tun sie nur so. Ich tendiere zu Ersterem.

um 20:07 von Theo Hundert.neu

Es gibt Güterverkehrskonzepte, die Schweiz hat den Gotthardtunnel gebaut, in der Zeit hat es Deutschland nicht geschafft die obere Rheintalstrecke auszubauen. Österreich baut den Brennertunnel, Fertigstellung2027, auf deutscher Seite wird der Ausbau München- Brenner vorraussichtlich 2035 fertig. Deutschland ist der große Bremser.

23:41 von Wegelagerer34

Der Gütertransport gehört zu 90 % auf die Schiene.
Das ist das Gebot der Stunde
.
und wer schafft die Voraussetzungen ?

@ Wegelagerer34

Die Leute hätten verlässliche Arbeitsorte und wären am Feierabend Zuhause. Sind unsere Politiker dumm oder tun sie nur so. Ich tendiere zu Ersterem.

Ich nicht. Denn das ist doch nicht Sache der Politik, wie die Logistikunternehmen ihren Job machen. Das ist Sache der Firmen. Ein Politiker hat an der Rampe gar nichts zu suchen und hat den Firmen nicht vorzuschreiben wie sie ihre Fracht transportieren, mit Bahn oder LKW.

@ Wegelagerer34

Und wieder alles nur auf dem Papier und kaum Kontrollen

Das ist eine reine Mutmaßung von Ihnen ohne, dass Sie die Hintergründe kennen. Nur Meckern bringt gar nichts. Natürlich gibt es Kontrollen.

Völlig willkürlich

@ Wegelagerer34

Der Gütertransport gehört zu 90 % auf die Schiene.

Und welche 10 % dürfen auf die Straße? Merken Sie nicht, wie willkürlich Ihre Forderung ist. Man kann doch den Firmen nicht einfach etwas vorschreiben, das ist doch deren Sache. Sie kennen sich doch gar nicht aus.

@ hesta

Es gibt Güterverkehrskonzepte, die Schweiz hat den Gotthardtunnel gebaut, in der Zeit hat es Deutschland nicht geschafft die obere Rheintalstrecke auszubauen.

Die wird auch nicht ausgebaut, weil die Ortschaften an der Strecke das einfach nicht mitmachen. Basta.

@ Traumfahrer

So ziemlich alle osteuropäische Länder wollen nicht wirklich eine Verbesserung, sonst können sie ja nicht mehr viel verdienen

Die osteuropäischen Länder wollen die Angleichung der Löhne der Fahrer schon, auch aus diesen Ländern haben die meisten Abgeordneten mit ja gestimmt. Nur die Spediteure wollen das nicht, können sich aber nicht durchsetzen.

um 00:21 von frische Unterhose

Und weil jeder irgendwo nicht mitmacht treten wir auf der Stelle. Die Bürokratenrepublik Deutschland kann keine Flughäfen bauen, keine Autobahnen und Bahnprojekte gehen in die Tiefe aber nicht auf Strecke siehe Stuttgart. Wir träumen von Elektromobilität schaffen aber keinen Netzausbau. Jeder will schnelles Internet aber keinen Sendemast bitte vor Nachbars Türe.

00:21 von frische Unterhose

Nix Basta.

Deutschland hat sich zu diesem Projekt verpflichtet, steht aber seit Jahren auf der Bremse.

Wie bei viele anderen Bauprojekten

@ Traumfahrer

Und es kann nicht sein, dass die Fahrer aus diesen Ländern mit einem Gehalt abgespeist werden, das weniger ist, wie ein Hartz4- Empfänger in D kassiert.
Da muss die EU die Regierungen dieser Länder mehr unter Druck setzen, endlich gleiche Standards für alle zu akzeptieren

Das jetzt vom EU Parlament beschlossene Gesetz macht doch genau das. Es wäre vermutlich besser, sich zuerst zu informieren.

Deutsche Abgeordnete haben sich enthalten

Warum haben sich deutsche EU Parlamentarier von der rechten Seite im EU Parlament enthalten, wo es doch um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der osteuropäischen Fernfahrer geht?

soll Lkw-Fahrer schützen ?

Warum machen Politiker immer Gesetzte gegen die Eigenverantwortung der demokratisch Bürger?

Rumänen schaffen mit seiner demokratisch leistungsbereiten Politik eine Quote von über 90% Wohnungseigentum.
Wie schaffen mal grade 50% Zur Miete wohn da keiner.

Also die können mit der persönliche Freiheit und Leistung Anforderungen schon gut umgehen also lasst uns die bitte auch.

auf die Schienen kommen.?

von Nachfragerin @
leider gehts nicht.

Bahn ist zu teuer, zu langsam und nicht flexibel.

Die Strukturen der Staatsbahn haben sich seit 100 jahren nicht gebessert sonder immer weiter verschlechtert.

Viele Bürger wollen keine neue oder größeren Rastplätze sodern weeniger LKWs und die andern wollen weniger Bahnverkehr.

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