Ihre Meinung zu: Corona: Österreich erlässt neue Reisewarnungen

8. Juli 2020 - 15:08 Uhr

Weil die Corona-Zahlen in einigen europäischen Ländern steigen, hat Österreich neue Reisewarnungen ausgesprochen. Auch in Österreich selbst werden die Behörden vorsichtiger.

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Kommentare

Muß man nicht verstehen

Ich will kein Gscheidhaferl sein, aber war das nicht voraus zu sehen?
Es muß auf Teufel komm raus wieder geflogen und gereist werden!
Politik wie auch unsere Medien tun ihr übriges dazu!
Hauptsache, der MNS ist weg und auf den Abstand pfeifen doch auch immer mehr!

Maskenpflicht

Gestern wurde hier noch gerne betont, dass Österreich keine Maskenpflicht mehr habe und dort schließlich auch nichts passiert. Und schon ist es soweit. Das Virus lässt sich nicht austricksen, je mehr zwischenmenschliche Kontakte es gibt, desto mehr stecken sich an.
Österreich hat, dass muss man Herrn Kurz lassen, die erste Welle gut nach unten gebracht. Aber man darf daraus nicht schließen, wie manche es tun, dass die Maßnahmen übertrieben waren, weil es ja nicht so schlimm kam wie befürchtet.
Wer sich die Kurven von Israel oder Kroatien anschaut muss erkennen, dass sich eine zu frühe Rückkehr zur Beach-Party am Ende rächen könnte.

"Die Rechnung, bitte..."

Was nun (nicht nur) Österreich erlebt, ist die selbstgemachte Inkonsequenz mancher EU-Staaten in Zeiten von "Corona". Nichts gegen die (auch) tourismusfördernde Rücknahme von Maskenpflichten und zwar dort, wo die neuen Fallzahlen minimal sind. Allerdings ist Österreich (wie CH u.andere) massiv abhängig von Saisonkraften im Tourismusgewerbe, und die kommen überwiegend aus den Balkanländern, und wechseln manchmal wöchentlich. Hinzu kommen auch in Österreich massenweise osteuropäische Billigstarbeiter in verarbeitendem Gewerbe und Bauindustrie. Und Tourismus-Servicekräfte und Billigstarbeiter wohnen vor Ort oft prekär und pflegen unkontrollierbare Heimatkontakte. Wen verwundern da nun verstärkte Corona-Infektionszahlen..?!
_
MP Laschet (NRW) wurde angefeindet wegen seiner Ursachenvermutung im Zusammenhang mit Tönnies... inzwischen jedoch gibt es ähnliches auch in spanischen Obst-u.Gemüsemastbetrieben mit vielen Saisonarbeitern... Fortsetzungen folgen..??

Corona ist keine Grippe

Bei den Handlungem mancher Politiker
hat man den Eindruck das Sie den Ernst der
Lage noch nicht erkannt haben und die
dramatischen Todeszahlen in vielen Teilen der Welt
alles Märchen sind. Das Leben wie vor Corona
wird es nicht mehr geben. Viele Leute die jetzt Einbussen beklagen sollten sich vor
Augen halten das viele Dinge total
überdimensoniert waren. Wie z.B. Reisen,
Fliegen, Kreuzfahrten und vieles mehr. Der
Österreichische Nachbarsjunge hat den Ernst
der Lage erkannt und handelt vollkommen
richtig.

16:24 von Schanze

das Sie den Ernst der Lage noch nicht erkannt haben
.
nur Politiker ?
dann lesen sie hier aber selten die Threats
wie sich da manche ereifern wenn sie weiterhin Masken - die doch so sinnlos sind - tragen sollen
oder Clubs weiterhin verboten

Regierung Kurz fährt auf Sicht und steuert

Unter Abwägung aller Faktoren fährt die Regierung Kurz auf Sicht und steuert entsprechend nach. Da man nicht weiss, wie träge der Dampfer sich steuern läßt, eingewisses Risiko, aber Kurz hält die Zügel kurz.
Einen gewissen Lernprozessdabei bei der Abwägung der Faktoren und Interessen muß man den Politikern zugestehen, denn die Alternative, dogmatische oder extreme Maßnahmen, lassen sich kaum lange Zeit durchhalten.

Steigende Coronazahlen

Geht man durch unsere Städte, muss man feststellen dass es auch hier zahlreiche egoistische Ignoranten gibt, die allen Ernstes eine Pandemie als nichtig ansehen.
Nicht nur junge Leute stehen ohne Mundschutz und Abstand in Gruppen zusammen, auch vielen Senioren fehlt anscheinend der nötige Verstand, um die Konsequenzen zu begreifen.
Das dieser Staat die Regeln zu früh gelockert hat, war zu erwarten.
Er braucht unsere Steuern, da kann man schon mal ein paar Tote in Kauf nehmen ...

Anscheinend aus Ischgl gelernt

völlig richtig. Die Glut erst gar nicht entstehen lassen, dann braucht man sie später auch nicht auszudrücken. Dass Bulgarien/ Rumänien ein Risiko sein könnte, ist nicht von der Hand zu weisen. Etliche sind ja bei Tönnies schon schnellstens in die Heimat verduftet, ohne Rücksicht auf Verluste und Infektionen. Meist mit dem Auto durch Bayern und kpl Österreich durch: Jausen inklusive = Ansteckung der Reisenden. Aber die touristischen Hotspots bleiben ja ohnehin das Risiko.

16:08 von dr.bashir

Wer sich die Kurven von Israel
.
also bei Israel war ich doch sehr verwundert
wie rigoros und vor allem schnell die damals reagierten
Einreisesperre etc. ohne Rücksicht was das Ausland sagt
(wobei das eher typisch ist)
trotzdem, das Virus ist wieder zurück

16:50 von Gassi

Etliche sind ja bei Tönnies schon schnellstens in die Heimat verduftet, ohne Rücksicht auf Verluste und Infektionen
.
die haben sich eben in Sicherheit gebracht
würde man sie denn fragen
und den Tod für ihre Familie möglicherweise gleich mit

Schöne Corona-Massnahmen : Und immer weiter so ?

Alle bekämpfen Corona.

Und was ist, wenn der nächste Virus kommt ?

Wie wird der bekämpft ?
Mit weiter so ?

Und das die nächsten Millionen von Jahren, da Viren noch weitere Millionen von Jahren existieren werden ?

Wie stellt sich Politik das eigentlich vor ?

Oder wieso wird Corona und alle noch kommenden Viren offensichtlich unendlich lange bekämpft ?

Was soll das ?

@16:24 von Schanze

>> Corona ist keine Grippe > Der
Österreichische Nachbarsjunge hat den Ernst der Lage erkannt und handelt vollkommen
richtig. <<
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Volle Zustimmung.! Zumal Österreich schon anfangs konsequent und richtig handelte (... während zB. in Bayern noch unbedarfte Kommunalwahlen und Starkbierfeste wichtiger waren...).
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Während allerding DE später mit einem typisch teutonischen Rundumschlag reagierte, war Österreich sich stets seiner nicht unwesentlichen Abhängigkeit vom Urlaubstourismus bewusst, und arbeitete im Inland daraufhin. Nun zeigt sich eine gravierende Schwachstelle wegen Zureisender (auch Saisonkräfte) aus dem Balkanraum.
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Doch Österreich betreibt jetzt keine Selbstzerfleischung einheimischer Unternehmen, sondern stoppt das Übel an der Wurzel... durch strikte Grenzkontrollen. Eventuelle eigene Systemfehler kann man anschließend intern lösen.
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Mir gefällt diese pragmatische Handlungsweie, weil sie auch bürgerdienlich ist.

@17:13 von 0_Panik

"Oder wieso wird Corona und alle noch kommenden Viren offensichtlich unendlich lange bekämpft ?
Was soll das ?"

Sie können sich gern für klinische Studien der in Erprobung befindlichen Impfstoffe und Therapeutika bewerben, um die Sache zu beschleunigen.

@16:36 von Sisyphos3

>> ...nur Politiker ? ...dann lesen sie hier aber selten die Threats... <<
_
Sorry - aber Ihre Einlassung an User @Schanze ist Ihr üblicher Quark. Jeder weiß, daß Politiker ihr eigenes Wiederwahlsüppchen köcheln, es sich aber mit niemandem verscherzen wollen, und deshalb mal Hüh mal Hott sagen... Die Politikverdrossenheit kommt ja nicht von ungefähr. Genau das aber ermuntert manche ungeduldige Party-Shopping-Sonstwas-Bürger zur Aufmüpfigkeit bzgl. Maskenpflicht und sonstiger Anordnungen. Wobei - allen gesunden Selbsterhaltungstrieb und Menschenverstand unterstellt - klar sein müsste, daß Mindestabstand und , wo nötig auch Masken den Eigen- u. Gesamtschutz erhöhen.
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Auch ich als Normalbürger wäre für eine Lockerung der Maskenpflicht ... bei gleichzeitiger Verschärfung und Kontrolle der Abstandspflicht. Als Politiker aber wäre ich für die Maskenpflicht für alle Lemminge... denen ich potenziell wahlwirksam das Leben rette...

Corona ist keine Grippe

Vollkommen richtig. Und auch kein TBC. Todesfall-Zahlenmäßig liegt es deutlich darunter. Aber das interessiert uns ja nicht weiter, denn es gibt ja Impfstoffe, so die teils einhellige Meinung.

Wann beginnt man zu verstehen, dass ein MNS über Mund und Nase getragen werden sollte und nicht über den Augen?

Wohin.....

.... fahren denn die süddeutschen Maskengegner jetzt zum Einkaufen?

Gute und richtige Entscheidung in Österreich, ich hoffe unsre Politik bleibt auch konsequent und hört endlich auf Corona als Wahlkampfinstrument zu missbrauchen

Keinesfalls Österreich

Ich würde angesichts der ungebremst steigenden Infektionszahlen im Moment keinesfalls nach Österreich in Urlaub fahren.

Hinterher ist man immer schlauer....

...ein Virus kann nicht ohne Medikamente/Impfungen gestoppt werden.
Mich wundert nach wie vor, dass China im Januar 2020 von ca 80000 Infizierten mit einem unbekannten Virus sprach.
Und wohl jeder weiß, dass solche Meldnugen aus China a) viel zu spät und b) geschönt übermittelt werden.
Bisher lese ich auf keinen "mainstream" Medien über ein Versagen der EU.
Wieso durften Personen aus China, bzw Personen die in China gewesen sind, nach dieser Meldung einfach in die EU einreisen? Ohne Quarantäne Beschränkungen etc. ?
Bin ich der Einzige der so denkt?

um 16:50 von Gassi

""Dass Bulgarien/ Rumänien ein Risiko sein könnte, ist nicht von der Hand zu weisen. Etliche sind ja bei Tönnies schon schnellstens in die Heimat verduftet, ohne Rücksicht auf Verluste und Infektionen. Meist mit dem Auto durch Bayern und kpl Österreich durch: Jausen inklusive = Ansteckung der Reisenden.""
*
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@Gassi, nach meinen Notizen kommen sie aus Stuttgart.
Sind sie wirklich von dort aus den o.g. Tönnies-Mitarbeitern hinterhergefahren, um solch einen Spekulatius zu backen?
Kaum zu glauben.
*
*
Ist doch prima wie schnell Landesminister Schuschnig regiert.

Maskenpflicht von 21 bis 2 Uhr ist sicher dem zu diesen Abendzeiten sich erhöhendem Alkoholkonsum der Touristen zu verdanken.

Lockerungsfanatiker

Gestern hat sich die populistische Regierung noch mit Lockerungen überboten. Nur keine Touristen verschrecken mit Masken und solchem Zeug.
Und jetzt sind sie wieder im Rückwärtsgang, die Österreicher. Peinlich.

16:08 von Zwicke

“MP Laschet (NRW) wurde angefeindet wegen seiner Ursachenvermutung im Zusammenhang mit Tönnies.“

Herr Laschet hat Rumänen und Bulgaren beschuldigt, das Virus eingeschleppt zu haben.
In Spanien sind die Erntehelfer hauptsächlich junge Afrikaner.
Das bedeutet also, dass bei uns die Ursache für den Ausbruch Südosteuropäer waren und in Spanien Afrikaner. Niemand und nichts sonst.
Schön, wenn die Ursache nun endlich gefunden wurde.
Die unwürdigen Wohn- und Lebensbedingungen “unserer“ Arbeiter und die der Afrikaner in Spanien entsprechen sich 1:1.
Wer ist dafür verantwortlich? Nicht Tönnies? Nicht die spanischen Obstbauern? Die, die ausgebeutet werden, die sind schuld.

Dass Herr Laschet für seine Aussage zurückgepfiffen wurde, finde ich völlig in Ordnung.

Und der nächste Schritt

werden wieder geschlossene europäische Grenzen sein?! Sorry, aber: ja ich bin für die Maskenpflicht und auch das Einhalten von social distancing. Aber möglicherweise erneut die Bewegungsfreiheit so dermaßen einzuschränken, dafür hätte ich kein Verständnis mehr. Corona ist nicht die erste Pandemie und wird wohl auch nicht Letzte sein, deswegen nun regelmäßig die Industrie (und damit auch den Wohlstand der Gesellschaft) zugrunde zu richten-no way.

Herr Kurz

hat schon richtig reagiert. Kleine Lockerungen und schauen was passiert, dann je nach Lage erneut reagieren. Was soll er (oder die anderen Staatenlenker) auch sonst machen ? Einfach weitermachen wie bisher, weil ja evtl. etwas schief gehen könnte ? Warten bis man in 10 Jahren feststellt, das immer noch kein Impfstoff da ist ?

Die Corona-Angstmaschine

"DieAngst vor dem Sommer-Ischgl" titelt die Tagesschau und wirft gleich mal wieder die Corona-Panikmaschine an. Liest man die beiden Artikel dann allerdings, wird schnell klar, dass es für Angst in der derzeitigen Lage keinen Grund gibt. In Deutschland sind weniger als 0,01 % der Bevölkerung akut infiziert, in Österreich weniger als 0,015 %. Und die Frage ist längst: Was will man eigentlich? Kann es das Ziel sein, das Virus vollständig zum Verschwinden zu bringen, bevor wir wieder zur Normalität zurückkehren dürfen? Dann haben wir Beschränkungen und tragen unsere Vermummung bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. Denn Corona wird genauso wenig vollständig verschwinden wie andere Viren auch, die von der medialen Öffentlichkeit völlig unbemerkt munter ihr Unwesen treiben. Dass wir momentan in Sibirien Rekordtemperaturen haben und der Klimawandel bei weitem bedrohlicher ist als jedes Coronavirus, jagt seltsamerweise kaum jemandem Angst ein. Selektive Wahrnehmung ist das, von Medien befeuert.

um 18:10 von Forengeschwätz

""
Lockerungsfanatiker

Gestern hat sich die populistische Regierung noch mit Lockerungen überboten. Nur keine Touristen verschrecken mit Masken und solchem Zeug.
Und jetzt sind sie wieder im Rückwärtsgang, die Österreicher. Peinlich.""
*
*
Wieso peinlich?
Ist doch super, dass die "popu." Regierung bereit ist, so schnell auf sich ändernde Realitäten reagiert.
Andere Regierungen (die mit weniger bzw. ohne "popu.") brauchten einige Zeit länger.

16:48 von Elsie

"Das dieser Staat die Regeln zu früh gelockert hat, war zu erwarten.
Er braucht unsere Steuern, da kann man schon mal ein paar Tote in Kauf nehmen ..."

,.,.,

Diese widerliche Unterstellung wird auch durch Dauerwiederholung nicht unwiderlicher.

@Forengeschwätz 18.10 Realismus statt Angstmache!

Haben Sie den Artikel gelesen? Es geht hier im wesentlichen um Reisewarnungen für Länder, bei denen Vorsicht geboten ist, weil dort (Bulgarien z.B.) tatsächlich momentan die Infektionszahlen signifikant steigen und nicht darum, dass in Österreich sich etwa plötzlich rasant eine zweite Welle ausbreiten würde. Haben Sie sich übrigens mal die Sterbestatistiken der europäischen Länder auf "euromomo" angesehen? Nahezu keine signifikante Übersterblichkeitsrate in Österreich, nicht einmal während des Corona-Höhepunkts. Die Maßnahmen im März etc. waren wohl richtig und erfolgreich. Und nun muss vorübergehend ein wenig zurückgesteuert werden, von Dramatik jedoch keine Spur. Sollte das Ziel sein, z.B. die Maskenpflicht so lange beizubehalten, bis kein Virus mehr da ist, dann würden wir auf immer und ewig vermummt und maskiert herumlaufen. Eine absolut unrealistische Horrorvorstellung, meinen Sie nicht auch?

Kurz und gut

Masken wurden in AT als erstes Pflicht, noch lange vor DE sich traute. Die Zahlen sanken.

Nun buchten nach der Maskenaufhebung in AT viele Deutsche extra Österreich-Urlaub, weil man da ohne Maske Urlaub machen kann. Sicher ein Grund, der gewollt war, jedoch nun erhöhen sich die Zahlen prompt.

Doch jetzt kommt wieder Maskenpflicht. Erst noch die Reisewarnung für NRW dann für Gütersloh, nun für die Balkanländer.

Kurz hat die Lage im Griff, ein zweites Ischgl kann man nicht verantworten. Es macht Sinn.
Es ist vorbildhaftes Krisenmanagement.

Interessant auch die Diskussion -angeschoben vom Einzelhandel hierzulande- Masken schon wegzulassen. Besser nicht. Es ist leider nicht möglich und bringt nichts, für 1-2 Wochen etwas aufzuheben und dann wieder zu erlassen.

Am 08. Juli 2020 um 18:43 von R. Schmid

...........Was will man eigentlich? Kann es das Ziel sein, das Virus vollständig zum Verschwinden zu bringen, bevor wir wieder zur Normalität zurückkehren dürfen?.........

Die Welt wird eine andere sein, es gibt nur noch die neue Normalität.

Österreich mit neuen Reisewarnungen?

Eigentlich unnötig.

Die Menschen die Corona und die Gesundheitsgefahren ernst nehmen fahren sowieso nicht und die andern halten viele Regeln nicht mehr für sinnvoll.

Sollte das Ziel sein, z.B. die Maskenpflicht so lange beizubehal

............Nun buchten nach der Maskenaufhebung in AT viele Deutsche extra Österreich-Urlaub, weil man da ohne Maske Urlaub machen kann. Sicher ein Grund, der gewollt war, jedoch nun erhöhen sich die Zahlen prompt..........

Das die deutschen Urlauber das jetzt Schuld sind das die Zahlen steigen, ist aber auch nur eine Vermutung, oder ?

.............Interessant auch die Diskussion -angeschoben vom Einzelhandel hierzulande- Masken schon wegzulassen. Besser nicht. Es ist leider nicht möglich und bringt nichts, für 1-2 Wochen etwas aufzuheben und dann wieder zu erlassen...........

Warum für 1-2 Wochen ? Wir haben doch den ganzen März und April schon ohne Maske eingekauft. Wie haben sich denn die Zahlen von März bis Anfang Mai entwickelt ?

@Köbes4711 19.04 Infektionsrisiko

Meiner Ansicht nach ist das eine Sache der Wahrnehmung und der Besetzung einer Pandemie mit Angst, die letztlich nicht weiterhilft. Der Begriff der "neuen Normalität" ist für mich ein ernsthafter Kandidat für das Unwort des Jahres. Er soll etwas in den Köpfen der Menschen als angebliche "Normalität" verankern, was alles andere als normal ist, eine Horrovorstellung von Gesellschaft, die sich nicht mehr offen von Angesicht zu Angesicht, sondern nur noch vermummt begegnet. Das mag vorübergehend angesagt, ja sogar notwendig sein, als Dauereinrichtung wäre es jedoch Ausdruck einer permanenten Angstpsychose und in meinen Augen nichts als der blanke Horror. Ein Leben gänzlich ohne Infektionsrisiko gibt es leider nicht und es wird neue Viren geben. Angst und Flucht in eine ständige angebliche "neue Normalität" jedoch sind kein gangbarer Ausweg für eine menschliche Gesellschaft.

@18:22 von Margareta K.

>> Dass Herr Laschet für seine Aussage zurückgepfiffen wurde, finde ich völlig in Ordnung. <<
_
Das ist Ihr gutes Recht, aber Sie respektieren bitte, daß ich es in der Sache anders sehe... (obwohl ich als Mittelinker mit der CDU und Laschet nix am Hut habe...). Aber Realitäten lassen sich nicht leugnen... zB. eine im EU-Vergleich überproportional hohe Gefahr für Corona-Einschleppung aus Balkanstaaten. Die im Zuge des Tönnies-Skandals nun auch in den Fokus geratenen, desolaten Unterkünfte der Billigstarbeiter ist kein speziell deutsches Problem, sondern EU-weit Gang und Gäbe... siehe Spanien... und wer weiß, was noch aufkommt...
_
Ich weiß keine Patentlösung, aber das Billigstarbeitersystem stinkt zum Himmel und erfordert eine dringende Revision... nicht nur wegen Corona, sondern generell...

hoch lebe der Urlaub

das war zu erwarten. Wer soll diese Ketten noch nachverfolgen über Ländergrenzen hinweg?
Schlagendes Beispiel wie schnell sich das ändern kann serbische Urlauber in Kroatien und Griechenland. In Urlaubsregionen verbreitet sich das Virus aus verschiedenen Gründen nun mal schneller.

Richtig wäre jeder der in den Urlaub fährt muss einen Schnelltest vorlegen ( kostet ja nicht die Welt ) und bei der Einreise ebenso oder in 14 tägige Quarantäne.
Der Gipfel war, dass die Klimaanlage in Flugzeugen (Umluft) mit Op Klimaanlagen ( Laminarer Luftstrom) verglichen wurden. Dann schwafelte man von Virenfiltern. Keine Airline würde sich diese Kosten aufbürden.

Am 08. Juli 2020 um 19:22 von R. Schmid

Das sehe ich genauso. Aber ändern wir etwas dran ?

und Spahn? Wieder besänftigen?

wollen wir es wieder wie in Ischgel machen? Die Fälle in unserer Gegend kamen von Wenigen (3) symtomlosen Ischgelbesuchern mit fataler Wirkung.
Es wird ansonsten immer Leute geben die sich im Urlaub, zumal im Ausland, nicht an regeln halten . Zumal in feucht lockerer Gesellschaft.

Wollte im September an den Genfer See zum Wandern.....

Mal sehen, ob das was wird. Wäre schon Zeit für die Hotelreservierung. Extras wie Wellness fallen sehr wahrscheinlich flach. Abstand halten ist in den Bergen eher kein Problem.
Anreise - natürlich - mit dem Auto. ALLEINE.

Sehr lernfähig

Ich bin froh in Bayern zu leben. Da wird auch recht schnell, wie in Österreich mal eine Entscheidung konsequent umgesetzt.
Wenn ich mir andere Bundesländer anschaue die nur um ihre Leute zu beruhigen sämtliche Maßnahmen lieber heute als morgen aussetzen wird mir Angst und Bange was da Gäste wieder nach Bayern mitbringen werden.
Auch der wieder zunehmende Flugverkehr wird uns noch einiges an Unangenehmen bescheren, spätestens im Herbst.
Das Virus wird uns noch viele Jahre beschäftigen, nur das traut sich in meinen Augen kein Politiker zu sagen.

@Köbes4711 19.35 Umgang mit der Angst

Danke für Ihre rhetorische Frage! Ich denke schon, dass wir daran etwas ändern können, und zwar, indem wir nicht in die u.a. medial angeheizte Angstfalle tappen und uns nicht eine dauerhafte "neue Normalität" einreden lassen, in der wir gefälligst zu leben haben. Es liegt an uns, ob unser Ziel eine zu hundert Prozent abgesicherte, letztlich aber sterile Existenz ist und ob wir uns auf Dauer von der allgegenwärtigen Panikmaschine einfangen lassen und in Angst erstarren, wenn wir unseres Lebens eben zu Zeiten nur noch zu 85 Prozent sicher sein können. Angst wäre eventuell wirklich angesagt, hätten wir etwa eine globale Ebola-Pandemie. Das haben wir Gott sei Dank nicht. Also lassen wir uns doch nicht auf Dauer in einer angeblich notwendigen, eingeredeten "neuen Normalität" vom echten Leben abbringen, das nun mal seine Risiken mit sich bringt, auch in Form von Krankheiten und Viren wie Corona.

@ 18:09 von objektive

„ Wieso durften Personen aus China, bzw Personen die in China gewesen sind, nach dieser Meldung einfach in die EU einreisen? Ohne Quarantäne Beschränkungen etc. ?
Bin ich der Einzige der so denkt?“

Nein, sie sind mit ihrer Meinung nicht allein. Nur leider hilft es jetzt nichts mehr. Jetzt haben wir den Salat...weltweit.

@ 16:24 von Schanze

„ Das Leben wie vor Corona
wird es nicht mehr geben“

Um Himmels Willen, ich hoffe doch. Ich bin ein eher vorsichtiger Mensch und trage alle Maßnahmen gerne mit. Aber dauerhaft? Jahrzehnte gar? Diese neue Realität wird für mich leider nie „neue Normalität“. Dann würde ich für mich wohl doch lieber mit dem Kopf gegen die Wand laufen...

Verhältnismäßigkeit beachten

Klar in Bayern sind die Grundrechte nicht so wichtig.
Dort gab es Ausgangsbeschränkungen, Motorrad durfte man nicht zum Spaß fahren, obwohl das mit dem Virus nichts zu tun hatte, etc.
In anderen Bundesländern gab es nur Kontaktbeschränkungen.
Beide hatten den gleichen Erfolg, NRW aber mit geringerer Grundrechtseinschränkung.

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