Ihre Meinung zu: China kritisiert US-Manöver im Südchinesischen Meer

6. Juli 2020 - 16:31 Uhr

In unmittelbarer Nähe zu einem chinesischen Manöver im Südchinesischen Meer hat nun auch die US-Marine Militärübungen durchgeführt. Die Regierung in Peking spricht von einer Machtdemonstration.

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Kommentare

Bin mal gespannt, was die

Bin mal gespannt, was die Amis sagen werden, wenn demnächst die Chinesen ähnliches tun und im Atlantik und Pazifik so auf dem Breitengrad von Washington oder New York so hundert Seemeilen vor der USA mit halber Flottensträrke auftauchen werden.

Na ja

Reaktion auf die neue Seitenstrasse .Keiner kann es verdenken und das ist ok als Gegengewicht zu de Politiker die sich auf der Nase herumtanzen lassen.
Es könnte viel schlimmer kommen ,wenn es so ging wie mit Japan in den 70 er ,da kam der Zins und Japan war,hatte fertig.Die wäre eine schlechtere Lösung, zuviel Schaden.

Nichts Neues

Diese Art von Macht-Demo der USA ist ja nichts Neues. Es wäre vergleichbar, wenn die Chinesen Kriegsschiffe nach Kuba entsenden und Manöver abhalten würden. Ach ja, hatten wir alles, in ähnlicher Form, schon mal ! Und standen am Rande des dritten Weltkrieges.

Na und, dann kreuzen sie halt

@ Polyfoam:
Bin mal gespannt, was die Amis sagen werden, wenn demnächst die Chinesen ähnliches tun und im Atlantik und Pazifik so auf dem Breitengrad von Washington oder New York so hundert Seemeilen vor der USA mit halber Flottensträrke auftauchen werden.

Nichts. Sie würden es mit Humor nehmen. Humor, der der chinesischen Partei-Elite allerdings fremd ist.

Frage?

Ich liebe die USA. Sie zeigen den Chinesen, wo die rote Linie ist. Wer zeigt das aber den Amerikanern?

Klar ist es eine Machtdemonstration

In unmittelbarer Nähe zu einem chinesischen Manöver im Südchinesischen Meer hat nun auch die US-Marine Militärübungen durchgeführt. Die Regierung in Peking spricht von einer Machtdemonstration.

Tja liebe KPCh-Funktionäre, das habt ihr richtig erfasst.
A propos schon imposant so ein Flugzeugträger. Vielleicht trägt er ein wenig zu etwas mehr Demut der chin. Machthaber bei, wenn sie wieder mal kleine Staaten in Südostasien verunsichern.
Ist das die Nimitz oder die Ronald Reagan?

unangemessene Gleichsetzung

China wird von einer Parteidiktatur beherrscht. Das chinesische Volk hat keinerlei Mitspracherecht, außer eben durch eine Parteikarriere.

Die USA haben keine Demokratie, weil die Gesellschaft entsprechend geprägt ist und sich damit zufrieden gibt, beherrscht zu werden. Das kann sich aber ändern. Das amerikanische Volk hat jederzeit die Chance, als Souverän aufzutreten; es muss nur wollen.

Wenn auch beides nicht schön ist, sollte eigentlich jedem der himmelweite Unterschied auffallen.
_

Das ist Sandkasten auf aller

Das ist Sandkasten auf aller höchsten Niveau. Wenn die Chinesen oder Rusen auf ihrem Gebiet ein Manöver machen, ist das Provokation. Die Amis nehmen sich das Recht, überall zu üben.
So geht das ni hat mehr lange gut.

Ist auch etwas

eigenwillig, die USA und ihre Gewässer liegen ja wirklich wo anders, nicht gerade vor China.
Wenn China oder die RF ein Manöver vor der Küste der USA machen würden, möchte ich mal Kommentare aus den USA hören.
Da würde sofort der Notfall ausgelöst.
Die Welt ist schon mehr als komisch eingerichtet, einer meint die ganze gehört ihm.

„[China] hat auf Atollen künstliche Inseln als Stützpunkte errichtet (…). Das Seegebiet liegt zwischen China, Vietnam, Malaysia und den Philippinen. Brunei, Malaysia, die Philippinen, Taiwan und Vietnam erheben eigene Ansprüche auf Teile des Seegebiets. Obwohl die Inseln auch von Vietnam und Taiwan beansprucht werden, gab [Chinas Außenamtssprecher] vor, dass es keinen Streit darum gebe. Peking beansprucht 80 Prozent des rohstoffreichen Meeres, durch das wichtige Schifffahrtsstraßen führen. Der Ständige Schiedsgerichtshof in Den Haag wies 2016 die Gebietsansprüche zurück. China ignoriert das Urteil aber"

Wer hier „völlig die Fakten“ ignoriert und mit seinem Vorgehen die Militarisierung des Südchinesischen Meeres fördert, ist hier wohl eindeutig. Und dass alle - außer den chinesischen Machthabern selbst natürlich - dies: „Die chinesischen Manöver um die Paracel-Inseln hingegen seien nicht zu beanstanden, weil die Inselgruppe zu China gehöre“ völlig anders sehen, absolut nachvollziehbar.

Die Lösung naht mit Riesenschritten!

Gehen wir zurück in die Geschichte: " Im Mai 1940 war Amerika ein Land im elften Jahr der Wirtschaftskrise" @Der Spiegel 2010
.
Amerika hatte eigentlich bis dahin die Monroe-Doktrin, welche Amerika zur Enthaltsamkeit bei internationalen Konflikten verpflichtete. Die amerikanische Bevölkerung wollte keinen Krieg. Also ließ Rossevelt den früh entdeckten Angriff der Japaner auf Pearl Habour geschehen, und die Entrüstung des Volkes brachte ihn an sein Ziel: Eintritt in den Krieg. In der Folge war die Wirtschaftskrise vergessen, und riesige Rüstungsaufträge brachten Vollbeschäftigung, allerdings - wie immer in der neueren Geschichte - mit Neuverschuldung und Dollarabwertung.
.
Da wäre doch ein Krieg gegen China für Trump der gewünschte Riesenteppich, unter den er mit Billigung des Volkes allen Dreck kehren könnte, den er selbst verzapft hat. Horrido! Es geht kein Weg daran vorbei.

die anderen schauen zu ...

"Der Ständige Schiedsgerichtshof in Den Haag wies 2016 die Gebietsansprüche zurück. China ignoriert das Urteil aber. "

Schade, dass hier nur die USA Flagge zeigt.

Mittlerweile gibt es genügend Gründe (u.a. noch Hongkong) damit die Weltengemeinschaft endlich handelt u. China in die Schranken weist und mit Sanktionen beginnt.

Ähnlich auch bei den türkischen Ansprüchen um die Gasvorkommen vor Zypern. Auch hier lässt man sich alles gefallen.

man stelle sich das Ganze mal umgekehrt vor...

für mich steht fest : die USA waren, sind und bleiben die kriegstreibende Kraft in dieser - unserer Welt. Doch noch nie,wie unter einen Präsidenten Trump, wirkten ihre Muskelspiele derart plump und hölzern inszeniert - geradezu Hollywoodreif für den Wahlkampf eines hollywoodreifen Präsidenten. Man weiß ja im allgemeinen, was man von den Amis zu halten und zu erwarten hat. Und wenn man nicht gerade ein linientreuer "Bond-Fan" ist, kommt man auch just zu dem Schluß : Amis, please go Home !!! Mr.Trump, bitte nicht nur 10 000 ,nein bitte alle Söldner abziehen und, wenn wir dabei sind: nehmt auch gleich euren ganzen Atomschrott mit. Denn genau der bedroht doch die deutsche Zivilgesellschaft für den Fall eines Vergeltungsschlages,egal von wem...

US-Manöver

Das ist ja auch reine Provokation und sicher wird China irgendwie reagieren m ü s s e n !
Dann erklärt Mr. Trump wieder was ihm zufällig dazu einfällt.....toller Politiker nur eben größer als die anderen und das scheint für die Welt nicht so gut zu sein!

Die Chimäre

Wolf Biermann fragt in seiner Autobiographie in einem Gespräch mit Helmut Schmidt ( übrigens neben Biermann der einzige Hamburger, den ich achte):
" Wissen Sie eigentlich, welche gefährliche Chimäre aus Kommunismus und Kapitalismus hier entsteht?"
Dem ist nichts hinzuzufügen..

Internationale Gewässer

Grundsätzlich darf zunächst mal jede Nation in internationalen Gewässern Seemanöver durchführen, solange Hoheitsrechte anderer Nationen nicht verletzt werden.
Man sollte allerdings sehr deutlich machen, dass die USA dort ohne NATO-Mandat unterwegs ist.
Ich frage mich was wohl los wäre, wenn China plötzlich vor der Küste von San Francisco oder New York Seemanöver abhielte.
Mich persönlich würde eine "Supermacht" (egal welche Nation) viel mehr beeindrucken, wenn diese Seemanöver zur Rettung von Flüchtlingen und miltärischer Bekämpfung von Schleuserbanden und Piraten unternehmen würde.
Das wäre doch wenigstens mal eine sinnvolle Machtdemonstration darüber, wer denn wohl den "Längsten" hat >>( ich meine natürlich den längsten Flugzeugträger :-)

Ich mag solches Säbelrasseln nicht

Ich mag solches Säbelrasseln nicht. Hier sind die USA aber zweifellos im Recht und wenn man den Chinesen nicht mal in die Parade fährt besteht die begründete Gefahr das diese die Seegebiete immer, quasi als "Gewohnheitsrecht" beanspruchen. Die USA wird Ihrer Rolle als Weltpolizist mal wieder gerecht wofür sie so oft gescholten wird was ich nicht verstehen kann?

um 16:37 von Polyfoam

>>"Bin mal gespannt, was die Amis sagen werden, wenn demnächst die Chinesen ähnliches tun und im Atlantik und Pazifik so auf dem Breitengrad von Washington oder New York so hundert Seemeilen vor der USA mit halber Flottensträrke auftauchen werden."<<

Solange die das in internationalen Gewässern tun ist dagegen auch nichts einzuwenden. Gelangen sie aber in amerikanisches Hoheitsgebiet dann ist Schluss mit lustig. Und das ist der Unterschied. China beansprucht hier Seegebiet ohne Legitimation.

Danke USA

Ich bin froh dass die USA den Chinesen klarmacht dass es Grenzen gibt.

Übliches Posing

So sind sie halt, müssen ihr widerliches Kriegsmaterial ja auch mal präsentieren. China ist da auch nicht besser, die führen im südchinesischen Meer ebenfalls Manöver durch und bauen sich künstliches Inseln, wie es ihnen gefällt usw.
Da schenken die beiden sich nichts.
Man verurteilt sich gegenseitig und gut isses.

Was die USA vom

Was die USA vom internationalen Recht der freien Schiff- und Luftfahrt halten haben sie in der Kuba Krise unter Beweis gestellt.

Hat China Alternativen?

China hat sich durch die Entwicklung seiner wirtschaftlichen Potenz eine gewichtige Stellung in der internationalen Konstellation erarbeitet.Davon profitiert seine Bevöklerung, die eine Geschichte voller Schrecken und Armut hinter sich hat.Wir gönnen den Chinesen diesen Erfolg, zumal Deutschland davon beträchtlich profitiert. Aber uns bewegt die Frage, ob China seinen wirtschaftlichen Aufschwung wirklich mit einem so massiven Ausbau seiner Streitkräfte begleiten muß. In einem Rückwärtsblick scheint China das für unverzichtbar zu halten, denn so haben es aufsteigende Mächte immer gemacht. Aber hätte China nicht die Chance , der Welt auch in dieser Hinsicht einen neuen Weg zu zeigen . Wirtschaftliche Macht STATT militärischer Macht. Droht China wirklich Gefahr? Seine maritime Demonstration seit einigen Jahren im südchinesischen Meer löst in Deutschland Skepsis aus. Daß die USA darauf reagiern würden - das war abzusehen. Von den USA etwas anderes zu erwarten wäre Torheit. Aber China ?

17:06 von Nettie

wer widerspricht dem ?
was für den einen Kalifornien, Texas ... Hawaii ist
ist für den anderen eben das Südchinesische Meer
wo er seine Nachbarn nötigt und provoziert
und ihr Einwand bzg. des Schiedsgerichtshof in Den Haag
internationale Gerichtshöfe werden auch von anderen ignoriert
das soll jetzt keine Rechtfertigung sein - nur die Realität

@ Hotzenplotz 17.28

Zitat:"ich bin froh dass die USA den Chinesen klarmacht dass es Grenzen gibt."

Welche Grenzen meinen Sie? Die von Vietnam oder die von Südchina ??

Das Gesicht wahren

Jedes Mal dieselbe gespielte Aufregung, wenn einer vor der Haustür des andern ein bisschen die Muskeln spielen lässt. Das Protestieren und Kritisieren gehört dazu, um das Gesicht zu wahren, erst recht nach asiatischem Ehrencodex. Das chinesische Manöver ist natürlich keine Machtdemonstration, nur das amerikanische. Lächerlich.

China versteht durchaus, dass es wegen Hongkong und Taiwan unter ständiger Beobachtung steht. Die Sache mit Macao (das über vergleichbare Sonderrechte wie Hongkong verfügt, sich aber nicht gegen das stillschweigende "Eingemeinden" wehrt) zeigt, dass China genauso mit Hongkong verfahren wird. Nur Taiwan ist ein harter Brocken, und das scheint mir der Sinn der amerikanischen Anwesenheit zu sein: China die Grenzen aufzuzeigen. Die USA behandeln Taiwan politisch und wirtschaftlich als unabhängiges Land, was der Volksrepublik China gar nicht schmeckt.

@ 17:06 von Nettie

China hat mit dem Ausbau der Inseln angefangen nachdem andere Anrainerstaaten u.a. Vietnam angefangen haben Inseln militärisch auszubauen und Truppen zu stationiert und somit am Status quo gerüttelt haben.

China

hat aufgrund seiner völlig unangemessenen und rücksichtslosen Expansionspolitik im südchinesischen Meer keinerlei Berechtigung, andere Staaten wegen deren Manövern in internationalen Gewässern zu kritisieren. Dass das Gewässer „südchinesisches Meer“ genannt wird, heißt noch lange nicht, dass sich China dort alles unter den Nagel reißen darf...und wenigstens EIN Staat tut wenigstens ein bisschen was dagegen, während alle anderen wie gewohnt vor China kuschen.

@ 17:28 von Hotzenplotz aus...

Zitat: „ Danke USA
Ich bin froh dass die USA den Chinesen klarmacht dass es Grenzen gibt“

Absolute Zustimmung!

China kritisiert US-Manöver im südchinesischen Meer....

Die US-Flotte vor der chinesischen Küste.Tausende Kilometer von der eigenen Küste entfernt.
Vielleicht schwingt da auch Wut mit über den wirtschaftlichen Aufstieg des asiatischen Landes und der Schanghai-Kooperation,vielleicht auch über daß one Belt,one Road-Projekt,dem sich etliche Länder anschlossen.

Am 06. Juli 2020 um 16:46 von tias

>>Na ja

Reaktion auf die neue Seitenstrasse .Keiner kann es verdenken und das ist ok als Gegengewicht zu de Politiker die sich auf der Nase herumtanzen lassen.<<

Seidenstrasse-Reaktion? Ich sehe da jetzt keinen direkten Bezug. Politiker die sich auf der Nase rumtanzen lassen; auch dazu sehe ich keine Bezug.

>>Es könnte viel schlimmer kommen ,wenn es so ging wie mit Japan in den 70 er ,da kam der Zins und Japan war,hatte fertig.Die wäre eine schlechtere Lösung, zuviel Schaden.<<

Klären sie mich mal bitte auf wo hier der Bezug zum Thema ist.

Ja, ja ....

"Schade, dass hier nur die USA Flagge zeigt." @Giselbert
.
Hawaii, Puerto Rico, Panama, Mexiko: hier hat sich Amerika reichlich "bedient" und weltweit ca. 1.000 Militärbasen. Da sieht man mal, wie "bedroht" Amerika ist.
.
Wie können die Chinesen auch im Südchinesischen Meer Manöver abhalten? Das geht mal gar nicht.
.
Klar, dass die Amerikaner dorthin Flugzeugträger schicken (Golf von Tonking -> Vietnamkrieg), wo´s bei Zurückhaltung der Chinesen gerade mal noch so gutgehen könnte. Was aber, wenn die Chinesen vor der US-Küste Manöver abhalten würden?

Das US-Verteidigungsministerium kennt nur gute Manöver?

"Das US-Verteidigungsministerium erklärte, die Manöver sendeten ein Zeichen der Entschlossenheit, das internationale Recht der freien Schiff- und Luftfahrt durchzusetzen."

Ich hätte jetzt erwartet, dass das Manöver der Chinesen die Ausgeburt des Böse ist, während das Manöver der US-Amerikaner für Freiheit, Demokratie und Glückseeligkeit steht.

Dass das US-Verteidigungsministerium die Manöver als entschlossenes Zeichen für die Freiheit versteht, kommt da etwas unerwartet. (Aber wahrscheinlich handelt es sich nur um ein Missverständnis.)

@MartinBlank um 17:02

Sie schreiben u. a. „Die USA haben keine Demokratie, weil die Gesellschaft entsprechend geprägt ist und sich damit zufrieden gibt, beherrscht zu werden.“...
Also so einen Unsinn habe ich selten gelesen; woher nehmen Sie solch eine Beurteilung?
Egal, wer in den USA Präsident ist: eine Demokratie ist die USA allemal.

Die Regierung in Peking

Die Regierung in Peking spricht von einer Machtdemonstration
Naja, das sagt nicht nur Peking, auch Washington ist da recht offen: Es ist eine Machtdemonstration. Was denn auch sonst?

Das ganze ist natürlich kritisch. Man stelle sich vor, China würde an der Nordsee oder dem Golf von Mexiko Übungen durchführen. Oh, Kubakrise? Die Amis mögen es gar nicht, wenn fremdes Militär nahe bei ihnen ist. Machen es aber selbst ständig.
Bei der ganzen Angelegenheit sind einseitige Betrachtungen jedoch nicht hilfreich. Chinas Absichten haben durchaus rationale Hintergründe und sind nicht nur einfach "böse", aber egoistisch. Für die USA wiederum geht es keinesfalls darum, schwächere Parteien zu schützen oder internationales Recht (haha, als ob das für sie je relevant wäre) durchzusetzen, sondern um eigene Interessen und die Machtposition in der Region und der Welt überhaupt. Und sowas hat natürlich auch Eskalationspotential, vor allem bei Akteuren, die sehr schnell mit Militär sind...

um 16:50 von Peter Goge

>>@ Polyfoam:
Bin mal gespannt, was die Amis sagen werden, wenn demnächst die Chinesen ähnliches tun und im Atlantik und Pazifik so auf dem Breitengrad von Washington oder New York so hundert Seemeilen vor der USA mit halber Flottensträrke auftauchen werden.

Nichts. Sie würden es mit Humor nehmen. Humor, der der chinesischen Partei-Elite allerdings fremd ist.<<

Gleiches gilt aber auch für den Gröpraz.

Gruselig

"Sie haben uns gesehen, und wir haben sie gesehen", sagte der Kommandant des Flugzeugträgers "Nimitz", Admiral James Kirk..".

Beide Seiten haben sich also gesehen, wunderbar, vlt. könnten die das nächste Mal sogar miteinander reden.
Wenn zwei sich nicht mögende Seiten parallel Manöver abhalten, hat das immer Potential auszuufern, dem Donald würde das für seinen Wahlkampf natürlich passen, so traurig es ist, es wäre nicht das erste Mal, dass ein US Präsident für seinen Machterhalt, einen Krieg riskiert.
Das ist einfach nur gaga.

china-kritisiert-us-manoever-im-suedchinesischen-meer

Lieber MartinBlank, Sie schreiben sehr optimistisch :"Das amerikanische Volk hat jederzeit die Chance, als Souverän aufzutreten; es muss nur wollen."

Das "US-Volk" hat der Hillary-Clinton -->mehr Stimmen gegeben, ...als dem Trump ! Dennoch wurde Trump Präsident ! (Aufgrund dem Trick mit den Wahlmännern.)

Außerdem, die Hillary "versprach" vor der Wahl :
"If I become President, we will attack the Iran"!

Das amerikanische Volk hatte gar keine andre Chance zu wählen,...als zwischen Pest und Cholera ! Wie also soll das Volk als Souverän auftreten ?????

Na ja

Reaktion auf die neue Seitenstrasse .Keiner kann es verdenken und das ist ok als Gegengewicht zu de Politiker die sich auf der Nase herumtanzen lassen.
Es könnte viel schlimmer kommen ,wenn es so ging wie mit Japan in den 70 er ,da kam der Zins und Japan war,hatte fertig.Die wäre eine schlechtere Lösung, zuviel Schaden.

China ignoriert

China ignoriert internationales Recht. Der Weltmachtanspruch der KPC Diktatur ist gefährlich für die ganze freie Welt. Die EU reagiert viel zu lasch. Gerade jetzt wäre eine gute Gelegenheit für neue Strukturen, auch für gemeinsame Außenpolitik der EU, um nicht zerrieben zu werden.

Zu Seegrenzen und Ansprüchen

Zu Seegrenzen und Ansprüchen sollte man ein kleines pikantes Detail nicht übersehen:

1982 wurde das Seerechtsübereinkommen der UN beschlossen, das 1994 in Kraft trat.
Dieses definiert z.B. die Breite des Küstenmeeres, ausschließliche Wirtschaftszonen - also knapp: wie Gebiete nahe eines Landes einzuteilen und zu nutzen sind.
Dem Abkommen traten fast alle Länder der Erde bei, auch China.

Welches nicht? Richtig, die USA haben es nicht unterzeichnet.

Das absurde ist nun, dass die USA von China verlangen, sich an internationales Recht zu halten, es aber selbst nicht machen, da sie sich ihre selbsternannten Rechte nicht einschränken lassen wollen. Sie sind damit eigentlich die letzten, die das anderen vorwerfen dürften.

Aber das ist ja nichts neues: Selbst z.B. Landminen- und anderen Waffenverboten nicht beitreten, internationalen Strafgerichtshof ablehnen, Folter betreiben, Saudi-Arabien und diverse Diktaturen unterstützten - aber dann mit Menschenrechten kommen. Auch immer gut.

06. Juli 2020 um 17:40 von Esche999

Aber hätte China nicht die Chance , der Welt auch in dieser Hinsicht einen neuen Weg zu zeigen . Wirtschaftliche Macht STATT militärischer Macht.

RE Nö dort wird eigentlich nur über Gelddrucken wirtschaftliche Macht erzeugt .Es gibt nicht viele ,die RNB möchten und nehmen und das ist das Problem .30 % der Zahlen stimmen nicht und wenn usa wie damals bei Japan die Zinsen erhöht ist ,habe fertig .Ist eine Rechnung wann ist es billiger über Zinserhöhung oder so ,mehr ist es nicht.

17:02 von MartinBlank

Die USA haben keine Demokratie,
.
erzählen sie mehr davon !

sogar eine sehr ausgeprägte - da kann jeder Präsident werden
sogar Leute wie Trump
erkennen sie nen gewissen Sarkasmus ?

china-kritisiert-us-manoever-im-suedchinesischen-meer

Lieber Peter Goge, Sie schreiben den Flugzeugträger bewundernd : "A propos schon imposant so ein Flugzeugträger. Vielleicht trägt er ein wenig zu etwas mehr Demut der chin. Machthaber bei, wenn sie wieder mal kleine Staaten in Südostasien verunsichern.
Ist das die Nimitz oder die Ronald Reagan?"

Lieber Peter Goge, etwa heute vor einem Jahr wäre Ihre Bewunderung etwas "wert" gewesen.
Aber heute, im Corona-Zeitalter verloren die mächtigsten Flugzeugträger ihre Schrecken : -> Ein einziger Mann, der den Flugzeugträger betritt....und eine Phiole mit Corona-Viren in der Hosentasche trägt, wird die Schlagkraft des Flugzeugträgers auf Null reduzieren können.......

@17:58 von Nachfragerin

Ich hätte jetzt erwartet, dass das Manöver der Chinesen die Ausgeburt des Böse ist, während das Manöver der US-Amerikaner für Freiheit, Demokratie und Glückseeligkeit steht.

Ja, so ist es. China ist eine Diktatur, die USA eine Demokratie.

Dass das US-Verteidigungsministerium die Manöver als entschlossenes Zeichen für die Freiheit versteht, kommt da etwas unerwartet. (Aber wahrscheinlich handelt es sich nur um ein Missverständnis.)

Kein Missverständnis. Brunei, Malaysia, die Philippinen, Taiwan und Vietnam!! sehen es genau so wie die USA.

@ 16:37 von Polyfoam

"auf dem Breitengrad von Washington oder New York so hundert Seemeilen vor der USA" Die Paracel Islands liegen mehr als 200 Seemeilen von der nächsten größeren chinesischen Stadt (Hainan) entfernt. Von der Hauptstadt (also vergleichbar mit Washington) über 1.400 Seemeilen. Ihr Vergleich hinkt also gewaltig. Tatsache ist, dass China (genauso wie auch die USA gelegentlich) schlichtweg und einfach versucht, mit militärischer Macht Fakten gegen alles internationales Recht zu Lasten ihrer Nachbarländer zu schaffen. Wer dies bei den USA kritisiert, muss dies noch mehr gegenüber China tun, da China den Machtgewinn zur Ausbeutung der eigenen und noch mehr der Fremden Bevölkerung tut, ohne jede Rücksicht auf Menschenrechte.

06. Juli 2020 um 17:08 von DeHahn

Da wäre doch ein Krieg gegen China für Trump der gewünschte Riesenteppich, unter den er mit Billigung des Volkes allen Dreck kehren könnte, den er selbst verzapft hat.

RE und jetzt versuchen wir es mal mit Fakten und Tatsachen und vergessen Hetze und falschen Schuldzuweisung .

18:06 von ONYEALI

(Aufgrund dem Trick mit den Wahlmännern.)
.
man kann doch schwerlich von einem "Trick" sprechen
oder wurde das Wahlsystem vor 200 Jahren wegen Trump eingeführt
Frage wie sieht es in GB aus ?
bei der Abgeordnetenwahl
empfinden sie das als "gerecht"

@17:37 von guerillero

Was die USA vom internationalen Recht der freien Schiff- und Luftfahrt halten haben sie in der Kuba Krise unter Beweis gestellt.

Eine Diktatur wollte eine Demokratie bedrohen. Die USA haben zu Recht eine Präventivmaßnahme ergriffen, zugunsten der Demokratie und zulasten der Diktatur, wie auch heute gegen China.
Immer ein Genuss, wenn ein Diktator klein beigeben muss.

@  16:37 von Polyfoam

Zustimmung!
Und die gesamte Rhetorik, allerdings auch hier im Bericht wäre es adäquat, wenn man quasi die Weltregierung wäre.
Man sieht's auch an Äußerungen wie, russische Bomber dringen in internationalen Luftraum ein.
Mal ganz bewusst machen, was das bedeutet, so eine Formulierung.

@SchwarzbierWaldi - Es ist alles beim Alten.

17:11 von SchwarzbierWaldi:
"[...] Doch noch nie,wie unter einen Präsidenten Trump, wirkten ihre Muskelspiele derart plump und hölzern inszeniert [...]"

Die Siebte Flotte der US-Navy ist seit Jahrzehnten in der Region aktiv und im Streit um die Hoheitsrechte im Südchineischen Meer sind die USA spätestens seit dem Juli 2012 offiziell involviert.

Das Vorgehen ist schon immer dasselbe. Geändert hat sich nur Ihre Wahrnehmung.

@ 17:40 von Esche999

Welcher Teil der Bevölkerung profitiert denn? Nur der, der dem Machterhalt der Parteibonzen dient. Was ist mit den Wanderarbeitern? Oder überhaupt den Arbeitern, die nach wie vor unter erbärmlichsten Bedingungen leben und arbeiten müssen. Wenn irgendwo ein Flughafen gebaut werden soll, werden die dort lebenden Bauern enteignet, so dass sie danach in Armut leben müssen - ihnen bleibt nur die Arbeit als ungelernte Arbeiter. China könnte sich längst, wie Japan oder Südkorea, es erlauben, die Bevölkerung wenigstens angemessen am von ihr geschaffenen Reichtum teilhaben zu lassen. Das würde aber die Parteimacht gefährden.

China sollte einfach ...

... auch mal ein Manöver in der Nähe der Florida Keys abhalten oder gerne auch 50 km vor Haiwaii entfernt. Sind immerhin freie Meere...

@16:50 von Peter Goge

"@ Polyfoam:
>>Bin mal gespannt, was die Amis sagen werden, wenn demnächst die Chinesen ähnliches tun und im Atlantik und Pazifik so auf dem Breitengrad von Washington oder New York so hundert Seemeilen vor der USA mit halber Flottensträrke auftauchen werden<<
Nichts. Sie würden es mit Humor nehmen. Humor, der der chinesischen Partei-Elite allerdings fremd ist."

Das glaube Sie doch selbst nicht. Mit Humor kann man an die Sache nur rangehen wenn man der mächtigste Bully der Welt ist. Wenn die militärischen Kräfteverhältnisse umgekehrt wären und die Chinesische Übermacht auf die US-Küste zuhalten würden wäre aber Hochalarm.

@  16:50 von Peter Goge

Haben Sie in den letzten 30 Jahren jemals Nachrichten gelesen?

@ Peter Goge

"Nichts. Sie würden es mit Humor nehmen. Humor, der der chinesischen Partei-Elite allerdings fremd ist."

Oh? So "humorvoll" wie schon während der Kuba-Krise? Mei... was haben wir uns damals vor lauter Lachen auf die Schenkel geklopft, gell? Ach, schön war's...!

Aber in einem sind wir uns einig: Spaßbacken sind die in der chinesischen Regierung wirklich nicht.

@eine_anmerkung - Das Recht des Stärkeren

17:24 von eine_anmerkung:
"Hier sind die USA aber zweifellos im Recht und wenn man den Chinesen nicht mal in die Parade fährt besteht die begründete Gefahr das diese die Seegebiete immer, quasi als 'Gewohnheitsrecht' beanspruchen."
> Sie fürchten also, dass sich China irgendwann einmal international genauso verhalten könnte wie es die seit Jahrzehnten USA tun? Diese Sorge ist berechtigt.

"Die USA wird Ihrer Rolle als Weltpolizist mal wieder gerecht wofür sie so oft gescholten wird was ich nicht verstehen kann?"
> Wenn Sie die USA für die Weltpolizei halten, haben Sie tatsächlich etwas nicht verstanden. Denen USA sind internationale Rechte völlig egal. Sie interessieren sich ausschließlich für ihre eigenen Interessen. (Wenn diese mal mit internationalem Recht konform sein sollten, wird das im Sinne der Meinungsbildung natürlich ganz besonders betont.)

17:57 DeHahn

"Wie können die Chinesen auch im südchinesischen Meer Mavöver abhalten....."

und zudem noch Inseln aufschütten für den eigenen Bedarf.
Auf die Idee im Pazifik Inseln aufzuschütten sind die USA noch nie gekommen die haben sich die Inseln die da waren höchstens angeignet um sie mit Atombombentest in die Luft zu jagen und zu verseuchen ohne Rücksicht auf die einheimische Bevölkerung.

@ MartinBlank

Achso? Und weil die USA eine Demokratie sind, dürfen die ihr militärisches Drohpotenzial überall und jederzeit in allen Teilen der Welt auffahren, oder wie? Ist ja ulkig! Worauf warten wir dann eigentlich noch? Sind wir denn keine Demokratien?

@Onyeali

""If I become President, we will attack the Iran"!"

Das hat sie nie gesagt!

China Grenzen aufzeigen?

Zu spät, ein Forist hier zitierte Biermann und dem kann ich nur zustimmen. China verbindet höchst geschickt die "kommunistische" Diktatur mit den ihm dienlichen Elementen des Kapitalismus. Dieses Riesenvolk ist sich seiner Geschichte, den Demütigungen durch den Westen und seines eigenen Potentials sehr bewußt und wird unaufhaltsam DIE Supermacht werden. Der Rest der Welt ist aktuell zu egoistisch und gierig um mit China eine vernünftige Koexistenz zu etablieren. Ich kann nur sehr eindringlich appelieren an einem partnerschaftlichen, freund(schaft)lichen, nicht devoten Verhältnis mit China zu arbeiten. Für Drohungen, oder so - ohnehin arrogante - Konzepte wie "in seine Schranken weisen" ist China längst viel zu mächtig.

@17:03 von Bender Rodriguez

"Wenn die Chinesen oder Rusen auf ihrem Gebiet ein Manöver machen, ist das Provokation. Die Amis nehmen sich das Recht, überall zu üben."

Falls die Chinesen langfristig tatsächlich zur Supermacht Nr. 1 werden kann man wirklich nur hoffen, dass sie mit uns nicht genauso umgehen.
Historisch waren sie ja eher isolationistisch drauf aber das hatte sich ja böse gerecht als dann die Europäer plötzlich vor der Tür standen. Isolationismus ist wohl angesichts der Globalisierung und solcher Bully-Aktionen wie dieser gerade nicht mehr vorstellbar. Weltweit ein paar Soldaten abzuziehen, wie es die USA vorhaben, ist noch längst nicht isolationistisch.

@  16:59 von Peter Goge

Es spielt keine Rolle ob die Ronald Reagan oder Nimitz.
Es ist die Oberklasse der Supercarrier.

Freiheit der Meere... es war einmal.

Die Abschottung des Chinesischen Meer betrifft die gesamte freie Welt. Es geht hier um die wichtigste Schifffahrtsroute in Asien und einer der wichtigsten der freien Welt, auch für Europa. Wenn es hier zu kriegsähnliche Zustände kommt dann tun sich Europa und Deutschland sehr
schwer mit Import und Export aus den Ostasiatische Ländern. Die Auswirkung könnte das Corona-Virus übertreffen. Hier nur den Amerikanern die Schuld zu zuweisen ist falsch. Der internationale Gerichtshof hat die Rechte Chinas diesbezüglich aberkannt. Es ist schon bemerkenswert mit welcher Aggressivität hier trotzdem China versucht seine Interessen durchzusetzen.

Manöver ist richtig

Alle Anlieger (außer China natürlich) des Südchinesischen Meeres begrüßen die US Präsenz dort. Selbst Vietnam.

Auch mit der neuen Seidenstraße setzt China nicht auf Kooperation sondern auf Ausbeutung.

Denjenigen die hier die Kubakrise ins Spiel bringen sei gesagt das war damals kein Manöver.

Und natürlich hält insbesondere Russland Manöver unweit US-Grenze ab. Und zwar im Atlantik und Pazifik.

skurril anmutend

Da lassen zwei Großmächte die Muskeln spielen, und eigentlich sollte jedem klar sein, dass es hier keine gute und keine böse Seite gibt. Weder China noch die USA können den Anspruch erheben, ihre Streitkräfte würden ausschließlich dem Frieden auf der Welt dienen. Das Gebiet, in dem jetzt aufgelaufen wird, können die Chinesen kaum als ihr eigenes verkaufen, die USA aber noch weit weniger.

Aber die schwarz-weiße Einteilung der Welt in den Köpfen meiner Mitforisten ist wohl - und das immerhin ein Leben lang - so unzerstörbar, dass sich hier Claqueure auf beiden Seiten finden. Zwei Schurken beharken sich, und hier wird gestritten, wer von beiden lautere Motive hat. Wie gesagt, skurril.

@ eine_anmerkung

"China beansprucht hier Seegebiet ohne Legitimation."

Korrektur: CN beansprucht hier Seegebiet & legitimiert dies mit historischem Recht. Jetzt kann man natürlich hergehen, & sagen, dass bereits in Den Haag entschieden wurde, dass dieses Recht nichts legitimiere (was ja eigentlich auch logisch ist, denn wo hört man dann auf die historische Grenze zu ziehen?). Aber dem werden die Chinesen schlicht nicht folgen können, da in deren Kultur die Wirkmächtigkeit des Historischen alles andere schlägt!

Und solange westliche Nationen sogar überseeische Besitzungen tausende Kilometer weit entfernt besitzen, fühlt sich CN nunmal dazu ermuntert, es diesen gleichzutun, um im Konfliktfalle mit den USA einen freien Zugang zum ostindischen Meer zu haben. Zu sehr hat man in CN Angst, dass unter us-amerikanischem Druck & mit us-amerikanischer Hilfe die Anrainer des Südchinesischen Meeres CN von den internationalen Schiffsrouten abschneiden könnten, wenn sich der Konflikt CN - USA verschärfen sollte.

@tias, 16:46 und 18:07

Bevor Sie den selben Beitrag zum dritten Mal hier einstellen: mich würde interessieren, was Sie damit eigentlich sagen wollen.

@18:04 von styxxx

"Chinas Absichten haben durchaus rationale Hintergründe und sind nicht nur einfach "böse", aber egoistisch."

Bei einer Podiumsdiskussion im Körberforum antwortete der ziemlich einflussreiche Honkonger Geschäftsmann Ronny Chan auf die Frage einer Spiegel Journalistin, ob denn China nicht einfach mal die Ansprüche auf die Inseln aufgeben könnte sinngemäss...
Na klar, kommt in unser Haus, nehmt euch was ihr wollt, wir wollen Vertrauen aufbauen.
Danach lieferte er Chinas eigene Argumentation der Ansprüche mit Bezug auf Kairoer Verträge, die die Journalistin argumentationslos zurückliess.
Die genauen komplizierten historischen Details und Narrative, die sich daraus ergeben können kennt doch bei uns Niemand und die will man auch nicht wissen. Für uns ist China automatisch immer im Unrecht und mehr zählt nicht.

@ tias, um 18:07

Auch wenn Sie's noch ein drittes Mal Posten:

Bitte mal im Klartext, vor allem das mit Japan.

@ Esche999

"Aber China ?"

China sieht sich nunmal durch die USA und deren befreundete Staaten (aus chinesischer Perspektive: Vasallen) permanent bedroht: S-Korea, Japan, Taiwan, Philippinen, Vietnam und Thailand, die gleichsam wie ein Ring um die VR herum liegen und mit Hilfe der USA alle Seewege kontrollieren sowie Warenströme über das Meer blockieren könnten, um China von denselben zu isolieren. Ob diese das machen würden, ist dabei gar nicht gesichert. Aber CN sieht darin vorausschauend eine erhebliche Bedrohung für sich, gegen die es vorgeht.

Das ist auch mitunter die Motivation Chinas, in diesen Zeiten territoriale Ansprüche im südchinesischen Meer geltend zu machen: es geht vorallem darum, sich eine offene Route zum indischen Ozean und den Warenumschlagsplätze wie Singapur oder Malaysia zu sichern.

Ich find's nicht gut, aber das chinesische Sicherheitsbedürfnis kann ich wohl nachvollziehen.

Peter Goge ..... glauben Sie

Peter Goge
..... glauben Sie wirklich , dass die USA es mit Humor hinnehmen würde , wenn chinesische Kriegsschiffe vor Kuba mit einer größeren Anzahl von Kriegsschiffen ein Manöver abhalten würde ?
Die USA kann es nicht lassen immer nur zu stänkern , bis es mal wirklich heiß wird. Dann sind die Bürger der USA genauso in ihrem eigenen Land einer Zerstörung ausgesetzt , wie andere Länder., denn in einem neuen Krieg werden die USA auch gehörig in Mitleidenschaft gezogen werden und dann werden die USA nie wieder Krieg spielen. Es muss erst das eigene Territorium zerstört sein , bis auch der letzte Ami begreift was ein Krieg im eigenen Land bedeutet.

@Polyfoam

Genau das frage ich mich auch immer - ohne China-Verehrerin zu sein - wie würde die USA spucken, wenn China mit so irrwitzigen Schlachtschiffen im Golf von Mexiko vor der US-Küste herumschipperte, oder wenn der Iran, dem die USA immer ihre Flugzeugträger vor die Nase setzen, auf eine solche Idee käme.

Aber so war die offizielle USA immer: auch schon in den 60ern, als sie gewohnheitsmässig Spionageflieger aus der Türkei zu Erkundungsflügen über der Sowjetunion aufsteigen ließen.

Wenn die SU das einmal mit den USA gemacht hätte, wäre wieder das Atomkrieggefasel losgegangen.

Einfache Lösung

Warum erlaubt Trump China nicht genau wie Israel einfach die Annexion der Inseln? Er als oberster Repräsentant des Westens und der Werte ist doch schliesslich dazu befugt.
Oder habe ich da was falsch verstanden und die US-Flotte sollte im Namen des Völkerrechts besser im Hafen von New York an der Freiheitsstatue festmachen um diesen Filou in die Schranken zu weisen?

Hochmut

In think-tanks wird immer öfter das Szenario „thucydides trap“ diskutiert und dabei analysiert, dass es bei Machtverschiebungen wie zwischen USA/China historisch in 85% der Fälle zum militärischen Konflikt kam. Die EU sollte sich als diplomatische Kraft verstehen und nicht immer noch hinter die verunsicherten USA stellen, denen nix besseres einfällt als militärische Drohgebärden. Freiheit, Demokratie und Werte sind oft nur ein plumper Vorwand dafür denn mit Völkerrechtsverletzungen kennt sich der Westen selbst gut aus. (Israels Annexion durch Trumps Gnaden nur als Beispiel)
Wer weiterhin ständig die ungezogenen Chinesen „in die Schranken weisen“ möchte hat absolut nichts verstanden und provoziert den Tag, an dem Chinas Flotte an unseren Küsten auftaucht um uns Demut zu lehren.

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