Ihre Meinung zu: Schäuble zu Europa: "Die Chance nicht wieder verpassen"

5. Juli 2020 - 21:15 Uhr

Bundestagspräsident Schäuble plädiert dafür, die Corona-Krise zu nutzen, um die EU von einer Währungs- zu einer Wirtschaftsunion ausbauen. Die aktuelle Diskussion greife zu kurz.

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Kommentare

Klar, wie manche längst

Klar, wie manche längst einwendeten, und argwöhnten, wird jetzt umgesetzt, was man in der Schublade hatte, man nutzt den Virus. Größer, größer, Zusammenbruch unter der Last zu gross zu sein. Europa muss abspecken. Das lehrt die Globalisierung. Vernetzte Welten sind nicht die Zukunft, sondern das Regionale.

dann Herr Schäuble

hoffe ich doch
dass sie sich an ihre Aussage erinnern
Währungsunion heißt nicht Schuldenunion

Eine engere Union der Solidrität

Schäuble will eine engere europäische Einigung und einen großen europäischen Zusammenhalt über die alten Landesgrenzen hinweg. Das ist die Zukunft. Diesen Weg würde ich gerne mitgehen und das will meines Erachtens auch die Mehrheit der Menschen, mit denen ich mich so unterhalte und die Mensheit aller Deutschen.

Ja zur Wirtschaftsunion

Ein altgedieter Recke der deutschen Demokratie fordert genau das, was das Land braucht: mehr europäische Einheit, eine Wirtschaftsunion. Bravo. Endlich.
Wir sollten die Corona-Krise für etwas Sinnvolles nutzen und europäisch näher zusammen rücken. Wir brauchen eine gemeinsame europäische Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik.
Jetzt sollten wir es gemeinsam verwirklichen, Alt und Jung.

... und dann noch mehr EU ?

wir kriegen es in unserem eigenen Land, siehe die Vorgehensweise bei Corona, nicht gebacken
wie soll man dann 440 Mill Menschen unterschiedlichster Kulturen und Werte auf eine Linie bringen
Wir wollen doch glückliche Europäer haben, geht das wenn man deren Toleranz aufs Äußerste fordert

21:21 von OrwellAG

Vernetzte Welten sind nicht die Zukunft, sondern das Regionale.
.
das spricht dann aber nicht für ein mächtigeres Brüssel

Globalisierungsängste

@ OrwellAG
Das lehrt die Globalisierung. Vernetzte Welten sind nicht die Zukunft, sondern das Regionale.

Das Regionale ist wichtig, es hat aber nur einen Sinn, wenn es eingebettet in ein größeres Ganzes ist. Und das ist Europa. Lieber OrwellAG, der Teller hat einen Rand und über den kann man sogar hinaus blicken. Nur Mut.

Gute Idee!

Gute Idee. Ein österreichisches oder holländisches Rentensystem. Skandinavische Gehälter und Arbeitszeiten. Holländische Alters - und Pflegeheime mit genügend Personal. Einen kostenlosen ÖPNV wie in Luxemburg.
Dazu noch ein Steuersystem, dass Steuerhinterziehungen verhindert und so durchdacht ist, dass es keine Steuervermeidungen mehr geben kann. Und dazu natürlich genügend Personal für die Steuerfahndung.
Und das muss für jedes einzelne EU - Land gelten.
Es gibt sicherlich in dem einen oder anderen EU - Land noch andere Regelungen, die es verdient hätten Europaweit übernommen zu werden.
Wäre das für Herrn Schäuble europäisch genug?
Ansonsten wäre noch eine zwingende Gefängnisstrafe für Betrügereien bei der Parteienfinanzierung denkbar, die auch Rückwirkend verhängt werden sollte.

Die Chance nicht wieder verpassen?

Ja.
Aber nicht in dem wir der schlechten Währungsunion eine noch schlechtere Wirtschftsunion hinzufügen.

Corona und die Migranten Kriese hben gezeigt das es so nicht weitergehen kann.

21:28 von Das XXL-Mädchen

Ja zur Wirtschaftsunion

Ein altgedieter Recke der deutschen Demokratie fordert genau das, was das Land braucht: mehr europäische Einheit, eine Wirtschaftsunion. Bravo. Endlich.
Wir sollten die Corona-Krise für etwas Sinnvolles nutzen und europäisch näher zusammen rücken. Wir brauchen eine gemeinsame europäische Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik. Ketzt sollten wir es gemeinsam verwirklichen, Alt und Jung
///
*
*
Sicher alle bisher national gemachten Fehler, die müssen in jedem Land der EU verwirklicht werden.
*
Als ob im Obstkorb Äpfel ud Birnen eins werden.
*
Wenn man nur genügend dran glauben muss?

Exzesse der Globalisierung zu korrigieren

Immerhin in dem Punkt der Globalisierung kann ich ihm gerne zustimmen. Produzenten haben mehr und mehr Erfahrungen gemacht, dass billig produzieren unterm Strich deutlich teurer werden kann. Rückrufe bei Autobauern kosten Unsummen, eben weil Bauteile aus vielen verschiedenen Ländern kommen und der Überblick verloren geht, was man auf der einen Seite spart, muss man in der Folge teuer bezahlen. Ganz abgesehen natürlich von der nicht zu unterschätzenden Abhängigkeit.
Gerade die Autobauer, aber nicht nur die zerstören die Marke "Made in Germany" nachhaltig.
"Gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik" klar, wäre vernünftig. Das große Problem, was auch meine Begeisterung für Europa zwar nicht zerstört aber doch deutlich abgekühlt hat: der Egoismus und das Geschacher, die Dreistigkeit mit der Länder, denen sehr geholfen wird immer mehr fordern, ja geradezu erpressen. Ich habe den Eindruck, die meisten Länder haben kein Interesse an einem vereinten Europa, sehen nur die Chance abzuzocken.

Weg von alten Zöpfen und vom linientreuen Denken

@ Sisyphos3:
wie soll man dann 440 Mill Menschen unterschiedlichster Kulturen und Werte auf eine Linie bringen

Gar nicht. Wir spielen hier nicht linientreu. Jeder darf denken, wie er es für richtig hält und jeder darf seine Mentalität einbringen. Aber wir ergeben ein großes Ganzes, genannt Europa. Die Nationalstaaten werden wir hinter uns lassen. Es ist längst Zeit.
Blicken wir in die Zukunft. Europäisch. Zusammen.

EU neu bauen

Bundestagspräsident Schäuble:"..."Während die Währungspolitik in der Eurozone vergemeinschaftet wurde, blieb die Wirtschaftspolitik in nationaler Verantwortung. Dabei hatten nicht nur Ökonomen gewarnt ... "Wir haben jetzt die Gelegenheit, unser gesamtes Wirtschaftsmodell kritisch zu überprüfen und die Exzesse der Globalisierung da zu korrigieren, wo sie zu den dramatischen Auswirkungen der Pandemie beigetragen haben ... etwa auf den Mangel selbst an simplen Medizingütern wie Mund-Nasen-Schutzmasken ... Die Europäische Union müsse besser vorsorgen, um in Krisen widerstandsfähiger und souveräner zu sen ... Dazu müsse sie "mit größerer strategischer Autonomie ausgestattet werden, etwa durch den Aufbau alternativer Lieferketten mit mehreren kostengünstigen Produktionsstandorten zur Diversifizierung des geografischen Risikos ... Außerdem gelte es, die Souveränität Europas gerade im Gesundheitssektor auszubauen ..."
Dazu die Produktion von: Ersatzteilen f. Traktoren u. Geräte, Flugzeuge, usw

Nein, Herr Schäublee, so war das nicht!

Der Euro wurde Deutschland durch Frankreich aufgezwungen, um erst dann die Wiedervereinigung zuzulassen. Damals waren allen noch die Rufe des "Ostens" nach der DM im Ohr. Frankreich (und die übrigen Länder) wollten sich an die Deutsche Währung mit ihren schwachen Währungen zur Dauerstütze anhängen. So wurde als Mischwährung "Euro" eine für uns ungewohnte Schwachwährung.
Was der Euro demzufolge für uns noch wert ist, sieht man an der viel geringeren Kaufkraft und dem daraus folgenden Problem für die Rentner. Auch Reisen ins inner- und außereuropäische Ausland und Rohstoffe sind für uns viel teurer geworden, dank Euro!

Na hoffentlich

wird das keine Schulden Union und die Zahlmeister werden dann die Deutschen sein.

@ Sisyphos3

Währungsunion heißt nicht Schuldenunion

Das haben wir doch längst. Starke Länder müssen doch längst für die Schulden schwacher Länder einstehen. Bayern wirtschaftet solide und muss die Schulden z.B. Niedersachsens mittragen.

21:22 von Peter Goge

mit denen ich mich so unterhalte und die Mensheit aller Deutschen
.
die Mehrheit der EU 510 Mill - jetzt noch 430 Mill, sind erheblich mehr als die 80 Mill Deutschen
die glauben den Ton angeben zu müssen und den Nabel der Welt zu bilden
warum verließen die Briten denn die EU, weil die so toll war, die Leute es nur nicht rafften ?
wie es in anderen EU Staaten aussieht
ich weiß es nicht - und berichtet wird eigentlich nie kritisch
oder erhält man Infos wie der Umweltschutz gesehen wird
außer dass ein Dutzend neuer AKW´s geplant sind, wo uns doch permanent eingetrichtert wird - die wären nichts !
und über das Vorzeigeland Schweden in Bezug auf Asylpolitik wird verdächtig wenig berichtet
auch nicht über die "Erfolge" in Finnland bezüglich des bedingungslosen Grundeinkommens
lediglich mal als Randnotiz das Projekt wurde eingestellt
also ich finde es bedauerlich mich in Schweizer Medien informieren zu müssen, wie mein Opa vor 80 Jahren,

21:31 von Das XXL-Mädchen

der Teller hat einen Rand und über den kann man sogar hinaus blicken. Nur Mut.
.
oder dort runterfallen !

@ OrwellAG

Sie benutzen die Globalisierungsängste doch nur als Vehikel, um ein stärker geeintes Europa schlecht zu reden.

21:36 von Das XXL-Mädchen

Jeder darf denken, wie er es für richtig hält
.
wenn aber einer seine Nationalstaatlichkeit nicht aufgeben will
was dann
muß er sich dann als EU Feind diffamieren lassen
selbst wenn er die EU für vorteilhaft hält nicht missen will
aber eben auf ein Europa der Vaterländer steht ?

@ Boris.1945

Als ob im Obstkorb Äpfel ud Birnen eins werden.

Papperlapapp, Äpfel und Birnen.
In Europas Hymne heißt es "alle Menschen werden Brüder" und nicht "alle Menschen bleiben Gegner". Sie suchen doch nur das Trennende.

21:21 von OrwellAG

«Vernetzte Welten sind nicht die Zukunft, sondern das Regionale.»

Soll zukünftig das Internet "rückabgwickelt" werden … und jede Region kriegt ihr eigenes, das aber nur bis zur Regionalgrenze was durch Leitungen lässt?

Bananen gibt es dann zukünftig in der Region um Deutschland herum gar keine mehr. Jedenfalls weniger noch als damals in der Ex-DDR. "Einen Kleinen Franzosen" auf 4 Rädern können Sie dann nur noch in Frankreich kaufen. Darf der dann aber überhaupt noch in ihre "Region" rein … wenn diese Region in Deutschland liegt …?

Und die von abseits der Küsten. Kriegen auch keinen Regional-Fisch aus dem Meer mehr auf den Teller. Schöne Neue Regional-Zeiten …

21:28 von Sisyphos3

«wir kriegen es in unserem eigenen Land, siehe die Vorgehensweise bei Corona, nicht gebacken»

Was kriegen "wir denn da nicht gebacken" hinsichtlich Corona?

Endgültiges Ausrotten des Virus …?
Noch bevor der Hahn 3 weitere Mal auf dem Mist kräht …

„Die aktuelle Diskussion greife "entschieden zu kurz, weil sie vorrangig um Aspekte der Finanzierung kreist, etwa darum, ob die geplanten Hilfsmittel als Zuschüsse oder als Kredite fließen", kritisierte Schäuble“

Da hat er Recht: Das Geld steht der konstruktiven Zusammenarbeit unter Europas Bürgern im Wege. Und das nicht nur in Europa. Man braucht sich nur die aktuelle Ausgabe des ARD-Weltspiegels oder des Europamagazins anzusehen, um den Eindruck zu bekommen, dass die Bürger überall auf der Welt ihre Angelegenheiten bestens selbst untereinander „regeln“ könnten, wenn sie dabei von auf ihre Macht bedachten Politikern und ihrer Entourage aus Militär und sonstigen „Sicherheitskräften“ und Lobbyisten aus der „Wirtschaft“ (und da insbesondere der Finanz- und Rüstungsindustrie) dabei gestört würden. Oder sogar mit aller Macht daran gehindert würden.

21:36 von Das XXL-Mädchen

jeder darf seine Mentalität einbringen
.
klar doch
was haben dann die Dänen oder Kroaten für Möglichkeiten
Esten, Letten oder Litauer gegenüber 82 Mill Deutschen
oder 68 Mill Franzosen

zu kurz gegriffen Herr Schäuble

viel zu kurz,
Europa, sollte es als Wirtschaftsmacht weiter Bestand haben wollen, muss endlich eine politische Union werden. Anders sind den USA, China und evtl auch Russland wirtschaftlich nichts entgegen zu setzen. Also eine politische Union ohne die permanenten Störer wie Ungarn, Polen und Tschechien und ja, auch Österreich; anfangen sollte man mit der Möglichkeit einer Mehrheitsentscheidung um die "Erpresser"möglichkeit der einstimmigen "Zwangs"einstimmigkeit auszuschalten. Und wenn es keine "große" Union geben sollte, dann halt eine kleine mit den Kernlanden BeNeLux, F, D, I.
Europa ist relativ gut aus der Coronakrise gekommen, die "Reichen" sollten den "schwächeren" Staaten unter die Arme greifen und sie nicht am ausgestrecktem Arm verhungern lassen; die Mitgliedsstaaten nicht nur als wirtschaftliches gewinnmaximierendes Anhängsel für D betrachten Also Herr Schäuble, noch mal nachdenken
Gruß
Georg

Europa der Regionen, nicht der Nationalstaaten!

Tatsächlich sollte es ein Europa der kulturell zusammengehörigen Regionen unter einem Dach einer für Außenpolitik, Sicherheit und Außenwirtschaft zuständigen Europäischen Regierung geben. Die oft von Kriegshetzern wie Napoléon oder Bismarck (für Preußens Gloria) "zusammengeschmiedeten" Nationalstaaten sind überholt und sollten zu Gunsten kulturell zusammengehöriger Großregionen abgeschafft werden.

@ Sisyphos3

wenn aber einer seine Nationalstaatlichkeit nicht aufgeben will
was dann muß er sich dann als EU Feind diffamieren lassen

Nein, das wäre unfair. Er kann ja auswandern.

21:49 von danke Wuhan

"alle Menschen werden Brüder"
.
Freunde wären mir eigentlich lieber
die kann man sich aussuchen !

21:39 von paule2

Zitat:" Was der Euro demzufolge für uns noch wert ist, sieht man an der viel geringeren Kaufkraft und dem daraus folgenden Problem für die Rentner. Auch Reisen ins inner- und außereuropäische Ausland und Rohstoffe sind für uns viel teurer geworden, dank Euro!"

Alle Vorurteile gegen den Euro ausgepackt und keines begründet...Was die niedrigere Kaufkraft angeht: Wie jede Währung, auch die DM seligen Angedenkens, verliert der Euro durch eine schleichende Inflation an Wert. Allerdings in deutlich geringerem Maße als die DM, sodass wir mit der alten DM einen noch höheren Kaufkraftverlust zu verzeichnen hätten. Reisen ist nicht teurer geworden als vorher, im Gegenteil, man kann die Preise jetzt viel besser vergleichen und erleidet keine Wechselkursverluste. Rohstoffe sind durch den starken Euro in vielen Fällen billiger geworden. Für die international tätigen Unternehmen bedeutet der Euro Planungs- und Finanzierungsicherheit wegen des fehlenden Wechselkursrisikos.

um 21:36 von Das XXL-Mädchen

"Die Nationalstaaten werden wir hinter uns lassen"

Viele Jahre habe ich das auch geglaubt und gehofft, ein Rest Hoffnung ist auch verblieben, aber selbst hier in Deutschland, wo die Europafreundlichkeit überdurchschnittlich ausgeprägt ist, gibt es sehr, sehr viele Menschen, die einen solchen Zusammenschluß unter keinen Umständen wollen. In den allermeisten Ländern ist es noch viel schlimmer. Auch sind Großkapitalhalter und deren Werkzeuge, Konzerne, Banken, Vermögensverwalter, mächtige Spalter die alles daran setzen dies zu verhindern. Nationalismus scheint eher stärker zu werden und das egoistische Geschacher um möglichst Große EU-Zuwendungen und möglichst geringe Zugeständnisse wurde mit jedem neuen Staat schlimmer.
Ich unterstütze Ihren Aufruf mit ganzem Herzen, allein mir fehlt der Glaube...

Europa der Zukunft

In jedem Land Aldi und Lidl. Effizient und billig. Überall Zara und H&M, unschlagbar billig überall Marktführer unter überall gleichen Bedingungen.
Überall industrielles Billigfleisch vom effizientesten Schlachthofkonzern aus NRW dank überall gleicher Wirtschaftsgesetze.

Und arbeitslose Jugendliche in Italien und Spanien, die vor deutscher Gründlichkeit nicht mehr schützbar sind. Keine Croissants in Frankreich, die nicht aufgeblasene billig Blätterteigwabbel sind, keine Pizza in Italien, die fast nur aus Teig und etwas Tomate besteht. Geopfert für einem Markt der nichts Individuelles mehr bestehen lässt, der keine Vergleiche unterschiedlicher Herangehensweisen mehr zulässt.
Eine einzige Wahrheitsbehörde, die weiß was für alle gut und richtig ist. Die EU der Zukunft.

@ OrwellAG

Vernetzte Welten sind nicht die Zukunft, sondern das Regionale.

Meinetwegen. Dann darf man wahrscheinlich in Bayern nur BMW, in Baden-Württemberg nur Mercedes und im Saarland bestenfalls Fahrrad fahren.

21:47 von Sisyphos3

«wenn aber einer seine Nationalstaatlichkeit nicht aufgeben will»

Gar kein Mensch redet von "Aufgeben von Nationalstaatlichkeit", wenn es um Überlegungen zu einer EU geht, die in wichtigen Aspekten besser zusammenarbeiten sollte. Auch, indem politisch andere Prioritäten gesetzt werden.

„Die aktuelle Diskussion greife "entschieden zu kurz, weil sie vorrangig um Aspekte der Finanzierung kreist, etwa darum, ob die geplanten Hilfsmittel als Zuschüsse oder als Kredite fließen", kritisierte Schäuble“

Da hat er Recht: Das Geld steht der konstruktiven Zusammenarbeit unter Europas Bürgern im Wege. Und das nicht nur in Europa. Man braucht sich nur die aktuelle Ausgabe des Weltspiegels (daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/index.html oder des Europamagazins (daserste.de/information/politik-weltgeschehen/europamagazin/index.html) anzusehen, um den Eindruck zu bekommen, dass die Bürger überall auf der Welt ihre Angelegenheiten bestens selbst untereinander „regeln“ könnten, wenn sie dabei nicht ständig von auf ihre Macht bedachten Politikern und ihrer Entourage aus Militär und sonstigen „Sicherheitskräften“ und Lobbyisten aus der Wirtschaft (und da insbesondere der Finanz- und Rüstungsindustrie) dabei gestört oder sogar mit aller Macht daran gehindert würden.

21:50 von schabernack

gibt's bei ihnen nur 2 Sichtweisen
Schwarz ... Weiß
totale Verbrüderung oder 3. Weltkrieg ?
ich finde es toll dass man in Europa rumreisen kann
erst recht dass wir uns vergleichsweise gut vertragen
unseren Wohnort und Arbeitsplatz frei wählen können
aber beim Geld hört die Freundschaft auf ...
:-)

Die Ökonomen wissen partei-

Die Ökonomen wissen partei- und länderübergreifend, dass gemeinsame EU-Anleihen ein substantieller Teil der Binnenmarkt-Stärkung und der europäischen Solidarität sind.
Und Schäuble gehört zu den klugen, die das seit längerem erkannt haben. Gut, dass Deutschland mit dieser Offenheit und strategischen Weitsicht für 6 Monate die Ratspräsidentschaft innehat.

21:56 von schabernack

Was kriegen "wir denn da nicht gebacken" hinsichtlich Corona?
.
was soll denn so ne Diskussion ?
haben wir in Deutschland ne einheitliche Vorgehensweise ??
die einen lassen alle Bürger rein, andere haben ihre Regionalgrenzen geschlossen
Schulschließungen/Öffnungen war das vielleicht abgestimmt ?
jetzt das Aufheben des Mundschutzes in einigen Bundesländern
also etwas sachlicher wäre nicht schlecht
habe ich hier die Auflösung der EU favorisiert ?
ich habe lediglich auf die unterschiedlichen Vorstellungen der Mitgliedsländer versucht hinzuweisen,
warum darf man nicht etwas mehr Individualität zulassen
wenn die Italiener auf Nudeln mit Hartweizengrieß stehen wir auf unser Reinheitsgebot beim Bier
und die Dänen dass man es auch aus Reis brauen darf mit Aroma

21:59 von Sisyphos3

«jeder darf seine Mentalität einbringen»

«klar doch
was haben dann die Dänen oder Kroaten für Möglichkeiten
Esten, Letten oder Litauer gegenüber 82 Mill Deutschen
oder 68 Mill Franzosen»

Es gibt doch bereits heute Mechanismen der Entscheifungsfindung innerhalb der EU. Die eben nicht nach Köpfen der Bevölkerung abzählen:
"1 Deutscher / 1 Maltese / 1 Franzose / 1 Lette".

"Kombinierte Abstimmung nach 2 Quoren" nennt sich das.
Das erste mit Stimmengewichtung nach Anzahl der Bevölkerung.
Plus ein zweites mit Gewichtung nach der Anzahl der Staaten.

Nur im Kombination mit 2x "JA" kann eine für alle Länder & Bürger verbindliche Entscheidung getroffen werden. Man muss nicht das Rad neu erfinden … aber selbiges "auswuchten", damit es besser rund auf einer Achse läuft.

Die Chance beim Schopf packen

Die Corona-Krise bietet die Chance, die europäische Einigung im Handstreich ein riesen Stück voran zu treiben. Ohne dass die ewigen Bremser und Eurogegner mit Globalisierungsängsten und sonstigem Gerede dazwischen funken könnten.
Nur zu, packen wir's.

Wir müssen noch viel weiter gehen

Will man die EU erhalten, so wird man nicht umhin kommen noch weitaus weiter zu gehen, etwas in die Richtung Vereinigte Staaten von Europa. Aber mit klarer Trennung von Kompetenzebenen und, viel Dezentralität und viel Solidarität.

vereinigte Staaten Europas

durch eine politische Vereinigung der Nationalstaaten wird selbstverständlich eine Stärkung der Regionen entstehen; die Interessen der Nationalstaaten werden abgebaut.
Eine Region wie Z.B.Alsace BW,Lorraine, RP und Saarland könnte durchaus eine regionale IG sein.
Gruß
Georg

22:07 von Marcus2

Zitat:"Keine Croissants in Frankreich, die nicht aufgeblasene billig Blätterteigwabbel sind, keine Pizza in Italien, die fast nur aus Teig und etwas Tomate besteht. Geopfert für einem Markt der nichts Individuelles mehr bestehen lässt, der keine Vergleiche unterschiedlicher Herangehensweisen mehr zulässt.
Eine einzige Wahrheitsbehörde, die weiß was für alle gut und richtig ist. Die EU der Zukunft."

So ein Quatsch! Niemand nimmt den Franzosen ihre Croissants weg und niemand den Italienern ihre Pizza. Wenn Sie glauben, gegenüber China, den USA und anderen Großmächten könnten die europäischen Staaten wirtschaftlich oder politisch bestehen, sind Sie leider auf dem Holzweg. Nur eine starke EU, in der auch Länder wie Luxemburg, Kroatien oder Dänemark genauso wie Frankreich, Deutschland oder Italien vertreten sind, kann diesen Mächten ein Gegengewicht gegenüberstellen. Um das zu erkennen, braucht es keine "Wahrheitsbehörde"...

22:10 von Sisyphos3 / @schebernack, 22:10

«gibt's bei ihnen nur 2 Sichtweisen
Schwarz ... Weiß
totale Verbrüderung oder 3. Weltkrieg ?»

Sie kennen die Detektiv-Bücher und Hörspiele für Kinder?
"Die 3 Fragezeichen" … ???

«ich finde es toll dass man in Europa rumreisen kann
erst recht dass wir uns vergleichsweise gut vertragen
unseren Wohnort und Arbeitsplatz frei wählen können
aber beim Geld hört die Freundschaft auf ...
:-)»

Solidarität & Gemeinsinn sind ihres Namens nur dann wert, wenn beide nicht an Grenzen von Geld & Finanzen ein jämmerliches Ende finden.

22:13 von andererseits

was soll gut daran sein
dass man gezwungen wird zu haften
für Dinge die man nicht beeinflussen kann

@ Sisyphos3

... wenn aber einer seine Nationalstaatlichkeit nicht aufgeben will ...

Man hängt eben an alten Zöpfen, das ist normal. Aber wozu gibt es Scheren?
Die Nationalstaaten lassen wir besser irgand wann mal hinter uns. Ich bin eigentlich schon weniger Deutscher und viel mehr Europäer. Das ist unsere Zukunft. Ich komme vom Niederrhein und habe mit Flandern oder Holland doch mehr am Hut als mit Bayern oder Sachsen. Die verstehe ich nicht mal.

@21:28 von Sisyphos3

Wir wollen doch glückliche Europäer haben, geht das wenn man deren Toleranz aufs Äußerste fordert

Sie sprechen in erster Linie von Ihrer eigenen Toleranz? Denn Sie können nicht für alle anderen EuropäerInnen sprechen.

Zitat aus Artikel:
Die Europäische Union müsse besser vorsorgen, um in Krisen widerstandsfähiger und souveräner zu sein, mahnte der Parlamentspräsident. Dazu müsse sie "mit größerer strategischer Autonomie ausgestattet werden, etwa durch den Aufbau alternativer Lieferketten mit mehreren kostengünstigen Produktionsstandorten zur Diversifizierung des geografischen Risikos". Außerdem gelte es, die Souveränität Europas gerade im Gesundheitssektor auszubauen.

Das lehnen Sie tatsächlich ab?

21:39 @paule2

Aus welchem Geschichtsbuch oder Geschichtenbuch haben Sie denn diese Story?

Wann wurden die ostdt. Länder an die "alte" Bundesrepublik angegliedert?
1990.
Davor wollte Frankreich D den Euro aufdrängen?

Die Währungsunion hat dann aber
noch 9 Jahre auf sich warten lassen?

Bis Helmut Kohl das in die Hand nimmt?

Ihr Bier, Sisyphos

muß der Reis denn auch gemälzt werden?,

warum soll denn in Europa derselbe Fehler gemacht werden wie in D?? Das kann doch auch noch noch in unserem Musterstaat korrigiert und koordiniert werden, oder??
Gruß
Georg

22:09 von danke Wuhan

Zitat:"Dann darf man wahrscheinlich in Bayern nur BMW, in Baden-Württemberg nur Mercedes und im Saarland bestenfalls Fahrrad fahren."

Schönes Beispiel. Hat aber einen Haken: Kommen denn alle Einzelteile für einen BMW tatsächlich aus Bayern? Oder für einen Mercedes aus BW? Ich habe da so meine Zweifel...An all die Träumer vom "Regionalen": Manches kann regional geregelt oder produziert werden, manches sollte wieder regional geregelt oder produziert werden, aber die internationalen Wertschöpfungsketten kriegt man nicht mehr weg. Regional kann man mit den USA oder China wohl kaum konkurrieren, weder wirtschaftlich noch politisch. Und was heißt "regional" überhaupt? Landkreis, Bundesland, Nationalstaat? In unserer heutigen Welt ist Europa nur eine Region unter vielen und bei weitem nicht die größte!

Totale Integration Europas?

@ Ravenbird:
Will man die EU erhalten, so wird man nicht umhin kommen noch weitaus weiter zu gehen, etwas in die Richtung Vereinigte Staaten von Europa. Aber mit klarer Trennung von Kompetenzebenen und, viel Dezentralität und viel Solidarität.

China vereinigt vollkommen unterschiedliche Regionen, aber ist streng zentralistisch. Eine Partei, eine Linie, eine Denkrichtung und keine Widerrede erlaubt. Vielleicht ist das ja die Zukunft auch für Europa?

Schäuble zu Europa: "Die Chance nicht wieder verpassen"

Schäuble macht ganz offensichtlich sich schon warm für den CDU-Parteitag im Dezember 2020, auch wenn man hier die dringende Frage stellen muss, wieso diese Großveranstaltung mit vielen Teilnehmer/innen in Zeiten der Corona-Pandemie überhaupt stattfinden darf, wenn vieles andere schon ausfallen musste.
Im Hinblick auf Europa darf also nicht die Chance verpasst werden. Die eigene Chance zu einer Kanzlerkandidatur hatte Schäuble im April 2000 beim Essener Parteitag an Merkel bekanntlich abgegeben, als er mit der zweitkürzesten Amtszeit die CDU-Führung wieder abgeben musste wegen schwarzer Kassen.
Zu dieser Zeit nahm abgesehen davon die Europäische Union einen riesigen Schluck aus einer Flasche, als der Vertrag von Nizza aus der Europäischen Union der 15 das Europa der 25 beschlossen wurde, das am 1. Mai 2004 in Kraft treten sollte.
Bereits in diesen Jahren wuchs die EU sehr rasant und krankt daher bis heute an den damals viel zu schnellen Schritten nach vorne wie die Krisen später zeigen

@Sisyphos3 ... ich habe den ...

... Eindruck, Sie diskutieren völlig am Thema vorbei.

Was habe Ihre Einwände damit zu tun, wirtschaftlich besser zusammenzuarbeiten?

Was essen, trinken, welches Auto Sie fahren wollen, bzw.
Litauer, Franzosen, Schweden, ...
ist doch davon nicht betroffen.

Sie stehen auch nicht mehr im Arbeitsleben, dass Sie Angst haben müssten, mit einem Griechen oder Italiener künftig zusammenarbeiten zu müssen.

Dass bei Ihnen bei Geld die Freundschaft aufhört, müssen Sie nicht betonen. Allerdings, so wie Sie sich und Ihr Familienleben präsentieren, geht es Ihnen gut genug, dass Sie sich nicht beschweren müssen.

Sehr originell erfunden

@ paule2:
Der Euro wurde Deutschland durch Frankreich aufgezwungen, um erst dann die Wiedervereinigung zuzulassen.

Das ist wirklich eine sehr originelle Verschwörungslegende. Hut ab. Das Filmchen auf Youtube hab ich übrigens auch gesehen. Nett.

22:21 von Sisyphos3 / @schabernack, 21:56

«Was kriegen "wir denn da nicht gebacken" hinsichtlich Corona?»

«was soll denn so ne Diskussion ?
haben wir in Deutschland ne einheitliche Vorgehensweise ??»

Nee - die gibt es nicht. Ebenso wenig wie Backerei zu Corona.
Muss denn "einheitliche Vorgehensweise" sein?
Wenn in / bei Gütersloh, in Göttingen Corona-Zahlen hoch …
und in Sachsen-Anhalt quasi "Null" sind.

"Backt das besser" … wenn Zutaten zu jedem Kuchen überall die immer gleichen sind? Sie begannen zu backen … nicht ich.

«also etwas sachlicher wäre nicht schlecht
habe ich hier die Auflösung der EU favorisiert ?»

Nee - haben Sie nicht. Und wie geraten Sie zu dem Eindruck, ich nähme an, gerade das hätten Sie getan …?

«warum darf man nicht etwas mehr Individualität zulassen»

Viel Individualität sollte man zulassen.
Gar nichts daran widerspricht dem Gedanken von Solidarität.
Gar nichts dem Gedanken von mehr Zusammenarbeit innerhalb der EU, als es bisher der Fall ist. Auch Reisen wären nicht eingeschränkt.

22:36 von black3rook

Zitat:"Eine Region wie Z.B.Alsace BW,Lorraine, RP und Saarland könnte durchaus eine regionale IG sein."

Sehr gut! Gerade bei den Grenzschließungen im Zuge von Corona haben die Menschen dort schmerzlich feststellen müssen, dass sie mit den jeweiligen Nachbarländern viel mehr verbindet als trennt. Gleiches gilt für die dt.-polnische Grenzregion oder alle anderen Grenzregionen. Eine Abschottung auf der Basis der Nationalstaaten des 19.Jhts. geht heute vollkommen an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei. Die sind da schon viel weiter als die Regierungen, die immer noch krampfhaft eine eingebildete Souveränität hochhalten, die allerdings beim ersten stärkeren Windstoß zusammenbricht (siehe Corona und die Abhängigkeiten von anderen). Vielleicht ist das für Menschen, die tief im Landesinneren leben, schwer verständlich, aber auch in D lebt nicht jedes Bundesland für sich allein. Ohne mehr Gemeinsamkeit und Zusammenarbeit in Europa wird es nicht mehr gehen.

Da fällt mir doch ein:

- gleiche Steuern in Europa
- gleiche Sozialleistungen in Europa
- gleiches Renteneintrittsalter in Europa
- gleiche Mehrwertsteuer in Europa
- gleiche Beiträge zur Verteidigung
- gleiche Beiträge für Entwicklungshilfe
- gleiche Vorgehensweise beim Asyl

Wenn aber unter Mitwirkung von H. Schäuble die Entscheidungen in Europa so getroffen werden, daß ein Stadtstaat wie Luxembourg gleiches Stimmrecht hat wie sehr viel größere und wirtschaftlich weit überlegene Staaten, dann kann das nur zu Unrechtigkeiten führen.
Deshalb muss die EU entweder schnellstens reformiert werden oder aufgelöst.
Großbritanien geht mit dem Brexit ein sehr schweren aber wohl notwendigen Weg voraus, dem wir alle bald folgen müssen.

Tolle Regionalisierung

@ Peter Meffert:
Schönes Beispiel. Hat aber einen Haken: Kommen denn alle Einzelteile für einen BMW tatsächlich aus Bayern? Oder für einen Mercedes aus BW?

Selbstverständlich.
Und Kölsch würde nur noch in Köln ausgeschenkt und nicht mehr in Deutz oder Mühlheim. Ganz zu schweigen von Leverkusen.

22:21 von Sisyphos3 21:56 von schabernack

was soll denn so ne Diskussion ?
haben wir in Deutschland ne einheitliche Vorgehensweise ??

Wenn Sie sich etwas undifferenziert ausdrücken, fragt hier womöglich jemand nach. Und erst dann, empfinde ich jedenfalls so, ist mir womöglich verständlich, worauf Sie eigentlich hinaus wollen.

also etwas sachlicher wäre nicht schlecht

Genau ;-)

warum darf man nicht etwas mehr Individualität zulassen

Aber es geht lt. Artikel doch um eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik mit dem Ziel eine effiziente Mittelverwendung mit strengen Richtlinien sicherzustellen. Nicht um Gleichmacherei in Ihrem Sinne.

22:39 von danke Wuhan

sehen sie
und ich möchte am liebsten mit dem Norden unseres Landes nichts zu tun haben
fühle mich Bayern und Sachsen - und deren Wirtschaftspolitik verbunden

@nie wieder spd (21:32)

"Es gibt sicherlich in dem einen oder anderen EU - Land noch andere Regelungen, die es verdient hätten Europaweit übernommen zu werden.
Wäre das für Herrn Schäuble europäisch genug?"

Ihr Katalog ist fast komplett. Es ginge sehr einfach, und dies ohne den Europäern was wegzunehmen. Falls irgendwo ein Hacken ist, dann vielleicht hier: denn sollte eventuell die (internationale) Wettbewerbsfähigkeit, die hohe Produktivität einiger Regionen das Entscheidende sein (übersehen?), die wir noch in allen EU-Ländern bräuchten, sowie allen Europäern zu vermitteln, was es bedeutet - die pure Lust - uns immer und immer wieder der Konkurrenz als Selbstzweck unseres europäischen Daseins ganz zu widmen, dann werden wir überall gleichwertig gute Verhältnisse in der EU hinbekommen. Politik, Kultur, Gewohnheiten, Schlendrian, Faulenzerei u. Ä. m. verlieren an Reiz. Wir lernen alle kalt duschen und gegen China kommen wir so ökonom. an.
Der Beitrag von Schäuble in der FAZ hat auch eine Bezahlschranke. Hm!

22:39 von Kaneel

Das lehnen Sie tatsächlich ab?
.
warum müssen sie mir das unterstellen ?
brauchts aber ein noch stärkeres Brüssel damit wir wieder verstärkt in "Deutschland" unsere Medikamente produzieren

Alles schön und gut.

Hat Einer der hier Diskutierenden war genommen, dass vor 2 Tagen die komplette französische Regierung zurückgetreten ist? Vielleicht wäre dieses ein Grund über ein gemeinsames Europa nachzudenken. Die Meldung kann man übrigens hier finden, wenn man etwas Zeit investiert. Früher hätte dieses Thema wahrscheinlich das gesamte Sommerloch gefüllt! Schönen Abend noch an alle!

schaeuble-zu-europa-die-chance-nicht-wieder-verpassen

Lieber Sisyphos3, Sie schreiben @ 21:36 Das XXL-Mädchen.... jeder darf seine Mentalität mitbringen.
klar doch
was haben dann die Dänen oder Kroaten für Möglichkeiten
Esten, Letten oder Litauer gegenüber 82 Mill Deutschen
oder 68 Mill Franzosen."
.....
Also aus meiner Sicht -->muss Europa ->eine gemeinsame Sprache bekommen: Englisch !

Und sozusagen "daneben" behält jede Region ihre ->Regional-Sprache. Es ist zumutbar, dass die Kinder bereits zweisprachig aufwachsen, (Beispiele, wo es
schon heute praktiziert wird :
Belgien, Schweiz, )
Die USA hatten sich vor etwa 170 Jahren dazu entschlossen, das >Englisch zu wählen!
...sonst hätten sie sich nicht vereinigen können ! ......Das war ->weise !

Der Nationalismus in den einzelnen Staaten Europas, ....verhindert solche Weisheit
->...noch !

Deshalb sind wir noch nicht "reif" für eine ....
->wirkliche EU !

@ Sisyphos3

... was soll gut daran sein dass man gezwungen wird zu haften für Dinge die man nicht beeinflussen kann

Wird man das nicht immer? Dieses Land hatte schon Schulden wie ein Stabsoffizier, da waren wir beide noch nicht geboren.

Ich frage mich

wenn alles in der EU so super ist,warum sind die Brieten dann raus gegangen? Ich war immer ein großer Befürworter einer EU so wie sie es einmal mit den damaligen " Rumpfstaaten " war. Alle wirtschaftlich auf gleicher Höhe sodass keiner von einem Anderen abhängig ist.So hatte es auch H.Schmidt angedacht.Nur heute sieht es ganz anders aus.M.M.

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