Ihre Meinung zu: Veterinär zum Fall Tönnies: "Im Zweifel müssen Tiere entsorgt werden"

2. Juli 2020 - 16:09 Uhr

Die Betriebsschließung bei Tönnies wirft den streng durchgetakteten Schweinemarkt durcheinander. Im schlimmsten Fall bedeute das: Tierbeseitigungsanlage, sagt Amtstierarzt Vogel im tagesschau.de-Interview.

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Kommentare

(Nutz-)Tiere haben bei uns nur einen materiellen Wert. Leider

Ist in einem StaIl ein Tier erkrankt, wird ggf. der gesamte Bestand getötet.
Die Tierseuchenkasse zahlt den "Schaden".
Sind zu viele Tiere am Markt, wird entsorgt.
Beim heimischen Singvogel geht der Halter zum Tierarzt und zahlt evtl. für eine längere Behandlung 1000€
Für 3€ hätte er einen "NEUEN" kaufen können
Aber der heimische Vogel ist halt kein MASTSCHWEIN.

Darf doch nicht wahr sein.

Darf doch nicht wahr sein. Einfach zurück in einen Stall geht nicht?
Wegen ein bisschen Virus? Der den Schweinen wohl nichts macht? Ein bisschen mehr Respekt darf doch wohl auch ein Schwein erwarten.

"Die Haltungsbedingungen verschlechtern sich massiv. Die rechtlichen Vorgaben sind jetzt schon an der Grenze des Machbaren. Ein Mastschwein kommt auf einen Quadratmeter Lebensraum. Die Neigung ist bei vielen da, jetzt schon nicht genügend Stallplätze zu bauen und das auch voll auszuschöpfen und sogar zu überbelegen"

Angesichts der Tatsache, dass diese im wahrsten Sinne des Wortes "armen Schweine" nur "produziert" werden, um sie zu "verwerten", wäre es unter den gegebenen Umständen "humaner", ihnen unnötige Qualen zu ersparen (und gleichzeitig die im Artikel geschilderten systembedingten Probleme zu lösen), indem man sie gleich in die Tier"beseitigungs"anlage schafft.

Unmenschlich

Zwei Sätze dieses Artikels sind mir besonders aufgestoßen:
"Ein Mastschwein kommt auf einen Quadratmeter Lebensraum"
..
"Man müsste wohl gesellschaftlich gegensteuern".

Das ganze System ist meines Erachtens widerwärtig und unwürdig. Was zum Henker spricht dagegen, den Preis von Fleisch zu verdoppeln? Um so nach und nach den Verbrauch etwas zu reduzieren, dem Fleisch wieder etwas mehr "Wert" zu geben, die Haltungsbedingungen zu verbessern und gute Bedingungen zu belohnen/fördern...? Deutschland ist ein reiches Land, und niemand muss auf Fleisch verzichten, auch wenn die Leberkässemmel oder Bratwurst 3 statt 2 Euro kostet.
Das alles ist ein Missstand, der seit Jahren bekannt ist und ebensolange von Verantwortlichen wie Tönnies und Klöckner ignoriert wird. Aber solange der Rubel rollt...

Tierbeseitigungsanlage

Das ganze zeigt wie pervers das System ist.

Kücken schreddern, Schweine auf den Müll, Puten und Hühnerställe sind Vieren und Bakterienschleudern und könne nur mit Antibiotika überleben, für Kälber gibts Herodesprämien, unsägliche Tiertransporte usw., usw. Boden und Trinkwasser verseucht und das ganze Elend wird noch subventioniert.
Wahrhaft wir haben es weit gebracht im christlichen Abendland.

rer Truman Welt

Diese geschilderten Fakten zeigen die ganze Perversität unseres Umgangs mit Tieren. Wir sind diesbezüglich Barbaren, nur um im Sommer täglich dem billigen Grillvergnügen zu fröhnen und die Nachbarn mit diesem ekelhaften Gestank von verbrannten Hormon- und Antibiotikafleisch zu belästigen, wozu es übrigens auch mal einer Verordnung bedarf, welche dieses"Luftverpesten" in Wohnsiedlungen reguliert. Der Rauch ist pures Gift vergleichbar mit dem Verbrennen von Plastik und Autoreifen.
Nur die Preise künstlich erhöhen hilft den Tieren nicht. Es muss wesentlich bessere Tierwohlverordnungen geben, in der bspw. ausschließliche Stallhaltungen verboten sind und jedes Tier im Stall mehrere Quadratmeter Fläche für die freie Bewegung garantiert bekomnt. Dann verschwinden damit auch solche unwürdigen Schlachtanlagen, weil es solche Mengen an Tieren nicht mehr zu schlachten gibt. Dann hören auch diese sommerlichen Grillorgien auf und die Krebserkrankungen gingen signifikant zurück.

Was kann man tun?

Gibt es Initiativen die Tiere anders unterzubringen z.B. durch Flächenumwandlung von Feldern o.ä.?

Mir fehlen die Worte ...

"... , dass das Tier über eine Tierbeseitigungsanlage entsorgt wird. ..."

Fleisch nicht nutzbar, auch wenn ich das nicht alles ganz verstanden habe.

Es muss doch Möglichkeiten geben,
dass nicht einfach alles entsorgt wird,
während andernorts große Hungersnot herrscht, Menschen verhungern, ...

Wildtiere in Zoos und Tierparks haben auch Hunger und die Zoos und Tierparks leiden an Geldmangel.

Verstehe!

"Besonders gut liefen den Angaben zufolge zuletzt die Geschäft mit China: Die Menge an dorthin exportiertem Schweinefleisch habe von Januar bis April 2020 mehr als das Doppelte der im Vorjahreszeitraum ausgeführten Menge betragen." @web.de
.
Nun verstehen wir, warum´s bei Tönnies so gebrummt hat, dass man über Corona einfach hinwegsehen MUSSTE.
-
Die Gewinne sind gewiss transferiert, und vielleicht bekommt der arme Tönnies nun sogar vom Staat eine Corona-Hilfe wegen des Umsatzeinbruchs! - Gabriel hilf!

" ... müssen Tiere entsorgt werden"

Unglaublich! Ich fürchte, für die Tiere ist es egal, ob sie grundlos getötet oder zwecks Aufessens geschlachtet werden.

Jetzt fehlt nur noch, dass die Tierzüchter, bei denen die Tiere lebenslänglich eingepfercht leben müssen, vom Staat, d.h. von uns allen, entschädigt werden. Das hieße, dass wir demjenigen am meisten zahlen müssten, der die meisten Tiere in seine Ställe gequetscht hat.

Es wäre jetzt eine gute Gelegenheit, dort mal aufzuräumen. Entschädigung sollte nur der bekommen, der seinen Tieren eine vorgeschriebene Auslauffläche zur Verfügung stellt. Das sollte mindestens die dreifache Fläche der jetzigen Vorschrift sein, was immernoch wenig genug ist. Erstmal statt 1,5 qm jetzt 4,5 qm. Weiterhin müsste ausreichend Fläche für die Gülle-Entsorgung nachgewiesen werden. Bodenvergiftung zwecks Gewinnmaximierung - ist nicht mehr.

Ich kenne niemanden, wirklich niemanden, der die Massentierhaltung in Deutschland gutheißt. Die Hygienevorschriften sind tadellos, aber da fehlt noch was.

ja: bitte gesellschaftlich gehoerig umsteuern!

wenn ich diese zahlen lesen, 20000 pro tag, dass sind schon 600000 im monat und folglich 7.2 millionen im jahr. allen steht 1 quadratmeter platz zu, bevor sie das messer erwartet.

es tut mir furchtbar leid, aber hier straeubt sich mein gefieder. ich bin mir der gesamt-situation bewusst: mir muss keiner sagen, dass wir als voranschreitende laender die pflicht haben, insgesamt etwa 8 milliarden menschen zu ernaehren. daran sollte sich auch in zukunft nicht viel aendern.

was aber hier laeuft, ist die totalsaturierung des mittags- und abendtellers. fleisch fleisch und nochmals fleisch. das wird es auf dauer nicht sein koennen. ich selbst esse gerne fleisch, doch ist mir beim lesen des artikels gehoerig der appetit vergangen!

Da höre ich immer Fr Klöckner..

Landwirtschaft, damit wir alle satt werden. Und dann sind wir durch unsere unsäglichen Zustände Export-WM für Schweinefleisch nach China?? Vieleicht meint sie aber mit "satt werden" den Profithunger der Industrie. Wahrscheinlich sollen nur DIE satt werden? Menschen und Tiere ziehen den Kürzeren?

Welche ethische Haltung/Gesinnung

steht hinter dieser Art des Umgangs mit lebenden Kreaturen ?

Zum Tierwohl getötet?

Wie Irrsinnig kann man sein?
Was ist das denn für eine seltsame Argumentation?
Denen fehlt nichts. Die sind Kerngesund.
Schlachten, so wie in unseren Schlachthöfen, ist ja schon ziemlich krank. Aber nun sollen diese Tiere wegen menschlichen Versagens getötet werden? Da kann man also von Hinrichtung sprechen. Grundlos!
Da haben die ausländischen Menschen, die bei Tönnies arbeiten müssen aber richtig Glück gehabt.
Die Tiere müssen auf Kosten von Tönnies überleben. Ganz einfach.
Ohne Grund darf kein Tier getötet werden!
Tönnies ist seit Wochen geschlossen.
Haben die „Züchter„ schon aufgehört zu vermehren?
Oder werden dort jetzt schon die nächsten Babyschweine hingerichtet?

Tierqual und Massenschlacht

20.000 Schweine pro Tag nur in einem Großbetrieb, ein Schwein auf 1qm..schreckliches Szenario.

Wie sieht das bei Bioschwein aus?
Bei Rind?

Hoffentlich besteht die MÖGLICHKEIT einzuschreiten und vorzeitig umzulenken und gegenzusteuern.

Lidl kauft nicht mehr bei Tönnies, da wird eine Riesenmenge nicht mehr abgenommen.
In anderen Schlachthöfen sind angeblich kaum oder keine Infizierten? Kann man das glauben?

Adop(tieren)

Wo liegt das Problem? Sollen doch die besorgten Tierschutzverbände die Tiere einfach adoptieren und an die Tierschutzdemonstranten verteilen.

16:27 @ Bender Rodriguez

"... Einfach zurück in einen Stall geht nicht?
Wegen ein bisschen Virus? ..."

Nicht wegen des Virus' ,
sondern weil kein Platz mehr im Stall ist.

Bitte gründlich lesen

Noch was, nicht nur dass

Noch was, nicht nur dass Halter für Rassehunde das letzte Hemd geben, dass Katzenfreunde Unsummen für besonders gemusterte ausgeben , Koiteiche mit Bargeld gefüllt sind, wenn ein Hund im Feld frei läuft, kommt sofort der Förster und mault, der Hund könnte Hasen reißen. Andere regen sich auf, dass Hauskatzen jede Menge Singvögel fangen.
Aber das Nutzvieh wird achtlos entsorgt? Da stimmt doch was nicht.
Einerseits alles fürs Tier, andererseits ist es weniger Wert, als der Dreck unter den Fingernägeln. Das ekelt mich an.

m 16:30 von Common-Sense

Es muss gesetzlich eine Regelung für eine Humane Tiermast auf den Weg gebracht werden. Falsch ist es erst die Preise zu erhöhen weil dann machen sich die Fleischmafia die Taschen voll. Erst bessere Tierhaltung, den Preis regelt dann der Markt.

Tierwohl und Menschenwohl

Vernünftige Ställe, mehr Auslauf, vernünftiges Futter, keine Antibiotika, Frischluft, Freilauf, Wiesen.

Weniger Fleisch, Aber Besser.

Weder Tierwohlprämie noch Mehrwertsteuererhöhung helfen beim Fleisch.

Less but better - ist die Devise, an der sich alles - vor allem aber die Fleischindustrie zuerst orientieren sollte.

Die Preise müssen nicht

Die Preise müssen nicht erhöht werden. Das hilft nur den Abkassieren . Die Vorgaben müssen geändert werden. Dann reguliert der Markt den Rest. Entgangene Margen wird der Kunde nicht bereit sein, auszugleichen. Unterm Strich verringert sich so nur der Gewinn weniger Mastbetriebe und Verwurschtlern.

16:31 von jukep

"Tierbeseitigungsanlage

Das ganze zeigt wie pervers das System ist.

Kücken schreddern, Schweine auf den Müll, Puten und Hühnerställe sind Vieren und Bakterienschleudern und könne nur mit Antibiotika überleben, für Kälber gibts Herodesprämien, unsägliche Tiertransporte usw., usw. Boden und Trinkwasser verseucht und das ganze Elend wird noch subventioniert.
Wahrhaft wir haben es weit gebracht im christlichen Abendland."

.-.-.-.

Sie bringen es auf den Punkt.
Und zumindest hier im Forum wird Mitleid formuliert.
Hoffen wir, dass wir bald Tiere nicht mehr darum großziehen, um sie aufzufressen.

Krank

Das System ist krank. Dieser Beitrag zeigt es überdeutlich. Tiere die nicht geschlachtet werden können werden also entsorgt. Als wären das keine Lebewesen sondern nur ein kleines Rädchen in einer Maschine. Das ist ein brutales, logisches System. Und da will man etwas ändern indem man eine Tierwohlabgabe einführt. Das Tierwohl ist in diesem kranken System doch gar nicht vorgesehen.

Problemlösung anbei.

Ich denke hier wäre eine Aufgabe des Landwirtschaftsministerium gewesen. Sie hat es aber verpasst. Den so wie der Amtstierarzt Vogel die Problematik der Termineinhaltung umschreibt so weis dies jeder Landwirt und auch jedes Fleischverarbeitungsunternehmen.
Es hätte j e d e klar sein sollen das es hier einen doppelten Rückstau gibt, zum einen in der Verarbeitung und zum andern im Verzehr. Das man jetzt nicht weiß was man machen soll.......in Osteuropa wohnen genügend Menschen am Rande der Armutsgrenze, die würden sich freuen über diese Schweine. Schlachten tun sie schon selber. Der Transport sollte das Landwirtschaftsministerium bezahlen.

@ um 16:36 von Leipzigerin59

Schweinefleisch ist nicht gesund für Raubtiere. Kein Zoo verfüttert sowas.
Für Menschen eigentlich auch nicht.

Ich hab darauf keine Lust mehr!

Kein Fleisch mehr.
Milchprodukte so weit möglich reduziert und durch Soja substituiert.

Schweine sind intelligenter als Hunde. Es ist einfach nur nich traurig. Schweine-KZ Lager. Für den Export nach China. Die Umweltbelastung bleibt hier. Fleisch ist nichts besonderes und von Tierleid schon lange abgekoppelt. Wurst mit Bärchengesicht gehört genauso verboten wie Glückliche Tiere auf dem Dach vom Tönnies Schlachthof und ebenso die Werbeversprechen von Günen Wiesen und Höfgütern auf den Verpackungen.
Aber mit einer CSU Politikerin nicht zu machen.
Du leere Phrasen. Seit Jahren. Verbraucherschutz? Fehlanzeige.

um 16:34 von Raketin

Jede Flächenumwandlung zum Schweinestall erzeugt erst mal eine gigantische Klagewelle. Es handelt sich täglich um tausende Tiere die untergebracht werden müssten. Gülleentsorgung?, Geruchsbelästigung

Lasst doch die Tier

einfach in die Natur, auf Flächen die eh brach liegen.
Den Tieren tut es gut, haben mal ein Sauleben und später können sie noch zum Metzger.

Dann dürften auch keine neue Ferkel gemästet werden. Der Kreislauf würde sich wiederholen.

Schöne Ideen

Es blutet einem das Herz, wenn man das liesst. Ich hoffe nur Frau Klöckner wird endlich EINMAL zu was nützlich sein und endlich die Tierhaltung SCHNELLSTENS zu verbessern.
Zu den hier genannten Ideen: ich habe auch sofort überlegt, wie man die Tiere unterbringen könnte ich befürchte aber die schiere Menge an Schweinen, wird es unmöglich machen, tierwürdige Lösungen zu finden, leider. Dennoch, wenn es Fachleute geben sollte, die eine gute Lösung für den akuten Fall haben, so hoffe ich sehr, die werden nun aktiv.

Unfassbar

Der Obertierarzt steht da und sagt, dass die Tiere nicht genug Platz haben ?! Geht es dem noch gut?
Muss dieser Tierarzt nicht dafür sorgen, dass die Haltung dem Tierwohl entspricht und damit weitmöglichst dem natürlichen Bedingungen?
Müssen Tierärzte auch einen Eid ablegen?
Hoffentlich wird zur Beseitigung dieser Tiere eine Dokumentation gedreht.
Fürs Kinderprogramm.
Damit die auch gleich wissen wie Doppelmoralisch die Erwachsenen sind.

Eine Deckelung kann das Problem lösen...

Es muss eine Verordnung her, die die Zahl des Schlachtviehs strikt reduziert! Wir müssen weg kommen, von den gigantischen Agrarfabriken mit mehreren 1000 Stück Schlachtvieh! So viel Fleisch braucht kein Mensch! Und die Menschheit noch weniger! Die Agrarsubventionen der EU und auch des Bundes haben da zu unguten Agglomerationen geführt, die uns nun voll auf die Füße knallen!

Die Devise muss lauten: wieder zurück zu Kleingehöften mit Anschluss an ortsansässige Metzgereien, wie es noch vor 40 Jahren weit verbreitet war. Gleichzeitig müssen Arbeitsbedingungen in der Produzentenkette verbessert werden.

All diese Maßnahmen werden automatisch zu höheren Preisen führen. Aber dann ist wenigstens sicher, wofür die höheren Preise auch bezahlt werden. Wenn dagegen jetzt schlicht die Preise erhöht werden, wird sich an dem System rein gar nichts ändern. Stattdessen freuen sich dann lediglich die Erzeuger über die höheren Gewinne und lassen die Sektkorken knallen.

Was für eine Welt

Neu
Am 02. Juli 2020 um 16:32 von Meinung zu unse...
rer Truman Welt

Dieser Artikel spricht mir aus der Seele.
Voraussetzung für eine Änderung wäre, dass die Menschen mitfühlend und intelligent sind. Aber da hapert es bei sehr vielen unser Mitbürger, sonst hätten wir diese Zustände nicht.

@draufguckerin: Mir ist es nicht egal!

"Ich fürchte, für die Tiere ist es egal, ob sie grundlos getötet oder zwecks Aufessens geschlachtet werden." Am 02. Juli 2020 um 16:49 von draufguckerin

*

Mir ist es aber nicht egal!

Es ist sehr wohl ein Unterschied, ob ein Tier gegessen wird und möglichst ganz verwertet wird - mit Haut und Knochen - oder nur "entsorgt".

Und die Tiere selbst werden sich keine Gedanken um "sein oder nicht sein" machen. Das gibt das Gehirn nicht her. Sie existieren nur, weil sie für die Verwertung gezüchtet wurden.

*

Und was Massentierhaltung angeht: Letztens kam ein Artikel bei ARD über die steigernde Nachfrage aus China und die damit verbundenen steigernden Preise, die auch die Verbraucher im Land zahlen müssen. Wenn man in Deutschland für China Schweinefleisch produziert, dann geht das nicht ohne Massentierhaltung.

Wir müssen unser Verhalten

den ( Nutz ) Tieren gründlich ändern. Das bedeutet für mich den Lebensraum dieser Tiere Artgerecht zu halten .Ja dann wird Fleisch auch teurer und soll es auch.Wie hatte ich es noch in meiner Kindheit erlebt.Sonntag kam der Braten auf den Tisch weil es etwas Besonderes war,in der Woche gab es Gemüse oder Freitag immer Fisch. Auch habe ich viel weniger übergewichtige Menschen gesehen. Schmalhans war der Küchenmeister.

@ draufguckerin

"Es wäre jetzt eine gute Gelegenheit, dort mal aufzuräumen. Entschädigung sollte nur der bekommen, der seinen Tieren eine vorgeschriebene Auslauffläche zur Verfügung stellt. "

Sie verstehen vielleicht das Problem nicht: sämtlich kontrollierte Betriebe, groß wie klein, gewähren soweit mir bekannt ihren Säuen die gesetzlich vorgeschriebenen Räume. Wofür will man die jetzt "bestrafen"? Das diese die Gesetze einhalten? Hier müsste man den Gesetzgeber bestrafen, der nur 1,5 m² "Lebensraum" vorgesehen hat.

Das Problem ist nun, dass "schlachtreife" Säue nicht mehr an die Schlachtereien verbracht werden können, aber trotzdem weiterhin Ferkel werfen. Und schwupps: da wo vorher noch der gesetzliche Platzbedarf locker eingehalten wurde, ist es plötzlich nicht mehr möglich.

Diesen "Verstoß" kann man den betroffenen Landwirten ebenfalls nicht wirklich anlasten, da sie sich selbstverständlich darauf berufen können, Opfer der gesetzlichen Maßnahmen zur Einschränkung der Epidemie zu sein.

um 16:40 von DeHahn

China ist von der Schweinepest betroffen und der erhöhte Import und die dadurch entstande Verknappung von Schweinefleisch hat bei uns zu einer Erhöhung der Preise geführt.

Perverse Menschheit

Wie pervers ist der Mensch eigentlich geworden?
Und vor ein paar Tagen las ich von einer neuen Schweinepest (wieder) in China.
Widerlich!

Am 02. Juli 2020 um 16:21 von Barthelmus

ne, so teuer ist die Behandlung mit Sicherheit nicht. Wir haben einen kleinen Hund, 16 Jahre alt ! Der kostet uns recht wenig.

Hingucken will gekonnt sein

"Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka"

Isaac Bashevis Singer - knapp dem Holocaust entkommener jiddischer Schriftsteller (Nobelpreis 1978)

@ DeHahn

Ich bin ja auch gerne dabei, gegen Tönnies zu streiten. Als Schalker tut man das aus Pflichtgefühl. Aber eines muss man dem Typen auch zugute halten: Er drückt sich nicht, er zeigt Gesicht, er übernimmt Verantwortung und taucht nicht, wie andere Protagonisten reihenweise, unter. Er stellt sich dem medialen Feuer, dass auf ihn einprasselt. Und womit seine Familie an Hassbotschaften überzogen wird, möchte ich mir nicht einmal ansatzweise ausmalen! Man kann es ihm zwar auch als Arroganz oder Selbstüberhöhung auslegen, dass er sich immer noch so selbstbewusst präsentiert, statt unter Tränen erstickt um Vergebung zu betteln. Man kann es aber auch als Zeichen der Läuterung sehen. Die Zeit wird es zeigen. Bis dahin nötigen mir Tönnies "Nehmerqualitäten" (im doppelten Wortsinne) bei aller Antipathie einen gewissen Respekt ab!

deHahn

Da haben Sie für sich ja schon den Schuldigen ausgemacht -gell ? Ein Schlachtbetrieb liefert nur soviel, wie der "Markt" nachfragt. Und der Markt sind wir Verbraucher ! Die Produktion von Ferkeln, deren Aufzucht und Mast bis zur Schlachtreife , dann die Schlachtung und der Kühltransport zur Weiterverarbeitung bis zum Supermarkt und Käufer ist ein sehr feines, logistisches Geschehen, das wir bisher kaum richtig wahrgenommen haben - und nun haben wir den Salat. In ganz anderen Branchen läuft es ebenso schief, wie uns noch klar wird.

Ich bin immer wieder erstaunt darüber...

wie solche Themen in Deutschland diskutiert werden.

1. Die Tiere müssen dann eben bei einem anderen Schlachtbetrieb geschlachtet werden

2. Wenn sie ein paar Wochen länger im Stall stehen, sollte das auch kein Problem sein.

3. Ich empfinde es immer als zu kurz gedacht, wenn alle auf Herrn Tönnies zeigen. Die Grundlage dafür, dass solche Mammutbetriebe überhaupt entstehen konnten, wurde doch in der Ausweitung der Werkverträge, Leiharbeit und Lohndrückerei der rot-grünen Regierung Schröder gelegt.

4. Wenn dann noch die Rahmenbedingungen fürs Schlachten seitens der EU so festgelegt werden das sie nur noch von Großbetrieben wirtschaftlich erfüllt werden können, während die lokalen Schlachthöfe in den letzten 20 Jahren Stück für Stück geschlossen wurden, dann stimmt doch was im System nicht.

Herrn Tönnies, mag man ihn sympatisch finden oder nicht, hat die gesetzlichen Vorgaben nur ausgenutzt. Moral ist im täglichen Geschäft ein Fremdwort, ob es uns gefällt oder nicht.

friedrich spee 16.51:

Einfach weniger oder gar kein Fleisch essen - funktioniert bei mir seit über 25 jahren. Außerdem von Regierung Tierschutz einfordern, z.B. über Beteiligung an Petitionen oder Demos. Fleisch wird natürlich entsprechend teurer. Mit den Lobbyisten der Union ist da sicher nix zu machen (SPD wohl auch nicht, siehe Gabriel). Bleiben, wenn überhaupt, vermutlich nur Grüne oder irgendwelche Kleinparteien, welche in hinsicht Tierschutz wählbar sind.

Ich möchte wirklich niemandem

Ich möchte wirklich niemandem zu Nahe treten, zumal auch ich zur Risikogruppe derjenigen gehöre, die in der Nazizeit nichts gutes zu erwarten hatten.
Aber das industriell zugelassene Tierwohl ist nur noch mit KZ - Haltung zu bezeichnen.
Und ganz offensichtlich haben alle, die sich daran Schuldig, machen eine ähnliche Mentalität wie KZ - Aufseher.
Züchter, Bauern, Tierärzte, Amtstierärzte, Schlachthofangehörige und natürlich auch alle, die meinen, immer noch Fleisch essen zu müssen.
Getötet werden, weil man zuviel ist, weil man Platz benötigt, 1 qm.
Gehts noch ... ?

Und ganz nebenbei

Laut einer WHO Studie ist Fleisch ein Karzinogen (eine Metastudie, die sich auf 800 Einzelstudien beruft).

"The International Agency for Research on Cancer (IARC) has classified processed meat as a carcinogen, something that causes cancer. And it has classified red meat as a probable carcinogen, something that probably causes cancer. IARC is the cancer agency of the World Health Organization."

Wurde hier auf Tagesschau auch drüber berichtet (einen Tag lang ... dann war die Meldung vom Tisch)

Im Gegensatz zum Protein-Mantra und das wir deshalb Bifi brauchen lass es gesagt sein: Gemüse enthält viel mehr davon. - Siehe diverse Dokus, wie "Forks over Knives" auf Netflix u.v.a.

Fleischindustrie !

Ich frage mich ernsthaft, warum muss deutsches Schweinefleisch nach China transportiert werden ????? China ist ein deutlich größeres Land als D, dann sollen sie doch selbst für genügend Fleisch sorgen.
Dafür sollte in D endlich mit diesem unsäglichen "Schweinestall" richtig aufgeräumt werden, und jegliche Subventionen für Lebensmittel, die ins Ausland gehen, gestrichen werden.
Außerdem muss auch endlich klar von der EU festgelegt werden, wie viel Platz ein Tier zu einem lebenswerten Leben haben muss, und dies dann gesetzlich festgelegt werden.
Tönnies und Co sind nur deshalb so reich geworden, weil sie zusammen mit der Politik ein perfides System der Ausbeutung von Mensch und Tier geschaffen haben, und eine klare Verbesserung seit Jahren blockieren.
Was macht eigentlich Frau Glöckner ????? nichts wie dumme Kommentare abgeben !!

@Oineiroi, 17:03

Wo liegt das Problem? Sollen doch die besorgten Tierschutzverbände die Tiere einfach adoptieren und an die Tierschutzdemonstranten verteilen.

Sie machen über das Ganze auch noch Späßchen? Sehr bezeichnend.

Re : Leipzigerin59 !

Da wird Tönnies und CO niemals zustimmen, dass die armen Schweine an Wildtiere verfüttert oder an arme Länder mit Hungernöten verschickt werden. Da kriegen sie nichts mehr dafür, genauso wenig wie der Landwirt, der zu viele Tiere produziert.
Erstens muss der Preis für Fleisch deutlich nach oben gehen, weiter darf es keinen Transport mehr von Schweinefleisch nach China geben, wieder weiter, die Bedingungen für die Tiere müssen massiv verbessert werden, genauso die Bedingungen in den Schlachtbetrieben.
Dann verdient der arrogante Tönnies halt nicht mehr so viel. Er wird schon nicht gleich in eine Armut rutschen und auf Hartz4 angewiesen sein.
Wenn doch, dann lernt er vielleicht mal die Realität kennen. Nichts mehr mit großem Zampano !!!!

Industrielles töten

Es gab Zeiten, da wurde uns das zu Recht vorgeworfen.
„Nur“ Tiere ist kein Argument.
Aber definitiv Rassismus.
Denn Tiere gehören anderen(!) Rassen an.
Menschen nicht.

@ Raketin um 16.34 Uhr "Was kann man tun"

"Gibt es Initiativen, die Tiere anders unterzubringen z.B. durch Flächenumwandlung ..." Die Möglichkeit ist leider nicht gegeben. Ich habe mir anlässlich einer Hofbesichtigung sagen lassen, dass Mastschweine, die ausschließlich im Stall leben, sehr empfindlich sind. U.a. sind sie aufgrund der Enge, der Bewegungsarmut , aufgrund der gleichmäßigen Belichtung und Temperaturen so stressempfindlich, dass sie bei Änderung der Umgebungsgegebenheiten leicht einen Infarkt bekommen. Ebenso schwere Erkältungen u.a. Krankheiten. Nicht umsonst gehören Beta-Blocker , Asthmamittel und Schmerzmittel (wie z.B. Buscopan) zum Medikamntencocktail vieler Schweine.

Zudem bringt es die Haltung in dicht besetzten Großställen mit sich, dass sich ansteckende Krankheiten leicht ausbreiten. deshalb der hohe Antibiotika-Verbrauch.

Schweine sind kluge und sensible Tiere. Einfach so rauslassen auf die Wiese, das geht leider nicht. Ich finde es auch traurig.

Nicht beschweren, - sondern handeln.

Kein Fleisch mehr kaufen und essen und das Thema ist erledigt.
Mache ich seit 30 Jahren.

Alles mind. um die Hälfte reduzieren...

Damit wäre schon einiges gewonnen. Wie ich auf die Hälfte komme? Das ist der Anteil an Exporten, die meinetwegen ersatzlos gestrichen werden müssen. Exportweltmeister um jeden Preis, auch im Ramschsegment (nichts anderes ist dieses "Fleisch")? Nein, zumal die Landfläche in D diese Menge an gequälten Turboschweinen aus der Tierindustrie nicht verträgt. Würde dann jeder seinen persönlichen Konsum um die Hälfte reduzieren, könnte noch ein 4el der Produktion wegfallen und für den Rest könnte man die Haltebedingungen wesentlich verbessern und dann darf Fleisch auch gerne mehr kosten. Ich bin Flexitarier, kann wochenlang auf Fleisch verzichten, irgendwann packt es mich dann, aber dann muss es was richtig gutes sein, nicht dieses in Fleisch verpackte Wasser. Wenn das gebraten wird, schnurrt es ganz schnell zusammen und ist dann auch schon gar nicht mehr so billig. Qualität statt Quantität ist gefragt.

16:36 von Leipzigerin59

«Wildtiere in Zoos und Tierparks haben auch Hunger und die Zoos und Tierparks leiden an Geldmangel.»

Am Stammsitz bei Tönnies wurden täglich ± 30.000 Tiere geschlachtet.
Wie viele davon Schweine waren … weiß ich nicht.

So viele Zoos gibt es in Deutschland nicht. An welche Tierarten in denen verfüttert man überhaupt Schweine? An eher (sehr) wenige … Rindfleisch schon eher.

Viele der Raubtiere als Fleischfresser im Kölner Zoo kriegen "Ganz Was Spezielles" zum Futtern. Die Zahl der Tierarten dort, die Raubtiere sind, macht nur einen geringen Prozentsatz an den Tierarten aus.

Den allermeisten Tieren auf dem ganz tollen Zoogelände in Leipzig können Sie mit Schwein … gestohlen bleiben. Auch den Affen im wunderschön gestalteten "Pongoland". Und die Löwen bei Hagenbeck in Hamburg … ob die wohl "Tönnies-Schweine" fressen mögen?

Die Attraktion im Kölner Zoo (die einzigartige Elefantenherde) ganz sicher nicht. Schon gar nicht das erst 1 Woche alte neue kleine Elefanten-Mädel …

Warum der Mensch...

...Leichenteile essen will erschließt mir auch nicht.Wer schon mal auf einem Schlachthof war bekommt eine andere Ansicht.Kann ich eigentlich jedem nur empfehlen und die Kinder gleich mitnehmen damit sie selbst entscheiden können was sie in zukunft essen wollen.

Schweine entsorgen ??

in Schweden, Norwegen u. bedingt Dänemark werden die Tiere ordentlich gehalten ( in Schweden ist die Tierhaltung von Deutschland verboten ) und auch ordentlich geschlachtet von Personal das zwischen 17 u. 25 EUR die Std. verdient. Das Fleisch ist gut doppelt so teuer- schmeckt aber auch sehr viel besser weil die Tiere keinen Stress hatten. Das muss doch in Deutschland auch möglich sein ?!

Am 02. Juli 2020 um 17:20 von nie wieder spd

Zitat: Müssen Tierärzte auch einen Eid ablegen?

Wenn der Tierarzt Beamter ist, hat er in etwa folgenden Eid geleistet: "Ich schwöre, das Grundgesetz und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe."

Zitat: Muss dieser Tierarzt nicht dafür sorgen, dass die Haltung dem Tierwohl entspricht und damit weitmöglichst dem natürlichen Bedingungen?

Nicht, wenn es das Gesetz anders vorsieht, sonst verstieße er gegen seinen Diensteid.

Veterinär zum Fall Tönnies:"Im Zweifel müssen Tiere ent.....

Und was zeigt das ? Tönnies,die deutsche Fleischwirtschaft eine Katastrophe für Tiere und Menschen(Arbeitsunrecht).
Und was sagt der kurzzeitige Tönnies-Berater Sigmar Gabriel dazu ? Nicht viel,außer,daß für "normale Menschen 10.000 Euro viel Geld sind",aber für die Beraterbranche.....

Die armen Tiere

Was ist das für ein widerwärtiges System, in dem fühlende, intelligente Kreaturen derart misshandelt und gequält werden für den PROFIT. Die Arbeitsbedingungen für die Menschen dort sind schrecklich und die Tiere Fristen ein furchtbares Dasein.
Wo sollen die Mutterschweine nun ihr Ferkel zur Welt bringen? Warum schreitet niemand ein?

16:30 von Common-Sense

Unmenschlich
Zwei Sätze dieses Artikels sind mir besonders aufgestoßen:
"Ein Mastschwein kommt auf einen Quadratmeter Lebensraum"
.
"Unmenschlich" dann schon untierisch !
und ein Mastschwein kommt nicht auf 1 qm
sondern auf 0,8 qm
das ist bei BIO erheblich besser 1,3 qm

17:47 von nie wieder spd

Aber das industriell zugelassene Tierwohl ist nur noch mit KZ - Haltung zu bezeichnen.
.
"KZ"
mal ehrlich, ist das nötig ?

Tierwohl

Go Vegan !!!
Problem fixed !

George Orwell

Die Sonne ist krebsfördernd, Arbeit an sich ist schädlich, schon alleine das Leben ist lebensgefährlich. Und?

Leben

Da geben die Menschen zig Mrd. von Euros aus, um evtl. auf irgendeinem Himmelskörper eine Form von Leben zu finden. Und hier???
Sodom und Gomorrha...
Die Geldgier wird uns noch das Genick brechen!
Da würden zwar neue Tierschutzgesetze ein wenig helfen, aber es muß endlich in unsere Primatenköpfe rein, dass es so nicht weitergeht.

17:45 von dummschwaetzer

Ich bin immer wieder erstaunt darüber...
wie solche Themen in Deutschland diskutiert werden.
1. Die Tiere müssen dann eben bei einem anderen Schlachtbetrieb geschlachtet werden
2. Wenn sie ein paar Wochen länger im Stall stehen, sollte das auch kein Problem sein.
.
1. schwierig ! bei 70.000 oder wieviel Schweinen auch immer,
die wöchentlich geschlachtet werden mal schnell Ersatz zu finden
2. abgesehen davon dass das Kosten verursacht ...
die Produktionskette kommt ins schlingern
die Ferkel stehen bereit für die Mast, was tun wenn die keinen Patz in den Mastbetrieben haben, weil da noch die Schlachtreifen den Platz versperren

17:03 von Oneiroi

>>Wo liegt das Problem? Sollen doch die besorgten Tierschutzverbände die Tiere einfach adoptieren und an die Tierschutzdemonstranten verteilen.<<

Ein Problem liegt eindeutig bei Ihnen. Sonst könnten Sie solch einen Unsinn nicht schreiben. Wenn ich Ihr Problem aber hier anführen würde, wäre der rote Balken garantiert.

Ich bin ebenfalls für die

Ich bin ebenfalls für die Bestrafung des Gesetzgebers. Er erlaubt diesen brutalen Umgang mit Rindern, Schweinen, Hühnern und Küken. Das ist gnadenlos brutal. Wikipedia schreibt, dass jährlich 45 Mio. Eintagsküken in Deutschland geschreddert werden. Wie wärs mit täglichen TV-Liveübertragungen aus diesen Bereichen der Lebensmittelerzeugung und -verarbeitung? Beispielsweise von 19:45 bis 19:59 und von 20:16 bis 20:30.

@ RoyalTramp um 17.31 Uhr , Seh ich anders

Ich verstehe das sehr wohl. Ich will auch niemanden "bestrafen", sondern habe angeregt, einen Neuanfang zu machen. Kaum jemand wird bestreiten, dass die Fläche von 1.5 qm zu klein für ein ausgewachsenes Schwein ist.

"Diesen Verstoß kann man den betroffenen Landwirten ... nicht anlasten, da sie sich selbstverständlich darauf berufen können, Opfer der gesetzlichen Maßnahmen zur Einschränkung der Epidemie zu sein." Das sehe ich anders.

Die Landwirte, die jetzt ihre Tiere nicht schlachten lassen können, sind nicht Opfer gesetzlicher Maßnahmen. Sie sind Opfer ihres Vertragspartners Tönnies, der sich nicht an die Regeln gehalten hat. Folglich müssen die Landwirte sich an ihren Vertragspartner Tönnies halten. Der hat hoffentlich eine gute Haftpflichtversicherung. Weshalb soll ich mit meinen Steuern dafür herhalten, Tönnies Versagen auszugleichen?

Ganz einfach und human

schluss mit der Massentierhaltung hier und jetzt, so wie es der Ethikrat auch gefordert hat... Und wenn die Schweine dann keinen akuten Abnehmer haben, leben sie halt länger... Klar wir werden mehr für ein Stück Fleisch bezahlen, aber mal ehrlich den meisten von uns und den Gesundheitskosten wird es eher gut tunen

rumgetuhe oftmals

wenn ich rechne, bei 113tagen tragen einer sau, sind das 4 monate, rund.

nächsten monat erwartet man also probleme mit dem platz, oki.
also juli, juni, mai, april, um es zurück zu rechnen.

hat man im april noch nichts von corona und den möglichen folgen davon gewusst oder war man nur zu unklug um zu sehen was sache ist und heult jetzt rum?!!

wenn die leute die da tiere halten züchten und vermehren/mästen auch nur ein wenig mehr im sinne des tieres handeln würden, hätte man also im april die säue nicht decken lassen, weil es absehbar war,
und,
man würde die ställe usw nicht generell alle ohne auch nur die kleinste notfall-reserve voll bis oben hin belegen.

und:
wenn der staat es zulassen und anerkennen würde das es kein wirkliches problem der hygiene ist könne man problemlos in gekachelten räumlichkeiten, auch beim bauer schlachten lassen, vom schlachter der dann kommt.
aber das wird ja verboten, man muss ZWINGEND in diese massen-fliessband-schlachtfabrik geben -ekelig.

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