Kommentare

14 Tage Quarantäne

darüber kann man doch nur lachen
wer überprüft das ?
wer steht dahinter die Menschen zu sanktionieren
unsere Gesellschaft ist doch ne Lachnummer
wo jeder macht was er will, "Recht auf Widerstand" steht im GG
und die Menschenrecht kann man ja auch vorschieben
es wird häufig übersehen dass auch ne Demokratie Gesetze hat die es zu befolgen gilt

Ankündigungsminister Heil.

er lässt sich nicht von der Lobby kaufen, so Heil sinngemäß gestern. Als wären die Zustände in der Fleischindustrie nicht schon seit 30 Jahren bekannt. Und jetzt auf einmal will man mit Entschiedenheit dagegen "angehen". Wer das ernsthaft glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann! Warum ist denn bislang nichts passiert? Nun, wie dem auch sei, hektischer Aktionismus wird folgen, Schlupflöcher auch, um das ganze zu umgehen, außerdem muss der Koalitionspartner auch zustimmen. Es wird wieder Sand in die Augen der Bevölkerung gestreut werden, weiter so....

Von einem Stück Fleisch sollte also keine Gefahr ausgehen,

wie auch ?
von der Schlachtung bis zur Verarbeitung .... im Kühlregal bzw, bei mir in der Küche vergehen doch 2 ... 3 Tage,
wie soll das Virus so was überleben
dazu kommt dass ich das Fleisch vielleicht beim Abwaschen anfasse
aber üblicherweise wird mit 130 .... 150 ° in der Pfanne sicher zu warm für Viren

Super

"Bundesregierung verspricht schnelles Handeln"
Schnelles Handeln der Politik ist der Grund warum wir in dieser Situation sind!
Politik sollte langfristig gedacht zu sein und nicht einem spontanen Impuls folgend! Wäre unter Merkel nicht vor ~10 Jahren die kommerzielle Hausschlachtung abgeschafft worden, wären wir jetzt nicht in dieser Bredouille. Den Status Quo den Merkel jetzt ändern will hat sie selber zu verantworten.
Lange darüber nachdenken, viel mit Menschen sprechen und einen Kompromiss finden mit dem alle leben können, so macht man gute Politik. Nicht mit Schnellschüssen die kurzfristig die Wählergunst steigern und sich langfristig als Desaster erweisen.

Corona bei Tönnies:Regierung verspricht schnelles Handeln....

Für sich genommen hört sich das gut an.Doch bei näherem Hinsehen sollen Werkverträge
eben nur in diesem Bereich abgeschafft werden.Und an den wenigen Kontrollen,soll sich da etwas ändern ?

In anderen Bereichen soll das bleiben(Bau,Pakete,Ernte).Die "Reformen" der 2000er Jahre,sie sollen ja nicht umsonst gewesen sein.Sie lohnen sich für....

Wanderarbeiter in Holland

Ich fürchte, Herr Heil wird es nicht verhindern können, dass Wanderarbeiter, die per Werkvertrag in Holland arbeiten, in Deutschland wohnen...und zwar in Unterkünften, die Deutsche zumindest in so großer Anzahl nicht bewohnen würden.

15:36 von Sisyphos3

dem hat jetzt ein schlauer mensch aber energisch widersprochen. es wäre unverantwortlich, das fleisch vom tönnes noch abzuverkaufen

Absurde Diskussion

Die Diskussion wird immer absurder. Das Corona Virus hat weder was mit Subunternehmerverträgen in der Fleischindustrie zu tun, noch kann man es lokal nach Bulgarien oder Rumänien verorten. Die Frage, ob die Menschen, die hier auf engem Raum zusammenarbeiten müssen, besonders gut oder besonders schlecht bezahlt werden, ob sie in Deutschland, Bulgarien oder Rumänien geboren wurden, ist für die Ansteckung völlig irrelevant.
Es ist schlimm genug, dass der Arbeitsminister meint, eine ganze Branche (die immerhin die Versorgung der Bevölkerung mit einem wichtigen Lebensmittel sicherstellt) durch "Aufräumen" pauschal diskreditieren zu müssen und dies mit zupackender Corona-Bekämpfung ummantelt. Aber jetzt auch noch Ressentiments gegenüber ausländischen Mitbürger zu schüren, sollte auch in Vorwahlkampfzeiten schlichtweg unterbleiben.

@ Carlos12 14:33 (alter Thread)

Innerhalb der vorliegenden Kommentare sind mit zwei Missverständnisse aufgefallen. 1.) Viren brauchen LEBENDE Zellen um sich zu vermehren. Von einem Stück Fleisch sollte also keine Gefahr ausgehen, es sein den eine erkrankte Person hat kurzem darauf gehustet, gesprochen, geatmet.

-
Bei Ihnen scheint es hier ein Missverständnis zu geben. Viren brauchen tatsächlich lebende Zellen, um sich zu vermehren. Wenn diese Wirts-Zellen/Gewebe/Organismen sterben, bedeutet das aber nicht, dass die von ihnen erzeugten oder auf ihnen befindlichen Viren zugrunde gehen und nicht mehr infektiös wären.

Corona-Pandemie-Maßnahmen: Gesamtkonzept gegen Null

"... Aber man muss auch mal realistisch bleiben: woher hätten denn schon im Februar diese Corona-Dauertests in dieser Masse her kommen? ... Islands Sondersituation mit nur 360.000 Einwohnern nicht auf 80 Mio. Einwohner ad hoc übertragen ... "
Ab Corona_Aschermittwoch_2020 hätte zumindest ad hoc von der Bundesregierung und den MPs und den sonstigen Verantwortlichen ein Konzept geben müssen, so dass alle verfügbaren Tests eingesetzt werden. Genau das ist nicht geschehen. Das Konzept gab es erst gar nicht. Als mögliche Beispiel-Vorlage hätten die Verantwortlichen nach Island schauen müssen, dass wäre ad hoc möglich gewesen. Die Kostenfrage der Tests ist erst kürzlich entschieden worden. Vielfach wurden im Laufe der Zeit die Testkapazitäten noch nicht einmal vollständig abgerufen und damit nicht eingesetzt, und das bis dato
Wer so schlampig mit den Möglichkeiten umgeht, und erst mal schaut, der Bevölkerung Corona-Zwangsmaßnahmen mit Strafandrohung aufzubürden, hat die Note = 6 verdient.

Anregung für den seriösen: Investigativ-Journalismus:

mal herauskriegen und darstellen,
- ob C. Tönnies einer politischen Partei als Mitglied angehört (oder sympathisiert);
- ob C. Tönnies bzw. seine Firma Parteispenden leistet; wenn ja, wieviel.

Vielleicht wird dann die Verschleppung mancher angeküngigten Reform (Arbeitsbedingungen, Subunternehmertum, Wohnunterkünfte, ...) besser verständlich. Vielleicht wird das zu lasche Kontrollsystem im Lebensmittel-Produktionsbereich besser verständlich. Vielleicht wird auch besser verständlich, warum niemand bei der Verwaltung gegen die anscheinend stadtbekannte Missachtung von verbindlichen (nicht nur empfohlenen!) Corona-Auflagen bei Tönnies&Co einschritt.

@Sisyphos 15:36

von der Schlachtung bis zur Verarbeitung .... im Kühlregal bzw, bei mir in der Küche vergehen doch 2 ... 3 Tage,
wie soll das Virus so was überleben
dazu kommt dass ich das Fleisch vielleicht beim Abwaschen anfasse aber üblicherweise wird mit 130 .... 150 ° in der Pfanne sicher zu warm für Viren

Bei Raumtemperatur überstehen Coronaviren im Experiment 72 Stunden infektionsfähig auf trockenen Oberflächen. Mit einem gewissen Schwund, aber 1 Viruspartikel kann ja im ungünstigsten Fall für eine Infektion schon ausreichen.

Kühl, dunkel oder fettig gelagert bleiben die Viren deutlich länger gefährlich, in gefrorenem Zustand sogar jahrelang.

Hitze macht die Viren tatsächlich funktionsunfähig. Falls Sie das rohe Fleisch aber mit bloßen Händen angefasst haben, kann schon eine Berührung von Mund, Nase oder Augen zu einer infektiösen Übertragung führen. Vorsicht ist geboten.

Der reinste Horror

Grauenvoll sind Schlachthöfe ohne hin schon, aber wie die Menschen da zusammen gefercht leben und arbeiten müssen, das ist der reinste Horror!

@ 15:48 von Kommentator

Danke für den sachlichen Kommentar.
Sehe ich auch so.

15:36 glogos

"Als wären die Zustände nicht schon seit 30 Jahren bekannt......."

Aber in den 30 Jahren (eigentlich noch viel, viel länger) hatte die Agrarlobby immer ihre Lakaien als Landwirtschaftsminister am Ruder. Einzige Ausnahme war von 2000 - 2005 mit Frau Fischer und Frau Künast die beide wirklich was verändern wollten und gekämpft haben dafür wurden sie massiv gemobbbt sowohl von der Agrarlobby als auch von der CDU/CSU und nach 2005 kam bis heute wieder die alte "Ordnung" ans Ruder.

" ... Der Minister weiß um

" ... Der Minister weiß um die Dringlichkeit, sagte eine Sprecherin von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zum geplanten Verbot von Werkverträgen in der Branche im Gespräch mit tagesschau.de. "Wir arbeiten mit Hochdruck an einem Gesetzentwurf, der im Sommer vorliegen soll. ..."
Unverständlich !
Wer eine Pandemie bekämpfen will, muss - sofort - Zwangsmaßnahmen auf der Grundlage des Bundesseuchengesetz gg. die Fleischindustrie in Kraft treten lassen.
Desgleichen hat die Bundesregierung, die MPs, und die sonstigen Verantwortlichen mit der Bevölkerung bis dato gemacht, und das mit Strafandrohung und bei Verstoß mit Strafverfolgung.
Wieso geht das z.B. bei der Fleischindustrie nicht ?
Hier müssen erst mal Gesetze geschaffen werden, damit die - akute - Pandemieausbreitung gestoppt werden könne.

Offensichtlich wird mit zwei Massstäben gerechnet.
Für die Bevölkerung gilt das strikte eine, und für die Fleischindustrie (vertreten durch Lobbyisten) das sanfte andere.

@Silene 13.48

spätestens in der heißen Pfanne oder im Backofen dürfte es für die Viren vorbei sein, Fleisch wird ja i.d.R. nicht roh gegessen. Sonst wären die Empfehlungen zur Maskendesinfektion auch für die Tonne

15:32 von Sisyphos3

«14 Tage Quarantäne
darüber kann man doch nur lachen
wer überprüft das ?
wer steht dahinter die Menschen zu sanktionieren …»

"Quarantäne überprüfen" ist (sehr) schwierig, wenn Menschen, die in Quarantäne sollen, an (vielen) verschiedenen Orten wohnen. Einfacher ist es bspw. bei dem Hochhaus-Komplex in Osnabrück, wo auch alle Bewohner unter Quarantäne stehen. Notorische einige Nicht-Quarantäne-Querulanten wurden dort von der Polizei festgenommen … und in Zwangs-Quarantäne in Gewahrsam gesteckt.

«… unsere Gesellschaft ist doch ne Lachnummer …»

Das ist sie ganz sicher nicht. Ganz im Gegensatz zu solchen welchen plattifizierenden Platitüden als Generalaussagen … die nicht mal mehr zum Lachen sind.

«… wo jeder macht was er will, "Recht auf Widerstand" steht im GG
und die Menschenrecht kann man ja auch vorschieben …»

Gar nichts steht im GG zu: "Widerstand gegen Quarantäne".
Menschenrechte existieren … die werden nicht "vorgeschoben".
Mit Quarantäne haben die auch nix zu tun.

Tönnies scheint kein Schinder zu sein,

der besonders ungünstige Arbeitsbedingungen bietet. DERWESTE berichtet das rund 30% der rumänischen Arbeiter die Familie mit nach Rheda-Wiedenbrück gebracht haben. Der Mann zerlegt Rinder, die Frau arbeitet in der Verpackung, die Kinder gehen in die lichtdurchflutete Betriebskita. Dort sollen schon 19 Nationen versammelt sein. Es gibt auch seit 4 Jahren einen Betriebsrat und einen Betriebsrat versuchen asoziale Firmenleitungen meist mit aller Macht zu verhindern. Thomas Leuschner, der stellvertretende Vorsitzende, berichtet sogar von multinationalen Fußballturnieren in der „Tönnies-Arena“, die der Firmenchef den Mitarbeitern direkt vors Werkstor bauen ließ.

Und ob es ungünstige Arbeitsbedingungen waren, die bei Tönnis zu massenhaften Infektionen geführt hat, oder mangelnde Disziplin der Belegschaft bei der Einhaltung der Schutz-Vorschriften, oder ungünstige Wohnverhältnisse sollte noch genau untersucht werden, bevor jemand schuldig gesprochen wird.

re Sisyphos3: Lachen?

>>unsere Gesellschaft ist doch ne Lachnummer
wo jeder macht was er will, "Recht auf Widerstand" steht im GG
und die Menschenrechte kann man ja auch vorschieben<<

Meine Güte, jetzt legen Sie aber wieder so richtig los!

Was ist passiert? Haben Sie den falschen Bericht gelesen oder stehe ich auf der Leitung?

>>es wird häufig übersehen dass auch ne Demokratie Gesetze hat die es zu befolgen gilt<<

Es wird „häufig übersehen“, dass Gesetze in einer Demokratie bestimmten Gesetzen unterliegen. Ist es das, was Sie sagen wollen?

Tönnies muss dafür gerade stehen!

Da schwillt einem der Kamm, wenn man das Video sieht, dann hat Tönnies die Hygienevorgaben einfach mal ignoriert. Zu den ohnehin unerträglichen Konditionen, bez. Unterbringung etc der Arbeiter wurde reichlich geschrieben und man kann nur hoffen, dass dieser Sklavenhaltung endlich ein Ende gemacht wird. Die "paar Euro" die es kostet die Menschen anständig zu behandeln, würde den Fleischpreis vielleicht um ein paar wenige Cent verteuern. Einzig die Gier des Herrn Tönnies wird damit bedient, widerlich. Und der Landrat stellt sich hin und redet von systemrelevanten Betrieb, als Entschuldigung, dass Tönnies KEINE Hygienekonzepte einführt? Nun steht der ganze Betrieb still, da hat man ja echt viel erreicht und bricht unsere System nun zusammen? Dummes Geschwätz eines dienstbaren Politikclowns, erbärmlich. Es gibt einfach keine Entschuldigung für ein derart fahrlässiges Verhalten, 10000de Menschen müssen für diese Gier nun leiden. Tönnies muss dafür auch finanziell geradestehen!

@ 15:58 von Silene

"Bei Raumtemperatur überstehen Coronaviren im Experiment 72 Stunden infektionsfähig auf trockenen Oberflächen. Mit einem gewissen Schwund, aber 1 Viruspartikel kann ja im ungünstigsten Fall für eine Infektion schon ausreichen.

Kühl, dunkel oder fettig gelagert bleiben die Viren deutlich länger gefährlich, in gefrorenem Zustand sogar jahrelang."
.
Jetzt erklären Sie doch mal dem geneigten Publikum den Unterschied zu Gemüse?
Oder den Unterschied zwischen einer Türklinke oder einer Gurke?
Nochmal, Sie brauchen kein Fleisch essen, wenn Sie es nicht mögen.
Corona hat absolut nichts mit der Situation von Leiharbeitern zu tun.

Indizienkette

Neben den zehn Pelztierfarmen in Brabant, die von SARS-2 durchseucht wurden hat es gerade (17. Juni) auch einen Nerzzüchter in Dänemark (Nord-Jütland) erwischt. Da die Freiläuferkatzen aus den Niederlanden vermutlich nicht so weit herumstreunen, muss die Infektion auf anderem Weg erfolgt sein.

Es würde mich jetzt brennend interessieren welche Nahrung (Schlachtabfälle) die Nerze und Katzen in den betreffenden Farmen so in den Futternäpfen hatten.

Corona-App jetzt sofort in den Praxiseinsatz ?

"... Zudem dringt die Bundesregierung auf die schnelle Eindämmung des "regionalen Infektionsgeschehens" im Umfeld der Tönnies-Fabrik in Rheda-Wiedenbrück. Es komme jetzt darauf an, möglichst schnell die Infektionsketten zu unterbrechen, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Berlin. Daher sei es richtig, dass im Landkreis Gütersloh in großem Maßstab Reihentests angeordnet worden seien ..."

Damit die Corona-App - wenn überhaupt - eine sinnvolle Wirkung hätte erzielen können, hätten dauerhaft Corona-Tests durch geführt werden müssen.
Aber es fällt auf, dass erst mal jede Menge Leute gar nicht getestet wurden. Erst jetzt ist der Start.
Inzwischen haben sich schon wieder eine Vielzahl von Menschen angesteckt.
Selbst wenn jetzt die Corona-App eingesetzt werden würde, was bringt das ?

Aber die Bundesregierung, die MPs, und die sonstigen Verantwortlichen können ja im Bereich des Infektionsradius den Leuten per Maßnahme und ag. d. Bundesseuchengesetzes die Corona-App aufzwingen.

@deutlich 16:06

spätestens in der heißen Pfanne oder im Backofen dürfte es für die Viren vorbei sein, Fleisch wird ja i.d.R. nicht roh gegessen. Sonst wären die Empfehlungen zur Maskendesinfektion auch für die Tonne

Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Ihnen ist aber vielleicht nicht klar, wie leicht man sich infizieren kann, wenn man kontaminiertes Material mit bloßen Händen anfasst ohne sich wenig später selbige zu reinigen/desinfizieren. Am Grill haben Sie vermutlich kein Waschbecken installiert.

Bei einer geringen Kontamination ist das Risiko für eine Einzelperson glücklicherweise ziemlich gering. Aber wenn tausende Menschen rohes Fleisch in die Hand nehmen, könnte es den einen oder die andere durchaus erwischen. Wieviele Schnitzel produziert Tönnies eigentlich pro Tag?

@ 16:16 von Silene

"Es würde mich jetzt brennend interessieren welche Nahrung (Schlachtabfälle) die Nerze und Katzen in den betreffenden Farmen so in den Futternäpfen hatten."
.
Vermutlich waren das Veggie-Burger, vegane Schnitzel oder vegetarisches Rinderfilet, mit denen der Erreger eingeschleppt wurde.

um 16:14 von Forfuture

"Tönnies muss dafür auch finanziell geradestehen!"

Eben gerade nicht finanziell, weil davon keiner was hat. Gefängnis muss her. Wir schlagen uns seit vollen drei Monaten mit der Pandemie herum; niemand kann mehr behaupten, er hätte nicht gewusst, welches Verhalten richtig und welches falsch ist. Alle, die von den Zuständen wussten, müssen am Ende dieses Jahres eine Vorstrafe auf ihrem Führungszeugnis stehen haben - oder im Gefängnis sein.
_

14:26 von Leipzigerin59 / aus: "Druck auf Fleischindustrie …"

«Wildlachse … finden laut dieser Doku ihren Weg
in ihre Laichgebiete nicht zurück
oder sterben,
wegen der Umweltkatastrophe.»

Oder es besteht die Gefahr, dass die verbliebenen verschiedenen Arten von Wildlachs aus ihren Lebensräumen durch Zuchtlachse verdrängt werden, die immer in großer Zahl aus Lachsfarmen entkommen.

Die Zuchtlachse sind größer, kräftiger, und aggressiver als fast alle Arten von Wildlachsen … und "vermischen sich" genetisch mit den wild lebenden Arten. Weil bei der Begattung des Laichs die Zuchtlachse "bessere Karten" gegenüber den Männchen der Wildlachse haben.

Nicht nur in Norwegen … aber auch in Kanada ein stetig bedrohlicher werdendes Problem. Was in der Doku nur sehr am Rande erwähnt wird:
Auch vor den Küsten von Chile sind exorbitant viele Lachsfarmen. Mit der gleichen Problematik wie in NOR + CAN. Nur gibt es in CHI keine Wildflüsse mit laichenden Wildllachs-Populationen.

Zuchtlachs an Land in Farmen "wäre besser".
Aber mehr Aufwand und Kosten …

15:48 Kommentartor

"Jetzt auch noch Ressentiments gegenüber den ausländischen Bürgern zu schüren......."

Wie bitte?
Das wäre ja das allerletzte.
Diese Menschen sind eher die Opfer einer vollkommen verkorksten Agrarpolitik.

Allerdings ist es auch wohlfeil mit dem Finger auf die Firma Tönnes oder Herrn Tönnes zu zeigen sie sind das Ergebnis dieser verkorksten Agrarpolitik.

"... wenn man das Video

"... wenn man das Video sieht, dann hat Tönnies die Hygienevorgaben einfach mal ignoriert ... Tönnies muss dafür gerade stehen! ... "

Tja, aber wer hat denn dafür gesorgt, dass es keine nennenswerten Prüfungen mehr gab ?
Die Lobbyisten haben immer darauf verwiesen, dass Vorschriften abgebaut werden müssten, damit der Mittelstand nicht durch Bürokratie belastet wird.
Da hat die Politik für die Fleischindustrie ganze Arbeit geleistet worden.

Das "schwarze-0-Kaputtsparen" hat offensichtlich dazu geführt, dass die zuständigen Behörden derart mit Personal und Material ausgedünnt wurden, dass es letztendlich die Selbstverpflichtung und die Selbstkontrolle der Fleischindustrie übrig blieb.

Das fatale Ergebnis sehen wir jetzt.
Corona-Pandemie-Ausbreitung, und die Verantwortlichen wollen jetzt Gesetze machen.

Was kann für dieses Nachgeben und Falschhandeln der Politik die Fleischindustrie dafür ?

15:36 Kessl

"schnelles handeln der Politik ist der Grund warum wir in dieser Situation sind......"

Im Grunde bin ich bei ihnen.

Würde aber eher betonen, dass oft das lange Aussitzen das Problem ist, um dann wenns "brennt" aus dem Bauch heraus übernacht nicht immer sinnvolle Entscheidungen zu treffen.

@NeutraleWelt 16:15

[Silene] "Bei Raumtemperatur überstehen Coronaviren im Experiment 72 Stunden infektionsfähig auf trockenen Oberflächen. […] Kühl, dunkel oder fettig gelagert bleiben die Viren deutlich länger gefährlich, in gefrorenem Zustand sogar jahrelang."
.
[Neutrale Welt] Jetzt erklären Sie doch mal dem geneigten Publikum den Unterschied zu Gemüse?
Oder den Unterschied zwischen einer Türklinke oder einer Gurke?

Stellen Sie einfach gerne Fragen oder lesen Sie auch ab und zu mal die Antworten?

Also gerne noch einmal: Grundsätzlich sind Viren auf allen gekühlten Oberflächen deutlich länger haltbar/infektiös als bei Zimmertemperatur. Egal ob Türklinke, Schnitzel oder Gurke.

Es gibt nirgendwo einen Hotspot bei der (TK) Verarbeitung von Gemüse , aber weltweit hunderte von betroffenen Betrieben in der Fleischverarbeitung und zehntausende Infizierte. Das könnte durchaus mit der Tatsache zu tun haben, das SARS-2 eine Zoonose ist. Bei dem nahe verwandten MERS war Kamelfleisch das Reservoir

@ 16:24 von Silene

"Bei einer geringen Kontamination ist das Risiko für eine Einzelperson glücklicherweise ziemlich gering. Aber wenn tausende Menschen rohes Fleisch in die Hand nehmen, könnte es den einen oder die andere durchaus erwischen."
.
Da haben Sie sicherlich recht.
Tönnies und die anderen Schlachtbetriebe können sich keine Förderbänder oder ähnliches leisten.
Also stellt man Rumänen oder Bulgaren ein und macht eine Menschenkette von der Zerlegebank bis ins Kühlhaus. Also bei 1000 Händen etwa 500 ArbeiterInnen*g. Und die betatschen alle Ihr Fleisch. Und lachen dabei. Einige sollen sogar Raucher sein.
Danke für Ihre Sorge um mich!
Sie müssen kein Fleisch essen!
Niemand zwingt Sie dazu!

@Sisyphos3, 15:36

"Von einem Stück Fleisch sollte also keine Gefahr ausgehen,
wie auch ? von der Schlachtung bis zur Verarbeitung .... im Kühlregal bzw, bei mir in der Küche vergehen doch 2 ... 3 Tage,
wie soll das Virus so was überleben
dazu kommt dass ich das Fleisch vielleicht beim Abwaschen anfasse aber üblicherweise wird mit 130 .... 150 ° in der Pfanne sicher zu warm für Viren"

Dass von solcherart "produziertem" Fleisch keine Gefahr für SIE ausgehen kann, scheint hier Ihre einzige Sorge zu sein.

16:15 von NeutraleWelt

«Corona hat absolut nichts mit der Situation von Leiharbeitern zu tun.»

Corona-Übertragung hat immer mit enger menschlicher Nähe zu tun.

Ob in einem Schlachthof durch eng bei einander arbeitende Schlachter / Zerleger. Ob durch beengte Wohnverhältnisse in Gemeinschafts-Unterkünften mit wenig geeigneten Sanitäranlagen, um das Infektionsrisiko zu mindern.

Da für nicht wenige Leiharbeiter beide Aspekte zutreffend sind. Hat Corona-Verbreitung ganz selbstverständlich (auch) mit Leiharbeitern zu tun. Der aktuelle Fall bei Thönnies ist ja nun gar nicht der erste Fall dieser Art in einem Schlachthof, der in Deutschland auffällig wurde …!

Corona-Ansteckung über Schlachtfleisch ?

Wohl kaum.
Wäre dem so, dann hätte die Corona-Pandemie ganz andere Ausmaße angenommen.
Die Zustände in den Schlachtereien sind lange bekannt.
Seit dem Tag an dem der Corona_Aschermittwoch_2020 kam, hatte das Virus genügend Zeit sich über diese Kette des Schlachtfleisches bis dato. zu verbreiten.

Allerdings ist die Verbreitung von Viren, sei es Corona oder bereits weiter mutierte Viren, selbstverständlich über - lebende - Tiere weiterhin möglich.
Das geschieht seit Millionen von Jahren so.

Die Zuchtlachse sind größer,

Die Zuchtlachse sind größer, kräftiger, und aggressiver als fast alle Arten von Wildlachsen … und "vermischen sich" genetisch mit den wild lebenden Arten. […]
Nicht nur in Norwegen … aber auch in Kanada ein stetig bedrohlicher werdendes Problem. Was in der Doku nur sehr am Rande erwähnt wird:
Auch vor den Küsten von Chile sind exorbitant viele Lachsfarmen. Mit der gleichen Problematik wie in NOR + CAN.

Nicht nur die Zuchtlachse selbst sind das Problem.
Die Fische werden nämlich in riesigen Tankschiffen aus Norwegen um die halbe Welt transportiert, um dann in einer Zuchtanlage zu enden, die nur durch Netze von der Außenwelt getrennt ist.

Mit dem Wasser aus den Tanks dieser Schiffe wird eine ganze Biozönose exportiert, inklusive der norwegischen Fischparasiten und antibiotikaresistenter Bakterienstämme. Ökologisch ist das eine Katastrophe.

16:26 von NeutraleWelt

«Vermutlich waren das Veggie-Burger, vegane Schnitzel oder vegetarisches Rinderfilet, mit denen der Erreger eingeschleppt wurde.»

Noch viel wahrscheinlicher … war's Unverdünntes Tofu im Glas.

@ 16:24 von Silene

"Ihnen ist aber vielleicht nicht klar, wie leicht man sich infizieren kann, wenn man kontaminiertes Material mit bloßen Händen anfasst ohne sich wenig später selbige zu reinigen/desinfizieren. Am Grill haben Sie vermutlich kein Waschbecken installiert."
.
Ich weiß nicht, aus welchem Kulturkreis Sie kommen oder wie Ihr Haushalt ausgerüstet ist.
Ich habe es mir mittlerweile abgewöhnt mein Grillgut mit bloßen Händen zu wenden oder auf den heißen Grill zu packen.
Meine Frau hat mir dazu eine Gabel empfohlen. Das klappt hervorragend!
Außerdem verfolgen wir so eine griechische Idee, nennt sich "Hygiene".
Seit dem lutsche ich das Fleisch nicht mehr ab und mache mir auch keine Steak-Gesichtsmaske mehr.
Danke für Ihre Sorgen um die ganzen Carnivoren.

um 16:24 von Silene

Ich weise noch mal daraufhin, dass Restaurants geschlossen worden sind, weil das Abstandsgebot der Gäste nicht gewährleistet werden konnte; dass aber alle Restaurants weiterhin außer Haus liefern durften. Auch nach dem Tönnies-Skandal hat sich nichts daran geändert, dass es keinen Hinweis darauf gibt, dass sich Konsumenten über den Weg der Nahrungszubereitung und -aufnahme infiziert haben. Es ist theoretisch möglich, aber äußerst unwahrscheinlich.
_

Bundesregierung verspricht schnelles Handeln

Wenn dem so wäre, müsste die Bundesregierung die komplette Fleischindustrie wg. Corona zu machen.

Das ging bei Schulen und Kitas und Einzelhandel und Friseure und Freelancer usw. auch. Zur Erinnerung:
Alles zu in den Einkaufszonen !

Wieso geht es bei der Fleischindustrie nicht ?

Es geht wieder los

Die Zahlen verdeutlichen wieder einmal, wie ansteckend dieses Virus ist. Und dabei gelten in Fleischverarbeitenden Industrien per se hohe Hygienestandards. Also hat sich das Virus wohl nicht im Betrieb, sondern in der Unterkunft verbreitet. Dort leben viele Menschen auf engem Raum zusammen.

Aber das sind doch die Zustände, die wir ab Ende Juni auch in unseren Kitas und Schulen wieder einführen. Das Abstandsgebot fällt, Masken optional, Kinder schreiend und tobend, triefend und schniefend...auch auf engem Raum. Glaubt jemand wirklich, dass diese Zustände weit von den Zuständen in einer Unterkunft entfernt sind?

Ja, die Kindergruppen sollen sich nicht durchmischen. Aber das schützt doch das Einzelne Kind überhaupt nicht - sondern es sorgt nur dafür, dass nicht noch mehr Kinder in den Brunnen fallen, nachdem bereits eins reingefallen ist.
Und die ErzieherInnen und LehrerInnen müssen dann als einzige Berufsgruppe so direkt mit den Kindern in Kontakt tretten. Auch das wird Folgen haben.

um 16:30 von MartinBlank

Da sind wir uns einig, von einer Strafverfolgung bin ich ohnehin ausgegangen, aber Sie haben schon recht, bei den Kontakten diese Herrn ist das vielleicht etwas naiv. Sieht man, was für ein "Ticket" Leute zu Recht erhalten haben, wenn sie gegen die Versammlungsgebote verstossen haben, dann muss dieser Skandal bei Geschäftsführung und anderen Verantwortlichen in der Tat eine Vorstrafe zur Folge haben. Bei dem von mir angesprochenen, finanziellen Teil dachte ich eher an die tausenden von Menschen, die nun ihre Kinder betreuen müssen und daher kein, oder deutlich weniger Geld verdienen können. Die ganzen Kleinunternehmer die durch die Quarantäne und Schließung des Werkes nun sicher enorme Verdienstausfälle haben etc.

Die Verantwortlichen, seien sie bei Bundesregierung, bei der Landesregierung, oder seien sie bei sonstigen verantwortlichen Behörden: sie handeln zu spät.

Erst entsteht ein Corona-Hotspot, dann wird beraten, und dann gehandelt.

Wo sind denn die Präventiv-Konzept-Maßnahmen gegen Corona ?

Es kann nicht sein, dass die Bevölkerung mit ihren von den Verantwortlichen auferlegten Corona-Zwangsmaßnahmen gegen Corona die Präventiv-Konzept-Maßnahmen gegen Corona sein sollen.

@NeutraleWelt 16:43

[Silene] Bei einer geringen Kontamination ist das Risiko für eine Einzelperson glücklicherweise ziemlich gering. Aber wenn tausende Menschen rohes Fleisch in die Hand nehmen, könnte es den einen oder die andere durchaus erwischen.

[NW] Also stellt man Rumänen oder Bulgaren ein und macht eine Menschenkette von der Zerlegebank bis ins Kühlhaus. Also bei 1000 Händen etwa 500 ArbeiterInnen*g. Und die betatschen alle Ihr Fleisch. Und lachen dabei. Einige sollen sogar Raucher sein.
Danke für Ihre Sorge um mich!

Vielleicht war es nicht für jeden verständlich: ich bezog mich auf die Menschen, die das rohe Fleisch aus der Packung nehmen um es z.B. zu grillen. Ohne sich sofort danach die Hände zu waschen.

Sie dürfen meinetwegen soviel Fleisch und Schnaps konsumieren, wie sie wollen. Bleiben Sie gesund!

16:07 von schabernack

"Einfacher ist es bspw. bei dem Hochhaus-Komplex in Osnabrück, wo auch alle Bewohner unter Quarantäne stehen. Notorische einige Nicht-Quarantäne-Querulanten wurden dort von der Polizei festgenommen … und in Zwangs-Quarantäne in Gewahrsam gesteckt.

Mögen Sie mir verraten woher Sie diese Daten haben? Finde dazu nichts. Seitdem ich diesen Artikel gelesen habe, bin ich etwas demotiviert. Eigentlich sind die Zahlen in Osna sehr gut und ich hatte mich auf die Aufhebung der 2-Haushalte-Regel ab Montag gefreut. Jetzt werde ich vielleicht doch besser zur Hikikomori. (hatte kurzzeitig überlegt mich hier so zu nennen – erschien mir aber zu pessimistisch) ;-)

Gruß, Kaneel

16:53 von NeutraleWelt

«Ich habe es mir mittlerweile abgewöhnt mein Grillgut mit bloßen Händen zu wenden oder auf den heißen Grill zu packen.
Meine Frau hat mir dazu eine Gabel empfohlen.»

Meine Freundin hat mir dazu eine Grillzange geschenkt …

@schabernack 16:52

Noch viel wahrscheinlicher … war's Unverdünntes Tofu im Glas.

Nerze und Katzen mit unverdünntem Tofu zu füttern erfüllt den Tatbestand der Tierquälerei.

Wo sind denn die

Wo sind denn die Gewerkschaften? Ham die keine Lust , sich zu kümmern? .
Warum müssen die Schlachthofsklaven in werksunterkünften wohnen? Gibts nichts besseres? Sind die zu geizig? Können die sich nicht mehr leisten?
Tönnies ist stinkreich. Die Arbeiter arm. Merkt man doch sofort, was hier abgeht. Die Besitzer bereichern sich massiv auf Kosten der Belegschaft.
Das muss geändert werden. Aber nicht durch Preise rauf, sondern Marge runter.

@NeutraleWelt 16:53

Danke für Ihre Sorgen um die ganzen Carnivoren.

Sie müssen mir nicht danken. Aus einem Problem der Carnivoren kann sich schließlich auch sehr schnell ein Problem für die Restbevölkerung entwickeln.

Gegen die Fleischindustrie : Deutschland wird vegetarisch !

Vorschlag für die Bundesregierung, die MPs, und sonstige Verantwortliche, denen offensichtlich nix einfällt, was als Sofortmaßnahme gegen die Corona-Verbreitung seitens der Fleischindustrie helfen könnte:

Deutschland wird vegetarisch !

@ 16:49 von schabernack

Hallo Herr schabernack,

natürlich haben auch die Wohnverhältnisse damit etwas zu tun.
Aber mal ehrlich, werden die diktiert?
Es steht jedem frei zu wohnen wie er will.
Bei mir im Haus wohnen in einer Wohnung so zwischen 6-8 Albaner (wechselnd). Auf 40qm.
Die wollen Geld sparen, das geht in die Heimat. Was wollen Sie denen vorschreiben?
Jeder muss sich jetzt eine eigene Wohnung suchen?
Ist da jetzt Tönnies verantwortlich? Oder irgendeine Schlachterei, ein Bauer oder wer auch immer?
Die Diskussion ist hier nicht sachlich orientiert. Ist deswegen Fleisch ein schlechtes Lebensmittel, nur weil einige es nicht mögen? Potentieller Gefahrenüberträger, weil manche es nicht essen?
Wenn Tönnies Hygienevorschriften nicht beachtet hat, ist das ein anderes Thema.
Hat aber nichts mit dem Produkt Fleisch zu tun.

Grüße nach Japan ;-)

@0_Panik

Corona-Ansteckung über Schlachtfleisch ? Wohl kaum.
Wäre dem so, dann hätte die Corona-Pandemie ganz andere Ausmaße angenommen.

Viren können sich nicht in beliebigen Wirten vermehren (lassen). Es gibt Wirtsorganismen, da funktioniert das hervorragend, in anderen jedoch nur sehr schlecht oder gar nicht.

Bei Schweinen konnte eine Übertragung von SARS-2 im Experiment noch nicht nachgewiesen werden. Es gibt aber eine ganze Reihe anderer Coronaviren, die in Zuchtschweinen weit verbreitet, um nicht zu sagen epidemisch auftreten. Diese Viren benutzen die gleichen Membranproteine um Zellen zu befallen und auch die gleichen Enzyme zur Vermehrung. SARS-2 könnte theoretisch in sehr geringem Maße quasi als blinder Passagier in diesen Tieren mitgereist sein. Schon bei akut erkrankten Menschen ist das Virus nicht immer leicht zu detektieren. Bei Katzen hat man das Virus lange ignoriert, weil es keine Symptome hervorruft.

Es wäre durchaus denkbar, dass es in Schweinen übersehen wde

@Schabernack @Kaneel 17:12

Eventuell haben Sie das Hochhaus in Göttingen gemeint? Und es gibt Quarantänemaßnahmen im Landkreis OS und nicht Stadt?
Vielleicht wurde das jetzt etwas vermischt?

Hexenjagd

Nicht zu fassen! Erst macht die Regierung die Automobilindustrie kaputt und jetzt ist die Fleischwirtschaft dran! Europa freut sich und in Deutschland wird Hirn gegen Vakuum ausgetauscht! Dann bitte, alle nur noch Bio Food, aber bitte daran denken, dass auch das Arbeitslosengeld und Hartz4 angepasst wird, denn nach dem stoppen der Werksverträge wird es ja keine Arbeitskraft mehr geben, da wir uns ja zu fein für eine solche Arbeit sind! (Schließlich haben wir ja nicht 8 Jahre die Schulbank gedrückt, um dann für 10€ zu arbeiten)
Schnelles handeln und Transparenz hätten wir uns auch für die Politik gewünscht in der Offenlegung der Hunderte von Millionen für externe Berater! (Meinen Job macht ein Berater?) was auch klar sein sollte, wenn man Werkverträge für unzulässig hält, dann doch bitte für alle, jede Branche, oder sind da vielleicht Lobbyisten aus der Politik zu stark vertreten!? Kurzum, klasse wie wir durch Neid und Missgunst uns in ein wirtschaftliches Desaster stürzen!

@ 17:10 von Silene

"Sie dürfen meinetwegen soviel Fleisch und Schnaps konsumieren, wie sie wollen. Bleiben Sie gesund!"
.
Danke!
Das wünsche ich Ihnen auch!
Ein langes Leben in Zufriedenheit!
Mit Tofu!
Und meiden Sie Lachs!
Man weiß ja nie......

um 17:19 von Bender Rodriguez

"Aber nicht durch Preise rauf, sondern Marge runter."
Sehr richtig! Genau das ist der Punkt nicht nur hier, sondern in sehr, sehr großen Teilen der Wirtschaft und des Handels. Sieht man bei den Konzernen, ob Lebensmittelketten, Pharma, Chemie, Auto usw. überall jedes Jahr gewaltige MILLIARDEN-Gewinne, selbst die Unternehmen, wie Lufthansa, die obendrauf noch die unverschämte Skrupellosigkeit besitzen, zig Steuersparunternehmen in Steueroasen zu besitzen. Die Gier widert mich an und bitte, nicht wieder die üblichen Neidvorwürfe, ich kenne einige sehr reiche Menschen, ich möchte mit keinem von denen tauschen. Die Erzeuger und Mitarbeiter, die sehr niedrig entlohnt werden, die wirklich systemrelevanten Berufe wie PflegerInnen etc könnte man fair bezahlen, unsere Gesellschaft sozial und nachhaltig, also umweltverträglich umbauen, wenn diese Gier weniger unterbunden würde und diese Gelder nutzbringend für die Allgemeinheit eingesetzt würden.

So viel zum Mindestlohn ...

... und was bleibt, wenn man zu wenig zahlt.

Bei der Fleischindustrie will man etwas ändern, ich hoffe nur es zielt allgemein auf den Sektor der Geringverdiener/innen.

Nach einem 8 Stunden / Tag und die 5 Arbeitstage pro Woche muss man von dem Lohn ohne Zuschüsse leben können.

Vor etwa 30 Jahren konnte man in solchen Branchen noch von seinem Lohn leben. Wer Zuschüsse zum Leben während der Arbeit benötigt, brauch diese auch wenn er in Rente geht!

17:12 von Kaneel / @schabernack

«Mögen Sie mir verraten woher Sie diese Daten haben? Finde dazu nichts.»

Sehr gut … dass Sie nachfragen.
Können Sie auch nichts zu finden … zu Osnabrück.
Habe mich Niedersachsen-verwirrt vertan.
Der Hochhaus-Komplex ist nicht dort … aber in Göttingen.

Ich las darüber in einem (meist auflistendem) Artikel im Kölner Stadt Anzeiger mit dem Schwerpunkt: "Aktuelle Corona-Hotspots" in Deutschland.
In diesem Fall liegt die Quelle wohl bei der Feier einer Großfamilie + einer illegalerweise geöffneten Shisha-Bar, in der sich Familienmitglieder zum Feiern trafen. In Göttingen ist inzw. ein 2. Hochhaus-Komplex, in dem auch sehr viele Infektionsfälle sind. Es ist nicht in Osnabrück !

«Jetzt werde ich vielleicht doch besser zur Hikikomori …
mir aber zu pessimistisch.»

Kein Grund … zu "Hikikomori" zu werden.
Ist dann doch … sehr weltabgewandt + verschroben.

Werden Sie zu "O-zap-pa". Wörtl.: "Geehrtes-Vermischtes-Gesindel".

"Die Kleinen Fische" = "etwas daneben" … aber stets gesellig !

die grüninnen kommen aus dem lachen

nicht mehr raus. ohne sich selbst vor micros lächerlich zu machen, tun das jetzt die altparteien gemeinsam mit dem massenschlachter. sarrazin hat jeden tag mehr recht

17:31 von NeutraleWelt / @schabernack, 16:49

«natürlich haben auch die Wohnverhältnisse damit etwas zu tun.
Aber mal ehrlich, werden die diktiert?
Es steht jedem frei zu wohnen wie er will.»

Für Leiharbeiter in verschiedenen Arten von Leiharbeitsverhältnissen ist selbst-gewählter Wohnort aber nur Theorie. Nicht nur bei denen in der Fleischverarbeitenden Industrie. Übetragen kann man das auch auf Saisonkräfte in der Landwirtschaft.

Bei den Löhnen in Schlachthöfen ist Wohnungssuche "auf dem Freien Markt" Illusion. Auch für diejenigen Leiharbeiter, die gerne dort was zum Wohnen suchen würden. "Multi-Abhängigkeit" ist ja einer der ganz miesen Aspekte, der zu diesem ganz miesen "Geschäftsmodell" dazu gehört. Mit Konsequenzen … die nun durch Corona in einer Art öffentlich auffällig werden … die so vorher nicht war.

«Wenn Tönnies Hygienevorschriften nicht beachtet hat, ist das ein anderes Thema. Hat aber nichts mit dem Produkt Fleisch zu tun.”

Fleisch als Nahrungsmittel ist nichts, was ich verdamme.
Oder gar nicht esse …!

@schabernack

Kein Grund … zu "Hikikomori" zu werden.
Ist dann doch … sehr weltabgewandt + verschroben.

Werden Sie zu "O-zap-pa". Wörtl.: "Geehrtes-Vermischtes-Gesindel".

"Die Kleinen Fische" = "etwas daneben"

passt! ;-)

… aber stets gesellig !

nicht stets, aber doch gerne, um nicht obiges zu werden. ;-)

16:24 von Silene

wenn man kontaminiertes Material mit bloßen Händen anfasst
.
also da bin ich ohnehin empfindlich
Lebensmittel, begrabsche ich seltenst
was mich bei so Kochsendungen im Fernsehen anekelt
rohes Fleisch - um das es ja hier geht lege ich mit ner Zange auf den Grill oder in die Pfanne
und wenden, ich weiß nicht was sie für Hornhaut auf den Fingern haben
aber ich würde die mir dabei verbrennen

EIner der Lobbyisten? um 17:52 von C.K.

Gut, Sie wollen nicht wahr haben, dass wir unsere Wirtschaft und unseren Lebensstil sehr schnell sehr deutlich umstellen müssen. Ihre Sache, aber die weltfremden Träumer sind die, die an den bisherigen Handlungsweisen festhalten wollen. Nun aber zu behaupten die Regierung würde die Autoindustrie und nun die Fleischindustrie(allein der Name...)zu zerstören ist einfach völlig daneben. Wenn diese und viele andere Großkonzerne von Ihrer eigenen Gier nach kurzfristigen hohen Gewinnen davon abgehalten werden, sich zukunftsfähig umzubauen, dann vernichten diese Konzerne sich selbst und wir alle werden darunter leiden. Sie verteufeln die, die an der Problemlösung arbeiten und trällern das Lied derer, die für das Problem verantwortlich sind. Entweder Ihnen fehlt der Überblick, oder Sie verfolgen hier lobbyistische Interessen.

16:33 @schabernack

In der Doku ist von Lachsfarmen in Kanada und Norwegen die Rede.

Ich hätte jedoch nicht gedacht,
dass die Lachse sich vermischen können,
weil die "abgeschirmt, abgetrennt" leben.
(Ich habe die Doku noch nicht komplett angeschaut.)

Doch allgemein, die Menschen sind auf dem Weg, sich zu vergiften.

@ Forfuture 17:54

"bitte, nicht wieder die üblichen Neidvorwürfe, ich kenne einige sehr reiche Menschen, ich möchte mit keinem von denen tauschen"

Warum reden Sie dann immer von "Gier"?

Und wenn Sie schon im ersten Teil dieses Posts auf die großen AGs anspielen: wissen Sie wieviel von den Mrd-Gewinnen für eine Aktie überbleibt? Und weil Sie gerade von der Lufthansa schreiben: Wissen Sie, wie sich die Aktionärsstruktur dort zusammen setzt? Es scheint, daß nicht. Dann sollten Sie sich mal schlau machen!

Ich habe übrigens selber knapp 10 Jahre als Pfleger gearbeitet. "Systemrelevant" ist aber etwas anderes. Vielleicht sollten Sie mal darüber nachdenken, wer den Pfleger letztendlich bezahlt. Was jetzt Nichts über die Sinnhaftigkeit einer solchen Tätigkeit aussagen soll.

Was anderes als Neid kann ich in Ihrem Post leider nicht erkennen!

Gleichheit sollte Rechnung getragen werden

Jedenfalls mehr als der individuellen Freiheit - denn diese ist die Ursache von immer mehr Ungleichheit.
Soll im Klartext heissen:
jeder Bürger, egal welchen Bildungsgrades und welchen sozialen Status', sollte aller 5 Jahre "niedere" Arbeiten verrichten müssen, je nach Gesundheitszustand und sonstigen Sozialarbeiten im Alltag, die ansonsten nur Osteuropäer, Tage- und Niedriglöhner verrichten. Wichtig ist, dass diese Tätigkeiten zum Allgemeinwohl beitragen und egoistische Charaktereigenschaften im Zaum halten.
Z.B. Spargelstechen, Schlachten von Tieren, Kellnern, Gärtnern, Pflege von Mitbürgern...
Ansonsten kommen wir aus der Ungerechtigkeit der immer größer werdenden sozialen Kluft niemals heraus!

18:38 von Leipzigerin59 / @schabernack

«Ich hätte jedoch nicht gedacht,
dass die Lachse sich vermischen können,
weil die "abgeschirmt, abgetrennt" leben.
(Ich habe die Doku noch nicht komplett angeschaut.)»

Schauen Sie sie sich an … wenn Sie in Ruhe Zeit dazu finden.

Hannes Jänicke nennt auch eine Zahl zu den Zuchtlachsen, die in NOR pro Tag / pro Monat aus den Netz-Gehegen "entkommen". Sie ist hoch … mir aber nicht ohne erneuetes Anschauen der Doku präsent.

In einigen Flüssen suchen Behörden in NOR inwischen gezielt nach "ausgebüchsten" Zuchtlachsen. Finden sie welche … werden diese Lachse rausgefischt (wenn möglich) … und getötet.

Es ist schon nach 12 Uhr

Es wird höchste Zeit diese Tiertötungsfabriken abzuschaffen. Diese sind unsozial, unbarmherzig und nützen nur dem Unternehmen! Als es noch Metzgereien gab, war die Versorgung unserer Bürger immer gewährleistet! Viele Sorten von Würsten wurden hergestellt und der Genuss war viel größer! Es wird Zeit umzudenken!

@ 17:14 von schabernack

"Meine Freundin hat mir dazu eine Grillzange geschenkt …"
.
Angeber! ;-)

um 18:39 von European Son

Ich halte Ihre Schlußfolgerungen für unschlüssig. Ja, ich kenne die Struktur der LH und dennoch steht dem (meiner Ansicht nach schlechten) Rettungsplan nur EIN Großaktionär entgegen. Da können sich die vielen tausend Kleinaktionäre auf den Kopf stellen. Es wird auch immer so dargestellt, als würde ich die Zerschlagung dieser Konzerne fordern. Völliger Unsinn, ich sehe nur die Strategie dieser Konzerne möglichst hohe, schnelle Gewinne zu erzielen, dabei aber nicht in den für den Konzern überlebenswichtigen Umbau investieren, der unumgänglich ist, um auf diesem Planeten weiterhin lebenswert zu existieren. Es ist doch offensichtlich, dass man keine Autos mehr verkaufen kann, wenn der Klimawandel uns die Lebensgrundlage entzieht usw. Diese Umweltzerstörung und die damit verbundene, zwangsläufige Zerstörung ist keine Theorie und nicht erst in 300 Jahren angesagt. Ein so offensichtliches Mismanagement zum kurzfristigen Gewinn kann ich mir nur mit Gier erklären, oder sind es Geisteskranke?

@ WM-Kasparov-Fan 18:46

"Jeder Bürger, egal welchen Bildungsgrades und welchen sozialen Status', sollte aller 5 Jahre "niedere" Arbeiten verrichten müssen"

Nette Idee. Aber utopisch.
Ich denke, bereits ein oder sogar zwei Jahre sozialer Dienst - in vielerlei Ausführung, verbindlich für jeden - würde manchen Blick auf die Begebenheiten ändern und jedermann/frau mit den Problemen seiner/ihrer Mitmenschen vertrauter machen.

@European Son um 18:39 Uhr

"Was anderes als Neid kann ich in Ihrem Post leider nicht erkennen!"

Meinen Sie nicht, dass das "Argument" NEID mittlerweile - nach so vielen Jahrzehnten der Anwendung - mehr als ausgeleiert ist?
Es gibt heute sehr viele Menschen, die für ein besseres Leben auf mehr Konsumverzicht setzen, sogar auf Eigenversorgung; und denen die Aktionäre und sonstigen Habgierigen am Allerwertesten vorbei gehen.
Zwar reden Regierungen (z.B. unsere mit Frau Merkel) immer noch von der Wichtigkeit des Wohlstandes und dessen Wachstum, aber das ist ja nur die Folge von der Beeinflussung/Lobbyarbeit/Korruption der Konzerne auf die Regierungen.

18:49 von Jürgen Fritz

nur nebenbei. auch früher gab es schlachthöfe, städtisch betriebene, die die bürger aber nicht in der innenstadt wollten. auch damals haben die metzger dort ihr fleisch gekauft, wie jetzt die wenigen auch beim tönnes kaufen (zum grossenteil)

@European Son um 19:15 Uhr

"Nette Idee. Aber utopisch."

Oohh, danke für die Antwort. Das klingt nicht nach totaler Abneigung.

Und sorry - vorweg, für einen Kommentar meinerseits an Sie gerichtet soeben (falls er freigegeben wird), da habe ich Sie evtl. vorschnell falsch eingeschätzt. Naja - kommt auf Ihre und meine Selbstkritikfähigkeit an.

Seit Jahren sind die

Missstände in Schlachthöfen und den Fleischfabriken bekannt. Es gab viele Beiträge Monitor, Report usw.
Politik, Behörden und Justiz haben tatenlos zugesehen, wie die Fleischbarone auf Kosten von Arbeitern, Bauern, Hygiene und Tierschutz Millionen verdient haben.
Es braucht strenge Gesetze und Vorschriften, Kontrollen und Strafen bis hin zu Haft und Gewinnabschöpfung bei Verstößen.
Fleisch braucht einen fairen Preis, aber Preiserhöhungen dürfen nicht in den Taschen der Fleischbarone landen, sondern bei denen , die die Leistung erbringen.

@Forfuture 19:04

Sie spielen auf Hr. Thiele als Großaktionär an? Auch dem ist sein heutiges Vermögen nicht in den Schoß gefallen.
Und natürlich kann die Mehrheit gegen seine Vorstellungen etwas machen. Ob sie das wollen, ist eine andere Frage.

Aber es liegt nicht nur an der "Industrie" - wie manche das nennen - oder an den Konzernen - wie Sie sagen. Jeder einzelne muß für sich etwas ändern und nicht nur auf die anderen zeigen.
Und weil Sie Autos ansprechen. Wer kauft denn z.B. die ganzen Spritschleudern - SUV genannt? Und fühlt sich auch noch toll dabei? Würde der Markt - und das sind wir alle - mehr nach Kleinwagen fragen, würde kein Hersteller weitere Großraumautos herstellen. Es ist aber anders. Und was meinen Sie, was die Beschäftigten sagen, wenn ein Unternehmen wegen falscher Produktpolitik pleite geht?

@ WM-Kasparov-Fan 19:28

"und denen die Aktionäre und sonstigen Habgierigen am Allerwertesten vorbei gehen."

Warum unterstellen Sie bei Aktionären immer HABGIER ?
Nur weil Sie nicht dazugehören? Viele Arbeitnehmer haben ihre Altersvorsorge in Aktien und anderen Wertpapieren (die letztendlich aber auch auf Aktien fußen) aufgebaut. Wollen Sie sagen, die wären alle habgierig? Dabei will ich nicht ausschließen, daß es solche gibt.
Und die Eigenversorger, von denen SIe schreiben. Die können ihr Leben zum Großteil auch nur führen, weil andere für vieles andere sorgen. Oder meinen Sie, daß das was man Infrastruktur nennt, vom Himmel gefallen ist? Bis auf ein paar Ausnahmen erwirtschaftet keiner von denen den Mehrwert, daß dies alles finanziert werden könnte.

@WM-Kasparov-Fan, 18:46

„(...) jeder Bürger, egal welchen Bildungsgrades und welchen sozialen Status', sollte aller 5 Jahre "niedere" Arbeiten verrichten müssen“

Aus meiner Sicht gibt es keine „niederen“ Arbeiten. Nur notwendige und nicht notwendige. Und für Erstere muss gelten: Bei keiner Art von Arbeit dürfen die Bedingungen dergestalt sein, dass die Würde derjenigen, die sie ausführen verletzt wird. Ansonsten dürfte eigentlich für alle Arten von notwendigen „Tätigkeiten“ gelten, dass die „Präferenzen“ bzw. persönlich Vorlieben - das dürfte wohl nicht zuletzt eine der individuellen Interessen und Talente sein - ziemlich ungleich „verteilt“ sind (zum Glück) - was der eine hasst wie die Pest, macht ein anderer richtig gerne....

Wichtig ist generell, dass jeder die Möglichkeit haben muss, seinen persönlichen Stärken und Möglichkeiten entsprechend zum Gelingen der Gesellschaft beizutragen. Und „gelungen“ bzw. friedlich ist die, wenn sie jedem einzelnen Bürger ein lebenswertes und auskömmliches Dasein sichert.

17:14 von schabernack

aber man/frau/divers muss schon ein DAU sein, um die bratwurst mit den eigenen fingern umzudrehen. die sollte doch heiss sein

@WM-Kasparov-Fan 19:28

Ich mache jetzt extra eine 2.Antwort, auf

"Es gibt heute sehr viele Menschen, die für ein besseres Leben auf mehr Konsumverzicht setzen, sogar auf Eigenversorgung; und denen die Aktionäre und sonstigen Habgierigen am Allerwertesten vorbei gehen."

Sie irren, wenn Sie denken, daß es die erst heute gibt. Die gab es vor 40/50 Jahren, also in meiner Jugend, auch schon.
Und daß Sie schon wieder Aktionäre mit Habgierigen gleichsetzen, zeigt nur Ihre Mißgunst. Aber solche gab's auch schon immer.

@Nettie und @European Son und quasi alle...

Diskussionskultur.
Ich habe seit Jahren/seit Beginn hier im Forum, den Eindruck, jeder möchte unbedingt sein eigenes Argument besonders stark hervorheben - damit es weitläufig im Netz vernommen wird. Das ist bei mir nicht anders.
Weswegen aber auch kaum bis gar keine Zustimmung zu anderen Foristen vorkommt. Kritik und Kontra sind beliebt, Gegenargumente in vielfältiger Form in Mode. Beiflichtende und positive Kommentare dagegen sehr spärlich.
(von direkten Hasskommentaren rede ich gerade nicht, die auch zunehmen, was allerdings ebenfalls am zunehmenden Selbstdarstellungsdrang der Allgemeinheit liegen kann.)

Stafdelikt Körperverletzung mit Todesfolge?

Dringend ist die Durchsetzung von Regeln besonders gegenüber denen, die größere Entscheidungsspielräume und Verantwortung haben: "Nach dem Corona-Ausbruch in der Tönnies-Fabrik in Rheda-Wiedenbrück ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Bielefeld wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Laut Oberstaatsanwalt Martin Temmen liegen fünf Strafanzeigen vor, die Anlass für das Ermittlungsverfahren geben. Das Verfahren richte sich zunächst gegen Unbekannt.

Unter anderen erstattete die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Bundestag, Britta Haßelmann, Strafanzeige gegen die Fleischfabrik. ..." Vielfache Todesfolge war zunehmend absehbar. Sie wurde in Kauf genommen.

m 19:41 von European Son

Herr Thiele als Person ist mir nicht wichtig und ich bin sicher er hat hart gearbeitet, Sie wollen immer wieder auf diese völlig aus der Luft gegriffene Argument Neid und Missgunst hinaus. Damit disqualifizieren Sie sich im Grunde als Diskussionspartner. Ihnen gefallen meine Argumente nicht? Ihr gutes Recht, haben Sie sich die Mühe gemacht sie schlüssig zu widerlegen? Leider nicht, nur Allgemeinplätze und die schwer ausgelutschte Unterstellung mein Antrieb wäre Neid uns Missgunst, schon sehr schmal. Immerhin eine Zustimmung: selbstverständlich ist jeder einzelne aufgerufen, sein Verhalten nicht nur aus "niederen, egoistischen" Motiven zu bilden, aber soll diese banale Feststellung etwa, als Gegenargument zu klar aufgezeigten Verfehlungen, die uns allen schaden, dienen? Ich bitte Sie, dann kann man sich doch jeglichen Meinunsgaustausch schenken. Schon Ihre im vorigen Kommentar enthaltene Absprechung der Systemrelevanz von Gesundheits- und Pflegesystem hätte mich stutzig machen müssen.

19:28 von WM-Kasparov-Fan

«Es gibt heute sehr viele Menschen, die für ein besseres Leben auf mehr Konsumverzicht setzen, sogar auf Eigenversorgung … Aktionäre & Habgierige …»

Nach den Gesellschaften der Jäger & Sammler + den ersten sesshaften Ackerbauern gab in der Geschichte der Menschheit nie & nirgendwo eine Gesellschaftsform, bei der alle Mitglieder sich ihren Lebensunterhalt durch "Eigenversorgung" sichern konnten.

Ein solches Ansinnen ist auch ohne Sinn … denn Handel als Austausch von Waren + Wissen war schon kurz nach Ackerbauerntum das, was gesellschaftliches Leben weiter entwickelte. Ohne Handel (Verkauf) von Waren entwickelten sich Gesellschaften "zurück" von dem Fortschritt, der durch Zusammenarbeit + Teilen von Wissen wurde.

Für Gesellschaften in Gesamtheit wäre "Eigenversorgung" 1. wie Treten auf der Stelle. Plus 2. für Individuen in Städten reine Illusion. Einzelne Menschen im ländlichen Raum können als "Eignversorger" leben. Aber nicht missionieren.

Aktionär ≠ Habgier … wie … Hund ≠ Katz.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: