Ihre Meinung zu: Facebooks Kryptowährung Libra soll Ende 2020 kommen

18. Juni 2020 - 8:15 Uhr

Vor einem Jahr gab Facebook-Chef Zuckerberg Pläne für die eigene digitale Währung Libra bekannt - Notenbanken und Politik liefen Sturm. Nach zahlreichen Änderungen soll das Projekt nun Ende des Jahres starten.

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Kommentare

Kryptowährung

Welche Vorteile bieten Kryptowährungen denn generell? Den elektronischen Zahlungsverkehr gibt es ja schon. Was soll sich aus der Einführung solcher Währungen generell verbessern?
Kryptowährungen privater Anbieter werden dann wohl auch nach den jeweiligen (privaten) Interessen moderiert. Ob dies besser ist, als die teilweise politischen Einflussnahmen, kann ich nicht wirklich einschätzen.

Der Artikel beantwortet meine Fragen nicht wirklich. Kann mir jemand im Forum Hinweise auf entsprechende Links geben.

Vielen Dank vorab
Grille

Facebooks Kryptowährung Libra soll Ende 2020 kommen.....

Und warum soll sie kommen ?
Reichen Mark Zuckerberg die Einnahmen aus dem Verkauf oder der Vermietung von Daten,die auf Facebook gesammelt werden nicht aus ? Und die Werbeeinnahmen ?

Mir egal. Fratzenbuch bekommt

Mir egal. Fratzenbuch bekommt von mir gar nichts. Als whatsap übernommen wurde, flog es bei mir raus. Die könnten mir die kryptos auch schenken. Ich würde sie wegschmeißen.

Sollte man unterbinden

Habe mich eine Weile damit beschäftigt, weniger mit den technischen Details, mehr mit Sinn, oder Unsinn. Ich habe den Eindruck gewonnen, zugegebener Maßen ohne Fachmann zu sein, es bringt, wenn es von den Menschen angenommen würde, einem privaten Konsortium gefährlich viel Macht. Schon darum sollte man es unterbinden, die Macht der Großkapitalhalter und Verwalter ist ohnehin schon ganz erheblich zu groß, was uns im nötigen Umbau zu einer überlebensfähigen Gesellschaft lähmt. Der Nutzer kann nicht mehr damit anstellen, als mit bereits verfügbaren Zahlungssystemen. Einzig das spekulative Potential, ähnelt dem von Aktien. Allerdings halten sich die Spekulationsmöglichkeiten in überschaubaren Grenzen, sobald sehr viele Menschen dies nutzen sollten. Dann sind größere Schwankungen um zu spekulieren eher unwahrscheinlich. Je nachdem, wie das endgültige Format ausfällt könnte es krimminellen Organisation sehr nützen. Wie so oft, riskant für viele, Nutzen für nur sehr wenige. Rate daher ab.

Unter Kontrolle

"Facebooks Kryptowährung Libra soll Ende 2020 kommen"

Da können alle "Sturm laufen" wie sie wollen: Da der Boss von Facebook diese "Währung" kontrolliert und auf die Unterstützung Trumps zählen kann (siehe die Meldung "Facebook und Trump - Zuckerberg bleibt stur", tagesschau.de/ausland/trump-facebook-105.html ), WIRD sie im Falle von Trumps Wiederwahl wohl auch kommen.

Facebooks Kryptowährung Libra soll Ende 2020 k...

Übrigens stiegen Facebooks jährliche Werbeeinnahmen pro Nutzer von 2015 bis 2017 von 21 auf 36 Dollar.In Europa von 24 auf 36 Dollar,in den USA von 67 auf 136 Dollar.Werbung macht 98 % des Umsatzes aus.Wozu da noch eine Kryptowährung ?

Da sieht man, wo die Reise hin geht

Ich finde es schon sehr merkwürdig, daß der Staat überhaupt neben dem Tauschmittel Geld andere "digitale" Tauschmittel zuläßt. Eigentlich sollte die Hoheit über dieses Zahlungsmittel nicht von den Regierungen aus der Hand gegeben werden.

Meiner Meinung nach ist der Umlauf solcher Parallel-Währungen durchaus gewollt mit dem Ziel, irgendwann weltweit das Bargeld abzuschaffen und somit endgültig die volle Kontrolle und Überwachung jedes Einzelnen zu erlangen.

Wer glaubt, Kryptrowährungen seinen sicher, der Glaubt auch an den Weihnachtsmann. Heute werden Banken ausgeraubt und im besten Falle ein Paar hunderttausend Euro erbeutet. Zukünftig werden mit ein paar Mausklicks Milliarden € gestohlen und ganze Staaten erpresst.

Mal schauen, wohin das führt.

Es gibt elektronischen Zahlungsverkehr bereits!?

Wozu also noch eine "Kryptowährung" von der niemand weiß nach welchen Regeln ihr Wert bestimmt wird?
Hier wird der Geldwäsche doch wieder Tür und Tor geöffnet - weil wer will schon Facebook kontrollieren.

Krypto-Währungen

Krypto-Währungen (v.a. von privaten Firmen) sind natürlich von Regierungen nicht gern gesehen da sie sich kaum staatlich kontrollieren lassen. Und natürlich könnten die USA die Sanktionen gegen unliebsame Länder (z.B. Iran) dann vergessen weil diese Geldströme, im Gegensatz zu den von Ihnen kontrollierten Kreditkartenfirmen (Mastercard,Visa) und an das weltweite Bankensystem unkontrolliert an ihnen vorbei gehen würde. Auch Facebook könnte sich der US-Kontrolle nicht entziehen.
Letztendlich basiert Geld auf Vertrauen in die jeweilige Währung (früher hatten wir Tauschhandel). Fehlt dieses Vertrauen suchen sich die Menschen alternative Zahlungsmittel. Meiner Meinung nach zeugt die Zunahme von Kryptowährungen auch davon, dass das Vertrauen in Geld (und in die Regierungen) immer mehr schwindet.
Während die Macht der Nationalstaaten immer mehr abnimmt, nimmt die Macht großer Konzerne immer mehr zu die damit selbst die Macht von Staaten erhalten.
Nicht unbedingt ein gutes Zeichen

Unersetzlicher Machthunger

Der Machthunger von Facebook ist unersetzlich. Man kann nur staunen wie die Politik in Europa dies unterstützt. Steuern brauchen nicht bezahlt zu werden, wenn , dann werden Umsätze und Gewinne verschoben. Kommt es zu Entscheidungen dann werden sie wieder um Jahre vertagt.
Politisch hat Facebook seine versprochene neutrale Position aufgegeben und unterstützt offen die urkonservative Position der Republikaner und damit auch die der Rechten in Europa. Die soziale Marktwirtschaft zu dem wir uns verpflichtet haben in Europa wird damit aufgegeben. Eine Zusammenarbeit mit Facebook ist diesbezüglich schwer.
Und jetzt kommt Facebook mit einer eigenen Kryptowährung, damit wird die Position der Banken weiter unterwandert und wir brauchen sie. Der Schwarzmarkt
wird unterstützt, da geht es nicht um einige Milliarden sondern um unglaubliche Summen. Kriminellen werden hieraus Vorteil ziehen. Keine Steuern, Geldströme sind nicht mehr erkennbar und die Bevölkerung wir zu Mittäterschaft animiert.

Umgehung staatl. Kontrolle gewollt?

Der Finanzbranche werden immer härtere Auflagen zur Vermeidung von Geldwäsche und zur Erhöhung der Transparenz auferlegt. Vermutlich gibt es einige Mächtige die das ganz erheblich ärgert bzw. stört, da Sie ihre n"schmutzigen" Geschäften nicht mehr ungestört nachgehen können. Facebook könnte Ihnen mit "LIBRA" da sehr entgegenkommen - gewollt oder ungewollt.
Die Finanzminister aller Staaten müssten sich im Angesicht einer solchen "Umgehung" eigentlich die Haare raufen, da Facebook mit großer Wahrscheinlichkeit keine Transparenz über die Zahlungsströme gewähren wird - oder eben festlegt wo Transparenz angebracht ist und wo nicht.
Der "normale" Bürger hat von dieser "Währung" überhaupt nichts.

@ 11:13 von friedrich peter...

"Unersetzlicher Machthunger"

Nun, ich hoffe doch sehr, dass Sie 'unersättlichen' Machthunger meinen.

Sollte irgendetwas, das mit dieser widerwärtigen Datensammelstelle facebook zusammenhängt, 'unersetzlich' sein, haben wir ein echtes Problem ...

Ja klar Libra

Ich vertraue Facebook ungefähr so weit wie ich einen A380 einhändig werfen kann.

Facebook verkauft jedes Fitzelchen Informationen über dich das du ihnen gibst und erschleicht sich den Rest.

Und so einem Unternehmen soll man auch noch Zugang zu seinen Finanzen geben?

Wer da mit macht der ist nicht ganz dicht.

Bevor es nicht Gesetze gibt die das Allmachtsstreben von Facebook, Google, Amazon und Co. zu mindestens einschränken ist es bessere Wette auf die Ehrlichkeit von Deutsche Bank Investmentbrokern zu vertrauen...

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