Ihre Meinung zu: Nach Tod von George Floyd: Minnesota untersucht eigene Polizei

3. Juni 2020 - 5:51 Uhr

Der US-Bundesstaat Minnesota hat nach dem gewaltsamen Tod des Schwarzen George Floyd eine Untersuchung der Polizei angeordnet. Derweil kam es in vielen Großstädten erneut zu teils gewaltsamen Protesten.

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Kommentare

Minnesota geht den richtigen Weg

Für die Befriedung der Gesellschaft …

    sind die Aufarbeitung des Todes von George Floyd und der strukturellen
    Ursachen von Polizeigewalt gegen Minderheiten unabdingbar. Auch für
    die Polizei selbst und für das Vertrauen der Bürger in die Institution,
    welche sie und ihre Bürgerrechte schützen soll, wird es ein heilsamer Prozess sein.
    Es wird Jahre dauern. Aber der Anfang ist bedeutsam.

Diese machtvolle die Bürgerbewegung lässt sich nicht ….

    mehr aufhalten. Trump versteht seine Bürger nicht und der Versuch, die
    Protestbewegung mit dem üblichen „Scapegoating“ und Feindbildern
    diskreditieren zu wollen, wird von dem gesellschaftlichen Massen-
    Engagement überrollt und überholt. Polizisten, die vor Protestierenden
    knien, erzeugen starke Botschaften.

Der US-Staat Minnesota hat

Der US-Staat Minnesota hat wegen des Tods von George Floyd eine Menschenrechtsbeschwerde gegen die Polizeibehörde von Minneapolis eingereicht. Dies gaben der Gouverneur Tim Walz und die Menschenrechtsbehörde von Minnesota bekannt. Nun würden deren Richtlinien, Verfahren und Praktiken der vergangenen zehn Jahren untersucht, um herauszufinden, ob die Polizei in Minneapolis systematisch Minderheiten diskriminiert habe.

----

DAS ist das MINDESTE was kommen muss!

Und NICHT einer benachteiligten, drangsalierten und mit
Willkür geschlagenen Minderheit mit Militär drohen !!

Dort wo Kommunikation

Dort wo Kommunikation zwischen Polizisten und den Demonstranten stattfindet, löst sich versteckte Aggression in gegenseitigem Verständnis auf. man wünschte, Trump hätte die Gabe, Menschen zusammenzuführen, Worte des Bedauerns und ein klares Bekenntnis gegen Rassismus, gegen Hass- und Hetzbotschaften abzugeben. Dergleichen sucht man indes vergebens. Im Gegenteil: Trump bedient die Verrohung der Sprache und die Spaltung der Gesellschaft. Die Polizei ist der Prügelknabe. Mehrheitlich vernünftig, soll sie Stärke demonstrieren - auch gegen diejenigen, die sich einfach nur Gehör verschaffen wollen. Trump hätte mit klaren, versöhnlichen Worten Punkte für seine Wiederwahl sammeln können. Dazu hätte er freilich seiner rechtsnationalistischen, oft gewaltbereiten Klientel ein Stück weit abschwören und das Land befrieden müssen. Er hat sich nicht nur in der aktuellen Situation als unfähig erwiesen.

Minnesota untersucht eigene Polizei

Das sollte doch ein laufender Prozess sein, Qualitätssicherung öffentlicher Leistungen gehört sich in Form von Panelstudien evaluiert.

Nach Tod von George Floyd: Minnesota untersucht eigene Polizei

Ja. Der demokratische Bundesstaat Minnesota sollte wirklich mal seine Probleme mit dem Thema Rassismus untersuchen, auch wenn der Rassismus tief verwurzelt ist seit dem Ende des Bürgerkriegs von 1865.
Doch der Rassismus in den USA war bereits unter den 15 US-Präsidenten zuvor vorhanden.
Alle, die jetzt in ihrer Sprache permanent zündeln mit dem Begriff "Bürgerkrieg", denen muss man auch gerade Mal fünf Monate vor der US-Wahl 2020 unterstellen, dass sie völlig fixiert sind auch einen Krieg und den auch suchen.
Haben die bei den Lügen des Kriegs-Präsidenten George W. Bush und seinen Massenvernichtungswaffen vom Mai 2003 etwa abgekupfert?
Der Tod von Floyd führt mittlerweile sogar dazu, dass nicht nur in den USA, sondern dass auch Proteste in Frankreich bzw. Paris dabei sind, zu eskalieren. Es geht schon lange nicht mehr nur um die USA und um Corona. Es geht nur noch um Lust auf Zerstörung und pure Gewalt.
Im Wahlkampf ist nun einmal leider auch Gewalt erlaubt und sehr gerne gesehen.

Untersuchungen sind bitter nötig

Wenn eine von fünf Mann durchgeführte Verhaftung mit einem erwürgten Verdächtigen endet, bzw ein "Schwerpunkt Schießausbildung" zur Entleerung ganzer Magazine in einen Verdächtigen führt, ist es für Untersuchungen eigentlich zu spät sondern Zeit für Sofortmaßnahmen.
Ich würde mich mit derartigen Kollegen äußerst unwohl fühlen und demnächst den Dienst quittieren.
Selbsterhaltungstrieb und eigene Würde.

Ein gutes Signal

Wenn schon der Präsident nur aus niederen, eigenen Interessen Öl in´s Feuer gießt, dann läßt eine solche Untersuchung hoffen. Es ist wichtig, dass die Menschen sehen, es gibt nicht nur Rassisten und man versucht zumindest etwas gegen deren Einfluß zu tun. Bleibt zu hoffen, dass es nicht nur eine strategische Maßnahme ist, um zur Deeskalation der aktuellen Lage den Eindruck zu erwecken, man wolle etwas gegen die Missstände tun. Verläuft diese Untersuchung nur sang- und klanglos im Sand, wird man sich das tatsächliche Ausmaß der rassistischen Probleme in den USA vorstellen können.

Hat wenig

Hat wenig mit Rassenhass zu tun sondern mit der baldigen Wahl .Gewisse org nützen es aus ,hetzen Leute auf um politische Ziele zu verfolgen .Genau so wie in DE teile und herrsche ist das Motto dort .Es läuft viel falsch auf der Erde ,aber dies ist Ablenkung was gerade abgeht .Hoffe nicht,dass es aus dem Ruder läuft, geht schnell wenn man nicht aufpasst.

Mehrheit der US-Bürger sympathisiert mit dem Anliegen...

der Protestbewegung.

•   „Law & Order“ verfängt nicht mehr …

  … wenn es erkennbar mehr Parole als ein Prinzip ist. Die Menschen
  wünschen sich „rule of law” verbunden mit „justice“. Einen Rechtstaat,
  der für den Schutz von Leib und Leben, Besitz und Sicherheit, Bürgerrechten
  und Freiheit steht.

•   Justiz und Polizei …

  müssen sicherstellen, dass sie diesem Prinzip verpflichtet sind.
  Die Akzeptanz der Polizei, der Justiz und der Verfassungsorgane hängen nicht
  von Buchstaben in Gesetzbüchern sondern davon ab, wie erstere gelebt werden

•   Minnesota kann „Pionier werden …

  für eine Reformbewegung, welche die Missstände der Gesellschaft nicht nur
  benennt sondern sie systematisch angeht. Der „kick-off“ für eine Gesundung
  einer Gesellschaft, welche nicht erst seit Trump, aber durch ihn verstärkt
  gespalten ist.

Alles, was der Aufklärung,

Alles, was der Aufklärung, Deeskalation und systematischer Bekämpfung von Rassismus dient, ist sinnvoll. Alles, was nicht unter der Fuchtel Trumps zu weiterer Eskalation führt.
Wünschen wir unseren amerikanischen FreundInnen im nächsten Jahr einen Präsidenten,der sich klar gegen Polizeigewalt gegen Schwarze stellt, der die Gesellschaft wieder zusammenführt und nicht als geistiger Brandstifter und Plünderer auftritt, auch nicht durch einen Fototermin (!), bei dem der jetzige POTUS schweigend eine Bibel missbraucht und dafür noch friedliche DemonstrantInnen rechtswidrig vertreiben lässt.

Washington Demo gestern

Wer die Demo verfolgt hat live in US-TV konnte feststellen, es geht nicht nur um Rassismus, Auch Anti Trump rufe werden lauter:
„Trump has got to go „or „vote out trump“
Darüber berichtet die TS leider nicht.
Und es waren friedliche Demos.

@ Rumpelstielz, um 08:36

“Das sollte doch ein laufender Prozess sein, Qualitätssicherung öffentlicher Leistungen...“

Das klingt in den Ohren der Schwarzen in den USA sicher wie Sirenengesang, ist aber von der Realität, wie man ja jetzt besonders deutlich vor Augen geführt bekommt, weit weg - und das nicht erst seit 8 Tagen.

Leider geben die nicht nachlassenden Krawalle und Plünderungen trotzdem immer wieder Anlass, mit Schlagstöcken, Gummigeschossen und Tränengas vorzugehen.

Was im Falle des peinlich-heuchlerischen Auftritts Trumps mit der Bibel eben durch diesen provoziert wurde und durch nichts gerechtfertigt war.

@ tias, um 08:48

“...Genau so wie in DE...

Diesen Halbsatz hätten Sie sich sparen sollen, angesichts der Vorgänge in den USA passt und gehört der hier wirklich nicht hin.

@08:34 von Adeo60

"Trump bedient die Verrohung der Sprache und die Spaltung der Gesellschaft. Die Polizei ist der Prügelknabe. Mehrheitlich vernünftig, soll sie Stärke demonstrieren - auch gegen diejenigen, die sich einfach nur Gehör verschaffen wollen."
Natürlich verhält sich Trump mal wieder ordentlich daneben. Dennoch sollte man aus dem allgemeinen Problemen Rassismus und Polizeigewalt nicht die hundertste Trump-Aufregungsdebatte zusammenbasteln.
Die Polizei ist jedenfalls nicht das Opfer. Es ist kein neues Phänomen, welches ausschliesslich in den USA stattfinden würde, dass unrechtes Verhalten von Kollegen und auch Staatsanwälten gedeckt wird, weil die in ihrer Arbeit alle aufeinander angewiesen sind und sich kein Auge ausstechen. Insofern gibt es keine "Unschuldigen" in diesem System... das kennt jeder der daran beteiligt ist in einer gewissen Ausprägung.

Polizei- Gewalt !

Sollte die jetzige eingeleitete Untersuchung in Minnesota tatsächlich etwas bringen und bewirken, wäre dies ein erster guter Schritt.
Die Polizei ist da zum Schutz der Menschen, deren Eigentum und Leben, egal welcher Hautfarbe, Herkunft und Religion ! Anscheinend werden in den USA da nicht wirklich gleiche Regeln gehandhabt, was eine Festnahme betrifft, die ganz klar besagt, es darf nur so viel Gewalt eingesetzt werden, bis ein Verdächtiger in Handschellen und somit außer Gefecht ist. Dann bedarf es grundsätzlich keiner Gewalt mehr. Dies sollte eigentlich alle Polizisten und Polizistinnen mal gelernt haben. Wenn aber dies von einigen Kollegen/innen nicht so vollzogen wird und ihre Einstellung betreffs Menschenrechte und Gleichheit nicht stimmt, sollten diese aus dem Dienst entfernt werden.
Hoffentlich wird versucht, neue Strukturen in den Polizei- Dienst mit "sauberen Kollegen ein zu führen, für ein besseres Miteinander.

@ Hubadoo, um 08:55

“Darüber berichtet die TS leider nicht.“

Das kann ich so nicht bestätigen.
Man sieht täglich in der TS Kurzberichte von friedlich demonstrierenden Menschen, schwarzen wie weißen.
Gestern noch mit den knieenden (schwarzen) Polizisten - ein Bild, das nicht nur nachdenklich stimmte...

"Polizei hat ein systemisches Problem"

Zitat: " "Polizei hat ein systemisches Problem""

Da werden Dinge immer ohne Beleg behauptet. Welche Zahlen hat Hr. Niemann, um derartige Aussage zu belegen?

Die Mobilisierung der US-Gesellschaft ist so stark ...

... wie seit Jahr(zehnt)en nicht mehr. In Minnesota wie im ganzen Land.

Mit Zivilcourage und Engagement melden sich Vertreter des gesellschaftlichen Lebens zu Wort. Die Bischöffin Bishop Mariann Edgar Budde, welche auch der St. John's Episcopal Church vorsteht, findet klare Worte über den Mißbrauch ihres Hauses als Kulisse für den "Photo-Termin" eines Präsidenten, der dafür friedliche Demonstranten aus einem Park räuchern lässt.

Schauspieler Jamie Foxx bringt die Verzweiflung von Menschen zum Ausdruck, die Angst um ihr Leben haben müssen, weil sie nicht sicher sein können, ob ihre Hautfarbe rassistische Polizisten zu einer "Sonderbehandlung" motivieren.

Aber wichtiger ist: es ist eine Bewegung von Abertausenden einfachen Bürgern aller Hautfarben, die sich nicht mehr mundtot machen lassen wollen.

• nicht durch Trump
• nicht durch seine publizistischen Begleitkommandos

und auch nicht mehr durch Gewälttäter und Rabauken, welche ihre friedlichen Proteste missbrauchen.

Hass

Die rassistischen Auseinandersetzungen in den USA haben im Wesentlichen eine Grundlage, nämlich den Hass. Und Hass ist wie ein Virus, das epidemisch genauso geistige Zerstörung anrichtet, wie ein biologisches Virus körperliche Schäden verursacht.
Der Präsident befeuert diesen Hass und da er auch im Kampf gegen das biologische Virus die völlig ungeeigneten Mittel einsetzt kann man im Kampf gegen Rassismus kaum Einsicht und Vernunft erwarten. Leider!
Wenn nun aber der US-Bundesstaat Minnesota eine Menschenrechts-Untersuchung der dortigen Polizei anordnet, entsteht jenes Fünkchen Hoffnung, mit dem richtige Ordnung wiederhergestellt werden und möglicherweise sogar ein Präsident aus dem Amt gewählt werden kann. Also nie die Hoffnung aufgeben. Trump beschädigt sich z.Zt. nur selbst. George Floyd kann so, posthum, noch in die Geschichte eingehen.

re robert wypchlo: Gefühle und Kälte

>>Es geht nur noch um Lust auf Zerstörung und pure Gewalt.<<

Den zehn- und bald vielleicht hunderttausenden Demonstranten geht es Ihrer Meinung nach nur darum?

Dann würden Sie auf einer Linie liegen mit allen Autokraten dieser Welt, für die Demokratie nur eine Herrschaft des „Pöbels“ wäre.

Womit sie selbst nahezu automatisch für „Ruhe und Ordnung“ stünden.

Tja, so kann man die politische Welt auch sehen.

Ich dagegen gucke den Menschen gerne in die Augen. Und da sehe ich bei den Demonstranten ganz ganz viel Traurigkeit und Betroffenheit. Und viel Wut. Und Hilflosigkeit. Aber vor allem Nachdenklichkeit. (Auf der Seite der NYT steht eine extrem eindrucksvolle Bilderstrecke von den Demonstrationen des Wochenendes zur Verfügung)

Und bei Trump und seinen Autokratenfreunden: Ganz ganz viel Kälte. So viel, dass mir selbst ganz ganz kalt wird.

Polizei = Schutztruppe?

Bei allem berechtigten und notwendigen Selbstschutz der Polizist*Innen. Aber das Bild erinnert mich eher an eine Schlägertruppe als an eine Schutztruppe, die Grundrechte gewährleisten soll. Aber das ist leider nicht nur in den USA so.

Mut zur Änderung bedarf es.

In manchen Städten der USA ist die Polizei zum Sammelbecken von Rechtsextremen geworden. Dies ist bekannt. Da braucht es keine Untersuchung sondern Maßnahmen. Allererst in der Politik. Die Realitäten der gesellschaftliche Veränderungen der letzten Jahrzehnten sollten hier auch stattfinden, da fehlts, da ist die Zeit stehen geblieben.Und dies muss ein gemeinsames Anliegen werden zwischen Republikaner und Demokraten. Danach kann eine glaubwürdige Veränderung auch in den diverse Staatliche Organe stattfinden, wo die Zeit auch stehen geblieben ist. Zu erst bei der Polizei. Bis dahin sind die schlimmste Gewaltprovokateure aus beiden Seiten zu entfernen.

"Polizeigewalt"

Zitat: "In vielen US-Großstädten gab es derweil tagsüber erneut friedliche Massendemonstrationen gegen Rassismus, Diskriminierung und Polizeibrutalität, die gegen Abend teilweise in gewaltsame Ausschreitungen umschlugen"

Ich finde es ein wenig bemerkenswert, dass unreflektiert von "rassistischer Polizeigewalt" gesprochen wird, ohne einen Beleg zu liefern.

Polizeigewalt ist erst einmal ein völlig objektiver Begriff: selbstverständlich übt die Polizei "Gewalt" aus. Sie MUSS Gewalt ausüben, um die Einhaltung von Gesetzen zu überwachen und Kriminelle festzunehmen.

"Rassistisch" ist die Polizeigewalt dann, wenn die Hautfarbe von Verdächtigen eine Rolle spielt. Statistiken zeigen, dass Schwarze überporportional oft bei Auseinandersetzungen mit der Polizei zu Tode kommen, was aber noch in keiner Weise belegt, dass die Hautfarbe der entscheidende Faktor ist.

Amerika hat schon so viel untersucht ...

... ich halte das für eine Beruhigungstaktik. Später geht alles wieder den seit jahrzehnten gewohnten Gang. Dem weißen Kapital ist nicht im geringsten daran gelegen, den farbigen Mitbürgern auch nur einen Mezter entgegen zu kommen.
Die Demonstranten haben dieses "Spiel" scheints durchschaut, der Widerstand hat eine ungekannte "Qualität" erreicht.
Seit ich hier schreibe sage ich, dass die USA sich nachhaltig selbst demontieren, unterstützt durch den eigenen Präsidenten.
Sollte das Militär, also Amerikaner auf Amerikaner, schießen, versetzen sie sich selbst den Todesstoß.
Veränderungen am Miteinander aller Amerikaner kann man nicht einfach einschalten, dass muss wachsen ... und hätte es seit M. L. K. auch sollen. Ich denke nicht, dass Lippenbekenntnisse das gespaltene Land so schnell einen können ...

@09:11 von Bote_der_Wahrheit

"Zitat: " "Polizei hat ein systemisches Problem""

Da werden Dinge immer ohne Beleg behauptet. Welche Zahlen hat Hr. Niemann, um derartige Aussage zu belegen?"

Das liegt doch allein durch die Häufigkeit wie Überproportionalität von Übergriffen auf Schwarze klar auf der Hand. Die tieferliegenden Ursachen und Zusammenhänge müssen natürlich genauer betrachtet werden und sind aus anderen Studien zu Rassismus und Polizeigewalt auch teilweise bekannt. Man kann natürlich trotzdem jegliche Systematik und Korrelation bestreiten und den Zufall ins Spiel bringen... das wäre allerdings wie ein 6er im Lotto.

"Minnesota untersucht eigene

"Minnesota untersucht eigene Polizei"

Oh.Wow.Hat dafür ja nur über eine Woche an starken Protesten benötigt damit in Minnesota jemand auf die Idee kam mal nachgucken zu wollen ob da was dran ist,was die Protestierenden da so äußern...

Schon merkwürdig.
Wurden dieses Mal nun tatsächlich ausreichend Weiße in ihrem Leben eingeschränkt,dass da jemand mal auf die Idee kam?

Ist ja nun nicht so,dass nun plötzlich "Geheimwissen" an die Öffentlichkeit drang...
...zumal die Polizei ja nur ein Teil der systematischen sozialen Unterdrückung ist.
Geht ja bei Justiz,Gesundheitswesen,Bildung,Jobsuche & co weiter.

Was muss eigentlich passieren,damit sich landesweit in den USA damit beschäftigt wird?
Das Weiße Haus niederbrennen?
& wieso ist das überhaupt weiß ?
Als klares Symbol,dass Weiße die USA beherrschen ?

re 09:11 Bote00: Systemisch

>>"Polizei hat ein systemisches Problem"
Zitat: " "Polizei hat ein systemisches Problem""

Da werden Dinge immer ohne Beleg behauptet. Welche Zahlen hat Hr. Niemann, um derartige Aussage zu belegen?<<

Ohne Beleg etwas zu behaupten, ist Niemanns Sache nicht. Deshalb hat er seine Einschätzung sehr klar begründet.

Dagegen behaupten Sie ohne jeden Beleg, Niemann würde „immer“ alles „ohne Beleg“ behaupten. Und dies ist eine Behauptung ohne Beleg!

Tipp: Gucken Sie sich den Beitrag Niemanns einfach mal an und dann teilen Sie uns mit, was Sie warum etwas anders sehen. Und dann könnten wir uns hierüber sehr produktiv austauschen.

Bin gespannt!

09:11 von Bote_der_Wahrheit

"Da werden Dinge immer ohne Beleg behauptet. Welche Zahlen hat Hr. Niemann, um derartige Aussage zu belegen?"
So ein Bote der Wahrheit.
Wieder einer, der Rassismus in den USA kleinreden will.
So wie der Rssismus gegen Schwarze in den USA begann, so wurde er bis heute nie gänzlich überwunden.
Bote der Wahrheit, Herr Nieman von der ARD kann nämlich lesen, hören und sehen und da ist tausendfach dokumentiert wie Rassismus in den USA praktizierft wird.
Täglich !
Ich hoffe nur auch sie können lesen, hören und sehen oder machen sie bei Rassismus einen auf die drei Affen:
nichts hören, nichts sehen, nichts ...

um 08:39 von Robert Wypchlo

03. Juni 2020 um 08:39 von Robert Wypchlo

"Nach Tod von George Floyd: Minnesota untersucht eigene Polizei
Ja. Der demokratische Bundesstaat Minnesota sollte wirklich mal seine Probleme mit dem Thema Rassismus untersuchen, auch wenn der Rassismus tief verwurzelt ist seit dem Ende des Bürgerkriegs von 1865.
Doch der Rassismus in den USA war bereits unter den 15 US-Präsidenten zuvor vorhanden."

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Der sich herumtreibende Stiefvater des Rassismus ist die SKLAVEREI. Wenn im Geschichtsunterricht nicht einmal soviel übrig geblieben ist, eine solche Abstraktionsleistung zu vollbringen, hat es nicht viel Sinn, über die endlich von dieser Zeitbombe im Präsidentenamt erpresste Konfrontation mit einem halben Jahrtausend alten Trauma der afrikanischen Migration in Nordamerika zu diskutieren. Ich erspare mir die Anführung. Jeder Mensch sollte wissen, wie die schwarze Bevölkerung da hingekommen ist. Und falls Sie je nach Gorée im Senegal kommen sollten, werden Sie den Schmerz fühlen.

Re Forfuture !

Dieses Signal sollte nicht nur in Minnesota stattfinden, sondern in jedem Bundessaat der USA. denn diese Probleme gibt es überall.
Und auch die Politiker beider Parteien sollten sich mal deutlich hinterfragen, ob nicht endlich sich auch von Seiten der Politik mit dazu beigetragen werden kann, dass eine friedliche Diskussion angestoßen wird, um ein für allemal jegliche Diskriminierung beendet wird. Vor allem die Republikaner könnten da einiges tun, in dem sie sich alle von dem Rassisten und Egomanen Trump deutlich distanzieren und ihm die rote Karte zeigen.
Aber auch unter der Bevölkerung sollte mal langsam ein Umdenken stattfinden, und sich jede/r Weiße darüber klar werden, dass alle Menschen gleich vor Gott sind und dieser keinen Unterschied macht zwischen den Hautfarben und Rassen !
Auch sollten sich alle Amis mal fragen, ob es wirklich so gut ist, weiter auf so viele Waffen zu setzen, die nur weiteres Unheil und Tod anrichten.

08:56 von harry_up

Leider geben die nicht nachlassenden Krawalle und Plünderungen trotzdem immer wieder Anlass, mit Schlagstöcken, Gummigeschossen und Tränengas vorzugehen.
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Das große Dilemma ist ja, das viele Staaten gerade versuchen mit einem Corona-Maßnahmen-Regime eine angenommene, große Gefahr einzudämmen..., der Zeitpunkt für Unruhen und Krawalle ist enorm ungünstig für Jene mit nachvollziehbaren Anliegen...

So ungerne ich das auch sagen möchte, diesen Handlungszwang muss man akzeptieren...

Trump hätte mit einer deeskalierenden Rede an die Nation wirken können..., sein Verhalten ist gelebte Absurdität und spätestens jetzt haben wir einen Starken Beweis dafür das er nicht befähigt ist eine Gesellschaft zu managen...

@ Bote_der_Wahrheit, 09:11

“Da werden Dinge immer ohne Beleg behauptet..“

Sie brauchen auch noch “Zahlen“??

Wann wären Sie denn zufrieden, nach 8, 25, 150... Nachweisen?

Wie kann man hergehen und eine längst bekannte Tatsache derart in Zweifel ziehen?
Vielleicht sind Sie ja zufrieden, wenn das, was angekündigt wurde, in Minnesota umgesetzt wird. Oder glauben Sie, dass der dortige Gouverneur nur zur Beruhigung der Massen die Menschenrechtsbeschwerde gegen die Polizeibehörde von Minneapolis eingereicht hat?
Trump hat das ganz sicher nicht angeordnet.

Naja - da man Ihre politische Überzeugung kennt...

@Bote_der_Wahrheit 09:11

Die Polizei in Minnesota und hat im Fall Floyd ihre Inkompetenz gezeigt. Daher ist die Aussage völlig richtig und Ihre Beschwerde eher lächerlich. Auch in Washington DC hat die Polizei versagt. Demonstranten due zu dem Zeitpunkt 0 Gewalt angewendet hatten mit Tränengas zu attackieren nur weil Trump mit der Bibel posieren will ist völlig daneben. Es wundert mich aber nicht, dass Sie diesen Selbstdarsteller und seine Vorgehensweise verteidigen, zum Glück ist der Mann im Januar Geschichte nachdem er im November verlieren wird

@Bote_der_Wahrheit um 09:11 Uhr

"Zitat: " "Polizei hat ein systemisches Problem""
Da werden Dinge immer ohne Beleg behauptet. Welche Zahlen hat Hr. Niemann, um derartige Aussage zu belegen?"

Z.B. den gestrigen Artikel, dem Interview mit dem Jungprofessor zu Amerikastudien von der Freien Uni Berlin (Name weiss ich nicht mehr, aber Zahlen kann ich mir gut merken).
Daraus zu entnehmen: fast jeden Tag wird in den USA ein Bürger erschossen, 26% durch Polizeigewalt werden Schwarze erschossen (oft wegen Lappalien im Strassenverkehr z.B.), jedoch 13% ist der Anteil Schwarzer an der US-Bevölkerung.

@weltbürger

„Machtvolle Bürgerbewegung lässt sich nicht mehr aufhalten“

Selbst in US - Städten, die in Europa als Schmelztiegel gelten, liegt massive ethnische Segregation vor.

Der „Schmelztiegel“ existiert nicht.
Solidarisierung in unserem Sinne auch nicht.

Und die herrschenden in den USA haben schon früher Probleme wie dieses auf die grobe Tour bereiningt.

Siehe LA 1992.

In den USA wird sich nicht viel ändern.

Denn was hier passiert, gehört zur Kultur dieses Landes.

Und wird nicht mal eben von bürgerbewegungen behoben.

Polizeigewalt

Da ja die Polizisten anscheinend schon so geschult zumindest in den USA hab ich mal folgenden Vorschlag.

Die Bürger können sich ja mal die Polizisten schnappen die für den Tod von Floyd verantwortlich sind und ihnen mal zeigen wie angenehm sich so ein Knie Minuten lang im Genick anfühlt.

Und wenn die Polizisten dann immer noch der Meinung sind das dies Standart bei der Polizei ist, na dann wollen wir alle nix gesagt haben.

Die Polizei hat sich auch an gewisse Regeln zu halten oder Widerstand ist rechtens und wird zur Pflicht.

Ich kann die Demonstranten verstehen.
Es ist einfach unverhältnismäßig was die Polizei da macht.

Trump hat 1600 Soldaten nach New York beordert, was sollen die bitte tun?

Wenn er die wirklich einsetzt wird die Bevölkerung sie zerpflücken wie warmes Brot.
In Amiland kommt jeder an Waffen.

Wenn da 20.000 Demonstranten mit Sturmgewehren usw.
Gegen die 1600 Soldaten antreten weiß jeder wer gewinnt.

Trump wäre doof das auch nur zu versuchen.

RE harry_up !

Ich habe auch weiße Polizisten gesehen , die in die Knie gingen und verbeugten.
Natürlich ist es echt schade, dass die Proteste von einigen missbraucht werden für Plünderungen und Bränden. Dies schadet der gesamte Protest- Bewegung. Aber ich kann auch die Wut verstehen. Möglicherweise versuchen ein paar ganze Arme, sich etwas zu holen, um zu überleben !???

So lange......

selbst in den USA die Hintergründe ignoriert oder verheimlicht werden und statt dessen von Patriotismus geschwafelt und schon im Kindergarten die Verehrung der Flagge und das Auswendiglernen der Hymne gelehrt wird, dürfte besonders aus deutscher Sicht jede Kritik fruchtlos bleiben. Ich verstehe, daß die Demonstranten keine Geduld mehr haben. Es wird schon seit Jahrzehnten demonstriert, aber das bleibt wie die Wahlen ergebnislos. Offiziell ist Diskriminierung abgeschafft, aber das hat den gleichen Wert wie Lincolns Verfassung: in der Realität = 0. Ich frage mich jetzt, ob für die fünf Polizisten (lt.TS), welche durch Schüsse verletzt wurden, jetzt auch Demonstrationen stattfinden - oder berichten die Medien nur nicht darüber?

Ach "jetzt" gibt es Untersuchungen

Die Untersuchung der Polizei ist eine Farce, die gibt es jedes Mal wenn ein Polizist einen Unschuldigen umbringt und es ändert sich nichts.

Beispielsweise wurde der jetzige Polizeichef Minneapolis eingewechselt nachdem ein schwarzer Polizist eine unschuldige Weiße erschossen hatte.
Und das der Gouverneur jetzt die Backen aufbläst ist auch unglaubwürdig. Er hat es doch in die Hand die Ausbildung der Polizei in seinem Staat zu verbessern. Polizei ist in den USA ähnlich wie in Deutschland Sache der einzelnen Staaten. Wenn diese durchdreht und Gewalttäter nicht Feuern (Der Polizist hatte 18 Beschwerden an der Backe) ist das nicht die Schuld Trumps, sondern die der Gouverneur, Bürgermeister und Polizeichefs.

@Robert Wypchlo 08:39

Hier geht es um Trump und nicht um die 15 anderen US Präsidenten. Ihre peinlichen Ablenkungsversuche sind durchschaubar. Permanent zündeln ist was Trump macht, von Ihnen dazu keinerlei Kritik. Trump will die Eskalation, er will einen Bürgerkrieg. Dies wäre auch die einzige Möglichkeit wiedergewählt zu werden. Er hat bei Corona versagt, versagt jetzt indem er eskaliert anstatt alle eint und seine Umfragewerte sind im Keller.

Trump drohte Plünderern ?

Wer bitte drohte 'einer benachteiligten, drangsalierten und mit
Willkür geschlagenen Minderheit mit Militär'

Sollten Sie Trump meinen, wäre das nach meinem Kenntnisstand eine FakeNews. Trump dohte Plünderern mit Schusswaffengebrauch und nicht Demonstranten.

Und wieder soll mal die Journalisten Lügen.....

... so schreibt hier ein zahlen einfordernder Kommentator

wer schon mal in US Polizeikontrollen
erlebt hat , der weiß was abgeht.

Auch schreibt hier einer postfaktisch dieses
wäre nur wegen den anstehenden Wahlen
und vergleicht US mit DE

Die einzigste gemeinsamkeit ist die Richtung der aufstachelnden "Mausausrutscher"

@harry up

„peinlich-heuchlerischen Auftritts Trumps mit der Bibel„

Solche Auftritte vollführen auch andere Angehörige Christlicher Religionsgemeinschaften.

Insbesondere und gerade auch in den USA.

Ich nehme an, die meisten dort drüben nehmen das mit einem Achselzucken hin oder sind froh, das zur konfliktbehebung endlich mal die Bibel bemüht wird.

@Am 03. Juni 2020 um 09:29 von wolf 666

Zitat: ""Da werden Dinge immer ohne Beleg behauptet. Welche Zahlen hat Hr. Niemann, um derartige Aussage zu belegen?"
So ein Bote der Wahrheit.
Wieder einer, der Rassismus in den USA kleinreden will.
So wie der Rssismus gegen Schwarze in den USA begann, so wurde er bis heute nie gänzlich überwunden."

Meinem Usernamen verpflichtet, pflege ich Diskussionen ausschließlich auf der Basis von Zahlen, Daten, Fakten und nicht auf Basis unbelegter Behauptungen zu führen.

Das mag bei Ihnen anders sein.

Wenn die USA bzw. die Polizei in den USA angeblich "rassistisch" sein soll, dann müssten Sie dies belegen bzw. begründen können, warum bspw. Amerikaner asiatischer Herkunft unterproportional oft ein Problem mit "rassistischer Polizeigewalt" haben.

Woran liegt das?

@ Bote_der_Wahrheit, 09:26

Bevor Sie Ihre Zweifel wiederholt äußern:
Tun Sie das, was Sie tun sollten, und informieren Sie sich selber über die zugrunde liegenden Statistiken in den gängigen Suchmaschinen.
Vielleicht - oder sicher - finden Sie dort die von Ihnen vermissten Zahlen.

Bislang klingen Ihre Kommentare eher “unreflektiert“.

Aber bitte in den gesamten USA

Wenn die offizielle Untersuchung zur Todesursache von George Floyd ein eklatant anderes Ergebnis zeitigt, als die unabhängige Untersuchung, die die Verwandtschaft des Opfers veranlasst hat, dann müssen in Minneapolis - und nicht nur dort - aber noch ganz andere Dinge überprüft werden.
Solche Überprüfungen müssen selbstverständlich in den gesamten USA durchgeführt werden, wenn man es ernst meint.

Viele US-Polizisten treten für Veränderungen ein ...

... weil sie - insbesondere in den größeren Städten und Mega-Cities wie NY und LA -
eingebunden sind in einen falsch verstandenen Corps-Geist.

- Der Druck bei der Kriminalitätsbekämpfung Leben und Gesundheit zu riskieren, erzeugt eine "Berufsstands-Solidarität", die verständlich ist und Zusammenhalt fördert.

- Gleichzeitig deckt dieses Corps-Denken aber auch jene Minderheit von Polizisten, welche es mit dem Gesetz nicht genau nehmen, weil sie sich sicher wähnen, dass niemand in "der eigenen Organisation" ihre Verstöße gegen fundamentale Freiheits- und Bürgerrechte jemals zur Sprache bringen würden.

- Viele Polizisten, das haben eindrucksvolle Bilder gezeigt, wünschen sich einen Berufsethos, der ihnen nicht nur die Akzeptanz bei ihren Kollegen, sondern auch vor den Bürgern verschafft, für welche sie arbeiten.

@Am 03. Juni 2020 um 09:33 von harry_up

Zitat: "Am 03. Juni 2020 um 09:33 von harry_up
@ Bote_der_Wahrheit, 09:11
“Da werden Dinge immer ohne Beleg behauptet..“

Sie brauchen auch noch “Zahlen“??

Wann wären Sie denn zufrieden, nach 8, 25, 150... Nachweisen?"

Nein. Anekdotenwissen und Einzelfälle sind nicht sehr aussagekräftig.

Man nennt so etwas Statistik.

Eine Statistik, dass die Hautfarbe eines Verdächtigen bei der Polizeigewalt der entscheidende Faktor ist, gibt es nicht, da ein entscheidende Faktor in solchen Statistiken nicht berücksichtigt wird: das individuelle Verhalten eines Verdächtigen bei einer Auseinandersetzung mit der Polizei.

Menschenrechtsbeschwerde

Ja es ist der richtige Weg den der Staat Minneapolis da geht.
Sicher muss das untersucht werden, obwohl ich was die komplette USA angeht keinen Zweifel mehr habe.

Klar ist das es menschenrechtsverletzungen gibt in den USA.

Durch Polizeigewalt sind viele Menschen ums Leben gekommen.
Nur weil ein Afro-Amerikaner wegrennt erlaubt es einem nicht ihm in den Rücken zu schießen.
Usw.

Die Grenze ist erreicht!

Die Polizisten die sich Verhältnismäßig angemessen verhalten haben die sollen auch weiter ihren Job machen können. Alle anderen fliegen raus ohne pardon!

Wer die Regeln nicht einhält wird bestraft.

Sonst gibt es immer Leute die für andere Menschen die Mülltonne sind.
Auf deren Rücken sich die anderen ein feines Leben machen.
Sowas geht einfach nicht und ist nicht akzeptabel.

Pig Pink Supremacy

03. Juni 2020 um 09:26 von Bote_der_Wahrheit

"Ich finde es ein wenig bemerkenswert, dass unreflektiert von "rassistischer Polizeigewalt" gesprochen wird, ohne einen Beleg zu liefern."

———————————

Da ich an Techniken der Zersetzung von Wahrheit und Authentizität interessiert bin, lese ich immer wieder gerne Ihre Botschaften. Leider komme ich nicht wirklich weiter, weil es am Ende bei Ihnen immer darauf hinausläuft, von einem zurechtmodellierten politischen Gegner BELEGE haben zu wollen, die es vermeintlich nicht gibt oder die Sie nicht sehen. Kunststück. Sie stehen ja auch drauf. Wenn man dann noch in der Blase der Pig Pink Supremacy Rotte unterwegs ist, sieht man sowieso nichts mehr.

Re Bote_ der _ Wahrheit !

Grundsätzlich sollte aber gerade für die Polizei immer gelten, nur so viel an "Gewalt" an zu wenden, um einen Verdächtigen fest zu nehmen. Ist diese Person in Handschellen, muss kein Polizist etliche Minuten dem Verdächtigen mit dem Knie die Luft abdrücken, wie in diesem Fall. Das ist und war vollkommen überzogen und brutal gehandelt.
Genauso wenig ist es zu tolerieren, dass drei weitere Kollegen daneben stehen und die Hilferufe des dunkelhäutigen Mannes ignorieren. Leider ist dies ja nicht zum ersten Mal so geschehen, sondern es sind schon etliche Schwarze durch übertriebene Härte durch weiße Polizisten getötet worden.
Es liegt doch auch am System der Ungleichbehandlung von Schwarzen und Latinos, dass diese leider oft zum Überleben in kriminelle Kreise abrutschen, und so zum Sündenbock werden. Trotzdem sind es genauso Menschen wie alle anderen auch und keiner hat das Recht, so gewalttätig vor zu gehen.

@Wypchlo, 08:39 Uhr

Leider hat Präsident Trump mit seinem wiederholten Bekenntnis zum freien Waffenbesitz - auch im Rahmen von Demonstrationen - den Grundstein dafür gelegt, dass tatsächlich die Gefahr bürgerkriegsähnlicher Zustämnde Realität werden könnte. Die Stimmung in den USA ist bei weitem nicht vergleichbar mit dem, was aktuell in Paris geschieht. Es bedarf einer nachhaltigen Aufarbeitung des Rassismusproblems, aber auch der vso tiefgreifenden Spaltung der US-Gesellschaft. Diese Entwicklung begann lange vor der Amtszeit von Trump. Allerdings hat diese zu einer deutlichen Eskalation beigetragen, indem er u.a. die Gewaltbereitschaft rechtsextremer Gruppierungen völlig auszublenden schenit.

Die Polizei spiegelt auch nur

die Gesellschaft wieder. Das ist auch in den USA so.

re BoteO1: Aktualität

>>"Rassistisch" ist die Polizeigewalt dann, wenn die Hautfarbe von Verdächtigen eine Rolle spielt. Statistiken zeigen, dass Schwarze überporportional oft bei Auseinandersetzungen mit der Polizei zu Tode kommen, was aber noch in keiner Weise belegt, dass die Hautfarbe der entscheidende Faktor ist<<

Huh, da haben Sie aber ganz unbeabsichtigt ein verdammt starkes „Argument“ dafür geliefert, dass es eben doch eine „rassistische Polizeigewalt“ gebe.

Nein, ein „Beleg“ ist das nicht. Einen „Beleg“ haben Sie aber auch nur alleine gefordert. Sogar noch in „Zahlen“. Na ja, wie viele „Floyds“ würden Ihnen denn reichen?

Jedenfalls zeigen mir Ihre Posts deutlich, warum wir uns so intensiv mit den Vorgängen in den USA und anderswo auseinandersetzen sollten. Irgendwie scheinen sie auch etwas mit unserer hiesigen „Realität“ zu tun zu haben.

@Am 03. Juni 2020 um 09:36 von WM-Kasparov-Fan

Zitat: "Z.B. den gestrigen Artikel, dem Interview mit dem Jungprofessor zu Amerikastudien von der Freien Uni Berlin (Name weiss ich nicht mehr, aber Zahlen kann ich mir gut merken).
Daraus zu entnehmen: fast jeden Tag wird in den USA ein Bürger erschossen, 26% durch Polizeigewalt werden Schwarze erschossen (oft wegen Lappalien im Strassenverkehr z.B.), jedoch 13% ist der Anteil Schwarzer an der US-Bevölkerung."

Diese Aussage ist völliger Blödsinn bzw. unvollständig.

1. Niemand wird wegen "Lappalien im Straßenverkehr" erschossen, sondern weil sich im Laufe von Routinekontrollen eine gewalttätige Auseinandersetzung herausbildet d.h. gewalttätiger Widerstand geleistet wird.

2. Schwarze verüben auch fast 50 % aller Morde lt. FBI-Kriminalitätsstatistik. Der entscheidende Faktor des individuellen Verhalten ggü. der Polizei bei Routinekontrollen bleibt völlig unberücksichtigt, in den Statistiken, dieser "Jungprofessor" anführt.

um 08:21 von Cosmopolitan_Citizen

"Diese machtvolle die Bürgerbewegung lässt sich nicht mehr aufhalten"

Bürgerbewegung? Sie meinen also, brennende Supermärkte, geplünderte Einzelhändler, angegriffene Polizisten und abgefackelte Autos sind Ausdruck einer bürgerlichen Bewegung? Sie wollen doch nicht ernsthaft die Krawallmacher mit all den friedlichen Demonstranten in einen Sack stecken, oder?

Ich sage, dass der oder die Polizisten, die für den Tod von George Floyd verantwortlich sind, vor ein ordentliches Gericht gehören und verurteilt werden müssen. Und der friedliche Protest muss ebenso ungestört selbst vor Trumps derzeitigem Domizil möglich sein.

Aber Unruhe und Angriffe auf Ordnungshüter oder Ladenbesitzer gehören auf das Schärfste verurteilt. Das hat mit einer Bürgerbewegung überhaupt nichts zu tun!

09:26 von Bote_der_Wahrheit

Zitat:"Statistiken zeigen, dass Schwarze überporportional oft bei Auseinandersetzungen mit der Polizei zu Tode kommen, was aber noch in keiner Weise belegt, dass die Hautfarbe der entscheidende Faktor ist."

Nee, natürlich nicht. Vermutlich sind Schwarze einfach böser oder gewalttätiger oder schwerer bewaffnet odet einfach schwärzer als der durchschnittliche US-Polizist. Komisch, es gibt reihenweise Videos, auf denen zu sehen ist, wie weiße Polizisten Schwarze erniedrigen oder töten, aber es ist meines Wissens noch nie ein Video aufgetaucht, das schwarze Polizisten dabei zeigt, ähnlich mit Verdächtigen, egal ob weiß, schwarz oder Latino, umzugehen...

@Olivia59, 09.07 Uhr

Ich finde, die Polizisten auf der Strasse sind in der Mehrheit nicht per se gewaltbereit - und deshalb Opfer einer Entwicklung und einer Politik, die auf Minderheiten keine Rücksicht nimmt, die ausgrenzt statt zusammenführt. Es bedarf wohl eines tiefgreifenden Bewusstseinswandels in der US-Gesellschaft.

Trump !

Ja Trump hätte tatsächlich etwas bewirken können, wenn er sich zu den friedlichen Demonstranten begeben hätte, sich dort angehört hätte, was diese wollen, mit ihnen geredet und anschließend eine starke Rede gegen jeglichen Rassismus und Diskriminierung gehalten hätte. Dazu würde auch eine klare Haltung gegenüber von einigen kirchlichen Vereinigungen gehören, die zwar behaupten Christen zu sein, aber nicht wirklich sich christlich verhalten.
Statt dessen schürt der Präsident noch mehr Hass und droht mit dem Militär. Anscheinend driftet der Egomane immer mehr in seiner Scheinwelt ab, und verliert sich in seinem Wahlkampf, wo er weiter spaltet, statt zu vereinen. Er ist kein Mann des Volkes, sondern nur seines Geldes und seines Egoismus.

Das Krisenversagen des Präsidenten setzt sich fort, sowohl ...

... im Fall des tragischen Todes von George Floyd in Minneapolis als auch im Umgang mit der Protestbewegung, die selbiger ausgelöst hat. Das Land braucht einen "Uniter" und hat einen Spalter im Präsidentenamt.

Trump's Horizont war noch nie besonders groß und ging auch nicht über seine Ich-Perspektive hinaus. In diesen Tagen ist sein Blick komplett verengt auf die Frage, was ihm für seine Wiederwahl nützt.

Keine Worte an die Nation, keine Empathie für die Betroffenen, keine Perspektive für die auf Veränderung Hoffenden. Stattdessen das Übliche: haltlose Beschuldigungen,
Hassbotschaften und Aufstachelung der eigenen radikalen "Base".

Statt Präsident aller US-Amerikaner sein zu wollen, ist er Häupftling des "Stammes", der ihm die Präsidentschaft erhalten soll.

Lange nicht mehr hat die Nation eines "einigenden" Präsidenten so sehr bedurft wie jetzt. Noch nie hatte sie sowenig davon.

09:26 von Bote_der_Wahrheit

>> Statistiken zeigen, dass Schwarze überporportional oft bei Auseinandersetzungen mit der Polizei zu Tode kommen, was aber noch in keiner Weise belegt, dass die Hautfarbe der entscheidende Faktor ist.<<

Genau, wer kann denn nur auf den Gedanken kommen dass dunkelhäutige Menschen in den USA in irgend einer Form benachteiligt werden.
Das ist nur eine böswillige Unterstellung der "linksgrün" Versifften, mit Unterstützung der Mainstreammedien und der "Lügenpresse".

Inzwischen

wurde auch das Video einer Überwachungskamera veröffentlicht. Darauf ist ein Teil der Zeit vor der Ermordung aufgezeichnet. Floyd sass IN seinem Auto und wurde von einem der Polizisten herausgezogen, dann an einer Hauswand in die Hocke gedrückt, anschließend (nach Ausweiskontrolle?) wieder hochgezogen und über die Strasse gezerrt bis zu dem Auto, neben dem er zu Tode kam. Das Ganze von Anfang an mit Handschellen gefesselt und ohne! Gegenwehr.
Ebenfalls sind zwei neue Obduktionsergebnisse von unabhängigen Gutachtern veröffentlicht worden. Beide kommen im Vergleich zum Offiziellen zu einem gegenteiligen Ergebnis. Es lagen auch keine Vorerkrankungen vor.
Zeitgleich gibt es Demonstrationen auch in Frankreich. Ein ähnlicher Fall dort 2016.
Frankfurter Rundschau: “Frankreichs „I Can’t Breathe“-Fall: Tod von Adama Traoré führt immer wieder zu Protesten“.

08:39, Robert Wypchlo

>>Im Wahlkampf ist nun einmal leider auch Gewalt erlaubt und sehr gerne gesehen.<<

Du liebe Güte. Was schreiben Sie hier eigentlich?

09:40 von ralf123

ZItat:" Trump dohte Plünderern mit Schusswaffengebrauch und nicht Demonstranten."

Na ja, wer friedliche Demonstranten mit Tränengas abräumen lässt, um ein blasphemisches Wahlkampffoto zu machen, wird den Unterschied vielleicht gar nicht kennen...

An die US-Bürger: Haltet durch und lasst Euch nichts mehr

gefallen. Ich appelliere an die Bürger der USA, weiter zu machen mit ihren Protesten.
Es ist ungeheuerlich, dass in den USA Menschen durch die Polizei immer wieder aus rassistischen Gründen umgebracht werden.
DAS darf in einem angeblich "demokratischen" Land, das die Menschenrechte anerkennt, nie passieren.
Ich hoffe, dass die demonstrierenden Menschen dieses Mal etwas erreichen ...

Einen Präsi nach Trump der sich GEGEN Schwarze stellt?

eu
Am 03. Juni 2020 um 08:52 von andererseits
Alles, was der Aufklärung,

Alles, was der Aufklärung, Deeskalation und systematischer Bekämpfung von Rassismus dient, ist sinnvoll. Alles, was nicht unter der Fuchtel Trumps zu weiterer Eskalation führt.
Wünschen wir unseren amerikanischen FreundInnen im nächsten Jahr einen Präsidenten,der sich klar gegen Polizeigewalt gegen Schwarze stellt,(...)

/////////////////

Ich hoffe es war ein Tippfehler von Ihnen, dass mit "Wünschen wir unseren amerikanischen Freundinnen im nächsten Jahr einen Präsidenten, der sich klar gegen Polizeigewalt `gegen Schwarze` stellt"
Oder wie meinten Sie das?
Außerdem heisst es: nicht "Schwarzer" sondern "Afro Amerikaner"...so viel Zeit muss sein!

Unwahrheitsbote

Schwarze werden ca. dreimal so häufig wie Weiße in den USA im Polizeieinsatz getötet.

Im Englischen gibt's den schönen Ausspruch für Versuche in Online-Foren eine Diskussion zu "de-railen", um den Diskurs auf themenfremde oder Forenrichtlinien-zuwiederlaufende Bahn umzuleiten.

"Don't feed the T..ll!"

Der bekannte Herr, bekennender Identitärer nach dem Christchurch-Massaker eines von identitären Umvolkungswahnvorstellungen getriebenen Rechtsterroristen, versucht hier permanent bei jedem Thema abzulenken.

Bitte ignorieren.

09:43 von Bote_der_Wahrheit

Zitat:"Meinem Usernamen verpflichtet, pflege ich Diskussionen ausschließlich auf der Basis von Zahlen, Daten, Fakten und nicht auf Basis unbelegter Behauptungen zu führen."

Selten so gelacht!

Zitat:"Wenn die USA bzw. die Polizei in den USA angeblich "rassistisch" sein soll, dann müssten Sie dies belegen bzw. begründen können, warum bspw. Amerikaner asiatischer Herkunft unterproportional oft ein Problem mit "rassistischer Polizeigewalt" haben. Woran liegt das?"

Womöglich daran, dass ihre Vorfahren nicht als Sklaven ins Land gekommen sind und jahrhundertelang als "Nigger", "Abschaum" usw. bezeichnet wurden? Im Übrigen findet in den USA auch Rassismus gegenüber asiatischstämmigen BürgerInnen statt, konnte man währen der Coronakrise (ist noch nicht vorbei!) in amerikanischen Krankenhäusern sehen, in denen asiatische Krankenschwestern oder Ärzte von weißen Patienten abgelehnt wurden.

09:43 von Bote_der_Wahrheit

>>Wenn die USA bzw. die Polizei in den USA angeblich "rassistisch" sein soll, dann müssten Sie dies belegen bzw. begründen können, warum bspw. Amerikaner asiatischer Herkunft unterproportional oft ein Problem mit "rassistischer Polizeigewalt" haben.<<

Klassisches Eigentor.
Sie fordern ja immer Belege. Hiermit liefern Sie selbst den Beleg für Rassismus in den USA.
Sie schreiben "Amerikaner asiatischer Herkunft unterproportional oft ein Problem mit rassistischer Polizeigewalt haben".
Asiaten haben soweit mir bekannt eine helle Hautfarbe.

um 09:39 von Neutralist: "

um 09:39 von Neutralist:
"
Wenn diese durchdreht und Gewalttäter nicht Feuern (Der Polizist hatte 18 Beschwerden an der Backe) ist das nicht die Schuld Trumps, sondern die der Gouverneur, Bürgermeister und Polizeichefs.
"

So langsam kommen Sie zum Kern der Sache...

Trump ist nur die Gallionsfigur.
Das Resultat.

Der Rassimus ist in der Zivilgesellschaft in den USA fest verankert.
Bei Staatsanwälten & Richtern,bei Polizisten in sämtlichen Rängen,bei Politikern auf zig Ebenen,
bei Ärzten, bei Lehrern - einfach überall zu finden.

Bei der Zivilgesellschaft,bei denjenigen,denen sich hiesige Transatlantiker ja so sehr verbunden fühlen

Da sieht man doch das es nicht alle sind.
Auf beiden Seiten, bitte nicht alle über einen Kamm scheren.

"Mit einem symbolischen Kniefall haben Polizisten in den USA bei den Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus in den vergangenen Tagen ihre Solidarität mit Demonstranten ausgedrückt. In verschiedenen Städten knieten Beamte nieder, senkten ihre Köpfe zum Gebet oder umarmten Menschen, die zu Protesten auf der Straße waren."

@Am 03. Juni 2020 um 09:51 von Traumfahrer

Zitat: "Grundsätzlich sollte aber gerade für die Polizei immer gelten, nur so viel an "Gewalt" an zu wenden, um einen Verdächtigen fest zu nehmen. Ist diese Person in Handschellen, muss kein Polizist etliche Minuten dem Verdächtigen mit dem Knie die Luft abdrücken, wie in diesem Fall. Das ist und war vollkommen überzogen und brutal gehandelt."

Sehe ich absolut genauso!
Keine Meinungsverschiedenheit hierzu!!
Wie kommen Sie auf die Idee, dass irgendjemand die illegitime Polizeigewalt gegen George Floyd gutheißt?!

Zitat: "Genauso wenig ist es zu tolerieren, dass drei weitere Kollegen daneben stehen und die Hilferufe des dunkelhäutigen Mannes ignorieren"

Richtig. George Floyd hat mehrfach gesagt, dass es keine Luft bekommen.

Gegen die Beamten muss definitiv eine Strafverfahren laufen!

Die Hautfarbe für mich ist nicht entscheidend. Es ist ein Mensch zu Tode gekommen, der nicht hätte zu Tode kommen dürfen!

Umfragen Aha!

Eine Umfrage sagt nicht viel aus weil es nur ein kleiner Teil von den Menschen eines Landes befragt werden.

Wenn Die TS mit der Umfrage alle Menschen ohne Ausnahmen befragen würde, dann wäre das schon anders.

Also niemand kann wissen wie die Machtkonstellation in den USA im Moment ist.
Man kann zwar annehmen das die meisten auf der Protestseite sind, allerdings ist das auch schon alles.

Wenn sich das System nicht ändert, bleibt es so wie es ist oder fährt an die Wand.

Tja und da ja solche Skandalpolizisten immer wieder in ihren alten Job zurückfinden ist es echt fraglich ob sich da was ändert.
Für Polizisten die in solcher weise wie bei Floyd daneben handeln sollte es ein Berufsverbot für den Beruf Polizist für sie geben. Einfach ungeeignet.

@Nemesis87 09:49

>Nur weil ein Afro-Amerikaner wegrennt erlaubt es einem nicht ihm in den Rücken zu schießen.<

Und wenn ein Weißer wegrennt darf man ihn in den Rücken schießen?
Anders als die Tagesschau behauptet sind Schwarze nicht die Mehrzahl bei den Opfern der Polizei. Sie sind überrepräsentiert basierend auf dem Bevölkerungsanteil, die Mehrzahl der Opfer sind aber Weiße.
Und genau deswegen ist "Polizeigewalt" das große Problemm zumindest bei diesem Fall und nicht nur Rassismus. Auch der Täter hier hatte eine Vorgeschichte von Gewalt und nicht Rassismus.

09:30, melancholeriker

>>mit einem halben Jahrtausend alten Trauma der afrikanischen Migration in Nordamerika <<

Migration passt nicht richtig. Jemanden, der gefangen genommen und dann verkauft wird, würde ich nicht als Migranten bezeichnen.

Aber ansonsten haben Sie natürlich Recht. Die Sklaverei ist DAS Trauma der amerikanischen Gesellschaft, nicht nur ihres "schwarzen" Teils. Rassismus ist ein System, in dem alle Mitglieder der rassistischen Gesellschaft eingebunden sind. Täter-Opfer-Zuschreibungen verschwimmen. Die übelsten Rassisten sind meist die benachteiligtesten Mitglieder der "Herren"-Gruppe. In den USA arme Weiße, die ähnlich unterprivilegiert und machtlos wie ihre schwarzen Schwestern und Brüder sind, und sich nur deswegen ein wenig besser fühlen, weil sie auf sie herabblicken können. "Es gibt noch jemanden unter mir, also bin ich nicht ganz unten..."

re Bote02

>>Eine Statistik, dass die Hautfarbe eines Verdächtigen bei der Polizeigewalt der entscheidende Faktor ist, gibt es nicht, da ein entscheidende Faktor in solchen Statistiken nicht berücksichtigt wird: das individuelle Verhalten eines Verdächtigen bei einer Auseinandersetzung mit der Polizei.<<

Herrlicher Beleg der These des Foristen @melancholeriker:
Zahlen fordern, von denen man gleichzeitig behauptet, dass es sie nicht gäbe. Und dies dann als Beleg gegen alles und für nichts verkaufen.
Wirklich sehr eindrucksvoll!

09:28 von derkleineBürger

...zumal die Polizei ja nur ein Teil der systematischen sozialen Unterdrückung ist.
Geht ja bei Justiz,Gesundheitswesen,Bildung,Jobsuche & co weiter.
.
es beteiligen sich dann auch farbige Polizisten dabei ?
die Bürgermeisterin von Chicago ist farbig und die Keisha Bottoms in Atlanta auch
wie war das mit Obama ?
Zitat :
"Das Weiße Haus niederbrennen?
& wieso ist das überhaupt weiß ?
Als klares Symbol,dass Weiße die USA beherrschen ?"
je skuriler desto besser
ist ihr Haus schwarz gestrichen oder violett !

@tias

"Hat wenig

Hat wenig mit Rassenhass zu tun sondern mit der baldigen Wahl .Gewisse org nützen es aus ,hetzen Leute auf um politische Ziele zu verfolgen .Genau so wie in DE teile und herrsche ist das Motto dort .Es läuft viel falsch auf der Erde ,aber dies ist Ablenkung was gerade abgeht .Hoffe nicht,dass es aus dem Ruder läuft, geht schnell wenn man nicht aufpasst."

Aha, gewisse Organisationen haben also den Polizisten dazu benutzt, Floyd George zu töten, weil Wahlen sind und um politische Ziele zu verfolgen. Verstehe ich das richtig?

Welche Organisationen waren das denn und welche Ziele verfolgen die?

Es ist wirklich unfassbar welche Argumentationsmuster verwendet werden, um Rassismus irgendwie zu rechtfertigen.

@ 09:11 Bot...

Der Unterschied ist, dass Herr Niemann (wie viele andere) die klar auf dem Tisch liegenden Entwicklungen, Zahlen und Fakten kennt und nicht in jedem Bericht neu anführt. Sie scheinen die offensichtlichen Zahlen und Fakten nicht wahrzunehmen - über die Gründe dafür spekuliere ich mal nicht, auch wenn manches naheliegend ist.

ändern sie bitte ihren Nickname

@ Bote_der_Wahrheit
"Zitat: "In vielen US-Großstädten gab es derweil tagsüber erneut friedliche Massendemonstrationen gegen Rassismus, Diskriminierung und Polizeibrutalität, die gegen Abend teilweise in gewaltsame Ausschreitungen umschlugen"

Ich finde es ein wenig bemerkenswert, dass unreflektiert von "rassistischer Polizeigewalt" gesprochen wird, ohne einen Beleg zu liefern.""

Wo ist in ihrem Zitat von "rassistischer Polizeigewalt die Rede? Da steht:" Rassismus UND PolizeiBRUTALITÄT."

"Polizeigewalt ist erst einmal ein völlig objektiver Begriff: selbstverständlich übt die Polizei "Gewalt" aus. Sie MUSS Gewalt ausüben..."

Noch einmal: im Zitat wird von POLIZEIBRUTALITÄT geschrieben. Und man könnte auch argumentieren die Polizei KANN und DARF Gewalt einsetzen. Dass sie es MUSS ist ihre Schlussfolgerung. Und ein in meinen Augen falsche. Polizisten die nur 3 Monate ausgebildet werden können aber vielleicht gar nicht anders.

@Bote_der_rechtspopulisten_Wahrheit - Usernamen verpflichtet

Sie verdrehen hier wieder die Realen Fakten
und wpllen von der bekannten Ursache ablenken !

Wahrheit ist real und nachprüfbar und auch wenn es noch so schmerzt nicht politisch correct.

Selbst die angebliche politisch correctheit
dient nur als die legimitation zur Lügenverbreitung

09:37, Autochon @weltbürger

>>„Machtvolle Bürgerbewegung lässt sich nicht mehr aufhalten“

Selbst in US - Städten, die in Europa als Schmelztiegel gelten, liegt massive ethnische Segregation vor.

Der „Schmelztiegel“ existiert nicht.
Solidarisierung in unserem Sinne auch nicht.

Und die herrschenden in den USA haben schon früher Probleme wie dieses auf die grobe Tour bereiningt.

Siehe LA 1992.

In den USA wird sich nicht viel ändern.

Denn was hier passiert, gehört zur Kultur dieses Landes.

Und wird nicht mal eben von bürgerbewegungen behoben.<<

Sie wissen wenig über die USA.

Denn auch die Bürgerrechtsbewegung gehört zur Kultur dieses Landes.

Und die Solidarität der Menschen, über ethnische Grenzen hinweg.

Ich war 1991 in LA. Auf der "schwarzen" Seite. Die Stimmung war derart paranoid, daß niemand weiter als einen halben Block zu Fuß ging. Das nächste Mal war ich 2004 wieder da. Selbe Nachbarschaft. South LA, Wilshire Boulevard. Es fühlte sich an wie eine andere Stadt. Freundlich und friedlich.

@Peter Meffert

>Nee, natürlich nicht. Vermutlich sind Schwarze einfach böser oder gewalttätiger oder schwerer bewaffnet odet einfach schwärzer als der durchschnittliche US-Polizist.<

Statistiken zeigen auch das Schwarze in den USA überproportional Kriminell sind, vor allem bei Morden und anderen Gewaltverbrechen. Daher haben sie auch viel öfter Polizeikontakt.

Es ist also etwas komplizierter als einfach nur auf das Bevölkerungsverhältnis zu schauen.

Systemisches Problem

@Bote_der_Wahrheit

"Zitat: " "Polizei hat ein systemisches Problem""

Da werden Dinge immer ohne Beleg behauptet. "

wieviele unbewaffnete in Polizeigewahrsam oder bei Einsätzen getötete Schwarze wären da für sie ausreichend?

Wie entsteht Rassismus?

Was sind die Gründe, aus denen die Eine Gruppe eine Andere weniger schätzt, oder denkt das diese Krimineller sind?

Kann mir da mal jemand weiter helfen, warum das so ist?

@Bote_der_Wahrheit

"Meinem Usernamen verpflichtet, pflege ich Diskussionen ausschließlich auf der Basis von Zahlen, Daten, Fakten und nicht auf Basis unbelegter Behauptungen zu führen."

genau das machen sie aber nicht. die einzige wahrheit, der sie sich verpflichtet fühlen, ist die des ignorierens jenseits des rechten randes. mit diesem vorgefertigten falschen weltbild wie dem ihrigen ist eine diskussion unmöglich.

Verquere Logik

@Bote_der_Wahrheit

"Wenn die USA bzw. die Polizei in den USA angeblich "rassistisch" sein soll, dann müssten Sie dies belegen bzw. begründen können, warum bspw. Amerikaner asiatischer Herkunft unterproportional oft ein Problem mit "rassistischer Polizeigewalt" haben."i

Wenn Rassismus also nicht gleichmäßig auf alle Minderheiten verteilt wird ist es kein Rassismus? Wie kommt man zu so einem schrägen Gedankengang?

@ 09:26 Bot...

Etwas mehr Grundkenntnisse hätte ich Ihnen schon zugetraut: der Gewaltbegriff in dem Grundsatz "alle Gewalt geht vom Staat aus", der auch die rechtliche Grundlage für polizeiliche Maßnahmen bildet, ist ein völlig anderer als der bei Gewalttaten, wie fast 9 Minuten auf dem Hals eines Menschen zu knien, der deutlich signalisiert, dass er nicht atmen kann und dann fast 3 Minuten bewusstlos ist. Auch Polizisten können kriminelle Gewalttaten ausführen - und in den USA sind polizeiliche Gewalttaten gegen Schwarze auch ein systemisches Problem. Das leugnen allerdings hüben wie drüben Menschen einer bestimmten politischen Richtung, die für Rassismus vor allem eines parat halten: massive Blindflecken.

@Bote_der_was, 9:48

Anekdotenwissen und Einzelfälle sind nicht sehr aussagekräftig.
Man nennt so etwas Statistik.
Eine Statistik, dass die Hautfarbe eines Verdächtigen bei der Polizeigewalt der entscheidende Faktor ist, gibt es nicht, da ein entscheidende Faktor in solchen Statistiken nicht berücksichtigt wird: das individuelle Verhalten eines Verdächtigen bei einer Auseinandersetzung mit der Polizei.

Ihren Ausführungen zufolge gibt es überhaupt keine Statistik. Wahlergebnisse z.B. sagen gar nichts über die Wünsche der Bevölkerung, da sie nur "Anekdotenwissen" widergeben, aber das individuelle Verhalten des einzelnen Wählers an der Urne nicht berücksichtigen.
Sie schreiben sich selbst immer mehr in Richtung Lächerlichkeit.

@10:18 von Peter Meffert

"Im Übrigen findet in den USA auch Rassismus gegenüber asiatischstämmigen BürgerInnen statt, konnte man währen der Coronakrise (ist noch nicht vorbei!) in amerikanischen Krankenhäusern sehen, in denen asiatische Krankenschwestern oder Ärzte von weißen Patienten abgelehnt wurden."

Ach das habe ich auch schon im Aachener Klinikum miterlebt, da wollte sich eine ältere Dame die im selben Zimmer wie meine Frau lag, auch nicht von einem dunkelhäutigen Arzt untersuchen lassen.

Unintelligente gibt es auf der ganzen Welt im Überfluss.

08:39, Robert Wypchlo

>>Im Wahlkampf ist nun einmal leider auch Gewalt erlaubt und sehr gerne gesehen.<<

Da Sie nicht geschrieben haben von wem diese Gewalt Ihrer Meinung nach gerne gesehen wird, frage ich einfach mal nach.
Ich persönlich könnte mir bei Herrn Trump vorstellen, dass er zumindest nicht unerfreut darüber ist. Erlaubt es ihm doch den Einsatz aller Mittel, die ihm in seiner “Weitsicht“ einfallen.

@10:02 von Adeo60

"Ich finde, die Polizisten auf der Strasse sind in der Mehrheit nicht per se gewaltbereit - und deshalb Opfer einer Entwicklung und einer Politik"

Ich hatte ja nicht behauptet das die Mehrheit gewaltbereit ist, doch die meisten wissen was so abgeht und decken ihre Kollegen. Ich habe auch hierzulande noch nie vernommen, dass ein Polizist einen anderen selbst anzeigt wenn es sich nicht um einen wirklich absolut ernsten nicht zu kaschierenden Fall von Fehlverhalten handelt. Die Situation stellt sich meistens so dar, dass Zivilisten allein mit ihren Beschwerden gegen eine mauernde Polizei und Staatsanwaltschaft stehen und zufällig mal ein Handyvideo auftaucht. Dieser Chorgeist ist auch durch Studien zum Thema belegt. Deshalb kann ich Ihre Sicht, dass die nicht gewalttätige Polizisten direkt mal Opfer ihrer gewalttätigen Kollegen oder des öffentlichen Unmuts sind nicht teilen.

@ Bote_der_Wahrheit, 09:48

re @ harry_up, 09:33

“...das individuelle Verhalten eines Verdächtigen...“

Das ist genau die Antwort, die man von Ihnen erwartet:

Die Schwarzen sind es selber Schuld, nicht wahr?

Nähmen die ihre seit mehr als 150 Jahren andauernde Benachteiligung hin, wäre alles nicht passiert...

Wann fangen SIE an, Ihrem Nick gerecht zu werden, auf den Sie ja gerade noch gepocht haben, und ihn mit dem auszufüllen, was er angeblich aussagen soll?

Gehen Sie den wahren Ursachen auf den Grund!

@ DB_EMD 09:58 - Die Aussagen sind klar formuliert

"Bürgerbewegung? Sie meinen also, brennende Supermärkte, geplünderte Einzelhändler, angegriffene Polizisten und abgefackelte Autos sind Ausdruck einer bürgerlichen Bewegung? Sie wollen doch nicht ernsthaft die Krawallmacher mit all den friedlichen Demonstranten in einen Sack stecken, oder? "

Sorgfältig lesen brächte die eindeutige Klarheit, dass mit der Bürgerbewegung eindeutig jene Mehrheit gemeint ist, welche friedlich und in großer Zahl demonstriert.
Nochmal lesen kann helfen.

Zur Abkürzung:

- die Zahl der friedlich Protestierenden übersteigt die der Gewälttäter um ein Vielfaches.

- die US-Bürger stehen mit großer Mehrheit hinter den den Protestierenden, wie die Umfragen zeigen.

- der Versuch, das Anliegen der Protestierenden zu diskreditieren, in dem der Fokus auf die Krawallmacher gerichtet wird, ist erkennbar. Und funktioniert nicht (mehr).

10:21 von Emil66

Zitat:"Polizisten knien aus Solidarität mit Demonstranten nieder "
Da sieht man doch das es nicht alle sind."

Das ist völlig richtig. Dass alle Polizisten oder Demonstranten gleich seien, hat auch niemand behauptet. das Dumme ist nur, dass die "guten" Polizisten genauso wie die friedlichen Demonstranten offensichtlich die schwarzen Schafe in ihren Reihen nicht unter Kontrolle halten (können). In Minneapolis waren vier BeamtInnen an dem Vorfall beteilgt. Keine/r ist eingeschritten, um den durchgeknallten Kollegen zu stoppen. Die Plünderer können durch die friedlichen Demonstranten auch nicht aufgehalten werden. Aber die Bilder, die man dann sieht, zeigen überwiegend die "Bösen", die "Guten und Friedlichen" sind weniger fotogen...

Ich wundere mich, warum es

Ich wundere mich, warum es sich noch nicht bis zur ts herumgesprochen hat, dass es seit 2/3 Tagen ein zweites Video vom Tathergang gibt (oder habe ich das übersehen?).Auf diesem ist zu sehen ist, dass 3 Polizisten Floyd George "fixierten", einer noch auf seinen Kniekehlen, der andere auf seinem Rücken, beide mit beiden Knien ihn herunterdrückend. George konnte sich überhaupt nicht mehr bewegen. (siehe Stern.de)
Für mich eiskalter Mord

@teachers voice

Am 03. Juni 2020 um 09:29 von teachers voice
re 09:11 Bote00: Systemisch
>>"Polizei hat ein systemisches Problem"
Zitat: " "Polizei hat ein systemisches Problem""

Da werden Dinge immer ohne Beleg behauptet. Welche Zahlen hat Hr. Niemann, um derartige Aussage zu belegen?<<

Ohne Beleg etwas zu behaupten, ist Niemanns Sache nicht. Deshalb hat er seine Einschätzung sehr klar begründet.

Dagegen behaupten Sie ohne jeden Beleg, Niemann würde „immer“ alles „ohne Beleg“ behaupten. Und dies ist eine Behauptung ohne Beleg!

Tipp: Gucken Sie sich den Beitrag Niemanns einfach mal an und dann teilen Sie uns mit, was Sie warum etwas anders sehen. Und dann könnten wir uns hierüber sehr produktiv austauschen.

Bin gespannt!

———

Darauf werden Sie keine Antwort bekommen, jede Wette. Der Bote sucht sich seine Kämpfe nämlich aus und würde niemals diskutieren, wenn er weiß, dass er verliert.

Und er wird auch immer wieder Belege einfordern, die längst vorgelegt wurden.

Durchsichtige Taktik.

09:48, Bote_der_Wahrheit

>>Eine Statistik, dass die Hautfarbe eines Verdächtigen bei der Polizeigewalt der entscheidende Faktor ist, gibt es nicht, da ein entscheidende Faktor in solchen Statistiken nicht berücksichtigt wird: das individuelle Verhalten eines Verdächtigen bei einer Auseinandersetzung mit der Polizei.<<

Die schwarzen Amerikaner sind also selbst schuld, daß sie seit Jahrhunderten als Menschen zweiter Klasse betrachtet und behandelt werden.

Danke für diese Erkenntnis. Mit der sich jede Art von Rassismus erklären lässt. Überall. Die Opfer sind schuld. Danke, daß Sie dies so faktenbasiert deutlich gemacht haben.

09:40 von ralf123

“Trump dohte Plünderern mit Schusswaffengebrauch und nicht Demonstranten.“

Die Fakenews, die Sie anderen anheften wollen, fallen leider auf Sie zurück. Demonstranten die friedlich dem Potus auf seinem “Kreuzweg“ zur Kirche im Wege standen, wurden mit Tränengas beiseite geräumt. Oder habe ich das falsch in Erinnerung?

@Bot...

"
Am 03. Juni 2020 um 09:48 von Bote_der_Wahrheit
@Am 03. Juni 2020 um 09:33 von harry_up

Zitat: "Am 03. Juni 2020 um 09:33 von harry_up
@ Bote_der_Wahrheit, 09:11
“Da werden Dinge immer ohne Beleg behauptet..“

Sie brauchen auch noch “Zahlen“??

Wann wären Sie denn zufrieden, nach 8, 25, 150... Nachweisen?"

Nein. Anekdotenwissen und Einzelfälle sind nicht sehr aussagekräftig.

Man nennt so etwas Statistik.

Eine Statistik, dass die Hautfarbe eines Verdächtigen bei der Polizeigewalt der entscheidende Faktor ist, gibt es nicht, da ein entscheidende Faktor in solchen Statistiken nicht berücksichtigt wird: das individuelle Verhalten eines Verdächtigen bei einer Auseinandersetzung mit der Polizei."

Aha, es war also das individuelle Verhalten von Floyd George, daß zu seinem Tod führte. Er hätte ja auch nicht so lange mit dem Hals unter dem Knie des Polizisten liegen müssen nicht war?

Es ist unfassbar, auf welche perfide Art und Weise Sie versuchen, Rassismus klein zu reden.

Nemesis87, 10:31

Eine Umfrage sagt nicht viel aus weil es nur ein kleiner Teil von den Menschen eines Landes befragt werden.
Wenn Die TS mit der Umfrage alle Menschen ohne Ausnahmen befragen würde, dann wäre das schon anders.

Bei Ihrer nächsten Blutuntersuchung sollten Sie aber dann darauf bestehen, dass man Ihnen Ihr gesamtes Blut abzapft, und nicht nur einen Teil.
Möglicherweise wären die ermittelten Blutwerte dann genau die gleichen, aber das Ergebnis, da haben Sie Recht, wäre bestimmt ein anderes.

10:09 von Tremiro

<<< 09:26 von Bote_der_Wahrheit

>> Statistiken zeigen, dass Schwarze überporportional oft bei Auseinandersetzungen mit der Polizei zu Tode kommen, was aber noch in keiner Weise belegt, dass die Hautfarbe der entscheidende Faktor ist.<<

Genau, wer kann denn nur auf den Gedanken kommen dass dunkelhäutige Menschen in den USA in irgend einer Form benachteiligt werden.
Das ist nur eine böswillige Unterstellung der "linksgrün" Versifften, mit Unterstützung der Mainstreammedien und der "Lügenpresse". >>>

.-.

Ich halte es nach wie vor für möglich, dass "Bote der Wahrheit" hier SATIREN schreibt, um die Sache der Ganz-Rechten und von Trump lächerlich zu machen und die Sache der wirklichen Demokraten zu fördern.

Zumindest ist das ja auch die reale Folge seiner posts:
Sie sind dermaßen übertrieben falsch, dass vermutlich auch jeder Ganz-Ganz-Rechte peinlich berührt ist.
Jedenfalls wird er niemals von ihnen unterstützt.

Insofern fördert der User die Sache der Demokratie extrem.

10:31 von Neutralist

Zitat:"Und wenn ein Weißer wegrennt darf man ihn in den Rücken schießen?"

Natürlich nicht! Das hat @nemesis87 aber auch gar nicht behauptet.

Zitat:"Anders als die Tagesschau behauptet sind Schwarze nicht die Mehrzahl bei den Opfern der Polizei. Sie sind überrepräsentiert basierend auf dem Bevölkerungsanteil, die Mehrzahl der Opfer sind aber Weiße.
Und genau deswegen ist "Polizeigewalt" das große Problemm zumindest bei diesem Fall und nicht nur Rassismus."

Ich habe das immer genauso verstanden, wie Sie richtig schreiben: überproportional viele schwarze Opfer von Polizeigewalt. Da es viel mehr weiße als schwarze US-Amerikaner gibt, sind die absoluten Zahlen natürlich andere. Aber Sie haben recht: Polizeigewalt, mit oder ohne Rassismus, muss bekämpft werden. Ist sie rassistisch motiviert, erst recht. Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin gegen JEDE Gewalt, egal von wem, aber hier geht es um Polizeigewalt...

@Bot

"...Wenn die USA bzw. die Polizei in den USA angeblich "rassistisch" sein soll, dann müssten Sie dies belegen bzw. begründen können, warum bspw. Amerikaner asiatischer Herkunft unterproportional oft ein Problem mit "rassistischer Polizeigewalt" haben.

Woran liegt das?"

Da hätte ich eine Zahl für Sie 1. Sie sind vermutlich der einzige Mensch auf diesem Globus, der zu behaupten versucht, die USA hätte kein Rassismusproblem. Nicht mal Rassisten in den USA behaupten das. Unfassbar.

10:31 von Neutralist

“Auch der Täter hier hatte eine Vorgeschichte von Gewalt und nicht Rassismus.“
Aha. Und das wissen Sie woher? Gewalt ja, es gab genug Anzeigen. Aber woher wissen Sie wer die Opfer waren, die schlussendlich Anzeige erstattet haben? Was ist mit denen, die sich - aus verständlichen Gründen - nicht zu einer Anzeige aufraffen konnten? Könnten alles farbige Amerikaner gewesen sein. Und dann?

10:31 von Neutralist

wen interessieren denn schon Fakten !

Farbige sind per se die Unterdrückten
dass man Menschen so nicht behandelt - wie aktuell geschehen
was gibt es da zu diskutieren
aber liegt es nur an der Polizei wenn manche sich nicht ausweisen / untersuchen lassen
wild um sich schlagen ?
im übrigen ist das rüde Verhalten der Polizei in den USA bekannt
ebenso wie jeder ne Flinte zu Hause hat und auf seinem Grundstück jeden niederschießen darf
ein klein wenig sollte man aber auch die Lebens Umstände dort betrachten
und diese werden von den Menschen gemacht - repräsentieren deren Einstellung

@ 09:43 von Bot...

Ihrem User-Namen "Bot..." verpflichtet, haben Sie bei den verschiedensten Themen das gleiche Muster:

A) Sie fordern Belege (auch wenn diese Belege öffentlich zugänglich sind, Zahlen und Fakten bekannt)

B) Wenn Sie diese Belege von anderen User*innen hier bekommen, ignorieren Sie das geflissentlich und wiederholen einfach Ihre Forderung.

C) Wenn man Sie dann auffordert, inhaltlich Stellung zu beziehen aufgrund der gelieferten Fakten, Zusammenhänge und Zahlen, kommt nichts mehr außer... Schweigen.

Deshalb verzichte ich auf weitere Belege und empfehle Ihnen, die offen zugänglichen und auch hier mehrfach in den TS-Berichten wie in den Kommentaren gelisteten "Beweise" zur Kenntnis zu nehmen (befürchte aber, es hat den gleichen Effekt wie bei den zigfach dokumentierten Belegen für völkisch-rassistische Strömungen und Gruppierungen in Ihrer Lieblingspartei: Sie ignorieren es und schweigen).

10:16, Der_Europäer @08:52 von andererseits

>>Wünschen wir unseren amerikanischen FreundInnen im nächsten Jahr einen Präsidenten,der sich klar gegen Polizeigewalt gegen Schwarze stellt,(...)

/////////////////

Ich hoffe es war ein Tippfehler von Ihnen, dass mit "Wünschen wir unseren amerikanischen Freundinnen im nächsten Jahr einen Präsidenten, der sich klar gegen Polizeigewalt `gegen Schwarze` stellt"
Oder wie meinten Sie das?
Außerdem heisst es: nicht "Schwarzer" sondern "Afro Amerikaner"...so viel Zeit muss sein!<<

Die Aussage des Mitforisten ist nicht mißzuverstehen.

Und es heißt nicht "Afroamerikaner", sondern "African American". Ersterer Begriff ist seit dreißig Jahren nicht mehr korrekt.

"Black", beziehungsweise "schwarz", wird aber, allen politisch korrekten Verrenkungen zum Trotz, nach wie vor benutzt, auch von den Betroffenen selbst. Wäre das anders, dann hieße "Black Lives Matter" doch "African American Lives Matter". Dem ist aber nicht so.

@Am 03. Juni 2020 um 09:28 von Olivia59

Zitat: "Das liegt doch allein durch die Häufigkeit wie Überproportionalität von Übergriffen auf Schwarze klar auf der Hand"

Dass Schwarze überproportional oft bei gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei vertreten sind, sagt erst einmal gar nichts.

Entscheidend ist das individuelle Verhalten eines Verdächtigen UND eines Polizisten bei einer Auseinandersetzung mit der Polizei.

@Der_europäer

"
Am 03. Juni 2020 um 10:16 von Der_Europäer
Einen Präsi nach Trump der sich GEGEN Schwarze stellt?

eu
Am 03. Juni 2020 um 08:52 von andererseits
Alles, was der Aufklärung,

Alles, was der Aufklärung, Deeskalation und systematischer Bekämpfung von Rassismus dient, ist sinnvoll. Alles, was nicht unter der Fuchtel Trumps zu weiterer Eskalation führt.
Wünschen wir unseren amerikanischen FreundInnen im nächsten Jahr einen Präsidenten,der sich klar gegen Polizeigewalt gegen Schwarze stellt,(...)

/////////////////

Ich hoffe es war ein Tippfehler von Ihnen, dass mit "Wünschen wir unseren amerikanischen Freundinnen im nächsten Jahr einen Präsidenten, der sich klar gegen Polizeigewalt `gegen Schwarze` stellt"
Oder wie meinten Sie das?
Außerdem heisst es: nicht "Schwarzer" sondern "Afro Amerikaner"...so viel Zeit muss sein!"

Es heißt afrikanisch-amerikanisch. "Afro" ist der bestimmte Typ einer Frisur. Soviel Zeit muß sein.

10:31, Neutralist

>>@Nemesis87 09:49
>Nur weil ein Afro-Amerikaner wegrennt erlaubt es einem nicht ihm in den Rücken zu schießen.<

Und wenn ein Weißer wegrennt darf man ihn in den Rücken schießen?<<

Natürlich nicht.

Was soll diese alberne Frage?

Keine Belege

03. Juni 2020 um 09:56 von Bote_der_Wahrheit

Tja, was sind schon Videos, Archive voller Zeugnisse aus 400 Jahren Rassendiskriminierung und dem Hochmut der herrschenden Klasse der Schweinchenrosanen und deren militanten Verfechtern bis in Polizeikreise gegen die "Zahlen" des 'Boten'.

Der getötete Mann hatte die ganze Last des schweinchenrosa Herrenrassenwahns auf seinem Hals für fast 9 Minuten. Was für ein Martyrium vor laufender Kamera. Und Sie haben die Stirn, hier Ihre Spielchen abzuziehen mit Ihren Zahlen und Belegen in der Hoffnung, anonym auf Fang zu gehen nach unsicheren Menschen, deren einziger Halt die Zugehörigkeit zu einer "starken", nationalen Identität ist, so wie es Trump gerade auf Kosten aller "spaltfähigen" Gesellschaftsgruppierungen vormacht. "Beweist es mir doch, Ätsch!" So winden sich nur Juristen aus dem Offenkundigen.

10:21, Emil66

>>"Polizisten knien aus Solidarität mit Demonstranten nieder "
Da sieht man doch das es nicht alle sind.
Auf beiden Seiten, bitte nicht alle über einen Kamm scheren.

"Mit einem symbolischen Kniefall haben Polizisten in den USA bei den Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus in den vergangenen Tagen ihre Solidarität mit Demonstranten ausgedrückt. In verschiedenen Städten knieten Beamte nieder, senkten ihre Köpfe zum Gebet oder umarmten Menschen, die zu Protesten auf der Straße waren."<<

Nur sehr wenige hier behaupten, daß die Amis alle gleich seien.

10:16 @Der_Europäer

Was konkret kritisieren Sie am
Beitrag von @andererseits?

Ihre Überschrift stimmt jedenfalls nicht mit dem zitierten Beitrag überein.

@09:48 von Bote_der_Wahrheit

"Eine Statistik, dass die Hautfarbe eines Verdächtigen bei der Polizeigewalt der entscheidende Faktor ist, gibt es nicht, da ein entscheidende Faktor in solchen Statistiken nicht berücksichtigt wird: das individuelle Verhalten eines Verdächtigen bei einer Auseinandersetzung mit der Polizei."

Diese individuellen Verhaltensweisen der "Einzelfälle" ausgewertet würden dann logischerweise zu dem Ergebnis führen, dass sich Schwarze renitenter als Weisse verhalten und somit die Polizeigewalt verursachen, wenn ihre Aussage valide bleiben soll.
Mit anderen Worten, die Schwarzen sind selber Schuld aber Rassismus ist es nicht.
Mir bleibt echt die Spucke weg, gerade bei dem was man über den jüngsten Fall weiss. Der Mann war absolut passiv.

10:43, Neutralist

>>Statistiken zeigen auch das Schwarze in den USA überproportional Kriminell sind, vor allem bei Morden und anderen Gewaltverbrechen. Daher haben sie auch viel öfter Polizeikontakt.

Es ist also etwas komplizierter als einfach nur auf das Bevölkerungsverhältnis zu schauen.<<

Es ist noch komplizierter.

Schwarze werden beispielsweise öfter auf Drogen durchsucht als Weiße.

Würde man Studenten an Eliteunis ähnlich behandeln, würde dort die Zahl der Drogendelikte in die Höhe schnellen.

Außerdem werden Schwarze für die gleichen Delikte durchschnittlich härter bestraft als Weiße. Bei denen gerade Drogenvergehen oft mit einer Verfahrenseinstellung enden.

@09:26 von Bote_der_Wahrheit - Warum wundere ich mich...

...nicht über Ihren Beitrag?

---

Ganz einfach, da Sie diese Art von Beiträgen in den letzten 5 Jahren hier perfektioniert haben und dabei wahrscheinlich denken, daß der Rest der User hier es nicht mitbekommt wie Sie über Minderheiten wo auch immer, diese wieder und wieder versuchen ins Misskredit zu bringen.
-
Tja, ich muß Ihnen leider mitteilen, daß es nicht klappt.

@Bote_der_Wahrheit 09:56 

"1. Niemand wird wegen "Lappalien im Straßenverkehr" erschossen, sondern weil sich im Laufe von Routinekontrollen eine gewalttätige Auseinandersetzung herausbildet d.h. gewalttätiger Widerstand geleistet wird. ... "

Und das können Sie belegen?
Belegen, dass es jedes Mal zu gewalttätiger Gegenwehr kommt?

Es gab Fälle, da wurden den "Gewalttätern" in den Rücken geschossen.

@ 09:43 Bot...

Auch hier enttäuschen Sie (oder wollen uns zum Narren halten, was ich Ihnen mal nicht unterstelle, auch wenn's manchmal naheliegen könnte...): Sie fragen allen Ernstes "warum bspw. Amerikaner asiatischer Herkunft unterproportional oft ein Problem mit "rassistischer Polizeigewalt" haben.
Woran liegt das?"
Sie kennen die Geschichte der Vereinten Staaten von Amerika? Sie wissen, welch heftige rassistische Gewalt gegen Schwarze es von Anfang an gab? Ihnen sagt Martin Luther King etwas? Sie wissen, wie er starb? Sie kennen Trumps "birthers"- Unterstützung? (To be continued...)
Wenn Sie das alles wissen, frag ich mich, wie Sie allen Ernstes die oben zitierte Frage stellen können.
Wenn Sie das alles tatsächlich nicht wissen sollten, wird's schwierig, sinnvoll mit Ihnen zu diskutieren...

Re bote

Sie bleiben sich einmal mehr treu.
Sie behaupten, dass es keine Belege für verbreiteten Rassismus on der Polizei und in der gesamten Gesellschaft der USA gebe. Es werden Ihnen Statistiken und Belege geliefert, die Sie jedoch geflissentlich ignorieren.

Wie bei AfD-Themen glänzen Sie einmal mehr durch Faktenressistenz und Ignoranz...

um 10:32 von fathaland slim @myself

>>mit einem halben Jahrtausend alten Trauma der afrikanischen Migration in Nordamerika <<

Migration passt nicht richtig. Jemanden, der gefangen genommen und dann verkauft wird, würde ich nicht als Migranten bezeichnen... "

Schade, daß ausgerechnet Sie über die absichtlich weggelassenen Gänsefüsschen gestolpert sind : )

Viele haben
"vergessen", daß die Vorfahren der Afroamerikaner gerne in ihrer Heimat gebliebenen wären. Schön aber, daß es Sie zu einem elementaren Abschweifen zu den nicht zeitgebundenen Ursachen von Sklaverei, Menschenverwertung und Nationachauvinismus angeregt hat. Das findet ja überall statt. In den USA aber kulminiert jetzt leider die ganze Historie in kürzester Zeit durch den gelbhaarigen Katalysator.

Soziale- und

Soziale- und Chancenungleichheit führen zu höherer Gewalttätigkeit der Bevölkerung untereinander. Eine Untersuchung der Polizei in Minnesota wird hier nicht helfen. Es handelt sich um strukturelle Probleme auf ganz vielen Ebenen in den USA.

@DB_EMD 09:58

Sie diskreditieren friedliche Demonstranten indem Sie einfach alle in einen Topf werfen. Diese friedlichen Demonstranten sind 95% der Bewegung. Die Krawallmacher und Gewalttäter sind wenn es hochkommt 5% der Protestler. An der Aussage von Cosmopolitan Citizen ist aber nichts falsch, es ist eine Bürgerbewegung und zwar eine stärker als die Bewegung die Donald Trump 2016 die Präsidenschaftswahl beschert hat.

10:47, Emil66

>>Wie entsteht Rassismus?
Was sind die Gründe, aus denen die Eine Gruppe eine Andere weniger schätzt, oder denkt das diese Krimineller sind?

Kann mir da mal jemand weiter helfen, warum das so ist?<<

Darüber sind -zigtausende Bücher geschrieben worden. Tausend Zeichen reichen also wohl für eine halbwegs befriedigende Erklärung nicht.

Eine biete ich einfach mal an:

Menschen blicken gern auf andere Menschen herab. Sie fühlen sich dann besser. Andere erniedrigen, um sich selbst zu erhöhen.

Der spezifische antischwarze Rassismus der USA ist eng mit der Sklaverei und ihrem Erbe verbunden. Man versteht sehr viel mehr, wenn man sich ein wenig mit dieser Geschichte beschäftigt. Man kann dazu Geschichtsbücher lesen, oder Romane schwarzer amerikanischer Schriftsteller wie etwa James Baldwin, oder sich mit Jazz und Blues beschäftigen.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich ein wenig schlauer zu machen.

Daß ein Staatsführer Militär

Daß ein Staatsführer Militär gegen die eigene Bevölkerung einsetzen will kannte ich bisher nur aus Diktaturen. Was soll man von einer Bevölkerung halten, die zur Hälfte hinter so einem Führer steht ? Deeskalationskurse für die Polizei
( in Minnesota ) werden nicht viel bringen, wenn das " Vorbild " an der Spitze der USA genau das Gegenteil vorlebt.

Vielen Dank für Ihren Kommentar, dem ich zu 100% zustimme.
Insbesondere Ihre Analyse am Ende bringt das Krisenversagen von Präsident Trump sehr treffend auf den Punkt und könnte so auch in einem Leitartikel einer großen Qualitätszeitung stehen:

>> Statt Präsident aller US-Amerikaner sein zu wollen, ist er Häupftling des "Stammes", der ihm die Präsidentschaft erhalten soll.

Lange nicht mehr hat die Nation eines "einigenden" Präsidenten so sehr bedurft wie jetzt. Noch nie hatte sie sowenig davon.<<

Vielleicht darf ich noch etwas ergänzen: der "Stamm", als dessen Häuptling sich D. Trump sieht und geriert, stellt von der Bevölkerungsanzahl her ja nicht die Mehrheit...
("Stamm" ist hier nicht ethnisch, sondern politisch gemeint).
Bei den Wahlen im November müssen sich die anderen "Stämme" so geschickt verbünden, damit dieser aktuelle Häuptling ein "one-term president" bleibt.
Egal was man von Biden hält: er hat das Zeug dazu, die USA wenigstens wieder ein klein bisschen zu versöhnen...

@ Am 03. Juni 2020 um 09:28 von Olivia59

Zitat: Da werden Dinge immer ohne Beleg behauptet. Welche Zahlen hat Hr. Niemann, um derartige Aussage zu belegen?"Zitat Ende
Welche Zahlen erwarten Sie denn? Schauen Sie sich doch einfach mal die Tagesschau um 20 Uhr an.

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