Kommentare

Starke Kraniche

Lufthansa als deutsche Vorzeige Fluglinie muss wettbewerbsfähig bleiben. Die Unterstützung soll zurückfließen.

Auflagen in Hinsicht Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Alternative Konzepte sind überfällig und notwendig.

Der Personen-Flugverkehr wird sich in einer längeren Zeitspanne langsam erst erholen können.

Wichtig wäre jetzt Zeichen für die Zukunft zu stellen.

Konkurrenz belebt das Geschäft und Monopole sorgen für fehlenden Wettbewerb.

Lufthansa wird gewieft genug sein sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen.
Die Geldgeber müssen ihre Ziele einfordern.

anderen Betroffenen ebenfalls bedacht...

Lufthansa akzeptiert EU-Auflagen.....

Hat das dem Management weh getan ?
Und die Auflagen von Seiten der Bundesregierung,die sind doch nun wirklich nicht heftig:Nicht in Sachen Ökologie oder Beschäftigtenschutz(1400 Beschäftigte bei Germanwings ?).Die Unabhängige Flugbegleiter Gewerkschaft sagte einiges dazu.
Nun bekommt die Bundesregierung zwei Sitze
im Aufsichtsrat.Da kann man ja mal gespannt sein wie die abstimmen.Im Sinne der Großaktionäre oder......?

Geldverbrennung statt Neuordnung

Wie zu erwarten war, hat man sich weitgehend durchgesetzt. Nun nimmt die konzeptlose Geldverbrennung ihren Lauf, denn eine Ablehnung bei der Hauptversammlung ist nicht zu erwarten.

Wenn ich das

jetzt richtig weiß, sind doch auch andere Flugfirmen unterstützt worden, in anderen Ländern, haben die dann auch Flugrechte abgegeben ?.
Oder gilt das wie immer nur für Deutschland.
Warum kann sich die Lufthansa eigentlich nicht Geld, wo anders besorgen, ich kenne mich mit der Fliegerei natürlich nicht aus.
Geben Banken keine Kredite mehr aus, oder wo liegt das Problem.
Was nützt eine eigene Flugfirma im Land, wenn andere über Starts und Landung bestimmen ?, wer auf einem nationalen Flughafen landet oder startet ist doch Sache des jeweiligen Landes.
Völlig verrückte Welt aus meiner Sicht, und wo ist das Problem, nach einem Kredit die Preise anzupassen.
Alle Preise werden zur Zeit durch die Krise angepasst, ob bei Dienstleitungen oder Obst und Gemüse, überall Krisenaufschlag drauf.
Der wahrscheinlich auch nicht wieder verschwindet, wie es bei Preisen meist ist.

Eines der....

Grundübel der EU wird hier wieder deutlich, nämlich der krankhafte Versuch der Gleichmacherei. Wenn also Ryanair oder Easyjet in Frankfurt oder München nicht bzw. nicht mehr vertreten sind, dann ist dans sicherlich auch eine Folge des wirtschftlichen Handelns der Lufthansa. Oder hat ein Diktator per Dekret diese Fluggesellschaften ausgeschlossen? Was ist, wenn in ein paar Jahren die Lufthansa diese abgezwungenen Start- und Landerechte wieder zurückkauft, weil die bei Ryanair oder Easyjet nicht die erhofften Ergebnisse brachten? Das ist so, als ob ich einem Dieb die gestihlene Ware wieder abkaufe. Moral? Wie immer nicht vorhanden oder wie schlecht muß AirFrance und KLM und Alitalia dastehen! Ich bin gespannt, wann einem Auto-Konzern die Verkaufszahl diktiert wird, um den Absatz eines möglicherweise qualitativ schlechteren, ausländischen Produkts zu erzwingen.

Wo ist der Unterschied

Wenn die EZB Anleihen von Staaten und divers kaufen darf, dann sollte auch der Kauf von strategischen Unternehmen durch die Wirtschaftseinheit Bundesrepublik Deutschland möglich sein. Mit Kontrolle: ja - aber ohne Auflagen. Beide Aktionen halten den Geldkreislauf in Schwung.

@ 09:34 von Mika D

Sie schreiben "Lufthansa wird gewieft genug sein sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen." Meinen Sie damit das Konzernverhalten, systematisch und strategisch dem Staat die Steuern ("Butter") durch Finanzflucht per Steueroasen-Geschäftsmodell vom Brot genommen zu haben, die man jetzt genau von diesem Staat fingerdick aufs eigene Brot geschmiert bekommen will?

Zu komisch

Also meint dieses Management noch immer, dass es eine Rolle spielt?
Letztlich haben die Vorstände doch erstmal ganz wunderbar ihr eigenes Gehalt gesichert.
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Steuergeld für Einkommensmillionäre. Applaus.
.
Was hat man für eine Gewese um die 1500 Euro für die Krankenpfleger etc. gemacht. Über die Lkw Fahrer redet auch jemand mehr.
Die CDU will gar den Mindestlohn senken. Passt.
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Eine eine insolvente Airline meint noch immer, dass sie bei ihrer Rettung verhandeln kann? Jip. Dann sollten die Manager einfach die 9 Mrd. bei anderen Investoren suchen, die dann auch die Klappe halten.

Wie hoch ist denn der Zins

für die verliehenen 9 Mrd. Euro? Wenn dieser deutlich niedriger ist als der übliche Zinssatz für angeschlagene Unternehmen wär das eine Subvention. Deswegen der "Deal" mit der Teil- Abgabe der Landerechte? Werden ab dem nächsten Jahr wieder Dividenden gezahlt und der Steuerzahler daran beteiligt? Gut, ein Verlierer steht schon im Voraus fest, denn Konkurrenz "belebt" das Geschäft, also Umwelt und Klima haben die Karte gezogen. Und der Steuerzahler vielleicht auch- wenn's schiefgeht.

wer im Glashaus sitzt....

also soll die Lufthansa Flugzeuge und landerechte abgeben, leider ist nicht ersichtlich was für auf Lagen die anderen Airline erhalten haben bei der Staatsfinanzierung. denn ich sehe sonst den Gleichheitsparagraphen verletzt, gleiches Recht für alle.
auch würde mich mal interessieren ob die Konzerne die ab zugebenen Flugzeuge auch bezahlen , denn die hat doch die Lufthansa gekauft oder.

Verfehlte und ungerechte Subvention

Die LH ist unverschuldet in die Situation geraten, stimmt, Millionen kleine Selbstständige auch, zum Wohle der Allgemeinheit, denen wird nur Hartz IV geboten. Von denen wird gefordert ihre Rücklagen einzusetzen und letztlich zuzusehen, wie sie die Krise überstehen. Die LH Mitarbeiter bekommen großzügiges Kurzarbeitergeld (was ich nicht kritisiere) und denen, die nun von einer Versicherungsleistung reden, denen sei gesagt, dass längst viele Milliarden des Kurzarbeitergeldes aus Steuermitteln finanziert werden müssen. Es ist nicht einzusehen, warum Aktienbesitzer nicht auch ihren Anteil zur Rettung beitragen sollen. Es ist nicht einzusehen, dass bei so gewaltigen Hilfsleistungen keine bessere Rendite und Einflussnahme für den Geldgeber ausgehandelt wird. LH retten ja, aber unter akzeptablen Rahmenbedingungen. Wie sagt man so schön: Geben und Nehmen muss in einem fairen Verhältnis stehen.

Jezt wo ich als Steuerzahler

Jezt wo ich als Steuerzahler Miteigentümer der Lufthansa bin, frage ich mich welche Vergünstigungen mir denn eingeräumt werden. Da wir durch unser Hobby doch eher weiter weg Urlaub machen sind wir schon oft geflogen und mit den verschiedensten Airlines. Leider ist mir dabei aufgefallen das die Lufthansa zwar meist die teuerste war, aber bei weitem nicht die beste. Von daher habe ich eigentlich immer versucht die Lufthansa zu meiden wenns ging. Daran wird sich warscheinlich auch nichts ändern. Und nein ich fliege auch nicht mit billig Airlines wenn es sich vermeiden lässt, da mir ein gewisser Service auf einen Flug der schnell mal länger als 6 Stunden dauert wichtig ist.

Brüssel hat....

....der Lufthansa die Wahl zwischen Pest und Cholera gelassen und da musste LH zwangsweise einknicken. Da es keine deutschen Wettbewerber mehr gibt, werden Easyjet oder Ryanair von den abgegebenen Slots profitieren, sprich die EU unterstützt aktiv Lohndumping. Warum nur LH die Auflagen bekam und nicht Alitalia, Air France und KLM, das werden wir wohl nie erfahren. Oder ist das vielleicht eine erste Retourkutsche dafür, dass Deutschland sich gegen die Übernahme der Südländer-Schulden stellt?

09:36 von Bernd Kevesligeti

welche grossaktionäre? über 70% ist im freien umlauf

10:08 von karlheinzfaltermeier

alitalia ist seit vielen jahren praktisch pleite und wird vom quasi pleitestaat italien gepämpert.

Die EU ist unverschämte

Eine Rettung unserer Lufthansa sollte nicht von der EU abhängen! Ich finde es unverschämt das Ryanair und co steine ins Weg legen! Mir ist die Sicherheit beim fliegen viel Wert. Ich werde bestimmt nicht mit einer Ryanair durch die Gegend fliegen die überall und an allem sparen. An Sicherheit darf nicht gespart werden! Ich hoffe Lufthansa bleibt noch lange erhalten. Es ist unsere Traditions Airline!! Die darf uns niemand wegnehmen!

Re 10:13 von MrEnigma

"Eine eine insolvente Airline meint noch immer, dass sie bei ihrer Rettung verhandeln kann? Jip. Dann sollten die Manager einfach die 9 Mrd. bei anderen Investoren suchen, die dann auch die Klappe halten."
Wenn ich 100 000€ von der Bank bekomme und die verlangt ich soll davon einen Tesla für 80 000€ kaufen wäre das ja ein schlechtes Geschäft. Von der LH wird verlangt 48 Airbus zu kaufen unter dem Mantel des Umweltschutzes. Gutes Geschäft wenn OHNE eigenes Verschulden 600 Flieger am Boden stehen?
Ist wohl eher eine verdeckte Airbussubvention. Da hört man gar nichts von.Airbus muß ja das Wasser auch bis zum Hals stehen.
Da bleibt bloß zu hoffen,daß die Hauptversammlung das Rettungspaket ablehnt. Insolvenz in Eigenverantwortung würde es der LH viel leichter machen. Da könnten sie agieren ohne das der Staat reinquatscht. Einen Investor findet die LH immer wenn sie will.

re von Karl Napf 11:37

Nun,da wäre einer zu nennen:Heinz-Hermann Thiele,(Knorr-Bremse und Vossloh) besitzt 10%
der Aktien.

@ 11:41 von Herbert48

Und ich werde mit Sicherheit nicht mit einer Fluggesellschaft Lufthansa "durch die Gegend fliegen, die überall und an allem spart, "vor allem an Steuerzahlungen in unserem Land durch ein Steueroasen-Geschäftsmodell.
Die Lufthansa ist nicht systemrelevant, auch wenn das den Nationalstolz mancher User tangiert.

10:33 von spax-plywood

Wie hoch ist denn der Zins
für die verliehenen 9 Mrd. Euro?
.
also für einen Hypokredit zahlt man aktuell weniger als 1 %

Die Lufthansa zahlt aber Zinsen über dem Marktniveau

Der Staat hat sich den Einstieg aber mit sehr hohen Zinsen "vergolden" lassen. Die EU hingegen zwingt LH durch die Abgabe von Flugrechten zum Stellenabbau. Jedes Flugzeug "beschäftigt" mehrere 100 Mitarbeiter!

Am 30. Mai 2020 um 11:50 von andererseits

" Die Lufthansa ist nicht systemrelevant, auch wenn das den Nationalstolz mancher User tangiert. "

So weit richtig, gehe ich mit, man muss nicht fliegen.
Was wäre den dann System relevant ?, aus ihrer Sicht ?. Autoindustrie kann es ja auch nicht sein, die investiert jetzt gerade 2 Milliarden in China, Artikel gestern.
Wer ist denn wirklich System relevant, und bekommt jetzt Geld.

Auch wenn ich nicht fliege, das letzte mal 1978, wie kommt jemand auf die Idee sich in nationale Dinge einzumischen.
Da hat in der Vergangenheit jemand bei Verträgen gewaltig geschlafen.
Mir ist das eigentlich egal, ich fliege auch in Zukunft nicht, aber es kann nicht sein das einige ohne Auflagen, das dürfen.
Und in Deutschland dann die Auflagen gemacht werden, das meiste Geld dürfen wir aber gerne geben, da hat niemand etwas dagegen.

Mrd. Hilfspaket

Am 30. Mai 2020 um 11:36 von Sebastian15
Warum nur LH die Auflagen bekam und nicht Alitalia, Air France und KLM, das werden wir wohl nie erfahren...
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Eine Gute Frage die ich auch nicht verstehen kann. Es sollte doch auch in Interesse Brüssel sein das in einen EU Land Arbeitsplätze gerettet werden. Zumal dieses Hilfspaket von Deutschen Steuergeldern finanziert wird. Italien und Frankreich haben ihre Airlines auch mit Staatshilfen gerettet. Warum jetzt diese ganzen Auflagen von Brüssel ? Die Bundeskanzlerin hat letzte Woche noch eindeutig gesagt, das es so nicht mit uns zu machen sei... Und nun ist es genau so geschehen. Man könnte fast glauben, die Politischen Entscheidungen in Deutschland werden neuerdings in Brüssel und nicht mehr in Berlin beschlossen.

@andererseits 11.50

die Geschichte mit den Steueroasen finde ich auch unappetitlich. Es ist aber wohl so, dass unsere Gesetzgebung diese Lücken zulässt. Lufthansa spart aber nicht an der Bezahlung der MA und schon gar nicht an der Wartung und Sicherheit der Maschinen. Das ist wichtig und im internationalen Maßstab vorbildlich. Und Sie dürfen sicher sein, dass sowohl die Gewinne der LH als auch die Gehälter der 140.000 Angestellten ordentlich Steuereinnahmen in Olaf's Kasse spülten

Hilfspaket

Am 30. Mai 2020 um 09:35 von krittkritt
Der Steuerzahler wird es also richten! Hoffentlich werden alle anderen Betroffenen ebenfalls bedacht...
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In Grunde ja. Nur die einen mehr und die anderen weniger...

LH und die Hilfen !

Okay, die LH ist bestimmt eine "gute" deutsche Firma. Aber dass sie keine wirklichen Reserven hat, ist ihre eigene Schuld, durch extrem hohe Gehälter für Manager und Piloten, durch immer währende Ausschüttungen von Dividenden, und sehr wahrscheinlich durch Fehl- Management.
Wenn sie jetzt Hilfen kriegt, müssen natürlich deutliche Vorgaben gemacht werden, und das Geld wieder zurück bezahlt werden. Es dürfen meiner Meinung nach etliche Jahre keine Dividenden mehr ausgeschüttet werden und die exorbitanten Gehälter der Oberen ziemlich gesenkt werden. Genauso müssen die beiden Posten im Aufsichtsrat von neutralen, Fachkundigem Personal besetzt werden.
Die EU sollte sich bei der Vergabe der Slots aber an andere Firmen daran orientieren, wie wird dort das Personal bezahlt, um jegliches Lohndumping zu unterbinden. Denn dies wäre ein total fataler Schritt in die falsche Richtung !

11:11 von Widerstand Jetzt

da mir ein gewisser Service auf einen Flug der schnell mal länger als 6 Stunden dauert wichtig ist.
.
was wäre ihnen denn auf nem 10 Stunden Flug ein besserer Service so wert
300 .... 400 Euro
da nehme ich dann lieber ein besseres Hotel für 5 Tage
andererseits ein gescheit gewartetes Flugzeug ...
es gibt viele Gesichtspunkte bei der Buchung

11:46 von Bernd Kevesligeti

«Nun,da wäre einer zu nennen:Heinz-Hermann Thiele,(Knorr-Bremse und Vossloh) besitzt 10% der Aktien.»

Ja … Der Herr Der Bremsen besitzt 10,0001% der LH-Aktien.
Stand 19.03.2020.

Gemeldet von der LH gemäß § 33, Abs. 1 WpHG (Wertpapier-Handelsgesetz). Veröffentlichungspflichtig sind alle Einzelaktionäre mit einem Aktienanteil von > 3,0%. Der Herr … der in seiner Freizeit Fahrzeuge abbremst … ist der einzige Anteilseigner in dieser Liste.

Sie aber schreiben "ganz selbstverständlich" so was wie: "… abstimmen im Sinne der Großaktionäre oder …?". Im Plural … der Herr … weil Fahrzeuge ja auch meist mehr als nur eine Bremse haben. Sogar der Esel aus Draht muss 2 davon haben.

81,8% der LH-Aktionäre haben ihren Sitz in DEU. Mit 6,9% liegt der höchste ausländische Aktienanteil in den USA + 3,6% in LUX. Die LH ist ein Unternehmen mit sehr breit gestreuter Struktur innerhalb der Anteilseigner.

Hat Ihnen der Herr des Aktienhaufens eigentlich mal miese Beläge für Ihre Bremsen vertickt …?

Hilfspaket für die Lufthansa

Am 30. Mai 2020 um 11:41 von Herbert48
Die EU ist unverschämt
Eine Rettung unserer Lufthansa sollte nicht von der EU abhängen! 
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Das sehe ich genauso ! Es sollte jeden EU-Land selber überlassen sein, wenn und mit wieviel er mit Steuergeldern unterstützt ! Das alles an Auflagen zu koppeln halte ich für gravierende Einschränkungen in die Souveränität eines EU-Staates.

Steuergelder für Steuerhinterzieher!

Also wie immer! Ein ehemaliger Nachrichtensprecher der öffentlich rechtlichen Sender hat dazu ein schönes Buch geschrieben : Der Ehrliche ist der Dumme! Passt!

Wo sind eigentlich die vielen Politiker geblieben, die vor Wochen noch höhere Löhne für Verkäufer, Lastwagenfahrer und Pflegepersonal gefordert haben???

Subvention von Ryanair & Co

Schon dreist, wenn sich O’Leary von Ryanair über staatliche Subventionen beschwert: Sein ganzes Geschäftsmodell basiert darauf, da seine Airline mit Vorliebe defizitäre Flughäfen anfliegt und er nicht kostendeckende Flughafengebühren bezahlt. Seine Milliardengewinne werden auf Kosten des europäischen Steuerzahlers erwirtschaftet. Darüber hinaus fällt Ryanair regelmäßig durch Verstöße gegen Regularien wie Fluggastrechte, Nachtflugverbote usw. auf. Schon bemerkenswert, dass eine solche Fluggesellschaft durch EU-Vorgaben weiter begünstigt wird.

Diese EU-Auflagen helfen der Lufthansa nicht

Also diese Auflagen der EU helfen der Lufthansa nicht:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/lufthansa-eu-kommission-bundesregie...

Wie der Konzern in der Nacht mitteilte, beschloss der Vorstand, einen zuvor zwischen Berlin und Brüssel ausgehandelten Kompromiss zu akzeptieren. Demnach muss die Lufthansa Start- und Landerechte an den Flughäfen Frankfurt und München an Wettbewerber abgeben.

Das schwächt Lufthansa weiter und hilft ihr nicht dabei, aus dieser Krise rausfliegen zu können. Weiterhin braucht niemand solche Dumpliner wie Ryanair und Easyjet!

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/lufthansa-eu-kommission-bundesregie...

Davon könnte etwa der irische Billigflieger Ryanair profitieren, der ohne Staatshilfe durch die Krise kommen will und den geplanten Einstieg des deutschen Staats bei der Lufthansa heftig kritisiert hat.

Solche Dumpliner wollen und brauchen wir hier in der EU NICHT. Nein zu solchem Dumping.

Ryanair kommt ohne Staatshilfe aus. Lufthansa in Steueroasen??

@10:02 von wenigfahrer
Für mich handelt die Bundesregierung nicht im Interesse des Steuerzahlers oder ist einfach unfähig, wenn sie die de-facto Steuerhinterziehung in Steueroasen nicht beendet, sondern stattdessen mit ehrlichem Steuergeld noch (indirekt) fördert.

11:50 von andererseits

Die Lufthansa ist nicht systemrelevant, auch wenn das den Nationalstolz mancher User tangiert.
.
hier in unserem Land "Nationalstolz" vermuten oder erkennen ??
und für mich ist die LH systemrelevant
wenngleich ich mich gelegentlich auch über deren Service ärgere

Siehe zu diesen Sozialdumping von Ryanair

Siehe dazu hier aus Österreich:

https://tinyurl.com/y7les5j2
industriemagazin.at: Deutsche Gewerkschaft: Ryanair missbraucht die Krise für Dumping 27.05.2020 22:37

Die deutsche Gewerkschaft wirft dem irischen Billigflieger und seinem Konzernchef Michael O'Leary vor, die Krise zum Sozialdumping und Lohndumping zu missbrauchen. Gleichzeitig will Lauda ihren deutschen Mitarbeitern im Mai einfach gar keine Löhne zahlen.

Nach der heftigen Kritik von Ryanair-Chef Michael O'Leary an den geplanten Lufthansa-Staatshilfen geriet der irische Billigflieger selbst in die Kritik. Deutsche Gewerkschaften sehen Tausende tarifgebundene Arbeitsplätze in Gefahr und werfen den Iren vor, die Krise zum Sozialdumping zu missbrauchen.

Von daher: ich fände es gar nicht gut, wenn Ryanair profitieren wuerde. Nein zu diesem Rosinenpicken von England.

11:50 von andererseits

«Und ich werde mit Sicherheit nicht mit einer Fluggesellschaft Lufthansa "durch die Gegend fliegen, die überall und an allem spart, "vor allem an Steuerzahlungen in unserem Land durch ein Steueroasen-Geschäftsmodell.»

Lange … bis sehr lange … werden Sie suchen müssen nach einer Fluglinie, die einem Geschäftsmodell folgt, bei dem hinsichtlich Steuerzahlungen, Arbeitnehmerrechten der Angestellten, Arbeitsbedingungen der Piloten & Crews & Co. nicht viele Beanstandungen zu finden wären.

Sehr wahrscheinlich müssen Sie am Ende selbst fliegen lernen, um irgendwo hin zu kommen, wo hin laufen zu weit weg ist. Mit eigenem Privatflieger … oder nach Methode "Otto Lilienthal".

Kommt drauf an, wo Sie hin fliegen wollen. LH bietet vergleichsweise viele Inter-Kontinentalflüge als Direktflüge an. Unter Umwelt- & Comfort-Aspekten allemal besser, als das "Immer-Über-Dubai-Gefliege". LH ist die einzige Fliegerei aus Nicht-Asien mit "Max. Stars" unter den 10 "Premium-Flyern" weltweit.
Not that bad !

Was ich besser fände: Eurowing u. Germanwings fusionieren

Mir wäre es lieber wenn

1. Eurowings und Germanwings zu einem neuen Airliner fusioniert wuerden
2. so viel Personal wie möglich von LH auf diesen neuen Airliner rotiert wuerde
3. diese Airliner von Lufthansa losgelöst wuerde und damit aus dieser Krise rausfliegen könnte
4. man die völlig ueberschuldete Lufthansa-Mutter dann geordnet pleite gehen lassen könnte

und diese daraus neu entstandene Airline dann von diesen Start- und Landerechten profitieren könnte. Damit könne man auch viele Arbeitsplätze retten. Denn mit diesem daraus neu entstandenen Airliner wuerde Lufthansa weiterleben.

Insolvenz mit Auffanggesellschaft

Insolvenz mit Auffanggesellschaft ist die einzige vernünftige Lösung, in Verbindung mit einer dringend erforderlichen Umstrukturierung. Da kann durchaus auch der Staat, also wir, investieren. Die Maxime immer weiter zu wachsen nützt nur den auf kurzfristige Gewinne programmierten Aktionären, denen das Unternehmen als solches völlig Wurscht ist. Ein deutlich kleinere, flexiblere Lufthansa hat eine gute Überlebenschance. Der Flugverkehr wird, selbst wenn bedauerlicherweise nicht viele Menschen den Verzicht auf ständige Vergnügungs-Flugreisen umsetzen, auf Jahre deutlich geringer ausfallen. Die Krise hat so viel Geld vernichtet, viele Millionen Menschen werden sich sehr genau überlegen, ob sie Geld für Fernreisen erübrigen können. Hält man also die LH in ihrer jetzigen Größe mit Subventionen unsinnig am Leben, wird sehr bald noch sehr viel mehr Steuergeld dafür verbrannt werden müssen.

@11:50 von andererseits

"durch die Gegend fliegen, die überall und an allem spart,"

Woran genau spart die Lufthansa denn? Ich habe mal kurz gegoogelt und bei der Lufthansa verdienen die Piloten am meisten Geld. Und auch wenn ich noch nie mit LH geflogen bin, ist der Service bestimmt besser als z.B. bei Ryanair.

"vor allem an Steuerzahlungen in unserem Land durch ein Steueroasen-Geschäftsmodell."

Das ist sicherlich zwielichtig, aber was genau die machen, weiß man nicht. Auch Sie nicht.

"Die Lufthansa ist nicht systemrelevant, auch wenn das den Nationalstolz mancher User tangiert."

Inwiefern besteht ein Zusammenhang zwischen Systemrelevanz und Nationalstolz und woher wissen Sie, dass es diesen Usern überhaupt um Nationalstolz geht und nicht um das Unternehmen an sich?

10:08 von karlheinzfaltermeier

«Wenn also Ryanair oder Easyjet in Frankfurt oder München nicht bzw. nicht mehr vertreten sind, dann ist dans sicherlich auch eine Folge des wirtschftlichen Handelns der Lufthansa. Oder hat ein Diktator per Dekret diese Fluggesellschaften ausgeschlossen?»

Der Diktator hört auf den Namen: "Start- & Landerechte". Und holt das Stöckchen nur dann … wenn wer den richtigen Namen pfeift.

Die Betreibergesellschaften der Flughäfen vergeben diese Rechte an einzelne Fluggesellschaften. Der Staat BRD vergibt die Flugrechte im Luftraum über der BRD. Fliegerei ist was anderes als Bahnfahren … oder Tomaten nach DEU rein & raus schaffen zu lassen.

Mit Flugrechten an Flughäfen sind schon immer "Spielchen". Wie auch mit den Namen der Häfen der Lüfte. Flughafen Frankfurt / Hahn hat mit der Stadt Frankfurt / Main … genaus so viel räumliche Nähe … wie der Kölsche "Halve Hahn" mit dem Ex-Federvieh vom Grill.

Fliegerei ist weltweit Mischung aus Privatwirtschaft + Einmischung von Staaten in Betrieb.

11:39 von Karl Napf

«alitalia ist seit vielen jahren praktisch pleite und wird vom quasi pleitestaat italien gepämpert.»

Seit 2015 ist die Fluggesellschaft "Etihad" (Abu Dhabi - Vereinigte Arabische Emirate) 49% Anteilseigner an Alitalia. Seither ist "Etihad" mehr Windelgeber an Alitalia … als der Staat ITA.

Auch bei dieser Kapitalübernahme waren Auflagen der EU-Kommission nach Abgabe von Start- / Landerechten von Alitalia am Flughafen Rom / Fiumicino an die Konkurrenz, damit der Einstieg von "Etihad" möglich wurde.

"Procedure as every year" bei Verflechtungen / Anteilsübernahmen von Fluggesellschaften innerhalb von Europa. Und in außerhalb von Europa (sehr) wahrscheinlich auch gar nicht anders gehandhabt …

Welchen Beitrag leisten die Eigentümer?

18,62 € müsste jeder Eigentümer einmalig zahlen, um die 9 Milliarden aufzubringen.

Am 30. Mai 2020 um 13:10 von schabernack

" Die Betreibergesellschaften der Flughäfen vergeben diese Rechte an einzelne Fluggesellschaften. Der Staat BRD vergibt die Flugrechte im Luftraum über der BRD. Fliegerei ist was anderes als Bahnfahren … oder Tomaten nach DEU rein & raus schaffen zu lassen. "

Wenn das so ist, wie kommt dann jemand auf die Idee, solche vom Staat erteilte Flugrechte für andere einzufordern, und Quasi dem Staat dieses Vorrecht wegzunehmen ?.

Systemrelevanz um 12:05 von wenigfahrer

Alle wollen nun Systemrelevant sein. Es gilt, wie eigentlich immer, (fast) jeder ist ersetzbar. Systemrelevanz würde ich nicht an einzelnen Konzernen, Menschen, oder Firmen festmachen, sondern an deren Zweck. Wir haben leider viele Dinge privatisiert, die systemrelevant sind, wie z.B. Energieversorgung, Krankenhäuser, Digitalisierung etc. In den allermeisten Fällen hat sich gezeigt, dass dies sich zum Vorteil weniger Aktionäre und zum Nachteil der Bevölkerung auswirkte. Jede der Firmen in diesen Bereichen ist NICHT systemrelevant, diese Geschäftsbereiche aber sind es absolut. Ob die LH und deren Geschäftszweck so wichtig ist, kann man diskutieren, wage ich aber zu bezweifeln. Wir müssen den Fokus auf die Dienstleistung legen und schauen, ob die Art wie das jeweilige Unternehmen diese Leistung erbringt für die Gemeinschaft derer, die dafür bezahlen, also uns, gut funktioniert. Daran mache ich fest ob man dieses Unternehmen mit weiteren Aufträgen, oder gar Staatshilfen unterstützt.

Rettung trotz Steuervermeidung?

Die Organisationen "Campact!", "Finanzwende" und "Netzwerk Steuergerechtigkeit" protestieren gegen die bedingungslose Staatshilfe, weil die Lufthana über ihre 92! Tochtergesellschaften in sog. Steueroasen offensichtlich in beträchtlichem Umfang alle Tricks zur Steuervermeidung anwendet. Auch private Großaktionäre verschieben ihre Gewinne aus Beteiligungen an der Lufthansa in Steueroasen.

Es ist doch wohl ein Witz, einem Unternehmen mit Steuergeldern zu helfen, das seinem Retter die Steuer-Loyalität verweigert.

@ 12:50 von mispel

Sie sagen es selbst: Die Lufthansa legt ihre Finanz-Transaktionen nicht offen: "... was genau die machen, weiß man nicht."
Interessant, dass Sie noch nie LH geflogen sind, aber auf alle Fälle meinen wissen zu müssen, dass der Service bestimmt besser ist als bei anderen.
Soviel zum Thema "wissen"...

13:42 von wenigfahrer / @schabernack

«Wenn das so ist, wie kommt dann jemand auf die Idee, solche vom Staat erteilte Flugrechte für andere einzufordern, und Quasi dem Staat dieses Vorrecht wegzunehmen ?.»

Es geht ja nicht um "Flugrechte", die der Staat erteilt (und prinzipiell auch wieder entziehen kann). Dies sind die Rechte einzelner Fluggesellschaften, sich mit ihren Fliegern im Luftraum über der BRD bewegen zu dürfen.

Diese Rechte haben Easyjet & Ryanair (und andere) völlig unabhängig davon, auf welchen Flughäfen in DEU sie starten / landen dürfen. In dieser Beziehung ist die Konkurrenz der Flieger untereinander, wer wo zu welchen Konditionen starten / landen / Flugzeugflotten mit Hauptsitz in DEU stationieren darf.

Manche Flughäfen sind für Fluggesellschaften attraktiver / wichtiger als andere. Frankfurt / Main, München / Düsseldorf (Urlaubs-Fliegerei) sind die 3 bei den Carriern in DEU belietesten / umsatzträchtigsten Flughäfen.

Frage ist, wie es sich entwickeln wird, wenn der BER dann mal eröffnet ist …

Es ist völlig richtig, die Lufthansa zu retten. Das Unternehmen ist vom Grundsatz her gesund und absolut wettbewerbsfähig. Auch andere große Carrier wie South African, Thai, Air France und die vielen US_Airlines sind auf staatliche Unterstützung angewiesen. Das Rettungspaket der Bundesregierung ist vernünftig, vor allem mit Blick auf die vereinbarte Sperrminorität. Damit ist die LH vor dem Zugriff ausländischer Investoren gesichert. Die Zweckbindung staatlicher Mittel greift. Uhnen dürfte bekannt sein, dass die Bundesregierung 353 Mrd. EUR an haushaltswirksamen Maßnahmen im Kampf gegen Corona in die Hand genommen hat, zudem 819 Mrd. an Garantien. Ich bin sicher, dass D gestärkt aus der Krise hervorgehen wird, weil das Krisenmanagement stimmt und die Wirtschaft gut aufgestellt ist. Zudem macht sich die sparsame Haushaltspolitik der letzten Jahre positiv bemerkbar.

@ 12:48 von Demokratieschue...

Germanwings war eine 100%ige LH-Tochter (genauso wie eurowings es ist) und befindet sich in der Abwicklung. Anfang April gab die Lufthansa die dauerhafte Einstellung des Germanwings-Flugbetriebes bekannt. Da gibt's nichts zu fusionieren.
Im Namen "Eurowings" steckt eine strategisch sinnvolle Perspektive: den Luftverkehr auf EU-Ebene statt national zu organisieren. Leider bisher nur im Namen, denn dafür sind sowohl in der Politik wie in der Wirtschaft bei vielen noch dicke Bretter zu bohren...

@Schabernack 13.10

Flughafen Frankfurt / Hahn hat mit der Stadt Frankfurt / Main … genaus so viel räumliche Nähe … wie der Kölsche "Halve Hahn" mit dem Ex-Federvieh vom Grill."

Haha, der "halve Hahn" macht hier im Forum erstaunliche Karriere;-)
fast schon ein running gag. Übrigens danke und Zustimmung für Ihre ausführliche gute Antwort an den User andererseits!

Guter Kompromiss, für LH und für Deutschland

Welche Laus manchem User hier über die Leber gelaufen ist, kann ich nicht sagen. Fakt ist, geht es der Lufthansa gut, profitieren viele Unternehmen und auch Einzelpersonen. Hier geht es nicht nur um den Preis und Service für den einen Flug eines durchschnittlichen Bundesbürgers, hier geht es um Infrastruktur mit strategischer Relevanz für Deutschland, Steuereinnahmen und Arbeitsplätze.

Von "Geldverbrennung" kann doch keine Rede sein. Die Lufthansa wird die Krise besser meistern, als die meisten ihrer Konkurrenten. Und die Regierung hat genau das Richtige getan: Sie hat einem Unternehmen geholfen, das im Kern gesund war und durch die Pandemie in starke Turbulenzen geraten ist. Auch andere Länder stützen ihre Airline, viele werden gleichwohl nicht überleben. Lufthansa dagegen wird nach Corona wettbewerbsfähig bleiben und Stärke zeigen.

um 12:43 von Sisyphos3

"...und für mich ist die LH systemrelevant
wenngleich ich mich gelegentlich auch über deren Service ärgere"

———————————

Für Vielflieger - zu welchem Zweck auch immer - ist die Temperatur des Tomatensafts und das Makeup der Stewardess sicher systemrelevant und ein Leserforum für die irrelevanten Details des persönlichen Lebensstils allemale.

Abheben, um anzukommen.

Wemn man aber erstmal abgehoben ist...

@ 12:47 von schabernack

Systemimmanent betrachtet mögen Sie an manchen Stellen recht haben. Was die strategische Entwicklung des Flugverkehrs angeht, greift das allerdings zu kurz.

Und dass es zwischen "fliegen" und "laufen müssen" noch ein paar andere Alternativen gibt, füge ich augenzwinkernd hinzu.

Die Kritik an den Steuervermeidungsgeschäftsmodellen der LH halte ich aufrecht und finde da auch keine Gegenargumente in Ihrer Antwort. D'accord?

@krittkritt, 12:41 Uhr - Regierung hat richtig gehandelt

Wollen Sie denn allen Ernstes Ryanair mit der Lufthansa vergleichen...? Der Billigflieger schert sich wenig um Sicherheitsvorschriften und verdient an versteckten Gebühren. Die Bundesregierung handelt ganz im Sinne des Steuerzahlers, wenn Sie Lufthansa unterstützt. Eine Menge Arbeitsplätze sind an diese Airline gebunden, LH hat weltweit einen hervorragenden Ruf in Bezug auf Sicherheit und Service. Ich bin sicher, dass die Rettungsaktion den Staat letztlich nichts kosten wird. Nach überstandener Krise wird die LH wieder ein top-Unternehmen in der Luftfahrtbranche sein. Allein die Flotte hat einen Wert von rd. 10 Mrd. EUR (auch wenn dieser Wert in der aktuellen Lage nur theoretischer Natur ist).

re von schabernack 12:27

Aber bemerkenswert ist doch in diesem Zusammenhang noch etwas anderes:Der Herr der von einem Tarifvertrag freien Knorr-Bremse konnte sich das leisten auf Einkaufstour zu gehen.

Na liebe EU

da bin ich mal gespannt wieviele Landerechte die Alitalia abgeben muss, wenn sie demnächst verstaatlicht wird. Ach ja und Air Frace KLM braucht auch keine Auflagen....

Mag jeder bewerten wie er möchte, ich mach mir mein Bild dazu.

LH ist ja nicht so ein Unternehmen geworden, weil es vom Himmel gefallen ist, sondern weil es sich gut entwickelt hat. Wenn ich mit LH gefolgen bin waren die Maschinen fast immer ziemlich voll.
Also scheint es genügen Pax zu geben, die mit LH fliegen oder fliegen wollten.

Ich denke das wird sich auch nicht ändern. alternative Transportmittel um von Europa nach Asien, Amerika, Südamerika, in den Pazifik oder ins südliche Afrika zu kommen gibt es nicht. Es sei denn, man ist Monate mit dem Schiff unterwegs.
Die Menschheit wird weiter fliegen und LH ist mir da lieber als all die Billigairlines mit schlechten Arbeitsbedingungen und Verträgen für das Personal die aus dem Mittelater sein könnten.

Kein Konzept 14:06 von Adeo60

Bei Ihrer Ausführung gehen Sie von der Annahme aus, dass binnen recht kurzer Zeit der Lufverkehr wieder ähnlich umfangreich stattfindet, wie vor Corona, dies sehe ich ganz anders. Ich denke es wird Jahre dauern, bis Corona und dessen Folgen überwunden sind, die LH wird also reichlich Personal abbauen müssen, für diese Menschen wird der Staat - richtigerweise- aufkommen müssen. Wir erhalten also unsinnigerweise eine Firma in einer Größe, die auf Sicht nur enorme, weitere Kosten verursachen wird, um dann doch den unvermeidlichen Umbau ohne Mitsprache zu zahlen. Dies alles, ohne die Steuervermeidung der LH zu unterbinden und Einfluss auf die Art und Weise zu haben, wie die sicher nicht zu umgehenden Entlassungen abgewickelt werden. Dann lieber gleich eine Insolvenz mit staatlicher Beteiligung an der Auffanggesellschaft und die LH zukunftstauglich neu strukturieren.

@13:53 von andererseits

"Soviel zum Thema "wissen"..."

Laut dieser Quelle ist Eurowings vor Lufthansa
https://www.mobil.org/der-flugatlas-2019-vergleich-airlines/

Und ehrlich gesagt verstehe ich Ihre Äußerung nicht. Sie sind weder auf meinen Beitrag eingegangen, noch haben Sie irgendwelche Belege für Ihre Behauptungen aus dem ersten Beitrag geliefert. Ist das Ihre Auffassung einer Diskussion?

Am 30. Mai 2020 um 12:37 von Demokratieschue...

"Also diese Auflagen der EU helfen der Lufthansa nicht:"

Nach dem EU-Wettbewerbsrecht sind staatliche Beihilfe wegen der offensichtlichen Wettbewerbsverzerrung an enge Bedingungen geknüpft. Ryanair wird klagen, und das mit großen Erfolgsaussichten.

Im Übrigen: mittelständische familiengeführte Untenehmen müssen jetzt von ihren Rücklagen leben, während die "systemrelevanten Konzerne" ihre Jahresüberschüsse durch Gewinnverlagerung in Steueroasen maximieren und an die gierigen Aktionäre auszahlen. Daher haben sie in Krisenzeiten keine ausreichenden Reserven und müssen vom Steuerzahler gerettet werden.

Das System ist einfach krank.

@14:02 von deutlich @Schabernack 13.10

“Flughafen Frankfurt / Hahn hat mit der Stadt Frankfurt / Main … genaus so viel räumliche Nähe … wie der Kölsche "Halve Hahn" mit dem Ex-Federvieh vom Grill."(@schabernack)

“Haha, der "halve Hahn" macht hier im Forum erstaunliche Karriere;-)
fast schon ein running gag. Übrigens danke und Zustimmung für Ihre ausführliche gute Antwort an den User andererseits!
(@deutlich)

Stimme beiden Aspekten zu. Wieder was gelernt. ;-) Ihren (@deutlich) zweiten Teil an mich gestern habe ich allerdings nicht verstanden, möchte Ihnen dennoch meine Anerkennung für Ihren ehrenamtlichen Kocheinsatz aussprechen!

@ 12:05 von wenigfahrer

Wenn man gedanklich und wettbewerbsrechtlich noch nicht ganz in Europa angekommen ist, kann man das Klagelied "das meiste Geld dürfen wir..." natürlich weiter singen; ansonsten kann man sich leicht erkundigen, dass auch andere Unterstützungen von Fluggesellschaften mit europäischem Recht kompatibel waren bzw. sein müssen.
Die Definition für "systemrelevant" ist nicht eindeutig und hängt immer damit zusammen, wie man das zugehörige System definiert; für mich sind Nahrungsmittelsektor, Gesundheitssystem, Soziale Sicherung, Wohnungsmarkt und Verkehrsinfrastruktur (zu der nachrangig zum anderen Sparten auch der Flugverkehr zählt) systemrelevant.

Seltsame Welt

Nach meiner Meinung ist die K.Krise eine (Natur)Katastrophe. Hilfen die hier fließen sollten nicht unter die EU Richtlinien fallen.

Die französischen Autobauer werden auch mit Mrd Euro von ihrer Regierung unterstützt, das geht ja auch gar nicht anders; trotzdem liest man da wenig von Wettbewerbsverzerrung oder Subvention.

So schießt sich die EU immer mehr ins Abseits.
Auch kann Deutschalnd die zukünftig gebürgten ausgefallen Kredite die die EU aufzunehmen bereit ist, ja nur bedienen, wenn Geld genug in der Kasse ist.
Wenn man dem Pferd das Fressen abgewöhnt, dann spart man zwar das Geld für's Futter, aber der Gaul verreckt halt.
Ob GB nicht doch schlauer war ?

Lufthansa – systemrelevant

Manche Kritiker (die wohl Lufthansa aus Passagiersicht gar nicht kennen) scheinen es nicht zu wissen: LH verfügt über eine große Stammkundschaft aus Geschäfts- und Privatleuten, für die LH durchaus „systemrelevant“ ist – bietet sie doch die Möglichkeit, zuverlässig und auf direktem Wege viele Ziel rund um den Globus zu erreichen. Vielleicht nicht die absolut beste Fluggesellschaft, aber aus eigener Erfahrung lässt sich sagen: Besser als viele andere und man braucht sich nicht die Nächte auf einem Umsteigeflughafen am Arabischen Golf oder sonstwo um die Ohren schlagen.
Also keine Sorge für die Zukunft, die Steuergelder werden derzeit an anderen Stellen verbrannt!

13:53 von andererseits

«Interessant, dass Sie noch nie LH geflogen sind, aber auf alle Fälle meinen wissen zu müssen, dass der Service bestimmt besser ist als bei anderen.
Soviel zum Thema "wissen"...»

Der Service von LH ist "gut" … bis … "richtig gut".

Für alle Interkontinentalflüge, die ich je machte, meine Fluggesellschaft Nr.1 meiner (unserer) Wahl. Bzw. "Ferienflieger Condor" für Flüge nach Mittelamerika / Mexiko.

Zwar waren alle Dorthin-Flüge + die nach Montevideo / Santiago de Chile / Quito alle keine Direktflüge. Stets mit Zwischenlandung in Montreal, bzw. im Norden der USA. Weil … im Norden um die Kugel rum fliegen … ja kürzere Wege macht, als quer über den Atlantik Richtung Süden.

Für den Urlaubsflug über den Jahresewechsel 2008/09 nach Japan flogen wir mit JAL (Direktflug Frankfurt / Main - Tokyo). Flog ich vorher bereits 2x mit LH.

Muss man bei JAL "höllisch aufpassen", keine B-747 mit Japanese-Bestuhlung zu erwischen … sehr gequetscht. Aber Service + Essen (!) bei JAL …
"Ein Traum" …!

@ 14:25 von Forfuture

Ihren Prioritäten, strategischen Überlegungen und darauf basierenden Konzeptüberlegungen kann ich mich vollumfänglich anschließen.

Guter Kompromiss und ...

... wenn LH seine Steueroasen offenlegt und abbaut, wäre es noch besser.

Um Fluggäste während der Corona-Zeit
zu bekommen, sollten die Maschinen
nicht voll gepfercht werden,
sondern Mittelplätze und ggf. Reihen
leer bleiben.
Damit wären auch Gedränge in Zufahrtsbussen, an Gangways und
beim Verstauen von Gepäck vermeidbar.

14:13 von andererseits / @schabernack

«Die Kritik an den Steuervermeidungsgeschäftsmodellen der LH halte ich aufrecht und finde da auch keine Gegenargumente in Ihrer Antwort. D'accord?»

Mais oui … bien sur … d'accord !
Es gibt auch keine Gegenargumente.

Und nochmals zwinkernd … kann man natürlich auch nach Overseas …
Segeln oder rudern oder schwimmen …

Am 30. Mai 2020 um 11:50 von andererseits

"Die Lufthansa ist nicht systemrelevant, auch wenn das den Nationalstolz mancher User tangiert."
#
#
Welche Branche oder Konzern ist für Sie den systemrelevant? Die Automobilbranche kann es ja für Sie als Hardcore Grüner nicht sein.
Beantworten Sie diesmal eine Frage oder gibt es wieder nur eine Luftblase?

eigenes Flugzeug

Super Idee! Seit der Gründung einer Familien-Airline kein Flug mehr verpaßt, kein Streik, keine Beschwerden über den Service, kein Gemaule bei Übergepäck und immer ein Fensterplatz. Genial!

um 14:25 von Forfuture

" Ich denke es wird Jahre dauern, bis Corona und dessen Folgen überwunden sind, die LH wird also reichlich Personal abbauen müssen, für diese Menschen wird der Staat - richtigerweise- aufkommen müssen. Wir erhalten also unsinnigerweise eine Firma in einer Größe, die auf Sicht nur enorme, weitere Kosten verursachen wird, um dann doch den unvermeidlichen Umbau ohne Mitsprache zu zahlen."

Die Alternative ist, dass Air China das Personal abbaut und wir großzügig dabei helfen, eine Seidenschnellstraße einzurichten.

Ist es das was sie wollen?

um 14:13 von andererseits

"Die Kritik an den Steuervermeidungsgeschäftsmodellen der LH halte ich aufrecht.."

Legal oder nicht. Das ist die einzige Frage.
Wenn es legal ist, dann ist das Unternehmen wohl der falsche Ansprechspartner - d'accord?

Machen sie einen Lohnsteuerjahresausgleich?

Am 30. Mai 2020 um 10:38 von Michael Klaus Möller

"also soll die Lufthansa Flugzeuge und landerechte abgeben, leider ist nicht ersichtlich was für auf Lagen die anderen Airline erhalten haben bei der Staatsfinanzierung. denn ich sehe sonst den Gleichheitsparagraphen verletzt, gleiches Recht für alle."

Sie meinen, Deutschland sollte Ryanair auch Staatshilfen zahlen, wegen des gleichen Rechts für alle? Warum eigentlich nicht? Die Lufthansa ist ein Unternehmen, an dem der deutsche Staat so wenig Anteile hält wie an Ryanair. Steuern zahlt die Lufthansa per Gewinnverlagerung auch lieber in Steueroasen, damit die Aktionäre, z.B. die Milliardärs-Familie Thiele und der Billionen-Verwalter Blackrock, dickere Profite kassieren können und sich aus dem Staub machen, wenn es dem Unternehmen schlecht geht.

Ja, wird schon

Mal sehen, ob die EU Vernunft angenommen hat. Wünschenswert wär es ja.

um 14:12 von melancholeriker

"Für Vielflieger - zu welchem Zweck auch immer - ist die Temperatur des Tomatensafts und das Makeup der Stewardess sicher systemrelevant und ein Leserforum für die irrelevanten Details des persönlichen Lebensstils allemale.

Abheben, um anzukommen.
Wemn man aber erstmal abgehoben ist..."

Ich bezweifle stark, dass ein Vielflieger gerne im Flieger sitzt. Ich jedenfalls nicht - und das, obwohl ich einer von denen bin, die bei LH mit Namen begrüßt werden, egal auf welchem Platz ich sitze...

Milliarden an die Südländer schenken...

...aber es reicht nicht...also muss jetzt auch noch die Lufthansa klein gehalten werden...die Lobby der Empfängerländer ist dazu noch stark genug, den Einfluss des grössten Nettozahlers weiter zu mindern...wie leisetreterisch ist Berlin geworden. Selbst die EU-Kommissionspräsidentin Ursula v. d. L. beugt sich der dänischen Wettbewerbskommissarin. Wo hat D - in der EZB, Brüssel, UN usw. - wirklich noch was zu sagen...? Von Deutschland wird gerade in diesen Corona-Zeiten viel Solidarität gefordert, das Verständnis für unsere Lage ist aber meiner Meinung nicht reziprok...

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