Ihre Meinung zu: Wütende Proteste in Minneapolis wegen Polizeigewalt

28. Mai 2020 - 8:57 Uhr

Die Proteste nach dem dem Tod eines Afroamerikaners in Minneapolis eskalieren. Der 46-Jährige George Floyd starb nach einem Polizeieinsatz. US-Präsident Trump kündigte FBI-Untersuchungen an und kondolierte.

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Kommentare

„Wütende Proteste wegen Polizeigewalt“

Die Wut der Protestierenden ist nur allzu nachvollziehbar. Und begründet. Und berechtigt. Wer den den politischen Interessen sämtlicher „Staatsmächte“ dieser Welt „dienenden“ und deshalb von ihnen unterstützten (aktiv oder „passiv“) Teufelskreis von Wut, Gewalt und Gegengewalt - und die gleichzeitig damit einhergehende Zerstörung unser aller Existenzgrundlage - endlich durchbrechen will, muss das erst einmal anerkennen. Und dann gemeinsam mit allen anderen nach geeigneten Lösungen suchen. Gewaltfreien, versteht sich. Und diese v.a. zügig „umsetzen“.

Rechtsverständnis

Polizeigewalt gibt es weltweit.
Und überall (auch in Deutschland) wird bei der juristischen Aufarbeitung "ein Auge zugedrückt".

Keine Gewalt

Ich kenne die Vorgeschichte dieses Vorfalles nicht. Obwohl diese für eine Beurteilung wichtig wäre, nehme ich nach dem Video aber an, dass hier weit über die rechtmäßige Anwendung von Polizeigewalt hinausgegangen wurde. Protest dagegen ist gerechtfertigt, ist der Protest aber gewaltsam, setzen sich diejenigen genauso ins Unrecht, wie die Polizisten. Ich sehe da keinen graduellen Unterschied.

Es strebt der Mensch nach Friedlichkeit
und ist im Kampf dafür bereit,
alle die was and´res sagen,
mit dem Schwerte zu erschlagen.
(Georg Christoph Lichtenberg)

andere videos

die polizei behauptet er habe sich körperlich wiedersetzt.. es gibt aufnahmen vom gebäude aus der mann hat nichts aber auch garnichts gemacht schon alleine wegen dieser lüge sollte man auch den polizeischeff bestrafen.. alle 4 polizisten haben bodycams.. man selbst wenn einer tatsächlich am eskalieren ist wieso 7 minuten lang auf seinen hals knien er hatte doch von anfang an handschellen an..

Gewissermaßen hat Trump Recht

In den USA ist Corona kein so großes Problem. Die Chancen durch Gewalt zu sterben sind bedeutend größer, als am Virus zu sterben.

War abzusehen...

...der Mann wurde von der Polizei ermordet und nach unzähligen morden an schwarzen musste die lage eskalieren... ich kann die Menschen verstehen... Waffenrecht und Polizeigewalt in ihrer miesesten Form können auf Dauer nur Gegengewalt erzeugen... wer die Videos des Vorfalls gesehen hat kann nur wütend sein, die Tat Der Polizei die minutiös dokumentiert worden und ist mit nichts zu rechtfertigen! Das die polizisten nur ihren job verloren haben statt erst mal in Haft wegen mordverdachts zu sitzen war ein großer Fehler der Behörden die ihre Beamten dennoch irgendwie in Schutz nimmt, das ist absolut unerträglich...

@logo1 09:32 - Relativierung einer Gewalttat ...

... kommt immer mit einem

• "Ja, aber die anderen machen das auch" oder
• "Ist doch überall gleich".

Nein. Ist es nicht.

"Polizeigewalt gibt es weltweit.
Und überall (auch in Deutschland) wird bei der juristischen Aufarbeitung "ein Auge zugedrückt".

Nein. Gibt es nicht und wird es nicht.

Hier geht es um einen Vorgang, bei dem ein schon festgenommener US-Bürger durch brutale Gewalt ohne Notwehr-Situation von Uniformträgern getötet wird. Um nichts anderes. Verharmlosung und Relativierung sind hier nicht angebracht.

Nur eine Minderheit der US-Polizisten verantwortet solche Taten. Aber wenn sie geschehen, müssen die Täter zur Rechenschaft gezogen werden.

Aber teile von Minderheiten dort wie hier und anderswo greifen gerne und schnell zur Diskriminierungskeule.
Aber diese 4 Polizisten sollten wie Menschen ohne Uniform vor Gericht gestellt werden.
Einmal Mordanklage und 3 mal Beihilfe zum Mord.

@9:41 von klaus-ed

„In den USA ist Corona kein so großes Problem. Die Chancen durch Gewalt zu sterben sind bedeutend größer, als am Virus zu sterben.“
Die sog. Tötungsrate in den USA, d.h. Tote durch Gewalt pro 100.000 Einwohner und Jahr liegt bei 5,0 lt. Wikipedia. Damit liegen die USA weltweit an 88. Stelle (Russland zB an Stelle 50). Das bedeutet, dass in den USA pro Jahr 16.400 Menschen gewaltsam umkommen, also innerhalb von z.B. 3 Monaten (die Zeit der Corona-Welle) 4.100 Tote. Durch Corona sind in den USA aber bereits über 100.000 Menschen gestorben.
Ihre Ausführungen entsprechen also nicht den Tatsachen.

@Emil66, 9:51

Aber teile von Minderheiten dort wie hier und anderswo greifen gerne und schnell zur Diskriminierungskeule.

Was ist denn eine Diskriminierungskeule? Nach dem, wie dieses Keulenbild hier verwendet wird, müsste das eine Argumentationskette sein, mit der jemand versucht, Befürworter dieses Mordes mundtot zu machen, indem man sie in die "Diskriminierungsecke" stellt. Aber ich hoffe doch wohl, dass es solche Befürworter gar nicht gibt.

09:32 von logo1

>>Und überall (auch in Deutschland) wird bei der juristischen Aufarbeitung "ein Auge zugedrückt".<<

Das stimmt nicht. Das Problem ist: Es muss Zeugen geben, eventuell andere Beweise. Ansonsten steht Aussage gegen Aussage.

Re master of truth

"Aber sie sind auf die Verschwörungstheorie gegen Trump herein gefallen !!!"

Ahja.
Und was für VTs sollen das gewesen sein...?

um 09:41 von klaus-ed

>>"In den USA ist Corona kein so großes Problem. Die Chancen durch Gewalt zu sterben sind bedeutend größer, als am Virus zu sterben."<<

An Zynismus wohl kaum zu übertreffen.

09:51 von Emil66

>>Aber diese 4 Polizisten sollten wie Menschen ohne Uniform vor Gericht gestellt werden.
Einmal Mordanklage und 3 mal Beihilfe zum Mord.<<

Den ersten Satz unterstreiche ich voll und ganz. Vermutlich ist es aber eher Totschlag. Zumindest bei uns wären wohl die Voraussetzungen für eine Mordanklage nicht erfüllt.

@10:46 von frosthorn

Sie scheinen nur zu sehen was sie sehen wollen.

Habe ich nicht geschrieben das das was diese Polizisten da verbrochen haben gar nicht geht?

Wer das Ganze nicht sehen will, bastelt sich halt Scheuklappen.

Die Debatte über Polizeigewalt an Minderheiten ...

...ist fast so alt wie die USA selbst. Insofern ist die Empörung der afro-amerikanischen Bürger verständlich. In prekären Regionen und Stadteilen ist die Gefahr für Farbige, bei Polizeieinsätzen verletzt oder getötet zu werden, überdurchschnittlich.

Das tieferliegende Problem:

• die Chancengleichheit der gesellschaftlichen Gruppen ist ein Ideal aber keine Realität

• Das schafft Armut und diese fördert Kriminalität

• Kriminalität ist durch den weitverbreiteten Waffenbesitz vielfach gewälttätig

• Polizisten entwickeln als Abwehrreflex einen "Zusammenhaltskodex"

• der Kodex gleitet mitunter in Komplizenschaft ab, die Verstöße gegen Bürgerrechte und Gesetze deckt.

• die vermeintliche oder tatsächliche Komplizenschaft empört die Betroffenen

• die Spirale ist perfekt

An der umfassenden Aufarbeitung des Vorgangs geht keine Weg vorbei. Auf wenn sie schmerzhaft ist.

Natürlich

ist das Vorgehen des Polizisten nicht zu entschuldigen. Generell setzen sich aber -begünstigt durch die Waffengesetze- die Polizisten in den USA permanent einer viel grösseren Gefahr aus, von Straftätern angegriffen zu werden und körperlichen Schaden zu nehmen, als zB in Deutschland. Daher reagieren sie entsprechend schneller und härter, wenn sie angegriffen werden oder zB aufgrund fehlender Kooperation eines Straftäters der Verdacht darauf besteht. In den allermeisten Fällen dient das in erster Linie dem Selbstschutz.
Polizisten in Deutschland sind angehalten, erst einmal zu diskutieren und beschwichtigen; das kann in den USA für einen Polizisten das eigene Todesurteil bedeuten.

Schön wäre in diesem

Schön wäre in diesem Zusammenhang, wenn der Faktenfinder hier mal die Qualifikationen und die Ausbildung von Polizisten in den USA schildern könnte.
Politiker wie Trump oder Biden sind nicht das einzige Schlechte in diesem Land.

Wütende Proteste in Minneapolis wegen Polizeigewalt

Das was wir gestern gesehen haben über den gewaltsamen Tod eines Schwarzen durch weisse Polizisten muss zunächst einmal messerscharf von dem getrennt werden, was alles in den Medien mit Corona zu tun hat. Corona ist ein wenn zwar großes globales Problem, dennoch erst ein Problem seit dem Jahre 2020 und gegebenenfalls auch in den Jahren danach, falls es jemals gelingen wird hier ein Medikament zu finden. Corona ist ein sehr kurzfristiges Problem.
Die Gewalt gegenüber dem Schwarzen durch die Polizei, die zu dessen Tod führte, hat sehr tiefe Wurzeln des Konflikts zwischen Schwarz und Weiss, die wenn man so will bis in die Jahre vor Lincolns Proklamation zur Sklavenbefreiung von 1863. In der Unabhängigkeitserklärung von 1776 "that all men are created equal" waren bis 1865 sehr wahrscheinlich in erster Hinsicht Weisse angesprochen.
Zu der Gewalt in Minneapolis gehören aber natürlich auch die Brandstiftung, die wir gesehen haben und die genauso wie der Mord nicht hätte geschehen dürfen.

Die Vergangenheit nicht überwunden.

Einerseits sieht man in fast jedem Hollywood-Streifen eine Schwarze und Asiatische Figur, was wohl die Multikulturalität der US-Amerikanischen Gesellschaft rühmen/abfeiern soll. Tendenziöse Kritiker sprechen sogar von "Kultur-Imperialismus".

Andererseits zeigen Vorfälle wie dieser der schockierenden Polizei-Gewalt gegen Schwarze und auch die flächendeckenden Statistiken, dass offenbar hier zwischen Anmutung und Wirklichkeit ...

... dezente Abgründe klaffen.

Wenn wir uns die Geschichte und Vergangenheit der USA ansehen, so nehmen solche Vorfälle allerdings weniger Wunder. Für mich ganz persönlich steht fest:

Die Vergangenheit wurde nicht überwunden.

Am 28. Mai 2020 um 10:50 von Tremiro

09:32 von logo1: >>Und überall (auch in Deutschland) wird bei der juristischen Aufarbeitung "ein Auge zugedrückt".<<

Zitat: Das stimmt nicht. Das Problem ist: Es muss Zeugen geben, eventuell andere Beweise. Ansonsten steht Aussage gegen Aussage.

Das Problem ist oft, dass die einzigen vorhandenen Zeugen andere Polizisten sind und dann der Corpsgeist durchgreift.

@ Cosmopolitan_Citizen

Das ist einerseits richtig, aber warum scheint das auf andere Bevölkerungsgruppen, wie z.B. US-Asiaten (Chinesen, Japaner, Inder usw.) so nicht zuzutreffen? Was läuft da "besser", als es bei den Afro-Amerikanern zu laufen scheint? Und wenn man mal hinschaut, warum gibt es ähnliche Symptome auch bei US-Einwohnern lateinamerikanischer Herkunft?

Polizei- Gewalt !

Die Polizei darf grundsätzlich nur so viel Gewalt anwenden, bis ein Verdächtiger in Gewahrsam ist, also in Handschellen. Soweit ich im Video sehen konnte, war dieser Afroamerikaner dies sehr wohl, als ihm der Polizist das Knie auf den Hals drückte. Und obwohl der Afroamerikaner um Hilfe bat, lies der Polizist das Knie auf dem Hals und die anderen reagierten auch nicht.
Dies ist eindeutig total unnötige Gewalt gegen einen Landsmann und in meinen Augen auch eher als Totschlag durch überzogene Gewalt und Unterlassung. Dafür gehören die beteiligten Polizisten in Untersuchungshaft und angeklagt, und nicht nur einfach entlassen.
Da kann ich die Wut der Schwarzen Bevölkerung sehr gut verstehen, aber keineswegs weitere Gewalt tolerieren.
In Amerika, aber nicht nur dort, sollte endlich mal darüber diskutiert werden, diese Diskriminierungen zu beenden und zu begreifen, dass wir alles Menschen sind, egal welche Hautfarbe oder Religion.

@Emil66, 11:01 re @frosthorn

Habe ich nicht geschrieben das das was diese Polizisten da verbrochen haben gar nicht geht?

Doch, das haben Sie. Das habe ich doch gar nicht in Abrede gestellt.

Ich wollte den Begriff "Diskriminierungskeule" erklärt haben.

Polizei- Gewalt !

Leider vergreifen sich immer wieder einige wenige weiße Polizisten an Afroamerikaner, und oft endet dies mit dem Tod. Dies ist einfach nur schändlich und in vielen dieser Fälle rassistisch.
Mit dafür verantwortlich sind auch etliche Politiker, etliche weiße reiche Strippenzieher, die zu noch mehr Hass gegen Schwarze und Latinos aufrufen, als ob die weiße Rasse das einzig wahre wäre.
Dass die Justiz in Amerika diese Polizeigewalt nicht wirklich und richtig verfolgt, trägt zu dem bestehenden Misstrauen nur noch mehr bei. Auch sollte endlich in den USA die Waffen verboten werden, denn dieses Gesetz der freien Waffen- Nutzung ist auch für viel Gewalt und Tod verantwortlich. Ebenso die grundsätzliche Benachteiligung von Schwarzen und Latinos !

11:02 Cosmopolitan_Citizen

Sie haben die realistische Situation Punkt für Punkt sehr gut geschildert.

Nur für die umfassende Aufarbeitung solcher "Vorgänge" ist der derzeitige US-Präsident mit Sicherheit der Falsche.

@ 10.50 von Tremino

Lesen Sie mal einschlägige Berichte, wie oft ein Gewahrsamstod sowie ein lagebedingter Erstickungstod eines Gefangenen oder die ungerechtfertigte tödliche Anwendung der polizeilichen Schusswaffe zu einer juristischen Aufarbeitung führt. Die meisten Verfahren gegen Polizisten werden von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Nur 2 % der Strafverfahren gegen Polizisten kommen vor Gericht und werden durch den Korpsgeist innerhalb der Polizei bei der Aufklärung des Sachverhalts zu den Todesumständen behindert, so dass nicht mal eine Verurteilung erfolgt.

Wütende Proteste in Minneapolis wegen Polizeigewalt.....

Das schein ja seit Jahrzehnten die Praxis der Polizei dort zu sein.Alle paar Monate kommen solche Fälle in die Medien,vor allem dann wenn mitgefilmt wurde oder es viele Zeugen gibt.Wahrscheinlich ist es auch das Verhalten der Polizei in schwarzen oder hispanics-Vierteln(stopp and frisc).
Dagegen bildete sich vor ein paar Jahren die Black-Lives-Matter-Bewegung.

Wütende Proteste in Minneapolis wegen Polizeigewalt

Hat der Polizeimann in Minneapolis eigentlich seine Tat auch ins Internet für jeden zum Einsehen gestellt?
Oder hat er auch einen Kommentar bei Twitter verfasst?
Weiss da jemand mehr?

11:01, Emil66

>>@10:46 von frosthorn
Sie scheinen nur zu sehen was sie sehen wollen.

Habe ich nicht geschrieben das das was diese Polizisten da verbrochen haben gar nicht geht?

Wer das Ganze nicht sehen will, bastelt sich halt Scheuklappen.<<

Sie schrieben aber nun mal auch im gleichen Atemzug etwas von einer Diskriminierungskeule. Das können Sie nicht abstreiten, denn es ist nachzulesen.

Wo sind hier jetzt die gebastelten Scheuklappen?

Selbst wenn er sich

Selbst wenn er sich widersetzt hätte, ist das keine Legitimation ihn umzubringen. Notfalls lässt man ihn halt laufen.
Wie verzweifelt müssen 4 Polizisten sein, wenn die einen einzelnen Mann nicht bändigen können?

11:18 von RoyalTramp

"warum scheint das auf andere Bevölkerungsgruppen, wie z.B. US-Asiaten (Chinesen, Japaner, Inder usw.) so nicht zuzutreffen? Was läuft da "besser", als es bei den Afro-Amerikanern zu laufen scheint?"

Wenn ich historisch die Berichte nach dem Angriff auf Pearl Harbor aber auch neue Berichte die von verbalen und anderen Angriffen auf medizinisches Personal in den US-Krankenhäusern (auch aufgrund der dauernden Aussagen von Trump, dass die Chinesen Schuld sind an dem Corona-Virus), dann scheint der Rassismus (die Angst vor dem Andersartigen) doch tiefer in der Seele des weißen Ur-Amerikaners zu sitzen (Ach da war doch was - die Weißen sind ja gar nicht die Ur-Amerikaner).
Und den Schwarzen/Latinos die Schuld daran zu geben das Problem. Das legitime Sicherheitsbedürfnis der Polizisten darf eben nicht dazu führen, das diese ihre Macht missbrauchen und eben auch gegen nicht kriminelle/gewaltbereite Schwarze genauso auftreten.
#Sei lieber Teil der Lösung als Teil des Problems#

11:50, Robert Wypchlo

>>Hat der Polizeimann in Minneapolis eigentlich seine Tat auch ins Internet für jeden zum Einsehen gestellt?
Oder hat er auch einen Kommentar bei Twitter verfasst?
Weiss da jemand mehr?<<

Was sind das für seltsame Fragen? Inwiefern ist das, was Sie wissen wollen, relevant, und für was? Worauf wollen Sie hinaus?

@ Cosmopolitan_Citizen , 11:02

Sehr schöne Darstellung des Zusammenhanges. Dadurch wird klar, dass das Problem nicht im Auftreten einiger "bad Cops" besteht

11:18, RoyalTramp

>>@ Cosmopolitan_Citizen
Das ist einerseits richtig, aber warum scheint das auf andere Bevölkerungsgruppen, wie z.B. US-Asiaten (Chinesen, Japaner, Inder usw.) so nicht zuzutreffen? Was läuft da "besser", als es bei den Afro-Amerikanern zu laufen scheint? Und wenn man mal hinschaut, warum gibt es ähnliche Symptome auch bei US-Einwohnern lateinamerikanischer Herkunft?<<

Schwarze Amerikaner sind die einzigen Einwanderer, die nicht freiwillig ins Land kamen, und sie waren bis in die 60er Jahre rechtlich Menschen zweiter Klasse. Im Bewusstsein vieler weißer Amerikaner sind sie das nach wie vor. Auch auf mexikanischstämmige Amerikaner blickt man gern herab, gleichzeitig machen sie die Arbeiten, die ein weißer Amerikaner eher ungern tut, und dies oft in rechtloser Lage zu einem Hungerlohn.

Und da wundern Sie sich, wenn die Menschen wütend sind?

11:24 Traumfahrer

Im Dezember 1865, nach Ende des Bürgerkriegs in den Vereinigten Staaten, wurde die Sklaverei in den USA endgültig abgeschafft. Zuvor wurde sie immer nur schrittweise in den einzelnen US-Staaten abgeschafft und auch widerrufen ("wikipedia.org. Chronologie der Sklaverei").

Dennoch wurden Schwarze lange diskrimiert.
Martin Luther King hat lange für die Gleichstellung gekämpft ebenso wie Nelson Mandela.
Es ist bis heute auch den beiden sehr berühmten Persönlichkeiten nicht gelungen, die Sache aufzuarbeiten. Und man hat gewiss lange "diskutiert".

("Narren vermehren sich, wenn weise Menschen schweigen". Nelson Mandela)

@ Sparer, um 11:04

Zu Ihrem letzten Satz, dass diskutieren und beschwichtigen für einen Polizisten in den USA das Todesurteil bedeuten kann:

Sie übersehen, dass das alles in diesem Fall überhaupt keine Rolle spielt.

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