Ihre Meinung zu: Polizeigewalt in den USA: Schwarzer stirbt nach brutaler Festnahme

27. Mai 2020 - 8:07 Uhr

Ein Video zeigt, wie ein weißer Polizist einem schwarzen Mann minutenlang sein Knie ins Genick drückt. "Ich kann nicht atmen", sagt der immer wieder - wenig später ist er tot. Der Fall löste Proteste aus, das FBI ermittelt.

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Kommentare

Polizisten stehen nicht über dem Gesetz.

Wenn dem so ist, hat der Polizist die vollen Konsequenzen zu tragen.

America first

Das ist also das leuchtende Vorbild für Werte des Lebens und der Freiheit.
Jede Gewalt gegen Farbige ist dort legitim und wird mit Waffengewalt durchgesetzt.
Wie lebenswert ist doch da unser altes Europa, rückständig aber menschlich

Schwarzer stirbt nach brutaler Festnahme

Wie oft muß man solches noch lesen oder sehen? Die USA versagt in Rassismus und Menschenrechte. Aber solange solche Menschen wie Trump usw. an die Macht sind, wird das nichts mit der Freiheit der schwarzen Bevölkerung. Sie werden dort noch immer als moderne Sklaven gehalten. Dazu tragen sie an den Aubau der Vereigten Staaten zum großen Teil bei mit der Drecksarbeit, die dort sonst niemand machen wollte. Martin Luthers King Traum wird sich so schnell nicht erfüllen wegen der Verstocktheit der Menschen, die meinen ein Weißer hat nur das Vorrecht. Dies ist alles Menschenverachtend. Wann werden denn mal die USA sanktioniert wegen den Menschenrechte? Ach ja, ich vergaß ja, das es die Guten sind. Mir wird nur noch schlecht.

traurig

ich habe das 10 minuten lange video gesehen der mann hat sich nicht einbischen gewehrt immer nur gesagt das er keine luft bekommt.. sogar als er sich in die hose urinierte und weiter um luft bettelte hat der polizeibeamte weiter mit seinem körpergewicht auf dem hals des mannes gedrückt.. und als der mann bewusstlos wurde hat der polizist immernoch mehrere minuten auf seinen hals gestanden.. die passanten sagten mehrmals schauen sie doch der mann hat kein bewusstsein mehr.. sowas schlinmes habe ich noch nicht gesehen und ergibt für mich keinen sinn ..

Black and wihte

Das war immer ein Kampf und wird es bleiben aber unter Trump sogar gefördert ! Früher habe ich gedacht man müsse Trump auch eine faire Chance einräumen .... das war falsch!

08:36 von Jimi58

Sie werden dort noch immer als moderne Sklaven gehalten. Dazu tragen sie an den Aubau der Vereigten Staaten zum großen Teil bei mit der Drecksarbeit, die dort sonst niemand machen wollte. ///
In Deutschland haben wir dafür Bulgaren oder Rumänen. In Spanien Afrikaner. Aufzählung unvollständig. Wo ist der Unterschied?

Ruchbar...

werden ja auch nur die Fälle, wo ein Passant zufällig die Chance hat, die Polizeigewalt zu filmen - und dann nicht selbst gleich zusammengeschlagen wird.
An die Dunkelziffer der ungefilmten Exzesse mag man gar nicht denken...

In den USA

werden die Beamten der Polizei in den Ausbildungen meist schon so trainiert das bei Verdacht erst geschossen und dann gefragt wird. In einem Land wo geschätzt 300 Millionen legale Schusswaffen existieren kaum ein Wunder, oder.

Bei den Ausbildungen sind meist private Trainer mit der Schulung am Werk, hier geht es eigentlich in erster Linie darum zu überleben, man darf auch nicht vergessen dass die späteren Beamten in der Regel allein im Streifenwagen sitzen und allein dem Verdächtigen gegenübertreten.

Man wird gestoppt und bleibt ruhig sitzen mit sichtbaren Halt der Hände auf dem Lenkrad. Wer aussteigt oder in eine Tasche greift hat verloren, dass ist durch die Gesetze auch legitim und jeder weiß es, sogar der Tourist.

Wer sich einer Überprüfung oder Festnahme widersetzt muss davon ausgehen harte körperliche Maßnahmen über sich ergehen zu lassen, dass ist und war schon immer so in den USA, passiert ebenfalls Menschen weißer Herkunft worüber nur weniger bedatiert wird.

Was für eine sadistische

Was für eine sadistische rassistische miese Person. Wetten, dass dieser Mensch nächstes Jahr noch weiter Polizist sein darf?

@ heige1953

Vorweg: Ich bin ebenso schockiert und empört über diesen Vorgang, wie Sie. Und ich weiss aus erster Hand, (ich lebe seit 24 Jahren in Kalifornien), dass Polizeigewalt, vor allem gegen ethnische Minderheiten leider noch immer ein Problem ist.

Aber Ihr Satz "Jede Gewalt gegen Farbige ist dort legitim und wird mit Waffengewalt durchgesetzt" ist falsch und übertrieben! Was Sie da schreiben klingt ja so, als ob jeder Weisse ungestraft jeden Schwarzen lynchen dürfte.

Wir haben immer noch eine Menge Probleme, aber die Albtraumjahre des Ku-Klux-Klans sind gottseidank vorbei und Millionen meiner Landsleute sind genauso empört und entsetzt wie Sie und fordern eine schafte Untersuchung und - im Schuldfall - die Betrafung des Polizisten.

Bitte legen Sie sich ein Geschichtsbuch zu, dass jünger ist, als 50 Jahre.

Ein Deja-Vue. Der Fall erinnert stark

an den von Eric Garner von 2014. Garner, ebenfalls schwarz, wurde von der Polizei solange niedergehalten bis er tot war, obwohl er „I cant‘t breathe“ stöhnte, solange er konnte. Der Fall war mit ein Auslöser für die „Black lives matter“ Bewegung.

rer Truman Welt

Ich denke, das ist Standard in den USA und nun wirklich nichts Neues und ein Verbrechen wie alle vorherigen Ereignisse auch, wobei vermutlich nur ein paar Prozent davon überhaupt öffentlich werden. Der ganz "normale" Rassismus eben.
Diese Art Ereignisse sind jetzt allerdings nur noch ein I-Tüpfelchen vom dem, was die Auswirkungen der aktuellen Pandemie offenlegen. Der Anteil an den "Corona-Toten" der diskriminierten Bevölkerung sowie deren Betroffenheit an den wirtschaftlichen Auswirkungen werden sehr viel (mehr) Unruhe und Bewegung in diese Bevölkerungsteile bringen und die Spaltung der US amerikanischen Bevölkerung auf den Straßen erkennbar deutlich machen. Wie Trump auf diese bevorstehenden Unruhen, Demonstrationen und auch Gewaltausbrüchen reagieren wird, könnte die US Wahl im November stark mit beeinflussen. Es bleibt nur die Frage dabei in welche Richtung.

Wieder so ein abstossendes

Wieder so ein abstossendes Beispiel dafür, warum man um die USA besser einen großen Bogen macht. Es ist dort nicht sicherer, als in Russland, China, Afghanistan, Türkei, .. alles Länder, in denen man wegen nichts getötet oder weggesperrt wird.
Dem Polizisten wird nichts passieren, wegen "wusste nicht".

um 09:06 von gethsemane

"Wer sich einer Überprüfung oder Festnahme widersetzt muss davon ausgehen harte körperliche Maßnahmen über sich ergehen zu lassen"
.
Man muss davon ausgehen, dass man dann von der Polizei getötet wird?

Warum nur entlassen? Der

Warum nur entlassen? Der Polizist gehört sofort hinter Gitter und eine Anklage wegen Totschlags, wenn nicht gar Mord wäre treffend. Unglaublich dieser Hass der Rechten auf dieser Welt. Was geht in deren Köpfen so schief das man einen Mitmenschen, ohne ihn zu kennen, nur wegen seiner Hautfarbe, töten will. Lebenslänglich bitte!

Es ist doch eindeutig, da

Es ist doch eindeutig, da gibt es immer mehr Sadisten im Polizeidienst. Hatten wir hier auch mal, wurde hier Kettenhunde genannt, aber das ist natürlich nicht vergleichbar und darf so nicht in Zusammenhang gebracht werden, weil wir ja, (besser gesagt einige) das Monopol auf das Schrecklichste behalten wollen, aber was rauskommt ist da wie dort das selbe und das trotz dem, was uns die Geschichte im Rückblick zeigt und wo jeder auch die Amis sagten: Nie wieder. Man sieht was davon geblieben ist. Nichts, nur dass der Mensch des Menschen Wolf ist, das ist geblieben.
Scheiß Menschenschinder!

Nicht existente Polizeigewalt? *lol*

Das erinnert doch mal wieder an den Fall Kaepernick. Der steht gegen Polizeigewalt auf und verliert seinen Job. Hat ihn bis heute nicht wieder.
Die Polizeigewalt gegen Schwarze gibt es immer noch. Armselig. Was sagt eigentlich Herr Trump dazu?

@Darkdepths, 9:09

Ich kann es wirklich nicht mehr hören mit dem pauschalen Rassismus Vorwurf.
Es werden mehr unbewaffnete Weiße erschossen als Schwarze.

Und ich kann diese unsäglichen Negierungen des Alltagsrassismus in den USA nicht mehr hören. Wenn Sie tatsächlich der Ansicht sind, es würden in den USA keine Ethnien benachteiligt oder seien unverhältnismäßig oft Opfer behördlicher Gewalt, dann stehen Sie ziemlich alleine da.
Zumindest hierzulande.

@ OrwellAG

Die Wette haben Sie schon verloren. Der Polizist ist bereits gefeuert worden:

https://www.cnn.com/2020/05/26/us
/minneapolis-police-encounter-death-trnd/index.html

Mit Ihrer Wette unterstellen Sie, dass solche sadistischen Taten staatlich sanktioniert werden. Können wir uns nicht einfach beide darüber freuen, das der Rechtsstaat funktioniert und schnell reagiert hat? Wenn auch leider zu spät für George Floyd.

Sehen Sie sich bitte nicht nur dieses widerliche Gewalt-Video an, sondern auch die Berichte von den unmittelbar danach organisierten Protestmärschen.

Ich weiss, das das, was der Polizist da getan hat, leider keine Ausnahme ist - aber ich glaube trotzdem fest daran, dass eine solche Tat nicht typisch für die USA ist and das 99% unserer Polizisten einen aufopferungsvollen und ehrlichen Dienst leisten, der leider viel zu selten gewürdigt wird. (Oder haben Sie irgendwo einen Hinweis auf die 18 US-Polizisten gesehen, die bisher 2020 im Dienst erschossen wurden?)

"In Deutschland haben wir

"In Deutschland haben wir dafür Bulgaren oder Rumänen. In Spanien Afrikaner. Aufzählung unvollständig. Wo ist der Unterschied?"

bulgarische roma kommen nach deutschland, weil sie hier immer noch deutlich weniger rassistisch diskrimiert werden als in bulgarien.

in den USA werden jeden tag 42 menschen von der polizei erschossen - in deutschland 19 im jahr.

Stimmt so nicht.

Harte körperliche Maßnahmen rechtfertigen nicht, dass sich ein Polizist mit dem Knie auf den Hals setzt und die Luft bis zum Ersticken abdrückt (so wie es im Video stand: Über mehrere Minuten). Das ist auch in den USA nicht erlaubt - selbst wenn die dortigen Polizisten angesichts ihrer hochwertigen Ausbildung sich dies immer wieder herausnehmen.

@gethsemane, 9:06

Ja sicher. Irgendwie wird das Opfer schon selbst schuld sein an diesem "tragischen Unfall". Wer aussteigt / nicht aussteigt (je nachdem, was er im aktuellen Fall getan hat), muss damit rechnen, getötet zu werden. Wer die Polizisten anspricht / nicht reagiert (je nachdem …), muss damit rechnen, getötet zu werden. Wer die Hände aufs Lenkrad legt / nicht aufs Lenkrad legt, muss damit rechnen, getötet zu werden. Wer einer Polizeistreife zu nahe kommt, muss ...

@rainer4528

"...In Deutschland haben wir dafür Bulgaren oder Rumänen. In Spanien Afrikaner. Aufzählung unvollständig. Wo ist der Unterschied?..."

Der Unterschied könnte, z. B., darin liegen, dass "bei uns" recht selten auf diese Art verhaftet wird... und es üblicherweise auch relativ egal ist, welchen ethnischen Hintergrund man hier hat - tja, ist tatsächlich so, man mag es vieleicht nicht glauben...

@ Darkdepths

Ich teile Ihre Meinung weitestgehend, aber ich sehe den Präsidenten doch irgendwie in der Schuld: Wie ich vorher bereits geschrieben habe: Wir sind in der Überwindung des Rassismus seit den Tagen von Martin Luther King ein grosses Stück vorangekommen, aber wir sind noch nicht am Ziel. Und ein Präsident, der US-Kongress-Abgeordneten mit Migrationshintergrund empfielt "dahin zurückzukehren, wo sie hergekommen sind" wirft uns um Jahre zurück.

Noch ein Beispiel gefällig: Der Ku-Klux-Clan galt als überwunden - und dann findet 2018 ein Protestmarsch in Virginia statt an dem sich Kukluxer seit Jahren zum ersten Mal wieder in die Öffentlichkeit trauten und der Präsident bezeichnet die Protestierer auf eine Pressekonferenz als "good people."

"Die ich rief die Geister, werd' ich nun nicht los..."

Man kann solche Fälle ganz

Man kann solche Fälle ganz kurz und bündig beantworten.
Die USA sind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Möge sich jeder Politik - Interessierte hier , sich seine eigenen Gedanken dazu machen , was ich damit gemeint habe.

Perspektivwechsel

Ein jeder, der sich nun empört, möge sich selbst fragen, ob er den Job eines Polizisten gerne machen möchte. Diese fraglos überzogenen Mittel mit tragischem Ausgang haben gewisse Gründe, die im tagtäglichen Dienst und in tagtäglichen Erfahrungen wurzeln - daran gilt es zu arbeiten. Alles andere ist nur ein Herumdoktern an den Symptomen.

Officer's lives matter too!!!

@ Michael Maier

"Das erinnert doch mal wieder an den Fall Kaepernick. Der steht gegen Polizeigewalt auf und verliert seinen Job. Hat ihn bis heute nicht wieder."

Darf ich da mal einen Faktenchecker nachreichen?

Kaepernick wurde von vielen angefeindet, hatte aber auch und vor allem in der NFL jede Menge Unterstützung. Seinen Job bei den 49ers hat er verloren, weil die in Jimmy Garoppolo einen besseren Quarterback gefunden hatten (meine Meinung jedenfalls und ich bin 49er Fan). Unmittelbar danach bekam Kaepernick ein Angebot von den Baltimore Raven und hatte dort eine Super-Kariere vor sich. Und dann postet seine Freundin eine Fotomontage, die Kaepernick mit einen Eisenring um den Hals neben dem Raven-Chef Steve Bisciotti zeigt. Der schwarze Quarterback als Sklave eines weissen Herrn. Dass sich Bisciotti das nicht hat gefallen lassen, dafür habe ich volles Verständnis.

Wenn sich das wirklich so zugetragen hat...

Wenn sich das wirklich so zugetragen hat, sicherlich eine schlimme und nicht zu akzeptierende Vorgehensweise wo so wie es aussieht die Verhältnismäßigkeit der Fixierung in keinem akzeptablen Verhältnis steht. Eine "besondere Behandlung" aufgrund der Hautfarbe ist weder zu akzeptieren, noch zu tolerieren. Ich frage mich aber ob dies wirklich das Motiv für diese unverhältnismäßige harte Vorgehensweise war? Eine Suspendierung aller beteiligten Polizisten sei erfolgt. Die wirklichen Hintergründe, die durchaus eine rassistische Prägung haben könnten, werden erst die Ermittlungen zeigen und da könnte der Schuss (Rassismus) rein theoretisch auch nach hinten losgehen (Vorverurteilung).

@heige1953 08:26

Zitat: "America first

Das ist also das leuchtende Vorbild für Werte des Lebens und der Freiheit.
Jede Gewalt gegen Farbige ist dort legitim und wird mit Waffengewalt durchgesetzt.
Wie lebenswert ist doch da unser altes Europa, rückständig aber menschlich."

Naja, was Farbige in den USA, sind Juden bei uns. Erst wurde der Generalbundesanwalt in meiner Stadt wg Anschlägen auf türk. Geschäfte tätig, NSU wurde vom BfV Maaßen und bay. Innenminister Hermann im besten Fall "verschlafen", schlimmstenfalls geduldet. Rechte Umtriebe in Polizei und Bundeswehr wurden festgestellt. Und nationalistischer, antisemitischer Vormarsch bis zu nationalistischen und fremdenfeindlichen europ Regierungen wurden gewählt.
Also kein Grund überheblich zu werden. Schlimm genug geht es in Europa zu.

Schwarze sind Grundpfeiler der USA

Die sogenannten Schwarzen gehören als Einwohner und Staatsbürger zu den absoluten Grundpfeilern der Vereinigten Staaten von Amerika.

Schwarze haben in fast allen Kriegen der USA für ihre Freiheit und für die Freiheit der Weißen gekämpft.

Schwarze haben die Kultur in der USA bis in die ganze Welt zu einer Hochkultur der internationalen Musik gemacht.

Schwarze sind Arbeiter, Beamte, Soldaten, Mitarbeiterinnen und auch selbst Polizeibeamte dieser , - ihrer eigenen - großen Nation.

Wer in Amerika einen Schwarzen verletzt, - der verletzt die Würde der Vereinigten Staaten als ein Ganzes.

Ein Polizeibeamter, der einen Schwarzen verletzt, darf nie wieder das Hoheitszeichen eines US-Staates oder der USA irgendwo öffentlich tragen dürfen - und muss sich auf ewig dafür schämen.

um 08:26 von heige1953

>>"Das ist also das leuchtende Vorbild für Werte des Lebens und der Freiheit.
Jede Gewalt gegen Farbige ist dort legitim und wird mit Waffengewalt durchgesetzt.
Wie lebenswert ist doch da unser altes Europa, rückständig aber menschlich"<<

Ich würde da erstmal nicht so schnell eine solch pauschale Aussage in den Raum stellen und erstmal die Ermittlungen gegen besagten Polizisten abwarten welches die Hintergründe für diese rabiate Vorgehensweise waren? Es gibt da verschiedene theoretische Handlungsmodelle die nicht alle auf Rassismus begründet sein müssen.

um 08:54 von ziomkovic

>>"ich habe das 10 minuten lange video gesehen der mann hat sich nicht einbischen gewehrt immer nur gesagt das er keine luft bekommt.. sogar als er sich in die hose urinierte und weiter um luft bettelte hat der polizeibeamte weiter mit seinem körpergewicht auf dem hals des mannes gedrückt.. und als der mann bewusstlos wurde hat der polizist immernoch mehrere minuten auf seinen hals gestanden.. die passanten sagten mehrmals schauen sie doch der mann hat kein bewusstsein mehr.. sowas schlinmes habe ich noch nicht gesehen und ergibt für mich keinen sinn .."<<

Ich wusste nicht das es da ein Video gibt und wenn das so ist wie Sie das sagen und das Video authentisch ist, ist das wirklich eine schlimme, verabscheungswürdige Tat und der Täter dementsprechend zu verurteilen und da (Verurteilung) sind die USA nicht zimperlich.

09:32 von Aufmerksamer_Be...

Der Unterschied könnte, z. B., darin liegen, dass "bei uns" recht selten auf diese Art verhaftet wird... und es üblicherweise auch relativ egal ist, welchen ethnischen Hintergrund man hier hat - tja, ist tatsächlich so, man mag es vieleicht nicht glauben...///
Habe ich etwas über Gewalt von Polizisten geschrieben? Vielleicht lesen Sie sich den Kommentar, auf den ich antwortete, nochmal durch.

@ claudio_im_osten um 09:27

Hochwertige Ausbildung? In einigen Staaten bekommt man nach 3 Monaten Ausbildung eine Waffe in die Hand und darf los. In keinem US-Staat übersteigt jedoch die Ausbildungszeit meiner Kenntnis nach 14 Monate. Von „hochwertig“ kann also keine Rede sein. Vergessen Sie das, was Sie bei Police Academy gesehen haben.

Übrigens gab es einen solchen

Übrigens gab es einen solchen Todesfall in Deutschland auch vor nicht langer Zeit. Mir ist noch das Video bekannt, das heimlich aus einem Fenster gefilmt wurde: Verdächtiger liegt am Boden und wird fixiert. Trotz bitten erstickt er. Die Folgen? Keine. Es gab einen Medienrummel. Es war nur eine Randnotiz. Und es gab meiner Erinnerung nach auch keine Konsequenzen für die Beamten.
Denn im Gegensatz zu den USA ermitteln hier in solchen Fällen Kollegen gegen Kollegen, es gibt keine unabhängige interne Ermittlung. Daher werden solche Fälle in Deutschland extrem überdurchschnittlich eingestellt. Verurteilungen sind sehr selten.
Daher ergibt sich das Bild, dass bei uns sowas nie passieren würde. Und wenn man davon hört, dann ist die Meinung "Der wird selbst schuld sein". Und Beamte, die Kollegen melden? "Nestbeschmutzer!". Wie praktisch.
Dabei wird es bei uns nur schlicht nicht aufgearbeitet. Und das ist noch viel gruseliger als als in den USA.

@ frosthorn

Zitat.: "muss damit rechnen, getötet zu werden."

Unter Umständen ergeht es einem so ja, nicht vergleichbar mit den hiesigen Verhältnissen, ist es doch ein Land wo Waffenbesitz zu den Grundrechten gehört. Das einige wenige Beamte überzogen reagieren ist eine Tatsache und absolut traurig, aus welchen Gründen auch immer, ob aus Angst oder Rassismus lass ich mal dahingestellt weil ich es nicht weiß.

Gewalt ist dort an der Tagesordnung aber die meisten verhalten sich richtig. Gewalt erzeugt Gegengewalt, vor kurzem erst nach so einem Zwischenfall wurden in Dallas 5 Beamte erschossen, Beamte die nichts damit zu tun hatten.

Man sollte nicht zu emotional reagieren weil "wir" hier so etwas gar nicht kennen und nichts davon wissen. Obwohl auch hier in Deutschland Gewalt gegen Beamte immer mehr zunimmt, wo sind da ihre emotionalen Argumente.

na immerhin hat man jetzt wieder was

wo man sich selber hochziehen kann
weil man ja selber so unangreifbar ist in seiner Moral

Was mich etwas verwundert und ich bin kein USA Spezialist
warum sind von den 1.5 Mill Gefängnisinsassen, 0,5 Mill Schwarze
das passt ja nicht ganz zum Bevölkerungsverhältnis
klar ... die werden benachteiligt - könnte man mutmaßen !
jugendlich Schwarze werden 9 mal häufiger Opfer von Mord wie ihre weißen Altersgenossen
gibt es noch andere Auffälligkeiten ?
Latinos fallen doch in den Statistiken auch auf
erstaunlicherweise aber Asiaten eher nicht
und wenn man sich die Schulen / Hochschulen betrachtet
wer besucht diese ? wer ist dort überproportional vertreten
bezieht sich also Rassismus nur auf manche Gruppen - wäre doch recht merkwürdig ?

um 09:34 von Gesellschaftskrise

um 09:34 von Gesellschaftskrise

Sie schreiben:

"Man kann solche Fälle ganz kurz und bündig beantworten.
Die USA sind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Möge sich jeder Politik - Interessierte hier , sich seine eigenen Gedanken dazu machen , was ich damit gemeint habe."

Dazu lassen Sie mich sagen: Eine Schwarze wurde in den 60ger Jahren fiktiv Offizier(in) eines "Raumschiffes Enterprise", eine Schwarze wurde Aussenministerin der USA, ein Schwarzer wurde Generalstabschef der Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika - und ein Schwarzer wurde Präsident, Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte auf der ganzen Welt.

Das nur zum Thema: Gedanken machen über "Rassismus" ... und über "..Die USA sind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten..." ... und: "..Möge sich jeder Politik - Interessierte hier , sich seine eigenen Gedanken dazu machen"...

um 09:27 von frosthorn

>>"Ja sicher. Irgendwie wird das Opfer schon selbst schuld sein an diesem "tragischen Unfall". Wer aussteigt / nicht aussteigt (je nachdem, was er im aktuellen Fall getan hat), muss damit rechnen, getötet zu werden. Wer die Polizisten anspricht / nicht reagiert (je nachdem …), muss damit rechnen, getötet zu werden. Wer die Hände aufs Lenkrad legt / nicht aufs Lenkrad legt, muss damit rechnen, getötet zu werden. Wer einer Polizeistreife zu nahe kommt, muss ..."<<

Ich sage da nur, andere Länder, andere Sitten. Sie sollten dieses schöne Land USA mal bereisen und sich mit deren Gepflogenheiten auseinandersetzen dann würden sie vieles verstehen und vieles was Ihnen sagen wir mal eigenartig vorkommt, hat wie hier schon angedeutet den Ursprung an einem anderen Verständnis im Umgang mit Waffen.

In aller Öffentlichkeit

"Ein Video zeigt, wie ein weißer Polizist einem schwarzen Mann minutenlang sein Knie ins Genick drückt. "Ich kann nicht atmen", sagt der immer wieder - wenig später ist er tot. Der Fall löste Proteste aus, das FBI ermittelt"

Was gibt es da noch zu "ermitteln"?

Schon erstaunlich wie immer

Schon erstaunlich wie immer betont wird, das ein SCHWARZER Mann von einem WEISSEN Polizisten getötet wurde. Es ist schlimm und unnötig das ein Mensch so sterben muss. Dass man dann darüber berichtet wichtig. Aber genügt es nicht, faktisch zu berichten, das ein Mann während der Festnahme verstorben ist, und dem Polizist fahrlässiges Handeln unterstellt wird. Man kann ja noch anfügen, das eine rassistische Tat vermutet wird, da das Opfer eine schwarze Hautfarbe hat. Aber grundsätzlich sollte doch nicht im Vorfeld die Hautfarbe des Täters/Opfers im Vordergrund stehen. Das ist diskriminierend!

Schwarzer?

Liebes taggesschau Team....es handelt sich nicht um einen "SCHWARZEN" sondern um einen Afro-Amerikaner (oder Englisch: AfroAmerican). Wenn Sie diese Überschrift in den USA veröffentlicht hätten, hätten Sie schon mehrere Klagen wegen Rassismus am Hals. Wenn schon PC, dann bitte richtig.

Ich habe lange

in den USA im Sicherheitsbereich gearbeitet. Leider muss man aber auch dazu sagen, dass Schwarze die Nummer mit "nur weil ich Schwarzer bin" sehr gerne auspielen und sich jeden Maßnahmen nur zu gerne widersetzen. Es ist aber richtig, dass gerade das eine weitere Ausbildung und Schulung vorausssetzt um auch damit umgehen zu können.

@Am 27. Mai 2020 um 09:09 von Darkdepths

Ich schliesse mich ihrer sachlichen und vor allem
komplett richtigen Analyse an und bedanke mich für
diesen Kommentar.

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